PR39umschlag

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PR39umschlag

Die Proletarische Revolution liegt in folgenden

Buchhandlungen / Vereinslokalen auf (und ist dort auch

käuflich zu erwerben):

- Buchhandlung Frick, 1010 Wien, Schulerstraße 1-3

- Buchhandlung Winter, 1010 Wien, Rathausstraße 18

- Buchhandlung des ÖGB, 1010 Wien,

Rathausstraße 21/Ecke Universitätsstraße

- Literaturcafe Buchhandlung Lhotsky, 1020 Wien,

Rotensterngasse 4

- Marxer Lesestube, 1030 Wien, Marxergasse 18

- Buchhandlung Alex, 4020 Linz, Hauptplatz 21

- Buchhandlung Hacek, 9020 Klagenfurt, Paulitschgasse 5-7

Untersuchung zur Mehrwertrate Mehrwertrate und und Profi trate trate

des österr österreicchisc schhen en Kapita Kap talss


Die vorliegende Ausgabe der Proletarischen Revolution ist eine Schwerpunktnummer

zur Politischen Ökonomie.

Den Hauptartikel bildet eine wissenschaftliche „Untersuchung zur Mehrwertrate und

Profi trate des österreichischen Kapitals“. Nach der theoretischen Einführung und Begriffsklärung

sowie Erläuterungen und Kommentaren zum Umgang mit bürgerlichen

Statistiken und ebensolchem Zahlenmaterial wird die Untersuchung zunehmend konkreter

und geht ein auf Möglichkeiten der Berechnung des tatsächlichen Ausbeutungsrades,

der Mehrwertrate (und Profi trate, einschließlich der Veranschaulichung

und Aufschlüsselung der Extraprofi te), die die österreichische Bourgeoisie hier und

heute erzielt, aus den Arbeiter/innen herauspresst. Dazu kommen historische Darstellungen

der Entwicklung der Profi trate in Österreich seit 1945.

Vielleicht ist der Text nicht ganz leicht verdaulich, doch wir meinen, er ist wichtig: Die

marxistische Wissenschaft ist ein Werkzeug, auch zur konkreten Analyse der heutigen

Wirklichkeit. Sie ist nützlich und anwendbar und kann uns zu Argumenten verhelfen,

beispielsweise gegen solche, die ganz allgemein der bürgerlichen Wissenschaft blind

vertrauen, weil es die Wissenschaft ist, die bürgerliche, das heißt herrschende Ideologie

verbreitet oder gegen die, die, etwas konkreter, meinen, es gäbe gar kein Proletariat

– im Sinne einer Klasse von Produzent/innen – mehr (und daher auch keine Klasse,

die aufgrund ihrer Lebenslage zum revolutionäres Subjekt werden wird – zumindest

nicht in den imperialistischen Metropolen); oder auch, um wieder einmal nachzuvollziehen,

dass wirkliche Werte von wirklichen Produzent/innen geschaffen werden,

dass Ausbeutung im Kapitalismus durch die Aneignung von Mehrwert organisiert ist

und daraus der Profi t der Kapitalisten entsteht. And so on.

Außerdem gehen wir sowieso davon aus, dass unsere interessierte Leser/innenschaft

die Bereitschaft mitbringt, sich mit theoretischen Grundlagen, und die Politische Ökonomie

gehört da fraglos dazu, und Anwendung der marxistischen Wissenschaft auseinanderzusetzen.

– Klar, nicht zum Selbstzweck, um die Wirklichkeit besser begreifen

und für unseren Kampf zu lernen.

Der zweite Text ist wesentlich einfacher (auch kürzer) und sehr didaktisch aufgebaut.

Es ist ein Nachdruck eines Schulungsreferates für den Revolutionär Kommunistischen

Jugendverband, der die Grundlagen der Politischen Ökonomie hoffentlich möglichst

einfach erläutert. Mit der Materie wenig bewanderten Leser/innen empfehlen wir,

diesen zweiten Text vor dem ersten zu lesen.

Am Schluss bringen wir noch einen kürzeren Bericht von einer Diskussion, bei der

es um die Einschätzung der aktuellen Krise und ihre mögliche weitere Entwicklung

geht.

Was jedenfalls klar ist: Ob Krise oder Konjunktur: Der Kapitalismus muss weg. Ob

und inwieweit es der Bourgeoisie gelingt, die Lasten der Krise auf unsere Schultern

abzuwälzen, die Ausbeutung zu steigern, unsere Lebenssituation zu verschlechtern

hängt von uns, vom „subjektiven Faktor“, von der Kampfkraft der Arbeiter/innen und

anderen Werktätigen ab. Geschehen lassen oder selbst Akteur/in sein, „Amboss oder

Hammer“: Der Klassenkampf entscheidet.

Wird die Arbeiter/innenklasse (wieder) kämpfendes Subjekt, hat sie aber über das

Führen von Abwehrkämpfen hinaus weit mehr und auch weit Bedeutenderes vor: Die

proletarische Revolution, die Abschaffung des kapitalistischen Ausbeutersystems, die

Zerschlagung des bürgerlichen Staates und der Aufbau einer sozialistischen Gesellschaft

– dann, und nur dann wird Schluss sein mit kapitalistischen Krisen - und imperialistischen

Kriegen, die bekanntlich ebenfalls ein erprobtes Krisenbewältigungsmittel

der Bourgeoisie sind.

Wir wünschen euch konzentriertes und anregendes Studium und freuen uns wie immer

auch über Diskussionsbeiträge.

Euer PR-Redaktionskollektiv

Zeitungen, Sachbücher,

Romane und vieles mehr

MARXER LESESTUBE

Vereinslokal des

MARXER Literatur-

und Studienklubs

A-1030 Wien, Marxergasse 18

(Ecke Gärtnergasse,

5 Minunten von U3/U4 Landstraße)

Tel: 0681 / 10278815

jeden Freitag von 16 bis 20 Uhr

und wenn wer da ist

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