Auf der Müritz-Elde-Wasserstraße von Plau am See bis Dömitz

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Auf der Müritz-Elde-Wasserstraße von Plau am See bis Dömitz

Auf der Müritz-Elde-Wasserstraße von Plau am See bis Dömitz

Plau am SeeDömitz

Dauer: 5-7 Tage

Länge: 120 km

Gehen Sie auf der 120 km langen

Müritz-Elde-Wasserstraße, welche

die Mecklenburgischen Großseen mit der Elbe

verbindet, auf Entdeckungsreise. Diese Tour führt Sie

entlang geschichtsträchtiger Denkmäler und zahlreicher

Bauten aus der Zeit der Backsteingotik. Und noch einen

Routenprofil:

Starten Sie Ihre Tour am Plauer

Seglerverein, wo Ihnen Park- und

Zeltmöglichkeiten zur Verfügung

stehen. Flussabwärts der Müritz-

Elde-Wasserstraße paddeln Sie links

an der Stadt Plau am See vorbei und

erreichen nach einem Kilometer die

Schleuse Plau.

Landgang Plau am See: Burgturm,

historische Altstadt, Hubbrücke

Führen Sie Ihre Reise auf der

Müritz-Elde-Wasserstraße fort. Kurz

vor Barkow erreichen Sie die nächste

Schleuse, welche Sie selbst bedienen

müssen. Ihre Fahrt durch eine stille

Wiesen- und Auenlandschaft führt

Sie nun zum Buchenwaldgebiet „Der

Fahrenhorst“.

Übernachten Kuppentin:

Wasserwanderrastplatz

Landgang Kuppentin: eine der ältesten

Dorfkirchen Mecklenburgs (1235)

5 km weiter passieren Sie die größte

Schleuse Mecklenburg-

Vorpommerns in Bobzin (Hub 7 m).

In dieser kommt das Füllwasser mit

hohem Druck in der Schleusenmitte

hoch, sodass Sie unbedingt die

Hinweise des Schleusenwärters

beachten sollten.

Ihre Fahrt führt Sie nun weiter

entlang der Müritz-Elde-

Wasserstraße, bis Sie die Stadt Lübz,

welche nicht nur für ihr „Lübzer Pils“

bekannt ist, erreichen.

Übernachten Lübz: Stadt-Marina

Landgang Lübz: mittelalterlicher

Stadtkern, Museum, historische

Wassermühle, Stadtkirche, ehemaliges

Stift mit Kirche

In Lübz wird erneut geschleust.

Vorbei geht die Tour anschließend an

Gischow und Burow, wo Sie am alten

Eldearm einen

Wasserwanderrastplatz finden.

Landgang Burow:

Müritz-Elde-Wasserstraße, Störkanal & Naturpark

Mecklenburgisches Elbetal

Wasserwanderrastplatz

Das Ufer der Elde ist nun

unzugänglich, steil und mit Kiefern

sowie Farn bewachsen. 7,5 km weiter

begegnen Sie der Schleuse Neuburg,

welche Sie ähnlich wie die Barkower

Schleuse selbst bedienen müssen.

Auch in Neuburg haben Sie kurz

hinter der Schleuse die Möglichkeit,

eine Pause einzulegen.

Übernachten Neuburg: Ufercamp

Eldeblick

Paddeln Sie weiter auf der Müritz-

Elde-Wasserstraße, bis Sie nach

Parchim gelangen. Erst begleiten Sie

lichte Kiefern- und Birkenwälder,

anschließend Blumenwiesen und

Getreidefelder, aus welchen auch ein

blau schimmernder Eisvogel Ihren

Weg streifen könnte. In Parchim

sollten Sie unbedingt eine

Stadtbesichtigung einlegen. Bequem

können Sie den

Wasserwanderrastplatz auf der Alten

Elde (rechts) oder die

Anlegemöglichkeiten hinter der

Schleuse ansteuern.

Landgang Parchim: Fachwerkhäuser,

Zinnhaus, Stadtmuseum, Kirchen

7 km weiter haben Sie entweder die

Möglichkeit an der Straßenbrücke in

Damm auf die Alte Elde (Brücke)

überzusetzen oder auf der Müritz-

Elde-Wasserstraße zu bleiben. Das

Umsetzen auf die Alte Elde ist zwar

etwas beschwerlich, dafür werden

Sie aber mit wunderschöner Natur

belohnt. Wenn Sie die Fahrt auf der

Wasserstraße gewählt haben sollten,

müssen Sie in Garwitz eine

Selbstbedienungsschleuse passieren.

Die Alte Elde mündet hinter Garwitz

wieder in die Müritz-Elde-

Vorzug hat diese Tour: Aufgrund der siebzehn

Staustufen wird keine Langeweile in der Idylle dieser

Region aufkommen. Also, lassen Sie sich vom „silbernen

Band des Nordens“ verzaubern und wählen Sie Ihre

Etappenziele nach Belieben selbst!

Wasserstraße.

Übernachten Matzlow-Garwitz:

Lewitzcamp, Wasserwanderrastplatz

Nach einer 4,5 km Fahrt durch

wunderschöne Wiesenlandschaften

erreichen Sie das „Elde-Dreieck“, an

welchem Sie die Möglichkeit haben,

auf dem Störkanal nach Schwerin zu

paddeln. Sie biegen allerdings nach

links auf den Eldekanal, auf welchem

Sie nach 5,5 km auf die Schleuse

„Lewitz“ (Selbstbedienung) treffen.

Nach etwa einer Stunde passieren

Sie das „Tor zur Lewitz“ – Neustadt-

Glewe. Die Lewitz ist ein einmaliges

Biotop voller Kanäle, Flüsse und

Gräben und gleichzeitig Schutzraum

für viele seltene Tiere und Pflanzen.

Landgang Neustadt-Glewe: Schloss,

Burganlage, Stadtkirche St. Marien

Direkt im Zentrum von Neustadt-

Glewe gelangen Sie an eine Schleuse

(Selbstbedienung). Hier ist das

Umsetzen für Kanuten nicht

möglich. Über einen Seitenarm

können Sie das Kanu zwar umtragen,

müssen jedoch rechts eine 0,6 m

hohe Betonkante bewältigen.

Übernachten Neustadt-Glewe:

Wasserwanderrastplatz

Flussabwärts, vorbei an dichten

Schilfgürteln, paddeln Sie nun 11 km

bis zur Hechtsforthschleuse. Immer

wieder laden Sie dabei schöne

sandige Uferstellen inmitten von

Kiefernwäldern auf ein kühles Nass

ein. Kurz vor der Schleuse ist das

Ufer jedoch mit Steinen befestigt.

Nach dem Schleusen an der

Hechtsforthschleuse können Sie eine

erneute Rast einlegen oder die Fahrt

nach Grabow fortsetzen.

ISBN: 978-3929540574: Jübermann Verlag, 2007

ISBN: 978-3854916086: KOMPASS-Karten, 2010

ISBN: 978-3929540161: Jübermann Verlag, 2011

ISBN: 978-3865141330: Pharus-Verlagsanstalt, 2007

ISBN: 978-3-926376-11-4: Nautische Veröffentlichungsgesellschaft, 2009


Müritz-Elde-Wasserstraße, Störkanal & Naturpark Mecklenburgisches Elbetal | Auf der

Müritz-Elde-Wasserstraße von Plau am See bis Dömitz

Landgang: Wasserwanderrastplatz

(Gaststätte) hinter der Hechtsforthschleuse

links

Bevor Sie in das Stadtgebiet von

Grabow einfahren, müssen sie eine

Selbstbedienungsschleuse passieren.

Landgang Grabow: Fachwerk-Stadt,

barockes Rathaus, Heimatmuseum

Die weitere Fahrt führt Sie bis in das

idyllische Örtchen Fresenbrügge, in

welchem Sie auch einen

Wasserwanderrastplatz finden.

Übernachten Fresenbrügge:

Wasserwanderrastplatz „Eldekrug“

Führen Sie entweder die Fahrt auf

der Müritz-Elde-Wasserstraße mit

Passieren der Schleuse Güritz fort

oder setzen Sie auf die Alte Elde

über. Diese bietet Ihnen

erlebnisreiche Eindrücke in einer

naturbelassenen Umgebung. Hinter

der Schleuse Güritz fließt die Alte

Elde dann wieder in die Müritz-Elde-

Wasserstraße. Den nächsten Halt

können Sie in Eldena einlegen.

Beachten Sie vor dem Einfahren in

die Stadt eine weitere Schleuse.

Landgang Eldena: Bootshafen mit

Campingplatz, gotische Dorfkirche

Ihre Fahrt bringt Sie nun weiter nach

Neu Göhren und anschließend nach

Neu Kaliß, wo sich Ihnen viele

Übernachtungsmöglichkeiten bieten.

Übernachten Neu Göhren: Camping Neu

Göhren, Campingplatz Wiesengrund

(nach rechts in den Ziegeleikanal

einbiegen)

Übernachten Neu Kaliß:

Wasserwanderrastplatz

Landgang Neu Kaliß: Landschaftspark

Auf dieser Strecke müssen Sie

insgesamt 3 Schleusen passieren –

Selbstbedienungsschleuse Malliß auf

Höhe der Einfahrt zum

Ziegeleikanal, Schleuse

Findenwirunshier und die

Selbstbedienungsschleuse in Neu

Kaliß. 4 km weiter liegt nun der

Zielort Dömitz vor Ihnen.

Landgang Dömitz: Backstein-Festung

mit herrlichem Elbblick, 42 m hohe

Wanderdünen im OT Klein Schmölen

Übernachten Dömitz:

Wasserwanderzentrum, Dömitzer KV

Weiterfahrten: Auf der Elbe in

Richtung Hamburg, von Plau am See

über die Mecklenburgischen

Großseen

Gewässerprofil:

Die Strecke von Plau am See bis

Dömitz ist nahezu strömungsfrei und

sehr leicht zu bewältigen. Auf der

Alten Elde müssen Sie mit einer

starken Mäandrierung rechnen,

welche für eine abwechslungsreiche

Fahrt sorgt. Im Sommer kann es zu

Verkrautungen kommen. Fahren Sie

dann nur entlang der Müritz-Elde-

Wasserstraße. Sie müssen sich

aufgrund der Vielzahl an Staustufen

auf ein häufiges Umtragen des Kanus

einstellen. Auch wenn Sie auf der

Müritz-Elde-Wasserstraße

Motorbooten begegnen, stören diese

die Paddler kaum.

Tourenbeschreibung http://karte.auf-nach-mv.de Seite 2 von 2

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