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WerteLand Baden-Württemberg - PR Presseverlag Süd GmbH

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10 WerteLand Baden-Württemberg „... sie seien so gescheit wie nur irgend jemand, hätten aber offenbar beschlossen, heimlich gescheit zu sein“. „Sind in diese Charakteristik auch die Baden-Württemberger, die (heute) hier lebenden Menschen eingeschlossen?“, fragt sich Hermann Bausinger. Und antwortet: „Bis zu einem bestimmten Grad bestimmt. Wer hier bombastisch politische Reden hält, hat für längere Zeit ausgespielt als anderswo. Glanz ist weniger gefragt als Rechtschaffenheit. Unternehmer sprechen von ihrem >>Fabrikle

12 WerteLand Baden-Württemberg WerteLand Baden-Württemberg 13 Hermann II. erscheint seit 1112 als Markgraf von Baden. Staatsgründer war Bernhard I. (+1431), der mit seinem Bruder vereinbarte, dass das Land nie mehr als in zwei Linien geteilt werden und dass in jedem Teil das Erstgeburtsrecht gelten solle. Christoph I. (+1527) vereinigte die ganze Markgrafschaft. 1535 jedoch zerfiel das Land bis 1771 in die obere Markgrafschaft oder Baden-Baden, die katholisch blieb und die untere Markgrafschaft oder Baden-Durlach, die 1555 endgültig evangelisch wurde. Unter Karl-Friedrich von Baden-Durlach (+1811). der übrigens 1783 die Leibeigenschaft abschaffte, wurden beide Länder wieder vereinigt. Er wählte als Stammsitz das von seinem Großvater gegründete Karlsruhe. Das Großherzogtum Baden wurde von Napoléon I. aus verschiedenen Gebieten gebildet. Von einer Geschichte des Staates Baden ist daher erst seit 1803 die Rede. Durch den Reichsdeputationshauptbeschluss von 1803 (der die geistliche Territorialherrschaft beendete und das Kurfürstentum der Pfalz aufhob) erwarb Baden dank der Diplomatie des Ministers Sigismund von Reitzenstein, der als Schöpfer des modernen Badens in die Geschichte einging, unter anderem die rechtsrheinischen Teile der Pfalz, der Bistümer Konstanz, Basel, Straßburg und Speyer. 1805 kamen der Breisgau und die Ortenau hinzu. Karl-Friedrich nahm den Titel Großherzog an und führte das Großherzogtum Baden dem Rheinbund zu - einer auf Wirken von Napoléon zustande gekommenen Initiative, Fasnacht im Schwarzwald Cannstatter Volksfest Neues Schloss Stuttgart Insel Mainau im Bodensee Burg Hohenzollern Schwarzwaldmädels in traditioneller Tracht Schloss Sigmaringen die einen Staatenbund vorsah von deutschen Fürsten, die mit der Gründung des Staatenbundes aus dem Verband des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation austraten. 1818 wurden auf dem Aachener Kongress die Nachkommen Karl Friedrichs als thronberechtigt anerkannt. Durch die freiheitliche Verfassung vom 22.08.1818 wurde Baden zur konstitutionellen Monarchie. Die zweite Kammer des Landtags war bis 1848 ein Sprachrohr des Liberalismus und der deutschen Einigungsbewegung. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts modernisierte sich das Großherzogtum Baden wesentlich: Friedrich I. (1852 Regent, ab 1856 bis 1907 Großherzog) zeichnete sich durch eine fortschrittliche Kulturpolitik aus. Die erste Bahnlinie Badens von Mannheim nach Basel wurde gebaut, der Oberrhein wurde reguliert und auf Initiative von M. Honsell zur Großwasserstraße ausgebaut. Die (konfessionsfreie) Simultanschule fand Einzug, die Kunstakademie (1854) und die Technische Hochschule (1864/65) wurden in Karlsruhe gegründet, die Universitäten in Freiburg und Heidelberg wurden ausgebaut, das erste Mädchengymnasium (1893) in Karlsruhe wurde gegründet, die ersten Frauen studierten ab 1900. Zwar nahm der Großherzog an der Reichsgründung Anteil - stand jedoch der Innenpolitik Bismarcks kritisch gegenüber. Friedrich II.. war von 1907 bis 1918 der letzte Großherzog von Baden. Nach seiner erzwungenen Abdankung am 2.11.1918 bildete sich der Freistaat Baden. An der Spitze des Staates stand der Staatspräsident,

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