Faltblatt Dorferneuerung Odisheim

sietland

Faltblatt Dorferneuerung Odisheim

Dorferneuerung Odisheim

f) Auszahlung des bewilligten Zuschusses nach

Verwendungsnachweis und abschließender Ortsbesichtigung

durch das Amt für Landentwicklung.

10. Wo bekomme ich Antragsformulare?

Bei der Samtgemeinde Sietland

Bei der Gemeinde Odisheim

Bei ihrem Planungsbüro mensch und region

(Anruf genügt!)

11. Wann kann mit der Durchführung einer

beantragten Maßnahme begonnen werden?

Wenn das Amt für Landentwicklung eine Maßnahme

bewilligt, wird ein Zuwendungsbescheid

erteilt. Aus haushaltsrechtlichen Gründen darf erst

danach begonnen werden.

In Anlehnung an das Faltblatt „Fragen und Antworten“ der Planungsgruppe

Stadtlandschaft, Glockseestraße 1, 30169 Hannover

Ansprechpartner

Dorferneuerung Odisheim

Wir helfen Ihnen weiter:

Gemeinde Odisheim

Bürgermeister Erich Janssen

Dorfstraße 166

21775 Odisheim

Telefon 0 47 56 / 361

Arbeitskreissprecher Jürgen Plate

Dorfstraße 64

21775 Odisheim

Telefon 0 47 56 / 85 05 99

Organisation, Verfahren & Bewilligung

GLL Otterndorf

Behörde für Geoinformation,

Landentwicklung und Liegenschaften

Amt für Landentwicklung Bremerhaven

Herr Axel Stober

Borriesstraße 46

27570 Bremerhaven

Telefon 04 71 / 183 – 288

Fax 04 71 / 183 – 229

Email: axel.stober@gll-ott.niedersachsen.de

Planung, Bauberatung & inhaltliche Betreuung

Ihr Planungsbüro

mensch und region

Dipl.-Ing. Wolfgang Kleine-Limberg

Dipl.-Ing. Architekt Ivar Henckel

Lindener Marktplatz 9

D-30449 Hannover

Telefon 05 11 / 44 44 54

Fax 05 11 / 44 44 59

Email: kleine-limberg@mensch-und-region.de

11

Fragen und Antworten

Dorferneuerung

Odisheim

Förderung öffentlicher und privater Maßnahmen


Dorferneuerung Odisheim

Die Dorferneuerung

1. Welche Ziele verfolgt die Dorferneuerung?

Erhalt und nachhaltige Stärkung der Lebensfähigkeit

des Dorfs sowie der baulich kulturellen Eigenart.

Schaffung eines Handlungsrahmens für die künftige

Entwicklung Odisheims.

Stärkung des dörfliche Gemeinwesens, der Kultur

oder Wirtschaftsstruktur durch Förderung von

Maßnahmen an Dienstleistungseinrichtungen und

Gemeinschaftsanlagen (z. B. neue gewerbliche

Nutzungen wie Hofläden, Ferienwohnungen etc.;

Erhalt oder Wiederherstellung der ökologischen

Eigenart und Vielfalt).

Die Entwicklung des Dorfes ist nur durch die Einwohner

möglich. Sie sind die Experten vor Ort. Ihre

Anregungen fußen auf den alltäglichen Erfahrungen.

Die Planer unterstützen dies fachlich und

methodisch.

2. Was ist ein Dorferneuerungsplan?

Er stellt die allgemeinen Entwicklungsziele und

individuellen Problemlösungen für das Dorf dar,

ohne sie rechtsverbindlich festzuschreiben.

Er zeigt die ortstypischen Strukturen und Elemente

als Grundlage für die Entwicklung Wehres auf.

Er macht Vorschläge für die Entwicklung des Dorfes,

zeigt Konzepte für die Gestaltung des öffentlichen

Raumes und gibt Anregungen für private

Erneuerungsmaßnahmen.

Er ist die Voraussetzung für die Förderung von

Bau- und Gestaltungsmaßnahmen im Rahmen

der Dorferneuerung.

3. Welche Themen werden bei der Dorferneue-

rung Odisheim behandelt?

Ortsbild und Gebäude

Dorfgemeinschaft und Kultur/Historie

Natur, Landschaft und Landwirtschaft

Verkehr, Tourismus/Kanal und Nahverkehr

Soziale Infrastruktur

Gewerbe/Dienstleistung

Dorferneuerung Odisheim

Geförderte Maßnahmen

5. Welche privaten Maßnahmen werden gefördert?

Veränderungen an den alten Gebäuden (zumeist bis in

die 60er Jahre), die von außen sichtbar sind (Fassade,

Dach, Fenster etc.), wenn sie den Gestaltungsregeln

entsprechen.

Die Erneuerung oder Neuanlage ortsbildprägender

Freiraumelemente (Einfriedung, Hoffläche, Pflanzungen

etc.) unter Verwendung von regionaltypischen

Elementen (z.B. Laubgehölze, Staketzäune).

6. Maßnahmen für landwirtschaftliche Betriebe?

Investive Maßnahmen zur Umnutzung der Bausubstanz

von land- und forstwirtschaftlichen Betrieben, um

Arbeitsplätze zu sichern oder Zusatzeinkommen zu erschließen

(Gilt auch für Landwirte im Nebenerwerb)

Die Förderung bei Umnutzungen umfasst auch Maßnahmen

im Innenbereich des Gebäudes. Förderhöchstbetrag

75.000 Euro pro Maßnahme

7. Welche öffentlichen Maßnahmen werden

gefördert?

Kleinere Bau- und Erschließungsmaßnahmen

Umnutzung orts- oder landschaftsbildprägender Gebäude

für öffentliche Zwecke

Die Verbesserung innerörtlicher Verkehrsverhältnisse

(Wege, Plätze, Straßenleuchten, Bänke etc.)

Ausbau und Gestaltung von Straßen, Plätzen und Wegeverbindungen

Die Erhaltung und Errichtung von Anlagen zur Gestal-

Dorferneuerung Odisheim

tung des Ortsbildes (Brücken, Denkmäler etc.)

Maßnahmen zur Schaffung, Erweiterung und Modernisierung

von Dienstleistungseinrichtungen zur

Grundversorgung für die ländliche Wirtschaft und

Bevölkerung wie z.B. Dorf- oder Nachbarschaftsläden,

ländliche Dienstleistungsagenturen, Dorfgemeinschaftshäuser

Die Schaffung, Sicherung und Renaturierung von

ökol. bedeutsamen Landschaftselementen (Gewässer,

Pflanzungen im Ort, etc.)

Abwehr von Hochwassergefahren im Ortsbereich

sowie Sanierung innerörtlicher Gewässer

Rückbau, Wiederherstellung, Umgestaltung landschaftstypischer

Gewässer

Gestaltung, Sanierung, Vernetzung und Sicherung

dorf- und landschaftstypischer Anlagen zum

Abbau ökologischer Defizite

Die Förderung

8. In welcher Höhe kann gefördert werden?

In der Regel bei privaten Maßnahmen: 30 % der

Investitionssumme, jedoch nicht mehr als

25.000 € pro Objekt bei einer Mindestinvestition

von 8.340 € pro Maßnahme.

In der Regel bei öffentlichen Maßnahmen: 75 %

der Investitionssumme (netto) bei einer Mindestinvestition

von 10.000 €.

9. Wie ist der Ablauf einer Fördermaßnahme

von der Beratung bis zur Durchführung?

a) Kostenlose fachkundige Beratung durch den Planer

(Gestaltungsvarianten).

b) Kostenvoranschlag vom Fachhandwerker einholen,

getrennt nach Gewerken wie Tischler- und

Maurerarbeiten oder Kostenberechnung eines

Dipl.-Ing. oder Architekten.

c) Förderantrag, Kostenvoranschlag, Fotos und

Maßnahmenbeschreibung über die Gemeinde an

das Amt für Landentwicklung einreichen.

d) Bewilligung oder vorzeitigen Investitionsbeginn

abwarten. Nicht vorher beginnen! Andernfalls gibt

es keine Förderung!

e) Durchführung der Maßnahme unter Beachtung

der Auflagen.

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