Festschrift Chronik - TB Assenheim

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Festschrift Chronik - TB Assenheim

Jubiläen 2008

25 Jahre 50 Jahre

Großhans Anja

Großhans Jens

Großhans Rosemarie

Kruse Nicole

Kiesow-Scheidel Doris

Serr Andreas

Tettenborn Martina

Werbick Wolfgang

Werbick Stefan

Zelt Katja

Beutelmann Hermann

Fix Gunter

Fix Herbert

Vorstand und Mitarbeiter im Jubiläumsjahr 2008

Vorstand Erich Fix 1. Vorsitzender

Bernd Rausch 2. Vorsitzender

Wolfgang Werbick Kassenwart

Karl-Heinz Wimmer 1. Schriftführer

Mitarbeiter Marc Wimmer 2. Schriftführer

Kassenprüfer Alexander Friedrich

Doris Spychalski Wirtschaftskasse

Doris Kiesow-Scheidel

Brigitte Werbick Mitgliederverwaltung und

Martina Tettenborn Vereinsbeiträge

Waltraut Mohr

Beisitzer Michaela Kruse

Peter Neff

Kirsten Rausch

Klaus Schaaf

Vereinsmanagerin Gabi Böhle

Ältestenrat Erwin Bergtholdt

Heinrich Bissinger

Heinz Büber

Manfred Ferchland

Wilhelm Sauer

Harry Schalter

Bauausschuss Rainer Binder

Gerhard Drayß

Werner Großhans

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Klaus Schaaf

Robert Sporn

Manfred Wagner

Wirtschafts- und Ute Wimmer, Vorsitzende

Festausschuss Ludwig Kiesow, Stellvertreter

Martha Binder

Gerhard Drayß

Hildegard Drayß

Evelyn Hayer

Jutta Himmighöfer

Peter Neff

Klaus Schaaf

Doris Kiesow-Scheidel

Margit Schubing

Doris Spychalski

Brigitte Staufer

Gisela Walter

Abteilungsleiter Breitensport Gabi Böhle

Ehrenvorsitzender Wilhelm Sauer

Verantwortlich für die Belegung der

Handball Uwe Schmitt

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Michaela Kruse

Robert Rastert, Jugendleiter

Reitsport Bernhard Geis

Uta Geis, Kasse

Ina Zeller, Schriftführer

Karl Zeller, Platzwart

Pressewart Andreas Serr

Robert Rastert

Kurpfalzhalle für Spiel- und Trainingszeiten Werner Böhle

Ehrenmitglieder

Wilhelm Sauer (Ehrenvorsitzender)

Erwin Bergtholdt

Heinrich Beutelmann

Rainer Binder

Heinrich Bissinger

Manfred Blattner

Heinz Büber

Werner Büber

Kurt Büber-Monath

Egon Fix

Erich Fix

Heinrich Fix

Paul Friedrich

Guido Handrich

Manfred Handrich

Berta Hilbert

Hermann Himmighöfer

Walter Himmighöfer

Heinrich Koob


Peter Kreiselmaier

Horst Mayer

Gerhard Meffle

Dieter Müller

Klaus Müller

Artur Sauer

Ausschnitt aus der Gründungsurkundes des TB Assenheims

Die wichtigsten Ämter in der Chronologie

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Harry Schalter

Elmo Scheffel

Hermann Seiberth

Willi Storck

Manfred Wagner

Walter Weinacht

1. Vorsitzender 2. Vorsitzender

1908 - 1910 Bissinger Jakob

1910 - 1911 Handrich Fritz Beutelmann Emil

1911 - 1914 Frey Philipp Scherner Fritz

1914 - 1919 Wegen des Krieges ruhte die Vereinstätigkeit

1920 - 1922 Best Heinrich IV Bissinger Jakob

1922 - 1923 Krämer Jakob Bissinger Jakob

1923 - 1924 Koob Philipp

1924 - 1946 Fehlende Angaben über den Vorstand

1946 - 1950 Zitt Franz Schutzius Franz

1951-1954 Zitt Franz Fix Otto

1954 -1955 Fix Otto

1955 - 1970 Beutelmann Robert Fix Otto 1955-1957

Bergtholdt Erwin 1958-59

Orth Heinz 1959-1960

Sauer Wilhelm1960-1970

1970 - 1976 Sauer Wilhelm Beutelmann Robert 1970-1971

Scheffel Elmo 1972

1976 - 1980 Blattner Reinhard Altmann Helmut

1980 Altmann Helmut

1980 - 1988 Sauer Wilhelm Müller Karl 1980-1981

Dienst Robert 1982-1986

Mohr Waltraut 1986 - 1988

1988 - heute Fix Erich Mohr Waltraut 1988 - 1994

Büber Ernst 1994 - 1999

Rausch Bernd 1999 – heute

Schriftführer Kassenwart

1910 Krämer Jakob Frey Johann

1911 Krämer Jakob Schalter Emil

1911 - 1914 Steuer Hermann Schalter Emil


1914 - 1919 Wegen des Krieges ruhte die Vereinstätigkeit

1920 - 1922 Wagner Jakob Kreutzenberger Peter

1923 - 1947 Fehlende Angaben über den Vorstand

1948 - 1949 Kistner Karl-Ludwig Neff Rudolf

1949 - 1950 Meffle Gerhard Kistner Edgar

1950 - 1953 Klefenz Friedrich Warnat Gustav 1950-1951

Haß Heinz 1951-1953

1953 - 1970 Sommer Heinrich Hensel Rudi 1953-1961

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Sommer Heinrich 1961-1970

1970 - 1974 Wagner Helmut Büber-Monath Kurt 1970-1974

1974 - 1978 Weber Helmut Zech Albert 1974-1980

1978 - 1979 Stubenazy Sylvia Zech Albert

1979 - 1980 Walcher Bärbel Behret Karl-Ludwig 1980-1982

1980 - 1985 Rastert Brigitte Drayß Hildegard 1982-1983

1985 - 1988 Raniszewski Magrit Werbick Wolfgang 1983 – heute

1988 - 1989 Stubenazy Volker

1989 - 1996 Hilbert Siegfried

1996 - 1998 Jellinek Gabi

1998 bis heute Wimmer Karl-Heinz

Die Mitgliedsstruktur des TBA

Der demographische Wandel, d.h. die immer älter werdende Bevölkerung bei gleichzeitig

geburtenschwachen Jahrgängen in den letzten Jahren und Jahrzehnten hat auch Auswirkungen auf

Mitgliederstruktur unseres Vereins. Nur knapp ein Viertel der Mitglieder ist jünger als 18 Jahre und die

meisten Mitglieder sind im Altersbereich zwischen 41 und 60 Jahren.

120

100

80

60

40

20

0

bis 6 Jahre 7 - 14 jahre 15 - 18 Jahre 19 - 26 Jahre 27 - 40 Jahre 41 - 60 Jahre ab 61 Jahre

männl.

weibl.


Dennoch hat sich unser Verein dem generellen Trend, dass Vereine aussterben und die Mitglieder aus

dem Verein austreten, in wunderbarer Weise entgegengestellt. Allein seit unserem letzten Jubiläum

1998 hat sich die Mitgliederzahl von 545 auf erfreuliche 720 Mitglieder (Stand: 01.01.2008) erhöht.

Das entspricht einer Zunahme von 32,1 % in den letzten 10 Jahren! Hoffen wir, dass es so

weitergeht.

VEREINSCHRONIK

Wie alles begann.....

Am 15. August 1908 wurde von 38 Assenheimer Bürgern unser Turnerbund ins Leben gerufen. 1.

Vorsitzender war Jakob Bissinger. 1910 zählte der Verein unter dem neu gewählten 1. Vorsitzenden

Fritz Handrich, Emil Beutelmann als 2. Vorsitzenden und Jakob Krämer als Schriftführer schon 50

Mitglieder. Dass Assenheim schon früher eine gute Adresse für Sport und Geselligkeit war, beweist

der Beitritt von Hauck Rudolf, Scherner Jakob, Scherner Karl, Binder Philipp und Hartmayer Jakob aus

Alsheim-Gronau im Jahr 1911. In dieser Zeit wurde hauptsächlich das Geräteturnen und Leichtathletik

(Stabhochsprung, Kugelstoßen und Steinweitstoßen) im Verein betrieben. Eine starke

Mitgliederbewegung war in Vorkriegsjahren durch Auswanderer (nach Amerika) zu verzeichnen.

Geturnt wurde auf einem Acker in der Westerstraße (heutiges Grundstück König/Metzger), später auf

dem Grundstück am Torbogen in der Langstraße. Zu den damals vielen Turnfesten in der näheren

Umgebung fuhr man mit Pferd und Leiterwagen, wobei man oft 1. und 2.Preise (Urkunden und

Lorbeerkränze) mit nach Hause nahm.

Leider unterbrach der 1. Weltkrieg 1914-1918 den Turnbetrieb. 10 Mitglieder kehrten nicht mehr aus

dem Krieg zurück. 1919 aber lebte das Vereinsleben wieder auf, der Verein zählte wieder 45

Erwachsene und 21 Jugendliche als Mitglieder (bei ca. 350 Assenheimer Bürgern!). Der erste Sponsor

des TB 08 Assenheim war 1919 der aus Oggersheim stammende Brauereibesitzer H. Gans (Freibier für

die Turner und Geldspenden für den Verein). Ehrenmitglieder wurden ebenfalls erstmals 1919 in der

Chronik vermerkt; sie retteten den Verein aus einer finanziellen Notlage. Unter Heinrich Best IV. als

Ehrenvorsitzenden und Jakob Krämer als 1. Vorsitzenden wurde am 25.02.1920 die erste Damenriege

mit 16 Damen ins Leben gerufen. Mit dabei waren: Breininger Auguste, Binder Hilda, Best

(Beutelmann) Elsa, Best Emilie, Dieffenbach Maria, Dieffenbach Amalie, Haß Liesel, Haß Julia,

Handrich Emma, Handrich Kätchen, Handrich Frieda, Koob Luise, Volkmer Kätchen, Ackermann

Auguste, Fix (Schmich) Johanna. Ab 1925 erscheinen keine Damen mehr in der Mitgliederkartei.

Geturnt bis ca. 1938/1939 im Saale des damaligen Gastwirtes Koob in der Kurzen Strasse und nach

Kriegsende weiter bis 1954, v.a. an den Geräten. Im Juli 1923 trat Helmut Dieffenbach dem

Turnerbund bei, er wurde bei unserem 90jährigen Jubiläum als Mitglied mit 75 Jahren

Vereinszugehörigkeit geehrt. Helmut Dieffenbach war in seiner aktiven Zeit einer der besten

Stabhochspringer im Turngau. Er sprang mit einem Aluminiumstab mit Holzkern 3,10 m hoch. Viele

Urkunden und Lorbeerkränze sind heute noch Zeugnis davon. Auch zu dieser Zeit gab es schon

Rivalität unter den Sportlern: um den Sieg von Helmut Dieffenbach zu verhindern, wurde ihm von der

Konkurrenz der Stab gestohlen, so konnte er zum Wettkampf nicht antreten. 1931 war das große Jahr

von Helmut Dieffenbach, 3,00 m in Meckenheim, 3,05 m beim 40jährigen Stiftungsfest in Böhl und mit

3,10 m in Frankeneck beim Gauturnfest des damaligen Haardt-Rhein-Gaues errang er den 1. Platz.

1934 wurde beim Turnfest am Ehrenmal in Deidesheim ein Assenheimer Turner, der den 1. Platz im

Mehrkampf belegte, disqualifiziert, weil bekannt wurde, dass er ein Freier war (Freie Turner gehörten

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damals keinem Verein an und waren politisch der SPD nahestehend). Daraufhin gaben alle

Assenheimer Turnfestteilnehmer ihre erkämpften Urkunden und Lorbeerkränze zurück und verließen

geschlossen das Turnfest. Dieses besondere "Vorkommnis" hielt die Assenheimer Turner aber nicht

ab, ihre errungenen Siege kräftig zu feiern. Es wurde so gefeiert, dass die ganze Gruppe auf dem

Heimweg zwischen Meckenheim und Hochdorf mit Pferd und Leiterwagen im Straßengraben landete,

verletzt hatte sich dabei aber niemand.

Das Handballspiel hielt erst im Jahre 1931 in unserem Verein seinen Einzug; zwei Jahre lang mussten

die Spiele mangels eigenem Sportplatz beim TV Hochdorf ausgetragen werden. Im Jahre 1933 konnte

das Grundstück unseres heutigen Sportplatzes von Herrn Kuhmann gepachtet und als Spielfeld

angelegt werden. Der Pachtpreis wurde von der Gemeinde Assenheim getragen. Handball trat nun

immer mehr in den Vordergrund und das Turnen, in der politisch neu angebrochenen Zeit auch

Wehrsport genannt, wurde mangels Vorturner in den Hintergrund gedrängt.

Aber bald wurde durch den Ausbruch des zweiten Weltkrieges das ganze Vereinsleben zum Erliegen

gebracht; lediglich eine Jugendmannschaft spielte noch bis zu den Jahren 1942/1943 Handball. Auch

dieser letzte Krieg ging nicht spurlos an unserem Verein vorüber; 23 Mitglieder waren als Gefallene

oder Vermisste zu beklagen. Trotz aller Probleme der damaligen Zeit fanden sich am 27.05.1946

erneut Männer zusammen (es waren Franz Schutzius, Willi Kistner, Edgar Kistner, Hans Gerdon, Hans

Pritzl, Ernst Breininger, Karl Kistner, Walter Stein), die das Vereinsleben wieder erweckten. Von der

damaligen französischen Militärregierung wurde es untersagt, den alten Namen "Turnerbund" zu

führen; auch durften keine Turnstunden abgehalten werden; lediglich das Handballspiel war erlaubt.

Der Spielbetrieb wurde wieder aufgenommen, wobei neben einer Männermannschaft erstmals 14

Damen das Handballspiel pflegten. Die Damen stellten allerdings den Spielbetrieb nach 2 Jahren

wieder ein. Zu dieser Zeit wollten auch ca. 20 Männer in Assenheim Fußball spielen, sie trainierten

unter der Anleitung von Karl Beil und Otto Chor. Am 18. Januar 1950 war es dann soweit. In einer

Mitgliederversammlung wurde dann die Fußballabteilung gegründet, man spielte eine Runde 1950/51

um dann wieder die Mannschaft mangels Erfolg und mangels ausreichender Spieler abzumelden.

Fußball spielten damals: Karl Beil, Rudolf Pinno, Ottmar Heis, Willy Frey, Georg Schneider, Gustav

Warnat, Werner Wessa, Karlheinz Hörtel, Heinz Fischer, Rudi Hensel, Kurt Zitt, Otto Chor I, Otto Chor

II, Hans Himmighöfer, Gerhard Himmighöfer, Georg Chor, Erich Wilumeit, Walter Weinacht, Elmo

Scheffel, Arthur Sauer und Horst Wagner.

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von links: Hans Himmighöfer, Arthur Sauer, Erich Wilumeit, Georg Chor, Karl Beil, Otto Chor I, Walter

Weinacht, Elmo Scheffel, Rudolf Pinno, Gustav Warnat, Gerhard Himmighöfer nicht auf dem Bild: Otto

Chor II, Horst Wagner, Kurt Zitt.

In den ersten Nachkriegsjahren standen den

26 aktiven 21 passive Mitglieder zur Seite. Der

alte Vereinsgeist lebte erneut auf und das

Bemühen, den Verein wieder auf feste Beine

zu stellen, war groß. Erst durch den Beschluss

der Generalversammlung vom 24.02.1951

konnte der Verein seinen Gründungsnamen

wieder führen. Mit dem Feldhandball ging es

nun aufwärts; es wurden Turniere abgehalten

und auch viele besucht, wobei unsere

Mannschaft oftmals als Sieger heimkehren

durfte. In der Zwischenzeit wurde das

Handballspiel in verschiedenen Klassen betrieben; in der Kreisklasse beginnend, konnte unsere

Mannschaft 1951 in die Bezirksliga aufsteigen, wo sie 1953 zum ersten Mal mit 47:5 Punkten Meister

dieser Klasse wurde. Es dauerte bis zum Jahre 1959, ehe die zweite Bezirksmeisterschaft erspielt

werden konnte, jedoch gelang ein Aufstieg in die Landesliga noch nicht. Vom 4.-6. Juli 1958 wurde

das 50-jährige Jubiläum unseres Vereins in einem eigens dafür errichteten Zelt gefeiert; Turner und

Turnerinnen des Rhein-Limburg- Gaues sowie des TV Mußbach waren anwesend und zeigten ihr

Können; Handballspiele und sogar ein Fußballspiel gegen TuS Gronau wurden ausgetragen. Den

musikalischen Teil des Festes bestritt die Blaskapelle Assenheim.

Ein Jahr später, im Mai 1960, wurde unser Sportplatz neu angelegt; die Einweihung fand am 20. und

21. August desselben Jahres statt, verbunden mit Handballfreundschaftsspielen und einem

Sommernachtsfest. Zum Abschluss der Spielrunde 1961 stand Assenheim zum dritten Mal als Meister

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der Bezirksklasse fest; aus den anschließenden Aufstiegsspielen zur Landesliga ging unsere

Mannschaft als Sieger und Aufsteiger hervor. Nach dreijähriger Zugehörigkeit zu dieser Klasse konnte

1964 die Meisterschaft und in den darauf folgenden Spielen um den Aufstieg in die Oberliga Südwest

gleichfalls der Sieg errungen werden.

In den nun folgenden Jahren, während der Zugehörigkeit unserer Mannschaft zur Oberliga, wurden

rassige Spiele gegen die stärksten Mannschaften der Pfalz, des Saarlandes sowie Rheinhessens

ausgetragen; Zuschauerzahlen zwischen 200 und 350 waren keine Seltenheit auf dem Sportplatz. Es

war eine Zeit, die man sicherlich als Höhepunkt der Handballabteilung unseres Vereins bezeichnen

darf. In den 60er Jahren hatten folgende Spieler die Handballmannschaft des Turnerbundes zu einer

der besten und von ihren Gegnern gefürchteten Mannschaft im südwestdeutschen Raum gemacht:

Werner Bechtloff, Rainer Binder, Reinhard Blattner, Werner Büber, Josef und Daniel Diehl, die Brüder

Peter, Hermann und später auch Herbert Fix, Jürgen Florsczak, Erhard Geisler, Sepp Hammes, die

Brüder Hermann, Walter und Helmut Himmighöfer, Rudi Himmighöfer, sowie die Brüder Günter,

Egon, Rudi und Walter Mayer Klaus und Rudi Müller, Walter Rausmüller, Ewald Schmitt, Richard

Staab, Eckard Stubenazy, Fritz Treiter, Dieter Ullrich, Helmut Wagner sowie Erhard Zielau. Auch in

den 70er Jahren stießen junge Spieler wie und in den 70er Jahren sind Peter Bernhard, Reinhard

Bergtholdt, Kurt Beutelmann, Werner Böhle, Ernst Büber, Theo Friedrich, Johannes Hutter, Bernd

Neff, Eugen Sauer und Rudi Thielmann hinzu.. Die Spieler Werner Büber, Walter Rausmüller, Rainer

Binder (Torwart), Herbert Fix und Hermann Beutelmann waren mehrfach in der Pfalzauswahl

eingesetzt. In der Zwischenzeit war auch das Hallenhandballspiel immer stärker aufgekommen;

hauptsächlich die Wintermonate waren für diese Spiele vorgesehen.

Das Großfeld-Handballspiel wurde in den 70er Jahren immer mehr durch den Hallenhandball

verdrängt und ist auch in unserem Verein im Jahre 1976 aufgegeben worden. Die 70er Jahre waren

geprägt durch die Handballer, aber nun auch durch die neu gegründete Breitensportabteilung.

Handballchronik

Nun ein kurzer Rückblick auf die Entwicklungen unseres Vereins im Hallenhandball: Hier spielte unsere

Mannschaft in den ersten Jahren nach 1958 in der Bezirksliga, konnte 1964/65 den Aufstieg in die

Landesklasse und wieder- um ein Jahr später durch Erringung der Meisterschaft sich die Zugehörigkeit

zur Oberliga sichern. Diese Klasse erwies sich als sehr schwer und aus Mangel an ausreichenden

Trainingsmöglichkeiten sowie durch den Wegzug verschiedener guter Spieler folgte nach einigen

Jahren der Abstieg in die Verbandsliga; die Oberliga wurde 1975 nochmals erreicht, musste dann aber

1977 endgültig aufgegeben werden. Aber auch der Verbleib in der Verbandsliga wurde mit der Zeit

immer schwerer, so dass wir schließlich im Jahre 1982 in die Bezirksliga abgestiegen sind.

Nach dem Abstieg in die Bezirksliga in der Saison 1982/83 leiteten Klaus Hutter und später dann

Günther Schmadtke das Training der ersten Herrenmannschaft des TB Assenheim. Ende der 80er

Jahre trat ein Spielermangel ein, der nur durch die Aufnahme neuer Spieler aus der Umgebung

kompensiert werden konnte. Hierbei erweiterte sich der Kreis der Wohnorte der Spieler bis nach

Speyer und Haßloch, wo insgesamt neun Spieler in der Folgezeit dreimal die Woche den Weg nach

Assenheim bzw. Dannstadt fanden: die Gebrüder Prautzsch und Schuck, Christian Schleifer, Ralph

Schröder und später Andreas Albrecht sowie Uwe Janz und Jürgen Neumann von der TSG Haßloch.

Das Team unter Trainer Dieter Ulrich spielte sich relativ gut in der Bezirksliga ein, was die vorderen

Platzierungen in der Tabelle eindeutig bewiesen. Glück hatte der TBA, dass sich die Jugendarbeit Jahr

für Jahr auszahlte und mit Markus Handrich und Gerald Schalter - um nur zwei zu nennen - die erste

Herrenmannschaft verstärkt werden konnte. Auch zu Beginn der 90er Jahre ergänzten mit Michael

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