Fernwärmeübergabestionen im ... - Hoval Herzog AG

hoval

Fernwärmeübergabestionen im ... - Hoval Herzog AG

Planungshandbuch

Wärmeübergabestationen TransTherm

Fernwärmeübergabestionen im Heisswassernetz und im Dampfnetz,

Wärmedämmung, Service und Wartung, Fernwärmebegriffe


Fernwärme-Übergabestationen

Planungsunterlagen

November 2011

Hoval Fernwärme-Übergabestation

Planungsunterlagen

Hoval TransTherm Giro

• Leistungsbereich: 15-91 kW

• max. Volumenstrom: primär 2,5 m 3 /h

• max. Volumenstrom: sekundär 3,1 m 3 /h

Hoval TransTherm Comfort

• Kompaktstation für Leistungsbereich 9-58 kW

• Integriert 1 Heizungs-Armaturengruppe

1 Ladegruppe

Hoval TransTherm CAD

• Anlagespezifische Systemlösungen

• Leistungsbereich 30-5000 kW

3


Inhalt

1. Fernwärmestationen für den Anschluss an Heizwassernetze 3

1.1. Allgemeine Erläuterungen 3

1.2. Anschluss 4

1.2.1. Übergabestation bei indirektem Anschluss 4

1.2.2. Übergabestation bei direktem Anschluss 5

1.3. Wärmeübertrager mit Regelventil und Sicherheitstechnik bei indirektem Anschluss 6

1.4. Heizkreise 8

1.4.1. Heizkreise bei indirektem Anschluss 8

1.4.2. Heizkreise bei direktem Anschluss 9

1.5. Trinkwassererwärmung (TWE) 10

1.5.1. Varianten von Trinkwassererwärmungsvorrangschaltungen 10

1.5.2. Trinkwassererwärmung im Speichersystem 12

1.5.3. Trinkwassererwärmung im Speicherladesystem 13

1.5.4. Trinkwassererwärmung im Durchflusssystem 16

1.5.5. Trinkwassererwärmung vorbereitet 17

1.5.6. Trinkwassererwärmung Zirkulationskreis 17

1.5.7. Regelung der Trinkwassererwärmung mittels Pumpendrehzahlregelung 17

1.6. Modulübersicht direkte Fernwärmestationen 18

1.7. Modulübersicht indirekte Fernwärmestationen 19

2. Fernwärmestationen für den Anschluss an Dampfnetze 20

2.1. Allgemeine Erläuterungen 20

2.2. Wärmeübertragung im Rohrbündel-Wärmeübertrager 21

2.2.1. Stationsaufbau und Module 21

2.2.2. Dampfübergabestation 22

2.2.3. Kondensatstrecke 23

2.2.4. Wärmeübertrager mit Sicherheitstechnik 23

2.2.5. Sekundärmodule 24

2.3. Kondensatrückförderanlagen 24

2.3.1. Allgemeine Erläuterungen 24

2.3.2. Kondensatsammel und -rückförderanlage 25

2.3.3. Kondensatrückförderanlage 26

2.3.3.1. Beschreibung des Verfahrens 26

2.3.3.2. Kondensatstrecke im Übergabemodul integriert 27

2.3.3.3. Kondensatstrecke als autarke Anlage 28

3. Wärmedämmung 30

3.1. PUR-Isolierkörper 30

3.1.1. Verarbeitung und Montage 30

3.1.2. Technische Daten 31

3.2. Wärmedämmung mit Mineralwolldämmstoffen 31

4. Service und Wartung 32

4.1. Hoval Service-Kompetenz durch geschulte Profis 32

4.2. Wartung und Instandhaltung 32

4.2.1. Wartungsarbeitem 32

5. Fernwärmebegriffe 34


1. Fernwärmestationen für den Anschluss an

Heizwassernetze

Technische Beschreibung

1.1. Allgemeine Erläuterungen

Fernwärmestationen der Firma Hoval werden als kompakte Einheit gefertigt. Sie

enthalten alle erforderlichen Baugruppen zum Anschluss der Gebäudesysteme an

das Heizwassernetz. Die Projektierung und Fertigung der Stationen erfolgt nach den

einschlägigen Vorschriften und Richtlinien für Fernwärmeanschlüsse, insbesondere:

• den technischen Anschlussbedingungen des jeweiligen Versorgungsunternehmens

• den zutreffenden DIN und den Richtlinien der AGFW

• der Druckgeräterichtlinie

Die Firma Hoval ist in der Lage, individuell auf die bestehenden Temperatur- und

Druckprogramme des Kunden eingehend, die für ihn kostengünstigste und wirtschaftlichste

Variante zu fertigen.

Bei der Planung von Neuanlagen stehen wir unseren Kunden, bei der Auswahl dieser

wichtigen Anlagenparameter, gern zur Seite. In einer Angebotsanfrage ist bei der

Angabe der Anlagenparameter grosse Sorgfalt zu üben, da diese entscheidenden

Einfluss auf Preis und Leistung der Anlage haben.

Auf spezielle Kundenwünsche gehen wir mit grosser Flexibilität ein. Besonderen Wert

legen wir auf platzsparende und kompakte Bauweise, die übersichtlich und bedienungsfreundlich

ist. Diese Bauweise ermöglicht dem Kunden eine optimale Raumausnutzung

am Montageort.

In allen Konstruktionsvarianten unserer Stationen ist die Zugänglichkeit aller Bauteile

und Bedienungselemente von einer Seite (davorstehend von vorn) gewährleistet, so

dass auch nach der Montage die optimale Servicefreundlichkeit erhalten bleibt.

Stationen mit sehr grossen Wärmeübertragungsleistungen (mehrere Megawatt) oder

mit umfangreichen sekundärseitigen Baugruppen (Verteiler für zahlreiche Heizkreise)

werden in Module zerlegbar auf mehreren Montagerahmen gefertigt. Standardmässig

bestehen die Stationen im Wesentlichen aus folgenden Funktionsgruppen:

• Übergabestation

• Wärmeübertrager mit Vorregelung und den Sicherheitseinrichtungen

• einen oder mehrere Heizkreise

• Trinkwassererwärmung

• Regelungstechnik

• automatische oder manuelle Nachfüllstrecke (optional)

Hoval Fernwärme-Übergabestation

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Abbildung 1.1: Fernwärmeanschluss mit

Übergabestation für indirekte

Anschlüsse

6

Sicherheitsventil

federbelastet

Durchgangsventil

Manometer mit

Absperrventil

Wärmezählerpassstück

Anschluss Druckhaltung

Temperaturfühler

Thermometer

Kugelhahn

Sicherheitstemperaturwächter/

Regler

Schmutzfänger

Wärmetauscher

Entleerung-Entlüftung

Differenzdruckregler

Vorlauf

Rücklauf

1.2. Anschluss

1.2.1. Übergabestation bei indirektem Anschluss

Die Übergabestation ist die Schnittstelle zwischen dem Fernwärmenetz und der

Kundenanlage. Sie wird entsprechend den technischen Anschlussbedingungen (TAB)

des jeweiligen Fernwärmeversorgungsunternehmens ausgelegt. Sind keine konkreten

TAB's verfügbar, erfolgt der Aufbau standardmässig wie nachstehend erläutert wird.

Der Anschluss an das Fernwärmenetz erfolgt, in der Regel, über absperrbare Kugelhähne,

so dass zu Wartungs-, Einstell- bzw. Reparaturarbeiten die Anlage ohne grossen

Aufwand vom Netz getrennt werden kann. Im Vorlauf befinden sich ein Rohrfedermanometer

zur Anzeige des statischen Vorlaufdrucks, ein Thermometer zur

Vorlauftemperaturanzeige ein Füll- und Entleerungshahn sowie ein Schmutzfilter.

Eine Tauchhülsenmuffe für den Vorlauftemperaturfühler des Wärmezählers ist entsprechend

den Einbauvorschriften des jeweiligen Wärmezählerherstellers montiert.

Im Rücklauf befinden sich ein Rohrfedermanometer zur Anzeige des statischen Rücklaufdrucks,

ein Thermometer zur Rücklauftemperaturanzeige, eine Tauchhülsenmuffe

für den Rücklauffühler des Wärmezählers sowie ein Füll- und Entleerungshahn. Für

den Durchflussensor des Wärmezählers ist ein Passstück vorgesehen. Wenn der

Rücklauffühler im Wärmezähler integriert ist entfällt die Tauchhülsenmuffe. Des

Weiteren sind im Rücklauf standardmässig ein kombinierter Differenzdruckregler mit

Volumenstrombegrenzung einschliesslich der notwendigen Impulsleitung zum Primär-

Hoval Fernwärme-Übergabestation

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Abbildung 1.2: Fernwärmeanschluss mit

Übergabestation für direkte Anschlüsse

Druckminderventil

Überströmventil

Manometer mit

Absperrventil

Wärmezählerpassstück

Anschluss Druckhaltung

Temperaturfühler

Thermometer

Kugelhahn

Schmutzfänger

Entleerung-Entlüftung

Differenzdruckregler und Volumenstrombegrenzer

Vorlauf

Rücklauf

vorlauf und ein weiteres Rohrfedermanometer zur Anzeige des Drucks vor dem Differenzdruckregler

(zur Einstellung des Differenzdruckreglers) montiert.

1.2.2. Übergabestation bei direktem Anschluss

Der Anschluss an das Fernwärmenetz erfolgt über absperrbare Kugelhähne, so dass

zu Wartungs-, Einstell- bzw. Reparaturarbeiten die Anlage ohne grossen Aufwand

vom Netz getrennt werden kann.

Im Vorlauf befinden sich ein Rohrfedermanometer zur Anzeige des statischen Vorlaufdrucks,

ein Thermometer zur Vorlauftemperaturanzeige ein Füll- und Entleerungshahn

sowie ein Schmutzfilter. Eine Tauchhülse für den Vorlauftemperaturfühler des

Wärmezählers ist entsprechend den Einbauvorschriften des jeweiligen Herstellers

montiert. Im Rücklauf befinden sich ein Rohrfedermanometer zur Anzeige des

Fernwärmenetz

VL

RL

statischen Rücklaufdruckes, ein Thermometer zur Rücklauftemperaturanzeige, eine

Tauchhülsenmuffe für den Rücklauffühler des Wärmezählers sowie ein Füll- und

Entleerungshahn.

Für den Durchflusssensor des Wärmezählers ist ein Passstück vorgesehen. Wenn

dieser Rücklauffühler im Wärmezähler integriert ist, entfällt die Tauchhülsenmuffe.

Des Weiteren sind im Rücklauf standardmässig ein kombinierter Differenzdruck- und

Volumenstromregler einschliesslich der notwendigen Impulsleitung zum Primärvorlauf

und ein weiteres Rohrfedermanometer zur Anzeige des Druckes davor (zur Einstellung

des Differenzdruckreglers) montiert. Die sicherheitstechnische Ausrüstung erfolgt

Hoval Fernwärme-Übergabestation

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Abbildung 1.3: Wärmeübertrager mit Vorregelung

und Sicherheitseinrichtungen

Sicherheitstemperaturwächter/

Regler

Sicherheitsventil

federbelastet

Entleerung-Entlüftung

Temperaturfühler

Volumenstromregler mit Motorstellenventil

und Stellenantrieb ohne SF

Schmutzfänger

Vorlauf

Rücklauf

Manometer mit

Absperrventil

8

entsprechend den Vorgaben der DIN 4747-1. In Abhängigkeit der Fernwärmenetzparameter

ergeben sich für die sicherheitstechnische Ausrüstung verschiedene

Forderungen. Ist der zulässige Betriebsüberdruck der Hausanlage gleich oder grösser

als der maximale Fernwärmenetzdruck, ist eine Druckminderung oder Druckabsicherung

in der Hausstation nicht erforderlich. Übersteigt jedoch der maximale Netzdruck

den zulässigen Betriebsdruck der Hausanlage, so hat vor der Hausanlage eine

Druckminderung zu erfolgen, und die Hausanlage ist gegen ein Überschreiten des

zulässigen Betriebsüberdruckes abzusichern. Die Absicherung kann mittels eines

Sicherheitsventils oder Sicherheitsüberströmventils, in Verbindung mit einem Sicherheitsabsperrventil

erfolgen.

1.3. Wärmeübertrager mit Regelventil und Sicherheitstechnik bei indirektem

Anschluss

Mittels dieser Baugruppe erfolgt die hydraulische Trennung zwischen Primär- und

Sekundäranlage. Zum Einsatz kommen hauptsächlich kupfergelötete Plattenwärmeübertrager

aus Edelstahl. Diese Übertrager zeichnen sich durch hohe Übertragungsleistungen

bei geringem Volumen aus.

Die Regelung der Sekundärvorlauftemperatur erfolgt mittels des Temperaturregelventils

im Primärvorlauf. Dabei erfasst der Sekundärvorlauftemperaturfühler den Temperaturistwert,

und der Ventilantrieb erhält dann über die Regelung die notwendigen

Stellimpulse zum Ausregeln der Sekundärtemperatur. Der Primärrücklauftemperaturfühler

erfasst die Fernwärmerücklauftemperatur. In Abhängigkeit des eingesetzten

Hoval Fernwärme-Übergabestation

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Reglerfabrikats ist somit eine feste oder auch gleitende Begrenzung der Rücklauftemperatur

des Primärmediums möglich. Der Antrieb des Stellventils ist mit einer

Sicherheitsfunktion ausgerüstet, die auf die Sicherheitseinrichtungen wirken. Bei

Auslösung einer Sicherheitseinrichtung oder auch bei Netzspannungsausfall schliesst

der Antrieb das Ventil, stromlos, gegen den vollen Systemdruck.

Die sicherheitstechnische Ausrüstung wird entsprechend den Forderungen in der

DIN 4747-1 realisiert. Sicherheitsventil, Temperaturregler, Sicherheitstemperaturwächter,

Druckwächter und -begrenzer werden für die zutreffenden Einsatzfälle oder

auf Kundenwunsch eingesetzt.

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9


Abbildung 1.4: vorgeregelter und

geregelter Heizkreis

10

Manometer mit

Druckstossminderer

Dreiwegventil mit Stellantrieb

Schmutzfänger

Rückschlagventil

Entleerung-Entlüftung

Umwälzpumpe

Thermometer

Temperaturfühler

Kugelhahn

Vorlauf

Rücklauf

1.4. Heizkreise

1.4.1. Heizkreise bei indirektem Anschluss

Hoval Fernwärmestationen können je nach Ausstattungsgrad und Rohrnennweiten mit

mehreren Heizkreisen auf einem Montagerahmen gefertigt und geliefert werden. Umfangreichere

Heizkreisverteiler bzw. Trinkwassererwärmungsmodule werden anschlussfertig

auf separaten Rahmen montiert. Auf der Baustelle vor Ort müssen diese dann lediglich

ausgerichtet und an die vorbereiteten Rohrstutzen angeschlossen werden.

Die Sekundärheizkreise können für vorgeregelte oder geregelte Fahrweise vorgesehen

werden. Ein vorgeregelter Heizkreis besteht aus der Heizkreisumwälzpumpe,

Heizkreis

vorgeregelt

Hoval Fernwärme-Übergabestation

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Heizkreis

geregelt

VL RL VL

RL


Abbildung 1.5: Heizkreismodule mit Vorlauftemperaturregelung

Manometer mit

Absperrventil

Durchgangsventil

Dreiwegventil

mit Stellantrieb

Schmutzfänger

Rückschlagventil

Entleerung-Entlüftung

Umwälzpumpe

Thermometer

Temperaturfühler

Sicherheitstemperaturwächter/

Regler

Kugelhahn

Vorlauf

Rücklauf

Rückschlagklappe, Absperrarmaturen und Thermometer im Vor- und Rücklauf. Heizkreise

für geregelte Fahrweise enthalten zusätzlich Dreiwegemischventil sowie einen

Temperaturfühler zur Erfassung der Heizkreisvorlauftemperatur.

1.4.2. Heizkreise bei direktem Anschluss

Die Regelung der Heizkreisvorlauftemperatur kann entweder als Einspritzschaltung

oder als Beimischschaltung erfolgen (Abbildung 1.5). Welche Variante zum Einsatz

kommt, ist abhängig von den Fernwärmenetzparametern.

Die Einspritzschaltung wird verwendet, wenn am Fernwärmenetz ein ausreichend

hoher Differenzdruck zur Verfügung steht. Bei Überschreiten des Heizkreisvorlauf-

Einspritzschaltung

gleitende Fahrweise

nach der Aussen

oder Raumtemperatur

Hoval Fernwärme-Übergabestation

Planungsunterlagen

Beimischschaltung

gleitende Fahrweise

nach der Aussen

oder Raumtemperatur

Heizkreis Heizkreis

VL RL VL RL

11


12

temperatursollwertes erhält das Durchgangsventil im Heizkreisvorlauf einen ZU- Impuls.

Dadurch wird der Zulauf durch den Vorlauf gedrosselt und somit mehr Volumenstrom

über die Kurzschlussstrecke von Heizkreisrücklauf realisiert. Bei Unterschreiten des

Heizkreisvorlauftemperatursollwertes öffnet das Durchgangsventil und durch den anliegenden

Differenzdruck gelangt mehr Vorlaufwasser in den Heizkreisvorlauf. Wenn

erforderlich, wird der Stellantrieb des Durchgangsventils mit einer Sicherheitsfunktion

ausgerüstet und die entsprechenden Sicherheitseinrichtungen aufgeschaltet.

Die Beimischschaltung findet Anwendung, wenn durch das Fernwärmenetz nur sehr

geringe Differenzdrücke zu Verfügung stehen. Über das Dreiwegemischventil wird

eine Rücklaufbeimischung realisiert. Eine Sicherheitsfunktion kann bei dieser Schaltungsvariante

nur durch nicht Typengeprüfte Ventil-Stellantrieb-Kombinationen realisiert

werden. Die Ausstattungsmöglichkeiten der Heizkreise sind identisch mit den

Heizkreisen bei indirektem Anschluss.

1.5. Trinkwassererwärmung (TWE)

Folgende fernwärmespezifische Punkte sind bei der Wahl des TWE-Systems zu

beachten:

• Vorgaben der TAB, z.B. Anschlussart, Systemwahl

• niedrigste Vorlauftemperatur des Fernwärmenetzes

• maximal zulässige FW-Rücklauftemperatur bei TRmax TWE für die Auslegung des

Systems (Die TRmax bei TWE kann je nach TAB von der TRmax abweichen.)

• Berechnung der zur Verfügung stehenden Leistung bei niedrigster Vorlauftemperatur,

eingestelltem Volumenstrom und TRmax bei TWE

• gegebenenfalls Auswahl des TWE-Systems unter Berücksichtigung der maximal

möglichen Fernwärmerücklaufauskühlung (Ermittlung der tatsächlichen Leistung)

bei Speichersystemen ist die Bedarfskennzahl NL nach DIN 4708

• für die Heizmitteltemperaturen 80/60 °C ausgewiesen. Bei abweichenden Parametern

muss die NL-Zahl neu berechnet werden.

1.5.1. Varianten von Trinkwassererwärmungsvorrangschaltungen

Bei modernen Heizungsanlagen ist die Anschlussleistung gleich der Heizlastleistung

oder der Heizlastleistung plus notwendige Aufschläge für die TWE. Diese Aufschläge

sind aber nicht so hoch wie die Leistung der Trinkwassererwärmung. Deshalb sind für

den Betrieb der Fernwärmestation verschiedene Vorrangschaltungen der TWE erforderlich.

Dabei ist jedoch zu beachten, dass die entsprechenden technischen Voraussetzungen

an der Station vorgesehen werden.

Variante 1: absoluter Vorrang der TWE

Solange eine Trinkwassererwärmung erfolgt, wird der Heizkreis abgeschaltet. Im

Bedarfsfall kann die Heizung nach 20 Minuten TWE-Ladung wieder für 10 Minuten

eingeschalten werden (Zwischenheizung). Der Anschlussleistung der Station ergibt

sich aus der höheren Leistung (Heizlast oder TWE-Leistung). Zusätzliche sekundärseitige

Stellglieder sind nicht notwendig (gilt nur bei einem Heizkreis). Diese Art der

Vorrangschaltung wird am häufigsten bei Einfamiliemhäusern angewendet.

Hoval Fernwärme-Übergabestation

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Variante 2: kein Vorrang der TWE

Die Trinkwassererwärmung und der Heizkreis werden parallel betrieben. Bei Trinkwassererwärmung

werden vorgeregelte Heizkreise mit der gleichen Vorlauftemperatur

betrieben wie die TWE. Die Anschlussleistung der Station summiert sich aus Heizlast

und TWE-Leistung. Diese Variante wird nur bei Eigenheimen mit geringer

Heizlast oder Objekten mit durchgehenden 100%igen Betrieb der Heizung eingesetzt.

Variante 3: zeitabhängig Vorrang der TWE

Es erfolgt eine parallele Versorgung des Heizkreises und der TWE über eine einstellbare

Zeit. Wird der Trinkwarmwassersollwert in dieser Zeit nicht erreicht, schaltet der

Regler den Heizkreis für 10 Minuten ab. Diese Art der Vorrangschaltung sollte nicht

Grundlage einer Planung sein. Sie dient in der Praxis der regelungstechnischen Optimierung

von Fernwärmestationen.

Variante 4: reduzierter Heizkreisbetrieb bei TWE

Während der Trinkwassererwärmung wird der Heizkreis, nach Ablauf einer Zeitspanne

und anstehender Regelabweichung im TWE-Kreis, auf das Temperaturniveau

der Nichtnutzungszeiten abgesenkt oder der Sollwert des Heizkreises wird minütlich

bis auf 5 °C reduziert. Es muss mindestens der Heizkreis mit einem Regelventil ausgerüstet

sein.

Hoval Fernwärme-Übergabestation

Planungsunterlagen

13


Abbildung 1.6: Trinkwassererwärmung

im Speicher mit Heizregister an die

Hausanlage angeschlossen

Abbildung 1.7: Trinkwassererwärmung

im Speicher mit Heizregister an das

Fernwärmenetz angeschlossen

14

Rückschlagventil

Volumenstrombegrenzer

Umwälzpumpe

Thermometer

Temperaturfühler

Kugelhahn

Vorlauf

Rücklauf

Durchgangsventil

Rückschlagventil

Volumenstrombegrenzer

Umwälzpumpe

Thermometer

Temperaturfühler

Kugelhahn

Vorlauf

Rücklauf

1.5.2. Trinkwassererwärmung im Speichersystem

Dieses Prinzip der TWE ist eine kostengünstige Lösung zur Versorgung von Eigenheimen

und Mehrfamilienhäusern sowie Bürogebäuden mit erwärmten Trinkwasser.

Hoval Fernwärme-Übergabestation

Planungsunterlagen

TWW

Z

TWK

TWW

Z

TWK


Abbildung 1.8: Trinkwassererwärmung

im Speicherladeprinzip mit Pufferspeicher

an die Hausanlage angeschlossen

(Mischer = Option)

Dreiwegventil

mit Stellantrieb

Entleerung-Entlüftung

Wärmetauscher

Umwälzpumpe

Sicherheitsventil

federbelastet

Thermometer

Temperaturfühler

Sicherheitstemperaturwächter/

Regler

Kugelhahn

Vorlauf

Rücklauf

1.5.3. Trinkwassererwärmung im Speicherladesystem

Dieses Prinzip ist eine Kombination von Durchfluss- und Speichersystem. Die TWE

erfolgt mittels Wärmeübertragung in einem Wärmeübertrager. Im Normalfall werden

gelötete Plattenwärmeübertrager, bei Sonderbedingungen auch Rohrbündelwärmeübertrager

eingesetzt.

Der Wärmeübertrager lädt einen Pufferspeicher mit erwärmtem Trinkwasser. Wenn

der Temperaturfühler (Ein) im Speicher unter den Sollwert sinkt wird das System beladen.

Dabei fördert die Speicherladepumpe das kalte Wasser aus dem tiefsten Punkt

des Speichers zum Wärmeübertrager. Dort wird das Wasser auf die vorgegebene

Speicherladetemperatur erwärmt. Das erwärmte Trinkwasser wird oben in den Speicher

eingeleitet und schichtet den Speicher somit von oben nach unten bis der Temperaturfühler

(Aus) seinen Sollwert erreicht hat. Beim Entladen strömt kaltes Trinkwasser

von unten in den Speicher und erwärmtes Trinkwasser wird oben aus dem

Speicher entnommen. Das Be- und Entladen des Speichers kann auch gleichzeitig

erfolgen.

Heizung Speicherladekreis

Hoval Fernwärme-Übergabestation

Planungsunterlagen

Warmwasser

Speicheranschluss

Kaltwasser

15


Abbildung 1.9: Trinkwassererwärmung

im Speicherladeprinzip mit Pufferspeicher

an das Heizwassernetz angeschlossen

16

Dreiwegventil

mit Stellantrieb

Rückschlagventil

Durchgangsventil

Entleerung-Entlüftung

Wärmetauscher

Umwälzpumpe

Sicherheitsventil

federbelastet

Thermometer

Temperaturfühler

Sicherheitstemperaturwächter/

Regler

Kugelhahn

Vorlauf

Rücklauf

Einspritzschaltung

Notstellfunktion (wenn erforderlich)

Beimischschaltung

Notstellventil (wenn erforderlich)

Bei erhöhter Wasserhärte im Trinkwasser wird die primäre Ladetemperatur des

Wärmeübertragers auf 65 °C bis 70 °C begrenzt, so dass Verkalkungserscheinungen

im Wärmeübertrager minimiert werden. Dazu wird die Vorlauftemperatur mittels Rücklaufbeimischung

geregelt. In der Fernwärmestation befindet sich ein Ladekreis primär

mit einem Durchgangsventil, Absperrarmaturen und Thermometern oder ein Ladekreis

sekundär als vorgeregelter oder geregelter Heizkreis, sowie die erforderliche

Regelungstechnik.

Der Speicherladekreis, auf der Sekundärseite des Wärmeübertragers, besteht aus

der Umwälzpumpe, der Rückschlagarmatur, der Volumenstrombegrenzungsarmatur,

dem Sicherheitsventil, dem Speicherladekreis-Vorlauftemperaturfühler, dem Sicher-

Hoval Fernwärme-Übergabestation

Planungsunterlagen


Abbildung 1.10: Trinkwassererwärmung

im Speicherladeprinzip mit Pufferspeicher

und Heizkreisrücklaufauskühlung

Dreiwegventil

mit Stellantrieb

Schmutzfänger

Rückschlagventil

Entleerung-Entlüftung

Wärmetauscher

Umwälzpumpe

Sicherheitsventil

federbelastet

Thermometer

Temperaturfühler

Sicherheitstemperaturwächter/

Regler

Kugelhahn

Vorlauf

Rücklauf

heitstemperaturwächter (bei Bedarf), den Absperrarmaturen und dem Thermometer.

Bei Bedarf können ein Rohrfedermanometer und ein zweites Thermometer montiert

werden. Speicher, Speichertemperaturfühler und Zirkulationskreis können als Zubehör

mitgeliefert werden.

Eine Sonderform des Speicherladesystems ist die Ausführung mit Heizkreisrücklaufauskühlung.

Bei gleichem Material- und Montageaufwand wird durch das zusätzliche

Absenken der Heizkreisrücklauftemperatur eine effektivere Ausnutzung der Wärmeenergie

des Primärmediums erreicht.

VL RL

Heizung

Hoval Fernwärme-Übergabestation

Planungsunterlagen

Speicherladekreis

Warmwasser

Speicheranschluss

Kaltwasser

17


Abbildung 1.11: Trinkwassererwärmung

im Durchflussprinzip

18

Schmutzfänger

Rückschlagventil

Dreiwegventil

mit Stellantrieb

Entleerung-Entlüftung

Wärmetauscher

Umwälzpumpe

Sicherheitsventil

federbelastet

Thermometer

Temperaturfühler

Sicherheitstemperaturwächter/

Regler

Kugelhahn

Vorlauf

Rücklauf

1.5.4. Trinkwassererwärmung im Durchflusssystem

Dieses Prinzip der Trinkwassererwärmung ist sehr platzsparend, da der Pufferspeicher

entfällt. Der Wärmeübertrager muss jedoch entsprechend grösser ausgelegt

werden (Auslegung des Wärmeübertragers für Spitzenleistung). Verstärkt wird das

Durchflusssystem auch zur Legionellenprophylaxe eingesetzt.

Bei der TWE im Durchflusssystem wird die Zirkulation permanent wieder auf 60 °C

erwärmt. Die Zirkulation wird in die Trinkwasserleitung vor den Wärmeübertrager eingebunden.

Bei Sondersystemen mit zwei Wärmeübertragern (Vorwärmer und Nachwärmer)

wird die Zirkulation zwischen die Wärmeübertrager eingebunden. Grundsätzlich

ist für die TWE im Durchflusssystem ein geeigneter DDC-Regler und ein direkter

Temperaturfühler im Medium (ohne Tauchhülse) erforderlich. Von Vorteil ist ein Durchflussmeldung

im Trinkwasser die der DDC-Regler verarbeiten kann.

In der Fernwärmestation befindet sich ein Ladekreis primär mit einem Durchgangsventil,

Absperrarmaturen und Thermometern oder ein Ladekreis sekundär als geregelter

Heizkreis, sowie die erforderliche Regelungstechnik. Der Durchflusskreis, auf

der Sekundärseite des Wärmeübertragers, besteht aus der Rückschlagarmatur, dem

Durchflussschalter, dem Sicherheitsventil, dem Durchflusskreisvorlauf-Temperaturfühler,

dem Sicherheitstemperaturwächter (bei Bedarf), den Absperrarmaturen und

dem Thermometer. Bei Bedarf können Rohrfedermanometer und ein zweites Thermometer

montiert werden. Der Zirkulationskreis besteht aus der Absperrarmatur, der

Umwälzpumpe, der Rückschlagarmatur, Volumenstrombegrenzungsarmatur und dem

Thermometer.

Hoval Fernwärme-Übergabestation

Planungsunterlagen

Warmwasser

Zirkulation

Kaltwasser


Abbildung 1.12: Trinkwassererwärmung

im Speicherladeprinzip mittels drehzahlgeregelterWärmeübertragererladepumpe

Rückschlagventil

Entleerung-Entlüftung

Wärmetauscher

Umwälzpumpe

Sicherheitsventil

federbelastet

Thermometer

Temperaturfühler

Sicherheitstemperaturwächter/

Regler

Kugelhahn

Vorlauf

Rücklauf

1.5.5. Trinkwassererwärmung vorbereitet

Wenn in einer Fernwärmestation eine TWE vorbereitet ist sind für den hydraulischen

Anschluss Abgänge vorgesehen und die Regelung ist für die TWE vorbereitet.

1.5.6. Trinkwassererwärmung Zirkulationskreis

Für die Trinkwassererwärmungssysteme kann auf Wunsch ein Zirkulationskreis mitgeliefert

werden. Dieser besteht aus der Absperrarmatur, der Umwälzpumpe, der

Rückschlagarmatur, Volumenstrombegrenzungsarmatur und dem Thermometer.

1.5.7. Regelung der Trinkwassererwärmung mittels Pumpendrehzahlregelung

In den bisher vorgestellten Varianten zur Warmwasserbereitung mit Wärmeübertragern

erfolgt die Regelung der Warmwassertemperatur durch den Einsatz von Dreiwegeventilen

oder Durchgangsventilen.

Eine weitere ist die Wärmeübertragerladetemperatur durch eine elektronische, stufenlose

Dehzahlregelung durch die Wärmeübertragerladepumpe. In Abhängigkeit der

Warmwassertemperatur wird dabei der Primärvolumenstrom des Wärmeübertragers

über die Pumpendrehzahl verzögerungsfrei beeinflusst und somit schnell auf Temperaturschwankungen

im Warmwasserkreis reagiert. Die kurze Reaktionszeit wirkt sich

besonders günstig beim Beginn des Ladeprozesses (keine Verzögerungszeiten durch

langsam öffnende Ventile) aus. Weitere Vorteile ergeben sich aus dem vereinfachten

hydraulischen Aufbau der Stationen und damit geringerer Störanfälligkeit und geringerem

Wartungsaufwand. Ein zusätzlicher positiver Effekt ist die Energieeinsparung, da

nur so viel Heizwasser befördert wird wie zur Warmwassererwärmung notwendig ist.

Hoval Fernwärme-Übergabestation

Planungsunterlagen

elektronische

Drehzahlregelung

nach der Warmwassertemperatur

Warmwasser

Speicheranschluss

Kaltwasser

19


Fernwärme-Kompaktstation–

direkter Anschluss

20

Druckminderventil

Membran-

Sicherheitsventil

Volumenstrombegrenzer

Manometer mit

Absperrventil

Differenzdruckregler

Durchgangsventil

Dreiwegventil

mit Stellantrieb

Schmutzfänger

Wärmezählerpassstück

Rückschlagventil

Entleerung-Entlüftung

Wärmetauscher

Umwälzpumpe

Sicherheitsventil

federbelastet

Thermometer

Temperaturfühler

Sicherheitstemperaturwächter/

Regler

Kugelhahn

Vorlauf

Rücklauf

Aussentemperaturfühler

1.6. Modulübersicht direkte Fernwärmestationen

Heizkreismodule mit

Vorlaufstemperaturregelung

Fernwärmeanschluss mit Übergabestrecke

und Druckanpassung bzw. -absicherung

Speicher mit Heizregister

Aussentemperaturfühler Steuerungs- und

Regeltechnik

TWW

Z

Beimischschaltung

Einspritzschaltung

Hoval Fernwärme-Übergabestation

Planungsunterlagen

TWK

gleitende Fahrweise

gleitende Fahrweise

nach der Aussen-

nach der Aussenoder

Raumtemperatur

oder Raumtemperatur

Heizkreis Heizkreis

VL RL VL RL

Pufferspeicher

TWW

VL RL VL RL VL RL VL RL

Fernwärmenetz Fernwärmenetz Fernwärmenetz Fernwärmenetz

Z

TWK


Fernwärme-Kompaktstation–

indirekter Anschluss

Anschluss Druckhaltung

Magnetventil

Volumenzähler

Systemtrenner

Sicherheitsdruckbegrenzer

Membran-

Sicherheitsventil

Volumenstrombegrenzer

Manometer mit

Druckstossminderer

Differenzdruckregler

Durchgangsventil

Dreiwegventil

mit Stellantrieb

Schmutzfänger

Wärmezählerpassstück

Rückschlagventil

Entleerung-Entlüftung

Wärmetauscher

Umwälzpumpe

Thermometer

Temperaturfühler

Sicherheitstemperaturwächter/

Regler

Kugelhahn

Vorlauf

Rücklauf

Aussentemperaturfühler

1.7. Modulübersicht indirekte Fernwärmestationen

Speicher mit Heizregister

TWW

Heizkreismodule

Fernwärmeanschluss mit Übergabestrecke

und Druckanpassung bzw. -absicherung

Heizkreis

geregelt

Heizkreis

vorgeregelt

VL RL

Z

TWK

Hoval Fernwärme-Übergabestation

Planungsunterlagen

Pufferspeicher

TWW

Z

VL RL VL RL

Fernwärmenetz Fernwärmenetz

TWK

Nachfüllautomat

PN16

Sekundenrücklauf

Nachfüllstrecke

PN16

Nachfüllautomat

PN25

Sekundenrücklauf

Nachfüllstrecke

PN25

Nachfüllautomat

Trinkwasser

Sicherungs- und

Regeltechnik

Aussentemperaturfühler

Sekundenrücklauf

21


22

2. Fernwärmestationen für den Anschluss an

Dampfnetze

Die Stationen sind konzipiert für den indirekten Anschluss von Wohnbauten oder

Industriegebäuden an Dampf-Fernwärmenetze. Ein weiteres Einsatzgebiet ist die

Auskopplung von Wärmeenergie aus Industrieprozessen zur Eigen- oder Fernwärmeversorgung

mit Heizenergie und Warmwasser. Die Projektierung und Fertigung der

Stationen erfolgt nach den einschlägigen Vorschriften und Richtlinien für Fernwärmeanschlüsse,

insbesondere:

• der Druckgeräterichtlinie 97/23/EG und Maschinenrichtlinie 98/37/EG

• der Energieeinsparverordnung

• den zutreffenden DIN und VDE-Vorschriften

• den Richtlinien der AGFW

• den Richtlinien der DVGW

• den technischen Anschlussbedingungen (TAB ) des jeweiligen Versorgungsunternehmens

Die Firma Hoval ist in der Lage, individuell auf die bestehenden Temperatur- und

Druckprogramme des Kunden eingehend, die für ihn kostengünstigste und wirtschaftlichste

Variante zu fertigen. Beim Aufbau von Neuanlagen stehen wir bei der Auswahl

dieser wichtigen Anlagenparameter gern zur Verfügung. In einer Angebotsanfrage ist

bei der Angabe der Anlagenparameter grosse Sorgfalt zu üben, da diese entscheidenden

Einfluss auf Preis und Leistung der Anlage haben. Auf spezielle Kundenwünsche

gehen wir mit grosser Flexibilität ein.

Besonderen Wert legen wir auf kompakte Bauweise, die übersichtlich und bedienungsfreundlich

bleibt. Die Stationen werden in Wandaufstellung (Standmontagerahmen)

gefertigt. Alle Bauteile und Regelungselemente sind von vorn bedienbar, so

dass auch die Servicefreundlichkeit gegeben ist.

• Merkmale und Optionen

• anschlussfertig montiert und komplett elektrisch verdrahtet

• durch Kompaktbauweise hohe Übertragungsleistungen auf kleinem Raum

• minimaler rohrtechnischer und elektrischer Montageaufwand

• Systemtrennung mit stehenden Rohrbündelwärmeübertragern

• beinhaltet alle notwendigen Mess-, Regelungs- und Sicherheitseinrichtungen

• Steuerung mittels flexiblen multifunktionellen Regelsystemen

• Einsatz von Armaturen und Regelgeräten der führenden Markenhersteller

• Berücksichtigung individueller Ansprüche durch projektbezogene Planung und Fertigung

• vielfältige Optionen und Sonderausstattungen verfügbar

• Sonderanfertigung: Station zur späteren Umrüstung auf Heizwassernetz vorbereitet

(erfordert nur den Umbau der Primärübergabestrecke und des Vorregelventils)

2.1. Allgemeine Erläuterungen

Auch wenn er nach und nach den Vorteilen einer modernen industriellen Fernwärmeversorgung

mit Heisswassernetzen weichen muss, es gibt ihn noch den guten alten

Dampf. Er tritt auf als Restwärme aus der Wärme-Kraft-Kopplung, Abwärme aus tech-

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nologischen Prozessen oder Wärmeträger aus bestehenden Dampfnetzen und kann

mittels Hoval Dampfstationen effektiv für Wärmeversorgung oder Trinkwassererwärmung

genutzt werden.

Darin sehen wir als Hersteller von Fernwärme-Kompaktstationen die Herausforderung,

unsere Produkte auch in diesem Bereich ständig weiterzuentwickeln und unsere

langjährigen Berufserfahrungen weiterhin in den Dienst unserer Kunden zu stellen.

Hoval fertigt komplette Fernwärme-Kompaktstationen, in modularer Bauweise, und

erfüllt damit die Funktionen der

• Übergabe der Wärmeenergie vom Fernwärmeversorgungsunternehmen an die

Gebäudeversorgungstechnik, genannt Übergabemodul

• bedarfsgerechte Aufbereitung und Verteilung der Wärme in der Gebäudeversorgungstechnik,

genannt Sekundärmodul

2.2. Wärmeübertragung im Rohrbündel-Wärmeübertrager

2.2.1. Stationsaufbau und Module

Die Stationen werden für den Anschluss von Hausanlagen an Dampffernwärmenetze

eingesetzt und sind für den ständigen Betrieb als Dampf/Wasser-Übertragerstation

konzipiert. Die Wärmeübertragung auf die Sekundäranlage erfolgt im Rohrbündelwärmeübertrager.

Die Sekundärseite kann je nach Bedarf und Kundenwunsch mit einem

oder mehreren Heizkreisen (geregelte und vorgeregelte Heizkreise) ausgerüstet werden.

Des weiteren können Trinkwassererwärmungssysteme (Speichersystem, Speicherladesystem)

integriert werden.

Die Stationen werden als Kompaktstation einschliesslich Regelungstechnik auf einem

Montagerahmen montiert. Bei sehr hohen Übertragungsleistungen werden die

Module separat gefertigt und vor Ort montiert. Standardmässig beinhalten die Stationen

im wesentlichen folgende Funktionsgruppen:

• Dampfübergabestation

• Kondensatstrecke

• Wärmeübertrager mit Sicherheitstechnik

• Heizkreis(e)

• Trinkwassererwärmung(en)

• Regelungstechnik

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Abbildung 2.3: Dampfübergabestation

Sicherheitsdruckbegrenzer

Füllstandschalter

Manometer mit

Absperrventil

Durchgangsventil mit SF

Schmutzfänger

Entleerung-Entlüftung

Wärmetauscher

Sicherheitsventil

federbelastet

Thermometer

Anschluss Druckhaltung

Sicherheitstemperaturwächter/

Regler/Begrenzer

Kugelhahn

Vorlauf

Rücklauf

Temperaturfühler

24

2.2.2. Dampfübergabestation

Der prinzipielle Aufbau der Dampfeingangsstrecke ist in der Abbildung (Abbildung 2.3:

Dampfübergabestation) dargestellt.

Der Primäranschluss an das Dampfnetz erfolgt über Absperrarmaturen absperrbar, so

dass zu Wartungs-, Einstell- bzw. Reparaturarbeiten die Anlage ohne grossen Aufwand

vom Netz getrennt werden kann. Weiter Bauteile sind ein Rohrfedermanometer

zur Anzeige des statischen Vorlaufdrucks, ein Thermometer zur Vorlauftemperaturanzeige,

ein Schmutzfilter, ein Durchgangsventil sowie bei Bedarf ein Niveauschalter.

Als Dampfeingangsventil kommen in Abhängigkeit der anliegenden Dampfparameter

unterschiedliche Geräte zum Einsatz. Liegen relativ geringe Dampfdrücke vor, dann

wird als Dampfeingangsventil ein Durchgangsventil mit geprüfter Sicherheitsfunktion

eingesetzt. Dieses hat keinerlei Regelfunktionen, sondern nur die Aufgabe, bei Auslösen

einer Sicherheitseinrichtung oder bei Versorgungsspannungsausfall stromlos zu

schliessen und somit die Dampfzufuhr zu unterbrechen.

Bei höheren Dampfdrücken muss dieser vor der Station oder in der Station am

Dampfeingangsventil gemindert werden. In der Station wird ein Druckminderventil

und ein Durchgangsventil mit Sicherheitsfunktion oder kombiniertes Ventil eingesetzt.

Kondensatstrecke

Hoval Fernwärme-Übergabestation

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Sicherheitsfunktion

max max

min


Abbildung 2.4: Ausstattungsvariante für

Kondensatstrecken

Volumenstromregler mit Motorstellventil

und Stellantrieb

Kondensatanschluss

Rückschlagventil

Kondensatkontroller

Schmutzfänger

Entleerung-Entlüftung

Thermometer

Kugelhahn

Temperaturfühler

Manometer mit

Absperrventil

2.2.3. Kondensatstrecke

Der Aufbau bzw. Ausrüstungsgrad der Kondensatstrecke ist abhängig von den technischen

Parametern im Dampfnetz und der Art und Weise der Kondensatrückförderung.

Den Grundaufbau zeigt die Abbildung 2.4. Am Kondensataustritt des Wärmeübertragers

wird mittels Temperaturfühler die Kondensataustrittstemperatur erfasst.

Das Kondensatventil dient zur Sekundärvorlauftemperaturregelung.

Der Temperaturfühler am Kondensatausgang realisiert eine Kondensattemperaturbegrenzung,

so dass eine Kondensatauskühlung erzwungen werden kann und das Eindringen

von Dampf in die Kondensatleitung verhindert wird, da bei Temperaturerhöhung

am Kondensattemperaturfühler das Kondensatventil schliesst und somit wieder

Kondensat angestaut wird. Das Kondensatventil ist ein kombinierter Volumenstromregler

mit elektrischem Stellantrieb. Es hat den Vorteil, dass es Differenzdruckschwankungen

keinen Einfluss auf das Regelverhalten haben. Weiterhin kann ein

maximaler Kondensatvolumenstrom eingestellt werden, wodurch eine Leistungsbegrenzung

realisiert wird. In der Kondensatstrecke befinden sich noch ein Schmutzfilter,

ein Kondensatkontroller, eine Rückschlagarmatur, ein Rohrfedermanometer, ein

Thermometer, eine Füll- und Entleerungsarmatur sowie eine Absperrarmatur.

2.2.4. Wärmeübertrager mit Sicherheitstechnik

Als Wärmeübertrager kommen in Hoval Dampfstationen vorrangig stehende Rohrbündelwärmeübertrager

mit Edelstahlrohrbündel zum Einsatz. Die Regelung der

Sekundärvorlauftemperatur erfolgt mittels des Regelventils in der Kondensatstrecke.

Dabei erfasst der Sekundärvorlauftemperaturfühler den Temperaturistwert, und der

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26

Ventilstellantrieb erhält dann über die Regelung die notwendigen Stellimpulse zum

Ausregeln der Sekundärtemperatur. Dadurch steigt oder fällt der Kondensatstand im

Wärmeübertrager. Die effektive Kondensationsfläche für den Dampf wird verändert.

Je nach Kondensatstand kann dadurch mehr oder weniger Dampf kondensieren. Bei

Nullbedarf wird die Heizfläche völlig überflutet und die Dampfkondensation wird unterbunden.

Bei Volllast ist der grösste Teil der Wärmeübertragungsfläche frei und steht

für die Übergabe der Kondensationswärme zur Verfügung. Ein gewisser Teil der Wärmeübertragungsfläche

bleibt jedoch noch der Wärmeübergabe zwischen Kondensat

und Sekundärrücklaufwasser vorbehalten. Der Wärmeübertrager ist entsprechend

dimensioniert, damit die geforderte Kondensattemperatur erreicht wird. Der Kondensattemperaturfühler

erfasst die Kondensattemperatur.

In Abhängigkeit des eingesetzten Reglerfabrikats ist somit eine feste oder auch gleitende

Kondensattemperaturbegrenzung möglich. Der Stellantrieb des Ventils ist mit

einer Sicherheitsfunktion ausgerüstet, auf welche die Sicherheitseinrichtungen wirken.

Bei Auslösung einer Sicherheitseinrichtung oder auch bei Netzspannungsausfall

schliesst der Stellantrieb das Ventil stromlos gegen den vollen Systemdruck.

Die sicherheitstechnische Ausrüstung wird entsprechend den Forderungen in der DIN

4747-1 und AGFW-Arbeitsblatt FW519 realisiert. Grundsätzlich ist ein Temperaturregler,

ein Sicherheitsventil, ein Anschluss zur Druckabsicherung, ein Rohrfedermanometer

sowie ein Füll-und Entleerungshahn vorhanden. Sicherheitstemperaturwächter,

Sicherheitstemperatur- begrenzer, Druckwächter und/oder -begrenzer und Entspannungstöpfe

werden für die zutreffenden Einsatzfälle oder auf Kundenwunsch eingesetzt.

In Sonderfällen kann der Stellantrieb des Kondensatventils ohne Sicherheitsfunktion

ausgeführt werden.

2.2.5. Sekundärmodule

Die Module „Heizkreise“ und „Trinkwassererwärmung“ werden ausführlich in Kapitel

1.4 und Kapitel 1.5 beschrieben.

2.3. Kondensatrückförderanlagen

2.3.1. Allgemeine Erläuterungen

Dampfnetze werden mit recht unterschiedlichen Drücken betrieben. Objektbezogen

weisen sie oft sowohl in der Dampfleitung als auch in der Kondensatleitung grössere

Druckschwankungen während des Betriebes auf, so dass für die Anlagenauslegung

jeweils ein Maximal- und Minimalwert zu berücksichtigen ist. Um die Voraussetzung

für das Nachströmen des Dampfes zu sichern, muss das anfallende Kondensat aus

der Wärmeübertrageranlage abströmen können. Ist die Bedingung

PDa min = ?PAnl + PKo max

erfüllt, kann unter Berücksichtigung der Stationsdruckverluste (?PAnl) mit dem minimalen

Dampfnetzdruck (PDa min) das Kondensat aus der Station über die Dampf- und

Kondensatstrecke gegen einen maximalen Kondensatnetzdruck (PKo max) abströmen.

Hoval Fernwärme-Übergabestation

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Abbildung 2.5: Kondensatsammel und

-rückförderanlage

Sicherheitsventil

federbelastet

Manometer mit

Absperrventil

Niveauschalter EIN/AUS

Druckminderventil

Volumenstrombegrenzer

Umwälzpumpe

Kugelhahn

Thermometer

Rückschlagventil

Entleerung-Entlüftung

Ist die Bedingung stets oder zeitlich begrenzt nicht erfüllt, muss eine Kondensatrückförderanlage

eingesetzt werden

2.3.2. Kondensatsammel und -rückförderanlage

Wie in Bild 2.5 dargestellt, ist die Kondensatsammel und -rückförderanlage standardmässig

als geschlossene Anlage ausgeführt. Das anfallende Kondensat wird in einen

Kondensatsammelbehälter eingeleitet. Im Behälter wird, durch einen Dampfdruckminderer

geregelt, ein Dampfpolster aufgelastet und durch das Sicherheitsventil

abgesichert. Über den Behälterfüllstand „Ein“ und „Aus“ wird die Kondensatpumpe

gesteuert.

Die Anlage ist auch als offene Anlage lieferbar wobei der Dampfdruckminderer und

das Sicherheitsventil entfallen. Stattdessen ist am Kondensatsammelbehälter ein

Wrasenleitungsanschluss. Die Wrasenleitung muss bauseits ins Freie verlegt werden

und garantiert eine gefahrenfreie Ableitung des Wrasendampfes.

Die Förderhöhe der Kondensatpumpe muss im ungünstigsten Fall den Druck bis auf

den maximalen Kondensatnetzdruck erhöhen. Wenn während dem Abpumpvorgang

ein grosser Druckabfall im Kondensatnetz möglich ist, muss durch die Anordnung

einer Drosselarmatur auf der Druckseite der Kondensatpumpe vermieden werden,

dass die Fördermenge zu gross wird und die Pumpe ausserhalb ihrer Kennlinie arbeitet

und dadurch beschädigt wird. Die Kondensatsammel und -rückförderanlage kann

mit einer zweiten Kondensatpumpe mit Stör- und Zwangsumschaltung ausgestattet

werden.

Dampf

Kondensataustritt

Hoval Fernwärme-Übergabestation

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Kondensatbehälter

Kondensateintritt

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Abbildung 2.6: Funktionsprinzip der

Hoval | KOND

28

Volumenstromregler

mit Motorstelleventil und

Stellantrieb

Kondensatpumpe

Membranausdehnungsgefäss

Rückschlagventil

2.3.3. Kondensatrückförderanlage

2.3.3.1. Beschreibung des Verfahrens

Wie in der Abbildung 2.6 dargestellt, strömt das anfallende Kondensat in ein

Membranausdehnungsgefäss ein, wenn in der Kondensatleitung der Gegendruck P3

soweit ansteigt, dass ein Abströmen nicht mehr möglich ist und das Rückschlagventil

geschlossen hat. Das Stickstoffpolster im Ausdehnungsgefäss wird durch den Füllvorgang

komprimiert und der Behälterdruck P2 steigt langsam an.

Fällt während des Füllvorgangs im Kondensatnetz der Druck P3 unter den Behälterdruck

P2 ab, strömt das Kondensat durch die Entspannung des Stickstoffpolsters ins

Kondensatnetz, ohne dazu Pumpenenergie aufzuwenden.

Kondensataustritt

Mit steigendem Behälterdruck P2 fällt der Differenzdruck P2 - P1 über das Kondensatventil

ab. Bevor die Mengenbegrenzung der Regelarmatur beeinflusst wird, schaltet

die Kondensatpumpe ein und der Behälterinhalt wird abgepumpt. Damit steigt der Differenzdruck

P2 - P1 über das Kondensatventil wieder an und der Füllvorgang des

Behälters kann erneut beginnen. Der Differenzdruckregler hält trotz der unterschiedlichen

Behälterdrücke P2 und der Schwankungen des Dampfdruckes P1 und des Kondensatdruckes

P3 im Fernwärmenetz für das Kondensatventil den Differenzdruck konstant.

Die Kondensatrückförderanlage ist geeignet, die erforderlichen Komponenten

in der Station zu integrieren oder separat auf einem Montagerahmen montiert als

autark arbeitende Anlage an vorhandene Wärmeübertrageranlagen anzuschliessen.

Hoval Fernwärme-Übergabestation

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Abbildung 2.7: Kondensatstrecke mit

Hoval | KOND

Druckwächter

Volumenstromregler

mit Motorstelleventil und

Stellantrieb

Kondensatpumpe

Membranausdehnungsgefäss

Rückschlagventil

Kugelhahn

Gegenüber den konventionellen Kondensatrückförderanlagen hat die Hoval | KOND

folgende Vorteile:

• Bei kurzzeitigen Druckschwankungen im Ferndampfnetz ist die Kondensatrückförderung

ohne Elektroenergie möglich.

• Durch die Integration der Anlagenkomponenten in die Fernwärme-Kompaktstation

und die Nutzung der vorhandenen Regelung werden Kosten eingespart.

2.3.3.2. Kondensatstrecke im Übergabemodul integriert

Die Abbildung 2.7 zeigt, wie in der Kondensatstrecke des Übergabemoduls zwischen

dem Regelventil und dem Rückschlagventil zusätzlich eine drehzahlgeregelte Kondensatpumpe

und der Anschluss für das Membranausdehnungsgefäss angeordnet

werden.

Weiterhin werden für die Steuerung und Drehzahloptimierung der Kondansatpumpe

drei Druckmesssensoren angeordnet:

• Dampfnetzdruck P1

• Behälterdruck P2

• Kondensatnetzdruck P3

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Warmwasser

Zirkulation

Kaltwasser

29


Abbildung 2.8: Hoval | KOND als autarke

Anlage

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Druckwächter

DifferenzdruckschalterDifferenzdruckregler

Kondensatpumpe

Membranausdehnungsgefäss

Rückschlagventil

Kugelhahn

Aus den Messwerten und der intern verwendeten Wärmeübertragerleistung werden in

der Speicher Programmierbaren Steuerung SPS der Wärmeübertrageranlage die

Signalwerte für folgende Funktionen berechnet:

• Differenzdruck zwischen Dampfnetzdruck P1 und Behälterdruck P2 zu klein –

Kondensatpumpe „EIN“

• Behälterdruck P2 zu klein Kondensatpumpe „AUS“

• Differenzdruck zwischen Kondensatnetzdruck P3 und Behälterdruck P3 und

momentane Wärmeübertragungsleistung externe Drehzahlvorgabe

2.3.3.3. Kondensatstrecke als autarke Anlage

Die Hoval | KOND ist standardmässig, wie in der Abbildung 2.8 dargestellt, an der

Eintrittsleitung beginnend mit einer Absperrarmatur, einem Differenzdruckregler, einer

drehzahlgeregelten Kondensatpumpe, einem Rückschlagventil und am Kondensataustritt

endend mit einer Absperrarmatur ausgerüstet. Die Plusimpulsleitung des Differenzdruckreglers

muss an die Dampfleitung angeschlossen werden. Das Membranausdehnungsgefäss

ist entsprechend seiner Grösse für Wandaufhängung oder

Fussbodenaufstellung vorgesehen und auf der Saugseite der Kondensatpumpe angeschlossen.

Kondensataustritt

Hoval Fernwärme-Übergabestation

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Abbildung 2.9: Anschlussbeispiel

Hoval | KOND

Für die Pumpensteuerung ist ein Differenzdruckschalter mit den Messstellen Behälterdruck

P2 und Dampfleitung P1 , ein Druckschalter auf der Saugseite der Kondensatpumpe

als Behälterdruck P2 und ein elektronischer Differenzdruckgeber mit den

Messstellen Kondensatnetzdruck P3 und Behälterdruck P2 versehen und mit einem

Kleinschaltschrank verdrahtet.

Die Abbildung 2.9 zeigt schematisch, dass an der Eingangsleitung wahlweise ein oder

mehrere geregelte Kondensatanschlüsse erfolgen können. Für alle Kondensatanschlüsse

wird der gleiche Differenzdruck zwischen dem Dampfnetzdruck P1 und

Behälterdruck P2 eingeregelt und als Arbeitsbereich zur Verfügung gestellt. Bei

ungünstigen Fernwärmenetzdrücken wird der Differenzdruck durch den Einsatz der

Kondensatpumpe gewährleistet.

Hoval l KOND

Hoval Fernwärme-Übergabestation

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Abbildung: PUR-Isolierkörper

Beispiel Hoval Trans Therm Comfort

Abbildung: Isolierteile nach erfolgter

Anpassung

Beispiel Hoval Trans Therm CAD

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3. Wärmedämmung

3.1. PUR-Isolierkörper

Die PUR-Isolierkörper bestehen aus wärmebeständigem, FCKW-freiem,

geschlossenzelligen Hartschaumstoff. Alle Formteile werden aus zwei Halbschalen

zusammengesetzt, welche die zu isolierenden Armaturen und Rohrleitungen vollständig

umschliessen. Die Halbschalen werden bei der Montage mittels selbstrastenden

Edelstahl-Federspangen als wieder lösbare Verbindung fixiert. Demontage und Montage

ist deshalb beliebig oft möglich, ohne Schäden an den Isolierkörpern zu hinterlassen.

Geschlossenzelliger PUR-Schaum ist absolut wasserabweisend. Beim Auftreten von

Leckagen in Rohrverbindungen oder Armaturen treten selbst kleine Flüssigkeitsmengen

sofort aus der Isolierung aus und können frühzeitig erkannt werden.

3.1.1. Verarbeitung und Montage

• einfache Bearbeitung (Sägen mittels Bandsäge, Lochkreissäge usw.)

• anpassbar an Rohrverläufe und Einbaugegebenheiten von Armaturen auf

kleinem Raum

• einfache Demontage der Wärmedämmung zum Schutz vor Beschädigung bei

Transport und Montage von Komplettgeräten(z.B. Fernwärmestationen) möglich

• wenige Grundmodule können universell eingesetzt werden

• Die Nachrüstung von Armaturen in bestehende Anlagen

(z.B. Thermometer, Temperaturfühler, Manometer, Entleerungen oder Entlüftungen

ist bei Hoval-Isolierkörpern einfach und schnell möglich.

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3.1.2. Technische Daten

Material Polyurethan schwarz / wassergetriebener PUR-Schaum / FCKW-frei

Spez. Raumgewicht 55-60 kg/m 3

Wärmeleitfähigkeit 0,029 W/mK

Anwendungstemperatur bis 130 °C

Nennweiten DN 15 bis DN 125

Brandschutzklasse B2 nach DIN 4102

3.2. Wärmedämmung mit Mineralwolldämmstoffen

Mineralwolldämmstoffe werden im Bereich der Industrie und Haustechnik verwendet.

Neben den PUR Isolierkörpern nutzt Hoval dieses Material zur Wärmedämmung von

Fernwärmestationen. Dabei werden ausschliesslich hochwertige Dämmstoffe aus

Glaswolle und Steinwolle mit geprüftem Gütesiegel eingesetzt.

Anwendungsbereiche

Wärme- und Schalldämmung von Heizungs- und Warmwasserrohrleitungen nach

EnEv bei Betriebstemperaturen bis 250 °C

• nicht brennbar A1 nach DIN 4102 Teil 1

• Wärmeleitfähigkeit 0,035 W/mK

• Oberfläche ausverzinktes Stahlblech, Aluminiumblech, Edelstahlblech oder

PVC-Folie

Hoval Fernwärme-Übergabestation

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34

4. Service und Wartung

4.1. Hoval Service-Kompetenz durch geschulte Profis

• Betreuung der Kunden während der Durchführung des Projektes

• Inbetriebnahme und Einfahrbetrieb errichteter Fernwärmestationen

• Betreuung während der Gewährleistungszeit und darüber hinaus durch unsere

• Störungsdienst für Heizungs- und Reglungstechnik

• Wartung von Fernwärmestationen auf Basis abgeschlossener Wartungsverträge

• Ersatzteilservice (Lieferung von Ersatzeilen bei Lagervorhaltung innerhalb von

24h möglich)

• Auftragsabwicklung und Koordinierung erfolgt über die Kundendienstzentrale

Für Wartung und Störungsbehebung steht Ihnen unser versierter Kundendienst zur

Verfügung. Rund um die Uhr. 365 Tage im Jahr.

Hoval Service 0848 848 464

4.2. Wartung und Instandhaltung

4.2.1. Wartungsarbeitem

Bei der Durchführung von Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten sind die Vorschriften

und Hinweise in den Bedienungs- und Wartungsanleitungen von Hoval-Produkten

zu beachten. Weiterhin sind gesonderte Wartungsvorschriften, gegebenenfalls auch

gesonderte Wartungszyklen von Baugruppen der jeweiligen Feldgerätehersteller bindend.

Zu einer regelmässigen Wartung gehören unter anderem:

• Sichtkontrolle auf mechanische Beschädigungen und Korrosion

• die Überprüfung der Anlagenparameter (z.B. Betriebsdrücke, Temperaturen Füllstände

usw.)

• die Überprüfung der Sicherheitseinrichtungen auf Funktionstüchtigkeit

(Sicherheitstemperaturwächter / -begrenzer; Sicherheitsdruckbegrenzer; Sicherheitsventil

usw.)

• Kontrolle von Filtereinrichtungen

• Kontrolle der Reglerparameter, insbesondere der Funktionstüchtigkeit der automatischen

Reglerfunktionen

(Mischer-, Pumpen und Ventillaufzwang usw.)

• die Überprüfung von Schraubverbindungen auf festen Sitz

• die Überprüfung der elektrischen Klemmverbindungen auf festen Sitz und Korrosion

• die Überprüfung der elektrischen Schutzmassnahmen

• die Reinigung der Räumlichkeiten

Soll die Gesamtanlage oder nur die Station entleert werden, so ist vorher die Station

elektrisch frei zu schalten und gegen unbefugtes Zuschalten zu sichern (das Trockenlaufen

der Pumpen ist unbedingt zu verhindern).

Bei Arbeiten an der elektrischen Anlage in der Station sind die einschlägigen DIN- und

VDE-Vorschriften sowie die zutreffenden Unfallverhütungsvorschriften beim Arbeiten

an elektrischen Anlagen zu beachten, und entsprechende Massnahmen vorzusehen.

Hoval Fernwärme-Übergabestation

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Durchgeführte Wartungs- bzw. Kontrollarbeiten sind zu dokumentieren und die schriftlichen

Nachweise an geeigneter Stelle im Stationsraum oder beim Anlagenbetreiber

zu deponieren. Bei Anforderung des Hoval-Werkskundendienstes sind die Wartungsund

Stationsunterlagen dem Monteur bei Bedarf zur Einsichtnahme zur Verfügung zu

stellen. Werden bei Störungen an der Station Fehlerursachen festgestellt, die auf fehlende

oder falsch durchgeführte Wartungsarbeiten zurückzuführen sind, können

Gewährleistungsansprüche nicht anerkannt werden.

Hoval Fernwärme-Übergabestation

Planungsunterlagen

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36

5. Fernwärmebegriffe

Nahwärme

Nahwärme ist eine Art der Wärmeversorgung, bei der die Erzeugung der Wärme

unmittelbar vor Ort, häufig in den zu beheizenden Objekten selbst oder aber in deren

unmittelbarer Nähe stattfindet.

Fernwärme (FW)

Bei der Fernwärme ist die erzeugte Wärme häufig ein Koppelprodukt bei der Erzeugung

von elektrischer Energie und wird über ein mehr oder weniger verzweigtes

Fernwärmenetz an die Wärmenutzer herangeführt.

Anschlussleistung ist die Leistung, die beim Wärmeversorgungsunternehmen

bestellt wird.

Unterstation

Die Unterstation versorgt begrenzte Gebiete in einem Sekundärnetz mit Fernwärme.

Der Anschluss kann direkt oder indirekt erfolgen. Es können Temperaturen, Drücke

und Fahrweise verändert werden. Dadurch entstehen neue Netzparameter die als

separates Netzgebiet ausgewiesen werden.

Hausstation

Die Hausstation besteht aus der Übergabestation und der Hauszentrale. Die Hausstation

kann für den direkten oder den indirekten Anschluss konzipiert werden. Übergabestation

und Hauszentrale können baulich getrennt oder in einer Einheit als Kompaktstation

angeordnet sein. Ferner können mehrere Komponenten in Baugruppen

zusammengefasst werden.

Kompaktstation

Die Kompaktstation enthält sowohl die Übergabestation wie auch die Hauszentrale

und bei Bedarf auch die Komponenten der Trinkwassererwärmung (TWE- System).

Kompaktstationen werden montagefertig angeliefert und müssen vor Ort nur noch mit

den Versorgungsleitungen des Fernwärmenetzes und der Hausanlage sowie dem

elektrischen Versorgungsnetz verbunden werden.

Wohnungsstation

Die Wohnungsstation enthält die Komponenten zur wohnungsweisen Bereitstellung

von Raumwärme und Trinkwarmwasser.

Direkter Anschluss

Die Hausanlage wird vom Heizwasser aus dem Fernwärmenetz durchströmt.

Indirekter Anschluss

Das Heizwasser der Hausanlage ist durch einen Wärmeübertrager vom Fernwärmenetz

getrennt. Beim indirekten Anschluss erhält man einen primären und einen sekundären

Kreis.

Primärkreis

Den vom Heizwasser des Fernwärmenetzes durchströmten Anlagenteil bezeichnet

man als Primärkreis.

Hoval Fernwärme-Übergabestation

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Sekundärkreis

Den vom Heizwasser der Hausanlage durchströmten Anlagenteil bezeichnet man als

Sekundärkreis.

Wärmeübertrager

Durch einen Wärmeübertrager wird das Heizwasser des Fernwärmenetzes vom Heizwasser

der Hausanlage hydraulisch getrennt.

Übergabestation

Die Übergabestation ist das Bindeglied zwischen der Hausanschlussleitung und der

Hauszentrale. Sie dient dazu, die Wärme bestimmungsgemäss, z.B. hinsichtlich

Druck, Temperatur und Volumenstrom, an die Hauszentrale zu übergeben.

Hauszentrale

Die Hauszentrale ist das Bindeglied zwischen der Übergabestation und der Hausanlage.

Sie dient der Anpassung der Wärmelieferung an die Hausanlage, z.B. hinsichtlich

Druck, Temperatur und Volumenstrom.

Hausanlage

Die Hausanlage besteht aus dem Rohrleitungssystem ab der Hauszentrale, den Heizflächen

sowie den zugehörigen Absperr-, Regel- und Sicherheitseinrichtungen. Beim

direkten Anschluss müssen die Hausanlagenteile den in der Hausstation gewählten

Druck- und Temperaturbedingungen genügen. Beim indirekten Anschluss unterliegen

alle Anlagenteile den Betriebsbedingungen der Hausanlage. Sie müssen für die

gewählten Druck- und Temperaturbedingungen geeignet sein.

Sicherheitstechnische Ausrüstung von Hausstationen

Die sicherheitstechnische Ausrüstung von Hausstationen besteht im Wesentlichen

aus Vorrichtungen zum Erkennen von Druck und Temperatur sowie Einrichtungen zu

deren Begrenzung.

Sicherheitsabsperrventil (SAV) mit Druckminderer

Ein Sicherheitsabsperrventil (SAV) mit Druckminderer ist eine Armatur oder Einrichtung,

die durch selbsttätiges Schliessen die Überschreitung eines vorbestimmten Überdruckes

verhindert und nach einer Druckabsenkung wieder selbsttätig öffnet. Es hat

Druckwächterfunktion und muss bei einem Schaden an der Regelmembrane das Gerät

schliessen oder durch eine geeignete Einrichtung einen sicheren Betrieb weiterhin

gewährleisten.

Sicherheitsüberströmventil (SÜV)

Ein Sicherheitsüberströmventil (SÜV) ist eine Armatur oder Einrichtung, die durch

selbsttätiges Öffnen die Überschreitung eines vorbestimmten Überdruckes verhindert

und nach einer Druckabsenkung wieder selbsttätig schliesst. Es hat Druckwächterfunktion

und muss bei einem Schaden an der Regelmembrane das Gerät öffnen oder

durch eine geeignete Einrichtung einen sicheren Betrieb weiterhin gewährleisten.

Sicherheitsventil (SV)

Ein Sicherheitsventil (SV) ist eine Armatur oder Einrichtung, die durch selbsttätiges

Öffnen zur Atmosphäre die Überschreitung eines vorbestimmten Überdruckes verhin-

Hoval Fernwärme-Übergabestation

Planungsunterlagen

37


38

dert und nach einer Druckabsenkung wieder selbsttätig schliesst. Es hat Druckwächterfunktion

und muss bei einem Federbruch das Gerät öffnen – es darf unter keinen

Umständen schliessen.

Temperaturregler (TR)

Ein Temperaturregler(TR) misst die zu regelnde Temperatur, vergleicht diese mit dem

vorgegebenen Sollwert und beeinflusst den Istwert im Sinne einer Angleichung an

den Sollwert.

Schutz-Temperaturwächter [alt: Sicherheitstemperaturwächter] (STW)

Ein Schutz-Temperaturwächter (STW) ist eine Temperaturbegrenzungseinrichtung,

die dafür vorgesehen ist, die Temperatur in der Hausanlage unterhalb eines höchstzulässigen

Wertes zu halten. Nach dem Ansprechen erfolgt eine selbsttätige Rückstellung,

wenn die Fühlertemperatur um den Betrag der Schaltdifferenz unter den eingestellten

Grenzwert abgesunken ist. Ein Schutz-Temperaturwächter (STW) ist ein

Temperaturwächter (TW) mit erweiterter Sicherheit. Temperaturbegrenzungseinrichtungen

mit erweiterter Sicherheit führen beim Auftreten eines internen Fehlers zur

Abschaltung bzw. Begrenzung der Temperatur.

Schutz-Temperaturbegrenzer [alt: Sicherheitstemperaturbegrenzer] (STB)

Ein Schutz-Temperaturbegrenzer (STB) ist eine Temperatur-Begrenzungseinrichtung,

die dafür vorgesehen ist, die Temperatur in der Hausanlage unterhalb eines höchstzulässigen

Wertes zu halten. Nach dem Ansprechen erfolgt keine selbsttätige Rückstellung,

wenn die Fühlertemperatur um den Betrag der Schaltdifferenz unter den eingestellten

Grenzwert abgesunken ist. Der Schutz-Temperaturbegrenzer (STB) muss

nach dem Auslösen vor Ort quittiert werden

Trinkwassererwärmung Bei der Trinkwassererwärmung handelt es sich um die

Erwärmung von Kaltwasser.

Kaltwasser (Trinkwasser) Kaltwasser ist frisches Wasser in Trinkwasserqualität.

Trinkwarmwasser Trinkwarmwasser ist erwärmtes Kaltwasser.

Durchflusssystem

System zur Trinkwassererwärmung. Kaltwasser durchströmt bei Trinkwarmwasserbedarf

einen Wärmeübertrager und wird dabei auf die gewünschte Trinkwarmwassertemperatur

erwärmt.

Speichersystem

System zur Trinkwassererwärmung. Kaltwasser in einem Speicher wird über einen

innenliegenden Wärmeübertrager auf die gewünschte Trinkwarmwassertemperatur

erwärmt und gespeichert.

Speicherladesystem

System zur Trinkwassererwärmung. Kaltwasser wird über einen externen Wärmeübertrager

auf die gewünschte Trinkwarmwassertemperatur erwärmt und über eine

Pumpe in einen Speicher geladen.

Hoval Fernwärme-Übergabestation

Planungsunterlagen


Worauf Sie sich verlassen dürfen.

Ihr Heizungsplaner / Installateur

Durchdachte Komplettlösungen aus einer Hand

Eine durchgängige Hoval Systemtechnologie vereinfacht

die Verknüpfung unterschiedlicher Technologien

und schafft eine verlässliche Plattform für effiziente und

betriebssichere Lösungen.

Beispiele sind die Kombination einer beliebigen

Heizungslösung mit Solar zur Warmwassererzeugung

oder beim Neubau die Integration der Wohnraumlüftung.

Hoval – alles aus einer Hand.

Kompetente Unterstützung bei der Planung

Profitieren Sie von der Kompetenz unserer erfahrenen

Fachleute. Gerne unterstützen wir Sie bei der Planung

Ihrer Anlage in allen Projektphasen.

In enger Kooperation mit Ihnen und unter Berücksichtigung

aller Vorgaben des Energielieferanten erarbeiten

wir die wirtschaftlichste und kosteneffizienteste

Lösungsvariante.

Hoval Servicekompetenz.

Die fachgerechte Inbetriebnahme der Anlage wird

ausschliesslich durch speziell geschulte und erfahrene

Hoval Servicefachleute ausgeführt. Dies garantiert Ihnen

eine einwandfreie Funktion vom ersten Tag an. Für

die Wartung und Störungsbehebung steht Ihnen ein

versierter Kundendienst zur Verfügung. Rund um die Uhr.

365 Tage im Jahr.

Ihren Hoval Service erreichen Sie unter 0848 848 464.

Verantwortung für Energie und Umwelt.

Die Marke Hoval zählt international zu den führenden

Unternehmen für Raumklima-Lösungen. Mehr als 66 Jahre

Erfahrung befähigen und motivieren immer wieder zu

aussergewöhnlichen Lösungen und technisch überlegenen

Entwicklungen. Die Maximierung der Energieeffizienz und

damit die Schonung der Umwelt sind dabei Überzeugung

und Ansporn zugleich. Hoval hat sich als Komplettanbieter

intelligenter Heiz- und Lüftungssysteme etabliert, die in über

50 Länder exportiert werden.

Kundencenter Hoval AG

Basel

Schneckelerstrasse 9, 4414 Füllinsdorf

Tel. 0848 640 640

Fax 0848 640 641

kc.basel@hoval.ch

Bern

Aemmenmattstrasse 43, 3123 Belp

Tel. 031 818 66 30

Fax 031 818 66 31

kc.bern@hoval.ch

Zürich

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Zentralschweiz

General Wille-Strasse 201, 8706 Feldmeilen

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Ostschweiz

General Wille-Strasse 201, 8706 Feldmeilen

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Tel. 00423 399 28 00

Fax 00423 399 28 01

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Electro-Oil

General Wille-Strasse 201, 8706 Feldmeilen

Tel. 0848 315 600

Fax 044 315 60 29

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Ticino

Via Cantonale 34A, 6928 Manno

Tel. 0848 848 969

Fax 091 610 43 61

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Suisse Romande

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Tél. 0848 848 363

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Klimatechnik

General Wille-Strasse 201, 8706 Feldmeilen

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Hoval AG

General Wille-Strasse 201

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www.hoval.ch

10/2011

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