Steigern Sie Ihre Wettbewerbsfähigkeit durch Innovation - HPO

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Steigern Sie Ihre Wettbewerbsfähigkeit durch Innovation - HPO

2/2012

Steigern Sie Ihre Wettbewerbs-

fähigkeit durch Innovation

Innovation beginnt beim Kunden. Die Produkte und Leistungen, die der

Kunde von einem Unternehmen kauft, bedingen ein ganzes Bündel von

Kompetenzen, deren Zusammenspiel erst dazu führt, dass der Kunde

gerade dieses Produkt kauft und nicht dasjenige der Konkurrenz vorzieht.

Da ist einmal das Produkt selbst, mit all seinen Komponenten und Teilen, mit Beratung,

Vertrieb und Logistik. Da sind aber auch zu Grunde liegende Technologien,

Applikationen, Systeme und Architekturen. Innovation beschränkt sich nicht auf einzelne

Bereiche, das ganze Bündel muss sich verändern, um dem Kunden mehr Vorteile bieten

zu können als der Wettbewerber. Wer in einem Bereich den Anschluss verpasst, verliert

den Kunden – die Fähigkeit zur Innovation entscheidet also langfristig über das Sein

oder Nichtsein eines Unternehmens.

Die Analyse dieses Bündels – die Zusammenhänge zwischen Technologien,

Metho den, Bauteilen und gesamter Leistung – können in der Marktleistungs­ und

Innovationsarchitektur systematisch analysiert und dargestellt werden. Eine klare

Strategie ist dann die Voraussetzung, um zu definieren, wo welche Innovationen in

welcher Kombination den grössten vom Kunden wahrnehmbaren Nutzen erzeugen.

Eine erfolgreiche Innovation muss deshalb sehr systematisch angegangen werden, und

für deren Umsetzung muss die geeignete Struktur bereitgestellt sein. Nur so kann der

notwendigen Kreativität der geeignete Rahmen gegeben werden.

Mario Thomann

Senior Consultant

Stefan Zirhan

Managing Partner HPO AG


Marc Schaad

CTO und Leiter Division

Sensor Technology

«Die Weiterentwicklung unseres

Unternehmens mit Fokus

auf Markt- und Kundenorientierung

ist essentiell für die

Kistler-Gruppe. Die angestrebte

neue Kultur bedingt

natürlich auch ein Umdenken

in unseren Innovationstätigkeiten.

Sie dienen einerseits

dazu, Marktbedürfnisse direkt

in Lösungen für unsere Kunden

umzusetzen. Andererseits

schaffen wir mit unseren

Grundlagenentwicklungen

und mit geeigneten Systemarchitekturen

die Voraussetzungen

für die dazu notwendigen

qualitativ hochstehenden

Produkte.

Mit HPO haben wir den

richtigen Partner gefunden,

der uns dabei mit seiner

inhaltlichen und strukturellen

Lösungskompetenz optimal

unterstützen und begleiten

konnte.»

Kistler Instrumente AG

Research & Development mit HPO

neu ausgerichtet

Kistler Instrumente AG mit Sitz in Winterthur hat im Rahmen einer

strategischen Weiterentwicklung in Richtung Markt­ und Kundenorientierung

das Programm «KistlerNext» lanciert. Ziel dieses Programms ist es, durch

eine Neuausrichtung der Geschäftsbereiche eine marktgerichtete Entwicklung

des Angebots mit Produkten und kundennahen Applikationen zu fördern.

Die Kistler­Gruppe ist führend in der Entwick

lung, Produktion und im Einsatz von

Sensoren zur Messung von Druck, Kraft,

Dreh moment und Beschleunigung. Sie

stellt auch die zugehörige Elektronik und

Auswertungssoftware her. Der Anwendungsbereich

der Sensoren ist sehr breit und reicht

vom Einsatz bei Motoren und Fahrzeugen

über mechanische Fertigungen bis hin zur

Kunst stoffherstellung.

2011 konnte mit einem Umsatz von 235

Millionen Franken das beste Resultat in

der 52­jährigen Firmengeschichte realisiert

werden. Gemäss CEO Rolf Sonderegger «ist

die Umsatz­ und Gewinneinbusse aufgrund

des starken Schweizer Frankens der einzige

Wermutstropfen in der Bilanz.»

Ziele des Projekts

HPO begleitete das Teilprojekt «Reorganisation

R&D». Die Herausforderung lag darin, die dazu

notwendigen Ressourcen und Kompetenzen

aufgrund strategischer Prioritäten zu definieren

und auf geeignete Weise zentral der ganzen

Gruppe und dezentral den einzelnen Bereichen

zuzuordnen.

Vorgehen und Methodik

Das Projekt mit einer Dauer von rund vier

Monaten gliederte sich in drei Phasen:

Wertschöpfungskette

Gesamtleistung

Pricing

Kundenlösung

Kundenspez.

Beratung

Kunde

Value Proposition

Physischer Vertrieb

System

Komponente

Lieferanten

Customized

Lösung

Promotion

Branding

Placement

Schulung

Reparatur

Service

Innovationsfähigkeiten

(direkt kundenwirksam)

Strategisches Marketing

Entwicklung Vertrieb

Operatives Marketing

Application PM

Entwicklung

Applikation (APM)

Category Management

PM + Entwicklung

Systeme

PM + Entwicklung

Komponenten

Sensoren, Software,

Elektronik

Entwicklung

Fertigungsprozesse

Strategische Beschaffung

Marktleistungs- und Innovationsarchitektur für eine Division (illustrativ)

Phase 1: Erarbeitung der

Marktleistungs- und Innovationsarchitektur

Die Marktleistungsarchitektur definiert die

Wertschöpfungskette (links in der Grafik

unten). Die zugehörige Innovationsarchitektur

(rechts in der Grafik) zeigt, wie die Wert schöpfungs

kette systematisch weiterentwickelt wird.

Sie dient als Auslegeordnung für die Allokation

der Ressourcen. Indem diese Architekturen

für alle drei Divisionen definiert und «übereinander

gelegt» wurden, konnten zentrale

und dezentrale Elemente definiert werden. Die

zugehörigen Schnittstellen sind dabei durch

die Architektur definiert.

Phase 2: Aufbau einer

Markt-Technologie-Matrix

Die Markt­Technologie­Matrix zeigt die

Rele vanz von vorhandenen und zukünftigen

Technologien auf den potenziellen finanziellen

Erfolg und deren Verfügbarkeit auf. Für eine

organisatorische Betrachtung wurden die

Technologien zu Clustern mit ähnlichen

Kompetenzen gebündelt. Diese dienten

als Rahmen für die organisatorische

Ausgestaltung der R&D­Ressourcen.

Phase 3: Erstellung eines «Strategic

Game-Boards» als Entscheidungsinstrument

der Konzernleitung

Innovation (indirekt

kundenwirksam)

Marketing-Methoden

Verkaufsplattformen

Marketing-Systeme

Standard-Verträge

Applikations-Know-how

Produktplattformen

Systemplattformen

Technische Standards

Elektronik-Umgebung

SW-Entw.-Umgebung

Entwicklung Technologie

Innovation

(Grundlagen)

Grundlagenentwicklung


Aus der soeben beschriebenen Matrix erstellte

das Projektteam schliesslich ein «Strategic

Game­Board» (siehe Grafik unten). Dieses

dient als «Technologie­Roadmap» und

liefert der Konzernleitung die Basis für die

organisatorische Anbindung und die damit

verbundenen «Make or Buy»­Entscheidungen.

Das gesamte Projektvorgehen orientierte

sich an der bewährten HPO­Methodik

«Gestaltung Innovations­Engine 5M(i) © ». Die

Rolle von HPO konzentrierte sich auf die

Bereitstellung der Methodik, das Konsolidieren

des im Unternehmen vorhandenen Knowhows,

die systematische Aufbereitung und

Analyse der Fakten sowie die Erarbeitung der

Lösungen. Das geschäftliche und fachliche

Know­how stammte grösstenteils von

Konzernleitungsmitgliedern und weiteren

Schlüsselpersonen bei Kistler.

Resultate

Die Marktleistungs­ und Innovationsarchitektur

sowie die Markt­Technologie­Matrix wurden

Technologie-Kategorie

Proprietär

Allgemein

verfügbar,

fast-cycle

Allgemein

verfügbar

«Strategic Game-Board» der Kistler Instrumente AG

nach gleichartigen Kriterien für die neu

gebildeten Geschäftsbereiche entwickelt.

Dieser Top­down­Ansatz verhinderte

Redundanzen, als es darum ging, die

einzelnen Geschäftsbereiche mit ihrer R&D­

Kompetenz auszustatten. Die gemeinsam

genutzten Kompetenzen, wie beispielsweise

die Grundlagenentwicklung bei Kristallen,

wurden in einer zentralen Forschungseinheit

organisiert.

Schliesslich wurde die R&D­Struktur in der

zweiten Hälfte des Jahres 2011 mit der

Formulierung der Stellenprofile, dem Festlegen

des Führungsrhythmus’ sowie der Anpassung

der Kostenstellenstruktur endgültig festgelegt.

Auf dieser Basis führt die Kistler­Gruppe

nun gestärkt ihr Programm der Markt­ und

Kundenorientierung weiter.

Relevanz für finanziellen Erfolg

Hohe Relevanz Mittlere Relevanz Tiefe Relevanz

Make

Make or Buy

(Buy mit «Bauherren­Kompetenz»)

Make or Buy

(Buy mit Beschaffungskompetenz)

«Für die Akzeptanz der Lösung war uns ein methodisches

und transparentes Vorgehen sowie eine hohe Kompetenz

im Bereich Innovation wichtig.»

Strategischer Entscheid

(über zukünftige

Technologien)

Buy oder Phase-out

(Buy mit «Bauherren­

Kompetenz»)

Potenzial für Buy oder Phase-out

(Buy mit Beschaffungskompetenz)


Wie stark gleichen sich

verschiedene Branchen?

Es erstaunt immer wieder,

wie ähnlich die Problemstellungen

in den verschiedenen

Branchen sind und

wie sogar bewährte Lösungsansätze

von anderen Branchen

übernommen werden

können. So bewähren sich

zum Beispiel industrielle

Prozesse hervorragend auch

im Umfeld von Finanz ­

dienst leistern. Die HPO­

Methodik basiert auf diesen

gemeinsamen Mustern

und stellt sicher, dass die

bestmöglichen Lösungen

erarbeitet werden können.

Andererseits unterscheiden

sich die Branchen. Prozesse

sind zwar gleich, aber die

Inhalte grundverschieden.

Die Begriffe, die Sprachen

unterscheiden sich. Man

kann im Umfeld eines

Bankers nicht das Vokabular

eines Stahlwerks anwenden

und umgekehrt. Also gehört

neben den Fähigkeiten

der Abstraktion und des

Übertragens von Konzepten

auch die tiefe, spezifische

Kenntnis der einzelnen

Branchen zum Rüstzeug

von HPO. Wir pflegen und

entwickeln systematisch

unser Know­how und unsere

Erfahrung in den Branchen:

Finanz

Banken, Versicherungen,

Private Equity

IT und Telecom

ICT Service Provider,

Telecom­Unternehmen,

Systemanbieter,

Applikationsentwickler

Industrie

Stahlbranche, Maschinenbau,

Anlagen­ und Komponentenbau,

Bauindustrie

Weitere Branchen

Chemie und Pharma, Life

Sciences, Energiewirtschaft,

Nonprofitorganisationen,

Öffentlicher Sektor, Aviation,

Transport, Gesundheitswesen,

Handel und Konsumgüter,

Medien

HPO AG

Kantonsstrasse 14

CH­8807 Freienbach

Tel. +41 44 787 60 00

Fax +41 44 787 60 60

welcome@hpo.ch

www.hpo.ch

Unser Name ist Programm:

Wir gestalten Hochleistungsunternehmen

Hochleistung beginnt mit einer konsistenten Strategie.

Wir entwickeln oder überprüfen Ihre Strategie.

Wir gestalten Ihre Hochleistungsorganisation.

Wir stellen die Umsetzung sicher.

Wir steigern Ihre Leistung mit eigenen erprobten Methoden.

Unser Nutzen übersteigt die Kosten mindestens um das Zehnfache.

Wir akzeptieren erfolgsabhängige Honorare. Mit gutem Grund.

Schritt für Schritt.

Zum Erfolg.

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Gerne stehen wir für weitere Auskünfte jederzeit bereit. Rufen Sie uns an unter der

Telefonnummer +41 44 787 60 00.

Eine Liste begeisterter Referenzen finden Sie auf www.hpo.ch/referenzen

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