Unsere Broschüre 2009/1 - Tiere in Not Solingen eV

tiere.in.not.solingen.de

Unsere Broschüre 2009/1 - Tiere in Not Solingen eV

Impressum „Tiere in Not Solingen e.V.“

Redaktionsanschrift:

Tiere in Not Solingen e.V.

1.Vorsitzende Rita v.Itter

Postfach 10 13 40, 42613 Solingen

Tel.: 0212 - 20 94 52

Tel.: 0212 – 599 24 99

Fax: 0212 - 22 107 19

E-Mail: r.v.itter@tiere-in-not-solingen.de

Homepage: http://www.tiere-in-not-solingen.de

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Herausgeber:

Tiere in Not Solingen e.V

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Layout und Bearbeitung:

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werden. Für abgedrucktes Material und deren Inhalte

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verändert werden. Die veröffentlichten Beiträge und

Fotos sind urheberrechtlich geschützt. Nachdruck,

Vervielfältigung sowie Speicherung ganz oder

auszugsweise in andere Medien, sind nur mit

schriftlicher Genehmigung von „Tiere in Not Solingen

e.V.“ möglich.

Die Inhalte der Artikel geben nicht unbedingt die

Meinung des Vereins *Tiere in Not Solingen e.V.*

wieder.


Liebe Mitglieder, Tierfreunde, Paten und Förderer!

Nach einem halben Jahr ist es wieder soweit, unsere neue

Tierschutz-Broschüre "1. Halbjahr 2009" ist fertiggestellt.

Wir hoffen, Ihnen auch diesmal beim

Lesen Unterhaltenswertes und Informatives anzubieten.

Wie bereits in den Jahren zuvor, nahmen wir viele

hilfsbedürftige Tiere auf, setzten sie auf eine Pflegestelle

und konnten für die meisten unserer Schützlinge bereits

ein neues Zuhause finden.

Seit einiger Zeit müssen wir leider feststellen, es gibt

immer mehr ärmere Mitmenschen in unserer Gesellschaft,

die sich aufkommende Kosten für ihr Tier einfach nicht

mehr leisten können und dann gezwungen sind, sich von

ihrem Liebling zu trennen. Durch diesen Umstand

bedingt, nahmen wir selbstverständlich ebenfalls

Abgabetiere bei uns auf.

Aufgrund der steigenden Zahl der Abgabetiere sind

unsere Pflegestellen zum Teil überbelegt. Aus dieser Not

heraus sind wir stets auf der Suche nach tierlieben,

geeigneten und verantwortungsbewussten Menschen, die uns eine Pflegestelle für unsere

Schützlinge anbieten. Sollten Sie, liebe Leserin, lieber Leser, bereit sein, sich für uns als

Pflegestelle zur Verfügung zu stellen oder jemanden kennen, der uns gerne durch

eine Pflegestelle unterstützen möchte, würden wir uns sehr über dieses Angebot freuen.

Für die Zukunft sind wir mehr denn je auf Ihre Hilfe angewiesen, sei es durch Spenden,

Futterspenden, Sachspenden, einer Mitgliedschaft, einer Patenschaft für ein Tier, einer

Pflegestelle oder durch eine anderweitige Unterstützung.

Bei all jenen, die uns bereits auf irgendeine Art und Weise unterstützen oder geholfen haben,

bedanken wir uns hier im Namen unserer Pfleglinge und des gesamten Vorstandes herzlich.

Nun möchte ich Sie noch in eigener Sache um etwas bitten ...

Es ist für uns immer mit viel Arbeit und Kosten verbunden, wenn unsere Mitglieder

Kontenänderungen vornehmen, die sie uns nicht mitteilen. Daher unsere Bitte, teilen Sie uns

Kontenänderungen mit, so dass es bei der Abbuchung der jährlichen Mitgliedsbeiträge nicht zu

kostspieligen Rückbuchungen kommt.

Darüber hinaus bitten wir Sie ebenfalls, uns Adressänderungen anzuzeigen, damit die an Sie

gerichtete Post wie z.B. Spendenbescheinigungen oder unsere Broschüre den Weg zu Ihnen

findet.

Um Sie in Zukunft über alle Aktualitäten in unserem Verein auf dem schnellsten Weg

unterrichten zu können, aber auch um die Kosten für Porto zu reduzieren, möchten wir Sie

bitten, uns ihre Email-Anschrift zu nennen.

Nun wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Durchstöbern der Broschüre und einen guten Start in

den Sommer 2009 ....

Rita von Itter

(1. Vorsitzende)


Jahreshaupt-

Versammlung

2009

Am 5. Mai 2009 war es wieder soweit: Die

Jahreshauptversammlung von Tiere in Not

Solingen e.V begann pünktlich um 19.35

Uhr, in der Gaststätte "Alt Ketzberg". Nach

Eröffnung der Versammlung durch die

1.Vorsitzende, Frau Rita von Itter, ging es

dann auch zügig zur Sache. Allein im letzten

Jahr hatte der Verein Tierarztkosten in Höhe

von fast 19 000,- € zu tragen. Das ist ein

Plus gegenüber 2007 von fast 12%. Die

Gesamtkosten des Vereins beliefen sich auf

fast 45 000,-€ (Futter, KFZ, Inserate, usw.).

Auch hier ein Plus von fast 4%. Es standen

an diesem Abend auch zwei Wahlen an, da

Frau Kunz und Frau Beier den Vorstand

verlassen haben. Als 2. Vorsitzender wurde

Herr Schuch und als Kassenführerin Frau

Siepmann, gewählt. Im Anschluss daran

wurden noch Frau Hein und Frau

Radermacher als Kassenprüfer gewählt. Alle

oben genannten Personen nahmen die Wahl

an. Da keine weiteren Punkte mehr zur

Debatte standen, beendete Frau von Itter

die Jahreshauptversammlung gegen 20.20

Uhr und verabschiedete die anwesenden

Mitglieder.

R.Eckertz

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Spendenaufruf "LISCHA"

Die kleine *Lischa* brach sich hintereinander

zweimal ihr Beinchen, weil ihre Besitzer nicht

acht auf ihr Tier gaben. Die erste Operation

zahlten sie, bei der zweiten ließen sie Lischa in

der Tierklinik zurück und weigerten sich ihre OP

zu zahlen. Für Lischa hieß es nun, wenn sich

niemand findet, der die Kosten trägt, so würde

sie eingeschläfert werden. Wir erklärten uns

sofort bereit, die junge Kätzin aufzunehmen und

für die OP-Kosten aufzukommen. Zur Debatte

stand, Lischa das Bein operieren zu lassen und

den Knochen zur Stabilisierung mit einer Platte

zu versehen oder das Bein zu amputieren, denn

das wäre kostengünstiger gewesen .... Natürlich

entschieden wir uns dafür, dem ansonsten

gesunden Tier sein Bein zu erhalten und ihm

damit ein künftiges glückliches und

katzengerechtes Leben zu ermöglichen.

Wie auch die meisten anderen Tierschutzvereine

müssen wir jeden Cent zweimal umdrehen und

können uns eigentlich solch kostenspiele

Operationen gar nicht leisten. Die OP von Lischa

hat tief in unser Budget eingegriffen, denn wir

mussten an die Tierklinik 870,-- Euro zahlen. Da

das selbstverständlich nicht unser einziger

Patient ist, für dessen Tierarzkosten wir

aufkommen müssen, würden wir uns sehr über

eine kleine Spende für Lischa freuen. Natürlich

erhält jeder Spender von uns eine

Spendenbescheinung.

Stadt-Sparkasse Solingen

BLZ 342 500 00

Kto.-Nr. 5 09 32 16

Kennwort: "Lischa"


www.autohaus-urbach.de

Dönhoffstraße 7 - 42655 Solingen

Tel. 0212 / 20 50 53


Bax Teil II

Viele von euch kennen mich noch. Ihr habt

euch mit mir gefreut, als ich nach einer

gescheiterten Vermittlung, im April von

meiner Pflegestelle behalten wurde (Artikel

1.Halbjahr 2008). Doch meine Freude

dauerte nicht sehr lange. Ich hatte ein

tolles Zuhause gefunden, alles war prima,

so lange ich klein war. Ein Welpe ist ja auch

sooooo süß. Was wurde nicht alles bei der

Vermittlung versprochen: Hundeschule,

Erziehung, Kastration! Was ist geschehen?!

Nichts! Jetzt, wo ich größer geworden bin,

muss ich weg. Mein Frauchen und

Herrchen wollen aus dem Haus ausziehen

und in der neuen Wohnung ist für alle Platz,

nur für mich nicht... Und ich dachte ich

hätte eine tolle Familie gefunden! Aber so

kann man sich irren. Meine Tage hier sind

gezählt. Der VereinTiere in Not Solingen“

sucht für mich schon ein neues Herrchen

und Frauchen. Da man mit mir nicht allzu

viel unternommen hat, hapert es auch an

meiner Erziehung. Aber das kriegen wir in

den Griff, versprochen! Ich helfe meinem

neuen Herrchen dabei und versuch auch

viel zu lernen, wenn man mich lässt. Dabei

habe ich mich mit meiner Freundin Cindy so

gut verstanden. Sie kam damals auch von

Tiere in Not Solingen“. Wir haben viel im

Garten getobt und gespielt. Alles vorbei!

Vielleicht finde ich ja eine neue Freundin!

Vielleicht??? Die Leute von „Tiere in Not

Solingen“ geben sich ja alle Mühe bei den

Vermittlungen, aber ihr seht ja, wie es

gehen kann. Schneller als man denkt,

werden wir wieder abgeschoben. Wie wir uns

dabei fühlen, interessiert keinen. Warum

muss ich gehen?? Ich bin halt NUR ein Hund

und den kann man schnell loswerden.

Vielleicht wird es ja im neuen Zuhause

besser! Vielleicht?? Aber nur nicht den Kopf

hängen lassen und vorwärts geschaut. Wie

es mir weiter ergeht, werde ich euch

demnächst schreiben.

Euer Bax

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Tierschützer empfehlen:

Den Hund nicht lange im

geparkten Auto lassen

Auch wenn draußen die Temperaturen noch eher

frühlingshaft als sommerlich sind: Im geparkten Auto

kann bei prallem Sonnenschein das Thermometer

dennoch auf mehr als 30 Grad steigen. Besonders

betroffen sind dunkel lackierte Wagen mit großen

Scheiben. Hier einen Hund für mehrere Stunden

einzusperren – wie sogar auf Zoo-Parkplätzen

empfohlen wird (siehe Foto) – kann an Tierquälerei

grenzen, so die Tierschutzorganisation TASSO e.V.

Viele Hundebesitzer wollen ihren Vierbeiner nicht allein

zu Hause lassen und nehmen ihn im Auto mit. Auch

dahin, wo Hunde nicht erlaubt sind. In Zoos, Museen

und Rummelplätzen beispielsweise. Auf dem Parkplatz

wird dann die Seitenscheibe ein paar Zentimeter

heruntergekurbelt und der Hund oft für mehrere

Stunden seinem Schicksal überlassen. Was aber viele

nicht bedenken: Auch wenn der Wagen anfangs im

Schatten steht, schon nach wenigen Minuten kann sich

die Situation radikal ändern. Die Sonne wandert, trifft

sie das Auto, wird es im Innenraum schnell unerträglich

heiß. „Hunde schwitzen nur ein wenig an den Pfoten“

erklärt Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale.

„Ihren Wärmehaushalt regeln sie überwiegend durch

das Hecheln.“ Doch bei Temperaturen von weit über 30

Grad würde das auch nicht mehr helfen. „Die Tiere

verlieren sehr schnell viel Flüssigkeit, das führt zum

Kollaps und schließlich zum Tod.“

McCreight empfiehlt denjenigen, die einen apathisch

wirkenden, stark hechelnden Hund in einem geparkten

Auto entdecken, sofort den Besitzer ausfindig zu

machen. Beispielsweise durch einen Lautsprecher-

Ausruf. Führe dies nicht zum Erfolg, solle man die

Polizei rufen. „Die wird dann wahrscheinlich eine

Scheibe des Wagens einschlagen und den Hund

befreien“, so McCreight. Die Kosten für den Einsatz

müsse nach einem Urteil des Oberverwaltungsgerichts

Rheinland-Pfalz (AZ 12 A 10619/05) der Hundebesitzer

tragen. „Außerdem kann er mit einer Anzeige wegen

Tierquälerei rechnen“, gibt der TASSO-Chef zu

bedenken.

Ist der Hund endlich befreit, sollte man sehr behutsam

mit ihm umgehen und ihn keinesfalls beispielsweise mit

kaltem Wasser überschütten. Dr. Rolf Wilcken von der

Tierklinik Hochmoor im münsterländischen Gescher

empfiehlt feuchte Umschläge an Beinen und Pfoten.

Durch die Verdunstung des Wassers werde die

Körpertemperatur des Hundes schnell gesenkt. Eiskaltes

Wasser sei auch fürs Trinken tabu. „Wenn der Hund

überhaupt noch in der Lage ist, Wasser aufzunehmen,

sollte dies temperiert sein. Trinkt er gar nicht mehr,

muss er sofort zum Tierarzt, der den Flüssigkeitsverlust

über Infusionen ausgleicht“, rät Wilcken.

Quelle: TASSO Newsletter / Pressemitteilung


Giftpflanzen für Hunde!

schwarz = giftig / rot = extrem giftig

Zimmerpflanzen

Alpenveilchen (Cyclamen spec.)

Amaryllis (Hippeastrum spec.)

Aronkelch (Zantedeschia aethiopica)

Azalee (Rhododendron simsii)

Baumfreund (Philodendron spec.)

Begonie, Schiefblatt (Begonia spec.)

Bogenhanf (Sansevieria trifasciata)

Buntwurz (Caladium bicolor)

Christusdorn (Euphorbia milii)

Clivie (Clivia miniata)

Dieffenbachie (Dieffenbachia senguine)

Drachenbaum (Dracaena drago)

Efeutute (Scindapsus spec.)

Einblatt (Spathiphyllum floribundum)

Fensterblatt (Monstera deliciosa)

Ficus-Arten (Ficus spec.)

Flamingoblume (Anthurium spec.)

Gummibaum (Ficus elastica)

Kaladie (Caladium bicolor)

Klivie (Clivia miniata)

Kolbenfaden (Aglaeonema commutatum)

Korallenbäumchen (Solanum pseudocapsicum)

Kroton (Codiaeum variegatum)

Palmfarn (Cycas spec.)

Palmlilie (Yucca elephantipes)

Philodendron (Philodendron spec.)

Prachtlilie (Gloriosa superba)

Purpurtute (Syngonium podophyllum)

Riemenblatt (Clivia miniata)

Ritterstern (Hippeastrum spec.)

Sansevierie (Sansevieria trifasciata)

Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima)

Wüstenrose (Adenium obesum)

Wunderstrauch (Codiaeum variegatum)

Yucca (Yucca spec.)

Zimmerkalla (Zantedeschia aethiopica)

Wild- und Gartenpflanzen

Ackerbohne (Vicia faba)

Acker-Gauchheil (Anagallis arvensis)

Adonisröschen (Adonis spec.)

Aralie (Aralia spec.)

Aronstab (Arum maculatum)

Avocado ( Persea gratissima)

Begonie, Schiefblatt (Begonia spec.)

Belladonnalilie (Amaryllis belladonna)

Berberitze, Sauerdorn (Berberis spec.)

Berglorbeer (Kalmia spec.)

Bocksdorn (Lycium barbarum)

Buchsbaum (Buxus sempervirens)

Buchweizen (Fagopyrum esculentum)

Busch-Windröschen (Anemone nemorosa)

Christrose (Helleborus niger)

Efeu (Hedera helix)

Eibe (Taxus baccata)


Eisenhut (Aconitum spec.)

Engelstrompete (Brugmansia spec.)

Fingerhut (Digitalis purpurea)

Gauchheil, Acker- (Anagallis arvensis)

Germer (Veratrum spec.)

Goldregen (Laburnum anagyroides)

Herbstzeitlose (Colchicum autumnale)

Herkulesstaude (Heracleum mantegazzianum)

Holunder (Sambucus niger)

Hortensie (Hydrangea spec.)

Hundspetersilie (Aethusa cynapium)

Hyazinthe (Hyacinthus officinalis)

Kakao (Theobroma cacao)

Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus)

Klivie (Clivia miniata)

Knoblauch (Allium sativum)

Krokus (Crocus spec.)

Lebensbaum (Thuja spec.)

Lein (Linum usitatissimum)

Liguster (Ligustrum vulgare)

Lorbeerrose (Kalmia spec.)

Lupine (Lupinus spec.)

Maiglöckchen Covallaria majalis)

Mistel (Viscum album)

Nachtschatten (Solanum nigrum, Solanum

dulcamara)

Narzisse (Narcissus pseudonarcissus)

Nieswurz (Helleborus spec.)

Oleander (Nerium oleander)

Osterglocke (Narcissus pseudonarcissus)

Pfaffenhütchen (Euonymus europaeus)

Rhododendron (Rhododendron spec.)

Riemenblatt (Clivia miniata)

Rittersporn (Delphinium spec., Consolida spec.)

Rizinus (Ricinus communis)

Robinie (Robina pseudoacacia)

Rosinen (Vitis vinifera ssp. sativa)

Rosskastanie (Aesculus hippocastanum)

Sadebaum (Juniperus sabina)

Saubohne (Vicia faba)

Sauerdorn (Berberis vulgaris)

Schierling (Conium maculatum)

Schlaf-Mohn (Papaver somniferum)

Schneeglöckchen (Galanthus nivalis)

Schnurbaum, Japanischer (Sophora japonica)

Schokolade

Schwertlilie (Iris spec.)

Seidelbast (Daphne mezereum)

Stechapfel (Datura stramonium)

Stechpalme (Ilex aquifolium)

Stink-Wacholder (Juniperus sabina)

Tabak (Nicotiana tabacum)

Tollkirsche (Atropa belladonna)

Tollkraut, Glockenbilsenkraut (Scopolia carniolica)

Tulpe (Tulipa gesneriana)

Wandelröschen (Lantana camara)

Wasserschierling (Cicuta virosa)

Weintrauben (Vitis vinifera ssp. sativa)

Windröschen, Gelbes und andere (Anemone

ranunculoides)

Wolfsmilch (Euphorbia spec.)

Wurmfarn (Dryopteris filix-mas)

Zwiebel, Küchen- (Allium cepa)

Quelle: www.Botanikus.de

Mit freundlicher Genemigung von

Herrn Uwe Lochstampfer


Tierportät: Australian Shepherd

Typ: Hütehund

Auch als Hund zum Aufspüren von

Fährten und Rauschgift gut geeignet. Bei

der Rettungsarbeit hat sich diese Rasse

hervorragend bewährt.

Größe: Hündin: 45 - 52cm

Rüde: 50 - 58cm

Das Temperament der "Aussies" fordert

anspruchsvolle Beschäftigungen, sie sind dankbar

für Erledigungen, bei denen sie selbstständig

mitdenken dürfen. Die "Aussies" besitzen eine

nahezu unerschöpfliche Energie. Diese Hunde

gehören nur in die Hände von aktiven

Hundehaltern. Damit es den Hunden nicht

langweilig wird, sind Aktivitäten beim Hundesport

genau das Richtige, z.B. Agility usw. Bei der

Erziehung ist kaum Strenge nötig, da die Hunde

schnell und bereitwillig lernen. Ausgehend von

einer guten Sozialisierung haben die "Aussies"

keine Probleme mit Artgenossen und anderen

Haustieren. Auch mit Kindern kommen sie in der

Regel gut zurecht.

Autorin: R.Eckertz


Hallo Ihr Leute vom Tierschutz

Bis zum 30.11.2008 habe ich mich als Mutter von

vielerlei Tätigkeiten erfolgreich gegen einen Hund

gewehrt. Natürlich war ich nie 100% gegen ein Tier,

schließlich haben wir seit vier Jahren zwei Hasen und seit

zwei Jahren zwei Meerschweinchen. Aber man muss

natürlich die Zusatzverpflichtungen bedenken, wenn ein

Hund da ist. Trotz zwei Kindern von 7 und 9 Jahren.

Denn Sie wissen ja selber auch, an wem es nachher

hängen bleibt. Na ja, schauen wir uns doch mal den

„Leroy“ an. Gesagt, getan. Die Pflegestelle, Frau

Heiermann-Spiegler war nett und unkompliziert. Und

Leroy kam so freudig auf uns zu, als würde er uns schon

lange kennen. Wir machten einen Spaziergang und

waren weiterhin sehr begeistert. Zuhause gingen jetzt

die ganzen Überlegungen los. Wohin mit dem Hund im

Urlaub, bei Krankheit und wer geht wann? Bis heute

haben wir noch keinen Tag bereut, seit dem wir ihn

haben. Er ist lieber, als ich mir je einen Hund

vorgestellt habe. Er ist so anpassungsfähig. Leroy

geht auch mit uns ins Geschäft und begrüßt die

meisten Menschen freundlich. Er hört schon ganz

gut, geht aber trotzdem in die Hundeschule. Damit

auch ich noch sicherer im Umgang mit Hunden

werde. So jetzt gehen wir spazieren.

Bis dahin Familie Welteke.

Unsere 7 Jährige Tochter wollte selber noch ein paar

Zeilen schreiben.


"Was es heißt, sich ein Tier anzuschaffen.."

- in eigener Sache!

Leider mehrten sich in den letzten Wochen die Fälle,

bei denen ein durch unseren Verein vermitteltes Tier

an uns Zurückgegeben wurde. Aus diesem Grunde ist

es uns ein Anliegen, einmal einige Worte über diese

Mitmenschen zum Ausdruck zu bringen, die sich

unüberlegt ein Tier aus dem Tierschutz anschaffen

und sich nicht darüber im Klaren sind, was es heißt,

solch eine Verantwortung auf sich zu nehmen. Ist der

Entschluss gefasst, einem Tier aus dem Tierschutz

ein neues Zuhause zu geben, sollte derjenige sich

überlegen, dass es sich dabei um Tiere handelt, die

zum Teil bereits eine Geschichte hinter sich haben.

Dabei handelt es sich nicht selten um eine traurige

oder gar sehr schlimme Vergangenheit, die durchaus

hin und wieder auch schon einmal zu einem Trauma

des Tieres führen kann. Bevor solche armen Wesen

aus der Obhut der jeweiligen Tierschutzorganisation

an neue Besitzer gegeben werden, vergehen Wochen

und teilweise sogar Monate, in denen sich um die

Tiere bemüht wird, damit sie wieder Lebensfreude

und das Vertrauen in die Menschen zurückgewinnen.

Es sind schon "gebrauchte" Tiere, denen man sich

entledigt hat und mit denen oftmals nicht zimperlich

umgegangen wurde. Diese Tiere brauchen einen

besonderen Halt und natürlich Verständnis. In der

Regel geben die Tierschützer, die das Tier

vertrauensvoll dem neuen Besitzer übergeben,

entsprechende Ratschläge mit auf den Weg, doch

sollten diese auch befolgt werden, bevor das Tier

voreilig wieder abgegeben wird, wenn es nicht

einwandfrei "funktioniert".

Ein Beispiel: der Welpe ist putzig und süß, wird er

jedoch älter, tritt meist das erste Problem auf, was

nicht der kleine Hund verursacht sondern sein Halter,

weil er es versäumt hat, seinen neuen Hund zu

erziehen.

Selbstverständlich muss man sich die Mühe machen,

einem Tier gewisse Regeln beizubringen, damit das

gemeinsame Leben von Mensch und Tier gelingt.

Aber es ist so einfach, sich in diesem Fall doch gleich

wieder von dem Tier zu trennen, denn die

Tierschutzorganisation, die es vermittelt hat, muss

das zwischenzeitlich "verkorkste" Tier ja eh

zurücknehmen.

Jeder, der sich ein Tier anschaffen möchte, sollte sich

reiflich überlegen, ob er gewillt ist, ihm ein

dauerhaftes Zuhause zu geben und ob er auch bereit

dazu ist, es zu behalten, wenn mal ein Problem

auftritt.

Weiterhin sollte sich der Anwärter auf ein Haustier

darüber Gedanken machen, kann ich mir überhaupt

ein Haustier leisten, denn Tiere kosten Geld und

das ist in der heutigen Zeit knapp. Tiere sind

mittlerweile Luxus.

Die Gedankenlosigkeit einiger Menschen, die sich

unbedacht dazu entschließen, "heute gehe ich

einmal ins Tierheim oder wende mich an eine

Tierschutzorganisation und hole mir ein Tier ins

Haus ..." verursacht immer aufs Neue

traumatische Erlebnisse für das dann erneut

abgeschobene Tier. Diese Wesen sind unsere

Mitgeschöpfe und haben Gefühle, die verletzt

werden. Es ist einfach unverantwortlich und

völlig gefühllos, sich ohne wirklichen Grund, nur

aus Bequemlichkeit seines Tieres zu entledigen

und es einem ungewissen Schicksal zu

überlassen. Für meinen Geschmack, und da

treffe ich sicherlich ebenfalls den von vielen

anderen Tierschützern, handelt es sich bei

diesen Personen um oberflächliche und

pflichtlose Menschen, die es gar nicht verdient

haben, die Liebe eines Tieres zu empfangen.

Rita von Itter

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Kater Kimba

Liebe "tierische" Freunde, der hochbeinige Kater

Kimba kam Oktober 2008 im "Clauberg-Mobil" in

die Schlebuscher Waldsiedlung und hat das Haus

"in Besitz genommen". Ein wirklich lieber,

guter Kerl, hat auch seine Schrullen und

Hartnäckigkeiten. Sicher einer der wenigen

Kater, die darauf bestehen, zur Nachtzeit auf

dem Arm in die spezielle Fellschlafhütte im

Souterrain GETRAGEN zu werden. Gute Nacht

dann bis zum nächsten Morgen!

Mit besten Grüßen und Wünschen

Ingrid und Dr.med. Ulrich Mennicken,

Leverkusen-Schlebusch


Chicco im Glück

Ich bin ein kleiner Mischlingshund von

Teneriffa, heiße Chicco und bin 5 Jahre

alt. Der VereinTiere in Not Solingen

e.V.“ holte mich nach Deutschland

Ich kam in eine Pflegestelle und Dank Frau

von Itter habe ich gute „Dosenöffner“ in

Wuppertal gefunden, die schon einen Hund

von „Tiere in Not Solingen“ hatten, der

aber leider verstorben ist. Meine

„Dosenöffner“ haben einen schönen

großen Garten, wo ich bellen, herumtollen

und Ballspielen kann. 2 Jahre lang

besuchte ich eine Hundeschule in

Wuppertal - Ronsdorf bei Frau Roos, was

mir sehr viel Spaß gemacht hat und wo ich

auch einiges gelernt habe. Alle vier

Wochen fahre ich zum Wellness: Haare

waschen, schneiden und föhnen. Dank

Frau von Itter von „Tiere in Not Solingen“

habe ich ein schönes Zuhause gefunden,

darüber bin ich sehr glücklich.

Wau, wau - Chicco ! und

Fam. Lohsträter


Giftpflanzen für Katzen!

schwarz = giftig / rot = extrem giftig

Zimmerpflanzen

Aloe (Aloe spec.)

Alpenveilchen (Cyclamen spec.)

Amaryllis (Hippeastrum spec.)

Aronkelch (Zantedeschia aethiopica)

Azalee (Rhododendron simsii)

Baumfreund (Philodendron spec.)

Begonie, Schiefblatt (Begonia spec.)

Bogenhanf (Sansevieria trifasciata)

Buntwurz (Caladium bicolor)

Christusdorn (Euphorbia milii)

Clivie (Clivia miniata)

Dieffenbachie (Dieffenbachia senguine)

Drachenbaum (Dracaena drago)

Efeutute (Scindapsus spec.)

Einblatt (Spathiphyllum floribundum)

Ficus-Arten (Ficus spec.)

Fensterblatt (Monstera deliciosa)

Flamingoblume (Anthurium spec.)

Flammendes Kätchen (Kalanchoe spec.)

Gummibaum (Ficus elastica)

Kaladie (Caladium bicolor)

Kalanchoe (Kalanchoe spec.)

Klivie (Clivia miniata)

Kolbenfaden (Aglaeonema commutatum)

Korallenbäumchen (Solanum pseudocapsicum)

Kroton (Codiaeum variegatum)

Palmfarn (Cycas revoluta)

Palmlilie (Yucca elephantipes)

Philodendron (Philodendron spec.)

Prachtlilie (Gloriosa superba)

Purpurtute (Syngonium podophyllum)

Riemenblatt (Clivia miniata)

Ritterstern (Hippeastrum spec.)

Sansevierie (Sansevieria trifasciata)

Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima)

Wüstenrose (Adenium obesum)

Wunderstrauch (Codiaeum variegatum)

Yucca (Yucca spec.)

Zimmerkalla (Zantedeschia aethiopica)

Wild- und Gartenpflanzen

Adonisröschen (Adonis spec.)

Aralie (Aralia spec.)

Aronstab (Arum maculatum)

Avocado ( Persea gratissima)

Begonie, Schiefblatt (Begonia spec.)

Belladonnalilie (Amaryllis belladonna)

Berberitze, Sauerdorn (Berberis spec.)

Berglorbeer (Kalmia spec.)

Bocksdorn (Lycium barbarum)

Buchsbaum (Buxus sempervirens)

Buchweizen (Fagopyrum esculentum)


Busch-Windröschen (Anemone nemorosa)

Christrose (Helleborus niger)

Efeu (Hedera helix)

Eibe (Taxus baccata)

Eisenhut (Aconitum spec.)

Engelstrompete (Brugmansia spec.)

Fingerhut (Digitalis purpurea)

Germer (Veratrum spec.)

Ginster, Besen- (Cytisus scoparius)

Goldlack (Cheiranthus cheiri)

Goldregen (Laburnum anagyroides)

Herbstzeitlose (Colchicum autumnale)

Hortensie (Hydrangea spec.)

Hundspetersilie (Aethusa cynapium)

Hyazinthe (Hyacinthus officinalis)

Kakao (Theobroma cacao)

Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus)

Klivie (Clivia miniata)

Knoblauch (Allium sativum)

Krokus (Crocus spec.)

Lebensbaum (Thuja spec.)

Lein (Linum usitatissimum)

Liguster (Ligustrum vulgare)

Lorbeerrose (Kalmia spec.)

Lupine (Lupinus spec.)

Maiglöckchen Covallaria majalis)

Mistel (Viscum album)

Nachtschatten (Solanum nigrum, Solanum

dulcamara)

Narzisse (Narcissus pseudonarcissus)

Nieswurz (Helleborus spec.)

Oleander (Nerium oleander)

Osterglocke (Narcissus pseudonarcissus)

Pfaffenhütchen (Euonymus europaeus)

Rainfarn (Tanacetum vulgare)

Riemenblatt (Clivia miniata)

Rhododendron (Rhododendron spec.)

Rittersporn (Delphinium spec., Consolida spec.)

Rizinus (Ricinus communis)

Robinie (Robina pseudoacacia)

Rosskastanie (Aesculus hippocastanum)

Sadebaum (Juniperus sabina)

Schierling (Conium maculatum)

Schlaf-Mohn (Papaver somniferum)

Schneeglöckchen (Galanthus nivalis)

Schnurbaum, Japanischer (Sophora japonica)

Schokolade

Seidelbast (Daphne mezereum)

Stechapfel (Datura stramonium)

Stechpalme (Ilex aquifolium)

Stink-Wacholder (Juniperus sabina)

Tabak (Nicotiana tabacum)

Tollkirsche (Atropa belladonna)

Tollkraut, Glockenbilsenkraut (Scopolia carniolica)

Tulpe (Tulipa gesneriana)

Wandelröschen (Lantana camara)

Wasserschierling (Cicuta virosa)

Windröschen, Gelbes und andere (Anemone

ranunculoides)

Wolfsmilch (Euphorbia spec.)

Wurmfarn (Dryopteris filix-mas)

Zwiebel, Küchen- (Allium cepa)

Quelle: www.Botanikus.de

Mit freundlicher Genemigung von

Herrn Uwe Lochstampfer

Der Betrug

„Man hat mich gesehen und kaufte mich prompt,

denn ich bin ein Hund, der vom Züchter kommt.

Und wird es nicht allenthalben empfohlen,

man soll gute Hunde beim Züchter holen?

Und alle Erwartungen trafen ein:

Ich bin hübsch, lieb und kann auch folgsam sein.“

„Mich hat man am Strand draußen aufgelesen,

da bin ich seit Monaten schon gewesen.

Man hat mich getreten, es gab nichts zu fressen,

dann stieß man mich weg und hat mich vergessen.

Bin alt nun und krank, mein Herz tut mir weh.

Hab’ nur gelernt, dass ich gar nichts versteh’.“

„Ich wurde in einer Tonne geboren,

meine Finder gaben mich schon verloren.

Meine rechtes Ohr hängt, das linke blieb stehen,

und auf einem Auge kann ich nicht sehen.

Ich liebe die Menschen und weiß nicht warum.

Sie finden mich hässlich, mickrig und dumm.“

„Ihr seht, ich bin hübsch und mein Fell ist glatt.

Man pflegte mich gut in der großen Stadt.

Sie haben mich sogar angezogen,

operiert und die Ohren hochgebogen.

Dann wurde ich an einen Baum gebunden,

dort hat mich nach Tagen jemand gefunden.“

Und du? Wer bist du? Hast noch nicht gesprochen.

Hast bis jetzt mit der Nase am Gitter gerochen.

Wenn sie kommen um einen auszusuchen

verschmähst du all’ ihre Hundekuchen.

Siehst niemanden an und willst dich nicht binden.

Möchtest du keine neue Familie finden?

Eine Pause tritt ein. Niemand sagt ein Wort.

Der Blick des Gefragten driftet weit fort.

Sein Kopf ist erhoben, die Schultern gestrafft,

der Körper ist mager und doch voller Kraft.

Dann dreht er sich um, sein Schwanz fächelt leicht

den Wind, der von Norden herüberstreicht.

Der Blick seiner blauen Huskyaugen

scheint sich am Fragenden festzusaugen.

„Versteht Ihr nicht“, flüstert er in den Wind,

„dass wir nur eine Laune der Menschen sind?

Sie wollen uns schaffen nach ihrem Gefallen

und wissen doch nicht wohin mit uns allen.

In dieser Sekunde sind wir schon verloren,

denn es werden tausend Welpen geboren.

Wir sind viel zu viele, das ist der Betrug,

denn Menschen bekommen niemals genug.

Sie wissen es alle, doch die endlose Flut

immer neuer Hunde gefällt ihnen gut.

Die endlosen Züge der Überschussfracht

sind im Tierheim ja wunderbar untergebracht.“

Sanft hebt er die Schnauze, setzt an zum Gesang.

Ein klagender Ton zieht die Gitter entlang.

Eine Türe schlägt zu, und dann schweigt er still,

weil das, was er weiß, niemand wissen will.

Er legt sich nieder, bettet ruhig sein Haupt.

Oh ja, es sind viele! Viel mehr, als man glaubt...

I.Winiawsky


Hallo, ich heiße Debby.

Hier ein paar Sätze über mich. Vor zwei Jahren

bin ich draußen, von Mitarbeitern von „Tiere in

Not Solingen“, aufgegriffen worden. Ich wurde

dann zu einer Pflegefamilie gebracht, wo ich erst

einmal meine Babys zur Welt bringen konnte. Da

dort aber schon Katzen waren und ich lieber

alleine bleibe, konnte ich nicht für immer bleiben.

Nachdem meine Babys alle ein neues Zuhause

gefunden hatten, kam dann auch für mich

irgendwann der Tag, wo ich in mein neues Heim

einzog.

Die Mitarbeiter von „Tiere ich Not Solingen“,

hatten für mich ein Zuhause bei einer allein

stehenden Dame ohne andere Katzen gefunden.

Nachdem wir uns anfangs erst einmal gegenseitig

beschnuppert haben, habe ich nach einiger Zeit

beschlossen zu bleiben. Mir geht es hier sehr gut

und nach zwei Jahren muss ich sagen: „Ich habe

es nicht bereut, dass ich geblieben bin“. Mein

Größter Wunsch wäre noch, dass alle anderen

Tiere, die auf der Strasse leben, auch so viel

Glück haben wie ich.

Eure Debby.

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Die Katze

Die Katze hat ein gelbes Fell

und sitzt auf meinem Schoße.

Sie mag gern Fisch und eventuell

auch Schmorbraten mit Soße.

Auch fängt sie Mäuse dann und wann

und ab und zu - was seh' ich! -

mal einen Vogel, doch nur dann,

wenn er des Fluges nicht fähig.

Oft bleibt sie meiner Kate fern;

dann weilt sie gegenüber.

Sie hat zwar meine Kate gern;

doch ist ihr 'n Kater lieber.

Heinz Erhardt 1909 – 1979

Dt. Humorist und Schauspieler


Fehlende Registrierung der

Heimtiere kostet jährlich 16,5

Millionen Euro

70 Prozent aller Heimtiere, vor allem Hunde und

Katzen, sind nicht in einer Heimtier-

Registrierungsdatenbank erfasst. Damit können

sie im Verlustfall nur sehr schwer an die Besitzer

zurückvermittelt werden. Sie landen in

Tierheimen, wo sie manchmal viele Tage,

Wochen oder sogar Jahre ihr Dasein fristen

müssen. Die Kosten für die Unterbringung der

unregistrierten Fundtiere belaufen sich

hochgerechnet auf 16,5 Millionen Euro pro Jahr.

Diese Zahlen nannte jetzt Philip McCreight,

Leiter von TASSO e.V., eine der führenden

Tierschutzorganisationen in Europa und

Betreiber der mit über vier Millionen

Eintragungen größten europäischen

Registrierdatenbank für Heimtiere.

Ohne Chip und Registrierung kein Zurück

„Jedes größere Heimtier sollte eindeutig mit

einem Mikrochip gekennzeichnet und bei uns

registriert sein“, empfiehlt McCreight. Laufe das

Tier weg, ließe es sich von Tierärzten oder

Tierheimen schnell und einfach dem Besitzer

zuordnen. Dazu müsse lediglich die im Chip

gespeicherte Registriernummer mit einem

Scanner ausgelesen und an TASSO übermittelt

werden. „Wir setzen uns dann umgehend

telefonisch oder per E-Mail mit dem Halter in

Verbindung und arrangieren die Rückführung.“

Obwohl die Leistungen von TASSO vollkommen

kostenlos sind, seien erst 30 Prozent der

Heimtiere registriert, so McCreight weiter. Nach

seinen Erfahrungen landen jährlich mehr als

400.000 „herrenlose“ Fundtiere in den

Tierheimen oder werden von privaten Findern

beherbergt. „Da sie oftmals entweder keinen

Chip beziehungsweise keine Tätowierung

vorweisen oder nicht registriert wurden“, sagt

der Experte, „können sie nicht an ihre Besitzer

zurückvermittelt werden. Sie bleiben also meist

für lange Zeit in ihren Boxen. Den deutschen

Tierheimen entstehen damit jährliche

Zusatzkosten von rund 16,5 Millionen Euro –

Geld, das an anderer Stelle dringend gebraucht

wird!“ Beispielsweise für die Organisation des

Tierheims, die meist ohne Computerhilfe sehr

aufwendig ist.

Quelle: TASSO Newsletter / Pressemitteilung

___________________________________________

Das war damals

Eines morgens erwachte ich mit meinen

Geschwistern. Ich sah Mami da liegen, also lief

ich hinüber, um mir mein Frühstück zu holen.

Mami war ganz warm und sie beleckte mich

überall. Sie liebte uns sooo sehr.

Damals war alles gut..

Dann kam ich in ein Haus mit zwei Kindern und

ihren Eltern. Ich konnte ins Haus kommen zum

spielen. Sie haben mich sogar im Haus schlafen

lassen. Als ich noch klein war, durfte ich an ihnen

hochspringen und sie sogar spielerisch beißen.

Die Familie lachte und ermutigte mich, so

weiterzumachen. Sie gaben mir viele Spielsachen,

wie Socken, Schuhe und Stofftiere. Ich hatte sooo

viel Spaß.

Das war damals..

Als ich größer wurde, habe ich aus Versehen die

Kinder umgerempelt. Ich versuchte, ihnen in die

Hosenbeine zu schnappen, wenn sie liefen. Ich fand

Spielzeuge wie jene, die mein Herrchen mir

gegeben hat, als ich klein war. Meine Familie war

ständig böse mit mir. Wenn ich an ihnen

hochsprang, stießen sie mich mit den Knien zurück.

In der einen Minute haben sie mich fürs Beißen und

Kauen angelacht, in der nächsten schlugen sie mich

für eben diese Dinge.

Ich war sooo durcheinander...

Jetzt verbringe ich meine Tage, Stunde für Stunde,

angekettet im Garten. Niemand kommt raus und

spielt mit mir. Ich bin so glücklich, wenn sie

hinauskommen, dass ich vor Freude springe und

belle. Ich verbringe meine Tage damit, den Garten

in meiner Reichweite umzugraben, aber das macht

mein Herrchen wütend. Die Flöhe krabbeln überall.

Das macht mich verrückt..

Je länger ich hier draußen sitze, desto wütender

werde ich. Ich kann nicht verstehen, warum sie

mich zu sich nach Hause geholt haben, nur um

mich im Garten anzuketten. Wenn meine Herrchen

unzufrieden sind mit mir, warum erziehen sie mich

dann nicht? Warum haben sie mich ermutigt, zu

springen und zu beißen? Die Dinge wurden nicht

besser für mich.

Jetzt bin ich gefangen..

Die Leute kommen an meinen Zwinger, gucken

mich an. Ich belle sie an, aber niemand will mich.

Oh nein! Hier kommt die Frau mit der Leine. Wohin

bringt sie mich? Sie bringt mich in einen Raum. Oh,

sie mag mich. Es tut sooo gut, mal wieder umarmt

zu werden. Was ist das? Sie sticht mein Bein. Oh,

ich bin sooo müde. Was passiert mit mir?

Ich schlafe jetzt...

Autor unbekannt


Glückspilze

Nur ein kleiner Auszug!

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