Broschüre Planungsgrundlagen (PDF) - Keller AG Ziegeleien

kellerziegeleien

Broschüre Planungsgrundlagen (PDF) - Keller AG Ziegeleien

Planungsgrundlagen

Sicht- und Klinkermauerwerk


Inhaltsverzeichnis – Planungsgrundlagen

Steinformate

Mauerwerksverbände

Sockelausbildung auf Betondecke und Betonsockel

Sockelausbildung Klinkerschale ins Terrain geführt

Verblendete Bauteile

Planungs- Fugenstärken/Fugenausbildung

grundlagen Dilatationsfugen

Verankerungen

Zubehör Ankertypen

Lagerfugenbewehrungen

Auflagerkonsolen

Fassadenplanung

Wärme- und Auffeuchtung durch Wasserdampf-

Feuchteschutz diffusion

Einfluss Schlagregen

Konsequenz auf Konstruktionsaufbau

Wärmebrückenverlust durch

Zweischalenanker

4

5

6

7

8

9

10

11

3


Steinformate

Steinformate Sichtmauerwerk

Steinformate Steinformate

Steinformate halbversetzter Steinformate Sichtmauerwerk

halbversetzter Sichtmauerwerk

Sichtmauerwerk

Läuferverband Sichtmauerwerk

Steinformate Steinformate Sichtmauerwerk

Sichtmauerwerk

Läuferverband

halbversetzter halbversetzter Läuferverband

Läuferverband

-Formate CH-Formate halbversetzter halbversetzter Läuferverband Läuferverband

-Formate

CH-Formate

CH-Formate

-Formate CH-Formate

alsteinformat Normalsteinformat VHLZ 25/12/6.5 VHLZ 25/12/6.5

Normalsteinformat VHLZ 25/12/6,5

malsteinformat

alsteinformat Normalsteinformat

Normalsteinformat

VHLZ

VHLZ

25/12/6.5

25/12/6.5

VHLZ

VHLZ

25/12/6.5

25/12/6.5

Normalsteinformat VHLZ 25/12/6.5

alsteinformat Normalsteinformat VHLZ 25/12/6.5 VHLZ 25/12/6.5

alsteinformat Normalsteinformat VHLZ 25/12/9 VHLZ 25/12/9

malsteinformat

alsteinformat Normalsteinformat

Normalsteinformat

VHLZ

VHLZ

25/12/9

25/12/9

VHLZ

VHLZ

25/12/9

25/12/9

Normalsteinformat VHLZ 25/12/9

Normalsteinformat VHLZ 25/12/9

alsteinformat Normalsteinformat VHLZ 25/12/9 VHLZ 25/12/9

alsteinformat Normalsteinformat VHLZ 25/12/14 VHLZ 25/12/14

malsteinformat

alsteinformat Normalsteinformat

Normalsteinformat

VHLZ

VHLZ

25/12/14

25/12/14

VHLZ

VHLZ

25/12/14

25/12/14

Normalsteinformat VHLZ 25/12/14

alsteinformat Normalsteinformat VHLZ 25/12/14 VHLZ 25/12/14

Normalsteinformat VHLZ 25/12/14

IN-Formate DIN-Formate

IN-Formate

N-Formate DIN-Formate

IN-Formate

DIN-Formate DIN-Formate

ormat 24/11.5/5.2 DF-Format 24/11.5/5.2

ormat

rmat 24/11.5/5.2

24/11.5/5.2

DF-Format

DF-Format

24/11.5/5.2

24/11.5/5.2 24/11,5/5,2

DF-Format 24/11.5/5.2

ormat 24/11.5/5.2 DF-Format 24/11.5/5.2

ormat 24/11.5/7.1 NF-Format 24/11.5/7.1

ormat

rmat 24/11.5/7.1

24/11.5/7.1

NF-Format

NF-Format

24/11.5/7.1

24/11.5/7.1

NF-Format 24/11.5/7.1

ormat 24/11.5/7.1 NF-Format 24/11.5/7.1 24/11,5/7,1

4

Normalsteinformat Normalsteinformat VHLZ 29/14/6.5 VHLZ 29/14/6.5

Normalsteinformat VHLZ 29/14/6,5

Normalsteinformat

Normalsteinformat

Normalsteinformat

Normalsteinformat

VHLZ

VHLZ

29/14/6.5

29/14/6.5

VHLZ

VHLZ

29/14/6.5

29/14/6.5

Normalsteinformat VHLZ 29/14/6.5

Normalsteinformat Normalsteinformat VHLZ 29/14/6.5 VHLZ 29/14/6.5

Normalsteinformat Normalsteinformat VHLZ 29/14/9 VHLZ 29/14/9

Normalsteinformat

Normalsteinformat

Normalsteinformat

Normalsteinformat

VHLZ

VHLZ

29/14/9

29/14/9

VHLZ

VHLZ

29/14/9

29/14/9

Normalsteinformat VHLZ 29/14/9

Normalsteinformat VHLZ 29/14/9

Normalsteinformat Normalsteinformat VHLZ 29/14/9 VHLZ 29/14/9

Normalsteinformat Normalsteinformat VHLZ 29/14/14 VHLZ 29/14/14

Normalsteinformat

Normalsteinformat

Normalsteinformat

Normalsteinformat

VHLZ

VHLZ

29/14/14

29/14/14

VHLZ

VHLZ

29/14/14

29/14/14

Normalsteinformat VHLZ 29/14/14

Normalsteinformat Normalsteinformat VHLZ 29/14/14 VHLZ 29/14/14

Normalsteinformat VHLZ 29/14/14

2 DF-Format 24/11.5/11.3 2 DF-Format 24/11.5/11.3

2 2

DF-Format

DF-Format

24/11.5/11.3

24/11.5/11.3

2

24/11,5/11,3

2

DF-Format

DF-Format

24/11.5/11.3

24/11.5/11.3

2 DF-Format 24/11.5/11.3

2 DF-Format 24/11.5/11.3 2 DF-Format 24/11.5/11.3


Mauerwerksverbände

Mauerwerksverbände

Mauerwerksverbände Mauerwerksverbände

Mauerwerksverbände

lbversetzter Halbversetzter Läuferverband Läuferverband

Halbversetzter Läuferverband

lbversetzter Halbversetzter Läuferverband Läuferverband

lbversetzter Halbversetzter Läuferverband Läuferverband

lbversetzter Halbversetzter Läuferverband Läuferverband

ilder Verband Wilder Verband

ilder Verband Wilder Verband

Wilder Verband

ilder Verband Wilder Verband

ilder Verband Wilder Verband

Doppelter halbversetzter Doppelter halbversetzter Läuferverband Läuferverband

Doppelter halbversetzter Läuferverband

Doppelter halbversetzter Doppelter halbversetzter Läuferverband Läuferverband

Doppelter halbversetzter Doppelter halbversetzter Läuferverband Läuferverband

Doppelter halbversetzter Doppelter halbversetzter Läuferverband Läuferverband

Kreuzverband Kreuzverband

Kreuzverband Kreuzverband

Kreuzverband

Kreuzverband Kreuzverband

Kreuzverband Kreuzverband

pfverband Kopfverband Gotischer Verband Gotischer Verband

pfverband Kopfverband Gotischer Verband Gotischer Verband

pfverband Kopfverband

Kopfverband

Gotischer Verband Gotischer Verband

Gotischer Verband

pfverband Kopfverband Gotischer Verband Gotischer Verband

ock-VerbandBlock-Verband Holländischer Holländischer Verband Verband

ock-VerbandBlock-Verband Holländischer Holländischer Verband Verband

ock-VerbandBlock-Verband Holländischer Holländischer Verband Verband

ock-VerbandBlock-Verband Holländischer Holländischer Verband Verband

Block-Verband

Holländischer Verband

5


Sockelausbildung

Sockelausbildung mit Aussenschale auf Betondecke

6

1

7

7

8 2 3

Sockelausbildung mit Aussenschale auf Betonsockel

4

5

5

6

1 8 2 3

9

4

6

1 Aussenschale

2 Dämmung geklebt oder mech. befestigt

3 Innenschale

4 XPS-Keil

5 Fussentwässerung mit Resistit-Dichtungsbahnen

(wasserdicht), 3 mm zurückversetzt

6 Thermur/Thermolino

7 offene Stossfuge, min. jeder 3. Stein

8 Toleranzraum von 2 cm

1 Aussenschale

2 Dämmung geklebt oder mech. befestigt

3 Innenschale

4 XPS-Keil

5 Fussentwässerung mit Resistit-Dichtungsbahnen

(wasserdicht), 3 mm zurückversetzt

6 Thermur/Thermolino

7 offene Stossfuge, min. jeder 3. Stein

8 Toleranzraum von 2 cm

9 Geschlossenzellige Dämmung, verklebt (XPS)


Sockelausbildung mit Klinker-Aussenschale unter Terrain geführt auf Betondecke

1 8 2 3

7

7

1

7

7

1

7

7

9

4

4

4

5

5

5

6

8 2 3

8 2 3

9

9

4

5

1 Aussenschale

2 Dämmung geklebt oder mech. befestigt

3 Innenschale

4 XPS-Keil

5 Fussentwässerung mit Resistit-Dichtungsbahnen

(wasserdicht), 3 mm zurückversetzt

6 Thermur/Thermolino

7 offene Stossfuge, min. jeder 3. Stein

8 Toleranzraum von 2 cm

9 Geschlossenzellige Dämmung, verklebt (XPS)

Sockelausbildung mit Klinker-Aussenschale unter Terrain geführt auf Betonriegel

Sockelausbildung mit Klinker-Aussenschale unter Terrain geführt auf Konsolen

1 Aussenschale

2 Dämmung geklebt oder mech. befestigt

3 Innenschale

4 XPS-Keil

5 Fussentwässerung mit Resistit-Dichtungsbahnen

(wasserdicht), 3 mm zurückversetzt

7 offene Stossfuge, min. jeder 3. Stein

8 Toleranzraum von 2 cm

9 Geschlossenzellige Dämmung, verklebt (XPS)

1 Aussenschale

2 Dämmung geklebt oder mech. befestigt

3 Innenschale

4 XPS-Keil

5 Fussentwässerung mit Resistit-Dichtungsbahnen

(wasserdicht), 3 mm zurückversetzt

7 offene Stossfuge, min. jeder 3. Stein

8 Toleranzraum von 2 cm

9 Geschlossenzellige Dämmung, verklebt (XPS)

7


Bauteile

Bauteil mit seitlichem Auflager

Bauteil mit Konsole

Brüstungselement

8


Planungsgrundlagen

Fugenstärken

Lager- und Stossfugen werden üblicherweise mit 10 mm

geplant. Bei rustikalen Vollsteinen empfiehlt es sich, die

Fugenstärke mit 12 –13 mm einzuplanen, um allfällige Ver-

formungen des Steinmaterials auszugleichen.

Fugenausbildung

Grundsätzlich ist darauf zu achten, dass die Lager- und

Stossfugen vollfugig und dicht ausgebildet werden.

Für die gestalterische Ausbildung der Fugen können

die Fugen wie folgt nachbehandelt werden:

schräg abgezogen

Hohlkehle

bündig abgezogen

glatt

ausquellend

verpresst

vertieft

Bei der Wahl der Fugenausbildung ist den speziellen

Gegebenheiten des Steinmaterials Beachtung zu schenken.

Dilatationsfugen

Die Unterteilung oder Trennung der Vorsatzschale in Dilatationsabschnitte

bedingt die Anordnung von Dehnungsfugen.

Die Längen der einzelnen Wandscheiben wird in der Regel auf

8 –12 m beschränkt. Die Einflussfaktoren für die Anordnung

der Bewegungsfugen sind:

• Länge und Höhe der Wandscheiben

• Lage und Grösse der Öffnungen in den Wandscheiben

• Wechselnde Belastung der Vorsatzschale (tragend

und nicht tragend)

• Verbindung von langen Bauteilen an die Innenkonstruktion

• Farbton der Fassadenfläche

Verankerungen

Die äussere Vorsatzschale muss zur Gewährleistung der

Standsicherheit/Tragsicherheit mit der Tragkonstruktion

verbunden werden. Die Verbindungen müssen Zug-

und Druckbeanspruchungen senkrecht zur Mauerebene

und durch Temperaturänderungen bedingte allseitige

Bewegungen parallel zur Mauerebene aufnehmen können.

Ebenfalls muss über die Verankerung die Windbelastung der

Aussenschale an die Innenkonstruktion übergeleitet werden

können. Diesen Ansprüchen muss durch die Wahl und die

korrekt geplante Anordnung spezieller Zweischalenanker

und Lagerfugenbewehrungen Rechnung getragen werden.

Die Verwendung von KE-Gelenkanker und Spiralanker hat

sich in Kombination mit korrosionsbeständigen Lagerfugenbewehrungen

bestens bewährt.

KE-Gelenkanker Spiralanker

Lagerfugenbewehrungen

Auflagerkonsolen AK

Die Auflagerkonsolen bestehen aus rostfreiem Stahl. Sie

dienen als Hilfsmittel für das Aufmauern der Leibungen und

zugleich als Auflager für Fensterbänke. Die rechteckige Aussparung

kommt in das Mörtelbett zu liegen und garantiert

einen guten Verbund zum Untergrund bzw. zum Mauerwerk.

Anwendungen

Lochung

Grundriss Leibung

Schnitt

85 70

Die Planung einer langfristig optimal funktionierenden Sichtstein-

oder Klinkerfassade bedingt ein umfassendes und

optimiertes Fachwissen. Die Keller AG Ziegeleien bieten Ihnen

Fassadenausführungsplanungen mit innovativen und kostengünstigen

Lösungen an.

25 10

vorfabrizierter

Fensterbank

Auflagerkonsole

9


Fassadenplanung der Keller AG Ziegeleien

Die Keller AG Ziegeleien verfügt in den Bereichen vorfabrizierte

Wandelemente und Sichtmauerwerkfassaden über

eine langjährige Erfahrung. Wir prüfen und planen für

Sie Fassaden und entwickeln innovative Lösungen für

effizientes und nachhaltiges Bauen.

Zum Beispiel bieten wir für die technische Ausführungsplanung

von Sichtstein- und Klinkerfassaden folgende

Dienstleistungen an:

Fassadenberatungsphase

Beratung

• Beraten von Planer

• Machbarkeitsabklärungen

• Erstellen von Grobkonzepten

• Stein-/Oberflächenbemusterungen

• Kostenschätzungen

Fassadenentwicklungsphase

KV-Phase/Vorprojekt

• Fassadenkonzepte

• Fassadenstatik

• Wärmedurchgangsbemessung

• Richtpreisofferten

Submissions-Phase

• Fassadenplanung, inkl. Verankerungsstatik

• Nutzungs- und Sicherheitsplanung

• Ausschreibungen

• Ausmass

• Offerten

Ausführungs-Phase/Bauprojekt

• Ausführungsplanung mit Elementierung

• Verankerungs- und Detailplanung

• Werkplanung

• Baukontrollen/Qualitätssicherungen

• Bauleitungen

Fassadenunterhalt

• Periodische Sicherheits- und Qualitätskontrollen

Fassadenerhalt

• Expertisen für Sichtstein- und Klinkermauerwerke

10

Gerne unterbreiten wir Ihnen unser Angebot

mit folgenden Paketen:

Paket 1

Festlegen und einzeichnen von:

• Dilatationsfugen

• Verankerungen

• Mauerwerksbewehrungen

• allfälligen Hinterlüftungen

• Wasserisolationen

Paket 3 (preton-Bauteile)

Festlegen, positionieren und einzeichnen von:

• Bauteilen (Stürze, Fensterbänke etc.)

• Verankerungen

• allfälligen Abfangungen

Paket 4 (preton-Fassadenelemente)

Festlegen, positionieren und einzeichnen von:

• Elementen

• Verankerungen

• Bewehrungen

Paket 5

• Massenauszug der Produkte

• Vorschlag Devistext


Wärme- und Feuchteschutz

Auffeuchtung durch Wasserdampfdiffusion

Zur Beurteilung des Feuchteschutzes der Zweischalenkonstruktion

mit Klinkermauerwerk ist das standardisierte Verfahren

nach «Glaser» nicht geeignet. Die Beurteilung erfolgt

deshalb mit dem Berechnungsprogramm «WUFI». Dieses

instationäre, hygrothermische Simulationsprogramm berücksichtigt

Materialeigenschaften wie Feuchtespeicherfähigkeit,

Feuchteverteilung und -weiterleitung sowie die Klimaverhältnisse

viel detaillierter als das «Glaser»-Verfahren.

Mit der «WUFI»-Berechnung wird die Auf- und Defeuchtung

über 10 Jahre rechnerisch simuliert (vgl. Diagramm). Die Berechnungen

zeigen bei der Variante 1, mit tragendem Backsteinmauerwerk,

eine stetige Abnahme des Feuchtegehaltes

in der Klinkerschale bis zu einer «Gleichgewichtsfeuchte»

nach etwa 5 Jahren.

Bei der Variante 2 führt der Feuchtegehalt in der tragenden

Betonwand anfangs zu einer leichten Auffeuchtung in der

Klinkerschale und anschliessend zu einer jährlich kleiner

werdenden Feuchte, bis hin zu einer «Gleichgewichtsfeuchte»

nach über 10 Jahren. Wegen der im Vergleich zum Backsteinmauerwerk

dampfdichteren Betonschale wird in der Klinkerschale

bei der Variante 2 bereits nach 5 Jahren ein geringerer

Wassergehalt erreicht.

Variante 1 Variante 2

1 kelesto-Klinker 11,5 cm

2 Lufthohlraum 2 cm

3 Wärmedämmung, Annahme 20 cm

4 Innenwand Backstein, Annahme 17,5 cm

5 Innenwand Beton, Annahme 18 cm

6 Innenputz

7 Zweischalenanker

Zweischalenmauerwerk mit kelesto-Klinker

Variante 1 (Backsteinmauerwerk)

Variante 2 (Stahlbetonwand)

Wassergehalt im kelesto-Klinker (kg/m 3 )

Feuchteverhalten kelesto-Klinker über 10 Jahresperioden

Einfluss Schlagregen

Der Schlagregen hängt von vielfältigen Kriterien ab und dürfte

sich in der Regel gravierender auf den Feuchtegehalt der

Klinkerschale auswirken als es die Wasserdampfdiffusion tut.

Die Erfahrungen zeigen aber, dass Zweischalenmauerwerke

mit Klinkerfassaden auch unter dem Einfluss von Schlagregen

dauerhaft funktionstüchtig bleiben.

Konsequenz auf Konstruktionsaufbau

Die Aussenwände können gemäss Systemskizzen ausgeführt

werden. Eine Hinterlüftung im Sinne der Norm SIA 232/2

«Hinterlüftete Bekleidungen von Aussenwänden» ist konstruktiv

nicht sinnvoll und bauphysikalisch nicht erforderlich. Nicht

verzichtet werden soll aber auf einen Lufthohlraum von 2 cm

zwischen Wärmedämmschicht und Klinkerschale. Dies einerseits

aus ausführungstechnischer Sicht und andererseits

um evtl. anfallende Feuchte (z.B. aus Schlagregenbeanspruchung)

abzuleiten. Konsequenz aus dieser Forderung ist die

Möglichkeit der Entwässerung über offene Stossfugen im

untersten Mauerwerkbereich.

Wärmebrückenverlust durch Zweischalenanker

Bei den heute üblichen Wärmedämmschichten (Dicke, Wärme-

leitfähigkeit) verursacht ein Zweischalenanker einen Wärmebrückenverlust

von etwa 0,003 W/K. Bei der üblicherweise

verwendeten Anzahl Zweischalenanker pro m 2 Aussenwand

liegt die Erhöhung des Wärmeverlustes deutlich unter 3%,

was als «wärmebrückenfrei» gilt. Der Zweischalenanker muss

somit bei der Berechnung von U-Werten nicht berücksichtigt

werden.

Die Berechnungen und die Beurteilung der

Themen auf dieser Seite wurden durch das Büro

Ragonesi Strobel & Partner AG, Luzern, gemacht.

Die in der gesamten Broschüre empfohlenen Details und Angaben entsprechen den heute angewendeten und bewährten Regeln der Baukunst.

Wir empfehlen Ihnen, Ihre Planung in Übereinstimmung mit den technischen Empfehlungen der Keller AG Ziegeleien zu bringen.

Wassergehalt im kelesto-Klinker (Masse-%)

11


1000

Keller AG Ziegeleien

Postfach

12/11

CH-8422 Pfungen ZH

Tel. 052 304 03 03

Fax 052 304 04 04

www.keller-ziegeleien.ch Mattenbach

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