pdf-Dokument - Kantonsspital Obwalden, Sarnen

spital.sarnen.ch

pdf-Dokument - Kantonsspital Obwalden, Sarnen

KANTONSSPITAL OBWALDEN

FAKTEN UND ZAHLEN 2006


2

Nähe bedeutet Lebensqualität, gerade wenn es um das Wohl-

befinden, die Gesundung und die Gesundheit geht: die mensch-

liche Nähe, die geografische Nähe, die kulturelle Nähe, die

Nähe der geliebten Menschen.

Nähe in allen diesen Formen bietet das Kantonsspital Obwalden

seinen Patientinnen und Patienten, aber auch den Mitarbeiten-

den. Darin sehen wir neben allen medizinischen und pflegerischen

Leistungen eine zentrale Aufgabe unseres Spitals.

Die vorliegende Broschüre berichtet über unsere Tätigkeit und

unsere Erfolge im Jahre 2006. Wir freuen uns, wenn wir Ihnen

etwas von unserem Alltag vermitteln können und von unserem

Engagement für das Spital – und damit auch für Sie.

Ihr Kantonsspital Obwalden

VERTRAUT IST UNS, WAS UNS NAH IST.


I N H A LT Seite

KANTONSSPITAL OBWALDEN 4

KLINIKEN

Medizin 6

Chirurgie und Orthopädie 8

Gynäkologie und Geburtshilfe 10

Psychiatrie Obwalden/Nidwalden 12

KOMPETENZZENTREN

Anästhesie/Operationszentrum 14

Arztsekretariate 15

Aufwachraum und Tagesklinik 16

Intermediate Care 17

Medizinisches Labor 18

Notfallstation 19

Physiotherapie 20

Radiologie 21

Rettungsdienst 22

Seelsorge 23

Sozialberatung 24

LOGISTIK

Informatik 25

Ökonomie 26

Personal 27

Technik 28

Qualitätsmanagement 29

ZAHLEN

Bilanz 31

Erfolgsrechnung 32

Leistungszahlen 34

Who is who 36

3


4

KANTONSSPITAL OBWALDEN

GESUNDE ENTWICKLUNG, POSITIVE AUSSICHT

Die Bevölkerung des Kantons Obwalden steht zu ihrem «nahen

Spital», und das ohne Wenn und Aber. Dies hat eine repräsen-

tative Meinungsbefragung von rund 800 Personen quer durch alle

Altersklassen, Berufsgattungen und Nationalitäten gezeigt. Neben

der Nähe zum eigenen Spital wird vor allem die Kompetenz in

Diagnose, Therapie, Behandlung und Betreuung hoch eingeschätzt.

Das bestätigt unsere «Geschäftspolitik» und motiviert uns, in allen

Bereichen noch besser zu werden.

Ein schöner Vertrauensbeweis waren auch der Besucherandrang und das Interesse

am Tag der offenen Türen zum @50-jährigen Bestehen unseres Spitals. Ein

Vertrauensbeweis, den die Aufsichtskommission gerne zum Anlass nahm, die

ehemalige Wäscherei nach einer sanften Renovation als Kinderkrippe zur Verfügung

zu stellen. Betrieben wird das «Chinderhuis» vom Verein Kinderbetreuung

Obwalden.


NÄHE – MEINE KOLLEGINNEN,

DIE MICH VERSTEHEN.

Das Vertrauen in das Kantonsspital Obwalden lesen wir auch aus den Zahlen.

Die Anzahl stationärer Patientinnen und Patienten stieg 2006 um @7% auf 2’787,

jene der ambulanten Behandlungen um 7% auf @2’796. Ebenfalls bemerkenswert

ist die Zunahme bei den Privatpatienten. Deren Anteil stieg von @0 % auf @2 %.

Dank einer gesunder Basis und steigenden Patientenzahlen resultiert für 2006

erneut ein gutes Finanzergebnis. Da das Globalbudget nicht ausgeschöpft

werden musste, fliessen @,25 Millionen Franken an den Kanton zurück. Die detaillierten

Zahlen und relevanten Fakten finden sich ab Seite 30 dieses Berichts.

Der Wechsel auf Direktionsebene und in der Aufsichtskommission hat für einige

Unruhe und Spekulationen gesorgt. Das hat sowohl die Mitarbeitenden des

Spitals wie auch das nähere und weitere Umfeld stark belastet. Es ist nun Verpflichtung

und Auftrag der neuen Führungscrew, für Beruhigung zu sorgen und

eine weiterhin prosperierende Entwicklung des Spitals zu ermöglichen. Dies

zusammen mit den definierten Partnern im Sinne der Bevölkerung und im Rahmen

des genehmigten Gesundheitsgesetzes.

Mit einem zuversichtlichen Ausblick in die Zukunft danke ich allen Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern, Behörden und Partnern herzlich für die gute Arbeit

und die Unterstützung.

Stefan Würsch, Spitaldirektor a.i. und Präsident Aufsichtskommission

5


6

KLINIK MEDIZIN

INTERDISZIPLINÄRE ZUSAMMENARBEIT,

INTERKANTONALER AUSTAUSCH

Jeder soll das tun, was er am besten kann. Diese Konzentration

auf die Kernkompetenzen gilt auch im Gesundheitswesen. Das

Kantonsspital Obwalden setzt dieses Verständnis umfassend um,

so etwa in der Medizin, wo eine enge Zusammenarbeit weit

über das Spital hinaus gepflegt wird.

Dazu ein praktisches Beispiel: Stellt der Hausarzt bei einem Patienten ernsthafte

Herz-Kreislaufprobleme fest, weist er ihn an den Spezialisten weiter. Die ambulante

Betreuung geschieht dabei in enger Zusammenarbeit mit dem Hausarzt.

Empfehlen sich nach eingehenden Abklärungen weitergehende Massnahmen, wird

er im Kantonsspital Obwalden aufgenommen. Dort wird er stationär behandelt

und/oder operiert. Für komplexere Herzeingriffe oder Herzoperationen erfolgt die

Überführung in ein Zentrumsspital. Die Rehabilitation nach einem Herzeingriff

findet dann wieder in Zusammenarbeit mit Stans und Altdorf statt. Die anschliessende

Betreuung kann als freiwillige Teilnahme in einer so genannten Herzgruppe

in Sarnen erfolgen.

Ähnlich sind die Abläufe bei Krebs- und Darmerkrankungen. Da wie dort ist die

Behandlung von Patienten Netzwerkarbeit. Deshalb arbeitet die Klinik Medizin

des Kantonsspitals Obwalden auch intern eng mit anderen Abteilungen und Fachärzten

aus der Chirurgie, Gynäkologie, Psychiatrie und Anästhesie zusammen.

NÄHE – EIN GESPRÄCH UNTER

VIER AUGEN.


In der Klinik Medizin des Kantonsspitals Obwalden machen kurze Wege und

ein definierter Informationsfluss rasche Abklärungen möglich. Die interdisziplinäre

Zusammenarbeit ist die grosse Stärke der Klinik Medizin. Dies sind die

wichtigsten Tätigkeitsfelder:

– Herz-Kreislauf, der häufigste Hospitalisationsgrund ist Herzinsuffizienz.

– Diabetes, medizinische Versorgung, koordiniert mit der Diabetesschwester

und der Ernährungsberaterin.

– Onkologie, in Zusammenarbeit mit dem Kantonsspital Luzern. Dort werden

beispielsweise Art und Verlauf der Chemotherapie festgelegt. Die Durchführung

selbst erfolgt dann im Kantonsspital Obwalden. Besondere

Bedeutung kommt im stationären Bereich der Palliativmedizin zu, welche

am Kantonsspital Obwalden als vorbildlich gilt.

– Erkrankungen im Magen-Darm-Trakt. Die Behandlungen erfolgen meist

ambulant. Dank Ultraschalldiagnostik steht auch den Hausärzten eine

schnelle und einfache Screeningmethode zur Verfügung, die das Bestimmen

weiterer Massnahmen erlaubt.

Dr. med. Franz Britschgi, Chefarzt Medizin

Carmen Estermann, Leiterin Pflege

7


8

KLINIK CHIRURGIE UND ORTHOPÄDIE

DOPPELT PRÄSENT, DOPPELT ENGAGIERT

Die Klinik Chirurgie und Orthopädie wird von den Kantonsspitälern

Obwalden und Nidwalden gemeinsam betrieben. Und das mit

grossem Erfolg. Die Zahl der Patientinnen und Patienten hat 2006

sowohl in der Orthopädie wie auch in der Allgemeinchirurgie

deutlich zugenommen. Entsprechend gut sind die Orthopädiesäle

ausgelastet.

Zur deutlichen Steigerung der Fallzahlen hat die Einführung der minimalinvasiven

Hüft- und Knieprothetik beigetragen. Nicht zuletzt darum investiert die

Klinik weiter in moderne Medizintechnik. In den Kantonsspitälern Nidwalden

und Obwalden stehen für die arthroskopische und endoskopische Chirurgie

drei neue Arthroskopietürme bereit. Für die Traumatologie konnten neuartige,

winkelstabile Implantate beschafft werden.


NÄHE – DIE DIAGNOSE, MIT DEM

CHEFARZT PERSÖNLICH BESPROCHEN.

Doch bei aller Technik steht nach wie vor der Mensch im Mittelpunkt. Darum

spielen die Sprechstunden weiterhin eine zentrale Rolle. 2006 haben wir das

Angebot noch ausgebaut. An drei Tagen in der Woche können Ratsuchende

sowie Patientinnen und Patienten nun Information und Beratung aus erster Hand

bekommen. Die Erfahrung zeigt, dass der Ausbau der Sprechstunde einem echten

Bedürfnis entspricht. Wir werten dies als Zeichen dafür, dass sich die Patientinnen

und Patienten in unseren Kantonsspitälern gut und sicher aufgehoben

fühlen. Das bestimmt auch, weil die Orthopädie- und Chirurgie-Teams Tag für

Tag mit hohem persönlichem Engagement hervorragende Arbeit leisten.

Grosse Freude bereiten uns immer wieder die gut besuchten Publikumsvorträge

im Kantonsspital Obwalden. Die Themen sind von breitem Interesse. Wann ist

bei einer Arthrose eine Operation sinnvoll? Was bedeuten Krebserkrankungen

im Magen-Darm-Trakt? Das sind Fragen, welche im Rahmen der Vorträge kompetent

und doch für alle verständlich beantwortet werden.

Dr. med. Andreas Remiger, Gesamtleiter Chirurgie und Chefarzt Orthopädie

in den Kantonsspitälern Obwalden und Nidwalden

Katja Uhlig, Leiterin Pflege

9


@0

KLINIK GYNÄKOLOGIE UND GEBURTSHILFE

PERSÖNLICH BEGLEITET, GANZHEITLICH BETREUT

Gebären und Geborenwerden folgen einer inneren Weisheit – der

Intuition. Auf diese hören wir, sie soll sich entfalten können. Unwis-

senheit bauen wir ab und damit auch Ängste. Selbstvertrauen

gibt Sicherheit, individuelle Begleitung schafft Geborgenheit.

Dieses Verständnis prägt unsere Arbeit in der Geburtshilfe, ob bei routinemässigen

Untersuchungen, in der Schwangerschaftssprechstunde oder an Eltern-

Informationsabenden. Vor allem legen wir grossen Wert auf eine familiäre Atmosphäre,

auch im Gebärzimmer, damit das Neugeborene in aller Ruhe seinen

Lebensweg beginnen kann.

Mit diesen Angeboten begleitet Sie das Kantonsspital Obwalden durch Zeiten

der Entscheidung und durch die Schwangerschaft bis über die Geburt hinaus:

– Familienplanung, Schwangerschaftsverhütung, Sterilitätsabklärung und

-behandlung

– Schwangerschaftsbetreuung durch Hebammen und Ärzte, Ultraschall-

Sprechstunden

– Externe Geburtsvorbereitungskurse mit Hebammen für Frauen und Paare

und Geburtsvorbereitungskurse im Wasser

– Akupunktur, Homöopathie, Aromatherapie

– Individuelle Geburtshilfe in familiärer Atmosphäre

– Maya-Hocker, Matten, Tau, Gymnastikball

– Wassergeburt, Entspannungs-Gebärwanne

– Gebärzimmer mit familiärer Atmosphäre

– 24 Stunden Anästhesiebereitschaft

– Kinderärztlicher Bereitschaftsdienst

NÄHE – VON GEBURT AN

EIN KIND VON HIER.


– Ambulantes und stationäres Wochenbett

– Familienzimmer

– Stillzimmer

– Wochenbettgymnastik

– Stillernährungsberatung

– Individuelle Aufenthaltsdauer

– Ambulante Nachbetreuung durch die Hebamme

In der Frauenheilkunde steht die ganzheitliche Betrachtung an erster Stelle.

Drei Fachärztinnen klären, behandeln und begleiten. Die Grösse des Kantonsspitals

Obwalden mit den verschiedenen Kliniken und Kompetenzzentren

erlaubt es, spezifische Erkrankungen fachübergreifend zu betrachten und zu

therapieren. Wertvoll sind auch die guten Kontakte zum Zentrumsspital Luzern.

Das sind die Angebote der Klinik Gynäkologie im Kantonsspital Obwalden:

– Gesundheitsvorsorge für die Frau

– Beratung und Begleitung bei Familienplanung und Wechseljahrbeschwerden

– Mädchensprechstunde von Frauenärztinnen: einfühlsame, kompetente und

hilfreiche Beratung für Mädchen und junge Frauen

– Konservative und operative Behandlung von Frauenkrankheiten

– Klassische Operationen an Gebärmutter und Eierstöcken

– Senkungsoperationen bei Blasenschwäche

– Bauchspiegelung zur Abklärung von Unterbauchschmerzen, Endometriosebehandlungen

– Schlüssellochchirurgie zur Gebärmutterentfernung und Behandlung von Eierstockgeschwülsten

– Gebärmutterspiegelung bei Blutungsstörungen

– Brustuntersuchungen und Behandlungen

– Alternative Heilmethoden

Anita Gharibian, Ärztliche Leiterin Gynäkologie und Geburtshilfe

Esther Waser, Leitende Hebamme und Leiterin Pflege

@1


@2

KLINIK PSYCHIATRIE OBWALDEN/NIDWALDEN

10 JAHRE PONS, 10 JAHRE PSYCHIATRIE

OBWALDEN/NIDWALDEN IN SARNEN

2006 haben wir unser @0-Jahre-Jubiläum gefeiert. Was 1996 noch

gewagt wirkte, ist heute aus der Gesundheitsversorgung von

Ob- und Nidwalden nicht mehr wegzudenken. Die PONS erfreut

sich hoher Akzeptanz. Die Patienten schätzen es, in der Nähe

des Wohnorts und am Spital behandelt zu werden. Das macht

es «normaler», zu psychischen Erkrankungen und Krisen zu stehen

und professionelle Hilfe zu beanspruchen.


NÄHE – EIN SPAZIERGANG IN

VERTRAUTER UMGEBUNG.

Um dem Bedarf nach stationären Behandlungen gerecht zu werden, haben wir

2006 eine Erweiterung des Bettenangebotes in Angriff genommen. Aufgrund

der Bauarbeiten wurde die PONS vorübergehend ins Haus des Rudersports

gezügelt. Dank dem grossen Einsatz der Mitarbeitenden während des Umzuges

konnte der Betrieb nahtlos weitergeführt werden.

Den Mitarbeitenden von anderen Abteilungen des Spitals boten wir die Möglichkeit,

einen Tag in der Psychiatrie zu «schnuppern». 25 Interessierte kamen.

Der Erfolg veranlasste uns, dieses Angebot weiterzuführen.

Für das Wohl unserer Patientinnen und Patienten haben wir verschiedene Anstrengungen

unternommen: Parallel zur Bettenerweiterung wurde mit einer sanften

Renovation des Hauses begonnen. In der internen Fortbildung haben wir uns

damit beschäftigt, wie wir im Rahmen der Patientenbehandlung möglichst konstruktiv

mit Aggressionen umgehen können und damit, welche unterschiedlichen

Bedürfnisse Männer und Frauen in der Behandlung haben.

Und last but not least, haben wir – zusammen mit der Geburtshilfeabteilung – ein

neues Angebot für Mutter und Kind erarbeitet: Psychisch kranke Mütter können

so zusammen mit ihren Säuglingen im Spital behandelt werden – eine einmalige

Chance dank der Integration der PONS ins Kantonsspital Obwalden.

Dr. med. Jörg Püschel, Chefarzt Psychiatrie Obwalden/Nidwalden

Marisa Lenherr, Leiterin Pflege und Spezialtherapien

@3


@4

ANÄSTHESIE/OPERATIONSZENTRUM

SICHER SEIN, SICHER FÜHLEN

Ein sicheres Gefühl und das Vertrauen in die Kunst der Anästhesie

sind die Basis der erfolgreichen Arbeit mit unseren Patientinnen

und Patienten.

Darum haben wir unter anderem das Anästhesieverfahren für übergewichtige

Patienten standardisiert und dem Risikoprofil angepasst.

Mit dem Anspruch, sicher zu arbeiten und Sicherheit zu vermitteln, stellt das

Anästhesieteam der Kantonsspitäler Obwalden und Nidwalden den Operationsbetrieb,

die intensivmedizinische sowie die rettungsmedizinische Versorgung rund

um die Uhr sicher.

Ausgebaut haben wir auch die präoperative Anästhesiesprechstunde und die

Sprechstunde für Patienten mit chronischen Schmerzen. Nach wie vor beschäftigen

wir uns intensiv mit postoperativen Schmerztherapien. Häufig führen wir

die Schmerztherapie nach der Operation mit einem Nervenkatheter durch, um

Nebenwirkungen der Schmerzmittel zu vermeiden. Zweimal pro Tag führen wir

eine Schmerzvisite durch und optimieren in enger Zusammenarbeit mit dem

Stationspersonal die Schmerztherapie.

Nach Operationen führen wir regelmässig Patientengespräche durch. Sie belegen

das Vertrauen in unsere Leistungen.

Kantonsübergreifend führen wir Reanimationskurse für Ärzte, Pflegende und Hausärzte

durch.

Dr. Charlotte Meier Buenzli, Chefärztin Anästhesie der Kantonsspitäler

Obwalden und Nidwalden

Heidi Ehrsam, Leiterin Pflege Operationszentrum

NÄHE – HILFE, DIE AUFTRIEB

VERLEIHT.


ARZTSEKRETARIATE

MITTEN IM GESCHEHEN, VOLL IM LEBEN

Kommt eine Patientin oder ein Patient ins Kantonsspital Obwalden,

ist die medizinische Sekretärin meist erste Ansprech- und Kon-

taktperson. Sie ist verantwortlich für den reibungslosen Ablauf

des Spitalalltags.

Sie organisiert die Sprechstunden, schreibt die medizinischen Berichte, betreut

das Telefon und die Mail-Box. Sie terminiert die Operationen und erledigt die

allgemeinen Sekretariatsarbeiten.

Die @4 medizinischen Sekretärinnen des Kantonsspitals Obwalden sind im «Kompetenzpool

Arztsekretariate» organisiert. Zusammen bilden sie ein starkes Team.

Die gegenseitige Unterstützung ist gross. Einander aushelfen und Stellvertretungen

bei Abwesenheiten sind selbstverständlich. Gemeinsam bildet sich das

Team in Konfliktseminaren, Terminologie-Workshops und Kommunikationskursen

weiter.

Die beste tägliche Motivation für die Arztsekretärinnen ist der freundliche, kompetente

Umgang, den sie mit den Patientinnen und den Patienten pflegen dürfen.

Rosmarie Gander, Leiterin Arztsekretariate

@5


@6

AUFWACHRAUM UND TAGESKLINIK

SANFTES ERWACHEN, RUHIGES ERHOLEN

Nach Operationen werden die Patientinnen und Patienten im

Aufwachraum von erfahrenen dipl. Pflegefachfrauen betreut.

Unter ständiger Kontrolle erwachen die frisch Operierten aus

der Narkose.

Modernste Technologie unterstützt das Team, welches, wenn immer möglich,

auf persönliche Wünsche eingeht. 2006 haben wir im Aufwachraum vermehrt

bei präoperativen Vorbereitungen mitgeholfen.

In der Tagesklinik führen wir in ruhiger und persönlicher Atmosphäre Kleineingriffe

und Bluttransfusionen durch. Vor allem für Kinder sind ambulant durchgeführte

Eingriffe vorteilhaft, findet doch keine (oder nur eine kurze) Trennung

von zu Hause statt. 2006 war die Auslastung in der Tagesklinik sehr gut, die

Zahl ambulanter Eingriffe stieg deutlich. Erfreulich sind ebenso die kurzen Wartezeiten

vor Eingriffen.

Luzia Rohrer Csomor, Leiterin Aufwachraum/Tagesklinik


NÄHE – DIE FÄHIGKEIT, SICH

EINZUFÜHLEN.

INTERMEDIATE CARE

KONTINUIERLICHE BETREUUNG, GANZHEITLICHE

PFLEGE.

«Intermediate» bedeutet «dazwischen», und «Care» heisst über-

setzt «Pflege».

Damit ist die Aufgabe der IMC, wie das Kompetenzzentrum abgekürzt heisst,

ziemlich genau umschrieben. Die IMC ist eine wichtige Zwischenstation in den

Prozessabläufen des Kantonsspitals Obwalden. Die Dienstleistung wird während

24 Stunden am Tag aufrecht erhalten.

Auf der Abteilung mit drei Betten betreuen elf Pflegepersonen instabile Patientinnen

und Patienten, die nicht intensiv, aber doch kontinuierlich überwacht werden

müssen und deshalb noch nicht auf die Pflegestation verlegt oder entlassen

werden können.

Das ist bei Herzinfarkten, Herzrhythmusstörungen, Herzschrittmacher-Einpflanzungen

und Lungenproblemen der Fall. Nach grösseren Operationen werden in

der IMC der Kreislauf und die Atmung der Patientinnen und Patienten überwacht.

Kundenorientierte Pflege und interdisziplinäre Zusammenarbeit stehen im Zentrum.

Ein wichtiger Aspekt betrifft auch die optimale Schmerzbehandlung. Die

Pflege arbeitet mit ganzheitlichem Ansatz. Je nach Situation entscheidet sie sich

für ein pflegerisches Konzept wie Kinästhetik, basale Stimulation oder Aromapflege.

Selbstverständlich kommt auch moderne Technologie zum Einsatz.

Irma Emmenegger, Leiterin Intermediate Care

@7


18

MEDIZINISCHES LABOR

24-STUNDEN-BETRIEB, 365 TAGE VERANTWORTUNG

Schnell muss es im Notfall gehen. Und jede Bestimmung muss

sicher und genau sein.

Das medizinische Labor des Kantonsspitals Obwalden ist rund um die Uhr

gefordert, 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. Insgesamt stand das Labor

2006 während @'400 Stunden für Notfalluntersuchungen im Einsatz.

Untersucht werden Blut, Urin und Stuhl. Mit modernen Analysegeräten bestimmen

die Mitarbeitenden Kl. Chemie-, Hämatologie- und Gerinnungswerte. Auch

mikroskopische Untersuchungen und das Bereitstellen von Blutprodukten für

Transfusionen gehören zum Aufgabengebiet. Bei stationären Patienten, die

sich einer Operation unterziehen müssen, sowie bei Patienten aller ambulanten

Sprechstunden werden Blutentnahmen vorgenommen.

Die häufigsten Laboruntersuchungen 2006 betrafen folgende Anwendungen:

– Troponin I, ein Indikator für einen möglichen Herzinfarkt

– D-Dimer, ein Indikator, welcher es erlaubt, Embolien und Thrombosen

auszuschliessen

– Urin-Drogentests

Dank Inbetriebnahme eines neuen Hämatologie-Analyzers können seit 2006

noch mehr charakteristische Eigenschaften von Blutzellen genauer, schneller

und einfacher bestimmt werden.

Tanja Odermatt, Leiterin Labor

NÄHE – DAMIT DER MOMENT

SEINEN SCHRECKEN VERLIERT.


NOTFALLSTATION

STARK IM TEAM, ENGAGIERT IN DER WEITERBILDUNG

Am Tag der offenen Türen 2006 hat auch die Notfallstation des

Kantonsspitals Obwalden ihre Tore geöffnet – ein grosser Erfolg.

Die Besucherinnen und Besucher bekamen einen spannenden

Einblick in den Spitalalltag.

Als besonders attraktiv erwies sich das Gipsen. Über 200 Probegipse wurden an

diesem Tag neugierigen Kindern verpasst – und anschliessend wieder entfernt.

Neu eingeführt wurde 2006 das Katastrophenkonzept «Probealarm». Dabei

spielt die Notfallstation eine wichtige Rolle. Die Probe, so die unabhängige

Expertenmeinung, haben wir ausgezeichnet bestanden und unsere Aufgaben

professionell gemeistert.

Aus- und Weiterbildung sind auf der Notfallstation immer ein wichtiges Thema.

2006 galt das spezielle Interesse dem Schockraumpatienten. Um den entsprechenden

Ernstfall zu proben, haben wir auch andere Kompetenzzentren einbezogen,

so den Rettungsdienst und die Anästhesie. Ebenfalls stattgefunden hat

der Gipskurs, wie jedes Jahr zusammen mit den Kantonsspitälern Nidwalden,

Uri und Schwyz.

Die grossen Herausforderungen auf der Notfallstation lassen sich nur gemeinsam

meistern. Deshalb fördern wir bewusst die Teamentwicklung. Das kommt immer

auch den Patientinnen und Patienten zugute.

Nina Helfenstein, Leiterin Notfallstation

19


20

PHYSIOTHERAPIE

UMFASSENDES ANGEBOT, ZUFRIEDENE KUNDEN

Die Physiotherapie des Kantonsspitals Obwalden betreut Patien-

tinnen und Patienten mit Problemen im Bewegungsapparat oder

Funktionsstörungen im Nervensystem. Auch bei Herz- und Kreis-

laufproblemen leistet sie Unterstützung.

Die Räumlichkeiten und Apparaturen sind optimal, um alle Behandlungen – von

der Schmerzlinderung bis zur Kräftigung – auf höchstem Niveau gewährleisten

zu können. Nach einem Spitalaufenthalt kann die Behandlung am Kantonsspital

weitergeführt werden.

Das Physiotherapie-Team besteht aus sieben diplomierten Therapeutinnen und

Therapeuten, die auch eine Schülerin oder einen Schüler der Physiotherapieschule

ausbilden.

Das Therapieangebot umfasst zahlreiche Behandlungsmethoden wie das Sportund

Rehabilitationstraining, aber auch manuelle Therapien, Lymphdrainage,

klassische Massagen und Bobath-Therapie. Die Physiotherapie des Kantonsspitals

Obwalden bietet zudem eine Leistungsdiagnostik mit Laktatstufentest an.

Im Bewegungsbad (34°C) lassen sich bestimmte Krankheitsbilder besonders

gut behandeln.

Ruud Rietveld, Leiter Physiotherapie


NÄHE – EIN GESPRÄCH, MIT LEIB

UND SEELE GEFÜHRT.

RADIOLOGIE

SCHNELLER ZUGANG, KURZE WARTEZEITEN

Röntgenbilder sind für viele Diagnosen und Bestimmungen des

Heilungsverlaufes unabdingbar. Darum erfüllt die Radiologie für

die Kliniken und viele Kompetenzzentren des Kantonsspitals

Obwalden eine wichtige Aufgabe. Und das in zunehmendem

Ausmass.

2006 war ein sehr erfolgreiches Jahr. Bei den Mammografien konnten wir einen

Zuwachs um 20 % verzeichnen, bei den Röntgenbildern einen solchen von

@2,5 %. Die Zahl der Patientinnen und Patienten stieg insgesamt um @@ %. Trotzdem

sind die Wartezeiten nach wie vor kurz, und die Terminvergabe erfolgt

schnell. Als sehr wertvoll erweist sich die hochstehende Betreuung durch Fachärzte

der Radiologie von der Hirslanden Klinik St. Anna.

Annett Wild, Leiterin Radiologie

21


22

RETTUNGSDIENST

VERUNFALLT ODER ERKRANKT, DER MENSCH

IM MITTELPUNKT

Das Blaulicht, die Sirene, eine Ambulanz des Kantonsspitals

Obwalden: Sind sie unterwegs, naht Rettung. Ziel der rund @’300

Einsätze pro Jahr ist es, die Überlebens- und Heilungschancen von

Unfallopfern und Erkrankten bei der Erstversorgung und während

des Transports in die Klinik zu verbessern.

Rund um die Uhr ist ein Rettungsteam im Einsatz. Der Dienst ist an die Sanitätsnotrufzentrale

@44 angeschlossen. Damit verfügt der Kanton Obwalden über ein

leistungsstarkes Notrufnetz. Auf dem neusten Stand der Technik sind die Einsatzfahrzeuge.

Damit sind sie auch den anspruchsvollen topografischen und

klimatischen Bedingungen im Kanton gewachsen.

Besonders kundenfreundlich ist das «Snowteam», welches die Rettungsdienste

der Kantonsspitäler Obwalden und Nidwalden in der Skisaison 2006/2007

zum dritten Mal gemeinsam gestellt haben. Es erspart unseren Patientinnen und

Patienten an den Wochenenden Wartezeiten, die sonst wegen zusätzlicher Einsätze

in Wintersportgebieten entstehen könnten.

Rolf Langenbacher, Leiter Rettungsdienst


NÄHE – DER KÜRZESTE WEG

INS SPITAL.

SEELSORGE

BEGLEITUNG IN SCHWERER ZEIT, KRAFT UND

MUT AUS GESPRÄCHEN

Eine schwere Krankheit wirft den Menschen auf sich selbst

zurück. Viele Ängste, Sorgen und Fragen bewegen ihn! Werde ich

weiterleben können, wie ich es gewohnt bin, oder werden meine

Lebenskreise eingeengt bleiben? Woher bekomme ich die Kraft,

um meine neue Lebenssituation zu bewältigen? Ist diese Erkran-

kung vielleicht gar der Anfang vom Ende meines Lebensweges?

Warum ich und weshalb schon jetzt? Kann ich in dem, was mir

jetzt geschieht, eine Bedeutung erkennen – wenn ja, welche?

Bei all diesen Fragen und Sorgen bietet sich die Seelsorge als Gesprächspartner

an – mit ihrem Wissen um Lebensfragen und spirituelles Suchen. Auch wenn

manchmal keine Antworten gefunden werden können, geschieht im Prozess

des Suchens oft Entscheidendes. Die Seelsorger versuchen zu verstehen und

ein Stück Weg mitzugehen. Immer wieder wecken solche Gespräche neue

Kraft und neuen Mut. Für viele Menschen bedeutet auch ein Gebet oder ein

religiöses Ritual Trost und Stärkung.

Niklaus Schmid, Spitalseelsorger

23


24

SOZIALBERATUNG

GEFRAGTE HILFE, WERTVOLLE DIENSTE

Nicht immer fällt es leicht, im Gesundheitswesen den Überblick

zu behalten. Gerade bei einem Spitalaufenthalt tauchen viele

Fragen auf. Hier leistet die Sozialberatung wertvolle Dienste.

Sie organisiert Kur- und Rehabilitationsaufenthalte. Ebenso koordiniert sie die

Spitexdienste, Mahlzeitendienste und Fahrdienste. Auch um eine Platzierung in

einem Alters- und Pflegeheim kümmert sich die Sozialberatung bei Bedarf. Bei

den Sozialversicherungen kennt sie sich ebenfalls aus und hilft beim Erschliessen

von Leistungen der Krankenkassen, AHV oder IV.

Wenn es um die Beratung und die Vermittlung von Hilfsmitteln geht, ist die Sozialberatung

kompetente Ansprechpartnerin. Natürlich arbeitet sie eng mit externen

Fachstellen wie Pro Senectute oder Pro Infirmis zusammen. Speziell gefragt war

im letzten Jahr die Beratung zu den Sozialversicherungen. Stark zugenommen

haben Fragen zu Leistungen der Krankenkassen, AHV, IV und Unfallversicherungen.

Katja Häfliger, Sozialberatung

NÄHE – INFORMATIONEN AUS

ERSTER HAND.


INFORMATIK

ZUVERLÄSSIGER BETRIEB, SICHERE DATEN

Der unterbrechungsfreie und hochsichere Informatikbetrieb ist für

ein Spital besonders wichtig. Deshalb wurde die IT-Infrastruktur im

letzten Jahr laufend ausgebaut und den wachsenden Ansprüchen

angepasst.

Dazu gehört unter anderem das kontinuierliche Erneuern der Client-Hardware.

Wenn auch viele Verbesserungen für die Benutzer direkt kaum spürbar sind,

profitieren sie doch alle von der schnellen und zuverlässigen Verfügbarkeit des

Netzwerks.

Nach intensiven und langjährigen Bemühungen hat das IT-Team 2006 eine

@00-MBit-Netzwerkverbindung zwischen Stans und Sarnen in Betrieb genommen.

So können die Kantonsspitäler Obwalden und Nidwalden in der Informationstechnologie

noch besser zusammenarbeiten.

Bruno Burri, Leiter Informatik der Kantonsspitäler Obwalden und Nidwalden

25


26

ÖKONOMIE

PERFEKTER SERVICE, ZUFRIEDENE GESICHTER

Wir sind Dienstleister für das gesamte Spital. Mit 72 Mitarbeiten-

den und zwei Lehrlingen tragen wir wesentlich zum reibungslosen

Betrieb bei – und ebenso viel zum Wohlbefinden der Patientinnen

und Patienten sowie der Mitarbeitenden.

So sorgt unsere Hotellerie immer wieder für zufriedene Gesichter. Besonders

begehrt ist die mediterrane Küche, die wir im Restaurant und auf den Zimmern

servieren. Generell kochen wir im Kantonsspital Obwalden abwechslungsreich

und mit grosser Auswahl.

Sehr beliebt ist auch der rollende Kiosk, der einmal im Tag auf Tour durchs Spital

geht. In den Sitzungszimmern stellen wir die Getränke und Snacks bereit. Gut

kommt die Cafeteria mit neuer Ausstattung an. Das Konzept mit den optimierten

Betriebsabläufen erleichtert unsere Arbeit spürbar.

Die Wäscherei in Sarnen betreiben wir zusammen mit dem Kantonsspital Nidwalden.

Pro Arbeitstag waschen @6 Mitarbeitende rund @,6 Tonnen Wäsche.

Die moderne Infrastruktur mit eigener Wärmeerzeugung nutzen wir auch für 30

externe Kunden.

Im Reinigungsdienst haben wir die Abläufe optimiert. Die Einhaltung hoher

Hygienestandards ist selbstverständlich und wird durch regelmässige Schulung

sichergestellt.

Remo Ehrsam, Leiter Ökonomie/Einkauf der Kantonsspitäler Obwalden und

Nidwalden

NÄHE – DIE TÄGLICHE WÜRZE BEIM

ZUSAMMENARBEITEN.


PERSONAL

ATTRAKTIVER ARBEITGEBER, MOTIVIERTE

MITARBEITENDE

Das Herz und die Seele eines Spitals sind seine Mitarbeitenden.

Ihnen kommt deshalb höchste Aufmerksamkeit zu.

Die Mitarbeitenden wurden auch 2006 auf vielfältige Weise gefördert und unterstützt.

So konnten sie sich an internen wie externen Veranstaltungen weiterbilden

und Gelerntes auffrischen.

Für das Kader fanden mehrere Tagesveranstaltungen statt. Unter anderem boten

diese die Möglichkeit, Informationen auszutauschen, Projekte zu bearbeiten,

Ziele festzulegen und offenen Entwicklungsfragen nachzugehen.

Die Kommunikation erfolgt auf allen Stufen zielgerichtet, verständlich und zeitgerecht.

Gefördert wird sie durch eine offene Gesprächskultur. Hohe Qualitätsansprüche

sowie eine klare Leistungs- und Zielorientierung bestimmen unsere

Kultur. Die Mitarbeitenden aller Stufen und Bereiche kennen ihre Aufgaben,

sind sich ihrer Verantwortung und Kompetenzen bewusst und können sich damit

identifizieren.

Amadé Koller, Leiter Personal der Kantonsspitäler Obwalden und Nidwalden

27


28

TECHNIK

MOTIVIERTES TEAM, SICHERER BETRIEB

Es gibt immer etwas zu tun. Diese Volksweisheit kann der Tech-

nische Dienst nur bestätigen. Sie gilt ganz besonders für das

Kantonsspital Obwalden, das in verschieden grossen und unter-

schiedlich alten Gebäuden untergebracht ist.

Im vergangenen Jahr haben wir die letzten Spuren der Überschwemmung von

2005 beseitigt. Zentral war der Aufbau der Medizintechnik, die der neuen

Medizinprodukteverordnung genügen muss. Durch Umnutzung und sanfte Sanierung

von Räumen im Bettentrakt konnte zusätzlich Raum gewonnen werden –

ein Gut, das in einem Spital immer knapp ist. Viel Aufmerksamkeit erweckt

haben Umbau und Modernisierung des Psychiatriegebäudes sowie die Integration

der Wäscherei, die von den Kantonsspitälern Obwalden und Nidwalden

gemeinsam betrieben wird.

Gestartet haben wir die Vorprojekte zur schrittweisen Modernisierung und Verbesserung

der Qualität von Infrastrukturanlagen.

Bewegung und Veränderung haben 2006 auch das junge und motivierte Team

des Technischen Dienstes geprägt. Viele neue Mitarbeitende sind zu uns gestossen.

Zudem haben wir Funktionen neu verteilt, damit wir den Betrieb noch

kundenorientierter und flexibler sicherstellen können.

René Mulle, Leiter Technik der Kantonsspitäler Obwalden und Nidwalden


NÄHE – EIN ARBEITSWEG, DER NUR

MINUTEN DAUERT.

QUALITÄTSMANAGEMENT

ARBEIT IM DETAIL, FORTSCHRITT IM GANZEN

Qualität bedeutet harte Arbeit. Als Beispiel dafür sei auf die

CIR-Methode als Teil unseres systematischen Risk Managements

verwiesen.

CIR kürzt Critical Incident Reports ab. An Komplikationenkonferenzen besprechen

Teilnehmende aus verschiedenen Bereichen kritische Zwischenfälle. Warum

ist es beispielsweise zum Sturz eines Patienten gekommen? Wie lässt sich eine

Gefahrenquelle eliminieren? Müssen Vorschriften und Abläufe angepasst werden?

Auf diese Weise optimieren wir die Qualität kontinuierlich, und das seit vielen

Jahren.

Dass sich diese Anstrengung und Konsequenz lohnt, belegt eine repräsentative

Umfrage vom November 2006. Sie wurde vom Link-Institut in den Kantonen

Obwalden und Nidwalden durchgeführt. Die Ergebnisse sind für das Kantonsspital

Obwalden höchst erfreulich ausgefallen. Die medizinische Versorgung

wird als sehr gut beurteilt. Auch die Hausärzte teilen diese Meinung. Ebenfalls

als sehr gut wird die Kompetenz der Ärzte und der Pflege eingestuft. Hotellerie,

Freundlichkeit und Zuvorkommenheit erhalten ebenfalls Noten weit über dem

Durchschnitt.

Dieses Ergebnis freut uns sehr. Noch mehr motiviert es uns, täglich besser zu

werden.

Jürgen Lembke, Qualitätsmanager

29


30

ZAHLEN 2006

BILANZ


BILANZ

AKTIVEN

Flüssige Mittel

Forderungen aus Leistungen (netto)

Andere Forderungen

Warenvorräte (netto)

Aktive Rechnungsabgrenzung

TOTAL AKTIVEN

PASSIVEN

Fremdkapital

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Andere Verbindlichkeiten

Passive Rechnungsabgrenzung

Rückstellungen

Total Fremdkapital

Total Fonds

Eigenkapital

Ergebnisvortrag

Jahresergebnis

Total Eigenkapital

TOTAL PASSIVEN

31.12.2006

in CHF

3’102’918

4’902’578

549’794

608’800

1’167’699

10’331’789

2’132’606

904’583

924’817

1’382’934

5’344’941

497’199

2’214’401

2’275’247

4’489’649

10’331’789

31.12.2005

in CHF

1’705’369

3’611’390

401’855

519’468

942’760

7’180’843

1’426’662

557’066

962’136

1’200’907

4’146’771

494’244

1’757’555

782’273

2’539’828

7’180’843

Veränderung

in CHF

1’397’550

1’291’188

147’939

89’332

224’938

3’150’946

705’945

347’517

–37’320

182’028

1’198’170

2’955

456’847

1’492’974

1’949’821

3’150’946

3@


32

ERFOLGSRECHNUNG in CHF

Ertrag aus medizinischen Leistungen

Pauschalen Akutspital

Ertragsminderungen

Ärztliche Leistungen

Technische Leistungen

Nicht ärztliche Tarife

Fremdleistungen

Medikamente/Material

Total

Sonstiger Ertrag

Übrige Erträge aus Leistungen an Patienten

Mietzinsertrag

Erträge aus Leistungen an PE/DR

Total

TOTAL BETRIEBSERTRAG

Betriebsaufwand

Löhne

Sozialversicherungen

Arzthonorare Spitalärzte

Übriger Personalaufwand

Total Personalaufwand

Medizinischer Bedarf

Lebensmittelaufwand

Haushaltaufwand

Unterhalt/Reparaturen

Energie/Wasser

2006

12’789’567

–31’916

2’272’162

3’026’174

948’105

319’637

1’505’507

20’829’235

838’368

59’064

1’046’091

1’943’523

22’772’758

20’916’691

3’396’926

816’835

466’158

25’596’610

5’822’866

452’482

301’571

997’060

580’636

2005

9’186’258

–65’420

2’556’061

3’059’752

1’086’597

469’580

1’181’808

17’474’636

844’868

117’333

1’026’390

1’988’591

19’463’227

19’784’642

3’332’350

800’925

334’035

24’251’953

4’992’023

445’232

294’381

738’327

527’541

Veränderung

3’603’309

33’504

– 283’899

–33’579

– 138’492

– 149’944

323’699

3’354’599

–6’500

–58’269

19’701

–45’068

3’309’531

1’132’049

64’576

15’910

132’122

1’344’658

830’843

7’250

7’190

258’733

53’095

ZAHLEN 2006

ERFOLGSRECHNUNG


Administrations- und Informatikaufwand

Übriger patientenbezogener Aufwand

Übriger nicht patientenbezogener Aufwand

Total Sachaufwand

Investitionen < 10'000

Investitionen > 10'000

Miete

Leasing

Total Anlagennutzung

TOTAL BETRIEBSAUFWAND

Operatives Ergebnis

Ertrag Kapital

Aufwand Kapital

Ordentliches Ergebnis

Ausserordentlicher/betriebsfremder Ertrag

Ausserordentlicher/betriebsfremder Aufwand

ERGEBNIS VOR BEITRÄGEN/

SUBVENTIONEN

Beiträge/Subventionen

Globalkredit

Investitionspauschale

Kanton Nidwalden, Beitrag PONS

Sockelbeitrag Kanton

Beitrag Geriatrie (Gemeinden)

Total Beiträge/Subventionen

ERGEBNIS

1’061’327

471’428

481’851

10’169’221

220’663

899’399

87’115

39’415

1’246’592

37’012’422

–14’239’664

7’377

–4’546

–14’236’833

82’148

–2’254

–14’156’939

13’553’922

1’000’000

832’186

1’046’078


16’432’186

2’275’247

802’558

461’207

486’168

8’747’438

103’973

896’027

71’960

19’767

1’091’727

34’091’118

–14’627’891

6’636

–21’328

–14’642’582

43’051

–92’480

–14’692’011

13’270’000

1’000’000

668’228

536’056


15’474’284

782’273

258’769

10’220

–4’317

1’421’782

116’691

3’371

15’155

19’647

154’864

2’921’304

388’227

741

–16’782

405’750

39’097

–90’226

535’073

283’922


163’958

510’021


957’902

1’492’974

33


34

LEISTUNGSZAHLEN

Betriebene Betten

Pflegetage (ohne Säuglinge)

Belegung in %

Austritte (ohne Säuglinge)

Nach Abteilungen

Chirurgie

Orthopädie

Ophthalmologie

ORL

Plastische Chirurgie

Urologie

Medizin

Gynäkologie und Geburtshilfe

Psychiatrie

Total

Nach Herkunft der Patienten

Alpnach

Engelberg

Giswil

Kerns

Lungern

Sachseln

Sarnen

Total Obwalden

Nidwalden

Luzern

Uri

Schwyz

Übrige Kantone

Total Schweiz

Ausland

Total

Somatik

60

17’715

80,9 %

2006

703

442

1

96

12

58

913

338

224

2’787

370

26

285

433

151

364

792

2’421

117

96

6

6

101

2’747

40

2’787

%

25 %

16 %

0%

3%

0%

2%

33 %

12 %

8%

100 %

13 %

1%

10 %

16 %

5%

13 %

28 %

87 %

4%

3%

0%

0%

4%

99 %

1%

100 %

Psychiatrie

17

6’139

98,9 %

2005

658

262

0

73

16

45

801

339

183

2’377

328

17

247

372

136

343

699

2’142

97

62

0

2

50

2’353

24

2’377

%

28 %

11 %

0%

3%

1%

2%

34 %

14 %

8%

100 %

14 %

1%

10 %

16 %

6%

14 %

29 %

90 %

4%

3%

0%

0%

2%

99 %

1%

100 %

Total

77

23’854

84,9 %

+/–

45

180

1

23

–4

13

112

–1

41

410

42

9

38

61

15

21

93

279

20

34

6

4

51

394

16

410

ZAHLEN 2006

LEISTUNGSZAHLEN


Nach Pflegeklasse

Allgemein

Halbprivat

Privat

Total

Pflegetage (ohne Säuglinge)

Nach Abteilungen

Chirurgie

Orthopädie

Ophthalmologie

ORL

Plastische Chirurgie

Urologie

Medizin

Gynäkologie und Geburtshilfe

Psychiatrie

Total

Nach Pflegeklasse

Allgemein

Halbprivat

Privat

Total

Durchschnittliche Aufenthaltsdauer

Nach Abteilungen

Chirurgie

Orthopädie

Ophthalmologie

ORL

Plastische Chirurgie

Urologie

Medizin

Gynäkologie und Geburtshilfe

Total Somatik

Psychiatrie

Weitere Statistiken finden Sie im Internet bei www.ksow.ch

2’460

244

83

2’787

3’672

2’996

2

322

54

342

8’432

1’895

6’139

23’854

20’533

2’316

1’005

23’854

5,3

6,9

2,0

3,4

4,5

5,9

8,9

5,7

6,9

29,1

88 %

9%

3%

100 %

15 %

13 %

0%

1%

0%

1%

35 %

8%

26 %

100 %

86 %

10 %

4%

100 %

2’121

199

57

2’377

3’981

2’137

0

272

105

231

7’909

1’985

6’333

22’953

19’859

2’674

420

22’953

6,1

8,0

0,0

3,7

6,6

5,1

9,6

5,8

7,3

29,6

89 %

8%

2%

100 %

17 %

9%

0%

1%

0%

1%

34 %

9%

28 %

100 %

87 %

12 %

2%

100 %

339

45

26

410

– 309

859

2

50

–51

111

523

– 90

– 194

901

674

– 358

585

901

– 0,8

– 1,1

2,0

– 0,3

– 2,1

0,8

– 0,7

– 0,1

– 0,4

– 0,5

35


36

AUFSICHTSKOMMISSION

Präsident Dr. rer. nat. Dominik Galliker, dipl. Physiker, Stansstad (bis 3@.@2.2006)

Stefan Würsch, Kaufmann/pens. Spitaldirektor, Adetswil (ab 2007)

Vizepräsidenten Erich Ettlin, eidg. dipl. Wirtschaftsprüfer, Kerns

Mitglieder lic. oec. Beatrice Brander Claessen, Alpnachstad (bis 3@.@2.2006)

Marta Scheuber-Langenstein, Sachbearbeiterin/Bäuerin, Engelberg (ab 2007)

Arthur Fries, Geschäftsführer/CEO, Wilen/Sarnen

Mark-Anton Reinhard, Geschäftsführer/CEO, Kerns

Dr. med. Bruno Rohrer, Allgemeine Medizin FMH, Sarnen

Dr. med. Markus Wietlisbach, ärztlicher Direktor Kantonales Spital Sursee-Wolhusen

SPITALDIREKTION

Spitaldirektor Paul Flückiger (bis 2@.@2.2006), Stefan Würsch, Spitaldirektor a.i.

Mitglieder Dr. med. Franz Britschgi, Amadé Koller, Dr. med. Charlotte Meier Buenzli,

Dr. med. Jörg Püschel, Dr. med. Andreas Remiger, Berta Willimann (Leiterin Pflege-

dienst und Kompetenzzentren)

KLINIKEN

Chirurgie Obwalden/Nidwalden Gesamtleitung Dr. med. Andreas Remiger

Allgemeine und Viszeralchirurgie Markus Lüdi, Leitender Arzt

Dr. med. Daniel Trötschler, Oberarzt

Hand- und plastische Chirurgie Dr. med. Elmar Fritsche, Dr. med. Urs von Wartburg,

Fachärzte Kantonsspital Luzern

Orthopädie/Traumatologie Dr. med. Andreas Remiger, Chefarzt

Dr. med. Albert Suter, Leitender Arzt

Dr. med. Konrad Birrer, Oberarzt

Gynäkologie und Geburtshilfe Leitung Anita Gharibian, ärztliche Leiterin

Esther Waser, Leiterin Pflege und Hebammen

Oberärztinnen Dr. med. Bettina Mende, Dr. med. Brigitte Weber

Medizin Leitung Dr. med. Franz Britschgi, Chefarzt

Carmen Estermann, Leiterin Pflege

Leitender Arzt Dr. med. Thomas Kaeslin

Oberarzt Dr. med. Patrik Hodel

Psychiatrie Obwalden/Nidwalden Leitung Marisa Lenherr, Leiterin Pflege

Dr. med. Jörg Püschel, Chefarzt

Oberärzte Dr. med. Ralph Müller, med. pract. Christoph Richter

Leitende Psychologin lic. phil. Regula Häne

WHO IS WHO

AUFSICHT, FÜHRUNG, KA


DERPERSONAL, ÄRZTE

KOMPETENZZENTREN

Anästhesie Obwalden/Nidwalden Dr. med. Charlotte Meier Buenzli, Chefärztin, Fachärztin für Anästhesie und

Intensivmedizin, MPH

Ursula Ruckli, Leiterin Pflege Obwalden

Dres. med. Birgit Frank, Jürgen Hein, Jusuf Orucevic, Carlo Schenker,

Hildebrand Schwab, Albert Steiner, Ivan Udovicic, Anita Zaugg, Fachärzte/innen

Arztsekretariate Rosmarie Gander

Intermediate Care Irma Emmenegger

Labor Tanja Odermatt

Notfallstation Nina Helfenstein

Operationssaal Heidi Ehrsam

Physiotherapie Ruud Rietveld

Rettungsdienst Rolf Langenbacher

Röntgen Annett Wild

Seelsorge Edith Arpagaus, Niklaus Schmid

Sozialdienst Katja Häfliger

Tagesklinik und Aufwachraum

LOGISTIK

Luzia Rohrer Csomor

Finanz- und Rechnungswesen Nadja Born

Informatik Bruno N. Burri

Ökonomie Remo Ehrsam

Personalwesen Amadé Koller

Technik

BELEGÄRZTE

René Mulle

Augenkrankheiten Dr. med. Marlies Zürcher, Luzern

Gynäkologie und Geburtshilfe Dr. med. Kurt Graf, Kerns

Hals-, Nasen-, Ohrenkrankheiten Prof. Dr. med. Marcus M. Maassen, Luzern

Dr. med. Alexander Thürlemann, Stans

Urologie Dr. med. Michael Oswald, Stans

SPEZIAL- UND KONSILIARÄRZTE

Angiologie Dr. med. Thomas Bieri, Altdorf

Hals-, Nasen-, Ohren Dr. med. Josef E. Hug, Sarnen

Lungenerkrankungen Dr. med. Christoph Wyser, Luzern

Neurologie Dr. med. Florian Seger, Stans

Pädiatrie Dr. med. Hans-Ulrich Senfft, Sarnen

Radiologie Dres. med. Cirylle H. Benoit, Heiner Hofstetter, Theo Vollmar, Hirslanden St. Anna, Luzern

Rheumatologie Dr. med. Bruno Müller, Sarnen

Zahnärzte Dr. med. dent. Walter Lüthi, Buochs, Dr. med. dent. Rudolf Pachmann, Sarnen

37


38

NAH IST UNS, WAS UNS VERTRAUT IST.

Nähe ist schützenswert, in allen Formen und Ausprägungen. Wir

stehen engagiert ein für diese besondere Qualität im Gesund-

heitswesen. Danke schön für Ihre Unterstützung und Ihr Vertrauen.

Kantonsspital Obwalden

Aufsichtskommission und Direktion


NÄHE – EIN KANTON,

DEM MEIN WOHL ETWAS BEDEUTET.


Kantonsspital Obwalden · Brünigstrasse @8@ · CH-6060 Sarnen

Telefon 04@ 666 44 22 · Fax 04@ 666 44 00 · E-Mail info-ow@spitaeler-ownw.ch · www.ksow.ch

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine