Ausgabe 2 Sommer 2012 - ev. Feierabendhaus Schwelm

feierabendhaus.schwelm.de

Ausgabe 2 Sommer 2012 - ev. Feierabendhaus Schwelm

Feierabend-Post

Ausgabe 2 Sommer 2012


Feierabend-Post

Inhalt 2. Ausgabe Sommer 2012

Aktuelles aus der Heimleitung Seite 3 – 4

Berichterstattung Ergebnisse Pflegestudie Seite 5 – 7

Ihr Mittagessen im / vom Ev. Feierabendhaus Seite 7

Vom Wert der Pflege 2. Teil Seite 8 -11

Warum eigentlich kein Doppelzimmer Seite 12 – 13

Fortbildungen Seite 14

Wir konnten begrüßen Seite 15

Geburtstage Seite 16 – 19

Wir stellen vor Seite 20 – 21

Wir gratulieren Seite 22 – 23

Rückblicke Seite 24 – 28

Drei neue Kollegen Seite 29

Pressestimmen Seite 30 - 31

Wichtige Termine Seite 32 – 35

Glückliche Wellis Seite 36 – 37

Vier kleine Clowns Seite 38

Kreuzworträtsel Seite 39

Regelmäßige Veranstaltungen Seite 40 – 43

Die Nachtigall Seite 44

Wir mussten Abschied nehmen Seite 45

Andacht Seite 46 - 47

Die Feierabend-Post ist die Heimzeitung für das Evgl. Feierabendhaus in

Schwelm. Sie erscheint vierteljährlich und wird kostenlos an alle

Bewohner, Angehörige, Mitarbeiter und Freunde des Feierabendhauses

verteilt.

Redaktion und Verantwortung:

Gabriela Kesten, Inge Graf und Joachim Riedel.

Besuchen Sie uns im Internet:

www.feierabendhaus-schwelm.de

Die nächste Ausgabe der Feierabendpost

erscheint zum Herbstanfang

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Liebe Bewohnerinnen und

Bewohner,

liebe Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter,

liebe Freunde und Förderer

des Feierabendhauses,

der MDK führte am 19. und 20. März 2012 eine

Qualitätsprüfung im Ev. Feierabendhaus durch. Das

Gesamtergebnis hat die Note 1,4 (sehr gut).

Wir danken den Bewohnerinnen und Bewohnern für ihre

sehr gute Bewertung. Ihre Bewertung ist uns wichtig, weil

sie im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen und es auf ihre

Lebensqualität ankommt. Ihre Bewertung bestärkt uns und

spornt uns an, weiter an Verbesserungen für sie zu

arbeiten.

Neben unseren Bewohnerinnen und Bewohnern hat uns

auch der MDK Noten gegeben. Diese Noten bilden die

stichprobenhafte Einschätzung unserer Arbeit der Prüfer

am Prüfungstag ab. Sie stützen sich größtenteils auf

unsere Dokumentation und bewerten damit deren

Qualität. Obwohl das eigentlich nicht der Absicht des

Gesetzgebers entspricht, Ergebnisqualität abzubilden,

freuen wir uns, dass wir auch hier ein sehr gutes Ergebnis

erreichen konnten.

Die Mitarbeiterinnen des MDK, denen wir für die

angenehme Zusammenarbeit während der Prüfung

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danken, haben im Rahmen ihrer auch beratenden

Funktion sinnvolle Empfehlungen in einzelnen Bereichen,

in denen es Verbesserungspotential gibt, gegeben. Diese

Anregungen und Hinweise nehmen wir gerne auf um sie

umzusetzen.

Dank gebührt auch allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

des Feierabendhauses für ihren hohen Arbeitseinsatz und

ihre tatkräftige Unterstützung. Wir werden diese gute

Benotung als zusätzliche Motivation für alle weiteren

Tätigkeiten nutzen.

Das Sommerfest feierten wir am 2. Juni gemeinsam mit

unseren Nachbarn vom Familienzentrum „Arche“. Am 23.

Juni findet die 3. Schwelmer Senioren- und Pflegemesse

auf dem Bürgerplatz statt. Wir präsentierten uns dort mit

einem Informationstand. Am 21. August ist ein

Bewohnerausflug auf Wunsch des Beirats zum Schloss

Benrath in Düsseldorf am Rhein geplant. Das Heimatfest

steht vom 31. August bis 4. September unter dem Motto

"Ümme dropp, de Stadt stoatt Kopp". Der Festzug endet

sonntags wieder am Feierabendhaus, wo er sich auflöst.

Wir wünschen Ihnen nun viel Vergnügen beim Lesen Ihrer

neuen Feierabendpost mit vielen interessanten Themen

rund ums Feierabendhaus und einen schönen Sommer.

Es grüßt Sie herzlich Ihr

Joachim Riedel

Heimleiter

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Berichterstattung über die Ergebnisse der Pflegestudie

am Rande der Falschmeldung

Ulrich Christofczik kritisiert die undifferenzierte öffentliche

Diskussion über die Qualität der Pflege

"Die Qualität der Pflege in Pflegeheimen und ambulanten

Pflegediensten hat sich verbessert", heißt es in einer gemeinsamen

Erklärung der Spitzenverbände der Medizinischen Dienste (MDS)

und der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Grundlage der

Erklärung ist der 3. Pflege-Qualitätsbericht des Medizinischen

Dienstes. "Jeder fünfte Heimbewohner eingesperrt - die Kassen

schlagen Alarm" heißt es dagegen in aktuellen Medienberichten.

Ulrich Christofczik,

Geschäftsbereichsleiter bei

der Diakonie Rheinland-

Westfalen-Lippe (RWL) und

früher selbst Leiter eines

Altenheims, reibt sich

verwundert die Augen:

"Reden hier wirklich alle von

der selben Studie?".

"Was ist der Sinn einer so unsachlichen und irreführenden

Berichterstattung über eine Studie, die der Qualität der Pflege doch

gerade eine sehr positive Entwicklung bescheinigt?" fragt

Christofczik. "Die Kassen schlagen Alarm" (Spiegel Online) gleiche

einer Falschmeldung. Tatsächlich äußerten sich die Vertreter von

MDS und GKV bei der Vorstellung der Studie am Montag in Berlin

ganz anders als in vielen Medien dargestellt.

"In einigen zentralen Bereichen haben wir bereits einen besseren

Qualitätsstandard erreicht. Den gilt es zu sichern und weiter

auszubauen", fasste der Fachgebietsleiter Qualitätsmanagement

Pflege des MDS, Jürgen Brüggemann, die Ergebnisse zusammen.

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Gernot Kiefer, Vorstand des GKV-Spitzenverbandes, erklärte, es

gebe nach wie vor viel zu tun, aber: "Die Pflegebedürftigen werden

heute besser versorgt als noch vor einigen Jahren."

"Fast der Hälfte aller Heimbewohner droht das Wundliegen" heißt

es im Bericht von Spiegel Online. "Aus der Schlagzeile entsteht der

Eindruck, dass diese Zahl eine Folge unsachgemäßer Pflege sei",

stellt Ulrich Christofczik fest. Dabei beschreibe diese Zahl zunächst

nur das objektive Erkrankungsrisiko in Hinblick auf den

Allgemeinzustand eines Bewohners. "Die fachliche Kompetenz des

Pflegepersonals besteht ja gerade darin, das objektive Risiko von

Menschen mit Pflegebedarf realistisch zu diagnostizieren - und

dann die Pflege so zu gestalten, dass dieses Risiko nicht eintritt."

Bei den Prüfungen durch den Medizinischen Dienst wurden im

Durchschnitt bei 4,4 Prozent alle Bewohnerinnen und Bewohner ein

Dekubitus festgestellt. Christofczik: "In diesem Bereich sind aber

weitere Fortschritte nötig." Ziel sei es, dass in der Pflege Dekubitus

vollständig vermieden werden könne.

"Die oftmals unfaire Berichterstattung in den Medien macht

Verantwortungsträger zunehmend ratlos und frustriert die

Mitarbeitenden in der Pflege und macht sie wütend", beobachtet

Ulrich Christofczik. Die öffentliche Diskussion über das Thema

Pflege sei oft zu undifferenziert. Viel zu leichtfertig werde dabei

oftmals einer dämonisierten professionellen Pflege die vermeintliche

Idylle der Pflege durch Angehörige entgegengestellt. Dabei gebe es

besonders im häuslichen Bereich schwierige Situationen. Deshalb

sei gerade auch für pflegende Angehörige eine professionelle

Unterstützung notwendig.

Hintergrund:

Der Bericht des MDS umfasst 191 Seiten. Die Ergebnisse basieren

auf Untersuchungen des Pflegezustands von rund 62 000

Pflegeheimbewohnern sowie von rund 45 000 Pflegebedürftigen,

die von ambulanten Pflegediensten betreut wurden.

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Die Daten zeigen einen positiven Trend in den meisten der

erhobenen Qualitätsbereichen im Zeitraum von 2007 bis 2010.

In den übrigen Bereichen ist der Qualitätsgrad den Daten zufolge

auf gleichem Niveau geblieben, so bei der wichtigen

Dekubitusprophylaxe: "Im Vergleich zum Bericht aus dem Jahr 2007

ist der Erfüllungsgrad gleich geblieben", heißt es in einer

Zusammenfassung der Ergebnisse des Spitzverbands der

Medizinischen Dienste.

Die Medizinischen Dienste prüfen nach dem

Pflegetransparenzgesetz die Qualität der stationären und

ambulanten Altenpflege in ganz Deutschland.

Weitere Meldungen zum Thema:

http://www.diakonie-rwl.de/altenhilfe

Pressemeldung des MDS mit dem 3. Pflegequalitätsbericht im

Volltext: http://www.mds-ev.de/3920.htm

Quelle: Pressemitteilung der Diakonie Rheinland-Westfalen-

Lippe vom 25. April 2012

Ihr Mittagessen im / vom Ev. Feierabendhaus

Sie können aus drei abwechslungsreichen und den

Ernährungsbedürfnissen älterer Menschen angepassten Menüs

auswählen. Die Auslieferung erfolgt an allen Wochentagen (auch

am Wochenende und an Feiertagen).

Bei Anlieferung beträgt der Preis für ein Mittagessen 5,96 €. Wenn

Sie Ihr Mittagessen gemeinsam mit unseren Bewohnern in

angenehmer Atmosphäre im Speiseraum des Feierabendhauses

einnehmen möchten, entfallen die Kosten für die Anlieferung und

sie zahlen nur 5,46 €.

Anfragen und Bestellungen nimmt die Küche des Ev.

Feierabendhauses unter Tel.-Nr. 02336 9250 an.

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Vom Wert der Pflege – Wir sind es W€RT Teil 2

Unser Deutscher Evangelischer Verband für Altenarbeit und Pflege

e.V. (kurz: DEVAP) mit Sitz in Berlin stellt mit seinen Forderungen

„Vom Wert der Pflege – Wir sind es W€RT“ die Weichen für die

Zukunft der Pflege. In dem Forderungskatalog ist aufgelistet, was

aus der Sicht der Praxis zu tun ist, um Verbesserungen für

pflegebedürftige Menschen zu erreichen. Mit konkreten fachlichen

Vorschlägen bringt sich der DEVAP in den politischen

Diskussionsprozess ein, um diesen zu befördern und zu einem

schnelleren Reformergebnis beizutragen.

Die DEVAP Forderungen „Vom Wert der Pflege – wir sind es W€rt“

Nr. 1-3 konnten Sie in der letzten Ausgabe nachlesen.

Die DEVAP Forderungen „Vom Wert der Pflege – wir sind es W€rt“

Nr. 4-7 können Sie in dieser Ausgabe nachlesen.

Die DEVAP Forderung „Vom Wert der Pflege – wir sind es W€rt“ Nr.

8 können Sie in der nächsten Ausgabe nachlesen.

4. Regelung und Finanzierung einer angemessenen

Personalausstattung

Bereits heute sind die Arbeitsbedingungen in der Pflege oft durch

hohe körperliche und psychische Belastungen, Zeitdruck und

ungünstige Arbeitszeiten charakterisiert. Diese verstärken sich mit

einer zunehmend knappen Personaldecke. Um ungünstige

Arbeitsbedingungen nicht zu manifestieren und um auch in Zukunft

die wachsende Zahl von pflegebedürftigen Menschen in

Pflegeeinrichtungen angemessen versorgen zu können, sind die

Einrichtungen mit ausreichend Personal auszustatten.

Die Personalausstattung ist gezielter den Erfordernissen in den

Einrichtungen anzupassen, indem nicht nur die derzeitigen

Pflegeeinstufungen und Pflegestufenverteilungen als Maßstab

gelten, sondern der tatsächliche Hilfe- und Betreuungsbedarf des

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Pflegebedürftigen berücksichtigt wird. Der notwendige

Mitarbeitereinsatz und ein Fachkräftemix sind an die jeweiligen

Hilfe- und Betreuungsbedarfe der Pflegebedürftigen anzupassen.

Multiprofessionelle Teams können den komplexen

Herausforderungen besser gerecht werden und können die

Belastung gemeinsam besser verkraften. Der DEVAP fordert die

Refinanzierung der tatsächlichen Personalkosten durch die

Pflegesätze, damit die tarifgerechte Vergütung nicht zu einer

dauerhaften Deckungslücke der Einrichtungen führt!

5. Änderung des gesetzlichen Rahmens, um eine tarifgerechte

Entlohnung der Mitarbeitenden sicherstellen zu können

Die geforderte Personalausstattung allein reicht nicht aus. Gute

Pflege hat ihren Preis. Fachkräfte müssen ihre Anerkennung

insbesondere auch durch eine angemessene Vergütung erfahren.

Ein Entlohnungssystem muss insbesondere auch das Maß von

Verantwortung, den individuellen Einsatz und die

Leistungsbereitschaft von Mitarbeitenden abbilden. Die Bezahlung

einer examinierten Fachkraft, vor allem bei Alleinverdienern, muss

ausreichen, um die Versorgung einer Familie dauerhaft zu

ermöglichen.

Eine auskömmliche Entlohnung in der Pflege ist wichtig, um das

Image des Pflegeberufs zu verbessern. Denn nicht zuletzt aufgrund

des zunehmenden Fachkräftebedarfs in der Pflege gilt es, das

Ansehen des Berufes aufzuwerten. Dabei ist das Lohnniveau ein

entscheidender Faktor für die Attraktivität und den

gesellschaftlichen Stellenwert eines Berufsbildes. Eine tarifgerechte

Vergütung ist Grundvoraussetzung zur Sicherung von Qualität.

Der DEVAP fordert, dass die Personalkosten aus einer tariflichen

und ortsüblichen Entlohnung in voller Höhe in den

Vergütungsverhandlungen von den Kostenträgern anerkannt

werden. Solange dies nicht gewährleistet ist, wird es für die

Pflegekräfte keine angemessene Vergütung, keine verlässlichen

Personalschlüssel und somit keine tragbaren Arbeitsbedingungen

mit positiven Auswirkungen auf die Pflegebedürftigen geben.

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6. Qualifizierte Aus-, Fort- und Weiterbildung der

Mitarbeitenden auf einer ausreichenden finanziellen Grundlage

Den Wettbewerb um Pflegekräfte können wir nur mit neuen,

attraktiven Ausbildungsprofilen (Fachberufe und Studium)

gewinnen, die differenzierte Karrierewege zulassen. Dazu sind die

für die Pflege und ihre Weiterentwicklung notwendigen verlässlichen

und gesicherten Aus-, Fort-, Weiterbildungs- und

Qualifizierungsbedingungen zu entwickeln. Vor allem ist eine

generalistische Ausbildung zu konzipieren, die sich an den

strukturellen Veränderungen im Pflegebereich ausrichtet und ein

gesundheits- und ressourcenorientiertes Pflegeverständnis fördert.

Die generalistische Ausbildung ermöglicht einen direkten

beruflichen Einstieg in alle Tätigkeitsfelder des Gesundheits- und

Pflegewesens.

Für eine anspruchsvolle und fundierte Ausbildung ist eine stabile

und verlässliche Finanzierung erforderlich, die allen Beteiligten

Raum für die Ausgestaltung und Entwicklung einer hochwertigen

Aus-, Fort-, Weiterbildungs- und Qualifizierungsqualität gibt. Eine

gesetzlich geregelte und vollständige Refinanzierung aller

Ausbildungskosten, bei der alle, die von der Ausbildung profitieren,

beteiligt und mit dem gleichen Faktor belastet sind, ist dazu ebenso

unerlässlich wie angemessene Finanzierungssysteme zur

Weiterentwicklung der Kompetenzen der Mitarbeitenden.

7. Entbürokratisierung der Pflege, damit die Mitarbeitenden

mehr Zeit für den Menschen haben

Für die Qualitätsentwicklung in der Pflege ist es erforderlich, dass

so viele Leistungen wie möglich bei den Bewohnern ankommen und

bei den Pflegekräften der administrative Teil der Arbeit nicht

überwiegt. Es muss geprüft werden, ob die Anforderungen an die

Pflegedokumentation angemessen sind oder ob diese zum Teil

entbehrlich ist.

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Darüber hinaus unterliegen Pflegeeinrichtungen einer Vielzahl von

öffentlich-rechtlichen Prüfungen von der Heimaufsicht über den

Medizinischen Dienst der Pflegekassen und die Überprüfung der

Hygiene bis hin zum Brand- und Arbeitsschutz. Um den hohen

bürokratischen Aufwand auf allen Seiten zu verringern, muss die

Zusammenarbeit zwischen Heimaufsicht und MDK verbindlich

geregelt werden.

Antrags- und Genehmigungsverfahren auf gesetzliche Leistungen

im Sozialgesetzbuch (SGB) XI und im SGB V stellen insbesondere

für die gesetzlich Versicherten, aber auch für die Leistungserbringer

hohe bürokratische Hürden dar.

Im Beschluss des Bundeskabinetts vom 27.01.2010 wurden sechs

Bürokratieabbauprojekte der Bundesregierung benannt, in denen

bis Ende 2011 der gesamte messbare Erfüllungsaufwand

darzustellen und Möglichkeiten zur Entlastung aufzuzeigen sind.

Ziel ist eine Nettoentlastung von 25 Prozent. Der DEVAP fordert

eine zügige Umsetzung dieser Projekte.

Quelle und weitere Informationen:

www.devap.de;

DEVAP impuls 3/11

http://www.devap.info/fileadmin/user_upload/dateien/impulse/20

11/devap_impuls_3_11.pdf .

J. Riedel

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Warum eigentlich kein Doppelzimmer?

Seit vielen Jahren ist es selbstverständlich - der Wunsch und die

Nachfrage nach einem Einzelzimmer im Alten- und Pflegeheim – im

neuen zu Hause. Seit einigen Jahren haben die Einrichtungen der

stationären Altenpflege die Verpflichtung bis zum Jahr 2018

mindestens 80% der Plätze in Einzelzimmern anzubieten.

In vielen Einrichtungen gibt es darum keine Möglichkeit mehr, ein

Doppelzimmer zu beziehen. Wir haben uns bei unseren

Umbaumaßnahmen in den vergangenen Jahren jedoch dafür

entschieden, nach wie vor Doppelzimmer anzubieten – denn: die

Vorteile eines solchen Zimmers liegen auf der Hand – es ist bei

weitem nicht nur die Preis-Differenz von z.Z. 3,00 €/Tag.

Partner oder Freunde müssen sich nicht trennen, wenn der Umzug

in ein Seniorenheim notwendig wird. Das Leben in einem

Doppelzimmer garantiert in der Regel, dass das Gefühl der

Einsamkeit und der Angst vor dem Alleinsein schneller überwunden

werden kann bzw. gar nicht erst auftritt.

Der tägliche Kontakt und die Gespräche -nicht nur mit Mitarbeitern-

sind vor allem für Bewohner, die das Bett nicht mehr verlassen

können, sehr wichtig. Denn: der Besuch des einen Bewohners ist

häufig auch der Besuch des zweiten Bewohners. Und auch bei

Zimmergemeinschaften, die sich vor dem Heimeinzug nicht kannten

entstehen so oft enge Bindungen bis hinein in die Familien.

Unsere Doppelzimmer sind zwischen 30 m² und 32 m² groß und

verfügen über eine eigene Nasszelle mit Dusche und

höhenverstellbarer WC-Anlage.

Die Zimmer sind rollstuhlgerecht nach DIN, so dass großzügige

Bewegungsflächen zur Verfügung stehen. Sie sind mit einem

Vorhang versehen, mit dem bei Bedarf die Intim- und Privatsphäre

individuell gewahrt werden kann.

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Die Zimmer sind mit einem Kleiderschrank sowie Nachttisch mit

abschließbaren Schubladen oder Fächern und einem elektrisch

verstellbaren Pflegebett eingerichtet. Bei Bedarf kann ein

Sturzprophylaxe-Bett zur Verfügung gestellt werden.

Die Gestaltung der Bewohnerzimmer z.B. mit eigenen Möbeln,

persönlichen Gegenständen und Erinnerungsstücken sowie die

Entscheidung über ihre Platzierung ist möglich und erwünscht.

Dadurch wird der Umzug aus der eigenen Wohnung oder aus dem

eigenen Haus einfacher und angenehmer.

Alle Zimmer sind mit Telefonanschluss, Hausnotrufanlage, Radio-

und Kabelanschluss ausgestattet. Über den Telefonanschluss ist

auch ein Internet-Zugang möglich.

Die Rufanlage ist von verschiedenen Bereichen des Zimmers und

der Nasszelle erreichbar. Den Bewohnern stehen persönliche

Briefkästen zur Verfügung.

In Krisen- und Abschiedssituationen stehen Ausweichzimmer zur

Verfügung.

Wenn Sie die Vorteile des Doppelzimmers nutzen möchten, aber

nicht zu zweit einziehen – wir respektieren Ihre Wünsche und

versuchen natürlich, darauf zu achten, dass Ihr Mitbewohner zu

Ihnen passt.

Inge Graf

Verwaltungsleiterin

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Fortbildungen im 3. Quartal 2012

Der Fortbildungsplan enthält sowohl Veranstaltungen, die nur für

einen bestimmten Mitarbeiterkreis des Ev. Feierabendhauses

vorgesehen sind als auch offene Veranstaltungen, zu denen

ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Angehörige

und Betreuer herzlich eingeladen sind.

Montag, 10. September 2012; 13.00 Uhr bis 14.00 Uhr

Vorstellung des Standards „Scabies“

Teilnehmer: alle Mitarbeiter

Hygienebeauftragte

Donnerstag, 13. September 2012; 13.00 Uhr bis 14.30 Uhr

Schmerzen und Schmerzmittel im Alter

Teilnehmer: alle Mitarbeiter

Frau Schmidt, Apothekerin

Donnerstag, 20 September 2012; 19.00 Uhr bis 20.00 Uhr

Bluthochdruck- tut nicht weh und warum muss behandelt werden?

Teilnehmer: offene Veranstaltung

Frau Schmidt, Apothekerin

Frau Riedel, Leiterin des So

Wenn du vergnügt sein willst,

umgib dich mit Freunden,

wenn du glücklich sein willst,

umgib dich mit Blumen.

Weisheit aus Japan

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Wir gratulieren folgenden Mitarbeitern recht herzlich

zu ihrem Dienstjubiläum:

Frau Petra Warsen 01.07.1992 Küche 20 Jahre

Herr Jens Gailus 29.07.2002 Mahlzeitendienst 10 Jahre

Frau Claudia Grossklaus 01.09.2002 Pflegebereich 1 10 Jahre

Von Gottes Hand geführt -

kann es noch Größ´res geben ?

Dem aller Ruhm gebührt,

schenkt täglich uns das Leben.

Er öffnet uns aufs neu

des Lebensjahres Tür.

Umwandelbare Treu´

die uns trägt für und für !

Käthe Walter

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Mein Name ist Susanne Fries.

Ich bin 48 Jahre alt, habe zwei

Söhne (24 und 22 Jahre) und

wohne in Schwelm.

Einige Kollegen und Bewohner

kennen mich bestimmt schon, da

ich seit Juli 2011 an der

Rezeption des Ev. Feierabendhauses

tätig bin.

Ab dem 01.06.2012 werde ich

zusätzlich in der Hausreinigung

beschäftigt sein. Auf diesen

neuen Aufgabenbereich und auf

weiterhin gute Zusammenarbeit

freue ich mich.

Mein Name ist Branka Mlinaric.

Ich bin 27 Jahre jung, verheiratet

und habe 2 Kinder. Ich lebe seit 8

Jahren in Deutschland. Vor 3

Jahren bin ich mit meiner Familie

von Gevelsberg nach Ennepetal

gezogen.

Viele von Ihnen werden mich

kennen, da ich seit einem Jahr als

Service-Kraft im Café des Ev.

Feierabendhauses arbeite.

Aufgewachsen bin ich in Bihac

(Bosnien und Herzegowina) Dort

habe ich eine Medizinschule

besucht, die ich mit Erfolg

abgeschlossen habe.

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Danach habe ich als Krankenschwester in einem Städtischen

Krankenhaus gearbeitet.

Leider wird meine Ausbildung in Deutschland nicht anerkannt.

Umso mehr freue ich mich, dass ich seit dem 01.06.2012 als

Altenpflegehilfskraft im Nachtdienst des Feierabendhauses arbeiten

kann.

Mein Name ist Annette Wirges.

Am 1. April habe ich meine

Ausbildung zur ex. Altenpflegerin

begonnen. Ich bin 48 Jahre alt

und wohne mit meiner Familie in

Ennepetal-Voerde.

Geboren bin ich in Wattenscheid,

mitten im Ruhrpott. Viele Jahre

habe ich als Küsterin gearbeitet;

zunächst in Bochum an der

Pauluskirche und danach in

Ennepetal-Voerde an der

Johanniskirche.

Seit meiner diakonischtheologischen

Ausbildung bin ich

Diakonisse und gehöre zum

Wittener Mutterhaus. Dort in

Witten am Fachseminar für Altenpflege mache ich auch den

schulischen Teil meiner Ausbildung.

Ich habe viel Freude daran, hier bei Ihnen im Feierabendhaus zu

lernen und zu arbeiten. In meiner Freizeit versuche ich möglichst oft

in Gottes schöner Natur mit unserem Schäferhundmix Rex

unterwegs zu sein. Unser Hund bringt auch bei Regen

Sonnenschein in unsere Familie – und natürlich auch den einen

oder anderen Pfotenabdruck auf unserem Fußboden.

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Na endlich, unser „Junggeselle“ wurde geheiratet!

Am 07. April gaben sich

Daniel Germis (Altenpfleger

im Pflegebereich

2) und seine Anna im

Schloss Martfeld das Ja-

Wort. Und sie kehrten zum

Fototermin an den Ort

zurück, an dem sie sich

Ende letzten Jahres

kennengelernt haben: ins

Ev. Feierabendhaus. Anna

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Germis war seinerzeit als

Mitarbeiterin einer Zeitarbeitsfirma

bei uns

eingesetzt.

Herzliche Glückwünsche

und Gottes Segen


Herzliche Glück- und Segenswünsche auch an Denis und Marika

Carlsen (geborene Flemming), die am 14. April 2012 in der

Christuskirche in Schwelm geheiratet haben.

Marika arbeitet als Altenpflegeschülerin im Pflegebereich 2 und wird

im Sommer 2012 ihr Examen als Altenpflegerin ablegen.

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Schlagerrevue mit Marina Kirsten

Mit alten und neuen Schlagern, von Marlene Dietrich bis Andrea

Berg, brachte die Sängerin Marina Kirsten so richtig Schwung in

den Saal. Vergessen

waren plötzlich alle

„Wehwehchen“ und die

Kräfte reichten sogar

noch für eine Polonaise

durch den Saal…

…und

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mit hoch gestreckten

Händen „bis zum

Himmel“.


Frühjahrs- und Sommermodenschau

Zum 1. Mal führte die Firma Senior Shop am 13. April einen

Modeverkauf in unserem Haus durch. Natürlich gehört es dazu,

dass man sich einen Teil der Kleidungsstücke vorher bei einer

Modenschau ansehen kann. Und wie sollte eine Modenschau

zustande kommen, wenn wir nicht unsere Bewohnerinnen hätten,

die sich als „Mannequins“ zur Verfügung stellen. Vielen Dank!!!

Denn erst die gute und gekonnte Darbietung macht Lust auf

einen Kauf. Wenn man sich dann hinterher auch noch selbst

darin gefällt, was will man mehr???

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Sommerfest 2012

Nach einigen Sommerfesten, die wir in den letzten Jahren leider

bei schlechtem Wetter feiern mussten, konnten wir in diesem

Jahr endlich mal wieder die Sonne begrüßen. Obwohl zum

Wochenbeginn die Wetterprognose noch nicht so gut war, legten

wir all unsere Hoffnungen in die 2. Wochenhälfte. Und

tatsächlich…, wenn Engel reisen oder „feiern“, lacht der Himmel.

Musikalisch

begrüßt

wurden wir

vom Leierkastenmann

„Bernd“

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Platzkonzert

mit dem

Schwelmer

Akkordeon

Club 67 e.V.


Die Country-Freunde-EN unter der Leitung von Frau Birgit

Sondermann brachten uns mit Musik und Tanz im Rhythmus der

Countrymusik auf Trab.

Viele Bewohner und Gäste waren bei diesem sonnigen Wetter

erschienen um zuzuhören, Applaus zu spenden und sich rundum

einen schönen Nachmittag zu machen.

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Das ganze Geschehen mal aus der „Vogelperspektive“

betrachtet.

Natürlich wurde auch für das leibliche Wohl gesorgt. Es gab

Eintopf, Leckeres vom Grill, Waffeln und auf dem Gelände vom

Familienzentrum „Die Arche“ selbstgebackenen Kuchen und,

und, und…

Wie die Jahre

zuvor haben

wir wieder gemeinsamgefeiert.

Alt und

Jung hatten

ihren Spaß.

Der Ev. SingkreisMöllenkotten,

unter

der Leitung

von Herrn

Figge, bildete

mit einer

kleinen Andacht von Pastor Bracklo den Festabschluss. Allen

haupt- u. ehrenamtlichen Helfern, sowie Angehörigen, ein großes

„Dankeschön“ für die tatkräftige Unterstützung. Ach, übrigens

auch an den „Wettermann“, für die gelungene Wettervorhersage.

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Drei neue Kollegen

Auf meinen Wegen durchs Haus um als

Mitarbeiter der Haustechnik Aufträge zu

erledigen, ist mir aufgefallen, dass im

Feierabendhaus scheinbar 3 neue

Kollegen arbeiten!

Stell ich die Frage, worum es bei

Arbeits-Aufträgen konkret geht, dann

treffe ich den Kollegen Nr. 1 der mir

antwortet: “Dazu kann ich nichts sagen!“

Nun kommt Kollege Nr. 2, der mir Antwortet gibt: “Weiß ich nicht!“

Kollege Nr. 3 kommt hinzu und antwortet: „Ich war gestern nicht

da!“

Da denk’ ich mir doch: seltsam, es gibt doch Übergaben und

Dokumentationen, vor allem gibt es doch Gespräche unter den

Kollegen!?

Ach ja eines noch, die 3 obengenannten Kollegen hatten später

noch ein Gespräch mit dem Kollegen Nr. 4: „Das sind berufsfremde

Aufgaben, nämlich:

„Kannst du mal eben?“

„Bin ich nicht für zuständig!“

Dies ist ein kleiner „Anstoß“.

Euer

Matthias

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WR

13.4.12

- 30 -


WR vom

05.06.12

- 31 -


Wichtige Termine

Was?

Wann? Wo?

Geburtstagskaffeetrinken für Bewohner,

die im April, Mai oder Juni Geburtstag hatten

Dienstag, 03. Juli 2012, 15.00 Uhr im Café

Vorleserunden

Der Förderverein

der Stadtbibliothek lädt ein

Donnerstag, 12. Juli 2012,15.30 Uhr Gruppenraum 3

Donnerstag, 09.August 2012,15.30 Uhr Gruppenraum 3

Donnerstag, 13.September 2012, 15.30 Uhr Gruppenraum 3

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3. Schwelmer Senioren- und Pflegemesse

Am Samstag, dem 23. Juni, findet von 9 bis 14 Uhr die 3.

Schwelmer Senioren- und Pflegemesse rund um den Bürgerplatz

unter dem Motto „Hilfen, Helfen, Handeln“ statt. Sie wurde initiiert

und auch mitorganisiert vom Forum „Hilfe und Pflege im Alter“.

Dieser Informationstag soll älteren Menschen und ihren

Angehörigen sowie Menschen mit Behinderungen oder

Pflegebedürftigkeit die Möglichkeit geben, sich über das

vorhandene Schwelmer Hilfsangebot zu informieren.

Die Seniorenmesse bietet unterschiedlichen Dienstleistern die

Gelegenheit, ihre Angebote für ältere Menschen und Menschen mit

Behinderung vor- und auszustellen: Ob Apotheke oder

Physiotherapie, ambulanter Pflegedienst oder stationäre

Einrichtung, Sanitätshaus, Podologe oder Reisebüro, örtliche

Vereine, Selbsthilfegruppen, Verbände und andere Institutionen:

Hier können sich viele unterschiedliche Anbieter beteiligen und

präsentieren.

Besuchen Sie den Stand des Ev. Feierabendhauses Schwelm

Feierabendhaus öffnet am 4.8.12 seine Türen

In den vergangenen Jahren wurde das Feierabendhaus der

Evangelischen Kirchengemeinde Schwelm, Döinghauser Str. 23,

umfangreich modernisiert und mit einem Farb- und Lichtkonzept

entsprechend den Empfehlungen des Kuratoriums Deutsche

Altenhilfe ausgestattet. Alle Zimmer sind rollstuhlgerecht und

verfügen über eine eigene Nasszelle mit höhenverstellbarer Toilette.

Die Gestaltung mit eigenen Möbeln und persönlichen

Gegenständen ist möglich. Interessierte Mitbürger haben die

Möglichkeit, sich am Samstag, den 4. August 2012 bei einer

Hausführung zu informieren. Sie beginnt um 11.00 Uhr und dauert

ca. 1 Stunde. Anschließend sind die Besucher zum Eintopfessen

eingeladen.

Um telefonische Anmeldung unter 02336-9250 wird gebeten.

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Wichtige Termine

Was?

Wann? Wo?

Großer Bewohnerausflug

zum

Schloss Benrath

in Düsseldorf am Rhein

am

Dienstag, 21. August 2012

Die genauen Abfahrtzeiten werden noch bekannt gegeben

Heimatfest

Das Heimatfest steht vom 31. August bis 4. September

unter dem Motto "Ümme dropp, de Stadt stoatt Kopp".

Am Freitag, den 31. August besuchen wir den

Heimatfestnachmittag.

Am Sonntag, den 2. September um 13.00 Uhr startet der

Festzug und erreicht gegen ca. 15.00 Uhr das

Feierabendhaus, wo er sich auflöst.

Außerdem wird auch wieder ein Kirmesbummel geplant!

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Kreiskirchentag

Am 15. und 16. September 2012 findet der siebte Kreiskirchentag

des Evangelischen Kirchenkreises Schwelm im Haus Ennepetal

statt. Er steht unter dem Motto »Keiner lebt für sich allein«.

Auf dem Kreiskirchentag soll der Frage nachgegangen werden, wie

ein Miteinander der Generationen in Zukunft und vor allem auch in

unserer Kirche gelingen kann. Denn die demografische Entwicklung

in unserer Gesellschaft stellt auch die Evangelische Kirche vor neue

große Herausforderungen.

Besuchen Sie den Stand des Ev. Feierabendhauses Schwelm

beim „Markt der Möglichkeiten“ am Sa., 15.9.12 von 11.00 Uhr –

18.00 Uhr im Haus Ennepetal.

Bewohnerbeiratswahlen 2012

Zur Mitwirkung und Mitbestimmung der Bewohner des

Feierabendhauses in Angelegenheiten des Betriebs der

Betreuungseinrichtung wie Unterkunft, Betreuung,

Aufenthaltsbedingungen, Heimordnung, Verpflegung und

Freizeitgestaltung gemäß Paragraph 6 des Wohn- und

Teilhabegesetzes -WTG- in Verbindung mit Kapitel 1 der

Durchführungsverordnung ist wegen Ablauf der Amtszeit im

September ein neuer Bewohnerinnen- und Bewohnerbeirat zu

wählen, der aus 7 Personen bestehen muss. Zu diesem Zweck sind

spätestens 8 Wochen vorher 3 Bewohnerinnen- oder Bewohner als

Wahlausschuss vom Beirat zu bestellen, der die Wahl organisiert,

den Wahltermin festlegt und die Wahlvorschläge prüft, die

einzureichen sind.

Wenn sie daran interessiert sind, für dieses Amt zu

kandidieren, dann melden sie sich bitte beim Bewohnerbeirat

oder dem Sozialen Dienst.

- 35 -


Glückliche „Wellis“

Nachdem Wellensittiche

von Bewohnern und

Mitarbeitern in unseren

vorhandenen kleinen

Schwarm integriert wurden,

war die vorhandene Voliere

entschieden zu klein

geworden.

Ende letzten Jahres haben

wir deshalb beschlossen,

dass unsere „Wellis“ eine

ebenso schöne Voliere

bekommen sollen wie die

Kanarien im Obergeschoss

des Eingangsbereichs.


Auch das neue Zuhause für unsere Sittiche wurde auch von

Volierenbau Ebers aus Heiligenroth nach unseren Wünschen auf

Maß angefertigt.

Zum Frühlingsanfang ist die Bagage dann umgezogen und man

konnte den Vögeln die Überraschung über sooooo viel Platz und

sooooo viel Licht förmlich ansehen. Inzwischen hat jedes Tier im

neuen Zuhause einen Stammplatz und alle fühlen sich sichtlich (und

hörbar) wohl.

Auch bei den Bewohnern unseres Hauses findet die neue Volière

viel Zuspruch. Man hat jetzt ein weiteres Ziel bei den

Spaziergängen durchs Haus und man kann die Vögel viel besser

sehen und beobachten als früher.

Inge Graf

Verwaltungsleiterin

- 37 -


Vier kleine Clowns

Unsere kleine Voliere, in der die Wellensittiche gelebt haben war

schon fertig zum Verkauf als die Kolleginnen der Station 0 ihre

„Ansprüche“ geltend machten. Also wurde gemeinsam überlegt und

besprochen, welche Vögelchen denn der ideale Besatz wären und

wo der beste Standort ist.

Bewohnt wird der Käfig nun von zwei Kanarien aus „eigener

Produktion“ und von vier Zebrafinken. Da Zebrafinken sich überaus

fleißig vermehren haben wir

uns für eine reine „Männer-

WG“ entschieden. Die

kleinen erzählfreudigen

Clowns und die etwas

größeren Vettern (Kanarien)

machen den Bewohnern der

Station viel Freude.

- 38 -

Inge Graf

Verwaltungsleiterin


- 39 -


Montag bis Freitag

um 8.25 Uhr

Morgenandacht

und

Hinweise für den Tag

(im Speisesaal und über das Hausradio)

Montag bis Sonntag auf den Stationen

Gesellige

Runden

Bastelgruppen

Gedächtnis-

training

10-Minunten-

Aktivierung

Die Termine entnehmen Sie bitte

den Wochenplänen auf den Stationen

- 40 -

Hunde-

besuchsdienst

Vertellekes


Jeden 1. Montag im Monat

16.30 Uhr – 17.15 Uhr

Bibelstunde

im Gruppenraum 2 mit Pfarrer Bracklo

16.00 - 17.00 Uhr

Spaß mit Musik

im Gruppenraum 2 mit Frau Riedel

10.15 - 11.15 Uhr

Singen

im Speisesaal mit dem Sozialen Dienst

Jeden 2. Montag im Monat

15.30 Uhr – 17.00 Uhr

Malen und Klönen

im Gruppenraum 1 mit Frau Kuhl

- 41 -


15.30 - 16.30 Uhr

Gedächtnis spielend trainieren

im Gruppenraum 3 mit Frau Kesten

10.00 - 13.00 Uhr

Kochen

im Gruppenraum 1 mit Frau Wehnert

10.00 - 13.00 Uhr

Kochen

im Gruppenraum 1 mit Frau Wehnert

15.30 – 17.00 Uhr

Basteln

im Gruppenraum 1 mit Frau Gein

- 42 -


15.00 - 16.15 Uhr

Gesellschaftsspiele

im Gruppenraum 3 mit Frau Kesten

Samstag

10.00 - 11.00 Uhr

Gottesdienst in der Kapelle

10.00 - 10.45 Uhr

Sitzgymnastik

im Gruppenraum 2 mit Frau Raschick

16.00 Uhr

Katholischer Gottesdienst

in der Kapelle

- 43 -


Die Nachtigall

Das macht, es hat die Nachtigall

die ganze Nacht gesungen;

da sind von ihrem süßen Schall,

da sind in Hall und Widerhall

die Rosen aufgesprungen.

Sie war doch sonst ein wildes Blut;

nun geht sie tief in Sinnen,

trägt in der Hand den Sommerhut

und duldet still der Sonne Glut,

und weiß nicht, was beginnen.

Das macht, es hat die Nachtigall

die ganze Nacht gesungen:

da sind von ihrem süßen Schall,

da sind in Hall und Widerhall

die Rosen aufgesprungen

Theodor Storm

- 44 -


Liebe Bewohnerinnen und Bewohner!

Altsein, das überfällt dich, wenn du es am wenigsten erwartest.

Kürzlich machte mein 16-jähriger Sohn so gut wie untrainiert seine

erste längere Rennradtour mit mir - und was passierte? Er bot mir

Paroli und konnte mithalten, obwohl ich, da Sport zu meinem Alltag

gehört, schon viel mehr in diesem Jahr Rad gefahren war. Dass

mein Sohn ohne großes Training einfach so mitfuhr, war zuerst eine

für mich schwer zu ertragende Erkenntnis, aber dann stellte sich

schnell auch der Gedanke ein: Ist ja auch gut so. Das ist der Gang

der Dinge. Die jüngeren Generationen folgen nach und sind

leistungsstärker. Wenn ich mich mit ihnen messe oder mit meiner

früheren Leistungsfähigkeit, kann ich nur feststellen, dass ich immer

mehr abbaue. Aber etwas Stolz war auch dabei, über die Leistung

meines Sohnes – und dass er mit seinem „alten Vater“ Sport treibt.

Darüber hinaus bleibt die Freude an der Bewegung, auch wenn sie

eingeschränkter und kontrollierter wird. Schnell neigen wir

Menschen nämlich dazu, uns darüber zu definieren, was nicht mehr

so geht. Freilich: Manchmal muss ich mich heute dazu durchringen

oder von anderen animieren lassen, wenn ich der Meinung bin,

dass kann ich nicht oder nicht mehr. Da hatte ich z. B. mit ungefähr

gleichaltrigen Kollegen das große Vergnügen, im April gegen

Bundestagsabgeordnete in Berlin Fußball zu spielen. Laufen konnte

ich schon immer gut, aber mit Ball habe ich so meine

Schwierigkeiten. Ich durfte mitspielen, man gab mir das Gefühl,

gebraucht zu werden, die Beine schmerzten nachts so, dass ich

kaum in den Schlaf fand. Aber es war ein riesiger Spaß.

Freundschaftliche, respektvolle, unkomplizierte und sportliche

Begegnung. Was hätte ich verpasst, wenn ich nicht dabei gewesen

wäre.

In unserem Feierabendhaus erlebe ich, wie gut es tut, sich zum

Mitmachen einladen zu lassen. Ich denke an die verschiedenen

Angebote um Körper und Geist in Bewegung zu bringen. So

manche bleiben leider lieber in ihrem Zimmer. Aber wenn man dann

erst einmal den Schritt gewagt hat, mitzumachen, spürt man: Gut,

dass ich dabei bin/war.

- 46 -


Sportmediziner lehren schon seit langem, dass körperliches

Training auch einen positiven Einfluss auf die Leistungsfähigkeit

habe. Die Stimmung

werde verbessert

und dem altersbedingten

Verlust

von Neuronen

werde entgegen

gewirkt. Es sind

schon die kleinen

Aktivierungen der

Gliedmaßen, die gut

tun. Jeder hat da

unterschiedliche

Einschränkungen;

aber auch noch

viele Fähigkeiten.

Wie schön ist es für

einen selbst, das zu

entdecken und dann

auch zu spüren, wie

der Kopf freier wird.

Gymnastikgruppe im Feierabendhaus

im Rahmen der Sturzprophylaxe

Wie formulierte es die Mystikerin Theresa von Avila vor knapp 500

Jahren: „Tu deinem Körper Gutes, damit deine Seele Lust hat,

darin zu wohnen.“ Nur an Leistungssport hat sie dabei sicher nicht

gedacht. Es gilt die Möglichkeiten, die das Alter bietet, zu erkennen

und - so weit es geht - zu nutzen.

Gott befohlen

Ihr

F. Bracklo

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Sportmediziner lehren schon seit langem, dass körperliches

Training auch einen positiven Einfluss auf die Leistungsfähigkeit

habe. Die Stimmung

werde verbessert

und dem altersbedingten

Verlust

von Neuronen

werde entgegen

gewirkt. Es sind

schon die kleinen

Aktivierungen der

Gliedmaßen, die gut

tun. Jeder hat da

unterschiedliche

Einschränkungen;

aber auch noch

viele Fähigkeiten.

Wie schön ist es für

einen selbst, das zu

entdecken und dann

auch zu spüren, wie

der Kopf freier wird.

Gymnastikgruppe im Feierabendhaus

im Rahmen der Sturzprophylaxe

Wie formulierte es die Mystikerin Theresa von Avila vor knapp 500

Jahren: „Tu deinem Körper Gutes, damit deine Seele Lust hat,

darin zu wohnen.“ Nur an Leistungssport hat sie dabei sicher nicht

gedacht. Es gilt die Möglichkeiten, die das Alter bietet, zu erkennen

und - so weit es geht - zu nutzen.

Gott befohlen

Ihr

F. Bracklo

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