A n t r a g s h e f t - Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband

adh.de

A n t r a g s h e f t - Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband

Antragsheft

Foto: WWU

Organisatorisches

Berichte

Anträge

VV|2010


Allgemeineer

Deutscherr

Hochschulsp portverband

Sehr ggeehrte

DDamen

und u Herreen,

liebe e Kolleginnen

und

Kollegen,

Hochschullsport

in Münnster,

das bed deutet Sport in seinen vie elfältigen Ausdrucksformenn.

Sichtbarerr

Ausdruck eiines

lebendig gen Breitenspports

sind wö öchentlich übe er 15.000 beewegte

Studie erende aus

vier Hochsschulen

Münssters

oder au uch das größßte

Breitensportturnier

an deutschen HHochschulen,

, das Nikolausturnier,

das in seinner

47. Auflag ge wieder amm

3./4. Dezem mber 2010 stattfinden

wirrd.

Der studeentische

Leisttungssport

sp piegelt sich aan

der „Partn nerhochschule

des Spitzeensports“

z.B B. wider im

Basketballl

Nationen-CCup,

dem hoc chklassigen AAufeinandert

treffen studentischer

Nationalmannschaften

aus

unterschieedlichen

Konttinenten

oder

in regelmäßig

stattfinde enden Deutschen

Hochscchulmeistersc

chaften wie

z.B. der küürzlich

stattggefundenen

DHM D Futsal.

Darüber hhinaus

finden an der WWU U Münster abber

auch rege elmäßig Fortb bildungen, Koonferenzen

und u Tagun-

gen zu unnterschiedlichhen

Fachthem men oder aucch

Zusamme enkünfte vers schiedener HHochschulsportverbände

statt. In diesen

Bereichh

fällt auch die

diesjährigee

105. adh-V Vollversammlung.

Wir, die MMitarbeiterinnen

und Mitar rbeiter des HHochschulsports

und des AStA-Sportre

A

eferates Müns ster freuen

uns sehr, die Delegierrten

der über r 170 Mitgliedshochschule

en hier in ein ner der lebennswertesten

Städte der

Welt (LivCCom-Award)

uund

gleichzeitig

einer der größten deutschen

Unive ersitätsstädtee

begrüßen zu u dürfen.

Die Vorbereitungszeit

zzur

105. Vollversammlung

war deutlic ch kürzer als üblich. Diesees

Manko wu urde jedoch

wettgemacht

durch ecchtes

Teamw work, durch ddie

hervorrag gende kollegiale

und fachhliche

Zusam mmenarbeit

mit der addh-Geschäftsstelle,

der Be egeisterung aaller

Mitwirke enden bei der

Organisatioon

dieser Ver ranstaltung

sowie der großzügigenn

Bereitschaft t verschiedenner

Institution nen, die adh-Vollversammmlung

auch fi inanziell zu

unterstützzen.

Ein besondderer

Dank ggilt

deswegen n dem Ministeerium

für Familie,

Kinder,

Jugend, Kuultur

und Spo ort in NRW,

der WWU Münster, demm

Förderkreis s Hochschulssport

Münster r e.V., dem Sportamt S sowwie

dem Stadtsportbund

in Münsterr.

Nach den Tagen der VVorbereitung

bleibt uns zuu

hoffen, das ss die Vollversammlung

iin

den Punkten

gelingt,

die wir zuu

verantworteen

haben und

selbstversttändlich

darü über hinaus. Allen Delegieerten

wünsch hen wir inhalts-

undd

erlebnisreiche

Tagungsta age in der weestfälischen

Metropole M Mü ünster.

Wolfram SSeidel

Leiter Hocchschulsport

Münster

Seite 3


Allgemeineer

Deutscherr

Hochschulsp portverband

Herzlicch

willkoommen

bei b der 1105.

adh-Vollvers

sammlunng

an derr

Universsität

Mün nster

Liebe Gästte

aus Sport, , Politik und Hochschule,

H

liebe Delegierte,

der adh-VVorstand

ist ebenso geeh hrt wie dankkbar,

dass der

Hochschulsport

Münstter

und die Universität

Münster ddie

adh-Vollveersammlung

2010 ausrichhten.

Wir sch hätzen es sehr,

dass Münnster

immer ein ausge-

zeichneterr

Platz für üüberregionale

e Hochschulsportveranstaltungen

war und ist. Wiir

kommen sehr s gerne

nach Münsster,

an die aadh-Hochschu

ule des Jahrees

2006!

Im Namenn

des adh-Voorstands

danken

wir den vielen Helfer rinnen und Helfern H sowie den Unterst tützerinnen

und Unterrstützern

für die engagiert te Arbeit der letzten Mona ate und Woch hen zur Vorbeereitung

und Durchfüh-

rung der VVollversammllung.

Den Deleggierten

wünsschen

wir fru uchtbare Beraatungen

und tragfähige Entscheidung

E

gen im Sinne e eines zu-

kunftsfähigen

deutscheen

Hochschul lsports und eeines

leistung gsfähigen Dac chverbandes! !

Nico Sperlee

Vorsstandsvorsitzzender

Olaf Tabor

Geeneralsekretär

Seite 4


Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband Seite 5

Inhaltsverzeichnis

I Organisationshinweise ............................................................................................................... 6

1. Allgemeines ............................................................................................................................ 6

2. Veranstaltungsorte .................................................................................................................. 7

3. Anreise zu den Unterkünften ..................................................................................................... 9

II Vorläufiger Zeitplan ................................................................................................................ 11

III Veranstaltungen im Überblick ............................................................................................... 12

IV Unterlagen zum parlamentarischen Teil ................................................................................. 13

Vorläufige Tagesordnung ............................................................................................................ 13

TOP 8 – Berichte ......................................................................................................................... 14

TOP 8.1 Lagebericht des Vorstandes ......................................................................................... 14

TOP 8.2 Bericht der ständigen Ausschüsse ................................................................................. 19

8.2.1 Bericht des Ausschusses für Breitensport, Bildung und Wissenschaftsarbeit (ABBW) ............. 19

8.2.2 Bericht des Ausschusses für Chancengleichheit und Personalentwicklung (ACPE) ................. 22

8.2.3 Bericht des Finanzausschusses (FinA) ............................................................................ 24

8.2.4 Bericht des Sportreferateausschusses (SRA) .................................................................. 26

8.2.5 Bericht des Wettkampfausschusses (WKA) ..................................................................... 29

8.2.6 Darlegungen des Wettkampfausschusses zum Sportartenkanon ........................................ 36

8.2.7 Bericht des Fachbeirats ............................................................................................... 36

TOP 9 – Anträge gem. § 6 (1) GO-VV zur Tagesordnung ............................................................. 37

TOP 9.1 Anträge zu Satzung und Ordnungen .............................................................................. 37

TOP 9.2 Sonstige Anträge ....................................................................................................... 44

TOP 10 – Finanzen ...................................................................................................................... 47

TOP 10.2 Bericht des Finanzprüfungsausschusses ......................................................................... 47

TOP 10.3 Bewilligung des Jahresabschlusses 2009 ........................................................................ 48

TOP 10.5 Bewilligung des Haushaltes 2011 .................................................................................. 59

Information .............................................................................................................................. 69

Verbandsabgaben der einzelnen Sportarten und Wettbewerbe ab Kalenderjahr 2011 ........................ 69

Bitte beachten Sie, dass der Finanzteil im internen Bereich der adh-Website eingestellt ist!

Dieses Heft ist sorgfältig aufzubewahren, da die hier enthaltenen Sachverhalte im Protokoll nicht wiedergegeben

werden.


Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband Seite 6

I Organisationshinweise

1. Allgemeines

Zimmerzuweisung: Die Zimmervergabe erfolgt durch die adh-Geschäftsstelle. Die Informationen zu

Ihrer Unterkunft erhalten Sie spätestens am Mo., den 15.11.2010 per E-Mail.

Sollten Sie bis zum 16.11.2010 keine Informationen erhalten haben, wenden

Sie sich bitte an die adh-Geschäftsstelle, Martina Merz, Tel.: 06071-208610.

Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt im Tagungsbüro des adh.

Tagungsbüro: Das Tagungsbüro ist an verschiedenen Orten mit folgenden Öffnungszeiten

eingerichtet:

Sa., 20.11.2010 , 15:00 – 18:30 Uhr, agora: das Hotel am Aasee (Foyer)

So., 21.11.2010 , 12:30 – 13:30 Uhr, agora: Tagungsort am Aasee, Eingangsbereich

Mensa am Aasee

Bei Rückfragen vor Ort wenden Sie sich bitte an Herrn Bernd Mühle,

Tel. 0163-2086112.

Kinderbetreuung: Kinderbetreuung wird im Regelfall ab einer Gruppenstärke von drei Kindern

unter zwölf Jahren angeboten. Kommt keine Kinderbetreuung am Veranstaltungsort

zustande, kann ein Zuschuss für die Betreuung der Kinder zu Hause

gewährt werden. Die Anmeldung erfolgt online über die adh-Website.

Tagungsbeitrag: Der Tagungsbeitrag beläuft sich auf € 160,- für Hauptamtliche und € 120,-

(Übernachtung im Hotel) bzw. € 90,- (Übernachtung im Jugendgästehaus) für

Studierende (ggf. Einzelzimmerzuschlag im Hotel 30€/Nacht).

Stimmkartenausgabe

und Zahlung des

Tagungsbeitrages

Der Beitrag beinhaltet:

• Übernachtung und Verpflegung von Samstagabend bis Montagmorgen

• Westfälischer Abend am 20.11.2010

• adh-Abend am 21.11.2010

Die Ausgabe der Stimmkarten erfolgt nach vorheriger Zahlung des Tagungsbeitrages

im Tagungsbüro (Öffnungszeiten siehe oben). Gemäß § 3 GO-VV tragen

die entsendenden Hochschulen die Reisekosten sowie die Kosten für Unterkunft

und Verpflegung ihrer Delegierten selbst. Die Delegierten entrichten den entsprechenden

Betrag bei Ausgabe der Stimmkarten oder erbringen den Nachweis

der Überweisung auf das folgende Konto:

Sparkasse Dieburg

BLZ: 508 526 51

Konto-Nr.: 133 102 368

Verwendungszweck: Hochschule, Nachname(n)

Im Interesse eines pünktlichen Beginns der VV und um einen reibungslosen

Ablauf zu gewährleisten, bitten wir Sie, die Stimmkarten frühzeitig abzuholen.

Legitimationsnachweis Die Stimmkarten werden gegen Nachweis der Legitimation (Art. 3 der adh-

Satzung) ausgegeben. Hierzu müssen der adh-Geschäftsstelle in der Regel die

bereits versandten Formulare (je eines für Sportreferent/in und Sportbeauftragte/n)

bzw. ein Protokollauszug über die erfolgte Wahl der Sportreferentin/des

Sportreferenten vorliegen.


Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband Seite 7

2. Veranstaltungsorte

Aufgrund der knapp bemessenen Parkmöglichkeiten empfehlen wir dringend für die Anreise

nach Münster öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen!

Veranstaltungen: Vorstandssitzung

Fachbeiratssitzung

Treffen der Vertretenden kleiner Hochschulen

Universiade-Ausschusssitzung

Hauptamtlichentreffen

Sportreferatetreffen

Vollversammlung

Frauenfrühstück

Ort: Agora: der Ort für Tagungen am Aasee

Anreise mit dem Auto ...

Bismarckallee 11/11b

48151 Münster

Tel. 0251/48426-300

Fax 0251/83797-26

...aus Richtung Dortmund (Süd): Sie fahren über die Autobahnen A1/A43 bis zur Abfahrt Münster-Süd.

Über die Weseler Straße geht es Richtung Münster-Innenstadt, Sie folgen dem Straßenverlauf der linken

Fahrbahn bis kurz vor dem Aasee und biegen links in die Bismarckallee ab. Sie finden agora: Tagungsort

am Aasee nach 50 m auf der linken Seite.

...aus Richtung Bremen (Nord): Sie fahren über die Autobahnen A1/A43 bis zur Abfahrt Münster-Nord.

Weiter geht es über die Steinfurter Straße Richtung Münster-Innenstadt. Sie folgen dem Straßenverlauf bis

Sie rechts den Aasee sehen. Dort halten Sie sich auf der rechten Spur und biegen hinter dem Aasee in die

Bismarckallee ab. Sie finden agora: Tagungsort am Aasee nach 50 m auf der linken Seite.

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln…

...mit dem Bus ab Hauptbahnhof Münster: Sie erreichen agora: der Tagungsort am Aasee mit der Linie

4 (Bussteig C3) oder mit der Linie 10 (Bussteig C1). Ihre Endhaltestelle ist die Bismarckallee.

…mit dem Taxi ab Hauptbahnhof Münster: Taxen sind am Hauptbahnhof in ausreichender Anzahl vorhanden.

Sie finden die Taxen in unmittelbarer Nähe des Hauptausgangs.


Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband Seite 8

Westfälischer Abend

Zeit: Samstag, 20.11.2010, 20:00 Uhr

Ort: Mühlenhof-Freilichtmuseum

Theo-Breider-Weg 1

48149 Münster

Dresscode: Casual Wear

Das Mühlenhof-Freilichtmuseum können Sie von Ihrem Hotel fußläufig erreichen. Der Fußweg ist ausgeschildert.

Zur Orientierung finden Sie einen Übersichtsplan auf der Seite 2 dieses Antragsheftes.

Zu den folgenden Zeiten begleiten Sie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hochschulsports Münster von

Ihrem Hotel zum Mühlenhof-Freilichtmuseum:

agora: das Hotel am Aasee: 19:15 Uhr

agora: Seehotel: 19:15 Uhr

Stadthotel Münster: 19:00 Uhr

Treffpunkt ist der Eingangsbereich des jeweiligen Hotels.

Personen mit Handicap können den Shuttle-Service nutzen. Bitte wenden Sie sich bei Bedarf an eine Mitarbeiterin

oder einen Mitarbeiter des Hochschulsports Münster beim adh-Tagungsbüro.

adh-Abend

Zeit: Sonntag, 21.11.2010, 19:30 Uhr

Ort: Foyer des Schlosses/WWU Münster

Schlossplatz 2

48149 Münster

Dresscode: Business Wear

Das Schloss der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster können Sie von Ihrem Hotel fußläufig erreichen.

Der Fußweg ist ausgeschildert. Zur Orientierung finden Sie einen Übersichtsplan auf der Seite 2 dieses

Antragsheftes.

Zu den folgenden Zeiten begleiten Sie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hochschulsports Münster von

Ihrem Hotel zum Schloss:

agora: das Hotel am Aasee: 19:00 Uhr

agora: Seehotel: 18:45 Uhr

Stadthotel Münster: 19:00 Uhr

Treffpunkt ist der Eingangsbereich Ihres Hotels.

Personen mit Handicap können den Shuttle-Service nutzen. Bitte wenden Sie sich bei Bedarf an eine Mitarbeiterin

oder einen Mitarbeiter des Hochschulsports Münster beim adh-Tagungsbüro.


Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband Seite 9

3. Anreise zu den Unterkünften

Aufgrund der knapp bemessenen Parkmöglichkeiten empfehlen wir dringend für die Anreise

nach Münster öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen!

agora: das Hotel am Aasee

Bismarckallee 5

48151 Münster

Tel. 0251/484260

Fax 0251/83797-26

Anreise mit dem Auto…

agora: Seehotel

Bismarckallee 47

48151 Münster

Tel. 0251/48426-888

Fax 0251/48426-860

... aus Richtung Dortmund (Süd): Sie fahren über die Autobahnen A1/A 43 bis zur Abfahrt Münster-Süd.

Über die Weseler Straße geht es Richtung Münster-Innenstadt, Sie folgen dem Straßenverlauf auf der linken

Fahrbahn bis kurz vor dem Aasee und biegen links in die Bismarckallee ab. Sie finden agora: das Hotel am

Aasee nach 50 m auf der linken Seite und agora: das Seehotel nach 450 m auf der linken Seite.

... aus Richtung Bremen (Nord): Sie fahren über die Autobahnen A1/A 43 bis zur Abfahrt Münster-Nord.

Weiter geht es über die Steinfurter Straße Richtung Münster-Innenstadt. Sie folgen dem Straßenverlauf bis

Sie rechts den Aasee sehen. Dort halten Sie sich auf der rechten Spur und biegen hinter dem Aasee in die

Bismarckallee ab. Sie finden agora: das Hotel am Aasee nach 50 m und agora: das Seehotel nach 450 m

auf der linken Seite.

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln…

... mit dem Bus ab Hauptbahnhof Münster: Sie erreichen agora: das Hotel am Aasee mit der Linie 4

(Bussteig C3) oder mit der Linie 10 (Bussteig C1). Ihre Endhaltestelle ist die Bismarckallee. Um das Haus

agora: das Seehotel zu erreichen, fahren Sie bitte bis zur Haltestelle Offenbergstraße.

… mit dem Taxi ab Hauptbahnhof Münster: Taxen sind am Hauptbahnhof in ausreichender Anzahl vorhanden.

Sie finden die Taxen in unmittelbarer Nähe des Hauptausgangs.


Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband Seite 10

Jugendgästehaus Aasee

Bismarckallee 31

48151 Münster

Tel. 0251/53028-0

Fax 0251/53028-50

Anreise mit dem Auto ...

Wenn Sie mit dem Auto anreisen, gelangen Sie über die Autobahnen A1 und A43 über das Autobahnkreuz

Münster-Süd und die Ausfahrt Münster-Nord jeweils direkt auf die Weseler Straße, ebenso aus Richtung

Osten über die B 51 (südliche Umgehung). Nahe Stadtzentrum bei der Handwerkskammer (HWK) in Richtung

Aasee abbiegen. Ein eigener Parkplatz mit 22 Plätzen steht zur Verfügung (keine Zufahrt für Busse).

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln…

...mit dem Bus ab Hauptbahnhof Münster: Buslinie 10 (Richtung Waldstraße/Roxel) oder 4 (Alte Sternwarte),

Abfahrt gegenüber dem Hauptbahnhof, Haltestelle "Jugendgästehaus Aasee".

Stadthotel Münster

Aegidiistraße 21

48143 Münster

Telefon: 0251 / 4812-0

Telefax: 0251 / 4812-123

Anreise mit dem Auto…

…A43 aus Richtung Recklinghausen: Die A43 führt Sie direkt zu Münsters Stadtgrenze und geht über in

die Weseler Straße. Folgen Sie dieser Straße in Richtung Centrum, wie ausgeschildert. Bei der ersten Ausschilderung

„Centrum rechts“ biegen Sie bitte rechts in die Aegidiistraße ein. Die dritte Querstraße auf der

rechten Seite ist die Grüne Gasse. Die Einfahrt zur Tiefgarage finden Sie in der Grünen Gasse.

…A1 aus Richtung Osnabrück/Bremen: Fahren Sie die Abfahrt Münster-Nord ab. Folgen Sie der Steinfurter

Straße Richtung Centrum, wie ausgeschildert. Dabei passieren Sie Münsters Schloss auf der rechten

Seite, bitte nutzen Sie ab hier die linke Spur. Sobald Sie auf der rechten Seite die Tankstelle DEIM sehen,

ordnen Sie sich direkt nach der Ampel auf die Linksabbiegerspur ein. Sie biegen in die Aegidiistraße ein. Die

dritte Querstraße auf der rechten Seite ist die Grüne Gasse. Die Einfahrt zur Tiefgarage finden Sie in der

Grünen Gasse.

…A1 aus Richtung Dortmund/Köln: Fahren Sie die Abfahrt Münster-Süd/B51 ab. Die B51 wird zur Weseler

Straße. Bitte folgen Sie von dort der Beschreibung unter Anreise über A43.

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln…

…zu Fuß vom Hauptbahnhof (ca. 15 min.): Vom Hauptausgang gehen Sie geradeaus die Windhorststraße

entlang, überqueren die von-Vincke-Straße und biegen nach einigen Metern links auf die Promenade

ein. Dem Verlauf der Promenade folgen Sie ca. sieben Gehminuten, dabei passieren Sie die Königsstraße

und biegen kurz darauf von der Promenade rechts in eine kleine Gasse namens Hals. Nun überqueren Sie

die Schützenstraße und folgen der Krumme Straße und biegen links in die Grüne Gasse. Am Ende der Gasse

auf der rechten Seite sehen Sie das Stadthotel Münster.

…mit dem Bus ab Hauptbahnhof Münster: Linie 1 – Richtung Roxel (Einstieg: Hauptbahnhof/Haltestelle

B1 – Ausstieg: Aegidiimarkt), Linie 14 – Richtung Zoo (Einstieg: Hauptbahnhof/Haltestelle B1 – Ausstieg:

Schützenstraße).

…mit dem Taxi ab Hauptbahnhof Münster: Taxen sind am Hauptbahnhof in ausreichender Anzahl vorhanden.

Sie finden die Taxen in unmittelbarer Nähe des Hauptausgangs.


Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband Seite 11

II Vorläufiger Zeitplan

Freitag, 19.11.2010

09:00 – 15:30 Uhr Vorstandssitzung

bis 16:00 Uhr Anreise der Teilnehmenden am Sportreferateseminar

16:00 – 19:00 Uhr Sportreferateseminar

ab 19:30 Uhr Abendprogramm

Samstag, 20.11.2010

09:00 – 18:00 Uhr Sportreferateseminar

10:00 – 16.30 Uhr Fachbeiratssitzung

12:00 – 13:00 Uhr Mittagessen

ab 16:00 Uhr Anreise der Delegierten

16:45 – 18:45 Uhr Universiade-Ausschusssitzung Sommer 2011

17:15 – 18:45 Uhr Treffen der Vertretenden kleinerer Hochschulen (


Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband Seite 12

III Veranstaltungen im Überblick

Tag Datum Uhrzeit Form Ort

Vorstandssitzung

Freitag 19.11.10 09:00 – 15:30 Sitzung Seminarraum 3

Sportreferateseminar

Freitag 19.11.10 16:00 – 19:00 Seminar Horstmarer Landweg

Samstag 20.11.10 09:00 – 18:00 Seminar Horstmarer Landweg

Fachbeiratssitzung (DC/AS/Schiedsobmann)

Samstag 20.11.10 10:00 – 16:30 Sitzung Terrassensaal

Universiade-Ausschusssitzung (DC/AS/Schiedsobmann)

Samstag 20.11.10 16:45 – 18:45 Sitzung Terrassensaal

Treffen der Vertretenden kleinerer Hochschulen

Samstag 20.11.10 17:15 – 18:45 Treffen Seminarraum 3

Westfälischer Abend

Samstag 20.11.10 20:00 Abendprogramm Freilichtmuseum Mühlenhof

Sportreferatetreffen

Sonntag 21.11.10 09:00 – 12:00 Treffen Seminarraum 1

Hauptamtlichentreffen

Sonntag 21.11.10 09:00 – 12:00 Treffen Bühnensaal

Ehrungen & adh-Abend

Sonntag 21.11.10 19:30 Abendprogramm Foyer des Schlosses/Uni Münster

Vollversammlung

Sonntag 21.11.10 14:00 – 18:00 Parlamentarischer Teil Bühnensaal

Montag 22.11.10 09:00 – 13:00 Parlamentarischer Teil

(Forts.)

Frauenfrühstück

Bühnensaal

Montag 22.11.10 07:30 – 08:30 Frühstück Café Uferlos


Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband Seite 13

IV Unterlagen zum parlamentarischen Teil

Vorläufige Tagesordnung

TOP 1 Eröffnung und Begrüßung

TOP 2 Ehrungen und Auszeichnungen

TOP 3 Wahl der Versammlungsleitung und Stellvertretung sowie des Ältestenrates

TOP 4 Feststellung der Stimmberechtigung und Beschlussfähigkeit

TOP 5 Zulassung von Dringlichkeitsanträgen

TOP 6 Bestätigung der vorläufigen Tagesordnung

TOP 7 Genehmigung des Beschlussprotokolls der 104. VV am 16./17. November 2009

in Hannover

TOP 8 Berichte

8.1 Bericht des Vorstandes

8.2 Berichte der ständigen Ausschüsse

8.3 Bericht des Fachbeirats

TOP 9 Anträge gem. § 6 (1) GO-VV zur Tagesordnung der 105. adh-Vollversammlung

9.1 Anträge zu Satzung und Ordnungen

9.2 Sonstige Anträge

TOP 10 Finanzen

10.1 Bericht des für Finanzen zuständigen Vorstandsmitgliedes

10.2 Bericht des Finanzprüfungsausschusses

10.3 Bewilligung des Jahresabschlusses 2009

10.4 Entlastung des Vorstandes

10.5 Bewilligung des Haushaltes 2011

TOP 11 Wahlen

TOP 12 Verschiedenes

11.1 Nachwahlen Ausschüsse

11.2 Bestätigung neuer Mitglieder des VR (gem. adh-Satzung Art 10 (1) g)


Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband Seite 14

TOP 8 – Berichte

TOP 8.1 Lagebericht des Vorstandes

Das Jahr 2010 wird in der Chronik des Verbandes als bemerkenswerter Zeitraum mit einschneidenden Entscheidungen

und zukunftsweisenden Entwicklungen Eingang finden. Die allgemeinen hochschulpolitischen

und die spezifisch hochschulsportbezogenen Entwicklungen machen es für den adh unabdingbar, den Blick

nach innen zu richten und sich auf die damit verbundenen Herausforderungen und Chancen zu konzentrieren.

In den Jahren 2005 bis 2009 war die Verbandsarbeit stark von internationalen Aktivitäten geprägt: Zusätzliche

deutsche Vertreterinnen und Vertreter konnten in den Gremien und Kommissionen der beiden internationalen

Hochschulsportverbände positioniert werden, der adh führte zwei Europäische

Hochschulmeisterschaften und eine Studierenden-Weltmeisterschaft durch, die maßstabsetzend für die

nachfolgenden Meisterschaften sein sollten, und er bewarb sich um die Sommer-Universiade 2015, wenngleich

die Universiade-Bewerbung letztendlich unbeendet blieb. Gegenwärtig findet eine verstärkte Hinwendung

zu den vorwiegend national ausgerichteten Belangen des adh und seiner Mitgliedshochschulen mit

einer deutlich veränderten Schwerpunktsetzung statt.

Schwerpunktverschiebungen

Ausgangspunkte dieser strategischen Neuausrichtung sind die nach der Beendigung der Universiade-

Bewerbung im adh-Vorstand begonnene Diskussion über und die Fixierung von Zielsetzungen sowie die

Vollversammlung 2009. So lassen sich die wesentlichen Zielorientierungen, auf die sich die Vorstandschaft

im Einvernehmen mit den Referentinnen und Referenten der adh-Geschäftsstelle verständigt haben, wie

folgt zusammenfassen:

Ausbau des Verbandsservice

Zukunftssicherung durch neu ausgerichtete Bildungsarbeit

Steigerung der Leistungsfähigkeit des Wettkampfwesens

Überarbeitung und Neuorientierung der Marketingaktivitäten für den Hochschulsport in Deutschland

Bei der Vollversammlung wurde einerseits die finanzielle Basis der Verbandsarbeit nach mehr als 25 Jahren

durch eine mit großer Mehrheit beschlossene Beitragserhöhung für die künftigen Herausforderungen gesichert.

Andererseits wurden wichtige inhaltliche Entwicklungen auf den Weg gebracht. So beauftragte die

Mitgliedschaft den Vorstand, die Kosten- und Abgabenstruktur für die Wettkampfveranstaltungen zu überarbeiten,

das Thema Alkoholprävention gezielt und nachdrücklich zu behandeln, die Regionalisierung zu

überprüfen und die gegenwärtigen Regelungen zur Bildung von Wettkampfgemeinschaften anzupassen.

Entsprechende Beschlussvorschläge werden in die Vollversammlung 2010 eingebracht und von der Mitgliedschaft

zu bewerten sein. Diesen Aufgaben hat sich der Verband ebenso gestellt, wie weiteren Anpassungen

organisatorischer und inhaltlicher Art. Mit der sehr erfolgreichen Veränderung insbesondere der Veranstaltungsformate

Perspektivtagung (bisher Hauptamtlichen-Tagung) sowie der Neustrukturierung der Vollversammlung

und der Bildungsarbeit wurden diese Bereiche gezielt in den Mittelpunkt der Vorstandsarbeit der

zurückliegenden Monate gerückt.

Ziel dieser Entwicklungsarbeit im Bildungsbereich ist es, den Verband und seine Mitgliedshochschulen stärker

an den Herausforderungen hochschulpolitischer Entwicklungen sowie allgemeiner und sportspezifischer

gesellschaftlicher Trends auszurichten. Spezifische und in ausgewählten Bereichen neue Angebotsformen –

wie Netzwerken, Kompetenzzentren an den Hochschulsporteinrichtungen, Expertenrunden oder Workshops

– sollen zu einer breiteren Vernetzung der Hochschulsporteinrichtungen in Sachfragen und zu einer verstärkten

Orientierung an Best-Practice-Beispielen führen. In Ergänzung zu diesen Aktivitäten hat der Verband

für zwei DOSB-Projektausschreibungen den Zuschlag erhalten, sodass externe Fördermittel sowohl für

den Bereich Sportstättenentwicklung als auch für die Fortsetzung der Arbeit im Bereich Frauenförderung

und Personalentwicklung eingeworben werden konnten. Der Erfolg dieser Maßnahmen lässt sich bereits

jetzt an der hohen Akzeptanz des eingerichteten Netzwerks zu Fragen des Fitnessstudiobaus, der Sportstättenplanung,

der Hochschulsportverwaltung (Steuerfragen, Online-Anmeldesysteme) sowie der Gesundheitsförderung

festmachen. Diese Themenbereiche werden auch in den nächsten Jahren im Fokus der

inhaltlichen adh-Arbeit stehen, und der Vorstand wird diese Angebote konsequent ausbauen und den eingeschlagenen

Weg weiter verfolgen.


Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband Seite 15

Verbandsservice

Ebenfalls fortgesetzt und in den relevanten Bereichen weiter ausgebaut werden die Serviceleistungen des

Verbandes für seine Mitgliedshochschulen. Neben dem insbesondere seit der Bundestagswahl 2009 intensiv

betriebenen politischen Lobbying und den etablierten Erhebungen zur Mitgliederzufriedenheit im adh und

zur Studierendenzufriedenheit im lokalen Hochschulsport (CHE-Befragung) werden gezielt die Beratungsleistungen

der Geschäftsstelle und einzelner Gremien weiterentwickelt. Im Fokus stehen dabei Fragestellungen

zur Struktur- und Personalentwicklung im Hochschulsport, zu Profilbildungsaktivitäten der

Hochschulsporteinrichtungen, zu Administrationstools und Verwaltungssystemen sowie zu Versicherungsfragen,

insbesondere mit Blick auf die Leistungen der Landesunfallkassen (LUK).

Da statistisches Zahlenmaterial zum Hochschulsport zunehmend bedeutsamer wird, sowohl für die Legitimation

dieses außercurricularen Angebotsbereichs der Hochschulen als auch für dessen Weiterentwicklung,

hat der Verband sowohl in Eigenregie als auch mit Kooperationspartnern wichtige Studien realisiert. So

wurden im Berichtszeitraum durch sehr aufwändige Erhebungen die Situation der hauptamtlich im Hochschulsport

tätigen Frauen oder das Abschneiden der Studierenden bei den Olympischen Spielen in Peking

2008 und ihre Fördersituation an den Partnerhochschulen des Spitzensports analysiert. Die umfangreichste

Studie zum Hochschulsport der letzten Jahrzehnte führte der adh in Zusammenarbeit mit der Hochschul-

Informations-System GmbH (HIS) durch. Im Rahmen dieser Befragung wurden die Studierenden des HIS-

BUS-Panels zu ihrer Sportausübung allgemein, zur Teilnahme am Hochschulsport, zu Motiven und Einstellungen,

zu gesundheitlichen Einschätzungen und zu Bewertungen des Hochschulsports um detaillierte Auskünfte

gebeten. Das umfangreiche Datenmaterial wurde in Zusammenarbeit mit der Universität Göttingen

ausgewertet. Die Ergebniszusammenfassung liegt seit Kurzem mit beeindruckenden Erkenntnissen vor, eine

ergänzende Publikation erscheint im Jahr 2011. Die wissenschaftlichen Ergebnisse der Studie belegen unter

anderem Veränderungsprozesse im Sportverhalten der Hochschulsportnutzerinnen und -nutzer, die zu entsprechenden

Anpassungen der Angebotsstruktur und inhaltlicher Schwerpunkte Anlass geben. Alle Publikationen

stehen im Medienbereich der adh-Website zum Download bereit.

Mit der Wiederbesetzung der Büroleitungsposition nach dem Wechsel der bisherigen Stelleninhaberin in das

Bildungsressort wird auch personell dem Serviceaspekt Nachdruck verliehen, weil durch die Schärfung des

Stellenprofils mit den Aufgabenbereichen Zielgruppenkommunikation und Qualitätsmanagement die Mitgliederbetreuung

eine nochmalige Aufwertung erfahren hat. Mit Martina Merz konnte eine Mitarbeiterin für

diese Aufgabe gewonnen werden, die durch entsprechende Qualifikationen sowohl in den Bereichen Mitgliederorientierung

und Kommunikation als auch im Bereich der Verbands- und Gremienorganisation das Geschäftsstellenteam

gezielt verstärkt.

Zukunftsorientierung

Auf dem Weg des Verbandes in eine gesicherte Zukunft, in der er weiterhin eine wichtige Rolle in der deutschen

Sport- und Hochschullandschaft spielen will, sind ausgehend von den Grundentscheidungen der zurückliegenden

Legislaturperiode des Vorstandes wichtige Projekte weitergeführt worden. Gegenwärtig wird

die Restrukturierung des Bildungsbereichs mit großem Aufwand umgesetzt und seit Anfang 2010 von der

Jugend- und Bildungsreferentin Ebba Koglin fachkompetent koordiniert und betreut. Zu den Neuerungen

zählen die verstärkt dezentrale Organisation der Veranstaltungen, eine strenger an den inhaltlichen Anforderungen

der lokalen Hochschulsporteinrichtungen ausgerichtete Veranstaltungs- und Themenauswahl sowie

ein themenspezifisch organisiertes Angebot für spezifische Handlungsfelder des Hochschulsports. Allen

an dieser sehr erfolgreichen Entwicklung Beteiligten - innerhalb und außerhalb des Bildungsressorts - sei für

ihren Beitrag schon heute ausdrücklich gedankt. Am Ende dieser Veränderungen soll eine neue Bildungsarbeit

stehen, die umfänglicher als in der Vergangenheit Fortbildungsangebote zu den jeweils relevanten Fragestellungen

bereithält, Austauschplattformen für Akteure im Hochschulsport kreiert und begleitet,

verbandsinternes Wissen besser zugänglich macht und wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse zum akademischen

Sport generiert.

Für die Zukunftsfähigkeit des Verbandes sind insbesondere seine Strukturen und Arbeitsprozesse ausschlaggebend.

Vor diesem Hintergrund wurde auf Anregung des Ausschusses für Chancengleichheit und

Personalentwicklung sowie der Studierenden im Verband unter dem Label Tandem ein Coaching-Projekt für

Gremienmitglieder erprobt, das erstmals nach den Neubesetzungen der Verbandsorgane im Zuge der letzten

Vollversammlung erfolgreich zum Einsatz kam. Tandem-Coaching ermöglicht eine bessere Einarbeitung

neuer Funktionsträgerinnen und -träger sowie eine schnellere Arbeitsfähigkeit weniger erfahrener Kräfte

durch (die) Unterstützung ausgeschiedener und erfahrener Gremienmitglieder. Das Projekt trägt mithin zu

einer Effizienzsteigerung ehrenamtlicher Arbeit bei und erleichtert, insbesondere Studierenden mit ihren

zunehmend eingeschränkten Zeitbudgets, die fortgesetzte Mitarbeit in den wichtigsten Gremien des Verbandes.


Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband Seite 16

Gegenstand verschiedener Strukturanpassungsüberlegungen ist nicht erst seit dieser Vorstandsamtszeit der

Gremienzuschnitt des Verbandes. Im Vergleich zu zahlreichen anderen Verbänden verfügt der adh aufgrund

des Fehlens einer Ländergremienebene als satzungsmäßige Organe bereits über eine flache Hierarchie und

damit über direkte Mitbestimmungsmöglichkeiten der Mitglieder auf der Bundeseben, was als positiv wahrgenommen

wird. Dem entgegen bieten sowohl die Zusammensetzung der Gremien – in diesem Falle speziell

des Vorstandes –, ihr inhaltlicher Zuschnitt und ihre Zuständigkeiten als auch die Sitzungshäufigkeit und

-kultur regelmäßig Anlass zu Diskussionen. Der Vorstand erörtert derzeit Möglichkeiten, wie Anpassungen in

diesem Bereich die erforderlichen Managementprozesse im Verband effektiver gestalten und besser realisieren

können.

Der Wachstumskurs des adh mit stetig steigenden Mitgliederzahlen ist auch weiterhin ungebrochen. Einem

Austritt der Universität Flensburg im Berichtszeitraum stehen mit der Hochschule für Gesundheit Bochum,

der Hochschule Bremen, der Europäischen Medien- und Business-Akademie (Hamburg), der HafenCity Universität

Hamburg, der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin und der Hochschule Wismar sechs neue

Mitglieder gegenüber.

Nachhaltige Erfolgsentwicklung

Die Entwicklung des Verbandes, die Ausgestaltung seiner Aufgaben- und Angebotsstruktur, seine Leistungsorientierung

und Bereitschaft zur Übernahme neuer und zusätzlicher Arbeitsgebiete für die Mitglieder

setzen eine gesunde Finanzierungsgrundlage und eine nachvollziehbare Gebühren- und Abgabenordnung

voraus. Die bei der letztjährigen Vollversammlung beschlossene Beitragserhöhung, die auf Antrag der Mitgliedschaft

über die vom Vorstand vorgeschlagene Größenordnung hinausging, versetzt den Verband in der

nächsten Zukunft in die Lage, die kommenden Herausforderungen vor dem Hintergrund eines abgesicherten

Budgets angehen und meistern zu können.

Die Verbandsabgabe im Wettkampfbereich sollte sich am Prinzip der Kostenverursachung einerseits orientieren

und andererseits vergleichbare Größenordnungen über die Sportarten hinweg gewährleisten. Mit dem

in diesem Jahr vom Verbandsrat genehmigten und erfolgreich praktizierten Modell konnten beide Vorgaben

weitgehend realisiert werden, sodass vorbehaltlich einer Zustimmung der Vollversammlung eine gute

Grundlage auch für die kommenden Wettkampfperioden vorliegt.

Der Erfolg eines Projekts drückt sich sowohl über die Nachfrage nach dem inhaltlichen Konzept als auch

durch die Bewerberzahl potenzieller Teilnehmerinnen aus. Mitunter tragen auch externe Beurteilungen und

ganz sicher Preise für innovative Entwicklungen zum Nachweis einer herausragenden Projektarbeit bei. Das

Mentoringprojekt Tandem befindet sich nach der Auszeichnung des Welthochschulsportverbandes FISU bei

der General Assembly 2009 in diesem Jahr bereits in seiner vierten Auflage. Das Thema Frauen und Führungspositionen

ist weiterhin auf dem Vormarsch wie sich unter anderem beim diesjährigen FISU-Forum

zeigte, das sich dem Thema "Women's Leadership and (University)Sport" einen ganzen Tag widmete. Dem

Verband selbst ist es gelungen, sich mit seiner Initiative zur Förderung von Frauen für Leitungsstellen im

Hochschulsport im Wettbewerb um den DOSB-Innovationsfonds 2009 durchzusetzen. So konnten Fördermittel

zur Erhebung der Situation von Frauen in den Arbeitsstrukturen des deutschen Hochschulsports eingeworben

und für die Entwicklung von Strategien zur Erhöhung des Anteils weiblicher Führungskräfte

eingesetzt werden.

In einem weiteren Kernbereich der Verbandsarbeit blickt der adh auf eine stabile Anzahl von Wettkampfveranstaltungen

zurück, die sich im vergangenen Jahr durch eine gute Ausrichterqualität auszeichneten. In

fast allen Veranstaltungsformen konnten die Zahlen des vergangenen Jahres wieder erreicht werden und im

jungen Format „adh-Trophy“ fanden gar doppelt so viele Events wie im Vorjahr statt. Mit 48 Deutschen

Hochschulmeisterschaften konnte der zahlenmäßige Aufwärtstrend bei der bedeutendsten Veranstaltungsform

bestätigt werden. Auch die Melde- und Teilnahmezahlen liegen auf dem Niveau des Vorjahres, wobei

aufgrund einiger Melderekorde einerseits und Teilnahmeeinbrüche in ausgewählten Sportarten andererseits

keine sportartunabhängige Entwicklung insgesamt aber stabile Zahlen ausgemacht werden konnten. Diese

Bilanz darf aber nicht über die Beobachtung hinweg täuschen, dass es zunehmend schwieriger wird, Ausrichter

für die insbesondere technisch und logistisch aufwändigen Sportarten zu finden. So konnten die

Veranstaltungen in den Sportarten Wellenreiten, Snowboard und Freeski nur durch die Unterstützung externer

kommerzieller Partner und die Deutschen Hochschulmeisterschaften Feldhockey, Rugby und Straßenrennrad

gar nicht durchgeführt werden. Als richtige Entscheidung stellte sich auch im zweiten Jahr die

Zusammenlegung von adh-Pokal und DFHM-Wettbewerben heraus. Ebenfalls im zweiten Jahr wurde das

Projekt Campusliga durchgeführt, das mit einem Anstieg von zwölf Standorten in 2009 auf 18 Standorte in

2010 einen beachtlichen Zuspruch erzielen konnte.


Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband Seite 17

International sind deutsche Aktive bei Studierenden-Weltmeisterschaften und Europäischen Hochschulmeisterschaften

zahlenmäßig erneut – der Bedeutung Deutschlands im internationalen Hochschulsport – angemessen

vertreten gewesen. Bei 18 Welt- und zwölf Europameisterschaften gingen deutsche Athletinnen und

Athleten an den Start. Allerdings stellt sich im Vergleich zu den Vorjahren die Erfolgsstatistik sehr unterschiedlich

dar. Während deutsche Aktive auf der Weltebene gewohnt erfolgreich waren und mit zahlreichen

Titeln, Medaillen und erstklassigen Resultaten aufwarteten, ist auf der europäischen Ebene eine beeindruckende

Leistungsentwicklung über alle Sportarten hinweg zu konstatieren, die insbesondere von der verstärkten

Entsendung hochklassiger Sportlerinnen und Sportler aus den osteuropäischen Ländern befördert

wird. Folglich konnten die deutschen Studierenden nicht mehr an die Bilanz der letzten Jahre anknüpfen.

Ergänzt wurde das internationale Programm durch bilaterale Austauschmaßnahmen im Fußball und Tennis

sowie durch die Teilnahme der Uni Münster an den Friendship Games im israelischen Eilat.

Eines der sensibelsten Themen des Sports beschäftigt nicht erst seit heute auch die Arbeit des Verbandes

im Bereich Breiten- und Leistungssport. Der adh erklärt sich selbstverständlich solidarisch mit dem Anti-

Doping-Kampf des DOSB und beteiligt sich aktiv an den Maßnahmen der Nationalen Anti-Doping Agentur

(NADA). Er erfüllt alle Auflagen für eine effektive Bekämpfung jedweder Form von Leistungsmanipulation

und Medikamentenmissbrauch und steht für einen sauberen und fairen Sport. Über die bereits seit Jahren

praktizierten und abgestimmten Maßnahmen der Dopingbekämpfung hinaus wird der adh gemeinsam mit

der NADA ein Modellprojekt initiieren, das insbesondere den Verbänden mit einer im Vergleich zu anderen

Sportorganisationen abweichenden Wettkampforganisation eine effektive, juristisch einwandfreie und finanzierbare

Arbeit in diesem Bereich ermöglicht. Die NADA übernähme dabei wesentliche Teile des Managements

eines hoffentlich auch weiterhin nicht eintretenden Dopingfalles und würde den Verband durch ihre

Expertise bei der Administration des Verfahrens sowie bei der Sanktionierung nachgewiesener Dopingvergehen

entlasten. Eine derartige Zusammenarbeit findet erstmals in dieser Arbeitsteilung Anwendung und

hat somit Modellcharakter für die weitere Arbeit der NADA in Deutschland.

Mit der Studierenden-Weltmeisterschaft Reiten 2012 in Aachen soll die deutsche Beteiligung an der internationalen

Veranstaltungsausrichtung fortgeschrieben werden. Am vielleicht besten Reitstandort weltweit

werden der adh und die RWTH Aachen mit Unterstützung des Bundesinnenministeriums und des Innenministeriums

Nordrhein-Westfalen sowie in Zusammenarbeit mit der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, dem

Deutschen Akademischen Reiterverband und dem Aachen-Laurensberger Rennverein die studentische Reitelite

aus bis zu 30 Nationen willkommen heißen. Die Vorbereitungen auf dieses Event haben mit den ersten

Sitzungen des Organisationskomitees und der Übernahme der FISU-Fahne bei der diesjährigen Weltmeisterschaft

in Sangju (KOR) nicht nur begonnen, sondern stellen vielmehr die Voraussetzung zur erneuten

Positionierung Deutschlands als erstklassiges Ausrichterland für Veranstaltungen des Europäischen- und des

Weltverbandes dar.

Marketingorientierung

Die bereits 2008 im Rahmen der Universiade-Bewerbung eingeleitete Neugestaltung des adh Corporate

Designs wurde in den zurückliegenden Monaten durch die Umstellung sämtlicher Produkte der Öffentlichkeitsarbeit

auf das überarbeitete Erscheinungsbild abgeschlossen. Mit diesen Anpassungen sind aber nicht

nur gestalterische Optimierungen realisiert worden, sondern auch inhaltliche und funktionale Weiterentwicklungen

beispielsweise der Website, der Newsletterangebote oder der adh-eigenen Markenwelt. In letzterem

Zusammenhang konnte durch die Einführung der DHM-Marken nach dem Vorbild der internationalen Hochschulsportverbände

das Problem gelöst werden, für die adh-Meisterschaften einen juristisch durchsetzbaren

Veranstaltungsschutz herzustellen. Im Zuge dieser Aktivitäten sind alle derzeit im Verband genutzten Logos

überprüft und durchgängig in die Markenstrategie eingepasst worden. Mit den jüngsten Änderungen geht

ein sehr aufwändiger und über mehrere Jahre angelegter Entwicklungsprozess einem vorläufigen Ende entgegen,

der dem Verband ein zeitgemäßes Erscheinungsbild gibt, ohne die Unverwechselbarkeit der traditionell

von der adh-Farbe Blau geprägten visuellen Identität aufzugeben.

Die Arbeit im Bereich Verbandsvermarktung war in den Krisenjahren 2009 und 2010 von der Zielstellung

geprägt, zunächst die bestehenden Partnerschaften in den Segmenten Sponsoring, klassische Werbung und

Verbundkauf zu erhalten. Diese gezielte Partnerpflege des Vorstandes und der Hochschulsportmarketing

GmbH ist weitgehend erfolgreich gewesen, sodass im Berichtszeitraum keine Beendigungen bestehender

Kooperationen zu verzeichnen waren. Mithin konnte der finanzielle Eintrag aus Vermarktungserlösen für den

Verband auf einem beachtlichen Niveau gehalten werden. Die Akquisition neuer Partner – insbesondere eine

Kompensation der Brunel-Partnerschaft – konnte dagegen nur in sehr begrenztem Umfang realisiert werden.

Während im Bereich der Verbundkaufpartnerschaften gezielte Ergänzungen vorgenommen werden

konnten, haben die vielfältigen Bemühungen, auch in Zusammenarbeit der HSM, mit insgesamt drei externen

Agenturen bislang noch nicht zur Gewinnung von neuen Sponsoren im Jahr 2010 geführt. Gegenwärtig


Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband Seite 18

laufende Gespräche mit neuen Partnern lassen allerdings die Erwartung zu, dass für das Jahr 2011 wieder

bessere Ergebnisse bei der Akquisition erzielt werden können.

Als Konsequenz aus den Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf die Hochschulsportmarketing GmbH wurde

mit dem neuen Geschäftsführer, Herrn Jürgen Wolf, der im September den langjährigen Geschäftsführer

Ottfried Seuberling ablöste, eine strategische Anpassung der Geschäftsfelder diskutiert. Um das Unternehmen

unabhängiger von Konjunkturschwankungen im Bereich Vermarktung zu machen und gleichzeitig die

Servicepalette für den Verband und die Mitgliedshochschulen zu erweitern, liegt eine Ausweitung der bisherigen

Geschäftsaktivitäten auf die Felder IT-Dienstleistungen (Hochschulsportverwaltungssoftware, Kursanmeldesysteme

und Systemsupport) sowie Veranstaltungsorganisation und Touristikdienstleistungen nahe.

Diese Geschäftsfelder werden gegenwärtig intensiv auf ihre Marktbedingungen hin geprüft und bei positivem

Ausgang der Prüfprozesse sukzessive in das Portfolio der Agentur aufgenommen.

Der Vorstand hat aufgrund des umfassender gewordenen Aufgabenbereichs des adh und im Hinblick auf die

alten und neuen Schwerpunkte auch im kommenden Jahr ein beachtliches Arbeitspaket geschnürt. Es gilt,

die angestoßenen Prozesse zu steuern und zu begleiten, die notwendigen Anpassungen zu realisieren und

die Herausforderungen des Universiade-Jahres 2011 erfolgreich zu lösen. Der Blick zurück verpflichtet immer

auch zum Blick nach vorn – und dort wartet ausreichend Arbeit für den zweiten Teil dieser Legislaturperiode.

Der adh-Vorstand

Nico Sperle (RWTH Aachen)

Roland Joachim (HS Darmstadt)

Dr. Arne Göring (Uni Göttingen)

Daniela Hoyer (Uni Hamburg)

Jetta Leena Ramcke (Uni Hamburg)

Mischa Lumme (Uni Göttingen)

Olaf Tabor (adh-Generalsekretär)


Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband Seite 19

TOP 8.2 Bericht der ständigen Ausschüsse

8.2.1 Bericht des Ausschusses für Breitensport, Bildung und Wissenschaftsarbeit (ABBW)

Personalia

Auf der Vollversammlung im November 2009 in Hannover wurde der Ausschuss für Breitensport, Bildung

und Wissenschaftsarbeit (ABBW) neu gewählt. Es fand ein großer Umbruch statt, da drei der bisherigen

Mitglieder aus beruflichen Gründen ausschieden. Für Bernhard Maag (TU Kaiserslautern) kam Dr. Petra

Bischoff-Krenzien (Uni Potsdam) in den Ausschuss, die beiden studentischen Mitglieder Pamela Wittfoth (Uni

Leipzig) und Inga Felske (Uni Münster) wurden durch Lena Pechan und Corinna Lenzen (beide Uni Münster)

ersetzt. Stefanie Fiebig (TU Berlin/Uni Hannover) sowie das Vorstandsmitglied Dr. Arne Göring (Uni Göttingen)

blieben dem Ausschuss erhalten.

Arbeitsschwerpunkte

Im April 2010 nahm der neu gewählte Ausschuss seine Arbeit auf. Der späte Termin für die erste Sitzung

beruhte auf der Tatsache, dass zunächst die Nachfolge der Stelle der Jugend- und Bildungsreferentin (Ebba

Koglin) abgewartet werden wollte, um dann mit voller Besetzung und vollem Tatendrang gemeinsam zu

starten. Der bisherige Umstrukturierungsprozess in Bezug auf die Bildungsarbeit des adh wird auch von der

neuen Zusammensetzung des Ausschusses in vollem Umfang unterstützt und getragen. Die Arbeitsschwerpunkte

waren die inhaltliche Ausgestaltung der Netzwerkarbeit im adh sowie die notwendigen Maßnahmen

dafür.

Ausgestaltung der Netzwerkarbeit

Die für den Verband wichtigen Themen sollen in Form von Netzwerken bearbeitet werden, an denen sich

interessierte Menschen aus dem Verband – aber auch von außen – beteiligen können. Der ABBW stellt sich

die Zusammenarbeit so vor, dass möglichst viele unterschiedliche Beteiligte zusammenkommen, um einen

breiten fachlichen Austausch zu ermöglichen. Das gemeinsame Wissen soll entsprechend dokumentiert und

anderen Mitgliedern im Verband zur Verfügung gestellt werden.

Vor diesem Hintergrund wird im Wintersemester 2010/2011 erstmals ein Training für angehende Netzwerkmoderatorinnen

und -moderatoren angeboten. Das Angebot richtet sich explizit an Personen, die für

eine kontinuierliche Betreuung der Netzwerke Sorge tragen wollen.

Ein erstes Netzwerk-Treffen zum Thema „Fitnessstudio“ fand unter der Leitung von Oliver Rychter aus

Aachen im Januar 2010 in Göttingen statt. Hier besteht bereits der Wunsch nach weiterem Austausch.

Fortbildung von Übungsleitenden

Ein weiterer Schwerpunkt ist und bleibt die Fortbildung von Übungsleiterinnen und Übungsleitern im Hochschulsport.

Zur Entlastung der verbandseigenen Kapazitäten im Bildungsbereich möchte sich der Ausschuss

jedoch von eigenen zentralen Seminarangeboten in diesem Bereich trennen und stärker auf die Zusammenarbeit

mit Fachverbänden und anderen Bildungsträgern setzen. Dazu werden derzeit die Kooperationsmöglichkeiten

ausgelotet und es wird versucht, auf ein einheitliches bundesweites Modell hinzuwirken.

HIS-Studie

Die Ergebnisse der durch den adh beauftragten und seit Mai 2010 vorliegenden HIS-Studie zum Sport- und

Bewegungsverhalten von Studierenden in Deutschland wurden im Ausschuss analysiert und in Bezug auf

mögliche Konsequenzen diskutiert. Obgleich die Fülle an Daten und Informationen nur eingeschränkt auf

die Bildungsarbeit bezogen werden kann, sieht sich der Ausschuss durch die vorliegende Studie in seinem

Umstrukturierungsprozess bestätigt.

Erste Ergebnisse und weitere Schritte der Umstrukturierung

Erste Ergebnisse der HIS-Studie und Überlegungen zur Neuausrichtung des Bildungsprogramms konnten

den Vertreterinnen und Vertretern der kleineren Hochschulen des Verbandes seitens der Jugend- und Bildungsreferentin

bereits bei einer Arbeitstagung am 30. April 2010 in Poppenhausen präsentiert werden.

Dabei wurde deutlich, dass insbesondere kleinere Hochschulsporteinrichtungen mit geringeren personellen

und finanziellen Ressourcen von der geplanten Vernetzung erheblich profitieren könnten.

Der gesamte Umstrukturierungsprozess im Bildungsbereich soll im kommenden Jahr abgeschlossen werden.

Vor dem Hintergrund der begrenzten personellen sowie finanziellen Kapazitäten des Verbandes können

jedoch nicht alle Themen-Netzwerke sofort und zeitgleich sondern nur Schritt für Schritt eingeführt werden.

Darüber hinaus muss in diesem Zusammenhang seitens des Verbandes über die Erschließung neuer Finanzierungsmöglichkeiten

nachgedacht werden.


Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband Seite 20

Vernetzung mit dem ACPE

Als Letztes bleibt noch die verstärkte Vernetzung zwischen dem ABBW und dem Ausschuss für Chancengleichheit

und Personalentwicklung zu nennen. Besonders das Mentoringprojekt Tandem mit seinen Fortbildungsangeboten

sowie neue Formen des Mentoring und Coaching betreffen beide Ausschüsse. Deshalb

finden inzwischen die Sitzungen nahezu immer unter Beteiligung einer Person des jeweils anderen Ausschusses

statt. So wird die Arbeit in beiden Ausschüssen sinnvoll koordiniert und strukturiert.

Die Mitglieder des Ausschusses

Dr. Petra Bischoff-Krenzien (Uni Potsdam)

Stefanie Fiebig (TU Berlin/Uni Hannover)

Dr. Arne Göring (Uni Göttingen)

Corinna Lenzen (Uni Münster)

Lena Pechan (Uni Münster)

Ebba Koglin (adh-Jugend- und Bildungsreferentin)

Übersicht der Bildungstermine von September 2009 bis Dezember 2010

*entfallen

Zeitmanagement im Studium

Sportreferateseminar für Studierende

14./15.11.2009, Hannover

IRON SYSTEM-Instructor

Fortbildung für Diplominhaber

14./15.11.2009, Esslingen

Neue Impulse im Krafttraining

Fortbildung für Übungsleitende und Interessierte

21./22.11.2009, Halle

Salsa-Merengue*

Fortbildung für Übungsleitende und Interessierte

21./22.11.2009, Gießen

Hip-Hop Dance

Urban Dance Styles – Basics

21./22.11.2009, Leipzig

Basketball im Hochschulsport*

Kooperationsfortbildung mit dem DBB

28./29.11.2009, Würzburg

More dance-global-local*

Neue Bewegungserfahrungen

für Tanz und Fitness

28./29.11.2009, Berlin

Organisation von Sportevents

Seminar im Rahmen des Nikolausturniers

04./05.12.2009, Münster

Selbstmanagement – Qualifizierung für

Berufseinsteiger

Seminar für Mentees und Studierende

16./17.01.2010, Frankfurt

Partnerkontakt und Distanz

Fortbildung für Kampfsportübungsleitende

16./17.01.2010, Berlin

Fitnesscenter im Hochschulsport

Arbeitstagung für HSP-Mitarbeitende

20./21.01.2010, Göttingen

Versicherungsfragen im Hochschulsport

01./02.02.2010, Hannover

Klettern – aber sicher*

Fortbildung für Übungsleitende und Interessierte

17./18.04.2010, Cottbus

Sport frei!

Arbeitstagung kleiner Hochschulen

29./30.04.2010, Poppenhausen/Fulda

Tandem-Zwischenbilanz und

Netzwerktreffen

30.04./01.05.2010, Mülheim/Ruhr

Ultimate Frisbee

Fortbildung für Übungsleitende und Interessierte

01./02.05.2010, Darmstadt

Kanu-Wildwasser im Hochschulsport

Didaktische Konzeptionen und methodische

Entwicklungen

13. - 16.05.2010, am Vorderrhein/Schweiz

Perspektivtagung Hochschulsport

Gesundheitssport im Hochschulsport

18./19.05.2010, Potsdam

Differenziertes Muskelaufbautraining

Fortbildung für Übungsleitende und Interessierte

05./06.06.2010, Göttingen

Steuerrecht im Hochschulsport

Spezifika für die Arbeitspraxis

10./11.06.2010, Hamburg


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Projektmanagement im Hochschulsport

Speziell für Studierende

11. - 13.06.2010, Darmstadt

Tandem-Abschlussveranstaltung

Für Mitglieder des Mentoringprojekts

15./16.10.2010, München

Führung im Hochschulsport

Frauen und Führungspositionen

29./30.10.2010, Frankfurt/Main

Rudern

Reparaturen, Pflege und Erhalt von

Bootsmaterialien

05. - 07.11.2010, Wetzlar

Credits im Hochschulsport

Speziell für Studierende

19. - 21.11.2010, Münster

Kommunikation und Teamentwicklung

Für Servicekräfte im Hochschulsport

30.11/01.12.2010, Hannover


Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband Seite 22

8.2.2 Bericht des Ausschusses für Chancengleichheit und Personalentwicklung (ACPE)

Personalia

Mit der Vollversammlung 2009 hat sich die Personalsituation im Ausschuss geändert. Das studentische Vorstandsmitglied

Iris Olberding ist berufsbedingt aus dem Verband ausgeschieden, zudem hat auch Dr. Britt

Dahmen ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement als Vorstands- und Ausschussmitglied im adh beendet.

Als neues studentisches Mitglied ist Anna-Carina Matthaei (Uni Kassel) gewählt worden, der Vorstandsposten

wurde von der Studentin Daniela Hoyer (Uni Hamburg) übernommen. Unter den geänderten personellen

Bedingungen galt es, angestoßene Projekte fortzuführen und neue Ideen zu entwickeln.

Arbeitsschwerpunkte

Im Berichtszeitraum beschäftigte sich der Ausschuss weiterhin mit zukunftsweisenden Ideen zur Personalentwicklung

und Chancengleichheit im Hochschulsport. So wurde der Pilotdurchlauf des im letzten Jahr

konzipierten Projekts Tandem-Coaching erfolgreich durchgeführt. Im Rahmen des DOSB-Innovationsfonds

2009 hat sich der Ausschuss intensiv mit dem Thema „Führung im Hochschulsport“ auseinandergesetzt und

Hilfen für die Mitgliedschaft erarbeitet. Zudem soll mit Unterstützung des Strukturierten Dialogs des DOSB

die Situation im Verband hinsichtlich der Chancengleichheit weiter analysiert und verbessert werden. Die

vierte Fahrt des Mentoringprojekts Tandem wird in Kürze ihr Ziel einmal mehr mit großem Erfolg erreichen.

Eine wichtige Rolle spielte überdies die Zusammenarbeit mit dem Ausschuss für Breitensport, Bildung und

Wissenschaftsarbeit (ABBW), welche sich besonders in den Ideen zur Weiterentwicklung der adh-Bildungs-

und Netzwerkarbeit widerspiegelt.

Pilotprojekt Tandem-Coaching

Mit Tandem-Coaching wird das Ziel verfolgt, Anreize für ein ehrenamtliches Engagement im adh zu schaffen.

Neuen Gremienmitgliedern wurde die Einarbeitung in den Verband erleichtert, indem ihnen vom Zeitpunkt

ihrer Wahl bei der Vollversammlung 2009 an ehemalige erfahrene Gremienmitglieder an die Seite

gestellt wurden. Auf diese Weise erhielten die neuen Gremienmitglieder direkte Ansprechpartnerinnen und -

partner für Fragen zu Verbandsstruktur, Arbeitsweisen und Verantwortlichkeiten des jeweiligen Gremiums.

Bei der Auftaktveranstaltung im März 2010 in Dieburg, der einzigen zentralen Veranstaltung des Projekts,

lernten sich nicht nur die „Neuen“ und „Coaches“ kennen, sondern sie erhielten auch einen umfassenden

Einblick in die Strukturen des adh und seiner Geschäftsstelle. In der Vorbereitung, Planung und Durchführung

dieser Auftaktveranstaltung wurde der ACPE vom Sportreferateausschuss (SRA) unterstützt. Die restliche

Zeit des Jahres wurde der Kontakt innerhalb der Teams selbstständig aufrechterhalten. Mit der

Vollversammlung 2010 endet das erste Tandem-Coaching-Projekt, eine Auswertung wird folgen und Aufschluss

darüber geben, an welcher Stelle die Durchführung weiter optimiert werden kann.

Erfolgreiche Bewerbung beim DOSB-Innovationsfonds 2009

Im Jahr der Frauen im Sport schrieb der DOSB 2009 seinen Innovationsfonds Breitensport/Sportentwicklung

für Projekte mit dem Schwerpunkt „Frauen in Führungspositionen“ aus. Vor dem Hintergrund

des bevorstehenden Generationswechsels auf der Leitungsebene und der damit einhergehenden Möglichkeit,

eines der Ziele des Frauenförderplans – den Anteil von Frauen in Leitungsfunktion von knapp 20% bei

der letzten Bilanzierung des Frauenförderplans (2008) deutlich anzuheben – bewarb sich der adh mit einem

Konzept zur Förderung von insbesondere Frauen für Leitungspositionen und erhielt für die Umsetzung Projektmittel.

Ein Teil des Konzeptes sah eine ausführliche und nach Geschlecht differenzierte Analyse der Mitgliedshochschulen

hinsichtlich der Arbeitsplätze und -positionen vor. Auf der Auswertung basierend, die zusammengefasst

im Magazin hochschulsport 3/2010 veröffentlicht wurde, erarbeitete die Anfang des Jahres 2010 eingerichtete

Arbeitsgruppe bestehend aus den Mitgliedern des ACPE sowie Doris Schmidt, Leiterin der Zentraleinrichtung

Hochschulsport der TU Berlin, Nora Wieneke, Leiterin des Hochschulsports Lüneburg und

Roland Joachim, adh-Vorstandsmitglied für das Ressort Finanzen, ein Aufgaben- und Anforderungsprofil für

Leitungspositionen, welches nach Auffassung der Arbeitsgruppe unabhängig von der lokalen Einrichtung

Grundlage für eine Stellenausschreibung bietet. Der erarbeitete Vorschlag wurde von einer Genderexpertin

auf versteckte Diskriminierung von Männern oder Frauen geprüft.

Eine Initialveranstaltung und daran anschließende Qualifizierungsmaßnahmen sollen potenzielle Leiterinnen

und Leiter von Hochschulsporteinrichtungen auf die Anforderungen in Führungspositionen vorbereiten.

Teilnahme am „Strukturierten Dialog“ des DOSB

Aufbauend auf dem DOSB-Verbandswettbewerb „Frauen an die Spitze“, mit welchem im Jahr der Frauen im

Sport (2009) Maßnahmen ausgezeichnet wurden, die Frauen darin unterstützen, Entscheidungspositionen in

Sportverbänden zu übernehmen oder darauf vorzubereiten, hat der DOSB mit dem Strukturierten Dialog


Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband Seite 23

sein Bestreben in 2010 fortgesetzt, mehr Frauen in Führungspositionen des Sports zu bringen. Im zwischenverbandlichen

Dialog und unter Beteiligung von Expertinnen und Experten sollen Verbände darin unterstützt

werden, passgenaue Strategien zu entwickeln und Synergien zu nutzen. Der adh hat sich

erfolgreich für das Projekt beworben und den Experten Markus Kringe zur Beratung an die Seite gestellt

bekommen.

Vierte Tandem-Fahrt

Die vierte Durchführung des Mentoring-Projekts Tandem, die im Oktober 2009 ihre Fahrt aufnahm, erreichte

am 15. Oktober 2010 ihr Ziel: Sieben Tandems kamen nach individuellen und jeweils sehr erfolgreichen

Wegen sichtlich stolz in München an. Herausragend für das Jahr 2010 war die Zwischenbilanz mit dem großen

Netzwerktreffen am 30. April und 01. Mai 2010 in Mülheim an der Ruhr. Neben den aktuellen Tandems

und der Projektgruppe waren zahlreiche ehemalige Mentees sowie Mentorinnen und Mentoren vor Ort. Es

zeigte sich eindrücklich, dass das Netzwerk „Tandem“ weitreichende Früchte trägt und allen Beteiligten

große Chancen und Möglichkeiten bietet.

Nationale und internationale Kontaktpflege sowie Netzwerkaufbau

Der adh wurde auf der Frauenvollversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes im September

2010 sowie auf dem Open-Meeting der Frauenvertreterinnen im Rahmen der Mitgliederversammlung des

DOSB im Dezember 2010 durch Ausschussmitglieder repräsentiert. Michaela Röhrbein ist weiterhin in der

DOSB-AG „Gender & Diversity“ als Delegierte der Verbände mit besonderer Aufgabenstellung vertreten.

Auch beim diesjährigen Frauen- und Mädchenfußballkongress des Deutschen Fußballbunds im August in

Mainz war der adh präsent und hat dort unter anderem das Mentoringprojekt Tandem vorgestellt.

Auf internationaler Ebene waren Ausschussmitglieder bei der ENAS-Konferenz im November 2009 in Tel

Aviv und beim FISU-Forum 2010 im Juni in Spanien präsent. Mit Ebba Koglin und Daniela Hoyer waren in

Vigo zwei Ausschussmitglieder vor Ort. Jetta Leena Ramcke (studentisches Vorstandsmitglied Wettkampf)

vervollständigte neben Nico Sperle, der aufgrund seines Engagements in der CESU teilnahm, und Dr. Verena

Burk, die als Referentin und Leiterin der Frauenkommission eingeladen war, die deutsche Delegation. Mit

„Women‘s Leadership in University Sport“ stand beim FISU-Forum eine Thematik im Fokus, die im adh seit

Jahren eine wichtige Rolle spielt.

Öffentlichkeitsarbeit

Im adh-Magazin hat der Ausschuss eine neue Interviewreihe begonnen. Unter dem Motto „Was macht eigentlich...“

werden ehemalige adh’ler über ihre Zeit im Verband und die Zeit danach befragt. Bislang standen

Henning Schreiber, ehemaliger adh-Generalsekretär und seit 2003 Referent im Ministerium für Familie,

Kinder, Jugend, Kultur und Sport in NRW sowie Dorit Deeken, ehemaliges adh-Vorstandsmitglied im Ressort

Wettkampf und seit 2009 Referentin für Sportförderung bei der Handelskammer Hamburg, Rede und Antwort.

Darüber hinaus ist der Ausschuss regelmäßig mit einem weiteren Bericht zu einem aktuellen Thema

vertreten. Ein Infobrief für interessierte Frauen sowie diverse Berichte für die „adh-News“ vervollständigten

das Berichtswesen.

Die Mitglieder des Ausschusses

Daniela Hoyer (Uni Hamburg)

Ines Lenze (Uni Bochum)

Anna-Carina Matthaei (Uni Kassel)

Juri Ramke (Uni Oldenburg)

Michaela Röhrbein (Uni Hannover)

Ebba Koglin (adh-Jugend- und Bildungsreferentin)


Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband Seite 24

8.2.3 Bericht des Finanzausschusses (FinA)

Arbeitsschwerpunkte

Der Finanzausschuss (FinA) tagte im Berichtszeitraum zweimal in neuer Besetzung seit der letzten Vollversammlung.

Neben dem obligatorischen Controlling und der Haushaltsplanung 2011 befasste er sich mit dem

nicht im Haushaltsplan 2010 vorgesehenen, aber notwendig gewordenen Erwerb von Softwarelizenzen und

den Veränderungen bei der Online-Anmeldung, die nach der Vollversammlung 2011 wirksam werden könnten

und derzeit noch nicht quantifizierbare Kosten nach sich ziehen.

Software und IT

Der Erwerb von neuen Softwarelizenzen und die Anpassung der Softwareausstattung an den Arbeitsplätzen

in der adh-Geschäftsstelle waren unumgänglich, weil die gegenwärtig verbreiteten Programmversionen (MS

Office 2010, SPSS, Server-Software) keine Abwärtskompatibilität mehr gewährleisten. Ergänzend werden

die auf der 105. Vollversammlung zu erwartenden Beschlüsse zu den Wettkampfgemeinschaften dazu führen,

dass die derzeit existierende Online-Anmeldung die geänderten Anforderungen an die neuen, flexibilisierten

Meldemodalitäten nicht mehr abbilden kann. Hierzu stellte der FinA fest, dass eine Optimierung der

Online-Anmeldemöglichkeit als eine der wichtigsten Serviceleistungen des Verbandes uneingeschränkt befürwortet

wird. Gleichzeitig sollen die Änderungen auch einer Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit und

des Funktionsumfangs dienen. Eine Arbeitsgruppe in der Geschäftsstelle ist derzeit damit befasst, für den

Fall des Eintretens der zu erwartenden Beschlüsse für 2011 technisch auf eine rasche Umsetzung vorbereitet

zu sein. Diesen Prozess wird der FinA kritisch begleiten.

Beitragsgestaltung und Haushaltslage

Der FinA blickte auch auf die beschlossene Beitragserhöhung nach über 25 Jahren Beitragsstabilität zurück.

Die Zustimmung der Hochschulen zu dieser Beitragsanpassung wird trotz der beschlossenen Maßnahmen

(zum Beispiel Streichung des Reisekostenzuschusses zu Europäischen Hochschulmeisterschaften, Streichung

des Jahrbuches, Reduzierung der Neuproduktion von PR-Material und Kürzung von Entsendekosten

zum FISU-Forum) dazu führen, dass der adh ohne weitere Abstriche an inhaltlichen Aufgaben oder Arbeitsschwerpunkten

seinen gewachsenen Anforderungen und Aufgaben im gewünschten Maße gerecht werden

kann.

Weitere Einschnitte bei den Leistungen für die Verbandsmitglieder konnten vermieden werden. Trotzdem

wird der adh auch weiterhin kontinuierlich überprüfen müssen, ob der Aufgabenumfang und die daraus

folgenden Arbeitsvorhaben finanzierbar sind. In der Konsequenz wird sich der Vorstand weiterhin am

Grundsatzprinzip einer sparsamen Mittelverwendung orientieren, sodass dieses Primat auch künftig die

Ausgabenpolitik bestimmen wird, zumal die Einsparmöglichkeiten auf der Ausgabenseite weitestgehend

ausgeschöpft sind.

Die Schwierigkeiten einer seriösen Haushaltsplanung bestehen vor allem darin, dass eine Reihe von variablen

Faktoren den adh-Haushalt beeinflusst, die sehr schwer durch den Verband selbst zu steuern sind. Eine

Kalkulation der zur Verfügung stehenden Drittmittel, eine finanzielle Prognose hinsichtlich der Entwicklung

der Studierendenzahlen und eine Berücksichtigung der allgemeinen Teuerung des aktivitätsabhängigen

Verbrauchs (Telefon, Porto, Büromaterial, Reisekosten etc.) werden eine Herausforderung für die Finanzverantwortlichen

im adh bleiben.

Insofern kann nach der Beitragserhöhung von einer stabilen Haushaltslage ausgegangen werden, zumal

neue Hochschulen dem adh in diesem Jahr beigetreten sind. Ausgabendisziplin und die konsequente Ausschöpfung

aller möglichen Drittmittelquellen bilden die Eckpfeiler der gemeinsamen Anstrengungen aller

Finanzverantwortlichen.

Zu beachten sein wird aber auch, dass die Zuwendungen im Projekthaushalt sicherlich nicht zunehmen

werden. Deshalb bedarf es eines besonderen Arbeitsaufwandes, damit zumindest das bisherige Niveau gehalten

werden kann. Positiv anzumerken ist, dass insbesondere die Finanzierung der bundesmittelgeförderten

Personalstellen bereits bis 2013 gesichert ist.

Vermarktung

Die Vermarktungsagentur des adh bietet einerseits Beratungsleistungen für die Mitgliedschaft an und andererseits

versucht sie, den Zugang zu potenziellen Sponsoren und Drittmittelgebern zu öffnen. Dies ist in den

letzten beiden Jahren eine immer schwierigere Aufgabe geworden.

Die Reduzierung der Vermarktungseinnahmen stellt für den Verband ein besonderes Problem dar, weil sie

sich direkt auf die Gestaltungsspielräume innerhalb des adh-Haushalts auswirkt. Nur durch neue Vertrags-


Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband Seite 25

abschlüsse durch die HSM und eine Erhöhung diesbezüglicher Zuflüsse zum adh ließen sich diese Spielräume

wieder erweitern.

Geschäftsstelle

Schließlich dankt der FinA der Hochschule Darmstadt für die Bereitstellung der Geschäftsstellenräumlichkeiten

des adh. Angesichts des absehbaren Endes des gegenwärtigen Mietvertrages ist der Vorstand Finanzen

aufgefordert worden, nach Lösungsansätzen für den mittelfristigen Verbleib der Geschäftsstelle zu suchen.

Die Mitglieder des Ausschusses

Florentina Bendrich (Uni Göttingen)

Roland Joachim (HS Darmstadt)

Benjamin Schenk (Uni Göttingen)

Rolf Schlicher (Uni des Saarlandes)

Manfred Utz (TU München)

Olaf Tabor (adh-Generalsekretär)


Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband Seite 26

8.2.4 Bericht des Sportreferateausschusses (SRA)

Personalia

Die Vollversammlung 2009 in Hannover brachte frischen Wind in den Ausschuss. Neue Mitglieder sind Niklas

Grasser und Lasse Schmitt (beide Uni Bayreuth). Mit Steffen Wenzel (TU Berlin) und Daniela Franck (TU

Kaiserslautern) setzten zwei bewährte studentische Kräfte aus dem Ausschuss ihre Arbeit fort. Iris Olberding

schied berufsbedingt aus dem studentischen Vorstand aus, ihre Nachfolgerin wurde das bisherige SRA-

Mitglied Daniela Hoyer (Uni Hamburg). Die studentischen Vorstände Jetta Leena Ramcke (Uni Hamburg)

und Mischa Lumme (Uni Göttingen) verlängerten ihr Engagement um eine weitere Legislaturperiode und

komplettieren somit den Ausschuss. Der SRA bedankt sich bei Iris Olberding für ihr Engagement für den

Verband auf nationaler und internationaler Ebene und wünscht ihr alles Gute für ihre weitere Laufbahn. Die

Ausschussmitglieder freuen sich, dass Iris Olberding dem adh als Coach für das Projekt Tandem-Coaching

erhalten bleibt.

Arbeitsschwerpunkte

Hauptanliegen des SRA ist die Interessenvertretung der Studierenden im adh. Eine langfristige Aufgabe des

SRA ist es, die verbandspolitischen Strukturen in Bezug auf die studentische Mitbestimmung zu überprüfen.

Die enormen Veränderungen der Studienbedingungen sind nach wie vor nicht abgeschlossen. Neue Wege

müssen definiert und beschritten werden, um das ehrenamtliche Engagement von Studierenden weiterhin

attraktiv zu gestalten und den Studierenden damit die inhaltliche Mitgestaltung des Hochschulsports zu

ermöglichen.

Arbeitstagung und Sitzungen des Sportreferateausschusses

Um den neuen SRA-Mitgliedern einen guten Einstieg in die Verbandsarbeit zu ermöglichen, wird zweijährig

eine Arbeitstagung durchgeführt. Bei dieser Tagung wird den neuen Gremienmitgliedern der adh mit seinen

Strukturen, Gremien, Themen und Aufgaben detailliert vorgestellt. Zeitnah zur Vollversammlung trafen sich

die Studierenden noch im Dezember 2009 bei den neuen Ausschussmitgliedern zur Arbeitstagung in Bayreuth,

bei der insbesondere Schwerpunkte für das kommende Jahr definiert, die Seminarthemen vorbereitet

sowie Zuständigkeiten festgelegt wurden.

Die erste reguläre Ausschusssitzung fand im März 2010 in Dieburg statt und war gekoppelt an die Auftaktveranstaltung

des Projekts Tandem-Coaching, bei deren Planung der SRA den für das Projekt verantwortlichen

Ausschuss für Chancengleichheit und Personalentwicklung unterstützt hatte. Tandem-Coaching soll

neuen Gremienmitgliedern die Einarbeitung in den Verband erleichtern, indem diesen ein Jahr lang erfahrene,

ehemalige Gremienmitglieder beratend an die Seite gestellt werden. Die neuen Ausschussmitglieder

Niklas Grasser und Lasse Schmitt werden von Iris Olberding (ehemals studentischer Vorstand Chancengleichheit

und Personalentwicklung) betreut, die sich damit auch noch nach ihrer Amtszeit für den Verband

engagiert. Beim späteren Kaminabend waren die studentischen Gremienmitglieder des adh unter sich und

konnten für sich relevante Themen besprechen.

Im Juli fand die zweite Sitzung des Jahres 2010 in Berlin statt. Hier wurden in erster Linie das Winterseminar

geplant und aktuelle politische Themen beleuchtet. Als Gast konnte der SRA die neue adh-Büroleiterin

und ehemalige Darmstädter Sportreferentin Martina Merz begrüßen, die den SRA seit April 2010 von Seiten

der Geschäftsstelle betreut.

Sportreferateseminare 2009/2010

Im Berichtszeitraum hat der SRA zwei Seminare für Studierende konzipiert und erfolgreich durchgeführt:

„Zeitmanagement im Studium“ (zur Vollversammlung 2009 in Hannover) und „Projektmanagement im

Hochschulsport“ (im Sommersemester 2010 in Darmstadt).

Das Seminar im Vorfeld der Vollversammlung in Hannover war mit einer Teilnehmendenzahl von fast 50

Studierenden ein großer Erfolg. Die Referentin Johanna von Luckwald vermittelte den Studierenden umfassende

Methoden zum effektiven Zeitmanagement. Erfreulich für den SRA war auch die rege Beteiligung

Studierender am anschließenden parlamentarischen Teil der Vollversammlung.

Die Anregungen der Seminarteilnehmenden des Wintersemesters setzte der SRA bereits beim Sommerseminar

in Darmstadt erfolgreich um. Unter anderem wurde der Fokus verstärkt auf die adh-Verbandspolitik

gelegt. Die Darmstädter Sportreferenten Dusan Opacic und Lars Hollmann erwiesen sich als hervorragende

Organisatoren und Gastgeber. Neben einem spannenden Einblick ins Thema Projektmanagement, vorgestellt

von Michael Zonsius, konnten die Teilnehmenden im Kletterwald ihre Grenzen austesten.


Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband Seite 27

Öffentlichkeitsarbeit

Der SRA ist regelmäßig im Magazin „hochschulsport“ mit einer Interviewreihe vertreten, in der jeweils eine

Studentin oder ein Student vorgestellt wird, die beziehungsweise der sich für den Hochschulsport engagiert.

Im SRA-Newsletter, der zu Beginn des Sommer- sowie Wintersemesters und nach Bedarf erscheint, werden

die Sportreferate über aktuelle Verbandsthemen sowie Entwicklungen informiert. Darüber hinaus wurde die

Sportreferate-Website „Studis im adh“ überarbeitet und in das adh-Portal integriert. Neben Informationen

über den Ausschuss und seine Mitglieder finden sich hier nun Links zu den Sportreferaten der adh-

Mitgliedshochschulen sowie aktuelle News und Downloads zu studentischen Angelegenheiten.

Internationales

Neben der Sportpolitik auf Bundesebene hat der SRA großes Interesse an einem internationalen Netzwerk.

Nach der Präsenz von SRA-Mitgliedern bei der Sommer-Universiade, dem EUSA-Symposium und der EUSA-

Generalversammlung im Jahr 2009 konnte 2010 die internationale Arbeit fortgesetzt werden. Auftakt hierzu

war eine Einladung des Norwegischen Studentensportverbandes (NSI) zu den Student Games, einer Multisportveranstaltung,

bei der über zehn nationale Hochschulmeisterschaften an einem Wochenende durchgeführt

wurden. Jetta Leena Ramcke, studentisches Vorstandsmitglied Wettkampf, erhielt einen guten Einblick

in die Organisation und Rahmenbedingungen dieser besonderen Veranstaltung. Mit den Gastgebern und

Verbandsvertreterinnen und -vertretern aus Finnland und Estland gab es einen interessanten Austausch und

rege Diskussion über die unterschiedlichen Verbandsstrukturen und politische Themen.

Mit der Nominierung von Daniela Hoyer und Jetta Leena Ramcke konnte das internationale Netzwerk des

SRA beim zweijährig-stattfindenden FISU-Forum weiter ausgebaut werden. Inhaltlicher Schwerpunkt war

„University Sport – A Platform For Change“. Teilnehmende aus 74 Nationen diskutierten über die akademische

Anerkennung von Hochschulsport, strategische Planung, Umweltbewusstsein im Hochschulsport und

Frauen in Führungspositionen. Beim Treffen der 60 Studierenden konnten die SRA-Mitglieder einen Antrag

der Studierenden für die FISU-Konferenz zur Sommer-Universiade 2011 in Shenzhen mitgestalten, in dem

die Möglichkeit der studentischen Mitbestimmung in der FISU gefordert wird. Die Studierenden verlangen

die Gründung eines studentischen Komitees, ähnlich der Student Commission der EUSA. Zusätzlich sollen

den Studierenden mindestens zwei Plätze im Executive Committee der FISU eingeräumt werden.

Weitere Möglichkeiten für internationale Aktivitäten boten die von der FISU veranstalteten Studierenden-

Weltmeisterschaften. Im WUC-Jahr 2010 übernahm der studentische Vorstand vier Delegationsleitungen.

Neben dem Netzwerkgedanken steht hier die Repräsentation des adh gegenüber den Gastgebern, Offiziellen

und Aktiven im Vordergrund.

Nach dem Ausscheiden von Iris Olberding, die sich auch in der Student Commission (STC) der EUSA engagiert

hatte, ist es dem SRA leider nicht gelungen, eine deutsche Vertretung für die STC zu finden. Das Ziel

ist allerdings, im nächsten Jahr wieder ein studentisches adh-Mitglied zu nominieren, damit das europäische

Netzwerk aufrechterhalten und weiter ausgebaut werden kann.

Entwicklungen

Der Trend der vergangenen Jahre, dass studentisches Engagement im Ehrenamt immer seltener wird, hat

sich bei der Vollversammlung 2009 in Hannover erfreulicherweise nicht bestätigt. Fast überrascht stellte der

SRA fest, dass es nicht möglich war, allen Interessierten die Beteiligung in einem adh-Gremium zu ermöglichen.

Das große Interesse am Verband spiegelte sich auch in der Forderung der Studierenden wider, stärker

an verbandspolitischen Themen und Prozessen beteiligt zu werden. Seit dem Sommerseminar in

Darmstadt wird der Diskussion über Verbandspolitik in den Seminaren ein wesentlich größerer Stellenwert

beigemessen und der entsprechende zeitliche Rahmen vorgesehen.

Neue Herausforderungen für den Sportreferateausschuss

Die anhaltenden Veränderungen der Studienbedingungen sind sowohl für den SRA als auch den Verband ein

langfristiges Thema. Die künftigen außeruniversitären Aktivitäten der Studierendenschaft sind derzeit nicht

abzusehen. Mögliche Entwicklungen könnten einerseits dahin tendieren, dass ehrenamtliche Tätigkeiten

zielorientierter als bisher ausgewählt werden, andererseits besteht die Gefahr, dass aufgrund des straffen

Studienverlaufs keine Zeit mehr für dieses Engagement bleibt. Infolge dessen ist es für den Ausschuss und

die Studierenden im Verband wichtig, sich mit der Thematik ausführlich auseinanderzusetzen. Um möglichen

negativen Entwicklungen entgegenzuwirken, müssen ehrenamtliche Tätigkeiten von Studierenden

angemessen honoriert werden: Credit Points sind die studentische Währung von morgen. Deshalb beschäftigt

sich der SRA derzeit mit verschiedenen Möglichkeiten zur Anerkennung ehrenamtlicher Tätigkeit im

Hochschulsport mithilfe dieser Leistungspunkte. Die Anerkennung studentischen Engagements im Hochschulsport

ist daher auch Schwerpunktthema des Seminars zur Vollversammlung 2010. Für eine erfolgreiche

Umsetzung des Anliegens ist der Ausschuss allerdings auch auf die Unterstützung der Hauptamtlichen


Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband Seite 28

angewiesen. Ziel des gesamten Verbandes muss es sein, die Rolle des Ehrenamtes in der Hochschulsport-

Landschaft zu stärken.

Um studentische Anliegen im Verband voranzutreiben, wird der SRA den Studierenden weiterhin Plattformen

zum Netzwerken und zum Informationsaustausch bieten. Damit der Ausschuss auch in Zukunft stellvertretend

für die gesamte Studierendenschaft agieren kann, ist er auf den Dialog mit den

Sportreferentinnen und -referenten angewiesen. Wir freuen uns auf eine produktive Zusammenarbeit mit

den Studierenden und Hauptamtlichen im kommenden Jahr!

Die Mitglieder des Ausschusses

Daniela Franck (TU Kaiserslautern)

Niklas Grasser (Uni Bayreuth)

Daniela Hoyer (Uni Hamburg)

Mischa Lumme (Uni Göttingen)

Jetta Leena Ramcke (Uni Hamburg)

Lasse Schmitt (Uni Bayreuth)

Steffen Wenzel (TU Berlin)

Martina Merz (adh-Büroleiterin)


Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband Seite 29

8.2.5 Bericht des Wettkampfausschusses (WKA)

Personalia

Der WKA setzte sich im Berichtszeitraum aus den vier gewählten Mitgliedern Jörg Förster (Hochschulsport

Hamburg), Max Sprenger (TU Kaiserslautern), Dagmar Hofmann (FH Gießen-Friedberg), Lutz Stöter (TU

Braunschweig) – ab der Vollversammlung im November 2009 abgelöst durch Antje Cleve (HS Harz) –, dem

Vorstandsmitglied des Ressorts Wettkampfsport Jetta Leena Ramcke (Uni Hamburg) sowie dem Sprecher

des Fachbeirats Hendrik Pusch (Disziplinchef Sport- und Bogenschießen) – ab der Sitzung des Fachbeirats

im November 2009 abgelöst durch Prof. Lothar Bösing (Disziplinchef Basketball) – und seiner Vertreterin

Ines Lenze (Disziplinchefin Tischtennis) zusammen. Von Seiten der Geschäftsstelle wird der WKA durch den

Sportdirektor Thorsten Hütsch betreut.

Arbeitsschwerpunkte

Im Berichtzeitraum führte der Wettkampfausschuss im Februar 2010 eine Sitzung durch. Neben den satzungsmäßigen

Aufgaben, wie der Behandlung von Einsprüchen und Protesten zum nationalen Wettkampfprogramm,

hat sich der WKA im abgelaufenen Berichtszeitraum hauptsächlich mit den

wettkampfsportrelevanten Schwerpunktthemen der Vollversammlung 2009 auseinandergesetzt. Die Mitglieder

des WKA haben sich dazu neben der turnusmäßigen Sitzung im Frühjahr an den themenspezifischen

Arbeitsgruppen beteiligt, die gemeinsamen gefundenen Positionen in den entsprechenden Sitzungen und in

weiteren Gremien eingebracht und die Diskussionen aktiv begleitet. Der WKA hat die Ergebnisse der durch

die Vollversammlung eingesetzten Arbeitsgruppen Wettkampf und Prävention aufgenommen, geprüft und

entsprechende Empfehlungen erarbeitet. Diese sind in hohem Maße in die Gesamtdiskussion des Verbandes

eingeflossen und wurden bei der Ausarbeitung der betreffenden Anträge an die adh-Vollversammlung 2010

berücksichtigt.

Wettkampfgemeinschaften

Der WKA hat sich entgegen dem Vorschlag der Arbeitsgruppe für eine größenmäßige Beschränkung der

Wettkampfgemeinschaften ausgesprochen. In der Frage der Flexibilisierung der Regionalisierung hat der

Ausschuss empfohlen, bei Vor- und Zwischenrunden von den bisher starren Vorgaben der Regioneneinteilung

abzuweichen und den Disziplinchefs sowie der Geschäftsstelle mehr Gestaltungsspielraum zu geben.

Hierdurch verspricht sich der WKA eine zusätzliche Entspannung in der Frage der Gestaltung der Wettkampfgemeinschaften.

Der WKA betonte an verschiedenen Stellen die Bedeutung der Teamsportwettbewerbe

als identitätsstiftende Kernmotivation der Hochschulen für eine Mitgliedschaft im adh.

Veranstaltungsformen

Eine zu weite Ausdifferenzierung der Veranstaltungsformen hält der WKA auch im Interesse der Außendarstellung

des studentischen Wettkampfsports nicht für sinnvoll und schlägt daher eine weitere Profilschärfung

vor. Konkret sollen adh-Pokal und DFHM zu einem Wettbewerb zusammengelegt werden und künftig

als „Deutscher Hochschulpokal“ bezeichnet werden. Für den Deutschen Hochschulpokal sollen kleine Hochschulen

(bis 10.000 Studierende) sowie Fachhochschulen zugelassen sein.

Verbandsabgabe

Bezüglich der Verbandsabgabe hat sich der WKA den grundsätzlichen Vorschlägen der Arbeitsgruppe angeschlossen

und empfiehlt dringend eine Bemessung der Verbandsabgabe an der Anzahl der Starts und am

Aufwand, der durch einen Start oder die Größe eines gemeldeten Teams entsteht.

Startkontrollen

Weiter spricht sich der Wettkampfausschuss für eine flächendeckende und intensive Startberechtigungskontrolle

vor Ort aus. Stichprobenartige Kontrollen oder gar der komplette Verzicht auf Kontrollen vor Ort werden

als nicht ausreichend erachtet.

Prävention

In der Frage der Alkohol- und Suchtmittelprävention bei nationalen Wettkampfsportveranstaltungen hat

sich der WKA den Empfehlungen der Arbeitsgruppe Prävention angeschlossen. Eine klare Positionierung des

adh und die Sanktionierung von Alkoholgenuss im Bereich der Wettkampfflächen auf der einen Seite und

eine verstärkte Aufklärung und Verpflichtung aller involvierten Gruppen auf der anderen Seite werden als

zentrale Maßnahmen vorgeschlagen. Ergänzt werden diese Grundsatzvorgaben durch gezielte Empfehlungen

im Ausrichterleitfaden an die Ausrichter bezüglich der Gestaltung des Rahmenprogramms.


Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband Seite 30

Die Mitglieder des Ausschusses

Prof. Lothar Bösing (PH Tübingen)

Antje Cleve (HS Harz)

Jörg Förster (Hochschulsport Hamburg)

Dagmar Hofmann (FH Gießen-Friedberg

Ines Lenze (Ruhr Uni Bochum)

Jetta Leena Ramcke (Uni Hamburg)

Max Sprenger (TU Kaiserslautern)

Thorsten Hütsch (adh-Sportdirektor)

Übersicht der adh-Wettkampfveranstaltungen von September 2009 bis Dezember 2010

Nachtrag aus dem letzten Berichtszeitraum

DFHM Fußball (2009)

26. - 29.05.2009, FHRV Hof

DHM Taekwondo

07.11.2009, Uni zu Kiel

DHM Reiten

26. - 29.11.2009, Uni Osnabrück

DHM Crosslauf

28.11.2009, HS Fulda (Hilders)

DHM Kanupolo (Mixed)

28./29.11.2009, Uni Leipzig

adh-Trophy Headis

28./29.11.2009, TU Kaiserslautern

DHM Ultimate Frisbee

05./06.12.2009, TU Kaiserslautern

MLP DFHM Basketball (M)

18. - 20.12.2009, FH Gießen-Friedberg

DHM Hockey (Halle)

04. - 06.01.2010, Uni Göttingen

DHM Trampolin

30.01.2010, Uni Hannover

DHM Ski Alpin

30./31.01.2010, TU München (Lenggries)

DHM Leichtathletik (Halle)

03.02.2010, Uni Frankfurt (Kalbach)

DHM Snowboard

adh-Open Freeski/Ski-X

20. - 27.03.2010, Uni zu Köln (Les Deux Alpes)

DHM Ski Nordisch

06./07.03.2010, FH Kempten (Oberstaufen)

DHM Fechten (Einzel/2009)

13./14.03.2010, Uni Würzburg

(Tauberbischofsheim)

DHM Straßenlauf 10km

25.04.2010, Uni Witten-Herdecke

DHM Orientierungslauf

13./14.05.2010, TU Clausthal/Uni Göttingen

DHM Boxen

13. - 16.05.2010, Uni Freiburg

DHM Badminton

13. - 16.05.2010, Uni Kassel

adh-Open Schach (Einzel)

13. - 16.05.2010, TU Dresden

adh-Open Wellenreiten

22. - 30.05.2010, HS Darmstadt (Seignosse)

DHM Golf

25. - 27.05.2010, HS Darmstadt

(Kirch-Brombach)

adh-Trophy Leistungswandern

28./29.05.2010, Uni Jena

DHM Taekwondo

29./30.05.2010, HS RheinMain

DHM Leichtathletik

29./30.05.2010, FH Gießen-Friedberg

DFHM Fußball (M)

30.05. - 02.06.2010, HS Offenburg

adh-Pokal/DFHM Handball (M)

02. - 04.06.2010, FH Gießen-Friedberg

adh-Pokal/DFHM Volleyball

03. - 06.06.2010, Uni Konstanz

DHM Fußball (Kleinfeld, F)

04. - 06.06.2010, Uni Würzburg

DHM Karate

05.06.2010, TU Berlin

DHM Tennis (Einzel)

07. - 10.06.2010, DSHS Köln (Bad Neuenahr)

DHM Beachvolleyball

08. - 10.06.2010, HU Berlin


Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband Seite 31

adh-Open Bouldercup

10.06.2010, Uni Bayreuth

DHM Tischtennis

11. - 13.06.2010, Uni Tübingen

DHM Gerätturnen

11. - 13.06.2010, Uni Stuttgart

DHM Schwimmen

11. - 13.06.2010, Uni Mainz

adh-Trophy Ultra-Staffellauf

12.06.2010, Uni Jena

DHM Ultimate Frisbee

12./13.06.2010, Uni Freiburg

DHM Judo

19./20.06.2010, KIT Karlsruhe

adh-Pokal Basketball (M)

19./20.06.2010, TU Kaiserslautern

DHM Fußball (M+F) &

adh-Pokal Fußball (M)

25. - 27.06.2010, KIT Karlsruhe

adh-Open Flagfootball

25. - 27.06.2010, Uni Passau

DHM Volleyball

25. - 27.06.2010, FU Berlin

DHM Basketball

26./27.06.2010, HSP Hamburg

DHM Fechten (Team)

26./27.06.2010, Uni Heidelberg

DHM Mountainbike (Team/Marathon)

26./27.06.2010, HS Darmstadt

(Frammersbach)

DHM Handball

02. - 04.07.2010, Uni Konstanz

DHM Rudern

02. - 04.07.2010, Uni Hannover

DHM Tennis (Team Mixed)

06./07.07.2010, Uni Bayreuth

adh-Trophy Lacrosse

16. - 18.07.2010, Uni Mainz

adh-Open American Football

16. - 18.07.2010, Uni Paderborn

adh-Trophy Unterwasser Rugby

17./18.07.2010, Uni Heidelberg

DHM Radsport (Bergzeitfahren)

18.07.2010, Uni Freiburg

DHM Triathlon

18.07.2010, Uni Münster

DHM Bogenschießen

14.08.2010, TU Ilmenau (Berlin)

DHM Sportschießen

19. - 22.08.2010, TU Ilmenau (Suhl)

DHM Marathon

19.09.2010, Uni Ulm

adh-Open Schach (Team)

07. - 09.10.2010, Uni Augsburg

adh-Open Halbmarathon

16.10.2010, FH Rosenheim

adh-Open Ju-Jutsu

30.10.2010, Uni Rostock

DHM Futsal (M)

05. - 07.11.2010, Uni Münster

DHM Fechten (Einzel)

20. - 21.11.2010, Uni Leipzig

DHM Crosslauf

27.11.2010, HS Fulda (Hilders)

DHM Kanupolo (Mixed)

27./28.11.2010, Uni zu Kiel

adh-Trophy Headis

04.12.2010, TU Kaiserslautern

DHM Reiten (Team/Einzel)

09. - 12.12.2010, Uni Leipzig

DFHM Basketball (M)

17. - 19.12.2010, FH Rosenheim

adh FIS-Unirennen Ski Alpin

22./23.12.2010, HS Darmstadt

(Oberjoch/Allgäu)


Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband Seite 32

Studierenden-Weltmeisterschaften 2010 (WUC) mit deutscher Beteiligung

Crosslauf Kingston (Kanada) 11.04.2010

Triathlon Valencia (Spanien) 29./30.05.2010

Beachvolleyball Colakli (Türkei) 15. - 20.06.2010

Savate Nantes (Frankreich) 25./26.06.2010

Taekwondo Vigo (Spanien) 29.06. - 04.07.2010

Gewichtheben Taiching (Taiwan) 01. - 05.07.2010

Squash Melbourne (Australien) 10. - 18.07.2010

Bridge Kaohsiung (Taiwan) 12. - 19.07.2010

Karate Podgorica (Mazedonien) 15. - 18.07.2010

Orientierungslauf Borlange (Schweden) 19. - 23.07.2010

Rudern Szeged (Ungarn) 13. - 15.08.2010

Schach Zürich (Schweiz) 05. - 12.09.2010

Badminton Taipei (Chinese Taipei) 07. - 12.09.2010

Sportschießen Wroclaw (Polen) 15. - 19.09.2010

Bogenschießen Shenzhen (China) 23. - 26.09.2010

Ringen Turin (Italien) 26.10. - 30.10.2010

Reiten Sangju (Südkorea) 30.10. - 02.11.2010

WUC-Medaillen 2010

WUC Beachvolleyball 2010

Gold

Borger/Büthe

Karla Borger (FH Ansbach)

Britta Büthe (Uni Hohenheim)

Rohde/Köhler

Nils Rohde (Uni zu Kiel)

Stefan Köhler (FH Hamburg)

Silber

Walkenhorst/Penk

Alexander Walkenhorst

(Europäische Fernhochschule)

Matthias Penk (HU zu Berlin)

Bronze

Bieneck/Steinhauff

Victoria Bieneck (TU Berlin)

Marika Steinhauff (HU zu Berlin)

WUC Crosslauf 2010

Bronze

10km

Christian Glatting (Uni Bochum)

WUC Gewichtheben 2010

Silber

Stoßen +105kg

Markus Krümmer (Uni Leipzig)

Bronze

Olympischer Zweikampf +105kg

Markus Krümmer (Uni Leipzig)

Reißen -53kg

Catharina Großmann (HU zu Berlin)

WUC Karate 2010

Silber

-60kg

Silvia Sperner (VFH Wiesbaden)

Bronze

-60kg

Alexander Heimann

(DHPG Saarbrücken)


Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband Seite 33

WUC Rudern 2010

Gold

Zweier ohne Steuermann

Ole Rückbrodt (Uni Hamburg)

Daniel Makowski (HAW Hamburg)

Silber

Doppelzweier

Johannes Tobias Reiner

(EUV Frankfurt/Oder)

André Sieber (TU Dresden)

Doppelzweier Leichtgewicht

Jonas Schützeberg (HU zu Berlin)

Felix Övermann

(Polizeiakademie Niedersachsen)

Einer

Karsten Brodowski (BHT Berlin)

Vierer ohne Steuermann

Ivan Saric (VFH Wiesbaden)

Felix Otto (Uni Bochum)

Maximilian Bandel (FH Dortmund)

Fokke Beckmann (Uni Hamburg)

WUC Savate 2010

Silber

+70kg

Anna-Theres Großwiele (Uni Marburg)

WUC Squash 2010

Silber

Einzel

Jens Schoor (FernUniversität Hagen)

WUC Taekwondo 2010

Bronze

-54 kg Herren

Sasan Dalirnejad (Uni Mainz)

-62 kg Damen

Helene Weingart

(HS Ravensburg-Weingarten)

-73 kg Damen

Melda Akcan (FH Ansbach)

-87 kg Herren

Christoph Lehmann

(Uni Frankfurt/Main)

Poomsae

Claudia Beaujean (Uni Maastricht)

Thomas Sommer (TU Kaiserslautern)

Poomsae/Mixed-Team

Claudia Beaujean (Uni Maastricht)

Thomas Sommer (TU Kaiserslautern)

WUC Sportschießen 2010

Gold

Trap

Jana Beckmann (Uni Magdeburg)

10m Luftgewehr

Tino Mohaupt (DHBW Stuttgart)

25m Schnellfeuerpistole

Christian Reitz (VFH Wiesbaden)

Silber

Skeet

Ralf Buchheim (Uni Potsdam)

50m Dreistellungskampf

Amelie Kleinmanns (Uni Bochum)

10m Luftpistole

Christian Reitz (VFH Wiesbaden)


Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband Seite 34

Europäische Hochschulmeisterschaften 2010 (EUC) mit deutscher Beteiligung

Taekwondo Braga (Portugal) 10. - 12.12.2009

Handball Nicosia (Zypern) 13. - 20.06.2010

Badminton Nancy (Frankreich) 16. - 20.06.2010

Tischtennis Kazan (Russland) 22. - 26.06.2010

Beachvolleyball Kazan (Russland) 05. - 11.07.2010

Rugby 7s Cordoba (Spanien) 14. - 17.07.2010

Futsal Zagreb (Kroatien) 18. - 25.07.2010

Fußball Warsaw (Polen) 18. - 25.07.2010

Basketball Poznan (Polen) 19. - 25.07.2010

Volleyball Warsaw (Polen) 22. - 29.07.2010

Tennis Coimbra (Portugal) 25. - 31.07.2010

Rudern Amsterdam (Niederlande) 19. - 22.08.2010

EUC-Medaillen 2009/2010

EUC Taekwondo 2009

Gold

FH Ansbach/67-73 kg

Melda Akcan

Uni Frankfurt/74-80 kg

Sebastian Lehmann

Uni Frankfurt/80-87 kg

Christoph Lehmann

Silber

DHBW Ravensburg/57-62 kg

Helene Weingart

Uni Konstanz/unter 54kg

Julian Akich

HTW Aalen/58-63 kg

Konstantinos Konstantinidis

Bronze

TU München/53-57 kg

Rosalie Wastlhuber

EUC Badminton 2010

Silber

WG Hamburg/Einzel

Sebastian Schöttler

WG Hamburg/Doppel

Philipp Droste

Till Zander

Bronze

WG Saarbrücken/Team

Aline Decker

Mats Hukriede

Hannes Käsbauer

Peter Käsbauer

Kristina Kreibich

Mathieu Pohl

Lukas Schmidt

WG Saarbrücken/Einzel

Mathieu Pohl

WG Hamburg/Doppel

Hannes Roffmann

Sebastian Schöttler

Uni Duisburg-Essen/Doppel

Kim Buss

Laura Ufermann

WG Hamburg/Doppel

Astrid Hoffmann

Till Zander

EUC Beachvolleyball 2010

Silber

Uni Potsdam/Uni Berlin

Friederike Malchow

Lisa Schröder


Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband Seite 35

EUC Rudern

Gold

WG Hamburg/W8+

Julia Heyer

Ann Kristina Breide

Christin Vetter

Sina Ingber

Claudia Schad

Johanna Rönfeldt

Anja Fölsch

Kaja Brecht

Karla Brinck

Uni Heidelberg/LW4x

Ines Funke

Claudia Haussmann

Ines Carola Göring

Katharina Fricke

Uni Mainz/LM4x

Christoph Thiem

Franz Gravenhorst

Pascal Ludwig

Valentin Schätzlein

Uni Bremen/M4x

Bolko Maass

Kim Fürwentsches

Joos Lange

Sören Dannhauer

Uni Bochum/M2-

Felix Otto

Moritz Otto

WG Hamburg/W2-

Claudia Schad

Johanna Rönfeldt

Uni Kiel/LW1x

Claudia Mack

Uni Passau/W1x

Katharina Weingart

Polizeiakademie Niedersachsen/LM1x

Felix Övermann

Silber

Uni Würzburg/LM2x

Stephan Schad

Emil Wendeler

WG Hamburg/W4-

Christin Vetter

Sina Ingber

Anja Fölsch

Kaja Brecht

Bronze

Uni Karlsruhe/W4x

Julia Johannsmeier

Ulrike Schwarz

Lisa Maria Bode

Vera Dohmen

WG Karlsruhe/LM4-

Philipp Pfirrmann

Simon Boehler

Philipp Schaefers

Ulrich Geilmann

WG Hamburg/W2x

Julia Heyder

Ann Kristina Breide

Uni Dresden/M1x

Grigori Kjulbassanoff


Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband Seite 36

8.2.6 Darlegungen des Wettkampfausschusses zum Sportartenkanon

Inline-Skating

Der 104. Vollversammlung in Hannover wurde dargelegt, dass Mängel gemäß § 3 (2) der Wettkampfordnung

bestehen und die bestehenden Mängel (Ausrichtung einer DHM sowie Besetzung des DC-Amtes) binnen

eines Jahres abzustellen sind.

Seit der Vollversammlung 2009 konnte weder das DC-Amt besetzt werden, noch ist eine DHM ausgerichtet

worden.

Demnach ist die Sportart Inline-Skating aus dem Sportartenkanon des adh zu streichen.

Ski Nordisch

Der Vollversammlung wird durch den Wettkampfausschuss dargelegt, dass die DHM Ski nordisch 2010 gemäß

§ 3 (2) der Wettkampfordnung nicht die quantitativen Kriterien einer repräsentativen adh-

Wettkampfveranstaltung erfüllt hat (insgesamt 17 Teilnehmende von acht Hochschulen). Darüber hinaus ist

das DC-Amt seit dem Sommersemester vakant.

Die Sportart ist aus dem Sportartenkanon des adh zu streichen, wenn die oben genannten Probleme nicht

binnen Jahresfrist (bis zur nächsten Vollversammlung 2011) gelöst sind.

Squash

Der Vollversammlung wird durch den Wettkampfausschuss dargelegt, dass im Wettkampfjahr 2010 kein

Ausrichter für die DHM Squash gefunden werden konnte.

Die Sportart ist aus dem Sportartenkanon des adh zu streichen, wenn die oben genannten Probleme nicht

binnen Jahresfrist (bis zur nächsten Vollversammlung 2011) gelöst sind.

Rugby

Der Vollversammlung wird durch den Wettkampfausschuss dargelegt, dass im Wettkampfjahr 2010 kein

Ausrichter für die DHM Rugby gefunden werden konnte.

Die Sportart ist aus dem Sportartenkanon des adh zu streichen, wenn die oben genannten Probleme nicht

binnen Jahresfrist (bis zur nächsten Vollversammlung 2011) gelöst sind.

Für den Wettkampfausschuss

30.09.2010

gez. Thorsten Hütsch

(adh-Sportdirektor)

8.2.7 Bericht des Fachbeirats

Der Fachbeirat tagt am 20.11.2010. Der Bericht wird zur Vollversammlung mündlich vorgetragen.


Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband Seite 37

TOP 9 – Anträge gem. § 6 (1) GO-VV zur Tagesordnung

TOP 9.1 Anträge zu Satzung und Ordnungen

(durchgestrichen = zu streichen, kursiver Fettdruck = neu)

Antrag 1: Abstimmung im Zirkularverfahren

Geschäftsordnung des Vorstand und Verbandsrates (GO-VST/VR)

§ 7 (neu)

(1) Beschlüsse des Vorstandes sowie der anderen Verbandsgremien können im schriftlichen

Umlaufverfahren gefasst werden. Dieses Zirkularverfahren schließt die elektronischen Wege per

Telefax oder E-Mail ein. Abstimmungen im Zirkularverfahren sind nur zulässig, wenn kein Gremienmitglied

diesem Verfahren widerspricht.

(2) Die Abstimmung im Zirkularverfahren hat innerhalb einer gesetzten Frist zu erfolgen. Diese

muss bei der Aufforderung zur Abstimmung genannt werden und darf nicht weniger als fünf

Werktage betragen. Die Abstimmung ist erst dann gültig, wenn 1/3 aller Gremienmitglieder ihre

Stimme schriftlich und termingerecht abgegeben haben. Zum Fristablauf nicht abgegebene

Stimmen können nur dann als Zustimmung gewertet werden, wenn dies zuvor in der Aufforderung

zur Abstimmung angekündigt wurde.

Begründung:

Die derzeitige Satzung enthält für den Vorstand oder für andere Gremien außer der Vollversammlung keine

Verfahrensvorgaben für Abstimmungen im Zirkularverfahren. Da diese zu einem regelmäßigen Instrument

der Meinungsfindung geworden sind, sollte Klarheit zu den Anwendungsvorgaben bestehen. Entsprechende

Regelungen sind in die Geschäftsordnung des Vorstandes aufzunehmen und auch für den Verbandsrat sowie

die Ausschüsse gültig.

Beschlussvorschlag:

Die Vollversammlung möge die Aufnahme des neuen § 7 in die Geschäftsordnung des Vorstandes und des

Verbandsrates beschließen.

Dieburg, 21.09.2010

gez. Nico Sperle

(adh-Vorstandsvorsitzender)


Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband Seite 38

Antrag 2: Antrag auf redaktionelle Änderung der Satzung und Ordnungen

Generell soll eine einheitliche Schreibweise eingehalten werden. Bei Nennung von Funktionsträgern und

anderen Personen des Verbandes wird stets die weibliche Form zuerst genannt, die männliche Form folgt

mit Trennung durch Schrägstrich ohne Leerzeichen (z.B. die/den Sportbeauftragte/n, die/der Schiedsobfrau/Schiedsobmann,

die/der Disziplinchefin/Disziplinchef usw.). Zahlen bis zwölf werden ausgeschrieben.

Darüber hinaus werden orthographische Fehler und Fehler der Interpunktion bereinigt. Des Weiteren werden

folgende inhaltliche Fehler korrigiert:

Satzung

Artikel 11 ist wie folgt zu ändern:

Art 11 (1)

f) dem Vorstand (Art 15 16)

Begründung: Bezug ist falsch.

(2) Stimmberechtigt sind die ordentlichen Mitglieder. Jede/r Stimmberechtigte eines ordentlichen Mitglieds

besitzt entsprechend der Zahl der Studierenden des vorangegangenen Semesters (Zahl der Studierenden)

bis 2.000 1 Stimme in der VV

bis 10.000 2 Stimmen in der VV

je 10.000 weitere Stud. 1 Stimme mehr

Bei Mitgliedern nach Art. 3 (1), Satz 3, darf die Stimmenzahl, die die Hochschule insgesamt hätte, auch

dann nicht überschritten werden, wenn mehrere Einrichtung der Hochschule Mitglied sind.

Begründung: Bezug ist falsch, Satz 3 existiert nicht.

§ 10

(f) Entgegennahme der TätigkeitsbBerichte des Vorstandes, des Fachbeirates und der ständigen Ausschüsse.

Begründung: Zur Vereinheitlichung mit der Bezeichnung in der Geschäftsordnung der VV wird von Berichten

gesprochen.

Finanzordnung (FinO)

§ 9

Der Finanzprüfungsausschuss prüft den Jahresabschluss sowie stichprobenhaft das gesamte Finanz-, Rechnungs-

und Kassenwesen des Verbandes. Hierüber erstattet er der Vollversammlung einen schriftlichen

Bericht. Dieser Bericht ist Voraussetzung für die finanzielle Entlastung des Vorstandes nach Art. 10 (j i) der

Satzung.

Begründung: Bezug ist falsch.

Wettkampfordnung

§ 4

(4) Liegen bis zum ausgeschriebenen Meldeschluss in einer Teildisziplin einer (Internationalen) Deutschen

Hochschulmeisterschaft weniger als fünf Meldungen vor, entscheidet der Disziplinchef in Anlehnung an das

Reglement des zuständigen Sportfachverbandes und in Absprache mit dem Ausrichter sowie dem Verbandsvertreter,

ob die Teildisziplin aus dem aktuellen Wettkampfprogramm zu streichen ist bzw. ein Titel

vergeben wird.

Begründung: Die Verwendung des Titels „Internationale Deutsche Hochschulmeisterschaften“ wurde bei

der 103. Vollversammlung gestrichen.


Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband Seite 39

§ 8

(1) Als Startausweis der studentischen Teilnehmerinnen/Teilnehmern gilt der Studierendenausweis oder

eine im laufenden Semester durch das Immatrikulationsbüro der Hochschule ausgestellte Studienbescheinigung

mit Angabe der Matrikel-Nummer, bei ehemaligen Studierenden das Examenszeugnis, in Verbindung

mit einem Lichtbildausweis. Bei Teilnehmerinnen/Teilnehmern von Hochschulen gem. Art. 3 (1), Satz 3 der

Satzung muss aus der Studienbescheinigung zweifelsfrei der Standort der besuchten Hochschuleinrichtung

hervorgehen.

Begründung: Bezug ist falsch, Satz 3 existiert nicht.

§ 24

(4) Wird ein Spiel wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgebrochen, so wird die Begegnung von der Geschäftsstelle

erneut am selben Ort angesetzt. Die Reisekosten für die Wiederholungsbegegnung werden

zwischen beiden Mannschaften geteilt. Anrechenbar sind die nachgewiesenen Reisekosten maximal bis zum

Preis einer Gruppenfahrt 2. Klasse Bundesbahn Deutsche Bahn.

Begründung: Die Deutsche Bundesbahn war die Staatsbahn der Bundesrepublik Deutschland und ging

zum 1. Januar 1994 zusammen mit der Deutschen Reichsbahn in der Deutsche Bahn AG auf.

§ 28

(2) Die offiziellen Ergebnisse der Verbandswettbewerbe sind im amtlichen Mitteilungsblatt auf der adh-

Website zu veröffentlichen.

Begründung: Das amtliche Mitteilungsblatt wird nicht mehr aufgelegt.

Geschäftsordnung der Vollversammlung (GO-VV)

§ 6

(3) Die RechenschaftsbBerichte gem. Art. 10 (g f) der Satzung müssen 14 Tage vor Beginn der Vollversammlung

versandt werden.

Begründung: Bezug ist falsch. Zur Vereinheitlichung mit der Bezeichnung in der Satzung wird von Berichten

gesprochen.

Beschlussvorschlag:

Die Vollversammlung möge die oben aufgeführten redaktionellen Änderungen in der Satzung beschließen

und das Generalsekretariat mit der Korrektur von orthographischen Fehlern und Fehlern der Interpunktion

beauftragen.

Dieburg, 21.09.2010

gez. Nico Sperle

(adh-Vorstandsvorsitzender)


Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband Seite 40

Antrag 3: Antrag zur Änderung der RSO § 5

Rechts- und Strafordnung (RSO)

§ 5

Die Schiedsgerichte gem. § 26 WO setzen sich zusammen aus einer Vertretung des Vorstandes (Vorsitz),

dem/der DC sowie einer Vertretung der ausrichtenden Hochschule; kein Mitglied des Schiedsgerichtes darf

an den Wettkämpfen der jeweiligen Sportart aktiv teilnehmen.

Sanktionierende Entscheidungen sind durch das Schiedsgericht vor Ort zu treffen. Teilnehmende,

die unter dem Einfluss von Alkohol oder anderen Suchtmitteln am Wettkampf teilnehmen,

sind vom Wettkampf auszuschließen. Es erfolgt eine Meldung des Vorfalls an den adh, die entsendende

Hochschule sowie an den jeweiligen Fachverband.

In Abhängigkeit der sportartspezifischen Gegebenheiten obliegt dem Schiedsgericht die abgestufte

Sanktionierung bis hin zum Ausschluss von der gesamten Veranstaltung.

Begründung:

Um eine angemessene Sanktionierung von Verstößen zum Antrag 7 (TOP 9.2 Sonstige Anträge) zu gewährleisten,

soll der § 5 RSO wie oben dargestellt erweitert werden.

Beschlussvorschlag:

Die Vollversammlung möge die Ergänzung des § 5 RSO beschließen.

Dieburg, 01.10.2010

gez. Jetta Leena Ramcke

(adh-Vorstand Wettkampf)


Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband Seite 41

Antrag 4: Antrag zur Profilschärfung im Bereich der adh-Wettbewerbe

Wettkampfordnung

§ 2

(1) Der adh veranstaltet sportliche Verbandswettbewerbe. Die Art der Wettbewerbe sowie die Sportarten

werden durch die Vollversammlung nach Maßgabe der folgenden Richtlinien festgelegt und in einer Anlage

zu dieser Wettkampfordnung zusammengefasst dargestellt. Verbandswettbewerbe sind zumindest:

Deutsche Hochschulmeisterschaften (DHM)

Deutscher Hochschulpokal (DHP)

adh-Pokal

Deutsche Fachhochschulmeisterschaften (DFHM)

(2) Zu Deutschen Hochschulmeisterschaften können internationale Starterinnen und Starter zugelassen

werden. Die Ausschreibung regelt die Startmöglichkeiten sowie die Auszeichnung der internationalen Starterinnen

und Starter. Die Wertung der Deutschen Hochschulmeisterschaften bleibt davon unberührt.

(3) Darüber hinaus beteiligt sich der adh an internationalen Wettbewerben, insbesondere im Rahmen der

EUSA und der FISU.

(4) Veranstaltungen des adh werden nach Befassung durch die zuständige Disziplinchefin/den zuständigen

Disziplinchef in der Regel einer Mitgliedshochschule zur Ausrichtung übertragen. Der Ausrichter trägt die

organisatorische und finanzielle Verantwortung.

§ 7

(1) Teilnahmeberechtigt an den Wettbewerben des adh sind alle Mitglieder von Einrichtungen, die gemäß

Art. 3 (1) der Satzung Mitglied im adh sind. Zweit-, Neben- und Gasthörerinnen sind nicht startberechtigt.

(2) Ehemalige Hochschulmitglieder sind darüber hinaus bis höchstens zum Ende des auf einen berufsqualifizierenden

Studienabschluss folgenden Kalenderjahres teilnahmeberechtigt.

(3) Eine Teilnahmeberechtigung der Mitglieder von Einrichtungen im Sinne des Art. 3 (1) der adh Satzung,

die nicht Mitglied im adh sind, ist grundsätzlich möglich. In jedem Fall ist eine deutlich erhöhte Verbandsabgabe

festzulegen. Näheres regelt der Verbandsrat.

(4) In der Ausschreibung zu Wettbewerben wird für jede Sportart geregelt, wie viele Mannschaften von

jeder Einrichtung gemeldet werden können.

(5) Der adh-Pokal Deutsche Hochschulpokal bleibt Einrichtungen mit weniger als 10.000 Studierenden,

die DFHM und den Fachhochschulen/Hochschulen (FH) vorbehalten. Diese Regelung gilt nicht für die

Sportart Rock'n'Roll.

(6) Bei weiteren Verbandswettbewerben wird die Teilnahmeberechtigung durch die jeweilige Ausschreibung

festgelegt.

§ 19

(1) Die Einteilung der Spielbereiche und Gruppen sowie die Termine für Spielrunden und Turniere im Rahmen

der DHM, der DFHM und adh-Pokal-Wettbewerbe des Deutschen Hochschulpokals werden grundsätzlich

vom Verbandsrat beschlossen. Einzelheiten über den Modus der Spielrunden (z. B. Zahl der

Runden, Optionsrecht, Zahl der Teams pro Runde etc.) werden in den Ausschreibungen der jeweiligen

Sportarten geregelt.

Der Verbandsrat kann bei der Einteilung der Spielbereiche und Gruppen aus sportlichen und/oder aus sachlichen

Gründen in enger Absprache mit der/dem zuständigen Disziplinchefin/Disziplinchef von der Regionenfestsetzung

abweichen.

(2) Die Ausrichter der Endrunden werden durch den Vorstand festgelegt.

(3) Liegen keine Bewerbungen zur Ausrichtung der Spiele einer Gruppe vor, dann kann der Vorstand die

Durchführung dieser Gruppenspiele absetzen.


Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband Seite 42

(4) Änderungen der nach § 19 (1) gefassten Beschlüsse sind nur im gegenseitigen Einvernehmen der beteiligten

Hochschulen möglich und bedürfen der Genehmigung des Vorstandes.

Begründung:

Im Zuge einer komplexen Diskussion im adh-Wettkampfsport haben sich alle beteiligten Gremien und

Gruppen für eine Straffung der adh-Wettbewerbe im Teamsportbereich ausgesprochen.

Die stark rückläufigen Meldezahlen beim adh-Pokal und den Deutschen Fachhochschulmeisterschaften hatten

mehrfach dazu geführt, dass diese Wettbewerbe ausfallen mussten oder mit sehr kleinen Teilnehmerfeldern

durchgeführt wurden. Darunter hat die Attraktivität dieser Wettbewerbe erheblich gelitten.

Weiter ist durch die Umbenennung zahlreicher Fachhochschulen in Hochschulen eine eindeutige Zuordnung

der Bildungseinrichtungen zu den entsprechenden Wettbewerben an vielen Stellen nicht mehr möglich.

Auch haben die Hochschulen festgestellt, dass die Studierenden sowie die Öffentlichkeit mit den bisherigen

Veranstaltungstiteln keine nationalen Hochschulmeisterschaften assoziieren.

Aus diesen Gründen wurden die DFHM sowie der adh-Pokal Volleyball und Handball in den beiden vergangenen

Jahren bereits als gemeinsame Veranstaltungen unter dem Titel „adh-Pokal“ mit gutem Erfolg durchgeführt.

Nach übereinstimmenden Rückmeldungen aus der Mitgliedschaft und von den betroffenen Hochschulen wird

die Zusammenlegung der Wettbewerbe adh-Pokal und Deutsche Fachhochschulmeisterschaft angestrebt.

Der neue Wettbewerb soll ab dem Kalenderjahr 2011 eingeführt werden und den Titel „Deutscher Hochschulpokal“

tragen. Startberechtigt sind alle Hochschulen bis 10.000 Studierende sowie Fachhochschulen/Hochschulen

(FH).

Ergänzende Begründung zur Streichung des § 19 (2):

Durch die Änderung der Vergabepraxis von nationalen Endrunden ist der Zeitdruck, der eine Vorstandsentscheidung

notwendig gemacht hatte, nicht mehr gegeben. Die entsprechenden Vergaben des § 19 (2) können

somit auch durch den Verbandsrat vorgenommen werden und werden somit unter § 19 (1) geregelt.

Beschlussvorschlag:

Die Vollversammlung möge die oben aufgeführten Ordnungsänderungen zum Deutschen Hochschulpokal

und zur Vergabe von Endrundenveranstaltungen beschließen.

Dieburg, 01.10.2010

gez. Jetta Leena Ramcke

(adh-Vorstand Wettkampf)


Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband Seite 43

Antrag 5: Antrag zur Änderung der Wettkampfordnung § 14

Wettkampfordnung

§ 14

(1) Grundsätzlich können nur die Mitglieder einer Hochschule ein Team bilden.

(2) Bei Wettkampfveranstaltungen des adh dürfen grundsätzlich in den Doppelwettbewerben der Sportarten

Badminton, Tennis, Tischtennis und Trampolinturnen (Synchronwettbewerbe) sowie in den Sportarten

Beachvolleyball, Rock' n' Roll und Rudern Teilnehmerinnen/Teilnehmer von verschiedenen Hochschulen

zusammen starten, auch wenn keine Wettkampfgemeinschaft besteht. Änderungen oder Ausnahmen hierzu

kann der Verbandsrat auf Veranlassung des/der DC zulassen, sofern die Information hierüber spätestens

sechs Monate vor der Veranstaltung bekannt gegeben wird. Weitere Einzelheiten werden in der Ausschreibung

geregelt.

(3) Im Rahmen von Team-Wettbewerben und Team-Wertungen können Hochschulen eines Hochschulstandortes,

die Mitglied im adh sind, widerruflich Wettkampfgemeinschaften eingehen. Dieses ist dem Verband

innerhalb der Meldefrist anzuzeigen. Bei Individualwettbewerben ist keine Bildung von Wettkampfgemeinschaften

möglich. Bei der namentlichen Nennung von Einzelpersonen (z.B. Ergebnisliste, Programmheft,

Siegerehrung usw.) wird die jeweilige Hochschule genannt.

Bei Teamwertungen, die aus Individualwettbewerben generiert werden, ist keine Bildung von

Wettkampfgemeinschaften möglich. Bei Doppelmitgliedschaften entscheidet die meldende Hochschule,

für welche Hochschule die Meldung erfolgt.

Begründung:

Die auf der Grundlage des Beschlusses der Vollversammlung 2009 einberufene Arbeitsgruppe Wettkampfsport

verständigte sich unter Einbeziehung zahlreicher Gremien des Verbandes auf die folgenden Regelungen

zum weiteren Umgang mit den Wettkampfgemeinschaften, die durch die oben aufgeführten

Ordnungsänderungen umgesetzt werden sollen:

1. In den Einzelwettbewerben der Individualsportarten sollen grundsätzlich keine Wettkampfgemeinschaften

mehr möglich sein. Die Meldungen müssen unter Angabe der Hochschule vorgenommen

werden. Dazu werden sehr umfangreiche Änderungen/Ergänzungen im Onlineanmeldesystem vorgenommen.

2. In „Kleinteams“, bei denen der gemeinsame Start von Mitgliedern unterschiedlicher Hochschulen

möglich ist (vgl. § 14 (2) WO; Doppel- und Mixedwettbewerbe der Rückschlagspiele Badminton,

Tennis und Tischtennis sowie Beachvolleyball, Rock ´n Roll, Rudern, Synchronspringen Trampolin)

werden zukünftig die jeweiligen Hochschulen der einzelnen Aktiven aufgeführt. Die Meldungen

müssen unter Angabe der Hochschule vorgenommen werden (Entsprechende Einrichtung im Onlineanmeldesystem!)

3. Bei Teamwertungen innerhalb von Individualwettbewerben (Crosslauf, Gerätturnen, Marathon,

Straßenlauf, Triathlon, Trampolin) soll keine Bildung von Wettkampfgemeinschaften mehr möglich

sein.

4. Bei den Teamwettbewerben der Individualsportarten (Fechten, Reiten, Karate, Judo, Golf/EUC!)

und allen Staffelwettbewerben sollen die Wettkampfgemeinschaften ihre Gültigkeit behalten.

5. Grundsätzlich sollen Wettkampfgemeinschaften weiterhin der Standortbindung unterliegen.

6. Eine zahlen- oder größenmäßige Beschränkung von Wettkampfgemeinschaften wird mehrheitlich

abgelehnt.

Beschlussvorschlag:

Die Vollversammlung möge die Änderung und Ergänzung des § 14 (3) beschließen.

Dieburg, 01.10.2010

gez. Jetta Leena Ramcke

(adh-Vorstand Wettkampf)


Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband Seite 44

TOP 9.2 Sonstige Anträge

Antrag 6: Antrag zur Bildung von Wettkampfgemeinschaften

Für die DHM-Rundenspielwettbewerbe der vier Ballsportarten (Basketball, Fußball, Handball und Volleyball)

wird eine zweijährige Testphase eingeführt, bei der die Hochschulen für jeden einzelnen Wettbewerb die

Möglichkeit erhalten, variabel als Hochschule oder Wettkampfgemeinschaft zu melden.

Zur besseren Umsetzbarkeit und Überprüfbarkeit dieses Modells haben die Hochschulen einer Wettkampfgemeinschaft

dabei die folgenden beiden Möglichkeiten:

a) Die Hochschulen starten gemeinsam in der bestehenden Wettkampfgemeinschaft.

b) Die Hochschulen starten nicht als Wettkampfgemeinschaft. Jede einzelne Hochschule der Wettkampfgemeinschaft

hat die Möglichkeit, als Einzelhochschule zu starten. Die Bildung von neuen,

reduzierten Wettkampfgemeinschaften ist aus Gründen der Umsetzbarkeit und Überprüfbarkeit dabei

nicht möglich.

Die Testphase beginnt bereits mit den Wettbewerben des Sommersemesters 2011. Hochschulen/Wettkampfgemeinschaften,

die bereits ihre Meldung für die oben genannten Teamsportarten zum

Sommersemester 2011 als Wettkampfgemeinschaft abgegeben haben, können bis zum 15. Dezember 2010

entsprechende Korrekturen vornehmen. In der Ausschreibung für die Rundenspielwettbewerbe des Sommersemesters

2011 wurde darauf bereits hingewiesen.

Begründung:

In Ergänzung zu den unter Antrag 5 aufgeführten Begründungen gibt die auf Beschluss der Vollversammlung

2009 einberufene Arbeitsgruppe Wettkampfsport folgende Empfehlungen:

1. Für die Rundenspielwettbewerbe der vier großen Ballsportarten (Basketball, Fußball, Handball und

Volleyball) soll eine zweijährige Testphase eingeführt werden, bei der die Hochschulen für jeden

einzelnen Wettkampf die Möglichkeit erhalten sollen, variabel als Hochschule oder Wettkampfgemeinschaft

zu melden.

2. Die übrigen Rundenspielwettbewerbe (Badminton, Tennis, Tischtennis) werden in der bisherigen

Form durchgeführt. Dabei gelten die bestehenden Wettkampfgemeinschaften.

3. Es wird mehrheitlich vorgeschlagen, den Meldeschluss für die Rundenspiele auf den 1. Dezember

des Vorjahres vorzuverlegen.

Die Arbeitsgruppe Wettkampfsport verspricht sich durch die zweijährige Testphase weitergehende Erkenntnisse

zur Problematik der Wettkampfgemeinschaften und deren Lösung sowie eine unmittelbare Entspannung

der Problematik. Weiter wird eine weiterreichende Flexibilisierung der Regionalisierung in hohem Maße

befürwortet und sollte zumindest für eine teilweise Entspannung der WG-Problematik sorgen.

Beschlussvorschlag:

Die Vollversammlung möge die Einführung der oben dargestellten zweijährigen Testphase für den Bereich

der Rundenspiele (Teamsportarten) beschließen.

Dieburg, 01.10.2010

gez. Jetta Leena Ramcke

(adh-Vorstand Wettkampf)


Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband Seite 45

Antrag 7: Antrag des Vorstandes zur Alkohol- und Suchtmittelproblematik bei

nationalen Wettkampfsportveranstaltungen des adh

Ausgangslage:

Nachdem sich im Sommersemester 2009 Zwischenfälle bei Hochschulmeisterschaften gehäuft hatten, deren

Ursachen unmittelbar im Zusammenhang mit übermäßigem Alkoholkonsum standen, kam es zur intensiven

Befassungen unterschiedlicher Ausschüsse und Gremien des Verbandes sowie der adh-Vollversammlung

2009 in Hannover. Die Vollversammlung bestätigte dabei den Antrag des adh-Vorstandes und beauftragte

ihn, die folgenden Maßnahmen zu ergreifen:

Einrichtung einer Arbeitsgruppe zur Ausgestaltung eines Sanktionskatalogs.

Einführung eines gestuften Sanktionskatalogs bei alkoholbedingten Beeinträchtigungen des Wettkampfbetriebs

und Erstellung einer Handlungsempfehlung für Ausrichter.

Vorläufige Beschlussfassung des Sanktionskatalogs durch den Verbandsrat zur Gewährleistung einer

zeitnahen Umsetzung.

Endgültige Beschlussfassung des Sanktionskatalogs durch die 105. Vollversammlung.

Maßnahmenkatalog:

1. Die 105. Vollversammlung 2010 in Münster gibt folgende Grundsatzerklärung ab:

Die 105. Vollversammlung des adh spricht sich gegen Alkoholkonsum in Verbindung mit Wettkampfsport

aus. Alkoholkonsum im Rahmen einer nationalen Wettkampfsportveranstaltung schadet dem Ansehen des

adh, der ausrichtenden und teilnehmenden Hochschulen sowie der jeweiligen Sportart. Dafür muss ein Bewusstsein

bei allen beteiligten Personen und Institutionen (meldende Hochschulen, ausrichtende Hochschulen,

Disziplinchefinnen und Disziplinchefs, sonstige Offizielle) geschaffen werden, damit alle Teilnehmenden

an Hochschulmeisterschaften für das Thema sensibilisiert werden können.

Bei allen oben genannten Personen und Institutionen muss ferner ein Bewusstsein vorhanden sein, das den

sportlichen sowie den studentisch-kommunikativen Wert einer Verbandsveranstaltung hervorhebt.

Bei allen nationalen Wettkampfsportveranstaltungen ist auf eine strikte Trennung von Wettkampf und Rahmenprogramm

zu achten.

Aufgrund der besonderen Situation des adh (Multisportverband) sind dessen klar definierte Regelungen und

Sanktionen auf den Bereich des Wettkampfes zu beschränken. Alle übrigen Veranstaltungsbereiche liegen

im Verantwortungsbereich der ausrichtenden Hochschulen. Hierzu gibt der adh lediglich Empfehlungen und

unterstützt die Hochschulen beratend.

Der Bildungs- und Erziehungsauftrag des Hochschulsports sollte auch bei Wettkampfsportveranstaltungen in

hohem Maße eingebracht werden. Daher sollten die aufgezeigten Präventivmaßnahmen stets stärker gewichtet

sein als eventuelle Sanktionsmaßnahmen.

Alle Vertreter des adh nehmen bei den Verbandsveranstaltungen eine Vorbildfunktion ein und sollten ihr

Verhalten daran ausrichten. Alle adh-Mitgliedshochschulen sowie Disziplinchefinnen/Disziplinchefs verpflichten

sich durch eine schriftliche Erklärung, aktiv gegen Alkoholmissbrauch bei Wettkampfsportveranstaltungen

mitzuwirken.

2. Die Vollversammlung beschließt die Aufnahme der folgenden Richtlinien in die Ausschreibungen der nationalen

Wettkampfsportveranstaltungen:

Der Konsum von Alkohol sowie anderen Suchtmitteln auf den ausgewiesenen Wettkampfflächen ist

während des gesamten Verlaufs einer Veranstaltung untersagt. Der Ausrichter hat Verstöße zu unterbinden.

Die Durchführung von Veranstaltungsformen, bei denen der Konsum von Alkohol sowie anderen

Suchtmitteln Bestandteil des Wettbewerbs ist (Beispiel: Bierstaffel u.a.), ist untersagt.

Die Wettkampfteilnahme unter Einfluss von Alkohol sowie anderen Suchtmitteln ist untersagt.

Bei Verstößen erfolgt eine Sanktionierung durch das Schiedsgericht auf Grundlage des § 5 RSO.

Die Obleuteversammlung/Teamleitersitzung ist eine wichtige Informationsplattform bei der unter

anderem auf die Regelungen des adh und der ausrichtenden Hochschule hingewiesen wird. Die Obleuteversammlung/Teamleitersitzung

ist Bestandteil der Veranstaltung und wird von den Disziplinchefinnen

und Disziplinchefs zu Beginn der Veranstaltungen durchgeführt. Sie ist für alle

anwesenden Obleute/Teamleiter verpflichtend.


Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband Seite 46

3. Die Vollversammlung beschließt die Aufnahme der folgenden Empfehlungen an die ausrichtenden Hochschulen

in den Ausrichterleitfaden des adh:

Räumliche Trennung des Sport- und Schlafbereiches von den Partyräumlichkeiten.

Alkoholverbot in den Schlafstätten. Organisatorische Empfehlung ist die Einrichtung von Räumen

außerhalb des Schlafbereichs zum studentischen Austausch.

Zeitlicher Abstand zwischen Party- und Sportveranstaltungen.

Ansetzung der Obleuteversammlung/Teamleitersitzung schon am Beginn der Veranstaltung mit

dem Ziel, die Obleute bzgl. des Umgangs mit Alkohol zu sensibilisieren.

Es obliegt dem Ausrichter beim Verkauf alkoholischer Getränke verantwortungsbewusst zu handeln.

4. Die Vollversammlung beauftragt den adh-Vorstand mit der Umsetzung der folgenden Präventivmaßnahmen:

Erstellung von Print- und Digitalmedien zur Unterstützung der Präventionsmaßnahmen hinsichtlich

des Alkoholmissbrauchs bei adh-Veranstaltungen.

Erstellung eines Flyer (digital) „Empfehlung zum Umgang mit der Alkoholproblematik“ (Arbeitstitel)

für alle beschickenden und ausrichtenden Hochschulen sowie die Disziplinchefinnen/Disziplinchefs.

Der Flyer sollte darüber hinaus Bestandteil des Ausrichterleitfadens werden.

Begründung:

Die auf der Grundlage des Beschlusses der Vollversammlung 2009 eingesetzte Arbeitsgruppe „Suchtmittelprävention“

entwickelte eine umfangreiche Vorlage, die in der Folgezeit von zahlreichen Verbandsgremien

diskutiert und im Grundsatz bestätigt wurde. Auf der Grundlage des so erarbeiteten Konzepts zur Lösung

der „Alkohol- und Suchtmittelproblematik“ bei nationalen Wettkampfsportveranstaltungen ist der oben aufgeführte

Maßnahmenkatalog entwickelt worden.

Beschlussvorschlag:

Die Vollversammlung möge die im Maßnahmenkatalog aufgeführten Punkte 1 bis 4 beschließen.

Dieburg, 01.10.2010

gez. Jetta Leena Ramcke

(adh-Vorstand Wettkampf)


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