Witten Sarah! - Stadtmagazin

stadtmag.de

Witten Sarah! - Stadtmagazin

83. Ausgabe Kostenlos zum Mitnehmen

2013

StadtMagazin März /

Witten Feb.

Sarah!

Claus Lobenstein

Aufbruch in archaische Welten

Jürgen Kroll

Quer denken – Geradlinig leben

Karneval in Herbede

Die Jecken sind los!


Ein Magazin

nur für Sie

Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern

die zukünftige suchen wir.

Diese Aussage aus dem Hebräerbrief (Hebr 13,14) steht als

Leitwort über dem neuen Jahr 2013.

Neues Jahr, neues Glück – so hoffen wir immer.

Gemeinerweise flutschen aber auch unsere

Probleme mit hinein ins taufrische

Jahr, doch ebenso, und das ist sehr positiv,

die erfreulichen Dinge, die unser Leben begleiten.

Letztendlich, was ist das, ein neues Jahr?

Der 1. Januar ist auch nur ein neuer Tag,

man sollte nicht zu viele Erwartungen stel-

Impressum

Das Stadtmagazin

bei Facebook

Verlag und Redaktion:

Correctum Verlag Erika Killing-Overhoff

Postfach 4008, 58426 Witten,

Nolsenstraße 27, 58452 Witten

Tel. 0 23 02 / 58 98 99-0

Fax 0 23 02 / 58 98 99-9

eMail info@stadtmag.de · www.stadtmag.de

Herausgeber: Correctum Verlag

Redaktion: Erika Killing-Overhoff (verantw.), Antje Dittrich,

Dr. Gerhard Czerner, Pia Lüddecke, Alexandra Wenzel, Prof.

Dr. Manfred H. Wolff, Dominic Pakull, Lutz Quambusch,

Christian Steinacker

Anzeigen:

Mediaberatung/Vertriebsleitung

Axel Sieling (verantw.)

Tel. 0 23 02 / 80 09 43

Mobil 01 63 / 5 83 37 32

eMail axelsieling@stadtmag.de

(gültige Anzeigenpreisliste 2008)

Satz und Layout:

Selisky Design, Stahlbaustr. 8

44577 Castrop-Rauxel

Tel. 0 23 05 / 35 30 30

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Druck:

Strube Druck & Medien OhG

Simmerswiesen 3, 34587 Felsberg

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Titelbild:

Sarah Dzimballa

Alle in dieser Zeitschrift erschienenen Beiträge sind urheberrechtlich

geschützt. Alle Rechte, auch Übersetzungen vorbehalten. Reproduktionen

jeder Art, auch der vom Verlag gestalteten Anzeigen, bedürfen der

schriftlichen Genehmigung des Verlages. Für unverlangt eingesandtes

Bild- und Textmaterial wird keine Haftung übernommen. Namentlich

gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion

wieder. Eine Gewähr für die Richtigkeit der Veröffentlichung

kann trotz sorgfältiger Prüfung nicht übernommen werden.

Erika Killing-Overhoff

Verlagsleitung

Editorial

len. Die guten Vorhaben (die meisten übergewichtigen

Jogger sieht man an eben diesem

ersten Morgen des jungen Jahres – aber

auch nur dann), schmilzen schneller dahin

als Eis in der Sonne. Eigentlich ist es ein

Neustart für alte Gewohnheiten. Aber auch

diesmal haben sich die Menschen in Witten

mächtig ins Zeug gelegt und mit vielen Raketen

das neue Jahr begrüßt und sich über

den Jahreswechsel gefreut, Wechseljahre

werden verständlicherweise eher nicht so

überschwänglich begrüßt.

Wünsche zum neuen Jahr

Ein bisschen mehr Friede und weniger

Streit.

Ein bisschen mehr Güte und weniger Neid.

Ein bisschen mehr Liebe und weniger Hass.

Ein bisschen mehr Wahrheit – das wäre

was.

Statt so viel Unrast ein bisschen mehr Ruh.

Statt immer nur Ich ein bisschen mehr Du.

Statt Angst und Hemmung ein bisschen

mehr Mut.

Und Kraft zum Handeln – das wäre gut.

In Trübsal und Dunkel ein bisschen mehr

Licht.

Kein quälend Verlangen, ein bisschen Verzicht.

Und viel mehr Blumen, solange es geht.

Nicht erst an Gräbern – da blühn sie zu

spät.

Ziel sei der Friede des Herzens.

Besseres weiß ich nicht.

(Peter Rosegger, 1843–1918)

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Antje Dittrich

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In diesem Sinne – gehaben

Sie sich wohl!

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Gesund in Witten 19

Junge Familien 30

Rechtstipp 34

Unternehmen vorgestellt 37

Planen · Bauen · Wohnen 39

Dachausbau: Was Bauherren beachten sollten! 45

Behagliches Wohnen: Bodenbeläge 47

Auto & Technik 49

Kulinarisches 53

Die Renaissance der ›Winterwurzeln‹ 55

Soziales 58

Praktikum im Stadtmagazin 60

Buchtipps aus der Redaktion 62

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30

70

Inhalt

6

Quer denken · Geradlinig leben 64

Aufbruch in archaische Welten 65

Mit Herz und ›Schnodderschnauze‹ 67

Mit Volldampf durch die Geschichte

der Eisenbahn 68

Herbede helau! 70

Das Wittener ›Unikat‹ 72

Dies & Das 75

Rätselspaß 77

Termine: Hier ist was los! 78

5


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6

Wellness · Schönheit · Gesundheit

Schön.

Ende Januar. Es hat mitt-

lerweile Tradition, dass

wir uns vom Schwung der

guten Vorsätze mitnehmen

lassen auf eine Reise zum

schöner, schlanker, sportli-

cher, gesünder sein und le-

ben. Mag sein, dass ein or-

dentlicher Teil besagter

guter Vorsätze längst Le-

gende ist und bei den meis-

ten von uns der innere

Schweinehund schon wie-

der Oberhand gewonnen

hat. Einige zielbewusste

und willensstarke Zeitge-

nossen ziehen ihre Ideen

und Ideale wirklich bra-

vourös durch – Chapeau!

Andere wiederum schaffen

es zumindest, einen Bruch-

teil der Vorhaben dauer-

haft in die Tat umzusetzen

– immerhin!


© Pavlo Vakhrushev - Fotolia.com

Wellness · Schönheit · Gesundheit

Insofern sagen wir, jedes Vorhaben

hat prinzipiell etwas Gutes. Auch

wenn sich erwiesenermaßen ›In die-

sem Jahr wird alles anders‹-Träume

größtenteils bis spätestens zum 06.01.

in Luft auflösen, was wäre die Alter-

native? Realitätsbewusst, zynisch und

allzu pragmatisch von vorneherein

auf Wunschvorstellungen und damit

verbundene Energieschübe zu ver-

zichten? Ach nein. Hermann Hesse

sagte einmal: »Man muss das Unmög-

liche versuchen, um das Mögliche zu

erreichen.»

Also, frisch ans Werk! Noch mal strah-

lend junge Vorsätze gefasst, aber dies-

mal vielleicht ein Nümmerchen klei-

ner, erreichbarer, machbarer. Auf den

Aufzug verzichten, den Wagen 20 Me-

ter eher abstellen, das Glas Wein im-

mer im Wechsel mit dem Glas Wasser


Unsera Agenda 2013: Wir wollen es

uns gut gehen lassen! Das soll jetzt

kein Freifahrtschein für maßlose

Schlemmerei sein. Vielmehr geht es

darum, den Augenblick bewusst wahr-

zunehmen. Die kleine Sünde zwi-

schendurch ohne schlechtes Gewissen

zu genießen. Ab und zu auch mal dem

Müßiggang zu frönen. Wie heißt es

noch? Schönheit kommt von innen!

Genau dafür möchten wir sorgen:

dass wir uns innendrin so richtig wohl

fühlen, mit uns und der Welt im Rei-

nen sind. Dann klappt’s auch leichter

mit dem Rest: dem schlanker, sportli-

cher, gesünder leben. Schön.

7

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8

Wellness · Schönheit · Gesundheit

Pflegetipps

für trockene Hände

Trockene Heizungsluft, Eiseskälte und zu häufiges Händewaschen

können uns ganz schön zusetzen. Besonders im Winter leiden viele

Menschen an spröden Händen, brüchigen Nägeln und rauen Lippen.

Der Grund ist, dass die Trockenheit der Haut Feuchtigkeit entzieht

und die körpereigenen Talgdrüsen aufgrund der Kälte weniger Fett

produzieren. Heißes Wasser und Seife greifen den natürlichen Säureschutzmantel

der Haut zusätzlich an. Unsere Hände reagieren sensibel,

werden faltig und rot, beginnen zu jucken und sehen locker 20

Jahre älter aus, als sie eigentlich sind. (Übrigens können auch hormonelle

Einflüsse, Rauchen oder psychischer Stress solche Reaktionen

hervorrufen.) Das ist nicht nur unangenehm, sondern auch gesundheitsschädlich,

denn durch die kleinen Risse dringen

Krankheitserreger leichter ein und rufen womöglich Entzündungen

hervor. Deshalb sollten wir unseren Händen im Winter besonders

viel Aufmerksamkeit schenken. Wir haben für Sie einige Tipps gesammelt,

wie Sie angegriffene Haut wieder glatt und geschmeidig

machen.

Hände waschen

Darauf sollten Sie natürlich nicht verzichten!

Um Infektionen vorzubeugen, ist ein

regelmäßiges, gründliches Händewaschen

unerlässlich. Allerdings können Sie Ihre

Haut schonen, indem Sie lauwarmes Wasser

und pH-hautneutrale Seife verwenden.

Eincremen

Nach der Reinigung empfiehlt es sich, die

Hände mit einer fett- und feuchtigkeitsspendenden

Lotion einzucremen. Je trockener

die Haut, desto höher sollte der Fettanteil

sein. Geeignet sind beispielsweise

Ringelblumensalbe oder Produkte mit Olivenöl

oder Nachtkerzenöl. Auch lindernde

Stoffe wie Kamille oder Aloe Vera können

helfen, wunde Haut zu beruhigen und Risse

zu heilen. Fragen

Sie in der Apotheke

Ihres Vertrauens,

welche Creme für

Sie am besten geeignet

ist.

›Handmaske‹ und

Cleopatrabad

Um eine besondere

Wirkung zu erzielen,

können Sie die Hände

abends großzügig

mit einer fetthaltigen

Creme einreiben,

feine Baumwollhandschuheda-

rüber ziehen und die Pflege über Nacht einwirken

lassen. So wird die Haut wieder zart

und geschmeidig. Alternativ tut’s auch eine

30-minütige ›Handmaske‹. Reicht

Cremen nicht aus, können Sie Ihre Hände

in ein Schönheitsbad à la Cleopatra aus

warmer Milch und einem Schuss Olivenöl

tauchen.

Handschuhe tragen

Handschuhe schützen empfindliche Hände

zur kalten Jahreszeit vor dem Austrocknen,

nicht nur beim Spaziergang. Auch bei der

Arbeit in Haus und Garten sollten unbedingt

Gummihandschuhe getragen werden.

Sie verhindern das Eindringen von Dreck

und Keimen und schützen die Haut vor aggressiven

Stoffen wie z. B. Chemikalien.

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Viel trinken

Wir haben es schon tausendmal gehört,

trotzdem müssen wir es uns immer wieder

in Erinnerung rufen: Trinken nicht vergessen!

Wasser, Schorlen und ungesüßte

Tees versorgen die Haut von innen mit

Feuchtigkeit. Natürlich ist es genauso

wichtig, sich ausgewogen und vitaminreich

zu ernähren, um das Immunsystem zu

stärken und überempfindlichen Reaktionen

vorzubeugen.

Lüften

Staubtrockene, beheizte Räume sind Gift

für unsere Haut. Machen Sie sich Luft! Bewährt

hat sich regelmäßiges, kurzes Stoßlüften

mehrmals am Tag. Das erfrischt

nicht nur Leib und Seele, es ist auch energiesparender

als das Lüften mit dem Fenster

›auf Kippe‹.

Achtung

Wiederkehrende Beschwerden mit Juckreiz,

Schuppen und Rissen können auf eine

Hautkrankheit hindeuten. Fragen Sie

im Zweifel Ihren Arzt!

Wellness · Schönheit · Gesundheit

»Alles, was man mit Liebe

betrachtet, ist schön.«

Christian Morgenstern (1871–1914)

»Alles, was Sie hier sehen,

verdanke ich Spaghetti.«

Sophia Loren (*1934)

»Auch das schönste Grün

wird einmal Heu.«

Dt. Sprichwort

»Schönheit beglückt nicht

den, der sie besitzt, sondern

den, der sie lieben und

anbeten kann.«

Hermann Hesse (1877–1962)

»Schönheit ist nach drei

Tagen genauso langweilig

wie Tugend.«

George Bernard Shaw (1856–1950)

»Schönheit ist überall ein gar

willkommener Gast.«

Johann Wolfgang von Goethe

(1749–1832)


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9

EIN GESCHENK VON HERZEN · VALENTINSTAG 2013


10

Wellness · Schönheit · Gesundheit

Make-up-Tipps für kalte Zeiten Abgeschminkt?

»Viele meiner Kundinnen meinen,

jetzt im Winter sei ihre

Haut zu trocken für ein Makeup«,

erzählt Kosmetikerin und

Visagistin Stefanie Reimann

(Kosmetikstudio Harmonie).

»Dabei leistet ein gutes Make-up

gerade bei kalten Temperaturen

eine hervorragende Schutzfunktion.

Wichtig ist allerdings eine

vorherige gründliche Reinigung

der Haut. Anschließend sollten

Sie eine leichte Tagespflege benutzen

und erst dann Make-up

auflegen.

Tipp: Tupfen Sie das Make-up

und benutzen Sie dann einen

passenden Puder. So hält das

Make-up nicht nur länger, es

wirkt natürlicher und strahlender.

Das Resultat: Sie haben einen

schönen, ebenmäßigen

Teint und sind hervorragend vor

Kälte, aber auch vor trockener

Heizungsluft geschützt!«

Foto © piolka; Fotolia.com

Vor dem Schlafengehen ist

es wichtig, Mascara gründlich

zu entfernen, da sonst

die Augen gereizt werden,

Wimpern verkleben oder

abbrechen können. Die Art

des Make-up-Entferners

sollte sich an der Art der

Wimperntusche (wasserfest

oder nicht) orientieren. Besonders

praktisch sind fertige

Reinigungstücher.

Schließen Sie die Augen

und drücken Sie das Tuch

oder Wattepad leicht an die

Wimpern, damit die Feuchtigkeit

die Wimperntusche

aufweicht. Dann streichen

Sie vorsichtig von oben

nach unten, bis keine dunklen

Reste mehr vorhanden

sind. Spezielle Pflegeprodukte

verleihen Ihren Wimpern

zusätzlich Glanz und

Geschmeidigkeit.


Hautpflege im Winter ist ›anders‹

Die letzten Winterwochen verlangen unserer

Haut noch einiges ab. Wir fragten

Maryam Bafahmie (Haut und mehr) nach

Pflegetipps. »Das braucht zurzeit jede

Haut: Schutzcrèmes draußen, Feuchtigkeitspräparate

drinnen. Die Nachtpflege

sollte jetzt reichhaltiger denn je sein, und

der Teint bedankt sich für Spezialmaßnahmen.

Eine Augencrème schützt zudem die

empfindliche Partie vor den Attacken des

Frostes. Der Hals, durch Pullover und hohe

Kragen besonders strapaziert, benötigt

daher besondere Fürsorge – am wirkungsvollsten

ist eine wärmende wie schützende

Peptide-Crème.

Während im Sommer das Gesicht besser

mit leichteren Produkten zu versorgen ist,

bedarf es im Winter einer robusten Wintercrème.

Wer leicht friert, dem empfehle

ich für den ganzen Körper – von den

Schultern bis zu den Füßen – aromatische

Bodyöle oder eine Körpercrème mit schützenden

Wirkstoffen.

Welche Winterhilfen dem jeweiligen Hauttyp

und Hautzustand Bestwirkung versprechen,

das zeigt der Hauttest bei der Fachkosmetikerin.

Solch ein Test sollte in

regelmäßigen Abständen durchgeführt werden,

da die Haut sich ständig verändert.«

Wellness · Schönheit · Gesundheit 11

Winter-Special

Wellness heißt ›mit allen

Sinnen genießen‹ –

für Fans von Wohlfühlen,

Genießen und Entspannen

bietet das

Biosthetique-Fachteam

Lübbert ein exquisites

Winter-Special: »mit

einzigartigen Behandlungsritualen,

besten

Essenzen, Inspirationen

und Informationen.

Ein Beauty-Konzept

für Haar und Haut mit

Produkten, die biologische

Reinheit und Natürlichkeit

mit luxuriösem

Genuss verbindet.«


12

Wellness · Schönheit · Gesundheit

Feiern Sie sich fit! Abnehmen mit

Schüssler-Salzen

Leidenschaft, Rhythmus und jede

Menge Spaß – darum geht es bei Zumba.

Eine Tanzfitnessparty zu lateinamerikanischer

Musik, die einfach zu

erlernen ist, Kalorien verbrennt und

so Millionen Menschen Spaß macht

und Gesundheit bringt.

»Weitere Vorteile: Vorkenntnisse sind

nicht erforderlich. Ein Tanzpartner wird nicht benötigt. Der Einstieg

ist durch das neuartige System jederzeit möglich und selbst

das Alter spielt keine Rolle: Jeder, der Spaß an Bewegung und Musik

hat, kann mitmachen«, erklärt Peter Hartmann, Tanzschule

Hartmann.

Übrigens, mit ›Zumbatomic‹ bietet die Tanzschule Hartmann

jetzt auch spezielle Kurse für kleine Tänzerinnen und Tänzer mit

besonders kinderfreundlichen Choreografien und der Musik, die

die Minis so lieben – Hip-Hop, Reggaeton, Cumbia und vieles

mehr. Ganz nebenbei werden spielerisch Konzentration und

Selbstbewusstsein gefördert, der Stoffwechsel angeregt und die

Koordination verbessert.

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Podologin Angelika Hoeper

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Auch die vhs Witten | Herdecke ist ein hervorragender

Anprechpartner in Sachen Wellness

und Beauty. Yoga, Tai Chi und Qi Gong,

aber auch Pilates, Aerobic und Fatburning

stehen auf dem vielseitigen Plan des aktuellen

Programmheftes.

Der Kursus ›Abnehmen mit Schüssler-Salzen‹ weist auf, wie die

Mineralsalze von Dr. Schüssler auf natürlichem Wege Stoffwechselblockaden

lösen. Sie sind auch wirksame Helfer gegen Übergewicht.

Sie bringen den Säure-Basen Haushalt ins Gleichgewicht,

transportieren Schlacken aus dem Körper und kurbeln den Fettund

Eiweißstoffwechsel an. Sie erfahren, welche von den 27

Dr. Schüssler-Salzen Ihnen beim Abnehmen helfen und wie man

sie optimal einsetzt.

Termin 28.02., 18 Uhr

Kosten 14,00 Euro

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Sauna

statt

Kneipe!

Gutes für Körper, Geist und Seele

Bei kaltem Schmuddelwetter zieht es uns für gewöhnlich dahin, wo

man sich aufwärmen, entspannen und vom grauen Alltag abschalten

kann. Schwitzkuren in der Sauna wirken aber nicht nur wie Balsam

für die Seele, sie sind auch eine gute Waffe gegen Frühjahrsmüdigkeit,

stärken das Immunsystem und sie bieten Geselligkeit!

Saunieren als Lebensphilosophie

»Manche Leute gehen in die Kneipe, andere

in die Sauna«, lächelt Peter Brotkorb

vom SaunaGarten. »Wir haben Gäste aus

Dortmund, Bochum und Gelsenkirchen,

die sich nur hier bei uns treffen. Dieser soziale

Aspekt ist nicht zu unterschätzen.«

Von den großen Spaßbädern hebt sich die

Wittener Einrichtung vor allem durch ihre

persönliche, ruhige Atmosphäre ab.

»Bei uns werden Sie noch mit Namen angesprochen.

Unsere Stammgäste kommen

nicht einmal im Jahr zum Vergnügen, sondern

einmal pro Woche, um ihrer Gesundheit

etwas Gutes zu tun. Das ist fast schon

eine Lebensphilosophie!«

Vier Saunatypen für jeden Geschmack

Im SaunaGarten an der Pferdebachstraße

sind alle vier Grundtypen der Sauna vertreten.

Klassisch schwitzen die Besucher in

der finnischen Blockhaussauna bei hohen

Temperaturen. In der Aufguss-Sauna können

Essenzen mit verschiedenen Aromen

auf den heißen Stein gegeben werden. Das

Dampfbad mit seiner hohen Luftfeuchtigkeit

und milden Temperatur ist eine Wohltat

für die Atemwege und sehr beliebt bei

Einsteigern. Im Valo-Bad sorgen farbiges

Licht, beruhigende Klänge und ätherische

Öle für ganzheitliche Erholung. Herzstück

ist ein Granitbrunnen, der eine gleichbleibend

hohe Luftfeuchtigkeit garantiert.

Wellness · Schönheit · Gesundheit 13

Foto Andrea Kusajda: pixelio.de

Frischluft tanken

In den Pausen zwischen den Saunagängen

lockt bei schönem Wetter die 1.200 Quadratmeter

große Gartenlandschaft mit ihrem

wohl temperierten Pool und den gemütlichen

Sonnenliegen. Eingehüllt in

einen warmen Bademantel weckt ein Spaziergang

an der frischen Luft auch im kalten

Winter die Lebensgeister. Wer rundum

Sonne tanken möchte, kann sich ein paar

Minuten auf der hauseigenen Sonnenbank

gönnen.

Ganzheitliches Gesundheitskonzept

»Beim Schwitzen werden vermehrt Endorphine

ausgeschüttet«, weiß Peter Brotkorb.

»Darüber hinaus hat der gezielte

Wechsel zwischen Wärme und Kälte einen

positiven Effekt auf das Herz-Kreislauf-

System.« In der angegliederten physiotherapeutischen

Praxis werden neben Krankengymnastik,

Lymphdrainagen und

manuellen Therapien auch unterschiedliche

Massagen angeboten – mit oder ohne

Rezept. Dieser Punkt liegt den Inhabern

als Teil des ganzheitlichen Gesundheitskonzeptes

besonders am Herzen. »Ein Tag

bei uns wird Ihr körperliches und seelisches

Wohlbefinden steigern, so dass Sie

sich wie neu geboren fühlen und frisch und

munter in den Frühling starten!«

Hausgemachte Köstlichkeiten

Und weil Schwitzen bekanntlich hungrig

macht, ist im SaunaGarten natürlich auch

für das leibliche Wohl bestens gesorgt.

Tagsüber locken wechselnde hausgemachte

Eintöpfe, Suppen und Salate. Auch der

frisch gepresste Fruchtsaft oder das ›kühle

Blonde‹ dürfen natürlich nicht fehlen.

Abends runden ausgewählte Speisen à la

carte den Wellness-Tag kulinarisch ab.

Tipp: Am ›Lady's-Day‹ (immer montags) ist der

SaunaGarten nur für die Damen geöffnet!

SaunaGarten GmbH

Pferdebachstr. 84 a (Nähe AB44)

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Schwitzen für den guten Zweck …

… und mehr bei den 4. Gesundheitstagen in der StadtGalerie

Vom 14. bis zum 16. Februar

2012 zwischen 11 und 18 Uhr

dreht sich unter dem Dach des

Shopping-Centers alles rund um

die Themen Fitness, Wellness

und Gesundheit. »Neben dem

großen Activ Club Drexelius haben

wir bislang den TuS Bommern,

die AOK und das Seniorenbüro

als Partner mit im

Boot«, berichtet Kerstin Weindorf,

die noch bis über beide Ohren

in den Vorbereitungen

steckt. »Auf jeden Fall wird es

wieder verschiedene Tanz- und

Fitnessdarbietungen geben – insbesondere

Tae Bo und Zumba

sind im letzten Jahr sehr gut angekommen«, verrät sie. »Einige

Zuschauer haben sich direkt Termine für das nächste Schnuppertraining

geben lassen.« Ein weiteres Highlight wird das virtuelle

Fitnesstraining an der Wii-Spielekonsole sein. »Ein sinnvolles

Computerspiel, bei dem Sie mehr in Bewegung kommen, als Sie

vielleicht glauben. Und das Beste: Sie können es bei jedem Wetter

und zu jeder Uhrzeit spielen.«

Wenn alles wie geplant läuft, werden kostenlose Hör- und Sehtests

sowie Angebote rund ums Reisen das Programm ergänzen.

Und auch die VHS könnte wieder mit einem Stand vor Ort sein.

Darüber hinaus hofft Kerstin Weindorf, einen Experten für Reha-Sport

sowie Vertreter des Brustkrebszentrums für die Aktionstage

zu gewinnen. Wir sind neugierig: Welche Vorsätze hat eigentlich

das Centermanagement für 2013 gefasst? »Ich persönlich

habe keine, da ich regelmäßig

Sport mache. Meine Empfehlung:

Zumba – eine Herausforderung

für Kondition und

Konzentration!«

Unternehmen 15

Und, welchen guten Vorsatz haben Sie sich für das neue Jahr vorgenommen? Mehr Sport, weniger Schokolade?

Bei den Gesundheitstagen in der StadtGalerie können Sie durchstarten und dabei auch noch anderen

etwas Gutes tun: Für jeden Kilometer, den sportliche Besucher auf einem Cardiogerät hinlegen,

will das Centermanagement einen Euro für den guten Zweck spenden. Also rein in die Turnschuhe und

nichts wie hin! Nebenbei locken vielfältige Info- und Beratungsangebote.

Viele kamen ins Schwitzen, so z. B. beim Latin Dance.

StadtGalerie

Hammerstr. 9–11

Adresse für Navigation:

Poststr. 11 · 58452 Witten

www.StadtGalerie-Witten.de

Kerstin Huttanus (Center-Management)

radelte 2012 für den guten

Zweck.


16

Gesundheit

Zeichnung des ersten Evangelischen Krankenhauses

um 1870. Das Querhaus vorne rechts ist das

Stammhaus von 1863.

Die Anfänge

Mitte des 19. Jahrhunderts: Witten entwickelte

sich zur aufstrebenden Industriestadt.

Höchste Zeit für den Bau eines evangelischen

Krankenhauses, befand die

evangelische Gemeinde. Schließlich wollte

man nicht hinter dem kleineren ›katholischen

Bruder‹, der 1858 ein Zwölf-Bettenhaus

gegründet hatte, zurückstehen. Und

so wurde am 10. Januar 1858 die ›Commission

zur Erbauung eines Krankenhauses

für die Evangelische Gemeinde‹ ins Leben

gerufen. Innerhalb nur eines Jahres konnte

auf stolze Resultate verwiesen werden:

11.200 Thaler gesammelte Spenden, ein

gestiftetes Grundstück am Ledderken sowie

Naturalleistungen u.a. in Form von

100.000 Stück Ziegelsteinen. Am 16. April

1859 schließlich wurde nach amtlicher

Prüfung die Genehmigung zur Gründung

eines Krankenhauses erteilt – von niemand

geringerem als dem Prinzregenten

von Preußen, dem späteren Kaiser Wilhelm

I – und am 25. Oktober 1863 konnte

das Krankenhaus eingeweiht werden.

Zwei Diakonissen waren zuständig für die

›Krankenpflege, Oeconomie und innere

Verwaltung‹. Der einzige Arzt, Dr. Friedrich

Schmieding, war vermutlich gar nur

nebenberuflich tätig. Immerhin, bereits im

Jahresbericht 1865 hieß es ›… Kranke haben

wir im vergangenen Jahr gepflegt 162.

Darunter 12 Katholiken, 1 Israeliten, gestorben

11‹.

Raue Zeiten

Schnell erwies sich das Stammhaus als zu

klein und so wuchs das Gebäude nach Erweiterungen

(1867, 1868 und 1875) zu einem

stattlichen neuklasszistischen Sandsteinbau

mit 100 Betten heran. Es waren

raue Zeiten. Von Arbeitsschutz konnte

kaum die Rede sein. Allein 1890 kam es

im Landkreis Bochum zu rund 400 größeren

Betriebsunfällen. Doch auch die ungesunden

Lebensumstände der immer

stärker ansteigenden Bevölkerungszahl

und daraus resultierende Cholera- und

Pockenepidemien machten weitere Kapa-

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Evangelisches Krankenhaus feiert 150-jähriges Bestehen

100.000 Ziegelsteine,

11.200 Thaler,

zwei Diakonissen …

… und gerade mal 20 Betten. So begann 1863 die Erfolgsgeschichte

des Evangelischen Krankenhauses Witten. Heute werden an der

Pferdebachstraße rund 10.000 Patientinnen und Patienten pro Jahr

von insgesamt 550 Mitarbeitenden versorgt. Dazwischen liegen 150

Jahre mit Höhen und Tiefen, 150 Jahre medizinische Entwicklung

aber auch 150 Jahre Stadtgeschichte. Anlässlich des runden Jubiläums

unternehmen wir einen kleinen historischen Streifzug.

Acht Patienten auf einem Zimmer: im Krankensaal

auf der Männerstation

Mobilität anno 1925: Patiententransport mit dem

Fahrstuhl

zitätserweiterungen durch kleine Umbauten

nötig. Größer bedeutete jedoch nicht

zwingend lukrativer – die wirtschaftliche

wie auch die personelle Situation war Ende

des 19. Jahrhunderts äußerst angespannt.

Die Lösung fand sich 1890 mit

der Gründung des Diakonissenhauses, wo

sich junge Frauen zur ›Schwester‹ ausbilden

lassen konnten – für die evangelische

Gemeinde eine spürbare finanzielle Erleichterung.

Vom Krankenhaus zum Diakonissenhaus

An der Schwelle zum 20. Jahrhundert:

Wieder wurden bauliche Veränderungen

notwendig. Es fehlte an Räumen für ›bemittelte

Privatkranke‹, aber auch die Unterbringung

der Schwestern war noch

nicht zufriedenstellend gelöst. Am 19. Oktober

1900 wurde schließlich der neue große

Krankenhaustrakt eingeweiht. Im gleichen

Zuge konnte das alte Spitalgebäude

grundlegend saniert werden. Und so besaß

das Haus nunmehr einen Aufzug, einen eigenen

Operationssaal für die Augen- und

Frauenärzte und endlich auch eine Kirche.

Es folgten unruhige Jahre: Seuchen, Krieg

und Revolution. Erst in den 20er- und frühen

30er-Jahren kehrte wieder etwas Ruhe

ein. Längst war im Volksmund nicht

mehr von Krankenhaus die Rede: Man

ging ins Diakonissenhaus, eine Bezeichnung,

die noch heute von alteingesessenen

Wittenern benutzt wird. Peu à peu wurden

die Räumlichkeiten modernisiert: Mit einer

neuen Warmwasseranlage kam eine

Sommerheizung in die Operations- und

Behandlungsräume, die Küche erhielt eine

Entlüftungsanlage und neue Geräte,

die für Dampf, Gas sowie Elektrizität geeignet

waren. Und doch: Fließendes Wasser

sollte es erst zwanzig Jahre später geben.


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Am vierten Advent 1949 wurde die neue Kirche eingeweiht.

Ausnahmesituation

Die Schrecken der NS-Zeit und des Zweiten

Weltkrieges machten auch vor dem

Krankenhaus nicht halt – ein Kapitel für

sich. 1945 waren 80 Prozent der Anstalt

zerstört. An eine stationäre Behandlung

war nicht zu denken, die verbliebenen 20

Patienten waren im Keller untergebracht.

Kurzzeitig stand sogar die Frage im Raum,

ob das Diakonissenhaus überhaupt eine

Zukunft habe. Es bekam eine neue Zukunft!

Noch 1945 wurde mit dem Wiederaufbau

begonnen, der seinen Höhepunkt

in der Wiedereinweihung der Anstaltskirche

am vierten Advent 1949 finden sollte.

Ein Blick in die Statistik: Zu dieser Zeit betrug

die Schwesternzahl einschließlich

Schülerinnen immerhin 914.

Luftbild des alten und neuen Krankenhauses aus

dem Jahr 1974.

Neubau mit architektonischer

Herausforderung

Bis in die 70er-Jahre wurde emsig erweitert,

modernisiert und renoviert. Inzwischen

war der unorthodox gewachsene

Komplex kaum noch in den Griff zu bekommen.

1963 wurde daher ein vollständiger

Neubau ins Auge gefasst. Bis zur

Einweihung im Juni 1976 sollte es jedoch

dreizehn Jahre dauern. Besonderheit:

Während der Bauzeit wollte man den Betrieb

des Altbaus weiterhin aufrechterhalten.

Unter Berücksichtigung des Grundstückzuschnittes

und der vorhandenen

Bebauung entschied man sich also für das

breite und zugleich schlanke Hochhaus,

das noch heute unser Stadtbild prägt. Vorgabe:

Wegen des Lärms der Autobahn soll-

te es keine östliche, aufgrund des wenig ermutigenden

Blicks auf den Friedhof keine

westliche und schließlich mangels Sonneneinstrahlung

keine nördliche Ausrichtung

der Patientenzimmer geben. So kam es also

zur einseitigen Orientierung nach Süden.

Gesundheitsreform und seine Folgen

Auch wenn sich auf den ersten Blick am

Gebäude wenig verändert haben mag, so

hielt das Evangelische Krankenhaus mit

den vielen einschneidenden Innovationen

ständig Schritt: moderne Röntgen- oder

Lasergeräte, Sterilisationsanlagen, Kommunikationssysteme

und, und, und. Insgesamt

gesehen war man für den anstehenden

Millenniumswechsel gut gerüstet. Und

doch, die steigenden Kosten im Gesundheitswesen

und das daraufhin entstandene

Kostendämpfungsgesetz, aber auch neue

Rechtsverordnungen hatten in den 90er-

Jahren tiefgreifende Folgen. Die Gesundheitsreform

2004 stellte das Krankenhaus

ein weiteres Mal vor schwerwiegende Probleme.

»Damals hatten wir den wirtschaftlichen

Tiefpunkt erreicht«, berichtet Geschäftsführer

Heinz-Werner Bitter.

Mit wehenden Fahnen Richtung Zukunft

Doch wieder wurde eine positive Wendung

erreicht. Seit 2005 bestreiten das Diakoniewerk

Ruhr Witten und die Innere Mission

Bochum die Zukunft als Diakoniewerk

Ruhr Bochum. »Eine hervorragende

Zusammenarbeit, die eine moderne Krankenhausführung

ermöglicht«, so Heinz-

Gesundheit 17

Die Mitglieder der Krankenhausbetriebsleitung

präsentieren die Festschrift ›150 Jahre Ev. Krankenhaus

Witten 1863 bis 2013‹, (v.l.): Dr. Ulrich

Weitkämper (Ärztlicher Direktor), Verwaltungsdirektor

Joachim Abrolat, Prokuristin Brunhild

Schmalz, Geschäftsführer Heinz-Werner Bitter und

Pflegedienstleitung Ingeborg Drossel (Bild Jens-

Martin Gorny)

Werner Bitter. »Ein Herzstück unseres Erfolges

ist der Ausbau unserer geriatrischen

Abteilung. Hier liegt die Zukunft unseres

Hauses. Aber auch in allen anderen Abteilungen

sind wir hervorragend aufgestellt.

Unsere Markenzeichen Medizin, Pflege

und Therapie tragen wir nicht nur mit den

wehenden Fahnen vor dem Gebäude sichtbar

nach außen, sondern wollen damit auf

die ambitionierte und erfolgreiche Arbeit

unserer Mitarbeitenden aufmerksam machen.

Wir stehen auf gesunden Füßen und

hatten noch nie so viele Patienten. Für das

Jahr 2012 konnten wir schwarze Zahlen

schreiben und sehen von daher vertrauensvoll

in die Zukunft.«

* Die historischen Bilder stammen aus dem

Archiv des Diakoniewerkes Ruhr Witten.

Jubiläumsprogramm

Das ganze Jahr über präsentiert das Evangelische

Krankenhaus ein vielseitiges Jubiläumsprogramm.

Die nächsten Termine:

Ab 27. Februar historische Ausstellung.

Jeden dritten Mittwoch im Monat stellen die Ärzte

des EvK unter dem Motto ›Medizin konkret‹ ein

Thema aus dem Bereich Medizin und Gesundheit

ausführlich vor.

Weitere Infos unter www.evk-witten.de

Krankenhauskomfort auf höchstem Niveau:

die Wahlleistungsstation (Bild Peter Lutz)


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… in Zeiten von Internet und Social Media werden auch an die Gesundheitsbranche

neue Anforderungen gestellt. Um bei Wahrung geschätzter

Traditionen als modernes Dienstleistungsunternehmen agieren zu können,

haben viele Apotheken ihre Serviceleistungen daher erheblich erweitert

– so auch die Apotheke am Bodenborn. Selbst wenn die persönliche,

qualifizierte Kundenberatung nach wie vor die Grundlage der Unternehmensphilosophie

bildet, haben Apothekerin Christina Herrmann-Trubitz

und ihr Team zudem innovative Wege beschritten.

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bietet Ihnen der Rezeptdienst ›ordermed‹, der via Internet oder per App

über ein modernes Smartphone genutzt werden kann. Die Apotheke am

Bodenborn gehört zu den wenigen Apotheken der Region, die diesen Service

anbieten.

Medikamente mit dem Handy vorbestellen, Notdienstapotheken finden,

Wechselwirkungen checken … Die App ›Apotheke vor Ort‹ bringt den Apotheken-Service

aufs Handy – kostenlos! »Sie können sogar ein Rezept einscannen

und uns zuschicken. Eine enorme Zeitersparnis vor allem bei Präparaten,

die Apotheken in der Regel nicht vorrätig haben. Wir besorgen

Ihr Medikament und Sie holen es sich nach Feierabend bei uns ab oder lassen

es sich bequem ins Haus liefern.«

Facebook: Auch im sozialen Netzwerk ist die Apotheke am Bodenborn vertreten.

Eine ganz neue Plattform für Informatives, Unterhaltsames und

den schnellen Draht zu den Spezialisten in Sachen Gesundheit. »Schauen

Sie doch einfach mal vorbei, ob bei Facebook oder doch lieber höchst

persönlich, wir freuen uns auf Sie!«

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Marien-Hospital

Experten-Duo leitet Frauenklinik

und Geburtshilfe

1986 startete Prof. Hatzmann, inzwischen

Direktor des Hauses, mit nur einem Oberarzt

und drei Assistenzärzten. Rund 340

Babys erblickten damals das Licht der

Welt. 2012 waren es über 1800 Geburten.

Sechs Oberärzte und 14 Assistenzärzte

kümmern sich um das Wohl der Patientinnen.

»Schwierige Manöver sind seltener geworden,

dafür hat sich die Kaiserschnittrate

deutlich erhöht. Insgesamt ist die

Geburt für Mutter und Kind heute wesentlich

sicherer.« Die medizinische Kompetenz

gehe Hand in Hand mit einer Verbesserung

der ›Hardware‹. »Statt grüner Krankenhaus-Kacheln

erwartet die Familien Wohnzimmeratmosphäre

mit Blubberbad.«

Mit der Versorgung von über 5000 stationären

Patientinnen (Tendenz steigend) gehört

die Frauenklinik des Marien-Hospitals

im kleinen Witten längst zu den

Großen ihrer Art. Ihr guter Ruf eilt ihr voraus:

Abgedeckt wird die volle Bandbreite

medizinischer Versorgung, von der Geburtshilfe

und Gynäkologie über das Kontinenz-

und Beckenbodenzentrum bis hin

zum Brustzentrum. Außergewöhnlich ist

die enge Verzahnung von Gynäkologie und

Pädiatrie mit Kinderintensivstation im Perinatalzentrum.

Darüber hinaus erlangte

die Frauenklinik überregionale Anerkennung

für ihre Kompetenzen bei minimalinvasiven

Operationen (Schlüssellochchirurgie)

in der Frauenheilkunde und bei der

Betreuung von Risikoschwangerschaften.

Ab 2014 wird Dr. Schiermeier die alleinige

Verantwortung für die Fachklinik übernehmen.

Der 36-Jährige, der wie seine Kinder

selbst im Marien-Hospital geboren wurde,

nahm hier 2001 als Assistenzarzt seine Arbeit

auf. »Ich habe in dieser Zeit sehr viel

von Prof. Hatzmann lernen können.« So

berichtet er begeistert vom guten Verhältnis

zu den Patienten sowie innerhalb des

Teams. »Neben fachlicher Expertise ist

Menschlichkeit das allerwichtigste in der

Frauenheilkunde!« Um die hohe Behandlungsqualität

weiter auszubauen, hospitierte

Dr. Schiermeier zeitweise in Kliniken

im In- und Ausland. Die minimalinvasiven

Operationstechniken in der Gynäkologie

Gesundheit 19

Im Jahr 2013 wird die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Marien-Hospitals von zwei

Chefärzten geleitet: Der langjährige Chefarzt Prof. Dr. Wolfgang Hatzmann wird das Ruder nach und

nach seinem Nachfolger überlassen, dem Privatdozenten Dr. Sven Schiermeier.

Wenn Prof. Hatzmann 2014 aus dem klinischen Dienst ausscheidet, endet damit eine Ära. »Wer hätte

gedacht, dass ich es so lange im Ruhrgebiet aushalte«, scherzt der gebürtige Südoldenburger Prof. Hatzmann.

Die am Marien-Hospital vorhandene Kinderklinik, die gute medizinische Ausstattung und das Angebot

eines Lehrstuhls an der UWH hätten ihn damals überzeugt. »So wurden aus geplanten fünf Jahren

im Handumdrehen 26. Ich habe es nie bereut!«

Prof. Dr. Wolfgang Hatzmann (li)

und Dr. Sven Schiermeier

und der gynäkologischen Onkologie wurden

hierbei zu seinem Spezialgebiet. Ein

weiterer Schwerpunkt ist die Betreuung

von Mehrlings- und Risikoschwangerschaften.

Darüber hinaus ergänzte er ab 2001

das Forschungsteam von Prof. Hatzmann

zur Erforschung und Weiterentwicklung

des CTG-Verfahrens. In diesem Bereich habilitierte

Dr. Schiermeier 2010 an der Ruhr

Universität Bochum.

Der Chefarzt freut sich auf die neue Herausforderung:

»Ich bin sehr zuversichtlich,

dass wir die herausragende Stellung

der Klinik weiter behaupten können.« Die

Anerkennung seines Vorgängers ist ihm

schon jetzt sicher. »Es gibt nur wenige Ärzte,

die praktisch arbeiten, dabei forschen

und trotz Spezialwissen das gesamte Gebiet

der Frauenheilkunde und Gynäkologie

überblicken. Dr. Schiermeier ist einer

von ihnen. Ich hoffe, dass wir die Geburtenzahlen

weiter steigern können.« Übrigens:

Prof. Hatzmann wird dem Marien-

Hospital auch nach 2014 weiter verbunden

bleiben und u. a. neben der Privatambulanz

von Dr. Schiermeier seine Sprechstunde

im Hause weiterführen.

www.marien-hospital-witten.de


20

Gesundheit · Leben im Alter

Patientenverfügung

und Vorsorgevollmacht

Jeder Mensch kann durch Unfall, Krankheit

oder Nachlassen seiner Kräfte in eine

Situation geraten, in der er nicht mehr

selbstständig Wünsche äußern oder Entscheidungen

treffen kann. Die Verbraucher-Zentrale

NRW rät deshalb, persönliche

Verfügungen rechtzeitig schriftlich

festzulegen: Wer eine Patientenverfügung

mit einer Vorsorgevollmacht und einer

Betreuungsverfügung kombiniert, gibt

Personen seines Vertrauens das Recht,

notwendige medizinische oder auch finanzielle

Belange in seinem Sinn mitzuentscheiden.

Wie Angehörigen oder Freunden das

Recht auf Mitwirkung bei Behandlungen,

aber auch bei Bankgeschäften und anderen

finanziellen Entscheidungen übertragen

werden kann, erläutert anschaulich

der Ratgeber ›Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht

und Betreuungsverfügung‹

der Verbraucherzentrale NRW

(7,90 Euro).

Bestellmöglichkeiten:

Verbraucherzentrale NRW

Himmelgeister Straße 70 · 40225 Düsseldorf

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Traditionelle Gemütlichkeit

im modernen Gewand

Wenn es draußen friert und der Schnee gegen die Fenster wirbelt,

dann ist im frisch renovierten Altenzentrum St. Josef Gemütlichkeit

angesagt: ein gutes Buch lesen, dazu vielleicht noch einen heißen Tee

oder ein kleines Gläschen selbstgemachten Orangenlikör genießen…

Genau das hat sich Elisabeth Bialek vorgenommen.

Die freundliche Seniorin, die

seit rund drei Jahren in der Einrichtung

auf dem Gelände des ehemaligen Diekmannschen

Hofes lebt, ist eigentlich ein

aktiver Typ. Trotz ihres fortgeschrittenen

Alters lässt sie es sich nicht nehmen, bei

den verschiedenen hauswirtschaftlichen

Tätigkeiten mitzuwirken. Egal, ob ein

Tisch gedeckt, das Mittagessen zubereitet,

Marmelade eingekocht oder Orangenlikör

aufgesetzt werden muss – Elisabeth

Bialek hilft, wo sie kann. Heute aber

macht sie es sich im weichen Ohrensessel

in der neuen Leseecke bequem. Neben

dem urigen Steinkamin schaffen Kerzen

und helle Bücherregale im schwedischen

Landhaus-Stil Wohnzimmeratmosphäre.

Natürlich darf auch die typische Leselampe

nicht fehlen.

»Trotz traditioneller Elemente haben wir

uns alle Mühe gegeben, den neuen Aufenthaltsbereich

hell, offen und modern zu gestalten«,

verrät Heimleiter Klaus-Dieter

Bartke. »Den Bewohnern gefällt es!« Das

gleiche gilt für den Eingangsbereich, der

ebenfalls komplett umgebaut wurde. Versteckte

sich die Information früher hinter

einer Glasscheibe, empfängt das Haus seine

Besucher nun mit einer offenen Rundtheke.

Pünktlich vor Weihnachten erhielt

das Umbauprojekt seinen letzten Feinschliff.

Elisabeth Bialek freut sich zwar schon auf

den Frühling. »Sobald der Holunder blüht,

bin ich wieder draußen im Garten unterwegs«,

erzählt sie. Aber bis dahin wird sich

sicher noch einmal die Gelegenheit für die

ein oder andere Schmökerstunde ergeben.

Gesundheit · Leben im Alter 23

Elisabeth Bialek

Altenzentrum St. Josef

Stockumer Str. 65 · 58453 Witten

Beethovenstraße 5

58452 Witten

Tel. 0 23 02 / 5 80 95-0

Helfen ist unser Handwerk


24

Gesundheit · Leben im Alter

75 Jahre Sanitätshaus Richter

Vom Holzbein zur Hightech-Prothese

Stolz präsentiert der Inhaber die Originalzeitung

mit der Eröffnungsanzeige vom 1.

Dezember 1937. Damals hieß die Beethoven-

noch Bismarckstraße und der inzwischen

verstorbene Geschäftsgründer Joseph

Richter empfahl sich ›mit der

Herstellung von Bruchbändern, Kunstgliedern,

Fußstützen, Leibbinden und Bandagen

aller Art‹. 1966 trat Orthopädiemechanikermeister

Heinz Winzbeck dem

Unternehmen bei. 1975 kam Rainer Winzbeck

hinzu, damals schon Orthopädiemechaniker

und Hörgeräteakustiker. Und die

dritte Generation steht auch schon in den

Startlöchern: 2006 absolvierte Sebastian

Winzbeck seine Orthopädietechnikermeister-Prüfung.

»Früher hatten wir viele Kunden mit

Kriegsamputationen«, berichtet Rainer

Winzbeck. »Damals gab es noch das klassische

Holzbein. Eine unbequeme Angelegenheit,

doch die Leute haben damit zehn

Stunden Untertage gearbeitet. Bei Reparaturen

kam uns der Kohlestaub entgegen.«

Heute versorgt der Experte nur noch

einen dieser alten Patienten mit einer

Oberschenkelholzprothese. »Der möchte

es so.« Normalerweise werden die Schäfte

heutzutage aus Giesharz oder Karbonfaser

maßgefertigt. Polsterungen erhöhen den

Tragekomfort. Für aktive Menschen lohnt

sich ein elektronisches Kniegelenk, das

komplexe Bewegungen ermöglicht. »Bei

den Anschlägen des 11. Septembers ist ein

Oberschenkelamputierter den Flammen

nachweislich nur durch ein solches Kniegelenk

entronnen«, weiß Rainer Winzbeck.

Ein weiteres Geschäftsfeld, das in den letzten

Jahren stark an Bedeutung gewonnen

hat, ist die Kompressionstherapie. Dank

eines elektronischen Messsystems bekommt

jeder Kunde die für ihn optimale

Lösung. »Überdies gibt es die Strümpfe

nicht mehr nur in ›schweinchenbeige‹,

sondern in allen Farben, Mustern und

Qualitäten.« Vielfalt herrscht auch bei den

Bandagen sowie den Osteoporose-Orthesen.

Dabei handelt es sich um ergonomische

Metallschienen, die in einem Body getragen

werden und für eine Aufrichtung

der Wirbelsäule sorgen. »Und auch Hörgeräte

sind längst nicht mehr nur Hilfsmittel,

sondern ebenso modisches Accessoire!«

Im Bereich Brustprothetik habe sich ebenfalls

viel getan. »Materialien mit einer natürlichen

Optik bewirken, dass der Unterschied

bei einem guten Dessous kaum

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Ein dreiviertel Jahrhundert ist eine lange Zeit, vor allem in der Technik. Neue Entwicklungen schießen

aus dem Boden und was einst unmöglich schien, ist heute in vielen Fällen bereits Standard. Dass traditionelle

Werte dabei nicht zu kurz kommen müssen, zeigt das alteingesessene Sanitätshaus Richter, wo

man die Vorteile modernster Hilfsmittel mit maßgefertigten Produkten aus der eigenen Werkstatt kombiniert.

In diesem Jahr feiert das Team rund um Rainer Winzbeck sein 75-jähriges Jubiläum.

Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg. Laden

und Werkstatt sind schon wieder im Betrieb.

Ringsherum liegt alles in Trümmern.

Blick zurück: fleißige Hände in der Nähstube.

Rainer (l) und Sebastian Winzbeck vor dem

Geschäft in der Beethovenstraße

auffällt. Unsere gut geschulten Mitarbeiterinnen

beraten betroffene Frauen gerne

zu diesem sensiblen Thema.«

Moderne Rollatoren und elektrische Rollstühle

ergänzen das vielseitige Sortiment.

»Früher wurden alte oder kranke Menschen

einfach ›sitzen gelassen‹. Heute haben

sie dank ausgefeilter Techniken viele

Möglichkeiten, am Leben teilzuhaben.«

Und der Erfindungsgeist der Wissenschaftler

kennt keine Grenzen. »Schon

jetzt gibt es die MyoHand, die sich durch

Muskelanspannung bewegen lässt. In

Wien wird derzeit am Nachfolgemodell geforscht:

eine Handprothese steuerbar

durch Gedankenkraft!«

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Paarberatung, Heilhypnose

Tel. 0 23 02 · 169 49 14

www.ganzheitlich-gesunden.de

Hausärztliche Gemeinschaftspraxis

Dr. med. Leisch-Kampschulte & Röhrens

Hausärzte, Geriatrie, Sportmedizin

Tel. 0 23 02 · 67 21

Gemeinschaftspraxis

Dr. med. Eveline Daub-Amend

Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Tel. 0 23 02 · 69 09 72

www.daub-amend.de

Dr. med. Katharina Liederwald

Fachärztin für Allgemeinmedizin und Homöopathie

Tel. 0 23 02 · 6 02 63

Gemeinschaftspraxis für Orthopädie

und Unfallchirurgie

Dr. med. Dirk Nase · Facharzt für Orthopädie,

Rheumatologie, Manuelle Medizin

Dr. med. Bernhard Schul · Facharzt für Orthopädie,

Unfallchirurgie, Manuelle Medizin, Sportmedizin,

Akupunktur, H-Arzt

Dr. med. Dirk Fennes · Facharzt für Orthopädie,

Manuelle Medizin, Sportmedizin, Akupunktur

Tel. 0 23 02 · 97 89 60

Hautarztpraxis

Dr. med. Matthias Hoffmann

Facharzt für Dermatologie, Allergologie, Venerologie, Ambulante

Operationen, Lasermedizin, Kinderdermatologie, Medikamentöse

Tumortherapie, Ernährungsmedizin, Naturheilverfahren,

Akupunktur, Berufsdermatologie, Neurodermitistrainer

Tel. 0 23 02 / 5 60 60 · www.hautarzt-dr-hoffmann.de

Praxisgemeinschaft für Heilpädagogik

und Mototherapie

Petra Süss, staatl. anerk. Heilpädagogin, BHP

Ellen Janssen, staatl. Gepr. Motopädin / DBM

Ina König, staatl. Gepr. Motopädin / DBM

Tel. 0 23 02 · 1 31 57

www.mototherapie-witten.de

www.heilpaedagogik-witten.de

ZFF ® – Zentrum für Haut- und Fußgesundheit

ZFF ® – Zentrum für Naturheilkunde

Praxis für Podologie

Sonia Lechtenbörger Podologin, Heilpraktikerin für Podologie

Med. Fußpflege, Diabetikerfußpflege,

Behandlung bei eingewachsenen Nägeln und Nagelpilz

Tel. 0 23 02 · 98 48 698

www.gesundheitszentrum-fuss.de

Medizin und Therapie unter einem Dach

Heike Möller-Gerke – Praxis für Krankengymnastik

Bobath-Therapie für Säuglinge/Kinder/Erwachsene, PNF, Manuelle

Therapie, CMD, Krankengymnastik, Gerätegestützte Krankengymnastik,

SRT-Zeptor, Massage, Fango, Heißluft, Lymphdrainage,

Kinesio-Taping, Beckenbodengymnastik, Schlingentisch

Tel. 0 23 02 · 96 37 08 / www.moeller-gerke.de

Dr. med. Stefan Bruski · Hals-Nasen-Ohrenarzt

Das gesamte Leistungsspektrum der Hals-Nasen-Ohrenkunde wie

Hörprüfungen, Schwindeldiagnostik, Allergiediagnostik, Tinnitustherapie,

Frühdiagnostik von Krebserkrankungen, Behandlung von

Geruchs- und Geschmacksstörungen

Tel. 0 23 02 / 6 85 25

Milan-Apotheke

Filiale der Adler-Apotheke, Witten-Annen

Dr. rer. nat. Harald Werner · Apotheker, e. Kfm.

Meike Nowak · Apothekerin, Filialleiterin

Tel. 0 23 02 / 2 77 61 77

Kostenloses Service-Tel. 0800 · 584 53 01

www.milan-apotheke-annen.de

Mobiles Pflegeteam

Ambulante Senioren- & Krankenpflege

Lamik & Taubitz GbR

Tel. 0 23 02 / 91 22 55

www.mobilespflegeteam.de

Wortlaut – Praxis für Sprachtherapie

Andrea Bresser

Dipl.-Pädagogin / Sprachheiltherapeutin

Sophia Weber

Dipl.-Pädagogin / Sprachheiltherapeutin

Tel. 0 23 02 / 9 73 53 66

www.wortlaut.net

Centrovital 2

radiologie-ennepe-ruhr - Centrovital 2

Diagnostik in Witten, Ennepetal und Dortmund

Norbert Thor

Facharzt für Radiologie

Michael Kampschulte

Facharzt für Diagnostische Radiologie

Dr. med. Ralph-Alexander Meyer

Facharzt für Radiologie

Dr. med. Heino Wichmann

Facharzt für Radiologie

Tel. 0 23 02 · 93 60 40

www.radiologie-ennepe-ruhr.de

Optik Schmidt · Augenoptikermeister

Brillen · Optische Geräte · Gläser · Sonnenbrillen

Kontaktlinsen · vergößernde Sehhilfen

Tel. 0 23 02 / 6 04 24

www.optik-georg-schmidt.de

Dr. med. Richard Luchs

Facharzt für Augenheilkunde

Tel.: 0 23 02 / 60 11 8

www.augenarzt-witten.de


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Gesunde, natürlich

schöne Füße

›ZFF®-Zentrum für

Haut- & Fußgesundheit

und Naturheilkunde‹

heißt die neue

lichtdurchflutete Praxis

von Sonia Lechtenbörger.

»Als Vertragspartner

der

Krankenkassen kümmere

ich mich mit

meinem Team um die Gesundheit, das

Wohlbefinden und die Schönheit der Füße«,

so die Podologin und Heilpraktikerin

für Podologie.

Zur Verfügung stehen modernste Behandlungsmethoden.

Bei eingewachsenen Nägeln,

die oft jahrelang zu Schmerzen und

Entzündungen führen, verschafft

eine nach Maß angefertigte Zehennagelspange

meist schon sofort Linderung sowie

nach wenigen Tagen dauerhafte Abhilfe.

Auch die Behandlung eines sehr hartnäckigen

Nagelpilzes gehört zu den Kern-

Kompetenzen des ZFF®-Teams. Podologisch

wird der Nagelpilz effektiv entfernt

und homöopathisch steht die innere Behandlung

im Vordergrund mit dem Ziel, einem

Wiederauftreten des Pilzes langfristig

vorzubeugen.

»Unter Berücksichtigung der druckrelevanten

Parameter und dynamischen Prozesse

optimieren wir die jeweilige Fuß-Situation

und den Bewegungsablauf«, so

Sonia Lechtenbörger. »Durch eine individuelle

podologische Behandlung mit optimierter

Fuß-Situation und naturmedizinischer

Unterstützung möchten wir jedem

die Möglichkeit geben, in Zukunft wieder

schmerzfrei und mit Freude laufen zu können.«

ZFF®-Zentrum für

Haut- und Fußgesundheit

ZFF®-Zentrum für

Naturheilkunde

Annenstr. 156

58453 Witten

Tel. 0 23 02 / 9 84 86 98

www.gesundheitszentrum-fuss.de

www.heilpraktikerin-witten.de

Was sind eigentlich

Hormone?

»Eine häufige Tätigkeit

einer Frauenärztin

besteht in der Beratung

über Hormonstörungen

und ihre

Behandlung. Dabei ist

der Begriff ›Hormonstörung‹

etwas sehr

Unbestimmtes. Hormone

beeinflussen

und regulieren alle lebenswichtigen Tätigkeiten

des Organismus: Stoffwechsel, Atmung,

Verdauung, Ausscheidung, Wachstum

und Fortpflanzung.

Es gibt eine Fülle von Hormonen, die sich

gegenseitig steuern, jedoch an ganz verschiedenen

Stellen im Körper gebildet

werden, z. B. im Gehirn, in der Schilddrüse,

der Bauchspeicheldrüse, in den Nebennieren,

in den Eierstöcken der Frau und

den Hoden des Mannes. Aber auch andere

Organe wie Nervenzellen, Nierengewebe

und Muskelgewebe wie z. B. das Herz sind

zur Hormonbildung fähig. Viele Drüsen

sondern die von ihnen produzierten Hormone

ins Blut ab, mit dem sie dann an die

Zielorgane transportiert werden.

Die Frauenheilkunde beschäftigt sich in

erster Linie mit den Hormonen, die in den

Eierstöcken, den Nebennieren und im Gehirn

gebildet werden. Das sind die sog.

weiblichen und auch männlichen Hormone,

die von beiden Geschlechtern in unterschiedlicher

Menge gebildet werden. Hier

gibt es zum einen große Schwankungen in

den ›Übergangszeiten‹: der Pubertät, der

Schwangerschaft und den Wechseljahren.

Aber auch Krankheiten, Schock, Ernährungsstörungen,

Erschöpfung und Medikamenteneinwirkung

können zu Störungen

in der Bildung der weiblichen und

männlichen Hormone führen. Oft ist es

nur eine Art Gleichgewichtsstörung, die

sich von allein nivelliert, allerdings können

schwere Störungen zu Krankheitsgefühl,

Blutungsstörungen, Unfruchtbarkeit

und vegetativen Symptomen führen. Hier

ist eine genaue Analyse der Störung erforderlich.

Die Behandlung kann unter

Umständen mit pflanzlichen Regulierungsstoffen

erfolgen oder aber mit Hormonpräparaten,

die einen Ersatz für das

geschwächte Organsystem bieten.«

Dr. med. Eveline Daub-Amend

Ärztin für Frauenheilkunde

und Geburtshilfe

Tel. 0 23 02 / 69 09 72

www.daub-amend.de

Gesundheit · Leben im Alter 27

Helfer in der Not

Wo geht’s zur nächsten Apotheke?

Rasende Kopfschmerzen,

hohes Fieber und

das natürlich mitten

in der Nacht! Wie gut,

dass die medizinische

Versorgung gesichert

ist – und zwar im Umkreis

von zehn Kilometern.

»Die Apotheken vor

Ort sind im Gegensatz zur Internetapotheke

dazu verpflichtet, regelmäßigen Apothekennotdienst

zu leisten. Wir kommen

mit beiden Apotheken 36 mal im Jahr zum

Einsatz«, erklärt Apotheker Dr. Harald

Werner, Inhaber der Milan-Apotheke im

Centrovital sowie der Annener Adler-Apotheke.

»Allerdings spüren wir durchaus,

dass immer weniger ortsansässige Apotheken

zur Verfügung stehen, allein in unserem

Bezirk Westfalen-Lippe haben im

vergangenen Jahr 58 Apotheken geschlossen.«

Nicht zuletzt aus diesem Grund wird

der Notdienst mittlerweile zentral von der

Apothekerkammer organisiert – und zwar

unabhängig von Stadtgrenzen. Es kann also

durchaus vorkommen, dass die nächste

diensthabende Apotheke in Dortmund

oder Wetter liegt. Eine kostenlose Notrufnummer

informiert jeweils standortbezogen

über die vier nächsten Apotheken.

»Wir bereiten uns auf unsere Notdienste

vor und bevorraten uns dementsprechend«,

so Dr. Werner. »Allerdings verfügen

wir per se über ein großes, vielseitiges

Warenlager und sind insbesondere mit

schmerzstillenden und fiebersenkenden

Medikamenten, aber auch mit Antibiotikasäften,

wie sie häufig von Kinderärzten

verschrieben werden, gut versorgt.«

Zwischen zehn- und zwanzigmal wird die

Apotheke in einer Notdienstnacht in Anspruch

genommen, an Sonn- und Feiertagen

innerhalb des 24-Stunden-Notdienstes

150 bis 200 mal. »Ein Service, den wir gerne

leisten, der aber mit der vom Gesetzgeber

festgelegten Pauschale in Höhe von

2,50 Euro pro Inanspruchnahme nicht

kostendeckend ist.« Übrigens: Der Notdienst

gilt immer für die Zeit von 9.00 bis

9.00 Uhr.

Infos über die nächste diensthabende Apotheke

finden Sie im Internet unter

http://www.akwl.de/notdienstkalender.php

oder bei der Apothekennotdienst-Hotline

08 00 / 0 02 28 33

Milan Apotheke

Kostenloses Service-Telefon:

08 00 / 5 84 53 01

www.milan-apotheke-annen.de


28

• Krankengymnastik

• Manuelle Therapie (MT)

• Vojta (Säuglinge / Kinder / Erwachsene)

• Bobath (Säuglinge / Kinder / Erwachsene)

• Manuelle Lymphdrainage (MLD)

• Cranio–Mandibuläre Dysfunktion (CMD)

• Krankengymnastik bei Beckenbodenschwäche

und Harninkontinenz

• Psychomotorik

• Massage (KMT) und Fango

• Kinesiotape

• Hausbesuche

»Starten Sie aktiv ins neue Jahr –

gutes Hören gehört dazu!«

„Wir liefern digitale Hörsysteme

aller Preiskategorien,

auch ohne private Zuzahlung*“

* bei Vorlage einer Verordnung, gesetzl. ZZ = 10

www.hoergeraete-steneberg.de

Befreit lachen, mit Spaß essen,

sich sicher fühlen

Möchten Sie mit Ihren ›Neuen‹ wieder richtig lachen, essen, sprechen, flöten,

Trompete spielen?

Möchten Sie, dass Ihre Zähne wieder so schön sind wie früher?

Dass sie sich genauso anfühlen – genauso groß, genauso geformt, ganz

natürlich – ohne Ihre Persönlichkeit oder Ihre Sprache zu verändern?

Spezielle Techniken und Materialien erzeugen ein perfektes, natürliches

Aussehen, das auch Sie überzeugen wird. Schade nur dass die Anderen es

nicht bemerken. Die einzigen, die um Ihre ›Neuen‹ wissen sind Sie, Ihr

Zahnarzt und wir.

Finkensiep

Praxis für Physiotherapie

Wiesenstraße 14

58452 Witten

Tel. 0 23 02 / 5 92 79

Fax 0 23 02 / 42 57 97

Wenn schon, denn schon!

Zahntechnikermeister Gerd Ude

www.der-ude.de · Tel. 02 34 / 1 20 89


Aufrecht durchs Leben gehen

Seit 1992 lebt der ehemalige Ringer mit

der Diagnose: Morbus Bechterew, eine

chronische rheumatische Erkrankung, die

zu Entzündungen und Versteifungen von

Wirbelsäule, Gelenken und Organen führen

kann. Unheilbar. »Es fing im Rücken

an. Nachts und in den Morgenstunden

hatte ich so wahnsinnige Schmerzen, dass

ich nicht aus dem Bett kam und dachte:

Das war’s jetzt.« Wie bei den meisten

Bechterew-Patienten verging viel Zeit, bis

ein Arzt die Ursache feststellte. »Doch erst

in der Gruppe bekam ich Informationen:

Was ist Morbus Bechterew überhaupt? Danach

ging es mir schon viel besser. Und

durch die regelmäßige Gymnastik bin ich

inzwischen sogar tablettenfrei.«

Die 130 Mitglieder-starke Wittener Truppe

ist eine von vielen Selbsthilfegruppen

innerhalb der DVMB (Deutsche Vereinigung

Morbus Bechterev e. V.). Das wöchentliche

Bewegungsprogramm reicht

von Trocken- über Wassergymnastik bis

hin zu Nordic Walking und Tai Chi. Denn

die Erfahrung zeigt, dass sich der Verlauf

der Erkrankung mit dem charakteristischen

›gekrümmten Rücken‹ durch gewissenhafte

krankengymnastische Übungen

entscheidend beeinflussen lässt. »Die Behandlungserfolge

sind bei jedem Patienten

unterschiedlich. Doch wie bei gesunden

Menschen ist Sport immer besser als kein

Sport. Und eines können wir garantieren:

Wer regelmäßig teilnimmt, der geht aufrecht

durchs Leben!«

Gesundheit · Leben im Alter 29

Stimmengewirr, Musik und Gelächter dringen aus der Gymnastikhalle im Ringerzentrum am Kälberweg.

Was klingt wie ein fröhliches Kaffeekränzchen ist das Gymnastiktraining der Selbsthilfegruppe Morbus

Bechterew. Die Männer und Frauen, die heute mit Bällen, Terrabändern und Schwungtuch Vollgas geben,

haben es im Alltag nicht leicht. Doch den meisten von ihnen sieht man ihr Leiden überhaupt nicht

an – die gute Laune dafür umso mehr! »Wir sind schon ein fröhliches Häufchen«, lächelt Gruppenleiter

Rainer Dietrich. »Natürlich wird manchmal auch über die Krankheit gesprochen, z. B. wenn jemand

Fragen hat. Aber sie ist nicht unser Lebensmittelpunkt!«

Ein »fröhliches Häufchen«

Spaß mit Schwungtuch

Immer zu Scherzen aufgelegt: Dieter Friedrich mit

Anne Morhs (l) und Elvira Brockbalz

ehemalige Ringer: Rainer Dietrich (r) und Reiner

Busch zeigen, was noch in ihnen steckt

Zum Bewegungsangebot kommen vielfältige

Begegnungs-, Beratungs- und Informationsveranstaltungen:

Radtouren, Ausflüge,

Grillabende, Fachvorträge … »Sogar

nach dem Training hängen wir meist noch

zusammen«, erzählt Rainer Dietrich.

»Heute etwa gibt es Brühwürstchen!« Der

Kontakt zu anderen Betroffenen, die Aufklärung

und der Erfahrungsaustausch, vor

allem aber die Fröhlichkeit machen Mut

und sind Balsam für die Seele. »Zudem

wollen wir immer auch die Familien ins

Boot holen«, so der Gruppenleiter, selbst

verheiratet, mit einer Tochter und drei

Enkeln. »Die Angehörigen leiden immer

mit«, weiß er.

Laut Statistik ist ein Prozent der Bevölkerung

von Morbus Bechterev betroffen.

»Doch gerade jüngere Patienten finden selten

den Weg zu uns.« Dabei sei es wichtig,

rechtzeitig etwas zu tun, um die Lebensqualität

zu erhalten. Jeden Sommer stellt

sich die Gruppe daher mit einem Tag der

offenen Tür der Öffentlichkeit vor. Ein

weiteres Großevent ist in diesem Jahr die

Sponsorenwanderung durchs Muttental,

die im Rahmen einer bundesweiten Aktion

der DVMB im Mai stattfinden soll. »Dabei

wird es unterschiedliche Routen geben, so

dass alle von uns je nach Verfassung mitmachen

können!«

VMB Gruppe Witten

Dortmunder Str. 11 · 58455 Witten

Tel. 0 23 02 / 4 98 81

http://www.dvmb-nrw.de/


30

Junge Familien

Kindern eine Lobby geben

Ich träume davon,

dass jemand mich gelten lässt,

ohne mich zu erziehen,

mit mir übereinstimmt,

ohne sich anzustrengen.

Ich träume davon,

dass ich mich nicht verteidigen muss,

nicht erklären und kämpfen muss,

Ich träume davon,

dass einer mich liebt.

(Otti Pfeiffer; 1931–2001)

Jeder von uns wird diese Worte der Wittener

Kinderbuchautorin Otti Pfeiffer selbst

schon mal gedacht, geträumt haben. Dass

da jemand ist, der uns annimmt, wie wir

sind, von dem wir uns bedingungslos geliebt,

vorbehaltlos angenommen fühlen.

Und wir alle wissen, dass gerade die oftmals

verklärte Kinderzeit mit Momenten

Christel Schneider (li.) und Claudia Usadel-Willam

bringen sich seit vielen Jahren ehrenamtlich im

Kinderschutzbund ein.

der Einsamkeit und Unsicherheit einhergehen

kann. Wie wichtig ist es gerade für

junge Menschen, einen Ort zu kennen, wo

sie willkommen sind, wo sie im geschützten

Rahmen stark werden können, ohne

Einschränkung zu erfahren. Im besten

Fall finden sie diesen Raum in der Familie,

im Kindergarten und in der Schule.

Doch da gibt es einen weiteren Ort, wo sie

sich aufgehoben fühlen. Seit mehr als 30

Jahren setzt sich der Kinderschutzbund

e.V. Ortsverband Witten für Rechte aller

Kinder und Jugendlichen für ein gewaltfreies

Aufwachsen ein.

Bunt und fröhlich, locker und zwanglos

Luftballons, Fische, Elefanten, Papageien

und jede Menge Kinder aus aller Herren

Länder – die Fassade des MiniMax zeigt

schon: In der Konrad-Adenauer-Straße 17c

geht es fröhlich und bunt zu. MiniMax –

der Name steht für die kleinen und großen

Menschen, die dort ein- und ausgehen. Eltern-Kind-Gruppe,Hausaufgabenbetreuung,

Spielen und Basteln, ›Deutsch für ausländische

Frauen‹, Frauenfrühstück und

Kleiderladen – das Angebot richtet sich

längst nicht nur an Kinder. »Wir haben

mehrere Standbeine«, erzählt Claudia Usadel-Willam,

»und alle greifen ineinander. So

ist unser Kleiderladen eine wichtige Kontaktstelle.

Hier kommen wir mit Müttern,

die nach günstiger Kinderkleidung, nach

Spielsachen oder Kinderwagen suchen, ins

Gespräch. Locker und ganz zwanglos erfahren

sie so von den Möglichkeiten, die

wir bieten. Und gerade diese Zwanglosigkeit

ist vermutlich der Grund dafür, dass

sie sich für unsere Angebote öffnen.«

Eltern helfen Eltern

»Wir halten ganz bewusst die Hemmschwelle

niedrig«, führt Christel Schneider

fort. »Nur so erreichen wir es, dass möglichst

viele unsere unbürokratische, aber

dennoch professionelle Hilfestellungen in

Anspruch nehmen.« Ein Herzstück dieser

Angebote ist die Spielgruppe U3. An der

Seite von Mama und / oder Papa erfahren

die Minis erste Spielkontakte mit gleichaltrigen

Kindern und werden an kleine

Sing- und Fingerspiele herangeführt. »Daneben

bleibt aber immer viel Zeit für freie

Spiele«, erklärt Claudia Usadel-Willam.

In der Kleiderkammer gibt es günstige Kinderkleidung, Spielzeug und vieles mehr.

»Dabei ist es uns ein Anliegen, dass sich

die Eltern untereinander austauschen. Gerade

für alleinerziehende Mütter sind solche

Kontakte wichtig. Sie machen die Erfahrung,

dass sie sich auch gegenseitig

unterstützen und helfen können.« Nicht

selten entsteht dann der Wunsch, sich

auch mal ohne Kinder zu treffen. Und so

lädt der Kinderschutzbund Witten jeweils

am ersten Dienstag im Monat zum Frauenfrühstück:

»Frauen mit und ohne Migrationshintergrund

treffen sich, um in gemütlicher

Atmosphäre gemeinsam zu

frühstücken. Dabei kommen Themen zur

Sprache, die alle Frauen betreffen oder interessieren.

Man diskutiert und hat Spaß.«

Kostenlose, vertrauliche Beratung

Trotz oder vielleicht sogar wegen der lockeren

Atmosphäre kann es vorkommen,

dass das ein oder andere, kleine oder große

Problem deutlich wird, das eventuell eine

persönliche Beratung sinnvoll erscheinen

lässt. »So manche Mutter scheut den


Besuch bei Ämtern«, weiß Christel Schneider.

»Unsere Beratungsgespräche hingegen

werden gerne angenommen.« Die

Familien- u. Elternberaterin des Kinderschutzbundes,

Dipl. Soz. Pädagogin Serap

Bachmann, berät unabhängig von Kultur,

Religion und Weltanschauung zu Problemen

und Fragen im Erziehungs-, Schulund

Familienalltag, bei Trennung und

Scheidung, bei Krisen und Umbrüchen.

»Eine große Rolle spielt dabei, dass die Gespräche

in einem ungezwungenen, privaten

Ambiente stattfinden. Ohne aufwendige

Anmeldung, ohne Kosten – dafür aber

mit der Garantie absoluter Vertraulichkeit.

Das, was besprochen wird, bleibt in

den vier Wänden!« Selbstverständlich hat

Serap Bachmann auch für die Sorgen und

Nöte der Kinder ein offenes Ohr. Und es

gibt leider viele Sorgen, die kleine Schultern

viel zu oft tragen müssen.

Hausaufgabenbetreuung

Eine vergleichsweise kleinere Sorge kann

sein, die Schule ohne elterliche Unterstützung

meistern zu müssen. Aber auch dafür

gibt es im MiniMax Hilfe. »Wir unterstützen

Kinder und Jugendliche in

Kleingruppen bei ihren Hausaufgaben. Es

handelt sich allerdings nicht um Nachhilfe,

vielmehr helfen wir dabei, die Hausaufgaben

selbstständig zu erledigen. Daneben

stehen soziale Gruppenerfahrung, gemein-

So können Sie helfen!

Der Kinderschutzbund ist ein eingetragener Verein.

Auch Sie können durch eine Mitgliedschaft

die Arbeit unterstützen.

Der Kleiderladen freut sich immer über Spenden

gut erhaltener Kinderkleidung, Spielsachen etc.

Die Artikel werden zu einem besonders günstigen

Preis verkauft, der Erlös fließt in die Arbeit des

Kinderschutzbundes ein. Somit unterstützen Sie

nicht nur den Verein, sondern auch Familien vor

Ort.

Einzelspenden (z. B. auch ›Ich wünsche mir zum

Geburtstag eine Spende für den Kinderschutzbund‹)

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Neues Elterngeld!

Ab dem 1.1.2013 gilt ein neues Elterngeldgesetz

für zukünftige Eltern. Betrug das

Elterngeld bisher 67 % der letzten zwölf

Nettoeinkünfte vor Geburt, wird jetzt das

Bruttoentgelt in der Zeit herangezogen.

Abzüge für die Sozialversicherungsbeiträge

werden nicht mehr nach der Lohnabrechnung,

sondern nach Pauschalsätzen

mit insgesamt 21 % vorgenommen (2012

höchstens 20,72 %, 2013 höchstens 20,42

%). Steuerliche Freibeträge bleiben zu-

sames Spiel und die Entwicklung

sozialer Fähigkeiten

im Mittelpunkt der Betreuung.«

Das Schöne ist,

dass sich bei der Hausaufgabenhilfe

ältere Schüler und

junge Erwachsene einbringen

– ehrenamtlich oder gegen

ein kleines Entgelt –

und dabei die Erfahrung

machen, wie wertvoll es sein

kann, anderen Menschen,

insbesondere Kindern zu

helfen. »Bei uns spielt das

soziale Engagement eine

große Rolle«, betont Christel

Schneider. »Der Großteil

unserer Arbeit wird von

›Ehrenamtlern‹ geleistet.«

Ehrenamtliches soziales Engagement

Welche Voraussetzungen muss man für

das Engagement im Kinderschutzbund

mitbringen, möchten wir wissen. »Wir erwarten

nicht viel«, sagt Christel Schneider.

»Voraussetzung ist natürlich, dass Sie Kinder

mögen, dass Sie belastbar und flexibel

sind. Man darf allerdings auch nicht zu

schnell enttäuscht sein. Selbst wenn es für

den Erfolg unserer Arbeit essentiell ist, bei

Rechtstipp aus der Anwaltskanzlei Czwikla § Warsitz

künftig bei der Ermittlung des Einkommens

unberücksichtigt. Änderungen in

der Steuerklasse werden zukünftig nur berücksichtigt,

wenn sie länger als sieben

Monate vor Geburt des Kindes bestanden

haben.

Rechtsanwälte Czwikla § Warsitz

Augustastr. 32 · 58452 Witten

Tel. 0 23 02 / 3 92 71-0

www.recht-witten.de

Tipp: Der Wechsel der

Lohnsteuerklasse tritt

erst ab dem Folgemonat

des Wechsels ein.

Wollen Eltern die

Steuerklasse wechseln,

ist eine frühzeitige

Antragstellung bei

dem zuständigen Finanzamt

erforderlich.

Junge Familien

unseren Besuchern den

Zwang zur Verpflichtung zu

vermeiden, so hat diese Unverbindlichkeit

auch ihre

Tücken. Wir wissen nie, wer

wie oft mit welchem Engagement

welches Angebot

wahrnimmt. Das erfordert

einiges an Gelassenheit.

Sollten Sie aber bereit sein,

sich darauf positiv einzulassen,

freuen wir uns unbedingt

auf Ihre Mithilfe –

zum Beispiel in der Kleiderkammer

oder bei der Hausaufgabenbetreuung.

Von

daher heißen wir jeden

herzlich willkommen, der

vorbeischaut, um uns und unsere Arbeit

kennenzulernen.«

Spendenkonto

Sparkasse Witten

Kontonummer: 6009864

BLZ: 452 500 35

www.kinderschutzbund-witten.de

31


32

Junge Familien

Die Brüder Löwenherz Wirklichkeit & Phantasie

Der kleine Karl ›Krümel‹ Löwe

erzählt von seinem mutigen

großen Bruder Jonathan.

Ein Märchen, das beginnt,

als Krümel so schwer erkrankt,

dass er befürchtet,

bald zu sterben. Der ältere

Bruder versucht, ihm die

Angst zu nehmen, und berichtet

vom sagenumwobenen

Land Nangijala, in das

man nach dem Tod gelangt

und in dem jeden Tag ein

neues Abenteuer wartet. Als

kurze Zeit später das Haus

der Familie Feuer fängt, rettet

Jonathan seinen Bruder

Foto: Volker Beushausen

durch einen mutigen Sprung

aus dem Haus. Wie durch ein Wunder bleibt Krümel unverletzt –

sein Bruder überlebt den Sprung allerdings nicht. Aufgrund seiner

Tapferkeit bleibt der große Bruder von nun an als Jonathan

Löwenherz in Erinnerung.

Ein Theaterstück für Kinder ab sechs Jahren nach dem gleichnamigen

Roman von Astrid Lindgren – aufgeführt vom Westfälischen

Landestheater.

Die Brüder Löwenherz

06.02., 16 Uhr, Saalbau Witten

gen Bilderbüchern eigene Vorlesestunden.

Kurz nach Karneval steht

alles übrigens noch voll und ganz unter

dem Motto ›Feiern und Verkleiden‹.

Unter anderem wird die Geschichte

vom ›durstigen Löwen

erzählt‹, und die ist nicht nur lustig,

sondern auch richtig spannend. Die

Aktion richtet sich an Kinder ab 5

Jahren und ist kostenlos.

12.02., 15 Uhr, Stadtteilbibliothek Annen

Vorlesestunde in Annen:

›Neues Jahr, neue Bücher‹.

Doch es gibt nicht

nur neue Bücher im neuen

Jahr, sondern auch

eine neue Vorleserin!

Die zwanzigjährige Nina

Düllmann, die in der Bibliothek

ein Freiwilliges

Soziales Jahr absolviert,

gestaltet mit vielen lusti-

Tische fliegen, Zigaretten

verschwinden,

Frauen werden zersägt

oder fangen

plötzlich an zu

schweben – sicher

bei Torben Meybauer

ist nur, dass nichts

sicher ist! Mit

Charme und jeder

Menge Hokuspokus

begeistert und verzaubert

er seine kleinen

wie großen Fans.

Am 10. März entführt

der Stand-Up

Zauberkünstler seine

Zuschauer in eine

Welt voller magischer Momente, wo ›Wirklichkeit & Phantasie‹

ganz nah beieinander liegen. Verblüffende Illusionen werden gekoppelt

mit erfrischender Comedy und wortgewandter Moderation.

Ein atemberaubendes Zauber-Spektakel für die ganze Familie!

Torben Meybauer: ›Wirklichkeit & Phantasie‹

10.3., 15 Uhr, Werkstadt / Studiobühne

Bunt und lustig Wasser marsch!

Foto: Rolf van Melis / pixelio.de

Auch in diesem Jahr bietet der

PV-Triathlon Witten wieder einen

Eltern-Kind-Schwimmkurs

für ganz kleine Wasserratten ab

zwei Jahre über zehn Stunden

an.

»Kleinkinder haben große Freude

daran, sich im warmen Wasser Foto © st-fotograf · Fotolia.com

zu bewegen und darin zu planschen,

wenn sie spielerisch an das Element Wasser gewöhnt werden.

Neben dem großen Spaß stärkt die Bewegung im Wasser

auch die Herz- und Kreislauftätigkeit. Durch die gemeinsame

Wasserzeit mit den Eltern und den engen Körperkontakt baut

sich zudem eine innige Eltern-Kind-Beziehung auf. Die frühzeitig

erworbene Wassersicherheit des Kindes vereinfacht das Schwimmenlernen

und senkt das Ertrinkungsrisiko«, empfiehlt Ingelore

Köster, erfahrene Sportlerin des PV.

Der neue Kurs findet ab Februar immer donnerstags von 15.45

Uhr bis 16.30 Uhr im Lehrschwimmbecken der Buchholzer

Grundschule, Buchholzer Str. 37, statt.

Infos und Anmeldung unter

Tel. 0 23 02/8 36 30

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Schulstress adé

Warum gezielte Nachhilfe mehr Freizeit verschafft

Sie erklärt, was sich dahinter verbirgt:

»Viele Kinder sind durchaus fleißig, aber

sie haben schlichtweg nicht gelernt, ›richtig‹

d. h. systematisch zu lernen und stecken

viel Energie in planloses Büffeln. Dabei

ist eine rechtzeitige, kontinuierliche

und letztendlich weniger zeitaufwendige

Vorbereitung in kleinen Schritten viel effektiver:

Davon profitieren sie nämlich

nicht nur bei der nächsten Klassenarbeit,

sondern das ganze nächste Jahr über, weil

das Erlernte im Langzeitgedächtnis gespeichert

und eine solide Grundlage geschaffen

wird! Wir zeigen ihnen Strategien,

mit denen sich Erfolgserlebnisse

einstellen. Eine Erfahrung, die ungemein

motiviert und sich auch auf andere Bereiche

des Lebens positiv auswirkt. Wir bekommen

von unseren Teilnehmern dann

oft zu hören: Wenn ich das gewusst hätte,

wäre ich eher gekommen!«

Ein wichtiges Warnsignal sind die Zwischenzeugnisse,

die nun wieder Anfang

Februar anstehen. Bei schlechten Noten

hilft es weder in Panik zu verfallen, noch

den Kopf in den Sand zu stecken und die

Augen vor dem Problem zu verschließen –

und das gilt sowohl für die betroffenen

Kinder als auch für ihre Eltern. »Bis zu

den Zeugnissen im Sommer können wir

noch viel bewirken«, so die ausgebildete

Gymnasiallehrerin. Allerdings sei es gerade

in Zeiten erhöhter Anforderungen wesentlich,

die Defizite rechtzeitig anzupacken

und Lücken zu schließen, ehe sie wie

ein rollender Schneeball immer größer

werden. »Wenn ihnen die Basis fehlt, können

die Schüler auch neue Zusammenhänge

nicht verstehen. Ein Teufelskreis beginnt.

Unsere Aufgabe ist es dann erst

einmal, Angst und Nervosität abzubauen

und den Jugendlichen ein Stück Sicherheit

wiederzugeben.«

Im Studienkreis Witten werden die Teilnehmer

von ebenso versierten wie motivierten

Lehrkräften im Einzelunterricht

oder in differenzierten Kleinstgruppen betreut.

In über zwanzig Jahren haben Maria

Gockel und ihr Team weit über 2.000

Wittener Schülern aller Altersklassen und

Schulformen zu besseren Noten verholfen!

»Wir sind positiv eingestellt und das überträgt

sich natürlich auf die Kinder«,

strahlt die Leiterin. »Die Kids merken,

dass sie täglich sicherer werden, sich weniger

gestresst fühlen und uns bei Schwierigkeiten

jederzeit fragen können. Mit dem

Verständnis wächst die Lust am Thema.

Junge Familien 33

Erst das Zentral-Abi, jetzt G 8, also das verkürzte Abitur nach Klasse 12 – für manch einen Schüler

Stress pur! Die Lust auf Nachhilfe ist dementsprechend gering. Und kann ich diese zusätzliche Belastung

meinem Sprössling überhaupt noch zumuten? »Das Geheimnis einer guten Nachhilfe ist, gezielt

Zeit zu investieren, um langfristig Zeit zu sparen«, weiß Studienkreis-Leiterin Maria Gockel.

Im Studienkreis wird systematisch gelernt.

Optimistin: Maria Gockel

Da kann es dann schon einmal vorkommen,

dass ehemalige Angstfächer wie Latein

oder Mathe plötzlich zu Lieblingsfächern

werden oder dass Kandidaten, die es

auf eine Vier geschafft haben, uns weiter

besuchen, weil sie Blut geleckt haben und

ihren Schnitt verbessern wollen.«

Langfristig ist es aber das erklärte Ziel des

Expertenteams, die Nachhilfe wieder überflüssig

zu machen. Die Schüler sollen auf

eigenen Beinen stehen und selbstständig

lernen. Dazu gehört auch, sich die eigene

Lernzeit sinnvoll einzuteilen. »Wir wollen

unsere Schüler glücklich sehen: Wenn sich

im Familienleben alles um schulische Probleme

dreht, ist das für sämtliche Beteiligte

sehr belastend. Gerade vor dem Hintergrund

wachsenden Leistungsdrucks

müssen die Jugendlichen andere Themen

haben, auf die sie sich konzentrieren können,

um danach umso motivierter in die

nächste Lernphase zu starten. Das geben

wir ihnen mit auf den Weg!«

Studienkreis

Marktstr. 1 · Witten

Tel. 0 23 02 / 2 69 96


34

Rechtstipp

Streit ums Geld

Probleme bei der Auseinandersetzung bezüglich Familienkonten

Teil 1. des Beitrags

Trennen sich Ehegatten,

führt dies nicht selten zu

Streitigkeiten bezüglich be-

stehender Einzel- oder Ge-

meinschaftskonten. Dieser

Beitrag setzt sich mit den

verschiedenen Facetten auf-

tretender Problemfelder

auseinander.

§

I. Einzelkonten

1. Allgemeines

Eröffnet ein Ehegatte ein Einzelkonto und

erteilt er dem anderen Ehegatten eine

Kontovollmacht, so ist er im Außenverhältnis

zum einen alleiniger Gläubiger einer

Guthabenforderung gegen die Bank,

andererseits aber auch alleiniger Schuldner

bei einer Überziehung. In aller Regel

steht ihm damit auch gegenüber dem anderen

Ehepartner das Guthaben alleine

zu. Hierbei ist unerheblich, wer die Einzahlungen

auf das Einzelkonto im Einzelnen

geleistet hat. Hat aber ein Ehegatte eigene

und nicht geringfügige Mittel auf das

Einzelkonto des anderen eingezahlt und

steht jenem das Guthaben alleine zu, kann

u.U. eine so genannte unbenannte Zuwendung

vorliegen, so dass diese Mittel im Fall

des Scheiterns der Ehe zurückgefordert

werden können, wenn kein anderweitiger

Ausgleich über das eheliche Güterrecht erfolgen

kann, beispielsweise über den Zugewinnausgleich.

Anderes gilt, wenn der Kontoinhaber den

anderen Ehegatten im Innenverhältnis

durch Abtretung dergestalt an der Kontoforderung

beteiligt, dass eine sog. Bruchteilsgemeinschaft

entsteht. Dies hat zur

Folge, dass Forderungen an dem Konto

beiden Ehegatten im Innenverhältnis zu

gleichen Teilen zustehen, und zwar unabhängig

von der Höhe der jeweils von ihnen

getätigten Einzahlungen. Von dieser juristischen

Konstruktion wird allerdings zurückhaltend

Gebrauch gemacht, da regelmäßig

auf ein Konto eingezahlte Beträge

dem Kontoinhaber allein gehören sollen.

Die Erteilung einer Kontovollmacht und

die ständige Abwicklung des Zahlungsverkehrs

der Familie über dieses Konto allein

reichen zur Annahme einer Bruchteilsgemeinschaft

nicht aus.

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden,

dass eine Bruchteilsgemeinschaft

dann entsteht, wenn beide auf das

Einzelkonto eines von ihnen zum späteren

Erwerb einer Ehewohnung, von Hausratsgegenständen

oder eines Pkw Gelder ansparen

und sie sich hierbei darüber einig

sind, dass das Angesparte auch beiden gemeinsam

zustehen soll (bereits BGH, Urt.

v. 07.04.1966 – II ZR 275/63 u. 19.04.2000

– XII ZR 62/08).

Der Anspruch auf das halbe Guthaben

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wird durch das zu jeder Zeit mögliche Verlangen

nach Aufhebung der Gemeinschaft

und sodann Teilung des Guthabens realisiert.

2. Ausgleichsansprüche wegen unberechtigter

Abhebungen

Oftmals wird bei einem Einzelkonto dem

anderen Ehegatten eine Kontovollmacht

erteilt. Diese berechtigt für die Dauer ihres

Bestehens im Außenverhältnis auch zu

Abhebungen und Überweisungen, die

nicht im Einverständnis mit dem Kontoinhaber

erfolgen, dies allerdings nur im Rahmen

des Guthabens bzw. geringfügiger

Überschreitungen eines etwaigen Überziehungsrahmens

um ca. zehn Prozent. Eine

solche Vollmacht besteht bis zu ihrem Widerruf

und damit gegebenenfalls auch

über die Trennung der Ehegatten hinaus.

Ist die Vollmacht gegenüber der Bank erteilt

worden, ist der Widerruf auch gegenüber

der Bank zu erklären. Es bedarf dann

grundsätzlich der Rückgabe oder Kraftloserklärung

der Vollmachtsurkunde, wenn

die Vollmacht durch Aushändigung einer

solchen erteilt worden ist.

3. Abhebungen nach der Trennung

Im Zweifel sind Verfügungen über das

Konto jedenfalls bis zur Trennung von einer

Vollmacht gedeckt. Denn der Zweck

der Bevollmächtigung ist es schließlich,

dem Ehegatten für eheliche Zwecke selbständige

Verfügungen über das Konto zu

ermöglichen. Im Zweifel ist anzunehmen,

dass der andere Ehegatte etwaige Überzahlungen

auch nicht zurückfordern will

und damit Regressansprüche ausgeschlossen

sind. Vom Konto des anderen Ehegatten

abgehobenes Geld, welches für die gemeinsame

Lebensführung verbraucht

wurde, ist in keinem Fall zurückzuzahlen.

Hebt der Inhaber der Vollmacht allerdings

trotz bereits eingetretenem Vertrauensverlust

oder nach bereits erfolgter Trennung

eigennützig Geld vom Konto des anderen

Ehepartners ab, löst er damit sehr

wohl Ausgleichs- und Schadensersatzansprüche

in Höhe eben dieser Abhebungen

aus. Die Beweislast dafür, dass eine Kontovollmacht

im Innenverhältnis überschritten

wurde, trägt allerdings derjenige,

der den Ausgleichsanspruch geltend

macht. Es kann für den Kontoinhaber

nicht selten Sinn machen, eine solche Abhebung

im Nachhinein zu genehmigen


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und so u.U. bestehende Unterhaltsansprüche

des anderen Ehegatten zu ›erfüllen‹,

statt einen Rückzahlungsanspruch in einem

ggf. langwierigen Rechtsstreit geltend

zu machen. Andererseits ist davor zu warnen,

dass der bevollmächtigte Ehepartner

auch noch nach der Trennung Abhebungen

vom Einzelkonto des anderen

Partners tätigt, weil dieser Umstand möglicherweise

zur Verkürzung von Unterhaltszahlungen

führen kann (§ 1579

BGB).

4. Haftung der Bank bei Vollmachtsüberschreitung

Bei objektiver Evidenz des Missbrauchs einer

umfassenden Kontovollmacht kommt

grundsätzlich auch eine Haftung der auszahlenden

Bank in Betracht. Zwar trifft

die Bank regelmäßig keine Prüfungspflicht,

ob und inwieweit ein Ehepartner

im Innenverhältnis tatsächlich gebunden

ist, der nach außen hin von einer ihm eingeräumten

unbeschränkten Vollmacht Gebrauch

macht (OLG Brandenburg, Beschl.

v. 14.05.2007). Gegen eine erkennbare

Überschreitung der Vertretungsmacht eines

der Ehepartner ist der andere im Verhältnis

zum Kreditinstitut aber dann geschützt,

wenn der Bevollmächtigte in

objektiv verdächtiger Weise von seiner

Vollmacht Gebrauch macht und sich daher

der Bank begründete Zweifel aufdrängen

müssen, ob nicht ein Treueverstoß eines

Ehegatten gegenüber dem anderen vorliegt.

Die objektive Offensichtlichkeit eines

Missbrauchs liegt z. B. dann vor, wenn sich

die Notwendigkeit der Rückfrage geradezu

aufdrängt.

Der II. Teil dieses Beitrags befasst sich in

der nächsten Ausgabe des Stadtmagazins

mit den rechtlichen Konsequenzen der

Führung von Gemeinschaftskonten während

des Zusammenlebens und für den

Fall einer Trennung bzw. Scheidung.

SCHAUWIENOLD ■ DANIEL ■ ZIENTAL

A NWALTS- UND N OTARKANZLEI

Reinhard Schauwienold

Rechtsanwalt & Notar a.D., Fachanwalt für Steuerrecht

Tätigkeitsgebiete:

Steueroptimierte Generationen- und Unternehmensnachfolge,

Notarhaftung, privates und öffentliches Baurecht, Steuerrecht

Christoph Daniel

Rechtsanwalt & Notariatsverwalter

Tätigkeitsgebiete:

Erbrecht, Wohnungseigentumsrecht,

Gestaltung lebzeitiger Immobilienübertragungen

Piotr Ziental

Rechtsanwalt

Tätigkeitsgebiete:

Familienrecht, Straf- und Verkehrsrecht, Arbeitsrecht

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Rechtstipp 35

Der Verfasser ist seit 2007 als Anwalt zugelassen

und seit dem 01.02.2012 Partner der Wittener

Anwalts- und Notarkanzlei Schauwienold,

Daniel & Kollegen. Er betreut vor allem den Tätigkeitsschwerpunkt

›Familienrecht‹. Sein Beitrag

beschäftigt sich mit den verschiedenen Unterhaltsansprüchen

nach der Reform des

Unterhaltsrechts. Der 1. Teil in dieser Ausgabe

des Stadtmagazins behandelt den Trennungsunterhalt.

Dessen Voraussetzungen sollen in

dem nachfolgenden Beitrag näher erörtert werden.

Schauwienold Daniel & Kollegen

Beethovenstr. 15 · 58452 Witten

Tel. 0 23 02 / 580 820

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36

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Moderne Fotokunst

vor nostalgischer Kulisse

Aktuell wird das traditionsreiche Köster-

Gebäude an der Ecke Haupt-/Bonhoefferstraße

vom Keller bis zum Dach kernsaniert.

126 Jahre konnte man hier alles

kaufen, was die Sparte Eisen- und Haushaltswaren

zu bieten hat. »Es gab nichts,

was Sie bei Köster nicht bekommen haben,

und das soll in Zukunft so bleiben, zumindest

in fotografischer Hinsicht«, lächelt die

Fotografin, die einige Artefakte des alteingesessenen

Geschäfts als Leihgabe

übernehmen will. Neben der kompletten

Inneneinrichtung aus riesigen, wunderschönen

Eichenholzregalen wird auch die

uralte, 60 Kilo schwere Registrierkasse erhalten

bleiben, die Beträge noch in Mark

und Pfennig anzeigt. »Diese nostalgischen

Schmuckstücke werden wir mit modernen

Elementen kombinieren.«

Natürlich werden auch die langjährigen

Mitarbeiterinnen Stefanie Otrzonsek und

Katrin Hoeper ihre Chefin in das 120 Quadratmeter

große, ebenerdige Quartier begleiten.

Während es im alten Ladenlokal

aus Platzgründen oftmals sehr lebhaft zuging,

sollen gesonderte Beratungs- und

Verkaufsbereiche in den neuen Räumlichkeiten

für eine ruhige, entspannte Atmosphäre

sorgen. Und auch für die Studioarbeit

werden sich aus dem offenen,

großzügigen Aufbau ganz neue perspekti-

Unternehmen

Als Annette Hauptmann im Oktober 1991 ihr Studio im Erdgeschoss des Rathauses eröffnete, war sie

die jüngste Fotografenmeisterin der Stadt. Aufgrund der anstehenden Renovierung des Gebäudes musste

sie sich nach über 21 erfolgreichen Jahren wie die anderen Mieter eine neue Bleibe suchen – und fand

diese auf der anderen Straßenseite, in den Räumlichkeiten des ehemaligen Eisen- und Haushaltswarenhandels

Köster. »Wenn die Sanierungen wie geplant laufen, werden wir voraussichtlich im Mai umziehen«,

freut sich Annette Hauptmann.

Der Umzug auf die andere Straßenseite ist für Mai geplant.

V.l.: Annette Hauptmann, Katrin Hoeper

und Stefanie Otrzonsek

Mit Köster geht eine 126 Jahre alte Tradition zu Ende.

Nostalgie aus Eichenholz: Das Fotostudio wird die

wunderschönen alten Regale als Leihgabe übernehmen.

vische Möglichkeiten ergeben. »Dank hoher

Wände können wir zum Beispiel von

oben nach unten oder in die Höhe fotografieren.

Und die Familien, die wir ablichten,

dürfen jetzt noch größer werden«,

schmunzelt Annette Hauptmann. Sie

blickt optimistisch in die Zukunft: »Für

uns bietet der Umzug die Chance, in neuer

Umgebung umzudenken, noch kreativer

zu werden. Und unsere Kunden dürfen

sich auf viele ungewöhnliche Ideen und

Überraschungen freuen.«

Fotostudio Annette Hauptmann

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Als Johannes Wilgenbus den

über 150 Jahre alten Familienbetrieb

für Sanitär und Heizung

1983 übernahm, stand ihm gerade

einmal ein Geselle zur Seite.

Fachliche Expertise gepaart mit

Kundennähe und visionärem

Denken trugen schnell Früchte

und sorgten für einen breiten

Kundenstamm. Besonders im

Bereich Baddesign konnte sich

das Wittener Unternehmen auch

dank hochqualifizierter Partner

einen überregionalen Ruf erwerben.

Pünktlich zum 30. Jubiläum

wurde die Traditionsfirma

noch weiter ausgebaut: Seit dem

1. Januar ergänzen drei neue

Mitarbeiter das inzwischen

zwölfköpfige Team!

»Das Berufsbild hat sich in drei

Jahrzehnten sehr verändert«, erzählt

uns Johannes Wilgenbus.

»Viele Dinge, die früher manuell

geregelt wurden, laufen heute

elektronisch ab. Damit wachsen

natürlich auch die Anforderungen

in puncto Fachwissen und logischem

Denken. Deshalb werden

bei uns schon Lehrlinge ab

dem 2. Jahr auf Fortbildungen

geschickt.« Neben den neuen

Techniken boomen die neuen

Medien, sprich: das Internetgeschäft.

»Das können und das

wollen wir! Jetzt ist es an der

Planen · Bauen · Wohnen 39

30 Jahre Traditionsbetrieb mit Vision

Herr Wilgenbus

Herr Pereira

Herr Godehardt

Herr Siepmann

Herr Höhmann

Herr Nieradka

Zeit, dass wir uns mit unseren

Partnern zusammensetzen und

uns fragen, wie wir die neuen

Chancen für uns und unsere

Stadt nutzen können, was –

branchenübergreifend – getan

werden kann, um die Menschen

an die Innenstadt zu binden und

wie wir sie gerade auch für die

jüngere Generation attraktiver

machen können.«

Werte wie Individualität, Zwischenmenschlichkeit

und Service

werden in der Firma trotz

aller Technisierung hochgehalten.

»Nur das Team bringt den

Betrieb weiter«, so Johannes

Wilgenbus. »Kommunikation ist

das Schlüsselwort, sowohl untereinander

als auch im Umgang

mit Auftraggebern. Wir gestalten

unsere Arbeit so transparent

wie möglich, orientieren uns an

den individuellen Wünschen unserer

Kunden und können aufgrund

zuverlässiger Großhändler

nahezu rund um die Uhr

Ersatzteile beschaffen. Das soll

auch in Zukunft so sein!«

Wilgenbus

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Tel. 0 23 02 / 2 81 71-0

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Bauunternehmung im Wandel

Seit 60 Jahren ist die Wittener Firma Rödiger

als kompetenter Ansprechpartner in

allen Fragen rund um Haus und Garten

zur Stelle. Neben Privatpersonen vertrauen

zahlreiche Genossenschaften, Hausverwaltungen,

Krankenhäuser und Industriebetriebe

auf das Know-how der Experten.

»Unser Spezialgebiet ist das Bauen im Bestand,

d. h. die Anpassung von vorhandenen

Wohnungen oder Gebäuden an aktuelle

Bedürfnisse«, erklärt der Firmenchef.

»Bedingt durch den demografischen Wandel

zählt insbesondere die Schaffung von

barrierefreiem Wohnraum zu den wichtigsten

Herausforderungen.«

Ein aktuelles Projekt ist die Rosenthalresidenz

in Annen, ein ehemaliges Kaufhaus,

das zum seniorengerechten Wohnhaus

umgebaut wurde. »Wer 30 Jahre am gleichen

Ort lebt, will im Alter nicht umziehen,

sondern im vertrauten Umfeld verweilen,

und das möglichst eigenständig.

Dann müssen z. B. die Grundrisse geändert

und Türöffnungen verbreitert,

schwellenfreie Zuwege zum Haus erstellt,

Terrassen und Gärten umgestaltet werden.«

Für den Fachmann auch eine Frage

der Optik: »Ebenerdige Bäder, breite Türen

und eine großzügige Raumgestaltung

sind nicht nur praktisch, sie sehen auch

schick aus.«

Weitere Herausforderungen ergeben sich

durch den Klimawandel, der die Abdichtung

von Gebäuden von außen oder innen

notwendig macht. Beide Sanierungsmöglichkeiten

werden in hochwertiger Ausführung

angeboten. »Oft können Kellerwände

im Zuge der Außenabdichtung durch

den Einbau einer Erdreichdämmung energietechnisch

optimiert werden, um Wärmeverluste

im Keller zu minimieren«, rät

Thomas Rödiger. Die wärmetechnische

Nachrüstung von Kellerdecken und der

letzten Geschossdecke mit speziellen

Dämmsystemen wird von der Firma ebenfalls

ausgeführt.

In den letzten Jahren hat das Bauunternehmen

viele Objekte teilweise mit der

Ablaufplanung betreut. »Wir arbeiten in

Kooperation mit zuverlässigen Partnerunternehmen,

der Kunde muss sich um

nichts kümmern und bekommt alles aus

einer Hand.« Um dieser Aufgabe gerecht

zu werden, wurde kürzlich das Büroteam

erweitert. Insgesamt 20 Mitarbeiter sind

heute für den Betrieb im Einsatz. Auf

Wunsch kann die Endreinigung beim Kunden

durch das firmeneigene Gebäudereinigungsteam

übernommen werden. »Diese

Leistung wird immer gefragter«, berichtet

Ute Reis (Büroleitung). »Viele Kunden

sind dann immer ganz verwundert: Wie,

das macht ihr auch?« Ein weiterer Teilbereich

bei Rödiger ist der Reparaturservice,

der schnelle Hilfe z. B. nach Rohrbrüchen

garantiert. Zwei Mitarbeiter sind ausschließlich

für diesen Bereich zuständig.

Angesichts eines derart vielschichtigen

Aufgabenspektrums sei eine gut strukturierte

Lagerhaltung und Logistik wesentlich

für ein schnelles, wirtschaftliches Arbeiten

in guter Qualität, so Thomas

Rödiger. »Um in Zukunft weiterhin den

Ansprüchen des Marktes gerecht zu werden,

bilden wir verstärkt aus und möchten

noch intensiver auf die Wünsche unserer

Auftraggeber eingehen, insbesondere

durch transparente Abläufe in der Baustellenplanung.«

Planen · Bauen · Wohnen 41

Baumeister gab es schon in der Antike, allerdings hat sich das Berufsbild inzwischen stark gewandelt.

»Vielen Menschen ist gar nicht bewusst, wie komplex und breit gefächert die Aufgabenfelder moderner

Bauunternehmen sind«, weiß Thomas Rödiger. »Es geht längst nicht mehr nur darum, Stein auf Stein

setzen. Neben dem klassischen Neubau gehören Umbauten und Renovierungen, Reparaturdienste sowie

firmenspezifische Spezialdisziplinen zum Leistungsspektrum.«

Bauunternehmer Thomas Rödiger und Ute Reis in

den neu gestalteten Büroräumen

Bauunternehmung Rödiger

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Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft

Herbede eG 73233

Otto-Hue-Straße 13 www.wohnungsbau-herbede.de

Gartenstadt Hüttenau eG 02324/96 30-0

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Siedlungsgesellschaft Witten mbH 9 10 70-0

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Es geht auch ohne Öl und Kohle

Im Mittelpunkt steht dabei das Erdgas – es

verbrennt im Vergleich zu anderen fossilen

Brennstoffen sehr viel sauberer. Viele Wittener

Haushalte und Gewerbebetriebe erhalten

schon heute komfortabel und sicher

ihr Erdgas per Hausanschluss von den

Stadtwerken, um beispielsweise energieeffiziente

und umweltfreundliche Erdgastrockner

und -herde zu betreiben. Ihre Anschaffung

wird von den Stadtwerken mit

jeweils 100 Euro gefördert. Auch Hausbesitzer,

die ihr Gebäude auf Erdgasheizung

umstellen wollen, werden unterstützt: »Sie

erhalten bis zu 250 Euro pro Wohneinheit

und maximal fünf Wohneinheiten«, so

Stadtwerke-Energieberater Peter Roß.

Erdgas kann aber noch mehr – zum Beispiel

Wärmepumpen antreiben. Das Prinzip

der Wärmepumpe ist hinlänglich bekannt:

Damit es im Kühlschrank auch

wirklich kalt wird, muss die Wärme von

drinnen nach draußen befördert werden.

Nach demselben Prinzip kann Wärme

aber auch nach drinnen geschafft und

Räume beheizt werden. »Wärmepumpen

gehören zu den effektivsten und umweltfreundlichsten

Heiztechnologien überhaupt.

Sie kommen mit rund einem Drittel

Energieeinsatz aus«, erläutert Peter Roß.

»Den Einbau von neuen Wärmepumpen

bezuschussen wir darum mit 750 Euro.«

Sogar bis zu 1.000 Euro gibt’s für die Installation

eines Erdgas-Blockheizkraftwerkes.

»Dezentrale Mini-Blockheizkraftwerke

können neben Wärme auch Strom

produzieren«, verdeutlicht Peter Roß. »Mit

ca. einem Drittel geringerem Energieeinsatz

nutzen sie die Energie nicht nur besonders

effizient, sondern bieten auch ein

Stück Unabhängigkeit.« Die Wahl des

Brennstoffs Erdgas bietet weitere Vorteile

– wie etwa niedrige Wartungskosten, lange

Lebensdauer und hohe Verfügbarkeit –,

die eine schnelle Amortisierung der Investition

garantieren.

Auch als Benzinersatz im Auto kann Erdgas

verwendet werden – der Kohlendioxid-

Ausstoß verringert sich um bis zu 20 Prozent.

Erdgas ist zudem um mehr als 50

Prozent günstiger. »Bei Neuanschaffung

eines Erdgasfahrzeugs oder Umrüstung

darauf tanken Privatkunden der Stadtwerke

ein halbes Jahr kostenlos«, versi-

Planen · Bauen · Wohnen 43

Viele Menschen scheuen sich, in neue umweltschonende Technologien zu investieren, denn die Sorge vieler

ist: Rentiert sich das? Oftmals ist nämlich eine Anschaffung bzw. Umrüstung der vorhandenen Einrichtungen

nötig – und das könnte mitunter kostspielig sein. Die Stadtwerke Witten bieten daher eine

kostenlose Beratung rund ums Thema ›sparsamer Einsatz umweltfreundlicher Energien‹ an sowie eine

Bezuschussung im Rahmen eines umfangreichen Förderprogramms.

Ein modernes Heizsystem kann sich auch im

Privathaushalt schnell rentieren. (Bild Vaillant)

chert Peter Roß. »Der Kauf oder die Umrüstung

von gewerblich genutzten Erdgasfahrzeugen

wird mit einer Freimenge von

300 Kilogramm Erdgas gefördert.«

www.stadtwerke-witten.de

Energieberater:

Peter Roß: Tel. 0 23 02 / 9 17 33 32

Christian Dresel: Tel: 0 23 02 / 9 17 33 31


Dachausbau:

Was Bauherren beachten sollten

Doch bevor Sie Ihr Vorhaben in Angriff

nehmen, muss zunächst einmal geprüft

werden, ob für den Ausbau Ihres Dachgeschosses

eine Dachausbau-Genehmigung

vonseiten des zuständigen Bauamts vonnöten

ist. Aber keine Sorge: Meist wird eine

solche Erlaubnis zur Erweiterung des

Wohnraumes schnell und problemlos erteilt.

Zudem sollte von einem kompetenten

Dachdeckerbetrieb ermittelt werden, ob

die Dacheindeckung eventuelle Beschädigungen

aufweist, die einer Ausbesserung

bedürfen.

In jedem Fall sollten Sie sich jedoch genau

überlegen, wofür der neu gewonnene

Wohnraum genutzt werden soll: ob als

Kinderzimmer, Hobbyraum, Künstler-Atelier

oder gar als Einlieger-Appartement.

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Es stellt sich nämlich die Frage, ob

sanitäre Anschlüsse notwendig sind

und elektrische Leitungen verlegt

werden müssen.

Ebenso sollten Sie klären, wie lichtdurchflutet

der neu entstehende

Raum sein soll. Mögen Sie es strahlend

hell oder doch eher dezent beruhigend?

Große Dachfenster lassen

den Dachausbau größer wirken.

Sie sorgen für viel Lichteinfall und

sind besonders dann empfehlenswert,

wenn der Raum zum Wohnen

genutzt werden soll.

Entscheidend ist aber auch die Frage

nach der Dachneigung. Bei flachen

Winkeln ist ergänzend zum

Dachausbau meist auch die Konstruktion

von Gauben erforderlich,

um eine gewisse Standhöhe zu

schaffen. Auch stellt das Errichten

weiterer Wände nicht selten eine Herausforderung

dar. Wenden Sie sich daher in jedem

Fall an einen Experten in Ihrer Nähe.

Er wird Sie fachmännisch beraten, damit

anfallende Kosten so gering wie möglich

gehalten werden können.

Sind Wände errichtet, Leitungen verlegt

und das Dach ausreichend gedämmt, müssen

meist auch die Böden egalisiert und

mit einer zusätzlichen Trittschalldämmung

ausgestattet werden. In vielen Gebäuden

– nicht nur in Altbauten – ist der

Jahre Inh. Peter Lönnecker

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und Reparaturdienst

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Planen · Bauen · Wohnen 45

Wenn Familien Zuwachs erwarten und der Platz in den eigenen vier Wänden schlichtweg zu knapp wird,

kommen viele auf die Idee, ihr Dachgeschoss auszubauen. Der Wohnraum kann dadurch nicht nur vergrößert,

sondern auch die Wärmedämmung des Hauses spürbar verbessert werden. Decken des obersten

Dachgeschosses müssen laut Energie-Einsparverordnung in jedem Fall gedämmt werden. Heizkosten

lassen sich so erheblich senken, und einem angenehmeren Wohnklima steht nichts mehr im Wege.

Auf einen Blick

• Dämmung reduziert den Energiebedarf, hält die

Wärme in den Räumen und senkt Ihre Heizkostenrechnung.

• Dämmung schafft die besten Voraussetzungen

für ein angenehmes Wohnklima in den eigenen

vier Wänden.

• Dämmung verbessert die Bilanz im Energieausweis

des Hauses deutlich, erhöht so die Vermietbarkeit

und steigert den Immobilienwert.

• Dämmung ist eine Investition in die Langlebigkeit

der Bausubstanz und schützt vor Schimmelbefall

durch Feuchtigkeit an kalten Innenwänden.

• Dämmung ist aktiver Klimaschutz, weil durch

den deutlich reduzierten Energieverbrauch auch

der CO2-Ausstoß sinkt.

Bild Velux

Boden im Dachgeschossbereich meist nur

unzureichend vorbereitet. Um Teppich

oder andere Beläge jedoch direkt verlegen

zu können, ist ein ebener Untergrund unentbehrlich.

Schäden wie Risse, Aufwölbungen,

Brüche oder Absenkungen im

Fußbodenbelag können so vermieden werden.

Als Bodenbelag selbst eignen sich im

Dachgeschoss besonders gut Teppichböden,

da sie die Trittschalldämmung zusätzlich

verbessern. Andere Beläge wie

Parkett oder Fliesen können jedoch auch

auf dem Trockenestrich verlegt werden.

Wir reparieren

Ihre Hausgeräte

– alle Marken, gleich wo

sie gekauft wurden –

fachlich kompetent

zu fairen Preisen.


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eingebaut wurden

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Parkett: der zeitlose Klassiker

Wie kein anderes Material steht Parkett

für ein exklusives Wohnambiente. Der

hochwertige Boden hat seinen Preis, doch

die Investition lohnt sich, da er bei starker

Beanspruchung nicht erneuert werden

muss, sondern abgeschliffen werden kann

– und das bei Bedarf mehrfach. Je nach

Holzart ist ein Parkettfußboden durchaus

robust: Massivparkett kann ganze Generationen

überdauern. Ahorn, Buche oder

Eiche sind besonders hart, hier können

spielende Kinder oder Gäste mit Pfennigabsätzen

wenig ausrichten. Bei Kirsche,

Fichte oder Kiefer ist dagegen schon mehr

Vorsicht angebracht. Neben den Klassikern

werden zunehmend exotische Varianten

wie Bambus-Parkett oder Kork-Parkett

angeboten. Für Räume mit hoher

Luftfeuchtigkeit gibt es spezielles quellresistentes

Parkett.

Seinen besonderen Charme erhält ein Parkettboden

durch die jeweilige Verlege-Art

z. B. im Flecht- oder Würfel-, Leiter- oder

Fischgrätmuster. Böden in Weiß- und

Grautönen lassen sich besonders schick

mir dunklem Mobiliar kombinieren, bei

hellen Möbeln schaffen warme Brauntöne

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Edle Parkett- und Intarsienkultur aus Italien,

hochwertiges Massivholz und Fertigparkett

aus deutscher Herstellung, Teppichböden,

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eine ruhige Ausstrahlung. Um den neuen

Boden gegen Kratzer zu wappnen, muss

das Parkett zunächst versiegelt werden –

es sei denn, man entscheidet sich für Fertigparkett,

das im Fachhandel mannigfaltig

angeboten wird. Es ist behandelt und

kann dank des Klick-Profils wie Laminat

schwimmend verlegt werden. Ein Nachteil,

der beim Renovieren mit Parkett immer

mit einkalkuliert werden sollte, ist die

besondere Materialstärke, die zur Folge

hat, dass oftmals Türblätter gekürzt werden

müssen.

Laminat: die praktische Alternative

In den Charts der Bodenbeläge noch immer

die absolute Nummer 1: Klick-Laminat

ist schnell verlegt, pflegeleicht und supergünstig.

Ein weiterer Vorteil: Die

Oberflächenbehandlung ist beim Kauf

schon inbegriffen. Einfache Qualitäten

werden für rund zehn Euro pro Quadratmeter

angeboten, sind aufgrund ihrer dünnen

Dekorschicht aber empfindlicher gegen

Abrieb. Aufwendige Versiegelungen

ermöglichen den Einsatz von Laminat dagegen

auch in stark beanspruchten Räumlichkeiten

wie z. B. Discotheken. Wasser-

Parkett- und Fußbodentechnik

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Aus Liebe zum Handwerk

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Geöffnet Di–Fr 9–12 Uhr + 14–17 Uhr. Beratung nach Terminabsprache, auch samstags möglich.

Planen · Bauen · Wohnen 47

Behagliches Wohnen: Bodenbeläge

Die Basis einer Wohnung bildet natürlich der Fußboden. Echtholz verströmt Behaglichkeit, doch ist

es auch widerstandsfähig? Welcher Belag empfiehlt sich im viel frequentierten Wohn-/Essbereich,

wie sieht es im Badezimmer aus und was ist bezahlbar?

Parkett Stilart Landhausdiele aus Eiche Sauvage.

Bildquelle: HARO.

undurchlässiges Feuchtraum-Laminat mit

reduzierter Quellfähigkeit wird heutzutage

gerne für Bad und Küche eingesetzt.

Bei der kreativen Wohnraumgestaltung

hat ein Laminatboden ebenfalls Vorzüge

aufzuweisen. Beschränkte sich das Angebot

in den 80-ern auf Beläge in heller Holzoptik,

kennt die Design-Vielfalt inzwischen

keine Grenzen mehr. Vom klassischen

Landhausstil über moderne Fliesenoptik

bis hin zu buntem Retro-Look oder geometrischen

Figuren in 3D gibt es in der Laminatabteilung

eigentlich nichts, was es

nicht gibt. Für die junge Übergangswohnung

ist ein Laminatboden die ideale Lösung!

Holzdielen: Schwedenromantik

und warme Füße

Sie knarren herrlich bei jedem Schritt, versprühen

pure Gemütlichkeit und man bekommt

niemals kalte Füße: Holzdielen

sind die natürlichste Art der Bodengestaltung.

Sie bestehen oft aus Nadelholz, wirken

etwas rustikaler als Parkett und ha-


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ben eine geringere Trittschalldämmung. Bekannt ist der regulierende

Effekt des Dielenbodens auf die Raumluft: Die Eigenschaft

des Holzes, Feuchtigkeit abzugeben und aufzunehmen, sorgt für

ein ausgeglichenes Klima.

Insbesondere Massivholzdielen gelten als absolutes Spitzenprodukt.

Sie werden verschraubt oder genagelt. Wichtig: Prüfen Sie

vorab den Feuchtigkeitsgehalt des Holzes. Selbst gut verlegter

Dielenboden kann sich, wenn er nicht richtig ausgetrocknet ist,

verzerren und Rillen aufweisen.

Schiffsboden Eiche Barrique Bildquelle: HARO.

Tipps

1. Holz ist lebendig! Zu hohe Luftfeuchtigkeit, stickige Hitze und Temperaturschwankungen

schätzt Ihr Parkett genauso wenig wie Sie. Am wohlsten

fühlt sich Ihr Boden bei einem Wohnklima von ca. 50-60 % relativer Luftfeuchtigkeit

und bei einer Raumtemperatur von ca. 20°C. Besonders hilfreich:

der elektrische Luftbefeuchter.

2. Mit dem richtigen Schutz bleibt Ihr Parkett lange schön. Möbelgleiter aus

Teflon unter Stühlen und Tischbeinen helfen Schrammen zu vermeiden.

Im Eingangsbereich sorgen Fußabstreifer dafür, dass kleine Steinchen und

Schmutz erst gar nicht in die Wohnung gelangen. Als Unterlage für Sessel

und Bürostühle empfiehlt sich auch der Einsatz von Polycarbonatmatten.

3. Zur dauerhaften Werterhaltung von Holzböden ist besonders eine regelmäßige

Pflege unumgänglich. Nur gut gepflegte Böden haben eine lange Lebensdauer.

4. Ob geölt oder lackiert: Jeder Parkett- oder Dielenboden benötigt Pflege! Art

und Umfang der Parkettpflege unterscheiden sich geringfügig je nach

Oberflächenbehandlung. Hauptsächlich werden Reinigungs- und Pflegemittel

als Zugabe dem Wischwasser beigefügt. Fragen Sie hier den Fachmann,

er wird Ihnen sagen, welche Reinigungsmittel für welche Bodenvariante geeignet

sind.

W. Rödiger GmbH

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Ist Ihr Fahrzeug winterfit?

Schneeflöckchen hin, Weißröckchen her – für Pendler bedeutet das

Fahren bei Eis und Schnee eine echte Tortur. Auf der sicheren Seite

ist, wer seinen Wagen für die Wintersaison gut gerüstet hat.

Auf dem Gelände der Kfz-Werkstatt Sittart

am Bodenborn herrscht pünktlich zum

Wintereinbruch Hochbetrieb. Es werden

Platten geflickt, Reifen gewechselt, Batterien

ersetzt und Bremsen geprüft. »Sobald

die Temperaturen sinken, ist der Ansturm

auf uns freie Werkstätten vorprogrammiert«,

erzählt Andreas Sittart. Bis auf größere

Karosserieinstandsetzungen übernimmt

sein Meisterbetrieb alle anfallenden

Reparaturen an sämtlichen Fabrikaten. Abgasuntersuchungen

werden täglich, Hauptuntersuchungen

immer donnerstags (ab 16

Uhr) und freitags (ab 13 Uhr) durch einen

KÜS-Sachverständigen angeboten.

Ihr kompetenter Partner

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• Inspektion · Ölwechsel

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• Prüfstützpunkt für HU durch KÜS

(anerkannte Prüforganisation)

• AU G-Kat, Diesel und OBD

Reparatur aller Fabrikate

»Zur angemessenen Ausstattung gehören

in der kalten Jahreszeit natürlich nicht

nur die Winterreifen«, betont Andreas Sittart.

»Eine funktionierende Scheibenwischanlage

und ausreichend Frostschutzmittel

sind ebenfalls Pflicht. So kann man

sich schnell freie Sicht verschaffen, wenn

die Scheiben während der Fahrt mit

Spritzwasser, Graupel oder Schnee verschmieren.«

Auch am morgendlichen Eiskratzen

kommen wir nicht vorbei. »Wer

mit vereisten Scheiben oder ›Schießscharten‹

fährt, riskiert ein Bußgeld, da er sich

und andere gefährdet.«

Andreas Sittart

Bodenborn 32

58452 Witten-Bommern

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www.kfz-technik-sittart.de

Werkstatt-Chef Andreas Sittart

Auto · Technik 49

Eine typische Schwachstelle ist bei Minusgraden

die Autobatterie. »Altersschwache

Exemplare müssen aber nicht zwangsläufig

ausgetauscht werden«, so der Experte.

»Günstiger ist ein kleines Ladegerät, mit

dem Sie die Batterie über Nacht aufladen

können.« Springt das Fahrzeug am nächsten

Morgen trotzdem nur zögernd an, benötigt

die Batterie in der Regel etwas Zeit,

um auf der Strecke neue Energie zu tanken.

»Wenn Sie nur den Bäcker an der

Ecke erreichen wollen, schonen Sie Ihren

Wagen und gehen Sie lieber zu Fuß.«

Kfz-Technik-Sittart

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Bei uns ist Ihr Auto in den richtigen

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Unfall – was tun?

Ein Unfall ist schnell passiert, doch die Folgen sind umso langwieriger.

Wer sich schon an der Unfallstelle richtig verhält und qualifizierte

Berater an seiner Seite hat, kann weiteren Unannehmlichkeiten

vorbeugen. »Wir helfen Ihnen zügig und unkompliziert«,

versprechen Anja und Wolfgang Born vom Kfz-Team Born.

Die Unfallstelle sichern, Polizei und Krankenwagen

rufen, gegebenenfalls erste Hilfe

leisten, so lauten die ersten und wichtigsten

Schritte bei einem Verkehrsunfall.

»Außerdem sollten Sie Zeugen ansprechen

und die notwendigen Daten für die Schadensregulierung

mit dem Unfallgegner

austauschen.« Dies sei wichtig, selbst

wenn auf den ersten Blick kein Schaden

erkennbar sei. »Hat sich beispielsweise die

Karosserie verzogen, ist dies für den Laien

zunächst nicht unbedingt ersichtlich. Dennoch

kann es teuer werden.«

Unfallgeschädigte haben prinzipiell Anspruch

darauf, dass ihnen die entstandenen

Kosten vom Schadensverursacher erstattet

werden. Darüber hinaus genießen

sie das uneingeschränkte Recht, eine

Werkstatt ihres Vertrauens mit der Reparatur

zu beauftragen. »Wenn Ihr Fahrzeug

noch fahrtüchtig ist, kommen Sie mit dem

Unfallbericht der Polizei am besten direkt

zu uns oder, wenn Sie den Wagen nicht

mehr fahren können oder möchten, rufen

Sie uns an, damit wir Sie holen oder abschleppen

lassen können«, rät Wolfgang

Born.

Seit mehreren Jahren kooperiert der Kfz-

Betrieb bei der Unfallinstandsetzung mit

dem Sachverständigenbüro Wagener aus

Schwerte. Termine werden kurzfristig,

meist noch für denselben Tag vereinbart.

Der bestellte Gutachter untersucht das

Unfallfahrzeug, listet sorgfältig jeden einzelnen

Schadenspunkt auf und ermittelt

die Höhe einer eventuellen Wertminderung.

Schon ein bis zwei Tage später geht

das Schadens- und Bewertungsgutachten

an den betroffenen Kunden sowie die gegnerische

Versicherung.

»Außerdem empfehlen wir unseren Kunden

grundsätzlich, einen Rechtsanwalt

hinzuzuziehen«, so Wolfgang Born. »Was

viele Autofahrer nicht wissen: Sie müssen

dafür nicht im Rechtschutz sein. Wurde

die Schuldfrage durch die Polizei geklärt,

haben Sie als Geschädigter immer Anspruch

auf einen Rechtsbeistand! Dieser

Ausnahmen bestätigen die Regel: Bei verunfallten

Leasingfahrzeugen kann das Recht der freien

Werkstattwahl eingeschränkt sein. Entsprechende

vertraglich geregelte Vorgaben müssen vorab mit

der Leasingbank geklärt werden.

Die Sachverständigen: Carsten Steinweg (2.v.l.)., Michael Brakus (3.v.l.) und Hans Wagener (5.v.l.) mit Team.

Weitere Infos: www.hans-wagener.de

Wolfgang Born genießt das Vertrauen

seiner Kunden.

Auto · Technik 51

übernimmt für Sie die komplette Schadensabwicklung,

setzt sich mit der gegnerischen

Versicherung auseinander, kümmert

sich bei Bedarf um einen Leihwagen

oder eine angemessene Nutzungsausfallentschädigung

und kann bei Personenschäden

ein Schmerzensgeld bzw. eine

Entschädigung für Verdienstausfälle beantragen.

Wir sind für die schnelle Behebung

des Schadens zuständig. Alles greift eng

ineinander. Sie müssen sich um nichts sorgen.«

Selbstverständlich steht das Kfz-Team seinen

Kunden auch bei selbstverschuldeten

Unfällen kompetent zur Seite. »Bei Bagatellschäden

können Sie natürlich auch ohne

Anwalt und Versicherung auskommen.

So kann es bei älteren Gebrauchtwagen

oftmals Sinn machen, beschädigte Elemente

durch gebrauchte Ersatzteile einzutauschen.

Wir finden für Sie die günstigste

und praktischste Lösung!«

Kfz-Team Born

Friedrich-Ebert-Str. 84

58454 Witten

Tel. 0 23 02 / 1 79 33 03


52

Auto · Technik

Sicherheit geht vor!

Alle Jahre wieder bereiten sich Autofahrer im ganzen Land auf die

milde Saison vor. »Insbesondere Motorräder, Wohnwagen und Wohnmobile

werden häufig zu Jahresbeginn erworben und sind daher jetzt

wieder an der Reihe mit der zweijährlichen Abgas- und Hauptuntersuchung«,

sagt Andreas Laube. Als Prüfingenieur und Kfz-Sachverständiger

der DEKRA hat er im Laufe seines Berufslebens schon unzählige

Plaketten vergeben.

»Sicherheit sollte im Straßenverkehr

immer an erster Stelle

stehen. Daher ist es richtig und

wichtig, dass Ihr Fahrzeug regelmäßig

auf seine Verkehrstauglichkeit

durchgecheckt

wird.« Die neutrale Prüfstelle

auf dem Gelände von Mercedes-Lueg

ist werktags von 14

bis 17 Uhr für sämtliche Fabrikate

geöffnet. Neben den üblichen

Kfz-Untersuchungen, die

ohne Voranmeldung durchgeführt

werden können, werden

nach Terminabsprache mehrere

Sonderleistungen angeboten. Dazu

zählt zum Beispiel die Vergabe von

DEKRA-Siegeln für Gebrauchtwagen, ein

Im Auftrag der Sicherheit: Andreas Laube

Service, den viele Fahrzeughändler gerne

nutzen. Für potentielle Käufer bietet der

Frank Kioschis

Hauptstraße 32

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Tel.: 0 23 02 / 91 23 43

www.kfz-kio.de

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Stützpunkt die Möglichkeit eines Vorab-

Checks. Dem geschulten Auge der Kfz-

Profis entgeht nichts. »So können Sie sichergehen,

dass an Ihrem ›neuen‹

Gebrauchten keine versteckten Unfallschäden

bestehen oder Umlackierungen

vorgenommen wurden.« Darüber hinaus

erstellen Andreas Laube und seine Kollegen

auf Anfrage Wertgutachten und Schadengutachten.

Auch wer seinen fahrbaren Untersatz individuell

umgestalten möchte, kommt an

den Kfz-Sachverständigen der DEKRA

nicht vorbei: »Tunings, Tieferlegungen,

getönte Scheiben oder Alufelgen mit Breitreifen

unterliegen strengen Vorschriften«,

erklärt Andreas Laube. »Laut Straßenverkehrsordnung

darf beispielsweise eine

Mindesthöhe von elf Zentimetern bei der

Tieferlegung der Karosserie nicht unterschritten

werden. Dabei muss sichergestellt

sein, dass die Freigängigkeit der Reifen

nicht beeinträchtigt wird.«

DEKRA Automobil GmbH

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Tel. 0 23 02 / 39 22 56 · www.DEKRA.de

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Hol- und Bringdienst

… und damit im 6. Jahr in Folge!

Die Werkstatt mit Fachwissen für jeden PKW

Auch in diesem Jahr stellten wir uns wieder der härtesten Jury:

Ihnen als unseren Kunden! Sie haben uns bescheinigt, dass wir gute

Arbeit zu überaus fairen Preisen leisten – der Beweis dafür, dass

sich Qualität durchsetzt. Wir sind begeistert und möchten uns an

dieser Stelle herzlichst bedanken! Stellen Sie uns auf die Probe! Wir

wollen erneut all unser Wissen und Können an Sie weitergeben.


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Das direkt am S-Bahnhof Barop gelegene

Lokal ist eine typische Eckkneipe im ›Revier‹:

Es gibt zwei Dartautomaten, eine

Bundeskegelbahn sowie jede Menge Gesprächsstoff,

gute Laune und natürlich leckeres

Pils. Mehrere Dartmannschaften

und der BVB Fanclub sind regelmäßig am

Baroper Marktplatz 6 zu Gast. Davon zeugen

auch zahlreiche Pokale sowie schwarzgelbe

Fanaccessoires an den Wänden. Seit

Mai 2011 kümmert sich Birgit van Steyn

um das Wohl der Besucher. »Ich lebe seit

zwölf Jahren quasi nebenan, war sieben

Jahre nebenberuflich im Gastronomiebereich

tätig und spiele selbst in einem Dartteam,

wodurch sich viele gute Kontakte zu

Kneipengängern und anderen Gastronomen

ergeben haben«, erzählt sie. »Das

kommt mir jetzt zugute.«

Kulinarisches 53

Die gemütliche Kneipe von nebenan

Ein frisch gezapftes Dortmunder Kronen genießen, in netter Gesellschaft das Bundesligaspiel verfolgen

oder mit Wirtin Birgit van Steyn über dies und das klönen: Gemütliche kleine Gaststätten wie das Baroper

Eck sind charakteristisch für das Ruhrgebiet und sie kommen hoffentlich nie aus der Mode. »Als

ich meine Arbeit im Einzelhandel aus gesundheitlichen Gründen aufgeben und mich nach einer neuen

Beschäftigung umsehen musste, stand für mich fest: Das versuchst du«, strahlt die Besitzerin.

Wirtin im Baroper Eck: Birgit van Steyn

Die Welt is(s)t abwechslungsreich!

Genießen Sie bei uns große und kleine Leckereien

aus aller Herren Länder

·Kreative Frischeküche ergänzt durch saisonale Genüsse

· Mittagsmenü, bestellen Sie unseren Newsletter!

· Feiern und Tagen von 10 bis 800 Personen

· Theaterbewirtung

· Catering

Unsere nächsten Motto-Monate:

Februar: Schottland

März: Jamaica

April: Dänemark

Endlich wieder Partytime – bitte vormerken!

›Live im Foyer‹ am 06. April

Früher, als das Lokal noch Haus Fischer

hieß, war es vor allem ein Treffpunkt für

Jugendliche. Das hat sich inzwischen geändert.

Heute sind alle Altersklassen im

Baroper Eck vertreten. Nach umfassender

Renovierung ist es gemütlicher geworden

– aber nicht langweiliger! Dafür sorgen

auch die regelmäßigen Mottoevents mit

DJ: Schlagerparty, 80er- oder 90er-Fete,

demnächst die Karnevalsfeier und dann

im Sommer die große Beachparty … »Diese

Veranstaltung mit Cocktailausschank,

Strandkörben und 1,6 Tonnen Sand in der

Kneipe ist bereits legendär«, freut sich Birgit

van Steyn.

Baroper Eck

Baroper Marktplatz 6 · 44225 Dortmund

Tel. 02 31 / 5 30 63 61

Bergerstr. 25 · 58452 Witten

Tel.: 0 23 02 / 58 53 82

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Sicherheit statt Anonymität!

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nach eigenen Rezepten selbst hergestellt.

(vom Bauern lebend gekauft und nach

der Schlachtung in unsere Fleischerei)

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Mo, Di, Do 08–18 Uhr

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Brunch

›Grüße aus Moskau‹ So 03. Februar

10–16 h 15,95 EUR p.P.

· Reichhaltiges Frühstück mit russischen Spezialitäten

· Brot mit Kaviar, gefüllter Pirog

· Hering im Pelzmantel, Salat Olivije

· Borschtsch, Schweinefilet ›Stroganoff‹, Plov

Passende Beilagen, delikate Salate und köstliche

Desserts runden das Buffet ab …

›Hüttenzauber‹ So 03. März

Einmalig in Witten

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muß es sein!

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Fleischfachmann

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Um Reservierung wird gebeten

Wir bieten ta¨glich: Fru¨hstu¨ck,

frisches Obst, hausgebackener

Kuchen und Torten, Kaffee-

& Teespezialita¨ten, versch. frische

Salate, ta¨gl. wechsl. Mittagstisch

›Schnitzelabend‹

Fr 08. Februar

Abend-Speisenkarte auf unserer Homepage

Zum ersten Mal öffnet das Café Medicus abends

ab 18 Uhr seine Türen: Heute mit Schnitzel-

Variationen, zahlreichen hausgemachten Saucen

und leckeren Beilagen, die Sie ganz nach Ihren

Wünschen zusammenstellen.

›Burger-Abend‹ Fr 08. März

Wittener Str. 4 · 58456 Witten · Tel.: (0 23 02) 9 88 88 39 · www.cafe-medicus.de

China-Restaurant

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Kulinarisches 55

Die Renaissance

der ›Winterwurzeln‹

Sie galten lange als altbacken, doch neuerdings erleben

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wie Steckrüben, Pastinaken oder Süßkartoffeln

erobern die junge deutsche Küche

zurück! Ob als deftiger Eintopf oder feines Püree,

roh und knackig, gedünstet oder frittiert: Zur Wintersaison

schmecken sie besonders gut.

Steckrüben

Die ›Königin der Wintergemüse‹ stand lange für Krieg, Armut

und Hunger. Geschichte machte beispielsweise der ›Deutsche

Steckrübenwinter‹ während des Ersten Weltkriegs – damals wurde

sogar Marmelade oder Kaffee aus Steckrüben zubereitet. Die

nahrhafte runde Knolle, die bis zu zwei Kilogramm auf die Waage

bringen kann und beim Kochen fremde Aromen annimmt, war

damals ein wichtiger, wenn nicht der einzige Energielieferant. Danach

wurden Steck- oder Kohlrüben erst einmal von den Speiseplänen

der Deutschen verbannt. Das ›Arme-Leute-Image‹ der Rübe

hat sich in den letzten Jahren jedoch komplett gewandelt:

Inzwischen nutzen sogar junge Promi-Köche wie z. B. Tim Mälzer

das süß schmeckende Gemüse für raffinierte Rezepte.

Süßkartoffeln

Anders als der Name suggeriert, ist die rotbraune, nährstoffreiche

Wurzelknolle mit der Speisekartoffel nur ganz entfernt verwandt.

Die Süßkartoffel oder auch ›Batate‹ stammt aus Südamerika, wo

sie von den lateinamerikanischen Hochkulturen kultiviert wurde.

Mit den Seefahrern und freigelassenen Sklaven verbreitete sie

sich auf den pazifischen Inseln und in Afrika. Heute werden Süßkartoffeln

insbesondere in den Tropen und Subtropen, aber auch

innerhalb Europas in Italien, Spanien und Portugal angebaut. In

Neuseeland, wo die Süßkartoffel als ›Kumara‹ bekannt ist, lieben

die Menschen sie in Form von Pommes Frites (›Kumara Fries‹).

Der süßliche, karamellartige Geschmack des Fleisches ist auf den

hohen Zuckergehalt zurückzuführen.

Pastinaken

Die Pastinake, auch Germanenwurzel genannt, zählte schon im

Römischen Reich zu den beliebtesten Gemüsesorten. Gladiatoren

sollen vor dem Kampf auf die Kraft der weißen Wurzel vertraut

Bildquelle Gänseblämchen / Pixelio


Essen, genießen und feiern!

Karneval im Ratskeller

Super Stimmung an den ›Tollen Tagen‹ –

Weiberfastnacht, Karnevalssamstag

und Rosenmontag

Warme Küche

auch am Freitag

und Samstag

bis 22.30 Uhr

Laktoseund

glutenfreie Gerichte

Täglich wechselnder

Mittagstisch

Montag bis Freitag

ab 6,90 EUR

Bitte vormerken: Anfang März kommt

unsere neue Frühlingskarte! Und auch

der Biergarten erstrahlt in frischem Design.

Wir freuen uns drauf!

Öffnungszeiten:

So–Mi 11.00–23.00 Uhr

Do 11.00–23.30 Uhr

Fr–Sa 11.00 Uhr – open end

Unsere Küche ist täglich

von 12.00–22.30 Uhr geöffnet.

Marktstraße 16, 58452 Witten

Tel. 0 23 02 / 2 05 49 39

www.ratskeller-witten.com

56

Kulinarisches

Teltower Rübchen

Bildquelle Christa Nöhren / Pixelio

haben. Bis ins 18. Jahrhundert war sie

auch bei uns in Deutschland ein wichtiges

Grundnahrungsmittel. Aufgrund ihrer

langen Wachstumsphase wurde sie jedoch

von Kartoffeln und Karotten verdrängt. In

England dagegen gelten Pastinaken nach

wie vor als Delikatesse und kommen regelmäßig

auf den Tisch, insbesondere beim

›Sunday Dinner‹. Liebhaber schätzen das

scharfsüße, nussige Aroma der kegelförmigen,

spitz zulaufenden Frucht, die wie die

Petersilienwurzel zur Familie der Doldenblütler

gehört.

Petersilienwurzel

Dieses Gemüse finden Sie auf allen Wochenmärkten,

und zwar häufig als Bestandteil

im Bund Suppengrün. Tatsächlich

kommt die Petersilienwurzel aufgrund

ihres würzigen Geschmacks in Suppen

und Eintöpfen besonders gut zur Geltung.

Doch es gibt auch viele andere Speisen, die

durch das intensive Aroma gekonnt verfeinert

werden. Äußerlich sieht die spitz zulaufende,

weiße Wurzel der Petersilie ihrer

Schwester, der Pastinake, zum Verwechseln

ähnlich, ihr Geschmack ist jedoch

noch etwas kräftiger.

Schwarzwurzeln

Der sogenannte ›Winterspargel‹ ist so etwas

wie das Stiefkind unter dem Wintergemüse.

Es bekommt kaum Aufmerksamkeit,

dabei zählt es zu den feinsten

Gemüsesorten überhaupt. Der Spitzname

resultiert übrigens nicht nur aus der optischen,

sondern tatsächlich auch aus einer

geschmacklichen Ähnlichkeit. Verwandt

ist die aus Spanien stammende Schwarzwurzel

jedoch mit dem Löwenzahn. Im

Mittelalter diente ihr weißes, von einem

groben dunklen Mantel umhülltes Fleisch

als ›Wundermittel‹ gegen Schlangenbisse,

Herzleiden und die Pest. Heute wissen

Gourmets vor allem das milde, nussige

Aroma zu schätzen.

Rezepte (je vier Personen)

Teltower Rübchen nach Großmutters Art

600 g Teltower Rüben

50 g Butter

1 EL Zucker

1/4 Liter Brühe

Salz, Pfeffer, Muskat

Die Rübchen schälen und vierteln. In einem

großen Topf die Butter erhitzen und

den Zucker darin karamellisieren. Die

Rübchen dazugeben und kurz anbräunen.

Das ganze mit der Brühe ablöschen. Etwa

20 Minuten köcheln lassen. Zum Schluss

mit Salz, Pfeffer und einer Prise Muskat

abschmecken. Passt super zur Entenbrust!

Asiatisches Schwarzwurzelgemüse

300 g Schwarzwurzel

300 g Möhren

2 Zwiebeln

2 Paprikaschoten

6 EL Sojasauce

3 EL Weinessig

1 EL Honig

Salz und Pfeffer

Für die Marinade:

6 EL Sesamöl

2 Knoblauchzehen

1 TL Curry

1/2 TL Zimt

1/2 TL Nelken

Schwarzwurzeln, Möhren und Zwiebeln

schälen. Die Zwiebeln fein würfeln,

Schwarzwurzeln und Möhren in Streifen

schneiden. Paprika waschen und ebenfalls

fein würfeln. Knoblauch schälen und klein

hacken. Sesamöl, Knoblauch und Gewürze

zu einer Marinade verrühren. Das Gemüse

eine Stunde darin ziehen lassen, dann

herausnehmen, abtropfen lassen und im

Wok etwa drei Minuten kräftig anbraten.

Restmarinade, Sojasauce, Weinessig und

Honig untermischen und alles einmal aufkochen

lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Mit Reis servieren.


GASTSTÄTTE BAROPER ECK

Direkte S-Bahn-Anbindung

zum Signal-Iduna-Park

Dart

Kegelbahn

Sky-Bundesliga

Das gastfreundliche Restaurant

mit italienischer Esskultur.

Lassen Sie sich überraschen und

kulinarisch verwöhnen.

Öffnungszeiten

Di–Fr ab 17 Uhr, Ende offen

Sa ab 13 Uhr, Ende offen

So ab 15 Uhr, Ende offen

Baroper Eck

Inh. Birgit van Steyn

Baroper Marktplatz 6

44225 Dortmund

Tel. 02 31 / 5 30 63 61

Ardystraße 275 · 58453 Witten · Tel.: 0 23 02 / 80 15 49 · ilcarrettosiciliano@hotmail.de

Öffnungszeiten: Mo–Sa 12.00–14.30 h und 17.30–23.30 h · So 12.00–22.00 h

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58

Soziale Stadt Annen

Miteinander füreinander

Zu Besuch im Nachbarschaftstreff Café Schelle

Nordic Walking, Männerskatrunde, Hausaufgabenbegleitung, Englischkurs, Spiel- und Klönnachmittag

und, und, und. Die ganze Woche ist ordentlich was los im Café Schelle. Auch heute! Draußen Nieselregen

und grauer Himmel, aber drinnen geht bei dem strahlenden Begrüßungslächeln von Stefanie Fink,

der neuen Café-Leiterin, geradezu die Sonne auf.

Annen gestalten

Gemütlich ist es hier in dem 2011 eröffneten

Nachbarschaftstreff in der Schellingstraße.

Und das wollten die Initiatoren

auch erreichen: einen Ort zu schaffen, an

dem sich Menschen treffen, etwas miteinander

unternehmen können und sich heimisch

fühlen. Gemeinsam riefen die Stadt

Witten, die Siedlungsgesellschaft Witten

(SGW), die Wohnungsgenossenschaft Witten

Ost (WWO) und das Deutsche Rote

Kreuz (DRK) das Projekt ›Café Schelle‹ ins

Leben. »Im Zuge der Initiative ›Soziale

Stadt Annen – Annen gestalten‹ haben wir

vor gut fünf Jahren gemeinsam mit Bürgerinnen

und Bürgern eruiert: Wo gibt es

Probleme, wo liegen Potenziale des Stadtteils«,

erinnert sich Petra Klein, Projekt-

leiterin ›Soziale Stadt Annen‹. »Recht

schnell kam die Sprache auch auf das

Wohnquartier Schelling- und Rüdinghauser

Straße. Ein Viertel, in dem einerseits

teilweise sozial benachteiligte, aber auch

viele alte Menschen wohnen. Menschen,

die oftmals isoliert leben und kaum noch

nachbarschaftliche Kontakte haben.«

Nachbarschaft neu initiieren

Reinhard Wannmacher (SGW) ergänzt:

»Die Mieter hier im Viertel haben sich immer

mehr zurückgezogen. Aber für Gemeinschaft

ist das Gespräch nötig!« Zudem

bringen das mangelnde Zugehörigkeitsgefühl

und die daraus resultierende fehlende

Identifikation mit dem Umfeld es leider

mit sich, dass auch die Wohnungsbestände

und ihre Umgebung darunter

leiden. »So entstand

die gemeinschaftliche Idee,

hier an der Schellingstraße

etwas anzusiedeln, das ein

funktionierendes Miteinander

unterstützt. Wir

möchten Nachbarschaft

neu initiieren«, betont

DRK-Vorstand Thomas

Voß. »Und wir freuen uns

über den Erfolg. Seit

knapp anderthalb Jahren

existiert das Café Schelle

und wird kontinuierlich immer stärker angenommen

und genutzt.«

Für alle Bewohner- und Altersgruppen

Und so ist die ehemalige AWO Teestube in

der Schellingstraße 6/8 mittlerweile zu einem

vitalen Treffpunkt geworden, an dem

verschiedene Aktionen für alle Bewohnerund

Altersgruppen durchgeführt werden.

»Es gibt offene Angebote, aber auch geschlossene

Themengruppen, wie zum Beispiel

die Selbsthilfegruppe für Krebsbetroffene«,

erklärt Stefanie Fink. »So

mancher Kurs ist auch vom DRK hierher

übergesiedelt, um die Räumlichkeiten

möglichst von Beginn an mit Leben zu füllen.

Die wohl gemischteste Gruppe ist das

Waffel-Café, das von einer Seniorin und einer

jungen Mutter initiiert wurde. Konsequenterweise

treffen sich dabei Menschen

aus unterschiedlichen Generationen, das

finde ich sehr schön.«

Eigeninitiative stärken

Wie kommen welche Aktionen zustande,

möchten wir wissen. »Zunächst einmal

müssen wir herausfinden, welche Angebote

interessant sein könnten«, berichtet die

Diplom-Sozialpädagogin. »Man muss in

Hintergrund

Die umfangreichen Umbau- und Renovierungsarbeiten

im Haus wurden von der Siedlungsgesellschaft

auf eigene Kosten durchgeführt und die Anschaffung

des Mobiliars mit Spenden ansässiger

Unternehmen und nicht zuletzt über das DRK

durch Zuschüsse von der Glücksspirale unterstützt.

Mit Fördermitteln der Sozialen Stadt wurden

die Außenanlagen des Nachbarschaftstreffs

neu gebaut. Herzstück ist die schmucke Außenterrasse,

die es den Bewohnerinnen und Bewohnern

ermöglicht, sich bei schönem Wetter draußen zu

treffen und gemeinsame Aktionen durchzuführen.

Die eigentliche Nachbarschaftsarbeit wird von der

Siedlungsgesellschaft und der Wohnungsgenossenschaft

finanziert und seit Anfang 2011 vom DRK

vor Ort betreut und umgesetzt. Das Deutsche Rote

Kreuz unterstützt überdies Gruppen, beispielsweise

mit der Ermöglichung von Weiterbildungskursen

zum Übungsleiter.

Ursprünglich war das Projekt ›Café Schelle‹ für

zwei Jahre angelegt. Die Wohnungsgesellschaften

haben aber bereits jetzt zugesagt, auch für das

dritte Jahr die nötige finanzielle Unterstützung

zu leisten. Somit ist die nächste Zukunft gesichert.


Reinhard Wannmacher (SGW), Beate Schwartz (Stadtteilmanagerin), Petra

Klein (Bauderzernat Stadt Witten), Stefanie Fink (Leiterin des Cafés), Thomas

Voß (Vorstand DRK Witten), Alois Brunstein (WWO) (v. li.)

Gesprächen ganz genau hinhören: Was wünschen sich die Anwohner,

was fehlt vielleicht, woran hätten sie Freude. Oft verbirgt sich

in einem kleinen Nebensatz eine wirklich tolle Anregung. Die gilt

es dann weiterzuentwickeln und zu schauen, wie sie sich umsetzen

lässt. Ausgesprochen gern ermuntern wir den Ideengeber, sich

selbst einzubringen. Zum Beispiel dadurch, dass er oder sie überlegt,

wer aus der Nachbarschaft sonst noch Spaß daran haben

könnte und – das ist der Idealfall – wenn dieser Interessent dann

auch persönlich angesprochen wird. Wir möchten die Kultur, einander

einzuladen, pflegen und fördern. Dabei geht es uns vor allem

um den Anstoß zur Eigeninitiative. Je mehr aktives persönliches

Engagement dahintersteckt, umso größer sind die

Aussichten auf Erfolg und Nachhaltigkeit einer Aktion. Dabei

spielt es keine Rolle, ob es sich um einen einmaligen Termin handelt,

wie zum Beispiel die Beratung zum Thema Seniorensicherheit,

oder eine regelmäßige wöchentliche Veranstaltung wie unsere

Männerrunde. Es ist übrigens erstaunlich, wie viel

unterschiedliches Ideen- und Wissenspotenzial durch die Anwohner

hier vor Ort vorhanden ist. Und es ist natürlich für uns alle

wertvoll, von diesem Erfahrungsschatz zu profitieren. Das Besondere

daran ist, dass die Teilnehmer begeistert für ihre Gruppe einstehen

– das empfinde ich als ungemein kostbar!«

Herzlich willkommen!

Zurzeit finden folgende Aktivitäten im Café Schelle statt:

Montag

09.30–11.00 Nordic Walking. Treffpunkt Nachbarschaftstreff

15.00–17.30 Selbsthilfegruppe für Krebsbetroffene alle 14 Tage

Dienstag

10.00–12.00 English-Talk (offene Runde für alle Nachbarn)

13.00–16.00 Skat, Doppelkopf oder Schach Runde

16.00–17.30 Hausaufgabenbegleitung

19.00–20.00 Frauengymnastik

Donnerstag

09.30–11.00 Englisch Konversation (Anm. erf.)

11.00–12.30 Englisch Fortgeschrittene I (Anm. erf.)

15.00–17.00 Waffel Café

19.00–20.00 Frauengymnastik

Freitag

08.15–09.45 Englisch Fortgeschrittene II (Anm. erf.)

11.15–12.45 Englisch Anfänger I (Anm. erf.)

14.30–16.30 Seniorentreff

16.30–18.30 Spiel- und Klön Nachmittag

Schauen Sie doch einfach mal vorbei. Vielleicht ist ja auch für Sie ein interessantes

Angebot dabei. Oder Sie bringen sich und Ihre Vorschläge ein für eine

neue Aktion.

Soziale Stadt Annen 59

Von Nachbarn für Nachbarn

Begeistert für etwas einstehen – dies gilt auf jeden Fall auch für

die Initiatoren. »Alle Partner engagieren sich außerordentlich:

mit Geld, mit Zeit, mit Kraft und Herz! Wir treffen uns regelmäßig

und besprechen uns im monatlichen Meeting«, so Petra Klein.

»Schließlich haben wir alle ein großes gemeinsames Interesse,

teils aus unterschiedlichen Ansätzen, im Endeffekt aber mit der

gleichen Zielsetzung: einen lebendigen Treffpunkt zu schaffen, an

dem nachbarschaftliche Aktivitäten möglichst langfristig und

selbstständig stattfinden – von Nachbarn für Nachbarn. «

Nachbarschaftstreff Café Schelle

Schellingstraße 6/8

Tel. 0 23 02 / 2 03 21 70

+ Häusliche Pflege

+ Hausnotrufdienst

+ Menüdienst

+ Wählen Sie aus Wittens längster

Speisekarte an 7 Tagen in der Woche

Deutsches Rotes Kreuz

Annenstr. 9 · 58453 Witten

☎ 02302/1666

✉ info@drk-witten.de


60

In der Stadt

Im Südosten des Ruhrgebiets –

aufwachsen in Witten

Ein Bericht und viele schöne Fotos von Stadtmagazin-Praktikantin Sarah Dzimballa

Witten, eine ›Beinahe-Großstadt‹. Sie geht fast unter zwischen Bochum und Dortmund. Dennoch ist

Witten für mich etwas Besonderes! Vor knapp 16 Jahren wurde ich hier im Marien-Hospital geboren

und wohne seitdem in Herbede, den Kemnader See direkt vor der Haustür. Manchmal lockt die Ferne,

aber nach dem Urlaub komme ich immer wieder gern zurück. Denn auch Witten hat viel zu bieten!

Unsere Innenstadt ist zwar klein im Vergleich

zu denen der Nachbarn, aber für eine

Shopping-Tour reicht es aus. Außerdem

bin ich gerne in ›der Burg‹, unserem gemütlichen

Kino. Hier läuft zwar immer

nur eine kleine Auswahl an aktuellen Filmen,

aber der Kinobesuch ist bezahlbarer

als im UCI oder CineStar. Zuletzt habe ich

mir ›Ziemlich beste Freunde‹ angesehen,

inzwischen einer meiner Lieblingsfilme.

Die Sommertage verbringe ich gerne in unserem

Freibad in Annen, wo man ständig

Freunde oder Bekannte trifft, oder aber am

idyllischen Kemnader See. Hier kann man

wunderbar picknicken, Fahrrad- oder Tretboot

fahren und, wie ich letztes Jahr erst

erfahren habe, auch Windsurfen! Somit habe

ich dann meinen Surfschein gemacht.

Darüber hinaus bietet Witten viele landschaftlich

reizvolle Ecken, wo ich gerne

meiner Leidenschaft zur Fotografie nachgehe.

So sind mir beispielsweise schon einige

sehr schöne Aufnahmen an der Ruhr

gelungen.

Obwohl ich von klein auf hier lebe, gibt es

immer etwas Neues zu entdecken: Während

meines zweiwöchigen Praktikums

beim Stadtmagazin habe ich Witten von einer

ganz anderen Seite kennengelernt und

allerhand erfahren. Direkt an meinem ersten

Tag durfte ich mit zu einem Interview

beim Kinderschutzbund e.V. Ich hatte vorher

nicht gewusst, dass es so etwas in Witten

gibt und mir hat die Arbeit, die dort gemacht

wird, sehr gefallen. Außerdem war

ich bei Interviews mit der Wittener Stadtsprecherin

und einem Künstler dabei. Ich

hatte Einblicke in viele Aufgabenbereiche


und durfte einiges selbst ausprobieren.

Durch das Raussuchen von Terminen für

Anzeige

Malerei und Skulptur, Abstraktes und Bildhaftes

zeigt die Ausstellung ›Kunst in der

Halle‹ im SCENARIO an der Voestenstraße

17. Vom 16. Februar bis zum 15. März

präsentieren fünf Künstlerinnen des Wittener

Künstlerbundes ihre Werke. »Da es

sich um sehr unterschiedliche Charaktere,

Arbeitsstile, aber auch Genres handelt,

freuen wir uns auf eine abwechslungsreiche

Darbietung«, so SCENARIO-Inhaberin

Karin Eppelsheimer.

die Veranstaltungsseiten habe ich gemerkt,

wie viel in Witten los ist und was uns so alles

geboten wird. Sogar auf der Facebook-

Seite des Stadtmagazins Witten durfte ich

einen Veranstaltungstipp posten.

Insgesamt war meine Zeit beim Stadtmagazin

sehr abwechslungsreich und es gab

Momente, in denen ich dachte: Wie, das haben

wir in Witten auch? Ich war erstaunt,

wie wenig ich doch von meiner Heimat

weiß!

Fünfmal Kunst in der Halle

Seit rund eineinhalb Jahren stellt das

Fachgeschäft für Dekorationen und Floristik

seine Räumlichkeiten regelmäßig als

Kunst-Plattform zur Verfügung. Davon

profitieren nun Anne Bahrinipour, Ania

Hardukiewicz, Enny Pötter, Anne Rapaud

und Dagmar Vogt.

Die Eröffnung findet am 16.2. um 18 Uhr

statt, auch musikalische Untermalung ist

geplant. Danach kann die Ausstellung ei-

In der Stadt 61

nen Monat lang während der Öffnungszeiten

des Geschäfts besucht werden.

Kunst in der Halle

16.2. bis 15.3.

www.scenario-online.de


62

Kultur

BUCHtipps

aus der Redaktion

Mike Schulz

Pussy erbt alles

Goldmann

383 Seiten

8,99 Euro

Im Mallorca-Urlaub

trifft den

Dorfcasanova Henning

Brandt der

Schlag. Zurück

bleiben eine empörte

Ex-Gattin, ein unanständig hohes

Vermögen – und ein ominöses Testament

auf einer Ansichtskarte: ›Pussy erbt alles‹.

Aber wer ist ›Pussy‹? Das Rätsel lösen soll

ein junger Jurist aus Hamburg, der mit

seiner Verlobten auf Probe in die Provinz

gezogen ist. Bei der Suche nach der geheimnisvollen

Geliebten offenbart sich

dem nüchternen Großstädter der ganze

Aberwitz eines schrulligen Kleinstadtlebens.

Doch es gibt in Kleinfeld-Düne auch

etwas, was er dort nicht erwartet hätte:

Versuchung.

Dr. med.

William Davis

Weizenwampe

Goldmann

400 Seiten

9,99 Euro

Der Weizenverzehr

in der westlichen

Welt ist extrem

hoch. In Deutschland beträgt der Weizenanteil

in der Ernährung gegenüber anderem

Getreide 7 zu 1, Tendenz steigend.

Kaum jemand weiß, dass der Weizen für

viele körperliche Beschwerden (neben offensichtlichen

wie Zöliakie) mitverantwortlich

ist: Übergewicht, Diabetes, Osteoporose,

hoher Cholesterinspiegel,

beschleunigte Zellalterung oder Herzbeschwerden.

Grund dafür ist die genetische

Veränderung des Getreides in der Mitte

des 20. Jahrhunderts zur effizienteren

Nutzung. Dr. med. William Davis deckt

diese Tatsachen mithilfe wissenschaftlicher

Studien auf und empfiehlt eine weizenfreie

Diät. Er macht Vorschläge für eine

gut umsetzbare weizenfreie Ernährung,

für ein unbeschwerteres Leben. (Mit glutenfreien

Rezepten)

Beth McMullen

Mit Schirm,

Charme und

Wickeltasche

Goldmann

381 Seiten

8,99 Euro

Mann, Kind, Eigenheim

in San

Francisco und viel

idyllische Spielplatzzeit:

Die junge Mutter Lucy führt das

perfekte Familienleben. Bis ihr Ex-Chef sie

anruft und zurück ins Berufsleben beordert.

Das kleine Problem dabei: Lucy war

Geheimagentin. Wie soll sie es nun bitteschön

schaffen, ihrem Sohn die Windeln

abzugewöhnen, nach einer Wasserstoffbombe

zu fahnden und einem attraktiven

Oberschurken das Handwerk zu legen? Alles

gleichzeitig und ohne dass ihr ahnungsloser

Mann etwas erfährt? Hätte sie mal

das Kleingedruckte im Vertrag gelesen:

Auch Ex-Agentinnen mit Wickeltasche

sind jederzeit reaktivierbar.

Leonie Winter

Die Niete im Bett

Goldmann

285 Seiten

8,99

Im Bett eine Niete

– in der Liebe ein

Glückspilz?

Leo versteht die

Welt nicht mehr:

Jede Frau, in die er

sich verliebt, verlässt ihn nach wenigen

Wochen. Jüngstes Beispiel ist Sarah, die

ihn noch dazu gleich nach dem Sex abserviert

– mit der niederschmetternden Begründung,

Leo sei eine Niete im Bett. Herz

gebrochen, Ego angeknackst. Zum Glück

hilft ihm seine beste Freundin Mia beim

Krisenmanagement. Und der Aushang für

ein Seminar bei ›Mr. Orgasmic‹ liefert Leo

die zündende Idee: Er und Mia werden

sich fortbilden in Sachen Sex. Mit neuen

Liebhaberqualitäten will Leo Sarah zurückerobern.

Mia lässt sich auf das ›Sexexperiment‹

ein – mit ungeahnten Folgen.

Molly Shapiro

Netztgeflüster

Goldmann

316 Seiten

8,99 Euro

Vier Freundinnen

suchen die Lösung

ihrer Liebesprobleme

im Internet:

Katie ist geschiedene

Mutter und

sieht sich auf

Dating-Webseiten

nach einem neuen

Mann um. Annie hat im Geiste schon mit

Hochzeits- und Familienplanung begonnen,

als sie von ihrem Freund sitzen gelassen

wird. Und da die Uhr tickt, muss jetzt

die Online-Samenbank herhalten. Maxine

führt die perfekte Ehe. Das denken zumindest

alle anderen. In Wahrheit weiß sie

nicht, wann sie das letzte Mal Sex hatte.

Und Claudia kann ihren Mann eigentlich

nicht ausstehen und beginnt daher eine

skandalöse Affäre im Büro.

Molly Shapiros ›Netzgeflüster‹ liest sich

wie eine Folge ›Sex and the City‹ – nur ohne

überteuerte Schuhe, aber dafür mit

Kindern und ungeeigneten Ehemännern:

ein hinreißendes Debüt über Frauen, Liebe,

Sex und Familie.

Claire Dederer

Einatmen

Aufatmen

Mosaik

382 Seiten

19,99 Eur

(Hardcover)

Soll sie nun abstillen

oder nicht? Das

Kind quengelt, der

Rücken schmerzt,

ihr Mann heuchelt

Interesse ... Eine

nervöse junge Mutter,

gestresst von dem inneren Auftrag, alles

richtig zu machen und zugleich gelangweilt

von ihrer kleinen Spielplatzwelt.

Claire Dederer beginnt, Yoga zu üben, will

ein Yoga-Mensch werden, jemand Biegsames,

mit innerem Leuchten. Zunächst

trifft sie auf eine Gruppe arroganter Mittelschicht-Muttis

wie aus einer Schaumbadwerbung.

Doch zu ihrer Überraschung

führen ›Krähe‹, ›Rad‹ und ›Krieger‹ sie tatsächlich

zu einem entspannteren, lebensfrohen

Alltag. Eine geistreiche, selbstironische

und humorvolle Reflexion des

Lebens einer modernen Frau in 23 Yogastellungen.


Preston & Child

Countdown

Knaur

438 Seiten · 14,90 Euro

In wenigen Tagen wird eine Atombombe

gezündet – doch niemand

weiß, welche amerikanische Stadt

das Ziel des Terrorschlages sein wird.

Militär und Geheimdienst ermitteln

fieberhaft. Nur einer folgt ganz anderen

Spuren: Gideon Crew. Schnell

findet er Hinweise auf eine ungeheure

Verschwörung – und wird selbst

zum Verräter erklärt. Ihm bleibt nur

wenig Zeit, das Attentat zu verhindern

und sein Leben zu retten.

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12.03.2013

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info@steerhardesnittka.de

www.steerhardesnittka.de

Öffnungszeiten:

Mo + Do 8.00 – 18.00

Di + Mi 8.00 – 17.00

Fr 8.00 – 14.00

Kultur 63


64

Kultur

Quer denken –

Geradlinig leben

Üblicherweise finden Sie an dieser

Stelle des Stadtmagazins einen

Beitrag von Jürgen Ernst

Kroll: Pfarrer im (Un-)Ruhestand,

Querdenker, Humorist,

Provokateur, liebevoller Ehemann

und Familienvater, BVB-

Fan und seit neuestem auch Kabarettist

… Jürgen Ernst Kroll

ist vieles, vor allem ist er immer

für eine Überraschung gut! Und

die liegt uns gerade vor: in Form

eines handlichen blauen Büchleins.

»Quer denken · Geradlinig

leben» so lautet der Titel. Der Inhalt:

52 originelle Gedankenanstöße.

»Unsere Text- und Bildinspirationen wollen

Sie ein Jahr lang jede Woche begleiten.

In Ihrer Stille, Ihrem Nach- und Vordenken,

Ihren Entscheidungen«, erklärt der

evangelische Theologe. »Wir wollen Sie begeistern,

geradlinig zu leben, auch wenn

Sie dazu quer denken müssen.« Wir – das

sind er und sein kongenialer Mitstreiter,

der Cartoonist und Grafiker Waldemar

Mandzel. Seit vielen Jahren kennen und

schätzen sich die beiden. Doch erst vor

nicht allzu langer Zeit wurden sie durch einen

gemeinsamen Freund zu Gemeinschaftsprojekten

angeregt. Peu à Peu entstanden

die ›Gedankenanstöße‹. Manche

von ihnen wurden in einigen Tageszeitungen

veröffentlicht, komplett bilden sie jetzt

ein inspirierendes Jahres-Kaleidoskop.

Humorvoll setzt Waldemar Mandzel die

Kroll’schen Ideenblitze in kleine, feine Karikaturen

um. Entstanden ist ein sehensund

lesenswertes ›Wochenbuch‹ zum Stöbern,

Schmunzeln, Nachdenken und Wirkenlassen.

Gedankenanstoß Nummer eins lesen Sie

hier – sehen Sie, so kommt er doch noch,

der traditionelle ›Kroll-Beitrag‹ im Stadtmagazin.

Überlebenskampf ist immer

Zwischen Alt und Neu.

Alt ist der Lokalmatador.

Neu der Herausforderer.

Alt ist bewährt, bekannt, beliebt.

Neu ist anders, verunsichert, fordert.

Alt ist bequem.

Neu ist anstrengend.

Alt heißt wie er ist.

Nichts gegen Alt.

Ist ja gut so,

Neu wird auch mal alt.

Aber:

Ohne Neu gibt es keine Zukunft.

Darum steht am Ende der Bibel:

»Siehe, ich mache alles neu.«

Gottes Perspektive ist NEU.

Jürgen Ernst Kroll

1952 in Dortmund geboren und aufgewachsen.

Ausbildung zum Werkzeugmacher

in Bochum. Abitur. Theologie-Studium

in Bielefeld, Tübingen und Münster.

Bis 2011 Pfarrer der Martin Luther-Kirchengemeinde.

Er lebt jetzt in Witten als

freiberuflicher Autor und Redner.

www.jkroll.de

Waldemar Mandzel

Dipl.-Grafik Designer, Studium der Kunst

und der visuellen Kommunikation an der

Folkwang-Universität der Künste. Einzelund

Gruppenausstellungen. Regelmäßige

Cartoon- und Karikatur-Veröffentlichungen

in regionalen und überregionalen Zeitungen

und Magazinen. Autor mehrerer

Satire- und Cartoonbücher.

www.w-mandzel.de

Quer denken · Geradlinig leben

52 originelle Gedankenantsöße

Jürgen Kroll · Waldemar Mandzel

Kawohl Verlag · 8,80 Euro


Aufbruch in archaische Welten

Gespräch mit Claus Lobenstein

Von Witten bis Sylt

Seit 2003 ist Claus Lobenstein als freischaffender

Künstler und Grafiker tätig.

»Nachdem ich jahrelang in der Kartografie

gearbeitet hatte, wurde mir klar, dass ich

kreativer werden und mehr mit Menschen

arbeiten wollte.« Die erste Ausstellung

fand 2003 in der Volksbank Sprockhövel

statt. Danach ging es steil bergauf. Immer

mehr Kunstliebhaber interessierten sich

für die ungewöhnlichen Werke des Witteners,

der heutzutage z. B. in der Herner

Akademie Mont-Cenis, im Essener Gruga

Park, im Wasserschloss Werdringen in Hagen

oder sogar auf Sylt ausstellt.

Risse in der Matrix

›Aufbruch‹ lautet die Losung, die sinnbildlich

über seinen Arbeiten steht. Der Titel

ist doppeldeutig. »Einerseits bricht die

Oberfläche der Bilder, so dass Risse und

Spuren den Leinwänden einen haptischen,

archaischen Charakter verleihen, andererseits

fordern die abstrakte Werke den Betrachter

auf, sich über Inhalte oder Materialien

Gedanken zu machen und so in

Fantasiewelten aufzubrechen.« Man könnte

spontan an ›Risse in der Matrix‹ denken

– Kunst als Türöffner, die den Forscherdrang

anstachelt und zur Interpretation

einlädt: Was mag sich unter der fremdarti-

Kultur 65

Uralte Fossilien, geschwungene Holzmaserungen, zerfurchtes Gestein … Nur auf den ersten Blick sehen

sich die Bilder von Claus Lobenstein ähnlich. Wer genauer hinschaut, dem eröffnet sich gleich eine

ganze Vielzahl fremder, archaischer Welten. Ist das nicht eine versteinerte Schnecke? Und erkennen wir

dort nicht einen unterirdischen See in einer Grotte? Wir fragen nach. »Natürlich möchte ich manchmal

bestimmte Motive andeuten«, lächelt der Wittener Künstler. »Aber der Betrachter muss sie selbst entschlüsseln.«

gen Oberfläche verbergen? Welche Geschichte

hat diese oder jene Landschaft zu

erzählen? Wie geht es jenseits der Leinwand

weiter?

»Beim Malen bin ich frei!«

Um die für seine Bilder charakteristische

Struktur zu erschaffen, muss Claus Lobenstein

die Leinwände zunächst grundieren.

Materialien wie Sumpfkalk, Binder

und Beize kommen ebenso zum Einsatz

wie Acrylfarben, Tusche oder Farbpigmente.

»Je nach Mischung bricht die Oberfläche

bei der Verbindung von Kalk und Binder

unterschiedlich stark auf«, erklärt er.


66

Kultur

Eine aufwendige Arbeit, die immer mehrere Schritte erfordert

und bei der das Ergebnis nie so ganz vorhersehbar ist. »Manchmal

habe ich eine Vision im Kopf, aber dann werde ich im Schaffensprozess

in eine ganz andere Richtung gelenkt und es entsteht etwas

völlig anderes, als ursprünglich geplant.« Genau das sei das

Schöne an der abstrakten, experimentellen Malerei. »Eigentlich

bin ich ein Kopfmensch, der sein Leben gerne plant. Doch beim

Malen kann ich loslassen, bin ich frei. Das ist für mich ein bewusster

Gegenentwurf zum Alltag und meiner Tätigkeit als Grafiker.«

Briefe an Elke Heidenreich und Wolfgang Hohlbein

Parallel zur Freiberuflichkeit übernahm Claus Lobenstein im

Jahr 2007 die künstlerische Leitung eines Kunst- und Kulturprojekts

der Werkstätten der Arbeiterwohlfahrt in Dortmund. Aus

dem engagierten Projekt entwickelte sich ein professionelles Grafikatelier.

Kreative Menschen können hier ihre Leidenschaft ausleben.

»Um auf die wirklich große Kunst aufmerksam zu machen,

die hier entstand, schrieb ich an bekannte Autoren und schickte

ihnen einen Stick mit einer Bilderauswahl.« Die erste Antwort

kam von Elke Heidenreich. Weitere Hochkaräter wie Wolfgang

Hohlbein und Christine Westermann ließen nicht auf sich warten.

2010 erschien das Buch ›Ansichtssache – prominente Autoren

schreiben zu Werken von Menschen mit Behinderungen‹, bei dem

Claus Lobenstein als Herausgeber fungierte. »Es liegt immer im

Auge des Betrachters, ob wir etwas in einem Kunstwerk erkennen,

es uns anspricht oder berührt. Der Band lädt dazu ein, an

den Gedanken der Schriftsteller teilzuhaben und sich dabei ein

eigenes Bild von den gezeigten Kunstwerken zu machen.«

Steuerberater

Bebbelsdorf 83 · 58454 Witten

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Beatrix Kraft

Beatrix Kraft


Im zarten Alter von 27 hat die junge Wittenerin

im Herbst 2011 den Posten des

langjährigen Stadtsprechers Jochen Kompernaß

übernommen. Wir sind neugierig:

Wie wird man Pressesprecherin im Rathaus?

Und ›was machen die da eigentlich‹

den ganzen Tag?

»Auch meine Bürgermeisterin hat Geschichte

studiert, was beweist, dass man

als Geisteswissenschaftlerin nicht bis an

sein Lebensende Taxi fahren muss.«

Zur ersten Frage: Geboren im Marien-

Hospital. Schülerjahr in den USA. Abitur

am Schillergymnasium. Studium der Geschichte

und Politik in Düsseldorf. Also ein

Lebenslauf, der sich gar nicht so außergewöhnlich

liest. Lena Kücüc grinst: »Auch

meine Bürgermeisterin hat das Fach Geschichte

studiert, was beweist, das man als

Geisteswissenschaftlerin nicht bis an sein

Lebensende Taxi fahren muss.« Allerdings

habe sie früh gewusst, dass ihre Zukunft

in der Pressearbeit liege. »Meine Mutter

war Redakteurin bei der WAZ in Witten,

die Liebe zur Sprache wurde mir also

schon in die Wiege gelegt.« Praktika bei

verschiedenen Zeitungshäusern sowie ein

zweiwöchiges Schülerpraktikum in der

Pressestelle des Rathauses verschafften

ihr erste Einblicke hinter die Kulissen.

»Das war mein erster Fuß durch die Tür!«

Nach dem Studium kehrte Lena Kücüc als

Volontärin zurück – und blieb.

Die Antwort auf die zweite Frage lautet

spontan: Telefonieren. Oft schon ab 7 Uhr

in der Frühe. Insgesamt 1350 Menschen

arbeiten bei der Stadtverwaltung und von

der Halbtagskraft bis zur Bürgermeisterin

melden sich die Leute mit unterschiedlichsten

Anliegen. »Bis mittags um 12 Uhr

sammeln meine Kollegen und ich alle Infos

und fügen sie für die Presse in einem

Informationsdienst zusammen, den wir

dann an die lokalen und überregionalen

Medien weiterleiten. Danach bin ich der

Neugier der Welt ausgeliefert.«

»Je unangenehmer die Botschaft, desto

besser muss sie erklärt werden!«

In Zeiten, in denen hier gekürzt und da gestrichen

wird, ein undankbarer Job. »Lob

gibt es selten. Trotzdem mache ich meinen

Beruf wahnsinnig gerne. Über die Arbeit

der Stadtverwaltung sprechen, Entscheidungen

des Rathauses vertreten, wenn es

sein muss den Kopf hinhalten. In diesem

Sinne bin ich Hiob!« Der öffentliche Dienst

habe nun mal die Verpflichtung, seine Arbeit

nicht nur zu erledigen, sondern diese

auch öffentlich darzustellen. Diesem Anspruch

gerecht zu werden und das ›Unternehmen‹

Stadt gut zu präsentieren, erfordere

durchaus den einen oder anderen

Spagat und nicht zuletzt viel Fingerspitzengefühl.

»Je unangenehmer die Botschaft,

desto besser muss sie erklärt werden!«

Oft helfe es, den Leuten nicht nur das Ergebnis

mitzuteilen, sondern auch den ›Rechenweg‹:

Warum wurde eine Sache so

und nicht anders entschieden? »Ich bin die

Übersetzerin zwischen den Fronten, das

heißt zwischen den Fachleuten im Rathaus

auf der einen und der Presse bzw. den Bürgern

auf der anderen Seite. Da ich nicht

aus der Verwaltung stamme, muss ich mir

viele Sachverhalte erst selbst erarbeiten.

Dafür kann ich sie anschließend dann

auch vernünftig erklären.« Was die 28-

Jährige mit Herz und der ihr eigenen

Aus dem Rathaus 67

Mit Herz und ›Schnodderschnauze‹

Zu Besuch bei Stadtsprecherin Lena Kücüc

Das Telefon steht seit Stunden nicht still. Doch Lena Kücüc lässt sich von den bohrenden Fragen der

Journalisten nicht aus der Ruhe bringen. ›Herrin der Lage‹ steht auf einem Schild über dem Apparat.

»Ich lasse mich gerne zerpflücken«, bemerkt sie augenzwinkernd.

›Schnodderschnauze‹ tut. »Wenn ich etwas

sage, dann vertrete ich das offen und ehrlich

– so wie ich es auch in einem privaten

Gespräch machen würde!« Nur ein einziges

Mal sei sie vor Ehrfurcht erstarrt. »Bei

einer Veranstaltung stand ich plötzlich direkt

neben dem großen Kabarettisten

Georg Schramm – und habe kein Wort

rausbekommen.«

Eines, so Lena Kücüc, werde in der Öffentlichkeit

leider häufig oft übersehen: »Hier

im Rathaus engagieren sich Menschen für

Menschen. Wir wohnen selbst in Witten

und brauchen gelbe Säcke wie alle Bürger.

Natürlich passieren manchmal Fehler, die

müssen dann ehrlich aufgeklärt werden.

Es wird aber auch ein gutes Stück Lebensqualität

vor Ort geschaffen. Das zu kommunizieren,

ist meine Aufgabe – und bei

einer ›Beinahe-Großstadt‹ mit rund 98.000

Einwohnern wahnsinnig wichtig.«

Pressestelle Stadt Witten

Lena Kücük

Tel. 0 23 02 / 5 81 13 30


68

Hobby

Mit Volldampf durch die Geschichte der Eisenbahn

Stampfend schlängelt sich die schwere Dampflok durch das verschneite Revier und stößt dabei immer

wieder pfeifend ihre schwarzen Qualmwolken in den diesigen Winterhimmel: ein nostalgisches Bild, das,

wenngleich es den Älteren unter uns noch vertraut sein mag, inzwischen so gut wie ausgestorben ist.

Nicht so bei den Wittener Eisenbahnfreunden: Im Quartier unter dem Dach des denkmalgeschützten

Wittener Hauptbahnhofes darf Vergangenes wieder aufleben.

Wie ein kleines Museum

Mit viel Liebe zum Detail wurden die Vereinsräume

wie ein kleines Museum gestaltet,

beginnend bei der zur Türklingel umfunktionierten

Schrankenglocke über alte

Bahnhofsschilder, Petroleumlaternen,

Fahrkartenentwerter, Geschwindigkeitsmesser,

Wasserstandsprüfer und Kohlenschaufeln

bis hin zum historischen Foto-Archiv

und einer Büchersammlung mit

über 1000 Schriften. Die Wände zieren diverse

Schwarzweißfotografien u. a. von einer

Dreizylinderschnellzuglokomotive aus

den 1940er-Jahren. »Damit sind meine äl-

Jens Grünebaum (li) und Manuel Hartmann im ›Abteil‹

teren Kollegen noch gefahren, inzwischen

ist dieser Typ aber längst von den Schienen

verschwunden«, erzählt ›Eisenbahnfreund‹

Jens Grünebaum, von Beruf – wie

soll es anders sein – Lokführer. »Seit mehr

als 150 Jahren ist Witten an das Netz der

Bergisch-Märkischen Eisenbahn angeschlossen.

Als am 20. Dezember 1848 der

erste planmäßige Zug unsere Stadt erreichte,

waren die Eisenbahnanlagen allerdings

noch recht bescheiden. Damals

musste man quer über die Gleise marschieren,

um zum Zug zu gelangen. Der

›neue‹ Bahnhof von 1901 war dagegen

Im Dachgeschoss wird an einer historischen

Modulanlage aus den 1950er-Jahren gearbeitet.

richtig luxuriös, mit einem Damenwartesaal,

einem Bahnhofsbuffet und einem

Tunnel, der zu den Bahnsteigen führte.«

Wahr gewordener Kindheitstraum

1983 gründeten Mitarbeiter des damaligen

DB-Weichenwerkes Witten die Eisenbahnfreunde

als Freizeitgruppe innerhalb des

Bahnsozialwerks (BSW). Hier dürfen übrigens

nicht nur Beschäftigte der Deutschen

Bahn mitmachen. »Willkommen ist

jeder, der früher einmal Lokführer werden

wollte und seinen Kindheitstraum bei uns

ausleben will«, scherzen Jens Grünebaum


und Manuel Hartmann. Das bunte Programm

des Vereins reicht von Fotoausstellungen,

Vorträgen (jeden 1. Mittwoch im

Monat) und Veranstaltungen wie die ›Lange

Nacht der Eisenbahn‹ über Modellbauprojekte

bis hin zu eisenbahngeschichtlichen

Exkursionen und Sonderfahrten mit

historischen Dampf-, Diesel- und Elektro-

loks – da werden nicht nur kleine Jungs

schwach.

Friedrich

»Alte Dampflokomotiven haben gerade im

Winter einen ganz besonderen Reiz«, weiß

Jens Grünebaum, der seine Passagiere als

Dampflokführer bei der Museumsbahn

Hobby

Hamm regelmäßig auf Reisen in die Vergangenheit

entführt. »Unsere Lok aus dem

Jahr 1940 erreicht maximal 140 km/h – im

Vergleich: ein moderner ICE schafft bis 330

km/h. Da wird der Weg zum Ziel.« Er lächelt:

»Zwischendurch müssen Sie ständig

Wasser nachfüllen. Früher gab es in jedem

Bahnhof Wasserkräne. Heute kommt dafür

die Feuerwehr.« Als Hommage an diese altmodische

Art der Fortbewegung haben sich

die Eisenbahnfreunde jüngst einem ungewöhnlichen

Projekt verschrieben: In Zusammenarbeit

mit der KarriereWerkstatt

der Deutschen Edelstahlwerke wird eine

alte Industriedampflok restauriert. Über

20 Jahre war die Lok Friedrich auf dem

Klöckner Stahlwerk in Hagen-Haspe im

Einsatz. In Zukunft könnte sie die Reisenden

im Wittener Bahnhof mit einem Pfiff

begrüßen. »Derzeit suchen wir noch händeringend

Sponsoren und Handwerksfirmen

zur Unterstützung.«

Hinweis: Die Eisenbahnfreunde sind immer

interessiert an historischen Fotos,

Schriften und Artefakten wie z. B. alten

Fahrkarten. Ehe Sie wertvolle Erinnerungsstücke

im Müll entsorgen, melden

Sie sich!

http://www.efwitten.de

Veranstaltungstipp:

8.–10.3.2013

Ausstellung zum 30-jährigen Jubiläum

der Eisenbahnfreunde

mit historischen Viadukt-Rundfahrten

69


70

Karneval in Herbede

Die Jecken sind los!

Herbede außer Rand und Band

Während zu Karneval im ganzen Rheinland Ausnahmezustand

herrscht, steht der gemeine Ruhrgebietler dem tollen Treiben ja eher

kritisch gegenüber. So will es das Klischee – Ausnahmen bestätigen

die Regel! Wenden wir den Blick nach Herbede, wo eingefleischte Jecken

auch in diesem Jahr wieder einen närrischen Aufstand proben

und die Glocken zur fünften Jahreszeit läuten. Am 2. Februar lädt

die Katholische Arbeiter-Bewegung (KAB) der Katholischen Kirchengemeinde

St. Peter und Paul zur großen Prunksitzung in die

Schützenhalle.

Guido I. und Gabi I. empfangen

bunten Hofstaat

»Wie immer dürfen sich die Zuschauer auf

ein hausgemachtes Abendprogramm mit

viel Witz und Esprit freuen«, verraten Rainer

Kleff (1. Vorsitzender) und Michael

Richter (1. Kassierer). Los geht’s um 20

Uhr. In vollem Ornat wird das amtierende

Prinzenpaar Guido I. und Gabi I. seinen

bunten Hofstaat empfangen. Ob Cowboy

oder Indianerin, Mönch oder Nonne,

Clown oder Hexe, Pirat oder Pinguin: In

der Vergangenheit bewiesen die Herbeder

Veronika Atuahene

Rechtsanwältin

Tätigkeitsschwerpunkte:

Sorge- und Umgangsrecht

Strafrecht

Verkehrsrecht

Das amtierende Prinzenpaar Guido I. und Gabriele I.

Dr. Ursula Rath-Kröger

Rechtsanwältin und Notarin

Fachanwältin für Erbrecht

Fachanwältin

für Familienrecht

Die ›tollen Tanten‹

viel Fantasie bei der Auswahl ihrer Kostüme.

Rund 200 verkleidete Gäste werden

auch in diesem Jahr in der Schützenhalle

erwartet. 60 Helfer der KAB ziehen die Fäden

hinter den Kulissen und sorgen auf

der Bühne für Lachsalven. Geplant sind

fünf Büttenreden sowie Auftritte von vier

Tanzgruppen. Natürlich dürfen auch die

obligatorischen Schunkellieder nicht fehlen.

Dann heißt es: ›Herbede Helau‹!

Männerballett und spitze Zungen

Schwungvoll wird es mit den KAB-Tanzmariechen,

die in ihrer rotweißen Gardeuniform

eine Kostprobe ihres Könnens geben

und die Stimmung im Saal ordentlich

Rechtsanwalts- und Notarkanzlei

Dr. Rath-Kröger

Dr. Ursula Färber

Rechtsanwältin

Tätigkeitsschwerpunkte:

Familienrecht

Erbrecht

Arbeitsrecht

Gerichtsstr. 3 · 58452 Witten · Tel. 0 23 02 / 5 70 71 · kanzlei@rath-kroeger.de


Prunksitzung in der Aula der Hardenstein-Gesamtschule

anheizen werden. Neben dem traditionellen Gardetanz zu Ehren

des Prinzenpaares ist eine zweite Vorführung mit moderner Musik

angesetzt. »Unsere Mädels trainieren das ganze Jahr über und

suchen für die Zukunft noch Verstärkung«, so Rainer Kleff. »Junge

Interessentinnen können sich sehr gerne bei uns melden!«

Ebenfalls zur Unterhaltung des Abends beitragen werden die ›tollen

Tanten‹ sowie das berühmt-berüchtigte Emma-Ballett. »Wir

haben vom Schwanensee bis Lambada schon alles getanzt und genauso

fallen bei unseren zierlichen Figuren die Kostüme aus«,

schmunzelt Michael Richter, ›Balletttänzer‹ im Ruhestand. »Ich

darf nichts genaues verraten, aber so viel sei gesagt: In diesem

Jahr werden die Jungs mit einer ganz besonderen Überraschung

aufwarten.« Neu dabei sind 2013 ›die Taktlosen‹, eine gemischte

Gruppe, die ihren Namen zum Programm gemacht hat. Zwischendurch

werden verschiedene Büttenredner dem närrischen Treiben

mit spitzer Zunge die Krone aufsetzen. Zu Gast sind u. a. der

aus Funk und Fernsehen bekannte ›Hausmeister Krause‹ und die

Herbederin Lisbeth Mackenscheidt. Im Anschluss an die rund

zweieinhalbstündigen Präsentationen dürfen die Besucher dann

selbst das Tanzbein schwingen.

Närrische Keimzelle an der Ruhr

Die Karnevalstradition gibt es in Herbede übrigens schon seit

über 60 Jahren. »Der damalige, aus Bochum Linden stammende

Pastor brachte die Idee mit zu uns«, erzählt Rainer Kleff. »In den

Anfängen wurden die Auftritte noch von Leuten aus Linden übernommen.

Doch dann haben sich unsere Vorgänger gesagt: Was

diese Bochumer können, können wir auch!« Langsam aber sicher

etablierte die Gemeinde ihren Status als närrische Keimzelle an

der Ruhr. Zunächst wurde im Saal des ehemaligen Kinderheims

Josefshaus gefeiert, nach dem Abriss des Gebäudes in den 80ern

zog die Veranstaltung mehrmals um, bis sie in der Halle des

Schützenvereins ein neues Obdach fand. »Hier sind wir sehr zufrieden,

die Schützen unterstützen uns, wo sie können«, freut sich

der Vorsitzende. Und die KAB-Jecken sind für jede Hilfe dankbar.

Denn: Nach dem Karneval ist vor dem Karneval. Bereits am

11.11. wird das Prinzenpaar für die kommende Session gekürt.

Am 16.11 feiert der Verein dann schon seinen nächsten Karnevalsauftakt.

Karneval in Herbede 71

Glorreiche Zeiten: Das Prinzenpaar Jörg I. und Martina I. Fitzke mit der damaligen

Prinzengarde

www.kab-herbede.de

Termine der Session 2013

2.2., ab 20 Uhr große Karnevalsprunksitzung in der Schützenhalle

7.2., ab 16 Uhr kfd-Frauenkarneval ›Weiberfastnacht‹ in der Schützenhalle


72

Aus der Uni

Das Wittener ›Unikat‹

Der Wert einer Universität misst sich nicht an der Vielzahl ihrer Studenten,

sondern auch den Rahmenbedingungen, die den Studierenden

erlauben, über den eigenen Tellerrand hinauszublicken. Als wichtige

Begegnungsstätte erweist sich hierbei in Witten das Studium

fundamentale. Unter seinem Einfluss entstehen zahlreiche studentische

Initiativen, die fächerübergreifend einen eigenen Kulturraum

schaffen – für kommunikative Reflexion und künstlerische Praxis.

Maxie Zwerenz (li.), Anika Lübke und Antonia Rohwetter

(re.) machen sich stark für mehr Kultur in

Witten.

Kultur für jeden Geschmack

Eine dieser studentischen Initiativen ist

das 2002 ins Leben gerufene ›Unikat‹. Es

Unsere Beratungsstellenleiterin

Jana Meining ist gerne für Sie da!

Jana Meining · Roggenkamp 50 · 58454 Witten

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versteht sich als Erweiterung bestehender

kultureller Projekte und will das studentische

Kulturleben in Witten verankern.

»Wir wollen Witten kulturell ausbauen«,

erklärt Antonia Rohwetter, Studentin für

Kulturreflexion. »Hierzu organisieren wir

Studentenpartys, aber auch kulturelle Veranstaltungen,

die jedermann besuchen

kann.« Und dazu gehört alles, was gefällt:

Konzerte, Lesungen, Theater und, und,

und! »Wir sind offen für jegliche Vorschläge«,

ergänzt die Medizinstudentin Anika

Lübke. »Und dabei scheuen wir uns nicht,

Veranstaltungen zu organisieren, die vielleicht

nur drei oder vier Leute anlocken.

Für uns ist es essentiell, jeden einzelnen

Geschmack zu bedienen und nicht nur die

große Masse.«

Abwechslung auf

drei Etagen

Und in der Tat: Die

Räumlichkeiten des

Unikat bieten jede

Menge Platz für ein

abwechslungsreiches

Programm. »Seit

2011 sind wir in der

Westfalenstraße 19«,

berichtet die Medizinstudentin

Maxie

Zwerenz. »Ganze

drei Etagen stehen

uns hier zur Verfügung.

Im Keller be-

Die Wittener Schreibwerkstatt stellt im ›Wohnzimmer‹

öffentlich ihre Ergebnisse vor.


findet sich der Unikat-Club – mit Partybeleuchtung

und genügend Spielraum für

DJs und Tanzwillige. Im Erdgeschoss ist

das mit Sofas ausgestattete ›Wohnzimmer‹,

das sich mit Lounge-Ambiente und

toller Akustik bestens für Konzerte eignet.

Zudem verfügen wir über ein Malatelier

sowie einen mit Spiegeln ausgekleideten

Tanzsaal, in dem Yoga- und Taekwondo-

Kurse stattfinden.« Aber das Gebäude hat

noch mehr zu bieten – zumindest zukünftig!

»Wir planen einen Konferenzraum, der

von uns, aber auch von Studenten unterschiedlichster

Studiengänge genutzt werden

kann«, so Antonia Rohwetter. »Beispielsweise

für Teamsitzungen oder

Blockseminare. Potentiell denkbar wäre

auch die Einrichtung eines Schlafzimmers

für Gastdozenten.«

Immer auf der Suche nach Sponsoren

Angesichts dieser kulturellen Vielfalt stellt

sich eine Frage: Wie wird das alles finanziert?

»Bei uns an der Uni gibt es seit mehreren

Jahren den sogenannten ›Markt der

Möglichkeiten‹«, erklärt Anika Lübke.

»Neuzugänge können sich hier zu Semesterbeginn

über die jeweiligen Studieninhalte

informieren. Bei dieser Gelegenheit

organisieren wir auch eine große Party –

quasi als Begrüßung! Dabei kommt meist

auch ein wenig Geld zusammen, das wir

Taekwondo im Spiegelsaal

Hier darf gestöbert werden!

Handgesponnene Wolle, Sockenwolle, Effektgarne,

Wolle zum Spinnen und Filzen, Schafmilchseife, Schafund

Babylammfelle, Fahrradsattelbezüge, Deko- und

Kuschelschafe, Geschenkartikel.

Märchenfrühling

Tel.: 0 23 02 / 1 79 73 81

21. März · 19.30 Uhr · Frau Brauckmann und Öffnungszeiten:

Frau Bratfisch vom Märchenforum erzählen

Sa, 9.30–13 Uhr

lebenskluge Märchen und Geschichten.

für unsere Projekte verwenden können.

Mitunter greift uns auch die Fakultät für

Kulturreflexion finanziell unter die Arme.

Ansonsten sind auch wir stets auf der Suche

nach Sponsoren, die unsere Projekte

unterstützen.«

›Urban-Gardening‹

Eines dieser Projekte, das demnächst in

Angriff genommen wird, nennt sich ›Urban-Gardening‹.

Dahinter steckt die Idee,

Mo-Fr, 9.30–13 Uhr & 15–18 Uhr

Mittwoch Ruhetag

Aus der Uni 73

Das Unikat: ein Treffpunkt der Reflexion – und der

Ausgelassenheit

das Stadtbild Wittens grüner zu gestalten.

»Wir wollen urbane Räume mit Blumen

und Nutzpflanzen versehen«, erläutert

Antonia Rohwetter. »Hierzu wird eine

Freundin von uns mit ihrem Wohnwagen

auf unseren Hof ziehen. Rundherum wird

dann alles begrünt. So sollen beispielsweise

Kartoffeln in Autoreifen gedeihen.«

»Wir wollen den Wittenern ein Verständnis

für die Herkunft und den Anbau von

Lebensmitteln näher bringen«, betont Maxie

Zwerenz. »Aber auch dafür brauchen

wir noch viele fleißige Hände. Momentan

sind wir sieben bis zehn Leute. Jeder, der

gute Ideen mitbringt, ist herzlich willkommen.

Denn das Potential unserer Initiative

steckt in der Vielfalt ihrer Köpfe.«

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Telefon: 02302 12858

Fax: 02302 82516

E-Mail:

sovdwitten@t-online.de

Geschäftszeiten:

Dienstag:

08.00–15.00 Uhr

Mittwoch:

08.00–11.00 Uhr

Donnerstag:

08.00–15.00 Uhr

Samstag:

am 2. Samstag im Monat

08.00–11.00 Uhr

Wir lassen Sie

nicht allein!

Der SoVD ist seit Jahren die größte

Sozialorganisation in Witten. Zu den

Leistungen für unsere Mitglieder gehören

Beratung und Vertretung in sozialrechtlichen

Angelegenheiten (z. B.

Rente, Krankenversicherung, Pflege,

Hartz IV, GdB)

Vertretung der Interessen von Rentnern,

gesetzlich Krankenversicherten,

pflegebedürftigen und behinderten

Menschen auf politischer

Ebene

Information über alle gesetzlichen

Neuregelungen in der Sozialpolitik

durch Broschüren, Sozial-Infos, unsere

kostenlose Mitgliederzeitung,

Homepage und das Web-TV

Vergünstigungen bei unseren Kooperationspartnern

durch Ihre persönliche

SoVD-Card

eine Begegnungsstätte, Vorträge,

Feste und Ausflüge für unserer Mitglieder

vor Ort


Frühlingserwachen in der Messe Essen

›Haus Garten Genuss‹

Einen ersten Vorgeschmack

auf den Frühling

liefern Ideen rund

ums Renovieren, Modernisieren

oder Dekorieren

vom 13. bis 17.

Februar. Rund 250 Aussteller

zeigen angesagte

Lösungen für die Haus- und Gartengestaltung,

von farbenprächtigen Blumen und

Pflanzen über Wasserspiele, Outdoormöbel

und Grills bis hin zu Heimtextilien, Deko-

und Heimwerkerartikeln. Dazu locken

Speisen und Getränke aus unterschiedlichen

Regionen bei der Sonderschau ›Genuss

Spezial‹ vom 15. bis 17. Februar.

›Reise + Camping‹

Vom 27. Februar bis zum 3. März 2013

zieht NRWs größte Urlaubsmesse ganze

Heerscharen von Camping- und Reisefans

in die Messehalle. Über 1.100 Anbieter

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Zum dritten Mal

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• seit Sommer 2008

• in Zusammenarbeit mit Global Hail

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präsentieren vielfältige Urlaubsziele vom

Schwarzwald bis Skandinavien. Hotels, Ferienclubs,

Fluglinien und Freizeitparks

stehen ebenso im Blickpunkt wie Caravans

und Wohnmobile, Zelte und Zubehör. Besucher

der ›Reise + Camping‹ haben mit

ihrer Eintrittskarte Zutritt zur parallel

stattfindenden Messe ›Fahrrad Essen‹.

›Fahrrad Essen‹

Die beliebte Freizeitmesse, die aufgrund

des großen Besucherinteresses auf vier Tage

verlängert wurde, findet in diesem

Frühjahr vom 28. Februar bis 3. März

Dies & Das 75

Im Februar zieht das Frühjahr in die Messe Essen ein, wenn die Frühlings- und Freizeitmesse ›Haus Garten

Genuss‹ ihre Tore öffnen. Lust auf Urlaub machen im Anschluss die ›Reise + Camping‹ sowie die

›Fahrrad Essen‹. Eine gute Gelegenheit, um die schönsten Wochen des Jahres zu planen!

statt. Hobby-Radler

freuen sich über ein

buntes Angebot an Rädern,

Radsport-Zubehör

und Radtouristik auf

16.000 Quadratmetern.

Neben Stadträdern und

Trekkingbikes werden

Spezialräder wie Tandems,

Falt-, Lasten- oder Liegeräder sowie

Räder für Menschen mit Handicap vorgestellt.

Auf verschiedenen Parcours können

die Fahrzeuge mit oder ohne Elektromotor

direkt vor Ort getestet werden.

ACHTUNG: Wir verlosen pro Event 5 x 2 Tickets.

Einfach bis zum 10.02.13 eine Email mit dem

Titel der jeweiligen Messe an info@stadtmag.de

schicken.

www.fruehlingsmesse.de

www.reise-camping.de

www.fahrrad-essen.de


76

Rainer Sturm / Pixelio

Dies & Das

Vorsorge besser

als Nachsorge!

Krankheit und Alter – keine Themen,

mit denen wir uns gerne beschäftigen,

erst recht nicht nach Feierabend. Doch

gibt es Entscheidungen, die niemand

für uns treffen kann und die man nicht

aufschieben sollte. Wer frühzeitig vorsorgt,

ist ›im Falle des Falles‹ auf der sicheren

Seite.

Wer soll meine Interessen vertreten, wenn ich aus gesundheitlichen

Gründen nicht dazu in der Lage sein sollte? Welche Möglichkeiten

gibt es, eine Vertrauensperson entsprechend zu bevollmächtigen?

Wie kann ich verhindern, dass eine andere Person als

Betreuung für mich bestellt wird? Mitarbeitende der Betreuungsbehörde

der Stadt Witten und des Betreuungsvereins beim Caritas-Verband

geben kompetent die wichtigsten Informationen über

Vollmacht, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung.

Anmeldung erwünscht!

›Selbstbestimmt vorsorgen für Krankheit und Alter‹

Infoveranstaltung

14.02., 18–20.15 Uhr, VHS-Seminarzentrum

Ränkespiel in Venedig

Masken, Karnevalsstimmung, geschäftiges Treiben am Canale

Grande, Serenaden und Liebesabenteuer: Das ist die Nacht in Venedig.

Die flirrende Atmosphäre spiegelt sich in der unbeschwerten

und heiteren Musik bestens wieder und macht die Operette zu

einem der meistgespielten Werke von Johann Strauß.

Im Sog des Augenblickes geraten die Gefühle hinter den fantasievollen

Verkleidungen gehörig durcheinander: Da ist der Frauenheld

Herzog von Urbino, der sich diese Nacht für ein Schäferstündchen

mit Barbara, der Frau des Senators Delacqua,

auserkoren hat. Der Senator will seine Frau mit Hilfe von Caramello

mit der Gondel in Sicherheit bringen und dem Herzog stattdessen

deren Zofe unterschieben. Doch am Ziel kommt Barbara

nie an ... Die Kammeroper Köln inszeniert das bunte Treiben von

Trug, Täuschung und Verwechslung auf der Saalbau-Bühne.

Heitere Walzer, fröhliche Polkas und beschwingte Melodien begleiten

die heiße Liebesjagd durch die Lagunenstadt. Über Eifersucht

und Ränkespiele siegt am Ende der Karneval.

›Eine Nacht in Venedig‹. Operette von Johann Strauß

23.+24.02., je 17 Uhr

Veranstaltung der Theatergemeinde Volksbühne

Ruth Rudolph / Pixelio


Sudoku

einfach schwierig

6 1 9

4 8 2 7

1 3 6

8 9 7 5

7 5 4

4 6 8

9 7 1

2 4 9 8

6 5 9

Schmunzelecke

Jaqueline liegt seekrank an Deck des Traumschiffes im Liegestuhl.

»Herr Kapitän, ist das da hinten Land?«

»Nein, Madame, das ist der Horizont.«

»Gut, immer noch besser als Wasser.«

»Warum hat Dr. Schulz seinen Sohn eigentlich Hamlet genannt?«

»Sein oder nicht sein, das ist hier die Frage.«

»Wie macht man eigentlich Netze?«, fragt ein Tourist den alten

Seemann.

»Das ist ganz einfach«, brummt er, »man nimmt viele Löcher und

knotet sie zusammen.«

Geschenktipp für Verliebte

Der Valentinstag am 14. Februar nähert sich mit großen Schritten

und wie jedes Jahr stellt sich die Frage nach dem passenden Geschenk.

Blumen und Pralinen sind nicht sehr einfallsreich und

für den Partner sollte es schon etwas ganz Besonderes sein. Über

eine ›Schlemmerreise mit Gutscheinbuch.de‹ freut sich Ihr Schatz

auch noch lange nach dem 14. Februar.

Mit dem blauen Gutscheinbuch für den Kreis Ennepe-Ruhr können

Paare gemeinsam neue Restaurants entdecken oder Zweisamkeit

bei ausgewählten Freizeitaktivitäten genießen – wobei lediglich

eine Person zahlt. Wie wäre es zum Beispiel

mit einem romantischen Candle-Light-Dinner, einer

entspannten Massage in der Wellness-Oase

oder einem gemeinsamem Theaterabend? Und

dies sind nur einige von vielen Vorschlägen für

das besondere Erlebnis zu zweit!

www.gutscheinbuch.de

Wir verlosen drei Gutscheinbücher ›Kreis Ennepe-Ruhr‹.

Schicken Sie bis zum 14.02.13 eine Email an info@stadtmag.de,

Betreff: Schlemmen.

5 1 9

7 2

4 2 1

2 6 4

4 5 9 7

3 8 5

5 3 1

9 6

1 9 8

Flughafen Dortmund, Zoll. »Öffnen Sie bitte Ihren Koffer.«

»Aber ich habe gar keinen Koffer.«

»Egal, Vorschrift ist Vorschrift.«

Rätselspaß 77

1 4 3 2 6 5 8 9 7

2 7 9 4 1 8 3 6 5

5 8 6 9 7 3 4 2 1

9 5 1 3 8 2 7 4 6

7 6 4 5 9 1 2 3 8

3 2 8 7 4 6 5 1 9

6 3 7 8 2 9 1 5 4

4 9 2 1 5 7 6 8 3

8 1 5 6 3 4 9 7 2

Sudoku einfach

Auflösung aus Ausgabe 82

2 1 5 7 3 6 4 9 8

6 7 9 2 8 4 3 1 5

4 3 8 1 9 5 7 6 2

1 4 2 3 5 8 9 7 6

7 9 3 6 2 1 8 5 4

8 5 6 4 7 9 1 2 3

5 2 4 9 1 3 6 8 7

9 6 7 8 4 2 5 3 1

3 8 1 5 6 7 2 4 9

Sudoku schwierig

Auflösung aus Ausgabe 82

Bilden Sie aus folgenden Buchstaben

ein Wort:

PREISrätsel

Schreiben Sie Ihre Lösungen auf eine Postkarte (mit Ihrem Absender

und Ihrer Telefonnummer) und senden Sie diese bis zum 12.03.2013

an den

Correctum Verlag,

Postfach 40 08, 58426 Witten

oder per E-Mail an info@stadtmag.de

Sollte mehr als eine richtige Lösung eingehen, entscheidet das Los.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Teilnahmeberechtigt sind alle

MitbürgerInnen, ausgenommen MitarbeiterInnen des Verlages und

deren Angehörige.

Rätselfragen

A O F

F K E

R L T

Auflösung aus Ausgabe 82:

FLUGHAFEN

1. Wie wird die Süßkartoffel in Neuseeland bezeichnet?

2. An welcher Schule hat Lena Kücük ihr Abi gemacht?

3. Wann erreichte der erste planmäßige Zug unsere Stadt?

Gewonnen

Gewinner unseres letzten Preisrätsels ist Birgit Schultz.

Ihr Gewinn geht ihr per Post zu.


78

Termine & Veranstaltungen

MUSIK · THEATER

KLEINKUNST

31.01., 20 Uhr WERK°STADT

Thomas Koch ›Ein Mann liest zurück‹

01.02., 19.30 Uhr WERK°STADT

›Rudelsingen‹ · Karaoke für alle

01.02., 19.30 Uhr Saalbau Witten

›I Virtuosi di Paganini‹

Konzert eines Streichorchesters

01./02./03.02., je 19.30 Uhr Ruhrbühne Witten

›Leckerchen vom Plattenteller‹

Aus 40 Jahren Musikgeschichte

02.02., 20 Uhr Saalbau Wtten

BECKMANN & BAND

›... verrenkter Geist, verrenkte Glieder ...‹

02.02., 20 Uhr Saalbau Witten

Musical Highlights –

Die Musical Gala der Extraklasse

02.02., 20 Uhr Maschinchen Buntes

SocietyBe · Konzert

03.02., 17 Uhr Johanneskirche

›Erschallet ihr Lieder‹

Konzert

03.02., 18 Uhr Ruhrbühne Witten

›Leckerchen vom Plattenteller‹

Aus 40 Jahren Musikgeschichte

05.02., 15.30 Uhr Saalbau Witten

☺ ›Rumpelstilzchen‹ · Schauspiel

06.02., 16 Uhr Saalbau Witten

☺ ›Die Brüder Löwenherz‹ · Schauspiel

06.02., 20 Uhr Maschinchen Buntes

Sackville Street · Konzert

07.02., 20 Uhr WERK°STADT

Abdelkarim ›Zwischen Ghetto und Germanen‹

Comedy

08.02., 20 Uhr Maschinchen Buntes

Rhythm`n Blues mit der Overback Bluesband

09.02., 20 Uhr Maschinchen Buntes

Karneval mit den Crowns

Wittens garantiert älteste Beatband – Kult!

10.02., 19 Uhr WERK°STADT

›ArtOrt‹ · Kleinkunst-Mix-Show

13.02., 20 Uhr Haus Witten

Best of NRW – Konzertzyklus

13.02., 20 Uhr

Maschinchen Buntes

Fragile Matt:

Folk vom Feinsten

14.02. +15.02., je 20 Uhr Saalbau

Leipziger Pfeffermühle:

›Drei Engel für Deutschland‹

Comedy

15.02., 19.30 Uhr Ruhrbühne Witten

›Leckerchen vom Plattenteller‹

Aus 40 Jahren Musikgeschichte

15.02., 20 Uhr

Maschinchen Buntes

Extremely Normal

Rock und Pop

aus Rheinland-Pfalz

15 + 16 + 17.02., je 19 Uhr WERK°STADT

›Benefiz‹ · Schauspiel

18.02., 20 Uhr Maschinchen Buntes

Folkclub (Photo: Pollert)

19.02., 19.30 Uhr Saalbau Witten

Afrika-Night

Magisch-sinnliches Ereignis vom schwarzen

Kontinent

20.02., 20 Uhr Maschinchen Buntes

49Blues · Konzert

20.02., 20–22.15 Uhr Haus Witten

Die Leseecke

21.02., 20 Uhr Maschinchen Buntes

›Duo Wort und Klang‹

Christine Laurenz und Beate Telgheder

22.02., 19.30 Uhr Saalbau Witten

Quasi Fantasia

Form-Spiele von Beethoven bis heute

22.02., 20 Uhr Maschinchen Buntes


= Tipps für Kids und Familien

›schönschön‹

countrygerockte Reggaepolka

23.03., 20 Uhr Saalbau Witten

›Funky! Sexy! 40!‹

Michael Steinke

23 + 24.02., je 17 Uhr Saalbau Witten

›Eine Nacht in Venedig‹

Theatergemeinde Volksbühne e.V.

25.02., 19.30 Uhr Saalbau Witten

Clavigo

28.02., 20 Uhr WERK°STADT

Ehnert vs. Ehnert: ›Küss langsam‹

Schauspiel

28.02., 20 Uhr Maschinchen Buntes

›Erzähltheater – Wasserfrauen‹

28.02., 20 Uhr Saalbau Witten

›Volle Pflegekraft voraus‹

Sybille Bullatschek

01. + 02.03., je 19 Uhr WERK°STADT

›Benefiz‹ · Schauspiel

01.03., 20 Uhr WERK°STADT

John Doyle ›Die Welt ist eine Bandscheibe‹

Comedy

06.03., 20 Uhr Saalbau Witten

1LIVE – Die Tony-Mono-Worldtour

09.03., 19 Uhr WERK°STADT

Sven Hamers

Konzertabend mit Multiinstrumentalisten

10.03., 15 Uhr WERK°STADT

☺ Torben Meybauer ›Wirklichkeit & Phantasie‹

Zauberkünstler

14.03., 20 Uhr WERK°STADT

Poetry Slam

15.03., 20 Uhr Saalbau Witten

Bernd Stelter ›Mundwinkel hoch‹

23.03., 20 Uhr Café Cuba

Jazzclub Witten

Denise Kiree-Sebastian Wiemhöfer-Quartett

Ihr Stadtmagazin liegt bei

allen unseren Anzeigenkunden

und vielen öffentlichen Stellen

für Sie bereit!


WISSEN · VORTRAG · VHS

05.02., 10–16 Uhr Uni Witten – Herdecke

Beratung zu EU – Fördermitteln und – Anträgen

06.02., 19–20.30 Uhr Haus Witten Kinosaal

Wasservögel im Ruhrtal

06.02., 20–21.30 Uhr VHS-Kiosk

Federstrophen und Wolkenzeilen

Musikalisch-poetischer Abend

14.02., 18–20.15 Uhr VHS-Seminarzentrum

Selbstbestimmt vorsorgen für Krankheit und Alter

21.02., 18–21 Uhr VHS-Seminarzentrum

WeinLese Frankreich

21.02., 19 Uhr Zeche Nachtigall

›Glas für die Welt – aus Witten und Jena‹

21.03., 18–21 Uhr VHS-Seminarzentrum

WeinLese Italien

21.03., 19 Uhr Zeche Nachtigall

›Albert Renger – Patzsch

Vortrag von Rolf Sachsse, Fotograf

und Designhistoriker

DIES + DAS

31.01., 18 + 20 Uhr Haus Witten

›Robot & Frank‹

Kino

01.02., 20 Uhr Maschinchen Buntes

Ü44-Party

03. + 24.02., 14.30 Uhr Zeche Nachtigall

›Der Weg in die Tiefe‹

Themenführung zu Bergbau im Ruhrtal des 19.

Jahrhunderts

03.02., 15 Uhr Märkisches Museum Witten

Öffentliche Führung

03.02., 17 Uhr Saalbau Witten

Himmelwärts ›Marathon zu Gott‹

Gottesdienst

04.02., 20 Uhr Maschinchen Buntes

Blue Monday Session

Musikersession

06.02., 20 Uhr WERK°STADT

›MittNight 3.0‹

dance.drink.lounge

07.02., 18 Uhr WERK°STADT

›Ladies Night!‹ · Weiberfastnacht

07.02., 18 + 20 Uhr Haus Witten

›Angels’ Share‹ · Kino

07.02., 20 Uhr Maschinchen Buntes

Weiberfastnacht: Disco mit DJ Daisy

08.02., 19 Uhr WERK°STADT

All in One · Party

09.02., 11–15.30 Uhr Zeche Nachtigall

›Hauerschicht‹

Grubenfahrt in die Vergangenheit

09.02., 13–15 Uhr MOBA / Ruhrstraße 3

Wir bauen, reparieren und testen funkferngesteuerte

Autos und Hubschrauber

10.02., 14.30 Uhr Zeche Nachtigall

›Unter Dampf‹

Vorführung der Fördermaschine

10.02., 15 Uhr WERK°STADT

☺ Familienkarneval

11.02., 20 Uhr Maschinchen Buntes

Karaoke-Deluxe

12.02., 15 Uhr Stadtteilbibliothek Annen

☺ Vorlesestunde: ›Bunt und lustig‹

13.02., 20 Uhr WERK°STADT

›MittNight 3.0‹

dance.drink.lounge

16.02., 15–17.30 Uhr Zeche Nachtigall

›Lampenschicht‹

Programm zur Geschichte der Grubenlampe

16.02., 21.30 Uhr WERK°STADT

›Latin Grooves‹

Salsa Party

17.02., 11 Uhr WERK°STADT

☺ Familientrödelmarkt

20.02., 20 Uhr WERK°STADT

›MittNight 3.0‹

dance.drink.lounge

22.02., 20 Uhr WERK°STADT

ROOTS – Party

23.02., 11–15.30 Uhr Zeche Nachtigall

›Hauerschicht‹

Grubenfahrt in die Vergangenheit

25.02., 20 Uhr Maschinchen Buntes

Offenes Rock- und Pop-Chorsingen mit Hausband

26.02., 15–17 Uhr Zeche Nachtigall

☺ ›Zechen Safari‹

03.03., 11–16 Uhr Zeche Nachtigall

☺ RatzFatz – Familien-Trödelmarkt

09.03., 13–15 Uhr MOBA / Ruhrstraße 3

Wir bauen, reparieren und testen funkferngesteuerte

Autos und Hubschrauber

10.03., 14 Uhr WERK°STADT

☺ Familiensonntag

10.03., 14.30 Uhr Zeche Nachtigall

›Kohlenschiffe auf der Ruhr‹

Themenführung rund um den Ruhrnachen Ludwig

Henz

15.03., 19–23 Uhr WERK°STADT

Nachttrödelmarkt

17.03., 11 Uhr WERK°STADT

Second Hand Modemarkt

19.03., 17–18 Uhr Zeche Nachtigall

›Sightjogging-Tour‹

Joggen durch das Muttental

23.03., 11–15.30 Uhr Zeche Nachtigall

›Hauerschicht‹

Grubenfahrt in die Vergangenheit

23.03., 19–01 Uhr

Saunanacht ›Feuer & Eis‹

Freizeitbad Heveney

23. + 24.03.

☺ Frühlingsmarkt

Haus Herbede

23.03., 16–22.45 Uhr Wittener Hauptbahnhof

Nacht-Haldenwanderung

Wandern als Erlebnis

24.03., 11–18 Uhr Zeche Nachtigall

☺ Muttentalfest

AUSSTELLUNG

16.02–15.03 Scenario

Kunst in der Halle

Das nächste Stadtmagazin erscheint Ende März. Redaktionsschluss ist am 12.03.2013

Termine & Veranstaltungen 79

Zwischen Ghetto

und Germanen

Abdelkarim

Ostwestfälische Comedy mit Migrationshintergrund:

Abdelkarim, junger Marokkaner

aus der Bielefelder Bronx, spricht

über Träume und Schäume, seine Karriere

an einer Hauptschule, die Rapszene, virtuelle

Netzwerke und Kunstlederjacken.

Seinen ersten Auftritt hatte Abdelkarim

2007 im Kölner Wohnzimmertheater. Inzwischen

wurde der sympathische Senkrechtstarter

mehrfach ausgezeichnet und

steht als Stammgast verschiedener TV-

Formate im Rampenlicht. Mit seinem Programm

›Zwischen Ghetto und Germanen‹

will er nun auch das Comedy- und Kabarettpublikum

der Wittener WERK°STADT

überzeugen.

Laudator Ottfried Fischer beim hölzernen

Stuttgarter Besen: »Abdelkarim sieht nur

aus wie Stand-up-Comedy. Aber wenn er

seinen Alltag humoristisch verarbeitet

wird’s ganz von selbst politisch. Weil er

weiß, was der Witz an seiner Sache ist,

braucht er auch keine Gesinnung obendrauf.

Ein Besen für den politischen Unterhaltungskünstler

Abdelkarim.«

Abdelkarim:

›Zwischen Ghetto und Germanen‹

07.02., 20 Uhr, WERK°STADT

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