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Ausgabe November 2011 > Download - Snowactive

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Das schweizer schneesportmagazin<br />

Doppelzimmer:<br />

fabienne Suter und Nadja Kamer<br />

hanDs-Up!<br />

Die raiffeisenfanaktion<br />

für Den schweizer<br />

nachwUchs.<br />

seite 66<br />

freestyle.ch:<br />

Gross aufgetrumpft<br />

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<strong>November</strong> <strong>2011</strong><br />

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Die GUnSt<br />

DeR StUnDe nUtZen<br />

Der schwache euro und der starke Franken vertragen sich<br />

schlecht. Das wissen wir nicht erst seit gestern. Die auswirkungen<br />

sind verschieden. Für die Konsumenten hat<br />

diese Konstellation vor allem vorteile. einkäufe im nahen ausland<br />

sind nun noch um einiges günstiger.<br />

Ferien im ausland werden auch günstiger. ob westlich, nördlich,<br />

östlich oder südlich: Unsere nachbarn im euro-Raum nutzen<br />

die Gunst der Stunde und ködern uns mit noch attraktiveren angeboten.<br />

als der Dollar vier bis fünf Mal soviel wert war wie unser Franken,<br />

das englische Pfund sogar noch höher bewertet, überrannten<br />

US-Bürger und engländer unser Sommer- und wintersportland<br />

in Scharen. Für sie waren die Zeche für Zimmer und Suiten<br />

eines Fünf-Sterne-Hotels ein Klax. Für uns Schweizer waren sie<br />

verlockend, aber zumeist unerschwinglich.<br />

Jetzt sind wir am längeren Hebel, könnte man meinen. es gibt<br />

aber bekanntlich auch bei diesem Spiel Gewinner und verlierer.<br />

Letztere finden wir vor allem im tourismus. Der starke Franken<br />

verdirbt die Freude auf Ferien in der Schweiz für ausländer, bisweilen<br />

auch für uns. Und während unsere nachbarn munter an<br />

der Preisspirale drehen, überlegt sich die Schweizer Hotellerie,<br />

wie sie diese eurokrise überstehen kann.<br />

wenn die nachfrage sinkt, muss das angebot attraktiver gemacht<br />

werden. Das wäre eine logische Folge. Marktwirtschaftlich<br />

gesehen ist sie natürlich keine so gute. aber an einem Preisgefüge<br />

festhalten, das in doch vielen Fällen nicht unbedingt mehr<br />

mit dem angebot übereinstimmt, ist ganz bestimmt keine vorwärtsstrategie.<br />

Die eurokrise ist aber für den Schweizer tourismus eine<br />

chance – die Möglichkeit, die einzigartigkeit und vielfalt unseres<br />

alpenlandes wieder einmal ganz besonders hervorzustreichen<br />

– gepaart mit einem wirklich attraktiven angebot. Das wär schon<br />

für uns Schweizer eine verlockung. in Zusammenarbeit mit<br />

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Editorial<br />

Schweiz tourismus bieten wir ihnen in den nächsten ausgaben<br />

einblicke in eine vielleicht nicht so bekannte Schweiz.<br />

Sie halten die erste ausgabe <strong>Snowactive</strong> der neuen Saison in<br />

der Hand. wir stimmen Sie gerne ein auf einen hoffentlich weissen<br />

und kalten winter. auf jeden Fall haben wir für Sie eine interessante<br />

neuigkeit: ab sofort bietet ihnen <strong>Snowactive</strong> als erstes<br />

Schneesportmagazin eine digitale iPad-version an. videoclips<br />

und stimmungsvolle Bildstrassen machen das virtuelle Blättern<br />

zu einem besonderen erlebnis. wo auch immer Sie sich gerade<br />

befinden.<br />

Laden Sie sich noch heute das kostenlose app von <strong>Snowactive</strong><br />

herunter und dann ab ins virtuelle vergnügen!<br />

Joseph weibel<br />

chefredaktor <strong>Snowactive</strong><br />

j.weibel@snowactive.ch<br />

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<strong>Snowactive</strong> NovEmbEr <strong>2011</strong> 1


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<strong>Snowactive</strong><br />

weltcuP-auFtakt<br />

in SÖlDen<br />

Im Gegensatz zur Formel 1 treten im<br />

Skisport noch immer Länderteams aufeinander.<br />

Das Duell Österreich–Schweiz<br />

gehört zu den Klassikern. Aber Geheimnisse<br />

zwischen den Teams gibts keine<br />

mehr.<br />

26<br />

rubriken<br />

Magazin 49<br />

People 56<br />

Gipfeltreffen 62<br />

Schlusspunkt 80<br />

Das s chweizer s chneesportmagazin<br />

Doppelzimmer:<br />

freestyle.ch:<br />

fabienne Suter und Nadja Kamer Gross aufgetrumpft<br />

hanDs-Up!<br />

Die raiffeisenfanaktion<br />

für Den schweizer<br />

nachwUchs.<br />

seite 66<br />

titelbild:<br />

Carlo Janka und Elias<br />

Ambühl – beides Bündner<br />

und beide erfolgreich.<br />

Einer im alpinen Ski -<br />

z irkus, der andere in<br />

den Freeski-Disziplinen.<br />

Foto: Erik Vogelsang<br />

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<strong>November</strong> <strong>2011</strong><br />

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in der Zentralschweiz.<br />

inhalt<br />

8 Doppelzimmer<br />

Fabienne Suter und Nadja Kamer.<br />

12 Swiss-Snowboard Girls<br />

Ein Projekt mit ersten Erfolgen.<br />

13 freestyle.ch<br />

Gross aufgetrumpft.<br />

18 ausbildung<br />

Neustrukturierung der Trainerausbildung.<br />

6 urs winkler<br />

Funktionär im Dienste der Athleten.<br />

26 carlo Janka und elias ambühl<br />

Zwei Bündner auf unterschiedlichen Pisten.<br />

34 weltcup-auftakt in Sölden<br />

Keine Trainingsgeheimnisse zwischen der Schweiz und Österreich.<br />

46 Die neuen Skis im rennsport<br />

Sicherheit geht vor.<br />

54 malbun<br />

Idyllische Skistation im «Ländle».<br />

58 bernhard russi<br />

Gedanken zur Entwicklung des Skirennsports.<br />

72 lilian kummer und Daniel caduff<br />

Zwei Skiprofis organisieren Schnee-Events der anderen Art.<br />

Nie mehr schwere und schmerzende Füsse!<br />

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<strong>Snowactive</strong> november <strong>2011</strong>


<strong>Snowactive</strong> goeS digital<br />

Seit rund 45 Jahren erscheint das Schweizer<br />

Schneesportmagazin <strong>Snowactive</strong> pünktlich<br />

zum Start der wintersaison und berichtet<br />

mit spannenden Reportagen, interessanten<br />

interviews und faszinierenden Bildern über<br />

das gesamte geschehen rund um den Schneesport<br />

– immer in gedruckter Form. ab sofort<br />

steht das Magazin auch als digitale iPad-<br />

version im app Store zum download bereit<br />

und bietet dem leser interessante Zusatznutzen<br />

mit videoclips, ausgedehnten Fotostrecken<br />

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hoRiZontal ScRollen<br />

von einem artikel zum nächsten<br />

innovationsgeist ist in der wintersportindustrie kein<br />

Fremdwort. und um hier Schritt zu halten, gibt es<br />

<strong>Snowactive</strong> als erstes Schneesportmagazin jetzt neu<br />

auch in digitaler Form. die inhalte aus dem gedruckten<br />

Magazin werden zu jeder ausgabe für die iPad-version<br />

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<strong>Snowactive</strong> november <strong>2011</strong> 5


Urs Winkler<br />

im DienSte Der athleten<br />

> Text: richard hegglin<br />

> Foto: andy mettler<br />

er übt kritik – akzeptiert sie<br />

aber auch. Als Funktionär ist<br />

Urs Winkler ein Quereinsteiger,<br />

als ehemaliger konditionstrainer<br />

von swiss-ski und rektor des<br />

sportgymnasiums Davos dank<br />

seinem riesigen know-how und<br />

der hohen sozialkompetenz ein<br />

idealfall fürs Präsidium.<br />

6<br />

<strong>Snowactive</strong> november <strong>2011</strong>


in ein analytisch denkender<br />

mensch», sagt winkler über<br />

«Ich<br />

sich, «aber einer, der nicht nur<br />

Probleme aufdecken will, sondern immer<br />

nach lösungen sucht – stets im Sinne der<br />

athleten.» alles für den athleten – das ist<br />

seine maxime: «Der athlet stellt sich tagtäglich<br />

grossen herausforderungen. Deshalb<br />

müssen wir trainer und Funktionäre<br />

bereit sein, das System immer wieder kritisch<br />

zu hinterfragen, um immer besser zu<br />

werden, den athleten eine optimale Unterstützung<br />

zu geben und ‹das Produkt› stetig<br />

weiterzuentwickeln.»<br />

Dass das image der Funktionäre in den<br />

medien und der Öffentlichkeit nicht immer<br />

das beste ist, kann er nachvollziehen: «ich<br />

verstehe, wenn auch athleten das manchmal<br />

so empfinden. als kleiner Kondi-trainer<br />

habe ich ja einst ähnlich reagiert. man<br />

glaubt, die Funktionäre kämen immer nur<br />

bei schönem wetter und sässen dann im<br />

viP-Zelt. oft spüre ich aber auch anerkennung,<br />

vor allem im direkten Gespräch mit<br />

den athleten.»<br />

im letzten winter lösten einige entscheide<br />

des Präsidiums einigen wirbel<br />

aus. «es war eine schwierige Phase», bekennt<br />

winkler, «insbesondere für den Präsidenten<br />

Urs lehmann, weil ein teil der<br />

Kritik direkt auf den mann zielte. Für mich<br />

ist Urs, mit seinem wissen und seiner<br />

leistungsbereitschaft, ein Glücksfall für<br />

den Schweizer Skisport. wir haben sicher<br />

auch Fehler gemacht, insbesondere in der<br />

Kommunikation. Doch hatten wir das<br />

Glück, über hervorragende athleten zu<br />

verfügen. obwohl die weltmeisterschaften<br />

in Garmisch und oslo nicht wünschgemäss<br />

liefen, kam nie Panik auf wie nach<br />

Bormio 2005.»<br />

winkler war selbst einmal an einer wm<br />

dabei, als es beinahe eine nullnummer<br />

absetzte. 1993 in morioka, als eben dieser<br />

Urs lehmann mit der Goldmedaille in der<br />

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abfahrt die Schweiz von der totalen Pleite<br />

rettete. Drei Jahre war eth-turn- und<br />

Sportlehrer winkler Konditionstrainer der<br />

Ski-nationalmannschaft und so etwas wie<br />

der virtuelle Steuermann von weltcup-<br />

Gesamtsieger Paul accola im hintergrund.<br />

trotz unterschiedlichsten charakteren<br />

harmonierten die beiden Davoser vorzüglich<br />

zusammen. «Das war eine faszinierende<br />

und lehrreiche Zeit und eine glückliche<br />

Konstellation», erinnert sich winkler<br />

und spielt seine persönliche rolle herunter.<br />

«Paul war gesegnet mit einem irrsinnigen<br />

talent. Der Gesamtsieg war das<br />

ergebnis einer entwicklung über 10 oder<br />

15 Jahre, zu der viele leute ihren Beitrag<br />

geleistet hatten.» accola besass die tendenz,<br />

seine energie mit unnötigen Konfrontationen<br />

zu verschleudern – winkler<br />

bildete quasi die Pufferzone. «es wäre<br />

noch mehr drin gelegen, also habe ich<br />

meinen Job nicht optimal gemacht . . . »,<br />

stapelt er tief. noch heute haben winkler<br />

und accola regelmässig Kontakt. winkler<br />

sitzt im Stiftungsrat jener Stiftung, über<br />

die accola dem nachwuchs beträchtliche<br />

Summen zukommen lässt. «wir haben<br />

bezüglich Krafttraining oder wertigkeit<br />

von Schul- und Berufsausbildung nicht<br />

immer die gleiche meinung, auch politisch<br />

nicht – aber wir haben immer noch ein<br />

sehr gutes verhältnis», merkt winkler<br />

schmunzelnd an.<br />

15 Jahre ist winkler nun schon rektor<br />

des Sportgymnasiums Davos, seit dessen<br />

Gründung im Jahr 1997. nach einer vorlauten<br />

Äusserung, man brauche für die<br />

Gründung einer solchen Schule doch nicht<br />

zehn Jahre, war er seinerzeit zum Projektleiter<br />

ernannt worden – und später zum<br />

rektor. « ich konnte das in den Grundzügen<br />

vorhandene Projekt weiterentwickeln<br />

und musste innerhalb eines halben Jahres<br />

25 Schüler finden.» ausgerechnet der Skiverband<br />

bereitete ihm später eine «mass-<br />

Urs Winkler<br />

lose enttäuschung», als er Brig an Davos<br />

vorbei zum nationalen leistungszentrum<br />

erhob: «Das war einer der grössten tiefpunkte,<br />

wenn nicht Der tiefpunkt überhaupt,<br />

den ich im Sport erlebte. es war<br />

nicht nur die entscheidung an sich, sondern<br />

die art und weise, wie sie kommuniziert<br />

wurde.» Der damalige Präsident Duri<br />

Bezzola teilte diesen ausgerechnet an<br />

einer medienkonferenz des Davoser Sportgymnasiums<br />

mit, an dem winkler neue<br />

Sponsoren vorstellen wollte. Später buchstabierte<br />

Swiss-Ski zurück. «Drei leistungszentren<br />

entsprechen der föderalistischen<br />

Struktur der Schweiz besser»,<br />

findet winkler, «eine Fokussierung auf<br />

einzelne regionen birgt Probleme.»<br />

Zwischenzeitlich kokettierte er kurz mit<br />

dem neugeschaffenen Posten als Swiss-<br />

Ski-nachwuchschef. «weil die verweildauer<br />

eines rektors in der regel nicht 15<br />

Jahre beträgt», erklärt er. Doch der damalige<br />

Direktor Jean-Daniel mudry zeigte<br />

ihm die kalte Schulter. als Urs lehmann<br />

Präsident wurde, klopfte dieser unverzüglich<br />

bei winkler an, ob er sich vorstellen<br />

könne, im Präsidium mitzuarbeiten. er<br />

konnte: «Swiss-Ski war damals als trainer<br />

meine heimat. es war fast so etwas wie<br />

ein nachhausekommen.» Seit dem Frühjahr<br />

<strong>2011</strong> ist winkler, eben 50 geworden,<br />

als nachfolger von rené vaudroz auch<br />

mitglied der Dachorganisation Swiss<br />

olympic.<br />

winklers Führungsphilosophie basiert<br />

auf harter Diskussion und Konsens: «man<br />

kann nicht immer auf tutti gehen. manchmal<br />

lässt sich auch Stärke zeigen, indem<br />

man hin steht und sagt: Fehleinschätzung.<br />

Je mehr Führungsebenen man kennen<br />

lernt, umso mehr merkt man, dass es auch<br />

andere ansichten gibt. es ist faszinierend,<br />

auf strategischer ebene die optik des trainers,<br />

der ich einst war, einzubringen.»<br />

Stets zum wohle des athleten.


Text: Sandra Heiniger<br />

> Fotos: Keystone<br />

8<br />

Official Broadcaster<br />

| Doppelzimmer<br />

Fabienne Suter und Nadja Kamer sind professionelle<br />

Skifahrerinnen, die dank ihrem ehrgeiz und ihrem Talent<br />

seit einigen Jahren zu den besten Speed-Spezialistinnen im<br />

alpinen Weltcupzirkus gehören. Doch die beiden verbindet<br />

mehr als ihre gemeinsame leidenschaft zum Skifahren: Sie<br />

sind Trainingskolleginnen, «zimmergspänli», Freundinnen.<br />

Das Leben einer Skirennfahrerin ist<br />

alles andere als glamourös: Aufstehen<br />

zwischen 5.00 und 6.00 Uhr<br />

morgens. Trainings oder Rennen bis am<br />

frühen Nachmittag. Rückkehr ins Hotel.<br />

Mittagessen. Vielleicht reicht die Zeit für<br />

einen kurzen «Powernap». Doch wichtiger<br />

sind Auslaufen, Videoanalysen und Pressetermine,<br />

bevor der übliche Block Konditionstraining<br />

am Nachmittag ansteht. Anschliessend<br />

muss mit dem Servicemann<br />

die Materialwahl für den kommenden Tag<br />

besprochen werden. Nach der Teamsitzung<br />

gibts zwischen 20.00 und 21.00 Uhr<br />

das Nachtessen. Danach heisst es bereits<br />

wieder: Bettruhe!<br />

Für Nadja Kamer und Fabienne Suter<br />

laufen 200 von 365 Tagen im Jahr etwa so<br />

ab. 200 von 365 Tage im Jahr wohnen sie<br />

nicht zuhause, sondern irgendwo auf der<br />

Welt mit Trainern, Physiotherapeutin,<br />

Konditionstrainern, Servicemännern und<br />

Kolleginnen in einem Hotel. 200 von 365<br />

Tage teilen sich die beiden Schwyzerinnen<br />

ein Zimmer. Sie sind nicht bloss Trainings-,<br />

sondern auch Zimmerkolleginnen und<br />

Freundinnen.<br />

«Weisst du noch, Nadja?» Seit bald vier<br />

Jahren trainieren Fabienne Suter (Nationalmannschaft<br />

/ 1985 / SC Sattel-Hochstuckli)<br />

und Nadja Kamer (Nationalmann-<br />

schaft / 1986 / SC Schwyz) zusammen in<br />

der Trainingsgruppe Weltcup 2 von Swiss-<br />

Ski. Doch die Wege der beiden Innerschweizerinnen<br />

kreuzten sich schon viel<br />

früher: «Mit sieben oder acht Jahren trafen<br />

wir uns an einem Sporttag in Schwyz.<br />

Ich kann mich nur noch vage daran erinnern,<br />

doch ich bin mir sicher, dass wir es<br />

schon damals ziemlich lustig hatten», so<br />

Fabienne. Und Nadja ergänzt: «Danach<br />

trafen wir uns immer wieder an den JO-<br />

Rennen.» «Genau! Und später verbrachten<br />

wir kurzweilige und amüsante Stunden<br />

und Tage in den gemeinsamen Skilagern<br />

des ZSSV, weisst du noch, Nadja? Daran<br />

denke ich wirklich gerne zurück!» >


Doppelzimmer |<br />

SNOWACTIVe <strong>November</strong> <strong>2011</strong> 9


10<br />

Official Broadcaster<br />

| Doppelzimmer<br />

Nadja Kamer und<br />

Fabienne Suter:<br />

«Wenn es sein muss, stehen<br />

wir füreinander ein und helfen<br />

uns gegenseitig.»<br />

Ehrgeizig, locker, freundschaftlich. Heute<br />

gehören Fabienne Suter mit elf WC-<br />

Podestplätzen, darunter dre Siegen, und<br />

Nadja Kamer mit drei WC-Podestplätzen<br />

zur Weltspitze in den Speed-Disziplinen<br />

und zählen zu den Stützen des Schweizer<br />

Teams. Zusammen mit Pascale Berthod,<br />

Andrea Dettling, Kathrin Fuhrer und Marianne<br />

Kaufmann-Abderhalden trainieren<br />

sie unter der Leitung von Daniele Petrini<br />

und Ma nuel Gamper. «Unsere Gruppe harmoniert<br />

super», beschreibt Nadja die Zusammenarbeit<br />

in der Trainingsgruppe.<br />

«Wir sind alle sehr ehrgeizig, aber trotzdem<br />

ist eine natürliche Lockerheit da.»<br />

Und Fabienne ergänzt: «Jede macht<br />

ihren Job sehr gewissenhaft und konzentriert.<br />

Doch wenn es sein muss, stehen<br />

wir füreinander ein und helfen uns gegenseitig.»<br />

Innerhalb der jungen Trainingsgruppe<br />

nehmen die beiden Schwyzer Freundinnen<br />

als erfahrene und äusserst erfolgreiche<br />

Weltcup-Fahrerinnen eine zentrale Stellung<br />

ein. Sie ziehen ihre Teamkolleginnen<br />

mit und pushen sich gegenseitig. Obwohl<br />

Fabienne wie auch Nadja in erster Linie<br />

ehrgeizige einzelsportlerinnen sind, sehen<br />

sie ihre Freundin als Bereicherung im<br />

Trainings- und Rennalltag. «Zusammen<br />

mit Nadja kann ich auch trocknere Trainings<br />

auf eine lustige Art und Weise meistern»,<br />

so Fabienne. Doch auch in skitechnischer<br />

Hinsicht wissen die beiden Profis<br />

voneinander zu profitieren. Während Nadja<br />

es wie kaum eine Zweite versteht, den<br />

Skiern ihren Freiraum zu lassen und eine<br />

schnelle Piste herunterzugleiten, ist Fabiennes<br />

ausgefeilte Technik Vorbild für<br />

Nadja. Gemeinsam besprechen und analysieren<br />

die beiden eine Abfahrt oder einen<br />

Super-G und versuchen, sich bei schwierigen<br />

Stellen gegenseitig Tipps zu geben.<br />

«Vor den Rennen analysieren wir oft den<br />

Lauf und gehen die wichtigsten Stellen<br />

gemeinsam durch. Nach dem Rennen<br />

klopfen wir uns gegenseitig auf die Schultern,<br />

wenn wir erfolgreich waren. Bei einer<br />

Niederlage hilft uns unser ganz eigener,<br />

spezieller Humor, dies besser wegzustecken»,<br />

meint Fabienne.<br />

Zweihundert Nächte im selben Zimmer.<br />

Die Freundschaft von Suti und Nudle – so<br />

werden die beiden innerhalb des Teams<br />

genannt – ist von ihrer gemeinsamen Leidenschaft,<br />

dem Skifahren geprägt. Doch<br />

auch neben der Piste verbindet die beiden<br />

viel. «Während unserer gemeinsamen Zeit<br />

lachen wir oft über- und miteinander»,<br />

meint Nudle. «Fabiennes trockener Humor<br />

ist einmalig! Sie kann ja so lustig<br />

sein!»<br />

Zweihundert Tage im Jahr verbringen<br />

Fabienne und Nadja auf engstem Raum:<br />

Sie schlafen nebeneinander, gehen zusammen<br />

auf die Piste, unterstützen sich<br />

während dem Training oder rund ums<br />

Rennen und verbringen ihre knappe Freizeit<br />

gemeinsam mit Shoppen, Volleyballspielen,<br />

einem guten Film oder mit Tratsch<br />

und Klatsch bei einer warmen Honigmilch,<br />

bevor sie wieder nebeneinander einschlafen.<br />

Geht man sich da nicht manchmal auf<br />

die Nerven? «Nein, eigentlich kaum. Da<br />

wir beide anpassungsfähig und unkompliziert<br />

sind, funktioniert unser ‹Zimmerteilen›<br />

ausgezeichnet», erzählt Fabienne und<br />

Nadja fügt an: «Wenn man so viel Zeit zusammen<br />

verbringt, wie wir dies tun, ist es<br />

wichtig, dass man so sein kann, wie man<br />

ist. Das kann ich bei Fabienne.» <<br />

STecKbrieF<br />

Nadja Kamer<br />

Geburtstag: 23.07.1986<br />

Grösse: 181 cm<br />

Webseite: www.nadjakamer.ch<br />

liebstes rennen: Cortina d‘Ampezzo,<br />

St. Moritz<br />

liebstes essen: Fleisch und Gemüse vom<br />

Grill<br />

Hobbies: Volleyball, Jassen, Biken,<br />

Kollegen, kochen<br />

Nadja über Fabienne:<br />

An Fabienne bewundere ich, wie flink sie<br />

sich beim Fussball, Volleyball, Skifahren<br />

etc. bewegt.<br />

Fabienne nervt mich, wenn ihre «Chrot»<br />

sich auf meine Seite des Bettes verirrt.<br />

Fabienne hat immer ihre «Chrot» und eine<br />

Tasche voll Süssigkeiten dabei.<br />

Fabiennes Gewohnheit ist es, immer im<br />

richtigen Moment den richtigen Spruch zu<br />

bringen . . . Und viel zu telefonieren!<br />

Für die zukunft wünsche ich Fabienne,<br />

dass sie ihre natürliche Art behalten kann!<br />

Fabienne Suter<br />

Geburtstag: 05.01.1985<br />

Grösse: 168 cm<br />

Webseite: www.fabienne-suter.ch<br />

liebstes rennen: St. Moritz, Bormio<br />

liebstes essen: Cordonbleu mit Gemüse<br />

und Pommes<br />

Hobbies: Sport allgemein, Musik hören<br />

Fabienne über Nadja:<br />

An Nadja bewundere ich, wie sie sich trotz<br />

ihrer Angst vor schwierigen Pisten fürs<br />

Rennen aufputschen und dann ans Limit<br />

gehen kann.<br />

Nadja nervt mich eigentlich nie.<br />

Nadja hat immer einige Klatsch- und<br />

Tratsch-Heftli ihrer Mami mit dabei.<br />

Nadjas Gewohnheit ist es, wenn es ums<br />

essen geht, die erste zu sein.<br />

Für die zukunft wünsche ich Nadja<br />

Gesundheit, Glück, immer mal wieder ein<br />

feines essen, und dass ihre Träume in<br />

erfüllung gehen.


Meine Aufgaben bei Swiss-Ski bestehen<br />

darin, die Langlaufski von<br />

Dario Cologna optimal zu präparieren<br />

und meine Kollegen so zu unterstützen,<br />

dass die Schweizer Athleten noch<br />

besseres Material auf der Loipe zur Verfügung<br />

haben.<br />

ich arbeite bei Swiss-Ski, weil das Team<br />

sehr gut zu mir passt. Die Schweiz hat sehr<br />

starke Athleten, verfügt über ein professionelles<br />

Service-Team und ausgezeichnete<br />

Trainer.<br />

Schneesport bedeutet für mich extrem<br />

viel. Seit ich ein kleiner Junge war, stehe<br />

ich auf Langlaufski und kann mir kein<br />

schöneres Arbeitsumfeld wünschen. Ich<br />

würde sogar sagen, dass ich ohne den Skisport<br />

nicht glücklich wäre.<br />

meine ganz persönlichen ziele als Servicemann<br />

sind, dem Schweizer Langlauf-<br />

Team meine maximale Unterstützung zu<br />

> Text: Christian Stahl<br />

> Foto: Swiss-Ski<br />

GiaNLuca<br />

MarcoLiNi<br />

SeRVICeMANN<br />

LANGLAUF<br />

geben, um die Skis von Dario und seinen<br />

Teamkollegen noch schneller zu machen.<br />

Die grösste Herausforderung als Servicemann<br />

besteht darin, Siege der Schweizer<br />

Langläufer zu ermöglichen sowie mich ins<br />

bestehende Team zu integrieren.<br />

ich habe grossen respekt vor allen Personen,<br />

mit denen ich zusammen arbeite.<br />

in diesem Winter freue ich mich besonders<br />

auf den Beginn meiner Arbeit mit<br />

Dario Cologna und dem Schweizer Team.<br />

Das schönste in diesem Winter wäre,<br />

wenn ich meine beste Leistung bringen<br />

kann, ich mit dem Schweizer Langlauf-<br />

Team auch in der kommenden Saison tolle<br />

Resultate feiern kann und die Athleten ihre<br />

persönlichen Ziele erreichen.<br />

meine grösste Stärke ist meine Zielstrebigkeit.<br />

Ich kann mich im Winter voll auf<br />

180° um... |<br />

STecKbrieF<br />

Geburtsdatum: 16.08.1968<br />

zivilstand: ledig<br />

Wohnort: Italien<br />

Hobbies: Radfahren<br />

Karriere: Arbeitete erfolgreich als<br />

Servicemann für Johann Mühlegg,<br />

Stefania Belmondo, Sabina und Fulvio<br />

Valbusa und zuletzt für Petra Majdic.<br />

meine Aufgabe als Servicemann fokussieren<br />

und alles dem erfolg des Teams unterordnen.<br />

Am meisten Freude bereitet mir meine<br />

jetzige Arbeit als Servicemann und im Privatleben<br />

die Zeit, die ich mit meiner Familie<br />

verbringen kann. <<br />

SNOWACTIVe <strong>November</strong> <strong>2011</strong> 11


12<br />

Official Broadcaster<br />

| Snowboard<br />

Girls team –<br />

EIn PRoJEKT MIT<br />

ERSTEn ERFolGEn<br />

> Text: David Hürzeler<br />

> Fotos: R. Eggenberger/S. Zeiter<br />

In der vergangenen Saison<br />

lancierte Swiss-Snowboard<br />

auf Initiative von nationalteamfahrerin<br />

Ursina Haller das<br />

Projekt Swiss-Snowboard Girls.<br />

möchten wieder vermehrt<br />

junge Girls zum<br />

«Wir<br />

Snowboarden bringen<br />

und ihnen den Einstieg erleichtern», erklärt<br />

Initiantin und Halfpipe-Vizeweltmeisterin<br />

Haller das Ziel des Projekts. Aus<br />

den ersten Camps ist in der Zwischenzeit<br />

sogar ein richtiges Girls Team mit Isa Jud<br />

als Trainerin entstanden. Um sich optimal<br />

auf die diesjährigen Freestyle-Schweizer-<br />

meisterschaften vorzubereiten, trafen sich<br />

knapp 30 Girls im Alter zwischen acht und<br />

18 Jahren eine Woche vor dem Contest in<br />

Zermatt. Dort konnten sie kostenlos in der<br />

Jugendherberge logieren und unter Anleitung<br />

von Ursina und Isa weitere Fortschritte<br />

erzielen. Eine, die dabei besonders<br />

erfolgreich war, ist die 15-jährige<br />

Verena Rohrer aus Sattel: Sie gewann den<br />

K2 Fotoaward und wurde eine Woche später<br />

auch Juniorenschweizermeisterin in<br />

der Halfpipe.<br />

Verena rohrer, wie bist du ins aktuelle<br />

Girls Team gekommen?<br />

Meine damalige Trainerin hat mich über<br />

das neue Team informiert. Dann bin ich in<br />

ein Camp gegangen, habe ein paar gute<br />

Contests in den Audi Snowboard Series<br />

gezeigt und wurde selektioniert.<br />

Snowboarderinnen geben Gas! dank der<br />

Initiative von Ursina Haller finden wieder<br />

vermehrt junge Girls zum Snowboardsport<br />

und erzielten bereits beachtliche resultate.<br />

was ist das für ein Gefühl zusammen mit<br />

anderen Snowboarderinnen unterwegs<br />

zu sein?<br />

Das ist super! Vorher bin ich mit den Jungs<br />

gefahren, aber die sind immer eine Klasse<br />

besser. Es motiviert voll mit den Girls zusammen<br />

zu riden und gemeinsam Fortschritte<br />

zu erzielen.<br />

was hast du bisher in den Girls Camps<br />

gelernt?<br />

Die Trainings mit Ursina, Isa und den anderen<br />

bringen viel. Ich habe schon einige<br />

gute Tipps zur Fahrtechnik und zur Auslösung<br />

von Tricks erhalten.<br />

welches Ziel hast du im Snowboarden?<br />

Die olympischen Spiele!<br />

würdest du die Girls Camps und das Team<br />

auch anderen Snowboarderinnen empfehlen?<br />

Auf jeden Fall! Ich kann mir nicht vorstellen,<br />

warum es nicht mehr Mädchen gibt,<br />

die snowboarden – es ist voll cool! Aber<br />

jetzt, da es die Camps und das Team gibt,<br />

kommen vielleicht mehr, weil sie sehen,<br />

dass wir mega viel Spass haben . . . <<br />

InFo<br />

Girls day: Am 4. Februar 2012 findet in Davos<br />

ein öffentlicher Girls Day statt, wozu<br />

alle Snowboarderinnen herzlich eingeladen<br />

sind! Weitere Infos und Anmeldung bald auf<br />

www.swiss-snowboard.ch


freestyle.ch<br />

Gross aufGetrumpft<br />

es war eine Premiere. Und<br />

das gleich in zweierlei Hinsicht.<br />

Zum einen hatten Swiss-Ski<br />

und Swiss-Snowboard erstmals<br />

einen auftritt am freestyle.ch<br />

und zum andern realisierte der<br />

bündner elias ambühl seinen<br />

ersten Sieg auf der Zürcher<br />

landiwiese.<br />

> Text: nora Weibel<br />

> Fotos: oliver Balsiger/Stefan Brütsch<br />

etwa 32 000 begeisterte Besucher<br />

strömten Ende September ans Zürcher<br />

Seebecken um bei der 17. Austragung<br />

des freestyle.ch hautnah dabei zu<br />

sein. Gross aufgetrumpft haben vor allem<br />

die Schweizer Freeskier. Elias Ambühl<br />

siegte – nachdem er in den letzten beiden<br />

Jahren Zweiter geworden war – vor seinem<br />

erst 16-jährigen Teamkollegen Kai Mahler.<br />

Bester Snowboarder war Christian<br />

«Hitsch» Haller auf Rang fünf. Als grösster<br />

Hoffnungsträger zeichnete sich im Vorfeld<br />

der einheimische Iouri Podladtchikov ab,<br />

welcher seine Siegesträume jedoch infolge<br />

eines Sturzes in der Qualifikation im<br />

Schnee begraben musste.<br />

Aber nicht nur die Athleten, sondern<br />

auch die Swiss-Ski Mitarbeiter trumpften<br />

gross auf am freestyle.ch. Drei Container<br />

bildeten die Homebase für Riders, Gäste,<br />

FreeSTyle |<br />

Get-together am freestyle.ch. athleten,<br />

Fans und Freunde der Freestyle-Szene trafen<br />

sich im Container-Komplex von Swiss-Ski.<br />

Fans und Freunde. Der Stand bot den<br />

Swiss-Ski Projekten Audi Snowboard Series<br />

und Swiss Freeski open sowie den<br />

Athleten eine optimale Plattform innerhalb<br />

der Freestyle-Familie. Die Fans wurden<br />

mit Autogrammen, Give aways und<br />

Wettbewerbspreisen der Swisscom beglückt.<br />

optisch stach der Swiss-Ski Stand<br />

durch die überdimensionalen Portraits der<br />

Riders heraus. Für alle Anwesenden war<br />

der Anlass mehr als lobenswert. «Sportlich<br />

gesehen war das ein Riesenerfolg.<br />

Aber auch unser Auftritt kam gut an. Da<br />

hinter dem Projekt leute aus der Szene<br />

standen, stiess dieses bei den Athleten auf<br />

grosse Akzeptanz», bilanziert Christoph<br />

Perreten, Disziplinenchef Freestyle, das<br />

freestyle.ch. <<br />

SnoWACTIVE noVember <strong>2011</strong> 13


text: Nora Weibel<br />

> Fotos: Swiss-Ski<br />

14<br />

Official Broadcaster<br />

| Breitensport<br />

Glanzvoller abschluss<br />

IN BASEL<br />

Die erste «schweizer Fleisch<br />

summer trophy» und somit<br />

die erste sommer-Breitensportserie<br />

von swiss-ski wurde mit<br />

dem Finale in Basel erfolgreich<br />

beendet.<br />

Grundkonzept stimmt,<br />

nun können wir aufgrund<br />

«Das<br />

der gewonnen Erfahrungen<br />

für weitere Jahre noch einiges verbessern»,<br />

bilanziert Projektleiter Housi Bigler<br />

die «Schweizer Fleisch Summer Trophy»,<br />

die im Frühling von Swiss-Ski und<br />

«Schweizer Fleisch» ins Leben gerufen<br />

wurde. Housi Bigler ist überzeugt davon,<br />

dass die Kinder mit der vielfältig ausgerichteten<br />

Summer Trophy in ihren Vorbereitungen<br />

für den nächsten Winter unterstützen<br />

werden. Auch Ex-Skirennfahrer<br />

Mike von Grünigen, der das Finale in Ba-<br />

sel miterlebte, schwärmt: «Der Anlass<br />

war sehr gelungen, die Kids hatten viel<br />

Spass.»<br />

Insgesamt haben an den sieben Ausscheidungen<br />

und dem Finale rund 1500<br />

Sportbegeisterte im Alter zwischen acht<br />

und 15 Jahren in mehreren Disziplinen<br />

gezeigt, wie es um ihre Kraft, Kondition<br />

und Geschicklichkeit steht. Abgerundet<br />

wurde die Serie für alle Finalistinnen und<br />

Finalisten mit einem kostenlosen Besuch<br />

im Europapark Rust.


Breitensport |<br />

egal ob kriechend, werfend oder laufend,<br />

an der «schweizer Fleisch summer trophy»<br />

stand der spass im vordergrund. in thun<br />

wurden die Kids gar von skicross-olympiasieger<br />

mike schmid (links) besucht.<br />

SNoWAcTIVE novemBer <strong>2011</strong> 15


text: Sandra Heiniger<br />

> Fotos: Jürg Müller<br />

16<br />

Official Broadcaster<br />

| Breitensport<br />

Grosses skifest Abseits der Piste<br />

Freust du dich schon auf den<br />

Winter? Kannst du es kaum<br />

erwarten, endlich wieder deine<br />

skis anzuschnallen? Wartet dein<br />

snowboard bereits sehnsüchtig<br />

auf den ersten Kicker? oder<br />

hast du dich vielleicht sogar fürs<br />

Juskila 2012 angemeldet und<br />

hoffst, unter den 600 ausgelosten<br />

Glückspilzen zu sein? Dann<br />

haben wir abseits der piste<br />

genau die richtige einstimmung<br />

für dich!<br />

Am 29. Oktober <strong>2011</strong> feiern wir in<br />

Niederurnen die Auslosung der<br />

Glarner Juskila-Glückspilze mit<br />

einem grossen Fest im Zeichen des Wintersports!<br />

Ab 13.30 Uhr können alle, die<br />

den Winter kaum noch erwarten können,<br />

an einem Spiele-Nachmittag in der Turnhalle<br />

Niederurnen beweisen, dass sie parat<br />

für die Herausforderungen auf Schnee<br />

sind. Wer weiss, vielleicht werden dann<br />

sogar die anwesenden Skistars und die<br />

Regierungsvertreter aus der Region beim<br />

einen oder anderen Spiel mitmachen? Höhepunkt<br />

des vorwinterlichen Nachmittags<br />

wird die Auslosung der Glarner Kinder<br />

sein, die in der ersten Januarwoche (1.–8.<br />

Januar 2012) eine unvergessliche Woche<br />

im grössten Schweizer J+S-Lager, dem<br />

Jugendskilager von Swiss-Ski, verbringen<br />

dürfen. Der Kanton Glarus hat das Patronat<br />

für das Juskila 2012 übernommen und<br />

spendet dafür einen namhaften Betrag.<br />

Abends wird der Ski- und Snowboardclub<br />

Niederurnen mit einer gediegenen Feier<br />

seinen 75. Geburtstag feiern. Du kannst dir<br />

also sicher sein: Spätestens nach diesem<br />

Fest wirst du den kommenden Winter und<br />

das Juskila 2012 kaum noch erwarten können!<br />

<<br />

Das erWartet Dich<br />

> Was: Auslosung der Juskila-Glückspilze<br />

2012 aus dem Kanton Glarus, Spiel und<br />

Spass rund um den Schneesport, Feier zum<br />

75-Jahr-Jubiläum des Ski- und Snowboardclubs<br />

Niederurnen<br />

> Wann: Am 29. Oktober <strong>2011</strong>, ab 13.30 Uhr<br />

Spiele-Nachmittag, ab 15.30 Uhr Verlosung<br />

der Glarner Juskila-Teilnehmer<br />

> Wo: Turnhalle Niederurnen<br />

> Wer: Skistars, Regierungsvertreter und alle<br />

Schneesportfreunde<br />

Mehr zum Juskila:<br />

www.juskila.ch oder unter<br />

www.facebook.com/juskila<br />

Vom 1. bis 8. Januar 2012 kommen<br />

600 Jugendliche an der Lenk in den<br />

Genuss von einer Woche schneespass<br />

pur. ausgelost werden diese Glückspilze<br />

ende oktober in niederurnen.


toni Livers führt die perfekte ausführung<br />

der Kraftübungen vor.<br />

Dario cologna im rumpftraining mit den Jungen.<br />

intervalltrainings zu Fuss,<br />

Krafttraining in der halle,<br />

rollskitraining im klassischen<br />

stil – nichts unbekanntes für<br />

die Gewinner der letztjährigen<br />

helvetia nordic trophy. Doch<br />

wenn cracks wie Dario cologna,<br />

curdin perl, toni Livers und<br />

remo Fischer mitschwitzen,<br />

ist das was ganz Besonderes.<br />

> text: Nora Weibel<br />

> Fotos: edi Zihlmann/Nora Weibel<br />

Den «Grossen» hinterher: Die jungen talente<br />

geben ihr Bestes, um beim stocklauftraining<br />

den cracks folgen zu können.<br />

den CrACks<br />

Auf den fersen<br />

in diesen Genuss kamen neun junge<br />

Langlauf-Nachwuchshoffnungen vergangenen<br />

Sommer in Andermatt. Zusammen<br />

mit den vier Distanzläufern aus<br />

der Nationalmannschaft und dem U20-c-<br />

Kader verbrachten sie eine intensive Trainingswoche<br />

in Andermatt. Dabei versuchten<br />

die Nachwuchshoffnungen nicht nur<br />

ihren Vorbildern zu folgen, sondern liessen<br />

sich von ihnen auch wertvolle Tipps geben.<br />

«ich fand es super, dass sie uns motiviert<br />

und unsere Technik korrigiert haben»,<br />

sagte Sophie erne. Man glaube den Athleten<br />

schon etwas mehr als den Trainern,<br />

weil diese so viel erfahrung hätten, ergänzte<br />

Livia Ambühl. Besucht wurden die<br />

Nachwuchshoffnungen vom Leiter Sport-<br />

nachWuchs |<br />

cyril Grin, Leiter sportsponsoring helvetia,<br />

besucht die helvetia nordic trophy-Gewinner<br />

im rollskitraining auf dem Furkapass.<br />

remo Fischer beobachtet die sprungübung<br />

von stefanie arnold und nadine Fähndrich.<br />

sponsoring der Helvetia, cyril Grin, der<br />

ihnen Kinogutscheine für die erholung<br />

nach dem camp überreichte. <<br />

LanGLauF-KaLenDer heLVetia<br />

norDic trophy <strong>2011</strong>/12:<br />

> 18.12.<strong>2011</strong> campra<br />

frei/einzelstart<br />

> 15.01.2012 chasserons<br />

klassisch/einzelstart<br />

> 11./12.02.2012 Zweisimmen<br />

U14-/U16-Schweizer -<br />

meisterschaften<br />

> 17./18.03.2012 Langis<br />

Helvetia Nordic Games<br />

SNOWAcTiVe noVeMBer <strong>2011</strong> 17


verbandstrainerausbildung stufe 1 swiss-ski<br />

18<br />

Official Broadcaster<br />

| ausbildung<br />

TRAINERAUSBILDUNG<br />

UmbrUch alS chance<br />

zUr OptimierUng<br />

> text: Peter Läuppi/Simone Murer<br />

die trainerbildung schweiz hat in den<br />

letzten Jahren an der reorganisation der<br />

bbt trainerausbildung gearbeitet. Ziel<br />

dieser neustrukturierung ist, die trainerausbildung<br />

dem effektiven tätigkeitsfeld<br />

des trainers näherzubringen.<br />

ab Herbst <strong>2011</strong> wird der trainergrundkurs<br />

(tgk) durch die neue berufstrainerausbildung<br />

(bta) ersetzt, was<br />

auch auswirkungen auf die strukturen<br />

der swiss-ski verbandstrainerausbildung<br />

stufe 1 mit sich bringt.<br />

Seit sechs Jahren existieren die<br />

Strukturen der Swiss-Ski Verbandstrainerausbildung<br />

Stufe 1, welche<br />

stets durch kleine Anpassungen optimiert<br />

und gefestigt wurden. Die Reorganisation<br />

der Trainerbildung Schweiz wurde von<br />

Swiss-Ski als Chance genutzt, um auch die<br />

Inhalte und Strukturen des verbandsspezifischen<br />

Ausbildungsteils zu analysieren<br />

und Anpassungen in den Strukturen vorzunehmen.<br />

Der nächste Verbandstrainerlehrgang<br />

Stufe 1 startet im Januar 2012 erstmals<br />

nach den neuen Strukturen.<br />

Folgende Anpassungen konnten realisiert<br />

werden:<br />

> Zeitliche Verkürzung auf 1½ Jahre<br />

> Trotz strafferer Ausbildung bessere saisonale<br />

Aufteilung der Module, die<br />

neben amtliche Ausbildung wurde erleichtert<br />

> Ausbau der unterstützenden Funktion<br />

der «Coach the Coach»-Phase/Trainingsbesuche<br />

> Die beiden Ausbildungen greifen noch<br />

besser ineinander und ergänzen sich<br />

Die Trainerausbildung in der Schweiz<br />

ist ein Mosaik, das gut abgestimmt sein<br />

muss, viele verschiedene Institutionen<br />

sind dabei involviert. Swiss-Ski hat die verantwortungsvolle<br />

Aufgabe, dies zu koordinieren,<br />

die sportartspezifischen Inhalte zu<br />

bestimmen und Experten zur Verfügung zu<br />

stellen. Bis zur Regionaltrainerausbildung<br />

ist unser Partner vor allem J+S, danach die<br />

Trainerbildung Schweiz und Swiss Snowsports.<br />

Das Guido A. Zäch Institut in Nottwil<br />

wurde in der letzten Zeit eine wichtige<br />

«Homebase» der Aus- und Weiterbildung.<br />

Die Grösse und die Professionalität dieses<br />

Seminarzentrums sind für die Organisation<br />

unserer Module und des Swiss-Ski<br />

Trainerforums ideal.<br />

Unser nächstes Ziel ist, mit J+S die<br />

Club- und Regionaltrainerausbildung klarer<br />

zu strukturieren und die Inhalte präziser<br />

auf die Bedürfnisse der Clubs und<br />

Regionalverbände Berufstrainerausbildung<br />

auszurichten. <<br />

anmeldung verbandstrainerlehrgang<br />

stufe 1 <strong>2011</strong>/2012<br />

Weitere Informationen und Anmelde<br />

formular unter www.swiss-ski.ch/<br />

Ausbildung/Trainerausbildung<br />

anmeldeschluss:<br />

14. november <strong>2011</strong>


«MAGNA CUM LAUDE»<br />

SwiSS-Ski gratUliert!<br />

im Rahmen der Verbandstrainerausbildung<br />

Stufe 1 absolvierten 21 Teilnehmerinnen<br />

und Teilnehmer im August die<br />

letzte und entscheidende Abschlussprüfung.<br />

Folgende Absolventinnen und Absolventen<br />

können nun den erfolgreichen<br />

Abschluss feiern:<br />

Art Claude-Alain (Ski alpin), Bundi<br />

Gion-Andrea (Langlauf), De Marchi Luca<br />

mit dem Sportförderungsprogramm<br />

Erwachsenensport Schweiz esa<br />

setzt sich das Bundesamt für<br />

Sport BASPO für mehr Sport und Bewegung<br />

in der Bevölkerung im Erwachsenenalter<br />

(ab 20 Jahren) ein. In Zusammenarbeit<br />

mit den Verbänden wird ein<br />

einheitlicher Qualitätsstandard in der<br />

Aus- und Weiterbildung von Leitenden<br />

angestrebt. Dadurch werden optimale<br />

Rahmenbedingungen für die sportliche<br />

Aktivität im Erwachsenenalter geschaffen<br />

und die Fortsetzung von J+S gebildet.<br />

Swiss-Ski bietet in einer ersten Phase<br />

Einführungskurse an, die sich vor allem an<br />

ausgebildete J+S-Leiter, Seniorensport-<br />

Leiter oder Schneesport-Lehrer richtet.<br />

Ab 2013 werden Basiskurse angeboten.<br />

(Ski alpin, nicht auf dem Bild), Dicht Erika<br />

(Ski alpin), Dischinger Fabien (Ski alpin),<br />

Feldner Rainer (Ski alpin, nicht auf dem<br />

Bild), Francey Ferdinand (Ski alpin), Glatthard<br />

Simon (Snowboard, nicht auf dem<br />

Bild), Guzzi Jérôme (Langlauf), Häni Mario<br />

(Ski alpin), Helbling Samuel (Snowboard),<br />

Jaquet Gilles (Snowboard), Lehmann<br />

Christian (Ski alpin), Nadig Lea (Ski alpin),<br />

erwachSenenSpOrt Schweiz eSa<br />

einführungskurse:<br />

skitouren<br />

5./6. <strong>November</strong> <strong>2011</strong><br />

in Sargans/Wangs<br />

Kursleitung: Thomas Good<br />

Kurskosten: Fr. 170.–<br />

inkl. Logement/VP/<br />

Kursunterlagen<br />

Anmeldefrist:<br />

5. Oktober <strong>2011</strong><br />

langlauf/animation – d/fr<br />

26./27. <strong>November</strong> <strong>2011</strong><br />

in Davos<br />

Kursleitung: Nic Kindschi,<br />

Pia Alchenberger/<br />

Karin Möbes<br />

Kurskosten: Fr. 170.–<br />

inkl. Hotelunterkunft/VP/<br />

Kursunterlagen<br />

Anmeldefrist:<br />

31. Oktober <strong>2011</strong><br />

ski alpin<br />

31. März / 1. April 2012<br />

in Andermatt<br />

Kursleitung: Corina und<br />

Urs Rüdis ühli und weitere<br />

Schneesportexperten<br />

Kurskosten: Fr. 180.– inkl.<br />

Unterkunft/HP/Skiabo/<br />

Kursunterlagen<br />

Anmeldefrist:<br />

28. Februar 2012<br />

Mit der Absolvierung des<br />

zweitägigen Einführungskurses<br />

wird die anerkennung<br />

als leiter/in<br />

erwachsenensport<br />

schweiz esa erworben.<br />

ausbildung |<br />

Paolella Alois (Ski alpin), Rhyner Rafael<br />

(Snowboard), Righenzi Simone (Ski alpin),<br />

Simmen Gian (Snowboard, nicht auf dem<br />

Bild), Wenger Christoph (Ski alpin), Weyermann<br />

Michael (Ski alpin, nicht auf dem<br />

Bild), Zeiter Sarah (Langlauf/Biathlon)<br />

Swiss-Ski gratuliert allen Teilnehmenden<br />

und wünscht ihnen für die weitere<br />

Trainertätigkeit viel Freude und Erfolg! <<br />

Weitere Einführungskurse<br />

und Fortbildungsmodule<br />

sind in Vorbereitung<br />

(je nach Bedürfnissen<br />

und Nachfragen).<br />

anmeldung<br />

und auskünfte:<br />

Swiss-Ski<br />

«esa»<br />

Worbstrasse 52<br />

3074 Muri b. Bern<br />

breitensport@swiss-ski.ch<br />

oder über den J+S-Coach<br />

des Clubs.<br />

SNOWACTIVE november <strong>2011</strong> 19


20<br />

Official Broadcaster<br />

|<br />

Pate werden VoN KüNFTIGEN SIEGERN<br />

Beim Projekt Patenschaften der Stiftung<br />

Schweizer Sporthilfe können<br />

Sie eine Zukunftshoffnung gezielt<br />

fördern, indem Sie ihm als Pate finanziell<br />

und auch ideell den Rücken stärken. Eine<br />

Sporthilfe-Patenschaft kostet jährlich<br />

2500 Franken (steuerlich abziehbar), wovon<br />

2000 Franken direkt an das Talent<br />

gehen. 300 Franken fliessen in die Sporthilfe-Mittelvergabe<br />

und 200 Franken werden<br />

für administrative und kommunikative<br />

<strong>Ausgabe</strong>n des Projekts Patenschaften eingesetzt.<br />

Seit der Lancierung des Projekts Patenschaften<br />

im Januar 2006 konnte die<br />

| SponSoring<br />

Hilti bietet Qualitäten, die nicht nur<br />

auf Baustellen überzeugen, sondern<br />

auch auf der Skipiste: Swiss-<br />

Ski wird in der neuen Saison von Hilti mit<br />

einer Reihe von Akkugeräten und Zubehör<br />

beliefert – in erster Linie mit Akku-Schraubern<br />

und Akku-Bohrhämmern. Mit dieser<br />

Ausrüstung hat das Schweizer Ski-Alpin-<br />

Team genau das in der Hand, was es<br />

braucht: Grenzenlose Mobilität und dauerhafte<br />

Leistung auf hohem Niveau.<br />

Basis hierfür sind modernste Technologien<br />

in Breich Elektronik, Software und<br />

Antrieb. Zudem garantiert das ergonomische<br />

Design optimale Balance und handling.<br />

Der Fokus liegt dabei stets auf den<br />

Anforderungen der Profis im Bauhaupt-<br />

und Baunebengewerbe, die höchste Qualität<br />

von den Elektrogeräten erwarten, mit<br />

denen sie ihre Produktivität steigern können.<br />

Das gilt auch für die neuen Akku-<br />

Schlagschrauber SID 14-A und SIW 14-A,<br />

die von einem bürstenlosen Motor angetrieben<br />

werden. Dadurch setzt das Gerät<br />

die Akkuleistung effektiver um und durch<br />

die geschützte Elektronik wird die Zuverlässigkeit<br />

besonders bei Kälte, Feuchtigkeit<br />

oder in einem staubigen Umfeld<br />

deutlich verbessert. Eine zusätzliche Leistungssteigerung<br />

und für die kalte Jahreszeit<br />

bietet Hilti mit der neuen 14- und<br />

Sporthilfe mehr als 500 Talenten einen<br />

Paten vermitteln. Erfreulicherweise haben<br />

viele ehemalige Patenathletinnen und<br />

-athleten, zum Beispiel Lara gut, den<br />

Sprung an die Weltspitze geschafft.<br />

Denise Feierabend, Julie Zogg und<br />

Benjamin Weger sind drei von rund 60<br />

Glücklichen aus dem Swiss-Ski Nachwuchs,<br />

die zurzeit von einer Sporthilfe-<br />

Patenschaft profitieren. Auch ausserhalb<br />

des nahen Umfelds unterstützt zu werden,<br />

gibt ihnen Kraft und Motivation, den Weg<br />

an die Spitze konsequent zu verfolgen – ein<br />

wichtiger Rückhalt in der frühen Phase der<br />

MoBILE PoWER<br />

von Hilti für SwiSS-Ski<br />

22-Volt-Akkuplattform, die auf eine höhere<br />

Stromstärke von 3,3 Ah ausgelegt ist.<br />

Die Li-Ion-Akkus sind ausserdem kompatibel<br />

zu allen Geräten desselben Volt-Bereichs<br />

und dem Ladegerät, welcher die<br />

Handhabung wesentlich vereinfachen.<br />

Abgerundet wird das Gesamtpaket mit<br />

aussergewöhnlichen Serviceleistungen:<br />

Hilti gewährt eine lebenslange Herstellergarantie<br />

sowie für die ersten zwei Jahre<br />

einen kostenlosen Reparaturservice für<br />

Geräte, Akku und Ladegeräte. <<br />

Karriere. Top-Cracks wie Didier Cuche<br />

und Didier Défago sowie Privatpersonen<br />

und Stiftungen engagieren sich als Sporthilfe-Paten<br />

für hoffnungsvolle Talente.<br />

Helfen darum auch Sie mit, jungen Swiss-<br />

Ski Athletinnen und Athleten die Motivation,<br />

den Leistungswillen und die Kraft für<br />

Höchstleistungen zu geben. Stärken Sie<br />

die Stars von morgen mit der übernahme<br />

einer Sporthilfe-Patenschaft. Zahlreiche<br />

Ski- und Snowboardtalente warten darauf!<br />

www.sporthilfe.ch/patenschaften<br />

Swiss-Ski vertraut auf die<br />

Spitzentechnologie von Hilti.


geScHenk<br />

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Bei einer Neuanmeldung für ein Swisscom-TV-Abo<br />

deiner Wahl werden dir sechs Monate Grundgebühr<br />

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Angebot für Swiss-Ski Mitglieder gilt bis am 31. Dezember<br />

<strong>2011</strong>. Die Grundgebühr für Swisscom TV basic (CHF 19.–/<br />

Mt.) oder Swisscom TV plus (CHF 29.–/Mt.) sowie maximal<br />

40 Live Sport Events im Wert von CHF 100.– werden dir<br />

offeriert. Zusätzlich fallen CHF 2.25 obligatorischer Urheberrechtsgebühr<br />

pro Monat an. Swisscom TV setzt<br />

einen Festnetzanschluss sowie einen Internetzugang von<br />

Swisscom voraus. Die Mindestvertragsdauer beträgt<br />

zwölf Monate. Während der ersten beiden Monate kann<br />

der Vertrag unverbindlich aufgelöst werden.<br />

Jetzt anmelden und profitieren:<br />

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unserer Ski-Nationalmannschaft.<br />

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SNoWACTIVE novemBer <strong>2011</strong> 21<br />

HD<br />

Zentralschweizer Fernsehen


Outdoor Programm<br />

22<br />

Official Broadcaster<br />

| Breitensport<br />

Masters-WettkäMpfe <strong>2011</strong>/2012<br />

Über 30-jährige sportbegeisterte aufgepasst! im kommenden Winter<br />

stehen folgende Wettkampf-Höhepunkte für Masters-Athleten auf<br />

dem programm. sowohl in den alpinen als auch in den nordischen<br />

Disziplinen finden nationale und internationale Wettbewerbe statt.<br />

ski alpin:<br />

swiss Masters Cup<br />

07.01.2012 Flumserberg – Quattro Race 2 GS<br />

08.01.2012 Flumserberg – Quattro Race 2 GS<br />

21.01.2012 Jaun – SAS Cup 2 SL<br />

22.01.2012 Jaun – SAS Cup 2 SL<br />

28.01.2012 Veysonnaz – FIS Masters Cup 1 SL<br />

29.01.2012 Veysonnaz – FIS Masters Cup 1 GS<br />

11.02.2012 Wildhaus 2 Sprint GS<br />

11.02.2012 Schönried – Bebbi Cup 2 GS<br />

12.02.2012 Schönried – Bebbi Cup 2 GS<br />

19.02.2012 Atzmännig – Goldingen 1 GS/1SG<br />

25.02.2012 Schönried – Horneggli 2 GS<br />

10.03.2012 Sörenberg – Wasserfallen Derby 2 GS<br />

10.03.2012 Sörenberg – Saturday Night Slalom 1 SL<br />

11.03.2012 Sörenberg – Super-G 1 SG<br />

17.03.2012 SM Slalom (Ort offen) 2 SL<br />

18.03.2012 Final Swiss Masters Cup/SM Giant Slalom 2 GS<br />

Das outdoor programm <strong>2011</strong>/12 mit vielen<br />

tollen Angeboten liegt auf! Lasst euch<br />

begeistern von den zahlreichen Kurs- und<br />

skitouren angeboten: Von Freeride- und<br />

Lawinenpräventionskursen über einsteiger-<br />

und J+s-Leiterkurse bis eintages- und<br />

Wochentouren, alles was das Herz der<br />

tourengänger höher schlagen lässt.<br />

Bestellen Sie die kostenlose Broschüre bei<br />

Swiss-Ski, Worbstrasse 52, 3074 Muri bei Bern<br />

(Rückantwort-Kuvert frankiert beilegen), oder<br />

unter breitensport@swiss-ski.ch.<br />

Unter www.swiss-ski.ch/breitensport/tourenwesen<br />

finden Sie die Broschüre als PDF sowie<br />

weitere Informationen.<br />

Fis World Criterium<br />

27.–31.03.2012 Mammoth Mtn./California 1 SL/2 GS/1 SG<br />

Auskünfte: r.mathieu@sunrise.ch,<br />

Anmeldungen: julia.schaerer@pathology.unibe.ch<br />

Langlauf:<br />

swiss Loppet<br />

Die Swiss Loppet-Veranstaltungen 2012 bilden zugleich die Masters-<br />

Rennen der Schweizer Langläufer. Am Ende der Saison <strong>2011</strong>/2012<br />

werden die Kategoriensieger des Swiss Loppet (fünf Jahrgänge pro<br />

Kategorie) zu Masters-Schweizermeister ernannt.<br />

trainingswoche Livigno (itA)<br />

04.–11.12.<strong>2011</strong> und 11.–18.12.<strong>2011</strong><br />

Masters World Cup<br />

01.–10.03.2012 Oberwiesenthal (GER)<br />

Kontakt und Anmeldung: travel@sandozconcept.com<br />

skisprung/nordische Kombination:<br />

iMC WM<br />

05.–10.03.2012 Szczyrk (POL)<br />

Gipfeltreffen<br />

J+s Modul orientierung im Gebirge<br />

Kursleitung: Ueli Frei, frei.elm@bluewin.ch<br />

Datum/ort: 26.–27. <strong>November</strong> <strong>2011</strong>, Elm<br />

Kosten: CHF 140.– für Swiss-Ski Mitglieder,<br />

CHF 220.– für Nichtmitglieder<br />

Anmeldeschluss: 1. <strong>November</strong> <strong>2011</strong> (!)<br />

Hauptsponsor Swiss-Ski Sponsoren Swiss-Ski<br />

<strong>2011</strong> / 2012<br />

OutdoorProgramm_11_12_D.indd 1 26.09.11 16:12<br />

J+s Modul Lawinen für Leiter alpin<br />

mit absolviertem Modul kleine touren<br />

Kursleitung: Thomas Good,<br />

thomas@pizol-outdoor.ch<br />

Datum/ort: 10./11. Dezember <strong>2011</strong>,<br />

Flumserberg<br />

Kosten: CHF 140.– für Swiss-Ski Mitglieder,<br />

CHF 220.– für Nichtmitglieder<br />

Anmeldeschluss: 20. <strong>November</strong> <strong>2011</strong><br />

J+s Modul Lawinen für ski-<br />

und snowboardleiter alpin<br />

Kursleitung: Thomas Good,<br />

thomas@pizol-outdoor.ch<br />

Datum/ort: 07./08. Januar 2012, Andermatt<br />

Kosten: CHF 140.– für Swiss-Ski Mitglieder,<br />

CHF 220.– für Nichtmitglieder<br />

Anmeldeschluss: 10. Dezember <strong>2011</strong><br />

J+s Modul skitourenleiter<br />

Kursleitung: Ueli Neuenschwander,<br />

ueli.neuenschwander@bluewin.ch<br />

Datum/ort: 21./22. Januar 2012, Diemtigtal<br />

Kosten: CHF 140.– für Swiss-Ski Mitglieder,<br />

CHF 220.– für Nichtmitglieder<br />

Anmeldeschluss: 09. Dezember <strong>2011</strong><br />

J+s Modul Lawinen für Leiter alpin, welche<br />

schon ein Modul Lawinen besucht haben,<br />

aufbauend<br />

Kursleitung: Thomas Good,<br />

thomas@pizol-outdoor.ch<br />

Datum/ort: 04./05. Februar 2012, Engelberg<br />

Kosten: CHF 140.– für Swiss-Ski Mitglieder,<br />

CHF 220.– für Nichtmitglieder<br />

Anmeldeschluss: 15. Januar 2012<br />

Mehr Infos unter www.swiss-ski.ch/breitensport.<br />

J+s Leiterkurs für ski- und snowboardtouren<br />

Kursleitung: Hansueli Rhyner, rhyner@slf.ch<br />

Datum/ort: 06. bis 11. Februar 2012,<br />

Urnerboden<br />

Kosten: CHF 140.– für Swiss-Ski Mitglieder,<br />

CHF 220.– für Nichtmitglieder<br />

Anmeldeschluss: 16. Dezember <strong>2011</strong> durch<br />

den J+S Coach an:<br />

J+S Amt Glarus, Gerichtshausstrasse 25,<br />

8750 Glarus<br />

E-Mail: ruedi.jenny@gl.ch<br />

J+s FK Modul Lawinen kleine touren<br />

für ski- und snowboardleiter alpin<br />

Kursleitung: Thomas Good,<br />

thomas@pizol-outdoor.ch<br />

Datum/ort: 15.–18. März 2012, St. Antönien<br />

Kosten: CHF 300.– für Swiss-Ski Mitglieder,<br />

CHF 350.– für Nichtmitglieder<br />

Anmeldeschluss: 19. Februar 2012<br />

J+s Modul Alpintechnik für skitourenleiter<br />

Kursleitung: Thomas Good,<br />

thomas@pizol-outdoor.ch<br />

Datum/ort: 16./17. Juni 2012,<br />

Elm/Martinsmaad<br />

Kosten: CHF 140.– für Swiss-Ski Mitglieder,<br />

CHF 220.– für Nichtmitglieder<br />

Anmeldeschluss: 17. Mai 2012<br />

Anmeldungen und weitere<br />

informationen unter:<br />

www.swiss-ski.ch/<br />

ausbildung/kursangebot


Der sCHneeHAse sCHreiBt<br />

sKiGesCHiCHte seit 1924<br />

Der Schneehase ist eine traditionsreiche,<br />

weltweit einmalige<br />

Publikationsreihe des Schweizerischen<br />

Akademischen Skiclubs<br />

(SAS), welche seit 1924 ununterbrochen<br />

die Entwicklung des Skisports<br />

und des Skialpinismus‘ dokumentiert.<br />

Soeben ist die 38.<br />

Edition erschienen.<br />

Das reich bebilderte Buch befasst<br />

sich auch in der 38. Edition<br />

mit einer Fülle von Themen rund<br />

um den Skisport: Die reichhaltige<br />

Geschichte des Skisports wird der<br />

jüngeren Generation mit dem Kapitel<br />

«Geschichte und Tradition»<br />

nähergebracht. Unter dem Titel<br />

«Zukunft und Innovation» werden<br />

ausgewählte Themen unserer<br />

Zeit behandelt. Wiederkehrende<br />

Schwerpunkte sind die Weiterentwicklung<br />

des Ski- und Wintersportes<br />

sowie des Alpinismus, Global<br />

Warming und die Sportmedizin. Im<br />

Kapitel «Persönlichkeiten und<br />

Werte» werden verdiente und prominente<br />

Sport- und Skipersönlich-<br />

neues Aus Der<br />

personALABteiLunG<br />

In der Swiss-Ski Geschäftsstelle in<br />

Muri haben sich über den Sommer<br />

einige personelle Veränderungen<br />

ergeben. Wir heissen folgende<br />

Personen herzlich willkommen:<br />

> Aebischer sabrina, Assistentin<br />

Ausbildung (ehemals<br />

Lernende bei Swiss-Ski)<br />

> Barth Michelle, Direktionsassistentin<br />

(Nachfolgerin von<br />

Viviane Barandun)<br />

> Bissegger Yvonne, Leiterin<br />

Swiss-Ski Pool (Nachfolgerin<br />

von Raphaël Wyss)<br />

> Clivaz sophie, Praktikantin<br />

Kommunikation<br />

> Lehmann Julian, Praktikant<br />

> Meister sabrina, Projektleiterin<br />

Ausbildung (Nachfolgerin<br />

von Simone Murer)<br />

> notter peter, Chef Dienste<br />

(Nachfolger von Andreas Wenger,<br />

der zum Direktor ernannt<br />

wurde)<br />

> reinhard Claudia, Lernende<br />

> schmutz Mireille, Assistentin<br />

Marketing<br />

> Vuignier nicolas, Praktikant<br />

keiten wie der beste Langläufer<br />

aller Zeiten und weitere Ski-Ikonen<br />

porträtiert wie auch deren Beitrag<br />

für unsere Sportgemeinschaft dargestellt.<br />

Die 38. Edition des Schneehasen<br />

wartet mit attraktiven Neuerungen<br />

auf: Ab sofort sind die bisherigen<br />

37 <strong>Ausgabe</strong>n via www.<br />

sas-ski.ch einsehbar. Und der<br />

Schneehase erscheint neu nahezu<br />

dreisprachig, mit einem grossen<br />

Anteil in Französisch und Englisch.<br />

Zudem ist der Lead eines jeden<br />

Artikels in die jeweils zwei anderen<br />

Sprachen übersetzt.<br />

Swiss-Ski Mitglieder erhalten den<br />

Schneehasen für CHF 69.– (statt<br />

CHF 79.–).<br />

Bestellung und Info unter:<br />

SAS-Verlag<br />

Kessler & Co AG<br />

info@kessler.ch<br />

Tel. 044 387 87 11<br />

in nur Vier tAGen AusGeBuCHt!<br />

Das Swiss Jugend-Langlauflager<br />

<strong>2011</strong> bricht alle Rekorde. 16 Stunden<br />

nach Öffnung des Online-Anmeldeportals<br />

waren bereits 120<br />

Anmeldungen eingegangen – nach<br />

vier Tagen war das Lager ausgebucht.<br />

Die Begeisterung der Kinder<br />

für das grösste Langlauflager<br />

der Schweiz ist ungebrochen. 220<br />

Jugendliche aus der deutschsprachigen<br />

Schweiz werden vom 27. bis<br />

31. Dezember <strong>2011</strong> fünf unvergessliche<br />

Tage im Langlaufgebiet<br />

«eWiGi LieBi»:<br />

20 % rABAtt FÜr<br />

sWiss-sKi MitGLieDer<br />

«Ewigi Liebi» ist das erfolgreichste<br />

Mundartmusical, das die Schweiz<br />

je gesehen hat! 560 000 Personen<br />

sahen den Musicalspass bis heute<br />

in Zürich und Bern. Von «Alperose»<br />

bis zum «Schwan» sind die Ohrwürmer<br />

der grossen Schweizer<br />

Bands zu hören, geschickt verpackt<br />

in eine humorvolle und spannende<br />

Geschichte rund um Liebe,<br />

Verrat und Missverständnisse.<br />

Swiss-Ski Mitglieder haben bis am<br />

17. Dezember <strong>2011</strong> 20 % Rabatt auf<br />

die Tickets, welche online unter<br />

www.ewigiliebi.ch/spezial oder bei<br />

Langis-Glaubenberg erleben. Die<br />

Kinder dürfen sich über eine<br />

Skisprungschanze, die Lagerolympiade,<br />

den Funparcours und ein<br />

abwechslungsreiches Abendprogramm<br />

freuen. Auch die beliebte<br />

Biathlon-Animation fand wiederum<br />

Aufnahme ins Programm des<br />

Swiss Julala. Unter dem Namen<br />

«Sehbehinderte Kinder auf schmalen<br />

Latten» nehmen bereits zum<br />

siebten Mal in Folge auch bis zu<br />

zehn sehbehinderte Jugendliche<br />

ticketportal unter 0900 101 102<br />

(CHF 1.19/Min. ab Festnetz) und<br />

Stichwort «Spezial» bestellbar<br />

sind.<br />

Kurz unD BÜnDiG |<br />

ganz normal am Lager teil. In Zusammenarbeit<br />

mit Loipen Schweiz<br />

und Swiss-Ski hat das Swiss Julala<br />

ein eigenes Materiallager anschaffen<br />

können. Das Material soll nebst<br />

dem Langlauflager am Glaubenberg<br />

auch der weiteren Langlaufjugend<br />

kostenlos zur Verfügung<br />

stehen.<br />

Mehr Infos unter<br />

www.swiss-julala.ch<br />

Weitere Infos:<br />

www.ewigiliebi.ch<br />

SNOWACTIVE noVeMBer <strong>2011</strong> 23


K2<br />

24<br />

B a s e l i n e <br />

rocKer-SKi Für alle piStenbeDingungen<br />

Die K2-baseline-Technologie ist eine<br />

mischung aus vorspannung und unterschiedlich<br />

starkem rocker und kombiniert so die<br />

vorteile beider Konstruktionen in einem Ski.<br />

im Jahr 2005 bereitete K2 mit dem von Shane<br />

Mcconkey inspirierten pontoon den weg für die<br />

rocker-technologie. Heute, sechs Jahre später,<br />

verfügt fast jeder Ski der K2-Kollektion<br />

<strong>2011</strong>/12 über einen von fünf rocker-typen, die<br />

unter dem oberbegriff baseline ® -technologie<br />

zusammengefasst sind. Die baseline ® -technologie<br />

vereint eine traditionelle vorspannung mit<br />

der rocker-bauweise und ermöglicht so die<br />

optimale abstimmung der Ski auf unterschiedliche<br />

Schneebedingungen und Könnerstufen.<br />

Mit All-Terrain rocker Speed rocker, Catch-<br />

Free rocker bietet K2 für jeden all- Mountain-Skifahrer<br />

ein baseline ® -profil: Skifahren<br />

wird noch einfacher<br />

und kraftschonender<br />

und garantiert<br />

ein grösseres<br />

Fahrvergnügen.<br />

Mit dem All-Terrain rocker können Skifahrer<br />

bei den unterschiedlichsten Schneebedingungen<br />

auf und neben der piste Spass<br />

haben. Dank der vielseitigkeit dieses baseline<br />

® -profils können Skifahrer auch varianten<br />

fahren, von denen sie bisher nur geträumt haben.<br />

wichtige Modelle mit all-terrain rocker:<br />

aftershock, rictor, impact, photon, SuperSticious,<br />

SuperFree, Superific, Superone, Kung<br />

Fujas, recoil, Sight, Missconduct, MissDemeeanor,<br />

Missbehaved, Missy, Juvy, SideStash,<br />

HardSide, Sideshow, coomback, wayback, bad<br />

Seed, brightSide, gotback, talkback,<br />

SideKick.<br />

Der Speed rocker richtet sich<br />

an sportliche und erfahrene Skifahrer,<br />

die gerne vollgas geben<br />

und selbst auf harten und eisigen<br />

pisten perfekt gesetzte Schwünge in den<br />

Hang fräsen.<br />

wichtige Modelle mit Speed rocker: charger,<br />

velocity, Superburnin, backup, She’sback.<br />

Der Catch-Free rocker erleichtert Ski-einsteigern<br />

die ersten kontrollierten Schwünge<br />

und verhilft zu schnellem, mühelosem Fortschritt.<br />

es war noch nie so einfach Skifahren zu<br />

lernen!<br />

wichtige Modelle mit catch-Free rocker:<br />

SuperSweet, SuperSmooth, Force, Stinger, indy<br />

und luv bug für boys und girls.<br />

<strong>Snowactive</strong> november <strong>2011</strong> publireportage


Diese Berge. Diese Weite. Dieses Licht!<br />

InspIratIon mIt dem<br />

skI & snowboard specIal<br />

2 Nächte z.B. im 3* Hotel<br />

inkl. Skipass: ab CHF 280.–<br />

Jetzt buchen: Das Ski & Snowboard Special z.B. ab CHF 280.– im 3* Hotel, ab CHF 383.– im 4* Hotel und ab<br />

CHF 535.– im 5* Hotel pro Person: inkl. 2 Übernachtungen im Hotel Ihrer Wahl, Frühstück, Skipass der Oberengadiner<br />

Bergbahnen, öffentlichen Verkehrs in Engadin St. Moritz sowie Ermässigung auf Ski- und Snowboardmiete<br />

und Skischule. www.engadin.stmoritz.ch/tophit<br />

Übrigens: Am 26. + 27. <strong>November</strong> finden am Tag Materialtests auf Corviglia statt und am Abend wird die<br />

Skipiste fürs City Race mitten ins Dorf von St. Moritz verlegt. www.engadin.stmoritz.ch/ski_opening<br />

Engadin St. Moritz freut sich auf Sie! www.engadin.stmoritz.ch / T +41 81 830 00 01


Race tRifft Style<br />

26<br />

<strong>Snowactive</strong> NovembeR <strong>2011</strong>


janka<br />

verSuS<br />

ambuhl<br />

atomic, das sind Racing-Ski, die besten in dieser Kategorie.<br />

Das weiss man. atomic, das sind auch freestyle-Ski,<br />

platziert auf Rang 3 im weltweiten marken-Ranking. Das<br />

ist weniger bekannt. Zumindest hierzulande.<br />

> text: Sabine Schmid<br />

> fotos: erik vogelsang; atomic<br />

Race tRifft Style<br />

<strong>Snowactive</strong> NovembeR <strong>2011</strong> 27


Race tRifft Style<br />

Carlo Janka ist weltmeister und<br />

olympiasieger. er zählt zu den besten<br />

rennfahrern dieser welt. Das<br />

weiss in der Schweiz jeder. Zur weltspitze<br />

gehört auch elias ambühl, 19-jährig,<br />

Freeskier und Bündner. Janka und ambühl<br />

– race und Style – das sind zwei verschiedene<br />

Gesichter von atomic, zwei unterschiedliche<br />

welten der erfolgreichen Skimarke.<br />

atomic ist mit dem rennsport gross<br />

geworden. atomic hat den Schneesport<br />

mit zahlreichen innovationen revolutioniert.<br />

Das Fundament bilden über 55<br />

Jahre erfahrung. Die Geschichte des<br />

28<br />

unternehmens beginnt 1955 mit alois<br />

rohrmoser und vier Mitarbeitern, die erste<br />

Ski herstellen. 1989 ist atomic der erste<br />

ausrüster, der sowohl Ski und Bindung,<br />

als auch Schuhe und Stöcke aus einer<br />

Hand anbietet.<br />

Der rennsport ist auch heute das Fundament<br />

von atomic. Darüber hinaus haben<br />

sich neue atomic-welten entwickelt, die<br />

welt des Freeskiings, zum Beispiel. und<br />

das nicht erst seit gestern: atomics Freeski<br />

belegen rang 3 im weltweiten Markenranking.<br />

Diese Seite von atomic kennt die<br />

Schweiz weniger. Diese Seite vertritt der<br />

Bündner Freeskier elias ambühl.<br />

carlo JanKa unD<br />

eliaS aMBüHl,<br />

BeiDeS BünDner,<br />

Die FrüHer<br />

ZuSaMMen FuSSBall<br />

GeSPielt HaBen.<br />

Freeskistar Elias ambühl. elias ambühl<br />

hat die Slopestyle-Parks und Big-air-<br />

Kicker dieser welt erobert wie carlo Janka<br />

die weltcup-Pisten. <strong>2011</strong> gewinnt ambühl<br />

die Jon olsson invitational in Åre und die<br />

aFP Big air world tour mit einem triple<br />

cork 1440 Mute. er belegt in der Slope-<br />

style world tour wertung den sechsten<br />

Platz und erreicht den achten rang in der<br />

Gesamtwertung.<br />

triple cork 1440 – das sind drei rotationen<br />

um die eigene achse mit drei Drehungen<br />

in der Flugachse und gleichzeitigem<br />

Halten der gekreuzten Skispitzen. ein<br />

schwieriger Sprung, den bisher kein athlet<br />

<strong>Snowactive</strong> NovembeR <strong>2011</strong>


PalmarEs Carlo janka PalmarEs Elias ambühl<br />

ort: obersaxen, Gr<br />

Geburtsdatum: 15. oktober 1986<br />

Disziplinen: abfahrt, Super-G, riesenslalom, Kombination<br />

Skiclub: Sc obersaxen<br />

ausrüster: atomic (Ski, Bindung, Schuhe), Komperdell (Stöcke),<br />

carrera (Helm & Brille), reusch (Handschuhe),<br />

individualsponsor: (ochsner Sport)<br />

GRöSSte eRfolGe<br />

olympische Winterspiele, vancouver 2010<br />

riesenslalom: olympiasieger<br />

Weltmeisterschaften, val d’isère 2009<br />

riesenslalom: weltmeister; abfahrt: Bronze<br />

Weltcup<br />

Gesamtweltcupsieger 2009/2010<br />

9 weltcupsiege<br />

19 weltcup-Podestplätze<br />

44 weltcup-top-ten-Platzierungen<br />

Race tRifft Style<br />

ort: thusis, Gr<br />

Geburtsdatum: 26. März 1992<br />

Disziplinen: Freeride, trainingsgruppe Halfpipe<br />

ausrüster: atomic (Ski & Boot Sponsor), red Bull,<br />

Sweet Protection (outerwear & Protection Sponsor),<br />

Yniq (Goggle Sponsor)<br />

GRöSSte eRfolGe <strong>2011</strong><br />

1st Jon olsson invitational<br />

1st european Freeski open<br />

1st redbull Playstreets<br />

2nd Dew tour Killington (Slopestyle)<br />

1st ray aFP tour Big air


Race tRifft Style<br />

mit dem Punx gewinnt elias ambühl nicht<br />

nur die X Games . . .<br />

. . . sondern hat einfach puren Spass im<br />

nächsten Park. Jedes Detail des award-<br />

Winners verfolgt ein Ziel: Das Gelingen<br />

schwieriger tricks. Zu den wichtigsten<br />

Stärken des Punx zählen<br />

> der 100 % symmetrische Shape, der die<br />

Kontrolle über den Ski maximiert –<br />

egal, ob die landung normal oder<br />

switch erfolgt,<br />

> das geringe Gewicht, das schnelle<br />

Spins erleichtert<br />

> und der hochwertige Holzkern,<br />

der den Ski extrem robust und<br />

langlebig macht.<br />

Der Punx ist ein top-Ski für<br />

Rider in Pipe und Park, die<br />

für ihre airs und tricks<br />

auf X-Games-erprobtes<br />

Profimaterial setzen.<br />

30<br />

mit dem D2 Race GS fährt carlo Janka<br />

aufs Podest<br />

Der D2 Race GS ist der erfolgreichste Riesenslalom-Ski<br />

im alpinen Ski-Weltcup. verantwortlich<br />

dafür ist seine innovative Doubledecktechnologie,<br />

die zwei frei aufeinander<br />

gleitende Decks zu einem einzigartigen<br />

Ski vereint. Das obere control-Deck leitet<br />

impulse des fahrers direkt auf das<br />

weichere adapter-Deck, welches für<br />

verlässlichen Kantengriff sorgt. lange<br />

Schwünge können selbst bei hohem<br />

tempo Kraft sparend auf der Kante<br />

gefahren werden, und vibrationen werden<br />

verlässlich gedämpft. Damit ist er perfekt<br />

geeignet für performance-orientierte<br />

fahrer mit vorliebe<br />

für weite Schwungradien.<br />

<strong>Snowactive</strong> NovembeR <strong>2011</strong>


ei einem contest gezeigt hat. ein schwieriger<br />

Sprung – symptomatisch für elias<br />

ambühl, den «happy guy», der vor nichts<br />

angst habe. Kombiniert mit seinem talent<br />

ein erfolgsrezept, das sich bewährt.<br />

Das sagen seine amerikanischen Kollegen.<br />

und auch ambühl weiss: «ein guter<br />

Freeskier braucht Mut und Können.» Hinter<br />

der scheinbaren leichtigkeit seiner<br />

Sprünge, seines gesamten life-Styles, die<br />

ihm seine ami-Kollegen attestieren, steckt<br />

nämlich viel harte arbeit, ehrgeiz und vor<br />

allem mentale Stärke. und hier kreuzen<br />

sich die Geschichten von elias ambühl und<br />

carlo Janka wieder.<br />

mentale stärke. Beides Bündner athleten<br />

– die früher übrigens zusammen Fussball<br />

gespielt haben. Beide sind mentale Meister.<br />

Beide gehen ans limit. Beide holen<br />

immer das Beste aus sich heraus. und<br />

beide verkörpern auf ihre art die drei Maximen<br />

von atomic – Passion, innovation<br />

und Performance. Beide athleten bringen<br />

die Philosophie von atomic auf den Punkt.<br />

elias ambühl hat sich vor allem in den<br />

uSa einen namen gemacht. Hierzulande<br />

ist er höchstens der Freeski-Szene ein<br />

Begriff, und die kommt in der Schweiz weit<br />

hinter dem alpinsport. anders in den uSa.<br />

«Hier richten die grossen Fernsehgesellschaften<br />

ihre Kameras lieber auf Park &<br />

Pipe denn auf alpin-Pisten», sagt Silvan<br />

nideröst, Produkt-Manager von atomic<br />

Schweiz.<br />

Der Schneesport zeichnet seine eigenen<br />

landesgrenzen. während der Breitensportler<br />

in der Schweiz einen Slalom-<br />

carver oder allround-Ski mit einer Mittelbreite<br />

zwischen 70 mm und 80 mm kauft,<br />

gehen in den uSa mehrheitlich freeskiorientierte<br />

Ski über den ladentisch – mit<br />

einer Mittelbreite ab 80 mm aufwärts. Die<br />

Grenze kann man übrigens bereits in der<br />

Schweiz ziehen: in der westschweiz unter<br />

dem einfluss von Frankreich und insbesondere<br />

in den uSa ist der einfluss von<br />

Freeski viel stärker spürbar.<br />

Fokus auf Weltmarkt. im Gegensatz dazu<br />

sind die nordostschweiz, italien, Österreich<br />

und Deutschland eher alpin-orientiert.<br />

racing-Ski sind übrigens auch in<br />

asien der Kassenschlager, allerdings mit<br />

blauem statt dem bei uns üblichen roten<br />

Deckblatt. Diese kulturellen unterschiede<br />

haben Folgen auf die Produktion eines Skianbieters.<br />

er muss seinen Fokus auf den<br />

weltmarkt richten und eine entsprechend<br />

breite Palette anbieten.<br />

und das erfordert sowohl von der Geschäftsleitung<br />

wie auch von entwicklern,<br />

Produktmanagern, werbeleuten und vom<br />

verkaufspersonal offenheit für neues, affinität<br />

und Zugang zu unterschiedlichen<br />

Schneesportszenen. es erfordert Flexibilität,<br />

neugier, leidenschaft, visionäres<br />

Denken. Schubladendenken und vorurteile<br />

haben keinen Platz.<br />

Schliesslich sind die Grenzen zwischen<br />

den verschiedenen Schneesportwelten<br />

fliessend. natürlich bestätigt die Freeskiszene<br />

noch manches Klischee – legere<br />

Kleidung, coole typen, lockerer lebensstil.<br />

Das ist aber nur die oberfläche. Hinter<br />

den leistungen von Freeskiern und alpinfahrern<br />

steckt gleich viel training, Kraft<br />

und energie. entsprechend viel Passion<br />

und innovation steckt in den Produkten von<br />

atomic.<br />

Passion, innovation und Performance.<br />

ein Paar atomic-Ski besteht aus bis zu<br />

300 einzelteilen, aus Holz, Karbon, Magnesium,<br />

titan – um nur einige zu nennen.<br />

atomics Heimat ist altenmarkt im Salzburger<br />

Pongau, im Herzen der alpen. Hier<br />

testet die erfolgreiche Skimarke 365 tage<br />

im Jahr jede neue entwicklung auf einigen<br />

Das Schweizer-team,<br />

das hinter der erfolgsmarke atomic steht.<br />

Race tRifft Style<br />

der anspruchsvollsten Pisten und loipen<br />

der welt – in unmittelbarer nähe der<br />

Fabrik.<br />

atomic hat den Skisport mehrfach<br />

revolutioniert, mit der zweiten Modellgeneration<br />

des «Doubledeck» zum Beispiel,<br />

der Biegelinie und radius automatisch an<br />

die jeweilige Fahrsituation anpasst, mit<br />

dem «Featherlight», dem leichtesten Ski<br />

im nordischen weltcup, mit dem «live<br />

Fit», dem weltweit ersten Skischuh, der<br />

seine Form bei jedem Schwung automatisch<br />

an den Fuss anpasst, oder mit dem<br />

legendären Hawx-Skischuh mit patentiertem<br />

i-Flex-System, entwickelt vom Davoser<br />

Hans-Martin Heierling.<br />

5,7 Kilogramm Passion und innovation<br />

stecken auch im Punx, mit dem elias ambühl<br />

in den Parks & Pipes dieser welt<br />

seine Spuren hinterlässt und zeigt: atomic<br />

lässt sich nicht auf racing-Ski reduzieren.<br />

atomic hat mit seinem Freeski-Sortiment<br />

nicht erst kürzlich neues terrain erobert.<br />

atomic kennt viele welten, nebst der alpinwelt<br />

von carlo Janka auch die welt des<br />

Freeski mit topathleten wie elias ambühl.<br />

<<br />

atomic ist seit 1994 teil der amer Sports Group und im<br />

Hinblick auf umweltfreundliche Produktion und innovative<br />

Produkte technologischer marktführer. Zur amer Sports<br />

Group gehören nebst atomic auch Salomon, Wilson, Precor,<br />

Suunto, mavic und arc’teryx. amer Sports Schweiz ist in<br />

Hagendorn bei cham zu Hause. Hier beschäftigt atomic<br />

Schweiz rund 10 Personen.<br />

<strong>Snowactive</strong> NovembeR <strong>2011</strong> 31


WELTNEUHEIT!<br />

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Leser der Zeitschrift «snow active» »<br />

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individuelle Körpergewichtseinstellung; ergonomischer „MEMORY FOAM“ Bandscheiben-/Muldensitz<br />

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(abnehmbar); 12-fach höhen-/seitenverstellbare Armlehnen mit gepolsterten Armaufl agen;<br />

geeignet für alle Bürotätigkeiten, insbesondere Bildschirmarbeitsplätze. Sitzmasse: (HxBxT) 48-65 x<br />

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8. olive, 9. demerera, 10. sombrero, 11. havana, 12. montserat; Farbe Leder: schwarz<br />

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von Verspannungen und Verkrampfungen und zur<br />

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mit justierbarem Präzisionsscherkopf; Ohr-/Nasenhaartrimmer; Präzisions-Barthaartrimmer;<br />

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Innenfl eece-Hose mit hochgezogener Brust-/Rückenpartie, 2 Seitentaschen,<br />

1 Känguru-RV-Brusttasche; abnehmbarer, elastischer Schneefang mit<br />

Rückhalteschlaufe; Material: 2-lagige, atmungsaktive, 100% wind-/wasserdichte<br />

HIMATEX-Membrane und besonders reiss-/abriebfestes RipStop-Obermaterial<br />

an Knien/Gesäß/Knöchelinnenseiten; alle Nähte wasserfest verschweisst;<br />

Wassersäule: 20‘000 mm, Atmungsaktivität: 6‘000 mvt (g/m2 /24h);<br />

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und zusätzlich abgedeckt; Cool-System RV-/Klettöffnung in Achselhöhle;<br />

verstell- und abnehmbare, im Kragen einrollbare, helmtaugliche Kapuze<br />

mit Schirm; einhandbedienbarer, klettverstellbarer Ärmelabschluss;<br />

elastische Saum-/Taillenkordel; inkl. 2 herausnehmbarer Polar<br />

Innenfl eece-Jacken (mittel-/hochisolierend: 300/400g/L, div. RV-Aussen-/Innen-Taschen);<br />

Material: 2-lagige, atmungsaktive, 100% wind-/<br />

wasserdichte HIMATEX-Membrane; Nähte wasserfest verschweisst;<br />

Wassersäule: 20‘000 mm, Atmungsaktivität: 6‘000 mvt (g/m2 /24h);<br />

Special Winter-/Ski-Package: herauszipbarer, elastischer<br />

Hüft-Schneefang für Aussen-/Fleecejacke; Tickettasche auf Ärmel;<br />

herausklappbare, transparente Skiabotasche; im Kragen<br />

verstaubare Helm-/Kopfmaske; 1 Sturm-/Gesichtsmaske;<br />

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Montag-Freitag 10.00 - 18.00 Uhr • Samstag 10.00 - 16.00 Uhr<br />

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Skischuhtechnologie einzigartig<br />

Die weltneuheit – mit vacUUm Fit sitzt der Skischuh<br />

perfekt! eine technologie mit der es<br />

erstmals gelingt, die Schale des Skischuhs vollständig<br />

an die anatomie jedes Fusses anzupassen.<br />

auch bei den Spitzenathleten im weltcup,<br />

dem höchsten niveau wird vacUUm Fit bereits<br />

erfolgreich eingesetzt. Die dafür nötige, bisher<br />

unerreichte Passform wird Dank völlig neuem<br />

material und einem speziellen Prozess geschaffen.<br />

Die Schale besteht aus dem neuen vacu-<br />

Plast material, das bis zu fünfmal verformbar<br />

ist und in einem speziellen und komfortablen<br />

verfahren an den Fuss angepasst wird. vacU-<br />

PLaSt zeichnet sich weiter aus durch seine<br />

temperaturstabilität. auch bei kalten temperaturen<br />

behält der Schuh seine eigenschaften und<br />

sorgt für viel Komfort an jedem Fuss. Diese<br />

perfekte Passform dank Fischer vacUUm Fit<br />

bedeutet auch: ideale Kraftübertragung,<br />

schnellere Reaktion des Skis. Dem sportlichen<br />

Skiläufer bietet das Fahrspass und Performance<br />

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Soma vacUUm trinity 110. Dank der neuen<br />

vacUUm Fit technologie von Fischer Sports<br />

lässt er sich ideal an die besondere ergonomie<br />

von Damenfüssen anpassen. Speziell im wadenbereich<br />

sorgen die neuen modelle für eine<br />

ideale Lösung. Denn die revolutionäre anpassungsmethode<br />

ermöglicht insbesondere am<br />

wadenansatz einen perfekten Sitz. So sorgen<br />

die neuen Skischuhe für sportliche und trotzdem<br />

angenehme Skitage!<br />

Die Revolution: vacu-Plast<br />

Für die Fischer vacuum Schuhe kommt erstmalig<br />

ein spezielles Fischer High-tech Polymer<br />

zum einsatz. es wurde exklusiv für den Skischuhbereich<br />

entwickelt und zeichnet sich<br />

durch seine überlegenen eigenschaften aus:<br />

Formbarkeit bei 80°c, höhere temperaturstabilität,<br />

geringeres Gewicht und bessere vibrationsdämpfung.<br />

Seine eigenschaften behält das material<br />

auch nach mehreren erwärmungen und Formprozessen,<br />

das macht es auch so einzigartig.<br />

Herkömmliches PU hat einen viel höheren<br />

Schmelzpunkt, sodass sich die materialeigenschaften<br />

bei diesem verfahren merklich verändern<br />

würden. ein weiterer vergleich: Das<br />

neue vacU-PLaSt hat eine doppelt so hohe<br />

temperatursteifigkeit als bisher verwendete<br />

Kunststoffe. Das bedeutet, bei einer temperaturschwankung<br />

von +20°c auf -20°c wird PU<br />

um 400% steifer – vacU-PLaSt nur um 200%!<br />

Folgende vACCUm-modelle sind auch<br />

erhältlich: SomA vACUUm 110 und SomA<br />

vACUUm 130 und die Rennschuhmodelle<br />

SomA vACUUm PRo 130 und<br />

SomA vACUUm PRo 150<br />

FISCHER<br />

Die totale Anpassung<br />

im Fischer vacUUm Fit verfahren wird die<br />

Schale auf 80°c erwärmt, anschliessend steigt<br />

man mit dem innenschuh in die Schale ein. ein<br />

sogenannter cooling- und compression Pad<br />

wird angelegt und die Standposition eingerichtet.<br />

Dafür hat Fischer speziell die vacUUm Fit<br />

Station entwickeln. Sie ist das Herzstück für den<br />

Fitting Prozess. Per Druckluft passt sich der<br />

gesamte Schuh ideal an den Fuss – und hält die<br />

Form nach dem abkühlen. Das neu entwickelte<br />

material lässt bis zu fünf neuverformungen zu.<br />

Für garantiert perfekten Sitz.<br />

Weitere Informationen über<br />

die vacuum Sporthändler finden<br />

Sie im Dealer Locater unter<br />

www.fischersports.com<br />

<strong>Snowactive</strong> NovEmbER <strong>2011</strong> PUBLiRePoRtaGe 33


34<br />

der<br />

Teufel<br />

Steckt im<br />

DeTail<br />

Im Gegensatz zur Formel 1,<br />

wo Sebastian vettel gegen Lewis<br />

Hamilton oder Ferrari gegen<br />

renault fährt, treten im Skisport<br />

immer noch Länderteams<br />

gegeneinander an. Das Duell<br />

Österreich–Schweiz gehört zu<br />

den ewigen Klassikern. Doch<br />

Trainingsgeheimnisse unter<br />

diesen mannschaften gibt es<br />

kaum mehr.<br />

> Text: richard Hegglin<br />

> Fotos: Swiss-Ski<br />

<strong>Snowactive</strong> november <strong>2011</strong>


<strong>Snowactive</strong> november <strong>2011</strong><br />

in den Siebzigerjahren prophezeite der<br />

Skisport-industrielle Gregor Furrer,<br />

eine der herausragenden Persönlichkeiten<br />

der Branche, an einem Podiumsgespräch<br />

in St. moritz: «die abkehr von<br />

den Länderteams ist nur noch eine Frage<br />

der Zeit. die Zukunft liegt in den markenteams.»<br />

doch nach wie vor weckt die<br />

konkurrenz zwischen Österreichern und<br />

Schweizern die emotionen. ein Sieg über<br />

einen «Össi» hat einen höheren Stellenwert<br />

als einer über einen norweger oder<br />

kanadier. doch in wahrheit ist die erzrivalität<br />

der beiden nationen in erster Linie ein<br />

dankbares vehikel für die medien. die athleten<br />

stehen sich viel näher. Sie trainieren<br />

zwar nicht gerade zusammen, aber man<br />

weiss voneinander (fast) alles. «werkspionage»<br />

gehört der grauen vergangenheit<br />

an.<br />

Peter Schröcksnadel und Urs Lehmann,<br />

die beiden Präsidenten, lassen sich<br />

sogar gegenseitig in die Geschäftsbücher<br />

gucken. wenn es um tv-verträge, Geldbeschaffung<br />

und athleten-Handling geht,<br />

sind der ÖSv und Swiss-Ski mehr Partner<br />

als Gegner. Und auch auf der Piste ist das<br />

ultimative Gegeneinander zu einem harmonierenden<br />

miteinander geworden. marcel<br />

Hirscher, Österreichs bester riesen-<br />

Spezialist, gibt ehrlich zu: «ich verdanke<br />

vieles meinem Schweizer kollegen daniel<br />

albrecht. er hat bei der entwicklung des<br />

Ski-modells wertvolle Basis- und entwicklungsarbeit<br />

geleistet.»<br />

Gregor Furrer hatte also doch ein bisschen<br />

recht. offizielle markenteams gibt es<br />

zwar nicht. Hinter den namen der rennfahrer<br />

stehen in klammer nach wie vor nur<br />

die Länderbezeichnungen. als die Sportnachrichten-agentur,<br />

die sämtliche tageszeitungen<br />

bedient, einst auch noch die<br />

markennamen der Skis aufführen wollte,<br />

brach in der medienszene ein Sturm der<br />

entrüstung aus. ausser dem Blick waren<br />

alle Zeitungen dagegen mit der Begründung:<br />

«wir machen doch keine Gratis-<br />

35


werbung für Skis.» obwohl es um eine<br />

pure information gegangen wäre. ein fünffacher<br />

atomic- oder Head-triumph wird ja<br />

wohl einen Hintergrund haben. Bis vor<br />

kurzem bissen sich auch tv-reporter eher<br />

die Zunge ab, als einen markennamen zu<br />

nennen – auf Geheiss von oben.<br />

Keine Geheimnisse. doch dass allein die<br />

(noch so ausgeklügelten) trainingsmethoden<br />

den Unterschied ausmachen sollen,<br />

ist eine illusion. «Unter den teams gibt es<br />

kaum mehr Geheimnisse», findet der neue<br />

männer-chef osi inglin: «Jeder sieht auf<br />

den tisch des andern. die internationalität<br />

hat voll durchgeschlagen, auch materialmässig.<br />

den Skisport neu erfinden kann<br />

man nicht mehr.» auch Frauen-chef mauro<br />

Pini pflichtet ihm bei: «wenn ich mich<br />

auf den Pisten umsehe, merke ich kaum<br />

Unterschiede.» das war früher noch anders,<br />

als die Franzosen mit der kreation<br />

Der Zweikampf zwischen den Skinationen Österreich und Schweiz sorgt immer noch für emotionen.<br />

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ihres berühmten ei-Stils im abfahrtsrennsport<br />

Furore machten. windkanäle existierten<br />

noch keine, bestenfalls stieg einer<br />

wie (der im letzten Jahr verstorbene) erwin<br />

Stricker mal aufs dach eines mit 150<br />

km/h dahinbrausenden Ferrari, um aerodynamische<br />

erkenntnisse zu gewinnen.<br />

das know-how eigneten sich die verantwortlichen<br />

durch aufmerksames Beobachten<br />

auf und neben der Piste an.<br />

auch für generalstabsmässig inszenierte<br />

ENGELBERG | HEIMBERG | HOCH-YBRIG LAUCHEREN | HOCH-YBRIG SEEBLI | ITTIGEN/BERN | KLOTEN | MELCHSEE-FRUTT<br />

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NEVIN GALMARINI<br />

Olympiateilnehmer Vancouver 2010<br />

Mehrere Podestplätze im Welt- und Europacup<br />

Schweizer Meister im Parallel Riesenslalom<br />

2009 & <strong>2011</strong><br />

Mit Nevin Galmarini hat Athleticum ein Mitglied der<br />

Schweizer Snowboardnationalmannschaft als Partner<br />

gewinnen können, der in der vergangenen Saison<br />

im Weltcup wichtige Erfolge feiern konnte.<br />

Nevin nimmt an der Entwicklung der Winterbekleidung<br />

unserer Exklusivmarken K-Tec und Atigoua teil,<br />

um diese noch besser an die Bedürfnisse der Sportler<br />

anzupassen.<br />

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wachs-experimente wie jene von adolf<br />

ogi, der vor den «goldenen» Spielen von<br />

Sapporo Schneeproben aus Japan in kanister<br />

abfüllte, hat man heute höchstens<br />

noch ein müdes Lächeln übrig. aber damals<br />

löste es wahre medaillenfluten aus.<br />

die trainer Paul Berlinger oder rolf Hefti<br />

pinselten damals die ausgetüfelten<br />

wachsmischungen eigenhändig auf.<br />

rolf Hefti war auch noch einer der letzten<br />

trainer, der ein werk über trainingsmethodik<br />

verfasste (Hallwag: einführung<br />

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mehr Partner als Gegner: Swiss-Ski-<br />

Präsident Urs Lehmann und ÖSSv-Präsident<br />

Peter Schröcksnadel.<br />

in die moderne Skitechnik). Heute ist das<br />

Büchlein für ein euro fünfzig zu haben.<br />

Hefti lancierte einst im weltcup einen<br />

coup, den einige zwar belächelten, aber<br />

nach seiner meinung sehr wirkungsvoll<br />

war – die doppelperiodisierung. «ich hatte<br />

diese idee», so Hefti, «von den Leichtathleten<br />

abgeschaut, die zweimal im Jahr ein<br />

Formhoch anstrebten, für die Hallen- und<br />

für die Freiluft-Saison.» So organisierte<br />

Hefti für sein Skiteam rennen mitten im<br />

Sommer, mit Preisgeldern und medien,<br />

um eine authentische atmosphäre zu erzeugen<br />

und die athleten zusätzlich zu animieren.<br />

nach einer Zwischenphase im<br />

Herbst trimmte er die athleten vor Beginn<br />

der wintersaison auf einen zweiten Höhepunkt.<br />

der Gedanke war teilweise aus der<br />

not geboren, weil damals das Geld für<br />

Südamerika-trainings fehlte.<br />

«Quantensprünge wie durch eben solche<br />

trainings in der südlichen atmosphäre<br />

sind heutzutage nicht mehr möglich»,<br />

glaubt inglin. «augenfällig ist hingegen,


was mit den Schuhen abgeht. diese waren<br />

schon immer wichtig. aber heuer hatten<br />

wir gleich vier Schuh-Serviceleute in Südamerika.<br />

das hat es noch nie gegeben.»<br />

als trainer schaue man stets über den<br />

tellerrand hinaus. «aber es geht höchstens<br />

darum, details zu optimieren. das<br />

macht den guten trainer aus.»<br />

auch Pini sieht das so: «die Persönlichkeit<br />

und erfahrung eines trainers macht<br />

wahrscheinlich die differenz aus. wie er<br />

dynamik in ein team bringt – oder eben<br />

nicht. ein Schwung ist bekannt und x-fach<br />

analysiert. materialmässig sind bei den<br />

verschiedenen marken nur geringfügige<br />

Unterschiede auszumachen. Bei den grösseren<br />

teams wird fast überall ähnlich gearbeitet.»<br />

Zumal auch die trainer, fast wie<br />

im Fussball, von den einzelnen nationen<br />

hin- und herwandern. osi inglin hat ausser<br />

reto Schläppi lauter ausländische Gruppentrainer<br />

unter sich: Sepp Brunner, der<br />

einst Sonja nef betreute, und Hans Flatscher,<br />

der Gatte von Sonja nef, beides<br />

Österreicher, sowie roland Platzer, ein<br />

italiener aus dem Südtirol, der schon seit<br />

SommerTrAInInG Für meDAILLen Im WInTer<br />

Die Sommertrainings der alpinen Skicracks in<br />

der südlichen Hemisphäre sind zwar Tradition,<br />

aber immer auch mit grossem Aufwand verbunden.<br />

die alpine Ski-nationalmannschaft der Herren<br />

zog es diesen Sommer nach argentinien, nach<br />

Ushuaia, Las Leñas sowie nach La Parva in<br />

chile. Hinter der langen reise und dem mehrwöchigen<br />

aufenthalt steht eine lange vorbereitung.<br />

madeleine erb ist Leiterin Sekretariat<br />

Leistungssport bei Swiss-Ski und zieht im Hintergrund<br />

die Fäden.<br />

ohne frühzeitige Planung wäre ein Sommertraining<br />

unmöglich. «die reservationen von<br />

Hotels und Skipisten tätigen wir zwölf monate<br />

im voraus – sie erfolgen jeweils direkt durch die<br />

cheftrainer», sagt madeleine erb. im Frühling<br />

werden die trainingsorte durch die cheftrainer<br />

rekognosziert. das trainingsmaterial wird zusammengestellt<br />

und das Sportsekretariat<br />

40<br />

zehn Jahren in Schweizer diensten steht.<br />

anderseits sind mit Hugues ansermoz<br />

(kanada), thomas Stauffer (deutschland)<br />

oder Patrice morisod (Frankreich) drei<br />

Schweizer im ausland in cheffunktionen<br />

tätig. auch personell treffen inglins worte<br />

zu: «die internationalität hat durchgeschlagen.»<br />

erfahrung ist entscheidend. nach wie vor<br />

spielt der trainer eine wichtige rolle. Filip<br />

Gartner, einer der altmeister der Szene,<br />

reduzierte das Geheimnis des trainings<br />

einmal auf einen einzigen Satz: «alles ist<br />

eine Frage der Balance, mit drill und erholung,<br />

kondition und technik, mentaler<br />

und physischer Stärke und so weiter.» Und<br />

er warnte vor einem angeblich heiklen<br />

Faktor: dem erfolg! «nichts ist gefährlicher<br />

als ein grosser erfolg. danach geht<br />

es fast immer nur abwärts.» der slowenische<br />

wandervogel erlebte das einst sowohl<br />

mit der österreichischen als auch mit<br />

der norwegischen Slalom-equipe.<br />

Für mauro Pini macht «die Summe der<br />

erfahrungen, des gesammelten know-<br />

nimmt die Flugbuchungen in Zusammenarbeit<br />

mit FiS travel vor.<br />

Skiausrüstungen, materialkisten der Serviceleute,<br />

Stangenmaterial, videomaterial und<br />

persönliches Gepäck – all das muss nach Übersee<br />

mit. da ist die 20-kilogramm-Grenze<br />

schnell überschritten. «die reise nach argentinien<br />

stellt erhöhte anforderungen an die materialtransporte.»<br />

eine cargo-transport-Lösung<br />

mit containern sei diesen Sommer nicht<br />

möglich gewesen. der Grund ist einfach: keine<br />

transportfirma konnte Swiss-Ski garantieren,<br />

dass das material zum vereinbarten Zeitpunkt<br />

vor ort sein würde. die Zollabwicklung birgt<br />

stets risiken. erb: «deshalb sind wir auf Fluggesellschaften<br />

angewiesen, die eine gute Lösung<br />

für Übergepäck anbieten.» eine solche<br />

Gesellschaft war Lan chile, die das männerteam<br />

diesen Sommer nach argentinien beförderte.<br />

check-in war in Frankfurt. trainer und<br />

Serviceleute transportierten das acht tonnen<br />

osi Inglin (links): «Quantensprünge sind<br />

heute nicht mehr möglich.» mauro Pini:<br />

«Die Persönlichkeit und erfahrung machen<br />

die Differenz aus.»<br />

hows» den guten trainer aus. er erinnere<br />

sich, wie karl Frehsner ihm einmal gesagt<br />

habe: «Um als Skitrainer ein hohes niveau<br />

zu erreichen, musst du den Job mindestens<br />

während 25 000 Stunden ausgeübt<br />

haben. das entspricht 20 trainer-Jahren.»<br />

nicht zuletzt deshalb nutzt Swiss-Ski immer<br />

noch das immense wissen des «eisernen<br />

karls», mittlerweile 72. inglin wie Pini<br />

schwören auf dessen profunde detailkenntnisse,<br />

insbesondere an der materialfront.<br />

er war einer der ersten, der sich mit<br />

der nano-technik befasste. der teufel<br />

steckt im detail. der Skisport besteht aus<br />

einem mosaik mit tausend Puzzle-teilen.<br />

alle müssen passen. Und das System<br />

muss stimmen. das ist kein Geheimnis,<br />

sondern eine Binsenwahrheit. <<br />

schwere material mit Bussen nach deutschland.<br />

weil alles den strengen Sicherheitsvorschriften<br />

genügen muss, erstellte Swiss-Ski ein<br />

merkblatt mit den wichtigsten Punkten für das<br />

team. «Zum Beispiel dürfen die Serviceleute<br />

keine wachsentferner wie aceton dabei haben»,<br />

erklärt madeleine erb. Für die kosten des Übergepäcks<br />

kommt zum einen die Skiindustrie zum<br />

anderen Swiss-Ski auf.<br />

Lohnt sich dieser jährlich wiederkehrende<br />

aufwand überhaupt? dazu osi inglin, cheftrainer<br />

alpin der Herren: «die Sommertrainings in<br />

der südlichen Hemisphäre werden auch dazu<br />

genutzt, materialtests bei winterlichen verhältnissen<br />

zu machen.» als weiteren vorteil nennt<br />

inglin die trainingsmöglichkeit auf meereshöhe<br />

und zu winterlichen konditionen. «die körper<br />

der athleten erholen sich in dieser Umgebung<br />

schneller, sodass mehr und intensivere trainingseinheiten<br />

absolviert werden können.»<br />

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nocH im nacHwUcHSBereicH: die winterSPortindUStrie enGaGiert SicH<br />

im SkirennSPort – mit einiGen UnterScHieden. eine UmFraGe Bei den<br />

rennSPortverantwortLicHen.<br />

Fakten und Zahlen:<br />

Hauptsitz in mittersill (Österreich);<br />

240 mitarbeiter; Skiproduktion 2010:<br />

240 000 Paar.<br />

verantwortlich für den rennsport:<br />

Urs riedi.<br />

Unterstützen im Leistungssport:<br />

international unter anderem: Felix neureuther,<br />

viktoria rebensburg, Fritz dopfer, mattias<br />

Hargin, andre myhrer, dominik Paris, Giuliano<br />

razzoli, anton Lahdenpera und Siegmar klotz.<br />

national: ambrosi Hoffmann, marc Gisin.<br />

nachwuchs: 5 athleten in den nationalen<br />

Leistungszentren, 3 Jo-nachwuchsfahrer.<br />

engagieren Sie sich im alpinen<br />

nachwuchssport?<br />

ein grosses engagement von nordica ist seit<br />

über zehn Jahren das Sponsoring des Grand<br />

Prix migros. Hier können auch die jüngsten<br />

nachwuchsfahrer von unseren angeboten<br />

profitieren. im Junioren-rennsport werden die<br />

ausgewählten athleten leihweise mit material<br />

ausgerüstet (Ski, Skischuhe und accessoires)<br />

– im kleineren rahmen auch die Jo-Fahrer.<br />

nordica ist zudem in den neuen Schneesportarten<br />

wie Slopestyle und Halfpipe bei den<br />

Freestylern präsent. Seit zwei Jahren gibt<br />

es ein sehr erfolgreiches team mit jungen<br />

ridern.<br />

Haben Sie nachwuchstalente unter vertrag?<br />

Ja, aber ohne finanzielle vergütungen.<br />

Prozentuales engagement im<br />

Spitzensport/nachwuchs:<br />

derzeit besteht ein verhältnis von 40 zu<br />

60 Prozent.<br />

42<br />

Fakten und Zahlen:<br />

Hauptsitz in ried im innkreis (Österreich);<br />

460 mitarbeiter in ried, 1200 in mukatschewo<br />

(Ukraine). Produktion 2010: keine angaben.<br />

verantwortlich für den rennsport:<br />

Siegi voglreiter.<br />

Unterstützen im Leistungssport:<br />

international unter anderem: marion Bertrand,<br />

richard cyprien (beide Fra), katharina<br />

dürr, Lena dürr, kathrin Hölzl (alle Ger),<br />

nicole Gius, denise karbon, manfred mölgg<br />

(alle ita), Stephan Görgl, nicole Hosp (beide<br />

aUt), ivica kostelic (cro), kalle Palander,<br />

tanja Poutiainen (beide Fin).<br />

national: marc Gini, markus vogel.<br />

engagieren Sie sich im alpinen<br />

nachwuchssport?<br />

Unsere nachwuchsathleten werden mit dem<br />

bestmöglichen material unterstützt, das wir<br />

ihnen kostenfrei zur verfügung stellen. weiter<br />

erhalten sie ausrüstungsverträge.<br />

Haben Sie nachwuchstalente unter vertrag?<br />

Ja, mit Honorierung durch accessoires.<br />

Prozentuales engagement im<br />

Spitzensport/nachwuchs:<br />

80 Prozent gehen in den Leistungssport,<br />

20 Prozent wird für den nachwuchs eingesetzt.<br />

diese ausgaben sind jedoch kaum<br />

vergleichbar. im Spitzensport fallen massive<br />

kosten für athletenprämien, Pool beiträge,<br />

Betreuungskosten, material, reisespesen,<br />

Poolservice und entwicklungsarbeit an.<br />

von diesen profitieren auch die nachwuchssportler.<br />

Bei ihnen werden nur die reinen<br />

materialkosten erfasst.<br />

Fakten und Zahlen:<br />

Hauptsitz in wohlhusen; 250 mitarbeiter<br />

in 35 Filialen; Skiproduktion 2010:<br />

50 000 Paar.<br />

verantwortlich für den rennsport:<br />

walter reusser.<br />

Unterstützen im Leistungssport unter<br />

anderem:<br />

alpin international: tina maze, andrej Jerman,<br />

Bostjan kline (alle SLo).<br />

alpin national: Fabienne Suter, tobias<br />

Grünenfelder, andrea dettling, marusa Ferk,<br />

christian Spescha.<br />

Skicross international: ashleigh mcivor,<br />

christopher del Bosco, kelsey Serwa<br />

(alle can), daniel Bohnacker (Ger).<br />

Skicross national: mike Schmid, Fanny Smith,<br />

Patrick Gasser.<br />

engagieren Sie sich im alpinen<br />

nachwuchssport?<br />

wir unterstützen seit Jahren den Schweizer<br />

nachwuchs. So stehen den athleten, noch<br />

bevor sie in einen Swiss-Ski-kader aufsteigen,<br />

zwei Serviceleute zur verfügung, die sich um<br />

die individuelle Betreuung kümmern. Zudem<br />

erhalten Jo-kinder inklusive ihrer eltern<br />

30 Prozent vergünstigung auf ihre Skis, sobald<br />

sie an einem rennen (z. B. migros Grand Prix)<br />

starten. durch dieses engagement ermöglichen<br />

wir auch Familien mit kleineren<br />

Budgets den einstieg in den rennsport.<br />

Haben Sie nachwuchstalente unter vertrag?<br />

Ja, aber ohne finanzielle vergütungen. Unsere<br />

nachwuchsathleten werden primär mit sehr<br />

gutem material ausgerüstet und erhalten<br />

einen überdurchschnittlichen Service. athleten<br />

in unteren kadern erhalten die gleichen<br />

Skis wie sie ein topfahrer hat. die verträge<br />

werden leistungsabhängig gestaltet. So<br />

profitieren die nachwuchsathleten bei guten<br />

Leistungen sofort.<br />

Prozentuales engagement im<br />

Spitzensport/nachwuchs:<br />

rund 60 fliessen in den Spitzensport,<br />

40 Prozent in die nachwuchsarbeit.<br />

<strong>Snowactive</strong> november <strong>2011</strong>


Fakten und Zahlen:<br />

Hauptsitz in kennelbach (Österreich);<br />

2500 mitarbeiter; Skiproduktion 2010:<br />

470 000 Paar.<br />

verantwortlich für den rennsport:<br />

Pascal Gautschi.<br />

Unterstützen im Leistungssport unter<br />

anderem:<br />

international: Johan clarey, Gauthier de<br />

tessier (beide Fra), Hans Grugger,<br />

anna Fenninger (beide aUt), werner Heel,<br />

maxi altacher, Patrick Staudacher (alle ita),<br />

kjetil Jansrud, aksel Lund Svindal, truls ove<br />

karlsen (alle nor), ted Ligety, Bode miller,<br />

Lindsey vonn (alle USa), Hans olsson, anja<br />

Pärson (beide Swe), anna Goodman (can),<br />

maria Höfl-riesch, Susanne riesch (beide<br />

Ger), Sarka Zahrobska (cZe).<br />

national: daniel albrecht, didier cuche,<br />

marc Gehrig, Giancarlo casutt, ralph weber,<br />

elia Zurbriggen, marianne kaufmann-abderhalden,<br />

denise Feierabend, wendy Holdener,<br />

küng mirena, corinne Suter, nadja vogel.<br />

engagieren Sie sich im alpinen<br />

nachwuchssport?<br />

nachwuchsathleten werden in Form von<br />

klar festgelegten richtlinien mit material zu<br />

speziellen konditionen unterstützt. die jungen<br />

teammitglieder werden schon früh in die<br />

Head-Familie eingebunden. Zudem unterstützt<br />

Head das Jugendskirennen von Silvano<br />

Beltrametti, welches immer im dezember<br />

stattfindet.<br />

Haben Sie nachwuchstalente unter vertrag?<br />

Ja, aber ohne finanzielle vergütungen. es<br />

handelt sich dabei um reine materialverträge,<br />

die von athleten mit nLZ-Status in anspruch<br />

genommen werden können.<br />

Prozentuales engagement im<br />

Spitzensport/nachwuchs:<br />

keine angaben.<br />

Fakten und Zahlen:<br />

Hauptsitz in moirans (Frankreich); 1500 mitarbeiter<br />

im ganzen konzern Group rossignol;<br />

Skiproduktion 2010 im ganzen konzern:<br />

900 000 Paar.<br />

verantwortlich für den rennsport:<br />

ivan cotting.<br />

Unterstützen im Leistungssport:<br />

international unter anderem: Julien Lizeroux,<br />

anthony obert, olivia Bertrand (alle Fra),<br />

massimiliano Blardone, elena Fanchini,<br />

nadia Fanchini (alle ita), Philip trejbal (cZe).<br />

national: dominique Gisin.<br />

engagieren Sie sich im alpinen<br />

nachwuchssport?<br />

Unser engagement setzt sich zusammen aus<br />

drei verschiedenen angeboten für die jungen<br />

athleten auf den jeweiligen Stufen. es beginnt<br />

beim Skiclub, geht dann weiter zu den regionalen<br />

verbänden bis hin zu den athleten, die<br />

in den Genuss von Leihmaterial kommen.<br />

Zudem stellen wir das ganze Speedmaterial<br />

leihweise zur verfügung.<br />

Haben Sie nachwuchstalente unter vertrag?<br />

Ja, aber ohne finanzielle vergütungen.<br />

Prozentuales engagement im<br />

Spitzensport/nachwuchs:<br />

es ist schwierig, den prozentualen vergleich<br />

aufzulisten. die athleten im c- und B-kader<br />

von Swiss-Ski werden beispielsweise in der<br />

Schweiz unterstützt und betreut, aber das<br />

material läuft über das internationale Budget.<br />

Fakten und Zahlen:<br />

Hauptsitz in moirans (Frankreich); 1500 mitarbeiter<br />

im ganzen konzern Group rossignol;<br />

Skiproduktion 2010 im ganzen konzern:<br />

900 000 Paar.<br />

verantwortlich für den rennsport:<br />

Joan Stoller.<br />

Unterstützen im Leistungssport:<br />

international unter anderem: christof innerhofer,<br />

manuela moelgg, Federica Brignone<br />

(alle ita), Jean Baptiste Grange, tessa worley<br />

(beide Fra), axel Baeck, maria Pietilae Holmner<br />

(beide Swe), manuel osborne-Paradis<br />

(can).<br />

national: didier defago, Silvan Zurbriggen,<br />

marc Berthod, reto Schmidiger, Lara Gut,<br />

Fränzi aufdenblatten.<br />

engagieren Sie sich im alpinen<br />

nachwuchssport?<br />

Unser engagement setzt sich zusammen aus<br />

drei verschiedenen angeboten für die jungen<br />

athleten auf den jeweiligen Stufen. es beginnt<br />

beim Skiclub, geht dann weiter zu den regionalen<br />

verbänden bis hin zu den athleten, die in<br />

den Genuss von Leihmaterial kommen. Zudem<br />

stellen wir das ganze Speedmaterial leihweise<br />

zur verfügung.<br />

Haben Sie nachwuchstalente unter vertrag?<br />

Ja, aber ohne finanzielle vergütungen.<br />

Prozentuales engagement im<br />

Spitzensport/nachwuchs:<br />

Bei uns fliessen die Budgets teilweise vom<br />

rennsportbudget national und international<br />

zusammen. darum ist es schwierig, das<br />

verhältnis in Prozenten anzugeben.<br />

<strong>Snowactive</strong> november <strong>2011</strong> 43


Fakten und Zahlen:<br />

Hauptsitz in mittersill<br />

(Österreich); 240 mitarbeiter;<br />

Skiproduktion 2010:<br />

170 000 Paar.<br />

verantwortlich für den<br />

rennsport:<br />

christian müller.<br />

Unterstützen im Leistungssport:<br />

international: mario matt, reinfried<br />

Herbst, christoph nösig.<br />

Skicross national: Peter Stähli,<br />

Berry Joos, Franziska Steffen.<br />

Behindertensport: Joachim<br />

röthlisberger.<br />

engagieren Sie sich im alpinen<br />

nachwuchssport?<br />

Ja.<br />

Haben Sie nachwuchstalente<br />

unter vertrag?<br />

Ja, aber ohne finanzielle<br />

vergütungen.<br />

Prozentuales engagement im<br />

Spitzensport/nachwuchs:<br />

30 Prozent für den Spitzensport,<br />

70 Prozent für den nachwuchs.<br />

44<br />

Fakten und Zahlen:<br />

Hauptsitz in altenmarkt<br />

(Österreich), 1100 mitarbeiter;<br />

Skiproduktion amer Sports 2010:<br />

650 000 Paar.<br />

verantwortlich für den<br />

rennsport:<br />

Lukas Bischof.<br />

Unterstützen im Leistungssport:<br />

national: carlo Janka, Justin<br />

murisier, manuel Pleisch und<br />

célina Hangl.<br />

engagieren Sie sich im alpinen<br />

nachwuchssport?<br />

Zum einem erhalten talente einen<br />

vertrag, in welchem definiert<br />

wird, wie wir sie mit material ausrüsten.<br />

Zum anderen bieten wir<br />

sehr attraktive kaderkonditionen<br />

an. Gerade im finanziellen Bereich<br />

versuchen wir mit guten angeboten<br />

das Portemonnaie der<br />

eltern zu entlasten.<br />

Haben Sie nachwuchstalente<br />

unter vertrag?<br />

Ja, aber ohne finanzielle vergütungen.<br />

möglich ist es aber,<br />

dass wir Prämien, zum Beispiel<br />

bei Podestplätzen im europacup<br />

beziehungsweise Schweizer<br />

meisterschaften, auszahlen.<br />

Prozentuales engagement im<br />

Spitzensport/nachwuchs:<br />

50:50 Prozent.<br />

Fakten und Zahlen:<br />

Hauptsitz in annecy (Frankreich),<br />

2800 mitarbeiter. Produktion<br />

2010: keine angaben.<br />

verantwortlich für den<br />

rennsport:<br />

oliver müller.<br />

Unterstützen im Leistungssport:<br />

national: Beat Feuz, Patrick<br />

küng, Sandro viletta, ralf<br />

kreuzer, vitus Lüönd.<br />

engagieren Sie sich im alpinen<br />

nachwuchssport?:<br />

wir statten die nachwuchsathleten<br />

mit material und das<br />

nachwuchsteam mit einem<br />

eigenen Betreuer aus.<br />

Haben Sie nachwuchstalente<br />

unter vertrag?<br />

Ja, mit finanziellen vergütungen<br />

ab dem c-kader.<br />

Prozentuales engagement<br />

Spitzensport/nachwuchs:<br />

60 Prozent fliessen in den<br />

Spitzensport, 40 Prozent in den<br />

nachwuchsbereich.<br />

Fakten und Zahlen:<br />

Hauptsitz in Baar/ZG; 1000 mitarbeiter<br />

weltweit; Skiproduktion<br />

2010: 500 000 Paar.<br />

verantwortlich für den<br />

rennsport:<br />

christian coray.<br />

Unterstützen im Leistungssport:<br />

international unter anderem:<br />

Fanny chmelar, Gina Stechert<br />

(beide Ger), cristian deville,<br />

Johanna Schnarf (beide ita), Jens<br />

Byggmark (Swe), Jimmy cochran,<br />

Julia mencuso (beide USa), manfred<br />

Pranger, rainer Schönfelder<br />

(beide aUt), marina nigg (Lie).<br />

national: martina Schild, nadja<br />

kamer, tim Lüscher.<br />

engagieren Sie sich im alpinen<br />

nachwuchssport?<br />

Ja. völkl ist ausrüster bei Swiss-<br />

Ski. wir unterstützen die Leistungscenter,<br />

regionalverbände<br />

und das eigene völkl-Junior-<br />

team (10- bis 16-Jährige) im<br />

material bereich.<br />

Haben Sie nachwuchstalente<br />

unter vertrag?<br />

Ja, mit leistungsabhängigen<br />

vergütungen.<br />

Prozentuales engagement<br />

Spitzensport/nachwuchs:<br />

40:60 Prozent.<br />

<strong>Snowactive</strong> november <strong>2011</strong>


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Die neuen Skis im Skirennsport der Saison 2012/13<br />

mit mehr Länge und weniger Taillierung lösten eine<br />

kleine Palastrevolution aus. Aber die neue Lösung<br />

scheint absolut der richtige Weg für mehr Sicherheit<br />

vor verletzungen zu sein.<br />

> Text: Richard Hegglin<br />

> Foto: B&S<br />

46<br />

<strong>Snowactive</strong> november <strong>2011</strong>


Nachdem die eckdaten für die Produktion<br />

der neuen Skis für die Saison<br />

2012/13 mit mehr Länge und<br />

weniger taillierung bekannt wurden,<br />

brach eine kleine Palastrevolution aus. 196<br />

athleten aus 15 nationen, angeführt von<br />

ihrem vertreter Kilian albrecht, lancierten<br />

eine Petition und stellten zum teil wirre<br />

Forderungen auf. Sie seien vom FiS-entscheid<br />

überrumpelt worden. «Das ist<br />

Rückschritt in die Steinzeit», meldete sich<br />

Riesenslalom-weltmeister ted Ligety. Die<br />

athleten, darunter auch die meisten<br />

Schweizer Spitzenfahrer, beanstandeten,<br />

nicht in den entscheidungsprozess einbezogen<br />

worden zu sein.<br />

Emotionen. einige Rennsportleiter legten<br />

nach. ex-Rennfahrer Rainer Salzgeber,<br />

Rennsportleiter von Head, bezeichnete die<br />

neuerung als Schnappsidee. Sigi voglreiter<br />

von Fischer, auch er ein ehemaliger,<br />

spottete: «Das ist Skifahren wie zu Zeiten<br />

von Hansi Hinterseer.» Und athleten-<br />

Sprecher Kilian albrecht schimpfte: «wieder<br />

einmal sind die Rennläufer ignoriert,<br />

eigentlich richtig betrogen worden.» Soviel<br />

zu den emotionen.<br />

Zu den Fakten: Seit 2006 lässt die FiS über<br />

das so genannte Überwachungssystem<br />

iSS alle verletzungen im alpinen Skisport<br />

registrieren und minutiös auswerten. Da-<br />

raus ging hervor, dass sich rund ein Drittel<br />

der athleten während einer Saison mehr<br />

oder weniger stark verletzen. Die Universitäten<br />

von oslo und Salzburg erstellten<br />

Studien, bei denen sich drei Schwerpunkte<br />

herauskristallisierten: Kurssetzung<br />

bzw. Geschwindigkeit, Schneebeschaffenheit<br />

und ausrüstung (in Kombination von<br />

Ski, Bindung, Platte, Schuh).<br />

als Bernhard Russi im letzten Jahr die<br />

Leitung des FiS-alpinkomitees übernommen<br />

hatte, initiierte er die Gründung einer<br />

arbeitsgruppe, die sich mit diesen Problemen<br />

beschäftigte. Dieser gehören die drei<br />

ex-Skirennfahrer Pernilla wiberg (Schweden),<br />

Kjetil andre aamodt (norwegen) und<br />

<strong>Snowactive</strong> november <strong>2011</strong> 47


Marco Büchel (Liechtenstein) sowie die<br />

trainer toni Giger (Österreich), Karl Frehsner<br />

(Schweiz) und charly waibel (Deutschland)<br />

an.<br />

Die Gruppe, die eng mit den Universitäten<br />

oslo und Salzburg zusammenarbeitete,<br />

wählte toni Giger, den langjährigen<br />

chef des österreichischen Männer-teams,<br />

als «chairman». weibel ist cheftrainer der<br />

deutschen Männer und gilt als Spezialist<br />

im Materialbereich. Und Karl Frehsner,<br />

der einst den Beruf eines Skiwagners erlernt<br />

hat, ist auch mit 72 Jahren immer<br />

noch eine der grössten Kapazitäten. Büchel,<br />

christoph Gruber und thomas Graggaber,<br />

zwei andere Rennfahrer, hatten die<br />

neuen Ski getestet und sind zu positiven<br />

erkenntnissen gekommen.<br />

Kompetenz kann man diesem Gremium<br />

kaum absprechen, auch wenn einige athleten<br />

weiterhin lauthals ihren Unmut hinausposaunten.<br />

So kann man auch FiS-<br />

Präsident Gian Franco Kasper nicht<br />

verargen, wenn er sagt: «wir werden niemanden<br />

zwingen, wenn die athleten die<br />

Änderung nicht wollen. aber dann soll sich<br />

keiner beschweren und mangelnde Sicherheit<br />

dafür verantwortlich machen,<br />

wenn er im Krankenhaus liegt.»<br />

Benni Raich, einer der wenigen, der die<br />

athleten-Petition nicht unterschrieb, hat<br />

inzwischen in der Öffentlichkeit Klartext<br />

gesprochen. «Die neue Lösung ist absolut<br />

richtig und dient der Sicherheit», ist Österreichs<br />

erfolgreichster Skirennfahrer überzeugt.<br />

«ich habe mich mit einigen athleten<br />

unterhalten, die unterschrieben haben.<br />

Dabei habe ich festgestellt, dass sie den<br />

text gar nicht genau gelesen haben.» Rudi<br />

Huber, Rennsportleiter von Raichs Skifirma<br />

atomic, steht wie das ganze Unterneh-<br />

48<br />

men ebenfalls hinter den neuerungen und<br />

relativiert die Behauptung, die athleten<br />

seien völlig übergangen worden: «Zwei<br />

Fahrer pro Skifirma hatten Gelegenheit,<br />

die Prototypen auszuprobieren. wir hätten<br />

im Frühling gerne Benni Raich, Marcel<br />

Hirscher oder carlo Janka testen lassen,<br />

aber Raich und Hirscher waren verletzt,<br />

Janka unabkömmlich. So übernahmen<br />

Justin Murisier und Matts olsson diese<br />

aufgabe.» Huber bestreitet nicht, dass der<br />

auf carving-Ski aufgewachsene Murisier<br />

anfänglich mit den neuen Geräten Mühe<br />

bekundete. «aber nach ein paar Fahrten<br />

ging es ganz gut.» Gemäss Huber wird<br />

atomic die neuen Skis voraussichtlich<br />

schon in dieser Saison einsetzen: «wir<br />

denken an adelboden und Bansko.»<br />

Auch Janka hat sich mittlerweile in die<br />

Situation geschickt: «Mich störte die mangelnde<br />

Kommunikation. nun mache ich<br />

das Beste daraus. ich sehe keine Riesenprobleme.»<br />

auch cheftrainer osi inglin<br />

fand die Kommunikation nicht optimal:<br />

«ich hatte die ehre, zu den auserwählten<br />

zu gehören, die von der Uni Salzburg direkt<br />

angefragt wurden. Damals war auch noch<br />

von den anzügen und der Pistenpräparation<br />

die Rede, jetzt ist nur noch der Ski ein<br />

thema.» weitgehende Unterstützung findet<br />

die neue Regelung von Frauen-chef<br />

Mauro Pini: «vor allem die nachwuchsfahrerinnen<br />

sind mit den bisherigen Skis<br />

überfordert. ihre Körper sind noch nicht so<br />

austrainiert, wie es diese extremen Geräte<br />

erfordern würden. Das ist ein Hauptgrund,<br />

weshalb acht meiner jungen Fahrerinnen<br />

verletzt sind. von andern nationen höre ich<br />

Ähnliches.»<br />

Die Herbstsitzungen der FiS in Zürich<br />

fanden nach Redaktionsschluss statt. <<br />

<strong>Snowactive</strong> november <strong>2011</strong>


Seit mitte oktober <strong>2011</strong><br />

erhältlich: Die faszinierende<br />

geschichte von Simon Ammann<br />

und Andreas Küttel.<br />

Zum VoRZugspREis BEstEllEN<br />

Simon Ammann und Andreas Küttel –<br />

Die ungleichen zwillinge<br />

<strong>Snowactive</strong>-Leserinnen und -Leser erhalten<br />

das Buch in einer limitierten Sonderausgabe<br />

zum vorzugspreis von CHF 29.90<br />

(statt cHF 34.90).<br />

talon einsenden an:<br />

edition Gurwolf, Postfach 63, 3280 Murten,<br />

oder per e-Mail an<br />

bestellung@edition-gurwolf.ch<br />

(vermerk <strong>Snowactive</strong>)<br />

anzeige<br />

Traumhafte Powder-Erlebnisse<br />

mit dem Spezialisten<br />

Unsere beliebten info-abende zur Heliskiing-<br />

Saison 2012 finden auch dieses Jahr wieder<br />

statt. videos, Präsentationen und das direkte<br />

Gespräch mit den Profis in angenehmer atmosphäre<br />

bei einem apéro • Packages wecken für die bei besten den Skiund<br />

Snowboard-enthusiasten Snow Resorts mehr in Canada, als nur vor-<br />

den USA und Alaska.<br />

freude auf faszinierende «Powder Dreams» in<br />

den schönsten Gegenden • Heliskiing der bei welt. Selkirk Tangiers<br />

Heliskiing<br />

• Snowmobile-Touren<br />

• NEU: Powder-Dreams in Lappland!<br />

SiMon aMMann UnD<br />

anDReaS KÜtteL – DaS BUcH<br />

mAgAzin<br />

erstmals wird die faszinierende geschichte der beiden Athleten festgehalten. Simon Ammanns<br />

Werdegang ist eng verknüpft mit jenem von Andreas Küttel und umgekehrt. Der Sport hat die<br />

ungleichen zwillinge zusammengeführt und zu Freunden gemacht. Für <strong>Snowactive</strong>-Leserinnen<br />

und -Leser gibt es das buch in einer limitierten Sonderausgabe zum vorzugspreis von CHF 29.90<br />

(statt CHF 34.90). <strong>Snowactive</strong> verlost zudem zehn von Simon Ammann und Andreas Küttel handsignierte<br />

bücher.<br />

auf 192 Seiten erzählt autor Marc wälti in 15<br />

Kapiteln die Geschichte von Simon ammann<br />

und andreas Küttel. Beginnend mit ammanns<br />

sensationellem Doppel-olympiasieg 2002 bilden<br />

die grossen und prägenden sportlichen<br />

Momente den roten Faden des Buchs. Rückblicke<br />

in die anfänge der beiden oder skisprungspezifische<br />

themen von allgemeinem<br />

interesse sind ebenfalls in die Geschichte integriert.<br />

Mit über 80 Bildern, teilweise von den<br />

athleten und ihrem Umfeld, ist das Buch ausführlich<br />

illustriert.<br />

Für Simon ammann und andreas Küttel war<br />

das aufarbeiten ihrer Karrieren eine interessante<br />

und faszinierende erfahrung zugleich:<br />

«nicht nur viele erinnerungen kamen dabei<br />

wieder hoch, auch erfuhren wir neues über den<br />

anderen. Und gewisse Zusammenhänge wurden<br />

überhaupt erst klar oder erschienen plötzlich<br />

in einem anderen Licht», erklären sie unisono.<br />

Mit dem Rücktritt von Küttel im März <strong>2011</strong><br />

ist der gemeinsame sportliche weg der beiden<br />

zu ende gegangen. ihre Freundschaft aber<br />

bleibt bestehen.<br />

www.die-ungleichen-zwillinge.ch<br />

inFo-AbenDe zUr HeLiSKiing-SAiSon <strong>2011</strong>/2012<br />

Rohrerstrasse 100, 5001 Aarau,<br />

Tel. 062-834 71 11, www.knecht-reisen.ch<br />

vorname name<br />

Strasse nr.<br />

PLZ ort<br />

anzahl Bücher e-Mail<br />

Datum Unterschrift<br />

VERlosuNg<br />

Zehn von Simon ammann und andreas<br />

Küttel handsignierte Bücher zu gewinnen.<br />

Jetzt mitmachen!<br />

Sende ein SMS mit vermerk «ZwiLLinG»<br />

mit name und adresse an 974 (cHF 1.–/<br />

SMS). teilnahmebedingungen unter<br />

www.snowactive.ch<br />

Werdegang<br />

hautnah miterlebt<br />

autor Marc wälti war von 2001 bis 2008 Kommunikationsverantwortlicher<br />

des Schweizerischen<br />

Skiverbandes Swiss-Ski. Der Journalist<br />

und PR-Berater erlebte den werdegang von<br />

Simon ammann und andreas Küttel hautnah<br />

mit und verarbeitete die zahlreichen erlebnisse<br />

und Gespräche zu einem authentischen Buch<br />

mit persönlichen einblicken in die welt der<br />

beiden Skispringer.<br />

Das angebot ist bis zum 01. Dezember <strong>2011</strong> gültig. Zuzüglich Porto/verpackung cHF 3.–<br />

> Kanada – LAST FronTier HeLiSKiing<br />

Dienstag, 8. november <strong>2011</strong>, zürich<br />

George Rosset, Präsident von LaSt FRontieR<br />

HeLiSKiinG wird seine beiden Resorts<br />

<strong>November</strong> 2006 bis April 2007<br />

_USA 19.7.2006 15:01 Uhr Seite 1<br />

Powder Dreams<br />

und den neuen Film vorstellen sowie über<br />

ALASKA, KANADA, USA<br />

Skiing, Boarding, Heliskiing, Heliboarding, Snowmobiling<br />

die neuesten entwicklungen bei LaSt<br />

FRontieR HeiLiSKiinG informieren.<br />

Bestellen Sie den<br />

neuen Katalog<br />

POWDER DREAMS<br />

2006/2007<br />

> CmH – CAnADiAn moUnTAin HoLiDAYS<br />

Freitag, 18. november, zürich<br />

Samstag, 19. november, baden<br />

im travo – anlässlich des Reisetages<br />

«50 Jahre knecht reisen ag»<br />

Marty von neudegg, Direktor der<br />

canaDian MoUntain HoLiDaYS –<br />

der weltweit grösste Heliski-anbieter<br />

mit 11 Lodges – stellt sein angebot und<br />

neuigkeiten vor.<br />

Kontakt:<br />

knecht reisen ag, Rämistrasse 5, 8001 Zürich, telefon 044 360 46 00<br />

(tamara Jehle oder Marc Fraefel), info@heliski.ch, www.heliski.ch<br />

<strong>Snowactive</strong> november <strong>2011</strong> PUBLiRePoRtaGe 49


Foto: zvg.<br />

mAgAzin<br />

SPriTzFAHrT miT<br />

DAni ALbreCHT<br />

auf originelle weise feierte die Sportartikel-<br />

Kette ochsner-Sport sein 50-Jahr-Jubiläum. 50<br />

Mitarbeiter, welche die innovativsten ideen zum<br />

Jubiläum kreiierten, dürfen während eines Jahres<br />

gratis einen audi a1 fahren, deren türen mit<br />

dem Konterfei des abfahrtsolympiasiegers Didier<br />

Défago verziert sind. «aber fahrt langsam»,<br />

warnte Défago, «damit nicht alle Bussen bei mir<br />

zu Hause landen.» Dani albrecht posiert mit der<br />

Siegerin Desirée Duss aus Stans, die den wettbewerb<br />

mit einem selbstgebastelten audi mit<br />

ihr und Dani albrecht als virtuelle insassen<br />

gewann. «ich freue mich auf die Spritzfahrt»,<br />

flachste der walliser. eifersuchtsszenen sind<br />

kaum zu befürchten: albrechts Freundin Kerstin<br />

wirthner hat den gelungenen event mitorganisiert.<br />

Daniel Albrecht posiert stolz mit der<br />

Wettbewerbssiegerin Desirée Duss.<br />

Die mitarbeiterin von ochsner Sport<br />

in Stans geht mit Dani Albrecht auf<br />

eine sichere Spritzfahrt und fährt ein<br />

Jahr gratis einen Audi A1.<br />

anzeige<br />

Foto: na presseportal<br />

Die Skispringer begleitet auf dem Flug von der Schanze bergisel einen atemberaubenden<br />

blick auf die Stadt innsbruck.<br />

Live Am (vierSCHAnzen-ToUrnee-)TiSCH<br />

oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, innsbruck<br />

und Bischofshofen heissen die vier Stationen<br />

der legendären vierschanzentournee. an<br />

drei der vier orte können Sie live mit dabei sein.<br />

Möglich macht es travelclub mit individuellen<br />

angeboten. Reiseleiter ist übrigens Marc wälti,<br />

autor der neuerscheinung «Simon ammann<br />

und andreas Küttel» – zwei ungleiche Zwillinge<br />

(siehe Seite 49). wälti war von 2000 bis 2009<br />

Kommunikationschef von Swiss-Ski und begleitete<br />

das erfolgreiche Duo in seiner Funktion<br />

über Jahre an die Schanzentische dieser welt.<br />

Basisstation der Reisegruppe ist innsbruck.<br />

Sie wohnen in einem modernen vier-Sterne-<br />

miT rAbATT AUFS SCHiLTHorn<br />

Hotel direkt ausserhalb der innsbrucker altstadt.<br />

ein arrangement gibt es bereits ab 340 Franken<br />

(2 tage mit Besuch des Springens in innsbruck).<br />

Die weiteren arrangements sind drei<br />

und sechs tage. eingeschlossen im Preis sind<br />

die Fahrt im Bus von Zürich aus, der eintritt an<br />

die Springen, Übernachtung mit Frühstück,<br />

Reiseleitung und ein vom autor signiertes Buch.<br />

Kontakt:<br />

travel club, telefon 031 310 02 50,<br />

e-Mail travelclub@travelclub.ch<br />

www.travelclub.ch<br />

wanderfreunde aufgepasst: vom 10. oktober<br />

bis 6. november kostet eine Fahrt auf der Schilthornbahn<br />

25 Prozent weniger. Bei der Herbstaktion<br />

zahlt man für die Fahrt von Stechelberg<br />

bis auf das imposante Schilthorn nur 71.20<br />

Franken statt 94.80 Franken. Halbtax- und Generalabonnementinhaber<br />

profitieren sogar von<br />

50 Prozent ermässigung auf den normaltarif.<br />

So lohnt sich der ausflug auf 2970 Meter über<br />

Meer allemal. Der Fernblick vom Schilthorn aus<br />

ist im Herbst besonders eindrücklich. es laufen<br />

noch zwei weitere aktionen: Die Migros-cumulus-aktion<br />

bis am 6. november sowie die Raiffeisen-Mitglieder-aktion<br />

bis ende november. Schilthorn-bahn.<br />

HELI-SKISAFARI 2<br />

9 Tage Heli-Skireise inkl. Flug, Hotel,<br />

4 x Skipass, 2 Tage Heliskiing,<br />

alle Transfers, Stumböck-Skiguide-Service<br />

p.P. ab € 3.068,-<br />

www.stumboeck.com<br />

Tel: +49 (0)8035/96600<br />

Foto: Keystone


STUbAiTAL<br />

ski-spAss puR im stuBAitAl!<br />

ScHneeSicHeRHeit,<br />

PiStenvieLFaLt<br />

UnD FaMiLienFReUnDLicHKeit<br />

Der Stubaier gletscher, Österreichs grösstes<br />

gletscherskigebiet und drei Winterskigebiete<br />

machen das Stubaital zur 1. Wahl für Wintersportler.<br />

mit einer Höhenlage bis zu 3210<br />

metern bietet das Stubaital Schneegarantie<br />

von oktober bis Juni.<br />

in dem Gletschertal – nur 20 autominuten von<br />

innsbruck entfernt – ist alles möglich ausser<br />

Langeweile. 150 km abfahrten davon allein 110<br />

km am Stubaier Gletscher und 67 km Rodelbahnen<br />

faszinieren wintersportbegeisterte.<br />

Langlaufloipen im tal und auf der Höhe, geräumte<br />

winterwanderwege und abwechslungsreiche<br />

Schneeschuhtouren führen durch die<br />

imposante natur. Highlights wie der Snowpark<br />

Moreboard Stubai Zoo oder die toP-Kinderbetreuung<br />

in den Ski-camps runden das angebot<br />

ab.<br />

neben jeder Menge schöner Bergerlebnisse<br />

wird man am Stubaier Gletscher auch kulinarisch<br />

bestens versorgt. im Marktrestaurant eisgrat<br />

wird feinste Pasta in der höchsten Pasta-<br />

manufaktur der welt frisch hergestellt. im<br />

Bedienungsrestaurant Schaufelspitz erwarten<br />

wintersportler kulinarische Gipfelerlebnisse.<br />

Hochgenuss, Herzklopfen und Freudensprünge<br />

inklusive. Sie werden es lieben! Mit<br />

dem Stubaier-Super-Skipass können der Stubaier<br />

Gletscher und die drei weiteren Skigebiete<br />

genutzt werden: das Skizentrum Schlick 2000<br />

mit wunderschönen Familienabfahrten, ausgezeichneter<br />

Gastronomie und urigen Hütten<br />

– die Serlesbahnen Mieders und die elferlifte<br />

neustift. in allen vier Skigebieten reicht die abfahrt<br />

bis ins tal und Kinder unter zehn Jahren<br />

(in Begleitung eines zahlenden elternteils) erhalten<br />

ihr Skiticket GRatiS!<br />

> Grösstes Gletscherskigebiet Österreichs mit<br />

naturschneegarantie<br />

> Schneesicherste Region der alpen von oktober<br />

bis Juni<br />

> Familien- und kinderfreundlich: Kinder<br />

unter zehn Jahren fahren bei allen Stubaier<br />

Bergbahnen frei (in Begleitung eines zahlenden<br />

elternteils), toP-Kinderbetreuung<br />

FAmiLienFreUnDLiCH<br />

Der aDac hat das Stubai<br />

zum dritten Mal in Serie zur<br />

familienfreundlichsten Region<br />

der alpen gewählt. Kinder<br />

unter 10 Jahren fahren bei allen<br />

Stubaier Bergbahnen frei (in Begleitung<br />

eines zahlenden elternteils).<br />

> vier Skigebiete: Stubaier Gletscher, Skizentrum<br />

Schlick 2000, elfer- und Serlesbahnen<br />

> Grösste Rodelarena tirols mit vier beleuchteten<br />

Rodelbahnen<br />

> nur 20 Minuten von innsbruck<br />

STUbAi PACKAge<br />

> 7 Übernachtungen inkl. Frühstück<br />

> 6 Tage Stubaier-Super-Skipass<br />

> ab eUr 435.00<br />

tourismusverband Stubai tirol<br />

Dorf 3<br />

6167 neustift im Stubaital<br />

austria<br />

tel. +43 (0)50 1881 0<br />

Fax +43 (0)50 1881 199<br />

info@stubai.at www.stubai.at<br />

<strong>Snowactive</strong> november <strong>2011</strong> PUBLiRePoRtaGe 51


Knecht-Reisen- und snowactive-LeseRReise<br />

Die FaSzination DeS<br />

«AmericAn WAy of Skiing»<br />

entdecken<br />

bergfahrt mit traumhaftem ausblick über<br />

den Lake tahoe.<br />

mit snowactive und Knecht<br />

Reisen, dem führenden anbieter<br />

für skireisen in nordamerika.<br />

Skiferien in Kalifornien sind winterferien<br />

der extraklasse und ein<br />

traum für jeden Schneesportler.<br />

trockener pulverschnee, bestens präparierte<br />

«runs», breite pisten, unberührte<br />

tiefschneeabfahrten und kaum wartezeiten<br />

an den liftanlagen – das ist «the american<br />

way of Skiing». ein unvergessliches<br />

und einmaliges erlebnis für jeden winter-<br />

52<br />

das hotel «Forest suites heavenly»<br />

unmittelbar bei der talstation.<br />

sportfan. eine Dimension des Skifahrens,<br />

die in unseren breitengraden kaum zu<br />

finden ist. Die luft ist klar und kalt, Schneesicherheit<br />

garantiert und die anzahl Sonnentage<br />

gross. wer in Kalifornien und dem<br />

Südwesten ausschliesslich «baywatch»,<br />

Strände, ausgedörrte wüsten und Joshua<br />

trees vermutet, liegt falsch. Die Sierra<br />

nevada, der beeindruckende gebirgszug<br />

am lake tahoe, verdankt seinen namen<br />

den ungeheuerlichen Schneemassen, die<br />

ihn zu einem eldorado für Skifahrer machen!<br />

zuerst aber werden wir uns zwei<br />

tage in San Francisco akklimatisieren und<br />

die wichtigsten Sehenswürdigkeiten gemeinsam<br />

entdecken, bevor es an die Süd-<br />

Golden Gate bridge, san Francisco.<br />

spitze des lake tahoe geht. Das Skiresort<br />

Heavenly kommt dem Skifahrerhimmel<br />

auf erden tatsächlich nah: Das gebiet<br />

bietet den grössten Höhenunterschied<br />

und das weitläufigste Skiterrain am<br />

lake tahoe. unvergleichbar sind die ausblicke<br />

auf tausende Quadratkilometer der<br />

wüste nevadas und den tiefblauen lake<br />

tahoe. im tal warten die unzähligen Spielkasinos<br />

von Stateline mit nightlife und<br />

pokerpartien bis Sonnenaufgang! im Januar<br />

organisiert Knecht reisen für <strong>Snowactive</strong>-leser<br />

eine weitere reise ins land<br />

der unbegrenzten Möglichkeiten. entdecken<br />

Sie mit uns den «american way of<br />

Skiing». <<br />

<strong>Snowactive</strong> novembeR <strong>2011</strong> publireportage


inFos<br />

PRoGRamm<br />

> 12. Januar 2012:<br />

Flug zürich–San Francisco mit Swiss. transfer<br />

zum Hotel und rest des tages zur freien<br />

verfügung.<br />

> 13. Januar 2012:<br />

tagesausflug nach alcatraz (fakultativ), der<br />

ehemaligen gefängnisinsel vor den toren<br />

der Stadt. alcatraz galt mehrere Jahre als<br />

sicherstes gefängnis überhaupt. Übernachtung<br />

in San Francisco.<br />

> 14. Januar 2012:<br />

nach einem besuch der golden gate bridge<br />

fahren Sie an die Südspitze des lake tahoe.<br />

Übernachtung in South lake tahoe.<br />

> 15.–20. Januar 2012:<br />

6 tage Skifahren rund um den lake tahoe.<br />

> 21. Januar 2012:<br />

rückfahrt nach San Francisco. am frühen<br />

abend erfolgt der rückflug in die Schweiz.<br />

> 22. Januar 2012:<br />

ankunft in zürich am nachmittag.<br />

ich buche sofort und reserviere meinen Platz:<br />

name vorname<br />

geburtsdatum Strasse, nr.<br />

plz, ort telefon<br />

Datum unterschrift<br />

Knecht-Reisen- und snowactive-LeseRReise<br />

anGebot<br />

> Direkter linienflug mit Swiss in economy<br />

class (zürich–San Francisco retour), inkl.<br />

Flughafentaxen und Sicherheitsgebühren<br />

im wert von cHF 410.–.<br />

> gratis-transport einer Ski-/Snowboardausrüstung<br />

pro person.<br />

> Sämtliche transfers in Mietwagen (4–5 personen<br />

pro Fahrzeug) inkl. benzingeld.<br />

> 2 Übernachtungen in einem Mittelklassehotel<br />

in San Francisco, basis Doppelzimmer<br />

mit bad/Dusche, wc.<br />

> 7 Übernachtungen inkl. Frühstück im tollen<br />

Mittelklassehotel Forest Suites Heavenly,<br />

basis Doppelzimmer mit bad/Dusche, wc,<br />

Schwimm- und Dampfbad sowie Fitness-<br />

cen ter.<br />

> 6 tages-Skipässe für 4 verschiedene Skigebiete<br />

rund um den lake tahoe (Heavenly,<br />

Kirkwood, Squaw valley, alpine Meadows).<br />

> erfahrener Skiguide von snowactive während<br />

der gesamten reise bei mindestens 15<br />

personen.<br />

nicht inbegriffen:<br />

Mahlzeiten, trinkgelder (mind. 10 bis 15 prozent<br />

sind üblich), ausflug nach alcatraz sowie<br />

persönliche ausgaben.<br />

Kosten pro Person,<br />

basis Doppelzimmer: cHF 3850.–<br />

einzelzimmer-zuschlag: cHF 750.–<br />

Reisedaten:<br />

12.–21./22. Januar 2012<br />

auskunft und buchung:<br />

Knecht reisen ag<br />

rämistrasse 5<br />

8001 zürich<br />

telefon 044 360 46 00<br />

<strong>Snowactive</strong> novembeR <strong>2011</strong> publireportage 53


Malbun<br />

iMMer beSSer<br />

mal besser, malbuner – im einzigen Skigebiet lichtensteins geht es nicht nur um die Wurst.<br />

malbun<br />

> Text: Martina Niggli<br />

> Fotos: Liechtenstein Tourismus<br />

54<br />

SNowacTive november <strong>2011</strong> pubLireporTage


liechtenstein hat einen Fürst, ein<br />

stattliches Schloss, privatbanken,<br />

weit und breit das einzige Skimuseum<br />

und mit Malbun ein beschauliches,<br />

kleines, aber feines Skigebiet. 23 alpi-<br />

ne pistenkilometer, Langlaufloipen, ein<br />

schönes winterwandernetz und Schlittelwege<br />

sind vor allem auf eine Zielgruppe<br />

massgeschneidert: auf die Familien. Malbun<br />

gehört zu den «Familien willkommen»-orte<br />

in der Schweiz. Das sind 20 an<br />

der Zahl.<br />

Vorbildliche Familienangebote. in Malbun<br />

gibt es nebst dem Skigebiet 10 Kilometer<br />

winterwanderwege, auf 15 Kilometern<br />

ziehen sich die Langlaufloipen hin und<br />

mit den Husky-Schlittenfahrten bietet<br />

Malbun auch für abenteurer viel Spass.<br />

Natürlich haben sich die vier Hotels im ort<br />

ebenfalls das Kundensegment Familie auf<br />

die Fahnen geschrieben. Sie tragen zwei<br />

bis vier Sterne und sind alle gemütlich<br />

eingerichtet. Das Familienhotel gorfion<br />

zählt zu den besten Kidshotels der<br />

Schweiz. es offeriert beispielsweise den<br />

Kinderhütedienst «Malbi Hort», damit eltern<br />

für ein paar Stunden gemeinsam die<br />

verschneite umgebung geniessen können.<br />

ausgebildete Kindergärtnerinnen und betreuerinnen<br />

beschäftigen die Kleinen mit<br />

vielseitigen in- und outdoor-aktivitäten.<br />

Mit einem Hallenbad, wellness- und beauty-bereich,<br />

gemütlichen Familienzimmern,<br />

einem Kinderland mit babybereich<br />

auf 200 Quadratmetern, Kinderrestaurant,<br />

Kinderfrühstücksbuffet und ausschlafservice<br />

bietet das Hotel einen rundum-Service<br />

für die Kids. gar nicht übel, sagen sich<br />

die eltern. Die Zahl von betten in appartements<br />

ist nicht gross. aber das Touristcenter<br />

Malbun zeigt sich auch in diesem<br />

punkt von seiner besten Seite und verrät,<br />

wo es sich in der umgebung auch noch<br />

ruhig und gemütlich schlafen lässt.<br />

Indoor- und Outdoor-Erlebnisse. wenn<br />

Kinder die Malbuner-Skipiste erobern,<br />

brauchen sich eltern keine Sorgen zu machen.<br />

auf den übersichtlichen pisten geht<br />

niemand verloren. Die Kinder erlernen in<br />

Skikursen das ein-Mal-eins des Skifahrens.<br />

im Kinderland «Malbi-park» wird auf<br />

3600 Quadratmeter Schneefläche unter<br />

den aufmunternden blicken des Murmeltiermaskottchens<br />

«Malbi» das Skivergnügen<br />

sowieso zum erlebnis. im pistengebiet<br />

fehlen auch die verpflegungsinseln nicht:<br />

Das bergrestaurant Sareiserjoch auf 2010<br />

Meter über Meer ist die Sonnenstube von<br />

Malbun und ein guter gastgeber für hungrige<br />

Skimäuler. Sollte das wetter nicht<br />

mitspielen, so bietet Malbun und die nähere<br />

umgebung ein interessantes Schlechtwetterprogramm<br />

für gross und Klein.<br />

Schwimmbäder in den Hotels laden zum<br />

baden und verweilen ein. Der Streichelbauernhof<br />

sowie das Fantasie-atelier des<br />

Familienhotels gorfion unterhalten Kinder<br />

auch bei schlechtem wetter. Dessen Kinderhort<br />

«Malbi Hort» hält zahlreiche indoor-aktivitäten<br />

bereit. Das FiS-Ski- und<br />

wintersportmuseum in vaduz mit über 100<br />

Jahren Skigeschichte und weitere Museen<br />

bilden kulturelle Highlights in der gegend<br />

rund um Malbun. ein aufenthalt in der<br />

idyllischen Skidestination im «Ländle»<br />

lohnt sich. <<br />

InFoS<br />

Schnell-InFo zu malbun<br />

malbun<br />

land: Fürstentum Liechtenstein FL<br />

einwohner: 150<br />

höhe: 1600–2010 m ü. M.<br />

Skigebiet: 15 pisten, 5 Skilifte,<br />

23 km Skipisten,<br />

15 km Langlaufloipe – davon 3 km<br />

Nachtloipe,<br />

10 km winterwanderwege,<br />

6 km Schneeschuhwege,<br />

2 km Schlittelbahn – davon 1 km<br />

beleuchtete Naturschlittelbahn<br />

wintersport-Highlights: Snowboard-<br />

Funpark mit Nachtbeleuchtung<br />

unterkünfte: 4 Hotels (** bis ****);<br />

9 Ferienwohnungen (jeweils 3 bis 6 betten)<br />

Gastronomie: gutbürgerliche Küche in<br />

4 Hotelrestaurants und bergrestaurant<br />

Für Kinder: Kinderskikurse mit ponylift<br />

und betreuung, Kinderland «Malbi Land»,<br />

Kinderhütedienst «Malbi Hort» im<br />

Familienhotel gorfion, hotelinterne Familienprogramme,<br />

übersichtliche pisten,<br />

Streichel-bauernhof<br />

Kultur: FiS-Ski- und wintersportmuseum,<br />

vaduz; walser Heimatmuseum, Triesenberg;<br />

Kunstmuseum Liechtenstein, vaduz.<br />

Schlechtwetterprogramm: Fitnesscenter,<br />

Hotel-Schwimmbäder, unterhaltung im<br />

Kinderhort «Malbi Hort»<br />

aprés-Ski: Schneebar neben der piste,<br />

elchenbar im Dorf, Hotelbars.<br />

anreise: Mit der bahn ab bern rund dreieinhalb<br />

Stunden; mit dem auto ab bern<br />

rund 4 Stunden Fahrt. Shuttle- und Skibus<br />

in Malbun.<br />

www.myswitzerland.com<br />

«FamIlIen WIllKommen» –<br />

dIe KrITerIen<br />

Mindestanforderungen in den bereichen infrastruktur<br />

(unterkünfte, restaurants), erlebnisse<br />

(wasser, Tiere, abenteuer/Sport,<br />

Kultur, Transport, animation) und Dienstleistungen<br />

und Services (Sicherheit, pauschalangebote,<br />

gästeinformation, Kinderbetreuung).<br />

ausführlichere Informationen:<br />

www.swisstourfed.ch<br />

«FamIlIen WIllKommen» –<br />

dIe auSGezeIchneTen<br />

Über 20 Skiorte wurden bisher mit dem gütesiegel<br />

«Familien willkommen» ausgestattet.<br />

wir haben eine auswahl von elf kleinen<br />

und mittelgrossen gebieten in allen Schweizer<br />

Skiregionen nachfolgend zusammengestellt.<br />

> graubünden: brigels, Savognin<br />

> ostschweiz: braunwald, Malbun<br />

> Zentralschweiz: Melchsee-Frutt<br />

> berner oberland: Hasliberg, Diemtigtal<br />

> Freiburger alpen: Schwarzsee<br />

> waadtländer alpen: villars-gryon<br />

> wallis: grächen, bellwald<br />

SNowacTive november <strong>2011</strong> pubLireporTage 55


PeoPle<br />

01 02 03<br />

04<br />

05 06 07<br />

Neues Outfit für Jubilar<br />

Crystal-Club<br />

Adolf ogi hat vor genau 30 Jahren den Crystal<br />

Club gegründet und damit Swiss-Ski gegen<br />

vier millionen Franken für den nachwuchs<br />

eingebracht. Gefeiert wurde das Jubiläum in<br />

Solothurn. An den Feierlichkeiten, die über<br />

ein ganzes Wochenende dauerten, nahmen<br />

gegen 100 mItglieder teil. Der Crystal Club<br />

zählt heute zwischen 170 und 220 mitgliedern,<br />

die jährlich einen beitrag von 1200<br />

Franken leisten. Aktueller Präsident ist der<br />

nidwaldner Damian Hunkeler. Strike media<br />

Schweiz AG, mitglied des Crystal-Clubs und<br />

Herausgeberin von <strong>Snowactive</strong>, hat dem<br />

Crystal Club zum 30-Jahr-Jubiläum ein<br />

neues outfit und eine neue Website verschafft.<br />

56<br />

01 Strahlende Frauenrunde (links): Denise<br />

Weibel-Dubois, Rita Renfer, Hedi theilacker<br />

und evi Weber.<br />

02 apéro-talk in der «Krone» Solothurn<br />

(links): Monika Pfamatter, Sonja Burgunder,<br />

nando Moraschetti, Urs Duc und Rudolf<br />

Pfamatter.<br />

03 Prosit! (links): Walter Kamber, Marianne<br />

von Bergen und Walter Hug.<br />

04 crystal-club-Gründer adolf ogi, Damian<br />

Hunkeler, aktueller Präsident (rechts von<br />

adolf ogi) mit dem Solothurner oK (links):<br />

niklaus Rutishauser, oK-Präsident Walter<br />

Weber, Paul Meier, irène Kamber und Rudolf<br />

von Bergen.<br />

05 ein starker auftritt am Gala-abend:<br />

Die Becklemen.<br />

06 Hansruedi Renfer (links) war von anfang an<br />

im vorstand des crystal club. Rechts Jürg<br />

Schaub.<br />

07 aus der innerschweiz angereist: Beni und<br />

Silvia Käslin.<br />

08 oK-Mitglied Rudolf von Bergen mit Gattin<br />

Marianne.<br />

09 Freuen sich auf die bevorstehenden<br />

Feierlichkeiten (links): charly Schoch, vreni<br />

und Werner Staudacher.<br />

10 Langjährige Mitglieder (links): ernst<br />

Künzle, David Brunner und Rolf Wuhrmann.<br />

11 talk unter zwei Männern: Heinz Zanini<br />

(links) und Ruedi allemann.<br />

12 Walliser bzw. Saas-Fee-«connection»<br />

(links): toni und Lisbeth Bumann, Paul und<br />

Ruth Bumann.<br />

13 Frauen-Runde: Hanni Geiger, irène<br />

Kamber und isabel Remund (von links).<br />

14 Prominentes trio (links): Gründer adolf ogi<br />

wird flankiert von crystal-club-Präsident<br />

Damian Hunkeler und Swiss-Ski-Direktor<br />

andreas Wenger.<br />

15 Lassen sich den apéro schmecken (links):<br />

Frieda und alfred Freidig, Gerda Moraschetti<br />

und esther Wuhrmann.<br />

16 Zwei Männer der ersten Stunde: adolf ogi<br />

und Hansruedi Renfer.<br />

SnoWactive november <strong>2011</strong><br />

Fotos: Joseph Weibel


08 09 10<br />

11 12 13<br />

14 15 16<br />

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PeoPle<br />

fi schersports.com


BERnhaRd RUSSi<br />

> Text: Christian Andiel<br />

> Foto: Daniel Kellenberger<br />

LeIDenschaft<br />

emotIon<br />

erfahrUng<br />

Er hat Erfahrung in vielen<br />

Bereichen. Und er macht sich<br />

immer noch Gedanken über<br />

die Entwicklung des alpinen<br />

Skirennsports. Zum Beispiel<br />

zum Thema Skilänge und Radien.<br />

Die Penalty-Bar am Hallwyl-Platz in<br />

Zürich ist gut besetzt mit sehr routinierten<br />

Sportfans. Eigentlich ist es<br />

eine Velo-Hochburg, doch an diesem Montag<br />

wird über den Halbfinal des US Open<br />

zwischen Federer und Djokovic geredet.<br />

Nicht weniger emotional als das Spiel<br />

selbst, und auch nicht wesentlich kürzer.<br />

Hier kennt man Bernhard Russi. Er ist<br />

regelmässig Gast, fachsimpelt, mischt<br />

sich ein, bekommt das Kontra. Es wird viel<br />

gelacht. Es gibt Orte im Flachland, an<br />

denen sich auch ein Andermatter wohlfühlen<br />

kann.<br />

Wobei das bei Russi nicht so wahnsinnig<br />

schwierig ist. Er war schon immer einer,<br />

dem das eigene Tal allein zu eng war. Wenn<br />

er jetzt über die manchmal speziellen Erfahrungen<br />

erzählt, die er mit Russen und<br />

Ukrainern machen darf, dann ist das stets<br />

gepaart mit der Freude und dem Staunen<br />

über das Neue, das Unerwartete. Russi ist<br />

in diesem Oktober wieder in Sotschi, er hat<br />

dort die Olympia-Piste für 2014 konzipiert.<br />

Ein weiteres Projekt in der Region ist angelaufen.<br />

«Man lernt mit der Zeit, wie das<br />

System funktioniert», sagt Russi, und dann<br />

sagt er einen seiner typischsten Sätze:<br />

«Das ist eine spannende Erfahrung.»<br />

Was er macht, macht er mit Leidenschaft,<br />

Überzeugung, Emotionen. Und<br />

deshalb plagt sich Russi momentan mit<br />

58<br />

einem Phänomen, das er nicht verstehen<br />

kann. Er hat bei den aktuellen Top-Fahrern<br />

und -Fahrerinnen im alpinen Rennsport<br />

eine Art Frust festgestellt, eine Unzufriedenheit.<br />

«Statt dass er den Sieg geniesst<br />

und sich mal zurücklehnt, wartet er nur<br />

darauf, bis er das Mikrofon hat. Und dann<br />

wird kritisiert», sagt Russi. Die Rennleitung,<br />

die FIS, die Verbände, alle bekommen<br />

ihr Fett weg, alle, die irgendwie um<br />

das Gesamtkonzept besorgt sein müssen<br />

und deshalb Macht haben.<br />

Wunderwaffe. Wir waren durch die jüngst<br />

beschlossenen Regelanpassungen auf das<br />

Thema gekommen (siehe Box). Vor allem<br />

die Riesenslalom-Ski werden stark verändert,<br />

was zu einem wahren Sturm der<br />

Entrüstung unter den Fahrern geführt hat.<br />

«Ich verstehe die Athleten einerseits»,<br />

sagt Russi. «Wer an der Spitze ist, der hat<br />

bewiesen, dass er mit der Wunderwaffe<br />

umgehen kann und ziemlich sicher auch<br />

nie wegen ihr schwer verletzt war.» Klar,<br />

wenn man ihm diese Wunderwaffe nun<br />

wegnehme, sei das ärgerlich.<br />

Aber haben sich wirklich alle Athleten<br />

intensiv Gedanken darüber gemacht, weshalb<br />

dieser Schritt nötig geworden sei?<br />

Über die vielen schweren Verletzungen<br />

wegen des Materials, die ja vor allem auch<br />

auf Europacup- und Fis-Ebene passieren,<br />

im Nachwuchs. Man kann Russis Ärger<br />

verstehen, denn selten wurde eine Regeländerung<br />

im Sport so akribisch angegangen<br />

wie diesmal von der FIS: Befragungen<br />

von Athleten, Betreuern und Medizinern,<br />

wissenschaftliche Untersuchungen an den<br />

Unis in Oslo und Salzburg, lange Testreihen<br />

mit Prototypen in Zusammenarbeit<br />

mit Skifirmen, Diskussionen mit Coaches<br />

und Trainern und mit einer Kompetenzgruppe,<br />

in der ehemalige Aktive wie Pernilla<br />

Wiberg, Kjetil Andre Aamodt und Marco<br />

Büchel dabei sind – mehr geht nicht.<br />

«Es kann keiner sagen, er wäre nicht gefragt<br />

worden», sagt Russi. Aber das heisse<br />

noch lange nicht, dass auch jeder individuelle<br />

Wunsch in Erfüllung gehe.<br />

Um positives Image kämpfen. Jetzt aber<br />

maulen viele wieder am Resultat herum.<br />

Das ist es, was Russi nicht versteht, was<br />

ihn stört: «Wir sind nicht die Formel 1 oder<br />

Fussball oder Tennis, wir sind eine Randsportart.»<br />

Gerade deshalb müssten doch<br />

alle um ein positives Image ihrer Sportart<br />

kämpfen, damit sie weiterhin in einem<br />

extrem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld<br />

so gut vermarktet werden könne. «Jeder<br />

Entwickler einer Skifirma, der so negativ<br />

über den Ski spricht, der eben gebaut<br />

wurde, wäre entlassen», sagt Russi.<br />

Am Stammtisch in der Penalty-Bar<br />

wehrt sich ein Einzelkämpfer tapfer für<br />

seine Meinung. Federer hatte doch schon<br />

gewonnen, warum hat er diesen Sieg weggegeben,<br />

auf dem Velo könne einer gar<br />

nicht mehr zurückfallen, wenn er mal<br />

einen solchen Vorsprung auf die anderen<br />

habe. Ein Lächeln zuckt um Russis Mundwinkel,<br />

er kann sich einen Kommentar<br />

nicht verkneifen, das Gejohle ist gross.<br />

Russi liebt solche Diskussionen, er mag<br />

Streitkultur und Kontroversen. Aber er<br />

mag keine übertriebenen Empfindlichkeiten.<br />

Einstecken, austeilen, dann gemeinsam<br />

nach vorne schauen, Verbesserungen<br />

anbringen, vielleicht sogar mal die eigene<br />

Meinung revidieren, das ist es. Er war ein<br />

SNOWACTIVE novEmBER <strong>2011</strong>


BERnhaRd RUSSi<br />

SNOWACTIVE novEmBER <strong>2011</strong> 59


BERnhaRd RUSSi<br />

erfolgreicher Spitzensportler, der auch<br />

mit dem Verband nicht immer gutmütig<br />

umgegangen ist. Er hat danach als Fis-<br />

Funktionär, Pistenbauer und TV-Kommentator<br />

gearbeitet. Er kennt verschiedene<br />

Seiten intensiv, das nennt man<br />

«Lebenserfahrung». Jeder ältere Mensch<br />

weiss, dass man die nicht simulieren kann.<br />

Und jeder weiss, dass man immer wieder<br />

mal enttäuscht ist, wenn die Jungen meinen,<br />

bei ihnen sei halt doch alles anders.<br />

«Bernhard Russi, Sie sind 63 Jahre alt,<br />

wäre Sotschi 2014 nicht ein idealer Zeitpunkt<br />

für die Pensionierung?» «Man kann<br />

nur pensioniert werden, wenn man gearbeitet<br />

hat. Ich könnte höchstens sagen:<br />

Ich höre auf zu tun.» Wenn er aufhört zu<br />

tun, dann kommt das plötzlich. Russi hat<br />

nicht gesagt, dass er sein letztes Rennen<br />

fährt. Er hat nicht gesagt: Jetzt mache ich<br />

meine letzte Kamerafahrt fürs Fernsehen.<br />

Jedes Mal war er im Ziel und hat gesagt:<br />

So, das wars. Das wird er irgendwann auch<br />

mal zu Matthias Hüppi sagen und das Mikrofon<br />

weglegen.<br />

Wie weit ist er davon entfernt? Russi lächelt,<br />

genau das kann er ja nicht sagen,<br />

genau das ist es ja: Er muss emotional bei<br />

Anzeige<br />

der Sache sein, er hat keinen «Plan». Und<br />

wenn das Fernsehen anruft und fragt, ob<br />

er gemeinsam mit Snowboarderin Tanja<br />

Frieden die Sommer-Serie auf SF2 machen<br />

will, dann macht er mit, auch wenn<br />

es praktisch den Sommer kostet. «Aber es<br />

war alles dabei, was mich begeistert – Natur,<br />

Bewegung, Sport, die Begegnung mit<br />

Menschen. Ich hätte viel bezahlt, um das<br />

machen zu dürfen.» So aber konnte er es<br />

mit dem Fernsehen machen, und vor allem<br />

mit Tanja Frieden. Der Spass, den sie hatten,<br />

zeigt sich heute noch in Russis Mimik,<br />

wenn er davon erzählt. Er hatte Tanja Frieden<br />

nicht wirklich gut gekannt, jetzt lautet<br />

sein Fazit: «Mit Tanja kann man Pferde<br />

stehlen – aber sie sagt welches.»<br />

Vom Nebentisch wird ein Zettel herübergereicht,<br />

es geht um eine Wette zu<br />

einem Velorennen. Noch eine letzte Frage:<br />

«Was war Ihr schönstes Erlebnis im Sommer<br />

<strong>2011</strong>?» «Die Graue Wand, mit meinem<br />

Sohn Ian.» Sie ist im Furkagebiet und<br />

knapp 400 Meter hoch. Die beiden Russis<br />

brauchten sieben Stunden. Es steckt eine<br />

spezielle Geschichte dahinter. Mit 16 Jahren<br />

trug Bernhard Russi als Hütten-Bub<br />

das Material der Bergsteiger hin und her,<br />

als Max Niedermann, ein Pionier des Ext-<br />

remkletterns, die Erstbegehung der Wand<br />

gelang. Vor Jahren überwand Russi sie<br />

selbst, aber mit Hilfe eines Bergführers.<br />

Diesmal war es anders. Selbst vorsteigen,<br />

den Weg finden, absichern, das Risiko abschätzen,<br />

verbunden mit einem Seil zum<br />

eigenen Sohn. «Ich hab manchmal Blut<br />

geschwitzt.» Aber das sei immer ein Fernziel<br />

von ihnen beiden gewesen, sagt Russi.<br />

Keinen Plan zu haben heisst nicht, keine<br />

Pläne zu haben. <<br />

GRöSSERER RadiUS,<br />

mEhR SichERhEiT<br />

Nach mehrjährigen Befragungen und wissenschaftlichen<br />

Untersuchungen hat die Fis<br />

beschlossen, die Alpinski auf den Winter<br />

2012/2013 zu ändern, um die Sicherheit zu<br />

erhöhen. Die wichtigsten Anpassungen betreffen<br />

die Riesenslalom-Ski: Die Mindestlänge<br />

misst neu 195 cm (bisher 185) bei den<br />

Männern, 188 (180) bei den Frauen. Der<br />

Radius beträgt bei den Männern neu 35 (27),<br />

bei den Frauen 30 (23). Die Super-G-Ski<br />

werden bei Männern und Frauen fünf Zentimeter<br />

länger, der Radius erhöht sich von<br />

bisher 33 auf 45 (Männer) und 40 (Frauen).<br />

Auf der Abfahrt erhöht sich die minimale<br />

Skilänge von 215 auf 218 Zentimeter (Männer)<br />

bzw. 210 auf 215 Zentimeter. Der Radius<br />

erhöht sich jeweils von 45 auf 50.


mIt LeIchtIgkeIt<br />

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Über das Wetter können wir nicht bestimmen,<br />

aber über das Klima unseres Körpers. Um<br />

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SNOWACTIVE novEmBER <strong>2011</strong> PUBLIREPORTAGE 61


Gipfeltreffen<br />

62<br />

<strong>Snowactive</strong> november <strong>2011</strong>


ThiS Jenny<br />

Gipfeltreffen<br />

der SchnellSte Parlamentarier<br />

er liebt «sein» Glarnerland – und den Skisport: this Jenny – er hat den einstieg in seine berufliche und<br />

politische Karriere nicht zuletzt seinem engagement im Skisport zu verdanken.<br />

> text: hans Bigler<br />

> fotos: erik vogelsang<br />

Das Glarnerland darf sich mit Fug und<br />

recht als die wiege des Schweizer<br />

Skisports bezeichnen. 1893 wurde<br />

der Skiclub Glarus gegründet. im winter<br />

1902 wurde am Sackberg im hauptort des<br />

Kantons eines der ersten Skirennen der<br />

Schweiz durchgeführt und auf initiative<br />

des Glarner industriellen christoph iselin<br />

wurde 1904 der Schweizerische Skiverband<br />

in olten gegründet.<br />

Skiclub Schwanden – ein «Talentschuppen».<br />

Ständerat this Jenny bezeichnet<br />

den Skisport für sich persönlich als absoluter<br />

Glücksfall. nie und nimmer wäre<br />

er sonst beruflich und politisch in der heutigen<br />

Position. Knapp 25-jährig wurde ihm<br />

das Präsidentenamt des Skiclubs Schwanden<br />

übertragen – damals einer der grössten<br />

und erfolgreichsten vereine in der<br />

ostschweiz. So übernahm er Führungsverantwortung,<br />

lernte die rhetorik und<br />

das auftreten gleich in der Praxis und ohne<br />

je einen teuren Kurs belegt zu haben.<br />

clubtrainer rolf hefti, später eine bekannte<br />

Grösse im Schweizer Skirennsport,<br />

führte damals – als erster Skiclub – Som-<br />

mertrainings auf dem corvatsch im engadin<br />

durch.<br />

this Jenny stammt nicht aus einer begüterten<br />

Familie. nur dank seinem Beruf<br />

als lehrer und der hilfe seiner Freunde<br />

konnte er sich die Skiausrüstung leisten.<br />

im Umfeld des Skiclubs fühlte er sich wohl<br />

und durfte einen Kollegenkreis aufbauen,<br />

den er heute noch pflegt. alfons Seliner sei<br />

so einer. damals war er im Slalom die<br />

nummer 25 der weltrangliste. heute spielen<br />

sie zusammen auf dem clubeigenen<br />

tennisplatz und bestreiten die interclubmeisterschaft<br />

von Swiss tennis. Sie absolvierten<br />

auch die rekrutenschule als<br />

Gebirgsgrenadiere in losone zusammen.<br />

<strong>Snowactive</strong> november <strong>2011</strong> 63<br />

>


Gipfeltreffen<br />

der damalige Kompaniekommandant war<br />

nota bene der nachmalige Bundesrat dölf<br />

ogi.<br />

Der heimat verbunden. wir trafen this<br />

Jenny bei der Bergstation Ämbächli – zusammen<br />

mit dem direktor der Sportbahnen<br />

Bruno landolt. das elmer Unternehmen<br />

ist der grösste arbeitgeber im tal.<br />

this Jenny sitzt im verwaltungsrat und<br />

weiss um die Probleme rund um den tourismus.<br />

alle buhlen um dieselben Gäste im<br />

Das «Gipfeltreffen» ist eine Serie von<br />

<strong>Snowactive</strong>. Autor ist Hans «Housi»<br />

bigler, der fast vierzig Jahre bei Swiss-<br />

Ski – zuletzt als Chef breitensport –<br />

tätig war. er porträtiert persönlichkeiten,<br />

die sich im Skisport mit all<br />

seinen facetten verdient gemacht haben<br />

oder noch immer aktiv sind. Das<br />

«Gipfeltreffen» in dieser <strong>Ausgabe</strong> ist<br />

this Jenny, Ständerat und schnellster<br />

parlamentarier auf Skiern, gewidmet.<br />

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Grossraum Zürich/St.Gallen oder Süddeutschland.<br />

der Schneesport generiert<br />

hier 90 % des Gesamtumsatzes. elm ist<br />

leider noch zu stark auf den tagestourismus<br />

ausgerichtet und das Sommergeschäft<br />

ist bescheiden. «trotzdem ist der<br />

Schneesport unsere grösste chance. allerding<br />

müssen wir in der Zukunft neue<br />

wege beschreiten», meint er dazu. die<br />

wertschöpfung für die Gegend ist enorm.<br />

vielen talbewohnern wird damit direkt<br />

oder indirekt das einkommen gesichert.<br />

Zwei Marken · Eine Top-Performance<br />

der redegewandte Parlamentarier ist übrigens<br />

nach wie vor mitglied des Skiclubvorstandes<br />

in Schwanden.<br />

Seriensieger am Parlamentarierrennen<br />

in Davos. this Jenny ist der schnellste<br />

Parlamentarier. im vergangenen winter<br />

holte er schon zum 12. mal den Sieg am<br />

internationalen Parlamentarierskirennen<br />

von davos. diese erfolge sind ihm aber<br />

nicht so wichtig. entscheidend sei das<br />

freundschaftliche Zusammentreffen unter<br />

den Politikerinnen und Politikern. auch im<br />

Fc nationalrat spielt er mit. diese Kontakte<br />

ausserhalb des Protokolls schaffen ein<br />

gegenseitiges verständnis zu andern Parteien<br />

und deren mitgliedern. «im Parlament<br />

und bei hitzigen diskussionen tritt<br />

man dadurch gegenüber andersdenkenden<br />

mit viel mehr respekt und wertschätzung<br />

auf.»<br />

Glarus als Patenkanton des 71. Jugendskilagers.<br />

am 29. oktober findet die auslosung<br />

für das Juskila statt. this Jenny<br />

wird als «Glücksgötti» in niederurnen dabei<br />

sein. Zu seinem leidwesen wurde er<br />

selber in seiner Jugend nie ausgelost. nur<br />

zu gerne wäre er einmal nach herzenslust<br />

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this Jenny:<br />

«die Skirennfahrer stehen mit beiden<br />

Beinen auf dem Boden. Sie wissen aufgrund<br />

ihrer erfahrungen mit Sieg und<br />

niederlage im alltag besser umzugehen<br />

als andere.»<br />

Skilift gefahren. mehr Glück hatte seine<br />

jüngere Schwester, die begeistert von der<br />

lenk zurückkehrte. andere Glarner wie<br />

Kaspar Zweifel, später als «olympiabegg»<br />

bekannt geworden, engagierten sich mit<br />

150 andern mitarbeiterinnen und mitarbeiter<br />

freiwillig im lager. die institution<br />

Juskila geniesst im Kanton Glarus einen<br />

hohen Stellenwert und this Jenny hat<br />

grossen respekt vor der mehr als 70-jährigen<br />

organisation.<br />

Der Skirennsport als Lebensschule. this<br />

Jenny ist chef einer Bauunternehmung<br />

mit über 250 mitarbeitern. viele ehemalige<br />

Skiathleten seien nach der Sportkarriere<br />

in die Firma eingetreten. «diese jungen<br />

menschen stehen mit beiden Beinen auf<br />

dem Boden. Sie wissen aufgrund ihrer erfahrungen<br />

mit Sieg und niederlage besser<br />

umzugehen als andere.» er selber weiss<br />

von was er spricht.<br />

Swiss-Ski und das Parlament. Gemäss<br />

this Jenny zählt der Skiverband zweifelsohne<br />

zu den anerkanntesten Sportverbänden<br />

bei den national- und Ständeräten.<br />

«Selbstverständlich werden die leistungen<br />

der athleten verfolgt. der Skisport<br />

geniesst ein hohes ansehen und viele Parlamentarier<br />

sind sich des Stellenwertes<br />

des Schneesports bewusst.» Seine affinität<br />

zum Sport und seine offene art Politik<br />

zu betreiben, macht ihn auch zum beliebten<br />

interviewpartner für die Journalisten.<br />

er sieht sich überhaupt nicht als sturer<br />

Parteibüffel. Bei ihm geht es um die Sache.<br />

die grosse Ski-tradition im Kanton Glarus<br />

lebt weiter. Patrick Küng, tobias Grünenfelder<br />

oder Kathrin Fuhrer sind die<br />

heutigen Botschafter. vreni Schneider, die<br />

Geschwister Grünenfelder oder früher alfons<br />

Seliner, werner rhyner, marianne<br />

hefti-Stoll oder Peter rohr waren ihre<br />

vorgänger.<br />

während wir aus Zeitgründen die Gondelbahn<br />

ins tal benutzen, will this Jenny<br />

den schönen herbsttag noch ausnutzen<br />

und marschiert mit seiner Schäferhündin<br />

ona zu Fuss ins tal. er liebt «sein» Glarnerland.<br />

<<br />

Gipfeltreffen<br />

<strong>Snowactive</strong> november <strong>2011</strong> 65


Raiffeisen<br />

HanDS-Up<br />

Raiffeisen ist nicht nur sponsor von damit über 20 000 nachwuchsathletinnen frei für schneesport-Talente. in dieser<br />

swiss-ski,sondern unterstützt auch elf und -athleten in der ganzen schweiz. Da- serie wird gezeigt, wie die Raffeisen-<br />

Regionalverbände, die drei nationalen mit ist Raiffeisen der grösste nachwuchs- aktion «Hands-up» Regionalverbands-<br />

Leistungszentren, diverse skiclubs und sponsor der schweiz und macht den Weg projekte ermöglicht.<br />

raiFFeiSen unD SKi-valaiS<br />

rekorDverDäcHtig<br />

ski-valais fördert seit Jahren<br />

den freestyle-sektor. Damit die<br />

athleten verletzungsfrei immer<br />

spektakulärer springen können,<br />

wurde ein air2bag angeschafft.<br />

Raiffeisen schweiz ist Hauptsponsor<br />

des mobilen auffangkissens,<br />

das weiche Landungen<br />

und rekordverdächtige sprünge<br />

garantiert.<br />

> Text: Martina niggli<br />

> fotos: Ski-valais<br />

66<br />

Der amerikanische Snow- und Skateboarder<br />

Shaun white setzte vor zwei<br />

Jahren die Messlatte im Snowboard<br />

Freestyle Sport sehr hoch. wer in der weltelite<br />

mitmischen will, kommt um schwierige<br />

und atemberaubende Sprünge in fünf<br />

Meter Höhe nicht herum. Mit jedem Höhenmeter<br />

jedoch steigt die verletzungsgefahr<br />

für einen athleten – ein zu grosses<br />

risiko. beim walliser regionalverband<br />

Ski-valais schafft seit neustem der<br />

air2bag abhilfe. ein 15 auf 15 Meter grosses<br />

und 450 Kilogramm schweres luftkissen<br />

aus Kunststoff sorgt für weiche<br />

landungen rund um die absprunganlage.<br />

«So können die athleten technisch schwierige<br />

tricks eins-zu-eins auf dem Schnee<br />

umsetzen», freut sich alain Kronig, Direk-<br />

Das «Riesen-Kissen» air2bag wurde in brig<br />

eingeweiht und gleich ausprobiert.<br />

tor von Ski-valais. er hat sich mit anderen<br />

verbandsmitgliedern während drei Jahren<br />

für das projekt air2bag eingesetzt.<br />

Sponsoren helfen auf die Sprünge. eine<br />

air2bag-anlage kostet rund 45 000 Franken,<br />

aufdruck- und transportkosten nicht<br />

eingerechnet. Das ist jedenfalls zu viel<br />

geld für einen regionalen Skiverband. Skivalais<br />

suchte daher nach Sponsoren für<br />

dieses wertvolle projekt und fand sie<br />

auch. Hauptsächlicher geldgeber ist der<br />

schweizweit grösste nachwuchssponsor<br />

raiffeisen. alain Kronig: «raiffeisen<br />

Schweiz finanziert einen Drittel der Kosten<br />

für den air2bag. Für diese grosszügige<br />

unterstützung sind wir sehr dankbar.» Das<br />

riesenkissen wurde im September am<br />

<strong>Snowactive</strong> novembeR <strong>2011</strong> publireportage


Yannick iMboDen,<br />

SnoWboarD-atHlet Ski-valaiS:<br />

«letzten winter hatte ich schon einige Male<br />

die Möglichkeit auf einem air2bag zu trainieren.<br />

Dieser bag ist eine tolle Möglichkeit neue,<br />

schwierige tricks relativ gefahrlos zu üben.<br />

ich bin sehr froh, dass wir vom team wallis<br />

nun selber einen air2bag haben. ich bin überzeugt,<br />

dass er uns für die Zukunft sehr viel<br />

bringen wird. natürlich braucht die umsetzung<br />

auf der piste schon noch eine gewisse<br />

Überwindung. aber wie gesagt, zum erlernen<br />

von neuen tricks gibt es nichts vergleichbares.»<br />

air2bag contest auf dem Sportplatz der<br />

Sportmittelschule hsk+m in brig eingeweiht<br />

– der erste Sommer-Freestyle-event<br />

im wallis. Die Sprünge sind gelungen, das<br />

Kissen sorgte für aufsehen. bei diesem<br />

anlass übergaben Jean Michel revaz, präsident<br />

raiffeisen unterwallis, und Hugo<br />

berchtold, vizepräsident raiffeisen oberwallis,<br />

dem walliser regionalverband<br />

symbolisch den check des Hauptsponsors<br />

im wert von 15 000 Franken.<br />

Mit der Weltelite mithalten. Sowohl die<br />

Schüler der Sportmittelschule hsk+m<br />

brig, als auch die athleten von Snowboard<br />

valais nehmen es dank des neuen traininggeräts<br />

mit der weltelite auf. «So verpassen<br />

sie den anschluss an die ande-<br />

Die<br />

raiffeiSenfanaktion<br />

für Den ScHWeizer<br />

nacHWUcHS<br />

WWW.raiffeiSen.cH/<br />

HanDS-Up<br />

Meinungen:<br />

«eS gibt nicHtS vergleicHbareS.»<br />

tHoMaS WYDen,<br />

trainer UnD verantWortlicHer<br />

StYle valaiS:<br />

«Der air2bag bietet unseren athleten eine<br />

optimale trainingsmöglichkeit um neue, sehr<br />

schwierige tricks zu erlernen. Da das level<br />

im Freestyle-bereich stets am steigen ist und<br />

sich das verletzungsrisiko ohne eine solche<br />

trainingsmöglichkeit erhöht, ist ein solcher<br />

bag gar nicht mehr wegzudenken. Durch die<br />

flexiblen einsatzmöglichkeiten des air2bag<br />

können die athleten tricks sowohl auf dem big<br />

air als auch in der Halfpipe trainieren. es ist<br />

uns gelungen, einen weiteren Schritt in richtung<br />

professioneller trainingsmöglichkeiten<br />

zu gehen.»<br />

ren wettkampf-nationen nicht», ist alain<br />

Kronig überzeugt. Mit den neuen trainingsmöglichkeiten<br />

und der verringerten<br />

verletzungsgefahr erhöhen sich die Medaillenchancen.<br />

Ziel der nachwuchsathleten<br />

ist die teilnahme an den olympischen<br />

winterspielen 2014 in Socchi oder 2018 in<br />

pyeongchang. Die anschaffung der luftkissen-anlage<br />

hatte noch einen anderen<br />

gewichtigen grund, wie ceo alain Kronig<br />

erklärt: «Ski-valais betreibt das nationale<br />

leistungszentrum ouest Snowboard. wir<br />

wollen deshalb eine optimale infrastruktur<br />

bieten. Die air2bag-anlage ist ein zentraler<br />

teil davon. und besonders erfreulich<br />

ist, dass auch die athleten aus der westschweiz<br />

neu von diesem trainingsgerät<br />

profitieren können.» Die mobile anlage ist<br />

Raiffeisen<br />

MarkUS rUtz,<br />

projektleiter SponSoring<br />

raiffeiSen ScHWeiz:<br />

«Durch die im letzten winter lancierte aktion<br />

‹Hands-up für den Schweizer nachwuchs› hat<br />

raiffeisen erreichen wollen, dass für die jungen<br />

athletinnen und athleten noch professionellere<br />

trainingsbedingungen realisiert werden.<br />

Durch die anschaffung des air2bag zeigt<br />

Ski-valais, dass ihnen die Förderung auch<br />

ausserhalb des ‹Zugpferdes Ski alpin› am<br />

Herzen liegt. raiffeisen ist überzeugt, dass<br />

sich in naher Zukunft diese investition in<br />

die trainingsverbesserung in topresultaten<br />

bei wettkämpfen widerspiegeln wird.»<br />

zudem überall und für verschiedene<br />

Sportarten einsetzbar; beispielsweise in<br />

der noch sehr jungen Disziplin Freeski (Ski<br />

Freestyle) oder im Sommer für ambitionierte<br />

Skateboarder.<br />

Mobile trainingsanlage für Sommer und<br />

Winter. Seit seiner einweihung ist der<br />

air2bag in brig stationiert. bei bedarf wird<br />

das trainingsgerät in die gletschergebiete<br />

von Saas-Fee oder Zermatt versetzt. wo<br />

die anlage im winter stehen wird, ist indes<br />

noch nicht geklärt. Ski-valais bemüht sich<br />

um eine gute Zusammenarbeit mit den<br />

naheliegenden wintersportorten. neben<br />

Ski-valais gibt es nur noch eine weitere<br />

air2bag-anlage in der Schweiz. Sie wird<br />

von Swiss-Ski betrieben. <<br />

<strong>Snowactive</strong> novembeR <strong>2011</strong> publireportage 67


knecht reisen<br />

4 x 2 TiefschneeabenTeuer<br />

im<br />

WerT von chf 10 000.–<br />

zu geWinnen!<br />

68<br />

<strong>Snowactive</strong> november <strong>2011</strong> publireportage


Was sich anhört wie ein traum,<br />

kann für Sie mit etwas glück in<br />

erfüllung gehen. knecht reisen<br />

ag verlost 4 x 2 luxus-Heli-Skiferien mit<br />

Snowboarder und Multisportler ueli Kestenholz<br />

in Kanada. Zwei tage und drei<br />

nächte verbringen Sie mitten im Heli-Skiareal.<br />

und das sind 1489 Quadratkilometer<br />

powderspass, mit über 400 abfahrten, anspruchsvoll,<br />

aufregend, unvergesslich.<br />

Tiefschnee-abenteuer in den cariboo<br />

mountains. Das gebiet – ein tal in den cariboo<br />

Mountains – ist ein altes goldrauschareal<br />

mit hochgelegenen gletschern, viel<br />

Schneefall und einer atemberaubenden<br />

bergwildnis. Mittendrin befindet sich ihre<br />

lodge, heimelig und traumhaft, eingerichtet<br />

für maximal zehn gäste. Sie liegt vier<br />

Stunden nördlich von banff / lake louise<br />

oder 548 Kilometer westlich von calgary,<br />

auf einer Höhe von 795 Metern.<br />

ihr Quartier ist eine so genannte «Fly-in<br />

lodge», die nur per Helikopter erreichbar<br />

ist und für den unmittelbaren Schneesportspass<br />

sorgt. Da die lange anreise<br />

wegfällt, bleibt mehr Zeit fürs Heli-Skiing.<br />

Hier dauert die wintersaison von Mitte<br />

november bis ende Mai, und im Durch-<br />

> text: Sabine Schmid; > Fotos: zvg.<br />

schnitt liegen bis zu zehn Meter trockener,<br />

luftig-leichter champagner-powder.<br />

unvergessliche skitage in banff und<br />

Lake Louise. neben Heli-Skiing beinhaltet<br />

der gewinn auch unvergessliche Ski- und<br />

Snowboardtage in banff und lake louise.<br />

Die drei Skigebiete Mt. norquay, Sun-<br />

shine village and lake louise – kurz «Ski<br />

big 3» genannt – liegen im banff national<br />

park mitten in den kanadischen rocky<br />

Mountains, dem ältesten nationalpark<br />

Kanadas.<br />

Der banff national park wurde 1885<br />

gegründet und zählt seit 1985 zu den<br />

uneSco-weltnaturerben. er bietet auf<br />

6500 Quadratkilometer atemberaubende<br />

landschaften, ist leicht erreichbar und<br />

blickt auf eine lange touristische tradition<br />

zurück. viele tiere sind hier beheimatet<br />

und auch im winter zu beobachten, wapiti-<br />

Hirsche zum beispiel, bergziegen oder<br />

Dickhornschafe.<br />

auf wintersportenthusiasten warten<br />

hier mehr als 270 abfahrten, eine malerische<br />

Kulisse, weitläufige pisten, luftigleichter<br />

pulverschnee und kaum wartezeiten<br />

an den liften. Die Höhenlage von<br />

Sunshine village, lake louise und Mt.<br />

knecht reisen<br />

gut, beSSer,<br />

heLi-skiing in kanada<br />

«heli-skiing bedeutet für mich:<br />

erholung, Faszination, emotionen, wunderbare Freundschaften,<br />

sport, anspruchsvolle Abfahrten und der gewisse kick.»<br />

Das sagt kenny Prevost, Geschäftsführer von knecht reisen ag Zürich,<br />

dem spezialisten für heli-skiing in kanada.<br />

norquay garantiert ausserdem einen der<br />

beständigsten Schneefälle in ganz nordamerika.<br />

auch abseits der Skipisten gibt es im<br />

zauberhaften winter-wonderland der provinz<br />

alberta einiges zu tun, Hundeschlittenfahren<br />

zum beispiel, Schneeschuhwandern,<br />

eisklettern, ice canyon walks<br />

oder entspannung in den heissen Quellen<br />

von banff – den upper Hot Springs. und<br />

heli-ski-sPeZiAlist cAnADiAn<br />

mountAin holiDAy (cmh)<br />

Hans gmoser, der Schweizer bergpionier,<br />

hat canadian Mountain Holiday vor über 40<br />

Jahren gegründet. Heute betreibt cMH elf<br />

Heli-Ski-gebiete in den kanadischen gebirgsketten<br />

der purcells, Selkirks, Monashees<br />

und cariboos.<br />

cMH hat als erster Heli-Ski-veranstalter<br />

so genannte «Fly-in lodges» gebaut, um<br />

möglichst schnellen und sicheren Zugang zu<br />

den besten tiefschneegebieten zu garantieren.<br />

Dadurch fällt im Schnitt weniger als ein<br />

«Down Day» pro woche an.<br />

Die gesamtfläche der cMH-gebiete beträgt<br />

mehr als 15 700 Quadratkilometer,<br />

eine Fläche halb so gross wie die Schweiz.<br />

normalerweise teilen sich die cMH-gäste<br />

dieses riesige areal mit nur wenigen anderen<br />

Skifahrern und Snowboardern.<br />

<strong>Snowactive</strong> november <strong>2011</strong> publireportage 69


knecht reisen<br />

so nehmen sie Am WettbeWerb teil<br />

registrieren Sie sich mit einem kurzen Steckbrief<br />

über Sie und ihre begleitung inkl. Fotos,<br />

adressen, telefonnummer, e-Mail-adressen,<br />

ergänzt mit einem kurzen Motivationsschreiben,<br />

weshalb gerade Sie als gewinner geeignet<br />

sind auf www.dein-heliski-traum.ch. anmeldeschluss<br />

ist der 19. Dezember <strong>2011</strong>.<br />

reisedatum: 11. bis 18. April 2012<br />

Das beinhaltet ihr Gewinn<br />

im Wert von chF 10 000.–<br />

> Flug mit air canada<br />

in der touristenklasse nach calgary<br />

> 4 Übernachtungen in banff<br />

> 3 tage Ski- oder Snowboardfahren<br />

in banff / lake louise<br />

> andere winteraktivitäten wie<br />

Hundeschlittenfahren oder entspannen<br />

in den heissen Quellen von banff<br />

> 3 Übernachtungen mit vollpension<br />

in der Fly-in lodge von cMH (canadian<br />

Mountain Holidays)<br />

> 2 tage Heli-Skiing<br />

mit qualifizierten bergführern<br />

> Sämtliche transfers<br />

70<br />

wer abends noch auf die «piste» will, ist in<br />

banff, dem «St. Moritz» Kanadas, ebenfalls<br />

bestens aufgehoben. Der ort mitten<br />

im gleichnamigen nationalpark bietet eine<br />

grosse auswahl an restaurants, pubs,<br />

Shops und galerien.<br />

Wer nicht gewinnt, kann trotzdem buchen.<br />

auch wer nicht zu den glücklichen<br />

gewinnern zählt, kann sich diesen<br />

wunschtraum erfüllen. Sind Sie sportlich,<br />

motiviert, meistern schwarze pisten und<br />

buckelhänge problemlos und haben ausserdem<br />

eine gute Kondition und vertrauen<br />

in ihre Fähigkeiten? Dann sind Sie prädestiniert<br />

fürs Heli-Skiing!<br />

Die Finger davon lassen sollte einzig,<br />

wer zweifelt, ob er gut genug ist. Für alle<br />

Programm vom 11. bis 18. April 2012<br />

11.4.12 Flug nach calgary<br />

12.4.12 transfer nach banff (2 Stunden)<br />

12.–15.4.12 akklimatisation und Ski- oder<br />

Snowboardfahren in banff,<br />

einweisung in die welt des<br />

Freeridens durch ueli Kestenholz<br />

15.4.12 transfer in die Fly-in lodge<br />

von cMH<br />

16.–17.4.12 Heli-Skiing<br />

18.4.12 rückreise über calgary<br />

nach Zürich<br />

eine schöne bescherung<br />

pünktlich an Heiligabend kontaktiert knecht<br />

reisen die gewinnerinnen und gewinner. Sie<br />

werden anschliessend auch im internet auf<br />

www.dein-heliski-traum.ch veröffentlicht.<br />

teilnahmebedingungen:<br />

> teilnahmeberechtigt sind personen<br />

ab 21 Jahren mit wohnsitz in der Schweiz.<br />

> Der gewinn ist nicht übertragbar und<br />

wird ausschliesslich an die gewinner<br />

übermittelt.<br />

> Kann das gewinnerpaar an der reise<br />

vom 11. bis 18. april 2012 nicht teilnehmen,<br />

geht der preis an den nächsten gewinner<br />

über.<br />

> Die preise werden nicht in bar ausbezahlt.<br />

> Über den wettbewerb wird keine<br />

Korrespondenz geführt.<br />

> Der rechtsweg ist ausgeschlossen.<br />

anderen ist Heli-Skiing eine unvergessliche<br />

und faszinierende investition fürs leben.<br />

ein erlebnis, das auch süchtig machen<br />

kann. «Die älteste teilnehmerin bei<br />

cMH war 80 Jahre alt», erzählt Kenny<br />

prevost. «Sie fuhr in perfekten Schwüngen<br />

gleich hinter dem bergführer und ohne<br />

Zeit auf ihn zu verlieren.»<br />

und sie trug eine blaue uniform, den so<br />

genannten «one-Million-vertikal-Suit».<br />

Diesen anzug erhält, wer bei cMH eine<br />

Million Höhenfuss gefahren ist. Dazu<br />

benötigt man rund sechs bis acht Heli-<br />

Skireisen. rekordteilnehmer haben über<br />

19 Millionen Höhenfuss vorzuweisen! Soviel<br />

zur Faszination Heli-Skiing und wie<br />

packend diese sein kann. <<br />

kontAkt<br />

knecht reisen ag<br />

rämistrasse 5<br />

8001 Zürich<br />

telefon 044 360 46 00<br />

Fax 044 360 46 19<br />

www.knecht-reisen.ch<br />

www.cmh-switzerland.ch<br />

<strong>Snowactive</strong> november <strong>2011</strong> publireportage


maTThias hüppi<br />

KoMMentator SKi alpin, Männer<br />

die reise zum Saisonstart<br />

hinauf nach Sölden<br />

emp finde ich immer als<br />

reise mit zwei gesichtern. Das<br />

eine strahlt und widerspiegelt<br />

die Freude und das Kribbeln<br />

vor dem Start in einen neuen<br />

weltcup-winter, die Spannung<br />

vor dem ersten Kräftemes-<br />

sen der besten riesensla-<br />

lom-artisten nach unzähligen<br />

trainingsfahrten, Kraft- und<br />

Konditionseinheiten und die<br />

gewissheit, auf der selektiven<br />

und schwierigen piste zuoberst<br />

im Ötztal ein attraktives rennen<br />

zu erleben, sofern das<br />

wetter mitspielt. Das andere<br />

will nicht lachen und zeigt die<br />

Sorgenfalten eines naturverbundenen<br />

Menschen, dem die<br />

Zukunft unseres planeten<br />

nicht egal ist, das grauen vor<br />

der massiven blechlawine an<br />

der gletscherzunge, also in<br />

einer sehr sensiblen ökologischen<br />

umgebung, oder den<br />

gedanken an den betonsockel<br />

der Seilbahnmasten mit eingebauter<br />

Heizung, um allfällige<br />

bewegungen des gletschers<br />

sofort parieren zu können. Jawohl,<br />

die gletscher bewegen<br />

sich, nur dummerweise in die<br />

falsche richtung.<br />

aber auch in diesem Jahr<br />

wird der Zwiespalt, das gebe<br />

ich zu, verschwinden, sobald<br />

Didier cuche, carlo Janka, ted<br />

ligety, aksel Svindal und co.<br />

den winter so richtig einläuten<br />

und die Jagd nach weltcuppunkten<br />

lancieren. Dann packt<br />

auch mich das rennfieber!<br />

ProGrAmmvorschAu<br />

> samstag, 22.10.11 sölden, Österreich<br />

9.40–10.45 uhr riesenslalom Frauen 1. lauf<br />

12.35–13.40 uhr riesenslalom Frauen 2. lauf<br />

> sonntag, 23.10.11 sölden, Österreich<br />

9.40-10.45 uhr riesenslalom Männer 1. lauf<br />

12.35–13.40 uhr riesenslalom Männer 2. lauf<br />

> samstag, 12.11.11 levi, Finnland<br />

9.55–11.00 uhr Slalom Frauen 1. lauf<br />

12.50-13.55 uhr Slalom Frauen 2. lauf<br />

> sonntag, 13.11.11 levi, Finnland<br />

9.55–11.00 uhr Slalom Männer 1. lauf<br />

12.50–13.50 uhr Slalom Männer 2. lauf<br />

> samstag, 19.11.11 beitostölen, norwegen<br />

13.10–14.45 uhr langlauf Männer 15 km Freestyle<br />

> sonntag, 20.11.11 beitostölen, norwegen<br />

13.10–15.00 uhr langlauf Männer 4 x 10 km<br />

ich bin ein zuversichtlicher<br />

Mensch. Das ist nicht ganz<br />

verkehrt im leben, aber tendenziell<br />

bin ich zu optimistisch.<br />

vielleicht auch diesmal. vielleicht.<br />

im riesenslalom wird<br />

fast alles an lara gut und Fabienne<br />

Suter hängen. läuft es<br />

den beiden nicht, dann läuft<br />

nichts. andererseits haben sowohl<br />

gut als auch Suter in den<br />

Sommertrainings überzeugt,<br />

und deshalb wird es auch im<br />

riesenslalom funktionieren.<br />

es müssen ja nicht gleich Siege<br />

sein.<br />

im Slalom ist die Möglichkeit<br />

für Schweizer punkte auf<br />

mehr Schultern verteilt – trotz<br />

der vielen rücktritte. Die grosse<br />

Herausforderung für Feierabend,<br />

Holdener, Hangl und<br />

srF-kommentAr<br />

sTefan hofmänner<br />

KoMMentator SKi alpin, Frauen<br />

Datum ort / Anlass Datum ort / Anlass<br />

miTmachen<br />

und ein<br />

vip-Weekend in<br />

adeLboden<br />

geWinnen!<br />

Das Schweizer radio und Fernsehen (SrF) und<br />

<strong>Snowactive</strong> lancieren einen wettbewerb mit<br />

aussergewöhnlich attraktiven preisen. Sende<br />

einfach eine SMS mit lösungswort «Srg SSr»<br />

mit name und adresse an 974 und schon bist Du<br />

automatisch bei der endverlosung mit dabei.<br />

teilnahmeberechtigt sind alle personen, die in<br />

der Schweiz ansässig und mindestens 18 Jahre<br />

alt sind.<br />

eine SMS kostet cHF 1.00.<br />

einsendeschluss ist Freitag, 23. Dez. <strong>2011</strong>.<br />

gewinner werden schriftlich benachrichtigt.<br />

Der rechtsweg ist ausgeschlossen.<br />

co. ist die annäherung an die<br />

top ten. Dies wird gelingen,<br />

aber eher über zwei Jahre, und<br />

nicht bereits im nächsten winter.<br />

Für die Speed-Disziplinen<br />

hat man in Zermatt die trainingsstrecke<br />

verbreitert, besser<br />

gesichert und damit eine<br />

höhere trainingsqualität ermöglicht.<br />

ausserdem war das<br />

wetter perfekt und deshalb ist<br />

man rund um die abfahrer/<br />

-innen geradezu begeistert von<br />

der vorbereitung. weil dort zuversichtliche<br />

Menschen am<br />

werk sind, was ja nicht ganz<br />

verkehrt ist, herrscht vielleicht<br />

tendenziell zu viel optimismus.<br />

vielleicht aber auch nicht. ich<br />

freue mich darauf, es herauszufinden.<br />

> samstag, 26.11.11 kuusamo, Finnland<br />

12.25–13.30 uhr langlauf Männer 10 km Freestyle<br />

> samstag, 26.11.11 Aspen, usA<br />

18.10–19.20 uhr riesenslalom Frauen 1. lauf<br />

21.10–22.05 uhr riesenslalom Frauen 2. lauf<br />

> samstag, 26.11.11 lake louise, kanada<br />

19.20–20.45 uhr abfahrt Männer<br />

> sonntag, 27.11.11 kuusamo, Finnland<br />

11.55–12.50 uhr langlauf Männer 15 km klassisch<br />

> sonntag, 27.11.11 lake louise, kanada<br />

18.55–20.15 uhr Super g Männer<br />

> sonntag, 27.11.11 Aspen, usA<br />

20.15–20.55 uhr Slalom Frauen 1. lauf<br />

20.55–21.50 uhr Slalom Frauen 2. lauf (auf SF info)<br />

und das gibts zu gewinnen:<br />

1. ein viP-Weekend für 2 Personen<br />

am Weltcup Adelboden inklusive einblick<br />

in die tv-Produktion vor ort.<br />

2. eine Führung durch das schweizer<br />

radio und Fernsehen in Zürich<br />

inklusive besuch des «sportpanorama»<br />

für 6 Personen.<br />

3. ein kompletter merchandising-Goodiebag<br />

sF sport im Wert von ca. chF 250.–.<br />

<strong>Snowactive</strong> november <strong>2011</strong> 71


SternStunden mit Lerneffekt<br />

Wir sind<br />

Zwei SkiprofiS –<br />

ein projekt:<br />

LiLian Kummer<br />

und danieL caduff<br />

organisieren<br />

schnee-events<br />

der anderen art.<br />

72<br />

snoWactive november <strong>2011</strong>


SternStunden mit Lerneffekt<br />

snoWactive november <strong>2011</strong> 73


SternStunden mit Lerneffekt<br />

> text: martina niggli<br />

> fotos: erik vogelsang<br />

Skirennfahrer zieht es auch nach dem<br />

rücktritt auf die Piste. Lilian Kummer<br />

(36) und daniel caduff (43)<br />

machen da keine ausnahme und bestreiten<br />

heute gemeinsam ein kleines Breitensportprojekt.<br />

sie sagen ganz keck und<br />

selbstbewusst: «Wir sind schneeQuotient.<br />

ch» – oder ganz einfach sQ. für diesen<br />

namen bürgen sie. er steht für verschiedene<br />

events, die zwar leistungsorientiert<br />

sein können aber nicht müssen. «skifahren<br />

ist unsere Leidenschaft, wir haben<br />

spass daran und diese Begeisterung wollen<br />

wir vermitteln», so Lilian Kummer. das<br />

sQ-angebot ist breit. es beinhaltet renntrainings<br />

(technik & abfahrt), ski & chill-<br />

Weekends, Winterfahrtrainings mit dem<br />

auto sowie Bike- und e-Bike-events (siehe<br />

Kasten). Lilian Kummer, bis 2004 im<br />

swiss-ski-Kader, bringt es auf den Punkt:<br />

«Quotient heisst verhältnis: Zur Begeisterungsfähigkeit<br />

unserer teilnehmer mi-<br />

74<br />

schen wir erfahrung, Beratung und eine<br />

Prise schwerelosigkeit.» die events richten<br />

sich an neugierige skisportler, die<br />

gerne neue skigebiete und Pisten kennen<br />

lernen und in der gruppe auf entde -<br />

ckungstour gehen wollen. individuelle<br />

Wünsche haben ebenso Platz wie zeitliche<br />

Begehren zum après-ski, denn spass<br />

steht an erster stelle. «eine ausnahme<br />

gibt es», so daniel caduff. «Wer unsere<br />

masters-renntrainings mitmacht, ist ein<br />

angefressener hobbyrennfahrer, der<br />

durchaus ambitionen hat. die mehrheit<br />

dieser gäste bestreitet national und international<br />

Wettkämpfe unter der flagge<br />

von swiss-ski. Wir führen diese ‹cracks›<br />

im renntraining an rennähnliche verhältnisse<br />

heran.» dafür werden ausgewählte<br />

Pisten gesperrt und tore ausgesteckt.<br />

die renntrainings werden dann<br />

anhand von videoanalysen durch Kummer<br />

und caduff ausgewertet. die erfahrenen<br />

ehemaligen skicracks verraten auch geheimnisse<br />

im materialbereich und helfen<br />

in fragen des mental- oder Konditionstrainings.<br />

firmenevents mit Mehrwert. «ursprünglich<br />

haben wir uns immer mal wieder für<br />

die Betreuung von firmen-skitagen zusammen<br />

getan», sagt Lilian Kummer.<br />

«dabei wurde uns klar, dass wir gleich ticken.»<br />

die nähe zum teilnehmer endet für<br />

Kummer und caduff nicht mit der Pistenkontrolle,<br />

sondern geht über in geselligen<br />

après-ski. dank dem grossen Beziehungsnetz<br />

in verschiedenen skistationen<br />

und den eigenen hohen ansprüchen werden<br />

sie nebenbei von vielen firmen für die<br />

organisation von skitagen beauftragt.<br />

schneeQuotient.ch gibt es seit 2010. es<br />

habe sich bereits einen harten Kern gebildet,<br />

der ihnen die stange halte, schmunzeln<br />

die Beiden. <<br />

jedeS renntraining<br />

Wird anSChLieSSend<br />

anhand von video anaLySen<br />

auSgeWertet.<br />

biografie und PaLmareS<br />

Lilian kummer (36)<br />

Wohnort: Birchwil/Zh<br />

Zivilstand: verheiratet<br />

familie: ein sohn (5 Jahre)<br />

beruf: technologie- und entwicklungsberaterin<br />

bei völkl, auto-Winterfahrtrainingsleiterin<br />

Sportliche erfolge: 1999 schweizer<br />

meisterin im slalom, 2001 Weltcup-sieg<br />

im riesenslalom Lienz; 2001 vierte im<br />

Weltmeisterschafts-riesenslalom; 2001<br />

siegerin gesamtwertung europacup;<br />

2004 schweizer meisterin riesenslalom.<br />

daniel Caduff (43)<br />

Wohnort: Laax/gr<br />

familie: zwei Kinder (16 und 13 Jahre)<br />

beruf: aussendienstmitarbeiter bei der<br />

reca ag, trainer, schneesport- und<br />

J&s-experte<br />

Sportliche erfolge: 10 Jahre im schweizer<br />

abfahrtsteam, 1994 schweizer<br />

meister super-g,<br />

2009 seniorenweltmeister super-g<br />

snoWactive november <strong>2011</strong>


um rennähnLiChe verhäLt -<br />

niSSe Zu SChaffen Werden<br />

auSgeWähLte PiSten geSPerrt<br />

und tore auSgeSteCkt.<br />

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(Weltcupnahes training,<br />

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> Ski & Chill<br />

(für genuss-skifahrer;<br />

2 bis 3 angebote pro Winter)<br />

> Cars & Carve<br />

(auto-Winterfahrtraining verbunden<br />

mit ski-ausflug, ein angebot pro Winter)<br />

> bike & e-bike<br />

(für naturgeniesser<br />

und sportliche)<br />

> Schneemotion<br />

(möglichkeit für firmenausflüge<br />

und geschenke)<br />

Webseite: www.s-q.ch<br />

SternStunden mit Lerneffekt<br />

snoWactive november <strong>2011</strong> 75


SternStunden mit Lerneffekt<br />

ab In den wInter<br />

polo-rugbyshIrt swItZerland von SwissBull.<br />

Langarm. Aus 100% Baumwolle in einer tollen Qualität. Gerader Bund mit<br />

Seitenschlitzen. Verschiedene Sticker und Schriftzüge geben dem Shirt eine<br />

ganz spezielle Note.<br />

Farben: Schwarz, Rot<br />

und Eierschale<br />

Grössen: S, M, L,<br />

XL und XXL<br />

ChF 99.–<br />

art. 0480<br />

kapuZen-hood «moVe»<br />

von SwissBull.<br />

Aus 100% Baumwolle. Klassischer<br />

Schnitt mit hochwertigen Stickereien<br />

in einer super soften Qualität.<br />

Farbe: Blau-Braun<br />

Grössen: S, M, L, XL und XXL<br />

ChF 89.90<br />

art. 0549<br />

soFt-shell JaCke<br />

«blaCk and whIte»<br />

von SwissBull.<br />

Leichte, atmungsaktive, absolut winddichte<br />

und stark Wasser abweisende<br />

Jacke mit durchgehendem, unterlegtem<br />

Reissverschluss, hohem Kragen<br />

mit Kinnschutz. Material 95% Polyester<br />

und 5% Elastan (Spandex, 4-way<br />

stretch). In toller Melange-Optic.<br />

Grössen: S, M, L, XL und XXL<br />

ChF 169.90<br />

art. 0475<br />

soFtshell-JaCke «explorer» von SwissBull.<br />

95% Polyester, 5% Elastan (Spandex, 4-way-Stretch).<br />

Leicht, atmungsaktiv, absolut winddicht und stark<br />

Wasser abweisend. Durchgehender, unterlegter<br />

Reissverschluss, hoher Kragen mit Kinnschutz.<br />

Zwei Reissverschlusstaschen, eine Brusttasche.<br />

Sportliche Schnittform und edle Stickereien.<br />

Farbe: Schwarz<br />

Grössen: S, M, L, XL,<br />

XXL und XXXL<br />

ChF 169.90<br />

art. 0374<br />

pulloVer «rIpper»<br />

von SwissBull.<br />

Stick-Pullover mit Stehkragen und<br />

verdecktem Reissverschluss. 100%<br />

feinste Lammwolle. Markante Rippenoptik<br />

mit Stickerei «SWITZERLAND<br />

since 1291» auf dem Rücken. Kragen<br />

innen in Kontrastfarbe abgesetzt.<br />

Farben: Beige-Blau und Blau-Grau<br />

Grössen: S, M, L und XL<br />

ChF 99.–<br />

art. 0482<br />

polo-rugbyshIrt swItZerland von SwissBull.<br />

Kurzarm. Aus 100% Baumwolle. Die sportliche Polo-Form und die verschiedene<br />

Sticker und Schriftzüge geben dem Shirt eine ganz spezielle Note.<br />

Farben: Schwarz. Rot und Eierschale<br />

Grössen: S, M, L, XL und XXL<br />

ChF 79.–<br />

art. 0481<br />

strICkJaCke «matterhorn»<br />

von SwissBull.<br />

Hoher Tragekomfort. Praktischer<br />

Reißverschluss. Grobstrick aus 50%<br />

Baumwolle/50% Acryl. Stehkragen,<br />

Innenseite mit Kontrastfell. Stickerei<br />

«Matterhorn» auf dem linken Arm.<br />

Farben: Beige-Rot<br />

Grössen: X, M, L und XL<br />

ChF 89.–<br />

art. 0483<br />

soFtshell-JaCke «pearl» damenmodell<br />

von SwissBull.<br />

Leichte, atmungsaktive, absolut winddichte und stark<br />

Wasser abweisende Jacke mit durchgehendem, unterlegtem<br />

Reissverschluss, hohem Kragen mit Kinnschutz.<br />

Kapuze mit flauschigem Fell, abnehmbar. Der sportlichelegante<br />

Schnitt gibt dieser Softshell-Jacke das besondere<br />

Etwas. Material 95% Polyester und 5% Elastan<br />

(Spandex, 4-way-stretch).<br />

Farbe: Weiss<br />

Grössen: XS, S, M,<br />

L und XL<br />

ChF 179.90<br />

art. 0414<br />

hood-JaCke «suIsse»<br />

von SwissBull.<br />

Mit Kapuze. 100% Baumwolle in einer<br />

tollen Qualität. Auf der Kapuze mit<br />

dem Schriftzug SUISSE und weiteren<br />

Stickereien auf dem Rücken. Unisex.<br />

Farben: Grau-Winterweiss und Winterweiss-Rot<br />

Grössen: S, M, L, XL und XXL<br />

ChF 85.90<br />

art. 0479


monster-trolley von SwissBull. Mit seinem beeindruckend<br />

grossen Stauraum bietet er enorm viel Platz. Der Trolley ist aus robustem<br />

Material gefertigt, verfügt über ein praktisches Rollensystem. Das Ober-<br />

und das Unterteil können durch einen Reissverschluss komplett voneinander<br />

getrennt und separat genutzt werden. Die Tasche hat ein Totalvolumen<br />

von über 120 Litern. Das Taschenoberteil ist mit einem komfortablen<br />

Rückentragesystem versehen, das in einem separaten Fach sauber<br />

verstaut werden kann (Gewicht total 4,5 kg).<br />

ChF 149.90<br />

art. 0256<br />

skI-trolley von SwissBull für 2–3 Paar Ski. Praktischer<br />

und zugleich modischer Skibag-Trolley, kann dank<br />

seinem Rollensystem einfach gezogen werden. Das Skifach<br />

wird über einen 2-Wege-Reissverschluss geöffnet<br />

und geschlossen. Die Skibag besitzt zusätzlich zum<br />

Rollensystem einen Tragegriff und einen Umhängegurt.<br />

Masse: 190 x 15 x 30 cm, Gewicht 2,75 kg.<br />

ChF 119.90<br />

art. 0262<br />

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stückzahl art.-nr. Farbe grösse artikelbezeichnung einzelpreis<br />

Versandkostenpauschale CHF 7.95 pro Bestellung<br />

ausstattung taschen-oberteil:<br />

Oberteil 80 x 40 x 21 cm = 67 Liter,<br />

komfortables Rückentragesystem,<br />

Dokumententasche für den<br />

schnellen Zugriff, Aussentasche,<br />

Taschen-Tragegriffe.<br />

Name Vorname<br />

Strasse PLZ/Ort<br />

Telefon Mail<br />

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skIsChuhtasChe von SwissBull. Hochfunktionell und zugleich<br />

modisch. Die Tasche verfügt über einen separaten Schuh- und Helmteil.<br />

Beide Fächer sind über einen 2-Wege-Reissverschluss separat zugänglich.<br />

Sie bieten einerseits ausreichend Platz für die Skischuhe und andererseits<br />

für Helm, Handschuhe, Skibrille oder andere Dinge. Zusätzlich besitzt<br />

die Tasche ein grosszügiges Aussenfach. Die Skischuhtasche hat einen<br />

Tragegriff und zwei verstellbare Rückengurte, sodass man sie auch<br />

bequem wie einen Rucksack tragen kann. Der Innenboden ist verstärkt.<br />

Masse: 40 x 28 x 45 cm<br />

ChF 49.90<br />

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Coupon einsenden an:<br />

Prodesign Trading AG, Gösgerstrasse 15, 5012 Schönenwerd, Telefon 062 858 28 21, oder faxen an: 062 858 28 29,<br />

oder Mail an: bestellung@pro-design.ch, www.pro-design.ch<br />

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von SwissBull bestehend aus 1-mal<br />

Monster-Trolley, 1-mal Skischuhtasche<br />

und 1-mal Ski-Trolley<br />

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Ski-FeStival Zermatt<br />

23. biS 27. <strong>November</strong> <strong>2011</strong><br />

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eiNZigartig!<br />

Maria Anesini-Walliser Lilian Kummer Erika Reymond-Hess<br />

William Besse<br />

Daniel Caduff Mike von Grünigen<br />

Bruno Kernen Urs Räber<br />

Wollten Sie nicht schon lange einmal mit<br />

Weltmeistern, Olympia- und Weltcupsiegern<br />

gemeinsam Ski fahren gehen und<br />

dazu in einem Top-Fünf- oder Viersternehotel<br />

nächtigen?<br />

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Erika Reymond Hess, William Besse, Daniel<br />

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Caduff, Mike von Grünigen, Bruno Kernen<br />

und Urs Räber freuen sich, Sie zu begleiten<br />

– am exklusiven und einzigartigen Skitest,<br />

am Ski-Festival Zermatt. Aber bitte keine<br />

Hemmungen, auch weniger Geübte werden<br />

mit Rat und Tat von den Skistars umsorgt.<br />

Während der drei oder vier Tage auf den<br />

Skis stehen zwölf Top-Skimarken zur<br />

Auswahl, die Sie nach Herzenslust testen<br />

können. Skipass, Skitest, VIP-Corner im<br />

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sind im Pauschalpreis inbegriffen – das<br />

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O begleitung durch ex-Skicracks auf den<br />

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Name vorname geburtsdatum<br />

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Doppelzimmer Supérior chF 1330.–<br />

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einzelzimmer chF 1090.–<br />

Doppelzimmer chF 990.–<br />

Hotel Europe****<br />

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Doppelzimmer Standard chF 990.–<br />

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Romantik Hotel Julen****S<br />

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anfänger und Fortgeschrittene<br />

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anmeldung bitte einsenden an:<br />

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Preise verstehen sich pro Person<br />

und arrangement.<br />

Die anmeldungsbestätigungen erfolgen<br />

direkt von den jeweiligen hotels.<br />

MedienPartner<br />

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viP-corner


schlusspunkt<br />

richard hegglin war als Agentur-Journalist<br />

während vier Jahrzehnten für den skisport<br />

unterwegs und sass 20 Jahre im FIs-Weltcupkomitee.<br />

heute schreibt er für snowactive,<br />

skionline.ch und diverse tageszeitungen.<br />

Früher gehörte es zur journalistischen<br />

Pflicht, die Schweizer<br />

Ski-Asse im Sommer mindestens<br />

zwei, dreimal in Zermatt<br />

oder Saas-Fee im Training zu besuchen.<br />

Die Zeitungen lechzten in der<br />

Saure-Gurken-Zeit nach Stories<br />

über Zurbriggen, Walliser, Figini und<br />

Co. Heutzutage ist die so genannte<br />

«Werbewoche» praktisch das einzige<br />

Rendez-Vous. Die mediale Konkurrenz<br />

durch andere Sportarten ist ungleich<br />

grösser und vielfäl tiger geworden.<br />

Ski ist kein Selbstläufer mehr,<br />

das Platz angebot beschränkt. Im<br />

Fokus stehen andere Ereignisse.<br />

Picken wir zwei heraus: das<br />

European Golf Masters in Crans-<br />

Montana und das Unspunnen-<br />

Schwingfest in Interlaken.<br />

Crans-Montana ist mit 3,25 Millionen<br />

Dollar das höchstdotierte<br />

Golfturnier Europas, Interlaken<br />

das älteste Sportfest der Schweiz.<br />

An beiden Orten sind auch Leute<br />

aus der Skiszene präsent. In Crans-<br />

Montana spielt Max<br />

Julen, der Riesenslalom-Olympiasieger<br />

von 1984, zusammen<br />

mit dem British-<br />

Open-Sieger Louis<br />

Oosthuizen am Pro-Am-Turnier mit. Julen<br />

besitzt ein unglaubliches Handicap von<br />

1,8. Damit muss er sich selbst vor den<br />

besten Schweizer Profi-Golfern nicht verstecken.<br />

Auch Alt-Star Philipp Roux macht<br />

mit. Ex-Swiss-Ski-Ausbildungschef Philippe<br />

Chevalier fotografiert als Journalist,<br />

Fredy Fuchs und Peter Willen, die Organisatoren<br />

vom Lauberhorn und von Adelboden,<br />

weilen unter den 55 000 begeisterten<br />

Zuschauern. Doch am Fernsehen<br />

schauen bei der Direktübertragung nur<br />

gerade 10 000 Personen zu – 100-mal<br />

weniger als beim Lauberhorn-Rennen!<br />

Szenenwechsel: Interlaken. Schwingerkönig<br />

Kilian Wenger fuhr einst regionale<br />

Skirennen. Die Schwester seines Vorgängers,<br />

Jörg Aberderhalden, ist Mitglied<br />

der Skinationalmannschaft. Auch medial<br />

geben Skileute den Ton an. Marcel W. Per-<br />

80<br />

SkiSport –<br />

im ClinCh mit GolF<br />

und Go-kart<br />

ren, der Ski-Reporter des Blick,<br />

hat den Schwingern in der Boulevard-Zeitung<br />

eine einzigartige<br />

Plattform geschaffen. Und die<br />

Skikommentatoren Matthias<br />

Hüppi und Stefan Hofmänner<br />

machen auch das Unspunnen zu<br />

einem TV-Genuss.<br />

Selbst ein Einteilungskomitee,<br />

das die Favoriten schon nach drei<br />

Gängen aus der Entscheidung<br />

kippt, tut dem Fest keinen Abbruch.<br />

Es ist fast so, als ob es, im<br />

übertragenen Sinn, einen Skifahrer<br />

mit Startnummer 78 in ein<br />

Rennen geschickt hätte.<br />

Schade ist Didier Cuche kein<br />

Schwinger. Er hätte sich sogar<br />

noch an Handstoppung gewöhnen<br />

müssen. Ein entscheidender<br />

Gang von nöldi<br />

Forrer brach der Kampfrichter<br />

eine Minute zu früh ab. Was<br />

wäre da im Skisport los gewesen?<br />

Oder gar im Fussball? Übrigens:<br />

Zwischen 110 000 und<br />

438 000 schauten am<br />

TV zu. Live wären es<br />

wohl ebenfalls über<br />

100 000 gewesen,<br />

wenn es so viel Platz<br />

gehabt hätte.<br />

nochmals Szenenwechsel nach Mollis/<br />

GL. Dass dort etwas stattfand, habe ich<br />

zufällig mitbekommen, weil ich auf dem<br />

Weg zum Interview mit Ex-Skichef Rolf<br />

Hefti in einen gewaltigen Stau geriet. 104<br />

Go-Karter massen sich am «Red Bull Race<br />

Day» mit Formel-1-Piloten Sébastien<br />

Buemi – Lifestyle pur. Sagenhafte 25 000<br />

Fans sahen zu.<br />

Das gibt zu denken: Der Skisport ist<br />

immer noch, wenn nicht gerade eine Fussball-WM<br />

ansteht, mit Abstand TV-Sport<br />

nummer 1. Doch vor Ort müssen die Organisatoren<br />

fast um jeden einzelnen Zuschauer<br />

kämpfen. Ohne attraktive Rahmenprogramme<br />

geht nichts mehr. Da<br />

können Janka und Co. noch so brillant<br />

fahren. Zum Glück haben die Weltcup-OK<br />

die Zeichen der Zeit erkannt. Es war fünfvor-zwölf.<br />

<<br />

Partner<br />

Sponsoren Swiss-Ski<br />

Eventpartner<br />

Swiss Ski Pool<br />

Hauptsponsor Swiss-Ski<br />

Fahrzeugpartner<br />

Official Broadcaster<br />

Lieferanten<br />

| Burgerstein | Ovomaltine | RICOH SCHWEIZ AG |<br />

| RITZ AG Print und Media | RUAG | S0NY | Hilti |<br />

Gönner<br />

Impressum: snowactive november <strong>2011</strong>;<br />

44. Jahrgang; erscheint 7-mal jährlich; ISSn<br />

1661-7185; herausgeber und verlag Strike Media<br />

Schweiz AG, Gösgerstrasse 15, 5012 Schönenwerd,<br />

Telefon 062 858 28 20, Fax 062 858 28 29; redaktion<br />

snowactive Zuchwilerstrasse 21, 4501 Solothurn,<br />

Telefon 032 624 76 85, Fax 032 624 74 44; verlagsleitung<br />

Wolfgang Burkhardt; redaktionsleitung Joseph Weibel<br />

(j.weibel@snowactive.ch); Fotoredaktion Erik Vogelsang;<br />

Inserate Prosell AG, Schönenwerd, Rebekka<br />

Theiler (r.theiler@prosell.ch), Wolfgang Burkhardt<br />

(w.burkhardt@prosell.ch); ständige mitarbeiter<br />

Christian Andiel, Richard Hegglin, Kurt Henauer;<br />

Martina niggli. Übersetzer Thierry Wittwer; konzept,<br />

Design und produktions verantwortung Brandl &<br />

Schärer AG, Olten, Röbi Brandl, Kurt Schärer;<br />

Aboservice Corinne Dätwyler; Jahresabonnement<br />

CHF 49.– für ein Jahr, CHF 89.– für zwei Jahre<br />

(inkl. MwSt.); copyright Strike Media Schweiz AG,<br />

Gösger strasse 15, 5012 Schönenwerd; nachdruck<br />

nur mit ausdrücklicher Genehmigung der<br />

Redaktion gestattet; www.snowactive.ch,<br />

feedback@snowactive.ch, info@snowactive.ch<br />

swiss-ski: redaktion Lorenz Liechti Torre<br />

(lorenz.liechti@swiss-ski.ch), nora Weibel<br />

(nora.weibel@swiss-ski.ch); ständige mitarbeiter<br />

Christian Stahl, Sandra Heiniger, Diana Fäh, Christian<br />

Manzoni, nadine Hess, David Hürzeler; Adressänderungen<br />

alte und neue Adresse an Swiss-Ski, Postfach,<br />

3074 Muri, Telefon 031 950 61 11, Fax 031 950 61 12<br />

team-snowactive-Ausrüster:<br />

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