04 Invest 2009 Fonds vs. ETFs [Read-Only] - Börse Frankfurt

boerse.frankfurt.de

04 Invest 2009 Fonds vs. ETFs [Read-Only] - Börse Frankfurt

Im Vergleich: Investmentfonds vs. ETFs

Invest Stuttgart, 24.04.2009

Kristijan Tomic

Bereichsleiter Produktmanagement, Sparkassen Broker


Der Sparkassen Broker

• Online Broker der Sparkassen-Finanzgruppe

• Über 175.000 Kunden

• Kundenvermögen: ca. 4 Mrd. Euro

• Direkt- und Börsenhandel von ETFs und Fonds

• www.sbroker.de

Günstige Orderkosten bereits ab 4,95 Euro.

Handel an allen inländischen und 28 ausländischen

Börsen.

Kostenlose Depotführung bei einer

Wertpapiertransaktion oder einem

Vermögensbestand von 10.000 Euro im

Quartal.

Kostenlose Verrechnungs- und

Währungskonten.

Kostenloses Einrichten, Ändern oder

Löschen von Sparplänen.

Kostenlose Limitsetzung.

Ordervormerkung und –streichung.

Nahezu alle in Deutschland

vertriebszugelassene Fonds, davon mehr als

4.000 mit reduziertem Ausgabeaufschlag.

Direkthandel mit 23 Partnern.

Limithandel und besondere Ordertypen.

Über 230 Fonds-, ETF- und Zertifikate-

Sparpläne.

Breites Informationsangebot und umfangreiches

Analysetools.

Sparkassen-Finanzgruppe

April 2009

Seite 2


„Glaubenskrieg“: Aktives vs. passives Fondsmanagement

Prinzipien des aktiven Managements Prinzipien des passiven Managements

Den „Markt“ schlagen.

Stockpicking, Wertpapiere auswählen.

Überrendite durch „Strategie“.

Bewertung von Unternehmen/Branchen.

Asset Allokation, Gewichtung festlegen.

Timing ist wichtig!

Den „Markt“ abbilden.

So günstig wie möglich 1:1 investieren.

Marktrendite abzgl. Kosten erzielen.

Der „Markt“ bewertet.

Der „Markt“ ist „effizient“.

Timing ist egal.

Aber: Portfolioallokation legt am Ende (fast) immer der Anleger fest!

Sparkassen-Finanzgruppe

April 2009

Seite 3


Fonds oder ETFs – Welches ist die bessere Alternative?

Worauf sollte man achten?

Sicherheit

Investmentstratgie

Performance

Anlagehorizont

Liquidität

Kosten

Managementqualität

Sparkassen-Finanzgruppe

April 2009

Seite 4


Aktives Fondsmanagement ist schlechter als passives…?

…die „Klassiker“ unter den Argumenten:

Aktives Fondsmanagement ist teurer.

Grundsätzlich richtig, aber:

§ Performance des Produkts ist entscheidend!

§ Viele Produkte ohne Ausgabeaufschläge; keine Transaktionskosten über KAG!

Fondsmanager schaffen es überwiegend nicht, den Markt zu schlagen.

Auch grundsätzlich richtig, aber:

§ Die Chancen auf eine Marktüberrendite hat nur das aktives Fondsmanagement.

§ Zwar besagen Studien, dass über längere Zeiträume Fondsmanager die

Benchmark nicht schlagen, aber es gibt DIE Wenigen, die es schaffen.

Sparkassen-Finanzgruppe

April 2009

Seite 5


Aktives Fondsmanagement mit schwankender Leistung

100%

90%

80%

70%

60%

50%

40%

30%

20%

10%

0%

Fonds, die den DAX outperformed haben

2001 2002 2003 2004 2005 2006

100%

90%

80%

70%

Fonds, die den DJ Euro Stoxx 50 outperformed haben

60%

1tes Jahr

50% 2tes Jahr

3tes Jahr

40%

30%

20%

10%

Quelle: iShares Februar 2009

• Die wenigsten Fonds schaffen es, ihre Outperformance jedes Jahr zu wiederholen.

• Im Zeitraum 06-08 gelang dies keinem klassischen Fonds im Vergleich zum DAX.

0%

2001 2002 2003 2004 2005 2006

• Aber: Das ist erst einmal keine Aussage über die langfristige Outperformance.

1tes Jahr

2tes Jahr

3tes Jahr

Sparkassen-Finanzgruppe

April 2009

Seite 6


„Gute“ Fondsmanager, „schlechte“ Fondsmanager…

Quelle: Lipper, e-fundresearch.com

ca. 1/3 haben den

Index geschlagen

ca. 95% haben im Jahr

2006 den Index

geschlagen

90% haben den

Index 06/07

geschlagen, in 08

waren es 75%.

Sparkassen-Finanzgruppe

April 2009

Seite 7


…= passive Fondsmanager vs. aktive Fondsmanager?

Antwort: Jein!

Studie von Feri Institutional Advisors GmbH sagt:

(1) Seit April 02 waren 80% der aktiven Fonds schlechter als der vergleichbare ETF.

(2) Allerdings: In Aufschwungphasen (beim MSCI World) waren 46% besser, in der

Subprimekrise sogar immerhin noch 1/3 der aktiv gemanagten Fonds!

(3) Für ETF der „neuen Generation“ (seit 07) ist signifikant, dass in Emerging

Markets der Anteil der besseren aktiv gemanagten Fonds bei 30% liegt, in der

Subprimekrise sogar bei 59%!

Wie man es dreht und wendet: Selektion ist alles!

Sparkassen-Finanzgruppe

April 2009

Seite 8


Praxisbeispiel: „FondsStern“ vs. DAX / DAX-ETF (seit 2001)

---- iShares DAX ---- Allianz RCM Vermögensbildung Deutschland

---- DAX Performance Index

Aber: Ausschüttungen wurden nicht berücksichtigt!

In 2008 allein 2,64€ je Anteilsschein beim Fonds.

Nach langjähriger Outperformance musste

sich der Fonds dem ETF mit Beginn der

Lehman-Pleite geschlagen geben.

Sparkassen-Finanzgruppe

April 2009

Seite 9


Praxisbeispiel: „FondsStern“ vs. DAX / DAX-ETF (12 Monate)

---- iShares DAX ---- Allianz RCM Vermögensbildung Deutschland

---- DAX Performance Index

Sparkassen-Finanzgruppe

April 2009

Seite 10


Praxisbeispiel: „FondsStern“ vs. ETF MSCI APEX (seit 2007)

---- Lyxor ETF MSCI APEX ---- BNY Mellon Asian Equity

Sparkassen-Finanzgruppe

April 2009

Seite 11


Praxisbeispiel: „FondsStern“ vs. ETF MSCI APEX (12 Monate)

---- Lyxor ETF MSCI APEX ---- BNY Mellon Asian Equity

Stock Picking scheint hier besser möglich,

als in den etablierten, sehr liquiden Märkten.

Sparkassen-Finanzgruppe

April 2009

Seite 12


Passives Management wird beliebter, weil…

Outperformance

in Kernmärkten

schwierig

Transparenz /

Verständlichkeit

Günstigere

Kostenstruktur

ETFs

Kein Risiko der

Underperformance

Keine aufwendige

Selektion

notwendig

Liquidität /

Handelbarkeit

Sparkassen-Finanzgruppe

April 2009

Seite 13


…und gewinnt weltweit stark an Bedeutung.

in US$ Bn

1.000

800

600

400

200

0

Weltweites ETF-Wachstum

0

1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 Jan 09Feb 09

Equity Assets Commodity Assets

Fixed Income Assets Products

Anzahl

1800

1600

1400

1200

1000

800

600

400

200

in US$ Bn

200

160

120

80

40

0

ETF-Wachstum in Europa

2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 Jan 09 Feb 09

Anzahl

1800

1600

1400

1200

1000

800

600

400

200

Quelle: iShares Landscape März 09

iShares und Morgan Stanley prognostizieren einen Anstieg des weltweiten

verwalteten Vermögen in ETF´s auf 2.000 Mrd. USD bis 2010.

Sparkassen-Finanzgruppe

April 2009

Seite 14

0


Fonds vs. ETF – Welches ist nun die bessere Alternative?

Das kommt darauf an…..

(1) Glaubt man an die Outperformance „seines“ Fonds?

(2) Ist man in der Lage die „guten“ Fonds zu finden?

(3) Will man das Risiko eingehen schlechter als der Markt zu sein?

(4) Wie ist der Anlegerhorizont?

(5) Spielen Transaktionskosten oder einmalige Kosten aufgrund

kurzfristiger Entscheidungen eine wichtige Rolle?

(6) Welche Investmentform wählt man? (Einzelinvestment, Sparplan)

(7) Welche Anlagestrategie hat man und welches Risiko möchte man

mit dieser Strategie eingehen?

Sparkassen-Finanzgruppe

April 2009

Seite 15


Vielen Dank für Ihr Interesse!

Besuchen Sie uns: Halle 1, Stand B 15

Informieren Sie sich über unser FondsSterne-Angebot, über das erweiterte

Angebot unserer ETF-Sparpläne oder über unser neues Trader-Rabattmodell!

Sparkassen-Finanzgruppe

April 2009

Seite 16

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine