Konzeption Schulkindbetreuung - Kinder in Trebur

kinder.in.trebur.de

Konzeption Schulkindbetreuung - Kinder in Trebur

Konzeption

der Schulkindbetreuungen

der Gemeinde Trebur


Um ein Kind zu

erziehen, braucht

man ein ganzes Dorf.

Afrikanisches Sprichwort

Wir alle haben die Pflicht, unsere

Aufgabe, die uns zugedacht ist, zu

erkennen und umzusetzen. Dabei

sollten wir beseelt sein von dem alles

umspannenden und leitenden

Vermächtnis der Generationen vor und

nach uns:

Liebe!

Meinen herzlichsten Dank allen

Kolleginnen, die an dieser Broschüre

mitgearbeitet haben und sich für die

Umsetzung des Konzeptes engagieren.

Dankeschön!

Jürgen Arnold

Bürgermeister

Dezember 2007


1.

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9.

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Inhalt

Einleitung

Leitgedanken

Rahmenbedingungen

3.1. Geschichte

3.2. Träger

3.3. Personal

3.4. Räumlichkeiten

3.5. Betreuungszeiten

3.6. Ferienbetreuung

Unser Bild vom Kind

Pädagogische Ziele und Angebote

5.1. Ich-Kompetenz

5.2. Sozial-Kompetenz

5.3. Tagesablauf

5.4. Entspannung

5.5. Bewegung

5.6. Projekte

5.7. Mittagessen

5.8. Hausaufgaben

5.9. Ausflüge

Schulkindbetreuung Astheim „Astemer Ästchen“

6.1. Team

6.2. Betreuungsräume und Außengelände

6.3. Angebote

Schulkindbetreuung Geinsheim „Gänsenest“

7.1. Team

7.2. Betreuungsräume und Außengelände

7.3. Angebote

Schulkindbetreuung Trebur „Krähenhaus“

8.1. Team

8.2. Betreuungsräume und Außengelände

8.3. Angebote

Zusammenarbeit

9.1. Eltern

9.2. Schule

9.3. Institutionen

Schlusswort und Perspektiven

Adressen der Institutionen

Seite

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Einleitung

1

Diese erstmalig erstellte Konzeption ist die Arbeitsgrundlage für alle

Mitarbeiterinnen in den Betreuungseinrichtungen der Gemeinde Trebur.

Unser Anliegen ist es, die Vorstellungen der pädagogischen Arbeit in den

Schulkindbetreuungen aller drei Ortsteile zu verbinden.

Die Konzeption steht für mehr Transparenz in der pädagogischen Arbeit und hilft,

die Qualität der Betreuungen zu sichern. Darüber hinaus wendet sie sich an Eltern

sowie Kooperationspartner, insbesondere an die Grundschulen und an die

Gemeinde.

Sie wird immer wieder auf Entwicklungen, Veränderungen und Erweiterungen, die

sich durch pädagogische und gesellschaftliche Erfordernisse ergeben, überprüft.

Während der Erarbeitung wurde uns allen deutlich, wie spannend und interessant

eine Konzeptionserarbeitung sein kann. Wir wuchsen als Team zusammen und

hatten viel Freude am gemeinsamen Schaffen.

Wir haben unterschiedliche pädagogische Vorstellungen diskutiert, aber auch

Gemeinsamkeiten entdeckt und neue Ideen entwickelt.

Wir laden Sie ein, Neues zu entdecken und die Konzeption als Anlass für

anregende Gespräche mit uns und untereinander zu nehmen. Gerne möchten wir

mit Ihnen diskutieren und die pädagogischen Inhalte und Ziele weiterentwickeln.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!

Astrid Plahuta Monika Weitzel Jutta Tittes

Maren Weber Martina Becker

Ulrike Gaulrapp-Schroth Anette Korth Kornelia Heist Danusia Kowalski-Achilles


Leitgedanken

2

Spaß und Freude: Betreuung ist schön

Kinder sollen Spaß und Freude an der Betreuung haben. Sie sollen

gerne kommen und die Betreuung als bereichernde Ergänzung ihres

Alltags erfahren.

Über Neugier und Erforschung Freude gewinnen

Durch ihre natürliche Neugier und ihren unstillbaren Entdeckungsdrang

eröffnen sich Kinder immer wieder neue Handlungsfelder, für die sie

sich begeistern können.

Lernen, neue Wege zu gehen

Jedes Kind geht seinen eigenen Weg. Durch die Begegnung mit

anderen tun sich neue Möglichkeiten auf. Manchmal benötigen Kinder

Unterstützung um neue Wege zu gehen.

Durch Toleranz und Vertrauen erreichen wir in der Gemeinschaft

Menschlichkeit

In der Gemeinschaft gewinnen die Kinder Vertrauen und Stärke. Wenn

sie sich sicher und aufgehoben fühlen, können sie toleranter im

Umgang mit anderen sein. So entsteht mehr Menschlichkeit.

Zeit ist Geborgenheit und Stärke

Wir haben Zeit für die Kinder und geben ihnen Geborgenheit. Diese

Geborgenheit stärkt sie in ihrem alltäglichen Tun.

Kultureller Vielfalt begegnen wir kreativ

Die Kinder sollen zu toleranten und kreativen Menschen

heranwachsen. Eine kulturelle Vielfalt lädt ein zu neuen Erfahrungen.

Wir nutzen sie kreativ.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Gerne unterstützen wir Eltern in der Vereinbarung von Familie und Beruf.

Durch das flexible Buchungssystem können die Eltern ihren Alltag mit den

Kindern individuell einrichten.

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Rahmenbedingungen

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Geschichte 3.1.

Seit dem 1. September 1994 gibt es an der Grundschule in Trebur, als Teil des pädagogischen

Gesamtkonzeptes der Schule, ein Betreuungsangebot des Kreises Groß-Gerau und

der Gemeinde Trebur für die Klassenstufen 1 bis 4. Seit dem 1. August 2001 ist die

Gemeinde Trebur alleiniger Träger der Einrichtung im Ortsteil Trebur. Die Schulkindbetreuung

in Astheim besteht seit dem 1. September 1996, in Geinsheim seit dem 1. August 1996.

Träger 3.2.

Träger der Schulkindbetreuung ist die Gemeinde Trebur. Die Gemeindevertretung

entscheidet als oberstes Gremium über die Rahmenbedingungen, z. B. über den

Haushalt, den Stellenplan und die Satzung. Der Gemeindevorstand trifft Entscheidungen

während des laufenden Haushaltsjahres, z. B. über personelle und finanzielle

Angelegenheiten.

Als pädagogische Leitung für das „Projekt KinT – Kinder in Trebur“ ist Astrid Plahuta im

Sozialamt für pädagogische und personelle Entscheidungen zuständig. Alle Verwaltungsarbeiten

sowie das An- und Abmeldeverfahren erledigen Ute Filler oder

Susanne Angermann.

Der Träger sorgt für die Rahmenbedingungen, stellt Mittel zur Fortbildung, für Mobilar

sowie Spiel- und Bastelmaterial zur Verfügung.

In regelmäßigen Abständen treffen sich die pädagogischen Mitarbeiterinnen aller

Schulkindbetreuungen zu einem Informations- und Erfahrungsaustausch mit der

pädagogischen Leitung im Rathaus. Hier werden landes- und bundesweite Informationen

weitergegeben sowie pädagogische und organisatorische Themen besprochen.

Die Mitarbeiterinnen orientieren sich am Hessischen Bildungs- und Erziehungsplan.

Personal 3.3.

Die Gemeinde Trebur beschäftigt in den Schulkindbetreuungen pädagogische Fachkräfte.

Der Personalschlüssel ist, gemäß den gesetzlichen Bestimmungen, auf 1,5 Erzieherinnen

pro Gruppe festgelegt. Dies bedeutet, dass für eine Anzahl von bis zu 25 Kindern eine

bis zwei Personen zur Verfügung stehen.

Zusätzlich steht dem Personal Vor- und Nachbereitungszeit zur Verfügung. Die

hauswirtschaftlichen Tätigkeiten während des Mittagessens sowie die zusätzliche

Hausaufgabenbetreuung werden von Honorarkräften übernommen.

Die Vertretung der Mitarbeiterinnen bei Krankheit übernehmen eingearbeitete

pädagogische Honorarkräfte.

Alle pädagogischen Mitarbeiterinnen der Schulkindbetreuungen stimmen ihre Arbeit in

regelmäßigen Dienstbesprechungen miteinander ab.

Die Teams der einzelnen Ortsteile stellen sich in eigenen Kapiteln vor.


Räumlichkeiten

3.4

Betreuungszeiten

3.5.

Im Hinblick auf die Ganztagsschule und eine gute Kooperation

zwischen Schule und Schulkindbetreuung ist es sinnvoll, die

Betreuung räumlich an die Schule anzubinden. Die Arbeit

findet in den Betreuungsräumen der Grundschule statt. Die

Räume werden multifunktional genutzt. In allen Betreuungen

gibt es eine Küchenzeile.

Weitere Räume können zusätzlich in Absprache mit der Schule

in Anspruch genommen werden (z. B. Turnhalle,

Entspannungsraum, Bücherei oder Medienraum).

Auf dem Schulhof und dem Schulspielplatz spielen die Kinder

regelmäßig und gerne.

Die Eltern haben die Möglichkeit, ihr Kind flexibel für

verschiedene Zeiten anzumelden.

Schulende bis 13.30 Uhr

Schulende bis 15.00 Uhr

Schulende bis 16.00 Uhr (nur in Astheim)

Schulende bis 17.00 Uhr (nur in Trebur oder Geinsheim)

Es sind auch Anmeldungen von einzelnen Tagen möglich.

Bei zusätzlichem Betreuungsbedarf und freien Plätzen können

einzelne Stunden zugekauft werden.

Durch die „Unterrichtsgarantie plus“ ist die Betreuung der

Kinder von der Schule bis 12.00 Uhr auf jeden Fall

gewährleistet.

Alle Schulkindbetreuungen sind in den gesamten Ferien sowie

an zusätzlichen einzelnen Tagen geschlossen. Der jährliche

Schließplan informiert über alle Zeiten.

Ferienbetreuung der Schulkindbetreuung

3.6.

Jeweils eine Woche in den Oster-, Sommer- und

Herbstferien und eine Woche bei dreiwöchigen

Winterferien bieten wir für die Betreuungskinder

aller drei Ortsteile eine Ferienbetreuung an.

Hierfür können Kinder zusätzlich angemeldet

werden. Die Leitung hat die pädagogische

Fachkraft der Schulkindbetreuung, in der die

Ferienwoche stattfindet. Sie wird zusätzlich von

pädagogischen Honorarkräften unterstützt. Die

Kinder können in der Zeit von 8.00 bis 16.00 Uhr

teilnehmen. Es finden Projekte zu verschiedenen

Themen statt, wie beispielsweise in den Bereichen

Natur, Bewegung oder Kreativität.

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.

- 8 -

Kinder, die zu uns kommen,

bringen vielfältige

Fähigkeiten mit.

Was Kinder wollen:

Kinder wollen sich bewegen,

Neues entdecken und ausprobieren,

Grenzen erfahren und ernst genommen werden.

Sie wollen Zeit zum Toben und Träumen.

Sie wollen Herzlichkeit und Grenzen erfahren.

Sie wollen gelobt und hinterfragt werden.

Kurz: Kinder wollen Hilfestellung und Begleitung.

Unser Bild

4

Was Kinder können:

Kinder, die zu uns kommen,

bringen ihren eigenen „Rucksack“ mit.

Er ist gepackt mit

Individualität,

Kreativität,

Neugierde,

Phantasie und Freude.

Auch gehören Ängste,

Vorurteile,

mangelndes Selbstvertrauen

und Aggressionen dazu.

Typisch für Kinder in diesem Alter ist

ein schneller Wechsel

der Stimmungen und Gefühle.

Durch den Kontakt mit anderen Kindern und mit uns

entwickeln sie z. B. Mut, Geduld, Vertrauen

Selbstständigkeit und soziale Kompetenz.


vom Kind

Foto

Foto

Was Kinder brauchen:

Alle Kinder brauchen

Anregungen, Angebote und Unterstützung, um zu lernen und sich auszuprobieren,

Geborgenheit und Sicherheit, um sich wohl zu fühlen.

Kinder brauchen Zeit und Raum, um sich zu entfalten,

Freiräume, um laut und leise sein zu können,

Gelegenheiten, um Sozialverhalten einzuüben.

Kinder brauchen Grenzen.

Diese geben ihnen Orientierung, Sicherheit und Verständnis,

Anerkennung und Bestätigung.

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Ich–Kompetenz

5.1.

„Trau dich! Du bist dabei

nicht alleine!“

Wir ermöglichen und unterstützen

die Kinder „Neues“ auszuprobieren

und durch positive Erfahrungen,

Selbstständigkeit und

Selbstverwirklichung zu leben.

Dabei beachten wir individuell die

Wünsche der Kinder.

Manche möchten nach dem

Unterricht in Ruhe ein Buch lesen,

andere wollen sich lieber austoben.

Wir unterstützen sie dabei in ihren

Neigungen und Wünschen.

Kinder lernen ihre eigene Person

anzunehmen, sich als wertvoll zu

erkennen und ihren Körper

wahrzunehmen. Wir unterstützen

und fördern dies spielerisch.

Sozial-Kompetenz

5.2.

Kinder werden von uns unterstützt, zu lernen,

wie sie miteinander und mit Erwachsenen

umgehen können und was sie realistischerweise

von anderen erwarten können (z. B. in

Konflikten auch mal nachzugeben).

Sie sollen eigene Grenzen erkennen und die

von anderen achten sowie Schwächere

unterstützen.

Bei den Hausaufgaben bietet sich eine gute

Gelegenheit zur Umsetzung.

Zuhören, miteinander reden, Verständnis für

andere zu haben, sind Vorraussetzungen für

ein konstruktives Miteinander, gerade in

Konfliktsituationen. Konflikte werden gelöst,

indem die Kinder erst alleine versuchen, diese

zu klären. Dann werden mit den Betreuerinnen

oder mit anderen Kindern Lösungsvorschläge

entwickelt. Erst, wenn die Kinder sich untereinander

nicht einigen können, tritt der

Erwachsene als Vermittler auf.

In der Betreuung gibt es Regeln. Sie sind

einfach und klar gehalten und unterstützen ein

verantwortliches Verhalten gegenüber anderen

Menschen und Dingen. Die Kinder sollen lernen,

eigene Grenzen zu erkennen und die von

anderen zu achten.

Pädagogische Ziele

5


Nach der 4. Schulstunde Betreuungsbeginn

13.30 Uhr

14.00 Uhr

ab 15.00 Uhr

und Angebote

Tagesablauf 5.3.

Bewegung im Freien

Zeit für Projekte und freies Spielen

oder

individuelle Erledigung der

Hausaufgaben

Mittagessen

Zeit für Hausaufgaben

oder stille Beschäftigung

Freizeit/Ausflüge/Projekte

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Entspannung 5.4.

Der Anspruch an die Kinder wird immer größer, durch die Schule, die Hausaufgaben

und der durchorganisierten Freizeit. Zu Hause findet sich nicht immer die Zeit, mit

den Kindern zu entspannen.

Wir möchten den Kindern gerne wieder ein Bewusstsein für Ruhe und Entspannung mit

auf ihren Weg geben. Und wer schon ruhig und entspannt ist, kann uns Erwachsenen ja

vielleicht etwas davon abgeben.

Nach dem langen Sitzen im Unterricht brauchen die Kinder Bewegung. Laufen, Rennen

und Toben kann zur Entspannung beisteuern.

Auch das Hören von Geschichten während des Mittagessens trägt zur Entspannung

bei. Gerne erzählen die Kinder auch über ihre Erlebnisse des Tages.

Der Freitag steht ganz im Sinne der Entspannung zur Verfügung.

An diesem Tag besteht die Möglichkeit, keine Hausaugaben zu erledigen, sondern

wir können auf die Wünsche und Bedürfnisse der Kinder eingehen. Die Kinder haben

Zeit, ihren Träumen nachzugehen oder einer Reise in ihre Phantasiewelt zu folgen.

So entlassen wir unsere Schützlinge ins Wochenende und

freuen uns auf nächstes Mal.

Bewegung 5.5

Ein ganz natürliches Bedürfnis von Kindern ist es, sich zu bewegen. Nach dem Unterricht

stellt dies ein optimales Mittel dar, die Kreativität sowie die seelische und körperliche

Balance zu fördern.

Bewegungsmangel hingegen birgt einige Risiken und darum liegt uns sehr viel daran,

Kindern Bewegungsmöglichkeiten, sooft es nur geht, anzubieten.

Für viele Erwachsene war es früher eine Selbstverständlichkeit, sich gleich nach der

Schule mit Freunden auf Plätzen zum Fußball, Fangen oder Klettern zu verabreden.

Da sich die Spiel- und Bewegungsräume der Kinder sehr stark verändert und auch

eingeschränkt haben, ist es heute leider nicht mehr so unkompliziert.

Durch das Austoben und die bewusste Wahrnehmung der Umwelt und der Natur können

die Kinder Sinneserfahrungen und neue Erkenntnisse sammeln. Das Miteinander stärkt

die Kooperation und die Kommunikation.

Wir gehen auf Spielplätze und Wiesen, packen Bälle, Seile und Skateboards ein, dann

geht es los. Hierbei gibt es viele "bewegende Momente" zu erleben. Bewegung macht

erfinderisch und so sind auch wir oftmals erstaunt darüber, womit Kinder spielen und

ihren großen Drang nach Bewegung sättigen.


Beispiele

Projekte 5.6.

In Gruppen von fünf bis zehn Kindern bieten wir in regelmäßigen Abständen Projekte an.

Hierbei werden aktuelle Themen der Kinder situationsorientiert aufgegriffen oder die

von uns als wichtig erachteten Schwerpunkte umgesetzt.

Wir haben so die Möglichkeit, individuell auf die Bedürfnisse einzelner Kinder

einzugehen.

Projekte können über mehrere Tage oder in kleinerer Einheit angeboten werden.

Spezielle Projekte der Einrichtungen werden in den Kapiteln über die Ortsteile

ausgeführt. Um die mögliche Vielfalt der einzelnen Angebote darzustellen, wollen wir

Ihnen eine kleine Übersicht geben:

Themen

Naturwissenschaften

Interkulturelle Arbeit

Gesundheit

Musik und Tanz

Kunst

Bewegung und Sport

Sprache und Literatur

Tiere beobachten, Pflanzen sammeln und pressen,

Experimente im Alltag

Zubereitung von Gerichten aus unterschiedlichen Kulturen

Gesundes Mittagessen, gesunde Snacks, Sinnesspiele,

Körperbewustsein entwickeln

Singen, Tanzen, Rhythmik

Einen eigenen Ausdruck finden im Malen mit verschiedenen

Techniken und Gestalten mit Pappmachèe, Knete und Ton.

Kennenlernen der Sportarten Fußball, Vollyball, Hockey und

Entspannungstechniken, z. B. autogenes Training

Vorlesen von Büchern, Anregungen zum Selbstlesen oder

gegenseitigem Vorlesen

In Projekten haben wir die Möglichkeit, individuell auf einzelne Kinder einzugehen und

ihnen verschiedene Themen näherzubringen. So können sie offen werden für Neues.

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- 14 -

Mittagessen

5.7.

Hausaufgaben

5.8

Das Mittagessen wird in einer festen Gruppe zwischen

13.30 und 14.00 Uhr eingenommen. Es wird fertig

geliefert und von den Mitarbeiterinnen angerichtet

und verteilt. Die Kinder übernehmen die

Verantwortung für den Tischdienst.

Eine geregelte, vollständige Mittagsmahlzeit ist uns in

der ganztägigen Betreuungszeit wichtig.

Das gemeinsame Mittagessen hat viele wichtige

soziale Komponenten sowohl für das einzelne Kind als

auch für die Gruppe:

- Austausch über das Erlebte am Vormittag

- Eingliederung in eine Gemeinschaft

- Erlernen von Tischregeln

- Kennenlernen von neuen Gerichten.

Wir beginnen das Essen gemeinsam mit einem Ritual

und beenden es auch gemeinsam.

Lebensmittelallergien werden, wenn möglich,

berücksichtigt.

Eine feste Hausaufgabenzeit von einer Stunde wird

nach dem Mittagessen für alle Kinder angeboten.

Alle Betreuungsräume stehen hierfür zur Verfügung.

Die Kinder erarbeiten selbstständig ihre

Hausaufgaben. In altersgemischten Kleingruppen wird

dabei klassenübergreifendes Lernen gefördert.

Wir begleiten die Kinder in beratender Form und

geben Hilfestellungen.

Kinder, die ihre Hausaufgaben schon erledigt haben,

können individuell einer ruhigen Beschäftigung

nachgehen.

Es kann vorkommen, dass die Hausaufgaben in der

vorgesehenen Zeit nicht vollständig erledigt werden

konnten. Wir empfehlen allen Eltern, täglich die

Hausaufgaben anzuschauen und insbesondere in das

Mitteilungsheft zu sehen.

Bei besonderem Bedarf von mindestens fünf Kindern

besteht die Möglichkeit einer separaten

Hausaufgabenbetreuung der Gemeinde Trebur, die in

den Schulräumen angeboten wird.


Am letzten Schultag kommen alle angemeldeten Kinder früher aus dem Unterricht.

Das heißt für uns: jetzt sind größere und zeitaufwendigere Touren möglich.

Der Bollerwagen bzw. die Körbe werden mit diversen Spielen gepackt.

Für das leibliche Wohl der Kinder ist dabei auch gesorgt.

Ausflüge

5.9.

Gerne überraschen wir die Kinder, wenn sie den Schulalltag hinter sich gebracht

haben, an manchen Tagen mit Ausflügen. Da die Betreuungszeit begrenzt ist, steht

oft ein Spielplatzbesuch in der näheren Umgebung der Schule auf dem Programm.

Jetzt beginnen die Ferien!

Und die Kinder können in der Natur nach Lust und Laune toben,

spielen und Neues entdecken.

Weitere Einzelheiten zu den Ausflügen der drei Schulkindbetreuungen finden Sie in

den Kapiteln 6, 7 und 8 auf den nachfolgenden Seiten.

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Schulkindbetreuung

„Astemer Ästchen“ in Astheim

6

Die Astheimer Schulkindbetreuung

besteht aus einer Gruppe.

Hauptamtliche Fachkraft ist

Monika Weitzel.

An einzelnen Tagen unterstützt

derzeit Sonja Mayer, Erzieherin,

die Arbeit in der Betreuung.

In der einstündigen Hausaufgabenbetreuung

arbeitet Martina Closhen.

Zur Mittagsessenszeit bekommen wir

Unterstützung durch unsere

Haushaltskraft, Sylke Ceranka.

Sonja Mayer, Monika Weitzel, Sylke Ceranka, Martina Closhen

Wir alle arbeiten eng zusammen und orientieren uns am Wohl der Kinder.

Ein ständiger Austausch zwischen Betreuerin, Lehrkräften und Betreuungskindern

hilft dabei, dass sich die Kinder vom Schulanfang bis zum Betreuungsende rundum

aufgehoben fühlen können.

Team

6.1.


Das Mittagessen nehmen wir zusammen in

der Essecke ein.

Danach wird dieser Bereich für die

Erledigung der Hausaufgaben genutzt.

Außerdem können einzelne Kleingruppen

ihre Hausaufgaben auch im großen

Schulflur an Schultischen erledigen.

Die Küchenzeile ist in einem Nebenraum

untergebracht. Hier wird uns das Essen

angeliefert.

Das Betreuungspersonal, die Haushaltskraft

sowie die Kinder decken gemeinsam

die Tische im Betreuungsraum und teilen

das Essen aus.

Betreuungsräume

und Außengelände

6.2.

Der Betreuungsraum, ein ehemaliger Klassenraum, befindet sich im Hauptgebäude

der Astheimer Grundschule.

Er ist ausgestattet mit einer Sitz- und Essecke, einem Tobe-Bereich mit großer

Turnmatratze, einer Lego-Ecke und einer gemütlichen Sofagruppe.

Eine große Wandtafel wird von den Kindern zum Malen, Rechnen oder „Schule spielen“

genutzt.

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Außengelände und Lage der Schule

Die Astheimer Grundschule liegt am Ortsrand und ist somit sehr naturnah.

Sie verfügt über einen großen Schulhof mit Spielplatz, Fußballfeld und viel Grünfläche.

Der Schulhof wird zurzeit mit viel Engagement einer Schulhof-AG umgestaltet und mit

neuen Spiel- und Klettergeräten ausgestattet.

Sporthalle, Sportplatz, Jacob-Roos-Halle und der Kindergarten „Lummerland“ befinden

sich in direkter Nähe zum Schulgebäude.

Voraussichtlich wird die Betreuung schon zum nächsten Schuljahr in einen Neubau

umziehen können. Dort stehen dann zwei Betreuungsräume, eine integrierte Küche sowie

ein geräumiger Flur zur Verfügung.

Außerdem entsteht ein eigenes, ausschließlich von den Betreuungskindern zu nutzendes

Außengelände.

Angebote 6.2.

Die Nähe zu Wiesen, Wald und Rheinvorland lädt ganz besonders zu Erkundungen von

Flora und Fauna ein. Je nach Jahreszeit machen wir ausgiebige Spaziergänge, um dabei

z. B. die ersten bunten Blumensträuße zu pflücken, Marienkäfer zu suchen und das

Astheimer Storchenpaar bei der Ankunft und der Aufzucht der Jungtiere zu beobachten.

An manchen Tagen pilgern wir zum nahe gelegenen Schwarzbach oder gehen auf den

hundert Meter entfernten Sportplatz des ASC, um dort, ausgerüstet mit Bällen,

Springseilen und anderen Spiel- und Sportutensilien, viel Spaß und Bewegung zu haben.

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Auch auf dem Schulhof finden die Kinder viele Bewegungsmöglichkeiten, die sie

ausgiebig nutzen. An schönen und nicht zu heißen Tagen können auch Hausaufgaben im

Freien gemacht werden, was immer gerne angenommen wird.

Malen, Basteln, Tanzen, Musik hören, Vorlesen

oder einfach mal nur entspannen, das sind

ständige Angebote in unserer Betreuung.

In den letzten Jahren wurde ein Aquarium mit Muscheln, Schnecken und Kaulquappen

eingerichtet und war eine Attraktion vom Frühjahr bis zum Sommer. Höhepunkt ist

stets die vollständige Metamorphose von Kaulquappe zum Frosch. In einer gemeinsamen

Aktion setzen die Kinder die jungen Fröschchen dort aus, wo sie den Laich entnommen

haben.

Immer wieder entwickeln sich neue und

interessante Projekte aus den Ideen und

Wünschen der Kinder, die dann gerne

aufgenommen und zusammen erarbeitet

werden, z. B. eine Ausstellung über

bedrohte Tierarten, die von den Kindern

mit gemalten Bildern und selbst

geschriebenen Texten gestaltet wird.

Wenn es die Zeit zwischen Hausaufgaben und Heimgehen zulässt, bieten drei

Spielplätze, eine Eisdiele oder auch mal ein Schwimmbadbesuch zusätzliche

Abwechslungen.

In der kühlen Jahreszeit besteht die Möglichkeit, mit den Kindern in die wenige

Meter entfernte Jacob-Roos-Halle zu gehen. Dort wird Bewegungsmangel durch

Toben, Ballspielen oder angeleitete Gemeinschaftsspiele ausgeglichen.

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Schulkindbetreuung

„Gänsenest“ in Geinsheim

7

Die Kinder gaben unserer Einrichtung

den Namen

- 20 -

„Geusemer Gänsenest“.

Sehr naheliegend, da das Wort

Geinsheim bereits die „Gans“ in sich

trägt und sie das Wappentier ist.

Team 7.1.

Danusia Kowalski-Achilles, Elisabeth Bieberschick, Tülay Keskin, Martina Becker,

Jutta Tittes


In diesem Gänsenest arbeiten:

Jutta Tittes ist 14 Stunden in der Woche tätig.

Möchten Kinder etwas Kreatives machen, so sollten sie

unbedingt eines ihrer zahlreichen Projektangebote

wahrnehmen.

Diese reichen von Tonarbeiten über gesundes Essen

und Backen bis hin zum Erlernen neuer

Gesellschaftsspiele.

Martina Becker arbeitet 11,5 Stunden pro Woche

und ist für feinmotorische Arbeiten sowie innovative

Bastelideen zuständig.

Danusia Kowalski-Achilles ist 28 Stunden wöchentlich in

der Einrichtung aktiv.

Wer den Wunsch nach Bewegung hat, sei es Fuß-, Handoder

Kopfball, Turnen, Toben oder Spielen sollte sich an

sie wenden.

Es kann aber bei ihr mit Entspannungstechniken in der

Turnhalle auch ganz leise und ruhig hergehen.

Tülay Keskin ist mit 8 Stunden wöchentlich in unserer

Einrichtung.

Sie unterstützt die Kinder sowohl bei Spiel und Sport

als auch bei den Hausaufgaben.

Elisabeth Bieberschick ist eine unverzichtbare

Mitarbeiterin, da sie für die tägliche

Mittagessensausgabe zuständig ist.

Frau Biberscheck arbeitet 1,5 Stunden täglich und sorgt

für unser aller Wohl.

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Betreuungsräume 7.2.

Die Betreuungsräume befinden sich im

Pavillon der Grundschule Geinsheim. Die

Grundschule liegt in einer

verkehrsberuhigten, ländlichen Gegend.

Unsere direkten Nachbarn sind der

Kindergarten „Kleine Welt“ und die

Kindertagesstätte „Kunterbunt“.

So wissen die Kinder, die alle eine dieser

Einrichtungen vorher besucht haben, wo wir

zu finden sind.

2006 nahmen alle pädagogischen

Einrichtungen von Geinsheim an der

Erprobungsphase des „Hessischen Bildungsund

Erziehungsplans“ teil. Ein

einrichtungsübergreifender, intensiver

Austausch zwischen den pädagogischen

Fachkräften der Vorkindergärten, der Kita

und der Schule findet in regelmäßigen

Abständen statt.

Diese „Hand-in-Hand-Arbeit“ erleichtert so

den Einstieg in die große Welt der Schule.

Bis zu 50 Kinder können das Angebot der Schulkindbetreuung bis 13.30 Uhr nutzen.

Danach besteht die Möglichkeit, 25 Kindern eine Mittagsmahlzeit anzubieten, die

Hausaufgaben zu erledigen und Freizeitangebote bis 17.00 Uhr zu nutzen.

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.

Angebote 7.3.

Angebote unserer Betreuung

Wir stellen eine breite Palette an Angeboten zur Verfügung, damit sich jedes

Kind in unserer Einrichtung wiederfindet und gerne kommt.

Es wird viel Bewegung angeboten, da es ein Bedürfnis der meisten Kinder ist.

Kleine Wanderungen zum nahe gelegenen Moorloch (See) oder zu einem der

zahlreich vorhandenen Kinderspielplätze sind sehr beliebt.

Freitags nehmen wir uns alle gemeinsam Zeit, um intensiv nach den Wünschen

der Kinder zu handeln. Diese verwirklichen wir mit viel Spiel und Spaß.

An diesem Tag werden keine Hausaufgaben gemacht.

Bevor es dann ins Wochenende geht, regen wir die Kinder an, durch

Phantasiereisen ihren Träumen nachzugehen und oftmals wird aus einem

gespannten Hinhören ein entspanntes Zuhören.

WIR BEWEGEN UNS MITEINANDER AUFEINANDER ZU

UND LERNEN VONEINANDER

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Schulkindbetreuung

„Krähenhaus“ in Trebur

8

Sabine Kunz, Kornelia Heist

Anette Korth, Ulrike Gaulrapp-Schroth, Maren Weber

Team 8.1.

Unser Team besteht aus 4 pädagogischen Fachkräften.

Unterstützung bekommen wir während der Mittagszeit von Frau Sabine Kunz,

unserer Küchenfachkraft.

„Wir ziehen an einem Strang“

Nur gemeinsam sind wir stark und können mit unseren Fähigkeiten vereint zum Wohle

des Kindes handeln. In diesem Sinne ist es für uns wichtig, unsere individuellen

Stärken zu betrachten und einzubringen.

Wir gestalten unsere Teamarbeit konstruktiv und sehen unsere Arbeit als stetige

Herausforderung und Entwicklung. Wir sind flexibel und passen uns aktuellen

Anforderungen an. Offenheit, Ehrlichkeit und Vertrauen ist die Basis unserer

Zusammenarbeit. Diese geben wir in unserer Arbeit an die Kinder weiter. Die

Beteiligung unserer Kinder an allen sie betreffenden Fragen ist Ausdruck für

Partnerschaft und Respekt. Wir finden uns in unserer Arbeit wieder und haben

daher viel Freude daran.

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Vierzehntägig beraten wir uns im Team. Wir besprechen alle aktuellen Themen und

die Punkte der nächsten Wochen.

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Schulkindbetreuung ist die Zusammenarbeit mit

der Grundschule Trebur. Wir nehmen sowohl an Gesamt- und Schulkonferenzen, an

Schulfesten, Kennenlerntagen, Informationsabenden für Schulanfänger, als auch an

pädagogischen Tagen (Fortbildungen) der Lehrer teil. Auf diese Weise ist ein

intensiver Austausch zwischen Schulkindbetreuung und Schule gegeben, der unsere

Arbeit mit Ihren Kindern bereichert und unterstützt.

Unsere Betreuungsräume befinden sich im Souterrain der Grundschule Trebur.

Hier stehen uns zwei große ehemalige Klassenräume zur Verfügung

Im anderen Raum, unserem Essbereich,

ist eine kleine Küchenzeile integriert.

Hier nehmen die Essenskinder ihr

Mittagessen ein.

Auch dieser Raum lädt zum Spielen,

Lesen, Bauen und zum Erledigen der

Hausaufgaben ein.

Außerdem haben wir einen sehr großen

Flur. Dort befinden sich die Garderoben

der Kinder. Bei schlechtem Wetter wird

er als Spielbereich genutzt.

Betreuungsräume

8.2.

In einem Raum steht unser schönes

"Krähenhaus" mit 2. Ebene. Hier

können sich die Kinder in kleinen

Gruppen zurückziehen, lesen,

kuscheln, CDs hören, mit

Stoffbauklötzen bauen oder sich in

Rollenspiele versetzen.

Dieser Raum wird auch als Kreativraum

für verschiedene künstlerische Angebote

genutzt, wie z. B. malen, modellieren und

Themengestaltung rund um das Jahr.

Tischspiele finden hier ebenso ihren

Platz. Am Nachmittag machen die Kinder

hier ihre Hausaufgaben.

- 25 -


Der Schulhof wurde 2006

grundlegend nach ökologischen

Gesichtspunkten kinderfreundlich

umgestaltet. Es wurden

naturbelassene Spielgeräte

integriert.

Der angrenzende Schulspielplatz ist ein

beliebtes Spielterrain. Es lädt zum

Buddeln, Bauen, Rutschen, Schaukeln

und nach „Herzenslust austoben“ ein.

Hier können die Kinder ihrer Kreativität

freien Lauf lassen. Nicht nur für Jungs,

sondern inzwischen auch für Mädchen

ist der Fußballplatz von großem

Interesse. Dort gibt es auch einen

Basketballkorb.

Außengelände 8.2.

- 26 -

.

Zur Freude unserer Kinder liegt das Außengelände direkt

neben unseren Räumlichkeiten. Es bietet den Kindern Platz,

ihrem Bewegungsdrang freien Lauf zu lassen. Neben

vielfachen Spielanreizen und phantasievoller Beschäftigung

steht hier freies Spiel im Vordergrund.


„Ziele und Wünsche werden zu Plänen

und dann in die Tat umgesetzt.“

Unsere Projekte richten sich nach den

Bedürfnissen der Kinder, die situationsorientiert

aufgegriffen, gemeinsam entwickelt, aber auch von

uns initiiert werden.

Von Herbst bis Frühling besuchen wir nachmittags

regelmäßig Vorlesestunden in der

Gemeindebücherei. Hier genießen die Kinder eine

entspannte, kuschelige Atmosphäre, die sie in eine

andere Welt versinken lässt.

In den Sommermonaten gehen wir in das Treburer

Schwimmbad. Unsere Kinder können diese Zeit

kaum erwarten und freuen sich auf den

gemeinsamen Ausflug. Selbst der Spaziergang

dorthin ist durch den Bollerwagen

– ziehen und gezogen werden – ein Erlebnis.

Unsere kunstpädagogischen Angebote, wie Malen und

Basteln mit verschiedenen Materialien und Techniken

werden gerne angenommen. Hier erhalten Kinder

einen Freiraum, ihrem „ Ich“ Ausdruck zu verleihen.

Für musisch interessierte oder sportlich begeisterte

Kinder stehen uns zu bestimmten Zeiten der

Musikraum und die Turnhalle zur Verfügung.

Eine Besonderheit: Zwei mal im Jahr besuchen wir

den Hundeplatz in Trebur. Ein qualifizierter

Hundetrainer steht uns dort zu Verfügung.

Nach genauer Einweisung können unsere Kinder

dann selbst mit den Hunden arbeiten und das

Gehörte und Gesehene umsetzen.

Weitere Projekte finden Sie im Kapitel 5.6.

Zitat eines Betreuungskindes am Ende eines Tages:

„Tschüss bis Morgen, es hat mir gut gefallen,

ich bin leider schon abgeholt.“

Angebote 8.3.

- 27 -


Eltern 9.1.

Zusammenarbeit

mit Eltern, Schule und Institutionen

9

Grundsätzliches

Die Zusammenarbeit mit Eltern stellt für uns eine Bereicherung dar. Sie ist die

Kooperation zwischen zwei kompetenten Erziehungspartnern. Jede Familie wird in ihrer

individuellen Lebensgestaltung mit ihren unterschiedlichen Interessen und

Bedürfnissen gesehen. Durch die verschiedenen Lebenswelten bietet sich die

Möglichkeit, Verständnis für andere Familiensysteme zu entwickeln.

In der Familie als erstem Erziehungsort erwerben die Kinder Kompetenzen und

Einstellungen, die für das ganze weitere Leben wichtig sind.

Um gegenseitiges Vertrauen aufzubauen, führen wir vor dem ersten Betreuungstag ein

Kennenlerngespräch mit der Familie. Durch die Weitergabe von wichtigen

Informationen an uns, kann das Kind optimal betreut werden.

Wir wollen die Familien entlasten und ihnen zur Seite stehen. Grundvoraussetzung

hierfür ist ein verantwortungsvoller Umgang miteinander. Dazu gehören klare

Absprachen. Über eine Unterstützung von Eltern und Elternbeirat bei Festen und

Projekten oder die Sammlung von Material freuen wir uns und sehen sie als eine

Bereicherung an.

Elternbeirat

Den Eltern ist ein gesetzliches Mitsprache– und Mitbestimmungsrecht in

Kinderbetreuungseinrichtungen im Kinder- und Jugendhilfegesetz garantiert.

Dies gibt Ihnen als Eltern Gelegenheit, Bedürfnisse und Interessen gegenüber der

Gemeinde, den Mitarbeiterinnen und der Schule zu vertreten.

Der Elternbeirat wird einmal im Jahr für die Dauer eines Jahres von allen Eltern beim

Elternabend gewählt. Regelmäßige Gespräche garantieren eine gute Zusammenarbeit.

Zu den Aufgaben des Elternbeirates gehört auch, auf Verwaltungsebene bei Themen wie

Gebühren, Haushalt, Satzung, Stellenbesetzung oder Öffnungszeiten Einfluss zu

nehmen. Er ist bei dem Gesamtelternbeiratstreffen aller Kindertagesstätten von Trebur

vertreten.

Elternabende

Diese finden mindestens einmal pro Schuljahr statt, um die Möglichkeiten der gegenseitigen

Information, des Gedankenaustausches und der besseren Zusammenarbeit zu

fördern.

Zu Elterngesprächen außerhalb der Elternabende stehen wir selbstverständlich nach

Vereinbarung zur Verfügung oder kommen auf Sie zu.

- 28 -


Schule 9.2.

Die Schulkindbetreuung ist ein ergänzendes Angebot im Anschluss an die

Unterrichtszeiten.

Kooperation

Schule und Schulkindbetreuung informieren sich gegenseitig über alle, für

die jeweilige Arbeit betreffenden Belange. (z. B. organisatorische

Regelungen).

Es findet ein Austausch zwischen Schulkindbetreuung / Gemeinde und

Lehrkräften / Schulleitung bei besonderem Bedarf im pädagogischen

Bereich statt.

Aktivitäten

Bei schulischen Veranstaltungen kann die Schulkindbetreuung im Rahmen

ihrer Möglichkeiten eingebunden werden (z.B. bei der Projektwoche oder

bei Schulfesten).

Zur Umsetzung des „Hessischen Bildungs- und Erziehungsplanes“

arbeiten die Schulkindbetreuung mit den Kindertagesstätten und der

Schule zusammen.

- 29 -


- 30 -

Schwimmbad

Bücherei

Rektor

Sekretariat

Sonstiges

Schule

Sozialamt

Bauhof Kindergarten

Hundeplatz

Lehrerkollegium

Institutionen 9.3.

Wir kooperieren mit vielen verschiedenen Institutionen, die unsere Arbeit mit den

Kindern unterstützen und bereichern.

Hausmeister

Schulkindbetreuung

Gemeinde

Kinder- und Jugendförderung

Schulamt

Gesundheitsamt

Hausmeister

Kreis

Schulverwaltung

Jugendamt

Fachberatung für

Jugendhilfeeinrichtungen


Schlusswort & Perspektiven

10

Wir haben es gemeinsam geschafft. Im Mai 2006 haben wir mit der Konzeptionsarbeit

begonnen, im Winter 2007 sind wir fertig geworden. Es war ein langer Prozess, viel

Arbeit und wir sind um viele Erfahrungen reicher.

Wir freuen uns, dass wir trotz drei verschiedener Einrichtungen einen gemeinsamen

roten Faden präsentieren können.

Natürlich sind wir uns bewusst, dass die Konzeption im Laufe der Zeit wieder

überarbeitet werden muss, weil sich auch die Arbeit mit den Kindern kontinuierlich

weiterentwickelt und verändert.

Perspektivisch wollen wir uns in nächster

Zeit Stück für Stück mit der weiteren

Umsetzung des Bildung- und

Erziehungsplanes beschäftigen.

Zum Beispiel ist die Einführung von

Beobachtungs- und Evaluationsformen

geplant. Das weitere Zusammenwachsen

der pädagogischen Institutionen in den

einzelnen Ortsteilen ist wichtig.

Die Räumlichkeiten in allen drei

Ortsteilen sollen weiter ausgestaltet

werden.

Die Rahmenbedingungen in den

Schulkindbetreuungen sollen, gemäß den

Forderungen von KinT, weiterentwickelt

werden.

Hierzu gehört sowohl die fachliche

Qualifizierung bei Fortbildungen als auch

der Anbau eines weiteren Betreuungsraumes

in der Grundschule Astheim.

Der Wunderbaum

Wir bedanken uns herzlich bei Frau Diekemper für die fachliche Begleitung.

Unser Dank gilt auch dem Träger, den Schulleitungen und allen, die uns unterstützt

haben. Besonders freuen wir uns über die Zustimmung der Eltern für die

Veröffentlichung der Kinderfotos.

- 31 -


Pädagogische Leitung

Astrid Plahuta

Rathaus Trebur

Herrngasse 3

65468 Trebur

Telefon 06147 – 208 55

astrid.plahuta@trebur.de

Verwaltung

Ute Filler/ Susanne Angermann

Rathaus Trebur

Herrngasse 3

65468 Trebur

Telefon 06147 - 208 53

ute.filler@trebur.de

Susanne.angermann@trebur.de

Schulkindbetreuung „Krähenhaus“

Grundschule Trebur

Astheimer Strasse 17

65468 Trebur

Telefon 0162 – 8294479

Schulkindbetreuung „Gänsenest“

Grundschule Geinsheim

Schulstrasse 7

65468 Geinsheim

Telefon 0178 – 6446915

Impressum:

Texte: Mitarbeiterinnen der Schulkindbetreuung

und pädagogische Leitung

Layout: Kornelia Heist

Fotos: Jutta Tittes, Maren Weber, Monika Weitzel

Druck: 1. Auflage April 2008 / 200 Stück

Schulkindbetreuung „Asthemer Ästchen“

Grundschule Astheim

Berliner Strasse

65468 Astheim

Telefon 0171 -7947034

www.kinder-in-trebur.de

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