Flexibler Oberbau - Infralab SA

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Flexibler Oberbau - Infralab SA

1.2 Die Messung mit dem FWD

Bei jedem Messpunkt werden durch 9

an einem Balken befestigte Sensoren,

9 Delektionen registiert. Der erste

Sensor liegtim Belastungszentrum, der

letzte in einem Abstand von ca. 1.8 m

in de Längsachse des Gerätes. Der

Messleiter steuert die ganze Mesung

über den Bildschirm und löst jeweils

zwei Belastungen vor der definitiven

Speicherung des Messignals. Das

Ergebnis stellt die Aufnahme halben

Deformationsmulde (siehe Abbildung)

unter der Belastung einer halben

Standardachse dar. Ebenso werden

alle für die spätere Auswertung

nowendigen Parameter registriert, wie

z.B.:

- der Kontaktdruck unter der Platte

und die Gesamtlast,

- die Belastungsdauer in ms.

Ein wesentlicher Vorteil des FWD-

Gerätes, vorallem im Vergleich zu

anderen Geräten wie dem Benkelman-

Balken u.ä., ist seine Einsatzfähigkeit

auf starrem Oberbau (Betonbelag).

Dadurch, dass sich die Prüfung nicht

nur auf die punktuelle Messung der

Deflektion beschränkt, können

ebensogut wie bituminöse Beläge auch

diskontinuierliche starre Strukturen

(Betonplatten) untersucht werden. Die

"Bezugswerte" jeder Platte werden

durch eine Belastung in Plattenmitte

ermittelt. Die Ergebnisse einer Prüfung

mit Belastung am Plattenrand oder in

der Plattenecke können dann mit den

Ergebnissen in Plattenmitte verglichen

werden. Die nebenstehende Abbildung

zeigt das Prinzip der Belastung am

Plattenrand oder in der Plattenecke.

Beschreibung des FWD-Messgerätes

Flexibler Oberbau

m = Fallgewicht

k = Federkonstante

h = Fallhöhe

9 Sensoren

Starrer Oberbau

9 Sensoren

Deflektionsmulde

m = Fallgewicht

k = Federkonstante

h = Fallhöhe

Deflektionsmulde

Die Möglichkeit der gleichzeitigen Messung sowohl auf der belasteten als auch auf der unbelasteten

Platte gestattet die Beurteilung der Lastübertragung und die Berechnung einer differentiellen Verformung

bei der Querfuge.

Zusammenfassend gesagt simuliert das FWD-Gerät die Durchfahrt eines Lastwagens mit 70 km/h und

registriert dabei die auftretende deformationsmulde auf einer Länge von eta 2 m Länge. Der Hauptzweck

dieser Prüfung besteht in der Messung der Reaktion der Strassenstruktur unter realistischen

Belstungsbedingungen um damit fundierte Aussagen über den strukturellen Zustand und über die

Fähigkeit zur Aufnahme der künftigen Verkehrsbelastung zu ermöglichen..

Version 1.0/2001 seite 2 von 5

Infralab S. A., Praz Roussy 3, CH - 1032 Romanel/Lausanne Tél. : (021) 732 13 37 Fax : (021) 732 13 95

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