Vor Ort 0208 Kopie.qxq:Vor Ort 04/04.qxq - Landesverkehrswacht ...
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vor-ort@landesverkehrswacht.de<br />
Für die Menschen in Langreder,<br />
einem kleinen <strong>Ort</strong><br />
bei Barsinghausen südwestlich<br />
von Hannover, ist<br />
der Straßenverkehr durch<br />
eine beispielhafte Gemeinschaftsinitiative<br />
deutlich sicherer<br />
geworden.<br />
Langreder wird durch die<br />
stark befahrene Bundesstraße<br />
401 geteilt. Bislang<br />
gab es keinen gesicherten<br />
Überweg – für die Schulkinder<br />
auf dem Weg zum<br />
Schulbus ebenso wenig<br />
wie für die älteren Menschen.<br />
In den vergangenen<br />
Jahren waren insbesondere<br />
für die rund 250 Kinder<br />
des <strong>Ort</strong>es auf dem Weg zur<br />
Schule oder zum Sportplatz<br />
immer wieder gefährliche<br />
Situationen entstanden.<br />
Das ist dank der Initiative<br />
seit einigen Wochen<br />
vorbei – eine Bedarfs -<br />
ampel sorgt dafür, dass<br />
die Menschen aus beiden<br />
Teilen des <strong>Ort</strong>es nun ohne<br />
die Gefahren eines nicht<br />
gesicherten Überwegs über<br />
die 401, wie sie in Langreder<br />
nur genannt wird – enger<br />
aneinander rücken –<br />
KEINE LOTSEN OHNE<br />
DIETER MEYER SEITE 3<br />
EXPERTEN: ZU VIELTECHNIK<br />
LENKT FAHRER AB SEITE 5<br />
MITGLIEDERMAGAZIN DER LANDESVERKEHRSWACHT NIEDERSACHSEN E.V.<br />
„FRITZ FILAPPER“ FEIERT<br />
10. GEBURTSTAG SEITE 6<br />
AUSFLUG ZU VW<br />
FÜR LOTSEN SEITE 7<br />
nen und Bürger im Förderverein<br />
„Unser Langreder“<br />
zusammen, um durch die<br />
private Initiative den Bau<br />
der Bedarfsampel zu finanzieren.<br />
Eine Bedarfsampel<br />
verzichtet auf das Grün-<br />
Licht, greift somit nur in<br />
den fließenden Autoverkehr<br />
ein, wenn ein Fußgänger sie<br />
per Knopfdruck aktiviert.<br />
2/2008<br />
Bedarfsampel sorgt in Langreder für<br />
mehr Sicherheit auf dem Schulweg<br />
und die Kinder sicherer zur<br />
Schule kommen.<br />
Im März 2006 schlossen<br />
sich interessierte Bürgerin-<br />
Gemeinsam für mehr<br />
Sicherheit in Langreder.<br />
Ohne die Unterstützung<br />
hätten die Menschen in<br />
Langreder noch etwas Geduld<br />
aufbringen müssen: In<br />
etwa zehn Jahren hätte sich<br />
die öffentliche Hand die<br />
Ampel an der Stelle leisten<br />
können. Mehr Seite 4
Liebe Leserinnen und Leser,<br />
auf den ersten Blick ist die<br />
Unfall-Statistik 2007 eine<br />
gute Nachricht: Die Zahl<br />
der Verkehrstoten sinkt auf<br />
einen historischen Tiefstand.<br />
Schaut man sich die Zahlen<br />
ein wenig genauer an, wird<br />
es ernst: Die Zahl der<br />
Un fälle ist gestiegen, die<br />
Zahl der Verletzten auch,<br />
und in Niedersachsen nahm<br />
auch die Zahl der Verkehrs -<br />
toten zu. Mögliche Er -<br />
klärungen: Die Autos sind<br />
sicherer geworden; Gurte,<br />
Airbags, ABS und ESP<br />
retten Leben, zum Unfall<br />
kommt es oft trotzdem.<br />
Und: Die Hochleistungs -<br />
medizin ist noch besser<br />
geworden.<br />
Ich ziehe aus den Zahlen<br />
die Erkenntnis, dass wir<br />
noch viel Arbeit vor uns<br />
haben. Denn Unfallprävention<br />
beginnt im Kopf der<br />
Menschen, in den Kinder -<br />
gärten, in den Schulen, auf<br />
dem Spielplatz, im Auto<br />
mit der Familie. Erfolg<br />
werden wir nur haben,<br />
wenn wir alle gemeinsam<br />
viele kleine Schritte gehen.<br />
Wir Verkehrswachtler<br />
gehen diese<br />
Schritte mit<br />
Begeisterung.<br />
Ihre<br />
Foto: DVR, Bonn<br />
Trotz einer gestiegenen<br />
Zahl von Unfällen auf<br />
Deutschlands Straßen ist<br />
die Zahl der Verkehrstoten<br />
2007 auf den niedrigsten<br />
Stand seit Einführung der<br />
Statistik gesunken. Erstmals<br />
seit 1953 kamen weniger<br />
als 5.000 Menschen<br />
ums Leben. Das Statistische<br />
Bundesamt in Wiesbaden<br />
registrierte 4.970 Verkehrstote.<br />
Das waren 2,4<br />
Prozent weniger als im <strong>Vor</strong>jahr.<br />
Gleichzeitig stieg die<br />
Nachrichten<br />
Historischer Tiefstand bei<br />
Verkehrstoten in Deutschland<br />
Zahl der Verletzten um 2,2<br />
Prozent auf 431500.<br />
Insgesamt musste die Polizei<br />
in ganz Deutschland im<br />
vergangenen Jahr 2,3 Millionen<br />
Unfälle aufnehmen<br />
– 2,7 Prozent mehr als<br />
2006.<br />
Mehr Verkehrstote gab es<br />
im vergangenen Jahr unter<br />
anderem in Bremen (plus<br />
19 Prozent oder 3 Menschen),<br />
im Saarland (plus<br />
11 Prozent oder 6 Menschen)<br />
und in Bayern (plus<br />
Deutschlands beste<br />
Fahranfänger gesucht<br />
Zum sechsten Mal rufen<br />
der „stern“, die Bundesvereinigung<br />
der Fahrlehrerverbände<br />
(BVF), der DVR<br />
und Renault junge Fahrer<br />
auf, ihr fahrerisches Können<br />
in Theorie und Praxis<br />
unter Beweis zu stellen. Bewerbungsschluss<br />
der Aktion<br />
für Fahranfänger unter der<br />
Schirmherrschaft von BundesverkehrsministerWolfgang<br />
Tiefensee ist der 30.<br />
Juni 2008.<br />
Der Wettbewerb „Deutschlands<br />
beste Fahranfänger“<br />
ist Bestandteil der Initiative<br />
„safety stars“, die die Ko-<br />
operationspartner und das<br />
Bundesverkehrsministerium<br />
2003 ins Leben gerufen haben.<br />
In den vergangenen<br />
Jahren hatten sich mehr als<br />
20.000 junge Männer und<br />
Frauen am Qualifying im Internet<br />
beteiligt. 1.350 Teilnehmer<br />
kamen zu den <strong>Vor</strong>ausscheidungen<br />
und 1<strong>04</strong><br />
Finalisten konkurrierten gemeinsam<br />
mit ihren Fahrlehrern<br />
in Paris oder Berlin um<br />
die ersten Plätze. Ziel ist<br />
es, junge Fahrer für die Gefahren<br />
des Straßenverkehrs<br />
zu sensibilisieren.<br />
Infos: www.safetystars.de<br />
8,9 Prozent oder 81 Menschen).<br />
Auch in Niedersachsen und<br />
Brandenburg stiegen die<br />
Zahlen.<br />
Prozentual am stärksten<br />
zurückgegangen ist die<br />
Zahl der Opfer in Berlin<br />
(minus 24 Prozent oder 18<br />
Menschen), Mecklenburg-<br />
<strong>Vor</strong>pommern (minus 22<br />
Prozent oder 41 Menschen)<br />
und in Rheinland-Pfalz<br />
(minus 18 Prozent oder 47<br />
Menschen).<br />
DVR-Kampagne<br />
geht weiter<br />
Machogehabe, Drängeln<br />
und Rasen – Gründe für<br />
das hohe Unfallrisiko<br />
junger Fahrer. Seit einem<br />
Jahr sensibilisiert der<br />
DVR die jungen Männer<br />
und Frauen hinterm<br />
Steuer bundesweit mit<br />
der Kampagne „Hast du<br />
die Größe?“.<br />
2007 waren die Moderatorinnen<br />
Collien Fernandes<br />
und Sarah Kuttner<br />
sowie Fußballer Philipp<br />
Lahm die Gesichter der<br />
Kampagne. Jetzt sind<br />
das Model Lena Gercke<br />
aus Cloppenburg, die<br />
Sängerin Joy Denalane<br />
und der Viva-Moderator<br />
Klaas Heufer-Umlauf auf<br />
den Plakaten zu sehen.<br />
20 Prozent der Verunglückten<br />
im Straßenverkehr<br />
sind zwischen 18<br />
und 24 Jahre alt.<br />
<strong>Vor</strong> <strong>Ort</strong> 02/08<br />
Foto: DVR, Bonn
Braunschweiger Zeitung, Wolfenbütteler Zeitung u.Anzeiger, Foto: Jörg Kleinert Karin<br />
<strong>Vor</strong> <strong>Ort</strong> 02/08<br />
Personalien<br />
Keine Lotsen ohne Dieter Meyer<br />
Die Verkehrswachten in<br />
Niedersachsen leben<br />
von den vielen tausend<br />
Ehrenamtlichen, die sich<br />
jeden Tag aufs neue für die<br />
Sicherheit der Menschen<br />
im Straßenverkehr einsetzen.<br />
Einer davon ist Dieter<br />
Meyer. Der 68-Jährige ist<br />
seit zehn Jahren ehrenamtlicher<br />
Ausbilder für Schulweglotsen<br />
in der Landeshauptstadt.<br />
In der Zeit hat<br />
er in Hannover mehr als<br />
1.000 Jungen und Mädchen<br />
wichtige Tipps rund um<br />
den Lotsendienst gebeben.<br />
Er vermittelte ihnen<br />
immer wieder aufs neue,<br />
dass sie nicht nur für die<br />
Sicherheit der Schüler auf<br />
dem Weg zur Schule, sondern<br />
auch für die eigene<br />
Verantwortung haben. Lisa<br />
Heine (Foto), 15 Jahre, war<br />
auf jeden Fall vom Kurs bei<br />
Meyer begeistert.<br />
Zühlke für Engagement mit<br />
Ehrenzeichen in Silber geehrt<br />
Die Frau hinter einer besonders<br />
kreativen Ergänzung<br />
der Verkehrssicherheitsarbeit<br />
in Wolfenbüttel<br />
ist geehrt worden.<br />
Karin Zühlke betreut seit<br />
Jahren den Malwettbewerb<br />
an Grundschulen. Der Wettbewerb<br />
wird gemeinsam<br />
von Verkehrswacht, Öffentlicher<br />
Versicherung und<br />
Hertie ausgerichtet und<br />
kann sich in den vergangenen<br />
Jahren zunehmender<br />
Beteiligung erfreuen.<br />
Bernd Gutsche (links)<br />
und Achim Klaffehn<br />
ehren Karin Zühlke.<br />
Foto: Börsch<br />
Hadeln/Sietland<br />
RALF HUSE ist Anfang Februar<br />
zum neuen <strong>Vor</strong>stand der Verkehrswacht<br />
Hadeln/Sietland<br />
gewählt worden.<br />
Der Elektromechaniker<br />
ist 48 Jahre<br />
alt, verheiratet<br />
und Vater von<br />
zwei Kindern.<br />
„Es muss<br />
noch viel getan werden. Die<br />
Menschen müssen noch für<br />
viele Themen rund um die<br />
Sicherheit im Straßenverkehr<br />
sensibilisiert werden. Deshalb<br />
ist eins meiner Hauptanliegen,<br />
die örtliche Verkehrswacht<br />
mehr in den<br />
Mittelpunkt der allgemeinen<br />
Aufmerksamkeit zu rücken“,<br />
sagte Huse nach seiner Wahl.<br />
Die Verkehrswacht soll sich<br />
mit Aktionen am Weltkindertag<br />
engagieren, ebenso beim<br />
Küstenmarathon im September<br />
in Otterndorf und vielen<br />
weiteren Veranstaltungen<br />
in der Region. Zudem werde<br />
die Verkehrswacht Hadeln/<br />
Sietland unter dem Dach<br />
der <strong>Landesverkehrswacht</strong><br />
eine eigene Internet-Seite<br />
entwickeln.<br />
n<br />
Weyhe<br />
MAIKE WETJEN, STEPHAN WINKLER<br />
und LEA ZIMMERMANN sind bei<br />
der Jugenddelegiertenkonferenz<br />
Anfang März in Bassum<br />
als Mitglieder des Landesjugendvorstandes<br />
bestätigt<br />
worden. So ist eine personelle<br />
Kontinuität bei den JVCs<br />
gewährleistet. <strong>Vor</strong> der <strong>Vor</strong>standswahl<br />
hatten die<br />
anwesenden JVC-Mitglieder<br />
gemeinsam ein Sicherheits -<br />
training absolviert.
Aktuell<br />
FORTSETZUNG VON SEITE 1<br />
„Ampelschnitten“ beim Bäcker – Gute<br />
Ideen für mehr Sicherheit auf der B401<br />
Die Bedarfsampel von<br />
Langreder an der Bundesstraße<br />
401 bedeutet für<br />
die Menschen weit mehr als<br />
nur eine gute Möglichkeit,<br />
die stark befahrene Straße<br />
sicherer zu überqueren. Sie<br />
kann die Menschen, die<br />
links und rechts der Straße<br />
wohnen enger zusammenbringen.<br />
Die Betroffenen in<br />
dem <strong>Ort</strong> gründeten eine Initiative,<br />
die in nur wenigen<br />
Wochen knapp 30 Mitglieder<br />
hatte.<br />
Ohne Mitmachen<br />
geht es nicht<br />
Das Mitgliedermagazin<br />
der <strong>Landesverkehrswacht</strong><br />
Niedersachsen lebt vom<br />
Mitmachen. An fast jedem<br />
Wochenende gibt es<br />
irgendwo im Lande eine<br />
Veran staltung, eine spannende<br />
Aktion, einen <strong>Vor</strong>trag,<br />
ein Seminar. Schicken<br />
Sie der Redaktion Fotos<br />
und einige Stichpunkte.<br />
vor-ort@landesverkehrswacht.de<br />
Viele machten mit, hatten<br />
Ideen, beteiligten sich an<br />
Flohmärkten und spendeten.<br />
Bäckermeister Sprengel<br />
erweiterte sogar sein<br />
Angebot. Er bot die „Ampelschnitten“<br />
im Kuchenregal<br />
an – und sie wurden<br />
zum Renner unter den<br />
Kunden – frei nach dem<br />
Motto „Naschen für einen<br />
guten Zweck“. Bäckermeister<br />
Sprengel spendete<br />
schließlich 500 Euro. Ein<br />
Benefizspiel von Hannover<br />
96 gegen den 1. FC Germania<br />
Egestorf/Langreder<br />
brachte ebenso weitere<br />
Mittel zusammen wie die<br />
Spende der Sparkasse, der<br />
Verkehrswacht und der<br />
Stadt. Trotz der beispiel-<br />
Zur Einweihung der<br />
Ampel hatten Langreder<br />
Mütter sogar rote und<br />
grüne „Ampelkekse“<br />
gebacken.<br />
haften Unterstützung, die<br />
der gesamte <strong>Ort</strong> leistete,<br />
fehlten am Ende noch rund<br />
15.000 Euro. Hier sprang<br />
die Continental AG mit ihrer<br />
Aktion „ Wir belohnen<br />
Ihre Sicherheit“ ein. Aus<br />
diesem Topf werden<br />
Wurden zum Renner:<br />
Die Ampelschnitten<br />
von Bäckermeister<br />
Sprengel.<br />
deutschlandweit die bestenVerkehrssicherheitsinitiativen<br />
unterstützt.<br />
Hasch ist tagelang nachweisbar<br />
Drogen im Straßenverkehr<br />
– ein von jungen<br />
Fahrern häufig unterschätztes<br />
Risiko. Das zeigen die<br />
dramatisch steigenden Zahlen,<br />
die die Polizei bei gezielten<br />
Kontrollen auf Drogen<br />
am Steuer verzeichnen<br />
müssen. Beispiel Gifhorn:<br />
2007 erwischte die Polizei<br />
mehr als 230 Fahrer unter<br />
Drogeneinfluss, im Jahr zuvor<br />
waren es weniger als<br />
90. Der Anstieg geht nach<br />
Einschätzung der Beamten<br />
auch auf bessere Kontrollinstrumente<br />
und besser ge-<br />
schulte Beamte zurück. Die<br />
Verkehrswacht arbeitet in<br />
der Drogenprävention eng<br />
mit der Polizei zusammen.<br />
Experten sind sich einig,<br />
dass engmaschige Kontrol-<br />
Foto: obs/EnviteC<br />
len der Polizei und Aufklärungsarbeit<br />
durch die<br />
Verkehrswacht in einander<br />
greifen müssen. So setzt<br />
die Verkehrswacht bei Verkehrssicherheitstagen<br />
in<br />
Schulen immer wieder die<br />
so genannten Rauschbrillen<br />
ein. Sie verdeutlichen den<br />
Jugendlichen, wie die Wahrnehmung<br />
und damit die<br />
Kontrolle selbst einfachster<br />
Handlungen durch den<br />
Konsum von Drogen erschwert<br />
wird. Nur gemeinsam<br />
können Drogen am<br />
Steuer bekämpft werden.<br />
<strong>Vor</strong> <strong>Ort</strong> 02/08<br />
Fotos: von Saß
Unfallfolgen: Nebenwirkungen<br />
unserer Mobilität?<br />
Verkehrsexperten aus<br />
ganz Deutschland haben<br />
beim Parlamentarischen<br />
Neujahrsempfang<br />
des Deutschen Verkehrssicherheitsrates<br />
(DVR) und<br />
der Deutschen Verkehrswacht<br />
(DVW) die „Vision<br />
Zero“ als neues Leitbild für<br />
die Verkehrssicherheitsarbeit<br />
diskutiert. Der Parlamentarische<br />
Staatssekretär<br />
im Bundesverkehrsministerium,<br />
Ulrich Kasparick,<br />
sagte vor rund 90 Gästen<br />
aus Politik, Verbänden,<br />
Wirtschaft und Medien:<br />
„Bei 30 Milliarden Euro Kosten<br />
für Unfallfolgen pro<br />
Jahr müssen wir uns über<br />
<strong>Vor</strong> <strong>Ort</strong> 02/08<br />
was ganz Wichtiges in einem<br />
anderen Bereich entgeht<br />
und gerade dadurch<br />
die Verkehrssicherheit gefährdet<br />
ist. Aus der Überforderung<br />
unseres Sinnessystems<br />
resultieren Fehlleistungen<br />
und Unfälle. Durch<br />
die Sekundäraufgaben wird<br />
der Fah rer von seiner eigentlichen<br />
Aufgabe, dem<br />
Führen eines Fahrzeugs,<br />
abgelenkt.“<br />
Aus dieser Feststellung leiteten<br />
die Experten im Januar<br />
konkrete Forderungen<br />
ab: Wenn Geräte durch visuelleUnterhaltungsfunktionen<br />
– also Fernsehen –<br />
während der Fahrt ermöglichen<br />
und damit die Aufmerksamkeit<br />
des Fahrers<br />
während der Fahrt einschränken,<br />
keine sichere<br />
Aktuell<br />
SPITZENVERTRETER DER VERKEHRSSICHERHEITSARBEIT SPRECHEN SICH FÜR „VISION ZERO“ AUS<br />
Experten: Zu viel Technik lenkt Fahrer ab<br />
Die Verkehrsexperten<br />
des 46. Verkehrsgerichtstages<br />
in Goslar sind<br />
sich sicher. Immer mehr<br />
Entertainment und immer<br />
mehr technischer Schnickschnack<br />
im Auto lenkt die<br />
Aufmerksamkeit der Fahrer<br />
immer mehr ab.<br />
den Preis für die Mobilität<br />
unterhalten. Jeder Tote und<br />
Schwerverletzte ist einer<br />
In der Empfehlung des entsprechenden<br />
Arbeitskreises<br />
heißt es: „Zweifelsohne ist<br />
die Verarbeitungskapazitat<br />
unseres Gehirns begrenzt.<br />
Wahrnehmungsexperimente<br />
belegen, dass uns durch<br />
die Konzentration auf eine<br />
Aufgabe möglicherweise et-<br />
Die Vision Zero sorgte<br />
für Diskussionsstoff<br />
in Berlin.<br />
Foto: DVR, Bonn<br />
zu viel. Null Tote muss unser<br />
Leitbild sein.“<br />
Auch DVR-Präsident Professor<br />
Manfred Bandmann<br />
und DVW-Präsident Kurt<br />
Bodewig sprachen sich für<br />
„Vision Zero“ als Leitbild<br />
aus. Bandmann berichtete,<br />
der <strong>Vor</strong>stand des DVR habe<br />
beschlossen, die Sicherheitsphilosophie„Vision<br />
Zero“ zur Grundlage<br />
der Arbeit zu machen.<br />
DVW-Präsident Bodewig<br />
fügte hinzu: „Mobilität ist<br />
ein Grundbedürfnis, das<br />
auch die individuelle Freizeitgestaltung<br />
bestimmt.<br />
Daher ist es besonders<br />
wichtig, dass die Spitzenverbände<br />
der Verkehrssicherheitsarbeit<br />
gemeinsam<br />
und präventiv darauf hinarbeiten,<br />
die individuelle<br />
Mobilität sicherer zu machen<br />
und die Zahl der Unfallopfer<br />
zu reduzieren.“<br />
Befestigung im Auto möglich<br />
ist, verbotene Funktionen<br />
(etwa Radamelder) haben<br />
oder die Sicht des<br />
Fahrers behindern, muss<br />
der Vertrieb dieser Geräte<br />
europaweit verboten werden.<br />
Zudem fordern die Experten<br />
eine ausreichend wissenschaftliche<br />
Grundlage<br />
für mögliche weitere Gesetzesinitiativen.<br />
Demnach<br />
sollen entsprechende Untersuchungen<br />
veranlasst<br />
werden. Außerdem soll<br />
mehr Aufklärung betrieben<br />
werden. In Kampagnen<br />
und auch beim 7. Sinn solle<br />
verstärkt darauf hingewiesen<br />
werden, dass die<br />
Aufmerksamkeit durch<br />
technischen Schnickschnack<br />
beeinflusst wird.
Bockhorn<br />
Haupt- und Realschüler aus<br />
Bockhorn hatten die seltene<br />
Möglichkeit, einmal richtig<br />
Kopf zu stehen: Dank der<br />
Unterstützung der Verkehrswacht<br />
Diepholz konnten die<br />
Schüler unter fachlicher Anleitung<br />
nicht nur üben, wie<br />
man sich aus einem überschlagenen<br />
Auto befreien<br />
kann – sie konnten sich auch<br />
erstmals ein Bild davon machen,<br />
wie es sich anfühlt,<br />
wenn sich das Fahrzeug überschlägt.<br />
Der Simulator sei ein<br />
sehr gutes Kommunikationsmittel,<br />
um die Schüler zu erreichen,<br />
sagte Andreas Schöneich,<br />
Schulverbindungsbeamter<br />
bei der dortigen Polizei. Ihm<br />
machte die Zusammenarbeit<br />
mit den Klassen und Lehrern<br />
Spaß. „Die jungen Leute<br />
bekommen ein Stück Lebenserfahrung,<br />
wichtig gerade an<br />
der Schwelle zum Erwerb der<br />
Führerscheine. Das ist wirklich<br />
Gefahren-Prävention.“<br />
Ahlhorn<br />
n<br />
Den Kindern des Hans-Roth-<br />
Kindergartens in Ahlhorn<br />
macht in Sachen Sicherheit<br />
so schnell niemand etwas vor.<br />
Denn die Kleinen wissen gut<br />
Bescheid. Peter Wildbredt,<br />
<strong>Vor</strong>sitzender der Verkehrswacht<br />
im Landkreis Oldenburg,<br />
und Manfred Winterbur<br />
von der Ahlhorner Polizeistation<br />
übergaben 50 reflektierende<br />
Warnwesten in kindgerechter<br />
Größe.<br />
Wildbredt erklärte, wie wichtig<br />
es ist, im Dunkeln Kleidung<br />
zu tragen, die von Autofahrern<br />
gesehen wird. Gerade in der<br />
dunklen Jahreszeit seien<br />
Fußgänger im Straßenverkehr<br />
besonders gefährdet, da sie<br />
oft nur schlecht für Autofahrer<br />
zu erkennen seien. Die gern<br />
getragene modisch-dunkle<br />
Kleidung erhöhe die Gefahr<br />
bei Jung und Alt zusätzlich.<br />
<strong>Vor</strong> zehn Jahren kam er<br />
auf die Welt – und war<br />
aus dem Stand eine Kultfigur<br />
und tief im Herzen vieler<br />
Kinder: „Fritz Filapper“<br />
– ein Schmetterling, der<br />
die Hauptrolle in einem<br />
Malbuch der Verkehrswacht<br />
in Aurich spielt.<br />
Fritz Filapper zeigt seinen<br />
Freunden Paula und Nils,<br />
wie man sich richtig im<br />
Straßenverkehr verhält.<br />
Bisher wurden die ostfriesischen<br />
Kindergärten und<br />
Grundschulen mit fast<br />
40.000 Exemplaren versorgt.<br />
Jetzt, zum zehnten<br />
Geburtstag von „Fritz Filapper“,<br />
ist die vierte Auflage,<br />
wiederum finanziert<br />
von der Brandkasse, erschienen.<br />
Wie Heinz Kleemann von<br />
der Auricher Verkehrswacht<br />
ankündigte, werden die<br />
5.000 neuen Bücher bei<br />
<strong>Vor</strong> <strong>Ort</strong><br />
„Fritz Filapper“ feiert<br />
zehnten Geburtstag<br />
besonderen Aktionen der<br />
regionalen Verkehrswachten,<br />
etwa zu Verkehrssicherheitstagen,<br />
auf Gewerbeschauen<br />
und Ausstellungen,<br />
verteilt, aber auch<br />
Lehrern, die Projekte zu<br />
einschlägigen Themen planen,<br />
zur Verfügung gestellt.<br />
„Wir engagieren uns schon<br />
seit zehn Jahren für die<br />
Verkehrserziehung“, sagte<br />
Marketingleiterin Signe<br />
Foetzki von der Brandkasse.<br />
Sie lobte die enge Zusammenarbeit<br />
mit allen<br />
Akteuren. Dazu zählt auch<br />
die Bundeswehr, die logistische<br />
Hilfe leistet. Als die<br />
Auricher Verkehrswacht<br />
1998 die Idee hatte, ein<br />
Malbuch mit einem regionalen<br />
Bezug zu produzieren,<br />
sei man sofort bereit<br />
gewesen, das <strong>Vor</strong>haben zu<br />
fördern.<br />
Eine Klasse im toten Winkel<br />
Man kann es den Kindern<br />
im Unterricht<br />
gar nicht oft genug erklären,<br />
welche Gefahren<br />
von abbiegenden Lastwagen<br />
ausgehen. Am ein-<br />
drucksvollsten ist dabei<br />
die Demonstration des Toten<br />
Winkels. So auch für<br />
die Klasse 4b der Lucas-<br />
Backmeister-Schule in Uelzen.<br />
Viele Kinder wissen<br />
Filapper wird zehn –<br />
und geht gleichzeitig mit<br />
der vierten Auflage an<br />
den Start. Die Partner<br />
freuen sich über die<br />
hohe Akzeptanz des<br />
Verkehrssicherheitsmalbuchs<br />
mit lokalem Bezug.<br />
um die Gefahr, denn 1998<br />
war eine Grundschülerin<br />
ums Leben gekommen, als<br />
sie von einem Lkw erfasst<br />
und überrollt wurde. Für<br />
die Verkehrserziehung vor<br />
<strong>Ort</strong> der Uelzener Verkehrswacht<br />
hatte Andreas Alms,<br />
Fuhrparkleiter bei der Spedition<br />
Kobernuss, einen<br />
40-Tonnen-Sattelzug auf<br />
dem Hof bereitgestellt. Die<br />
Fahrzeuge verfügen über<br />
Zusatzspiegel, aber die<br />
sind keine Pflicht. Als sich<br />
21 Schüler auf dem ausgerollten<br />
Transparent „Toter<br />
Winkel“ stellen, sind sie<br />
nicht zu sehen. Deshalb:<br />
Immer Blickkontakt zum<br />
Fahrer beim Überqueren<br />
der Straße.<br />
<strong>Vor</strong> <strong>Ort</strong> 02/08
2000 Sicherheitsdreiecke<br />
für Erstklässler – „echt cool“<br />
Sie sind leicht, einfach<br />
anzuwenden und bei<br />
den Kindern sehr beliebt –<br />
und sie steigern die Sicherheit<br />
der Kinder im Straßenverkehr<br />
erheblich. Die Kreisverkehrswacht<br />
Vechta hat<br />
zusammen mit Polizei und<br />
Volksbanken jetzt alle 2.000<br />
Erstklässler an den Grundschulen<br />
des Landkreises mit<br />
neuen reflektierenden Sicherheitsdreieckenausgestattet.<br />
Stellvertretend für<br />
alle Schulen übergaben die<br />
Kooperationspartner bei einem<br />
Pressetermin die ersten<br />
Reflexdreiecke in der<br />
Visbeker Gerbertschule, wo<br />
sich mehr als 100 Schüler<br />
über die leuchtend gelben<br />
Sicherheit, die die<br />
Schüler „cool“ finden:<br />
Alle Erstklässler im<br />
Landkreis Vechta sind<br />
mit coolen Reflexdreiecken<br />
ausgestattet.<br />
<strong>Vor</strong> <strong>Ort</strong> 02/08<br />
Foto: Banik / Ostfriesische Nachrichten<br />
Hameln macht Mobil<br />
Verkehrswacht dabei<br />
Eine ganze Stadt in Ak -<br />
tion: Hameln macht mobil!<br />
Eine ganze Woche gab<br />
es im Zentrum der RattenfängerstadtVeranstaltungen<br />
rund um die Themen<br />
Mobilität und Sicherheit im<br />
Straßenverkehr. Die örtliche<br />
Verkehrswacht beteiligte<br />
sich umfangreich an dem<br />
Programm.<br />
In dem Überschlagsimulator<br />
konnten Interessierte<br />
erfahren, wie es ist, wenn<br />
sich das Fahrzeug überschlägt.<br />
Die Rauschbrille<br />
machte vor allem Jugendli-<br />
Überwürfe freuten. Der <strong>Vor</strong>sitzende<br />
der Kreisverkehrswacht,<br />
Thomas Stransky,<br />
wies darauf hin, dass die<br />
gelben Dreiecke nicht die<br />
roten Mützen ersetzen sollen,<br />
die zum Schuljahresbeginn<br />
an die Schulanfänger<br />
übergeben werden.<br />
Sie sollen die Sicherheit<br />
erhöhen, da die Schüler<br />
von Autofahrern und von<br />
chen und jungen Fahrern<br />
deutlich, zu welchen Folgen<br />
der Konsum von Alkohol<br />
und anderen Drogen führen<br />
kann. Zudem konnten die<br />
Besucher des Standes der<br />
Verkehrswacht Hameln einen<br />
kostenlosen Sehtest<br />
absolvieren und so feststellen,<br />
ob sie eine Sehhilfe<br />
benötigen. Denn Experten<br />
gehen davon aus, dass jeder<br />
dritte Autofahrer an einer<br />
Sehschwäche leidet und<br />
eine Brille benötigt – aber<br />
nichts davon weiß oder die<br />
Anzeichen ignoriert.<br />
anderen Verkehrsteilnehmern<br />
besser gesehen werden.“<br />
Reaktionen zeigen ,<br />
dass die Dreiecke „bei den<br />
Schülern, aber auch bei<br />
den Eltern gut ankommen.<br />
Verkehrsobfrau Ilsegret<br />
Ebentreich, sagte, dass die<br />
Schüler die gelben Reflektorüberwürfe<br />
„cool“ finden,<br />
zumal sie auch von Erwachsenen<br />
genutzt würden.<br />
Foto: Lauer / Oldenburgische Volkszeitung<br />
Helmstedt<br />
Seit 16 Jahren veranstaltet die<br />
Kreisverkehrswacht Helmstedt<br />
Fortbildungsseminare für Erzieherinnen.<br />
Der <strong>Vor</strong>sitzende der<br />
Kreisverkehrswacht Helmstedt,<br />
Achim Klaffehn, begleitete das<br />
Seminar vor einigen Wochen<br />
ehrenamtlich. Die spezielle<br />
Ausbildung für Erzieherinnen<br />
sieht er als bedeutsamen Baustein<br />
in der Verkehrssicherheitsarbeit<br />
an. Gerade die Erzieherinnen<br />
in den Kindertagesstätten<br />
und sonstigen vorschulischen<br />
Einrichtungen können<br />
eigene Beiträge, die zur<br />
Erhöhung der Verkehrssicherheit<br />
der Kinder führen, in<br />
ihrem Alltag berücksichtigen.<br />
Die speziell weitergebildete<br />
Moderatorinnen der <strong>Landesverkehrswacht</strong>,<br />
Anja Stahl und<br />
Marion Dreyer-Rentsch, führten<br />
durch die zwei Tage der Fortbildung.<br />
n<br />
Wolfenbüttel<br />
Die Verkehrswacht Wolfenbüttel<br />
geht in der Verkehrssicherheitsarbeit<br />
mit Kindern neue<br />
Wege. Künftig kann an den<br />
Grundschulen auch eine CD<br />
mit Geräuschen eingesetzt<br />
werden. Die Kinder lernen<br />
über die CD typische und vor<br />
allem auch seltene Geräusche<br />
des Straßenverkehrs kennen<br />
und können dann in den Unterrichtseinheiten<br />
unter fachlicher<br />
Anleitung die richtigen<br />
Reaktionsmuster trainieren.<br />
Wem das Martinshorn eines<br />
Rettungswagen nicht fremd<br />
ist, kann – sobald er es hört<br />
– richtig reagieren. 35 dieser<br />
CDs hat die Verkehrswacht<br />
Wolfenbüttel zusammen mit<br />
1.300 darauf abgestimmten<br />
Arbeitsheften an die Grundschulen<br />
der Stadt gegeben.<br />
Sie sollen auch bei der <strong>Vor</strong>bereitung<br />
auf die Fahrradprüfung<br />
eingesetzt werden. Aus Sicht<br />
der Schulen sind die Materialen<br />
wichtige Ergänzungen der<br />
Verkehrssicherheitsarbeit.
Jugend<br />
Ausflug zu VW für<br />
Lotsen aus Hannover<br />
Dass die Aufgabe als<br />
Schülerlotse nicht nur<br />
viel Verantwortung bedeutet,<br />
sondern auch richtig<br />
Spaß machen – und dann<br />
sogar noch für einen freien<br />
Tag in der Schule sorgen<br />
kann, haben mehr als 70<br />
Schulweglotsen aus Hannover<br />
jetzt feststellen können.<br />
Verkehrswacht und Volkswagen<br />
Nutzfahrzeuge hatten<br />
die Mädchen und Jungen,<br />
die sich als Schulweglotsen<br />
engagieren, als kleines<br />
Dankeschön eingela-<br />
Impressum<br />
<strong>Vor</strong> <strong>Ort</strong> – Mitgliedermagazin<br />
der <strong>Landesverkehrswacht</strong><br />
Niedersachsen e.V.<br />
Herausgeber:<br />
<strong>Landesverkehrswacht</strong><br />
Niedersachsen e.V.<br />
Arndtstraße 19<br />
30167 Hannover<br />
Tel: (05 11) 35 77 26 81<br />
Redaktion:<br />
Cornelia Zieseniß<br />
(verantwortlich),<br />
Cornelia von Saß<br />
Gestaltung:<br />
Cornelia von Saß, Neustadt<br />
Druck: Verlag Schmidt-Römhild<br />
Redaktionsschluss für<br />
<strong>Vor</strong> <strong>Ort</strong> 3/08: 02.05.2008<br />
Schülerlotsen im VW-Werk<br />
in Hannover – ein Tag<br />
schulfrei als Belohnung.<br />
den, sich die Produktion<br />
im Volkswagen-Werk am<br />
Stadtrand von Hannover<br />
anzuschauen.<br />
Ein Mitarbeiter von Volkswagen<br />
gewährte den jungen<br />
Menschen interessante<br />
Einblicke in die Automobilproduktion<br />
– angefangen<br />
bei einer Presse mit<br />
einem Anpressdruck von<br />
rund 8.500 Tonnen bis hin<br />
zu den mehr als 600 Montagerobotern<br />
im Bereich<br />
Korosseriebau.<br />
Sehr erstaunt waren die<br />
Schüler, wie viel Verkehr<br />
neben dem Montagebändern<br />
herrscht: Gabelstapler,<br />
Elektrokarren, Fahrzeuge,<br />
Lastwagen und sogar<br />
die Fahrräder, mit denen<br />
die Arbeiter die langen Dis -<br />
tanzen im Werk zurücklegen.<br />
Nach mehreren Kilometern<br />
Fußmarsch durch<br />
das VW-Werk, in dem vor<br />
allem der VW-Transporter<br />
gefertigt wird, gab es ein<br />
stärkendes Mittagessen.<br />
Auf dem Tisch: Die einmalige<br />
und sagenumwobene<br />
Currywurst aus der Werkskantine<br />
von VW.<br />
Foto: Michael Thomas<br />
TERMINE<br />
SEMINARE FÜR SOZIALPÄDAGOGISCHE FACHKRÄFTE<br />
l 3./4. April 2008<br />
„Rhythmik in der Mobilitätserziehung im Elementarbereich“<br />
in Helmstedt<br />
l 7./8. April 2008<br />
„Einführung in die Mobilitätserziehung im Elementarbereich“<br />
in Braunschweig<br />
l 21./22. April 2008<br />
„Einführung in die Mobilitätserziehung im Elementarbereich“<br />
in Jeverland<br />
l 19./20. Mai 2008<br />
„Einführung in die Mobilitätserziehung im Elementarbereich“<br />
in Peine<br />
l 26./27. Mai 2008<br />
„Elternarbeit in der Mobilitätserziehung im Elementarbereich“<br />
in Braunschweig<br />
l 2./3. Juni 2008<br />
„Einführung in die Mobilitätserziehung im Elementarbereich“<br />
in Cuxhaven<br />
l 9./10. Juni 2008<br />
„Einführung in die Mobilitätserziehung im Elementarbereich“<br />
in Peine<br />
l 16./17. Juni 2008<br />
„Medien in der Einführung in die Mobilitätserziehung im<br />
Elementarbereich“ in Northeim<br />
TERMINE JUGENDVERBAND<br />
l 25. – 27. April 2008<br />
„Teamgeist & Gruppendynamik“ in Lastrup<br />
l 09. – 12. Mai 2008<br />
Pfingstcamp in der Wedemark<br />
SONSTIGE SEMINARE<br />
l 25./26. April 2008<br />
Einführung in die Verkehrssicherheitsarbeit auf Landesebene<br />
l 23. – 25. Mai 2008<br />
„Lecker Häppchen“ in Bad Nenndorf<br />
l 21. Juni 2008<br />
(Wo) gibt es die sichere Straße? in Hannover<br />
JAHRESMITGLIEDERVERSAMMLUNGEN<br />
l 17. /18. April 2008<br />
Jahresmitgliederversammlung <strong>Landesverkehrswacht</strong><br />
in Walsrode<br />
l 15. – 17. Mai 2008<br />
Jahresmitgliederversammlung Deutsche Verkehrswacht<br />
in Potsdam<br />
<strong>Vor</strong> <strong>Ort</strong> 02/08