Ausgabe 10 Dezember 2010 (PDF-Datei) - Kinder- und Jugenddorf ...

kinderdorf.leichlingen.de

Ausgabe 10 Dezember 2010 (PDF-Datei) - Kinder- und Jugenddorf ...

Ausgabe 10Dezember 2010

Allen ein frohes Weihnachtsfest

und ein gutes neues Jahr!

Kinder- und Jugenddorf St. Heribert


Kinder- und Jugenddorf St. Heribert

IMPRESSUM – Heribert Anzeiger

Herausgeber:

Kinder- und Jugenddorf St. Heribert

Landrat-Trimborn-Straße 66

42799 Leichlingen

Telefon: (0 21 75) 89 97 3 und (0 21 75) 89 97 468

Telefax: (0 21 75) 89 97 444

E-Mail: Heribert . Anzeiger@web.de

Internet: www.kinderdorf-leichlingen.de

Redaktion und Layout:

Matthias Barthel, Marvin Raab, Nazife Ulusu, Wolfgang Zerull

Mitarbeiter an dieser Ausgabe

E. Graf, Sascha Quade, Silke Backes, Okito Ndeka

Wir würden uns freuen, wenn Sie unser Kinderdorf in seiner

Arbeit für und mit den Kindern und Jugendlichen unterstützen.

Sie können dies mit einer (auch sachbezogenen)

Geldspende auf das nachstehend angegebene Konto tun.

Eine Spendenbescheinigung stellen wir Ihnen gerne aus.

Bankverbindung:

Kreissparkasse Köln

Bankleitzahl 370 502 99

Kontonummer 370 302 069

Seite 2 Heribert Anzeiger | Dezember 2010

Statt eines Vorwortes

Wir warten schon. Ungeduldig. Sehnsüchtig. Angespannt und viel zu häufi g auch

genervt. Seit September gibt es schon Weihnachtsplätzchen im Handel, spätestens

seit den Herbstferien springen mich die Schokoladennikoläuse fast überall förmlich an,

sogar im Baumarkt gibt’s Glühwein, Gebäck, Nüsse und Nikoläuse. Die ganzen Städte

sind im Dekorausch gefangen – es wird bald Weihnachten – aber erst einmal ist Advent.

Advent heißt Ankunft, von Deko und Plätzchen keine Rede. Ganz im Gegenteil, in

der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest war die Adventszeit eine Zeit der Besinnung,

des Wartens, der Erwartung und in früheren Jahren sogar eine kirchliche Fastenzeit.

(Übrigens: Die 4 Advents-Wochen deuten symbolisch auf 4000 Jahre, die die Menschheit

nach kirchlicher Rechnung auf die Ankunft des Erlösers warten musste.) Auch

wenn wir heute nicht mehr fasten, so ist der Advent die Zeit einer Einkehr geblieben,

die Zeit, in der man inne hält, das Jahr vorbeiziehen lässt und sich auf Weihnachten,

die Geburt Christi, vorbereitet.

Auch im Kinderdorf ist bei uns das Weihnachtsfest häufi g mit viel „Aktion“ verbunden,

dennoch gibt es Orte der Ruhe. Es sind die kleinen Begegnungen, die Ruhe bringen,

seien es Teeabende, das gemeinsame Zusammensitzen bei Kerzenlicht oder andere

kleine Gesten der Zusammengehörigkeit. Dennoch, je näher Weihnachten rückt, desto

unruhiger scheint das Leben um uns herum zu werden, um dann in dem Feiern des

Weihnachtsfestes seinen ersehnten Höhepunkt und Ruhepol zu fi nden. So sollte es

sein. Oftmals aber ein Ideal, dem auch wir nicht immer entsprechen können.

Dennoch bietet die Vorweihnachtszeit die Gelegenheit, für uns noch einmal das Jahr im

Zeitraff er zu beleuchten.

So sind in diesem Jahr bei uns 16 Kinder und Jugendliche aus dem Kinderdorf ausgezogen.

Sie sind entweder zurück in die eigene Familie gegangen, andere haben eine

neue soziale Familie gefunden, mehrere junge Erwachsene haben Schule oder Ausbildung

beendet und bewohnen jetzt die erste eigene Wohnung. Mehrere Jugendliche

sind ins betreute Wohnen bei uns gewechselt und „trainieren“ ihre Selbstständigkeit.

15 Kinder und Jugendliche sind neu bei uns in den unterschiedlichen Häusern eingezogen

und werden in ihrer weiteren Entwicklung begleitet. Unser Mutter-Kind-Haus,

Heribert Anzeiger | Dezember 2010 Seite 3


STATT EINES VORWORTES

in dem wir jugendliche und erwachsene Mütter mit ihren kleinen Kindern begleiten,

ist jetzt Teil unseres Betreuungsangebotes geworden. Wir haben im laufenden Jahr

wieder mehr als 100 Gespräche mit Sozialarbeitern geführt, fast ebenso viele Berichte

für Jugendämter und Gerichte geschrieben, haben in Bildung und Therapie investiert.

Diese Liste ließe sich beliebig verlängern, der interessierte Leser unserer Zeitung hat

dies immer nachverfolgen können. Diese Ausgabe unserer Zeitung zeigt einen kleinen

Rückblick, gibt Einblicke in unser Kinderdorf und soll Sie, liebe Leserinnen und Leser

auch dazu anspornen, uns in der Arbeit mit zu unterstützen.

Ihre Spende verbessert die Chancen unserer Kinder in Bildung, aktueller und zukünftiger

Lebensbewältigung.

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern ein besinnliches Weihnachtsfest und einen

guten Übergang ins neue Jahr. Die Geburt Christi ist wie jedes neue Jahr, Neubeginn,

Auftrag und Ziel zugleich. E. Graf

Seite 4 Heribert Anzeiger | Dezember 2010

2010 – Das Jahr im Schnelldurchlauf

Januar

Schneereicher Winter

Nachdem es keine „weiße Weihnacht“ gab, kehrte der

Winter im Januar zurück. Sehr zum Leidwesen unserer

Zivis, die mit dem Schneeschaufeln gar nicht nachkamen.

Doch für unsere Kinder war der Schnee einfach

nur toll. Rodeln, Schneeballschlachten, Fußball im

Schnee, sie konnten den Winter so richtig genießen.

JAHRESRÜCKBLICK 2010

Februar

Tierischer Karneval

Das Kinderdorf nahm als Fußgruppe am Leichlinger

Blütensamstagsumzug teil. Unser diesjähriges Motto

lautete „Oase Kinderdorf – tierisch gut“. Bis zur letzten

Minute bastelten wir an dem Mottowagen, einer Oase

mit Wasserstelle, Palmen und schaukelnden Aff en.

Kinder, Jugendliche und Erzieher verkleideten sich

mit einfallsreichen Tierkostümen und Schminke. Diese bunte, fröhliche Gruppe von

Tigern, Pinguinen, Zebras, Bären, Pferden und Hasen, begleitet vom Mottowagen, war

ein echter Hingucker, der Zuschauer und Festkomitee begeisterte. Deshalb wählte die

Jury unser Kinderdorf zur besten und originellsten Fußgruppe – einfach „tierisch gut“.

März

Ein Monat mit Alltagsgeschäften

April

Zwei Tage auf dem Rad

In den Osterferien fand eine zweitägige Radtour

statt. Am 7. April starteten 14 Jugendliche und

Erzieher vom Kinderdorf aus und radelten über

Leverkusen, Köln und Bonn zur Jugendherberge

Bad Honnef, in der übernachtet wurde. Am nächsten

Heribert Anzeiger | Dezember 2010 Seite 5


JAHRESRÜCKBLICK 2010

Morgen ging es bei leichtem Nieselregen zurück nach Leichlingen. Diese zwei Tage auf

dem Rad begeisterten die Teilnehmer so sehr, dass alle an der geplanten einwöchigen

Radtour in den Sommerferien teilnehmen wollten.

Kunst-Aktion

Am 11. April fand auf der Weide am Kinderdorf, auf Initiative

des Leichlinger Künstlers Berthold Wetter, eine Danke-

Baum-Aktion statt. Mittelpunkt der Aktion war die alte,

blattlose Eiche, die seit 140 Jahren ein markanter Punkt

auf dem Johannisberg ist. Mit Gedichten, Musik und Tanz

ehrte man den Baum und hängte hölzerne Danke-Schilder

an seine starken Äste. Unsere Jugendlichen stellten in

Zusammenarbeit mit einer Firmgruppe der katholischen

Kirche ein Ensemble aus selbst gemalten Bildern zusammen,

das einem Andreaskreuz ähnelte.

Mai

Kirchentag in München

Vom 12. – 16. Mai fand in München der II. Ökumenische Kirchentag statt.

„Die 12 Kinderdörfer in katholischer Trägerschaft“ waren auf der Fachmesse mit

einem Informationsstand vertreten. Unser Kinderdorf, Mitglied „der 12“, war mit einem

Mitarbeiter vor Ort. Interessierte Besucher konnten sich über die Arbeit und das Leben

in den Kinderdörfern informieren. Die Kinder und Jugendlichen konnten Namensketten

basteln oder die Bedeutung ihres Namens im Internet erforschen.

Kido-Cup

Unser fußballbegeistertes Kinderdorf nahm, wie

jedes Jahr, am Kido-Cup teil. Im Bethanien Kinderdorf

Schwalmtal trafen sich Kinderdörfer aus ganz

Deutschland zu einem Wettbewerb im Kleinfeldfußball

und Streetball. Monatelang hatten sich

unsere Mannschaften auf dieses Ereignis vorbereitet.

Mit Erfolg, denn sie belegten mit dem

3. und 4. Platz, ihr bisher bestes Ergebnis.

Seite 6 Heribert Anzeiger | Dezember 2010

JAHRESRÜCKBLICK 2010

Juni

Fußball-WM 1

Die Fußball-WM in Südafrika beginnt. Einen Monat lang fi ebern die Kinder und Jugendlichen

mit ihren Lieblingsmannschaften. Beim selbstorganisierten „Public Viewing“

kommen sie zu den wichtigsten Spielen in der Mehrzweckhalle zusammen um die WM

gemeinsam zu erleben.

Juli

Fußball-WM 2

Und noch eine Fußball-WM. In Deutschland fand die U 20

Frauen Fußball-WM statt. Von einem Sponsor der WM erhielten

wir Freikarten für das Vorrundenspiel Deutschland

gegen Südkorea in Bochum. Das war ein stimmungsvolles

Ereignis, speziell für unsere weiblichen Fußballfans.

Sie konnten live erleben, wie gut der Frauenfußball

geworden ist.

Pfarrfest

Das Kinderdorf beteiligt sich am 27. Juli mit einem Stand

am Pfarrfest der katholischen Kirchengemeinde Leichlingen.

Am Stand gab es Popcorn und die Kinder konnten

ihren eigenen Botton gestalten und herstellen.

August

Zivildienst

Endlich, die neuen Zivis sind da und können unseren Hausmeister bei seinen vielfältigen

Aufgaben unterstützen. Fahrdienste, Grünschnitt, kleinere Reparaturen und vieles

mehr, sie sind uns eine große Hilfe.

Sommerferien

Das Schuljahr ist vorbei – endlich Sommerferien. Für unsere Kinder und Jugendliche

hatten wir besondere Ferienfreizeiten organisiert, an denen Bewohner aus den verschiedenen

Häusern gemeinsam teilnahmen.

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JAHRESRÜCKBLICK 2010

Segeln in Holland

Die erste Reisegruppe waren unsere „Seeleute“. Von der

niederländischen Küste aus begann das einwöchige

Abenteuer. Sie schipperten durch Kanäle, querten

das Ijsselmeer, legten etliche Meilen auf der Nordsee

zurück und gingen in einigen Häfen vor Anker. Die

Tage auf See waren ein tolles Erlebnis, von dem unsere

„Matrosen“ noch lange erzählen werden.

Radtour durch Holland

Die zweite Gruppe machte sich mit Rädern auf den

Weg nach und durch Holland. Sie radelten in sechs

Tagen mehr als 300 Kilometer. Dabei trotzten sie den

Launen der Natur, durchlitten stundenlangen Dauerregen,

heftigen Gegenwind und so manche Fahrradpanne.

Trotz der Wetterkapriolen war es eine gelungene

Radtour, bei der unsere Jugendlichen eine große

sportliche Leistung vollbrachten. Auf dem Fahrrad erlebten sie die Schönheit Hollands,

übernachteten in einem Kloster und sammelten jede Menge neue Eindrücke. Nach

dieser anstrengenden Woche erholten sie sich in einem Ferienhaus bei Eindhoven.

Ferien in Hoogeloon

In dem Ferienhaus verbrachten die jüngsten Kinderdorfbewohner ihren zweiwöchigen

Urlaub. Hier konnten sie nach Herzenslust toben und mit einigen Ausfl ügen die Umgebung

erkunden.

3. Ehemaligentreff en

Am 28. August fand im Kinderdorf zum dritten Mal

ein Treff en ehemaliger Kinderdorfbewohnerinnen

und Kinderdorfbewohnern statt. Etwa 50 „Ehemalige“

waren gekommen, um „alte Bekannte“ zu treff en und

Erinnerungen auszutauschen.

Seite 8 Heribert Anzeiger | Dezember 2010

JAHRESRÜCKBLICK 2010

September

Fortbildungsmaßnahme

In den Räumlichkeiten des Kinderdorfes fand der erste Block der Fortbildung zur

Kinderschutz-Fachkraft statt. An der Fortbildung, die im Januar 2011 endet, nehmen

Mitarbeiter unserer Einrichtung sowie pädagogische Mitarbeiter aus Leichlingen,

Leverkusen, Solingen und Biesfeld teil.

Der Weihbischof im Kinderdorf

Der Kölner Weihbischof Dr. Heiner Koch besuchte unser

Kinderdorf. In der Kapelle berichtete er auf charmante

Art von seinen Aufgaben, er bezog die Kinder immer

wieder ein, indem er ihnen Fragen stellte. Besonders

gut fanden die Kleinsten, dass die wertvollen Bischofsinsignien,

Ring und Stab, herumgereicht wurden.

Leichlinger Stadtfest

Unser Kinderdorf beteiligte sich aktiv am Stand des Kooperationsprojekts

Jugendarbeit Leichlingen, einer Initiative

aus verschiedenen Jugendorganisationen. Es gab viele

Informationen zur Jugendarbeit und die kleinen Besucher

konnten in einem Geschicklichkeitsparcours ihre Fähigkeiten

testen.

Tag der Zahngesundheit

Am 17. September fand in unserer Mehrzweckhalle

in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt des

Rheinisch Bergischen Kreises der Tag der Zahngesundheit

statt. An verschiedenen Stationen konnten sich

unsere Kinder und Jugendlichen spielerisch mit dem

Thema Zahnpfl ege auseinandersetzen. Begeistert

wurden sie zu kleinen Forschern oder fertigten eigenhändig

Zahnfüllungen an Zahnmodellen an.

Heribert Anzeiger | Dezember 2010 Seite 9


JAHRESRÜCKBLICK 2010

Oktober

Herbstferien – Zeit für unsere Kinder und Jugendlichen sich

vom „Schulstress“ zu erholen.

Galeria Kaufhof hat in diesem Jahr einige Aktionen für unser

Kinder- und Jugenddorf durchgeführt und überreicht uns

einen Spendenscheck.

November

Beginn der Charity-Wunschbaum-Aktionen für unsere Kinder

und Jugendliche. Wir bedanken uns bereits jetzt bei der

Firma AXA, der Bergischen Bauernscheune Conrads und der

„Queens Hall“ Second-Hand Boutique in Langenfeld für die

Erfüllung von Weihnachtswünschen.

Auch dieses Jahr sammelte die Winrich-von-Kniprode-Schule

(städt. kath. Grundschule) aus Monheim-Baumberg Süßigkeiten

für unsere Kinder – Danke!

Dezember

Der Dezember und damit der Jahresrückblick ist die Zeit, für die großen und kleinen

Unterstützungen Danke zu sagen. Es sind Spenden, die sich zusammensetzen aus

z. B. Geburtstagsspenden anlässlich „runder Geburtstage“. Wir freuen uns, dass gerade

an einem schönen persönlichen Anlass, an die gedacht wird, die es schwerer in

ihrem Leben haben, schlechtere Startbedingungen ins Leben vorfi nden. Spenden von

Beerdigungen („Hilfe statt Blumen“) haben wir erhalten, projektbezogene Spenden für

Ferienmaßnamen, Fahrradwerkstatt, zur Unterstützung unserer Lern- und Bildungsarbeit

oder zur Erstellung unserer Dorfzeitung, die sie jetzt wieder in Händen halten.

Und – jede Spende kommt an. Nichts geht verloren, es werden keine Mittel für Verwaltung

o. ä. abgezogen.

Viele Sachspenden haben wir im ablaufenden Jahr erhalten, die wir für unseren Bedarf

nutzen, aber auch an andere Organisationen weitergeben. So können wir mit Ihren

Spenden vielen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen eine große Freude machen.

Aufmerksame Leser unserer Dorfzeitung kennen unsere Aktivitäten, die bis ins

entfernte europäische Ausland gehen. Wir werden mit ihrer Unterstützung diese Hilfen

weiterhin fortführen. Für das kommende Weihnachtsfest und das neue Jahr wünschen

wir ihnen alles Gute.

Gewürzkuchen

Zutaten:

175 Gramm Margarine 225 Gramm Zucker

1 Päckchen Vanillezucker 4 Eier

etwas geriebene Muskatnuss etwas Salz

1 gestrichener Teelöff el Zimt 300 Gramm Mehl

1/2 gestrichener Teelöff el gemahlene Nelken

1 Päckchen Schokoladenpuddingpulver

4 gestrichene Teelöff el Backpulver

100 Gramm Schokoladenstreusel

1-2 Teelöff el Milch

KULINARISCHES

Zubereitung:

Margarine schaumig rühren, alle anderen Zutaten dazugeben und zu einem Rührteig

verarbeiten. Wird der Teig zu fest, muss etwas Milch dazugegeben werden. Eine Napfkuchen-

oder Kastenform einfetten und mit Mehl ausstreuen. Den Teig einfüllen und

bei 175° – 95° 50 – 60 Minuten backen.

Guten Appetit!

Nazifes Backstube

Hallo Leute,

wieder habe ich ein altes Familienrezept ausgewählt und hoff e,

dass Ihr viel Freude beim Backen und Essen habt.

Eine schöne Adventszeit und frohe Weihnachten

wünscht euch eure Nazife

Seite 10 Heribert Anzeiger | Dezember 2010 Heribert Anzeiger | Dezember 2010 Seite 11


WÜNSCHE FÜR DAS NEUE JAHR WEIHNACHTEN

Ich wünsche mir für 2011...

... , dass ich einen guten Start in der neuen Schule habe

und dort Freunde fi nde und dass meine Freunde aus der

Grundschule auch dorthin gehen.

... , dass mein Geburtstag schön wird und dass wir

toll feiern.

... , in Zukunft reiten zu dürfen.

... , Frieden, kein Krieg und dass in Ländern,

wo Erdbeben oder andere schlimme Dinge passieren, Hilfe gespendet wird.

... , dass es uns gut geht, immer genug zu Essen da ist und auch Kleidung.

... , dass es in der neuen Wohngruppe gut klappt.

... , einen guten Umzug.

... , dass ich eine schöne Einrichtung für meine neue Wohnung bekomme.

... , dass es mir und den Menschen, die ich lieb habe, gut geht.

... , dass es meinen Tieren gut geht.

... , immer eine gute Fahrt zur Arbeit.

... , viel freie Zeit mit Mamma, Papa und der Familie.

... , dass ich sehr gut in der Schule werde und dass ich immer gesund bleibe.

... , dass es meiner Familie sehr schnell wieder besser geht, sodass ich bald wieder

nach Hause kann.

... , dass ich noch sehr viel Spaß hier im Kinderdorf habe.

... , meine Ausbildung weiter zu machen bzw. zu schaff en und sie mit

Quali zu absolvieren.

... , dass mein Sohn glücklich und zufrieden aufwächst.

... , Glück auf Erden, Frieden und Gesundheit für jeden.

... , dass ich Sommer 2011 ausziehen darf.

... , dass ich mit den Jugendfeuerwehrsachen klarkomme.

... , ein gutes Zeugnis.

... , ein Fußballspiel im Schalke-Stadion zu gucken.

Andere Länder – andere Weihnachtsbräuche

Könnt ihr euch vorstellen im Sommer Weihnachten zu feiern?

In Australien ist das normal, denn dort ist im Dezember

Hochsommer mit über 30 Grad. Also treff en sich die Menschen

am Strand oder im Park und machen ein großes

Truthahn-Picknick.

In Russland feiert die russisch-orthodoxe Kirche, nach dem Julianischen Kalender,

am 6. Januar die Geburt Christi. Die Geschenke bringt „Väterchen Frost“ und seine

Assistentin „Sneguratschka“. Es gibt einen Kuchen, der mit vielen Herzen verziert ist.

Für jedes Herz soll ein Traum in Erfüllung gehen.

In Mexiko werden bunte Umzüge („Psadas“) veranstaltet, bei

denen die Herbergssuche von Maria und Josef nachgespielt

werden. Ein wichtiger Teil des Feierns ist die „Pinata“. Ein Tonkrug

wird mit Süßigkeiten, Früchten, Sternen sowie Figuren gefüllt und

aufgehängt. Die Kinder versuchen den Krug mit verbundenen

Augen zu zerschlagen, um an den Inhalt zu gelangen. Jeder hat

nur drei Versuche. Den Inhalt dürfen die Kinder essen.

In Griechenland ziehen am 24. Dezember die Kinder mit Trommeln und Glocken

durch die Straßen und singen Lobeslieder, die Glück bringen sollen. Für ihren Gesang

erhalten sie kleine Gaben. Die Geschenke bringt der „Heilige Vassilius“ in der Nacht

zum 1.Januar. In dem Weihnachtskuchen wird ein Goldstück eingebacken. Der Finder

soll das ganze Jahr über Glück haben.

In Kenia wird am Morgen des 25. Dezembers eine Ziege geschlachtet und unter allen

Familienmitgliedern aufgeteilt. dann gibt es ein großes Weihnachtsessen. Nach dem

Essen geht man von Haus zu Haus, um sich gegenseitig fröhliche Weihnachten zu

wünschen. Daraus entsteht ein ausgelassenes Fest und man feiert und tanzt bis zum

nächsten Morgen.

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WEIHNACHTEN

Wer hat den Adventskalender erfunden?

Der Adventskalender wurde erfunden, damit die Kinder nicht

so lange auf Weihnachten warten mussten. Der kleine Gerhard

Lang aus München, fragte seine Mutter jeden Tag, wann den

endlich Weihnachten vor der Tür stände. Damit nervte er seine

Mutter sehr, bis sie eine gute Idee hatte. Sie klebte kleine

Schachteln auf eine Platte aus Karton, legte in jedes Schächtelchen

einen Keks hinein und hängte den Kalender in das Zimmer des kleinen Gerhard.

Seitdem hörte seine Mutter keine Frage mehr darüber, wann endlich Weihnachten

wäre. Die Idee war so gut, dass die Eltern, die eine Druckerei hatten, 1904 die ersten

Adventskalender druckten und verkauften.

Warum feiern wir Weihnachten?

Wir feiern Weihnachten, damit wir uns an den Tag, an dem Jesus geboren wurde,

erinnern. Jesus ist nämlich der Sohn Gottes, den die Christen als Erlöser der Menschen

feiern.

Warum gibt es zu Weihnachten Geschenke?

Zu Weihnachten gibt es Geschenke, weil Jesus an diesem Tag geboren wurde.

Die Heiligen Drei Könige haben Jesus drei wertvolle Geschenke gegeben, nämlich

Weihrauch, Myrrhe und Gold. Seitdem schenken sich die Menschen viele Sachen an

denen sie sich erfreuen können.

Woher kommt der Name „Weihnachten“?

Das Wort „Weihnachten“ kommt aus der mittelhochdeutschen

Sprache. In dieser Sprache sagte man

„(ze den) wihen nahten“, das bedeutet „(zu den) heiligen

Nächten“, also Heilige Nacht oder Weihnachten.

Diese Nacht ist heilig, weil Jesus, der Sohn Gottes, an diesem

Tag geboren wurde.

Woher kommt der Weihnachtsmann?

Früher brachte der Nikolaus mit seinem Knecht Ruprecht

am 6. Dezember die Geschenke. Er war wie ein Bischof

WEIHNACHTEN

gekleidet. Martin Luther fand die Figur des Nikolaus nicht gut und

wollte, dass das Christkind die Geschenke bringt. Das Christkind

brachte die Geschenke am 24. oder 25.Dezember.

In den USA bringt Santa Claus (Weihnachtsmann) die Geschenke.

Seit 1920 ist dieser Weihnachtsmann rot-weiß gekleidet. Wegen

dieser Farben war er ein gutes Maskottchen für die Getränkefi rma

Coca-Cola. Als Werbefi gur von Coca-Cola wurde er durch die

Weihnachtswerbung weltweit bekannt.

Wer hat den Weihnachtsbaum erfunden?

Grüne Zweige im Winter waren schon immer ein Zeichen

für Hoff nung und neues Leben. Erst 1419 wurde erstmals

ein Weihnachtsbaum erwähnt. Er wurde mit Äpfeln,

Nüssen und Lebkuchen behängt und stand im

Freiburger Heilig Geist Spital und durfte an Neujahr

„geplündert“ werden. Erst um 1800 wurde es Mode,

dass man einen Tannenbaum im Wohnzimmer stehen

hatte. Man stellt Tannen auf, weil Nadelbäume im

Winter die einzigen noch grünen Bäume sind.

Warum isst man zu Weihnachten eine Gans?

Eigentlich aß man früher die Gans nur zum Martinstag (11. November), danach begann

die adventliche Fastenzeit. Später aß man auch zu Weihnachten eine Gans, weil zu

dieser Zeit die Fastenzeit endete und die Leute wieder Fleisch essen durften. Es gibt

auch eine Legende, die sagt, dass 1588 die englische Königin Elisabeth I. zu Weihnachten

eine Gans verspeiste. Während

des Essens hörte sie, dass England

in einer Seeschlacht die spanische

Armada besiegt hatte. Deshalb

aßen die Engländer jedes Jahr zur

Weihnachtszeit eine Gans, weil sie

an den Sieg von Trafalgar erinnern

wollten. Marvin

Seite 14 Heribert Anzeiger | Dezember 2010 Heribert Anzeiger | Dezember 2010 Seite 15


SATIRISCHES

Weihnachten – ein Fest

der Besinnlichkeit und der Liebe

Tja, es geht auf Weihnachten zu, und wir haben drei

Monate vorher noch nicht auf den ellenlangen

Einkaufszettel geschaut. Da stehen neben der

Tageszeitung von Morgen auch noch Lebkuchen,

Zimtspekulatius und ein Baum zur Dekoration.

Infolgedessen auch Kerzen, Lametta, Wunderkerzen

und eben die Weihnachtskerzen.

Schon im Kaufhaus ist die Sinnlichkeit und Nächstenliebe zu spüren. Mit Kind, Vater

und einer vollen Brieftasche bewaff net stürmt die Mutter in die Warenhäuser, um sich

in die Top 100 der weihnachtlich-weiblichen Einkäufer zu kämpfen.

Dann ruft der Aufseher der Türsteherkolonie, dass die Spiele beginnen mögen, und

öff net die mit Stahlbeton und Ketten verstärkten Tore zum Kaufhaus. Nun wird die

ganze Familie zusammengedrückt, wie Dosensardinen.

Während man (oder vielmehr Frau) die Waren in Richtung Kasse dirigiert, schauen sich

die anderen Familienmitglieder das Ergebnis der Schlacht an. Im Wagen liegen nun

Parfums, Duftkerzen, Duftöle, Räucherstäbchen, Räucherschinken, Weihnachtsschinken,

Schinken für Weihnachten, Truthahn, ein Schokobrunnen, ein Springbrunnen,

Kalorien, Spekulatius, Kekse, Nusskekse, Butterkekse,

Weihnachtskekse und noch mehr Kekse. Dann

kommen Spielzeug-Autos, Spielzeug-Roboter,

Spielzeug-Häuser, Spielzeug-Spielzeug, Spielzeug-

Tiere, Computerspiele, Spielmagazine, eine Pistole

(Schatz, sieht die nicht echt aus ), ein Tannenbaum

und zum Schluss noch ein Wohnwagen. Jetzt muss

der Vater ehrenamtlich arbeiten und trägt mit seinen

starken Händen alle 57 Pakete nach Hause.

Zuhause werden erst einmal die Geschenke gespickt,

der Truthahn wird fertiggemacht, es gibt Fondue

SATIRISCHES

und der Vater hat als Erster seinen Magen gefüllt und sämtliche Süßigkeiten inhaliert.

Zu allerletzt müssen sich die Kinder in Geduld üben, schließlich müssen sie ja die drei

Monate bis Weihnachten abwarten können. Matthias

Emma die Weihnachtsfee

Tommy der etwas

andere Weihnachtself

Seite 16 Heribert Anzeiger | Dezember 2010 Heribert Anzeiger | Dezember 2010 Seite 17


TRIP IN DIE HAUPTSTADT

Ein Redakteur in Berlin

Tja, wie jede 10. Klasse haben auch wir eine Abschlussfahrt hinter uns. Mit meiner

Klasse, der 10 D aus der Realschule an der Wupper, fuhr ich nach Berlin, die Hauptstadt

Deutschlands.

1. Tag :

Nach 3-stündiger Fahrt mit dem Zug stiegen wir im

Hauptbahnhof aus und mussten nur ca. 50 Meter

zurücklegen, um zu unserem Hostel zu kommen.

Nach einer Einweisung gab es schon Abendessen

und wir quartierten uns direkt ein. Unsere schicken

Zimmer, zwar nicht groß aber ordentlich, waren

mit einem Top-Badezimmer, tollen Betten und mit

einem LCD–Fernseher ausgestattet. Des Weiteren

hatten wir einen perfekten Ausblick auf die Berliner Skyline mit dem Hauptbahnhof.

Am spätem Abend machten wir einen Rundgang am Kanzleramt (im Volksmund

„Waschmaschine“), durch das Brandenburger Tor, unter Den Linden zur Friedrichstraße.

Dann war es schon Zeit zu schlafen.

2. Tag :

Heute schauten wir in den Reichstag. Eine besondere

Sache, denn dort werden alle Gesetze, Verordnungen

und „Strafen“ beschlossen. Wir haben

in einem Abgeordnetencafé zu Mittag gegessen,

saßen über einer laufenden Plenarsitzung (hier

„diskutieren“ die Abgeordneten) und sprachen

mit Wolfgang Bosbach, einem Abgeordneten,

zuständig für den Rheinisch Bergischen Kreis.

Wir waren auf der Reichstagskuppel, die architektonisch

sehr beeindruckend ist und einen überaus

guten Ausblick auf ganz Berlin bietet. Danach

machten wir eine Schiff sfahrt auf der Spree, dem

Fluss, der durch Berlin fl ießt.

TRIP IN DIE HAUPTSTADT

3. Tag :

Heute ging es auf zu den Babelsberger Filmstudios,

einen großen Film-Park, an dem mehrere Filme gedreht

wurden. Wir sahen eine coole Stunt-Show,

in der ein Hubschrauber (eigentlich eine Requisite für

Mission Impossible), ein Flammenwerfer und ein gepanzerter

Truck eine Rolle spielten. Neben mehreren

Simulatoren und Attraktionen gibt es noch viele klassische

Figuren, die ausgestellt werden. So stehen King Kong, die berühmte Tigerente

und C3 Po im Park. Abends konnten wir auf dem „Kuhdamm“ unsere Taschen richtig

leer machen, denn im „Kaufhaus des Westens“ gibt es viel zu sehen und zu kaufen.

4. Tag :

Heute mussten wir erst einmal Geschichte machen,

da wir das „Checkpoint Charlie“ Museum besuchten,

direkt am „Checkpoint Charlie“, dem Treff punkt der

Siegermächte des 2. Weltkrieges. Danach sind wir

zum „SONY Center“ gegangen. Allerdings gab es

heute doch eine Überraschung, denn als wir zum

Brandenburger Tor schritten, um ein gelungenes

Klassenfoto zu schießen, da sprang uns doch ein bekannter Komödiant vor die Linse,

sodass wir ein gelungenes Klassenfoto mit einem Komödianten haben. Am Abend

schauten wir uns das Musical „Dirty Dancing“ an. Leider hat unser Klassenlehrer, die

Karten zu spät reserviert, sodass wir nicht zur „Blue Man Group“ gehen konnten.

Egal, denn es war trotzdem sehr gelungen.

Letzter „Tag“ :

Wenn man das Tag nennen kann, denn schon um 5 Uhr aufstehen, um 6 Uhr am Bahnhof

sein und bis ca. 12 Uhr Zug zu fahren ist wirklich sehr aufregend.

Statement :

Der Besuch nach Berlin war sehr aufregend, witzig, lehrreich, interessant und etwas

Neues. Nicht so gut war, dass uns unser Klassenlehrer das riesige Berlin in nur 4 Tagen

aufdrängen wollte. Nicht so wild, es war trotzdem toll !!! Matthias

Seite 18 Heribert Anzeiger | Dezember 2010 Heribert Anzeiger | Dezember 2010 Seite 19


DAS MACHT SPASS

Meine erste Klassenfahrt

Ende September war es endlich soweit !!! Die Klassenfahrt auf den Reiterhof, terhof auf die

ich mich schon über ein Jahr gefreut hatte, startete. Morgens brachte Mama mich zur

Schule, wo schon viele Mitschüler, meine drei Lehrerinnen und der Bus warteten.

Schnell wurden die gepackten Taschen, Koff er und Essen in den Bus gepackt und bald

ging die Fahrt los. Nach einer Stunde landeten wir auf dem Reiterhof und wurden auf

die Zimmer verteilt. Ich war mit Jasmin, Marie, Natascha, Maja und Vivien in einem

Zimmer. Danach gingen wir in die Reithalle und wir durften voltigieren. Das sind Turnübungen

auf dem Pferd (gar nicht so einfach). Anhalten,

gehen und lenken haben wir am zweiten Tag gemacht.

Zu unseren Aufgaben gehörte auch Pferde putzen und

Pferdeäpfel fortmachen.

Ich habe Spaß am Tanzen

Weil ich gerne tanze, habe ich mich für ein Tanz-Projekt

an unserer Schule entschieden. Ab Februar haben wir

angefangen zu proben. Zwei Tanzlehrerinnen, Trixi

Schüttler und Alla Bond, probten mit uns verschiedene

Tanzschritte nach der Musik der Kölner Band „Taiga 8“ ein.

Einmal in der Woche, je zwei Stunden, wurde gemeinsam

geschwitzt. Am Anfang war es schwierig für uns, weil wir

viele Schritte lernen mussten. Doch mit der Zeit wurde

Leider ging die Zeit viel zu schnell vorbei, denn am

dritten Tag wurde morgens schon wieder die Heimreise

angetreten. An der Schule angekommen warteten schon

die neugierigen Eltern auf uns und es war ein großes

Hallo und Erzählen über die erlebten Dinge angesagt.

Silke

DAS MACHT SPASS

es immer besser, weil wir die Choreografi e oft geübt haben. Aus meinen „unsicheren

Schritten“ wurden „gute Tanzbewegungen“. Mir hat das sehr viel Spaß gemacht.

Im September war es endlich soweit, wir führten unser Tanzstück „Über die Grenze“

in der Aula des Leichlinger Gymnasiums auf. Vormittags haben wir vor allen Hauptschülern

getanzt, nachmittags haben wir vor den Eltern und Verwandten getanzt. Für

mich war es etwas seltsam vor so vielen Leuten zu tanzen, trotzdem habe ich mich voll

auf „mein Tanzstück“ konzentriert. Nach den Auftritten gab es viel Applaus, das war ein

gutes Gefühl. Wir haben dann noch auf dem Leichlinger Stadtfest und einer Veranstaltung

in Opladen getanzt. Das Tanzprojekt war klasse und es war toll vor so vielen

Menschen zu tanzen. Ich würde das gerne noch einmal machen. Okito

Der Kinderdorfbewohner – wie ist er?

Ergebnisse einer Befragung durch die Redaktion

Der „Durchschnitts-Kinderdorfbewohner“ ist 13,5 Jahre

alt. Statistisch gesehen ist also jeder Bewohner in der

Pubertät. Die kleinsten Kinder altern rasend schnell,

während die älteren einfach nicht erwachsen werden –

das ist Statistik.

Der „Durchschnitts-Kinderdorfbewohner“ ist zu 56 % weiblich und zu 44 % männlich,

was modisch kaum zu bewältigen ist. Er erreicht eine Größe von annähernd 1,50 Meter.

Seine Augen sind meistens blau und seine Haare selten dunkler als dunkelblond. Er

ist bekanntermaßen ein begeisterter Eisesser und mag eigentlich jede Art von Eis,

besonders aber Vanille und Schokolade. Sein Musikgeschmack ist breit gefächert.

Er hört Rock, Pop und Hip Hop. Ab und zu steht er auf Stimmungsmusik oder legt eine

CD von Rolf Zukowski ein. Seine Freizeitinteressen sind vielfältig. Am liebsten treibt er

Sport, sitzt aber auch gerne vor dem Computer oder Fernseher, bastelt oder unterstützt

die Leichlinger Feuerwehr. Lesen ist eher nicht sein Ding.

Zum Glück gibt es diesen „durchschnittliche Bewohner“ nicht. Denn jeder Mensch ist

einzigartig und hat seine eigenen Stärken, Schwächen und Eigenarten, daran ändert

keine Statistik etwas.

Seite 20 Heribert Anzeiger | Dezember 2010 Heribert Anzeiger | Dezember 2010 Seite 21


BERICHT AUS DER ARBEITSWELT

Meine Ausbildung zum als Koch

Mein Traum ist es einmal ein Koch zu sein. Da es

aber sehr schwer ist eine Ausbildungsstelle als Koch

zu bekommen, habe ich mich entschieden nach meinem

Hauptschulabschluss in ein Internat nach Moers zu gehen.

Das Christliche Jugenddorf Moers (CJD) ist ein Berufsbildungswerk

und es ist 2-mal so groß wie das Kinderdorf in Leichlingen. Hier kann

ich eine Berufsausbildung zum Koch (Beikoch, Teilkoch) machen.

Es gibt die Ausbildungsbereiche KFZ-Werkstatt, Garten- und Landschaftsbau,

Maler und Lackierer, Friseur/in, Verkäufer/in, Lagerwirtschaft,

Servicekraft in der Gastronomie, Hauswirtschaft und Küche.

Der Weg mit dem Zug von Leichlingen nach Moers dauert ungefähr 3 Stunden.

Deshalb wohne ich in der Woche bei einer Gastfamilie, die sehr nett zu mir ist. In ihrem

Haus habe ich ein großes Zimmer mit einem kleinen Kühlschrank vor der Tür. Freizeitmöglichkeiten

gibt es im Jugenddorf und wir können nach der Arbeit auf dem Fußballplatz

kicken. Im Jugenddorf werden wir von Jugendleitern betreut.

Ich mache meine Ausbildung in einer Großküche. Da arbeiten 7 Köche und ca. 30 Auszubildende.

Bei uns kommen täglich ca. 800 Personen zum Essen. Um 7.30 Uhr beginnt

der Arbeitstag. Ich hole meine Arbeitssachen aus dem Lager und habe 20 Minuten Zeit

mich umzuziehen. Danach werden wir auf verschiedene Arbeitsbereiche aufgeteilt.

Was ich tun muss, hängt vom Posten ab, auf dem ich eingesetzt werde.

Als Gardemanager (Koch für die kalte Küche) bin ich für

das Frühstück zuständig, schneide das Gemüse klein

und bereite Fisch, Fleisch und Gefl ügel vor.

Als Saucier (Soßenkoch) stelle ich die verschiedenen

Soßen her. Als Entremetier (Beilagenkoch) bereite

ich die Beilagen zu, also die Kartoff eln, den Reis, die

Nudeln, die Klöße und das Gemüse.

Als Pâtissier (Küchenkonditor) backt man Kuchen,

schneidet Obst klein und macht die Nachspeisen.

SPENDEN

Es gibt also sehr viel zu tun und zu lernen. Dazu muss ich auch in die Spülküche und

an die Essensausgabe. Kurz vor Arbeitsschluss müssen wir die Küche schrubben und

abziehen sowie gucken, ob die Kühlhäuser die richtige Temperatur haben. Am Ende

des Arbeitstages stellen wir uns in einen großen Kreis auf und der Küchenchef sagt

uns noch einige wichtige Dinge. Das Arbeiten in der Großküche ist sehr schwer und

sehr anstrengend. Sascha

Das Kinderdorf sagt Danke!

Es ist eine große Hilfe, wenn Firmen oder Privatpersonen

unsere Arbeit mit Kindern und Jugendlichen unterstützen.

Die Galeria Kaufhof Leverkusen engagiert sich 2010 im

fünften Jahr für unser Kinder- und Jugenddorf. Bei den

diesjährigen Spendenaktionen (eine Tombola, ein Sektausschank

und Geschenkeverpacken) wurden 900 Euro

gesammelt. Den Spendenscheck überreichte uns die

Geschäftsführerin Frau Nicole Weuster am 26. Oktober.

Die Spende wird für erweiterte schulische Zwecke

verwendet (Kurs- und Prüfungsgebühren, VHS-Kurse

und besondere Schulmaterialien).

Wir bedanken uns herzlich für die Unterstützung und

das Engagement.

Wir danken allen Spendern in diesem Jahr, ganz besonders aber der Anna Birkholz

Stiftung, die unsere Halbwaisen- und Waisenkinder unterstützt. Anna Birkholz, eine

im Jahr 2000 verstorbene Langenfelder kinderliebe Geschäftsfrau, selbst kinderlos,

hat mit ihrer Stiftung bereits seit einigen Jahren viele Wünsche unserer Kinder und

Jugendlichen erfüllen können.

Wir danken aber auch der Firma Aldi Süd und der Bäckerei Wulf für ihre regelmäßigen

Sachspenden.

Seite 22 Heribert Anzeiger | Dezember 2010 Heribert Anzeiger | Dezember 2010 Seite 23


Das soziale Straßenmagazin für das Bergische Land

15. Jahrgang, Nr. 185 – Mai 2010

Pressespiegel: Die Straße, Mai 2010, Artikel von Sascha N. Voss

Kinderdorf St. Heribert in Leichlingen –

Der eigenverantwortliche Mensch

Bei meinen Recherchen bin ich auf das Kinderdorf

St. Heribert gestoßen. Mein erster Gedanke war: „Och,

ein Dorf im Dorf, wie nett!“ Mögen es die Leichlinger

dem zugereisten Autor dieses Berichts verzeihen.

Natürlich ist Leichlingen kein Dorf, sondern eine

gemütliche Kleinstadt. Wie dem auch sei, um herauszufi

nden, was das Kinderdorf St. Heribert ist, stellte

sich mir freundlicherweise der Leiter des Kinderdorfes,

Herr Graf, für ein Interview zur Verfügung.

PRESSESPIEGEL

„Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um als Jugendlicher bei Ihnen

aufgenommen zu werden?“

„Das ist eine gute Frage. Eigentlich ist das eine positive Frage, aber dahinter steckt

ja immer ein negatives Erlebnis. Das heißt, Familien sind in irgendeiner Form an ihre

Grenzen gestoßen, die es notwendig machen, dass Jugendhilfe und Jugendamt

eingreifen und ein Kind hierhin kommt. Es sind viele Dinge schief gelaufen, und die

Kinder haben bereits eine Hypothek, wenn sie hier ankommen. Eigentlich ist es nicht

die Hypothek der Kinder sondern der Familien, die dahinter stehen.

Und das macht es auch so kompliziert. Also, was müssen Kinder machen, um hierher

zu kommen. Sie können auch kommen und sagen, wir möchten gerne aufgenommen

werden. Das gibt es bei Jugendlichen auch schon mal. Ansonsten ist es aber so, dass

es über das Jugendamt läuft, dass häufi g die familiären Bedingungen ein weiteres

Leben in der Familie nicht möglich machen. Und das aus ganz vielschichtigen Gründen,

welches das Leben halt so bietet. Eltern können nicht mehr Eltern sein, sei es wegen

Arbeitslosigkeit, Drogen und Alkoholgeschichten im Hintergrund, seien es innerfamiliäre

Konfl ikte, Partnerschaftskrisen, Scheidungsangelegenheiten. Das ist ein Riesenspektrum.

Und alles, was Kinder in den Familien erlebt haben, hat einen Einfl uss auf

das eigene Verhalten, auf das eigene Fühlen, auf das eigene Denken, auf das Bild, was

PRESSESPIEGEL

Kinder von sich selber haben. Damit kommen die Kinder hier an. Dann schauen wir,

welche Form der Betreuung eigentlich sinnvoll ist.“

„Herr Graf, für wie lange bleibt ein Kind in der Regel bei Ihnen?“

„Das ist ganz unterschiedlich, in den normalen Heimgruppen bis zu zwei Jahren.

Kinder, die wir per Notaufnahme aufnehmen, welche über die Polizei oder einen ganz

kurzen Anruf über den betreuenden Sozialarbeiter bei uns aufgenommen werden,

können kurzfristig aufgenommen werden. Die bleiben ein paar Tage bis zu mehreren

Jahren. Wir haben ja auch Familiengruppen, das heißt, dass bei uns professionelle

Mitarbeiter mit den Kindern zusammen ihren Lebensmittelpunkt haben. Das bedeutet,

mit ihrer eigenen Familie bei uns ein Haus bewohnen und dann bis zu fünf Kinder

in der Großfamilie aufnehmen. Und die Kinder bleiben natürlich wesentlich länger,

weil vorher schon von uns abgeklärt worden ist, ob eine Rückkehr in den Haushalt

der Eltern wieder möglich sein wird. Wenn das nicht der Fall ist, ist ja deutlich, dass die

Kinder längerfristig in einer anderen Familie und Umgebung groß werden sollen und

das bieten wir an.“

„Herr Graf, wenn man bedenkt, Ihre Jugendlichen wurden Ihr Leben lang bestraft,

ohne wirklich Dinge falsch gemacht zu haben, wie schwierig ist es für Sie, diese

jungen Menschen zu disziplinieren, sollten Sie mal aus der Reihe fallen?“

„Die Frage impliziert ja eigentlich schon eine Unmöglichkeit, die ja vorher schon nicht

funktioniert hat. Man muss gucken, was haben Kinder bzw. Jugendliche für ein Gefühl,

wenn Sie hierher kommen? Was haben sie erlebt? Sind sie überhaupt als Personen

wahrgenommen worden, haben sie sich überhaupt als Mensch gefühlt in dieser

ganzen Maschinerie? Ein wichtiger Punkt ist, dass wir im Vorfeld versuchen, näher an

das Denken bzw. Fühlen ranzukommen, um überhaupt einen Weg zu ebnen, um eine

Seite 24 Heribert Anzeiger | Dezember 2010 Heribert Anzeiger | Dezember 2010 Seite 25


PRESSESPIEGEL

Beziehung aufzubauen. Und sollte die Beziehung

nicht funktionieren, kann man immer noch eine

pädagogische Beziehung pfl egen, das heißt also,

eine Ebene fi nden, die ein Stück Geben und Nehmen

ist, die aber in eine Balance kommen kann.

Und das ist ganz schwierig für Jugendliche oder

junge Erwachsene, die das Gefühl haben, rebellieren

zu müssen. Wenn sie da in Anführungsstrichen

„hinter jeden Busch einen sehen“, der

lauert und einem etwas tun will, und gleichzeitig

mit denen in eine Perspektivfi ndung zu gehen, die

von ihrem eigenen Gefühl wegzunehmen, und zu

sagen, wo willst du denn eigentlich mit 20-30 sein?

Eine Zeitspanne, die erstmal für die Jugendlichen

überhaupt nicht überschaubar scheint und so weit weg ist, weil sie so nah an ihren

eigenen Bedürfnissen, Gefühlen, Nöten und Sorgen sind, dass sie den Kopf gar nicht

frei haben, um so weit zu denken. Und das ist genau die Balance, das hinzukriegen,

dass sie von dem eigenen Fühlen, Handeln, Denken, von den Impulsen, die sie haben,

wegkommen, zugunsten einer Zielsetzung, wo sie hinwollen. Das hinzukriegen ist sehr

schwierig, aber es geht.“

„Ich kann mir vorstellen, dass Sie und Ihre Mitarbeiter täglich mit sehr schwer zu

ertragenden Schicksalen umgehen müssen. Damit nicht alles mit nach Hause genommen

wird, gibt es Psychologen, welche Ihre Mitarbeiter begleiten bzw. betreuen?“

„Ja, das ist bei uns Standard. Alle Mitarbeiter werden durch Fachpsychologen in die

Lage versetzt, mit diesen sehr belastenden Situationen auch umgehen zu können.

Denn auch so ein Negativ-Verhalten, was gegen die Pädagogen gerichtet ist, hat ja

erstmal nichts mit der Person zu tun, die da arbeitet, sondern das sind ja häufi g „Übertragungen“

aus der eigenen Geschichte, das heißt, man hatte Ärger mit den Eltern,

man hat eventuell ein Vaterbild im Kopf, was aber überhaupt nicht mit dem pädagogischen

Mitarbeiter in Einklang zu bringen ist. Vielleicht eine übervorsichtige Mutter.

Und da kommt ein Pädagoge ins Spiel, der genau die gleichen Signale äußert. Nach

PRESSESPIEGEL

dem Motto: Ich habe Interesse an dir, aber auch gleichzeitig Grenzen setzt. Und das

aushalten zu können, immer wieder zu refl ektieren, und immer wieder neu auf einen

zuzugehen. Deshalb gibt es die verpfl ichtende Begleitung durch Psychologen.

Wir müssen uns also stets unserem eigenen Verhalten stellen, um auch Rückschläge

besser verkraften zu können. Am schlimmsten ist ja, wenn man jahrelang richtig an

Gefühlen, Emotionen und auch Fachlichkeit in jemanden investiert hat, und dann

kommt man an einen Punkt, dass der Jugendliche sich völlig anders entwickelt als man

gedacht bzw. geplant hatte. Und das muss man erst verdauen. Und diese Rückschläge

muss man irgendwo lassen, die kann man nicht nach Hause nehmen, um seinen Partner

damit zu belasten.“

„Herr Graf zum Abschluss noch eine Frage, Sie haben über 50 Jugendliche denen

Sie helfen, ein „normales Leben“ führen zu können. Und das ist sicher mit einem

sehr hohen Kostenaufwand verbunden. Können wir „normalen“ Bürger Ihnen

irgendwie unter die Arme greifen, um den Jugendlichen zu helfen?“

„Was im Augenblick, glaube ich, wichtiger ist, sind tatsächlich Geldspenden. Das hat

was damit zu tun, das durch Kürzungen im sozialen Bereich wir jetzt vor die Situation

gestellt werden, unseren gesamten Apparat nochmal auf den Prüfstand zu stellen.

Eine Erziehungseinrichtung ist auch eine Bildungseinrichtung. Wir legen sehr viel Wert

darauf, dass unsere Jugendlichen einen Abschluss bzw. das Abitur machen. Dafür haben

wir ein Nachhilfesystem eingerichtet außerhalb der Betreuung, und da zählt jeder

Cent, wie Sie sich vorstellen können.“

„Ich bedanke mich für das Interview.“

Seite 26 Heribert Anzeiger | Dezember 2010 Heribert Anzeiger | Dezember 2010 Seite 27


RÄTSEL

18 Wörter zum Thema Wetter sind in diesem Buchstabensalat versteckt.

Die Wörter können von links nach rechts oder von oben nach unten verlaufen.

15 Wörter zum Thema Sport sind in diesem Buchstabensalat versteckt.

Die Wörter können von links nach rechts oder von oben nach unten verlaufen.

Seite 28 Heribert Anzeiger | Dezember 2010

RÄTSEL FÜR DIE KLEINEN

Jeweils zwei Socken sind gleich. Male sie in den gleichen Farben aus!

Heribert Anzeiger | Dezember 2010 Seite 29


WITZE

Die beiden Kinder streiten sich ausgerechnet am 4. Advent

heftig und laut um die Weihnachtskekse. Die Mutter ist

völlig entnervt und jammert: „Könnt ihr beide denn nicht

ein einziges Mal einer Meinung sein?“ Antworten die Kinder:

„Sind wir doch – wir wollen beide die gleichen Kekse!“

Am Tag vor Heilig Abend sagt das kleine Mädchen zu seiner

Mutter: „Mami, ich wünsche mir zu Weihnachten ein Pony!“

Darauf die Mutter: „Na gut, mein Schatz, morgen Vormittag

gehen wir zum Friseur.“

Nach der Bescherung schimpft die Frau mit ihrem Mann: „Ich verstehe dich nicht.

Seit Jahren schenke ich dir zu Weihnachten karierte Krawatten. Und plötzlich gefallen

sie dir nicht mehr!“

Die Ehefrau ruft ihren Mann zu: „Schatz, wie weit bist du mit der Weihnachtsgans?“

Ruft er aus der Küche zurück: „Mit dem Rupfen bin ich fertig, jetzt muss ich sie nur noch

schlachten.“

Ach, Omi, die Trommel von dir war wirklich mein schönstes Weihnachtsgeschenk.“

„Tatsächlich?“, freut sich die Omi. „Ja, Mami gibt mir jeden Tag fünf Euro, wenn ich nicht

darauf spiele!“

Warum klettern die Ostfriesen anfang Dezember immer durch das Fenster?

Weil Weihnachten vor der Tür steht!

Fragt die eine Gans eine andere: „Glaubst du an ein Leben nach Weihnachten?“

„Mein Mann will mir zu Weihnachten ein Schwein schenken.“ „Das sieht ihm ähnlich.“

„Wieso? Haben Sie es denn schon gesehen?“

Sagt die Oma zum Enkel: „Du darfst dir von mir zu Weinachten ein schönes Buch

wünschen.“ „Oh, toll, dann wünsche ich mir dein Sparbuch.“

Fritzchen geht zur seiner Mutter und sagt: „Du Mama, du kannst die Eisenbahn vom

Wunschzettel streichen, ich habe nämlich zufällig eine im Wandschrank gefunden!“

Geschaff t! Die neue Ausgabe des

Heribert Anzeigers ist fertig und die

nächste Ausgabe ist in Vorbereitung!

Viel Arbeit für unser kleines Redaktionsteam.

Da wäre eure Mitarbeit eine große

Hilfe für uns.

Also wenn Ihr mitmachen wollt, Verbesserungsvorschläge

habt, ein tolles Thema für

den Heribert An zeiger wisst oder selbst einen

Beitrag machen möchtet, dann sprecht uns

einfach an, wir freuen uns über jede

Unterstützung.

Wir treff en uns dienstags in der Zeit von 16 – 18 Uhr im PC-Raum,

kommt einfach vorbei. Vorschläge könnt Ihr aber auch in den Briefkasten des Heribert

Anzeigers in der Eingangshalle des Verwaltungsgebäudes einwerfen (für Rückfragen bitte

euren Namen angeben).

Ich mache mit !

Seite 30 Heribert Anzeiger | Mai 2010 Heribert Anzeiger | Mai 2010 Seite 31


Das Redaktionsteam wünscht nscht allen

Fröhliche Weihnachten! (Deutschland)

Happy Christmas! (England)

Merry Christmas! (USA)

Joyeux Noël! (Frankreich)

Feliz Navidad! (Spanien)

Feliz Natal! (Portugal)

Buon Natale! (Italien)

СЧΑСТΛИВΟΓΟ ΡΟЖДΕСΤΒΑ! (Russland)

Prettige Kerstdagen! (Holland)

Wesolych Swiat! (Polen)

Kinder- und Jugenddorf St. Heribert

Die Weihnachtskrippe des Kinderdorfes

God Jul! (Schweden)

Sretan Božicj! (Bosnien)

Glædelig Jul! (Dänemark)

Hyvää Joulua! (Finnland)

Sretan Bozic! (Kroatien)

Gleðileg Jól! (Island)

Linksmu Kaledu! (Litauen)

Streken Bozhik! (Mazedonien)

God Jul! (Norwegen)

Mutlu Noeller! (Türkei)

Kellemes Karácsonyt! (Ungarn)

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