Download der News 02/2008 - by acs-schaffhausen.ch

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N E W S

S e k t i o n S c h a f f h a u s e n

the club

Beilage zu auto & lifestyle 7/8 · 2008

Erscheint 4x jährlich · Ausgabe Juli Nr. 2/08

Wort des Präsidenten

Wahre Liebe startet! – Das Auto und wir: die Schweizer lassen

sich die Freude am Autofahren nicht vermiesen...

Der menschliche Antrieb ist stärker als jeder Motor: Trotz aller Umerziehungsversuche mit Limiten, Bussen und Verboten

fahren die Schweizer weiterhin viel und gern – aber vor allem mit Lust. Doch das schlechte Gewissen fährt mit. Die Automobilisten

sind seit Jahrzehnten schuld, dass die Welt gleich untergeht.

Unter dieses

Motto stellte ich

mein Vorwort (im

Anschluss auszugsweise

wider

gegeben) anlässlich

der Generalversammlung

vom

25. April im Restaurant

Gemeindehaus in Neunkirch,

welche auch dieses Jahr wiederum

von gegen 100 Mitgliedern erfreulich

gut besucht war.

Einleitend konnte erneut mit grosser

Genugtuung festgestellt werden,

dass die Sektion Schaffhausen im vergangenen

Jahr wiederum einen bemerkenswerten

Mitgliederzuwachs

verzeichnen durfte. Seit der GV 2007

bis Ende April 2008 sind 200 neue

ACS-Mitglieder zum Club gestossen,

was einer stolzen Zunahme von 12 %

innert Jahresfrist entspricht und unsere

Sektion somit rund 2100 Mitglieder

zählt. Gesamtschweizerisch sind wir

punkto prozentualem Wachstum an

dritter Stelle von 20 Sektionen. Die

grosse Mehrheit der neuen Mitglieder

ist im Rahmen unserer Kooperation

ACS/ZURICH «Partnership for mobility»

gewonnen worden. An dieser Stelle

sei den aktiven Kundenberatern unseres

Partners für ihr Engagement unser

herzlicher Dank ausgesprochen.

Die statutarischen Geschäfte konnten

zügig erledigt werden, indem allen

Anträgen des Vorstandes ohne grosse

Diskussionen zugestimmt wurde. Der

positive Jahresabschluss, mit einem

Gewinn von Fr. 1’847.– (bei einem

budgetierten Verlust von Fr. 6’900.–),

ermöglicht auch unveränderte Mitgliederbeiträge

für das Jahr 2009. In einem

speziellen Traktandum wurden die

neuen ACS-Produkte vorgestellt und

erklärt, welche den Mitgliedern viele

Vorteile zu äusserst günstigen Bedingungen

bringen. Für ihre 50-jährige

Clubzugehörigkeit konnten 6 Mitglieder

geehrt werden, weitere 18 für

40, und 16 für 25 «Dienstjahre» in unserem

Club.

Vermieste Touren – Als junger Anwalt

ist unser heutiger, nicht von allen

geliebter, Verkehrsminister Moritz Leuenberger,

mit seinem «Döschwo», (natürlich

noch ohne Katalysator), täglich

von seiner Wohnung zur Arbeit gefahren

und durchquerte dabei die Zürcher

Innenstadt, obwohl er dafür das

Tram hätte nehmen können. Zu diesem

Zeitpunkt war auch ihm das eigene

Auto «zu wichtig» und er «verteidigte«

sich einmal auf diese Tatsache

angesprochen mit der Aussage: «Vielleicht

hat damals das Auto mein Selbst-

Inhalt

• Wort des Präsidenten 1–3

• Jubilare 2008 3

• Agenda 3

• Veranstaltungen 5

Oberhallauer Bergrennen 2008

Damenanlass

• Technik · Forschung 6–7

• Politik: Schilderwald 8


the club 2

vertrauen etwas unterstützt – so im

Sinne ‹my car is my castle›. – Heute

greife ich mir an den Kopf, so etwas je

gesagt zu haben...». Was das Auto für

die Menschen bedeuten kann – Selbstwert,

Freiheit, Lebenslust –, weiss der

Bundesrat immer noch. Deshalb hüte

er sich davor, betont er, «ein moralisches

Urteil über jene zu fällen, die

wahnsinnig an ihrem Auto hängen

und zum Beispiel an Ostern während

Stunden in den Stau stehen». Wenn er

vor Autogegnern redet, spöttelt er allerdings

gerne über dieses «Naturereignis»

am Gotthard. Und als er vor einiger

Zeit zu seiner Partei sprach, fand

er die «Freiheit am Steuer» nur noch

bedenklich: «an ihr symbolisiert sich

der Widerstand gegen die Regeln, welche

die Gemeinschaft aufstellt». Die

Rede am SP-Parteitag, von den Genossen

bejubelt, trug denn auch den Titel:

«Verkehrspolitik ist Gesellschaftspolitik».

Der Zug fährt hinterher – Wie viele

«wahnsinnig an ihrem Auto hängen»,

zeigen die Statistiken. Der Bestand an

Personenwagen schwillt weiterhin

jährlich um etwa 2 Prozent an. Und die

Schweizer fahren immer protzigere

Autos, wie das Bundesamt für Statistik

festhält: immer schwerere Wagen mit

immer stärkeren Motoren. Mit dem Auto

legen die Besitzer jährlich im Durchschnitt

über 12’000 km zurück, mit der

Bahn nur etwa 2’000 km. Die Transportleistung

des öffentlichen Verkehrs

ist in den vergangenen zwanzig Jahren,

trotz aller Förderung, weniger

Der neue BMW X3

www.bmw.ch Freude am Fahren

stark gewachsen; sein Anteil an der

Mobilität ist deshalb seit 1989, als er

den Höchststand von 19.5 % erreichte,

sogar auf 17 % geschrumpft. Eine

knappe Mehrheit der Erwachsenen besitzt

kein Abo für Bahn oder Tram. Die

Schweizer fahren noch immer viel Auto

– aber sie schämen sich dafür. Eine

Meinungsumfrage im Auftrag der Autoimporteure,

zeigte deutlich, dass der

eigene Wagen für die Schweizer «mehr

als ein Verkehrsmittel» ist. 57 % der Befragten

fanden, der motorisierte Verkehr

bringe gleich viele Nach- wie

Vorteile, und nur 30 % hielten Fahrten

in der Freizeit für sinnvoll – obwohl sie

ihre Autos mehrheitlich dafür benutzen!

So stellten die Forscher fest, zeige

sich «der ambivalente subjektive Bezug»

der Schweizer zum motorisierten

Privatverkehr.

Vom Asphalt träumen – Warum sind

die Autofahrer so brav geworden? Weil

sie sich alle im Grunde ihres Herzens

für Umweltsünder halten. Nach zwanzig

Jahren, in denen ihnen ein

schlechtes Gewissen eingeredet wurde,

finden sie sich mit allen Limiten,

Schikanen und Steuern ab, um Busse

zu tun. Was heute selbstverständlich

scheint, ist tatsächlich das Ergebnis

eines bemerkenswerten Wandels. Ohne

Motorfahrzeuge ist unser heutiges,

modernes Leben nicht mehr vorstellbar.

Umso stärker müssen wir uns

überlegen, wie es in Sachen Mobilität

in Zukunft weiter gehen soll. Die Mobilität

des Verkehrs – man mag dies

nun befürworten oder beklagen – hat

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chste Fahrfreude.

Auf jeder Strasse.

Jederzeit.

Der neue BMW X3.

unsere Lebensgewohnheiten entscheidend

verändert. Verkehr ermöglicht

die Überwindung von Räumen, verbessert

die Arbeitsteilung, steigert die

Effizienz der Produktionsfaktoren Arbeit

und Kapital und erhöht dadurch

Wohlstand, Einkommen und Beschäftigung

einer Volkswirtschaft. Dass diese

eben skizzierte Entwicklung nicht

nur Vorteile, sondern auch Nachteile

mit sich brachte, sei hier keineswegs

bestritten. Dass dem Verkehr aber

ein wesentlicher volkswirtschaftlicher

Nutzen zukommt, ist unbestritten. Dies

ist eine Tatsache, die durch verschiedene

Studien in jüngster Zeit bestätigt

wurde. Allerdings wird dies bei weitem

nicht von allen zur Kenntnis genommen.

Doch das schlechte Gewissen der

meisten Autofahrer lässt sich immer

noch bewirtschaften. Denn immerhin

tragen sie die Schuld daran, dass Hunderte

jährlich auf den Strassen sterben,

dass die Städter unter «Blechlawinen»

leiden, dass der «Siedlungsbrei» ins

Land hinauswuchert – und dass die

Bundesbahnen tief rote Zahlen schreiben.

Mit den gemischten Gefühlen, mit

denen die Schweizer seit zwanzig Jahren

am Steuer sitzen, macht Verkehrs-

und Umweltminister Moritz Leuenberger

seine Politik. Sein Departement

betreibt Gesellschaftspolitik via Verkehrspolitik.

Die Planer setzen in die

Praxis (oder zumindest in Papier) um,

wovon sie vor zwanzig Jahren in der

Theorie träumten: die freien Bürger

auf freier Fahrt in den Griff zu bekommen.


News · Sektion Schaffhausen 2/2008 3

Ziviler Ungehorsam – Bei den Autofahrern,

die seit einem Vierteljahrhundert

den unmittelbar bevorstehenden

Weltuntergang verschulden, ist

das Geld zu holen. Sie speisen mit ihren

Bussen die notleidenden Staatskassen.

Sie fördern via Benzinzollzuschlag

den Ausbau des defizitären öffentlichen

Verkehrs. Und sie zahlen in

Zukunft möglicherweise aufgrund des

Road-Pricing sogar für jede freie Fahrt.

Eigentlich eine interessante Idee, um

Staus zu vermeiden – allerdings mit

sozialen Folgen. Alle die am Verkehrssystem

herumschrauben, wollen es

über den Preis regeln. Es ist doch interessant,

dass ausgerechnet Sozialdemokraten

auf diese Art freie Strassen

für reiche Leute schaffen wollen. Doch

trotz Schikanen und Schuldzuweisungen

lassen sich die Schweizer im

tiefsten Herzen die Lust am Autofahren

nicht vermiesen. Das zeigte auch die

Jubilare 2008

bereits erwähnte Umfrage im Auftrag

der Autoimporteure: der Nutzen des

Autos wird unter den Stimmberechtigten

flächendeckend gelebt. Das Automobil

löst in den Befragten offenbar

andere Effekte aus, als wir das im Vergleich

zu allen anderen Transportmitteln

beobachten können. Das heisst im

Klartext: Die Schweizer lassen sich ihre

Freiheit am Steuer nicht nehmen,

obwohl sie der Gesellschaftspolitik

betreibende Verkehrsminister Moritz

Leuenberger tadelt. Darin symbolisiert

sich der Widerstand gegen die Regeln,

welche die Gemeinschaft aufstellt. Sie

fahren immer noch viel mit dem Auto

herum, nach einem Vierteljahrhundert

Umerziehung mit schlechtem Gewissen

– aber weiterhin gern!

Veranstaltungen

Auch dieses Jahr haben wir ein attraktives

Programm verschiedener

Anlässlich der Generalversammlung vom 25. April 2008 konnten folgende

Damen und Herren für ihre langjährige Mitgliedschaft beim ACS geehrt

werden:

50 Jahre Mitgliedschaft

Herr Erich Häberli Herr Erwin Müller Herr Peter Ruckstuhl

Herr Hans-Georg Joos Herr Hans Peter Rohr Herr Eugen Unger

40 Jahre Mitgliedschaft

Herr Gerhard Bolanz Herr Kurt Güdel Herr Charles Perrin

Herr Urs Bächtold Herr Gerhard Heidenreich Herr Peter Roost

Herr Ernst Bürgin Herr Carl Kind Herr Beat Seiler

Frau Yvonne Bürgin Herr Hans Marti Herr Arthur Tschudi

Herr Mirco Canonica Herr Peter Oechslin Herr Manfred Weigele

Herr Burkhard Gantenbein Herr Siegfried Oswald Herr Hanspeter Wolf

25 Jahre Mitgliedschaft

Herr Angelo Brogioli Herr Donato Lepori Frau Cornelia Stamm Hurter

Herr err Peter Dalpiaz Frau Barbara Piegsa Herr Heiny Sulser

Herr Hans Engeler Herr Norbert Schindler Frau Lotti Treichler

Frau Rita Engeler Herr Gerhard Schwyn Frau Christa Weidmann

Herr Kurt Gross

Herr Dr. Ernst Hegi

Herr Rolf Semadeni Herr Thomas Zinser

Wir danken unseren Jubilaren für die Treue zu unserer ACS-Sektion und

wünschen weiterhin gute Fahrt.

Sektionsveranstaltungen vorgesehen.

Beachten Sie in dieser Ausgabe die

Einladung zum Damenanlass, sowie

eine Vorschau auf das Internationale

Bergrennen Oberhallau, bei dem ACS-

Mitglieder von verschiedenen Vergünstigungen

und Attraktionen profitieren

können. Für spätere Anlässe

verweise ich auf die Rubrik «Agenda».

Gerne hoffe ich, dass Sie nach

dem anstrengenden Fussball-Euro-

Event erholsame und unfallfreie Ferien

geniessen können und freue mich, Sie

möglichst zahlreich an den nächsten

Anlässen begrüssen zu können.

Mit freundlichen Grüssen

Robert Hauser, Präsident

Agenda 2008

• Damenanlass:

21. August 2008

• Bergrennen Oberhallau:

30./31. August 2008

• Herrenabend 2008:

19. September 2008

Impressum

Geschäftsstelle

Automobil Club der Schweiz

Sektion Schaffhausen

c/o ZÜRICH Generalagentur

Fulachstrasse 10

8201 Schaffhausen

Telefon 052 625 61 81

E-mail: acs.schaffhausen@acs.ch

Satz und Druck

Kuhn-Druck AG

Industriestrasse 43

8212 Neuhausen am Rheinfall

Tel. 052 672 10 88

Fax 052 672 61 01

info@kuhndruck.ch

www.kuhndruck.ch

Erscheinungsdatum derchsten

«News»: Anfang September 2008

Redaktionsschluss: 18. August 2008


the club 4

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News · Sektion Schaffhausen 2/2008 5

Veranstaltungen

Bergrennen Oberhallau 30./31. August 2008

Nach der gelungenen Premiere des

neuen Organisators des Bergrennens

in Oberhallau im letzten Jahr, ist die

Planung für dieses Jahr bereits weit

fortgeschritten. Der «Verein pro Bergrennen

Oberhallau» wird wiederum

gemeinsam mit dem ACS, Sektion

Schaffhausen als Co-Organisator diesen

Grossanlass durchführen. Die bewährte

Crew vom letzten Jahr bleibt

praktisch unverändert bestehen, wird

aber zusätzlich durch einige weitere

Personen aus der Region aufgestockt.

Damit soll dem Grundgedanken der

besseren regionalen Verankerung

dieses seit 1923 bestehenden Rennens

Rechnung getragen werden.

In diesem Jahr werden weitaus mehr

ausländische Piloten in Oberhallau erwartet,

zumal der letztjährige Grosserfolg

mit über 12’000 Zuschauern weit

über die Landesgrenzen hinaus getra-

ACS Damenanlass

Wein und Parfüm

I M W E C H S E L S P I E L

Donnerstag, 21. August 2008

gen wurde. Der Lauf

zur Deutschen Bergmeisterschaft,

der am

selben Wochenende im

August 2008 angesetzt

war, kann definitiv

nicht durchgeführt

werden, was uns zusätzliche

Starter aus

den angrenzenden

Ländern bescheren

dürfte.

Wir möchten Sie liebe

ACS Mitglieder herzlich

einladen, dieses einmalige Rennen

in den Oberhallauer Rebbergen am

letzten Wochenende im August zu besuchen.

Es erwartet Sie ein hochwertiges

Starterfeld, viele tolle Rennfahrzeuge

und natürlich weitere Attraktionen

in der herrlichen Kulisse des

Schaffhauser Blauburgunderlandes.

Dieses Jahr stellen uns Frau Diana Fiorino, Sommelière

GVS Schachenmann AG und Frau Maja Kramer, Weinbäuerin,

die verschiedenen Duftessenzen im Weinbau, im Wein und

in der Welt der grossen Parfüms vor. Lassen Sie sich überraschen.

Im Namen des ACS-Vorstandes, Sektion Schaffhausen, lade

ich Sie ganz herzlich zu diesem interessanten Vortrag mit

anschliessendem Nachtessen ein.

Selbstverständlich erhalten alle ACS

Mitglieder beim Vorzeigen des Mitgliederausweises

eine Reduktion auf dem

Eintrittspreis. Bis bald in Oberhallau,

wir freuen uns auf Sie!

Stefan Liechti, ACS Vorstand

OK Präsident Bergrennen Oberhallau 2008

Programm: 18.45 Uhr Treffpunkt Garage Baldinger AG, Gennersbrunnerstrasse 58, 8207 Schaffhausen.

Parkplätze sind genügend vorhanden.

Apéro

19.00 Uhr Beginn der Veranstaltung mit anschliessendem Nachtessen

Bitte melden Sie sich bis spätestens am 8. August 2008 mit der beiliegenden Karte an. Für ergänzende Auskünfte

können Sie mich jederzeit unter der Telefonnummer 052 632 02 02 oder e-Mail a.baldinger@baldingerag.ch

erreichen.

Ich freue mich auf Ihr Kommen und grüsse Sie ganz herzlich. Arlette Baldinger


the club 6

Technik · Forschung

Durchbruch: Die Lithium-Ionen-Batterie ist serienreif und

kündet das «elektrische Zeitalter» im Automobilbau an

So mancher entscheidet sich nur deshalb gegen den Kauf eines Hybrid- oder Elektromobils, weil er sich mehr Reichweite

wünscht, als die zur Zeit verwendeten Akkus hergeben.

Wandel in der Batterietechnik

Die Batterietechnik, die bisher in

Handys, Laptops und Kameras angewendet

wird, ist nun für die erhöhten

Anforderungen im Automobilbau

nutzbar gemacht worden. Bisher

wurden in Hybridfahrzeugen ausschliesslich«Nickel-Metallhydrid-Batterien»

verbaut. Gemeinsam entwickelten

Mercedes und BMW mit dem Autozulieferer

Continental und dem

französischen Produzenten für Batteriesysteme

Johnson-Controls-Saft, das

neue Batteriesystem mit sogenannten

NanoSafe-Akkus also «Lithium-Ionen-

Batterien». Diese haben eine höhere

Energiedichte und garantieren eine

viel grössere Reichweite, eine kompaktere

Bauweise und eine längere

Lebensdauer.

Auch General Motors arbeitet für

die kommende Generation ihres Hybridantriebes

mit dem Weltmarktführer

für Lithium-Ionen-Batterien, der

Firma Hitachi Vehicle Energy zusammen.

Das neue Hybridsystem sei dreimal

so leistungsfähig wie das aktuelle

System, das GM in Modellen wie dem

Saturn verbaut. Ab 2010 soll der Start

in Nordamerika erfolgen. Die Reduzierung

des Kraftstoffverbrauches mit

dem neuen Hybridantrieb soll bis 20

Prozent betragen.

Toyota, als zur Zeit grösster Produzent

von Hybridfahrzeugen (über 1,2

Millionen seit 1998 verkauft) hat nach

dieser Ankündigung von Daimler-

Benz und GM die Entwicklung der eigenen

Lithium-Forschung verstärkt.

Spätestens bis zum Jahre 2010 will der

japanische Hersteller eine Lithium-Ionen-Batterie

in einem Plug-in-Hybrid

auf den Markt bringen. Die neue Batterietechnik

gilt als Schlüsseltechnologie

für alle Hybridantriebe und für zukünftige,

rein elektrisch fahrende

Fahrzeuge.

Mercedes pusht die Hybridtechnik

und sucht den Anschluss

Bereits im Jahre 2009 will Daimler-

Benz als weltweit erster Hersteller

die Lithium-Ionen-Technik in einem

Serienfahrzeug anbieten. Der Mercedes

«S 400 Blue-HYBRID» (Bild 1) verbinde

die Leistung einer Luxuslimousine

mit äusserst verträglicher Umweltbelastung,

versprechen die Schwaben.

Der Benzinverbrauch soll bei 7,9 Liter

pro 100 km liegen und der CO2-Ausstoss

bei 186 Gramm pro Kilometer – in

dieser Liga ein Spitzenwert – und lässt

den S 400 laut Hersteller zur weltweit

sparsamsten Luxuslimousine werden.

Dabei sind die Fahrleistungen alles andere

als bescheiden: Die mit dem Hybridmodul

kombinierte maximale

Leistung liegt bei 299 PS, das maximale

Drehmoment beträgt 375 Newtonmeter.

Die hybride S-Klasse beschleunigt

in nur 7,2 Sekunden auf Tempo

100 und erreicht eine elektronisch begrenzte

chstgeschwindigkeit von

Bild 1: Der Marktstart für den Mercedes S 400

Blue-HYBRID, als erstes Serienfahrzeug der

Luxusklasse mit 3,0 Liter V6-Clean-Dieselmotor,

ist für das Jahr 2009 vorgesehen.

250 km/h. Mit insgesamt 25 Patenten,

die für die Entwicklung des Luxus-

Sparers notwendig waren, ist Daimler-

Benz dabei.

Wann kommt das rein elektrisch

angetriebene Fahrzeug

für den Alltag?

Die Akku-Technik im Auto wird

künftig immer wichtiger. Hybrid-Antriebe

brauchen leistungsfähige Akkus,

um Elektromotoren anzutreiben und

Bremsenergie speichern zu können.

So kündete auch Bosch an, das neue

Feld nicht kampflos den Konkurrenten

zu überlassen. Bei Bosch sind Lithium-

Ionen-Akkus bereits bei Elektrowerkzeugen

und neuerdings sogar in Rasenmähern

im Einsatz. Diese Erfahrung

will auch dieser Konzern nun auf

Autos übertragen.

Eine umweltfreundliche, wenn auch

nicht ganz billige Alternative bietet

heute schon die britische Lightning

Car Company (LCC) an. Nachdem im

Sommer 2007 der erste Prototyp vorgestellt

wurde, steht nun eine überarbeitete

Version des Lightning GT, ein

Sportwagen mit 100-prozentigem Elektroantrieb

(Bild 2) zur Verfügung. Vor-

Bild 2:

Ab sofort bestellbar

und bereits ab August

2008 lieferbar ist der

britische «Lightning-

GT» mit 100-prozentigem

Elektroantrieb.

Der Preis ist heiss:

Mit etwa 220’000

Euro sind Sie dabei.


News · Sektion Schaffhausen 2/2008 7

bestellungen werden auf der Firmen-

Website bereits entgegengenommen.

Die Anzahlung beträgt rund 19’000 Euro

auf den noch nicht feststehenden

Gesamtpreis von mutmasslich 220’000

Euro.

Gemäss den technischen Angaben

der englischen Sportwagen-Manufaktur

wird durch sogenannte «Nano-Safe»-Akkus

mit Lithium-Ionen-Technik

eine Reichweite von 400 Kilometern

garantiert. Den Geschwindigkeitsverlust

beim Bremsen wandeln vier Radnaben-Elektromotoren

in Energiezuwachs

für die Batterie um. Die Ladezeit

beim Spitzenmodell GT SE soll lediglich

10 Minuten betragen. Auch nach

15’000 Ladevorgängen soll die Kapazität

immer noch bei 85 % liegen. Weitere

Vorteile sind: Im Gegensatz zum

Verbrennungsmotor steht die volle

Energie schon ab dem ersten Meter zur

Verfügung. Satte 700 PS und ein Drehmoment

ab Start von 750 Nm sorgen

dafür, dass der Sprint auf 100 km in

vier Sekunden erreicht wird. Mit einer

Karbonfieber-Karosserie und dem

neuen Antriebskonzept schrumpft das

Gesamtgewicht des Lightning GT auf

1’350 kg. Der Verschleiss und War-

Neue Modelle

tungsaufwand reduziert sich erheblich.

Diese Argumente haben bereits GM

und Volvo neugierig werden lassen.

Die Produktion bzw. Auslieferung des

GT soll im zweiten Halbjahr 2008 erfolgen.

Die Zukunft gehört dem

Elektroauto

Hybrid-Fahrzeuge werden in den

kommenden Jahren mit mehr als 20

Prozent Wachstum die höchsten Zuwachsraten

erfahren und das neue

Stromzeitalter im Strassenverkehr einläuten.

Dies sind die Aussagen von

Hubert Berger, Leiter der Fachhochschule

für Elektronik + Technologiemanagement.

Den sogenannten «alternativen

Kraftstoffen» wie Biodiesel und

Bio-Ethanol gibt der Forscher wenig

Chancen. Die Klimabilanz dieser Treibstoffe

ist alles andere als gut. Auch den

mit Wasserstoff betriebenen Fahrzeugen

ist mit den derzeitigen Technologien

kein vernünftiger Gesamtwirkungsgrad

erreichbar.

Viele Argumente sprechen also für

den Elektromotor. Elektrofahrzeuge

weisen einen deutlich höheren Wir-

SUBARU erstmals mit Dieselmotor

Subaru der Vierradantriebspezialist, erscheint neu mit einem Boxer-Dieselmotor

Erster Boxer-Dieselmotor

der Welt

Dieselmotoren erfreuen sich wegen

ihrer Wirtschaftlichkeit grosser Popularität.

Im Rahmen der Neuaufstellung

der Modellpalette soll der Boxer-Diesel

neuen Schub für die Weiterentwicklung

der Marke Subaru bringen.

Das Ziel der Subaru-Ingenieure war:

Ein selbstzündender Boxermotor zu

entwickeln, ohne die grossen Vorteile

des 4 x 4-Symmetrical-Antriebes aufzugeben.

Diese Aufgabe hat Subaru –

nach langem Warten – bravourös gemeistert.

Der neue Motor fällt durch seine

kompakte, leichte Bauweise auf. Der

aus Leichtmetall gefertigte Motorblock

erzeugt bauartbedingt kaum Vibrationen

und Geräusche. Das direkte Ansprechen

des Motors auf Gasbefehle

führt zu einem überlegenem Ansprechverhalten.

Das dieseltypische, kraftvolle

Drehmoment erfüllt die europäische

Norm EURO 4. Auch der Kraftstoffverbrauch

gehört zu den besten

der allradgetriebenen PW’s und wird

beim Energieverbrauch auf der Stufe

«A» (niedrigster Verbrauch) eingereiht.

Laufruhe, Komfort und

Sportlichkeit

Die Kombination des Subaru-

Boxer-Diesel mit dem bekannten Vierradantrieb

verleihen der neuen Fahrzeuggeneration

herausragende Eigen-

Bild 3: Über kurz oder lang werden wir uns

daran gewöhnen, dass nach dem Voll-Hybrid-

Auto ein rein elektrisch angetriebener PW

kommt, der ab und zu an die Steckdose muss.

kungsgrad als Verbrennungsmotoren

auf, und zwar um den Faktor zwei bis

drei. Herkömmliche Motoren «verheizen»

die meiste Energie. Der durchschnittliche

Wirkungsgrad eines Fahrzeuges

mit Otto- oder Dieselmotor

liegt nur bei etwa 20 Prozent. Und weil

die wertvollen, fossilen Brennstoffe

nicht unerschöpflich sind und immer

noch teurer werden, scheint ein Wechsel

auf elektrische Energie unausweichlich

(Bild 3).

Technischer Dienst ACS: Peter Ruckstuhl

schaften. So wird durch eine perfekte

Gewichtsverteilung, einem niedrigen

Schwerpunkt und dem kompakten,

leichten Boxermotor eine überlegene

Fahrstabilität erreicht.

(Detaillierter Fahrbericht erscheint

in den nächsten News.)

Technische Angaben

• Boxer-Dieselmotor: 1’998 cm 3

• Leistung: 150 PS bei 3’600 Touren

• Max. Drehmoment: 350 Nm bei

1’800 Touren

• Einspritzsystem: Common Rail

• Turbolader: Turbolader mit variabler

Turbinengeometrie

• Gesamtverbrauch: 5,7 Liter/100 km

• Oxydationskatalysator und

Dieselpartikelfilter

• Elektrische Servolenkung

Technischer Dienst ACS: Peter Ruckstuhl


the club 8

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Politik

Erfolgreicher Kampf gegen

den Schilder-Wildwuchs

«Tafel weg!» unter diesem Titel hatte ACS-Vizepräsident und

FDP-Kantonsrat Christian Heydecker im vergangenen Jahr

ein Postulat eingereicht. Er verlangte dabei, dass der Regierungsrat

die Verkehrssignale entlang der Kantonsstrassen

auf ihre Notwendigkeit hin überprüft und den «Schilderwald»

entsprechend durchforstet.

Wer von Thayngen über Schaffhausen und Neuhausen

nach Beringen fährt, erlebt es am eigenen Leib: Der Schilderwald

wird grösser und grösser. Gesetzesänderungen,

aber auch stets neue Begehrlichkeiten von Gemeinden,

Unternehmen und Privaten haben zu diesem Schilderwald

beigetragen. An verschiedenen Orten hat der Kanton auch

in überfürsorglicher Weise Beschilderungen vorgenommen,

die nicht nötig oder sogar verwirrend sind. Vor allem an

grösseren Verkehrsknotenpunkten nimmt daher die Beschilderung

Dimensionen an, die das menschliche Auge bei

weitem überfordern. Dies ist aber der Verkehrssicherheit

abträglich. Ein Zurückstutzen dieses Wildwuchses tut deshalb

not.

Nachdem der Regierungsrat bereit war, diesen Auftrag

entgegenzunehmen, hat der Kantonsrat dem Postulat «Tafel

weg!» an seiner Sitzung vom 7. April 2008 zugestimmt und

es an den Regierungsrat überwiesen.

Thalberg Garage GmbH

Mühlentalstrasse 262, 8200 Schaffhausen

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