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14. MAI 2008 l AUSGABE 10

Kreative

Pause

Ein Ausstieg auf Zeit kann die Liebe zum Job neu entfl ammen.

TRAVEL ONE zeigt Voraussetzungen, Chancen und Risiken ➤ 10

T&M Media GmbH & Co. KG ∙ Pf 10 07 51 ∙ 64207 Darmstadt

PVST ∙ DPAG ∙ Entgelt bezahlt

DAS MAGAZIN FÜR REISEPROFIS

INTERVIEW

Kenias neuer

Tourismusminister

Wie Najib Balala

das Land aus der

Krise bringen will ➤ 8

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14.5.2008 TRAVEL ONE 1

www.travel-one.net


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2 TRAVEL ONE 14.5.2008


■ Vielleicht wundern sich manche von Ihnen, dass wir diesmal den Berufsausstieg

auf Zeit zum Titelthema gemacht haben. »Jetzt bringen die meine

Mitarbeiter auch noch auf dumme Gedanken«, höre ich schon den einen

oder anderen fluchen, »statt sie zum Verkaufen zu motivieren«.

Nein, liebe Chefs, TRAVEL ONE will Ihre Mitarbeiter nicht in Horden vom

Schreibtisch an den Strand locken. Aber je rascher sich die touristische

Arbeitswelt wandelt, desto wichtiger wird es für Reiseprofis, über den

Tellerrand zu blicken. Der Arbeitsalltag verdichtet sich immer stärker.

E-Mail und Mobiltelefon erfordern schnelle Reaktionszeiten und setzen so

manchen unter den – gefühlten oder tatsächlichen – Druck, ständig

Vorsicht vor der

Hamsterrad-Falle

erreichbar sein zu müssen. Die Altersschwelle, um den Job an den Nagel

zu hängen, verlagert sich von heute durchschnittlich 61 Jahren beachtlich

nach oben. Gleichzeitig werden Jobwechsel auch für Altersgruppen, in

denen man früher gemeinhin »bis zur Rente« bei einem Arbeitgeber

verharrte, immer selbstverständlicher.

All dies verlangt wachsende Flexibilität und schafft neue Zwänge.

Aber es birgt auch neue Chancen und Freiheiten – zum Beispiel zwischen

zwei Jobs oder im Rahmen einer Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und

Arbeitnehmer. Längere Auszeiten sind dabei weder ein Muss noch werden

sie sich zum vorherrschenden Trend entwickeln. Aber es lohnt sich, hin

und wieder mal intensiv über die berufliche Lebensplanung nachzudenken,

um nicht mit Mitte 50 demotiviert und ausgebrannt auf dem

Abstellgleis zu landen.

Mailen Sie uns Ihre Meinung.

c.schmicke@travel-one.net

10 l 2008 editorial

Christian Schmicke

Chefredakteur

14.5.2008 TRAVEL ONE 3


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Einen

Travel Counsellor als

HEIMARBEITER

zu beschreiben ist dasselbe wie zu sagen, ...

...dass Elvis ein

gewöhnlicher Sänger war.

Bianca Berensfreise,

bester neuer Travel Counsellor 2007

Selbstverständlich wird keine dieser Aussagen den

Menschen gerecht. Weder dem King of Rock ‘n

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Presley international ein Begriff. Er verkaufte insgesamt

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4 TRAVEL ONE 14.5.2008

P-DE-CL0004


Foto: stockXpert

14

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Gesunde Ernährung ist in der

inhalt

Wellness-Hotellerie ein Top-Thema.

titelthema

10 KREATIVE PAUSE. Voraussetzungen, Chancen

und Risiken des Ausstiegs auf Zeit. 13 Interview.

»Keine Angst vor einem Karriereknick.«

puls

6 Lufthansa. Überraschender Deal mit Sabre.

7 Trendmesser. Reisebüros befürchten Probleme

mit E-Ticketing-Regelung der IATA.

8 Interview mit Najib Balala.

Der neue kenianische Tourismusminister will das

Land mit Marketinginvestitionen voranbringen.

produkt

14 WELLNESS. Das Thema Ernährung wird immer

wichtiger. 16 Ernährungswochen. »Metabolic

Balance« soll Pfunde purzeln lassen. 18 Wellness-

Welle. Auch in Dänemark wächst das Wohlfühlsegment.

20 Arosa Resorts. Themenpakete für

Menschen mit chronischen Leiden und Schmerzen.

22 TUI Cruises. Erstes Schiff wird die heutige Galaxy –

der Veranstalter verrät erste Details.

24 Airlines / Airports. Gute Wachstumschancen für

BBI +++ Hainan Airlines kommt nach Deutschland

+++ Lufthansas Kaufambitionen.

26 Neckermann. Neustart für Dynamic Packaging.

14.5.2008 TRAVEL ONE

sales

Menschen machen Meinungen.

Wir zeigen die Köpfe.

28 FAR EAST LIVE SEMINAR. 200 Reiseprofis entdecken

mit Meier‘s Weltreisen Schanghai & mehr.

30 TUI INSIDE. Der Konzern feiert an der türkischen

Riviera und in Istanbul seine besten Verkäufer.

destination

34 BAY OF FUNDY. Die Bucht im Osten Kanadas

ist nicht nur wegen des riesigen Tidenhubs eine

Attraktion.

37 BALTIKUM. Tallinn, Riga und Vilnius bieten

historische Pracht und quirliges Leben. 38 Interview.

Tourismuswerber Marc Burgdorff über die

Reize des Baltikums.

40 Franche Comté. Die französische Region will

sich in Deutschland aktiver vermarkten.

exit

42 Peps. Schnäppchen für Touristiker.

43 TV Tipps.

44 Menschen. Neue Chefin bei Holiday Autos.

44 Feedback.

45 Impressum.

46 Menschen. Sharam Sadatel von Cunard.

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puls mix

Beim Mitbewerber läuft‘s ohne

GDS-Gebühr – Amadeus Deutschland-Chef

Holger Taubmann (links) in der Zwickmühle.

DRV-Vorstand Otto Schweisgut:

Konfrontationskurs zeigt Wirkung

Vorzugspreise – doch ohne GDS-Gebühr?

■ Die Branche hatte sich darauf eingerichtet,

dass der Streit um das sogenannte

Vorzugspreismodell der Lufthansa vor

dem Bundeskartellamt ausgefochten würde,

da kam doch noch Bewegung in die

Sache. Reisebüros, die die Vorzugspreise

über Sabre buchen, müssen das GDS-Entgelt

in Höhe von 4,90 Euro nicht zahlen.

Eine gute Nachricht – das meinte auch

Rainer Klee, Chef des Consolidators Aerticket:

»Die Einigung von Sabre und Lufthansa

ist richtungsweisend«, erklärte er

und war sofort vom entschiedenen Kritiker

der Vorzugspreise zum Unterstützer

gewandelt. Er werde »umgehend die rund

1.000 Reisebüros unter unseren Agenturen,

die an Sabre angeschlossen sind, für

die LH-Vorzugspreise freischalten«.

Der DRV, der wettbewerbsrechtliche

Schritte gegen die Vorzugspreise eingeleitet

hat, reagierte ebenso überrascht wie

erfreut. »Offenkundig hat Lufthansa eingesehen,

dass ihr geplantes Modell wettbewerbsrechtlich

angreifbar und auf dem

Markt nicht durchsetzbar ist«, mutmaßt

Otto Schweisgut, der im Vorstand des

Verbandes für Flugthemen zuständig ist.

Er sieht darin einen Erfolg der DRV-Strategie.

Schließlich sei die Vereinbarung

zwischen Lufthansa und Sabre kurz vor

einem Termin des Verbandes beim Kartellamt

bekanntgegeben worden, der für

vergangenen Freitag angesetzt war.

Der Termin ist nun auf Anfang Juni

verschoben, damit der Sachverhalt neu

bewertet werden könne. Ziel des DRV

bleibe eine Einigung mit allen GDS, unterstreicht

Schweisgut: »Die Fluggesellschaften

dürfen ihre GDS-Kosten nicht

auf den Vertrieb abwälzen.«

Keine gute Nachricht war die Ankündigung

von Lufthansa und Sabre dagegen

für Marktführer Amadeus. Der reagierte

empört. »Die Entscheidung, Sabre-Kunden

keine Vorzugspreis-Gebühren zu berechnen,

hat uns sehr überrascht«, teilt

die Zentrale in Madrid auf Nachfrage mit.

»Das untergräbt die Entscheidung der

Lufthansa, ihre neue Tarifstruktur mit einem

kanalbezogenen, aber nicht mit einem

GDS-spezifischen Aufschlag einzuführen.«

Die Airline betreibe damit eine

»Diskriminierung«.

Wie das GDS reagieren will, ist offensichtlich

noch nicht klar. »Amadeus wird

die bestehenden Abkommen mit Lufthansa

prüfen, um sicherzustellen, dass

keine negativen Auswirkungen für Amadeus-Reisebüros

entstehen«, heißt es nur

nebulös. Viele Alternativen gibt es nicht.

Bleibt man hart, droht der Verlust von

Marktanteilen. Und damit sich Lufthansa

bewegt, müssen die Preise runter. CS

6 TRAVEL ONE 14.5.2008


»Wir kommen

wieder.«

Tor Olav Troim, Vertreter des norwegischen

Reeders John Fredriksen, nach der TUI

Hauptversammlung am 7. Mai.

Zuvor war ein Antrag des größten

TUI-Aktionärs gescheitert, TUI-Aufsichtsratschef

Jürgen Krumnow abzuwählen

TRAVEL ONE Trendmesser

Rechnen Sie angesichts

der Einführung von 100 Prozent

E-Ticketing durch die IATA

zum 1. Juni mit Problemen?

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© 2008 Offi ce of the Governor, Economic Development and Tourism. OSMY08

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Foto: TRAVEL ONE

puls im gespräch

Wie wollen Sie Kenia wieder

attraktiv machen, Herr Balala?

Das Interview führte Christian Schmicke.

Najib Balala (41) ist seit einem Monat

Tourismusminister Kenias.

Sie sind seit drei Wochen

Tourismusminister Kenias.

Wie stabil ist die Lage im Land?

■ Kenia ist zur Normalität zurückgekehrt.

Die Lage ist friedlich und ich bin fest überzeugt

davon, dass das so bleibt. Die Auseinandersetzungen

drehten sich nicht nur um

eine Regierung, sondern es ging in erster Linie

um die Demokratie. Und am Ende hat die

Demokratie gesiegt.

Welche Chance geben Sie der

großen Koalition, auf die sich die

bisherige Regierung und die ehemalige

Opposition, der Sie auch angehörten,

verständigt hat?

■ Es wäre eine Katastrophe, wenn diese Regierung

scheitern würde, und alle wissen das.

Deshalb bin ich sehr zuversichtlich, dass wir

das Land nun gemeinsam nach vorn bringen

werden. Wir sind bereit, an die Arbeit zu gehen

und dem Land Innovation zu bringen.

Dem Tourismus hat der Konflikt

im Land schwer geschadet. Wie

wollen Sie erreichen, dass schnell

wieder mehr Besucher kommen?

■ In der Tat müssen wir einen starken Rückgang

der Gästezahlen feststellen, obwohl die

touristischen Regionen nie von gewalttätigen

Auseinandersetzungen betroffen waren. Meine

Europa-Reise, bei der ich Touristiker und

Journalisten treffe, soll dazu beitragen, ein

Zeichen zu setzen und zu sagen: Kenia ist

wieder da!

Wollen Sie die Urlauber über

günstige Preise zurückholen?

■ Nein, ich laufe jetzt nicht herum und erkläre

den Hoteliers, sie sollten ihre Preise halbieren.

Und auch die Visagebühren werden wir

nicht abschaffen. Wir wollen, dass schnell

wieder viele Gäste kommen, aber das bedeutet

nicht, dass die Preise ins Bodenlose fallen.

8 TRAVEL ONE 14.5.2008


Kenias große Koalition

Seit dem 14. April hat Kenia eine neue Regierung. Sie setzt sich aus

Gefolgsleuten des bisherigen Oppositionsführers Raila Odinga, der

nun Premierminister ist, und aus Anhängern von Präsident Mwai Kibaki

zusammen. Die Auseinandersetzungen zwischen beiden Fraktionen

nach den Wahlen Ende 2007 hatten zu blutigen Unruhen in den politischen

Zentren des Landes geführt.

Der neue Tourismusminister, Najib Balala, gehört der Partei ODM des

neuen Premiers Raila Odinga an und bringt sowohl auf dem politischen

Parkett als auch im Tourismus einige Erfahrung mit. Balala war Bürgermeister

von Mombasa, Vorsitzender der Mombasa Coast Tourist Association

und der Industrie- und Handelskammer Mombasas und bis 2006

Minister für Gleichberechtigung, Sport, Kultur und Soziales.

Zwischen 1997 und 1998 war er zudem Gründungsmitglied des Kenya

Tourist Boards. Laut kenianischen Medien gilt Balala als integrer

Politiker; seine Ernennung hat in der Tourismusindustrie des Landes

breite Zustimmung gefunden.

Sozusagen als »Starthilfe« hat die EU der neuen Regierung rund 7,1 Millionen

Euro für Marketingmaßnahmen zur Förderung des Tourismus bewilligt.

Etwa die Hälfte dieses Betrages will der kenianische Staat dem

Tourismusministerium geben. Tourismusminister Balala hat zudem seine

Absicht erklärt, weitere Mittel mit Hilfe der Privatwirtschaft aufzutreiben.

Welcher andere Weg bleibt Ihnen?

■ Unser Augenmerk wird in erster Linie auf

dem Marketing liegen. Begleitet wird dies

durch Investitionen ins Produkt – in Sicherheit,

Infrastruktur und Servicequalität.

Woher nehmen Sie das Geld dafür?

■ Eigentlich ist Kenia kein armes Land.

Die vorhandenen Mittel müssen nur in die

richtigen Kanäle fließen.

Wie soll das erreicht werden?

■ Es wird eine interministerielle Konferenz

unter der Leitung des Premierministers

geben, auf der über die wichtigsten

Investitionen entschieden wird.

Welche sind das aus Ihrer Sicht

als Tourismusminister?

■ Im Bereich Infrastruktur muss vor allem

in das Straßennetz investiert werden. Und

in den Städten sind dringend Investitionen

in das öffentliche Verkehrsnetz erforderlich

– zum Beispiel in U-Bahnen. Zur Verbesserung

der Servicequalität gründen wir

eine Tourismusakademie. Der Bau der

Akademie, durch die wir unsere Mitarbeiter

im Tourismus auf Management-Funktionen

vorbereiten werden, soll noch in

diesem Jahr abgeschlossen sein.

Wie soll sich der Tourismus in Kenia

mittelfristig entwickeln. Noch stärker

in Richtung Massenmarkt oder eher

zu mehr Exklusivität?

■ Wir legen großen Wert auf die Nischenmärkte;

auf Besucher, die die natürlichen

Schätze unseres Landes zu würdigen wissen

und bereit sind, dafür nicht wenig Geld

auszugeben. Aber wir brauchen auch den

Massentourismus an unseren Küsten. Anders

kann der Tourismus keinen wesentlichen

Beitrag zur Bekämpfung der Armut

leisten.

S I C H E R S E I N

T H O M A S C O O K R E I S E N

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„Im Urlaub dreht sich bei mir alles

um die Kinder. Das erwarte ich

auch vom Hotel.”

Anja Kling, Schauspielerin

Unsere klassischen Flugpauschalreisen sind die

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14.5.2008 TRAVEL ONE 9


Pause vom Alltag

Ein Sabbatical bringt neue Motivation für

den alten Job, Zeit zum Nachdenken über

Wünsche und Ziele – und verändert

manchmal sogar das ganze Leben.

■ Elizabeth Powell (Foto) ist eine Wiederholungstäterin.

Die 39-Jährige, die als sogenannter

Commercial Specialist beim amerikanischen

Generalkonsulat in Frankfurt

arbeitet, genehmigte sich schon zweimal

eine Auszeit. Das erste Mal war sie 26 Jahre

alt und kündigte dafür damals ihren unbefristeten

Arbeitsplatz in der Verkaufsförderung

der Irischen Fremdenverkehrszentrale in Frankfurt. »Das

war eine schwierige Entscheidung«, erinnert sie sich, »das war ja

eine behördenähnliche Anstellung«, so die Irin. »Aber ich wollte

mir eine Auszeit nicht entgehen lassen, ich hätte das sonst mein

ganzes Leben bereut.« Angst hätten ihr vor allem die Versicherungsangelegenheiten

bereitet – und die Frage, ob sie als Ausländerin

ohne Probleme wieder zurück nach Deutschland kommen

10 TRAVEL ONE 14.5.2008


könne. Aber für ihren Traum, mit dem Rucksack während der

»Working Holidays« ein Jahr lang kreuz und quer durch Australien

zu reisen, war sie bereit, dieses Risiko zu tragen.

Sie bereute es nicht – und sammelte jede Menge Erfahrungen. So

arbeitete sie in Sydney beispielsweise bei Travel Overland; just zu

dem Zeitpunkt als Carlson Wagonlit das Unternehmen übernahm.

»Ich habe dort der Chefin der Incentive-Abteilung zugearbeitet und

mich um die buchhalterischen Fragen gekümmert.« Doch die Jobs

im Land der Kängurus waren nicht immer so qualifiziert. Flexibilität

ist ein Muss. Die Irin erntete Wassermelonen, fuhr Traktor, arbeitete

während eines Drei-Tage-Törns als Köchin auf dem Backpackerschiff

»Siska« vor den Whitsunday Islands in Queensland und

putzte auch mal in der Jugendherberge von Perth vier Wochen täglich

drei Stunden lang die Toiletten. »Dafür durfte ich dort umsonst

wohnen«, sagt sie und lacht.

Ungewohnte Tätigkeiten ausführen und neue Facetten an sich

kennenlernen: »Viele Menschen erleben das, wenn sie ihr gewohntes

Umfeld verlassen«, weiß Barbara Hess. Die Geschäftsführerin

von Imanent Beratung und Training führte für ihr Buch »Sabbaticals«

mit vielen Menschen Gespräche – und erlebte das Gefühl am

eigenen Leib. Während ihrer dreieinhalbmonatigen Auszeit wanderte

sie 1.000 Kilometer den Jakobsweg entlang. »Für die Menschen,

die ich unterwegs traf, war ich ein unbeschriebenes Blatt«,

sagt die heute 41-Jährige. »Für mich persönlich war es ein neues

Foto: stockXpert

Literaturtipps

sabbatical titelthema

■ Barbara Hess: Sabbaticals. Auszeit vom Job – wie

Sie erfolgreich gehen und motiviert zurückkommen.

F.A.Z.-Institut für Management-, Markt- und Medieninformationen;

informativer Ratgeber mit vielen

praktischen Tipps auch zu Formalien wie vertraglichen

Regelungen oder anderen juristischen Grundlagen etc.

■ Barbara Link: Sabbatical. Aussteigen auf Zeit;

digital vertriebener Ratgeber, der auf 32 Seiten knapp

und informativ wichtige Fragen rund um das Thema

behandelt; mit Tipps zur Gestaltung des Sabbaticals;

kann als PDF gegen eine Gebühr von 5,90 Euro unter

www.vericon.de heruntergeladen werden.

■ Anke Richter: Aussteigen auf Zeit. Das

Sabbatical-Handbuch; viele Erfahrungsberichte (unter

anderem von Fernsehmoderatorin Sandra

Maischberger) machen Mut; gut als Motivationsschub;

eher zum Schmökern, weniger praktische Tipps.

und angenehmes Gefühl, nicht immer die toughe Managerin sein

zu müssen, sondern mir auch mal helfen lassen zu können.«

Neue Lebensqualität. Auch Jochen Gehlert machte während

seiner Auszeit ungewohnte Erfahrungen: »Das war wie ein neues

Leben, einfach mal nachmittags bei schönem Wetter joggen zu können,

in einem Straßencafé zu sitzen oder schon um 18 Uhr Abendbrot

zu essen«. Der frisch gebackene Geschäftsführer von Worldwide

Events Sports and Travel in Aschaffenburg zog mit seinem drei

Monate dauernden Sabbatical einen radikalen Schlussstrich unter

sein vorheriges Leben. Als Gesellschafter und Mitbegründer des

Hotelvermittlungsportals www.mybalearen.com investierte er zuvor

jede Minute ins Geschäft. »Ich war morgens um acht Uhr da und

ging manchmal abends um 22 oder 23 Uhr aus dem Büro«, erinnert

er sich. Ein normaler Arbeitstag bestand für ihn mindestens aus

zwölf bis 14 Stunden. »Die Maschine ist rund um die Uhr auf Hochtouren

gelaufen«, beschreibt der 38-Jährige seinen Arbeitsalltag.

Nach vier Jahren Dauerbelastung war für ihn klar, dass es so

nicht weitergehen konnte. Klar war aber auch, dass ein Herunterschrauben

in der existierenden Organisation nicht funktionieren

würde. Und so teilte er seinem Mitgesellschafter den Ausstieg mit,

verließ Ende vergangenen Jahres die Firma, ließ sich seine Anteile

auszahlen und machte erst mal Pause. »Im Nachhinein habe ich

gemerkt, dass ich total ausgebrannt war«, sagt Gehlert. Mit einem

14.5.2008 TRAVEL ONE 11


Egal wohin es geht:

Die neue Freiheit führt

zu Veränderungen

Tunnelblick sei er durchs Leben gegangen.

Vier Wochen habe er gebraucht, »um runterzukommen«.

Diese Zeit sei nötig gewesen,

um sein vorheriges Leben loszulassen,

erzählt er.

Häufig gehen Menschen in einer Umbruchs-

und Orientierungsphase in ein

Sabbatical, weiß Hess. »Es ist wichtig, für

sich selbst zu überprüfen: Was will ich in

meinem Leben, wo liegen meine Ziele?«

Das sei nach Jahren im Job ein legitimes

Anliegen, findet sie. Deshalb empfiehlt die

Personalberaterin, die Auszeit nicht »vollzustopfen«,

sondern auch bewusst als

»Leerzeit« zu nutzen – Zeit, in der Gedanken

reifen können. »Jemand, der keine

Veränderungen will, sollte die Finger von

einem Sabbatical lassen – denn es verändert

sich auf jeden Fall etwas, wenn nicht

bei den äußerlichen Umständen, dann

doch in der Persönlichkeit«, weiß Hess.

Sie selbst entschloss sich in ihrer Auszeit

dafür, sich selbstständig zu machen.

Für Jochen Gehlert veränderte sich

vieles. Auch privat. Nach nur vier Wochen

verliebte er sich neu und ist seitdem »so

glücklich wie noch nie«, wie er sagt. »Ich

möchte diese wiedergewonnene, ja in der

Form zuvor nie erlebte Lebensqualität der

vergangenen Monate für keinen Job der

Welt wieder aufgeben.« Deshalb achtet er

nun auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen

Arbeit und Freizeit– »Work-Live-

Balance«, wie das neudeutsch heißt. »Wer hart arbeitet, hat das Recht

auch mal früher zu gehen und andere Dinge zu genießen«, formuliert er

es in seinen Worten. Und habe zugleich mehr geistiges Potenzial für

frische Ideen.

Weil das Elizabeth Powell ebenso sieht, gönnte sie sich im vergangenen

Jahr wieder eine Auszeit – diesmal mit Netz, denn sie verabredete

mit ihrem Arbeitgeber den Wiedereinstieg. Sie nutzte die »Freiheit auf

Zeit«, um eine Saison bei einem englischen Reiseveranstalter im Schweizer

Skiferienort Klosters als »customer service representative« zu arbei-

» Die Freiheit auf Zeit hat

mir den Spaß an meiner

Arbeit zurückgebracht« Elizabeth Powell

ten, also als Destinationsleiterin. Finanziell habe sie bei einem Monatsgehalt

von 305 Euro, freiem Skipass und Logis draufgezahlt. Aber: »Ich

habe es mir richtig gut gehen lassen, wohl wissend, dass ich meinen Job

behalte«. Motiviert, voller Energie, mit Enthusiasmus für neue Projekte

und mit weniger Furcht vor Veränderungen sei sie zurückgekommen.

»Der Spaßfaktor an der Arbeit war mir verloren gegangen – und der ist

wieder voll da«. Bei ihr erweiterte sich nach der Abwesenheit das Aufgabenfeld:

»Meine Auszeit hat mir sozusagen eine Beförderung eingebracht«.

Weil sie davon überzeugt ist, dass solche Einschnitte immer

positive Veränderungen auslösen, ist für sie klar: »Meine nächste Auszeit

steht fest – spätestens in zehn Jahren«.

Tanja Ronge

12 TRAVEL ONE 14.5.2008

Foto: stockXpert


T o n

■ Wie lange vorher sollten sich Arbeitnehmer

um die Organisation einer

Auszeit kümmern?

Rechtzeitig (lacht). Meist dauert die

Organisation nämlich länger als gedacht.

Natürlich hängt das von der Länge

der geplanten Auszeit ab. Wer mehrere

Monate oder gar ein Jahr weggehen

möchte, sollte sich mindestens ein Jahr

vorher um die Organisation kümmern.

■ Was ist die größte Hürde?

In psychologischer Hinsicht, die Ängste

zu überwinden, die damit verbunden

sind: Angst vor einem Karriereknick,

dem Neid der Kollegen, dem Imageverlust

und manchmal auch die Angst vor

dem Arbeitsplatzverlust. Über diese

Befürchtungen muss man hinweg sein.

Bezüglich der organisatorischen Seite

ist vor allem das Thema Versicherungen

sehr aufwändig.

■ Sind die von Ihnen angesprochenen

Ängste denn nicht berechtigt?

Aus meinen vielen Gesprächen mit

Sabbatical-Nehmern weiß ich, dass Arbeitnehmer

in der Regel eher eine

Sprosse auf der Karriereleiter nach

oben klettern. Das ist wirklich erstaunlich.

Sie kommen engagiert und motiviert

zurück – und das trägt Früchte.

■ Wie organisiert man ein Sabbatical?

Welche Möglichkeiten gibt es?

Die üblichste und für Arbeitnehmer

beste Variante ist die bezahlte Auszeit.

Dabei spare ich Zeit an – wie in einer

Zeitspardose. Ein Beispiel: Ich arbeite

vier Jahre 100 Prozent, werde aber nur

zu 75 Prozent bezahlt. Das fünfte Jahr

bekomme ich mein Gehalt weiter,

ohne zu arbeiten. Der Vorteil ist, dass

alle Versicherungen weiterlaufen. Ein

unbezahlter Urlaub ist von der Organisation

aufwendiger. Das ist kostspieliger,

weil man die Sozialabgaben selbst

Keine Angst vor einem Karriereknick

tragen muss. Das ist nur für gut verdienende

Menschen oder ein Kurz-Sabbatical

eine Option. Nur zehn Prozent

der Firmen haben feste Regeln. Vieles

muss individuell verhandelt werden.

■ Wie sage ich es meinem Chef?

Wichtig ist, dass ich mir Lösungen

überlege, wie meine Arbeit bewältigt

werden kann. Ich muss es dem Vorgesetzten

möglichst leicht machen, meinem

Wunsch zuzustimmen, das heißt:

vor dem Gespräch eine Strategie überlegen

und Argumente dafür sammeln.

■ Was bringt eine Auszeit?

Das hängt davon ab, wie die freie Zeit

sabbatical titelthema

genutzt wird. Der größte Pluspunkt ist

meiner Meinung nach ein größeres Maß

an Gelassenheit bei der Rückkehr. Diese

Menschen schaffen sich ein Energiedepot,

auf das sie in stressigen Zeiten

zugreifen können.

■ Was bringt eine Auszeit der Firma?

Sie motiviert den Arbeitnehmer und

stärkt seine Bindung an den Arbeitgeber.

Sabbatical-Nehmer empfinden es

als positives Erlebnis, wenn das Unternehmen

ihre Entscheidung mitträgt.

■ Ihr persönlicher Tipp?

Lassen Sie sich auf das Abenteuer ein –

es wird Sie garantiert verändern!

Barbara Hess machte sich

2001 mit ihrer Beraterfirma

Imanent selbstständig.

Die Entscheidung

dafür fiel während einer

Auszeit im Jahr zuvor, in

der sie 1.000 Kilometer auf

dem Jakobsweg wanderte

14.5.2008 TRAVEL ONE 13


Foto: StockXpert

produkt wellness

Fettige Hamburger – in den

Wellness-Hotels sind sie tabu. Ihre Gäste

wollen eine gesunde, ausgewogene

Ernährung. Auch Abnehmprogramme

Guten Appetit

sind gefragt.

■ Die Ergebnisse sind nicht gerade schmeichelhaft: Die Deutschen,

so die zweite Nationale Verzehrstudie, werden immer

dicker. Mehr als die Hälfte der Erwachsenen – das heißt 66 Prozent

der Männer und 51 Prozent der Frauen – ist übergewichtig,

fand das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft

und Verbraucherschutz kürzlich heraus. Besonders die

jungen Erwachsenen bringen heute deutlich mehr Gewicht auf

die Waage als etwa noch vor zehn Jahren.

Die Gründe liegen an sich auf der Hand. Zu viel Essen, zu

wenig Bewegung und einseitige Ernährung sorgen für Fettpölsterchen.

Bewusst ist dies laut Studie aber keineswegs jedem.

Auch glauben die meisten offenbar nicht, dass ihr Verhalten

der Gesundheit schadet. Trotzdem: Das Thema gesunde Ernährung

rückt immer mehr in die Öffentlichkeit. Und die Zahl

derjenigen steigt, die darauf achtet, was auf ihrem Teller liegt.

So verwundert es nicht, dass auch in der Wellness-Hotellerie

dem Essen und Trinken viel Beachtung geschenkt wird.

»Ein ernsthaftes Wellness-Programm funktioniert ganzheitlich,

somit spielt auch Ernährung eine große Rolle«, betont

Mehdi Langanke, bei TUI für das Wellness-Programm zuständig.

Und Dertour-Produktmanagerin Lydia Nickening sagt:

14 TRAVEL ONE 14.5.2008


» Ernährungskurse

und Beratungen werden

immer wichtiger«

»Gesunde Ernährung trägt zum Wohlbefinden bei.« Für die meisten

Hotels ist es daher selbstverständlich, mit einer hochwertigen

und ausgewogenen Küche aufzuwarten. Natürlich auch, um im

Wettbewerb zu bestehen: »Die Kunden sehen gezielt nach, welche

Häuser die Mahlzeiten frisch zubereiten und keine Aromastoffe

verwenden«, weiß Fit-Reisen-Chefin Claudia Wagner. Die Hotels

stellen sich zudem auf die speziellen Wünsche ihrer Gäste ein. Sie

servieren laktose- und glutenfreie Kost, verwenden Lebensmittel

aus biologischem Anbau, haben Vollwert- und Trennkost auf der

Speisekarte stehen und kochen entsprechend der Vorgaben von

Allergikern. Nur unter diesen Bedingungen, weiß Neckermann-

Care-Produktmanagerin Susanne Schlung, empfinden die Wellness-Urlauber

den Aufenthalt auch wirklich als Entspannung.

Diäten kombiniert mit Bewegung. Zwischen den Massagen

und Sportprogrammen »richtig« zu essen – das allein reicht

aber nicht jedem. In den Wellnesshotels quartieren sich auch Frauen

und Männer ein, die abnehmen oder entschlacken wollen. »Viele

Hotels bieten Schrothkuren, Reduktionsdiäten und Teilfasten

an«, sagt Catrin Stoppa, Produktmanagerin bei Thomas Cook Reisen.

Meist wird das Ganze durch Bewegung – zum Beispiel Nordic

Walking oder Spinning – und Massagen ergänzt. Und manchmal

hören die Abnehmwilligen auch Vorträge von Fachleuten.

Die verschiedenen Abnehm-Programme dauern in der Regel

mindestens ein Woche. Für Neckermann-Frau Schlung ist genau

dies der Knackpunkt: »Die meisten Wellness-Urlauber bleiben lediglich

zwei bis drei Nächte.« Nicht genug Zeit also, um sich mit

einer Diät zu beschäftigen. Auch glaubt sie, dass die Mehrheit sich

nicht im Urlaub mit dem Gewicht auseinandersetzen will. Anders

sieht das Fit-Chefin Wagner: »Viele Leute haben im Alltag keine

Zeit und verbinden solche Programm gerne mit einem Urlaub.«

In einem Punkt aber sind sich die beiden Frauen einig: Das

Thema Essen und Trinken wird weiter an Bedeutung gewinnen. So

wie immer mehr Deutsche die Präventionsprogramme der Veranstalter

nutzen, um in der Freizeit etwa Rückenschmerzen vorzubeugen,

werden künftig noch häufiger Übergewichtige oder Ernährungsbewusste

in den

Wellnesshotels absteigen.

»Auch bei der Ernährung wird

Eigeninitiative wichtiger denn

je«, meint Thomas-Cook-

Wellness-Expertin Stoppa.

Und Dertour-Managerin Nickening

prognostiziert: »Eine

Aufstockung der Angebote in

den Hotels wird es sicher geben.«

TUI plant sogar, sich

dem Thema im nächsten Jahr

Claudia Wagner: Die Kunden

wollen frische Mahlzeiten

durch eine Kooperation zuzuwenden.

Petra Hirschel

Wege zur gesunden Ernährung

■ Eine Schrothkur soll den Körper

entschlacken und bei der Gewichtsreduktion

helfen. Die Kost ist fett-, salz- und eiweißarm. Es

gibt sogenannte Trink- und Trockentage.

Feuchtwarme Packungen sollen zusätzlich die

Wärmeproduktion und die Entschlackung des

Körpers anregen. Erfinder dieser Kur ist Johann

Schroth (1798 bis 1856).

■ Durch Fasten soll der Körper entgiftet und

entschlackt werden. Gleichzeitig sollen die

Pfunde purzeln. Wer fastet, verzichtet auf feste

Nahrung und nimmt stattdessen Gemüsebrühen,

Obst- und Gemüsesäfte, Kräutertees und Wasser

zu sich.

■ Gesunde, natürliche und auf den Einzelnen

abgestimmte Ernährung ist wichtiger Bestandteil

der indischen Heilmethode Ayurveda. Es

handelt sich um eine vegetarische Kost. Alkohol

ist absolut tabu.

■ Grundprinzip der Trennkost ist die Trennung

der Nahrungsmittel in eiweiß- und kohlenhydratreiche

sowie neutrale Lebensmittel. Es darf zwar

fast alles gegessen werden, doch nie dürfen

Kohlenhydrate und Eiweiß gleichzeitig

Bestandteil einer Mahlzeit sein. Ziel ist es, das

Idealgewicht zu erreichen.

14.5.2008 TRAVEL ONE 15

Foto: StockXpert


produkt wellness

Abnehmen in frischer Bergluft

Was darf auf den Teller, was nicht? Eine Frage, die immer häufiger auch Hotels ihren Gästen

beantworten. Sie bieten spezielle Ernährungswochen an. Ein Beispiel aus dem Allgäu.

■ Ein leises, stetes Bimmeln dringt ins

Zimmer. Es sind die Glocken am Hals der

Kühe, die friedlich am Hang grasen. Rasch

gewöhnt sich der Hotelgast an das Geräusch,

er will es bald überhaupt nicht

mehr missen. Das Hotel Hubertus, im Tal

von Balderschwang im Allgäu gelegen,

bietet genau das, was der rustikale Name

verspricht: Eine heile Landschaft mit saftigem

Gras, absoluter Ruhe und frischer

Bergluft. Letzteres rührt daher, dass sich

das Vier-Sterne-Wellness-Haus mit 1.044

Metern in Deutschlands höchst gelegener

Gemeinde befindet.

Damit der Gast bei all der Erholung

nicht vom Fleische fällt, enthält der Hotel-

preis immer Vollpension: Ein üppiges

Frühstücksbüfett, ein ebenso vielfältiges

Mittagsbüfett, nachmittags Kuchen und

abends die Wahl zwischen zwei verschiedenen

Fünf-Gänge-Menüs – soweit zur

Theorie. Denn bereits seit langem bietet

das Hubertus seinen Gästen als Alternative

auch die Logi-Kost an: Logi steht für

Low Glycemic Index und beinhaltet eine

weitgehend kohlenhydratfreie Kost. Zusätzlich

veranstaltet Hotelchefin Christa

Frank seit rund einem Jahr spezielle Ernährungswochen.

Die Teilnehmer lernen,

sich nach den Prinzipien von »Metabolic

Balance« zu ernähren und Pfunde zu verlieren.

Dabei handelt es sich um ein

Kleine Portionen

statt Hotelbüfett:

Die Pfunde sollen

purzeln

kohlenhydratreduziertes Ernährungsprogramm,

bei dem zwischen zwei Mahlzeiten

mindestens fünf Stunden liegen und

auf eine ausreichende Eiweißzufuhr geachtet

wird.

Metabolic Balance, das übersetzt soviel

wie Stoffwechselgleichgewicht heißt, wird

bislang fast ausschließlich über Ärzte und

Heilpraktiker angeboten. In der Wellness-

Hotellerie setzt sich das Programm nur

langsam durch. Das Hubertus ist noch das

einzige Hotel, welches diese Idee des Abnehmens

in ausführlicher Seminarform

vermittelt. Etwas abgespecktere Varianten

gibt es auch in anderen Häusern. Und die

Erfinderin dieses Ernährungsprogramms,

die Metabolic Balance GmbH, hofft, weitere

Interessenten zu finden. Dabei geht es

nach Angaben des Unternehmens nicht

nur um Seminare, sondern auch um Kooperationen

mit Hotels, die diese Ernährungsform

in den Speiseplan aufnehmen.

Im Hubertus durchliefen rund 50 Gäste

bisher das Programm. Sie kamen, so

weiß Hotelchefin Frank, da es im Hotel

und in der Gruppe wesentlich einfacher

sei, den Einstieg in eine langfristige Ernährungsumstellung

durchzuhalten als zu

Hause. »Vor allem zu Beginn so einer Diät

hilft es, sich mit Gleichgesinnten und Therapeuten

auszutauschen«, betont sie.

Individueller Speiseplan. Bei herrlichem

Wetter trifft sich eine sechsköpfige

Gruppe, um unter Anleitung von Ernährungscoach

Bernd Mahler und Heilpraktikerin

Martina Sieber-Mahler abzunehmen.

Das Seminar startet mit Blutuntersuchung,

Blutdruckmessung sowie der Messung des

Hüft-, Bauch- und Oberschenkelumfangs.

Anhand der Blutwerte stellt Sieber-Mahler

jedem Teilnehmer einen Speiseplan zusammen.

Auf ihm stehen die Lebensmittel,

die in der folgenden Woche erlaubt sind:

Viel Obst und Gemüse, teilweise auch Hülsenfrüchte,

Fisch, Fleisch, gar keine Sätti-

16 TRAVEL ONE 14.5.2008


» Der Gast soll sich inmitten schönster

Natur auf den Körper besinnen«

gungsbeilagen wie Kartoffeln, Reis oder Nudeln

und höchstens vier Scheiben Brot täglich.

Im ersten Teil des Programms, der

»strengen Phase«, soll sich der Stoffwechsel

umstellen. »Der Körper braucht 14 Tage, um

den Hormonhaushalt und damit verbunden

auch wieder den Stoffwechsel ins Gleichgewicht

zu bringen«, erklärt Mahler.

Die Teilnehmer haben aber nur eine Woche.

Danach werden sie wieder auf sich, den

Ernährungsplan und die eigene Selbstdisziplin

angewiesen sein. Zum Frühstück: 30

Gramm Haferflocken mit 190 Milliliter

Milch, zum Mittagessen 130 Gramm Lachs

mit 135 Gramm Blattspinat und zum Abendessen

85 Gramm Schafskäse mit 135 Gramm

Salat –ganz ehrlich: Für jemanden, der gewohnt

ist, sich satt zu essen, wirken die Portionen

recht überschaubar. Doch es gibt einige

Tricks, die helfen, das Sättigungsgefühl

früher eintreten zu lassen. Zum Beispiel:

Langsam essen. »Der Durchschnittsmensch

isst eine Mahlzeit in zehn Minuten, das Sättigungsgefühl

beginnt gewöhnlich aber erst

nach 20 Minuten. Schnell essen bedeutet zuviel

essen«, erklärt Mahler.

Die beiden Fachleute halten Vorträge

und räumen dabei immer wieder mit Ammenmärchen

auf. »Durch die Erfahrungen

mit Diäten denken viele Menschen, sie benötigen

nur zwei Mahlzeiten. Der Körper

braucht aber Brennmaterial, um arbeiten zu

können«, so Mahler. Daher sei auch das viel-

gerühmte Ausfallen lassen des Abendessens

absoluter Unfug. Mahler: »In der Ruhe und

nachts verbrennt man am meisten Fett.«

Das Ernährungsprogramm verspricht

ansehnliche Gewichtsverluste schon in der

ersten Woche, doch wer weitere Pfunde verlieren

oder seine Ernährung langfristig umstellen

will, sollte die »strenge Phase« noch

eine Woche zu Hause fortführen. Die Anleitungen

hierfür sowie für die nachfolgende

»gelockerte Phase« bekommt der Gast mit

nach Hause.

Trotzdem: Schnelle Figurerfolge abseits

von Metabolic Balance bleiben nach wie vor

beliebt. Frauen, die auf Bauchweg-Gürtel

schwören und sich zum Abnehmen in Folien

wickeln lassen, können sich auch mittels eines

furchteinflößend wirkenden Geräts die

Orangenhaut wegvibrieren. Das »Liema-

System« schmilzt bis zu »fünf Zentimeter«

des ungeliebten Oberschenkelumfangs weg,

sagt Hotelchefin Frank. Dazu wird die Delinquentin

an mindestens 20 Elektroden gestöpselt,

diese schicken eine dreiviertel Stunde

leichte Stromstöße durch den Körper, die

manchmal nur kitzeln, gelegentlich fühlen

sie sich aber auch unangenehm an. Schönheit

muss eben leiden. Geraldine Friedrich

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Entspannen

in Dänemark

■ Auch Dänemarks Hotellerie stellt sich zunehmend auf Wellness-Urlauber

ein. So eröffneten allein dieses Frühjahr eine Reihe

neuer Häuser mit Spa und Behandlungsräumen. Und weitere

Wellness-Resorts befinden sich im Bau.

Zu den neuen Adressen zählt beispielsweise das Comwell Kellers

Park Hotel & Spa. Das ehemalige Sanatorium im jütländischen

Brejning wurde für rund 20 Millionen Euro zu einem Fünf-Sterne-Wellness-Hotel

umgebaut. Es verfügt über 104 Zimmer, einen

Spa und ein Schwimmbecken. Seine Pforten erst kurz geöffnet hat

auch das Læso Kur & Helse. Das Haus auf der Kattegatinsel Læso

rückt Entspannungs- und Heilanwendungen mit Salzen in den

Mittelpunkt seines Programms. Zudem bietet es die Ton- und Algentherapie

sowie Dampfbäder an.

Sämtliche neuen Wellnesscenter haben nach Angaben des dänischen

Fremdenverkehrsamts das Wellness-Qualitätslogo von

Visit Denmark erhalten. Es soll höchste Standards und qualifiziertes

Fachpersonal garantieren. Derzeit schmückt das Logo 24 von

Schlammschlacht

im Salzburger Land

■ Mit einer keineswegs alltäglichen

Wellness-Behandlung wendet sich der

Unterschwarzachhof in Saalbach

Hinterglemm an Familien. Das Vier-

Sterne-Haus im Salzburger Land hat

eine »Schlammschlacht« im Programm.

Hinter dem Begriff verbirgt

sich ein Peeling für zwei Erwachsene

und zwei Kinder.

Die Familie begibt sich für diese 30minütige

Anwendung in eine 45 Grad

Celsius warme Glaskabine mit Kuppeldach.

Sie reibt sich dort mit einem

Creme-Öl-Heilerde-Gemisch ein. Die

Inhaltsstoffe sollen sich positiv auf

Körper und Seele auswirken, die

Durchblutung verbessern und die

Haut schöner machen. Da aber mit

vier Kilo Peeling-Gemisch reichlich

Masse zu Verfügung steht, können

sich Erwachsene und Kinder laut Hotel

auch eine Schlammschlacht liefern.

www.unterschwarzach.at

Den Untergrund spüren: Bis 3. Oktober

hat der Barfußpfad geöffnet

Barfuß über

Stock und Stein

■ Die Fußreflexzonen sollen stimuliert

werden: Bad Sobernheim animiert

seine Gäste, die Schuhe auszuziehen

und barfuß auf einem dreieinhalb Kilometer

langen Rundweg zu spazieren.

Auf bloßen Sohlen geht es über

einen wechselnden Untergrund, mal

ist es Gras, dann Kies oder Lehm.

www.bad-sobernheim.de

Wellness im Norden: Dänische Hotels bauen ihr Angebot aus

45 Wellness-Einrichtungen des Landes. Weitere Informationen

über Wellness in Dänemark finden Interessenten auf der Homepage

des Fremdenverkehrsamtes.

www.visitdenmark.com/wellness

Nordic Walking

auf der Alb

■ In Bad Überkingen auf der

Schwäbischen Alb gibt es vier neue

Nordic-Walking-Strecken. Ihre Länge

beträgt zwischen vier und zehn

Kilometernn. Die Nordic-Walker überwinden

während der Touren einen

Höhenunterschied zwischen 130

und 320 Metern.

www.bad-ueberkingen.de

Sportlich durch die Natur: Bad

Überkingen wirbt um Nordic Walker

18 TRAVEL ONE 14.5.2008

Foto: stockXpert

Foto: stockXpert Foto: www.visitdenmark.com


updates

■ Der Raj Palace im indischen

Jaipur heißt Wellness-

Gäste nun in einem Gold-Spa

willkommen. Der Name leitet

sich nicht nur von seinem goldenen

Interieur ab. Vielmehr

deutet er auf das Programm

hin: Es werden Anwendungen

mit Gold angeboten. Nach

Angaben des Hotels ist das Spa

das erste seiner Art weltweit.

www.rajpalace.com

■ In einer gesonderten Broschüre

stellen die Romantik

Hotels ihre Wellness-Angebote

vor. Interessenten fordern

das 40-seitige Heft unter

T. 069/6 61 23 40 oder auf der

Homepage der Vereinigung an.

www.romantikhotels.

com

■ Maritim bietet seinen

Kunden nun ein sogenanntes

In-Room Spa. Mit anderen

Worten: Die Gäste können sich

besondere Körperpeelings,

Badeöle und Körperlotionen

auf das Zimmer bestellen.

www.maritim.de

■ »Spas in Dubai« heißt eine

Broschüre des Fremdenverkehrsamts

des Emirats. Reisende

sollen mit ihrer Hilfe einen

Überblick über die verschiedenen

Wellness-Einrichtungen

erhalten. Sie kann bestellt

werden unter T. 069/7 10 00

20 oder per E-Mail (dtcm_

ge@dubaitourism.ae).

■ Bad Elster hofft, künftig

auch Atemwegs- und Hauterkrankungen

behandeln zu

können. In dem sächsischen

Heilbad wurde Anfang des

Jahres eine neue Quelle gebohrt,

deren Mineralisation

zehnmal höher ist als die der

anderen dortigen Quellen.

www.saechsische-staatsbaeder.de

Massagen für werdende Mütter

Komfort und Luxus in

stilvollem Ambiente

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Das Cordial Mogán Playa auf Gran Canaria bietet nun Massagen speziell für

Schwangere an. Diese sollen die Durchblutung fördern sowie das Lymph- und Immunsystem

anregen. Außerdem verbessere, so verspricht das Hotel in Puerto de

Mogán, das für die Massage verwendete Öl die Elastizität der Haut und beuge

Schwangerschaftsstreifen vor. Das Vier-Sterne-plus-Haus hat sein Wellness-Programm

außerdem um die Anwendungen »Schokoladentraum« sowie »Peeling

und Champagnerzauber« erweitert. Zu ersterer gehören ein Peeling, eine Packung

und eine Massage – unter Verwendung von Schokolade natürlich. Bei der Champagner-Anwendung

wird mit Weinhefe gearbeitet.

www.spa-collection.biz/cordial_mogan_playa.htm

Meisterhaft entspannen.

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Arosa verspricht

»schmerzfrei leben«

■ Das Grand Spa Resort Arosa in

Kitzbühel wendet sich diesen Sommer

erstmals gezielt an Menschen mit

chronischen Beschwerden und

Schmerzen. Das Haus hat das Paket

»Schmerzfrei leben« aufgelegt.

Es beinhaltet einen medizinischen

Check, Ernährungsberatung, Bewegungsprogramme,Entspannungstrainings

und Spa-Anwendungen. Basis

des Programms sind moderne medizinische

Erkenntnisse sowie alternative

Heilmethoden. Das Paket ist für zwei

oder fünf Tage zusätzlich zu Übernachtung

und Verpflegung buchbar.

www.a-rosa.de

Führer durch

die Hotels

■ Wer Infos zu

Wellnesshotels

in Deutschland,

Österreich,

Italien und Slowenien

sowie in

der Schweiz

sucht, wird in

dem neuen

Führer »AusgewählteWellnesshotels

zum

Wohlfühlen

2008« fündig. Die Autoren

nahmen 167 Häuser nach den

Kriterien des Deutschen Wellness-Verbands

unter die Lupe.

Jedes Haus wird auf einer Doppelseite

dargestellt.

Der Führer kann unter anderem

auf der Homepage des Wellness-Verbands

bestellt werden.

www.wellnessverband.de

Zum Ausruhen in die Tiroler Alpen: Das Arosa-Resort in Kitzbühel

Specials für Damengrüppchen

■ Nicht mit dem Partner, sondern mit Freundinnnen oder Kolleginnnen verbringen

Frauen, so weiß Neckermann-Produktmanagerin Susanne Schlung (Foto) aus

Erfahrung, gerne ein Wellness-Wochenende. Sie hat daher den aktuellen Wellness-

Jahreskatalog erneut mit »Specials für Damengrüppchen« bestückt. In sieben Hotels

in Deutschland können ihre Kundinnen diese buchen. Die Pakete beinhalten zwei

Übernachtungen im Einzel-, Doppel- oder Dreibettzimmer, verschiedene Einzelanwendungen,

gemeinsame Aktivitäten und teilweise auch Mahlzeiten.

Ein Beispiel: Unter dem Titel »Women‘s Wellness«

wendet sich das Hotel Erbgericht/Villa Carolahöhe im

sächsischen Bad Schandau an Gruppen von fünf bis

zehn Frauen. Die weiblichen Gäste erwartet ein Begrüßungsdrink,

ein Vier-Gang-Candle-Light-Dinner und

drei Anwendungen pro Person – eine klassische 70-minütige

Gesichtsbehandlung, ein halbstündiges Cleopatrabad

in der Whisperwanne und eine klassische Teilkörpermassage

von rund 20 Minuten. Zudem wählen

sie zwischen einem zweistündigen Schminkkurs und

einem Schnupperkurs im orientalischen Tanz. Außerdem

stehen zwei Stunden Bowling auf dem Programm.

20 TRAVEL ONE 14.5.2008

Foto: Arosa


Foto: StockXpert

Prävention für

die Gesundheit

■ Mit »Contenance – Haltung und

Gelassenheit« überschreibt das Best

Western Premier Park Hotel in Bad

Lippspringe ein Programm für alle mit

Rückenproblemen. Gäste, die das Paket

buchen, nehmen in dem Viereinhalb-Sterne-Haus

am Südrand des

Teutoburger Waldes an einer Rückenschule

und an Aquafitness oder Nordic

Walking teil. Zudem erlernen sie

verschiedene Entspannungstechniken.

Weitere Details finden Reisebüros in

einer Broschüre von Thomas Cook

Reisen. Der Veranstalter stellt Gesundheitsprogramme

in einer »Wellness-Fibel«

vor. Sie liegt dem aktuellen

Jahreskatalog bei und enthält Angebote

von 16 Hotels in Deutschland

und einem Haus in Österreich. Die

Programme werden teilweise von

Krankenkassen bezuschusst.

Rabatt für

Ayurveda-Fans

■ Lotus Travel will Kunden, die bereits

Erfahrung mit Ayurveda gesammelt

haben, zu einer Wiederholung

der Kur animieren. Der Veranstalter

räumt ihnen dafür einen Rabatt von

fünf Prozent ein. Die Ermäßigung gilt

für Reisen nach Sri Lanka und Indien.

Interessenten müssen bis 31. Juli buchen.

Die beste Zeit für eine Ayurveda-Kur

in den beiden Ländern ist im

Winterhalbjahr.

Morgens und abends

Yoga: Drei Stunden

stehen täglich auf

dem Programm

Yoga-Wander-Reise durch Irland

■ Entspannung und Bewegung kombiniert Dertour in einer

Reise. Der Veranstalter bietet diesen Sommer erstmals

einen Trip in den Südwesten Irlands an, bei dem Wandern

und Yoga auf dem Programm stehen. Die Teilnehmer üben

sich morgens zwei und abends eine Stunde in der indischen

Meditationslehre, nachmittags wandern sie sechs bis neun

Kilometer durch den Killarney Nationalpark.

Die Reise dauert acht Tage und wird an vier Terminen angeboten:

am 14. Juni, am 5. und 19. Juli sowie am 30.

August. Die Teilnehmer wohnen in einem Drei-Sterne-Hotel,

dem Castlerosse in Killarney.

Analyse bündelt Zahlen

■ Dem Thema Wellnessurlaub widmet sich Gruner + Jahr in einem

sogenannten Branchenbild. Der Verlag fasst auf acht

Seiten aktuelle Zahlen über die Entwicklung des Marktes zusammen.

Auch informiert er über das Interesse der Bevölkerung

an gesundheitsorientierten Urlaubsreisen seit 2003.

Interessenten bestellen das Branchenbild auf der Internetseite

des Hamburger Verlags.

www.gujmedia.de, Rubrik Marktdaten

FIT Travel_One'08_88x58_4c.qxd 17.04.2008 9:20 Uhr Seite

Januar Januar-Dezember - Dezember 2008 2008

Kur- Kur- & &Wellness-Oasen Wellness-Oasen weltweit

Gesundheit • Prävention • Ayurveda Ayurveda

Beauty •Thalasso Thalasso • Medical Wellness

Mix aus Tradition

und Moderne

■ Westliches Wissen und fernöstliches

Know-how kombinieren die beiden

Wellness-Hotels auf Bali, die TUI diesen

Sommer erstmals im Programm

hat. Die Gäste des Le Meridien Nirwana

Golf & Spa in Tabanan können eine

traditionelle Körperreinigung mit

Kräutern und Gewürzen buchen, sich

aber auch für ein Aromabad mit

Meersalz entscheiden. Im Maya Ubud

Resort & Spa in Ubud stehen unter

anderem ein Körperpeeling mit Zimt

und Nelken und Reflexzonentherapie

auf der Liste der Anwendungen.

Neben der indonesischen Insel ist Sri

Lanka als zweites asiatisches Ziel im

Vital-Katalog vertreten. In den sechs

vorgestellten Hotels dreht sich alles

um Ayurveda. Die Kunden buchen

Kuren verschiedener Länge oder eine

Kurzversion als Wellnessprogramm.

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14.5.2008 TRAVEL ONE 21

Foto: StockXpert


produkt kreuzfahrten

TUI Cruises will gut verdienenden Pauschalurlaubern »zeitgenössische Kreuzfahrten«

schmackhaft machen. Nächstes Jahr sticht das erste Schiff des neuen Unternehmens in See.

Modern und Deutsch

■ Ein weiteres Clubschiff à la Aida? »Nein,

das Segment ist klar besetzt«, wehrt

Richard Vogel ab. Genauso wenig kommt

für ihn in Betracht, sich in der traditionellen

Kreuzschifffahrt zu betätigen. Der

frisch gebackene Geschäftsführer von TUI

Cruises will sein Produkt vielmehr dort

ansiedeln, wo Costa Crociere, MSC, NCL

und Royal Caribbean zu Hause sind: Im

Premium-Segment und in der, wie er es

nennt, zeitgenössischen Seereise – aber

deutschsprachig eben und dadurch anders

als die internationale Konkurrenz.

Die Konkurrenz

Worin die Unterschiede aber wirklich liegen,

lässt sich frühestens in einem Jahr

feststellen. Denn vor nächstem Frühsommer

kommt das erste Schiff des neuen

Kreuzfahrtanbieters TUI Cruises nicht

auf die Weltmeere. Die Taufe soll am 15.

Mai in Hamburg sein, und erst danach

bricht der Hochseekreuzer unter TUI-

Flagge zur Jungfernfahrt auf.

Das junge Unternehmen macht die

ersten Schwimmversuche jedoch nicht

mit einem Neubau. TUI Cruises, ein Joint

Venture der TUI AG und der US-ameri-

kanischen Reederei Royal Caribbean

Cruises (RCC), erwirbt die Galaxy. Das

fast zwölf Jahre alte Vier-Sterne-plus-

Schiff ist derzeit noch für die RCC-Marke

Celebrity Cruises unterwegs. Im Frühjahr

2009 soll es für rund 50 Millionen Euro

umgebaut werden. Der neue Besitzer will

die Zahl der Kabinen von derzeit 954 auf

980 erhöhen, das Schiff mit weiteren Balkonkabinen

ausstatten – 430 statt wie momentan

220 – und diese mit Verandas von

bis zu neun Quadratmeter Größe bestücken.

Zudem wird die Galaxy, so Vogel,

Costa Magica (2.716 Gäste) MSC Orchestra (2.550 Gäste) Aida Luna (2.050 Gäste)

Das Schiff von Costa Crociere fährt

von Kiel aus durch die Ostsee. Es hat

vier Restaurants, ein Wellnesscenter

(1.300 Quadratmeter), ein Theater. Tagesprogramm,

Menükarten und Ausflüge

gibt es auf Deutsch.

Kiel ist auch Ausgangshafen des MSC-

Schiffes. An Bord finden die Gäste fünf

Restaurants, ein Theater, einen Spa-

und Fitnessbereich (1.160 Quadratmeter)

vor. Deutschsprachig sind Tagesprogramm,

Menükarten und Ausflüge.

Das neue Clubschiff von Aida Cruises

hat Warnemünde als Basishafen. Es ist

mit sieben Restaurants, einem Wellness-

und Fitnessbreich (2.300 Quadratmeter)

und einem Theatrium ausgestattet.

Bordsprache ist Deutsch.

22 TRAVEL ONE 14.5.2008


Fährt bald unter neuer Flagge: Die jetzige Galaxy wird als erstes TUI-Hochseeschiff in See stechen.

ein sogenanntes Batrium, also eine Bar

über drei Decks, erhalten. Auch ist geplant,

die Fläche des Wellnessbereichs auf 1.750

Quadratmeter zu verdoppeln. Die Passagiere

sollen aber nicht nur dort entspannen,

sondern auch in den Hängematten

und Meditationsecken an Bord (TUI

Cruises: »In die Reling eingearbeitete nicht

einsehbare Liegen zum Träumen, Entspannen

und Kuscheln.«).

Leger und individuell. Auf die umgebaute

Galaxy will Vogel diejenigen locken,

die bislang in Vier- bis Fünf-Sterne-Hotels

ihren Urlaub verbringen, Städtetrips unternehmen

oder Teilnehmer von Studienreisen

sind. »Wir suchen nicht den Gast,

der heute schon auf einem Schiff Urlaub

macht«, betont der Geschäftsführer. Seine

Zielgruppe: Familien und Paare ab 35 Jahre,

die höher gebildet und berufstätig sind,

über ein Haushaltsnettoeinkommen von

mindestens 3.000 Euro verfügen und

Komfort sowie Luxus suchen.

Sie sollen an Bord eine legere und individuelle

Atmosphäre vorfinden. Eine Kleiderordnung

wird es somit nicht geben. Es

soll sich, unterstreicht Vogel, ein »gelebter

Dresscode« etablieren. Und kommuniziert

wird weder im steifen Sie noch im lockeren

Du, sondern, so der ehemalige Aida-

Manager, in einer »legeren Sie-Form«.

Auch in den Restaurants will das junge

Unternehmen den Mittelweg beschreiten.

Die Gäste sollen zwischen verschiedenen

Buffet- und Servicerestaurants wählen

können. Sie sollen dann zu Tisch gehen,

wann sie es wollen. »Es wird nur eine Sitzung

innerhalb eines Zeitfensters geben«,

erklärt Vogel. Die Küche: Pasta, Steak, Sushi

& Co. Und für Gesundheitsbewusste

»ein Ernährungskonzept, das auf viel Wasser,

Omega-3-Fettsäuren, Phosphor, gesunden

Mineralien, Gemüse und Fisch

beruht«. So soll das Thema Wasser, auf

dem man sich schließlich befindet, unter

anderem an Bord geholt werden.

Zwei Neubauten. Angesichts des stetig

wachsenden Kreuzfahrtmarktes rechnet

sich TUI Cruises gute Chancen aus. Vogel

schätzt, dass in den siebeneinhalb Monaten

des Jahres 2009 rund 50.000 Urlauber

mit dem TUI-Schiff verreisen und die

Auslastung bei mehr als 95 Prozent liegt.

Die Galaxy – unter diesem Namen

wird sie künftig jedoch nicht unterwegs

sein – soll keinesfalls das einzige Schiff des

Unternehmens bleiben. Sowohl 2011 als

auch 2012 will TUI Cruises die Flotte um

jeweils einen Neubau für 2.500 Passagiere

erweitern. Durch RCC kommt das Unternehmen

an Werftplätze. Vogel: »Die Gespräche

laufen bereits.« Petra Hirschel

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1.960 Passagiere bei Zweierbelegung;

653 Außenkabinen (430 mit

Balkon, Standard: 17 Quadratmeter

plus 4,5 Quadratmeter große Veranda)

und 327 Innenkabinen.

Hauptrestaurant (1.100 Plätze),

mehrere Spezialitätenrestaurants.

Spa: zwei tageweise buchbare Suiten,

rund 20 Behandlungsräume.

Fahrtgebiet 2009: Mai bis September

Nordeuropa, bis November westliches

Mittelmeer, danach Karibik.

Preis: 140 bis 250 Euro pro Tag.

Der Katalog erscheint im Spätsommer,

Buchungsstart ist Anfang September.

Integration in das Provisionsmodell

2008/09 von TUI Deutschland.

Buchbar über Amadeus/Toma.

» Das Premium-

Segment wächst

permanent«

Richard Vogel

14.5.2008 TRAVEL ONE 23


produkt airlines xxxxx / airports

Gute Chancen für BBI als Drehkreuz

Der Hauptstadtflughafen soll im Interkont-Verkehr kräftig wachsen

Verhandlungen vor

dem Abschluss

■ Die Verhandlungen zu einer Fusion

zwischen Tuifly und dem Lufthansa-Ableger

Germanwings sind laut TUI-Vorstandschef

Michael Frenzel »weit fortgeschritten«

und sollen in den nächsten

Wochen abgeschlossen werden. An der

künftigen Gesellschaft sollen Lufthansa

und TUI mit je 40 Prozent beteiligt sein.

Frenzel: Zusammenschluss von Tuifly

und Germanwings noch im Mai?

Foto: BBI

■ Der Großflughafen Berlin-Brandenburg (BBI) könnte sich mittelfristig

zum drittgrößten deutschen Drehkreuz hinter Frankfurt und

München entwickeln. Diese Prognose wagt eine Studie der Deutschen

Bank. »Dafür spricht, dass mit Air Berlin ein wichtiger Kunde des BBI

wohl auch von Berlin stärker in den Langstreckenverkehr einsteigen

wird«, heißt es in der Analyse. Die Airline werde bestrebt sein, »Verkehre

am BBI zu bündeln, um eine hohe Auslastung der Langstreckenflugzeuge

zu gewährleisten«. Ein regionaler Fokus auf Osteuropa

und Asien könnte die Rolle des Hauptstadt-Airports als Hub stärken.

Allerdings, so die Banker, kämpften mit München und Wien zwei

weitere starke Flughäfen um Marktanteile auf diesen Strecken.

Auch für mehr direkte Interkontinentalverbindungen sehen die

Analysten gute Chancen. Das lokale Einzugsgebiet sei dafür »hinreichend

groß«. Wachstum sei insbesondere auf den Routen zu asiatischen

und karibischen Urlaubszielen sowie zu asiatischen und USamerikanischen

Großstädten zu erwarten.

Die Chancen des BBI im Inlandsverkehr seien von einer schnellen

Verbindung in die Berliner Innenstadt abhängig. Sollte es zu Verzögerungen

beim geplanten Bau des Airport-Shuttles kommen, sei die

Bahn »auf vielen Strecken die bessere Alternative«.

www.berlin-airport.de

Wer ist der nächste?

■ Die gestiegenen Treibstoffpreise

könnten die Konsolidierung

in der europäischen

Airline-Industrie beschleunigen.

Ganz vorne unter den Kaufinteressenten

mit dabei ist nach erneut

guten Quartalszahlen Lufthansa.

Kaum ein Übernahmekandidat

wird nicht mit ihr in

Verbindung gebracht.

Beim Allianzpartner Austrian

Airlines mehren sich nach dem

angekündigten Rückzug eines

potenziellen Großinvestors die Stimmen, die eine Aufnahme von Verhandlungen

mit Lufthansa fordern. Brussels Airlines, die wegen der

Partnerschaft mit der indischen Jet Airways und des Streckennetzes in

Afrika für LH attraktiv sein könnte, hat kürzlich erklärt, eine externe Beteiligung

käme nur in Betracht, wenn eine nachhaltige Zukunft, die

Identität und die Eigenständigkeit von Brussels Airlines garantiert wären.

Iberia ist offenbar (noch?) zu teuer. Und in eine Liaison mit Alitalia würde

sich LH wohl erst stürzen, wenn der Preis ganz weit unten ist.

24 TRAVEL ONE 14.5.2008

Foto: stockXpert


Hainan Airlines

kommt nach Berlin

■ Eigentlich sollte es schon im Frühjahr

losgehen. Nach einer Verzögerung

kommt die chinesische Hainan

Airlines nun im Herbst nach Berlin.

Vom 5. September an verbindet die

Gesellschaft Berlin-Tegel viermal pro

Woche mit Peking. Flugtage sind

Montag, Mittwoch, Freitag und

Sonntag. Der Airbus A330 mit der

Flugnummer HU 490 hebt um 20.20

Uhr in Berlin ab und landet um 11.10

Uhr in der chinesischen Hauptstadt.

Als Partner von Hainan Airlines bietet

Air Berlin Zu- und Abbringerdienste

nach Tegel. Die Peking-Flüge sind

bereits in Amadeus buchbar.

In China sorgt Hainan Airlines für

Anschlussverbindungen zu den Flügen

nach Peking und Schanghai, die

Air Berlin Anfang Mai von Düsseldorf

aus aufgenommen hat.

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Prozent unter dem Normalpreis gekauft

werden. Für 50 Euro pro Flug

und Sitz können auf Interkont-Strecken

außerdem Economy-Class-Sitze

mit mehr Beinfreiheit oder in Zweier-

Konfiguration reserviert werden.

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GASTRONOMIE

CAREER

TOURISTIK

CAREER

EU legalisiert

Slot-Handel

xxxxx produkt

■ Die EU-Kommission will Fluggesellschaften

den Zweithandel mit Slots

künftig erlauben. Laut Verkehrskommissar

Jacques Barrot soll die Legalisierung

des Tausches und Verkaufs

von Start- und Landerechten unter

den Airlines die Kapazitätsausnutzung

an den Flughäfen verbessern,

mehr Wettbewerb und mehr Flugverbindungen

schaffen. Erfahrungen in

den USA und an den Londoner Flughäfen

Heathrow und Gatwick, wo der

Sekundärhandel mit Slots bereits zugelassen

ist, hätten gezeigt, dass dieser

sowohl den Airlines als auch den

Passagieren wirtschaftliche Vorteile

bringe, heißt es weiter. Dagegen sei

das Risiko, dass große Fluggesellschaften

ihre starke Marktposition ausnutzen,

»nicht sehr groß«.

http://ec.europa.eu/transport/

air_portal/airports/

Seit März 2008 ist

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14.5.2008 TRAVEL ONE 25


produkt mix

Neckermann justiert

Bausteinangebote

■ Seit dem 5. Mai sind die ersten 1.000 Hotels für die Wintersaison

bei Neckermann Reisen buchbar. Neben 400 Häusern in den klassischen

Warmwasserzielen enthält das Vorab-Angebot unter anderem

250 europäische Stadthotels, 110 Unterkünfte für Skiurlauber und

150 Hotels in den USA. Sämtliche Hotels können mit Flügen und

Transfers zu tagesaktuellen Preisen gebündelt werden.

Diese Dynamic-Packaging-Funktion gibt es eigentlich schon seit

dem vergangenen Jahr. Allerdings fehlten in der ursprünglichen Version,

die unter dem Titel »Nec Flex« an den Start ging, wichtige Details

– zum Beispiel die Anbindung an das Preisvergleichssystem Bistro

Portal. Diese Probleme seien nun gelöst, versichert Tenzer. Das

neue Tool sei bedienerfreundlicher, weise eine größere Auswahl an

Flügen auf und bietet vor allem die Möglichkeit zum Preisvergleich.

Auch im dritten Preisteil für den Sommer, der seit Monatsbeginn

auf dem Markt ist, hat Tenzer nachjustiert. »Sonnenschein-Abschläge«

für Flüge zu nachfrageschwachen Terminen und Aktionspreise in

50 Hotels sollen Kunden locken. Tenzer: Dynamic Packaging nun mit Preisvergleichsmöglichkeit

Um die Welt

mit Explorer

■ In einem eigenen Katalog

stellt Explorer Fernreisen sein

Round-the-World-Programm

vor. Die Reisen können in

westlicher oder östlicher

Richtung unternommen werden,

Flugpartner ist Air New

Zealand. Zur Wahl steht unter

anderem eine 24-tägige Reise

mit Stopps in Hongkong,

Neuseeland und Fidschi.

Foto: Explorer Fernreisen

Richard Vogel mag es drehen und wenden, wie er will: Sein ehemaliger

Arbeitgeber wird vermutlich einmal sein größter Konkurrent sein. Der jetzige

Geschäftsführer von TUI Cruises und langjährige Aida-Manager wird mit dem

neuen TUI-Schiff eine ähnliche Zielgruppe ansprechen wie der Clubschiff-Anbieter

aus Rostock. Schließlich sind beide Unternehmen auf den deutschsprachigen

Markt fixiert. Und so anders klingt das von Vogel geplante Kreuzfahrt-Produkt

nun auch wieder nicht, als dass Gäste sich nicht sowohl auf dem einen als auch

auf dem anderen Schiff wohlfühlen könnten und diese auch vergleichen werden.

Das bedeutet aber keineswegs, dass das TUI-Projekt angesichts der Marktmacht

von Aida Cruises keinen Erfolg haben wird. Das Interesse an Kreuzfahrten nimmt

weiter zu. Und trotz aller Fremdsprachenkenntnisse: Die meisten Deutschen

ziehen nun einmal ein deutschsprachiges Umfeld vor.

p.hirschel@travel-one.net

Petra Hirschel, Redakteurin

Ähnliche Klientel

26 TRAVEL ONE 14.5.2008


Abenteuer im

afrikanischen Busch

■ Wilderness Safaris hat unter dem

Namen Safari & Adventure Co.

eine neue Marke für Camp- und

Safariurlaub in Afrika ins Leben

gerufen. Nachdem im Februar mit

dem Andersson‘s Camp am Rande

des Etosha Nationalparks in Namibia

das erste Camp eröffnet wurde, folgt

nun mit der Lianshulu Lodge das

zweite. Es verfügt über zehn Chalets

und liegt im Caprivi-Zipfel. Von dort

aus sind Bootstouren sowie Tages-

und Nachtwildfahrten möglich. Das

Unternehmen will weitere Lodges in

den Naturreservaten Namibias, Sambia

und Südafrikas ins Programm

nehmen. Im Mittelpunkt soll ein »rustikales

Busch-Camp-Erlebnis« stehen.

Buchbar sollen die Lodges unter anderem

bei Reiseservice Afrika, Abendsonne

Afrika und Jacana Tours sein.

updates

■ Costa hat eine neue Broschüre über Kreuzfahrten mit Start

und Ziel in Dubai herausgegeben. Erstmals ist darin eine Kom-

bination aus einwöchiger Kreuzfahrt mit anschließendem Ho-

telaufenthalt im JAL Fujairah Resort & Spa enthalten. www.

costakreuzfahrten.de ■ Im neuen Länderkatalog Ungarn

stellt Novasol Unterkünfte von Luxusvillen bis zu Apartments

in Budapest vor. www.novasol.de ■ Europcar hat den in

Australien und Neuseeland tätigen Mietwagenanbieter ECA

Car Rental übernommen. Damit ist Europcar erstmals selbst au-

ßerhalb Europas vertreten. ■ Die Lykia Group informiert in

drei neuen Broschüren über ihre Anlagen. Dazu gehört auch die

im April eröffnete Lykia World & Links Golf Antalya. Bestellung

über Infox oder per E-Mail unter info@impresstours.com. ■ Die

Tiptop Hotels haben in Kooperation mit Schmetterling ihren

neuen Katalog für 2008/2009 veröffentlicht. ■ Bicycle Holi-

day Max Hürzeler veranstaltet im September zwei 17- und

18-tägige Radfernfahrten durch Kalifornien, Nevada und Arizo-

na. www.huerzeler.com ■ Nepal ist im November das Ziel

einer zweiwöchigen Mountainbiketour von À la Carte Rei-

sen. www.alacarte-reisen.de

Erich Falkensteiner: Neben Familien- und

Wellnesshotels auch mit Stadthotels aktiv

Falkensteiner weitet

City-Segment aus

■ Neu eröfffnet wurde Anfang Mai

das Falkensteiner Hotel in Leoben in

der Steiermark. Es verfügt unter anderem

über ein Asia Spa mit einer Mischung

aus Freizeit-Erlebnisbad und

Wellnessoase. Weitere Stadthotel-Projekte

der Gruppe stehen laut Erich Falkensteiner,

Chef der Falkensteiner Michaeler

Tourism Group, in Bratislava,

Belgrad und Kosice (Slowakei) auf

dem Plan.

C

M

Y

CM

MY

CY

CMY

K

Tischler fährt mit

der Bagdad-Bahn

■ Tischler Reisen baut das Angebot

für Syrien aus. Dazu gehört auch eine

Fahrt mit der Bagdad-Bahn von Istanbul

nach Damaskus am 11. Oktober.

Während der zwölftägigen Reise

sind unter anderem Stopps in Kappadokien

und den syrischen Städten

Aleppo und Palmyra vorgesehen.

In Zwei-Bett-Abteilen reisen Tischler-

Gäste von Istanbul nach Damaskus

14.5.2008 TRAVEL ONE 27

Foto: Tischler Reisen

FRASM_88-113.pdf 2008.5.7 6:49:35 PM

mix produkt


sales schulung

Tiger und Hasen

büffeln in Schanghai

Far East Live Seminar –

200 Teilnehmer erkunden

mit Meier’s Weltreisen auf

elf Touren asiatische Ziele

und treffen sich dann zum

Kernseminar in der

chinesischen Metropole.

■ Die einen schwärmten von der Naturidylle

im thailändischen Khao Lak, andere

von den breiten Sandstränden und Elefantenbegegnungen

bei der Jeep-Safari in Sri

Lanka und wieder andere vom faszinierenden

Spannungsverhältnis zwischen Tradition

und Moderne in Hongkong: Zur Hauptveranstaltung

des von Meier’s Weltreisen

ausgerichteten 19. Far East Live Seminars in

Schanghai brachten die 200 Teilnehmer

auch in diesem Jahr wieder einen prall gefüllten

Sack voller Erfahrungen mit.

Auf elf Touren erkundeten Hasen, Ziegen,

Pferde, Schweine, Tiger, Drachen und

andere tierische Vertreter – so lauteten die

Gruppennamen der Asien-Reisenden – im

Vorfeld des Kernseminars in Schanghai

die Ziele Malaysia, Vietnam, China, Thailand,

Indonesien, Sri Lanka, Myanmar, die

Philippinen, Hongkong und Hainan sowie

Singapur. In der chinesischen Metropole

vertieften sie dann in vier Workshops unter

dem Motto »Welt des Sports« ihr touristisches

Wissen und tauschten sich mit

28 TRAVEL ONE 14.5.2008

1

Fotos: TRAVEL ONE


3

1 Historisches Schanghai Der Garten

Yuyuan mit seinen traditionellen Häusern

gilt als einer der schönsten Gärten Chinas

2 Verlockung Souvenirverkäufer sind in

Schanghai allgegenwärtig 3 Workshop

Formel 1 Teilnehmerinnen lösen die

Aufgaben von Singapur, Malaysia, Starwood

und Hilton 4 Aktives Gehirnjogging Jessica

Ferenc vom TUI Reisecenter in Iserlohn vertritt

die Gruppe »Hahn« 5 Eröffnungsabend

Philippinische Tänzerinnen geben einen

Vorgeschmack auf 2009 6 Das Meier‘s Team

Sedat Tatli (Leitung Asien), Nadine Steinhofer

(Leiterin Marketing und Verkaufsförderung),

Matthias Rotter (Bereichsleiter Touristik, v.l.)

7 Reisemesse Expedientinnen stellen an

einem selbst bestückten Stand China vor

14.5.2008 TRAVEL ONE 29

2

4

5

6 7

Kollegen auf einer Reisemesse der besonderen

Art aus: An den von den Expedienten

mit Mitbringseln fantasievoll geschmückten

Ständen berichteten sie von

ihren Eindrücken, beantworteten Fragen,

lasen den Seminarteilnehmern aus der

Hand und boten Massagen sowie an vielen

Ständen landestypische Kostproben wie

balinesischen Reisschnaps an.

»Das ist ein guter Zeitpunkt, um den

Reisebüromitarbeitern zu zeigen, dass

China ein tolles Reiseland ist«, sagte

Meier’s-Weltreisen-Chef Matthias Rotter

über die Wahl des Veranstaltungsorts.

Nach dem für dieses Jahr durch die Olympischen

Spiele ohnehin erwarteten Umsatzrückgang

für China, der durch die Ereignisse

in Tibet noch weiter nach unten

korrigiert werden musste, will der Frankfurter

Asienspezialist so die Buchungen

ankurbeln. Nicht nur für China, auch für

die anderen Destinationen sind ehrgeizige

Ziele formuliert: »Wir wollen dieses Jahr

die 100.000 knacken – und das werden wir

auch schaffen«, so der Meier’s-Chef über

die Zahl der geplanten Thailand-Gäste.

Reisen nach Asien tragen bei Meier’s

rund 40 Prozent zum Gesamtumsatz bei;

weitere 20 Prozent werden mit Urlaub in

der Karibik, 15 Prozent in Afrika, 15 Prozent

in Nordamerika und weitere zehn

Prozent mit Australien und dem Studien-

und Erlebnisreisekatalog erwirtschaftet.

Gut entwickelten sich auch die im Winter

2006/2007 neu ins Programm aufgenommenen

Philippinen, so Rotter. Und das soll

noch besser werden: Denn nächstes Jahr

will Meier’s das Far East Live Seminar im

Land der 7.107 Inseln ausrichten – in Manila

und auf Boracay.

Tanja Ronge


sales verkaufsförderung

Türkei für Gewinner

Antalya und die türkische Riviera sowie die Metropole Istanbul waren die Ziele

der diesjährigen TUI Insider Gewinnerreise.

■ Zum fünften Mal veranstaltete TUI den Verkaufswettbewerb

TUI Insider, erstmals ging es in die Türkei. In sechs Umläufen

reisten 900 Reiseprofis aus den jeweiligen Verkaufsregionen für

fünf Tage an die türkische Riviera und den Bosporus.

In dem vierstufigen Wettbewerb wird den Expedienten eine

Kombination aus Destinations- und Produktwissen abverlangt.

Die Besten der ersten drei Stufen dürfen dann auf die Siegerreise.

Dabei haben die Verantwortlichen das Konzept für die diesjährige

Austragung noch einmal verändert. »Wir starten nun

mit einem Online-Wissenstest mit 53 Fragen zur Türkei. Die

Anmeldung ist nun nicht mehr vom Umsatz abhängig. So beteiligten

sich dieses Jahr 6.000 Agenturen«, berichtet Maike

Wels, bei TUI als Projektleiterin für das Insider-Programm zuständig.

Das Training umfasste jetzt drei, statt wie früher zwei

Wochen mit 2.250 Agenturen. Im Verlauf der Schulung kamen

auch die Reiseleiter aus den Zielgebieten zum Einsatz.

In einer dritten Runde, der Sprintrunde, werden dann anhand

der Umsatzzahlen die 900 Gewinner ermittelt, die das

Zielgebiet erleben dürfen. Auf allen Stufen werden Punkte für

den Inside Award gesammelt.

Fotos: TRAVEL ONE

30 TRAVEL ONE 14.5.2008

1


2

Punkte werden auch auf der Gewinnerreise noch einmal verteilt,

denn neben Ausflügen und Entertainment stehen dort

auch Workshops des Partners Saat und Sonders zum Verkaufstraining

im Mittelpunkt. Die acht Besten aus der jeweiligen

Verkaufsregion werden am Ende stellvertretend für ihr

Büro mit dem TUI Insider Award ausgezeichnet. »Gerade bei

uns in der Region sind die Agenturen ganz erpicht auf die Auszeichnung«,

berichtet Regionalverkaufsleiter Sibo Kuhlmann.

Außer Antalya und der türkische Riviera war auch Istanbul

Austragungsort der diesjährigen Insider-Reise. »Wir haben die

Metropole am Bosporus ins Programm eingebunden, um die

Vielfalt des Landes zu dokumentieren«, erklärt Vertriebschef

Hasso von Düring. Auf diese Weise kamen die Teilnehmer außerdem

in den Genuss eines zusätzlichen Reisetages, denn pro

Umlauf dauerte die Tour diesmal fünf statt bisher vier Tage.

In puncto Aktivitäten bot TUI ihren »Besten« eine breite

Auswahl: An der Riviera erwanderten die Expedienten im Taurus-Gebirge

ein Teilstück des Paulusweges und versuchten sich

im Hochseilgarten mit anschließender Floßfahrt. Kultur und

Geschichte standen beim Besuch der antiken Stadt Perge im Mittelpunkt,

für Entspannung sorgte ein Wellness-Programm. Istanbul

zeigte sich neben den klassischen Sehenswürdigkeiten auch

von seiner mondänen und trendigen Seite. »Wir wollen mit dem

Programm eine emotionale Nähe zum Land schaffen«, so von

Düring. Und außerdem möchte sich der Konzern natürlich auch

selber als Partner »zum Anfassen« präsentieren. Wolfram Marx

3

xxxxx sales

1 Wanderprofis Den Teilnehmern am Wanderausflug der

Alpin Schule Innsbruck ist auch nach der Tour das Lachen nicht

vergangen 2 und 4 Party am Goldenen Horn Gefeiert

wurde auch, dem Veranstaltungsort am Goldenen Horn in

Istanbul entsprechend in Weiß und Gold, die Verkaufsleitung

führte den Dress-Code vor 3 Zufriedene Gesichter Hasso

von Düring, Maike Wels und Sibo Kuhlmann (v.l.) freuen sich

über die Resonanz auf die »wichtigste Vertriebsveranstaltung«

der TUI 5 Stadt auf zwei Kontinenten Die Metropole

Istanbul, hier der Galata-Turm, bildete den Kontrast zu Strand

und Sonne an der Riviera

14.5.2008 TRAVEL ONE 31

4

Foto: Kessler Medien

5


sales mix

Best/RMG stärkt

eigenes Profil

■ Mit verstärkter Expertenschulung und einer eigenen Vertriebsplattform

will Best/RMG bei den Mitgliedern punkten.

Schwerpunkte der Expertenakademie sind 2008 die Themen

Kreuzfahrt, Cluburlaub und Studienreisen. Die Trainingseinheiten

umfassen unter anderem einen zweitägigen Workshop mit

dem Kreuzfahrtexperten Wilhelm Pape, diverse Inforeisen mit

Aida-Schiffen und in die Anlagen von Aldiana sowie eine Kooperation

mit Studiosus und Gebeco/Dr. Tigges. Außerdem plane die

Kooperation einen Workshop mit Dertour, der das Thema Luxusreisen

beleuchte, sagt Best/RMG-Vorstand Cornelius Meyer.

Bereits auf der Jahrestagung in Kairo im vergangenen Dezember

kündigten Meyer und sein Vorstandskollege Frank Winkler

die neue Vertriebsplattform an. Nun geht das auf der Ziel-Technologie

Synccess basierende Front Office an den Start. Die einheitliche

Counteroberfläche mit Anwendungen für Umsatzstatistiken

soll auch die Basis für ein zentrales Marketing werden. »Damit

gibt es eine automatische Erfassung der Kundendaten und ein tagesaktuelles

Reporting«, berichtet Meyer. »Mit der Umsatzauswertung

sind dann bessere Rückschlüsse für unser eigenes Pro-

Elvia erweitert

Online-Service

■ Die Elvia Reiseversicherung bietet

in ihrem Online-Schadenservice

nun die Möglichkeit, auch Meldungen

für die Auslandsreise-Kranken-

und die Reisegepäck-Versicherung

abzugeben. Der Versicherungsfall

wird anhand einer automatischen

Schadennummerzuordnung erfasst.

Der Kunde erhält eine Bestätigungs-

E-Mail mit einem vorbereiteten Anschreiben

für den Versicherer.

updates

Meyer und Winkler zahlen 2008 eine Dividende von 16 Prozent aus

duktangebot und unsere eigenen exklusiven Reisen, die wir verstärkt

anbieten wollen, möglich.« Die Plattform mit Schnittstellen

zu Mid- und Backoffice-Systemen, Vorgangsverwaltung, und Bistro-Anschluss

kostet 25 Euro im Monat.

www.best-reisen.de

Travelport informiert Reisebüros und Veranstalter neuerdings mit dem »Travelport

Carbon Tracker« über den CO 2 -Ausstoß und die daraus folgende Umweltbelastung einer

Reise. Ein Reportingmodul kann mit dem Backoffice-System verbunden werden. www.

travelport.com/carbontracker ■ Die Europäische Reiseversicherung ver-

treibt ihr Paket »Rundum Sorglos Business« nun auch über Makler. ■ Das Ferienhauspor-

tal Atraveo hat die Internetseite um eine Geotextsuche erweitert. Damit können Feri-

endomizile nun auch nach geografischen Begriffen wie Städte- oder Regionennamen

abgefragt werden. Zum Start sind 77.000 solcher Begriffe verzeichnet. ■ Am 19. Mai

startet TUI die neue Runde der Vertriebsoffensive TUI Suxxess. Thema der Schulungs-

reihe ist der neue Weltentdecker-Katalog »Europas Osten«. Geplant sind bundesweit 36

Ganztagesseminare. ■ Europcar hat die Abrechnung auf die elektronische Rechnungs-

stellung »E-Invoicing« umgestellt. Die Rechnungen werden im PDF-Format verschickt,

aus denen sich die Daten dann im XML-Format exportieren lassen. ■ Über die Amade-

us Selling Platform können unter dem Namen »Amadeus Activities & Entertain-

ment« auch Veranstaltungstickets und Zielgebietsleistungen wie Stadtrundfahrten ge-

bucht werden. ■ Die Angell Akademie in Freiburg bietet von September an einen

Bachelor in Hospitality/Tourism Management. Ebenfalls neu bei Angell ist die zweijährige

Ausbildung zum Assistenten im Hotelmanagement. www.angell.de ■ Traffics hat

das hauseigene Reservierungssystem Traffics Cosmo um den Veranstalter Worldwide

Events Sports and Travel erweitert. www.traffi cs.de

32 TRAVEL ONE 14.5.2008


Seminare zu

LH-Vorzugspreisen

■ Ta.ts veranstaltet vom 27. Mai an

kostenlose Seminare zum Vorzugspreismodell

der Lufthansa. Insgesamt

finden 40 halbtägige Veranstaltungen

in den Schulungsräumen des Unternehmens

in Frankfurt statt. Im Mittelpunkt

steht die Darstellung der Buchungs-

und Abrechnungsprozesse

mit Fragen zu Refunds, Umschreibungen

und Backoffice-Verarbeitung.

www.ta-ts.de

Foto: SXC

Da ist Sabre ein entscheidender Coup gegenüber dem Konkurrenten

Amadeus gelungen. Das CRS hat sich mit Lufthansa auf eine Fortsetzung

des Full-Content-Abkommens geeinigt und Sabre-Kunden müssen die

Gebühren des LH-Vorzugspreismodells nicht bezahlen. Die Einigung ist

umso bemerkenswerter, da Lufthansa immer noch Stimmrechte bei

Amadeus besitzt und eine solche Übereinkunft eher von diesen beiden zu

erwarten war. Der Wettbewerb unter den CRS wird dadurch an Intensität

gewinnen. Sabre hat sich auf jeden Fall einen deutlichen Wettbewerbsvorsprung

erarbeiten können und Amadeus steht unter Zugzwang.

Für Lufthansa eine äußerst komfortable Situation. Der Schwarze Peter liegt

nun nicht mehr bei der Airline, sondern beim CRS. LH-Vertriebschef Josef

Bogdanksi kann sich zurücklehnen und sagen: »Seht her, es geht doch«.

w.marx@travel-one.net

Wolfram Marx, Redakteur

1:0 für Sabre

„ Kopfball war für mich immer so

etwas Ähnliches wie Handspiel.“

Mit Köpfchen – spielen Sie!

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14.5.2008 TRAVEL ONE 33

Das Magazin für Reiseprofi s


destination kanada

Nova Scotia und New Brunswick werden

durch die Bay of Fundy gleichermaßen

getrennt und geeint. Halifax ist der ideale

Ausgangspunkt für eine Reise zu beiden

Seiten der Bucht – die keineswegs nur

mit ihrem rekordverdächtigen

Tidenhub beeindruckt.

Facettenreiche

Ostküste

■ Nur sieben Stunden dauert ein Flug von Frankfurt nach Halifax.

Zu wenig Spielraum für einen ausgewachsenen Jetlag, zumindest

bei der Anreise. Und so kann man, selbst bei gerade einmal durchschnittlicher

körperlicher Kondition, die saubere und überschaubare

Innenstadt von Halifax noch am Ankunftsabend oder -nachmittag

bei einem ersten Rundgang erkunden. Einladend und vielfältig

genug sind die Lounges, Restaurants, Dinner Theaters, Blues

Clubs, Hausbrauereien, Pubs, Cafés und Kneipen mit Live-Musik

allemal. Und sofort fällt auf: Halifax ist eine junge Stadt. Neben

sechs staatlichen Hochschulen haben auch mehrere renommierte

private Bildungseinrichtungen ihren Sitz in der Hauptstadt der

Provinz Nova Scotia an der kanadischen Ostküste.

Kulturszene der Atlantikprovinzen. Nachtleben und Musik

sollte, wer mag, hier »tanken«, denn abseits der 360.000-Einwohner-Stadt

ist beides kaum oder nur ungleich schwerer zu finden.

Und die lokale Musikszene von Halifax kann sich hören lassen,

etwa im Pub »Fife & Drum«, im »Celtic Corner« (www.celticcorner.ca)

oder im »Pógue Fadó« (www.poguefado.com). Mit

»Traditional Maritime Music seven nights a week!« wirbt das

»O’Carroll’s« (www.ocarrolls.com). Die Hafenstadt scheint ein guter

Nährboden für Musik und Talente – und das nicht erst seit

34 TRAVEL ONE 14.5.2008

Foto: Frommer


gestern: Denny Doherty (1940-2007), Sänger der legendären Mamas

& Papas, Musikerin Sarah Ann McLachlan, Comic-Autor

und Zeichner Hal Foster (1892-1992) und die derzeit international

erfolgreiche Schauspielerin Ellen Page sind nur die bekanntesten

Künstler, die Halifax hervorgebracht hat. Theater, Galerien,

Parks, Restaurants, Museen, Symphonieorchester, Kasino, Boutiquen,

im Winter – natürlich – Eishockey und im Sommerhalbjahr

eine lange Reihe unterschiedlichster Festivals tragen in Halifax

zur urbanen Kurzweil bei. Ein für Kanada vergleichsweise

mildes, maritimes Klima und das allgegenwärtige Blau des Atlantiks

schaffen in der gastfreundlichen Hafenstadt gleichzeitig Raum

für althergebrachte Traditionen und für die kosmopolitische Ein-

Halifax beindruckt Besucher

mit einer sehr lebendigen

Kultur- und Musikszene

stellung der Einwohner. Vieles in der Stadt reizt zum Verweilen

– ein wahrer Besuchermagnet ist ihre in ungeraden Jahren stattfindende

Windjammerparade (www.tallshipsnovascotia.com).

Legen im Juli die Großsegler aus aller Welt an, drängen sich in

knapp zwei Wochen mehr als 600.000 Schaulustige im Hafen der

Provinz-Hauptstadt.

An Nova Scotias Küste. 40 Prozent der Einwohner von Nova

Scotia leben im Großraum Halifax. Entsprechend dünn besiedelt

ist das sehenswerte Umland. Selbst in den, im doppelten Wortsinn,

nahe liegenden Zielen wie dem seit 1995 von der Unesco

geschützten Kolonialstädtchen Lunenburg oder in Peggy’s Cove

geht es nie hektisch zu. Zugegeben, entlang der spektakulären

Küstenstraße »Lighthouse Trail« mag die Zweiraddichte etwas erhöht

sein, aber eine ausgesprochene Motorraddomäne ist die nach

Links

xxxxx destination

www.canada.travel/splash.de.html

Das Portal der Canadian Tourism Commission.

Telefonische Auskünfte beim Lange Touristik-Dienst,

T. 01805/52 62 32 (0,12 Euro/Min)

www.novascotia.com

Informative Website der Provinz Nova Scotia

www.tourismnewbrunswick.ca

Touristische Homepage von New Brunswick

www.tourismsaintjohn.com

Hier präsentiert sich New Brunswicks größte Stadt

www.nfl-bay.com

Infos zur Fähre von Digby nach Saint John

www.tallshipsnovascotia.com

Website zur Windjammerparade in Halifax

www.fundytiderunners.com

Walbeobachtung und Driften in der Gezeitenwelle per

Schlauchboot

www.jetboatrides.com

Fahrten mit dem Powerboat auf Saint John River /

Reversing Falls

www.hillsdalehouseinn.ca

Nostalgisches Inn, Annapolis Royal, NS

www.quacoinn.com

Anwesen mit zwölf Gästezimmern, teils mit Whirlpool,

Saint Martin, New Brunswick

www.little-inn.nb.ca

Das Little Shemoqúe Country Inn steht unter

deutscher Leitung, New Brunswick

www.canadavac.com

Deutschsprachige Incoming Agentur in Caledonia,

Nova Scotia

www.condor.com

Condor fliegt im Sommerhalbjahr mittwochs und

sonntags ab Frankfurt nach Halifax

Nova Scotia

Halifax

14.5.2008 TRAVEL ONE Atlantik 35

Foto: Frommer

Quebec

New

Brunswick

Saint John

Bay of Fundy

Neufundland


destination kanada

Oben: Dudelsack und Kilt – der Einfluss

schottischer Einwanderer ist geblieben. Unten:

ausgewaschene Felsen am Cape Hopewell

Foto: Canadian Tourism Commission Foto: Frommer

Yarmouth führende Route beileibe nicht. In Nova Scotias Hinterland stößt man

mitunter erst zu den Mahlzeiten wieder auf andere Reisende. Etwa bei einladend

preiswerten Hummergerichten auf der zum winzigen Hafen gewandten Sonnenterrasse

des rustikalen und beliebten Lobster Pound & Restaurants (www.hallsharbourlobster.ns.ca)

im Liliput-Fischernest Hall’s Harbour, direkt am Südostufer der

Bay of Fundy. Die hier gefangenen Hummer wiegen zwischen 250 und 7.000

Gramm und werden in alle Welt exportiert.

Am Kai liegen die Fischkutter bei Ebbe auf Grund. Schon hier beträgt der Tidenhub

mehrere Meter. Klein aber fein sind die teils in Pensionen umgewandelten

Holzhäuschen im 1605 gegründeten Städtchen Annapolis Royal, der ältesten europäischen

Siedlung in Kanada. Die relativ flache Umgebung ähnelt dem südschwedischen

Schonen und der beschauliche Ort wirkt wie vom Rest der Welt vergessen

– der letzte »Royal« übernachtete hier 1884: Prince George of Wales, der spätere

König Georg V. Im weiter nordwestlich an der Bay of Fundy gelegenen Digby

herrscht, zumindest am Hafen, mehr Betrieb: Schon frühmorgens legen die ersten

Kutter an. Ihr Fang – Digby

ist für seine Jakobsmu-

Nichts für Warmduscher:

Auch im Sommer bleibt

das Wasser unter 15 Grad

scheln berühmt – wird

direkt auf bereits wartende

Trucks gehievt. Etwas

außerhalb des Orts legt

die Princess of Acadia ab,

die Fähre nach Saint John,

auf der anderen Seite der

an dieser Stelle 72 Kilo-

meter breiten Bay of Fundy. Die einzige Fähre zwischen Nova Scotia und New

Brunswick wird von Einheimischen und Touristen genutzt. Als sie unlängst dem

Rotstift geopfert werden sollte, setzte sich die Bevölkerung dagegen so energisch

zur Wehr, dass die Sparkommissare das Feld schleunigst wieder räumten.

Coastal Drive in New Brunswick. Saint John, die größte Stadt am nördlichen

Ufer der Bay of Fundy, zeigt der Sonne und den Ankommenden ein freundliches

Gesicht: Blühende Bäumchen, mehrarmige Straßenlaternen, unter denen sich Kaffeeterrassen

mit bunten Schirmen ausbreiten, lockern das Stadtbild auf. Die Passanten

scheinen ohne erkennbare Eile durch die kleine Universitätsstadt zu schlendern.

Mehrstöckige Backsteingebäude säumen Straßen und Plätze des Zentrums;

mit weißer Farbe sind an manchen Fassaden noch alte Rettungshinweise für die

Feuerwehr aufgepinselt – 1877 hatte eine große Feuersbrunst das gesamte Geschäftsviertel

der Stadt zerstört.

Östlich von Saint John erreicht die schmale Landstraße 111 beim winzigen Ort

Saint Martins wieder die Küste der Bay of Fundy. Selbst im Hochsommer verharrt

die Wassertemperatur unter 15 Grad Celsius. Dennoch machen mehrere Bootsverleiher

mit mutigen Kajakfahrern gute Geschäfte. Durch eine überdachte Holzbrücke

führt die Straße zum Fundy Trail Parkway, einem besonders spektakulären

Abschnitt der hier sehr hohen Steilküste.

Noch spektakulärer präsentieren sich Natur und unverbaute Landschaft nur am

Cape Hopewell: Die bis zu 20 Meter hohen »Flower Pot Rocks«, ausgewaschene

Felsnadeln, auf deren Gipfel Büsche und Bäume wachsen, erinnern bei Ebbe tatsächlich

an XXL-Blumentöpfe von Goliaths Lebensgefährtin. Eindrucksvoller wird

der höchste Tidenhub der Welt nirgendwo in der Bay of Fundy dokumentiert. Nur

sechs Stunden später, bei Flut, werden diese Felsen zu Inselchen und man kann sie,

dann allerdings 14 Meter höher, mit dem Kajak umpaddeln. Über 100 Milliarden

Tonnen Salzwasser presst der Atlantik bei Flut in die sich landeinwärts verjüngende

Bay of Fundy, das ist mehr Wasser als zusammen in allen Flüssen der Welt fließt. Je

enger die Bucht und die Täler ihrer Zuflüsse werden, umso dynamischer prescht die

mächtige Flutwelle landeinwärts. Ihr Grollen eilt ihr voraus.

Robin Daniel Frommer

36 TRAVEL ONE 14.5.2008


Foto: Tallin City Tourist Offi ce & CVB/Allan Alajaan

Tallinn

Weltkulturerbe mal drei

Tallinn, Riga und Vilnius sind berühmt für

ihre historischen Altstädte. Dabei sind die drei

baltischen Metropolen keineswegs von gestern.

Ihre Fährverbindung ins Baltikum

■ Mittelalter, Jugendstil oder Barock – wer sich entscheiden

muss, ob er Tallinn, Riga oder Vilnius besucht, trifft dabei auch

eine Entscheidung zwischen den unterschiedlichen historischen

Epochen, die diese Städte geprägt haben. Zudem legen

die drei Metropolen, wie auch die dazugehörigen Länder großen

Wert auf ihre nationalen Eigenheiten. Allerdings haben die

Hauptstädte Estlands, Lettlands und Litauens auch einiges gemeinsam

– zum Beispiel, dass ihre Altstädte von der Unesco

zum Weltkulturerbe erklärt wurden.

Auch manche Vorlieben teilen die Bewohner Estlands,

Lettlands und Litauens miteinander – zum Beispiel die für eine

deftige, bodenständige Küche. Eine weitere gemeinsame Leidenschaft

ist die Freude am Gesang. Das Singen in Chören ist

ein wahrer Volkssport und nicht nur den Alten und Biederen

vorbehalten. Bei den Sängerfesten, die in allen drei baltischen

Staaten stattfinden, kommen Chöre von bis zu 30.000 Menschen

zusammen.

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Baltikum reisen, auch mit

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destination baltikum

Tallinn

Die estnische Hauptstadt hat im zurückliegenden

Jahrzehnt eine rasante Entwicklung

zu einer modernen Metropole erlebt.

Jung und experimentierfreudig präsentiert

sich das moderne Tallinn, wo ein aufregender

Mix aus baltischen, nordischen

und sowjetischen Einflüssen Architektur

und Design bestimmt. Der wichtigste touristische

Anziehungspunkt bleibt aber die

enge Verbindung der Stadt zu ihrer Vergangenheit.

Tallinns Glanzstück ist die

Altstadt, die allein 66 Türme und ein mittelalterliches

Bilderbuchpanorama zu bieten

hat. Das Ensemble aus verschlungenen

Gassen mit Kopfsteinpflaster und alten

Gebäuden aus dem 11. bis 15. Jahrhundert

hat die Zeiten nahezu unbeschadet überdauert.

Der Platz vor dem historischen Rathaus

von Tallinn dient seit Jahrhunderten

als Marktplatz. Vom Festplatz bis zur Hinrichtungsstätte

reicht die lange Liste der

Funktionen, die er in dieser Zeit erfüllt

hat. Heute ist der Platz der kulturelle Dreh-

Warum sollten Urlauber nach Estland,

Lettland oder Litauen reisen?

■ Weil das Baltikum wunderbare Geschichten

zu erzählen hat. Zum Beispiel

die der Herrenhäuser: Viele von ihnen

sind aufwändig restauriert und zu tollen

Hotels umgebaut worden. Und die Städte

Tallinn, Riga oder Vilnius sind nicht nur

als historische Attraktionen, sondern

auch als dynamische Metropolen außerordentlich

spannend.

Was wollen die Leute erleben, die heute

ins Baltikum reisen?

■ Nach wie vor herrscht ein wahrer Fahrrad-Boom.

Das hängst auch damit zu-

und Angelpunkt der ganzen Stadt. Im

Sommer wird er von Straßencafés in Besitz

genommen und ist Schauplatz zahlloser

Open-Air-Konzerte, Kunstgewerbe-

und Mittelaltermärkte. Während der Altstadttage,

einer modernen Version des

mittelalterlichen Karnevals, die in diesem

Jahr vom 2. bis zum 8. Juni stattfindet, sind

die Straßen voller Handwerker, Künstler,

Händler, Straßenmärkte – und Touristen.

Einen tollen Ausblick auf die roten

Ziegeldächer der Unterstadt hat man vom

Domberg. Hier befinden sich die wuchtigen

Gemäuer der Ordensburg, mit deren

Bau bereits im 11. Jahrhundert begonnen

wurde. Heute dient das Gebäude, das sein

spätbarockes Äußeres nach mehrfachen

Zerstörungen und Umbauten im 18. Jahrhundert

erhielt, als Sitz der estnischen Regierung

und des Parlaments.

Auch die meisten Kneipen, Cafés und

Restaurants von Tallinn sind in der Altstadt

zu finden und mühelos zu Fuß erreichbar.

Neben der heimischen Küche

haben hier längst auch Spezialitäten aus

aller Welt Einzug gehalten.

»Die Länder erzählen Geschichten«

sammen, dass man im Baltikum mit viel

unverfälschter Natur, unbegradigten

Flussläufen und der Möglichkeit, einfach

irgendwo sein Zelt aufzuschlagen, noch

ein Gefühl von Weite und Freiheit erlebt,

das anderswo nicht mehr zu finden ist.

Welches sind die Marktsegmente

der Zukunft?

■ Einerseits die Städtereisen. Andererseits

Naturerlebnisse und Reisen zu kulturellen

oder religiösen Schätzen. Durch die

guten Flug- und Fährverbindungen sowie

den Wegfall der Zollkontrollen sind

Deutschland und das Baltikum einander

viel näher gerückt.

In Riga (links) prägen neben dem

Jugendstil auch moderne Fassaden

das Bild. Barocke Pracht: die

Johanneskirche in Vilnius

MARC BURGDORFF leitet seit

Anfang April die Baltikum Tourismus

Zentrale in Berlin, die Estland, Lettland

und Litauen touristisch vermarktet.

38 TRAVEL ONE 14.5.2008

Foto: Inspiration Riga


Riga

Riga ist mit rund 800.000 Einwohnern die

größte Metropole des Baltikums. Der Fluss

Daugava teilt die lettische Hauptstadt, die

mit rund 800 Jugendstilhäusern eine beeindruckende

Vertreterin dieser Stilrichtung

aus dem frühen 20. Jahrhundert ist.

Den größten Teil ihrer Unesco-geschützten

historischen Bausubstanz hat die alte

Hansestadt mittlerweile in Schuss gebracht.

Und so ist das Art-déco-Viertel

nahe des mittelalterlichen Stadtkerns zu

einer gefragten Adresse bei internationalen

Firmen und Investoren, aber auch für

die gehobene Gastronomie geworden.

Im ummauerten Teil, als »Alt Riga«

bekannt, finden sich zahlreiche Relikte älterer

Epochen: Von der prächtigen Domkathedrale

aus dem 13. Jahrhundert und

der gotischen Fassade der St. Peter’s Kirche

bis zu den ältesten Wohngebäuden der

Stadt – den sogenannten »Drei Brüdern«,

den kleinen, dekorativen Häusern um den

Livenplatz bis zum wiederhergestellten

»Schwarzhäupterhaus« und der neu erbauten

Stadthalle.

Im 21. Jahrhundert hat sich Alt Riga

mit gemütlichen Hotels, zahllosen Gaststätten

und einer Vielzahl von Anziehungspunkten

dem Strom der Besucher

angepasst. Der historische Geist jedoch

geht niemals verloren, besonders wenn

der Besucher durch die schmalen Straßen

und Gassen wandert, welche die Stadt

durchkreuzen.

Vilnius

Vilnius hat rund 600.000 Einwohner und

eine der größten historischen Altstädte in

Europa. Innenhöfe, schmale Gassen und

breite Boulevards erinnern ein wenig an

Rom oder Florenz und verleihen der Altstadt

südländisches Flair. Das Stadtbild ist

durch zahlreiche Barockkirchen und reich

geschmückte Häuser geprägt. Aber auch

andere Baustile – Gotik, Renaissance und

Klassizismus – sind vertreten.

Ganz anders als die übrigen Stadtteile

von Vilnius gibt sich die »Republik Uzupis«,

der »Staat der Engel«. Das ehemals

heruntergekommene Viertel erklärte 1997

seine Unabhängigkeit von Litauen und gab

sich eine eigene Flagge, eine eigene Hymne

und eine eigene Verfassung. Jeder habe das

Recht, heißt es darin, Fehler zu machen,

glücklich oder unglücklich zu sein oder

rein gar nichts von dem zu verstehen, was

um ihn herum vorgeht. Ein Café, das »Uzupis

Kavine« ist Regierungssitz und Parlament.

Einer der Botschafter und Ehrenbürger

der Republik ist der Dalai Lama.

Zu den stürmischen Veränderungen,

die Vilnius in den vergangenen zwei Jahrzehnten

erlebt hat, passt die Tatsache, dass

die Stadt 2009 Kulturhauptstadt Europas

wird. Die Stadtväter haben ein vielfältiges

und innovatives Kulturprogramm angekündigt,

das Kunst verständlich und zugänglich

machen will. Ebenfalls 2009 jährt

sich die erste Erwähnung Litauens in historischen

Chroniken zum 1.000. Mal. CS

xxxxx destination

14.5.2008 TRAVEL ONE 39

Foto: Baltikum Tourismus Zentrale

Flugverbindungen

Easyjet: Berlin – Tallinn

Estonian Air: Frankfurt – Tallinn;

Hamburg – Tallinn; München – Tallinn

Lufthansa: Frankfurt – Tallinn

Air Baltic: Berlin – Riga; Düsseldorf – Riga;

Hamburg – Riga; München – Riga

Easyjet: Berlin – Riga

Ryanair: Bremen – Riga; Hahn – Riga

Lufthansa: Frankfurt – Riga

Germanwings: Köln – Riga

Air Baltic: Berlin – Vilnius;

Düsseldorf – Vilnius; Hamburg – Vilnius;

München – Vilnius

Lithuanian Airlines: Frankfurt – Vilnius;

Hannover – Vilnius

Lufthansa: Frankfurt – Vilnius

Fährverbindungen

Rostock – Helsinki (FIN) – Tallinn

täglich Tallink Silja

Lübeck – Riga

mehrmals wöchentlich DFDS Lisco

Kiel – Klaipeda

mehrmals wöchentlich DFDS Lisco

Mukran/Sassnitz – Klaipeda

mehrmals wöchentlich DFDS Lisco

Rostock – Ventspils

mehrmals wöchentlich Scandlines


destination mix

Flusserlebnisse bietet Franche-Comté auf Doubs und Saône

Geburtstagsparty an

der Costa Brava

Die spanische Costa Brava feiert

in diesem Jahr ihren 100.

Geburtstag. Die Feierlichkeiten

beginnen im Sommer und dauern

bis 2009. In diesem Zusammenhang

sind auch diverse

Hotelneueröffnungen geplant,

so im Kurort Sant Hilari

Sacalm, in den Pyrenäenorten

Puigcerdá, La Molina-Alp, Vall

d‘en Bas und Plan d‘Hostoles

sowie in Girona. Die Stadt Girona

gedenkt mit Straßentheaterveranstaltungen

der Belagerung

durch die Truppen Napoleons

vor 200 Jahren.

www.costabrava.org

Girona

Foto: Comité Régional du Tourisme de Franche-Comté

Abseits der

Hauptrouten

■ Die Region Franche-Comté will in Deutschland stärker für ihre

touristische Vermarktung trommeln. Keine leichte Aufgabe –

schließlich ist man von berühmten Regionen wie dem Elsass, Burgund

und der Champagne geradezu umringt. Doch genau darin

könne auch eine Chance liegen, meint Cécile Ambacher, Marketing-Managerin

des regionalen Fremdenverkehrsamts: »Wir wollen

Gäste dazu bewegen, auf der Durchreise mal eine Stippvisite

bei uns zu machen.« Die Reize der Region: Hübsche Städte wie

Besançon, Belfort, Dole oder Montbéliard, ausgedehnte Wander-

und Radelmöglichkeiten im regionalen Naturpark des Ballons des

Vosges, Entdeckungstouren in der Grotte von Osselle oder Hausboottouren

auf dem Doubs und der Saône.

Große Hotelanlagen sucht man in der Region vergebens. Es

dominieren charmante, familiäre Unterkünfte, mit fünf bis 20

Zimmern. Zu den bekanntesten kulinarischen Spezialitäten der

Franche Comté zählen Rohmilchkäse und der gelbe Strohwein.

www.franche-comte.org

Ungewöhnliche

Tagungsorte

■ In der neuen Broschüre

Unique England stellt Meet

England, die Incentiveabteilung

von Visit Britain, ausgefallene

Veranstaltungsorte auf der Insel

vor. Beschrieben werden mehr

als 60 Lokalitäten, darunter das

London Eye, The Beatles Story

in Liverpool, St. John‘s College

in Cambridge und diverse

Burgen und Schlösser.

www.meetengland.com/

unique

40 TRAVEL ONE 14.5.2008

Foto: Wikipedia


Die sieben

Gesichter Chicagos

■ Besucher können Chicago im Sommer

auf sieben Touren mit dem passenden

Infomaterial in eigener Regie

entdecken. Sie stehen unter dem Motto

»A Great Urban Adventure«

und starten jeweils am Chicago Cultural

Center Visitor Information Center.

Die Themen umfassen etwa Kulinarisches,

Wicker Park, das Seeufer, das

grüne Chicago, Blues und Jazz.

www.summerinchicago.com

updates

Neue Brücke

zu den Keys

■ Noch diesen Sommer soll der

Verkehr fließen: Eine neue Brücke

verbindet künftig das Festland des

US-Bundesstaates Florida mit den

Keys. Bislang rollt der Verkehr über

eine einspurige Zugbrücke aus

dem Jahr 1944. Kommt ein Schiff,

müssen Pkw und Co. warten.

Die Brücke führt über den Flussarm

Jewfish Creek nach Key Largo, dem

ersten Eiland der Inselkette. Das

Projekt ist Teil einer 30 Kilometer

langen neuen Straße, die bei Florida

Stadt, südlich von Miami, beginnt.

Die Kosten liegen insgesamt bei

rund 300 Millionen US-Dollar.

Die Keys zählen zu Floridas wichtigsten

Touristenzielen. Wie die Perlen einer

Kette aneinandergereiht liegen sie vor

Floridas Südküste. Von der ersten bis

zur letzten Insel sind es 290 Kilometer.

■ In Hay-on-Wye in Wales findet vom 22. Mai bis 1. Juni das Internationale Litera-

turfestival statt. Als Gäste haben sich unter anderem Jimmy Carter, Salman Rushdie

und Garry Kasparov angekündigt. www.hayfestival.com ■ Auf der Halbinsel Tar-

newitz in Mecklenburg-Vorpommern wurde das Ferienresort Weiße Wiek Bol-

tenhagen eröffnet. Dazu gehören ein Dorfhotel mit 191 Apartments und ein Iberotel

mit 191 Zimmern. ■ Ein neuer Museumsführer informiert über 99 Häuser rund um

Hamburg. In dem Buch sind die Kunsthalle Hamburg, aber auch Spezialmuseen wie

das Deutsche Feld- und Kleinbahnmuseum zu finden. Herausgegeben wird der Führer

vom Museumsdienst Hamburg. ■ Indien plant eine Änderung der Visavergabe. Noch

in diesem Jahr soll der Sichtvermerk nicht mehr in Detschland beantragt werden müs-

sen, sondern bei der Einreise am Flughafen erteilt werden. ■ Aufgrund der starken

Nachfrage ist die neue wöchentliche Verbindung mit Lufthansa von Düsseldorf nach

Jersey verlängert worden. Der Flug wird vom 28. Juni nicht wie geplant bis Ende

August, sondern bis zum 13. September angeboten. ■ Savonlinna lädt erneut zu

einem Opern- und Ballettfestival. Von 4. Juli bis 2. August werden im Burghof der

Festung der finnischen Stadt Opern wie »Aida« und »Der fliegende Holländer« aufge-

führt. Vom 7. bis 9. August gehört die Bühne den Tänzern. www.operafestival.fi,

savonlinnaballet.net ■ Das Jazz-Festival in Kopenhagen gilt als größtes Musik-

ereignis Dänemarks. In diesem Jahr steigt die Veranstaltung vom 4. bis 13. Juli. Mehr

als 850 Konzerte stehen auf dem Programm. www.jazzfestival.dk.

Foto: stockXpert

xxxxx destination
















14.5.2008 TRAVEL ONE 41


exit peps

Nix wie weg…

Ziel & Zeit Leistung Preis Kontakt

Oman ■ Muscat

1.6. bis 18.7.2008

Südeuropa ■

bis 31.10.2008

USA ■ Miami

bis 30.6.2008

Russland ■ St. Petersburg

bis 30.6.2008

Deutschland ■

bis 31.12.2008

Türkei ■ Riviera

bis 31.10.2008

USA ■ Florida

bis 31.12.2008

Deutschland ■ Hannover

14.6., 30.8., 13.9. und

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Flug, Transfer und sechs Nächte im Grand Hyatt (im

Doppelzimmer, mit Frühstück)

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zwei Bädern, Terrasse und Pool

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zwei Eintrittskarten zum Internationalen Feuerwerkswettbewerb,

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Programm vom 17.5. bis 23.5.

■ SAMSTAG, 17.5. l Mein Venedig –

Mit Gerd Helbig unterwegs (1/2), 6:45

Uhr, Phoenix l Ein Schiff und 1.000 Fjorde,

9:00 Uhr, Phoenix l Abenteuer Südsee

– Die geheimnisvollen Salomonen,

16:00 Uhr, ARD l 100 % Urlaub: Auf

Wander-Kreuzfahrt in Schottland, 16:00

Uhr, SWR l Die Florida-Keys – Von Abenteurern,

Aussteigern und Alligatoren,

19:20 Uhr, 3sat.

■ SONNTAG, 18.5. l Russlands Nordwesten

– Von St. Petersburg auf die Kola-

Halbinsel, 12:05 Uhr, Hessen l Rund um

das Mergelland, 12:30 Uhr, SWR l Die

Nordsee (2/2): Von Schottland zu den

Halligen, 13:15 Uhr, MDR l Die türkische

Ägäis, 17:05 Uhr, BR l Der Eurotunnel,

21:10 Uhr, n-tv.

■ MONTAG, 19.5. l Land der Liebe und

Rebellion – Katalonien, 8:15 Uhr, Phoenix

l Durchs alte Livland – Von der Ostsee

nach Orellen, 11:00 Uhr, 3sat l Die Baha-

■ SAMSTAG, 24.5. l Mit dem Raddampfer

elbaufwärts, 11:30 Uhr, NDR l

Hinter den Fassaden von Paris, 12:15

Uhr, NDR l California Reporter Teil 1,

12:55 Uhr, VOX l Litauen, 13:25 Uhr,

VOX l 100 % Urlaub, 16:00 Uhr, SWR.

■ SONNTAG, 25.5. l Duisburg, 9:30

Uhr, MDR l Chartersegeln auf der Ostsee,

12:00 Uhr, NDR l Die Hurtigruten

auf neuem Kurs, 12:30 Uhr, NDR l Dänemark,

12:30 Uhr, SWR l Mit dem Postboot

im Südatlantik, 14:40 Uhr, WDR l

Pousadas in Portugal, 15:20 Uhr, SWR l

Von Odessa nach Odessa, 19:15 Uhr,

Phoenix l Tsingtau – Auf deutschen Spuren

in China, 23:55 Uhr, ZDF.

■ MONTAG, 26.5. l Die Newa, 13:30

Uhr, Hessen l Hawaii, 14:00 Uhr, 3sat l

Curacao, 15:15 Uhr, RBB l Mit dem Zug

ans Ende Europas – Von Malaga nach La

Coruna, 15:15 Uhr, 3sat l Mythen und

Multis auf Sulawesi, 15:30 Uhr, 3sat.

mas – Farbenfrohe Inselwelt, 13:30 Uhr,

Hessen l Rapa Nui – die Osterinsel, 14:00

Uhr, 3sat l Der Spreewald, 14:15 Uhr,

NDR l Puerto Rico, 15:15 Uhr, RBB l

Neuseeland – Abenteuer am Ende der

Welt, 15:30 Uhr, 3sat.

■ DIENSTAG, 20.5. l Schwarzbrot und

Champagner – Deutsche auf der Queen

Programm vom 24.5. bis 30.5.

Foto: HVCB – Kirk Lee Aeder

Inseln aus Feuer – Traumziel

Hawaii, Mittwoch, 21.5., 13:30

Uhr, Hessen.

highlight

■ DIENSTAG, 27.5. l Mit dem Palast

auf Rädern durchs indische Radschasthan,

13:15 Uhr, 3sat l Mit dem Boot

durch Burgund, 13:30 Uhr, Hessen l Mit

dem Zug ans Ende Europas – Von Athen

nach Istanbul, 15:15 Uhr, NDR l Fulda

und die hessische Rhön, 15:15 Uhr, Hessen

l Nordseeinsel Sylt, 15:15 Uhr, RBB l

Der weiße Berg von Feuerland, 20:15

Uhr, ARTE l Exklusives Büsingen – Der

einzige deutsche Ort in der Schweiz,

22:00 Uhr, SWR.

■ MITTWOCH, 28.5. l Highway 93

(1/2), 13:30 Uhr, Hessen l Mount Everest,

14:30 Uhr, MDR l Auf dem Jakobsweg

durchs Rheinland, 15:15 Uhr, RBB l

Im böhmischen Isergebirge, 21:00 Uhr,

SWR l Strandkörbe, Kaiserbäder und

Kreidefelsen, 21:00 Uhr, RBB.

■ DONNERSTAG, 29.5. l Highway 93

(2/2), 13:30 Uhr, Hessen l Der Deister,

14:15 Uhr, NDR l Mit dem Rheindampfer

tv-tipps exit

Mary 2, 11:30 Uhr, Hessen l Tübingen,

14:15 Uhr, NDR l Die Straße der Staufer,

15:15 Uhr, RBB l Yunnan: Chinas

schönste Provinz, 16:15 Uhr, 3sat l La

Palma – Die grüne Insel der Kanaren,

21:00 Uhr, Hessen.

■ MITTWOCH, 21.5. l Geliebtes Ungarn

– Mehr als Paprika und Puszta, 8:20

Uhr, WDR l Lykien, 11:00 Uhr, Hessen l

Borneo – Insel in den Wolken, 11:30 Uhr,

NDR l Inseln aus Feuer – Traumziel Hawaii,

13:30 Uhr, Hessen.

■ DONNERSTAG, 22.5. l Rund um den

Ammersee, 6:40 Uhr, SWR l Die Alte

Salzstraße, 14:15 Uhr, NDR l Das Ruhrgebiet,

15:15 Uhr, RBB.

■ FREITAG, 23.5. l Die ungleichen

Schwestern – Inseln der Kykladen, 6:05

Uhr, Phoenix l Lüneburg, 14:15 Uhr,

NDR l Die Via de la Plata (1/2), 15:45

Uhr, 3sat.

durch Burma, 15:15 Uhr, NDR l Vietnam-Express,

18:30 Uhr, Phoenix.

■ FREITAG, 30.5. l Ärmelkanal, 9:50

Uhr, WDR l Sanssouci, 11:00 Uhr, RBB l

Norderney, 14:15 Uhr, NDR l Die Via de

la Plata (2/2), 15:45 Uhr, 3sat l Eschede

Zug 884, 21:45 Uhr, ARD l Die Deutschen

im Urlaubsfieber, 22:15 Uhr, VOX.

highlight

Sanssouci – Die Schlösser und

Gärten von Potsdam, Freitag, 30.5.,

11:00 Uhr, RBB.

14.5.2008 TRAVEL ONE 43

Foto: Kessler Medien


exit menschen

karrieren

■ Thomas Storey steht

nun an der Spitze von Fairmont

Hotels & Resorts. Der

erfahrene Hotelfachmann

hat die Position des Präsidenten

von Chris Cahill

übernommen, der nun als

Chief Operating Officer

der Holding von Fairmont

tätig ist.

■ Volker Häring, Chef

von China by Bike, ist zum

ersten Vorsitzenden des Forums

anders reisen gewählt

worden. Der neue Vorstand

besteht ferner aus Hannes

Schleicher (Neue Wege),

Peter Bär (Desert Team), Julia

Balatka (Odyssee Reisen),

Andreas Kiefer (Baikal Express)

, Kathrin Ostermann

(América Andina) und Bruno

Peters (Windbeutel).

feedback redaktion@travel-one.net

Sehr zeitaufwändig TRAVEL ONE Morning News,

7. Mai 2008, »Aida-Kreuzfahrt für behinderte Passagiere«

■ Fünf Prozent Provision sind eine Frechheit! Gerade Reisen für

Behinderte sind dermaßen arbeitsintensiv und kosten viele Stunden

zum Abchecken und Klären sämtlicher Eventualitäten. Ich

weiß, wovon ich spreche. Ich habe einen vom Hals abwärts querschnittgelähmten

Kunden, der vergangenes Jahr in der Türkei war.

Die Planung der Reise hat mich Wochen gekostet.

Es gibt so viele verschiedene Grade von Behinderung. Wann wird

endlich ein Katalog erscheinen mit Häusern, die wirklich für die

schlimmsten Grade geeignet sind? (...) Nicht jede Airline kann

einen Elektrorollstuhl transportieren. (...) Und in welchen Ländern

gibt es die Möglichkeit eines Transfers mit Rampenautos?

Und zu den Kabinen an Bord von Schiffen: Ich habe eine sogenannte

behindertengerechte Kabine auf der Aida Bella gesehen.

Für den Elektrorollstuhl stand das Bett viel zu nah an der Eingangstür

und die Tür zum Bad befand sich rund einen Meter vom

Fußende des Bettes entfernt. Der Elektrorollstuhl muss aber gerade

und nicht aus der »Kurve« in das Bad hineinfahren können.

Behinderte wollen meist keine »Behindertenreisen«, sondern in

normaler Umgebung mit normal Gesunden zusammen Urlaub

machen. Und dafür geeignete Angebote brauchen wir!

Regine Wieseler, Reisebüro Wieseler, Ritterhude

■ Guido Riepe heißt der

neue Geschäftsführer der

Neuen Dorint GmbH. Der

46-Jährige kümmert sich

um das Controlling, Personal

und Soziales.

■ Elmar Erger gehört

nun zum Deutschland-Team

von Austrian Airlines. Er arbeitet

als Verkaufsleiter in

Frankfurt am Main.

■ Peter Rothwell, 48,

gibt künftig bei Kuoni den

Ton an. Am 1. Januar 2009

beginnt der ehemalige

TUI-Manager als CEO des

Schweizer Touristikkonzerns.

■ Philippe Gas wird am

1. September neuer Chef

von Euro Disney. Der 44-

Jährige ist bereits seit 17

Jahren für Disney tätig.

Nur für Direktflüge? TRAVEL ONE Morning News,

7. Mai 2008, »Sicherheitstaschen für Duty-Free-Einkäufe«

■ Ganz eine gute Sache – nur, wir hatten schon einmal das Vergnügen,

von den USA die Plastiktüten für Flüssigkeiten (die 100

Milliliter Behälter) bei der Abreise zu bekommen, haben aber

dann im Transit in London gesehen, dass dort alles in den Müll

wanderte, weil man davon keine Ahnung hatte. Wir nehmen an,

dass die Regelung nur für Direktflüge gilt und bei einem Transfer

schon wieder alles anders aussehen kann.

Horst Wurm, Canadareisen, Klosterneuburg, Österreich

Dumm und überheblich TRAVEL ONE Morning News,

7. Mai 2008, Top News

■ Zu Ihrem Absatz »Go Asia erklärt, die touristischen Ziele sind

in Myanmar nicht betroffen«: Selten habe ich in meinen 45 Jahren

touristischer Arbeit eine derartig dumme und überhebliche Bemerkung

gelesen. Go Asia scheint vermutlich nur an Umsatz interessiert

zu sein und sich für die Nöte der Menschen in keinster

Weise zu interessieren. Das Elend fängt bereits in Rangoon an, wo

auch verschiedene Hotels in Mitleidenschaft gezogen sind. Und

hier ist bereits das erste touristische Ziel.

Brigitte Knoop-Mattonet, Thomas Cook Reisebüro, Düsseldorf

44 TRAVEL ONE 14.5.2008


Thomae neuer

Sales-Chef bei TAS

■ Achim Thomae (39) hat bei der der Touristik Assekuranz

Service GmbH (TAS) die Leitung der Abteilungen Vertrieb

und Betrieb übernommen. Der Diplom-Betriebswirt war bis

zu seinem Wechsel als Manager Key Account, Inside Sales, Sales

Support bei Aida Cruises aktiv.

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Vom Schiff

zum Versicherer:

Achim Thomae






Neuzugang bei Lastminute.com

Deutschland: Anja Wolfsteiner

wechselt von Boston nach München

FTI erweitert

Chef-Etage

■ Karlheinz Jungbeck ergänzt

als Geschäftsführer neben

Dietmar Gunz, Boris Raoul

und Turan Jenei die Leitung

der FTI Touristik. Der

46-Jährige zeichnet für Finanzen,

Personal, Recht und Verwaltung

verantwortlich. Der

bisherige Finanz-Chef Turan

Jenei kümmert sich künftig

um strategische Fragen.

Geschäftsführerin

für Holiday Autos

■ Holiday Autos hat wieder eine Geschäftsführung. Anna

Wolfsteiner, 39, ist Chefin des Mietwagenbrokers für Deutschland

und Österreich. Mit der Übernahme des Postens, der seit

dem Ausscheiden von Michael Buller Mitte 2007 vakant war,

trägt sie auch die Verantwortung für den B2B-Geschäftsbereich

der Lastminute.com-Gruppe in Deutschland. Lastminute.com

ist das Mutterunternehmen des Brokers. Für den

B2C-Bereich bleibt Jan Oetjen verantwortlich.

Wolfsteiner kommt von der Grand Circle Corporation

(GCC), einem Reiseveranstalter aus Boston. 1997 startete sie

bei der Münchener Niederlassung des Unternehmen im Bereich

Produktentwicklung für den europäischen Markt. Im

Jahr 2000 wechselte sie in den Hauptsitz in den USA, wo sie

zuletzt als Senior Vice President Revenue Management arbeitete.

Vor GCC war Wolfsteiner bei Taruk Reisen in Starnberg

als Produktmanagerin Südliches Afrika & Indischer Ozean

vor allem auch für die Vertriebsaktivitäten verantwortlich.

Die gebürtige Düsseldorferin hat einen Studienabschluss

an der Universität Bournemouth mit dem Schwerpunkt

»Tourism Studies & Economics«.

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TRAVEL ONE

erscheint 14-tägig mittwochs

Zurzeit gilt Anzeigenpreisliste Nr. 38

gültig ab Januar 2008

Abonnementspreis Inland 25 Euro pro Jahr

inklusive Porto und MwSt, Einzelheft 2 Euro

Abonnementspreis Ausland 48 Euro pro Jahr

inklusive Porto, ohne Luftpostzuschlag

Reisebüros erhalten TRAVEL ONE kostenlos.

Die Mitglieder des Arbeitskreises

Aktiver Counter und des AJT e.V.

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(EDA: Empfängerdatei-Analyse)

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Genehmigung des Verlages. Für unverlangt

eingesandte Manuskripte und Fotos wird

keine Gewähr übernommen.

TRAVEL ONE ist eine Aktivität

der DVV Media Group GmbH, Hamburg

14.5.2008 TRAVEL ONE 45


exit menschen

Sharam Sadatel, 39, Krebs,

vertritt Cunard Line auf dem

deutschsprachigen Markt. Seit

acht Jahren macht er sich als Marketing

Communications Manager

in Hamburg für die britische Reederei

stark und ist somit auch für

die Markteinführung der Queen

Mary 2 mitverantwortlich.

Zuvor hat er nichts mit Kreuzfahrtschiffen

zu tun: Nach dem

Abitur arbeitet er zunächst im väterlichen

Betrieb, studiert dann Betriebswirtschaft

und steigt danach

in die IT-Branche ein (im Produktmanagement

und Marketing).

In seiner Freizeit reist Sadatel

mit seiner Frau rund um den Globus.

Er joggt gerne und fährt Rad

– und liebt es, mit Butz zu spielen,

dem Hund eines Kollegen.

Marketing-Manager bei Cunard Line

Sharam Sadatel

■ Was hat Sie in die Reisebranche verschlagen?

Die große Faszination, die von den alten und neuen Oceanlinern ausgeht.

■ Ihr Traumberuf als Kind?

Flugingenieur.

■ Ihr Traumurlaub?

Eine Transatlantik-Passage mit der Queen Mary 2. Hier spielt Zeit fast keine Rolle.

■ Wo möchten Sie gerne leben?

Am liebsten in Singapur.

■ Wie schalten Sie ab?

Beim Lesen, beim Spazierengehen in der Natur und beim Joggen.

■ Was lesen Sie gerade?

»Narziss und Goldmund« von Hermann Hesse.

■ Welche Filmrolle hätten Sie gerne mal gespielt?

Egal, Hauptsache einen Abenteurer.

■ Ihr Lieblingsessen?

Alle Thai-Speisen mit einer scharfen roten Kokos-Curry-Soße.

■ Wofür geben Sie gerne Geld aus?

Für alle hippen Elektronikartikel und meinen selbstgebauten PC.

■ Was würden Sie gerne können?

Möglichst viele Fremdsprachen. Gerne auch »Exoten« wie Japanisch.

■ 20 Stunden Fliegen, neben wem möchten Sie nicht sitzen?

Paris Hilton. Ich schätze Gespräche mit Tiefgang.

■ Wen bewundern Sie?

Kofi Annan. Der ehemalige UN-Generalsekretär stellte in den sieben Jahren seiner

Amtszeit bis zuletzt auch kritische Fragen.

■ Wen würden Sie gerne einmal treffen?

Sir Richard Branson – ein Gentleman-Abenteurer mit Visionen.

■ Sie haben einen Wunsch frei: Was wünschen Sie sich?

Ein Heilmittel gegen Krebs.

■ Ihre erste Entscheidung, wenn Sie Bundeskanzler wären?

Mehr Geld für die medizinische Forschung und die Altenpflege.

46 TRAVEL ONE 14.5.2008


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14.5.2008 TRAVEL ONE 47


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TRAVEL ONE 14.5.2008

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