Entnahme von Proben beim Wildschwein zur ... - Landkreis Lörrach

loerrachlandkreis

Entnahme von Proben beim Wildschwein zur ... - Landkreis Lörrach

Entnahme von Proben

beim Wildschwein

zur Untersuchung auf Trichinen

Schulung für Jagdausübungsberechtigte

gem. §22a Abs. 1 Satz 3 Nr. 2 FlHG

Ministerium für Ernährung

und Ländlichen Raum

Baden-Württemberg

Landratsamt Lörrach

Fachbereich Verbraucherschutz

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Von:

Gesendet: Dienstag, 22. Mai 2007 14:02

An:(Reg Oberbayern)

Cc:

Betreff: Positiver Trichinenbefund bei einem Wildschwein im Landkreis Freising

> Sehr geehrte Frau ,

>

> am 19.05.2007 gegen 21:00 Uhr wurde im Jagdbezirk ...

> Landkreis Freising durch Herrn ... ein Wildschwein erlegt

> (Wildursprungsnummer BY-... , Sau, männlich, 48 kg, ca. 1 Jahr alt).

> Von dem vom Landratsamt Freising beauftragten

> Jagdausübungsberechtigten Herrn ... wurde je eine Probe

> von Zwerchfellpfeiler und Vorderlauf entnommen und am 21.05.2007 zur

> Untersuchung auf Trichinen ins Landratsamt Freising verbracht.

>

> Bei der Untersuchung mithilfe der Digestionsmethode durch die amtl.

> Tierärztin Frau ... am 21.05.2007 gegen 17:00 Uhr wurde

> ein positiver Trichinennachweis festgestellt.

>

> Der Tierkörper befindet sich nach telefonischer Auskunft des Herrn

> ... derzeit inkl. aller Nebenprodukte in einem Kühlraum des

> Herrn .... Die Beschlagnahme wurde am 22.05.2007 gegen 10:50

> Uhr gegenüber dem Jagdausübungsberechtigten telefonisch ausgesprochen

> und wird auf dem Schriftwege bestätigt.

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Schulungsinhalte:

1. Rechtgrundlagen

2. Biologie der Trichine

3. Erkrankung beim Menschen

4. Entnahme der Trichinenproben

5. Sicherung der Nämlichkeit der Probe und

des Tierkörpers

6. Ausfüllen des Antrags

7. Probenbehandlung und Versand / Abgabe

der Probe

8. Untersuchungsverfahren

9. Hinweise

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Baden-Württemberg

1.

Rechtsgrundlagen

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Baden-Württemberg

Lebensmittelunternehmer

In Verkehr bringen von

Wildfleisch

zugelassener

Wildbearbeitungsbetrieb

Verordnung (EG) Nr. 853/2004

Lebensmittel tierischen Ursprungs

Verordnung (EG) Nr. 852/2004

Lebensmittelhygiene

kundige

Person

Verordnung (EG) Nr. 178/2002

Basis-Verordnung

zur Lebens- und Futtermittelsicherheit

Dienstversammlung Wildbrethygiene 11.12.06

Quelle: Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum Baden-württemberg

EU-rechtliche

Bestimmungen für

die „Standard“-

Vermarktung

Verordnung (EG) Nr. 854/2004

amtliche Überwachung

von Lebensmitteln tierischen Ursprungs

Verordnung (EG) Nr. 2075/2005

amtl. Fleischuntersuchung auf Trichinen

1. Rechtsgrundlagen

3

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Baden-Württemberg

Verordnung (EG) Nr. 853/2004

Lebensmittel tierischen Ursprungs

Ausnahmen:

wie bei Verordnung (EG) Nr. 852/2004

Jäger, die kleine Mengen von Wild oder Wildfleisch direkt an den

Endverbraucher oder an örtliche Einzelhandelsunternehmen zur direkten

Abgabe an den Endverbraucher abgeben.

weitestgehend nicht im Einzelhandel nationale

Verordnung (EG) Nr. 852/2004

Lebensmittelhygiene

Ausnahmen:

DVO Vorschriften

Primärproduktion und Verarbeitung für privater häuslicher Bedarf

direkte Abgabe kleiner Mengen von Primärerzeugnissen durch den Erzeuger an

den Endverbraucher oder an lokale Einzelhandelsgeschäfte, die die

Erzeugnisse unmittelbar an den Endverbraucher abgeben.

Verordnung (EG) Nr. 178/2002

Basis-Verordnung

zur Lebens- und Futtermittelsicherheit

Ausnahmen:

privater häuslicher Bereich

Dienstversammlung Wildbrethygiene 11.12.06

Quelle: Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum Baden-württemberg

LFGB

1. Rechtsgrundlagen

4

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Gesetzliche Untersuchungspflicht

... Ferner unterliegen der Untersuchungspflicht

auf Trichinen nach der Tötung:

Wildschweine,

Bären,

Baden-Württemberg

Füchse,

Sumpfbiber (Nutria),

Dachse

und andere fleischfressende Tiere, die

Träger von Trichinen sein können,

wenn das Fleisch zum Genuss für

Menschen verwendet werden soll.

1. Rechtsgrundlagen

§ 1 Absatz 2

Fleischhygienegesetz

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Baden-Württemberg

Zuständigkeit für die Überwachung

(amtliche Untersuchung)

... Die zuständige Behörde kann einem

Jagdausübungsberechtigten für seinen

Jagdbezirk bei Wildschweinen, die von

der Regelung des § 1 Abs. 1 Satz 3

erfasst werden,

1. die Entnahme von Proben zur

Untersuchung auf Trichinen nach § 1

Abs. 2 Satz 2 und

2. die Kennzeichnung

übertragen.

1. Rechtsgrundlagen

§ 22a Absatz 1

Fleischhygienegesetz

Für Drück- und

Gesellschaftsjagden

ist die Übertragung

der Trichinenprobenahme

nicht möglich!

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Baden-Württemberg

Untersuchungspflicht

..., die Fleischuntersuchung kann bei

erlegtem Haarwild unterbleiben, wenn

keine Merkmale festgestellt werden, die

das Fleisch als bedenklich zum Genuss

für Menschen erscheinen lassen, und

1. das Fleisch zum eigenen Verbrauch

verwendet oder unmittelbar an einzelne

natürliche Personen zum eigenen

Verbrauch abgegeben wird oder

2. das erlegte Haarwild unmittelbar nach

dem Erlegen in geringen Mengen an

nahegelegene be- oder verarbeitende

Betriebe zur Abgabe an Verbraucher

zum Verzehr an Ort und Stelle oder zur

Verwendung im eigenen Haushalt

geliefert wird.

1. Rechtsgrundlagen

§ 1 Absatz 1 Satz 3

Fleischhygienegesetz

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Baden-Württemberg

Zuständigkeit für die Überwachung

Übertragung

... Die Übertragung darf nur erfolgen, wenn

1. keine Tatsachen die Annahme

rechtfertigen, dass der

Jagdausübungsberechtigte die

erforderliche Zuverlässigkeit für diese

Tätigkeit nicht besitzt und

2. er von der zuständigen Behörde für die

Wahrnehmung dieser Tätigkeit

geschult worden ist.

1. Rechtsgrundlagen

§ 22a Absatz 1

Fleischhygienegesetz

Änderungen bzgl.

des Jagdbezirks

müssen der zust.

Behörde angezeigt

werden!

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Baden-Württemberg

Zuständigkeit für die Überwachung

Übertragung

Mit der Übertragung wird

eine amtliche Tätigkeit

wahrgenommen!

1. Rechtsgrundlagen

§ 22a Absatz 1

Fleischhygienegesetz

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Baden-Württemberg

2.

Biologie der Trichine

Quelle: Robert Kind GmbH, Sachsenstrasse 2, 96215 Lichtenfels

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Baden-Württemberg

Biologie der Trichine

Trichinella spiralis ist ein parasitisch

lebender Rundwurm (Nematode).

Der erwachsene Wurm schmarotzt im

Darm. Die Erstlarve dringt in die

Muskulatur ein.

Die Entwicklung vollzieht sich in Allesund

Fleischfressern und im Menschen.

Erwachsener Wurm:

Männchen: 1,4 – 2,2 mm

Weibchen: 3 - 4 mm

Erstlarve: 0,1 bis 1 mm

Erreger

Wirt

Größe (Länge)

2. Biologie der Trichine

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Baden-Württemberg

Biologie der Trichine

Der Mensch infiziert sich durch Genuss von

trichinösem Fleisch, das nicht genügend

gekocht oder nicht durchgebraten ist,

Rohwürsten, die trichinöses Fleisch

enthalten.

Schwarzwild infiziert sich durch Aufnahme

von

trichinösen Beutetieren

trichinösen Tierkadavern

(insbesondere auch Fuchskadavern).

Infektion

2. Biologie der Trichine

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Baden-Württemberg

Biologie der Trichine

Nach Aufnahme der Muskeltrichine

(Erstlarve) wachsen im Darm nach vier

Häutungen geschlechtsreife Würmer

heran.

Die kleineren Männchen sterben bald

nach der Begattung ab.

Die Weibchen leben ca. 4 - 6 Wochen im

Darm und gebären 1.000 - 1.500

Jungtrichinellen.

Vermehrung

2. Biologie der Trichine

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Baden-Württemberg

Biologie der Trichine

Die Jungtrichinellen (Erstlarven) gelangen

über das Blut- und Lymphsystem in die

quergestreifte Muskulatur und siedeln sich

vorwiegend am Übergang zum sehnigen

Teil an.

Bevorzugt wird gut durchblutete

Muskulatur, wie

- Zwerchfellpfeiler

- Zwischenrippenmuskulatur,

- Kehlkopf-, Zungen-, und Augenmuskeln,

- Unterarm- und Unterbeinmuskeln bei

Lauftieren.

Ausbreitung im Körper

und Ansiedlung in

der Muskulatur

2. Biologie der Trichine

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Baden-Württemberg

Biologie der Trichine

17 – 18 Tage nach der Infektion sind die

jungen Larven bereits als langgestreckte

Muskeltrichinen ansteckungsfähig.

Sie sind dann 0,8 – 1,0 mm lang

und 0,03 mm dick.

4 – 6 Wochen nach der Infektion rollen

sich die Larven auf und verkapseln sich.

Nach 5 bis 6 Monaten verkalkt die

Kapsel.

Die eingekapselte Trichinenlarve bleibt

viele Jahre lang infektiös.

2. Biologie der Trichine

Infektiöse Muskeltrichine

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Baden-Württemberg

Biologie der Trichine

Fleischverzehr

Fleischverzehr

u.s.w.

Im Wirt

Darmtrichinen

Muskeltrichinen

Im Folgewirt

Darmtrichinen

Muskeltrichinen

Entwicklungszyklus

(Übersicht)

2. Biologie der Trichine

Darmtrichine:

Geschlechtsreife, Vermehrung

Muskeltrichine:

Infektiöse Larve (Wartestadium)

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Baden-Württemberg

Quelle: LMU München, Tierärztliche Fakultät, Institut für Hygiene undTechnologie der Lebensmittel tierischen Ursprungs

2. Biologie der Trichine

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Baden-Württemberg

Quelle: LMU München, Tierärztliche Fakultät, Institut für Hygiene undTechnologie der Lebensmittel tierischen Ursprungs

2. Biologie der Trichine

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Baden-Württemberg

Quelle: LMU München, Tierärztliche Fakultät, Institut für Hygiene undTechnologie der Lebensmittel tierischen Ursprungs

2. Biologie der Trichine

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Baden-Württemberg

Quelle: LMU München, Tierärztliche Fakultät, Institut für Hygiene undTechnologie der Lebensmittel tierischen Ursprungs

2. Biologie der Trichine

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Baden-Württemberg

04/2006, 20.02.2006

Weltweit erste Mischinfektion von Trichinella spiralis und Trichinella pseudospiralis im

Wildschwein nachgewiesen

BfR-Entdeckung hat Konsequenzen für die Untersuchung von Wildfleisch

2. Biologie der Trichine

Wissenschaftler des Nationalen Referenzlabors für Trichinellose im Bundesinstitut für

Risikobewertung haben bei einem in Deutschland erlegten Wildschwein eine Trichinenart

diagnostiziert, die bislang nur im Ausland und dort zumeist bei fleischfressenden Vögeln und

Wildtieren nachgewiesen wurde. Die Arbeitsgruppe um Dr. Karsten Nöckler, Leiter der

Fachgruppe Molekulare Diagnostik und Genetik in der Abteilung Biologische Sicherheit des BfR,

hat den Parasiten aus dem Fleisch eines Wildschweines isoliert, das auf der Insel Usedom erlegt

wurde. Das Tier war sowohl mit dem eingekapselten klassischen Schweineparasiten Trichinella

spiralis infiziert als auch mit der nicht eingekapselten Spezies Trichinella pseudospiralis. Eine

solche Mischinfektion ist weltweit das erste Mal diagnostiziert worden. Der Fund hat

Auswirkungen auf die Fleischbeschau: Die klassische Untersuchung mit dem Trichinoskop reicht

für den Nachweis von Trichinella pseudospiralis nämlich nicht aus.

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Baden-Württemberg

Quelle: BfR

2. Biologie der Trichine

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Baden-Württemberg

Quelle: BfR

2. Biologie der Trichine

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Baden-Württemberg

Biologie der Trichine

• Überlebensfähigkeit über 20 Jahre, nach

6 Monaten Verkalkung möglich

• Inaktivierung durch Tiergefrieren

-29°C / 12 d, -15°C / 30 d

• Inaktivierung durch Hitze

75°C über 30 min im Kern

• überleben Räuchern, Trocknen , Reifen!

2. Biologie der Trichine

Tenazität der Muskellarve

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Baden-Württemberg

3.

Erkrankung beim Menschen

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Baden-Württemberg

Krankheitssymptome beim Menschen

Nach Aufnahme der Larven

(Mindestdosis 70 Stück):

Schweres Krankheitsgefühl mit

Mattigkeit, Schlaflosigkeit

Schübe mit hohem Fieber

Magen-Darm-Symptome

wie Bauchschmerzen, Erbrechen,

Durchfall, starkes Durstgefühl

Eventuell punktförmige Blutungen

in der Haut und unter den Nägeln

3. bis 5. Tag

nach Infektion

3. Erkrankungen beim Menschen

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Krankheitssymptome beim Menschen

Rheumaähnliche Muskelschmerzen,

Muskelverhärtungen

Heiserkeit

Baden-Württemberg

Beschwerden beim Schlucken u. Atmen

(hervorgerufen durch Eindringen der Larven in

Muskelfasern, Zerfallsprodukte von Körperzellen und

Absetzen giftiger Ausscheidungen)

Gesichtsschwellungen (Ödeme der

Augenlider, Unterkiefer)

Ödeme in der Knöchelgegend

Sehstörungen (Doppelsehen)

Erhöhte Herzfrequenz u. evtl.

zentralnervöse Störungen

Ab 9. Tag

bis zu 3 - 4 Wochen

nach Infektion

Charakteristische

Symptome

3. Erkrankungen beim Menschen

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Baden-Württemberg

Krankheitssymptome beim Menschen

Herzmuskelentzündungen

Gehirnentzündungen

Sekundärinfektionen

(Lungenentzündung, Sepsis)

Ca. 5 % Todesfälle

Gefährliche

Komplikationen

3. Erkrankungen beim Menschen

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Baden-Württemberg

Untersuchungsergebnisse

Jahr Anzahl

1995 13

1996 10

1997 14

1998 12

1999 9

2000 keine Angaben

2001 4

2002 12

2003 10

Quelle: Fleischhygienestatistik

Wildschweine mit

Trichinen

in der BRD

3. Erkrankungen beim Menschen

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Baden-Württemberg Landkreis Lörrach

4.

Entnahme der Trichinenproben

Folie 32


Baden-Württemberg

4a.

Richtiges Aufbrechen und

4a. Aufbrechen und Ausweiden

Ausweiden beim Wildschwein

Voraussetzung für korrekte Entnahme von Proben

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Baden-Württemberg

Aufbrechen und Ausweiden

Es gibt mehrere Möglichkeiten,

Schwarzwild zu versorgen.

Alle haben Vor- und Nachteile.

Die nachfolgende Bilderserie zeigt nur

eine Variante und dient der besseren

Darstellung des Zwerchfellpfeilers.

Auf Grund der Reihenfolge der

Arbeitsschritte ergibt sich der Vorteil,

dass (zumindest bei Kammerschüssen)

der Schlossbereich zunächst frei von

Schweiss bleibt und die Brandadern

deutlich sichtbar sind.

4a. Aufbrechen und Ausweiden

Welche Methode ?

Entscheidend ist in erster Linie,

dass das Zwerchfell nicht

vollständig entfernt wird und der

Zwerchfellpfeiler erhalten bleibt.

Folie 34


Baden-Württemberg

Aufbrechen und Ausweiden

4a. Aufbrechen und Ausweiden

Eine saubere

Wildkammer mit

fließendem Wasser ...

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Baden-Württemberg

Aufbrechen und Ausweiden

4a. Aufbrechen und Ausweiden

Eine saubere

Wildkammer mit

fließendem Wasser ...

ermöglicht hygienisch

optimales Arbeiten.

Folie 36


Baden-Württemberg

Aufbrechen und Ausweiden

4a. Aufbrechen und Ausweiden

Hals bis zum

Drosselknopf öffnen.

Folie 37


Baden-Württemberg

Aufbrechen und Ausweiden

4a. Aufbrechen und Ausweiden

Drossel und Schlund

hinter dem Drosselknopf

abschärfen, ...

Folie 38


Baden-Württemberg

Aufbrechen und Ausweiden

Drossel und Schlund

hinter dem Drosselknopf

abschärfen, ...

freilegen bis zum

Brustraum, ...

und abschärfen.

4a. Aufbrechen und Ausweiden

Anm.:

Im Unterschied zum Reh ist ein

Verknoten des Schlundes nicht

erforderlich.

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Baden-Württemberg

Aufbrechen und Ausweiden

4a. Aufbrechen und Ausweiden

Bei männlichen Stücken:

Pinsel hochziehen,

Schwarte großzügig um

Geschlechtsorgane

herum abschärfen,

dabei Brunftrute und

Brunftkugeln mit ablösen.

Folie 40


Baden-Württemberg

Aufbrechen und Ausweiden

4a. Aufbrechen und Ausweiden

Der Sekretbeutel muss

vollständig mit abgelöst

werden.

Die äußeren

Geschlechtsorgane sind hier

nur zur Demonstration

freipräpariert ...

Folie 41


Baden-Württemberg

Aufbrechen und Ausweiden

4a. Aufbrechen und Ausweiden

Der Sekretbeutel muss

vollständig mit abgelöst

werden.

Die äußeren

Geschlechtsorgane sind hier

nur zur Demonstration

freipräpariert ...

... Beim Aufbrechen in der

Praxis erfolgt das Ablösen

der Brunftrute in einem

Arbeitsschritt zusammen

mit dem Abschärfen der

Schwarte.

Folie 42


Baden-Württemberg

Aufbrechen und Ausweiden

4a. Aufbrechen und Ausweiden

Bauchdecke aufschärfen:

Folie 43


Baden-Württemberg

Aufbrechen und Ausweiden

4a. Aufbrechen und Ausweiden

Bauchdecke aufschärfen:

Durch Anheben der

Bauchdecke wird eine

Verletzung des

Gescheides

bei der Schnittführung

vermieden.

Tipp:

Bauchdecke nicht nur mit zwei,

sondern mit allen Fingern

anheben.

Folie 44


Baden-Württemberg

Aufbrechen und Ausweiden

4a. Aufbrechen und Ausweiden

Bauchdecke aufschärfen:

Der Schnitt wird bis

zum Brustbein geführt.

Folie 45


Baden-Württemberg

Aufbrechen und Ausweiden

4a. Aufbrechen und Ausweiden

Bauchorgane etwas

zur Seite räumen“.

Folie 46


Baden-Württemberg

Aufbrechen und Ausweiden

4a. Aufbrechen und Ausweiden

Schlossnaht freilegen.

Folie 47


Baden-Württemberg

Aufbrechen und Ausweiden

Schlossnaht

durchtrennen.

4a. Aufbrechen und Ausweiden

Folie 48


Baden-Württemberg

Aufbrechen und Ausweiden

4a. Aufbrechen und Ausweiden

Schloss aufbrechen.

Folie 49


Baden-Württemberg

Aufbrechen und Ausweiden

4a. Aufbrechen und Ausweiden

Enddarm und Harnröhre

herauslösen ...

Folie 50


Baden-Württemberg

Aufbrechen und Ausweiden

4a. Aufbrechen und Ausweiden

Enddarm und Harnröhre

herauslösen ...

und zur Seite ziehen.

Die Brandadern sind

deutlich sichtbar.

Folie 51


Baden-Württemberg

Aufbrechen und Ausweiden

4a. Aufbrechen und Ausweiden

Brandadern der Länge

nach aufschärfen.

Folie 52


Baden-Württemberg

Aufbrechen und Ausweiden

4a. Aufbrechen und Ausweiden

Zwischen Magen und

Zwerchfell die Stelle

suchen, an der der

Schlund durch das

Zwerchfell tritt.

Schlund herausziehen.

Dann mit beiden Händen

Magen und Gescheide

aus der Bauchhöhle

ziehen.

Folie 53


Baden-Württemberg

Aufbrechen und Ausweiden

4a. Aufbrechen und Ausweiden

Brustraum öffnen ...

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Baden-Württemberg

Aufbrechen und Ausweiden

Brustraum öffnen ...

und Brustorgane

freilegen

(Lunge, Herz).

4a. Aufbrechen und Ausweiden

Folie 55


Baden-Württemberg

Aufbrechen und Ausweiden

4a. Aufbrechen und Ausweiden

Das Zwerchfell liegt nun

frei.

Folie 56


Baden-Württemberg

Aufbrechen und Ausweiden

Sehnenspiegel

Hohlvene

Aorta

Speiseröhre

Anatomie

4a. Aufbrechen und Ausweiden

(Hund., Blickrichtung von cranial)

linker und rechter

Zwerchfellpfeiler

Folie 57


Baden-Württemberg

Aufbrechen und Ausweiden

4a. Aufbrechen und Ausweiden

Von der Bauchseite aus

ist der Zwerchfellpfeiler

als paariger Muskelstrang

sichtbar.

Unten im Bild: Die Nieren

Folie 58


Baden-Württemberg

Aufbrechen und Ausweiden

4a. Aufbrechen und Ausweiden

Zwerchfell

herausschneiden.

Dabei etwa 3 – 5 cm

Abstand vom

Rippenbogen

und von der Wirbelsäule

einhalten !

Folie 59


Baden-Württemberg

Aufbrechen und Ausweiden

4a. Aufbrechen und Ausweiden

Der Zwerchfellpfeiler

bleibt dabei erhalten.

Dies ist entscheidend für

die korrekte Probenahme !

Folie 60


Baden-Württemberg Landkreis Lörrach

4b.

Organisation der Probenahme

Folie 61


Organisation der Probenahme

Die zuständige Behörde

(= Veterinäramt der Stadt- u. Landkreise)

kann

Baden-Württemberg

Jagdausübungsberechtigte in ihrem

Jagdbezirk zur Probenahme beauftragen.

Dazu ist ein Antrag zu stellen.

Das bisherige Verfahren

Probenahme durch amtliches Personal“

bleibt weiterhin bestehen.

4b. Organisation der Probennahme

Wer ist berechtigt ?

Von der Behörde beauftragte

Jagdausübungsberechtigte

in ihrem Jagdbezirk

Folie 62


Baden-Württemberg

Organisation der Probenahme

Jagdausübungsberechtigte sind in diesem

Zusammenhang:

Besitzer selbst genutzter (nicht

verpachteter) privater Eigenjagdbezirke,

Jagdpächter und Mitpächter,

zur Jagdausübung berechtigte Mitglieder

der Landes- und Bundesforstverwaltung,

Bestätigte Jagdaufseher,

Angestellte Jäger (Berufsjäger),

Inhaber eines entgeltlichen und

unentgeltlichen Begehungsscheins.

Sie müssen zuverlässig sein

( u. a. gültiger Jagdschein).

4b. Organisation der Probennahme

Wer ist berechtigt ?

Von der Behörde beauftragte

Jagdausübungsberechtigte

in ihrem Jagdbezirk

Nicht berechtigt: Jagdgäste

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Baden-Württemberg Landkreis Lörrach

4c.

Entnahme der Proben

für die Trichinenschau

Welche Proben an welchen Orten ?

Folie 64


Baden-Württemberg

Probenentnahme (1)

1. Probe:

Zwerchfellpfeiler

4c. Probenentnahme

Entnahme einer etwa

walnussgroßen Probe

am Übergang zur

Sehnenplatte des

Zwerchfelles.

Folie 65


Baden-Württemberg

Probenentnahme (1)

1. Probe:

Zwerchfellpfeiler

4c. Probenentnahme

Wurde das Zwerchfell

versehentlich vollständig

entfernt, so verbleiben meist

Reste des Zwerchfellpfeilers

am Geräusch (im Mittelfeld

der Lunge zwischen den

Lungenflügeln).

Man kann sie notfalls dort

entnehmen.

Folie 66


Baden-Württemberg

Probenentnahme (1)

1. Probe:

Zwerchfellpfeiler

Einlegen der Probe

in ein Probengefäß

(oder in eine

Plastiktüte).

4c. Probenentnahme

Folie 67


Baden-Württemberg

Probenentnahme (2)

4c. Probenentnahme

2. Probe:

Vorderarmmuskulatur

Längsschnitt durch die

Schwarte an der

Unterseite des

Vorderlaufes.

Folie 68


Baden-Württemberg

Probenentnahme (2)

4c. Probenentnahme

2. Probe:

Vorderarmmuskulatur

Freilegen des Muskels.

Folie 69


Baden-Württemberg

Probenentnahme (2)

4c. Probenentnahme

2. Probe:

Vorderarmmuskulatur

Abschärfen des Muskels

am sehnigen Teil:

Etwa 30 g.

Folie 70


Baden-Württemberg

Probenentnahme (2)

4c. Probenentnahme

2. Probe:

Vorderarmmuskulatur

Einlegen der Probe in

das Probengefäß

(bzw. in die Plastiktüte).

Folie 71


Baden-Württemberg

Probenentnahme (Ersatz)

Als Ersatzprobe können

verwendet werden:

- Übrige Zwerchfellmuskulatur

- Zwischenrippenmuskulatur

4c. Probenentnahme

Folie 72


Baden-Württemberg Landkreis Lörrach

5.

Sicherung der Nämlichkeit der

Probe und des Tierkörpers

Folie 73


Baden-Württemberg

Sicherung der Nämlichkeit

Wildmarken

5. Kennzeichnung

Folie 74


Baden-Württemberg

Sicherung der Nämlichkeit

Jeder beauftragte Probenehmer erhält für

seinen Jagdbezirk Wildmarken und

Wildursprungsscheine für 3 Jahre

(Anzahl geschätzt nach Vorjahresstrecken).

Aufzeichnungen (mind. 2 Jahre aufbewahren)

•Datum des Empfangs der Wildmarke

•Datum des Einzugs der Wildmarke

•Abgabedatum und Empfänger des Stücks

Die Aufzeichnungen müssen chronologisch, mit

fortlaufender Seitenzahl und in gebundener oder

automatisierter Form geführt werden!

5. Kennzeichnung

Wildmarken und

Wildursprungsscheine

Folie 75


Baden-Württemberg

Probenkennzeichnung

Kennzeichnung des

Probengefäßes mit

Nummer der Wildmarke.

Zugehörigkeit zum

Wildkörper muss

zweifelsfrei

gewährleistet sein !

Wenn die Probe nicht sofort

zur Untersuchung gebracht

wird:

Kühl lagern.

5. Kennzeichnung

Folie 76


Baden-Württemberg

Sicherung der Nämlichkeit

Bei der Entnahme der Proben ist der

Wildkörper mit der Wildmarke an Bauch

oder Brust zu kennzeichnen.

Kennzeichnung

Wildkörper

5. Kennzeichnung

Folie 77


Baden-Württemberg

Sicherung der Nämlichkeit

Die Nummer der Wildmarke ist im

Wildursprungsschein einzutragen.

0 1 0 3 0 1 1

Tierkörper, Probe und Wildursprungsschein

sind damit eindeutig zugeordnet!

5. Kennzeichnung

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Baden-Württemberg Landkreis Lörrach

6.

Ausfüllen des Antrags

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Baden-Württemberg

Ausfüllen des Antrags

Die Nummer der Wildmarke ist im

Wildursprungsschein einzutragen.

0 1 0 3 0 1 1

Der obere Teil des Wildursprungsscheins

ist durch weitere Angaben zu ergänzen

(Jagdbezirk, Erlegungsort, Erleger,

Erlegungsdatum, Zeitpunkt,

Jagdausübungsberechtigter).

6. Antrag

Wildursprungsschein

ausfüllen und mit Probe

abgeben

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Baden-Württemberg

Ausfüllen des Antrags

Der mittlere Teil des Wildursprungsscheins

dokumentiert Feststellungen des

Jagdausübungsberechtigten.

6. Antrag

Wildursprungsschein

ausfüllen und mit Probe

abgeben

Folie 81


Baden-Württemberg

Ausfüllen des Antrags

Der Wildursprungsschein ist in dreifacher

Ausfertigung vollständig auszufüllen und

mit der Probe bei der vom Veterinäramt

genannten Untersuchungsstelle

abzugeben.

6. Antrag

Wildursprungsschein

ausfüllen und mit Probe

abgeben

Folie 82


Baden-Württemberg

Korrektes Ausfüllen des Antrags

Das Ergebnis der Untersuchung wird auf

dem Wildursprungsschein vermerkt und

dem Antragsteller übermittelt. Alternativ

wird der Zeitpunkt vermerkt, ab wann über

das Wildbret verfügt werden kann.

Dokumentation

6. Antrag

Folie 83


Baden-Württemberg Landkreis Lörrach

7.

Probenbehandlung und Versand /

Abgabe der Probe

Folie 84


Baden-Württemberg

Versand / Abgabe der Probe

Das Original des Wildursprungsscheins

(weiß) verbleibt bei der zuständigen

Behörde.

Die 1. Durchschrift muss dem endgültigen

Besitzer des Wildkörpers ausgehändigt

werden. Sie dient als Nachweis über die

durchgeführte Untersuchung.

Die 2. Durchschrift hat der beauftragte

Jagdausübungsberechtigte 2 Jahre lang

aufzubewahren.

Dokumentation

Original

Aushändigung und ...

1. Durchschrift

Aufbewahrung der

Dokumente

2. Durchschrift

7. Trichinenuntersuchungsstellen

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Baden-Württemberg

Versand / Abgabe der Probe

Der Antragsteller ist der

Gebührenschuldner.

Zur Vermeidung hoher Kosten bitte die

offiziellen Untersuchungszeiten nutzen.

Bei Einzelansätzen kommt es zu hohen

Personalkosten, die kostendeckend

umgelegt werden müssen.

Gebühren

Kosten sparen

7. Trichinenuntersuchungsstellen

Folie 86


Trichinenuntersuchungsstellen (Stand: Juni 2007)

2

Baden-Württemberg

1

3

4

1: Schlachthof Lörrach / LRA

Mo.: 8.00 - 8.30 Uhr: Landratsamt Lörrach

Mi.: 8.00 - 12.30 u.

13.30 - 16.00 Uhr: Landratsamt Lörrach

Do.: 7.30 - 8.30 Uhr: Schlachthof Lörrach

2: Dr. Kolpasky, Efringen-K.

Mo.: bis 9.00 Uhr

Do.: auf Anfrage

3: Dr. Schütz, Rheinfelden

Mo. – Fr.: 8.00 – 17.00 Uhr

4: Tierärztin Horn, Schönau

Mo.: bis 6.00 Uhr

7. Trichinenuntersuchungsstellen

Folie 87


Baden-Württemberg Landkreis Lörrach

8.

Untersuchungsverfahren

Folie 88


Baden-Württemberg

1. Quetschverfahren

8. Untersuchungsverfahren

Folie 89


Baden-Württemberg

1. Quetschverfahren

Mikroskopische oder trichinoskopische

Durchmusterung von Quetschpräparaten.

Für Wildschweine nicht zugelassen. ?

Muskeltrichine

im Quetschpräparat

Unsicher !

8. Untersuchungsverfahren

Folie 90


Baden-Württemberg

2. Verdauungsmethode

Ein Sammelansatz von 100

Schweinen wird der künstlichen

Verdauung zugeführt.

Trichinellen werden dadurch aus der

Muskulatur gelöst.

Nach weiterer Aufbereitung wird eine

Probe unter dem Stereomikroskop

6 Minuten lang durchgemustert.

Muskeltrichinen nach

Verdauungsmethode

a) Magnetrührerverfahren

Gesamtaufwand:

90 Minuten

8. Untersuchungsverfahren

Hohe

Nachweissicherheit,

kostengünstig

Folie 91


Baden-Württemberg

2. Verdauungsmethode

Quelle: Robert Kind GmbH, Sachsenstrasse 2, 96215 Lichtenfels

8. Untersuchungsverfahren

Folie 92


Baden-Württemberg

2. Verdauungsmethode

8. Untersuchungsverfahren

Quelle: LMU München, Tierärztliche Fakultät, Institut für Hygiene undTechnologie der Lebensmittel tierischen Ursprungs

Folie 93


Baden-Württemberg

2. Verdauungsmethode

Automatisiertes Verdauungsverfahren

mit einem Sammelansatz von 35

Schweineproben.

b) Trichomat

8. Untersuchungsverfahren

Schnelles Ergebnis

Hohe

Nachweissicherheit,

sehr teuer

Folie 94


Baden-Württemberg

2. Verdauungsmethode

8. Untersuchungsverfahren

Folie 95


Baden-Württemberg Landkreis Lörrach

9.

Weitere Hinweise

Folie 96


Baden-Württemberg

Konsequenzen bei Verstoß

gegen die Vorschriften

Nach § 28 des Fleischhygienegesetzes

wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren

oder mit Geldstrafe bestraft,

wer Fleisch, das der Untersuchung auf

Trichinen unterliegt, zum Genuss für

Menschen zubereitet oder in den Verkehr

bringt,

bevor die vorgeschriebene Untersuchung

durchgeführt worden ist.

Straftat !

9. Hinweise

Folie 97


Baden-Württemberg

Konsequenzen bei Verstoß

gegen die Vorschriften

Abgegebene Proben ohne

Begleitdokument oder mit unvollständig

ausgefülltem Begleitdokument

werden nicht mehr untersucht.

Bei wiederholt unkorrektem Verhalten wird

die Beauftragung entzogen.

9. Hinweise

Keine Untersuchung bei

Mängeln im Dokument

Folie 98


Baden-Württemberg

Weitere Hinweise

Wild, das beim Erlegen, Aufbrechen,

Zerwirken und weiteren Behandeln

bedenkliche Merkmale aufweist, ist der

amtlichen Untersuchung zuzuführen oder

unschädlich zu beseitigen.

Bedenkliche Merkmale

9. Hinweise

Folie 99


Baden-Württemberg

Weitere Hinweise

Fallwild ist natürlich verendetes Wild bzw.

Wild mit unklarer Todesursache. Es ist

grundsätzlich nicht zum Verzehr geeignet.

Fallwild

9. Hinweise

Folie 100


Baden-Württemberg

Weitere Hinweise

Fallwild ist natürlich verendetes Wild bzw.

Wild mit unklarer Todesursache. Es ist

grundsätzlich nicht zum Verzehr geeignet.

Unfallwild (= Wild, das durch andere

äußere Einwirkung als durch Erlegen

getötet wurde) ist der vollständigen

amtlichen Fleischuntersuchung

zuzuführen (Vorlage des Wildkörpers und

der Organe beim amtlichen Tierarzt).

Begründung:

Beurteilung des Verhaltens und Allgemeinbefindens

war nicht möglich; erhebliche Qualitätsmängel.

Fallwild

Unfallwild

9. Hinweise

Folie 101


Literatur

Präsentation einer Arbeitsgruppe im Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum

Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit der Veterinärverwaltung, der

Forstverwaltung, der Wildforschungsstelle des Landes Baden-Württemberg,dem

Landesjagdverband Baden-Württemberg e.V. und dem Forstamt Bebenhausen

Präsentation „Wildbrethygiene im neuen EU-Lebensmittelhygienerecht“, MLR, Referat

35

Präsentation „Untersuchungs auf Trichinellen“ der LMU München

Folie 102


Impressum

Die Präsentation wurde von einer Arbeitsgruppe im Ministerium für Ernährung und

Ländlichen Raum Baden-Württemberg

in Zusammenarbeit mit

der Veterinärverwaltung, der Forstverwaltung,

der Wildforschungsstelle des Landes Baden-Württemberg,

dem Landesjagdverband Baden-Württemberg e.V.

und dem Forstamt Bebenhausen erarbeitet und vom Landratsamts Lörrach,

Fachbereich Verbraucherschutz, überarbeitet.

Redaktion:

Dr. P. Behrens, Dr. E. Jauch, Dr. M. Pegel, Dr. W. Schreiber,

Dr. T. Stegmanns, Dr. K. Störzer, Dr. H.-J. Thierer

Fotos:

S. J. Gragnato BDG, Stuttgart: Folie 19 - 53;

Archiv Staatl. Tierärztliches Untersuchungsamt Aulendorf: Folie 7, 55, 56

Endredaktion und Layout:

Dr. M. Pegel, Wildforschungsstelle des Landes Baden-Württemberg

Überarbeitung:

TA H.-J. Weis und Dr. H.-J. Klöss, Landratsamt Lörrach, Fachbereich Verbraucherschutz

Stuttgart, Aulendorf, Januar 2005 und Lörrach Juni 2007

Folie 103


Wir bedanken uns für Ihre

Aufmerksamkeit!

Folie 104

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