Protokoll_PG_Am Listholze.pdf - D&K drost consult

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1. EINFÜHRUNG

Städtebaulicher Wettbewerb

Am Listholze 82

in Hannover, List

Das Preisgericht tritt um 10.15 Uhr in den Räumlichkeiten Vahrenwalder Straße 146 (1. OG) in Hannover

zusammen.

Herr Dirk Streicher, Vorstand der Delta Bau AG, heißt die Anwesenden im Namen der Ausloberinnen

herzlich willkommen. Er freut sich auf eine spannende Preisgerichtssitzung und hofft auf interessante

und vielfältige Entwürfe.

Herr Lorenz Hansen, Vorsitzender der Geschäftsführung der Gundlach GmbH & Co. KG, begrüßt die

Anwesenden ebenfalls im Namen der Ausloberinnen. Er wünscht sich, dass für das besondere Grundstück

– mit der Lage am Mittellandkanal – eine gute und qualitätvolle Entscheidung getroffen wird.

Frau Irma Walkling-Stehmann, Bezirksbürgermeisterin Vahrenwald-List, SPD-Fraktion, schließt sich

Ihren Vorrednern an und hofft auf positive Impulse für das Projekt.

Im Anschluss fasst Herr Uwe Drost kurz die wesentlichen Ziele des Verfahrens zusammen und erläutert,

dass die heutige Entscheidung über den städtebaulichen Entwurf die Grundlage für den B-Plan

bilden wird. Bei der Bewertung der Entwürfe sollen daher folgende Aspekte im Vordergrund stehen:

- die Durchlässigkeit und Außenwirkung des Quartiers (Stichwort Adressbildung),

- die Durabilität des Städtebaus,

- der Übergang zum Wasser/der Umgang mit dem nördlich angrenzenden Grünbereich,

- die Schaffung unterschiedlicher Haustypen im mittleren Preissegment und die Möglichkeit der

Realteilbarkeit,

- die Schaffung einer ausreichenden Anzahl an Stellplatzflächen sowie Kinderspielflächen und

deren sinnvolle Anordnung im Quartier.

Herr Uwe Bodemann, Stadtbaurat der Landeshauptstadt Hannover, fügt hinzu, dass auch die Schaffung

einer geeigneten Atmosphäre im Vordergrund stehe. Die Entwürfe sollten die Potenziale des Ortes

herausarbeiten und damit den zukünftigen Bewohnern der anvisierten 150 Wohneinheiten ein attraktives

und lebenswertes Zuhause schaffen. Insbesondere soll ein städtebauliches Konzept ausgewählt

werden, das für die Bauherren eine geeignete Grundlage zur Weiterentwicklung des Projektes darstellt.

Herr Streicher erläutert daraufhin kurz den gegenwertige Stand zur Nutzung der südlich verlaufenden

Privatstraße im Hinblick auf die Nutzbarkeit für die Quartierserschließung. Eigentumsrechtlich dient die

Privatstraße als Erschließung für das östliche Nachbargrundstück (Druckerei). Nach Gesprächen mit

dem Nachbarn ist eine Übereignung an die Ausloberinnen ggf. möglich und wird derzeit geprüft. In

diesem Zusammenhang wird seitens des Gremiums noch einmal betont, dass die Entwurfsvorschläge

mit einer Erschließung über die südliche Privatstraße zulässig sind (da diese Option den Teilnehmern

im Rückfragenkolloquium eingeräumt wurde).

D&K drost consult GmbH Seite 2 von 10

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