Ausgabe März - Mai 2013 - Kirchengemeinde Leck

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Ausgabe März - Mai 2013 - Kirchengemeinde Leck

Evangelische Kirchengemeinde Leck, Achtrup und Stadum

Unsere Ev. Kirchengemeinde in Leck, Achtrup und Stadum

Frauen finden das offene Grab Jesu und

machen die Botschaft vom Leben kund.

Eine von ihnen ist Maria von Magdala.

Sie läuft hin und her. Osterchoreografie.

Eine bewegte Frau. Randvoll mit Traurigkeit

und Tränen und Sehnsucht nach

Leben. Sie geht zum Grab und sieht, dass

der Stein fort ist. Sie läuft wieder weg zu

den anderen. Geht erneut ans Grab. Weint.

Macht zwei drei Schritte. Betritt das Grab,

sieht und hört die Engel. Aber das bringt

sie nicht weiter. Sie wendet sich um und

sieht den Gärtner hinter sich stehen. „Ach,

der Gärtner, der hat ihn vielleicht weggetragen

und weiß vielleicht, wo der

Leichnam des Geliebten ist.“ Aber der

Gärtner entpuppt sich als der Lebendige.

Christus als Gärtner. Die Larven des

Göttlichen sind vieler Formen fähig. Der

Auferstandene als einer, der dem Wachsen

und Gedeihen dient. Das passt und ist

doch wunderlich. Der Gärtner als Auferstehungskokon:

entlarvend und zugleich

verbergend. Göttliches Spiel: sich verbergen,

um gefunden zu werden. Maria hat

März - Mai 2013

sich umgewendet. Das ist die entscheidende

Bewegung. Sich umwenden. Den

Blick von rückwärts nach vorwärts nehmen.

Sie schaut nicht mehr ins Grab, sondern

sie schaut in die entgegengesetzte

Richtung. Sie schaut ins Leben. Sie schaut

in Richtung Alltag. Und siehe, Christus

steht hinter ihr, da, wo sie ihn nicht erwartet

hat. Sie hat ihn in ihren Erinnerungen

gesucht, bei den Toten, aber sie findet ihn

in der Gegenwart, bei den Leben.

Ostern ist kein Ereignis, das nur hinter uns

oder vor uns liegt. Ostern ist auch gegenwärtig.

Jeder Moment, in dem die Lasten

unserer Sterblichkeit, unserer Schuld und

unserer Angst von uns weichen, ist österlich.

Jeder Augenblick, in dem wir

Vergebung erfahren, Mut finden und spürbar

wird, das es Dinge gibt, über die sich

kein Grabdeckel je wird schließen können,

sindAuferstehungserfahrungen.

Im wundervollen Gedicht „Auferstehung“

von Marie Luise Kaschnitz klingt

das so:

Fortsetzung auf Seite 2


Fortsetzung von Seite 1

„Manchmal stehen wir auf

Stehen wir zur Auferstehung auf

Mitten am Tage

Mit unserem lebendigen Haar

Mit unserer atmenden Haut.

Nur das Gewohnte ist um uns

Keine Fata Morgana von Palmen

Mit weidenden Löwen

Und sanften Wölfen.

Die Weckuhren hören nicht auf zu

ticken

Ihre Leuchtzeiger löschen nicht aus

Und dennoch leicht

Er ist einAnsprechpartner, der als Vermittler

zwischen Behördenmitarbeiter

und Betroffenen fungiert.

Der Ämterlotse bietet den Suchenden

keine Rechtsberatung. Einfache und

klare Worte. Und doch verbergen

sich hinter diesen Zeilen Schicksale

vieler Menschen, die in ihrer Not um

Hilfe bitten.

Ich bin seit 2006 ehrenamtlicher

Ämterlotse der Kirchengemeinde in

Leck. Geschult und begleitet durch

das Diakonische Werk in Rendsburg.

Mein Wirkungskreis ist die Kirchengemeinde

Leck und darüber hinaus

das weite Umfeld im nördlichen

Nordfriesland, also auch gelegentlich

mit sehr langenAnfahrtswegen.

Vielen Betroffenen habe ich versucht

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Und dennoch unverwundbar

Geordnet in geheimnisvolle Ordnung

Vorweggenommen in ein Haus aus

Licht.“

„Vorweggenommen in ein Haus aus

Licht“ - das wünsche ich uns allen: dass

wir zu Ostern neues Leben finden auch in

den Verlusten, die wir hinnehmen mussten,

auferstehendes Leben mitten in unseren

Alltagen, dass Gottes Lebensverheißungen

spürbar werden – nahe unseren

Herzen, dass wir fröhlich sind.

Ihr Propst Dr. Kay-Ulrich Bronk

Was macht ein Ämterlotse?

zu helfen, in Gesprächen, Begleitung

zu Behörden, sortieren und sichten

der Unterlagen. Immer wieder hat

sich gezeigt: Ganz wichtig ist das

Gespräch. Im Durchschnitt werden

es doch so um die 50 - 60 Hilfesuchende

pro Jahr sein.

Ich mag gerne den Umgang mit

Menschen. Durch meinen Glauben

an Gott bekomme ich die nötige

Kraft, den vielfältigen Aufgaben

gerecht zu werden. Viele Schicksale

kann man nicht so einfach über Bord

werfen, sondern beschäftigen mich

auch weiter im täglichen Leben.

Mein Lohn für alle Mühe ist, wenn

ich einem Hilfesuchendem habe

begleiten dürfen. Beim Verabschieden

Tschüß, und in den Augen spiegelt

sich ein Leuchten der Dankbarkeit.

Das kann man so nicht beschreiben,

man muss es erlebt haben.

Jeden Donnerstag, von 9:00 Uhr bis

10:00 Uhr halte ich eine Sprechstunde

im Kirchenbüro, Leck, Süderstrasse

6 ab.

Hans Schröder


Leck:

Chöre

Kantorei:

Mittwoch, 19:45-21:45 Uhr

Gemeindehaus Leck

Kontakt: Thomas Hansen,

Tel. 8914532 oder 04841/7729233

Gospelchor:

Mittwoch, 18:15-19:30 Uhr

Gemeindehaus Leck

Kontakt:

Thomas Hansen,

Tel. 8914532 oder 04841/7729233

Kinderchor:

Mittwoch, 15:30-16:15 Uhr

Gemeindehaus Leck

Kontakt: Thomas Hansen,

Tel. 8914532 oder 04841/7729233

Flötengruppen

Kontakt: Friedel Gesewsky,

Tel. 77406

Frauenhilfe Leck

4. Mittwoch im Monat, 14:30 Uhr

Kontakt: Frau Diem,

Tel. 967043

Gesprächskreis Oster-Schnatebüll

3. Donnerstag im Monat,

20:00 Uhr, Alte Schule

Kontakt: Kirchenbüro, Tel. 5762

Pfadfinder

Kontakt: Heike Johannsen,

Tel. 3755

Buntes Gemeindeleben

regelmäßige Gruppen

3

Kontakt: Tel. 5762

Diakonische Sprechstunde für

Menschen in Not

Donnerstag 09:00-10:00 Uhr im

Kirchenbüro, Süderstraße 6

Offene Kirche

jeden Tag, 09:00 - 17:00 Uhr

St. Willehad-Kirche Leck

Achtrup:

Martin-Luther-Bläserkreis

Freitag, 19:00-20:30 Uhr

Kontakt: Dieter Charbon,

Tel. 4240 oder

Alexandra Holst, Tel. 8911680

Frauenkreis Achtrup

3. Mittwoch im Monat, 14:30 Uhr

Kontakt: Astrid Jensen,

Tel. 2001

Stadum:

Gemeindenachmittag

letzter Freitag im Monat, 14:30 Uhr

Kontakt: Kirchenbüro, Tel. 5762


100 Tage Lecker Pastor

„Haben Sie sich schon eingelebt?“

Das ist wohl die häufigste Frage, die

mir gestellt wurde in den letzten drei

Monaten. Und ich konnte dann

immer nur sagen: „Die Zeit ist noch

zu kurz, um das abschließend sagen

zu können“. Doch natürlich bin ich

schon ganz schön angekommen in

Leck. Ich habe schon in allen drei

Kirchen mehrere Gottesdienste gehalten.

Ich habe mehrfach getauft,

beerdigt und Besuche gemacht. Und

ich habe meine Konfirmandinnen

und Konfirmanden kennen gelernt,

mit dem Gesprächskreis in Oster-

Schnatebüll getagt, geplant und

gefeiert.

Ich habe vor allem auch mit meinen

Amtskollegen und den Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern der Kirchengemeinde

ein gutes Team erlebt,

das gemeinsam plant und Kirche

gestalten hilft in Leck.

In besonderer Erinnerung habe ich

meine Einführung in St. Willehad am

28. Oktober 2012, dem Volkstrauertag

in Leck, Oster-Schnatebüll und

Klintum, die Kirche mit Großen und

Kleinen in St. Willehad, den Weih-

Du bist in deiner Kirchengemeinde

ehrenamtlich aktiv? Du hast Lust beim

Kindergottesdienst mitzuarbeiten oder

eine Jugendfreizeit als Betreuer zu

begleiten?!

Dann ist die Jugendgruppenleiterausbildung

genau das Richtige für dich: Hier

lernst du alles, was du brauchst, um

Aktionen für Kinder und Jugendliche

selbstständig und erfolgreich zu leiten.

Themen des Kurses sind unter anderem:

Führungs- und Leitungsverhalten, Gruppenprozesse,

Gewalt- und Suchtprävention,

Spielpädagogik. Und eine Men-

Ausbildung zum Jugendgruppenleiter

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Krippenspielkinder von Oster-Schnatebüll

nachtsgottesdienst in der alten Schule

in Oster-Schnatebüll und den Neujahrsempfang

im Lecker Rathaus.

In diesem Jahr feiern wir mit dem

Kindergarten, „Schwalbennest“, das

Jubiläum mit dem Titel: 50 Jahre in

Gottes Hand. Darauf freue ich mich

schon.

Beim Sommerfest wird es dazu ein

entsprechendes Programm geben.

Ich freue mich auch auf weitere

Begegnungen und Gespräche, schöne

Gottesdienste, Jubiläen, meine

erste Hochzeit in Leck und viele

Ideen, Gespräche und gute Zusammenarbeit.

Es grüßt Pastor Holger Asmussen.

ge Spaß bringt es auch noch.

Mit dem Abschluss der Ausbildung bist

du berechtigt, deine JuLeiCa zu beantragen.

Beginn: 23. bis 28. März 2013, Jugendherberge

Niebüll, für Jugendliche ab 16

Jahre, Kosten: 80,-Euro (evtl. übernimmt

deine Kirchengemeinde einen Teil der

Kosten). Einen Anmeldeflyer findest du

auf www.evjugendnordfriesland.de .

Wenn du Fragen hast, melde dich einfach

bei uns! (Tel.04661-1462 oder

info@ekjbnf.de)


Es ist schön, mit Musik zu reisen

Der Martin Luther-Bläserkreis

Achtrup fährt nach Bozen, unseren

ehemaligen Pastor Dr. Marcus

Friedrich und seine Gemeinde besuchen.

Am 03.Oktober 2012 um 5:30 Uhr

machen wir uns mit PKWs auf den

Weg. Erstes Ziel ist Dessau. Wir

holen Familie Köhn ab. Andreas

Köhn ist Leiter des Dessauer Bläserkreises.

Beide Bläserkreise verbindet

eine langjährige Freundschaft.

Es geht weiter nach Pegnitz. Hier dürfen

wir im Gemeindehaus übernachten.Auf

meiner harten Isomatte fühle

ich mich an meine Pfadfinderzeit

zurück erinnert.

Am nächsten Morgen geht es weiter

Richtung Brenner, den Berg runter

nach Bozen. Quartier bekommen wir

in Völz am Schlern, einem netten Ort

eine halbe Stunde oberhalb von

Bozen. Marcus holt uns ab. Wir fahren

mit ihm ca. eine Stunde bergauf

und dann weiter nach Vigo di Fassa.

Die deutsche ev. Gemeinde dort feiert

Gottesdienst und ist bis auf ein

Mitglied vollzählig anwesend. Sieben

Gemeindeglieder sind gekommen.

Marcus hat seine alte Posaune

vom Dachboden geholt und ordentlich

geübt.

Wir geben alles und bekommen tosenden

Applaus und werden anschließend

zum Essen eingeladen.

Zufrieden und müde kommen wir am

Abend in unserer Unterkunft an.

Am nächsten Morgen geht es gleich

wieder um 6.15 Uhr los. Ich werde

noch zum Frühaufsteher. Marcus hat

sich mächtig ins Zeug gelegt, um für

uns Auftritte zu organisieren. Heute

spielen wir im Bozener Dom, einer

katholischen Kirche. Der Dom hat

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eine gewaltige Akustik. Es ist ein

großartiges Gefühl, dort zu spielen.

Auch hier gibt es reichlich Applaus.

Der Dekan ist begeistert: Grazie, grazie…

Wir trinken Kaffee und der Dekan

bedankt sich bei uns, dass wir ihm

einen so guten Pastor geschickt

haben. Von wegen geschickt, wir hätten

ihn gerne behalten. Hier wird Ökumene

spürbar gelebt.

Freizeit. Wir schauen uns bei bestem

Wetter die Stadt an: Gemüsemarkt,

Özi, Kunstmuseum, viele Menschen.

Es ist eine wirklich schöne Stadt.

Nach sehr gutem Kaffee und Eis fahren

wir wieder nach Völz, um in der

kleinen Kirche St. Margaret zu proben,

eine der ältesten Kirchen

Südtirols. Unsere Vermieterin hat es

uns ermöglicht, diese Kirche täglich

als Probenraum zu nutzen.

Am 4. Tag gibt es nach dem frühen

Aufstehen eine ökumenische Trauung

in Trient. Die Braut ist italienisch

und katholisch, der Bräutigam

deutsch und evangelisch. Beide

leben in London. Sie ist gebürtige

Trientinerin.


Wir treffen Marcus an einer Autobahnraststätte

und fahren ca. 160 km

gen Süden. Marcus hat einen beeindruckend

großen Gemeindebereich!

Wieder einmal eine sehr schöne Kirche.

Sie ist etwas eigenwillig hoch.

Beim Einblasen haben wir einen starken

Nachhall. Es ist sehr laut.

Wir erleben einen wunderbaren Gottesdienst,

den wir mit dem Halleluja

von Händel abrunden. Wir bekommen

starken Applaus, der Priester

strahlt über unsere musikalischen

Beiträge und wieder hören wir grazie,

grazie… Es ist ein besonderes

Gefühl, den Menschen mit unserer

Musik so viel Freude zu bereiten. Der

Priester möchte uns am liebsten

gleich für einen Konzertabend engagieren.

Wir haben eine Stunde Zeit, um die

Umgebung zu erkunden. Marcus entpuppt

sich als brauchbarer Fremdenführer.

Nach dem gemeinsamen

Mittagessen ruft bei ihm schon wieder

die Pflicht und er muss uns verlassen.

In Völz angekommen bittet uns

gleich unsere ChorleiterinAlex in die

kleine schöne Kirche zum Proben.

Nach dem Abendessen haben wir es

bei lustigen Spielen und Gesprächen

richtig nett. Ich fühle mich wie in

einer großen Familie.

Der 5. Tag unserer Reise. Wie doch

die Zeit verfliegt!

Heute gibt es einen Erntedankgottesdienst

in Bozen, Marcus Stammkirche.

Er beklagt leise die etwas sparsame

Dekoration. Doch dann kommen

die Gemeindeglieder und alle

haben dieArme voll. Die Kirche wird

gefüllt mit Körben köstlicher und

schön dekorierter Ernte.

Wir blasen, der Chor singt, wir blasen,

die Gemeinde singt. Dann hält

Marcus eine erfrischende Predigt. Er

hat die Gabe, Bibeltexte auf den

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Punkt zu bringen, philosophisch,

leicht verständlich, spritzig.

Nach dem Gottesdienst spielen wir

vor der Kirche weiter. Im Pastoratsgarten

trifft sich die Gemeinde zum

gemeinsamen Mahl. Die mitgebrachten

Köstlichkeiten werden aufgedeckt.

Ein gelungenes Erntedankfest!

Schade, nun haben wir nur noch

einen Termin im Seniorenheim in

Bozen.

Wir möchten mehr und entscheiden,

am Donnerstag ein Spontankonzert

in der kleinen Kirche, in der wir

immer proben konnten, zu geben.

Alle sind begeistert. Pamela, unsere

Sopranistin, gestaltet gleich am PC

ein Plakat.

Der 6.Tag und der erste ohne blasen.

Wir machen einen Ausflug zur Sella

Gruppe, einem Teil der Dolomiten.

Mit einer Seilbahn geht es ca. 3000

Meter hoch. Wunderbares Panorama!

Ein benachbarter Berg hat seine

Spitze schon weiß gekleidet. Alles

sehr beeindruckend, besonders für

uns Friesen!

Viel Spaß hatten wir dabei, ein

Gruppenfoto mit Selbstauslöser zu

machen. Natürlich mit Instrumenten!

Eine Notenmappe, die als Unterlage

für die Kamera diente, blieb auf dem

Autodach liegen, und die Seiten flogen

zur Belustigung aller durch die

Luft und auf die Straße.

Auf der Rückfahrt gönnten wir uns

viele Pausen, um die einmalige

Aussicht zu genießen. Abends gehen

wir Pizza essen und beschließen,

Marcus für unser Konzert als Mitbläser

einzuladen.

7.Tag

Wir entscheiden, nach Verona zu fahren.

Es regnet. Na ja, da fühlen wir

uns gleich ein bisschen wie zu Hause.

Wir parken direkt am Dom und möch-


ten hinein. Fünf Euro Eintritt, wir verzichten.

Es wimmelt von Touristen

und ich vergesse, dass ich selbst einer

bin. Wir bemerken bald, dass jedes

Gotteshaus Eintritt nimmt. Da machen

wir nicht mit.

Nach ein paar Stunden fahren wir wieder

“nach Hause“, kochen und essen

gemeinsam. Anschließend proben

wir für einen kleinen Auftritt in

Meran, in einemAltenheim.

Abends planen wir in gemütlicher

Runde die letzten beiden Tage.

Der 8. Tag beginnt nach dem Frühstück

mit einer Probe.

Alex ist gar nicht mit uns zufrieden.

Wir locken ein paar Zaungäste an, die

begeistert zuhören. Dann geht es

nach Meran. Marcus hat uns an einen

Kollegen verwiesen, der uns eine

Führung durch seine Kirche anbietet,

kostenlos! Ich fühle mich ein wenig

wie ein Konfirmand, aber es ist trotzdem

ganz interessant.

Im Seniorenheim angekommen erwartet

uns schon ein großes Publikum

im Tagesraum. Ich blase gerne

in solchen Einrichtungen. Die Reaktionen

sind immer sehr unmittelbar.

Wir haben mal wieder viele Menschen

erfreut.

Marcus hat uns in einer Weinkellerei

zur Weinprobe mit Brotzeit angemeldet.

Ich habe lange nicht so guten

Wein getrunken. Fröhlich fahren wir

„nach Hause“ und haben wieder

einen schönen gemeinsamen Abend.

Eine solche Reise mit Musik und

Spaß schweißt zusammen!

Der 9.Tag. Wir machen einen Ausflug

durch Völz, ein paar Schritte von

unserer Unterkunft ins Zentrum des

Dorfes. Eis essen, Kaffee trinken,

Kirche besichtigen - kostenfrei.

Am Nachmittag fahren wir zur

Seiseralm, mit einer Gondelbahn ab

in die Wolken. Oben angekommen ist

leider auch alles total verhangen. Wir

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können nicht viel sehen.

Um 18 Uhr haben wir Einblasen in

der kleinen Kirche.

Wir warten auf die Gäste unseres

Spontankonzertes. Es kommen sieben

und Marcus zum Mitblasen und

zum Verabschieden.

Es ist wieder ein gelungenes Konzert

und das kleine Publikum ist begeistert.

Wir bekommen ein Standing

Ovation und werden zur Zugabe auf

gefordert.

Nun müssen wir Abschied nehmen

von Marcus. Dankbar und zufrieden

trennen wir uns.

Die Rückreise verläuft Richtung

München, über den Brenner nach

Spangenberg. Wir denken natürlich

alle an unseren Pastor Peter und sind

gespannt, was uns erwartet. Volker

Mantey, ein Gründungsmitglied unseres

Bläserkreises, hat uns zum Übernachten

eingeladen. Er ist Pastor in

dem Ort. Wir geben ein Konzert in

seiner Kirche. Es sitzen einige vom

ortsansässigen Bläserchor im Publikum

und ich werde das Gefühl nicht

los, dass die genau auf unsere Finger

schauen. Trotzdem klappt alles hervorragend

und Andreas Köhn ist

anschließend der Meinung, dass dies


das beste Konzert unserer Reise war.

Der Klingelbeutel ist auch gut gefüllt.

Na denn! Wir verbringen noch

einen sehr schönen Abend mit der

Familie und bereiten uns auf den morgigenAbschied

vor.

12.10. Nach einem reichhaltigen

Frühstück in einem Cafe im Ort mit

der Frau des Pastors fahren wir direkt

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nach Nordfriesland. Fürs nächste

Jahr haben wir uns mit der Familie

Köhn in Hamburg zum Kirchentag

verabredet.

Ich freu mich drauf.

Weihnachtsglanz in St. Willehad

Schon seit vielen Jahren erfreuen wir

uns in der St. Willehad-Kirche bei

jedem Weihnachtsfest aufs Neue an

einem schönen Tannenbaum, der der

Kirche dankenswerter Weise von

Menschen aus Leck und Umgebung

gespendet wurde. Meist hat er zuvor

im heimischen Garten gestanden und

ist vielleicht zu groß geworden.

Wenn so ein großer Baum dann zu

Weihnachten in der Kirche aufgestellt

wird und die Lichter das erste

Mal angeschaltet werden, ist das

jedes Jahr wieder ein besonderer

Moment für mich.

Mit dem Weihnachtsbaum zum

Weihnachtsfest 2012 hatte es diesmal

eine besondere Bewandtnis. Denn

Achim Schroeder

Fritz Trojaner hat uns den Baum

nicht nur gespendet, sondern sich

bereiterklärt, ihn mit seinen eigenen

Lichterketten ein letztes Mal selbst

zu schmücken – so wie er ihn viele

Jahre zuvor in der Helgolandstraße

geschmückt hat. Gemeinsam mit

Küster Jens Erichson wurde die

Beleuchtung installiert. Vielen Dank

noch einmal für den schönen Baum

und den prächtigen Lichterschmuck!

Margit Linde und Bärbel von Stritzky

haben ihn schließlich in bewährter

Weise mit goldenen Sternen geschmückt.Alles

in allem war das eine

echte Gemeinschaftsarbeit!

Peter Janke


Reformation und Toleranz

„Und Gott schuf den Menschen. Und

er schuf ihn als Mann und Weib.“

Dieser Passus aus der Schöpfungsgeschichte

ist uns als Christen wohlvertraut,

gibt aber keinen Hinweis

darauf, in welcher Vielfalt Gott seine

Geschöpfe kreiert hat. Die Bezeichnung

als „Ebenbild Gottes“ weist

schon eher darauf hin, dass jeder

Mensch ein unverwechselbares Individuum

mit ganz eigenem Charakter

und eigenen Bedürfnissen ist. Andererseits

sind Menschen aber auch

Lebewesen, die in Gemeinschaft miteinander

leben, ja sogar ohne diese

kaum existieren können. Um diesen

Widerspruch zu bewältigen, müssen

daher feste Regeln für das menschliche

Zusammenleben aufgestellt werden,

an die sich die Mitglieder einer

Gesellschaft zu halten haben. Dementsprechend

wird derjenige belohnt,

der sich an die geltenden Regeln hält

(die als Gesetze, Gewohnheiten oder

Wertvorstellungen in Erscheinung

treten), während derjenige bestraft

wird, der die Regeln verletzt. Die

Härte der Bestrafung richtet sich

naturgemäß danach, wie bedrohlich

der Regelverstoß für den Zusammenhalt

der Gesellschaft ist. Schwere

Verbrechen werden auch schwer

bestraft, weil sie nicht geduldet werden

können. Ohne einen solchen

Mechanismus würden die Menschen

wie Wölfe übereinander herfallen,

wie es der englische Staatstheoretiker

Thomas Hobbes im l7. Jahrhundert

so treffend formuliert hat. In

früheren Zeiten (und selbst heutzutage

ist es noch in einigen Ländern so)

wurden bestimmte Verbrechen sogar

mit dem Tode bestraft, wobei viele

Hinrichtungsformen (zum Beispiel

Vierteilen) und Strafen aus heutiger

9

Sicht als unangemessen grausam

erscheinen. Auch die Vorstellungen

darüber, was ein schweres Verbrechen

ist, haben sich im Laufe der

Zeit gewandelt. So gab es noch im

Mittelalter weitgehenden gesellschaftlichen

Konsens darüber, dass

es ein Verbrechen gab, welches die

Grundfesten der Gesellschaft noch

stärker erschütterte als ein Mord. Wer

einem anderen Glauben anhing als

die Gemeinschaft, stellte gültige

Wertvorstellungen, Gesetze sowie

soziale und politische Strukturen in

Frage. Schon seit den Anfängen

menschlicher Kultur wurden die

Regeln des Zusammenlebens religiös

begründet. Man hielt sich an die

bestehenden Gesetze, weil diese dem

göttlichen Willen entsprachen, ob es

sich nun um die Zehn Gebote des

Volkes Israel, das Zwölftafelgesetz

der Römer oder den Codex

Hammurabi der Babylonier handelte.

Im mittelalterlichen Christentum des

Abendlandes galt diese Vorstellung

in noch stärkerem Maße, denn die

kirchlich-geistliche Gewalt galt

gegenüber der staatlich-weltlichen

Gewalt als übergeordnet. Dementsprechend

bildeten die Geistlichen in

der Gesellschaft den ersten Stand, die

Adligen hingegen erst den zweiten

Stand, und ein Drittel des gesamten

Grundbesitzes gehörte der Kirche.

Grundlage dieser Machtstellung war

der Anspruch der Kirche, zwischen

Gott und den Gläubigen zu vermitteln,

so dass die Geistlichen auch

Gott näherstanden als die Nicht-

Geistlichen, die sogenannten Laien.

Es galt der Grundsatz, dass es außerhalb

der katholischen Kirche kein

Seelenheil, keine Erlösung und kein

ewiges Leben gebe. Die Kirche war


hierarchisch gegliedert (mit dem

Papst an der Spitze) und verstand sich

als Hüterin der nur ihr zugänglichen

göttlichen Wahrheit. Die Glaubensinhalte

wurden im Regelfall von den

Päpsten, in besonderen Krisenzeiten

von den Konzilien (Versammlungen

der hohen Geistlichkeit der gesamten

katholischen Kirche) festgelegt. Den

Menschen wurde also nicht nur vorgeschrieben,

dass sie glauben sollten,

sondern auch, was sie glauben sollten.

Ein solches Kirchen- und Religionsverständnis

ließ kaum Spielraum

für Toleranz und musste mit äußerster

Strenge durchgesetzt werden.

Abweichler und Kritiker in Glaubensdingen

galten als „Ketzer“ (benannt

nach der Sekte der Katharer,

die im 12. und 13.Jahrhundert die

Stellung der katholischen Kirche massiv

bedroht hatten) und wurden auf

kirchliche Veranlassung hin den

staatlichen Institutionen zur Aburteilung

übergeben. Nicht selten endeten

solche Verfahren auf dem Scheiterhaufen.

Ein solches Schicksal

drohte auch dem Mönch und Theologieprofessor

Martin Luther aus

Wittenberg, als er sich auf dem

Wormser Reichstag 1521 vor Karl V.,

dem Kaiser des Heiligen Römischen

Reiches Deutscher Nation, für seine

Lehren verantworten musste. Luther

war bereits durch den damaligen

Papst Leo X. aus der katholischen

Kirche ausgeschlossen worden und

stand nun dem mächtigsten Herrscher

seiner Zeit gegenüber, der den

Standpunkt des Papstes teilte. Nun

stand Luther vor der Wahl, entweder

seine Schriften zu widerrufen oder

als Ketzer verurteilt zu werden. Angesichts

dieser Alternative hatte

Luther sich zuerst einen Tag Bedenkzeit

erbeten, doch nun gab Luther

seine Antwort, die nach zeitgenössischen

Maßstäben eine Ungeheuerlichkeit

darstellte. Er verweigerte

10

den geforderten Widerruf seiner

Schriften und berief sich dabei auf

die Autorität der Heiligen Schrift

(also der Bibel) und auf die Freiheit

des Gewissens, obwohl er sich

bewusst war, dass diese Antwort für

ihn den Tod bedeuten konnte.Welche

Überzeugungen veranlassten Luther

zu diesem mutigen Auftritt und ließen

ihn nach Auffassung der katholischen

Kirche als einen Ketzer erscheinen?

Wie kam er zur Vorstellung

der Gewissensfreiheit, die dem

christlich-kirchlichen Denken bis

dahin fremd war? Beim Studium der

Bibel hatte Luther entdeckt, dass es

für einen Christen nur eine unumstößliche

Autorität gibt, nämlich

Gott, der sich den Menschen in Jesus

Christus geoffenbart hat. Wie erlangt

der Christ das Ewige Leben? Allein

durch Gottes Gnade. Wie entsteht

nun die Gemeinschaft mit Gott?

Allein durch den Glauben. Wie erfährt

der Gläubige, woran er glauben

soll? Allein durch das Wort Gottes,

wie es in der Heiligen Schrift geschrieben

steht. Das Verhältnis zwischen

Gott und dem gläubigen

Christen ist demnach ganz persönlich

und direkt, bedarf also keiner kirchlichen

Vermittlung. Luther war daher

der Auffassung, dass jeder Christ ein

Priester ist und Geistliche nicht näher

zu Gott stehen als Laien. Demzufolge

dürfen selbst Kaiser und Papst dem

einzelnen Christen nicht den Glauben

vorschreiben, denn Gottes Wille

steht über jeder Macht auf der Welt.

Hier ist der Christ keinem Staat und

keiner Institution Gehorsam schuldig,

denn es gibt noch eine Autorität

darüber, die man nicht verraten darf.

Luthers Vorstellungen von christlicher

Freiheit und Priestertum aller

Gläubigen haben durchaus den neuzeitlichen

Vorstellungen von religiöser

Toleranz den Weg geebnet, auch

wenn zu bedenken ist, dass Luther


ein solches Toleranzdenken noch

nicht vertrat. Auch in lutherischen

Landeskirchen galten Angehörige

anderer Konfessionen als gesellschaftlich

untragbar und mussten das

Land verlassen, wenn sie nicht der

vom Landesfürsten vorgegebenen

kirchlichen Ordnung folgten, und

reformierte Christen calvinistischer

Prägung waren ähnlich unduldsam

(wie Calvins Prozess gegen Michel

Servet und die in Nathaniel

Hawthornes „Scarlett Letter“ beschriebenen

Zustände zeigen).

Luther hielt die vorgegebene staatliche

Ordnung seiner Zeit (die Herrschaft

der Fürsten) für gottgewollt,

eine Trennung von Staat und Kirche

wurde noch nicht politischgesellschaftlich

vollzogen, allerdings

in seiner Zwei-Reiche-Lehre

11

theologisch formuliert. Er ging

natürlich auch noch von einer unumstößlichen

Wahrheit aus, von der

nicht abgewichen werden durfte,

nämlich dem geoffenbarten Willen

Gottes. Die Gleichwertigkeit anderer

Religionen (wie zum Beispiel das

Judentum) oder die Freiheit, nicht zu

glauben, waren seinem Denken noch

fremd. Andererseits haben Lehre und

Handeln Luthers so stark emanzipatorisch

gewirkt, dass ein berühmter

Bürgerrechtler des 20. Jahrhunderts

sich ausdrücklich auf Martin Luther

als Vorbild berief. Der amerikanische

Traum Martin Luther Kings vereint

Vorstellungen von Glauben, Freiheit

und Toleranz.

Lutz Sellmer


Gottesdienste in Leck

01.03. Weltgebetstag 17:00 Uhr Das Weltgebetstagsteam

in der katholischen Kirche

03.03. 10:00 Uhr Pastor Möbius, Abendmahl

03.03. Konzert mit Kammermusik 15:00 Uhr

in der St. Willehad-Kirche

10.03. 10:00 Uhr Pastor Janke

10.03. Gottesdienst für 11:15 Uhr

Kleine und Große

17.03. Musikalischer 18:00 Uhr Pastor Janke

Abendgottesdienst

24.03. 10:00 Uhr Pastor Asmussen

29.03. Karfreitag 10:00 Uhr Propst Dr. Bronk, Abendmahl

30.03. Osternacht 23:00 Uhr Pastor Janke

31.03. Ostersonntag 10:00 Uhr Pastor Asmussen

01.04. Ostermontag 10:00 Uhr Pastor Janke

07.04. 10:00 Uhr Pastor Möbius, Abendmahl

13.04. Konfirmation 11:00 Uhr Pastor Möbius

14.04. Konfirmation 10:00 Uhr Pastor Möbius

20.04. Konfirmation 11:00 Uhr Pastor Janke

21.04. Konfirmation 10:00 Uhr Pastor Asmussen

21.04. Musikalischer 18:00 Uhr Pastor Spangenberg

Abendgottesdienst

28.04. 10:00 Uhr Pastor Janke mit Kantorei

05.05. 10:00 Uhr Pastor Janke, Abendmahl

09.05. Himmelfahrtsgottesdienst 11:00 Uhr Pastor Asmussen

an den Fischteichen

12.05. 10:00 Uhr Pastor Asmussen

12.05. Gottesdienst für 11:15 Uhr

Kleine und Große

19.05. Pfingstsonntag 10:00 Uhr Pastor Janke

20.05. Plattdüütsch Kark an de 10:00 Uhr Pastor Möbius

tweeten Pingsdag

26.05. 10:00 Uhr Pastor Janke

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Gottesdienste in Achtrup

03.03. 17:00 Uhr Pastor Möbius, Abendmahl

17.03. 09:30 Uhr Pastor Janke

24.03. Konfirmation 10:00 Uhr Pastor Möbius

28.03. Gründonnerstag 18:00 Uhr Pastor Möbius, Tischabendmahl

29.03. Karfreitag 09:30 Uhr Pastor Möbius, Abendmahl

31.03. Ostersonntag 10:00 Uhr Pastor Möbius 07.04. 17: 00 Uhr Pastor Möbius, Abendmahl

05.05. 17:00 Uhr Pastor Janke, Abendmahl

19.05. Pfingstsonntag 09: 30 Uhr Pastor Asmussen

Gottesdienste in Stadum

03.03. 18:30 Uhr Pastor Möbius, Abendmahl

17.03. 11:00 Uhr Pastor Janke

29.03. Karfreitag 11:00 Uhr Pastor Möbius, Abendmahl

31.03. Ostersonntag 10:00 Uhr Pastor Janke

07.04. 18:30 Uhr Pastor Möbius 27.04. Konfirmation 11: 00 Uhr Pastor Janke

05.05. 18:30 Uhr Pastor Janke, Abendmahl

19.05. Pfingstsonntag 11: 00 Uhr Pastor Asmussen

Gottesdienste in den Seniorenheimen

Mühlenstrom: 14.03. - 11.04. - 16.05. - 10:00 Uhr

Ruhwinkel: 21.03. - 18.04. - 16.05. - 10:00 Uhr

13


Amtshandlungen

von Mitte November 2012 bis Ende Januar 2013

Die Amtshandlungen sind aus Datenschutzgründen,

nur in der gedruckten Ausgabe vorhanden

14


Konfirmation 2013

Martin Luther-Kirche Achtrup am 24. März 2013

um 10:00 Uhr, Pastor Möbius

Bailfuß Jacquelin

Clausen Lea

Jank Jasmin

Muntzeck Ramona

Paulsen Niklas

Petersen Falk Michel

Petersen Marcel

Sforza Celina

Tiebor Jakob

St. Willehad-Kirche Leck am 13. April 2013

um 11:00 Uhr, Pastor Möbius

Becker Nele

Bendixen Jannik

Bodin Leena

Ehlers Jan-Hendrik

Erichson Laura Malin

Grünthal Michelle

Jordans Blaik

Jordans Rune

Kaesekamp Lynn

Ketelsen Thore

Klink Niklas Maurice

Magnussen Niklas

Russok Ayleen

Schmidt Lennart

Stengel Vanessa

Thomsen Chris

St. Willehad-Kirche Leck am 14. April 2013

um 10:00 Uhr, Pastor Möbius

Hansen Pascal

Ingermann Thalika

Kurth Jette

15

Die Adressen der Konfirmanden sind aus Datenschutzgründen

nur in der gedruckten Ausgabe vorhanden!


Lange Julia

Pechau Christopher Roy

Pröschold Aileen

Slomp Paulien

Steensen Johanna

Traum Ronja

St. Willehad-Kirche Leck am 20. April 2013

um 11:00 Uhr, Pastor Janke

Becker Lone

Gebauer Mathis

Griesbach Jonas

Haas Marlon Luca

Hansen Luca

Hollmer Iven

Ingwersen Nele

Jensen Jule

Jensen Kristin

Johannsen Melf

Kalisch Leo Niklas

Kapels Jens Henrik

Kasper Carina

Kurrelbaum Jan-Ole

Martensen Nele-Katharina

Neumeier Jacqueline

Nitschmann Jasper Leif

Pilz Lisa

Rüffer Dunja

Scholz Lewe Joschua

Trojaner Marc

Wölk Nane

St. Willehad-Kirche Leck am 21. April 2013

um 10:00 Uhr, Pastor Asmussen

Erichsen Boy

Ertelt Lisa-Marie

Gröling Julia

Presch Matthias

Rabbow Julia

Rasmussen Wenke

16

Die Adressen der Konfirmanden sind aus Datenschutzgründen

nur in der gedruckten Ausgabe vorhanden!


Schlott Lea-Kristin

Steenholdt Christian

Stender Nele

von Seitzberg Thea

Zastrow Alexander

Kirchenhaus Stadum am 27. April 2013

um 11:00 Uhr, Pastor Janke

Brodersen Arne

Esmark Manon

Hamböcker Fabienne

Ivers Finn Patrick

Ivers Malte Joshua

Jessen Momme

Kumbier Jan Hendrik

Voß Jorve Levin

Süderlügum am 27. April 2013,

Pastor Corves

Nissen Hauke

03.03.

Kollektenplan

März bis Juni 2013

Bibelgesellschaft der Nordkirche

10.03. Eiderstädter Propsteichor

17.03. Diasporaarbeit

24.03. Verteilschriften in unserer Gemeinde

29.03. Hospiz Niebüll

31.03. Schön Bunt

01.04. Familienbildungsstätte Husum

07.04. Fond für Gerechtigkeit und Versöhung

05.05. Martin-Luther-Bläserkreis Achtrup

12.05. Planungsstelle Inklusion des Kirchenkreises

19.05. Taufkerzen in unserer Gemeinde

20.05. Frauenarbeit in unserer Gemeinde

26.05. Projekte der Ökumene

02.06. Projekte der Ökumene

16.06. Kirchenmusik in unserer Gemeinde

30.06. Bahnhofsmission

17

Die Adressen der Konfirmanden sind aus Datenschutzgründen

nur in der gedruckten Ausgabe vorhanden!


Wer in den letzten Monaten

in Leck oder Stadum zum

Gottesdienst gegangen ist,

hat dort am Eingang eventuell

ein neues Gesicht zu

sehen bekommen.

In Stadum hat Bianka

Jacobsen den Dienst der

Küsterin im Kirchenhaus

übernommen. Sie ist dort

nun für die Begleitung der

Gottesdienste zuständig

und kümmert sich auch

sonst um Ordnung und

Sauberkeit im Kirchenhaus.

Bianka Jacobsen ist

37 Jahre alt und wohnt mit

ihren 2 Kindern und ihrem

Ehemann in Holzacker.

Herzlich willkommen!

18

In Leck ist Dirk Sönksen

seit Herbst als neue Küster-Vertretung

im Einsatz.

Immer wenn unser Küster

Jens Erichson Urlaub

macht oder ein freies Wochenende

hat, wird künftig

Dirk Sönksen zum Einsatz

kommen. Er ist 48 Jahre

alt und wohnt mit seiner

Familie in Leck. Beruflich

ist Dirk Sönken in der

Ferienhausbranche auf

Röm beschäftigt.

Wir wünschen unseren

neuen Mitarbeitern alles

Gute für ihren Dienst in

unserer Kirchengemeinde!

Peter Janke


Gründonnerstag

ein christlicher Feiertag – Tag des Liebesgebots

„Gründonnerstag“ ist eine volkstümliche

Bezeichnung für den Tag vor

Karfreitag.

Dieser Tag steht im Zeichen des

Leidens Jesu, ein Tag der Gemeinschaft

und desAbschieds. Sein Name

kann von dem altdeutschen Wort

„gronan“ (greinen, weinen) abgeleitet

werden. Doch ist die Herkunft

nicht wirklich geklärt.

Die Datierung auf den Donnerstag

ergibt sich indirekt aus der Chronologie.

Der Abend des Gründonnerstags

zählt zu den drei österlichen

Tagen, denn in antiker und biblischer

Tradition gehört der Vorabend zum

folgenden neuen Tag.

Die Bedeutung dieses Vorabends

liegt in den besonderen Inhalten des

Geschehens: die Fußwaschung, die

Jesus an den Jüngern vornahm, die

Einsetzung des Abendmahls, das

Gebet im Garten Gethsemane am

Fuße des Ölbergs, der Verrat durch

Judas Iskariot und die Gefangennahme.

Die Fußwaschung ist für den Evangelisten

Johannes Vorbild zu einem

demütigen Dienen der Jünger untereinander,

ein Liebesgebot. „Ein

Beispiel habe ich euch gegeben,

damit ihr tut wie ich getan habe (Johannes

13, 15), wie ich euch geliebt

habe, damit auch ihr einander lieb

habt.“ (Johannes 13, 34) Nach der

Fußwaschung reicht Jesus den Jüngern

Brot und Wein, wie es beim

Jüdischen Passamahl Brauch war.

Doch dieses letzte Abendmahl mit

den Jüngern hatte einen ganz eigenen

Charakter. So berichten drei Evangelisten,

Jesus habe das Brot genommen,

das Dankgebet darüber gesprochen

und gesagt: „Dies tut zu meinem

19

Gedächtnis, denn das ist mein Leib!“

Und desgleichen habe er den Kelch

genommen, das Dankgebet darüber

gesprochen und gesagt: „Dieser

Kelch ist der neue Bund in meinem

Blute, das für euch vergossen wird.“

Anschließend geht Jesus mit seinen

Jüngern an diesem Vorabend seines

Todes zur Nachtruhe in den Garten

Gethsemane. Hier betet Jesus: „Va-

Abendmahlskelch in Leck

aus dem Jahre 1662

ter, wenn es möglich ist, lass diesen

Kelch an mir vorübergehen. Aber

nicht mein, sondern dein Wille

geschehe.“ Jesus ist allein mit seinem

Schicksal, während die Jünger schlafen.

Schließlich kommen die Soldaten.

Judas gib ihnen das Zeichen:


„Der, den ich küssen werde, der ist's.“

So erfolgte die Gefangennahme, um

Jesus vor die Hohenpriester zu führen.

Die drei Kartage sind Herzstück des

Kirchenjahres, an denen Christen

den Kern ihres Glaubens feiern. Sie

feiern im Sakrament desAbendmahls

die Danksagung und das Gedenken

an Jesus Christus. Es ist mehr als ein

Zeichen, es ist ein Sakrament, das

Jesus selbst eingesetzt hat. Damit hat

Jesus die Jünger auf seinen nahen

Tod vorbereitet, die kommende

Erlösung angekündigt und den neuen

Bund gegründet. Gott hat sich selbst

als Geschenk gegeben.

Brot und Wein sind zu Symbolen der

Christenheit geworden. Die Abendmahlsfeier

am Gründonnerstagabend

endet in vielen Kirchen mit der

Vorbereitung der „stillen Tage“: ohne

„gloria patri“ und ohne Halleluja. Die

Orgel verstummt, die Kirchenglocken

schweigen und der Altar

wird geschlossen und vom Schmuck

befreit. Das Kreuz wird verhüllt. Die

Gläubigen verweilen in stillem Gebet.

So leitet das Abendmahl den

Leidensweg Christi ein und öffnet

zugleich den Blick auf die Auferstehung.

Kirchentag wir kommen!

Vom 01. bis 05. Mai 2013 findet der

34. Evangelische Kirchentag in

Hamburg statt und natürlich fährt das

Ev. Kinder- und Jugendbüro auch in

diesem Jahr wieder mit einem Bus

dorthin.

Kosten:

Jugendliche aus NF 85,- Euro

Jugendliche anderer Kreise 120,-

Euro

Erwachsene: 160,- Euro

20

Gläubige Christen bezeugen dann in

der Osternacht: „Christus ist auferstanden

- er ist wahrlich auferstanden.“

Sie feiern die Auferstehung

Jesu von den Toten als das zentrale

Ereignis der Weltgeschichte. Ostern

bedeutet für uns Christen, dass am

Ende das Leben über den Tod, die

Wahrheit über die Lüge, die Gerechtigkeit

über das Unrecht, die Freiheit

über die Knechtschaft, die Liebe über

den Hass und selbst über den Tod siegen

werden.

Der Kelch, der den Jüngern am

Abend vor der Kreuzigung gegeben

wurde mit den Worten: „Nehmt hin

und teilt ihn unter euch!“ ist für die

christliche Gemeinde zum Symbol

geworden, zum Symbol des Teilens

in der Gemeinschaft, der Versöhnung

mit Gott, der Gnade, der Vergebung,

des Friedens und der Liebe.

„Das ist mein Gebot, dass ihr euch

untereinander liebt, wie ich euch liebe.“

(Johannes 15, 12)

Ihnen allen gesegnete Ostern

Hans-Joachim Ihloff

Die Preise verstehen sich inkl. Busfahrt,

Übernachtung und Eintrittskarte.

Wenn du also Zeit und Lust hast,

komm mit und sei dabei! Einen

Anmeldeflyer findest du auf unserer

Internetseite: www.evjugendnordfriesland.de

Wenn du Fragen hast, melde dich einfach

bei uns!

(04661/1462 oder info@ekjbnf.de)


Was macht der Waldkindergarten im

Frühling?

Die Redaktion bat mich, einen

Artikel zu schreiben zu dem Thema:

Was macht der Waldkindergarten im

Frühling?

Ich habe mich gefreut aufgefordert

zu werden, denn im Alltag vergesse

ich, dass es auch für Sie wichtig und

interessant sein könnte zu erfahren,

was wir erleben.

Meine erste Reaktion war:

Ein schönes Thema, der Frühling ist

für uns eine ganz besonders spannende

und aufregende Jahreszeit.

Dann hielt ich inne und dachte:

Moment mal, die Redaktion hätte uns

nach jeder Jahreszeit fragen können.

Jede ist für sich spannend und aufregend.

Dieser Gedanke erweckte in

mir ein besonderes Gefühl der Freude.

Doch nun zum Frühling: Ich glaube,

die meisten Menschen genießen

diese Jahreszeit des Erwachens besonders.

Wir kommen nach dem kalten, dunklen

Winter in den hellen Wald, hören

die Vögel zwitschern, beobachten die

erwachten Tiere, Bäume und Pflanzen

und freuen uns auf den Tag. Es ist

spannend, mit den ersten Kindern

durch den Wald zu schleichen, zu horchen

und alles zu beobachten. Da laufen

und springen die Eichhörnchen ,

die Vögel zwitschern, locken sich

und möchten sich paaren. Sie beginnen

eifrig, ihre Nester zu bauen. Der

Specht klopft und klopft, baut immer

wieder neu, bis das Weibchen zufrieden

ist.

Wenn dann alle Kinder da sind, treffen

wir uns nach dem Freispiel im

Morgenkreis. Wir begrüßen den Tag,

die Sonne und oder den Regen, tauschen

uns aus und entscheiden

21

gemeinsam die heutigen Unternehmungen.

Es gibt viel zu entdecken.

Die ersten Frühlingsboten waren die

Winterlinge und Schneeglöckchen.

Jetzt zeigen die Weiden ihre Kätzchen.

Wir warten gespannt auf die

hellgrünen Blätter der Buchen. Dann

kommen die Buschwindröschen und

Leberblümchen. Der Sauerklee erwacht,

im Mai die Schlüsselblumen

und Maiglöckchen. Lupen dürfen

nicht fehlen. Es ist spannend, jeden

Tag und jedes Jahr wieder neu.

Gerne sind wir in dieser Zeit am

Bach. Mücken,Ameisen und Wespen

schlafen noch. Da macht es besonders

Spaß, die Tiere im Wasser über

Lupenbecher und durchsichtige

Plastiktüten zu beobachten, Staudämme

und Wasserräder zu bauen

und zu experimentieren. Wir entdecken

Frösche und Kröten bei der

Paarung und beobachten die Entwicklung

über Laich und Kaulquappen.

Wir besuchen die Schafe am Waldrand

und freuen uns über die kleinen

Lämmchen.

Wir gehen zu Bauer Schmidt, der uns

mit frischer Milch und Joghurt will-


kommen heißt. Wir dürfen

im Kälbchenstall frühstücken.

Schon bald können

wir auf´s Feld und

schauen zu beim Setzen

der Kartoffeln.

Es ist wärmer geworden.

Nun beginnen wir mit der

Vorschularbeit. Spielerisch

bieten wir Sprachförderung,

üben das mathematische

Verständnis,

malen, basteln und werken

besonders viel.

Ja, der Frühling ist eine ganz besondere

Jahreszeit!

Der Sommer, Herbst und Winter

auch!

Wir berichten gerne wieder im Sommer,

wenn wir daran denken. Viel-

22

leicht erinnert uns die

Redaktion!

Ansonsten besuchen Sie

uns und verabreden Sie

sich über:

Telnr.: 04663/188243,

oder schauen Sie im Internet

auf unserer Homepage

über die

Ev. Kirchengemeinde

Leck oder das Ev. KindertagesstättenwerkNordfriesland.

Auf beiden Seiten finden Sie unsere

Konzeption.

Wir freuen uns auf Sie!

Rita Schroeder und Jakob Schmitz


Wer eine Nacht im Hotel verbracht

oder im Krankenhaus lag, hat dort

vielleicht eine Bibel vorgefunden,

auf deren Umschlag ein Krug zu

sehen war. Der Krug mit der Fackel

ist das Zeichen des Gideonbundes.

Der Gideonbund wurde 1899 in den

USA gegründet. Heute ist die

Organisation in 194 Ländern weltweit

vertreten. Es handelt sich bei

den Gideons um keine eigenständige

Kirche und auch um keine Sekte.

Einziges Ziel der Organisation ist es,

die Bibel an möglichst viele Menschen

weiterzugeben und damit für

den Glauben an Jesus Christus zu missionieren.

Der Druck der Bibeln wird

aus Spenden finanziert. Die Mitglieder

des Gideonbundes verteilen die

Bibel kostenlos z.B. in Hotels, Krankenhäusern,

Gefängnissen oder auch

in Schulen. In Deutschland enthält

diese Gideon-Bibel den Text der

Lutherbibel, wie wir ihn auch bei uns

Postkartenaktion

Der Gideonbund

23

Hier stellen wir in dieser

und den folgenden

Ausgaben Motive aus der

St. Willehad-Kirche in

Leck vor. Diese sind für

einen Euro pro Karte im

Kirchenbüro erhältlich.

Der Erlös kommt

SCHÖN BUNT zugute.

in der evangelischen Kirche verwenden.

Vielleicht kommt Ihnen gelegentlich

auch eine dieser Bibeln in die Hand.

Dann nutzen Sie doch die Gelegenheit,

mal wieder ein paar Augenblicke

in der Bibel zu lesen – vielleicht

Psalm 23 oder eine Geschichte

von Jesus aus den Evangelien.

Peter Janke


Wie wir zu erreichen sind

Kirchenbüro: Margit Linde, Süderstr. 6

Tel. 5762, Fax 883253

Öffnungszeiten: Di., Mi. und Fr. 08:30 - 11:30 Uhr

Do. 15:00 - 18:00 Uhr

Pfarrbezirk I Pastor Stefan Möbius, Kokkedahler Weg 67,

Tel. 77092

Pfarrbezirk II Pastor Peter Janke, Süderstr. 6, Tel. 4545

Pfarrbezirk III Pastor Holger Asmussen Tel. 8914531

Handy Nr. 0152/33891081

Küster Leck: Jens Erichson, Bramholm 12, Tel. 5762

Küsterin Achtrup:

Küsterin Stadum:

Brunhilde Schröder, Kirchweg 13, Tel. 1813

Bianka Jacobsen, Tel. 775977

Ev. Kindergarten Schwalbennest: Meike Bannick , Süderstr. 4, Tel. 1355

Ev. Montessori-Kinderhaus: Bärbel v. Stritzky, Gutenbergring 21,

Tel. 3636

Ev. Kindergarten Achtrup: Gabriele Beilecke, Schulstr., Tel. 3666

Ev. Kindergarten Stadumer Arche: Inge Roßmeißl, Dorflücken, Tel. 5223

Ev. Waldkindergarten: Rita Schroeder, Tel. 04663/7463

Kantor: Thomas Hansen, Tel. 8914532 oder

Tel. 04841 7729233

Organistin: Friedel Gesewsky, Tel. 77406

Kleiderkammer: Margarethe Dorn, Bahnhofstr., Tel. 2214

Öffnungszeiten: Dienstag 09:00 - 11:00 Uhr

Donnerstag 09:00 - 11:00 Uhr

Ämterlotse: Hans Schröder, Tel.: 1813

Freunde der St. Willehad-Kirche: Susan Scholz, Tel. 83161

Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe von “SCHÖN BUNT” ist der

26.04.2013

Impressum:

Herausgeber: Ev.-Luth. Kirchengemeinderat Leck

Redaktion: Karin Charbon (V.i.S.d.P.), Kim Brodersen,

Hans-Joachim Ihloff und Dr. Lutz Sellmer

Layout: Behrend Brodersen,

Anschrift: Süderstraße 6, 25917 Leck

Auflage: 4500

E-mail: st-willehadleck@foni.net

Spendenkonto: Nospa, Nr. 80 007 271, BLZ 217 500 00

Besuchen Sie uns im Internet unter - www.kircheleck.de

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