STADIONMAGAZIN - 1899 Hoffenheim

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STADIONMAGAZIN - 1899 Hoffenheim

© TSG 1899 Hoffenheim Fußball-Spielbetriebs GmbH

Saison 2009/10 | Ausgabe 4 | 7. Spieltag | 27. September 2009 | 1 Euro

HEUTIGER GEGNER: HERTHA BSC BERLIN

STADIONMAGAZIN


PARTNER | head

2 STADIONMAGAZIN

AUSRÜSTER

HAUPT- UND TRIKOTSPONSOR

BUSINESS PREMIUM PARTNER

BUSINESS TEAM PARTNER

SERVICE PARTNER

TECHNOLOGIE PARTNER


IMPRESSUM

HERAUSGEBER

TSG 1899 Hoffenheim

Fußball-Spielbetriebs GmbH

Silbergasse 45

74889 Sinsheim-Hoffenheim

Tel. 0 72 61 / 94 93-0

Fax 0 72 61 / 40 22-18

E-Mail: info@tsg-hoffenheim.de

www.achtzehn99.de

REDAKTION UND KOORDINATION

Markus Sieger (V.i.S.d.P.)

Steffen Lindenmaier

REDAKTIONELLE MITARBEIT

Marcel Kamm

Domenico Marinese

Terence Träber

LAYOUT, SATZ, GESTALTUNG

Werbeagentur ServiceDesign, Heidelberg

www.servicedesign.eu

DRUCK

Gedruckt auf Heidelberg Speedmaster

FOTOS

Uwe Grün

H&B Pressebild Pfeifer, Wiesloch

Reiner Pfi sterer

dpa Picture-Alliance GmbH

herzlich willkommen zu unserem Heimspiel am 7. Spieltag gegen Hertha

BSC Berlin in der ausverkauften Rhein-Neckar-Arena.

Über drei Hoffenheimer Siege in Serie durften wir uns zuletzt freuen.

Eine sehr positive Entwicklung ist zu beobachten. Einem souveränen

Auftritt im Heimspiel gegen den VfL Bochum folgte eine spannende

Partie in Mönchengladbach. Nach mäßigem Start zeigte 1899 in der

zweiten Halbzeit kämpferische Tugenden, kombiniert mit erfrischendem

Offensivfußball und wurde dafür am Ende belohnt. Sowohl sportlich als

auch wirtschaftlich bedeutend war die 2. Runden-Partie im DFB-Pokal

beim 1. FC Nürnberg, in der 1899 ebenso Klasse zeigte und verdient ins

Achtelfi nale einzog.

Nach Zuzenhausen umgezogen ist die Verwaltung und Geschäftsstelle

von 1899 Hoffenheim. Auf ca. 7.000 Quadratmetern wird das neue

Trainings- und Geschäftsstellenzentrum sicherlich zu einem der modernsten

in Deutschland gehören. Mit dem Einzug der Profi s, voraussichtlich

im November, wird ein weiteres wichtiges infrastrukturelles Projekt im

Gesamtmodell von 1899 abgeschlossen sein. Wir freuen uns auf die

künftige Zusammenarbeit im Nachbarort und bedanken uns nochmals

für das Verständnis während der Bauphase.

Gegen Hertha BSC Berlin gilt es heute an die guten Leistungen der vergangenen

Begegnungen anzuknüpfen. Nach einer tollen letzten Saison

mit der Qualifi kation für die Europa League, steht Hertha BSC momentan

am Tabellenende. Eine Position, die nicht die Qualität des Teams widerspiegelt.

Zwei Niederlagen damals gegen das Team von Lucien Favre

sollten Warnung genug sein. Mit Ihrer Unterstützung soll es heute mit

dem ersten Erfolg über Berlin klappen.

Mit herzlichen Grüßen

Jochen A. Rotthaus

Geschäftsführer TSG 1899 Hoffenheim

Fußball-Spielbetriebs GmbH

LIEBE FANS,

FREUNDE UND PARTNER,

LIEBE GÄSTE,

3


INHALT

06 IMPRESSIONEN

10 RÜCKPASS

16 IM FOKUS

| Josip Simunic

20 GEGNER

| Hertha BSC Berlin

| Christoph Janker im Interview

24 TEAMS

| 1899 Hoffenheim

| Hertha BSC Berlin

26 STATISTIK

28 POSTER

| Josip Simunic

32 SPIELPLAN

34 NÄCHSTE GEGNER

| 1. FSV Mainz 05

36 TRAUMELF

| Marco Terrazzino

38 TRAININGS- UND

GESCHÄFTSSTELLENZENTRUM

42 ERWEITERTER KADER

| Merchandising

44 RUND UM 1899

46 U23

50 JUNIOREN

52 FRAUEN

56 SERVICE UND INFOS

58 NACHSPIELZEIT

4 STADIONMAGAZIN

10

16 20

Theodor-Heuss-Grund-/Haupt- und Werkrealschule

Kraichgau-Realschule

Wilhelmi-Gymnasium

Max-Weber-Schule

Friedrich-Hecker-Schule

38

NAMENSGEBER

42


Endstand


Entscheidung


RÜCKPASS |

12.09. | Souveräner Sieg gegen Bochum

1899 gewinnt gegen den VfL f Bochum souverän

mit 3:0 und landet damit den ersten Heimsieg

der Saison vor 29.500 Zuschauern in der Rhein-

Neckar-Arena. Hoffenheim dominiert die Bochumer

in beiden Halbzeiten nach Belieben. Bochum

steht von Beginn an sehr tief in der eigenen

Hälfte und auch nachdem Demba Ba Hoffenheim

mit 1:0 in Führung bringt, gelingt es den Bochumern

nicht, das Spiel nach vorne zu verlagern

und sich Torchancen zu erarbeiten. Hoffenheim

bleibt im Anschluss offensiv und setzt Bochum

10 STADIONMAGAZIN

unter Dauerdruck, so dass das 2:0 durch

Obasi die logische Konsequenz dieser

Überlegenheit ist. Die Partie ist längst

gelaufen als Marvin Compper eine tolle

Partie mit dem 3:0 krönt. Die gesamte

Hoffenheimer Mannschaft weiß durch ihre

Zweikampfstärke zu überzeugen und zeigt

eine hohe Laufbereitschaft. Franco Zuculini

gibt in dieser Partie sein Bundesligadebüt im

1899-Trikot.


13.09. | Autogrammstunde lockt die Fans

Lange Schlangen bilden sich am Sonntagmorgen vor

dem Haupteingang der Rhein-Neckar-Arena. Doch nicht

etwa der Ticket-Vorverkauf ist der Grund für die weit

über 1.000 Fans, sondern die beiden bosnischen Natio-

nalspieler Sejad Salihovic und Vedad Ibisevic. Beide

nehmen sich Zeit für eine Autogrammstunde. Sichtlich

beeindruckt ob des überwältigenden Andrangs vor den

Toren der Rhein-Neckar-Arena, erfüllten die bosnischen

Nationalspieler bis weit nach 12 Uhr die Autogrammwünsche

der Fans. „Es ist schon der Wahnsinn wenn

man sieht, wie viele Menschen den Weg hierher gefunden

haben, um ein Autogramm von uns zu bekommen“,

staunt Sejad Salihovic und Vedad Ibisevic fügt hinzu:

„Schön, dass wir den Fans auch einmal etwas für ihre

Unterstützung zurückgeben können.“

11


RÜCKPASS |

15.09. | Nilsson und Raitala feiern Geburtstag

Per Nilsson und Jukka Raitala feiern ihren Geburtstag.

Der Hoffenheimer Kapitän seinen 27.

Geburtstag, der Neuzugang aus Helsinki seinen

21.. Das Handy von Nilsson steht am Dienstag

nicht still und viele Kurzmitteilungen und Anrufe

trudeln ein. „Es waren einige Überraschungen

dabei“, verrät „Pelle“. Jukka Raitala verbringt

seinen Geburtstag bei einem Abendessen im

Hotel, nachdem seine Freundin am Vorabend den

Weg zurück nach Finnland angetreten ist. Neben

den beiden Profi s feiert auch Betreuer Matthias

Bauer an diesem Tag seinen 50.Geburtstag.

19.09. | 1899 stellt die Partie auf den Kopf

12 STADIONMAGAZIN

1899 Hoffenheim dreht die Partie in

Gladbach

in den letzten 10 Minuten und gewinnt am Ende

verdient mit 4:2. Nachdem die Fohlen in der

ersten Hälfte durch Arango und Colautti zwei

frühe Treffer erzielen, scheinen die Weichen

vorzeitig gestellt. Sejad Salihovic verkürzt mit

einem Freistoßtreffer und in der zweiten Hälfte

trifft zuerst der eingewechselte Maicosuel (86.)

und eine Minute vor dem Ende köpft Chinedu

Obasi den Siegtreffer für Hoffenheim. In der

Nachspielzeit erzielt Demba Ba nach toller Vorarbeit

von Boris Vukcevic den 4:2-Endstand. Marvin

Compper fi ndet nach der Partie trotz des Erfolges

auch kritische Worte: „Wir haben die ersten 20

Minuten geschlafen und am Ende die Tore zum

Glück nachgelegt. Wir sind dann für den Aufwand

belohnt worden, obwohl wir wieder zwei Gesichter

gezeigt haben“ und Timo Hildebrand fügt an

„Zwei individuelle Fehler haben zu den beiden

Gegentoren geführt. Der Dank gilt der Mannschaft,

dass sie diese dann wieder ausgebügelt haben.“


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RÜCKPASS |

22.09. | die zweite Runde gemeistert

1899 Hoffenheim erreicht durch einen 1:0-Sieg in Nürnberg das Achtelfi fi nale

im DFB-Pokal. Kapitän Per Nilsson erzielt mit seinem Kopfballtreffer nach einer

Eduardo-Ecke das Tor des Tages. Hoffenheim ist über die gesamten 90 Minuten uten

die dominierende Mannschaft und kann sich zahlreiche Chancen herausarbeirbeiten. Selbst nach der Führung taucht 1899 immer wieder gefährlich vor dem em

Tor der Nürnberger auf und muss bereits kurz nach Beginn der zweiten Halbalbzeit höher führen. Kapitän Nilsson ist nach der Partie zufrieden: „Ich kann mir

kein schöneres Spiel vorstellen. Das war ein klasse Spiel von uns, wir müssen en

aber viel höher gewinnen.“ Timo Hildebrand, der einen ruhigen Abend hat, at,

ist mit der Torausbeute nicht ganz zufrieden: „Wir müssen die Entscheidung g

eigentlich früher machen, dann bleibt uns das Zittern erspart. Ich hätte es s

mir am Ende ruhiger gewünscht.“

14 STADIONMAGAZIN


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IM FOKUS | Josip Simunic

16 STADIONMAGAZIN


„Ich habe Immer gezeigt

wo ich herkomme

Seine Eltern, beide wuchsen in Kroatien auf,

wanderten vor 35 Jahren von Kroatien nach Australien

aus. Josip und seine ältere Schwester sowie

sein jüngerer Bruder verbrachten ihre Kindheit in

Canberra. „Ich bin normal aufgewachsen und hatte

in Australien eine schöne Kindheit“, denkt Simunic

gerne an die Zeit in Australien zurück. Nach dem

abgeschlossenen College widmete sich Simunic

komplett seiner Profi karriere. Simunic absolvierte

das Förderprogramm des „Australian Institute of

Sport“ und begann daraufhin seine Karriere bei den

Melbourne Knights im Jahre 1996. Nach eineinhalb

Jahren im Profi bereich in Australien zog es Simunic

bereits nach Deutschland zum Hamburger SV. Nach

seinem Gastspiel beim HSV wechselte er im Jahr

2000 zu Hertha BSC.

Als 19-Jähriger kam Simunic damals aus Australien

nach Deutschland, wo sein Vater vor der Auswanderung

von Kroatien nach Down Under 16

Monate lang gearbeitet und die deutschen Tugenden

schätzen gelernt hatte. „Ich bin sehr froh, in

Deutschland zu sein. Ich habe großen Respekt

vor diesem Land“, sagt Joe, wie ihn seine

Mitspieler nennen. Während der ganzen Zeit

in Australien legten Simunic’s Eltern viel

Wert darauf die Wurzeln der Familie nicht

in Vergessenheit geraten zu lassen. „Meine

Eltern haben mir immer gezeigt wo ich herkomme

und wer ich bin“, schildert der beste

Innenverteidiger der abgelaufenen Saison und

fügt an: „Ich bin gerne in meiner zweiten Heimat

und wer ich bin.“

Josip Simunic wuchs in Australien auf und verbrachte seine Kindheit in

Down Under. Er bezeichnet Australien als seine Heimat.

Kroatien. Ob nun zum Urlaub machen oder

während der Länderspiele.“

Nach der deutlichen Niederlage gegen

England ist die direkte Qualifi kation

für Kroatien nicht mehr möglich.

„Es war ein enttäuschender Tag in

London für uns, wir hatten einen richtig

schlechten Tag und bei den Engländern

hat halt einfach alles funktioniert“, ist die

Enttäuschung bei Simunic noch nicht

ganz verfl ogen. Er sieht die

Chancen auf eine

Play-Off Teilnahme

bei 50

Prozent. >


IM FOKUS | Josip Simunic

„Wir schauen nun positiv nach

vorne. Mit einem Sieg in Kasachstan

ist für uns alles möglich. Die

Ukraine muss England erstmal

schlagen, aber unser Fokus muss

auf unserem Spiel liegen.“ Nach

2002 und 2006 möchte er im kommenden

Jahr mit Kroatien ein

drittes Mal zur Weltmeisterschaft

und dort endlich einmal die Vorrunde

überstehen. Er gesteht: „Es

sind sehr schöne Erinnerungen

zurückgeblieben. Auch wenn wir

hinterher sehr enttäuscht waren,

dass die beiden Turniere frühzeitig

für uns zu Ende waren, ist eine

Weltmeisterschaft immer etwas

ganz Besonderes für einen Fußballer.“

Nach drei Monaten in Hoffenheim

hat sich der Verteidiger gut

eingelebt und erzählt: „Ich bin ein

Teil der Mannschaft und fühle

mich hier sehr wohl. Ich hatte

keine Probleme mich zurecht zu

fi nden und bin von meinen Teamkollegen

sehr herzlich aufgenommen

worden.“ Mit 31 Jahren ist

Joe der älteste Spieler im Kader

von 1899 und hilft gerne den jungen

Spielern. „Ich spreche viel

mit den Jungs und versuche ihnen

Tipps zu geben und meine Erfahrungen

weiterzugeben. Ich gehöre

gemeinsam mit Timo Hildebrand

zu den erfahrensten Spielern pielern im

Kader. Wir müssen den n Jungen

ein Vorbild sein, ihnen n helfen

sich weiterzuentwickeln, eln, sowohl

auf dem Platz, als s auch

außerhalb. Wir haben viele

junge Spieler, die noch gar

nicht wissen, wie gut sie

sind.“ Marvin Compper per

der momentan gemeinnsam

mit Simunic die e

Innenverteidigung bei

Hoffenheim bildet, hat

viel Lob für seinen

Teamkollegen übrig. „Das Zusammenspiel

ist sehr gut. Wir sind

ähnliche Typen. Joe hat eine unheimliche

Ruhe am Ball. Auch

beim Defensiv-Kopfball kann ich

mir noch etwas abschauen. Ich

denke, wir ergänzen uns gut.“

Für die aktuelle Saison sieht der

1,96 m große Innenverteidiger

„noch viel Luft nach oben. Wir

werden uns Schritt für Schritt

weiterentwickeln und auch erfolgreich

spielen. Wir sind auf einem

guten Weg, können aber noch viel

besser spielen.“ Besonders beeindruckt

zeigt sich Simunic von

den Gesprächen mit Trainer Ralf

Rangnick, die dafür sorgten, dass

Simunic den Weg in den Kraichgau

angetreten ist. „Wir haben uns

einige Male getroffen und sehr

gute Gespräche geführt. Ralf

Rangnick hat mir die Philosophie

des Vereins erklärt und aufgezeigt,

dass die Leistungen der vergangenen

Saison kein Zufall waren.

Der Klub wird weiter wachsen –

und ich möchte meinen Teil dazu

beitragen. Die Mannschaft besitzt

eine solch hohe Qualität, dass

auch ein 31-Jähriger davon noch

enorm profi tieren kann.“

Diesen Ring, der Teile der

kroatischen Flagge zeigt,

bekam Joe von seinen Eltern

zum 21. Geburtstag geschenkt.


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GEGNER | Hertha BSC Berlin

Mit dem

Rücken

zur Wand

Der Start in die neue Saison

hat die Hertha-Fans allerdings

äußerst unsanft auf den Boden

der Tatsachen zurückgeholt und

alle Träume und Hoffnungen wie

Seifenblasen zerplatzen lassen:

In der Bundesliga läuft es für die

„alte Dame“ derzeit schlecht.

Anstatt mit um die Tabellenspitze

zu kämpfen, ist das Team im

Tabellenkeller versackt. Aus den

ersten sechs Spielen holte man

nur drei Punkte - viel zu wenig,

um den eigenen Ansprüchen

gerecht zu werden. Auf den

knappen 1:0-Erfolg über Hannover

96 am ersten Spieltag folgten

fünf Niederlagen: Sowohl die

Heimspiele gegen Bremen und

Freiburg, als auch die drei Auswärtspartien

in Gladbach, Bochum

und Mainz gingen verlo-

20 STADIONMAGAZIN

Die vergangene Spielzeit hat Hertha BSC Berlin nach zwei

mageren Jahren wieder nach den Sternen greifen lassen:

Im Meisterschaftsrennen waren die Berliner lange Zeit mit

vorne dabei, doch am Ende war auch der vierte Platz und

die direkte Qualifi kation für die Europa League ein großer

Erfolg für das Team von Trainer Lucien Favre.

ren. „Die Meriten der letzten

Spielzeit zählen nicht mehr“,

machte Trainer Favre zwar schon

vor der Saison klar, doch mit

einem solchen Fehlstart hätte

bei den Berlinern trotzdem wohl

niemand gerechnet.

NEUZUGÄNGE BRAUCHEN

NOCH ZEIT

Den Berlinern machen vor allem

die Abgänge der beiden

Offensiv-Stars Andrej Voronin

und Marko Pantelic zu schaffen,

denn im Angriff stehen momentan

nicht genügend Alternativen

zur Verfügung: „Wir haben Substanz

verloren. 13 Vereine in der

Bundesliga haben besser investiert

als wir“, gab Favre zu. „Uns

fehlt die Qualität“, bemängelte

auch Nationalspieler Arne Friedrich.

Nach den schlechten Ergebnissen

der ersten Spiele

reagierte Neu-Manager

Michael Preetz, der

zu Beginn der Saison

die Nachfolge

von Dieter

Hoeneß antrat,

prompt und

schlug noch einmal

kräftig auf dem Transfermarkt

zu: Am letzten

Tag der Transferperiode

wurde Florian Kringe von

Borussia Dortmund ausgeliehen

und außerdem

noch Adrián Ramos

sowie der Brasilianer

Cesar verpflichtet.

Ramos, der vom

kolumbianschen

Die Treffer von

Artur Wichniarek

sollen

Hertha BSC

aus der unteren

Tabellenregion

bringen.


Club América de Cali geholt wurde,

soll die Offensivabteilung

der Hertha verstärken und auch

Cesar, der vor allem im Mittelfeld

eingesetzt werden soll, hat offensive

Qualitäten. Von den drei

Neuzugängen hatte sich wohl

Florian Kringe die höchsten Ziele

gesetzt: „Ich möchte hier

erfolgreichen und dazu guten

Fußball spielen. Ich will mit Hertha

die Gruppenphase in der

Europa League überstehen und

im DFB-Pokal weit kommen. Ich

denke auch, dass wir in der Bundesliga

ähnlich erfolgreich spielen

können wie in der vergangenen

Saison.“ Doch mit den guten

Vorsätzen war es für Kringe

schnell vorbei, denn bereits bei

seinem Debüt im Hertha-Trikot

beim Ligaspiel in Mainz erlitt

Kringe einen Mittelfußbruch und

muss nun etwa acht Wochen

pausieren.

NEGATIVSERIE HÄLT AN

Aufgrund der schlechten Ergebnissen

in der Liga ist es für

die Berliner umso bitterer, dass

es auch in den beiden anderen

Wettbewerben nicht so recht

läuft: Im DFB-Pokal taten sich

die Hauptstädter bereits in der

ersten Runde gegen Regionalligist

Preußen Münster äußerst

schwer. Erst der Treffer zum

2:1-Endstand von Valeri Domovchiyski

in der 117. Spielminute

rettete die Hertha vor dem Elfmeterschießen.

Auch in der neu

geschaffenen Europa League

hatten die Fans zum Auftakt

nichts zu feiern: Am ersten Spieltag

reichte es vor heimischem

Publikum gegen den lettischen

Club FK Ventspils, den vermeintlich

schwächsten Gegner in der

Gruppe D, nur für ein 1:1-Unentschieden.

Neben dem verpatzten

Auftakt schmerzte Trainer Favre

aber wohl vor allem die Verletzung

von Torhüter Jaroslav Drobny,

der sich bei einer Parade in

der ersten Hälfte einen Muskelfaserriss

im Oberschenkel zuzog

und bereits nach 20 Minuten

ausgewechselt wurde. Drobny

wird nun etwa zwei Wochen

pausieren müssen. Die nächste

Begegnung in der Europa League

steht für die „alte Dame“ noch

in dieser Woche an, am Donnerstag

müssen die Berliner in Portugal

bei Sporting Lissabon ran.

Nach fünf Niederlagen

in Serie sollen heute in

Hoffenheim wieder Punkte

für das Team von Lucien

Favre herausspringen.

Zuerst hatten die Hauptstädter

am vergangenen Sonntag im

Kellerduell gegen den SC Freiburg

aber erst einmal die Chance

auf Wiedergutmachung in der

Liga: „Das ist eines der wichtigsten

Spiele überhaupt. Wir

müssen die Ärmel aufkrempeln“,

gab Manager Preetz die Marschroute

für das Spiel gegen die

Breisgauer vor. Doch für die

Hauptstädter entwickelte sich

das Spiel gegen Freiburg zum

Albtraum: Bereits nach zwölf

Minuten lagen die Gastgeber

mit 0:2 zurück. Am Ende hieß

es sogar 0:4 und damit war die

fünfte Hertha-Niederlage in Folge

endgültig. Nach dem Ausscheiden

im DFB-Pokal bei den

Münchner Löwen muss der

Hauptstadt-Club nun dringend

punkten, um die Negativserie zu

stoppen und die Gefahrenzone

in der Liga möglichst schnell

wieder verlassen zu können.

Kapitän Arne

Friedrich scheint

die momentane

Negativserie

ebenso nicht fassen

zu können.

21


GEGNER | Christoph Janker im Interview

Christoph Janker

VEREINSINFOS

22 STADIONMAGAZIN

Nach drei Jahren in Hoffenheim und zwei Aufstiegen

zog es Verteidiger Christoph Janker vor der Saison

in die Hauptstadt zu Hertha BSC Berlin. Der 24-Jährige

absolvierte bislang vier Bundesligaspiele für die

alte Dame und durfte gegen den VK Ventspils erstmals

Europa League-Luft erleben. Mit achtzehn99

sprach der sympathische Münchner über seinen

neuen Club, die momentanen fußballerischen Sorgen

und die Begegnung mit seinem ehemaligen Verein.

Christoph, du bist seit Saisonbeginn

in der Landeshauptstadt. Wie hast

du dich in Berlin eingelebt und wie

unterschiedlich ist es zum idyllischen

Hoffenheim?

Der Unterschied, was die Stadt

angeht, obwohl ich ja mit Heidelberg

in einer größeren Stadt gewohnt

habe, ist groß. Berlin ist eine

echte Großstadt, was seine Vor- und

Nachteile mit sich bringt. Bei Hertha

BSC habe ich mich von

Anfang

an sehr

wohl gefühlt

und die Integration

verlief problemlos.

Gibt es noch regelmäßigen

Kontakt zu den

ehemaligen Mitspielern?

Informierst du

dich noch regelmäßig

darüber was im Kraichgau

passiert?

Mit Per Nilsson telefoniere

ich regelmäßig. Schön, dass

er am Dienstag im DFB-

Pokal getroffen hat. Auch

mit Sejad Salihovic habe

NAME Hertha BSC GmbH & Co. KGaA

ANSCHRIFT Hanns-Braun-Straße, Friesenhaus 2, 14053 Berlin

TELEFON 030 / 30 09 28 0

FAX 030 / 30 09 28 99

HOMEPAGE www.herthabsc.de

E-MAIL info@herthabsc.de

GRÜNDUNGSDATUM 25.07.1892

ich öfters Kontakt. In Hoffenheim

hatte ich eine tolle Zeit, deshalb verfolgt

man natürlich die weitere Entwicklung

des Vereins – und ebenso

aus dem Blickwinkel des Ligakonkurrenten.

Mit drei Punkten aus den ersten

sechs Begegnungen steht Hertha

BSC nach einer starken letzten Saison

am Tabellenende. Was sind für

dich die Gründe für den bisherigen

Saisonverlauf?

Diese Fragen stellen wir uns ebenso

und haben darauf noch nicht die

passenden Antworten gefunden,

denn die Trainingsarbeit ist gut. Es

sind einige Kleinigkeiten, die wir ändern

müssen damit der Erfolg wiederkehrt.

Allerdings müssen wir

aufpassen, dass sich die Spirale nicht

weiter nach unten dreht. Es wissen

alle um was es geht und es lässt sich

auch niemand mehr durch die letzte

Saison blenden, das ist abgehakt.

Die Erwartungshaltung in Berlin an

Hertha ist in der Regel sehr hoch.

Was ist angesichts dieses Saisonstarts

noch möglich?

Wir haben bisher zu wenig Punkte

geholt und müssen dies schnellstmöglich

tun. An alles andere zu

denken wäre verkehrt. Dieser Prozess

wird lange genug dauern, denn

neben der Bundesliga gilt es noch in

der Europa League bestmöglich abzuschneiden.

Diese Doppelbelastung

wird sich hoffentlich nicht negativ

auf die Bundesliga auswirken. Wenn

einige verletzte Spieler zurückkehren

ist unser Kader aber stark genug, um

diese Aufgaben zu meistern.

Was erwartest du von der heutigen

Partie in der Rhein-Neckar Arena?

Eines ist klar: Hoffenheim hat eine

starke Offensive und ein gutes Team.

Es wird ein schwerer, heißer Tanz.

Wir werden unser Bestes geben und

hoffentlich mit einem positiven Ergebnis

zurück nach Berlin kehren.


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VEREINSERFOLGE Deutscher Meister 1930, 1931

Deutscher Ligapokal-Sieger 2001, 2002

CHEF-TRAINER Lucien Favre


1899 Hoffenheim

ANGRIFF MITTELFELD

VERTEIDIGUNG

TRAINER

TEAMS | präsentiert von

Ralf Rangnick

*29.06.1958

2

Andreas Beck

*13.03.1987

25

Isaac Vorsah

*21.06.1988

10

Carlos Eduardo

*18.07.1987

7

Maicosuel

*16.06.1986

24 STADIONMAGAZIN

3

Matthias Jaissle

*05.04.1988

17

Tobias Weis

*30.07.1985

9

Demba Ba

*25.05.1985

TOR

26

Andreas Ibertsberger

*27.07.1982

1

Daniel Haas

*01.08.1983

5

Marvin Compper

*14.06.1985

35

Kevin Conrad

*10.08.1990

21

Luiz Gustavo

*23.07.1987

11

Marco Terrazzino

*15.04.1991

27

Ramazan Özcan

*28.06.1984

8

Christian Eichner

*24.11.1982

37

Manuel Gulde

*12.02.1991

23

Sejad Salihovic

*08.10.1984

18

Prince Tagoe

*09.11.1986

28

Timo Hildebrand

*05.04.1979

14

Josip Simunic

*18.02.1978

34

Boris Vukcevic

*16.03.1990

19

Vedad Ibisevic

*06.08.1984

30

Jens Grahl

*22.09.1988

24

Per Nilsson

*15.09.1982

36

Franco Zuculini

*05.09.1990

20

Chinedu Obasi

*01.06.1986

22

Jukka Raitala

*15.09.1988

39

Pascal Groß

*15.06.1991


2

Kaká

*16.05.1981

35

Shervin Radjabali-Fardi

*17.05.1991

7

Cicero

*26.08.1984

28

Fabian Lustenberger

*02.05.1988

9

Adrián Ramos

*22.01.1986

1

Jaroslav Drobny

*18.10.1979

3

Arne Friedrich

*29.05.1979

8

Pál Dárdai

*16.03.1976

29

Sascha Bigalke

*08.01.1990

10

Raffael

*28.03.1985

12

Timo Ochs

*17.10.1981

4

Steve van Bergen

*10.06.1983

11

Florian Kringe

*18.08.1982

31

Fanol Perdedaj

*16.07.1991

18

Artur Wichniarek

*28.02.1977

30

Christopher Gäng

*10.05.1988

5

Nemanja Pejcinoniv

*04.11.1987

17

Bryan Arguez

*13.01.1989

36

Lennart Hartmann

*03.04.1991

23

Valeri Domovchiyski

*05.10.1986

40

Sascha Burchert

*30.10.1989

6

Christoph Janker

*14.02.85

20

Patrick Ebert

*17.03.1987

44

Gojko Kacar

*26.01.1987

26

Lukasz Piszczek

*03.06.1985

TOR

Hertha BSC Berlin

13

Marc Stein

*07.07.1985

25

Maximillian Nicu

*25.11.1982

LUCIEN FAVRE

*02.11.1957

22

Rasmus Bengtsson

*26.06.1986

27

Cesar

*14.07.1979

TRAINER

VERTEIDIGUNG

MITTELFELD

ANGRIFF

25


STATISTIK | Saison 2009/10

ST BEGEGNUNG ERGEBNIS ZUSCHAUER AUFSTELLUNG

P FC Oberneuland – 1899 Hoffenheim 0:2 (0:0) 2.743 Hildebrand Ibertsberger Nilsson Compper Eichner Vukcevic

P 1.FC Nürnberg – 1899 Hoffenheim 0:1 (0:1) 26.041 Hildebrand Beck Nilsson (35.) Compper Eichner Luiz Gustavo

1 1899 Hoffenheim – FC Bayern München 1:1 (1:1) 30.150 Hildebrand Beck Simunic Compper Ibertsberger Weis

2 Bayer Leverkusen – 1899 Hoffenheim 1:0 (0:0) 28.000 Hildebrand Beck Simunic Compper Ibertsberger Maicosuel

3 1899 Hoffenheim – FC Schalke 04 0:0 (0:0) 30.150 Hildebrand Beck Simunic Compper Eichner Ibertsberger

4 Hannover 96 – 1899 Hoffenheim 0:1 (0:1) 34.257 Hildebrand Beck Simunic Compper Eichner Ibertsberger

5 1899 Hoffenheim – VfL Bochum 3:0 (1:0) 29.500 Hildebrand Beck Simunic Compper (79.) Ibertsberger Luiz Gustavo

6 Bor. M’gladbach – 1899 Hoffenheim 2:4 (2:1) 46.511 Hildebrand Beck Simunic Compper Ibertsberger Luiz Gustavo

P Verein SP G U V T P

1.

26 STADIONMAGAZIN

Hamburger SV 6 4 2 0 16:7 14

2. Bayer 04 Leverkusen 6 4 2 0 13:5 14

3. FC Bayern München 6 3 2 1 13:6 11

4. 1899 Hoffenheim 6 3 2 1 9:4 11

5.

1. FSV Mainz 05 6 3 2 1 10:9 11

6. Eintracht Frankfurt 6 2 4 0 8:5 10

7. FC Schalke 04 6 3 1 2 8:5 10

8. Werder Bremen 6 2 3 1 9:6 9

9. VfL Wolfsburg 6 3 0 3 11:12 9

10. Borussia M'gladbach 6 2 1 3 9:12 7

11. SC Freiburg 6 2 1 3 8:12 7

12. Hannover 96 6 1 3 2 4:4 6

13. Borussia Dortmund 6 1 3 2 6:12 6

14. 1. FC Nürnberg 6 1 2 3 4:7 5

15. VfB Stuttgart 6 1 2 3 6:10 5

16. 1. FC Köln 6 1 1 4 5:9 4

17. VfL Bochum 6 1 1 4 7:14 4

18. Hertha BSC Berlin 6 1 0 5 5:12 3

TORJÄGER TORE

1 Stefan Kießling Bayer 04 Leverkusen 5

2 José Paolo Guerrero Hamburger SV 4

3 Ioannis Amanatidis Eintracht Frankfurt 3

Mimoun Azaouagh VfL Bochum 3

Aristide Bancé 1. FSV Mainz 05 3

Eren Derdiyok Bayer 04 Leverkusen 3

Edin Dzeko VfL Wolfsburg 3

Mario Gomez FC Bayern München 3

Mohamadou Idrissou SC Freiburg 3

Andreas Ivanschitz 1. FSV Mainz 05 3

Zvjezdan Misimovic VfL Wolfsburg 3

Chinedu Obasi 1899 Hoffenheim 3

Mesut Özil Werder Bremen 3

Jiri Stajner Hannover 96 3

Zé Roberto Hamburger SV 3

16 Demba Ba 1899 Hoffenheim 2


6. SPIELTAG

Bor. Mönchengladbach – 1899 Hoffenheim 2 | 4

FC Schalke 04 – VfL Wolfsburg 2 | 1

Bayern München – 1. FC Nürnberg 2 | 1

VfB Stuttgart – 1. FC Köln 0 | 2

Hannover 96 – Borussia Dortmund 1 | 1

VfL Bochum – 1. FSV Mainz 05 2 | 3

Eintracht Frankfurt – Hamburger SV 1 | 1

Hertha BSC Berlin – SC Freiburg 0 | 4

Bayer Leverkusen – Werder Bremen 0 | 0

TOR

VERTEIDIGUNG

MITTELFELD

ANGRIFF

7. SPIELTAG

1899 Hoffenheim – Hertha BSC Berlin |

1. FC Nürnberg – VfL Bochum |

VfL Wolfsburg – Hannover 96 |

Borussia Dortmund – FC Schalke 04 |

Werder Bremen – 1. FSV Mainz 05 |

1. FC Köln – Bayer Leverkusen |

Eintracht Frankfurt – VfB Stuttgart |

Hamburger SV – Bayern München |

SC Freiburg – Bor. Mönchengladbach |

Nr. Name BL–Einsätze Spielminuten Eingew. Ausgew.

EINWECHSLUNG 1 EINWECHSLUNG 2 EINWECHSLUNG 3

Salihovic Eduardo Obasi (48.) Ibisevic Maicosuel (54.) 63. Wellington für Obasi 63. Groß für Vukcevic 77. Terrazzino für Ibisevic

Isaac Vorsah Carlos Eduardo Obasi Maicosuel Ba 68. Vukcevic für Maicosuel 79. Salihovic für Obasi 88. Ibisevic für Ba

Vorsah Salihovic Eduardo Obasi (41.) Ibisevic 62. Vukcevic für Weis 67. Maicosuel für Ibisevic 87. Terrazzino für Obasi

Vorsah Salihovic Eduardo Obasi Ibisevic 46. Vukcevic für Maicosuel 59. Ba für Ibisevic 74. Wellington für Vorsah

Vorsah Salihovic Carlos Eduardo Obasi Ibisevic 46. Ba für Vorsah 76. Weis für Ibertsberger 83. Maicosuel für Ibisevic

Luiz Gustavo Salihovic Carlos Eduardo (40.) Obasi Ibisevic 46. Ba für Eichner 55. Vorsah für Luiz Gustavo 75. Vukcevic für Ibisevic

Salihovic Carlos Eduardo Obasi (59.) Ibisevic Ba (16.) 80. Vukcevic für Carlos Eduardo 84. Zuculini für Ba 88. Maicosuel für Ibisevic

Salihovic (22.) Carlos Eduardo Obasi (89.) Ibisevic Ba (90.) 58. Maicosuel (86.) für Ibisevic 77. Vukcevic für Luiz Gustavo 90. Vorsah für Carlos Eduardo

8. SPIELTAG 03.10.2009

1. FSV Mainz 05 – 1899 Hoffenheim |

FC Schalke 04 – Eintracht Frankfurt |

Bayern München – 1. FC Köln |

Bayer Leverkusen – 1. FC Nürnberg |

Hannover 96 – SC Freiburg |

VfL Bochum – VfL Wolfsburg |

Bor. Mönchengladbach – Borussia Dortmund |

VfB Stuttgart – Werder Bremen |

Hertha BSC Berlin – Hamburger SV |

1 Daniel Haas – – – – – – – – –

27 Ramazan Özcan – – – – – – – – –

28 Timo Hildebrand 6 540 – – – – – – –

30 Jens Grahl – – – – – – – – –

2 Andreas Beck 6 540 – – – – – – –

3 Matthias Jaissle – – – – – – – – –

5 Marvin Compper 6 540 – – – – – – 1

8 Christian Eichner 2 136 – 1 1 – – – –

14 Josip Simunic 6 540 – – – – – – –

22 Jukka Raitala – – – – – – – – –

24 Per Nilsson – – – – – – – – –

25 Isaac Vorsah 5 245 2 2 2 – – – –

26 Andreas Ibertsberger 6 526 – 1 – – – 1 –

35 Kevin Conrad – – – – – – – – –

37 Manuel Gulde – – – – – – – – –

10 Carlos Eduardo 6 530 – 2 – – – – 1

17 Tobias Weis 2 76 1 1 – – – – –

21 Luiz Gustavo 3 222 – 2 – – – – –

23 Sejad Salihovic 6 540 – – 2 – – 2 1

34 Boris Vukcevic 5 110 5 – – – – – –

36 Franco Zuculini 1 6 1 – – – – – –

39 Pascal Groß – – – – – – – – –

7 Maicosuel 5 110 4 1 – – – – 1

9 Demba Ba 5 293 3 1 2 – – – 2

11 Marco Terrazzino 1 3 1 – – – – – –

18 Prince Tagoe – – – – – – – – –

19 Vedad Ibisevic 6 430 – 6 2 – – 1 –

20 Chinedu Obasi 6 537 – 1 1 – – – 3

27


14 | JOSIP SIMUNIC

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SPIELPLAN | Saison 2009/10

1. SPIELTAG (R | 16.01.2010*)

VfL Wolfsburg – VfB Stuttgart 2 | 0

Borussia Dortmund – 1. FC Köln 1 | 0

1. FC Nürnberg – FC Schalke 04 1 | 2

Werder Bremen – Eintracht Frankfurt 2 | 3

Hertha BSC Berlin – Hannover 96 1 | 0

1. FSV Mainz 05 – Bayer Leverkusen 2 | 2

1899 Hoffenheim – Bayern München 1 | 1

VfL Bochum – Bor. M’gladbach 3 | 3

SC Freiburg – Hamburger SV 1 | 1

2. SPIELTAG (R | 23.01.2010*)

Bayer Leverkusen – 1899 Hoffenheim 1 | 0

Bayern München – Werder Bremen 1 | 1

VfB Stuttgart – SC Freiburg 4 | 2

Hamburger SV – Borussia Dortmund 4 | 1

Hannover 96 – 1. FSV Mainz 05 1 | 1

Eintracht Frankfurt – 1. FC Nürnberg 1 | 1

1. FC Köln – VfL Wolfsburg 1 | 3

Bor. M’gladbach – Hertha BSC Berlin 2 | 1

FC Schalke 04 – VfL Bochum 3 | 0

3. SPIELTAG (R | 30.01.2010*)

1899 Hoffenheim – FC Schalke 04 0 | 0

Borussia Dortmund – VfB Stuttgart 1 | 1

1. FC Köln – Eintracht Frankfurt 0 | 0

SC Freiburg – Bayer Leverkusen 0 | 5

1. FSV Mainz 05 – Bayern München 2 | 1

1. FC Nürnberg – Hannover 96 0 | 2

VfL Bochum – Hertha BSC Berlin 1 | 0

VfL Wolfsburg – Hamburger SV 2 | 4

Werder Bremen – Bor. M’gladbach 3 | 0

4. SPIELTAG (R | 06.02.2010*)

Hannover 96 – 1899 Hoffenheim 0 | 1

Bor. M’gladbach – 1. FSV Mainz 05 2 | 0

VfB Stuttgart – 1. FC Nürnberg 0 | 0

FC Schalke 04 – SC Freiburg 0 | 1

Bayer Leverkusen – VfL Bochum 2 | 1

Eintracht Frankfurt – Borussia Dortmund 1 | 1

Bayern München – VfL Wolfsburg 3 | 0

Hertha BSC Berlin – Werder Bremen 2 | 3

Hamburger SV – 1. FC Köln 3 | 1

5. SPIELTAG (R | 13.02.2010*)

12.09.2009 15:30 Uhr

1899 Hoffenheim – VfL Bochum 3 | 0

VfL Wolfsburg – Bayer Leverkusen 2 | 3

Borussia Dortmund – Bayern München 1 | 5

SC Freiburg – Eintracht Frankfurt 0 | 2

1. FSV Mainz 05 – Hertha BSC Berlin 2 | 1

1. FC Nürnberg – Bor. M’gladbach 1 | 0

12.09.2009 18:30 Uhr

Hamburger SV – VfB Stuttgart 3 | 1

13.09.2009 15:30 Uhr

Werder Bremen – Hannover 96 0 | 0

13.09.2009 17:30 Uhr

1. FC Köln – FC Schalke 04 1 | 2

6. SPIELTAG (R | 20.02.2010*)

18.09.2009 20:30 Uhr

FC Schalke 04 – VfL Wolfsburg 2 | 1

19.09.2009 15:30 Uhr

Bor. Mönchengladbach – 1899 Hoffenheim 2 | 4

Bayern München – 1. FC Nürnberg 2 | 1

VfB Stuttgart – 1. FC Köln 0 | 2

Hannover 96 – Borussia Dortmund 1 | 1

VfL Bochum – 1. FSV Mainz 05 2 | 3

20.09.2009 15:30 Uhr

Eintracht Frankfurt – Hamburger SV 1 | 1

32 STADIONMAGAZIN

20.09.2009 17:30 Uhr

Hertha BSC Berlin – SC Freiburg 0 | 4

Bayer Leverkusen – Werder Bremen 0 | 0

7. SPIELTAG (R | 27.02.2010*)

25.09.2009 20:30

1. FC Nürnberg – VfL Bochum |

26.09.2009 15:30 Uhr

VfL Wolfsburg – Hannover 96 |

Borussia Dortmund – FC Schalke 04 |

Werder Bremen – 1. FSV Mainz 05 |

1. FC Köln – Bayer Leverkusen |

Eintracht Frankfurt – VfB Stuttgart |

26.09.2009 18:30 Uhr

Hamburger SV – Bayern München |

27.09.2009 15:30 Uhr

SC Freiburg – Bor. Mönchengladbach |

27.09.2009 17:30 Uhr

1899 Hoffenheim – Hertha BSC Berlin |

8. SPIELTAG (R | 06.03.2010*)

02.10.2009 20:30 Uhr

FC Schalke 04 – Eintracht Frankfurt |

03.10.2009 15:30 Uhr

1. FSV Mainz 05 – 1899 Hoffenheim |

Bayern München – 1. FC Köln |

Bayer Leverkusen – 1. FC Nürnberg |

Hannover 96 – SC Freiburg |

VfL Bochum – VfL Wolfsburg |

03.10.2009 18:30 Uhr

Bor. Mönchengladbach – Borussia Dortmund |

04.10.2009 15:30 Uhr

VfB Stuttgart – Werder Bremen |

Hertha BSC Berlin – Hamburger SV |

9. SPIELTAG (R | 13.03.2010*)

17.10.2009 15:30 Uhr

Werder Bremen – 1899 Hoffenheim |

VfB Stuttgart – FC Schalke 04 |

1. FC Köln – 1. FSV Mainz 05 |

Eintracht Frankfurt – Hannover 96 |

SC Freiburg – Bayern München |

1. FC Nürnberg – Hertha BSC Berlin |

17.10.2009 18:30 Uhr

Hamburger SV – Bayer Leverkusen |

18.10.2009 15:30 Uhr

VfL Wolfsburg – Bor. Mönchengladbach |

18.10.2009 17:30 Uhr

Borussia Dortmund – VfL Bochum |

10. SPIELTAG (R | 20.03.2010*)

23.10.2009 20:30 Uhr

Bayer Leverkusen – Borussia Dortmund |

24.10.2009 15:30 Uhr

1899 Hoffenheim – 1. FC Nürnberg |

Bayern München – Eintracht Frankfurt |

Hannover 96 – VfB Stuttgart |

Bor. Mönchengladbach – 1. FC Köln |

1. FSV Mainz 05 – SC Freiburg |

25.10.2009 15:30 Uhr

Hertha BSC Berlin – VfL Wolfsburg |

25.10.2009 17:30 Uhr

FC Schalke 04 – Hamburger SV |

VfL Bochum – Werder Bremen |

11. SPIELTAG 30.10.2009* (R | 27.03.2010*)

SC Freiburg – 1899 Hoffenheim |

VfL Wolfsburg – 1. FSV Mainz 05 |

VfB Stuttgart – Bayern München |

Hamburger SV – Bor. M’gladbach |

Borussia Dortmund – Hertha BSC Berlin |

FC Schalke 04 – Bayer Leverkusen |

1. FC Köln – Hannover 96 |

Eintracht Frankfurt – VfL Bochum |

1. FC Nürnberg – Werder Bremen |

12. SPIELTAG 07.11.2009* (R | 03.04.2010*)

1899 Hoffenheim – VfL Wolfsburg |

Bayern München – FC Schalke 04 |

Hertha BSC Berlin – 1. FC Köln |

Bayer Leverkusen – Eintracht Frankfurt |

Werder Bremen – Borussia Dortmund |

Hannover 96 – Hamburger SV |

VfL Bochum – SC Freiburg |

Bor. M’gladbach – VfB Stuttgart |

1. FSV Mainz 05 – 1. FC Nürnberg |

13. SPIELTAG 21.11.2009* (R | 10.04.2010*)

1. FC Köln – 1899 Hoffenheim |

VfL Wolfsburg – 1. FC Nürnberg |

Bayern München – Bayer Leverkusen |

VfB Stuttgart – Hertha BSC Berlin |

Hamburger SV – VfL Bochum |

Borussia Dortmund – 1. FSV Mainz 05 |

FC Schalke 04 – Hannover 96 |

Eintracht Frankfurt – Bor. M’gladbach |

SC Freiburg – Werder Bremen |

14. SPIELTAG 28.11.2009* (R | 17.04.2010*)

1899 Hoffenheim – Borussia Dortmund |

Hertha BSC Berlin – Eintracht Frankfurt |

Bayer Leverkusen – VfB Stuttgart |

Werder Bremen – VfL Wolfsburg |

Hannover 96 – Bayern München |

VfL Bochum – 1. FC Köln |

Bor. M’gladbach – FC Schalke 04 |

1. FSV Mainz 05 – Hamburger SV |

1. FC Nürnberg – SC Freiburg |

15. SPIELTAG 05.12.2009* (R | 24.04.2010*)

Hamburger SV – 1899 Hoffenheim |

VfL Wolfsburg – SC Freiburg |

Bayern München – Bor. M’gladbach |

VfB Stuttgart – VfL Bochum |

Borussia Dortmund – 1. FC Nürnberg |

FC Schalke 04 – Hertha BSC Berlin |

Hannover 96 – Bayer Leverkusen |

1. FC Köln – Werder Bremen |

Eintracht Frankfurt – 1. FSV Mainz 05 |

16. SPIELTAG 12.12.2009* (R | 01.05.2010 15:30)

1899 Hoffenheim – Eintracht Frankfurt |

VfL Wolfsburg – Borussia Dortmund |

Hertha BSC Berlin – Bayer Leverkusen |

Werder Bremen – FC Schalke 04 |

VfL Bochum – Bayern München |

Bor. M’gladbach – Hannover 96 |

SC Freiburg – 1. FC Köln |

1. FSV Mainz 05 – VfB Stuttgart |

1. FC Nürnberg – Hamburger SV |

17. SPIELTAG 19.12.2009* (R | 08.05.2010 15:30)

VfB Stuttgart – 1899 Hoffenheim |

Bayern München – Hertha BSC Berlin |

Hamburger SV – Werder Bremen |

Borussia Dortmund – SC Freiburg |

FC Schalke 04 – 1. FSV Mainz 05 |

Bayer Leverkusen – Bor. M’gladbach |

Hannover 96 – VfL Bochum |

1. FC Köln – 1. FC Nürnberg |

Eintracht Frankfurt – VfL Wolfsburg |

R = Rückrunde

* Anstoßzeit ist noch nicht fi x terminiert


Ein ganz klarer

Heimvorteil:

das Bier.

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allen Fans ein spannendes Spiel in der Rhein-Neckar-Arena.

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NÄCHSTER GEGNER | 1. FSV Mainz 05

So schickte man den Rekordmeister Bayern

München mit einer 2:1-Niederlage nach Hause. Mit

dem 3:2-Auswärtssieg in Bochum konnten die

Mainzer ihren ersten Dreier in der Fremde einfahren.

Im Bruchwegstadion ist der Aufsteiger trotz der

namhaften Gegner Bayer Leverkusen, Bayern München

und Hertha BSC Berlin noch ungeschlagen.

Als Trainer Thomas Tuchel kurz vor Saisonbeginn

nach dem Rauswurf von Jörn Andersen vom A-

Junioren- zum Profi-Coach befördert wurde, nahm

er den spielstarken Andre Schürrle gleich mit. Für

Tuchel ist der Durchmarsch des U19-Nationalspielers

keine Überraschung: „Er macht seine Sache gut.

Es war nur eine Frage der Zeit, bis er auch Tore

macht.“ Mit zwei Treffern gegen den VfL Bochum

ist der 18 Jahre alte Offensiv-Allrounder der Shootingstar

beim Karnevalsclub. Von seinen Spielern erwartet

Tuchel in jedem Training vollen Einsatz und erklärt:

„Sie müssen bereit sein, sich ständig zu verbessern.

Und ich erwarte von ihnen auch eine gewisse Demut

gegenüber der Tatsache, den Beruf des Fußballprofis

ausüben zu dürfen.“

Ungern sieht der Trainer den Vergleich mit dem

Mainzer Traineridol Jürgen Klopp: „Thomas Tuchel

ist Thomas Tuchel, Jürgen Klopp ist Jürgen Klopp.

Wenn Leute Ähnlichkeiten erkennen und die positiv

sind, dann wehre ich mich nicht dagegen.“ Trotz

seiner erst 36 Jahre sieht sich Tuchel nicht im

Nachteil: „Ich bin zwar erst 36 Jahre alt, aber ich

gehe bereits in meine zehnte Saison als Trainer. Mir

kommt jetzt zugute, dass ich neun Jahre lang wert-

34 STADIONMAGAZIN

Sprüht nur so vor Tatendrang:

Trainer Thomas Tuchel.

Mit Tuchel begann

der Aufschwung

Der 1. FSV Mainz 05 ist mit elf Punkten und Platz fünf

aktuell der beste Aufsteiger. Nach der Entlassung von Jörn

Andersen übernahm Thomas Tuchel das Kommando in

Mainz und seitdem sorgten die Rheinhessen bereits für

einige faustdicke Überraschungen.

volle Erfahrung in den verschiedensten

Nachwuchsleistungszentren gesammelt

habe.“

Mit Ralf Rangnick trifft Tuchel am

3. Oktober im Mainzer Bruchwegstadion

(Anstoß 15.30 Uhr) auf seinen

Mentor. „Am Ende unserer Zeit in Ulm

haben wir einen sehr guten Draht

zueinander aufgebaut. Ralf Rangnick

hatte es sehr bedauert, dass ich nach meiner Verletzungsgeschichte

den Vertrag nicht mehr verlängern

konnte. Ein dreiviertel Jahr später habe ich Ralf

Rangnick, mittlerweile in Stuttgart, wieder kontaktiert,

weil ich wieder schmerzfrei war und einen

neuen Versuch als Fußballer bei den VfB-Amateuren

versuchen wollte. Nach zwei Monaten musste ich

das Comeback abbrechen, woraufhin Ralf Rangnick

mich gefragt hat, ob ich mir eine Zukunft im Nachwuchsbereich

vorstellen könnte. . So

kam eine Hospitanz zustande, dann ann

wurde ich Trainer der U 14 des VfB

und es nahm seinen Lauf.“

TICKET-INFO

Sa, 03. 10. 2009, 15:30 Uhr

Neuzugang Andreas

Ivanschitz

ist bereits nach

sechs Spielen zu

einer wichtigen

Stütze im Team

geworden.

Stadion am Bruchweg | 20.300 Plätze

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TRAUMELF | Marco Terrazzino

Wenn ich Trainer wäre…

VERTEIDIGUNG

Cafu (AC Mailand): Superschnelle Vorstöße

in die Hälfte des Gegners, defensiv kaum zu

überwinden.

Franco Baresi (AC Mailand): Einer der besten

Innenverteidiger der Fußballgeschichte.

Rio Ferdinand (Manchester United): Kopfballstark,

sehr gutes Stellungsspiel.

Ashley Cole (Chelsea London): Schnell, zweikampfstark

und mit guten Impulsen nach vorne.

MITTELFELD

Carlos Eduardo (1899 Hoffenheim): Super

Techniker mit Zug zum Tor, stark im Eins

gegen Eins.

Fernando Redondo (AC Mailand): Typischer

Spielmacher Spielmacher mit dem Auge für den Mitspieler.

Franz Beckenbauer (Bayern München):

Einfach Einfach einer der besten Fußballer.

Ryan Giggs (Manchester United): Eine Eine

Legende bei Manchester. Schlägt sehr

gute Flanken und ist sehr torgefährlich.

ANGRIFF ANG ANGRIFF

Marco Terrazzino debütierte in der vergangenen

Saison für 1899 Hoffenheim. Trotz seiner erst 18

Jahre stellt er heute selbstbewusst seine Traumelf

auf. Seine italienischen Wurzeln kann er dabei nicht

ganz verleugnen und so schafft es doch der eine

oder andere Italiener in seine Formation.

Filippo Inzaghi (AC Mailand): Ein absoluter

Torjäger, macht aus keiner Chance ein Tor.

Thierry Henry (FC Barcelona): Schnell,

wendig und sehr dribbelstark.

TOR T Dino Zoff (Juventus Turin):

Er

hat lange auf sehr hohem Niveau ge-

sp spielt. 112 Länderspiele für Italien und

na nahm an vier Weltmeisterschaften teil,

da das ist richtig viel!


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Anpacken

für den Umzug

38 STADIONMAGAZIN

Das Büro von Hoffenheims Geschäftsführer

Jochen A. Rotthaus gleicht einer Geisterstadt.

Nachdem am vergangenen Montag der Umzug der

Verwaltung und Geschäftsstelle aus dem Dietmar-Hopp-Stadion in das

Seebachtal nach Zuzenhausen erfolgreich zu Ende gebracht wurde, stehen

die Räumlichkeiten der Silbergasse 45 in Hoffenheim vorerst weitestgehend

leer.

Unzählige Ordner und andere wichtige Unterlagen

wurden für den Umzug in spezielle Behälter gepackt

und über das Wochenende in drei LKW-Ladungen

nach Zuzenhausen gebracht. Bereits am Montagvormittag

nahm die Geschäftsstelle den normalen

Tagesbetrieb wieder auf.

Dennoch geht es im Zuzenhausener Seebachtal

derzeit noch zu wie in einem Bienenstock. Denn

während die zweite Etage von der Verwaltung und

Geschäftsstelle bezogen wurde, gehen die Arbeiten

in den anderen Räumlichkeiten unverdrossen weiter.

Die Gestaltung der Außenanlagen steht weiterhin

an. Die Rasenheizung am an das Hauptgebäude

angrenzenden Rasenplatz wurde bereits integriert,

der Rollrasen verlegt. Ebenso blüht das Grün auf

den weiteren drei Plätzen, die bisher angelegt wurden.

Die Profi s könnten ihrem Beruf also nachgehen,

doch im Inneren des Trainings- und Geschäftsstellenzentrums

arbeiten die Handwerker noch mit

Hochdruck an der Fertigstellung des Mannschaftstraktes.

Umkleidekabinen, Fitness- und Massageräume

bekommen den letzten Feinschliff. Mitte

November werden die Profi s voraussichtlich ihr

Quartier in Zuzenhausen beziehen. Auch das Nachwuchsteam

der U23 wird zukünftig neben dem

spätbarocken Schloss beheimatet sein. Auf ca.

7.000 Quadratmetern Nutzfl äche entsteht damit

eines der modernsten Trainingszentren Deutschlands. >


Erfolgreich eingekauft –

mit FÖRCH


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TRAININGS- UND GESCHÄFTSSTELLENZENTRUM |

40 STADIONMAGAZIN

Ein U-förmiger Neubau, der von einer Glasfront

dominiert wird, schließt sich analog an das alte

Schlossgebäude an und wird das Trainingszentrum

in zwei Komplexe unterteilen. Insgesamt sind auf

drei Stockwerken Sportler-, Verwaltungs-, Medienund

Marketingbereiche untergebracht.

18 Zimmer und ein Loungebereich stehen unter

anderem im Obergeschoss den Profi s zur Verfügung,

um sich zwischen den Übungseinheiten auszuruhen,

ebenso ein Speiseraum. Im Erdgeschoss befi nden

sich die Umkleiden sowie die physiotherapeutischen

Räume mit einem angegliederten Regenerationsbereich

und Kraftraum. Von solch einem Trainingszentrum

träumte Ralf Rangnick seit Beginn seiner

Trainerkarriere: „Ich habe es nie verstanden, warum

selbst große Clubs in Deutschland ihren Spielern

kein Gelände bieten, wo sie sich zwei, drei Mal in

der Woche ungestört zum Trainieren zurückziehen

Raphael Hoffner (links) sorgt dafür,

dass auch die Computer-Technik

funktioniert.

Auch Geschäftsführer

Jochen A. Rotthaus (links) und

der kaufmännische Leiter

Frank Briel (oben) packten beim

Umzug kräftig mit an.

können.“ Nach dem Umzug der Lizenzspielerabteilung

wird das derzeitige Trainingszentrum in Hoffenheim

zum Nachwuchsleistungszentrum mit

Jugendinternat umfunktioniert.

Für Dietmar Hopp wurde mit der Öffnung des

Kreisverkehrs am letzten Wochenende der Weg frei

zum Umzug. Das 1899-Hauptquartier sei für den

Verein ein Prunkstück in der Reihe der Investitionen.

„Ich freue mich auf ein außergewöhnliches Trainingszentrum“,

konnte Dietmar Hopp den Blick

zufrieden über dem renovierten Schloss und modernen

Trainingszentrum schweifen lassen. Nach

der Fertigstellung wird hier das modernste Trainingszentrum

der Republik zu fi nden sein.“ Als Anschauungsobjekt

diente unter anderem das Trainingsgelände

von Arsenal und Chelsea London, das man

mit einer Delegation besichtigte.


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ERWEITERTER KADER | Merchandising

Gestern und Heute

Dezember 2008. In der Geschäftsstelle am Dietmar-Hopp-Stadion

herrscht großer Andrang. Kurz

vor dem Weihnachtsfest möchte jeder Fan noch

schnell ein Geschenk aus der achtzehn99-Fankollektion

für seine Liebsten ergattern. Die Begeisterung

um 1899 Hoffenheim kennt keine Grenzen. Der

Fanshop-Container platzt aus allen Nähten. Minütlich

trudeln neue Bestellungen ein. „So etwas hat Hoffenheim

noch nie erlebt, Bestellungen im Minutentakt

aus ganz Deutschland“, erinnert sich Sabine

Wacker gerne zurück. Damals gab es weder ein

Warenwirtschaftssystem noch einen ausgereiften

Logistikprozess und dennoch konnten nahezu alle

Fans ihr achtzehn99-Geschenk unter den Christbaum

legen.

Mit dem Einzug in die Rhein-Neckar-Arena hat

auch für die Merchandising-Abteilung ein neues

Zeitalter begonnen. Der 180 Quadratmeter große

achtzehn99-Fanshop in der Arena macht das Shoppen

zu einem Erlebnis für jeden Fan. „Nun haben

wir endlich die Möglichkeit, die gesamte Produktpalette

zu präsentieren. Vor allem an Heimspieltagen

42 STADIONMAGAZIN

schaffen wir es die vielen Fans kundenfreundlich zu

bedienen“, so André Neumeister. Zudem ermöglicht

das neue Warenwirtschaftssystem eine professionelle

Planung und Abwicklung des gesamten Merchandising-Prozesses

sowie eine schnelle und

kundenfreundliche Belieferung der Fans. Hervorragend

wird auch der neue Online-Fanshop angenommen.

VERKAUFSSCHLAGER UND TRIKOTMEISTER

Ein Trikot reiht sich an das nächste.

Das blaue Shirt mit der Nummer 19

ist der Verkaufsschlager im achtzehn99-

Fanshop. Bei Jung und Alt steht der

Bosnier hoch im Kurs. „Selbst nach seiner

schweren Verletzung war das Trikot von

Vedad Ibisevic das Beliebteste“, erzählt

André Neumeister. Doch nicht nur die

klassischen Merchandising-Artikel wie

Trikots oder Schals gehen täglich über den Ladentisch,

mittlerweile zählt das Sortiment mehr als 300

Artikel. Von Babyartikeln über Schulsachen, im

reichhaltigen Angebot von 1899 Hoffenheim

bleiben keine Wünsche offen. „Wir haben

in den vergangenen Monaten einen

Riesenschritt nach vorne gemacht und

unser Sortiment sowie die Lizenzpartner

stetig erweitern können. Wir freuen uns,

dass die Nachfrage nach den Fanartikeln derart

hoch ist und hoffen natürlich, dass uns die Fans

auch weiterhin treu bleiben“, freut sich Mirco Freudenthaler.


Das Merchandising-Team

von

1899 Hoffenheim,

Sabine Wacker,

André Neumeister

und Mirco

Freudenthaler.


RUND UM 1899 |

adidas und PUMA

gemeinsam für den Frieden:

PEACE ONE DAY 2009

Herbert Hainer, Vorstandsvorsitzender der adidas AG, und Jochen Zeitz, Vorstandsvorsitzender

der PUMA AG, unterstützen gemeinsam die Friedensinitiative PEACE ONE DAY.

Es war ein historischer Handschlag der zur Unterstützung der

Friedensinitiative „Peace One Day“ dienen sollte. Erstmals nach

Jahrzehnten reichten sich die beiden Sportartikelunternehmen adidas

und PUMA die Hände und man traf sich im Zeichen des Miteinanders

am Weltfriedenstag am 21. September in Herzogenaurach

um gemeinsam Fußball zu spielen. Ziel der gemeinsamen Initiative

ist es, ein Bewusstsein für PEACE ONE DAY und für die Dringlichkeit

eines friedlichen Zusammenlebens zu wecken. adidas und PUMA

haben zudem bei den Bundesligapartien FC Bayern München - 1.FC

Nürnberg sowie VfB Stuttgart - 1.FC Köln am 19. September zusammen

mit ihren Vereinen die Aktion PEACE ONE DAY mit überraschenden

Aktionen unterstützt. PEACE ONE DAY kämpft für einen

weltweiten Tag der Waffenruhe und Gewaltlosigkeit. „Wir bei adidas

freuen uns darauf, gemeinsam mit PUMA in diesem Jahr PEACE

ONE DAY zu unterstützen. Wir sind fest davon überzeugt, dass Sport

die Menschen zusammenbringen kann“, so Herbert Hainer, Vorsitzender

der adidas AG. Jochen Zeitz, Vorsitzender der PUMA AG

sagte: „Als Zeichen unserer Unterstützung des Weltfriedenstages

reichen sich PUMA und adidas die Hände, um so gemeinsam ein

Bewusstsein für diesen besonderen Tag zu schaffen. Kofi Anan

sagte einst: „Jeder Einzelne von uns kann einen Unterschied ausmachen,

aber gemeinsam können wir einen enormen Beitrag leisten“.

Ich glaube, das gilt auch für Unternehmen. Unsere Kooperation zur

Unterstützung des Weltfriedenstages ist ein kleiner Schritt in die

richtige Richtung und ein Ausdruck der vereinenden Kraft des Sportes

in einer Welt, für die wir alle verantwortlich sind.“ Die Unternehmen

adidas und PUMA wurden in den 40er Jahren von den Brüdern

Rudolf und Adi Dassler gegründet. Für die Sportartikelunternehmen

ist es die erste gemeinsame Veranstaltung, seitdem die Firmengründer

vor mehr als sechs Jahrzehnten ihre gemeinsame Firma

verließen und adidas und PUMA gründeten.

44 STADIONMAGAZIN

Hof in neuem Look

Seit etwa einem Jahr arbeitet die Marketing-Abteilung

von 1899 Hoffenheim an der Entwicklung, dem

Auf- und Ausbau der Marke „Hoffi “. In enger Zusammenarbeit

mit den Fans wurde nun der neue Walking-

Act erfolgreich zum Abschluss gebracht. Maskottchen

„Hoffi “ erstrahlt in neuem Glanz. Vor einigen Tagen

präsentierte 1899 mit Jörg Steegmüller, dem Skulpturenbauer,

die im Rahmen eines Fanprojektes ent wickelte

Neugestaltung des Walking-Acts. „Unserer Vorschläge

wurden wunderbar umgesetzt. Das Ergebnis hat

unsere Erwartungen übertroffen“, freut sich Stephanie

Horn, 1. Vorsitzende des Fandachverbandes. Insbesondere

der Kopf, die Schnauze und das Gesicht

hätten einen lieben, kinderfreundlichen Ausdruck und

wirkten dabei nach wie vor gemütlich „elchig“, so Horn

weiter. Auch Adham Srouji, Leiter Marketing und

Vertrieb, zeigt sich zufrieden. „Die Meinung der Fans

war uns im Entwicklungsprozess sehr wichtig. Mit dem

Ergebnis können wir alle sehr zufrieden sein.“ Seinen

ersten Auftritt hatte der „neue“ Hoffi beim Heimspiel

gegen den VfL Bochum.


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U23 |

Auswärts noch nicht in Fahrt

Schraubte sein

Tore-Konto

auf sechs Treffer:

Kapitän Kai Herdling.

46 STADIONMAGAZIN

Zu Hause, im Dietmar-Hopp-Stadion, läuft für die U23 alles nach Plan. Vier Siege in vier

Spielen bei 17:7 Toren sprechen eine deutliche Sprache. Überhaupt liegt die letzte Heimniederlage

über zwei Jahre, fast genau 750 Tage, zurück. 2:3 hieß es am 8. September 2007

nach zwei Gegentreffern in der Nachspielzeit gegen den FC 08 Villingen. Seither stehen

in 35 Partien 27 Siege und 8 Unentschieden zu Buche (91:14 Tore) – eine bemerkenswerte

Bilanz.

Auch der SV Spielberg bekam die Heimstärke der

Elf von Trainer Markus Gisdol in vollem Umfang zu

spüren. Mit einem 5:2 wurde der Aufsteiger auf die

Heimreise geschickt. Kapitän Kai Herdling traf drei

Mal und erhöhte sein Konto auf sechs Tore, während

auf der Position des Linksverteidigers der fi nnische

Neuzugang Jukka Raitala nur wenige Tage nach

seinem 21. Geburtstag einen gelungenen Einstand

im Hoffenheimer Trikot feierte.

Auswärts hingegen hapert es noch ein bisschen.

So auch in Schwäbisch Gmünd, wo die Gisdol-Elf

vergangene Woche beim 0:1 die zweite Saisonniederlage

kassierte. „Das Gegentor fi el in einer Phase,

als wir das Spiel kontrollierten. Leider ist uns danach

nicht mehr der Ausgleich gelungen“, haderte Gisdol.

Durch die gleichzeitige 0:1-Heimpleite des Spitzenreiters

VfL Kirchheim/Teck vergrößerte sich zumindest

der Abstand auf den Aufstiegsplatz nicht. Vor

dem Spieltag an diesem Wochenende betrug er

fünf Punkte.

Anfang dieser Woche unterzogen sich die Spieler

einer Laufband-Analyse. Ein Orthopäde bat am

Dietmar-Hopp-Stadion einen Spieler nach dem anderen

in einen entsprechend ausgestatteten Bus.

Hier mussten sie erst auf dem Laufband gehen und

anschließend laufen, das Ganze wurde auf Video

aufgenommen, weiter in Einzelbilder zerlegt und

gemeinsam mit den Spielern sowie Co-Trainer Otmar >


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U23 |

Dominik Kaiser

ging bei seinem

Ex-Klub Normannia

Gmünd leer

aus.

Rösch analysiert. „Wir haben geschaut, ob das

Sprunggelenk beim Laufen einknickt, das Knie

wackelt oder zu viele Kräfte auf die Außenseite

wirken“, so Rösch. Auf einer Druckplatte wurde

das Druckverhältnis zwischen Vorfuß und Ferse

untersucht und ob sich daraus eventuell Fehlstellungen

des Sprunggelenks ableiten lassen, die sich

wiederum negativ auf die Wirbelsäule auswirken.

Kleinste Fehlstellungen im Fußbereich können

manchmal ungeahnte Urheber von Verletzungen in

anderen Körperbereichen sein. Dort, wo es notwendig

erschien, wurden Empfehlungen für Einlagen

oder gar neues Schuhwerk ausgesprochen. Lediglich

bei drei Spielern gab es nichts zu beanstanden.

P Verein Spiele S U N T P

1. VfL Kirchheim/Teck 8 7 0 1 15:3 21

2. TSG 62/09 Weinheim 8 6 0 2 12:9 18

3. 1899 Hoffenheim 8 5 1 2 20:10 16

4. 1.FC Normannia Gmünd 8 5 1 2 14:10 16

5. SGV Freiberg 8 4 3 1 12:7 15

6. FC Astoria Walldorf 8 5 0 3 13:9 15

7. FC Denzlingen 8 4 1 3 19:16 13

8. FC Nöttingen 8 4 1 3 14:13 13

8. Bahlinger SC 8 4 1 3 14:13 13

10. Kehler FV 8 3 3 2 11:10 12

11. FV Illertissen 8 3 1 4 16:13 10

12. ASV Durlach 8 2 3 3 12:16 9

13. TSV Crailsheim 8 2 2 4 6:12 8

14. TSG Balingen 8 2 1 5 13:19 7

15. FC 08 Villingen 8 2 1 5 12:19 7

16. SV Spielberg 8 2 0 6 17:17 6

17. SV Bonlanden 8 1 1 6 8:16 4

18. Stuttgarter Kickers II 8 1 0 7 9:25 3

48 STADIONMAGAZIN

Aus der Laufbandanalyse ließen sich zudem konkrete

Verbesserungen für das tägliche Training ableiten.

„Bei vielen Spielern wurde festgestellt, dass

die Fußspannung zu hoch ist. Als Gegenmaßnahme

wurden uns entsprechende Dehnübungen für die

Schienbeinmuskulatur empfohlen, die wir bereits

umsetzen“, so Rösch. Auf einem Nagelbrett, das

eine dreidimensionale Darstellung des Fußes ermöglichte,

zeigte sich zudem, dass manche Akteure

über zu schmales Schuhwerk verfügen.

Inwieweit die Fuß- und Schuhberatung auch auf

dem Platz Früchte trägt, wird sich in den kommenden

Spielen zeigen. Gegen den TSV Crailsheim

(Sonntag, 27. September, 13 Uhr) und bei der TSG

Balingen (3. Oktober, 15:30 Uhr) muss die U23

unbedingt punkten, wenn sie den Kontakt zum

Spitzenreiter aus Kirchheim/Teck nicht abreißen

lassen will. Und nach der Länderspielpause kommt

am 18. Oktober (15 Uhr) schließlich der FC 08 Villingen

ins Dietmar-Hopp-Stadion. Villingen – da war

doch was?

VORRUNDEN-SPIELPLAN OBERLIGA BADEN-WÜRTTEMBERG | SAISON 2009/10

Sa 08.08.09 14:00 Uhr TSG 62/09 Weinheim – 1899 Hoffenheim 1 | 0

So 16.08.09 15:00 Uhr 1899 Hoffenheim – Stuttgarter Kickers II 4 | 2

Sa 22.08.09 15:30 Uhr ASV Durlach – 1899 Hoffenheim 1 | 3

So 30.08.09 15:00 Uhr 1899 Hoffenheim – SV Bonlanden 2 | 0

Mi 30.08.09 19:00 Uhr 1899 Hoffenheim – FC Denzlingen 6 | 3

Sa 05.09.09 15:30 Uhr Kehler FV – 1899 Hoffenheim 0 | 0

So 13.09.09 15:00 Uhr 1899 Hoffenheim – SV Spielberg 5 | 2

Sa 19.09.09 15:30 Uhr 1. FC Normannia Gmünd – 1899 Hoffenheim 1 | 0

So 27.09.09 15:00 Uhr 1899 Hoffenheim – TSV Crailsheim

Sa 03.10.09 15:30 Uhr TSG Balingen – 1899 Hoffenheim

So 18.10.09 15:00 Uhr 1899 Hoffenheim – FC 08 Villingen

Sa 24.10.09 15:30 Uhr VfL Kirchheim – 1899 Hoffenheim

Fr 30.10.09 19:00 Uhr 1899 Hoffenheim – FC Astoria Walldorf

Sa 07.11.09 14:30 Uhr Bahlinger SC – 1899 Hoffenheim

Sa 14.11.09 14:30 Uhr 1899 Hoffenheim – TSG 62/09 Weinheim

So 22.11.09 14:30 Uhr 1899 Hoffenheim – FV Illertissen

Fr 27.11.09 19:00 Uhr FC Nöttingen – 1899 Hoffenheim

Sa 05.12.09 14:00 Uhr 1899 Hoffenheim – SGV Freiberg


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JUNIOREN | Eliteschüler

Startschuss für 35 Hoffenheimer Eliteschüler

Anfang Juli 2009 wurde 1899 Hoffenheim im Verbund

mit seinen fünf Sinsheimer Partnerschulen vom DFB

offi ziell der Titel „Eliteschule des Fußballs“ verliehen. Mit

Beginn des Schuljahres 2009/10 wird dieses Programm,

das bereits ins dritte Jahr geht und an dem diesmal 35

Hoffenheimer Spieler teilnehmen, erneut mit Leben gefüllt.

Während eines gemeinsamen Treffens im Dietmar-

Hopp-Jugendförderzentrum Zuzenhausen mit den Lehrern

der jeweiligen Schulen sowie den sportlichen Mitarbeitern

von 1899 Hoffenheim wurden die jungen Spieler auf die

bevorstehenden Aufgaben „eingeschworen“.

Bernhard Peters sagte in seiner

Begrüßungsrede: „Wir wünschen euch

viele Siege – auf dem Platz und in der

Schule.“ Der Direktor für Sport- und

Nachwuchsförderung bei 1899 betonte

gleichzeitig: „Wir haben eine

klare Vorstellung davon, was Ausbildung

bedeutet. Was wir euch

hier anbieten, ist ein tolles Privileg.

Perspektivteam-Training mit Chef-Trainer Ralf Rangnick

50 STADIONMAGAZIN

In regelmäßigen Abständen lädt Alfred Schön, Perspektivteam-Trainer

bei 1899 Hoffenheim, die talentiertesten

Spieler von der U15 bis zur U19 zu einer Sonderschicht

ein. Am Mittwochnachmittag kamen 18 Nachwuchsspieler

in den Genuss, 90 Minuten unter Chef-Trainer Ralf

Rangnick trainieren zu dürfen.

Bevor es allerdings bei diesen Perspektivteam-Trainings

auf den Rasen geht, steht jeweils ein Vortrag auf der

Tagesordnung. Diesmal referierte Thomas Gomminginger,

Spielleiter der U23 sowie Laufbahnbegleiter bei 1899

Hoffenheim, über das Thema „Duale Laufbahnplanung“.

Dem Ex-Profi und früheren Junioren-Nationalspieler, der

neben seiner fußballerischen Laufbahn an der Uni Mannheim

einen Abschluss zum Diplom-Kaufmann absolvierte

und danach 15 Jahre als Führungskraft in der Immobilienwirtschaft

arbeitete, ging es darum, die Talente dahingehend

zu sensibilisieren, dass sie neben dem Leistungssport

ausreichend Wert auf einen adäquaten Schul- oder Berufsausbildungsabschluss

legen und auch in ihrer Persönlichkeitsentwicklung

weiterkommen. Neben einer

möglichst strukturierten Herangehensweise und Beispielen

aus seiner täglichen Arbeit bei 1899 brachte Gomminginger

auch eigene Erfahrungen zur Sprache, um rechtzeitig

den Blick der Spieler für die Zeit nach einer

Daher erwarten wir auch, dass ihr mit dem nötigen Ernst

und Engagement an die Sache rangeht.“

Eliteschüler zu sein bedeutet, zwei Mal pro Woche – je

nach Stundenplan am Dienstag, Mittwoch und/oder

Donnerstag – morgens um 7:30 Uhr eine zusätzliche

Trainingseinheit in Zuzenhausen absolvieren zu können.

Der verpasste Unterrichtsstoff wird am Nachmittag, vor

der zweiten Trainingseinheit, nachgeholt, sei es mit dem

Lehrer oder anhand der Notizen, die ein Mitschüler anfertigt.

Auf jeden Fall droht kein Ärger mit dem Klassenlehrer

oder dem Direktor, alles ist abgesprochen. Dafür

sorgt Simone Born, die für die Koordination mit den

Schulen zuständig ist. „Nichts in der Schule verpassen

und zwei Mal die Woche Zusatztraining“, lautet also das

Motto. Bei den beiden Zusatzterminen handelt es sich

jeweils um eine Einheit auf dem Platz sowie um eine

Athletikeinheit, die von Athletik-Trainer Christof Elser

individuell gestaltet wird.

Ernst Tanner, Leiter des Nachwuchsleistungszentrums,

richtete ebenfalls ein paar Worte an die Eliteschüler. „Es

sind tolle Möglichkeiten, die man euch hier bietet. Durch

vermeintlichen Karriere zu schärfen und sie trotz des

zeitlich aufwändigen Leistungssports zur bewussten

Erlangung anderweitiger Lebens- und Erwerbskompetenzen

zu motivieren. „Im Fußball sind insbesondere die

Spielklassen Regionalliga und 3. Liga als problematisch

anzusehen, da dort in der Regel unter Vollprofi bedingungen

trainiert wird, der Verdienst nach Steuern und Lebensunterhalt

jedoch in keinster Weise ausreichend ist, um

ein Mindestmaß an fi nanzieller Unabhängigkeit für die

Zeit nach der aktiven Laufbahn zu erreichen.“

Gomminginger nannte einige positive wie auch negative

Beispiele früherer, bekannter Bundesligaprofi s hinsichtlich

ihres Werdegangs nach der Karriere. Die einen,

die auch abseits des Fußballplatzes einen erfolgreichen


eine gute schulische Ausbildung könnt ihr die Grundlage

fürs Leben legen. Denn sollte es mit der Fußballer-Karriere

aus welchem Grund auch immer nicht funktionieren,

müsst ihr nicht Dinge in einem Alter nachholen, in dem

das zunehmend schwieriger wird.“ Zusätzlich zum vorgeschriebenen

Nachführunterricht steht den Spielern

täglich die Teilnahme an Hausaufgabenbetreuung und

Nachhilfeunterricht in Sprachen (Englisch, Französisch,

Latein) und Mathematik frei. „Die Zusatzangebote sind

natürlich freiwillig. Keiner muss erscheinen. Allerdings

setzen wir dann auch voraus, dass alles in Ordnung ist“,

sagt Simone Born, die bestätigt, dass die Zeugnisse aller

Eliteschüler okay sind.

Zu guter Letzt appellierte U19-Trainer Guido Streichsbier

– der abwechselnd mit Tayfun Korkut, Christoph Bühler

und Xaver Zembrod die Einheiten auf dem Platz leiten

wird – an die Spieler, für dieses tolle Angebot auch eine

entsprechende Gegenleistung, sprich Engagement und

Pünktlichkeit, zu bringen. Die Zusatzeinheiten auf dem

Platz dienen dazu, am Stärken/Schwächen-Profi l der

Spieler zu arbeiten.

Weg eingeschlagen haben, und die anderen, die heute

aus den verschiedensten Gründen ihren Lebensunterhalt

als Hartz-IV-Empfänger bestreiten müssen. Als er zuvor

die Teilnehmer nach bekannten positiven Beispielen fragte,

fi el sofort der Name Christian Eichner. Der 1899-Profi

feilt neben seinem Hauptberuf als Fußballprofi an einem

Lehramtsstudium und besucht in Heidelberg regelmäßig

Vorlesungen in Mathematik, Geographie und Ethik.

Auf dem Rasen begrüßten Ralf Rangnick sowie seine

Assistenten Peter Zeidler und Zsolt Petry die Jungs. Nach

einer kurzen Ansprache Rangnicks ging es gleich ans

Eingemachte. Für den Profi -Trainerstab sind diese Einheiten

von besonderer Bedeutung, um sich frühzeitig ein

Bild vom Leistungsstand der Nachwuchsspieler machen

zu können und sie so früh wie möglich kennenzulernen.

Eineinhalb Stunden übten die Perspektivspieler verschiedene

Spielformen mit maximal zwei Kontakten und durften

sich dabei wie Profi s fühlen.

Für Maurice Hirsch, Kapitän der U17, war es zwar nicht

das erste Mal, dass er unter Ralf Rangnick trainierte, die

Begeisterung war dennoch groß: „Das ist schon super,

wenn man das alles mal sieht und man die Trainingsformen

der ersten Mannschaft kennenlernt“, sagte der 16-Jährige.

„Wenn der Cheftrainer da ist, ist man natürlich besonders

motiviert. Und man freut sich umso mehr über

Lob.“

U19-JUNIOREN | BUNDESLIGA SÜD/SÜDWEST

Fr 11.09.09 17.45 Uhr SV Waldhof Mannheim – 1899 Hoffenheim 3 | 3

Sa 26.09.09 12.00 Uhr 1899 Hoffenheim – 1.FC Kaiserslautern

Sa 03.10.09 13.00 Uhr Eintracht Frankfurt – 1899 Hoffenheim

P Verein Spiele S U N T P

1. VfB Stuttgart 4 4 0 0 14:2 12

2. 1. FSV Mainz 05 4 4 0 0 11:5 12

3. Karlsruher SC 4 3 1 0 14:6 10

4. 1899 Hoffenheim 4 2 2 0 12:7 8

5. 1.FC Kaiserslautern 4 2 0 2 7:5 6

6. 1. FC Nürnberg 3 2 0 1 4:3 6

7. Eintracht Frankfurt 4 1 1 2 8:10 4

8. SC Freiburg 4 1 1 2 7:10 4

9. SV Waldhof Mannheim 4 1 1 2 8:12 4

10. TSV 1860 München 3 1 0 2 5:5 3

11. SpVgg Greuther Fürth 3 1 0 2 8:9 3

12. SSV Jahn Regensburg 4 1 0 3 5:13 3

13. FC Bayern München 3 0 0 3 3:7 0

14. SV Darmstadt 98 4 0 0 4 2:14 0

U17-JUNIOREN | BUNDESLIGA SÜD/SÜDWEST

Sa 12.09.09 13.00 Uhr 1899 Hoffenheim – Karlsruher SC 2 | 0

So 27.09.09 11.00 Uhr TuS Ergenzingen – 1899 Hoffenheim

So 30.09.09 17.30 Uhr 1899 Hoffenheim – Eintracht Frankfurt

P Verein Spiele S U N T P

1. Eintracht Frankfurt 4 4 0 0 9:0 12

2. SSV Ulm 1846 5 4 0 1 9:5 12

3. FC Bayern München 5 3 0 2 17:8 9

4. SC Freiburg 5 3 0 2 10:6 9

5. TSV 1860 München 5 3 0 2 9:5 9

6. Wacker Burghausen 5 2 1 2 10:6 7

7. 1899 Hoffenheim 4 2 1 1 5:4 7

8. 1. FC Nürnberg 5 2 1 2 8:8 7

9. VfB Stuttgart 5 2 1 2 11:12 7

10. SpVgg Greuther Fürth 5 2 0 3 6:6 6

11. Karlsruher SC 5 2 0 3 9:10 6

12. 1.FC Kaiserslautern 5 2 0 3 10:12 6

13. FK 03 Pirmasens 5 0 1 4 2:15 1

14. TuS Ergenzingen 5 0 1 4 3:21 1

51


FRAUEN |

Markierte den

Führungstreffer

für 1899: Christine

Schneider.

52 STADIONMAGAZIN

Erst 12 Minuten waren gespielt, da landete ein

verunglückter Abwehrversuch von 1899 direkt vor

den Füßen der Wiesbadenerin Pia Zapf, die mühelos

zum 1:0 für die Gäste vollendete. Hoffenheim

war spielbestimmend, tat sich aber schwer, gute

Torchancen herauszuspielen. Auch die Standardsituationen

brachten kaum Gefahr.

In der 31. Minute dann aber doch der verdiente

Ausgleich durch einen verwandelten Foulelfmeter

von Christine Schneider. Chantal Fuchs war zuvor

in den Strafraum eingedrungen und konnte von

Wiesbadens Torhüterin Vanessa Handrick nur regelwidrig

am Torschuss gehindert werden. Auch nach

der Pause spielte sich die Partie in der Gästehälfte

ab. Nur schienen die Kräfte der Hessinnen nach und

nach zu schwinden. Hoffenheim hingegen hielt den

Druck mit vier Einwechslungen innerhalb weniger

Minuten aufrecht und konnt sich nun auch nach und

nach gute Chancen erspielen. Zwei Joker waren es

dann auch, die in der 69. Minute für die 2:1-Führung

sorgten. Victoria Mayer erkämpfte sich den Ball an

der gegnerischen Strafraumgrenze und passte frei

vor der Torhüterin zu Lisa Schön, die 1899 endlich

auf die Siegerstraße brachte. Am heutigen Sonntag

gastiert 1899 beim bayerischen Aufsteiger 1. FC

Nürnberg. Der Club, derzeit mit 4 Punkten Fünfter

der Tabelle, wird der nächste harte Prüfstein für den

Tabellenführer.

Alleine an der Spitze

Im Duell der Aufsteiger aus Baden-Württemberg und Hessen erangen die

Hoffenheimerinnen in der Regionalliga-Süd einen enorm wichtigen Sieg.

Gegen die bisher ebenfalls verlustpunktfreien Wiesbadenerinnen erkämpfte

sich das Team von Jürgen Ehrmann einen verdienten 2:1-Erfolg. Damit führt

1899 nach drei Spieltagen nun alleine die Tabelle an.

Der Erfolg stand jedoch ganz im Zeichen einer

sehr traurigen Nachricht. Am vergangenen Donnerstag

ist Vanessa Wrona an den Folgen einer schweren

Krankheit mit nur 19 Lebensjahren verstorben.

Das Mitgefühl gehört den Eltern, ihrer Schwester,

sowie allen weiteren Verwandten und Freunden.

Vanessa, die bis zuletzt gefi ghtet hat, wird uns allen

fehlen und ewig in Erinnerung bleiben.

WIEDER DERBY IN RUNDE 2 DES POKALS

Am Montagvormittag hat Doris Fitschen, Managerin

der Frauen Nationalmannschaft, in der Frankfurter

DFB-Zentrale die 2. Runde des DFB Frauenpokals

ausgelost und 1899 Hoffenheim ein erneutes

baden-württembergisches Derby beschert. Nach

dem 2:0-Erfolg gegen den FV Löchgau trifft 1899

nun auf den VfL Sindelfi ngen. Der letztjährige Vize-


meister zählt zu den Spitzenteams in der 2. Bundesliga.

In der Vorbereitung wurde der VfL, in einem

nicht wirklich aussagekräftigen Spiel, mit 4:1 bezwungen.

Das Pokalspiel fi ndet am Mittwoch, den

14. Oktober, voraussichtlich wieder in St. Leon statt,

die Anstoßzeit steht derzeit noch nicht fest.

Chantal Fuchs Fuchs scheitert knapp kn

an der Gäste-Keeperin.

Gäste-Keeperin

TECHNOLOGIETAG 2009

Mittwoch, 4. November 2009

in der Rhein-Neckar-Arena

OBERLIGA: 1899 II – SV TITISEE 3:0

Nach der Niederlage beim SC Freiburg fanden Hoffenheims

Oberligafrauen gegen den SV Titisee wieder in die Erfolgsspur.

Am Ende siegten die 1899er mehr als verdient mit 3:0.

Yesim Demirel erzielte alle drei Hoffenheimer Treffer nach

Vorarbeit von Romina Konrad.

FRAUEN | REGIONALLIGA SÜD

20.09.2009 15.00 Uhr 1899 Hoffenheim - SG Germania 2 | 1

27.09.2009 14.00 Uhr 1. FC Nürnberg - 1899 Hoffenheim

11.10.2009 14.30 Uhr 1899 Hoffenheim - RSV Roßdorf

P Verein Spiele S U N T P

1. RSV 1899 Roßdorf Hoffenheim 2 3 1 3 1 0 0 11:1 3:1 49

2. 1899 SG Germania Hoffenheim 1 3 1 2 0 0 1 3:0 8:3 36

3. SG SV 67 Germania Weinberg 1 3 1 2 0 0 1 2:1 4:3 36

4. TSV RSV Jahn Roßdorf Calden 3 2 1 0 1 2 1 0 3:2 0:0 42

5. SC 1. FC Regensburg Nürnberg 1 3 0 1 1 0 1 1:1 3:3 41

5. 6. Karlsruher TSV Jahn Calden SC 1 3 0 1 3 0 1:1 0:0 13

7. 1. Eintracht FC Nürnberg Seekirch 1 3 0 1 2 0 1 0:0 3:5 12

8. SV VfL 67 Sindelfi Weinberg ngen 1 3 0 0 2 1 1:2 3:6 02

9. Eintracht Karlsruher Seekirch SC 3 1 0 2 0 1 2:8 1:3 20

10. VfL SC Regensburg Sindelfi ngen 3 1 0 1 0 2 1 2:8 0:3 10

Vorträge, Gespräche und Aus -

stellung in angenehmer Atmosphäre

im VIP-Bereich

VERLOSUNG! 2 x 2 VIP-Karten

für ein Spiel von 1899 Hoffenheim

Stadionführung mit technischen

Highlights

Informationen zur Veranstaltung sowie das Anmeldeformular

finden Sie unter: www.schweickertgruppe.de/events

53


Sichtbeton

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Radisson SAS Hotel, Frankfurt/Main, Architekt John Seifert

Die Haute Couture der Architektur

Sichtbeton ist mehr als ein Baustoff. Sichtbeton ist Herausforderung und Lösung

zugleich. Ein Baustoff mit Funktion, vor allem aber ein Baustoff mit Ästhetik und

der Eigenschaft, Gebäuden einen einzigartigen Charakter zu geben.

Sichtbeton ist Kreativität, ist Kunst, die ihren Platz im täglichen Leben gefunden hat.


SERVICE UND INFOS |

EINTRITTSPREISE

Einzelpreise Rhein-Neckar-Arena 2009/2010

Kartenkategorie Vollzahler Ermäßigt 1) Kind 2) Topzuschlag A 3A) Topzuschlag B 3B)

Kategorie 1 41,00 € 39,00 € 10,00 € 7,00 €

Kategorie 2 26,00 € 24,00 € 7,00 € 5,00 €

Kategorie 3 (Stehplatz) 12,00 € 11,00 € 9,00 € 5,00 € 2,00 €

Rolli und Begleiter 12,00 € 5,00 € 2,00 €

Gästekarten (Sitzplatz) 4) 26,00 € 7,00 € 5,00 €

Gästekarten (Stehplatz) 4) 12,00 € 5,00 € 2,00 €

TICKET-INFO

Der Vorverkauf für die Heimspiele am 10. Spiel tag gegen den 1. FC Nürnberg und

am 12. Spieltag gegen den VfL Wolfsburg startet voraussichtlich in der KW 40/41.

Die genauen Infor mationen dazu werden recht zeitig auf www.achtzehn99.de bekanntgegeben.

STADIONÜBERSICHT RHEIN-NECKAR-ARENA

56 STADIONMAGAZIN

Ermäßigungshinweis:

1) Anspruch auf Ermäßigung haben folgende Personenkreise,

gegen Vorlage einer entsprechenden Berechtigung:

Kinder bis einschließlich 14 Jahre, Schüler, Studenten,

Auszubildende, Rentner und Schwerbeschädigte ab

50%.

2) Kinder bis einschließlich 14 Jahre

3A) Topzuschlag A auf das Heimspiel gegen den FC Bayern

München

3B) Topzuschlag B auf die Heimspiele gegen den VfB Stuttgart

und den FC Schalke 04

4) Karten für den Gästeblock gibt es ausschließlich über

den jeweiligen Gastverein. Bestellungen bei 1899

Hoffenheim sind nicht möglich. G1 + G2 sind Sitzplätze;

H1 + H2 sind Stehplätze.

Info: Kinder bis einschließlich 3 Jahren haben freien

Eintritt, aber keinen Sitzplatzanspruch.

Info: Alle Preise inkl. Systemgebühr (1 €) und MwSt.!

Der Preis für die Eintritts- und Dauer karten beinhaltet ein

anteiliges Beförderungsentgelt, das im Namen und auf

Rechnung der VRN- und der HNV Verkehrsunternehmen

einbehalten wird.

ANFAHRT RHEIN-NECKAR-ARENA

Blindenplätze

1899 Hoffenheim bietet seinen sehbehinderten Fans 18 kommentierte Blindenplätze an. Diese

befi nden sich im Block U. Karten für diese Plätze können bei Sarah Striegel und Michael Mildenberger

von der 1899-Behindertenbetreuung per E-Mail (behindertenbetreuung1899@gmx.de) für

12,00 EUR (zzgl. Topzuschlag bei den Spielen gegen den FC Bayern München, VfB Stuttgart und

den FC Schalke 04) bestellt werden. Voraussetzung ist ein Schwerbehindertenausweis mit dem

Merkzeichen „BI“ (blind). Eine Begleitperson hat freien Zutritt zum Stadion.

Rollstuhlfahrerplätze

Für die Heimspiele von 1899 Hoffenheim können wir leider keinerlei Rollstuhlfahrerplätze im Einzelkartenverkauf

mehr anbieten. Es sind bereits alle Karten für die Saison 2009/10 vergriffen. Die

Plätze befi nden sich auf der Osttribüne in den Blöcken I bis N (SAP Tribüne sowie MVV Tribüne).

Der Zugang erfolgt über den Eingang Südost. Selbstverständlich sind unsere Rollstuhlfahrerplätze

überdacht.


NACHSPIELZEIT

7. Spieltag, 27. September 2009

Im September ist die Sommerhitze zwar meist schon vorbei, doch auf den Plätzen der

Republik geht es immer heiß her: Die einen wollen ihren Fehlstart wettmachen, die anderen

sich eine möglichst gute Ausgangssituation verschaffen. Die Spieler kämpfen nach

der Eingewöhnungsphase um ihre Stammplätze – und so mancher Trainer verliert dabei

den Durchblick.

IM SEPTEMBER VOR…

17 JAHREN passiert Christoph Daum als Trainer des VfB Stuttgart am 30. September

1992 ein millionenschweres Malheur: Im Qualifi kationsrückspiel zur Champions

League wechselt er in Leeds versehentlich und unerlaubt einen vierten Ausländer ein.

Die UEFA wertet das Spiel daraufhin zu einem 3:0 für Leeds United (statt deren 4:1,

was dem VfB aufgrund der Auswärtstore-Regel und des 3:0-Heimsiegs aus dem Hinspiel

zur Qualifi kation gereicht hätte). Es musste also ein Entscheidungsspiel her. Vor

10.000 Zuschauern im damit fast menschenleeren Camp Nou in Barcelona gewann

Leeds United und durfte an der neu gegründeten Königsklasse teilnehmen.

58 STADIONMAGAZIN

40 JAHREN verzeichnet die Bundesliga ihren

bis heute gültigen Zuschauerrekord: Am 26. September

1969 wollen 88.075 Zuschauer das Spiel zwischen

Hertha BSC Berlin und dem 1. FC Köln im Berliner

Olympiastadion sehen. Und die Mehrzahl kann am

Ende auch jubeln: Hertha gewinnt mit 1:0.

Die Neuzugänge von Hertha im Jahr 1969.

11 JAHREN gibt

der „Terrier“ auf:

Nach acht Jahren

und 102 Länderspielen

als Bundestrainer

verkündet Berti

Vogts am 7. September

seinen Rücktritt

als Bundestrainer.

Wenige Tage zuvor

schleppte sich die Nationalmannschaft zu einem mageren

1:1 gegen Rumänien. Mit Vogts ging dennoch der

erfolgreichste Nationaltrainer des DFB, zumindest, wenn

es nach der Statistik geht: Unter Vogts kassierte die

DFB-Elf prozentual die wenigsten Niederlagen. Außerdem

wurde er 1992 Vize- und 1996 Europameister.

30 JAHREN wird zum ersten Mal ein Spieler per

TV-Beweis nachträglich bestraft. Am 14. September

1979 verurteilt das DFB-Sportgericht den Schalker

Manfred Drexler zu einer dreimonatigen Sperre und

einer Geldstrafe in Höhe von 5.000 DM. Drexler hatte

im Spiel gegen den FC Bayern München seinem am

Boden liegenden Gegenspieler Wolfgang Kraus in den

Rücken getreten. Was der Schiedsrichter nicht sah,

nahmen die Fernsehkameras auf – und lieferten somit

den ersten TV-Beweis.

11 JAHREN tappt mit Otto Rehhagel ein erfahrener Trainerfuchs in die

Wechselfalle: Am 26. September 1998 empfängt der Aufsteiger 1. FC Kaiserslautern

den VfL Bochum. Kurz vor der Halbzeit verletzt sich Michael Schjönberg und

Otto Rehhagel muss wechseln. Er bringt Pascal Ojigwe, ohne daran zu denken,

dass er mit Hany Ramzy, Ratinho und Samir Ibrahim bereits drei Nicht-EU-Ausländer

auf dem Platz standen. Als Rehhagel den Fehler bemerkt, holt er sich Hany

Ramzy an die Seitenlinie und erklärt dem Ägypter, dass er ihn auswechseln

müsse. Damit es nicht weiter auffällt solle Ramzy

eine Verletzung vortäuschen. Gesagt, getan – mit

schmerzverzerrtem Gesicht verlässt er den Platz,

und zieht sich auf der Ersatzbank das Trikot über

das Gesicht, um sein Grinsen zu verdecken.

Das Spiel verloren die Pfälzer 2:3 – auch weil

sich auf dem Platz schnell herumgesprochen

hatte, dass das sportliche Ergebnis bedeutungslos

geworden war. Bochum verzichtete

daraufhin auf einen Einspruch.


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