Viele Spanien-Ur- lauber müssen sich bei einer Ebro-Tour zwischen ...

andreesangelreisen

Viele Spanien-Ur- lauber müssen sich bei einer Ebro-Tour zwischen ...

46 praxis klassisch

Reise

Spaniens guter Ruf als

Angelland beruhte

in der Vergangenheit

hauptsächlich auf seinen

Ebro-Wallern. Aber

auch die exzellenten

Zander-Bestände spielten

eine nicht zu unterschätzende

Rolle. Für

viele deutsche Angler waren diese beiden

Fischarten jahrelang der Hauptgrund, einen

Angelurlaub an den Riba-Roja-Stausee zu unternehmen.

Der Schwarzbarsch als dritte attraktive

Raubfischart wurde erst in den letzten

Jahren zum Trendfisch.

Zander gibt es im Riba-Roja-Stausee in großer

Zahl. Zumindest im Hochsommer gibt es

sie quasi an jeder Ecke bzw. Kante, sobald

2Nimm

Viele Spanien-Urlauber

müssen sich

bei einer Ebro-Tour

zwischen Zander

oder Wels entscheiden.

Müssen sie das

wirklich? Gunnar

Schade meint, das

beides gleichzeitig

geht. „Nimm beide“,

lautet sein Credo.

11/2010 www.esox.de

das Wasser tiefer ist als vier Meter. Dennoch

sind sie nicht einfach zu beangeln, zumindest

dann nicht, wenn man sich auf Kunstköder

festlegt.

Als Kunstköderfreunde beim Zanderangeln

stand für uns schon vorher fest: „Dropshot-

Rig“ und „Faulenzen“ werden es richten. Also

wurde „eine Tonne“ Kunstköder aufs Boot

verladen und rauf ging’s auf den Riba Roja.

Die Suche nach dem optimalen Zanderspot

begann. Kaum hatten wir die erste Kante gefunden,

wo es von zwölf auf sieben Meter

hochging, waren auch gleichzeitig Anzeigen

auf dem Echolot: dicht gedrängte Sicheln!

Sollten das schon die Zander sein?

Hänger, Hänger, Hänger...

Ersten Wurf durchsacken lassen, drei Kurbelumdrehungen,

kleiner Tock auf hartem

Grund, wieder drei Kurbelumdrehungen und

großer Tock. Mario hatte bei seinem ersten

Wurf auf Zander schon den ersten 60er verhaftet.

Es waren also tatsächlich Zander in

der Anzeige. Mathias und ich hingegen waren

irgendwie auch nach dem ersten Wurf im

Drill. Allerdings nicht am Fisch, sondern eher

in versunkenen Olivenbäumen oder anderen

Hindernissen. Nach einem Ortswechsel begann

dasselbe Spiel von vorn: Hänger, Hänger,

Hänger!

Dennoch gab es ab und an einen Fisch zu

drillen, so dass wir etwas großzügiger mit

unseren Ködern umgingen. Nachdem wir

dann ca. dreißig Gummifische versenkt und

fünf Zander verwarnt hatten, stand das erste

Fazit fest: Zander sind in Unmengen vorhanden

– aber Köderfallen auch! Ganze Dörfer,


die geflutet wurden, warteten am Grund des

Stausees nur darauf, unsere Köder zu „fressen“.

Dropshot und „Faulenzen“

waren nicht optimal

Damit stand fest: Dropshotting oder Faulenzen

beide Methoden waren nicht das

Optimum einer geschmeidigen Zanderangelei

hier. Tag eins endete also erst mal damit,

dass 30 neue Jigheads einen neuen Gummi

bekamen. Auch die Vorfächer änderten sich,

so dass jetzt nicht mehr mit 0,35 Fluorocarbon

gefischt wurde, sondern deutlich stärkeres

45er zum Einsatz kam. Das Problem

war nämlich, dass viele Abrisse auch ohne

großen Kraftaufwand zustande kamen. Es

konnten also nur Muscheln am Start sein, die

uns mit ihren scharfen Schalen die Vorfächer

harDbaiTS Für bEiDE.

Kleiner Waller auf einen

Squirrel 76.

ü-70er Zander auf einen

Muscle Deep Crankbait.

NiMM 2!

Das haben Gunnar und

Mario wörtlich genommen

und bei einem Doppeldrill

Zander und Wels

nebeneinander gefangen

(Foto links).

DiE KirChE

iM SEE.

im riba roja

sind ganze Dörfer

versunken.

Dieser Kirchturm

ist nur

die Spitze des

„Eisbergs“

holZ ohNE

ENDE.

Versunkene olivenbäume

voller

Muscheln sind

„Köderfresser“.

durchrasiert hatten. Dennoch war eine Stunde

nach Sonnenuntergang auch am zweiten

Tag die Hälfte der fertigen Jigs und einige

Dropshotmontagen verangelt. Dabei lag

die Zanderquote bei 16 Fischen zwischen 45

und 67 Zentimeter, was sich für uns als Ebro-

Neulinge zunächst ganz gut anhörte.

Waller-Knaller

und Zander-plateau

Am dritten Tag wurden wir den Zandern

erstmals untreu: Wir fuhren abends in eine

Bucht, in der es immer wieder „knallte“.

Knallen im wahrsten Sinne des Wortes, denn

den Wallern beim Rauben zuzusehen, fordert

förmlich dazu heraus, einen zu fangen! Das

ging dann schneller als wir dachten. Schon

www.esox.de 11/2010


Fotos: G. schade

48 praxis klassisch

Reise

nach dem dritten Wurf konnte die nagelneue

Rocksweeper, die eigentlich für Zander gedacht

war, mit einem 1,13 Meter langen Wels

zeigen, was in ihr steckte

Danach wäre beinahe das Welsfieber ausgebrochen.

Aber unsere Mission hieß Zander!

Ziel war es ja, herauszufinden, wie das mit

dem Zander auf dem Ebro-Stausee am besten

läuft. Außerdem wollte ich die 90-Zentimeter-Marke

knacken. Immerhin hatten wir

trotz Wind an diesem Tage 12 Zander plus

den Bonus-Waller gefangen. Das ließ hoffen,

dass auch bald der erste große Zander kommen

würde.

Beim Abendessen zeigte uns Campleiter Volker

auf der Karte noch einige Stellen, die im

letzten Herbst fast täglich Fische über 90

Zentimeter gebracht hatten. Eine davon war

das Zanderplateau – eine Stelle, die ganztägig

Fisch versprach. In der späten Abenddämmerung

sowie morgens sollten wir es

flach auf fünf bis sieben Meter versuchen,

und tagsüber am Kantenfuß bis in 12 Meter

Tiefe. Die für uns schönste Ansage war, dass

das Plateau nicht so hängerträchtig sei.

Kaum dort angekommen, zeigte das Echolot

Zander über Zander. Wir packten den Driftsack

aus, um bei langsamer Drift zu fischen.

Hänger gab es zwar immer noch, weshalb

ich mit Stehauf-Jigs mit Krautschutz fischte.

11/2010 www.esox.de

Schon nach kurzer Zeit saugte sich der erste

dicke Zander das Teil ein. 82 Zentimeter – ein

schöner Fisch! Mario bekam einige Zeit später

ebenfalls einen Fisch auf den Ring Shrimp

von Reins, ebenfalls ein Krebs-Imitat.

Mathias, unser dritter Mann im Boot, kramte

irgendwann einen Fireball-Jig aus und bestückte

ihn mit einem Gummiköder! Kaum

war das Ding unten, gab es auch da schon

den ersten Biss. Also wechselten alle auf

Fireball-Jigs, wiederum hoffend, einen Dicken

zu fangen. Doch der nächste Fisch ließ

trotz einiger vielversprechender Fehlbisse

lange auf sich warten.

28 Zander in sechs stunden

Volker hatte uns immer wieder erzählt, dass

Naturköder am besten fangen. Daher wurden

wir dem Kunstköderangeln untreu. Mit echten

Krebsen zu angeln, schied zwar aus, weil

das in Spanien verboten ist. Aber tote Lauben

(Ukeleis) sind perfekte Köder fürs Vertikalangeln

mit dem Fireball-Jig.

Diesmal fuhren wir erst am späten Nachmittag

wieder zum Plateau, um mit Lauben

am Fireball den nächsten Angriff zu starten.

Es dauerte wieder nicht lange, bis der erste

Fisch am Haken hing. Aber mit den toten Köderfischen

ging die Beißerei so flott weiter,

wie sie begann. Die effektivste Methode war

scheinbar gefunden und drei Zehnerpacks

GUMMi FäNGT

ZWEiMal.

beim Zanderjiggen

auf dem Ebro kam

dieser 1,35er Wels

auf Kopyto.

Vorschriftsmäßig

biss dieser 72er

Zander ebenfalls

auf weißen Kopyto.

gefrorene Lauben schnell verangelt. 28 Zander

in sechs Stunden – so lautete die Bilanz.

Die Durchschnittsgröße stellte uns jedoch

nicht zufrieden. Nur bis ungefähr 70 Zentimeter

maßen die gefangenen Fische. Aber

immerhin: Fireball funktionierte sehr gut!

Man musste nur darauf achten, dass die Köder

nicht ruckartig und auch nicht zu viel bewegt

wurden. Wenn höher als 50 Zentimeter

vom Grund gefischt wurde oder zu schnelle

bzw. hohe Auf- und Abwärtsbewegungen gemacht

wurden, gab’s keine Bisse mehr.

Größer mit Kunstköder

Die Fangerfolge der nächsten Tage waren

ähnlich gut: An keinem Tag wurden weniger

als zehn Zander gelandet. Immer dann, wenn

wir unsere Lauben verangelt hatten, stellten

wir wieder mit Kunstködern und anderen

Methoden als dem Fireball-Jig den Zandern

nach. Ausgerechnet dabei gingen aber die

besseren Fische an den Haken!

Eines Abends kam ich auf die Idee, mit großen

Crankbaits direkt übers Plateau zu

schleppen. Und siehe da, ein 77 Zentimeter

langer Stachelritter konnte dem Bottom

Tapping nicht wiederstehen. Immer wieder

knallte der Muscle Deep von Illex auf dem

harten Grund auf, bis dann ein Ruck in der

FirEball alS

DUo-CaTChEr.

Der Köderfisch am

Fireball-Jig erwies

sich als ultimativer

Zanderkiller und verführte

unter anderem

diesen massiven 75er.

Ständig mit von der

Partie waren die Waller,

die die feinen Jighaken

hart prüften.


Rute plötzlich nicht der Grund, sondern ein

Fisch war. Einen Tag später fing Mathias mit

dem Deep Dive Arnaud kurz nach dem Dunkelwerden

sogar vom Steg aus einige Fische.

Aber effektiv waren Wobbler dennoch nicht.

Zu viele Fehlbisse, und bis auf den 77er keine

großen Fische. Für Freunde der Hardbaits

kann man also maximal raten, erst abends

die Wobblerkiste aufzumachen, denn dann

stehen die Zander flach. Tagsüber gab es nur

im tiefen Wasser den einen oder anderen

Fisch auf Rapala Deep Runner. Das Schleppangeln

haben wir daher nach kurzem Test

wieder eingestellt.

Wels in serie!

Morgens beim Frühstück hörten wir mit,

dass die „Welsfraktion“ große Zander fing.

Andy Weyel z.B. hatte einen 90er Zander

beim Welsblinkern erwischt und auch Mario

Lange erzählte von Zandern an irgendei-

Christian hoing von andrees angelreisen

ist immer vor ort.

GuidinG am

riba roja

Gunnar Schade fischte mit den Guides

von Andrees Angelreisen. Permanent

vor Ort ist Christian Höing über

info@andrees-angelreisen.de zu erreichen.

„Sondertouren“ bei Mario Lange

(www.Fliegenfischer.cc), Mail: office@

fliegenfischer.cc oder Stefan Seuss

(www.neckarwaller.de) Mail: stefanseuss@web.de

nem Wehr namens Flix. Da mussten wir hin!

Zum Glück hatte Welsguide Mario Lange sogar

Zeit für uns und zwei Bellyboote plus ein

Pontoonboot im Auto liegen! Glück muss der

Mensch haben...

Vor Ort öffnete sich eine Szenerie, wie ich sie

noch nie befischt habe. Das Wehr war riesig

und hatte mit den heimatlichen Wasserbauwerken

nichts gemein. Wallerguide Mario

erzählte, dass er hier schon einen Wels

über 230cm Länge gefangen hat und das es

hier viele Welse gibt. Die vielen kleinen Waller

am Wehr machen am Anfang immer Spaß

und gute Zander sind häufig mit von Partie.

Auch die Strömungen vor den Wehrtoren

wurden noch gründlich erklärt, damit niemandem

etwas passiert.

An „Tor Eins“ gab es - wie in Spanien scheinbar

üblich - schnell den ersten Fisch. Direkt

vor die Stahltür werfen, absinken lassen und

klassisch den Grund abklopfen hatte schnell

zum Erfolg geführt. Nachdem Mario und ich

je einen kleinen Wels verhaftet hatten, öffnete

sich auch Tor zwei. Da war dann der

„Zonk“ drin. Zweimal Hänger und kein Fisch!

Tor drei brachte dann aber wieder zwei kleine

für mich und irgendwann waren wir dann

am wirklich offenen Tor, wo sich an der Kante

ein Ringstrom bildete, der das Belly einfach

festhielt. Mario Lange erklärte: „Da geht immer

was. Die ersten Würfe bringen immer

Biss, meist sind es aber Waller. Die Zander

stehen lieber an den weniger durchströmten

Toren.“

angeln mit „Fracksausen“

„Egal, wir schauen mal“, entgegnete ich

und warf wie immer kurz vor die Stahlwand.

Durchsacken lassen, klopf, klopf am Grund

und mit einmal war die ablaufende Strömung

so stark, dass der Köder den Grund nicht

mehr erreichte. Also schnell einkurbeln!

Doch daraus wurde nichts, denn mit einem

mal gab es einen Knall in der Rute wie ich

ihn, ehrlich gesagt, noch nicht kannte! Der

Fisch drehte mir fast die Rute aus der Hand,

blieb aber nicht hängen. Danach lockerte ich

die Bremse ein wenig und musste mir gleichzeitig

anhören: “Wenn die Fische erst mal

über zwei Meter haben, dann kann sich das

genauso anfühlen!“

Irgendwie bekam ich ein wenig Fracksausen.

Denn hätte dieser Fisch am Haken gehangen,

hätte ich wohl eine kostenlose Ebrorundfahrt

mit dem Belly bekommen. Ein zwiespältiges

Gefühl oder besser Respekt vor dem was da

gebissen hatte, machte sich breit. Ich ließ

mir dann noch mal die besten Zandertore


50 praxis klassisch

Reise

etwas genauer beschreiben und Mario zeigte

dann auch gleich dabei, dass es sie gibt

und fing einen guten Zander auf Ansage direkt

an der Stahlwand, wo wir auch die Welse

fingen.

Rundum war dieser Angelausflug eine der

abenteuerlichsten Angeltouren, die ich je

mitgemacht habe. Ein brachiales Ambiente,

bei dem auch Brachiales beißen kann. Im

Camp wieder angekommen, war der Ausbruch

des Welsfiebers jetzt nicht mehr aufzuhalten.

Immerhin hatten wir bei der Tour

ans Wehr neun Welse in drei Stunden gefangen.

Das machte einfach Appetit auf mehr

Bartelträger in XXL. Da das „Projekt Großzander“

aber immer noch offen war, vereinbarten

wir für den letzten Angeltag eine Ebro-Welstour.

Furioser abschluss

Dieser letzte Tag begann schon furios. Unerwartet

früh weckte mich Mathias für ein

Foto-Shooting: Er hatte auf Fireball-Jig mit

Naturköder einen Wels von 1,61 Meter gefangen!

Danach ging es mit Guide Christian und

einem Boot auf dem Trailer zum Ebro-Fluss

FlUoroCarboN PFliChT!

Wer die Fireballs ohne Fluorocarbon-Vorfach

fischt, verliert viele

Köder an den scharfen Muschelkanten!

11/2010 www.esox.de

– hochmotiviert, versteht sich. Was ich nicht

gesagt, aber insgeheim geplant hatte, war

Zander zu jiggen. Denn auch der Ebro selbst

soll stattliche Zander haben. Auch im Herbst

und Winter sind diese an den tiefen Stellen

angeblich leichte Beute. Da ich aber wusste,

wie große Welse beißen, hatte ich statt der

Zanderrute eine Pezon&Michel XXL Specialist

eingepackt.

Christian machte für sich und Mario „Plomb

Teaser“ und „Kalamarie-Montagen“ fertig,

während ich jiggte. Kaum hatten die anderen

beiden angefangen, ging’s auch schon

los mit dicken Wallern. Nach einem Fehlbiss

bei Christian gab es einen richtigen Ruck

bei Mario und der erste dicke 1,66er Ebrowels

konnte gelandet werden. Dann zog ich

mit einem Jig-Wels von eineinhalb Metern

gleich.

Nachdem dann Christian auch einen Wels

gefangen hatte, fuhren wir an eine richtig

tiefe Strömungskante, wo der Ebro an eine

Steinkante knallte und das Wasser 12 Meter

tief war. Hier sollte es zwar Zander geben,

aber der 30-Gramm-Kopf wollte einfach

nicht den Grund erreichen. Selbst 50 Gramm

war noch zu leicht. Mario gelang der Grundkontakt

mit seiner Kalimarimontage dann

brUTalE PEiTSChE.

Die rocksweeper von abU erwies

sich der Doppelbelastung durch

Zander und Waller gewachsen und

hat sie in Serie bezwungen.

EiNE STEllE –

ZWEi räUbEr.

Mario lange

sowohl mit einem

Zander...

...als auch mit

einem Wels vom

gleichen Platz.

zwar auch nicht, aber wenn von Fachmann

Christian Höing geklopft wird, muss man da

auch nicht unbedingt hin um einen 180 Zentimeter

langen Wels auf den „Schleim“ zu legen.

Irres Angeln!

97er im Nachtrag

Neun Welse bis 185 Zentimeter in fünfeinhalb

Stunden lassen auf traumhafte Bestände im

Ebro schließen. Fluss und Wehr haben vielleicht

eine noch höhere Welsdichte als der

Stausee, aber selbst beim Zanderangeln auf

dem Riba Roja wird sich der eine oder andere

Wels nicht vermeiden lassen.

Das Zanderangeln ist sehr kurzweilig und

konkurriert selbst bei 40 Grad im Schatten

erfolgreich mit deutschen Spitzengewässern

wie Elbe oder Strelasund. Damit das

so bleibt, ist Catch&Release gute Sitte, aber

wer tiefer als zehn Meter fischt, sollte sich

aufs Verwerten einrichten oder dem Koch vor

Ort den Zander zur Zubereitung reichen.

Fakt ist: Zander oder Wels – wer das eine

will, kommt am anderen nicht vorbei! Während

unserer Anwesenheit wurden zwei große

Zander beim Welsangeln gefangen. Wer

mit Wobblern auf Schwarzbarsch fischt, dem

kann es sogar passieren, drei Fischarten bei

einem Ausflug zu fangen.

Für den Fluss sind Guides ein absolutes

Muss, denn auf eigene Faust mit Boot wird’s

schwierig. Das Wissen um Untiefen und

Spots sind es, die einen guten Guide ausmachen.

Und die Jungs vor Ort haben in dieser

Hinsicht einen Super-Job gemacht!

Am Ende blieb uns zwar der ganz kapitale

Zander jenseits der 90 Zentimeter versagt,

aber Matthias war mit 85 Zentimetern

gaaanz dicht dran. Und dass wir mit der

Fireballangelei richtig lagen, bestätigte uns

Guide Manni im Nachtrag. Wir hatten ihm

unsere letzten Fireball-Jigs da gelassen, und

bekamen zwei Wochen nach unserer Heimkehr

die „Vollzugsmeldung“: 97 Zentimeter

auf Fireball-Jig mit toter Laube!

schützt

EurE KöDEr!

Kleiner Tipp an dieser Stelle: Schützt eure

Köder! Denn Gummifische schmelzen und

Wobbler platzen, wenn die Schattentemperatur

die 40 Grad Celsius Marke übersteigt.

Also wurde nach dem Frühstück

Siesta gemacht, damit uns nicht dasselbe

Schicksal widerfuhr wie meiner Keitechbox.

Die ist in der Hitze „abgeschmiert“...

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