VORLESUNGEN HOLOCAUST

holocausthandbuecher.com

VORLESUNGEN HOLOCAUST

9

HOLOCAUST HANDBOOKS SERIE ∙ BAND 15D 15D

Blauverfärbung der Entlausungskammern durch die Einwirkung von Zyklon B: Majdanek (oben links),

Auschwitz-Birkenau (oben rechts), Stutthof (unten links). Keine derartige Verfärbung im Leichenkeller 1

(der angeblichen Gaskammer) im Krematorium II von Auschwitz-Birkenau (unten rechts).

Das neue Standardwerk der Holocaust-Geschichtsschreibung, basierend auf den Forschungsergebnissen

einer Vielzahl kritischer Forscher, von denen viele von Germar Rudolf

selber als Autor, Verleger oder Herausgeber veröffentlich wurden.

Dieses Buch spricht sowohl jene Leser an, die sich eine tiefer gehende Kenntnis über die

kritische Holocaust-Forschung aneignen wollen, wie auch jene, die sich im Thema schon

recht gut auskennen und nach einem abgerundeten Gesamtwerk suchen.

Der Stil des Buches ist einzigartig: Es ist ein Dialog zwischen dem Referenten einerseits, der

dem Leser die wichtigsten Erkenntnisse dieser weltweiten Kontroverse darlegt, und seinen

Zuhörern andererseits, die mit konstruktiven, aber auch kritischen Anmerkungen, Einwänden

und Gegenargumenten aufwarten. Dieses Buch liest sich wie ein lebhafter, spannender

Schlagabtausch zwischen Personen mit unterschiedlichen Ansichten. Neben einer breiten

Palette interdisziplinärer Forschungsergebnisse werden ebenso auch moralische und politische

Argumente gegen eine kritische Auseinandersetzung mit dem Holocaust angeführt und

diskutiert. Dieses Buch ist ein Kompendium von Antworten auf die wichtigsten Fragen zum

Holocaust und seiner kritischen Wiederbetrachtung. Mit seinen vielen Verweisen auf weiterführende

Literatur ist dieses leicht verständliche Buch die zurzeit beste Einführung in dieses

brandheiße Tabuthema wie auch eine gute Zusammenfassung für den Kenner.

ISBN 978-1-59148-034-1 90000 >

781591

480341

Castle Hill Publishers

PO Box 243

Uckfi eld, TN22 9AW

Great Britain

GERMAR RUDOLF VORLESUNGEN ÜBER DEN HOLOCAUST

HOLOCAUST HANDBOOKS SERIE ∙ BAND 15D

VORLESUNGEN

über den

HOLOCAUST

STRITTIGE FRAGEN

IM KREUZVERHÖR

ZWEITE, REVIDIERTE AUFLAGE

GERMAR RUDOLF

CASTLE HILL PUBLISHERS


VORLESUNGEN ÜBER DEN HOLOCAUST


Für Tamara, Kay und Natalie

In der Hoffnung,

dass sie eines Tages verstehen werden


Vorlesungen

über den

Holocaust

Strittige Fragen

im Kreuzverhör

Germar Rudolf

Castle Hill Publishers

P.O. Box 243, Uckfield, TN22 9AW, UK

2. Auflage, Oktober 2012


HOLOCAUST Handbooks Series, Band 15d:

Germar Rudolf:

Vorlesungen über den Holocaust. Strittige Fragen im Kreuzverhör

Zweite, revidierte Auflage, Oktober 2012,

herausgegeben von Prof. Dr. Thomas Dalton

Uckfield (East Sussex): Castle Hill Publishers

P.O. Box 243, Uckfield, TN22 9AW, UK

ISBN: 978-1-59148-034-1

ISSN: 1529-7748

© 2005, 2012 Germar Rudolf

Gesetzt in / Set in Times New Roman.

www.HolocaustHandbuecher.com

Falls diese Seite zensiert wird, versuchen es mittels eines Anonymisierungsdienstes.

Umschlaggestaltung: Paul Angel. Abgebildet sind (von oben nach unten):

Arthur Butz, Robert Faurisson, Jürgen Graf, Carlo Mattogno, Germar

Rudolf


GERMAR RUDOLF, VORLESUNGEN ÜBER DEN HOLOCAUST 5

Inhaltsverzeichnis

Vorwort des Herausgebers ................................................................................. 9

Einleitung ........................................................................................................... 13

Erste Vorlesung: Nachdenklichkeiten ............................................................. 19

1.1. Ein ehrlicher Irrtum? ............................................................................. 19

1.2. Was ist der Holocaust? .......................................................................... 22

1.3. Seit wann wissen wir vom Holocaust?.................................................. 23

1.4. Kriegspropaganda gestern und heute .................................................... 33

1.5. Schon ein Toter ist einer zu viel ............................................................ 36

1.6. Fehlen sechs Millionen? ....................................................................... 38

1.7. Holocaust-Überlebende ......................................................................... 48

1.8. Keine endgültigen Wahrheiten .............................................................. 54

Zweite Vorlesung: Öffentliche Kontroversen ................................................. 63

2.1. Kommunisten vor! ................................................................................ 63

2.2. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf .............................................. 66

2.3. Skandal in Frankreich ........................................................................... 69

2.4. Gaskammern im Altreich ...................................................................... 75

2.5. Gaskammer-Fälschung in Sachsenhausen ............................................ 79

2.6. Klarheit über Dachau ............................................................................ 83

2.7. Judenseife, Lampenschirme und Schrumpfköpfe ................................. 96

2.8. Der unsichtbare Elefant im Keller ...................................................... 104

2.9. Die Mermelstein-Lüge ........................................................................ 110

2.10. Der hingerichtete Hinrichtungsexperte ............................................... 112

2.11. Redefreiheit in den USA ..................................................................... 117

2.12. Iwan der Falsche ................................................................................. 123

2.13. Antifaschistische Lügen ...................................................................... 132

2.14. Revisionismus in deutschsprachigen Ländern .................................... 137

2.15. Revisionismus in der moslemischen Welt .......................................... 143

2.16. Weltweite Aufmerksamkeit ................................................................ 146

2.17. Die Holocaust-Industrie ...................................................................... 154

2.18. Wachsende Verwirrung ...................................................................... 155


6 GERMAR RUDOLF, VORLESUNGEN ÜBER DEN HOLOCAUST

Dritte Vorlesung: Sach- und Dokumentenbeweise ...................................... 167

3.1. Was ist ein Beweis? ........................................................................... 167

3.2. Beweisarten und Beweishierarchie .................................................... 169

3.3. Die “Endlösung” der Judenfrage ........................................................ 172

3.4. Auschwitz ........................................................................................... 182

3.4.1. Industrieregion Auschwitz ..................................................... 182

3.4.2. Massenmordszenen in Auschwitz .......................................... 189

3.4.3. Luftbildbeweise ...................................................................... 194

3.4.4. Krematorien ........................................................................... 203

3.4.5. Freiluftverbrennungen ............................................................ 209

3.4.6. Chemische Analysen .............................................................. 213

3.4.7. Die verflixten Zyklon-Löcher ................................................ 229

3.4.8. Dokumentenbeweise .............................................................. 248

3.5. Treblinka ............................................................................................ 270

3.5.1. Massenmordszenen ................................................................ 270

3.5.2. Die Mordwaffe ....................................................................... 272

3.5.3. Wie giftig sind Dieselmotorabgase? ...................................... 274

3.5.4. Spurlose Leichenverbrennung ................................................ 285

3.5.5. Spurensuche ........................................................................... 291

3.5.6. Dokumentenbeweise .............................................................. 293

3.6. Belzec ................................................................................................. 295

3.7. Sobibor ............................................................................................... 300

3.8. Majdanek ............................................................................................ 306

3.9. “Hilfsvernichtungslager” Stutthof ...................................................... 314

3.10. Chelmno und die Gaswagen ............................................................... 317

3.11. Leichenberge ...................................................................................... 322

3.12. Bildfälschungen .................................................................................. 329

3.13. Babi Yar und die Einsatzgruppenmorde ............................................ 335

3.14. Homosexuelle und Zigeuner .............................................................. 347

Vierte Vorlesung: Zeugenaussagen und Geständnisse ............................... 351

4.1. Geständnisse von NS-Größen während des Krieges .......................... 351

4.2. Tausend Gründe für Falschaussagen .................................................. 364

4.2.1. Gerüchte, Missverständnisse und Hörensagen ....................... 364

4.2.2. Gedächtnisüberformung ......................................................... 368

4.2.3. Die Gespensterkrankheiten .................................................... 380

4.2.4. Freiwillige Übertreibungen und Lügen .................................. 382

4.2.5. Druck, Angst, Drohungen, Gehirnwäsche, Folter .................. 400

4.3. Aussagen vor Gericht ......................................................................... 414

4.3.1. Die Illusion der Gerechtigkeit ................................................ 414


GERMAR RUDOLF, VORLESUNGEN ÜBER DEN HOLOCAUST 7

4.3.2. Zum IMT hinführende Prozesse ............................................. 416

4.3.3. Das IMT und die nachfolgenden NMTs ................................. 423

4.3.4. “Rechtsstaatliche” Verfahren .................................................. 426

4.4. Aussagen in Literatur und Medien ...................................................... 449

4.5. Aussagenkritik, Teil 1: Unglaubhafte Angaben .................................. 462

4.5.1. Panoptikum der Lügen ............................................................ 462

4.5.2. Kurt Gerstein ........................................................................... 465

4.5.3. Johann Paul Kremer ................................................................ 467

4.5.4. Rudolf Höß ............................................................................. 470

4.5.5. Pery S. Broad .......................................................................... 472

4.5.6. Richard Böck .......................................................................... 474

4.5.7. Rudolf Vrba, Alfred Wetzler .................................................. 476

4.5.8. Henryk Tauber ........................................................................ 478

4.5.9. David Olère ............................................................................. 479

4.5.10. Miklos Nyiszli ......................................................................... 483

4.5.11. Filip Müller ............................................................................. 484

4.5.12. Michal Kula ............................................................................ 489

4.5.13. Adolf Rögner .......................................................................... 490

4.5.14. E. Rosenberg, J.-F. Steiner, Y. Wiernick u.a. ......................... 491

4.5.15. Elie Wiesel .............................................................................. 494

4.6. Aussagenkritik, Teil 2: Glaubhafte Angaben ...................................... 496

4.6.1. Elie Wiesel und Primo Levi .................................................... 496

4.6.2. “Eine Oper im Holocaust” ...................................................... 500

4.6.3. Aussagensplitter aus den Auschwitz-Akten ............................ 505

Fünfte Vorlesung: Über Wissenschaft und Freiheit .................................... 515

5.1. Pseudowissenschaft ............................................................................. 515

5.2. Gewalt ................................................................................................. 525

5.3. Zensur ................................................................................................. 530

5.4. Lösungsansätze ................................................................................... 537

Danksagung ..................................................................................................... 553

Anhang ............................................................................................................. 555

1. Dokumente .......................................................................................... 555

2. Abkürzungen ....................................................................................... 571

3. Bibliographie....................................................................................... 572

4. Personenverzeichnis ............................................................................ 609


Vorwort des Herausgebers

Auch zu Beginn des zweiten Jahrzehnts dieses neuen Jahrtausends ist die

Holocaust-Geschichte von zentraler Bedeutung. Kaum ein Tag vergeht, ohne

dass wir eine weitere Überlebendengeschichte oder von einem greisen Nazi-

Wächter, von einem neuen Film, oder von weiteren Wiedergutmachungsforderungen,

von der Notwendigkeit neuer “Antihass”-Gesetze oder der bevorstehenden

Gefahr eines “neuen Holocaust” hören. Das Thema hat einen direkten Einfluss

auf internationale Ereignisse; der kombinierte Einfluss einer mächtigen,

internationalen jüdischen Lobby sowie westlicher Schuldgefühle wegen dieser

angeblichen Ereignisse vor etwa 70 Jahren erlauben es Israel ungestraft, im Gazastreifen

und dem restlichen Palästina Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu

begehen. Dies wiederum erregt den Zorn von Moslems auf der ganzen Welt und

nährt im Gegenzug den weltweiten “Krieg gegen den Terror.” Und der Schatten

des Holocaust rückt uns immer näher an eine militärische Konfrontation mit

dem Iran, dessen einzige “Verbrechen” darin bestehen, der US-amerikanischen

imperialen Abenteuerlust im Nahen Osten Widerstand zu leisten, sich dem Diktat

Israels nicht zu beugen, sowie in dem Willen, die Standardversion über den

Holocaust zu hinterfragen.

Angesicht dessen ist es überraschend, das Anwachsen einer Bewegung mitzuerleben,

die Aspekte dieser Geschichte untersucht, hinterfragt und womöglich

gar umschreibt. Dies ist der Vorgang des Revisionismus, und er ist ein akzeptierter

und normaler Bestandteil jeder Geschichtsforschung. Aber im Gegensatz

zu Revisionismen auf anderen Forschungsgebieten ist der Holocaust-Revisionismus

den Mächtigen ein Dorn im Auge. Tatsächlich gründet sich ein erheblicher

Teil der Stärke der jüdischen Lobby und sogar die Legitimität des Staates Israel

auf der orthodoxen Holocaust-Geschichtsversion. Dementsprechend wird sie

weltweit von Israel sowie von seinen Unterstützern und Bittstellern verteidigt.

Indem die Revisionisten die vielen Schwachpunkte der orthodoxen Fassung offenlegen,

drohen sie, eine System bloßzustellen, dass voll ist von Zensur, Heuchelei

und der gemeinsten Form von Korruption. Damit erweisen sie allen Menschen

auf der Welt einen großen Dienst – Menschen, die es bevorzugen würden,

frei von den Unterdrückungen der jüdisch-amerikanischen Machtstruktur leben

zu können.

An der Bedeutung des Holocaust-Revisionismus kann daher kein Zweifel

bestehen. In Ermangelung überzeugender Gegenargumente greifen orthodoxe

Historiker daher oft zu herabsetzenden persönlichen Angriffen und zu Beschimpfungen.

Sie bezeichnen die Revisionisten als “Holocaust-Leugner” mit

der Unterstellung, das kein vernünftiger Mensch bezweifeln könne, dass “der

9


10 GERMAR RUDOLF, VORLESUNGEN ÜBER DEN HOLOCAUST

Holocaust geschah”. Solch eine Aussage hängt freilich von der Definition der

benutzten Begriffe ab.

Im Grunde bestreiten die Revisionisten wirklich nur zwei Aspekte des Holocaust:

die Verwendung von Gaskammern für den Massenmord sowie die Gesamtopferzahl

von 6 Millionen Juden. Sie akzeptieren, dass Hunderttausende

von Juden starben, zumeist aufgrund von Krankheiten (primär Fleckfieber), Erschöpfung

oder anderen Entbehrungen, und dass viele von den Nazis getötet

wurden. Viele Juden leisteten den deutschen Truppen Widerstand oder kämpften

gar aktiv gegen sie, so dass viele von ihnen folglich als Staatsfeinde erschossen

wurden – ein tragisches Ende, wie es in jedem Krieg vorkommt. Zudem

wurden Tausende unschuldiger Juden aus dem Reich zwangsdeportiert in

dem Bestreben, die deutsche Gesellschaft von deren Einfluss zu “befreien”.

Aber der Massenmord an Hunderttausenden in Gaskammern – einige mit Blausäure,

andere mit Kohlenmonoxid – sowie die anschließende Beseitigung der

Leichen, ohne merkliche Spuren zu hinterlassen, dies sei laut revisionistischer

Auffassung eine technische Unmöglichkeit gewesen. Tatsächlich bestreiten sie,

dass solche Dinge je wie bezeugt geschehen sein können.

Trotz aller Zensur und Verfolgung ist die Überzeugungskraft des Revisionismus

dermaßen groß, dass jüdische Gruppen ihn auf der ganzen Welt zu jedem

Zeitpunkt ständig konfrontieren müssen. Laut einer Meldung des US-

Nachrichtensenders CNN vom 15. Juni 2010 verbrachte die Jahreskonferenz

von Yad Vashem, Israels führendem Holocaust-Forschungszentrum, im Jahre

2010 “einen Großteil [ihrer Zeit] damit, sich mit den Herausforderungen der

Holocaust-Leugnung und -Verniedlichung auseinanderzusetzen”. Prominente

Katholiken, wie der britische Bischof Richard Williamson, der die Gaskammergeschichte

anzweifelt, erregen den Zorn des Papstes höchstpersönlich: “Möge

die Shoa eine Warnung für alle sein gegen die Vergesslichkeit, gegen Leugnung

oder Verniedlichung …” (Papst Benedikt 2009). Ein Sprecher des Papstes fügte

hinzu, den Holocaust zu leugnen komme der Leugnung “der offensichtlichsten

Manifestation” des Bösen gleich. Dies sei, meinte er, “ein offenkundiger Fehler”

(Wooden 2009). Die historische Erfolgsbilanz der Kirche bezüglich der

Feststellung “offenkundiger Fehler” muss hier nicht nacherzählt werde… Sogar

US-Präsident Barack Obama fühlte sich genötigt, den Revisionismus zu erwähnen.

In seiner berühmten Rede in Kairo im Juni 2009 führte er mit Bestimmtheit

aus, dass “sechs Millionen Juden getötet wurden… Diese Tatsache zu leugnen

ist grundlos, ignorant und gehässig.” Andererseits erhielt Obama – wie alle profilierten

Politiker in Washington – einen Großteil seiner Wahlkampfgelder von

der jüdischen Lobby.

Wie groß die Sorge in Israel, ja in den Herrscheretagen der Großmächte

wirklich sein muss angesichts des intellektuellen Erfolges des Holocaust-

Revisionismus, erwies sich zu Beginn des Jahres 2005, als die Vollversamm-


GERMAR RUDOLF, VORLESUNGEN ÜBER DEN HOLOCAUST 11

lung der UNO eine von Israel konzipierte Resolution annahm, der zufolge der

27. Januar zum “Internationalen Gedenktag für die Opfer des Holocaust” proklamiert

wurde. Dies ist der erste und bisher einzige geschichtliche Gedenktag,

der weltweit gilt. Warum diese Resolution verabschiedet wurde, legt ihr dritter

Punkt offen (United Nations 2005):

“Die Vollversammlung […] 3. lehnt jede teilweise oder vollständige

Leugnung des Holocaust als geschichtliches Ereignis ab;”

Trotz dieser Ausgrenzungen und Verleumdungen macht der Revisionismus

weiterhin Fortschritte. Dieses Buch zeichnet die letzten Entwicklungen dieser

Bewegung nach und liefert eine ausgezeichnete Einführung in das Thema. Sein

Autor, Germar Rudolf, ist eine führende Persönlichkeit des Revisionismus. Er

bringt ein scharfes Auge und eine wissenschaftliche Einstellung in ein Thema

ein, das allzu häufig von Polemiken, bloßen Behauptungen und wilden Spekulationen

dominiert wird. Rudolfs Forschungen und Analysen, zusammen mit denen

von Carlo Mattogno, Jürgen Graf, Robert Faurisson, Arthur Butz, Fritz

Berg sowie von Neurevisionisten wie Thomas Kues, sind die treibende Kraft

hinter dieser kleinen, aber ungeheuer wirkungsmächtigen Bewegung.

Für all jene, für die der Revisionismus neu ist oder die nur neugierig sind zu

erfahren, was der ganze Wirbel soll, ist diese Buch die bestmögliche Einführung.

Akzeptieren Sie nicht blindlings die Version der Massenmedien! Lesen

Sie auch die andere, unterdrückte Seite der Medaille, und urteilen Sie dann

selbst!

Prof. Dr. Thomas Dalton


GERMAR RUDOLF, VORLESUNGEN ÜBER DEN HOLOCAUST 13

“Die Verantwortung für die Shoa ist Teil der deutschen Identität.”

Horst Köhler, 60. Jahrestag der Besetzung von Auschwitz 1

“Diese Erinnerung [an die Shoa] gehört zu unserer nationalen Identität.”

Gerhard Schröder, 60. Jahrestag der Besetzung von Auschwitz. 2

“Auschwitz ist das Symbol des Bösen schlechthin.”

Heinz Fischer, 60. Jahrestages der Besetzung von Auschwitz 3

Einleitung

Wen interessiert heute schon noch die Shoa, auch Holocaust genannt? Und

wenn es solche Leute gibt, wie können diese ihr fortwährendes Interesse an diesem

hässlichen Thema rechtfertigen? Oder meinen Sie, verehrter Leser, etwa,

dass der Holocaust kein hässliches Thema sei? Ich jedenfalls höre immer wieder,

es sei ja wohl pervers, ständig in den Leichenbergen vergangener Jahrhunderte

zu wühlen – im übertragenen Sinne freilich. Man solle das Thema doch

ruhen lassen, zumal es wahrlich wichtigere Probleme gebe, die uns hier und

heute drückten. Ich kann jeden, der solche Ansichten pflegt, verstehen, bin ich

doch wegen Wohnortwechsels meiner Eltern während meiner Schulzeit dreimal

in den Genuss gekommen, den Holocaust im Geschichtsunterricht durchzunehmen.

Spaß macht es bestimmt nicht, die von meiner Großelterngeneration produzierten

Leichenberge immer wieder aufgetischt zu bekommen. Aber manchmal

verschwindet ein Thema eben nicht dadurch von der Tagesordnung, dass

man es einfach ignoriert. Insbesondere hinsichtlich des Holocaust ist eine Vogel-Strauß-Politik

nicht nur erfolglos, sondern zudem sehr weltfremd.

Man muss sich in der gesamten westlichen Welt nur einmal offenen Auges

umsehen, um festzustellen, welchen Stellenwert der Holocaust in den westlichen

Gesellschaften mittlerweile einnimmt (vgl. Novick 1999). An den Holo-

caust erinnern oder mit dem Holocaust beschäftigen sich unzählige:

– Museen

– Denkmäler

– Gedenktage

– Erinnerungsreden

– Bücher

– Zeitschriften

– Zeitungsmeldungen

– Vorträge und Konferenzen

– Universitätslehrstühle

– Dokumentar- und Unterhaltungsfilme

– Strafgesetze und Strafverfahren

– Zensurbescheide…

1

Deutscher Bundespräsident, Rede im israelischen Parlament, ARD Tagesschau, 2.2.2005, 20:00

Uhr.

2

Deutscher Bundeskanzler, Welt am Sonntag, 30.1.2005, S. 2.

3

Bundespräsident Österreichs, Presseaussendung, “Fischer zu Auschwitz: ‘Symbol des Bösen

schlechthin’“, 26.1.2005; www.bundespraesident.at/index.php?id=20&tx_ttnews[tt_news]=1838


Und diese Aufstellung ist bestimmt nicht vollständig. Wenn ich also hier behaupte,

dass der Holocaust das wichtigste aller historischen Themen ist, dann

sage ich das nicht, weil ich diesen hohen Stellenwert für angemessen halte oder

weil ich es so möchte, sondern weil eine sachliche Analyse der westlichen Wertegemeinschaft

zu dem Schluss kommt, dass der Holocaust so etwas wie ein absoluter

Nullpunkt des moralischen Wertesystems geworden ist, quasi das Symbol

des Bösen schlechthin. So sah es wohl auch der vormalige Direktor des US-

Holocaust-Museums Michael Berenbaum, als er im Jahr 2000 ausführte (Rudolf

2003a, S. 55, Fn. 193):

“Ich beobachte die jungen Leute in der relativistischen Gesellschaft auf

ihrer Suche nach einem Absolutum für Moral und Werte. Jetzt können sie

den Holocaust als eine transzendente Entwicklung weg vom Relativistischen

und hin zu einem Absolutum betrachten, wobei der Holocaust das

absolut Böse darstellt; sie finden auf diese Weise grundlegende Werte.”

Diese Vorlesungen behandeln also das, was heute von vielen als die Leibhaftigwerdung

des “absolut Bösen” angesehen wird. Freilich verleiht diese Charakterisierung

des Holocaust dem ganzen Thema eine theologische Dimension,

denn obwohl der Begriff “das Böse” durchaus außertheologisch begründet werden

kann, etwa mittels der Moralphilosophie oder der Ethnobiologie, so ist die

Festlegungen dessen, was das absolut Böse ist, eben absolutistisch, fundamentalistisch,

dogmatisch und als solches einer wissenschaftlichen Analyse entzogen.

Auch andere Aspekte dessen, wie die westliche Wertegesellschaft mit dem

Holocaust umgeht, weisen ja darauf hin, dass das Thema inzwischen eine religiöse

Dimension erlangt hat. Man lese nur die oben aufgeführte Liste noch einmal:

Längst sind die Tatorte und Museen des Holocaust zu Wallfahrtorten geworden,

an denen Reliquien vielerlei Natur ausgestellt werden (Haar, Brillen,

Koffer, Schuhe, gasdichte Türen usw.). Erinnern die feierlichen Reden an öffentlichen

Gedenktagen nicht irgendwie an Bußgottesdienste? Sind da nicht allerorts

die Hohepriester, die uns immer wieder mit erhobenem Zeigefinger belehren,

wie wir in Sachen Holocaust und allem, was damit verbunden ist – die

Täter, die Opfer, deren Nachkommen, deren Länder, deren Sitten, deren Forderungen

usw. – zu denken, zu fühlen, zu handeln, uns zu erinnern, ja zu leben

haben, wenn wir als gute Menschen gelten wollen?

Ich werde aber im nachfolgenden nicht diskutieren, ob diese moralische Einordnung

des Holocaust und die daraus abgeleiteten Forderungen und Verhaltensregeln

richtig sind oder nicht. Dies ist eine moralische Frage, die jeder letztlich

für sich selbst entscheiden muss. Ich will mich aber auch nicht von dieser

quasi-religiösen, moralischen Einordnung des Holocaust einschüchtern lassen,

wenn ich Fragen stelle und nach Antworten suche, weil ich hoffe, dass wir uns

bei allen anderen möglichen Meinungsunterschieden auf eines einigen können:

Ein Hauptcharakteristikum des Bösen ist, dass es das Fragen verbietet und die

14


GERMAR RUDOLF, VORLESUNGEN ÜBER DEN HOLOCAUST 15

aufrichtige Suche nach richtigen Antworten tabuisiert oder gar bestraft. Dem

Menschen aber das Fragen und das Suchen nach Antworten zu verbieten, hieße,

ihm das Menschsein zu verbieten, denn die Fähigkeit, zu zweifeln und nach

Antworten auf quälende Fragen zu suchen, ist ja wohl eine der wichtigsten Eigenschaften,

die den Menschen vom Tier unterscheiden.

Aber bevor wir uns nun diesem Bösen zuwenden, lassen Sie mich noch eine

weitere Beobachtung anstellen. Ab und zu mache ich mir den Spaß, Otto Normalverbraucher

in aller Öffentlichkeit zu fragen, was seiner Ansicht nach das

größte Tabu westlicher Gesellschaften sei. Der durchschnittliche Deutsche ist

schnell mit allerlei Antworten zur Hand: Homosexualität; Ausländer; Sex. Ich

bohre dann weiter: Nein, ich meine ein Tabu, welches so stark ist, dass man es

noch nicht einmal wagt, dieses in aller Öffentlichkeit ein Tabu zu nennen, denn

damit würde man ja die Öffentlichkeit anklagen, abweichende Gedanken zu unterdrücken;

dadurch würde man aber das betreffende Tabu verletzen, was bereits

Anstoß zu Verfolgungen geben kann. Ich habe es wiederholt erlebt, dass

ich eine ehrliche Antwort nur dann bekomme, wenn sich Hänschen Müller unbeobachtet

und unbelauscht wähnt. Dies ist besonders ausgeprägt in vielen

westeuropäischen Nationen uns ganz besonders stark in den deutschsprachigen

Ländern. Was sagt diese Verhaltensweise über den Zustand dieser westlichen

Gesellschaft? Und was ist Ihrer Ansicht nach dieses Tabu, das man nicht öffentlich

wagt, ein Tabu zu nennen?

Anstatt die Frage hier selbst zu beantworten, möchte ich die Antwort eines

Fachmanns zitieren, der auf diesem Gebiet Forschungen angestellt hat. In einem

Sammelband, der dem kurz zuvor verstorbenen deutschen Historiker Prof. Dr.

Hellmut Diwald gewidmet war, schrieb der Soziologe Prof. Dr. Robert Hepp

folgendes (Eibicht 1994, S. 140):

“Gelegentliche Experimente, die ich in Seminaren angestellt habe, haben

mich davon überzeugt, daß es sich bei ‘Auschwitz’ [als dem bekanntesten

Tatort des Holocaust] tatsächlich um eines der wenigen Tabus im strengen

ethnologischen Sinn handelt, die es in unserer ‘tabufreien Gesellschaft’

noch gibt (Vgl. Franz Steiner [1956], S. 20ff.). Während sie auf andere

Stimuli überhaupt nicht ansprachen, reagierten ‘aufgeklärte’ mitteleuropäische

Studenten, die keine Tabus mehr kennen wollten, auf die Konfrontation

mit ‘revisionistischen’ [leugnenden] Texten über die Gaskammern in

Auschwitz genau so ‘elementar’ (auch mit vergleichbaren physiologischen

Symptomen) wie Mitglieder primitiver polynesischer Stämme auf eine

Tabuverletzung reagierten. Sie gerieten förmlich ‘außer sich’ und waren

offenbar weder bereit noch fähig, über die dargebotenen Thesen nüchtern

zu diskutieren. Für den Soziologen ist das eine sehr wichtige Erfahrung,

denn in den Tabus eines Volkes gibt sich zu erkennen, was ihm heilig ist.

Sie verraten freilich auch, wovor es sich fürchtet (Webster [1973], S. 14:


16 GERMAR RUDOLF, VORLESUNGEN ÜBER DEN HOLOCAUST

‘Fear is systematized in taboo’). Zuweilen nimmt die Angst vor vermeintlichen

Gefahren Formen an, die an die Ticks und Phobien von Zwangsneurotikern

erinnern, aber andererseits ist nicht zu leugnen, daß zahlreiche

Tabus die Funktion einer echten Gefahrenabwehr erfüllen. Auch wo Tabus

an Personen haften, ist schwer zu sagen, ob sich die Macht der einen auf

die Angst der andern gründet oder ob die Angst der einen auf die Macht

der andern zurückzuführen ist. Daß Priester und Potentaten nie gezögert

haben, Tabus zur Sicherung ihrer Herrschaft einzusetzen, ist verständlich;

es hat bislang keine Gesellschaft gegeben, die auf die besonders wirksame

‘soziale Kontrolle’ durch Tabus gänzlich verzichten konnte. In einer ‘modernen

Gesellschaft’ vom Typ der Bundesrepublik [Deutschland] spielen

zwar formelle Verhaltensregeln und Sanktionen eine größere Rolle als bei

den polynesischen Stämmen, wo europäische Entdecker zuerst auf die Tabus

aufmerksam geworden sind, aber auch bei uns stößt man neben dem

Verhalten, das durch ordinäre ‘gesetzliche’ Gebote und Verbote geregelt

wird, auf Handlungen, die sich offenbar ‘von selbst verstehen’ oder ‘von

selbst verbieten’. Wenn solche Erwartungen gleichwohl enttäuscht werden,

setzen – wie in Polynesien – quasi automatische Sanktionen ein, die

keiner weiteren Begründung bedürfen. Eine ‘moderne’ Gesellschaft reagiert

auf Tabubrüche oder Tabuverletzungen grundsätzlich nicht anders

als eine ‘primitive’: sie werden allgemein als ‘Frevel’ oder ‘Greuel’ empfunden

und rufen spontan ‘Abscheu’ und ‘Entsetzen’ hervor. Am Ende

wird der Missetäter isoliert, von der Gesellschaft ausgeschlossen und seinerseits

‘tabuisiert’.”

Demnach könnte man dieses Buch hier also auch mit “Vorlesungen über ein

Tabu” betiteln, denn um ein solches handelt es sich beim Holocaust gewiss.

Man darf zwar über den Holocaust sprechen und berichten, aber eben nur auf

die erlaubte Art und Weise. “Falsche” Fragen und unerwünschte Antworten sind

tabuisiert.

Die Tatsache der Tabuisierung des Holocaust wird mich aber auch nicht davon

abhalten, alle möglichen Fragen zu stellen. Denn jede wissenschaftliche

Untersuchung erfordert das Stellen von Fragen, damit alternative Antworten

postuliert werden können, durch die wir mehr Informationen über ein Thema

erhalten können, welches andernfalls mysteriös bleiben würde. Dies geschieht

unabhängig davon, ob diese Antworten nun von den Hütern des Tabus als “gut”

oder “böse” angesehen werden, denn letztlich darf nur entscheidend sein, ob eine

Antwort mit hoher Wahrscheinlichkeit richtig oder falsch ist. “Gut” und

“Böse” ist schlicht und einfach keine wissenschaftlich relevante Größe bei der

Suche nach Antworten auf offene Fragen.

Das Fazit dieser Einleitung ist daher, dass man heute auf gar keinen Fall um

den Holocaust herum kommt. Man bekommt ihn praktisch auf das tägliche But-


GERMAR RUDOLF, VORLESUNGEN ÜBER DEN HOLOCAUST 17

terbrot geschmiert, ob einem das nun schmeckt oder nicht, und er dient offenbar

einflussreichen Gruppen als ein Mittel moralischer Normgebung, was man auch

immer davon halten mag. Es lohnt sich also, sich dieses Thema einmal etwas

genauer und kritischer anzusehen, und genau das will dieses Buch tun.

Die nachfolgenden Vorlesungen basieren zum Teil auf tatsächlich stattgefundenen

Vorträgen, die ich bei verschiedenen Gelegenheiten im In- und Ausland

hielt. Die meisten dieser Vorträge wurden bewusst als Dialog mit den Zuhörern

gestaltet, die von mir immer wieder ermuntert wurden, mich mit Fragen,

Einwänden und Gegenargumenten auf Trab zu halten. Dieser Dialogstil wurde

auch in diesem Buch aufrechterhalten, um den Fragen, mit denen ich immer

wieder konfrontiert werde, Rechnung zu tragen. Meine eigenen Darlegungen

sind mit “R” (Referent) gekennzeichnet, die von Zuhörern mit “Z” (bzw.

Z'/Z''/Z''' im Falle aufeinanderfolgender Bemerkungen unterschiedlicher Zuhörer).

Der Grund für diesen etwas ungewöhnlichen Vortragsstil ist der hohe Grad

an Emotionalität, mit der das hier behandelte Thema befrachtet ist. Kein Vortragender

sollte unter solchen Bedingungen erwarten, dass die Zuhörer einfach akzeptieren,

was ihnen vorgetragen wird, insbesondere wenn einige der dargelegten

Erkenntnisse auf argumentativen oder auch nur gefühlsmäßigen Widerstand

stoßen. Um ein heißes Eisen wie den Holocaust erfolgreich anzupacken, muss

man Offenheit beweisen, auch und insbesondere gegenüber den Zuhörern.

Obwohl ich versucht habe, die Atmosphäre und den Stil meiner Vorträge in

diesem Buch nach Möglichkeit wirklichkeitsgetreu wiederzugeben, musste ich

für deren schriftliche Niederlegung einige Kompromisse eingehen, denn ein

Multimedia-Vortrag kann nicht in die Form eines gedruckten Buches gepresst

werden. Ich habe aber versucht, die bei den Vorlesungen benutzten Medien

(Tageslicht- und Diaprojektor sowie Videofilm) so weit wie möglich durch eine

reiche Bebilderung zu ersetzen. Andererseits erlaubt es ein Buch, die behandelten

Themen ausführlicher und systematischer zu behandeln sowie die notwendigen

Verweise auf weiterführende Literatur zu geben. Insofern ist dieses Buch

wesentlich umfassender, als es meine Vorlesungen sind.

Als ich über dieses sensible Thema vortrug, schlugen die Emotionen bisweilen

hohe Wellen, was manchmal zu emotionalen und polemischen Angriffen auf

mich führte. Wenn der geneigte Leser auf eine Weise argumentiert, wie sie hier

im Buch dargelegt wird, mag er sich selbst in einer Situation wiederfinden, wo

er von anderen politisch oder emotional angegriffen wird. Ich habe mich daher

dazu entschlossen, solche Angriffe ebenso ins Buch aufzunehmen, wobei ich sie

im Wesentlichen in einem separate Kapitel konzentriert habe (1.8.), um die anderen

Kapitel nicht durch derlei Polemiken zu unterbrechen. Vielleicht sind diese

Schlagabtausche für den Leser ebenso lehrreich.

Bei der Lektüre sollte man stets im Auge behalten, dass es sich hierbei nur


18 GERMAR RUDOLF, VORLESUNGEN ÜBER DEN HOLOCAUST

um eine Einführung in die Probleme und Fragestellungen handelt, mit der sich

die sachliche Holocaustforschung konfrontiert sieht, sowie um einen Versuch,

den gegenwärtigen Kenntnisstand zusammenzufassen. Dieses Buch will keine

in alle Details vordringende Fachstudie sein, da es ansonsten viele Bände umfassen

müsste. Ich hoffe aber, dass der geneigte Leser die in Fußnoten und Bibliographie

angeführten sowie die am Ende des Buches inserierten weiterführenden

Werke benutzen wird, um seine Kenntnisse zum Thema zu vertiefen.

Im Jahre 1993 verfasste ich unter dem Pseudonym Ernst Gauss die erste

Auflage dieser Vorlesungen mit dem Titel Vorlesungen über Zeitgeschichte.

Zuerst war geplant, jene alte Ausgabe einfach nur auf den neuesten Forschungsstand

zu bringen. Aufgrund des Umfangs neuer Forschungsergebnisse und der

Erweiterung meines eigenen Wissens habe ich dies allerdings schnell aufgegeben.

Wahrscheinlich nicht mehr als 5% des vorliegenden Buches basieren daher

auf diesem alten Buch. Alles andere wurde völlig neu verfasst.

Die Diskussion gegenläufiger Argumente erfolgt immer dann, wenn das entsprechende

Thema danach verlangte, obwohl eine ausführliche Widerlegung aus

Platzgründen hier nicht erfolgen kann. Als Reaktion auf literarische Versuche,

revisionistische Argumente zu widerlegen, haben revisionistische Freunde und

ich allerdings inzwischen vier separate Bücher verfasst, über die Sie im Internet

mehr erfahren können (Rudolf/Mattogno 2011, Rudolf 2012a, Mattogno 2010a,

Mattogno 2012).

Um die Anzahl der Fußnoten zu begrenzen, werden Quellenangaben meist

direkt im Text in Klammern hinzugefügt. Diese verweisen auf einen Eintrag in

der Bibliographie nach dem Muster: Nachname des Autors (oder Anfang des Titels,

wo der Autor unbekannt ist; zwei Autoren sind durch einen Schrägstrich

getrennt, mehr als zwei werden mit “u.a.” markiert), das Jahr sowie ein dem

Jahr beigefügter Buchstabe im Falle mehrerer Einträge für dieses Jahr, gefolgt

von der/den Seite(n), wo angebracht.

Die Zensur in Europa hat die Revisionisten dazu veranlasst, ihre Schriften

für jedermann kostenlos zugänglich ins Internet zu hängen. Die meisten der zitierten

revisionistischen Schriften können daher vom revisionistischen Hauptarchiv

www.vho.org heruntergeladen werden. In Fällen, wo bestimmte Seiten

blockiert werden, empfehle ich die Benutzung von Anonymisierungs-

Webseiten. Von dort aus können Sie beruhigt alle Webseiten der Welt besuchen,

ohne dass die Obrigkeit ihnen Steine in den Weg legen kann.

Germar Rudolf, Chicago, 6. Dezember 2004

revidiert von Thomas Dalton, September 2012

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine