Pfarrbrief - Katholische Pfarrgemeinde St. Josef - Kamp-Lintfort

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Pfarrbrief - Katholische Pfarrgemeinde St. Josef - Kamp-Lintfort

sondern eine Art Allgemeinmedizin, hauptsächlich

um ein Gespräch mit einem Doktor

zu führen. Alles sehr einfach, keine

Technik etc. Es kommen hauptsächlich

Leute, die für einen anderen Arzt kein Geld

haben, sehr viele schwangere Frauen, u. a.

junge Mädchen und Jugendliche, welche

ein ärztliches Zeugnis für die Schule brauchen.

Bei Geburten mit Komplikationen

oder schweren Krankheiten werden die

Bewohner von Progreso in die nächsten

Krankenhäuser der Landeshauptstadt

Pachuca oder der etwas weiter entfernten

Hauptstadt Mexico-City gefahren.

Ich habe gesehen, wie wichtig es für die

Menschen dort ist, dass der Gemeindebus

St. Barbara sowie alle anderen Projekte

weiterhin vom Mexico-Arbeitskreis unterstützt

werden. Er sichert durch seine Spenden

(z. B. Plätzchenverkauf) dass die Steuer

und Versicherung für den Bus bezahlt werden

kann. Für 10 Tage bin ich dann noch

nach Veracruz gereist, an der Golfküste

entlang gefahren, um auch noch das Land

Mexico kennen zu lernen.

Mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen

sowie Geschenken für alle Mitglieder

des Mexico-Kreises kehrte ich nach Kamp-

Lintfort zurück. Ich würde mich freuen,

wenn ich die lieben und gastfreundlichen

Menschen aus Progreso hier in Deutschland

wiedersehen könnte.

Sandra brachte Briefe und Geschenke

von der Gruppe der »Pastoral Social«

mit, was unsere Partnerschaft wieder

richtig lebendig werden ließ.

Priesterjubiläum Padre Felipe

Nach Sandras Praktikum in Mexico

fand dort ein großes Fest statt. Der ehemalige

Pfarrer der Gemeinde, Padre

Felipe, feierte sein 25-jähriges Priester-

Gemeinde-Partnerschaften

Padre Felipe beim Jubiläumsgottesdienst

jubiläum. Unsere Geschenke, ein Lederfußball

mit unseren Unterschriften, ein

Fußballtrikot sowie ein Schal der deutschen

Fußballmannschaft, kamen gut

an, denn hätte Padre Felipe sich nicht

zum Priester weihen lassen, wäre er

wahrscheinlich Fußballprofi geworden.

Eingeladen waren wir alle, die Entfernung

ist für die meisten von uns dann

aber doch zu groß. Darum waren wir

froh, dass Judith Fuhrmann aus Gronau,

zu der wir einen freundschaftlichen

Kontakt pflegen und die dort vor

einigen Jahren ein soziales Jahr absolviert

hat, unsere Geschenke zum Jubiläum

mitnehmen konnte.

Judith Fuhrmann und Padre Felipe

Wir freuen uns auf viele weitere Austausche

jeglicher Art zwischen unseren

Gemeinden.

Der Mexico-Arbeitskreis

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