Synthesizer Guide 2012 - Musikhaus Hieber Lindberg

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Synthesizer Guide 2012 - Musikhaus Hieber Lindberg

studio@hieber-lindberg.de www.hieber-lindberg.de Synthesizer Guide Nr. 3

Synthesizer

Guide 2012

Sonnenstraße 15 Tel: 0049/(0)89/55146-116

D-80331 München www.hieber-lindberg.de

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John Bowen Seite 4

Solaris

Doepfer Seite 12

Dark Time

Acidlab Seite 16

Bassline 3

Korg Seite 18

Monotribe

Hieber Lindberg Seite 19

Synthesizer Ausstellung

Hieber Lindberg Seite 20

Synthesizer Preisliste

Hieber Lindberg Seite 26

News

Hieber Lindberg Seite 28

Interview: Das Doepfer A-100 Buch

Vermona Seite 30

Perfourmer MKII

GRP Seite 33

A4 - edler Analogsynthesizer

Vintage Synthesizer Ecke Seite 36

Monophone Instrumente

Vintage Synthesizer Ecke Seite 38

Polyphone Instrumente

Hieber Lindberg Synthesizer Guide Nr. 3, Ausgabe 2012

Impressum. Für den Inhalt verantwortlich: Peter Knoll, Martin Machwitz, Theo Bloderer.

Bildrechte: Andreas Krebs (A100 Buch Cover), GRP (A4 Grafik), Peter Mahr (Little Phatty

Redback, Roland Jupiter-80), tomoberheim.com (SEM Pro), Hieber Lindberg (Perfourmer

MKII, Acidlab Bassline 3), Theo Bloderer (alle weiteren Fotos). Herstellung: Sterndruck.

Copyright für alle Beiträge bei Musikhaus Hieber Lindberg.

Musikhaus Hieber Lindberg GmbH . Sonnenstraße 15 . D-80331 München

Tel: 0049/(0)89/55146-116 . studio@hieber-lindberg.de . www.hieber-lindberg.de

Liebe Synthesizer-Freunde!

Stefan Stefan

Leberfinger

Leberfinger

Theo Theo

Bloderer Bloderer

Martin Martin

Machwitz Machwitz

Vorwort

Es ist ausgezeichnet, dass viele Hersteller auf das große Interesse an

hochwertigen Synthesizern reagieren und immer mehr herausragende

Instrumente unser Angebot erweitern. Seien es die allseits geschätzten

Synthesizer von Moog (Voyager und Little Phatty), die eleganten

neuen Instrumente von Vermona (MonoLancet und Perfourmer MKII),

die ausgezeichneten Module von Doepfer (A100 System, Dark Energy

und Dark Time), die erlesenen Produkte von Cwejman, Livewire und

MacBeth, die herrlichen SEM-Neuauflagen von Oberheim sowie der

bereits mit Vorfreude erwartete GRP A4 Synthesizer: Moderne, analoge

Synthesizer vom Feinsten - das ist die eine Seite ...

Doch auch der digitale Sektor bleibt nicht zurück und bietet ein enormes

klangliches Angebot: John Bowen Solaris, Radikal Technologies

Accelerator, Waldorf Blofeld, Access Virus, Roland Gaia und Jupiter-

80, Korg Kronos u.v.m. In Anbetracht der großen Auswahl an Synthesizern

ist für Kunden eine fundierte Beratung das Wichtigste - daher

freuen wir uns von Euch zu hören. In diesem Sinne: Viel Spaß mit dem

neuen Synthesizer Guide!

Euer Martin Machwitz mit Team

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3


John Bowen Solaris

John Bowen Solaris

aus dem Karton … ein – man hal- Des Weiteren ist die Performance

4

te sich fest – externes Netzteil. äußerst umfassend: Eine hoch- 5

Nun gut, immerhin ist es ein „sehr wertige („griffi ge“) Tastatur, frei zu-

effi zientes“ und stromsparendes weisbare Wheels, ein grandioser

Netzteil, allerdings wäre bei einem Joystick, ein Ribbon-Controller

Instrument dieser Preisklasse mit mehreren Zonen - alles feine

eine professionelle Lösung (Stan- Details zur Unterstützung des gudard

3-Pol Strombuchse) durchten Klanges. Zudem gibt es noch

aus zu erwarten gewesen. Doch einen edlen Step-Sequenzer: Kein

kommen wir zu den schönen Din- Ungetüm an „theoretischen“ Möggen

im Leben. Die Tastatur des lichkeiten (wie in so vielen soge-

Solaris ist – wie erwartet – exzellent.

Joystick, Displays, Knöpfe

und Regler … alles bestens. Die

nannten Workstations), sondern

John Bowen

Anschlüsse sind enorm umfangreich,

8 Einzelausgänge und USB

SOLARIS

gibt es ebenso wie einen Compact

Flash-Kartenschacht. Durch

die gelungene Oberfl äche – Oberheims

Matrix-12 bzw. Xpander

Selten habe ich die Entwicklung zu lebendigsten Flächenklängen,

dürften hier als Vorbild gedient

eines Instruments so sehr herbei- von noch nie gehörten „Rotoren“

haben – ist das zügige und defi -

gesehnt wie die des Solaris. Nun, hin zu nachbearbeiteten (eigenen)

nitiv übersichtliche Arbeiten ein sehr einfach und „auf den Punkt

gut Ding braucht Weile. In diesem Wav-Samples, schließlich noch

Pluspunkt, der dem Musiker zu- gebracht“: 4 Spuren à 16 Steps,

Fall „viel Weile“: Von der ersten alles „in Kombination zu einangute

kommt.

auf Wunsch völlig unterschiedli-

Ankündigung bis zum nun fertigen der“. Die Grenzen des Machbaren

che Spur-Längen, jede Spur frei

Serienmodell hat es einige Jahre dürften wohl ausschließlich in der

Klang und Performance

zuweisbar ... hier z.B. auf die Re-

gedauert. Doch letztlich ist das Erfahrung oder Phantasie des Be-

Ich rede nicht gerne über technisonanz des SSM Filters, dort auf

Ergebnis entscheidend. Als kleinutzers liegen. John Bowen und

sche Details. Unterm Strich ist die die Geschwindigkeit von LFO 4,

nes Vorweg-Resumée: Der So- dessen Software-Entwickler ha-

einzige Frage der Klang selbst. dann noch eine Spur zur Steuelaris

vereint (mehr oder weniger) ben jedenfalls hervorragende Ar-

Also: Der Klang ist allerbestens. rung der Wavetable Nr. 29, eine

die markantesten und leistungsfäbeit geleistet.

Eben wieder einmal ein „Instru- letzte Spur für die Melodie ... was

higsten Entwicklungen der bishement“

in dem Sinn, wie man es will man mehr? Komplexe Klangrigen

Synthesizer-Geschichte in Ein paar „äußerliche“ Dinge

sich im Studio wünscht. Der Sola- Strukturen intuitiv und in kürzester

einem Gerät. Zwar ist sein Innen- Der Kontakt mit dem Solaris beris

bietet vier parallele Synthesizer Zeit umsetzen zu können ist von

leben rein digital, doch klanglich ginnt mit einer Überraschung. Das

im Paket ... das bedeutet: Viele unschätzbarem Wert. Neben dem

ist er unglaublich: Von analogem Instrument ist schnell ausgepackt.

Oszillatoren, sehr viele Wellenfor- Sequenzer ist natürlich auch ein

Klangcharakter hin zu Wavetables Es fühlt sich gut an, stabil und romen,

ein Meer an Filtern, ausge- fl exibler Arpeggiator an Bord. Der

à la Waldorf oder Prophet-VS, von bust. Doch da leuchtet noch eine

zeichnete (und beinahe unendli- Kreativität sollten also keine allzu

einzigartigen Vocal-Sounds hin zusätzliche (sehr kleine) Packung

che) Modulationsmöglichkeiten. großen Grenzen gesetzt sein. Auf

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John Bowen Solaris John Bowen Solaris

„ein“ spezielles – und sicher sehr beim Roland JD-800 möglich war,

wunderlich, hat ihn John Bowen Die klanglichen Resultate sind ein-

6 unscheinbares – Highlight möch- dort aber nur in „eine“ vorgege-

doch mit umfassendsten Mögfach exzellent! Dabei spreche ich 7

te ich noch eingehen …

bene Richtung). Zwar steht in der

lichkeiten ausgestattet. Oszillato- von „eigenen“ Klängen, immerhin

ren können dem analogen Vorbild geht das Programmieren schnell

Octave Up/Down

entsprechen (Sägezahn, Pulswel- von der Hand. Wenngleich John

Nun, eine Tastatur hinauf und hile,

Sinus, etc.), eine Unzahl von Bowen gewisse „Standards“ wie

nunter zu „schalten“ ist wahrlich

Wavetables wiedergeben, einge- Moog Taurus-Bässe und anderes

nicht spektakulär. Doch man belesene

.wav Files (via CF-Karte, unter den Werksklängen hat, sehe

denke die Situation. Der Solaris

sehr einfach) als Basis verwenden ich die großen Stärken des Sola-

bietet einen enormen Klangappa-

oder in Kombination mit anderen ris „eindeutig“ in vielschichtigen

rat: Vier parallele Synthesizer in

Elementen (weiteren Oszillatoren, Klangverläufen. Zu umfassend

einem Paket, klassische Wellen-

LFOs, VCFs, VCAs, etc.) als Roto- sind die fantastischen (und leicht

formen, eine Fülle an Wavetables,

ren – als klangliche „Selbstläufer“ zugänglichen) Modulationsmög-

Rotoren, unzählige Filter, 6 LFOs, Bedienungsanleitung, dass man

– agieren. Eine Unmenge an Fillichkeiten, zu vielschichtig das

6 Hüllkurven … und alles, was der „vor“ dem gewünschten Transpoter-Arten

sorgt für breit gefächerte Aufgebot an Controllern und Steu-

Musiker hat sind schlanke 61 Tasnieren Octave Up/Down schalten

Nachbearbeitung (das Vocal-Filter erungsmöglichkeiten. Über Nacht

ten! Genügt das „wirklich“? Nicht und dann (!) erst spielen sollte (so

im Speziellen ist klanglich äußerst hat der Solaris meinen Lieblingswäre

es klassisch ja auch ange-

exzellent), 4 VCAs lassen Klänge Polyphonen (den Roland JD-800)

dacht), doch ich sehe es genau

mühelos im Panorama wandern, nach 20 Jahren Vorherrschaft ab-

umgekehrt. Zunächst nützt man

der Modulationsvielfalt sei Dank. gelöst. Wenngleich der JD-800

die vorhandenen 5-Oktaven des

immer noch um ein Stück wärmer

Keyboards zur Gänze aus und

Wie beim schon zuvor zitierten klingt (hier bleibt er einfach ein

schaltet dann zwei Oktaven hin-

Matrix-12/Xpander lassen sich so Unikat), öffnet der Solaris durch

auf (+2), spielt in der neuen Lage

gut wie alle Parameter des Solaris sein massives Klangmaterial völ-

weiter, schaltet von dort vier Ok-

modulieren (meist über vier unablig neue Welten. Erstmals macht

taven hinunter (auf -2) und fügt

hängige Modulationspfade pro (!) es nun tatsächlich „Freude“, mit

neuerlich Klang hinzu. Gesamt er-

Parameter).

Wavetables zu arbeiten (etwas,

umsonst wurden beim legendären gibt dies einen „direkt spielbaren“

Waldorf Wave 76-Tasten Varianten

angeboten, für den zusätzlichen

Bereich von 9 Oktaven! Das ist die

Würze in der Suppe, wenn z.B. zu

2 x 8-stufiger Analogsequenzer

Klang-Raum. Und hier kommen schönen Flächenklängen (Pads à

die Oktave-Schalter des Solaris la Cinemascope) sehr feine Töne

ins Spiel! Das Besondere ist kei- zwei Oktaven (!) über dem vollen

neswegs der Umstand, dass man Klang hinwegstrahlen, begleitet

besagte Transponierung (+1/+2 von einem hinzugefügten, ultra-

bzw. -1/-2 Oktaven) vornehmen

kann. Das Besondere ist die

tiefen Bassfundament.

Tatsache, dass die im Moment Das Klang-Chamäleon

gedrückten Töne dabei „nicht“ Der Solaris bietet ein „enormes“

transponiert werden (wie es schon Klangspektrum. Nicht weiter ver-

doepfer.de

DARK

TIME

USB/Midi CV/Gate

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8

John Bowen Solaris

das ich mir bisher kaum vorstellen

konnte). Besonders verlockend

ist etwa die Kombination von

traditionellen (Sägezahn-) Streicher-Klängen

mit einem Hauch

von Wavetable-Verlauf. Letztlich

bin ich vor allem von den Performance-Möglichkeiten

extrem begeistert,

wobei hier der Joystick

besonders erwähnenswert ist:

Ein unglaubliches Werkzeug! Man

steuere z.B. die Filter individuell

- und mit unterschiedlichen Ausrichtungen

- über die X/Y-Achse,

zugleich die Geschwindigkeit von

LFO 3 sowie die Tonhöhe „eines“

Oszillators, parallel dazu - diesmal

über Velocity - die Attack-Zeit von

Hüllkurve Nr. 6 ... das Potenzial ist

grandios! Da schon der JD-800

als Vergleich herhalten musste,

möchte ich noch mit dem Alesis

Andromeda anschließen. Ein sehr

hochwertiges (und echt analoges!)

Instrument, alles bestens. Doch im

Gegensatz zum Andromeda hat

man beim Solaris von der ersten

Minute (!) an den Überblick, „wo“

man sich im Klanggeschehen befindet,

„was“ im Augenblick musikalisch

nun exakt passiert

und „wie“ der aktuel-

le Klang nach eigenen Wünschen

schnell und zielgerecht verändert

werden kann. Diese Dinge sind

mir beim Andromeda bis heute nie

„auf ganzer Linie“ geglückt.

Fazit

Der Solaris ist ein Synthesizer im

schönsten Sinne des Wortes. Minimale

konzeptionelle Mankos

(wie etwa das externe Netzteil

oder das etwas mühsame Zuweisen

und Benennen von Speicherplätzen)

nimmt man in Kauf, denn

schließlich gewinnt das Entscheidende:

Der musikalische Ausdruck,

die Kreativität. John Bowen

hat mit seinem „Lebenswerk“ Solaris

ein echtes Musik-Instrument

geschaffen.

Umfassende Klangmöglichkeiten,

intuitive Bedienung und grandiose

Performance-Features machen

den Solaris zu einem der

inzwischen sehr selten gewordenen

Meilensteile in der Synthesizer-Geschichte.

Theo Bloderer

Der Jupiter-80 hat seit der Präsentation

auf der diesjährigen Musikmesse

in Frankfurt für viel Furore

gesorgt. Viele Fans der analogen

Synthesizer waren schlichtweg

begeistert, als Roland einen neuen

Jupiter annoncierte. Doch hinter

dem Jupiter-80 verbirgt sich

weitaus mehr als die Reinkarnation

eines alten Analog-Boliden.

Natürlich ist der Jupiter-80 durch

und durch digital aufgebaut, jedoch

steckt seitens Roland folgende

Philosophie hinter dieser

Namensgebung: Die Jupiter-Serie

beinhaltet immer die aktuellste

zurzeit verfügbare Klangsynthese

in Form eines Flaggschiff-Synthesizers,

die Juno-Serie hingegen

beinhaltet Einstiegs- bzw.

Roland

Jupiter-80

Mittelsegment-Synthesizer. Beim

Jupiter-80 basiert die Klangsynthese

auf folgenden (mit einander

kombinierbaren) Säulen: Virtual-Analog,

Modeling und einen

„Rom-Sampler“.

Welche Klangsynthesen der Jupiter-80

unter der Haube hat ist

eigentlich sekundär, er klingt

einfach „nur fett“ und ist dabei

kinderleicht zu bedienen. Die

Kombination der verschiedensten

Klangsynthesen wird bei

Roland mit „SuperNatural“ bezeichnet,

für den User gibt es

lediglich zwei wichtige Rubriken

zu unterscheiden: SuperNatural

Synth und als Pendant dazu SuperNatural

Acoustic. Kurze Erklärung

zur Nomenklatur, auch hier

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Roland Jupiter-80 Roland Jupiter-80

beschreitet Roland neue Wege: 12 Oszillatoren pro Live-Set

Player/Recorder Files der For- fi ndet in dem Jupiter-80 auch ein

10 Was früher als Patch bezeich- punkten kann, was für Layer-

mate MP3, WAV, AIFF als Songs hervorragendes MIDI-Masterkey- 11

net wurde, nennt sich nun Tone. bzw. Stack-Sounds, gerade auch

wiedergeben und auch in Kombiboard, mit dem sich bis zu 16

Vier Tones können in einem Up- in Kombination mit den Effektmonation

mit dem eigenen Spiel im externe Parts ansteuern lassen.

per- bzw. Lower-Part zu einem dulen, einfach nur bombastisch

WAV Format aufzeichnen. Praktisch sind auch die frontal

Live-Set zusammengefasst wer- ist. Mit einem weiteren Feature

unterhalb der Tastatur eingebauden,

außerdem kann jeweils ein wartet der Jupiter-80, auch sehr

Ein weiteres Novum besteht daten Registrierungstaster: Vier

zusätzlicher Tone dem Solo- bzw. interessant für Sound-Designer,

rin, dass sämtliche Parameter- Bänke mit jeweils acht Registrie-

dem Drum-Part zugewiesen wer- auf: Tone-Blender. Damit ist eine

eingaben über direktes Anklicken rungsplätzen. Als absolut hilfreich

den. Im Upper- als auch im Lo- Morphing-Funktion innerhalb des

der Parameter im Display, den für schummrige Bühnen erweiwer-Part

ist jeder Tone mit einem Live-Sets gemeint, die es erlaubt

vier unter dem Display angeordsen sich auch die hintergrundbe-

individuellen MFX verbunden Parameter-Verkettungen (quasi

neten Dreh-Encodern und/oder leuchteten Soundauswahl- und

Lautstärke-Anpassungen lassen eine frei defi nierbare Modulati-

der „Value-Einheit“, bestehend Registrierungstaster.

sich bequem über die vier Fader ons-Matrix) der vier Tones eines

aus Data-Wheel und Cursor-Tas-

links neben dem Display vorneh- Live Sets über einen Encoder

tern erledigt werden, also nicht

men, je nach Bearbeitungsebe- durchzuführen.

mittels dezidierter Fader, Taster

ne fungieren die Fader quasi als

für Hüllkurven, etc. Über einen

Submixer auch für die Parts der So schlicht das jetzt auch klingen

eingebauten Sequenzer verfügt

Registrations.

mag, aber um so beeindruckender

der Jupiter-80 zwar nicht, aller-

sind die Klangresultate. Und der

dings befi ndet sich als Multitrack-

Mit SuperNatural Synth ist die Clou: Der gemorphte Sound lässt

Lösung eine Cakewalk Sonar X1

Virtual-Analoge Klangsynthese sich zu jeder Zeit als eigenständi-

LE-Version mit im Lieferumfang,

gemeint, dabei kann ein Tone aus ges Programm abspeichern. Der

zumal der Jupiter-80 auch ein Fazit: Man muss den Jupiter-80

bis zu drei Partials (Oszillatoren) Jupiter-80 kommt mit einer an-

zweikanaliges USB-Audio-Inter- einfach anspielen und hören, wel-

bestehen, zusätzlich stehen noch schlagdynamischen 76er Tastatur

face integriert hat. Wer den Jupiches Klangpotential sich hinter

zwei LFOs, drei Hüllkurven, Amp (Channel-Aftertouch) und einem

ter-80 neben Studioarbeiten auch diesem „Soundmonster“ verbirgt.

und Multimodefi lter zur Verfü- mit 800x480 Pixel dimensionier-

für Live-Gigs einsetzen möchte, Michael Menze

gung. Das würde beten

Touch-Display daher, zudem

deuten, dass der

lassen lassen sich über den einge-

Jupiter-80 Jupiter-80 mit

bautenSong- Grp Synthesizer ®

A4

synthesizer & sequencer

analog performance unit

A8

synthesizer & sequencer

analog double engine

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Doepfer Dark Time

gen Aufpreis auch mit blauen und ein Quantizer für skalierte Tonhö-

12 weißen LEDs erhältlich.

henregelungen in Hallbtonschritten

benötigt, ist dieser im Dark Time

bereits enthalten. Für künftige Erweiterungen

ist zudem die Funktion

„Scale“ vorgesehen.

13

Dem Dark Energy, der Beginn einer

viel versprechenden Erfolgsserie

der „Dunklen“, folgt ein weiterer

Bestseller - der „Dark Time“: Ein

vielseitiger monophoner 16-Step-

Sequenzer. Das Design sowie die

Regler und Schalter des Dark Time

wurden vom Dark Energy übernommen,

alle Bauteile sind solide

verarbeitet und in einem schwarzen

Metallgehäuse mit Holzseitenteilen

untergebracht. Mit seinem kontaktfreudigen

analog-digital Interface,

ergeben sich weitaus mehr Mög-

Doepfer

DARK TIME

lichkeiten als bei herkömmlichen

Step-Sequenzern.

Übersichtliches Eingabefeld

Pro Step stehen zwei Schalter für

den jeweiligen Step-Status zur Verfügung,

sowie ein Regler zur Steuerung

der Tonhöhe oder Notenlänge

im Combi-Modus. 16 LEDs informieren

über die aktuelle Position

der Sequenz, beim Erreichen der

Steps leuchten diese auf. Der Dark

Time ist in der Standardversion mit

roten LEDs und gegen einen gerin-

Für jeden Step sind folgende Einstellungen

über zwei Kippschalter

möglich: Mit dem ersten Schalter

kann ein Triggersignal ausgegeben,

abgeschaltet oder übersprungen

werden, mit dem zweiten wird beim

Erreichen des Steps die Sequenz

entweder gestoppt, oder läuft

weiter. In der Einstellung „Jump“

springt die Sequenz auf Step 1 zurück

und startet erneut, ist ein weiterer

Step auf der Position Jump,

entsteht zwischen diesen eine

Schleife. Sehr praktisch.

Steuerung von Sequenzen

Mit Hilfe der Transpose Funktion

lassen sich beide Sequenzer-Reihen

unabhängig voneinander um

jeweils eine Oktave nach oben oder

unten transponieren. Für einen größeren

Tonumfang bedient man sich,

wie schon beim legendären A-155

Sequenzer, eines Range-Reglers

mit 1 Volt = 1 Oktave, 2 Volt = 2

Oktaven oder 5 Volt = 5 Oktaven.

Während man beim A-155 noch

Doepfer Dark Time

Die Laufrichtungen beider Sequenzer-Reihen

können separat eingestellt

werden: vorwärts, rückwärts

oder zufällig. Der „Link“ Schalter

bestimmt die drei Betriebsarten

des Dark Time, entweder als 16-

Step Sequenzer (1x16), oder als

zwei parallel laufende 8-Step Sequenzer

(2x8), oder als Kombination

(Combi-Modus, bei dem die

Gate-Längen der oberen Stepreihe

individuell eingestellt werden).

Die Temposteuerung erfolgt zunächst

klassisch „intern“ über den

Clock-Regler. Wird der Dark Time

jedoch über einen externen Software-Sequenzer

(MIDI/USB) angesteuert,

hat dieser Regler die

Funktion eines Cock-Teilers, dessen

Teilerverhältnis über die aufleuchtenden

Step-LEDs angezeigt

wird. Der Pulswidth-Regler verfügt

ebenfalls über eine Dopplefunktion.

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Doepfer Dark Time

Zum einen bestimmt er die Notenlänge

aller gespielten Steps, zum

anderen dient er zur Eingabe des

Shuffles (... diese Funktion steht jedoch

im External Modus nicht zur

Verfügung). Mit den Transporttasten

Start und Reset wird die Sequenz

gestartet, gestoppt oder auf

den Startpunkt zurück gesetzt. Das

Anwählen einzelner Schritte erfolgt

bei gestopptem Sequenzer mit

dem Step-Taster.

Interface

Wie schon beim Dark Energy, ist

die Einbindung in die digitale und

analoge Umgebung auch beim

Dark Time vorbildlich gelöst, genau

genommen ist sie sogar durch einige

Erweiterungen noch flexibler

gestaltet. Über die MIDI- und USB-

Schnittstelle sendet und empfängt

der Dark Time MIDI-Daten, beiden

Step-Reihen kann ein eigener MIDI-

Kanal zugewiesen werden, somit

lassen sich zwei MIDI-Klangerzeuger

parallel spielen. Für die perfekte

Synchronisation mit Hardware/

Software Sequenzern und Drumcomputern

kann der Dark Time mit

Hilfe der MIDI Clock-Daten als Sende-

und Empfangsgerät eingesetzt

werden und steuert bzw. empfängt

das Tempo, sowie die Funktionen

Start, Stop und Reset. Anwender

mit analogem Equipment erhalten

diese Funktionen über die Ein- und

Ausgangsbuchsen des analoge

Interfaces auf der Rückseite. Steuerspannungen

und Gate-Signale

sind für beide Sequenzer-Reihen

separat ausgelegt und bieten vor

allem in Kombination mit Modularsystemen

eine Vielfalt an Anwendungsmöglichkeiten.

Fazit

Der Dark Time ist nicht nur ein

wirklich hervorragender 16-Step

Sequenzer, er besticht vor allem

durch seine flexible Einbindung in

die analoge und digitale Welt. Somit

kann er unter anderem auch

als MIDI/CV- oder MIDI-Clock-To-

Sync-Interface genutzt werden.

Mit dem Dark Time ist Dieter Doepfer

ein „Multitalent“ der ganz besonderen

Art unter den Step-Sequenzern

gelungen.

Martin Machwitz


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Acidlab Bassline 3

Die Rosenheimer Analogschmiede

Acidlab beschert uns mit der

Bassline 3 einen Nachbau der legendären

TB303 von Roland, die

schon auf dem ersten Blick einen

sehr guten Eindruck macht. Eingepackt

in ein Aluminiumgehäuse

tummeln sich auf der Oberfläche

mehrere verschraubte Metallpotis

und Kunststoffbuttons, welche

sich auch im Livebetrieb sehr gut

bedienen lassen. Die Haptik ist

exzellent.

Das obere Drittel des Gerätes

widmet sich der Klangerzeugung.

Sogar die Anordnung der Parameter

ist dem Original nachempfunden,

nur der Wellenform-Schalter

ist sinnvollerweise auf der Oberfläche

neben dem Tuningregler

Acidlab

Bassline

3

zu finden, um schnell zwischen

Sägezahn und Rechteck umzuschalten.

Somit fällt es auch alten

TB303-Hasen leicht, sich in die

Bedienung der Bassline einzufinden.

Der Sägezahn „sägt“ äußerst

aggressive Bretter, das Rechteck

pumpt ordentlich und lässt sich

mit ein bisschen externer Verzerrung

zum Überkochen bringen.

Das Filter packt richtig gut zu und

lässt auch bei hoher Resonanz

den bauchigen Bass nicht vermissen.

Natürlich kann das Filter

auch über die Hüllkurve moduliert

werden, womit sich sehr knackige

Sounds erzeugen lassen. Mittels

dem FM-IN Eingang kann man

die Filterfrequenz per Steuerspannung

steuern und Audio-IN

schleift ein externes Audiosignal

durch das Filter. Die Bassline 3

kommt mit einem Sequenzer, der

in der Bedienung sehr einfach gehalten

ist, der zugleich aber sehr

schnell geniale Sequenzen liefern

kann.

Wie bei Rolands TB303 werden

die Noten mittels Tasten eingegeben,

die in einer Oktave angeordnet

sind. Entweder gibt man

diese im Pattern Write Step Modus

Note für Note ein, oder man

schaltet in den Pattern Write Tap

Modus und jammt die Noten mitsamt

Oktave, Slide und Accent

im laufenden Betrieb ein, womit

man die Bassline quasi live richtig

spielen kann. Nachdem einige

Pattern programmiert sind, lassen

sich diese auch kombinieren,

um somit komplexere Sequenzen

zu erhalten. In der 3. Auflage der

Bassline hat der Sequenzer nun

noch eine Shufflefunktion, die

zwei unterschiedliche Arten in

vier verschiedenen Stufen bietet.

Synchronisation von außen ist

über Midi oder DIN Sync möglich,

über Sync sogar die Synchronisation

externer Geräte.

So, jetzt seien mal alle nostalgischen

Diskussionen - ob Original

oder Nachbau - vom Tisch gewischt.

Die Acidlab Bassline ist ein

geniales Instrument, das sehr gut

klingt, das sich meiner Meinung

nach auch als 303 bewährt und

herrlich einfach bedienen lässt.

Eine tolle Weiterentwicklung!

Stefan Leberfinger

Acidlab Bassline 3

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Hieber Lindberg Special

18

Oktober 2011 - September 2012

Vintage Synthesizer Ausstellung

19

Es ist doch erstaunlich! Nun beschäftigt

man sich - grob gesagt

- seit mindestens 20 Jahren mit

analogen Synthesizern, hat so gut

wie alles ausprobiert, steht gewissermaßen

„über den Dingen“

- und tippt im Musikgeschäft wie

beiläufi g auf den Start-Knopf des

monotribe Sequenzers. Ein kurzer

Augenblick und das Leben ändert

sich (wieder mal) zur Gänze.

Quell der Inspiration ist eine Mischung

aus TB-303, TR-808, EDP

Wasp und Stylophon: Der kleine

Synthesizer mit Sequenzer, Folientastatur

(ribbon), integriertem

Lautsprecher, knackigem Analog-

Sound und intuitiver Bedienung

macht gute Grooves (und macht

vor allem süchtig). Hinzu kommen

Sync-In/Out sowie Audio-In/Out -

alles zu einem günstigen Preis.

Ich bin ab dem ersten Moment

wie gebannt: Der VCO (64‘ bis 2‘)

monotribe

KORG

klingt sehr gut, der LFO ist fl exibel

(0,05 Hz - 5 kHz - exzellent für

FM-Effekte, auf Wunsch als Mini-

Hüllkurve einsetzbar), das 12dB

VCF knarzt ansprechend analog,

die integrierten 808-Drums (Bass,

Snare, Hi-Hat) sind zwar minimalistisch,

mit dem Step-Sequenzer

aber musikalisch sehr effektiv.

Noch während die monotribe fl ink

ihre Sequenz abspielt, wird der

Doepfer Dark Time an die Sync-In

Buchse gekoppelt. Sofort stoppt

das Instrument und harrt des

eingehenden Signals. Mit „Start“

legen beide Sequenzer los, exzellent.

Ideal wären nun noch MIDI,

CV/Gate, VCF CV-IN, Einzel-Outs,

PWM und eine richtige Tastatur.*

Dennoch: KORGs monotribe verbindet

gute Hardware mit sattem

Klang und fl exible Performance

mit schönem Groove. Erstaunlich.

Theo Bloderer

analoger Synthesizer

* Nennen wir das Wunschpaket „monotribe

XL“, ich zahle dafür gerne das Doppelte!

Unsere Synthesizer Ausstellung geht in ihre dritte und letzte Runde.

Die Instrumente sind für alle Besucher zugänglich (Kopfhörer können

ausgeliehen werden). Wie immer ist der Vergleich

von alt und neu sehr spannend. Moog Voyager

versus Minimoog, wo liegen die jeweiligen

Stärken? Und wie klingt das neue

SEM im Vergleich zum Original? Jupiter-80

und Jupiter-8 - was haben die beiden „Flaggschiffe“

zu bieten? Sehr mächtig klingt der Sequential

Prophet-5, er wird seinem guten Ruf gerecht! Der

neue John Bowen Solaris ist natürlich ebenso exzellent.

Und Rolands TR-808? Was bitte ist ein(e) Electrocomp EML-

101 ...? Viel Spaß beim Spielen, Testen und Vergleichen!

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Die Instrumente der Ausstellung

Oktober 2011 - März 2012

Alesis Andromeda

Crumar Bit 99 / LEM Bit 99

EDP Wasp / Wasp Deluxe

Formanta Polyvoks

GRP A8 Studio Synthesizer*

GRP A4 Performance Synthesizer**

John Bowen Solaris

Oberheim 4-Voice

Tomoberheim SEM

Quasimidi The Raven

Quasimidi Polymorph

Radikal Techn. Accelerator

Roland Jupiter-8

Roland Jupiter-80

Sequential Circuits Prophet-5

Dave Smith Instr. Prophet 08

[ * Bis Dezember 2011 **Ab Februar 2012

Interessante Vergleichsmöglichkeit

Änderungen vorbehalten, Stand 11/2011

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April 2012 - September 2012

ARP 2600 (orange)

ARP Odyssey (MKII)

ARP Avatar (modular)

COTK Model 15

Electrocomp EML 101

Korg 700 / 800DV

GRP A4 Performance Synthesizer

Moog Minimoog

Moog Voyager

Roland Juno-60

Roland Juno-Di

Sequential Prophet VS

Waldorf Microwave XTK

John Bowen Solaris

Yamaha CS-10

Yamaha CS-15

Drum Computer:

Roland TR-808

Roland TR-909

Arturia Spark

www.hieber-lindberg.de


Preisliste

Synthesizerabteilung Hieber Lindberg

- VCO-6 (Multi Output Oszillator) 419.- €

20 - MMF-6 (Multi Output Filter, 3HE) 499.- € 21

Änderungen und Druckfehler vorbehalten. Preise in Euro inkl. 19% MwSt, Stand 11/2011.

- AI-2 (Audio-Interface, 3HE) 259.- €

Rot gedruckte Produkte werden in diesem Synthesizer Guide speziell vorgestellt.

- VCA-2P (Stereo Panning VCA) 379.- €

- BLD (Bass-und Drum-Modul, 3HE)

- Sonstige Cwejman-Module: Verfügbarkeit

und Preise auf Anfrage bzw. in unserem Internetshop

515.- €

Access

- Virus TI2 Keyboard (virtuell-analoger Synthesizer) 2.360.– €

- Virus TI2 Desktop (virtuell-analoger Synthesizer) 1.770.– €

- Virus TI2 Polar (virtuell-analoger Synthesizer) 2.360.– €

- Virus TI2 Snow (virtuell-analoger Synthesizer, Desktop) 998.– €

Acidlab

- Bassline 3 (Roland TB-303 Clone) 550.– €

Analogue Solutions

- Station-Q (8-Step-Sequenzer, robustes Kofferdesign) Preis a. A.

- Station-X (Semi-Modular-Synth., robustes Kofferdesign) Preis a. A.

- Station-Y (Semi-Modular-Synth., robustes Kofferdesign) Preis a. A.

- Europa (Step-Sequenzer/Drumcomputer) 719.- €

- Vostok (monophoner Synthesizer 2.490.- €

- Leipzig Keyboard (monophoner Synthesizer) 1.249.- €

- Leipzig Rack Version (monophoner Synthesizer, 19“Rack) 798.- €

Analogue Systems

- RS-95e (VCO, 3HE) 189.- €

- RS-510e (LFO/ENV, 3HE) 205.- €

- RS Integrator (Modulsysteme oder einzelne Module) Preis a. A.

Arturia

- Origin Keyboard (virtuell-analoger Synthesizer) 2.890.- €

- Origin Rack (virtuell-analoger Synthesizer, 19“ Rack) 2.349.- €

- Spark (Hybrid Groovebox Controller) 499.- €

Clavia

- Nord Lead 2X (virtuell-analoger Synthesizer) 1.099.- €

- Nord Rack 2X (virtuell-analoger Synthesizer) 799.- €

- Nord Wave (virtuell-analoger Synthesizer) 1.990.- €

Cwejman

- S1 MK-2 (Semi-Modular-Synthesizer) 2.759.- €

- VM-1 (Voice-Modul, 3HE) 619.- €

Preisliste

Dave Smith Instruments

- Prophet 08 PE Keyboard 1.899.- €

- Prophet 08 PE Rack 1.444.- €

- Tempest (analoger Drumcomputer) 1.799.- €

- Tetra (4-stimmiger analoger Synthesizer) 649.- €

- Mopho Keyboard (monophoner analoger Synthesizer) 649.- €

- Mopho Desktop (monoph. anal. Synthesizer, Desktop) 333.- €

- Mono Evolver Keyb. PE (Hybrid Synth. + Step-Sequenzer) 1.199.- €

Doepfer

- Dark Energy (monophoner Synthesizer) 398.- €

- Dark Energy A-111-5 (Modulversion für A-100) 298.- €

- Dark Time: rote LEDs (analoger 16 Step-Sequenzer) 449.- €

- Dark Time: blaue/weiße LEDs (analoger 16 Step-Sequ.) 475.- €

- A-100 Basissystem 1 1.700.- €

- A-100 Basissystem 2 1.750.- €

- A-100 PMB (portabler Monster Unterbau, 168 HP) 740.- €

- A-100 P9 (Flightcase 3x3HE, 3 Busplatinen u. Netzteil) 460.- €

- DIY Synthesizer (Analogsynthesizer im Eigenbau) 99.- €

- MAQ 16/3 (MIDI und CV/Gate Step-Sequenzer) 679.- €

- A-121/2 (12dB Multimode Filter) solange Vorrat reicht! 150.- €

- Das große A-100 Buch von Andreas Krebs, 320 Seiten 29,90 €

- Sonstige Doepfer-Module: Verfügbarkeit und Preise

auf Anfrage bzw. in unserem Internetshop

Flame

- Six-In-A-Row (MIDI Sequenzer/Controller) 349.- €

- Tame Machine (Quantizer/Looper, 3HE) 299.- €

- Talking Synth Module 219.- €

Flight of Harmony

- Sound of Shadows (spannungsgesteuertes Digital Delay) 169.- €

www.hieber-lindberg.de


Preisliste

- Plague Bearer (Filter, 3HE) 94.- €

Make Noise

22

GRP

- A4 (analoger Synthesizer/Step-Sequenzer/CV+Midi)

Exlusiv bei Hieber Lindberg (Vorbestellung erforderlich)

4.400.- €

- Pressure Points (druckempfi ndlicher Controller, 3 HE)

- Maths (als LFO/Hüllkurve/Oszillator nutzbar, 3HE)

- Sonstige Make Noise-Module: Verfügbarkeit

und Preise auf Anfrage bzw. in unserem Internetshop

179.- €

239.- €

23

John Bowen

- Solaris (digitaler Synthesizer + Step-Sequenzer) 3.590.- €

Jomox

- Xbase888 (Drum Synthesizer: TR-808 Style) 1.049.- €

- Xbase999 (Drum Synthesizer: TR-909 Style) 1.298.- €

- TResonator (Filterbox) 259.- €

Kenton

- Pro-Solo MIDI-CV (MIDI-CV Converter) 199.- €

- USB-Solo MIDI-CV (MIDI-CV Converter) 199.- €

- Pro-2000 (MIDI-CV Converter) 399.- €

Korg

- Monotron (Analog Ribbon Synthesizer) 45.- €

- Monotribe (Analog Ribbon Synth./Drums/Step-Sequenzer) 199.- €

- Microkorg (virtuell-analoger Synthesizer) 333.- €

- Microkorg XL (virtuell-analoger Synthesizer) 409.- €

- Kronos-61 Tasten (Synthesizer-Workstation) 2.999.- €

- Kronos-73 Tasten (Synthesizer-Workstation) 3.399.- €

- Kronos-88 Tasten (Synthesizer-Workstation) 3.699.- €

Livewire

- Audio Frequency Generator (VCO, 3HE) 399.- €

- FrequenSteiner (VCF, 3HE) 248.- €

- Dalek Modulator (VCO/Modulator, 3HE) 269.- €

- Vulcan Modulator (LFO, 3HE) 255.- €

M-Audio

- Venom (virtuell-analoger Synthesizer) 449.- €

Macbeth

- X-Series Single VCO (VCO, 3HE) 599.- €

- X-Series Dual VCO (VCO, 3HE) 1.095.- €

- X-Series Backend Filter (Mixer/VCF/2xVCA/ENV) 1.095.- €

Preisliste

Malekko

- Wiard Borg 1 Filter (VCF-Hybridfi lter, 3HE) 225.- €

- Wiard Borg 2 Filter (VCF, 3HE) 225.- €

- Wiard Boogie Filter (VCF, 3HE) 225.- €

- Wiard Anti Oscillator (VCO, 3HE) 245.- €

- Sonstige Malekko-Module: Verfügbarkeit

und Preise auf Anfrage bzw. in unserem Internetshop

Manikin Electronic

- Memotron (Mellotron-Clone) 1.990.- €

- Memotron Rack (Mellotron-Clone) 990.- €

- Schrittmacher (32-Spur MIDI-Sequenzer) 1.390.- €

Mellotron

- Digitales Mellotron M4000D (Mellotron-Clone) 1.949.- €

Metasonix

- R52 (Vacuum-Tube Multimode-Filter, 3HE) 348.- €

- R54 Supermodule (VCO/VCA, 3HE) 348.- €

- R51 (VCA/Tube Distortion, 3HE) 348.- €

- Sonstige Metasonix-Module: Verfügbarkeit

und Preise auf Anfrage bzw. in unserem Internetshop

MFB

- Microzwerg (monophoner-Synthesizer) 379.- €

- Kraftzwerg (Semi-Modular-Synthesizer) 555.- €

- Megazwerg (Semi-Modular-Synthesizer) 480.- €

- Urzwerg Pro (4x8 Step CV/Gate-Sequenzer) 469.- €

- Nanozwerg (monophoner Synthesizer) 219.- €

- 522 (Drumcomputer/TR-808-Clone) 279.- €

- 503 (Drumcomputer/Sequenzer) 269.- €

- Module im Eurorack-Format, 3HE: Verfügbarkeit

und Preise auf Anfrage bzw. in unserem Internetshop

www.hieber-lindberg.de


Preisliste

Moog

- FB-14S Stereo (Fixed Filterbank, 19” Rack) 1.790.- €

24 - Minimoog Voyager XL (monoph. Synth./Patch-Panel) 4.790.- €

- ACME-4 (Zentralsteuerung für Sync-Signale) 999.- € 25

- Minimoog Voyager Select Series (monoph. Synth.) 2.990.- €

- Minimoog Voyager Performer Edition (monoph. Synth.) 2.689.- €

Studio Electronics

- Minimoog Voyager Old School (monophoner Synthesizer) 2.490.- €

- ATC-QFS-Xi (monophoner Synthesizer, 19” Rack) 1.549.- €

- Minimoog Voyager RME (monoph. Synthesizer, Rack) 1.990.- €

- SE1X (monophoner Synthesizer, 19” Rack) 1.599.- €

- Little Phatty Stage II (monophoner Synthesizer) 1.149.- €

- SE1X Nova Red Eye (monophoner Synthesizer, 19” Rack) 1.699.- €

- Little Phatty German Redback, Limited Edition 1.299.- €

- Slim Phatty (monophoner Synthesizer, Desktop) 799.- €

The Harvest Man

- Taurus Bass Pedal Ltd. Edition (monoph. Synthesizer) 1.990.- €

- Polivoks-VCF (VCF, 3HE) 179.- €

- Etherwave Theremin Plus (Ätherwellengeige mit CV) 469.- €

- Tyme Sefari (Sampler/Delay/A-D-A-Wandler, 3HE) 325.- €

- Moogerfooger MF-108 (Cluster Flux) 529.- €

- Sonstige The Harvest Man-Module: Verfügbarkeit

- Moogerfooger, alle Modelle MF101-107 Preis a. A.

und Preise auf Anfrage bzw. in unserem Internetshop

MOTM

- E350 Morphing Terrarium (Wavetable-VCO, 3HE) 340.- €

- E340 Cloud Generator (VCO, 3HE) 345.- €

Novation

- Ultranova (virtuell-analoger Synthesizer) 575.- €

Oto

- Biscuit (Stereo Effect Processor, Desktop) 529.- €

Radikal Technologies

- Spectralis 2 (Hybrid Synthesizer, Desktop) 2.090.- €

- Accelerator (Hybrid Synthesizer) 1.949.- €

Roland

- GAIA SH-01 (virtuell-analoger Synthesizer) 579.- €

- Jupiter 80 (Synthesizer, SuperNATURAL-Synthese) 2.999.- €

Sherman

- Restyler (Filterbank, Desktop) 579.- €

- Filterbank II (Filterbank, Desktop) 649.- €

SND

- SAM-16 (16-Step Sequenzer) 2.390.- €

Preisliste

TipTop Audio

- Station 252 Faltgehäuse Black Widow (3 Reihen à 84TE) 900.- €

- Z-3000 Smart VCO (3HE-Modul) 229.- €

- Z-2040 Prophet 5 Filter (3HE-Modul) 189.- €

- Z-DSP (digitaler Effekt-Prozessor, 3HE) 395.- €

- Stackcable (35/55/95cm) für alle Eurorack-Module - 3,5mm 7.- €

Tomoberheim

- SEM patchpanel (monophoner Synthesizer, Desktop) 950.- €

- SEM Pro (monoph. Synthesizer, Midi+Patch, Desktop) 1.090.- €

- Son Of 4Voice (4 Expander Module SEM, polyphon+Midi) 3.500.- €

Vermona

- Perfourmer MKII (vierfach analoger Synthesizer) 1.290.- €

- Mono Lancet (monophoner Synthesizer, Desktop) 425.- €

- Kick Lancet (Drum-Synthesizer, Desktop) 249.- €

- Filter Lancet (analoges Multimode-Filter, Desktop) 379.- €

- DRM 1 MK III (Drum-Synthesizer) 579.- €

- Lancet Modular Dock (Erweiterung für Mono Lancet, 3 HE) 149.- €

- Sonstige Vermona Produkte: Verfügbarkeit

und Preise auf Anfrage bzw. in unserem Internetshop

Waldorf

- Blofeld Keyboard (virtuell-analoger Synthesizer) 699.- €

- Blofeld Desktop (virtuell-analoger Synthesizer) 389.- €

www.hieber-lindberg.de


Hieber Lindberg News

Little Phatty Redback

26 27

Moog Produkte haben fast immer ein auffällig gutes

Design vorzuweisen. Besonders elegant elegant ist der

neue Little Phatty gelungen.

Redback - der

Name spricht für sich. Doch auch die

Leuchtfarbe der Wheels hat zu Rot

gewechselt. Neben seinen CV-

Eingängen hat der Redback

nun auch CV-Ausgänge

bekommen, sehr

schön! Nun lassen

sich beide

Hüllkurven, der

LFO sowie ein

globaler Modulationsbus

abgreifen und weiteren

Klangerzeugern zuführen - wie

etwa einem Slim Phatty, versteht sich!

SEM Pro

Sehr schön: Das neue SEM Pro

Modul von tomoberheim.com

verbindet die Vorzüge des

Patch-SEM mit jenen der

MIDI-Version. Gegenüber

der reinen Patch-Variante

sind beim SEM Pro

die Buchsen nicht nur

auf einer Platine fi xiert,

sondern nun direkt mit

dem Gehäuse verschraubt.

Die Verarbeitung gefällt uns besonders

gut, der Klang ist - wie bei allen

SEM Versionen - ohnehin erstklassig!

Greatsynthesizers.com

... ist ein neues Online Magazin,

das sich „großartigen“ Synthesizern

widmet. Aktuell am Markt erscheinende

Instrumente werden

ebenso vorgestellt wie Vintage

Synthesizer. Wem das Hören und

die Musik besonders wichtig sind,

dürfte am speziellen Listening

Room großen Gefallen fi nden.

Gegründet wurde Great Synthesizers

von Peter Mahr und Theo

Bloderer, deren Portale Blogasys

und Bluesynths im neuen Online

Magazin zusammengeführt sind.

www.greatsynthesizers.com

M.I.P.A.-AWARD

Gewinner 2011

Hieber Lindberg News

www.hieber-lindberg.de


Ideenhase Verlag

Thema „Doepfer“ füllt schon locker Buch „zum mitwachsen“ schreiben:

28

„Das wichtigste Modul

ist ohnehin im Kopf“

ein umfangreiches Buch. Das sind

über 300 Seiten, und es sollen ja

noch Themen für weitere Bücher

übrig bleiben ...

Einsteiger können hier Grundlagen

zu Modulsystemen generell fi nden,

alle Module sind bebildert und im

Detail erklärt, aber auch die „alten

Hasen“ sollen sich nicht langweilen!

29

Andreas Krebs

Ich habe viele konkrete Beispiele

mit Abbildungen eingebaut, mit denen

dann auch etwas komplexere

Patches leicht nachvollziehbar sind.

im

s

dulalängen

-

Andreas Krebs

Doepfer A-100 Buch

Das große Buch zum

Doepfer A-100

Modular-Synthesizer

Doepfer A-100

en, Zusamchiede,

wie

Beispielsysteme

wöhnliche Module

ax/Min-Modul ein

wie ein Komparator

er mit einem Ringmodulalator

auch einfach mal mit

Krebs

Grundlagen von Modularsystemen

Alle aktuellen A-100 Module detailliert erklärt

Ungewöhnliche Einsatzmöglichkeiten

Viele praktische Patch-Beispiele Erste Auflage

Ende 2011 ... zusammen zusammen stellen wollte, gab es

zwar viele Informationen, aber weit

... erschien „Das große Buch

zum Doepfer A-100 Modular-

Synthesizer“. Wir haben das

zum Anlass genommen, um mit

dem Autor Andreas Krebs zu

sprechen.

verstreut über Foren, Webseiten, sowie

einzelne Bedienungsanleitungen.

Aber leider konnte ich nirgendwo

einen richtigen „Überblick“ fi nden:

Was brauchst Du und warum, was

ist interessant und was passt womit

gut zusammen.

HL: Andreas, wie bist Du auf die

Idee gekommen, ein Buch über den

Modularsynthesizer von Doepfer zu

schreiben?

AK: Auslöser war meine eigene

Suche nach Informationen zum A-

100. Als ich mir damals mein System


Doepfer

A-100

Buch

HL: Die Module von Doepfer sind

vielseitig und von guter Qualität,

aber wäre nicht auch ein Überblick

über alle Modul-Hersteller interessant

gewesen?

AK: Ja klar, da gibt es super-interessante

Geräte, aber alleine das

HL: Wie dürfen wir uns denn den

Inhalt des Buches vorstellen?

AK: Es werden systematisch alle

aktuellen Module von Doepfer

beschrieben: Klangerzeuger wie

Oszillatoren und Rauschgeneratoren,

alle Filter, ungewöhnlichere Module

zur Klangverbiegung wie die

BBDs oder Waveshaper, alles zum

Verstärken, Mischen und Aufteilen

von Klängen, Modulationsquellen,

Tools zum Verändern von Triggern,

Gehäuse, usw. Dabei werden viele

Querverbindungen hergestellt und

auch die weniger naheliegenden

Einsatzmöglichkeiten der Module

beschrieben.

HL: Was wäre das zum Beispiel?

Der Einsatz von Filtern als Sinus-

Generatoren?

AK: Die sind natürlich ebenso dabei

und da wird es auch ein paar

Überraschungen geben, da manche

Filter ganz andere Dinge als

einen Sinus produzieren. Aber ich

zeige auch, wie man aus einem

Max/Min-Modul einen netten kleinen

Waveshaper baut oder was ein

Komparator mit einem Oszillator-

Signal anstellen kann.

HL: „Max/Min“, „Komparator“, „Waveshaper“,

das sind Module, die nicht

jeder kennt - richtet sich Dein Buch

dann nur an langjährige Modular-

Experten?

AK: Nein, keinesfalls. Ich wollte ein

Doepfer A-100 Buch

HL: Und wenn ich mir lieber Module

von anderen Herstellern kaufen

möchte – bringt mir dann das Buch

etwas?

AK: Das Buch beschreibt zwar ausschließlich

Doepfer-Module, aber

die grundsätzlichen Themen beim

Zusammenspiel von Oszillatoren,

Filtern, Verstärkern und anderen

Modulen sind bei allen Herstellern

sehr ähnlich. Das wichtigste Modul

ist ohnehin im Kopf.

HL: Wo bekommt man Dein Buch?

AK: Dort, wo es auch die Module

und vor allem kompetente Beratung

dafür gibt: Bei Hieber Lindberg natürlich,

bei Doepfer selbst und bei

einigen wenigen weiteren Händlern,

aber sehr wahrscheinlich nicht im

Buchhandel. Eine aktuelle Liste

fi ndet Ihr auf www.ideenhase.de

(Name des Verlages, der für dieses

Buch gegründet worden ist).

HL: Dann viel Erfolg und vielen Dank

für das Gespräch!

„Das große Buch zum Doepfer

A-100 Modular-Synthesizer“ ist

seit Dezember 2011 bei Hieber

Lindberg erhältlich.

www.hieber-lindberg.de


30

Vermona Perfourmer MKII

Vermona

Perfourmer MKII

Da steht er nun, der neue Perfourmer

MKII von Vermona! Verbaut

in einem sehr wertigen Metallgehäuse

und in dem schon

bekannten Look des kleineren

Mono Lancets: Dunkles Gehäuse

mit cremefarbigen Potis. Auf der

Oberfläche finden sich vier identische

Synthesizer-Einheiten, welche

sich unisono, duophon oder

polyphon ansteuern lassen. Auf

der rechten Seite des Gehäuses

lassen sich die Midifunktionen,

Master-Tuning sowie die Lautstärke

des Synthesizers einstellen.

Rückseitig befindet sich ein

Stereoausgang, Midi In / Thru,

der Anschluss für das eingebaute

(!) Netzteil sowie die optionalen

CV/Gate Eingänge (nur CV/Gate,

leider - kein Filter CV-IN).

Jede Synthesizer-Einheit kommt

mit einem VCO, welcher die Wellenformen

Pulse, Dreieck, Rechteck

und Sägezahn bietet. Des

weiteren gibt es Noise und einen

externen Audio-Eingang.

Der VCO kann mit dem LFO

und der Hüllkurve moduliert und

durch ein stufenlos regelbares

Portamento zum Gleiten gebracht

werden. Sehr schöne Effekte

und auch perkussive Sounds erhält

man, in dem man die Kanäle

2 bis 4 mit der VCO-Frequenz

und/oder der Cutoff-Frequenz

mit einstellbarer Intensität moduliert.

Das Filter ist mit der altbekannten

24dB Kaskade ausgestattet,

welche sehr musikalisch

und sahnig klingt und sich durch

serielles Koppeln der Filter verdoppeln

lässt. LFO und Hüllkurve

dienen natürlich hier auch als

Modulator und das Keytracking

lässt einem die Wahl zwischen 0,

50 und 100%. Es gibt zudem die

Möglichkeit, den Perfourmer als

4fach Filterbank zu nutzen, wobei

man ein Signal über die Ein- und

Ausgangsbuchsen (rechts neben

der Hüllkurve) schleifen kann. Die

LFO Wellenformen Sägezahn/

Rechteck, Pulse und Sample &

Hold stehen zur Verfügung und

lassen sich zur internen oder zu

einer externen Clock synchronisieren.

Der Verstärker wird entweder

über die ADSR oder über

Vermona Perfourmer MKII

eine Gate-Hüllkurve angesteuert.

Zusätzlich lässt sich der jeweilige

Synthesizer-Kanal im Stereobild

verteilen, sehr schön!

Der Perfourmer MKII ist ein äußerst

übersichtlich aufgebauter

Synthesizer, mit dem sich in kürzester

Zeit die schönsten Bass-,

Effekt-, Lead- und Drumsounds,

also das ganze Repertoire der

analogen Elektro-Klänge verwirklichen

lässt. Das Spielen von Akkorden,

bei denen die einzelnen

Töne sehr unterschiedlich sind

(oder auch nur minimal verschieden)

bringt sehr viel Leben in ein

Musikstück.

Fazit: Vermonas Perfourmer MKII

ist ein bemerkenswertes Instrument,

ein Synthesizer, den man in

kurzer Zeit verstanden hat, dessen

Potenzial jedoch auch in vielen

Jahren noch nicht ausgereizt

sein wird.

Stefan Leberfinger

www.hieber-lindberg.de

31


Die Zeit ist

gekommen,

wieder Geschichte

zu schreiben.

Die besten Roland-Tonerzeugungs-Technologien

in einem Instrument vereint.

www.rolandmusik.de

rD/A:

Postfach 1905 · 22809 Norderstedt

G

rp stellt nach einjähriger

Entwicklung den GRP A4

Synthesizer vor.

Als Bruder des (monströsen) GRP

A8 verfügt der A4 über:

• 3 VCOs, 2 Sub-Osz, Noise

• Ring- und Cross-Modulation

• 2 LFOs, S/H, Auto-Pan

• VCF 1: 6/12/18/24dB LowPass

• VCF 2: HP/BP/LP/Notch

• 2 Hüllkurven mit Auto-Repeat

• Portamento, Bender, Hold

• 2x8 Step CV-/Trig-Sequenzer

• Audio-In, Ext. Env. Follower

• MIDI (Vel, Aftertouch, Clock, ...)

• CV/Gate (VCO, VCF, VCA, ...)

Der ab Mitte 2012 lieferbare A4

wurde gegenüber seinem großen

Bruder nochmals in einigen Details

weiter entwickelt. So lassen

sich die Eingangslautstärken der

beiden Filter getrennt regeln, alle

Modulationen sind positiv wie

negativ verfügbar und die Hüllkurven

können (à la VCS3 oder

EDP Wasp) geloopt werden.

Ein externes Audio-Signal kann

dem Mischer zugefügt werden,

es darf sowohl als Audio-Quelle,

als Teil des Ringmodulators, als

Auslöser der Hüllkurven wie auch

als Modulationsquelle (in Form

einer abgeleiteten CV-Spannung)

zum Einsatz kommen. Gerade

der External Envelope Follower

erweitert die Möglichkeiten des

GRP A4

A4 um ein Vielfaches. So kann

man durch das angelegte Audio-Signal

(Gesangslinie, weitere

Synthesizer-Stimmen, Drumcomputer,

Audio-Loops, etc.)

die Tonhöhe von VCO3, die LFO-

Geschwindigkeit (!) und die Frequenzen

beider Filter modulieren.

Die Möglichkeit der einfachen

Koppelung und Verarbeitung von

Musik-Elementen im Studio ist

damit äußerst vielseitig. Neben

der Wahlmöglichkeit des fl exiblen

Multimode Filters (12dB HP/6dB

BP/12dB LP sowie Notch) besteht

nun auch die Möglichkeit,

das LowPass Filter in seiner Flankensteilheit

(6/12/18/24dB) einzustellen.

Ein sehr seltenes Feature.

Das luxuriöse duo-timbrale System

des GRP A8 (zwei Synthesizer

in einem Paket) ist beim A4

selbstredend nicht anzutreffen,

dennoch hat GRP eine Möglichkeit

für „echtes“ Stereo gefunden:

Auf Wunsch lassen sich

die Signale beider Filter getrennt

abgreifen! Audio-Path DIRECT

lässt das LowPass Filter links

erklingen, während rechts das

Multimode Filter zu hören ist.

Zugleich wird die Auto-Pan Funktion

natürlich deaktiviert (sonst

wäre der „echte“ Stereo-Weg ja

wieder obsolet). Wählt man hingegen

ROUTING, sind beide Filter

rechts bzw. links gemeinsam

zu hören und Auto-Pan ist klarerweise

wieder aktiviert.

www.hieber-lindberg.de

33


34

GRP A4

Auch beim Step-Sequenzer gibt

es - sehr feine - Neuerungen. So

kann eine der beiden Spuren zur

CV-Steuerung der Clock (!) eingesetzt

werden. Will man keine der

Spuren dafür opfern, lässt sich

die CV-Steuerung auch über eine

externe Quelle erreichen. Hierfür

wurde dem A4 eine eigene CV IN

CLOCK MOD Buchse spendiert.

Wie schon beim GRP A8 können

Sequenzer, LFOs, Sample &

Hold und Auto-Pan sehr einfach

zu einander bzw. zu einer analogen

Clock oder zu MIDI synchronisiert

werden. Musikalisch

GRP A4

MIXER

5

5

4 6

4 6

3

7 3

7

2

8 2

8

1

9 1

9

0 10 0 10

VCO 1 SUB 1

5

5

4 6

4 6

3

7 3

7

2

8 2

8

1

9 1

9

0 10 0 10

VCO 2

SUB 2

5

5

4 6

4 6

3

7 3

7

2

8 2

8

1

9 1

9

0 10 0 10

VCO 3 EXT INPUT

5

5

4 6

4 6

3

7 3

7

2

8 2

8

VOLTAGE CONTROLLED FILTER

24 db LOW PASS FILTER

12 db STATE VARIABLE FILTER

12db SER

5

24db

PAR

5

4

6

5

5

4

6

OVERLOAD 4 6

4 6 OVERLOAD

DIST 5

5

DIST

3

7

4 6

4 6

3

7

3

7

3

7

3

7

3

7

2

8 2

8 2

8

2

8 2

8 2

8

ROUTING

1

9

1

9

1

9

1

9

1

9

0 10

0 10

1

9

0 10

DIST/LEVEL

DIST/LEVEL

0 10

0

10

RESONANCE

RESONANCE

0

10

5

5

FREQUENCY

4 6

5

DIR OUT

5

FREQUENCY

4 6

4 6

4 6

3

7

AUDIO PATH

3

7

3

7 3

7

ENV FOLL

SEQ

2

8 2

8

2

8 2

8

ENV FOLL

VCO 3

NOISE

VCO 3

NOISE

VCO 2

S&H 1

9 1

9

1

9 1

9 VCO 2

S&H

0 10

0 10

0 10

0 10

VCO 1

EG 2

FM2 LFO1

AMT FM3

KYBD TRK

AMT FM3

FM2 LFO1

VCO 1

EG 2

5

12db 18db

6 db BP 12 db LP

5

4 6

4 6

LFO 2

AFT T

6db

24db

12 db HP

NOTCH

LFO 2

AFT T

ON

3

7

3

7

LFO 1

MOD W

LFO 1

MOD W

SOURCE

2

8

2

8

SOURCE

1

9

1

9

NOR REV

OFF

NOR REV

0 10

0 10

PHASE

AMT

SLOPE VELOCITY EG MODE

AMT

PHASE

FM1 FM1

ENVELOPE GENERATOR 1

KYBD/S&H

SEQ

GATE AUTO

EXT IN

5

5

5

5

5

5

5

5

4 6

4 6 GATE 4 6

4 6

4 6

4 6 LOOP OFF 4 6

4 6

REV

REV

3

7 3

7 3

7 3

7 3

7 3

7 3

7 3

7

2

8 2

8 2

8 2

8 2

8 2

8 2

8 2

8


1

9

0 10

RING MOD

VCO2 x VCO3/EXT IN

1

9

0 10

NOISE

1

9 NOR

0 10

AMOUNT EG

1

9

0 10

ATTACK

1

9

0 10

HOLD

1

9

0 10

DECAY

1

9 1

0 LEVEL

10 0

SUSTAIN

9

10

1

9

0 10

RELEASE

NOR 1

9

0 10

AMOUNT EG

3

2

1

4

5

6

MOD W

AFT T S&H

7 LFO 2 SEQ A

8 EG 2

SEQ B

EG 1

SEQ A+B

9

0

-1 +1

-2

+2

-3

+3

REV

-4

+4

-5 PW +5

5

4 6

NOR 3

7

VC LOW FREQUENCY OSCILLATOR 1

LFO 2

GATE SEQ

EG 2 S&H

OFF

MIDI

EG 1

SEQ A

MOD W

SEQ B

AFT T

SEQ A+B

5

4 6 SAMPLE & HOLD - NOISE

PINK

3

7

2

8

LFO 1

1

9

WHITE

0 GLIDE 10

5

4 6

AUTO

3

7 INT

EXT IN - ENV FOLL

5

5

4 6

4 6

3

7 3

7

2

8 2

8

AUTO PAN

INT LFO 1

OFF

4

3

2

1

KYBD/S&H

SEQ

EXT IN

5

6 GATE 4

7 3

8 2

9 1

5

6

4

7 3

8 2

9 1

VC AMPLIFIER

OFF

EG2

GATE AUTO HOLD EXT CV

5

5

5

5

6

4 6 LOOP 4 6 CV VCA 4

7 3

7 3

7 3

8 2

8 2

8 2

9 1

9 1

9 1

6

7

8

9

STEREO MAIN

5

4 6

3

7

2

8

1

9

0 10

FREQUENCY

KYBD ENV FOLL

SOURCE CV

2

8

PHASE

1

9

0 AMT 10

WAVEFORM

HOLD ENV FOLL

SHAPING SELECT

SYNC

2

8

1

9

0 CLOCK 10

OFF

GATE

CLOCK EG

1

9

0 10

INPUT GAIN

1

9

0 10

GATE

THRESHOLD

0 10

ATTACK

0 10 0 LEVEL

10 0

TIME 10

DECAY SUSTAIN

ENVELOPE GENERATOR 2

0 10

RELEASE

0 10

AM LFO1

0 10

MASTER VOLUME

LOW FREQUENCY OSCILLATOR 2

CONNECTIONS

VCO 1

EG 2

EG 1

WN

ROW A ROW A + B

CV OUT - 0/+8V

ROW B

CLK IN CLK OUT

FREQUENCY

PN

WAVEFORM

GATE OUT - 0/+5V

ROW A TRNP CV IN CLK MOD

4

5

6

5

5

4 6

4 6

RUN/STOP

FLT

RESET LOOP ON-OFF ROW A+B TRNP AUDIO EXT IN

3

7 3

7 3

7

2

1

0

8 2

9 1

10 0

8 2

9 1

10 0

8

9

10

CV IN FLT 24db CV IN FLT 12db

KYBD

CV IN VCA CV IN AFT T PHONES

VCO PWM VCF 24db/12db

CV IN 1V/Oct GATE IN 0/+5V

LEFT/24db

®

RIGHT/12db

VCO 2 TUNING - MIDI

0

-1 +1

-2

+2

-3

+3

-4

+4

b -5 + 5 #

MASTER TUNE

VCO1 OFF

MIDI ACT

5

5

4 6

4 6

3

7 3

7

2

8 2

8

1

9 1

9

0 10 0 10

PORTAMENTO BEND AMOUNT

ON

HOLD 440Hz RTRG

EDIT GATE ON

0

-1 +1 VOLTAGE CONTROLLED OSCILLATOR 1 5

4 6

-2

+2

8'

3

7

16' 4'

-3

+3

2

8

32'

2'

-4

+4

1

9

b -5

TUNE + 5 #

0

64'

PWM 10

0

5

-1 +1

4 6

-2

+2

3

7

-3

+3

2

8

-4

+4

1

9

OCTAVE

WAVEFORM

b -5

FINE + 5 #

0 PW 10

0 VOLTAGE CONTROLLED OSCILLATOR 2 5

-1 +1

4 6

-2

+2

8'

3

7

16' 4'

-3

+3

2

8

32'

2'

-4

+4

1

9

b -5

TUNE + 5 #

0

64'

PWM 10

0

5

-1 +1

4 6

-2

+2

3

7

-3

+3

2

8

-4

+4

1

9

OCTAVE

WAVEFORM

b -5

FINE + 5 #

0 PW 10

0

-1 +1 VOLTAGE CONTROLLED OSCILLATOR 3 5

4 6

-2

+2

8'

3

7

16' 4'

-3

+3

2

8

32'

2'

-4

+4

1

9

b -5

TUNE + 5 #

0

64'

PWM 10

0

5

-1 +1

4 6

-2

+2

3

7

5

4 6

LFO 2

OFF

3

7

S&H

NOISE

EG 1 2

8

VCO 3

EG 2 1

9

LFO1

KYBD

0 LFO 1 10

VCO 2

AFT T

5

4 6

REV LFO 2

MOD W

EXP SUB -1

3

7

LFO 1

VEL

2

8

FM1 SOURCE

1

9

NOR

LIN SUB -2

PHASE

0 AMT 10

5

4 6

LFO 2

ON OFF

3

7

S&H

NOISE

EG 1 2

8

VCO 3

EG 2 1

9

LFO1

SYNC VCO1 KYBD

0 LFO 1 10

VCO 1

AFT T

5

4 6

REV LFO 2

MOD W

EXP SUB -1

3

7

LFO 1

VEL

2

8

FM1 SOURCE

1

9

NOR

LIN SUB -2

PHASE

0 AMT 10

5

4 6

LFO 2

ON OFF

3

7

S&H

NOISE

EG 1 2

8

VCO 2

EG 2 1

9

LFO 1

SYNC VCO1 KYBD

0 LFO 1 10

VCO 1

AFT T

5

4 6

REV LFO 2

MOD W

EXP EXT IN

3

7

LEVEL LEVEL

PROGR

MANUAL

-3

+3

-4

+4

b -5 FINE + 5 #

OCTAVE

WAVEFORM

2

8

1

9

0 PW 10

NOR

LFO 1 ENV FOLL

FM1 SOURCE

PHASE

2

8

1

9

0 AMT 10

LIN VCO 3

RM IN SEL

TIME

LFO 2

NOISE

VCO 1

VCO 2

OVERLOAD

GATE

5

4 6

3

7

2

8

VCO 3

INPUT SOURCE

1

9

0 10

FREQUENCY

SEQUENCER 8 x 2

01

02

03

04

05

06

07

08

A

B A+B

A A+B

A A+B

3

2

4

5

6

7

8

MID

FAST

MOD W

HOLD

VCO 3

S&H

4

3

2

5

6

7

8

X8

X4

ON

A

0

0

0 0 0

0

0

0

OFF OFF

B

CV SEQ CLOCK

1 2 3

A A

VCO SEQ ENABLE

1 2 3

B B

PWM SEQ ENABLE

OFF

24db 12db

B B

FLT SEQ ENABLE

CLOCK / TRNP SEQ

1

9 X2

OFF

1

9

0 10

SLOW

RANGE

AFT T

SHAPING SELECT

EXT IN

0 10

RANGE A

GLIDE A

16X1 8X2

QNT A

b

ON

GATE

#

SKIP

END STEP

b

ON

GATE

#

SKIP

END STEP

b

ON

GATE

#

SKIP

END STEP

b

ON

GATE

#

SKIP

END STEP

b

ON

GATE

#

SKIP

END STEP

b

ON

GATE

#

SKIP

END STEP

b

ON

GATE

#

SKIP

END STEP

b

ON

GATE

#

SKIP

END STEP

4

3

2

5

EXT PW

6 LFO 1 EXT DIV

7 INT

MIDI

8

1/4T

1/4 /6 1/8

/4

/8

1/2T

1/8T

/3

/12

1/2

1/16

/2

/16

PNDL

FW/BW ALT

BW

RND

FW

TRG

SEND MODULATION

4

5

6

4

3

5

6

7

MODE

X8

ON

09

0

10

0

11

0

12

0

13

0

14

0

15

0

16

0

1

9

0 10

CLOCK

CLOCK SELECT

1/1

1/16T

/1

/24

CLOCK DIVIDER SEQUENCER MODE

3

7

2

8

X4 B

X3

X4

N,N+1

OFF ON OFF ON

4

5

6

2

1

0

8

9

10

1

9 X2

0 10

RANGE B

GLIDE B

OFF

QNT B

b

ON

#

SKIP

b

ON

#

SKIP

b

ON

#

SKIP

b

ON

#

SKIP

b

ON

#

SKIP

b

ON

#

SKIP

b

ON

#

SKIP

b

ON

#

SKIP

X2

OFF

N,N+1,N

N,N,N+1,N

HOLD

LOOP

3

2

1

7

8

9

VCA

GATE END STEP GATE END STEP GATE END STEP GATE END STEP GATE END STEP GATE END STEP GATE END STEP GATE END STEP

STEP REPEAT

STEP ADV RUN/STOP RESET

0 PW 10

CV OUT 1V/Oct

MONO

NOR

NOR

NOR

NOR

LFO 1

NOR

NOR

NOR

NOR

NOR

NOR

NOR

NOR

NOR

NOR

NOR

NOR

gesehen ist der GRP A4 einer der

umfassendsten analogen Synthesizer!

Sein Klang ist inspirierend

und vielseitig, sein Sequenzer ist

die pure „Lust“ an der Musik, seine

Hardware ist - wie der Sound

- edel. Hieber Lindberg hat sich

sechs (!) Stück des A4 reservie-

Grp Synthesizer A4

ren können. Interessenten sollten

nicht lange zögern und ihren GRP

A4 bestellen: Die kleine Serie dürfte

- wie schon beim A8 - schnell

vergriffen sein. Der Preis des A4

beläuft sich auf 4400,– Euro (inkl.

MwSt.) plus Versand.

Theo Bloderer

www.hieber-lindberg.de

35


Vintage Synthesizer Ecke

OSCar

Vintage Synthesizer Ecke

Moog Prodigy

36 37

Hersteller: OSC, England

2 Oszillatoren Synthesizer

Baujahre 1983-1986

KORG 800 DV

Hersteller: KORG, Japan

2 (bzw. 4) VCO Duosynthesizer

Baujahre 1974-1978

Besonderheiten

Sequenzer und Arpeggiator

Subtraktive und Additive Synthese

Äußerst farbenreiches Multimode-Filter

Eigenständiger Klangcharakter, digital wie analog

Funktionsvielfalt erfordert regelmäßiges Spielen und

Programmieren, um das Instrument beherrschen zu können

36 Soundspeicher, Klänge werden über die Tastatur angewählt

Besonderheiten

2 parallele Synthesizer in einem Paket

2 VCOs / 2 Sub-VCOs, 4 VCFs, 2 LFOs, etc.

Etwas unübliche und eingeschränkte Hüllkurven

Lowpass- / HighPass-Filter mit Bandpass-Möglichkeit

Flexibles Auto-Bend und Portamento, 2 RingMod, Noise

Brachiale Duophonie (Stereo-Out), genialer Effekt-Synthesizer

der Extraklasse. Ausgezeichnete Verarbeitung und Zuverlässigkeit

Besonderheiten

Der „kleine“ Minimoog

Klassischer, schöner Moog-Klang

Sync-Sounds von herausragender Qualität

Ursprünglich "nur" mit Audio-Ausgang, später

jedoch mit umfangreichen CV/Gate Buchsen (s. Foto)

Einer der günstigsten - wie auch erfolgreichsten - Vintage

Moog Synthesizer. Nur die Tastatur ist mit 2,5 Oktaven etwas zu kurz

Besonderheiten

Interessantes Filter-Design

Arpeggiator, RingMod, S/H, 3 Wheels

Flexibel, viele Modulationsmöglichkeiten

Hardware in mittelmäßiger Qualität, Potis wackeln

Umfangreiche und vielseitige CV/Gate/Audio Anschlüsse

Neben OSCar und Syrinx ist der Spirit einer der leistungsfähigsten

Monosynthesizer. Bob Moog soll am Konzept beteiligt gewesen sein

Hersteller: Moog, USA

2 VCO Monosynthesizer

Baujahre 1979-1981

Crumar Spirit

Hersteller: Crumar, Italien

2 VCO Monosynthesizer

Baujahre 1983-1986

www.hieber-lindberg.de


Vintage Synthesizer Ecke

Roland Jupiter-8

Kawai K3

38 39

Hersteller: Roland, Japan

8-stimmiger 16 VCO Synthesizer

Baujahre 1981-1984

PPG Wave 2.2 / 2.3

Hersteller: PPG, Deutschland

8-stimmiger 16 Osz. Synthesizer

Baujahre 1982-1986

Besonderheiten

Einer der Top-Five Synthesizer-Klassiker

Arpeggiator, Layer- / Split-Sounds, Cross-Mod

Betreffend Klangtiefe und Design mit der schönste

bzw. zeitloseste polyphone Analogsynthesizer aller Zeiten

Späte Jupiter-8 von 1984 hatten DCB und damit Zugang zu MIDI

MIDI Nachrüstsätze gab / gibt es z.B. von Groove Electronics (England),

Kenton (England) sowie Encore (USA). Ca. 3000 Jupiter-8 wurden hergestellt

Besonderheiten

Ungewöhnlicher Hybrid-Synthesizer

32 Wellenformsätze mit je 64 Wellenformen

„Dynamischer“ Ablauf der Wellenformen möglich

Sequenzer, Arpeggiator, 8-fache Multi-Timbralität, etc.

Die komplexe und kryptische Bedienung erfordert viel Übung

Äußerst „musikalischer“ Klang, hervorragende analoge Filter. Neuauflagen

à la Waldorf Wave / Microwave haben einen „kühleren“ Charakter

Besonderheiten

Vintage Synthesizer Ecke

Hersteller: Kawai, Japan

6-stimmiger 12 Osz. Synthesizer

Baujahr 1986

Der „kleine PPG Wave“ von Kawai

33 Wellenformen (32 Factory + 1 User)

Einfache Programmierung trotz Fehlen von Potis

Gute Tastatur (Velocity, Aftertouch), nur 1 (Pitch-) Wheel

Crossfade der Oszillatoren via Anschlagdynamik (!) möglich

Sehr gut verarbeitetes Instrument. VCF / VCA sorgen für angenehme

Wärme im Klang. Koppelung zu 12 Stimmen (mit dem Modul K3M) möglich

Besonderheiten

Oberheim OB-8

Hersteller: Oberheim, USA

8-stimmiger 16 VCO Synthesizer

Baujahre 1983-1986

Oberheims Synthesizer-Klassiker

8 Stimmen können im Stereobild „verteilt“ werden

Klang basiert auf CEM Bausteinen (VCO, VCF, VCA, ENV)

Split- und Layer-Sounds, Arpeggiator, polyphones Portamento

Äußerst luxuriöses Bedienfeld, sehr gute Hardware, gute Tastatur

Modelle ab 1984 verfügen über MIDI. Die weichen Streicher- und Bläser-

Klänge des OB-8 sind nach wie vor State Of The Art. 120 Programmspeicher

www.hieber-lindberg.de


Synthesizer

Guide 2012

Sonnenstraße 15 Tel: 0049/(0)89/55146-116

D-80331 München www.hieber-lindberg.de

studio@hieber-lindberg.de www.hieber-lindberg.de Synthesizer Guide Nr. 3

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