PDF Beitrag Tabea Kießling (2,5 MB)

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Phase II

Finde

dein Thema!

Zwischen der Gestaltung

des Schulgebäudes …

Durch die Hausaufgabe gelingt ein fließender Übergang von der Einführung

in das Thema über die Beschäftigung mit Kolding hin zur Vorbereitung

der Schüler auf ihre eigene praktische Arbeit. Der zentrale Zusammenhang

von Funktion und Wirkung hatte sich gewissermaßen schon en passant

aufgedrängt und die Eingrenzung der eigenen Bearbeitung des Themas

auf den Raum der Schule erwies sich als sinnvoll. Ich zeige zu Anfang Fotografien

von um die Jahrhundertwende erbauten Schulen und etwas jüngeren

Modellen. In der Gegenüberstellung mit ihrer Schule können sich

die Schüler die markantesten Gestaltungsmerkmale schnell erschließen und

dabei ihre Rechercheergebnisse einfließen lassen. Es entspinnt sich eine

rege Diskussion über die Zusammenhänge zwischen der räumlichen Gestaltung

und dem damaligen Verständnis von den Funktionen einer

Schule. Die Verknüpfungen, die wir im Gespräch herausarbeiten, sind ein

weiterer wichtiger Schritt, um die Schüler für die Wahrnehmung der

räumlichen Wirkung ihrer Schule zu sensibilisieren und zum Nachdenken

über die Gestaltung des Schulgebäudes anzuregen. Dann führt uns der

Kunstlehrer Herr Marbach auf eine kleine Exkursion durch das Haus und

erklärt, was sich in den letzten Jahren alles verändert hat.

… und den Darstellungsmöglichkeiten

der Collage

Um gegenüber den Schülern die Eingrenzung auf die

Ausdrucksmittel des Collagierens zu begründen und

gleichzeitig technische Detailkenntnisse zu vermitteln,

bringe ich zur nächsten Stunde vorbereitete Fragmente

einer Collage mit und lasse diese von den Schülern

zu unterschiedlichen Bildräumen zusammensetzen.

[M2] Anhand der entstehenden Kompo sitionen

klären wir formale Gestaltungsaspekte wie Perspektive,

Kontraste oder Wiederholungen. Um zum eigenen

Thema und dessen Darstellung zu gelangen, suchen

sich die Schüler nun den Raum aus, der sie am ehesten

interessiert. Mit Hilfe der erlernten Strategien

zur Raumerkundung und mit ihrem Wissen über Koldings

Arbeitsweise im Kopf sollen sie den Raum auf

sich wirken lassen, die Gestaltung, Funktionsweise

und Nutzungsmöglichkeiten untersuchen und anschließend

eine Fragestellung entwickeln, die mögliche

Freiräume, Veränderungswünsche oder Funktions-

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