JAHRESBERICHT 2011 - Museum Kunstpalast

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JAHRESBERICHT 2011 - Museum Kunstpalast

Stiftung Museum Kunstpalast

JAHRESBERICHT 1. STIFTUNG 2011

1. 2. STIFTUNG AUSSTELLUNGEN /

AUSSTELLUNGSÜBERSICHT

2. AUSSTELLUNGEN /

3. AUSSTELLUNGSÜBERSICHT

AUS DEN

SAMMLUNGSBEREICHEN

3. AUS DEN

4. SAMMLUNGSBEREICHEN

WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG /

DOKUMENTATIONSZENTRUM MUSEUM

4. WISSENSCHAFT KUNSTPALAST UND FORSCHUNG /

DOKUMENTATIONSZENTRUM MUSEUM

5. KUNSTPALAST

WISSENSCHAFT UND

FORSCHUNG extern

5. WISSENSCHAFT UND

6. FORSCHUNG PUBLIKATIONEN extern (Auswahl)

6. 7. PUBLIKATIONEN VERANSTALTUNGEN (Auswahl)

7. 8. VERANSTALTUNGEN

BILDUNG UND VERMITTLUNG

8. 9. BILDUNG FREUNDESKREIS UND VERMITTLUNG

10. 9. FREUNDESKREIS

MIT FREUNDLICHER

UNTERSTÜTZUNG

10. MIT FREUNDLICHER

11. UNTERSTÜTZUNG

KOMMUNIKATION / PRESSE- UND

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

11. KOMMUNIKATION / PRESSE- UND

12. ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

INTERNET

12. 13. INTERNET MARKETING

13. 14. MARKETING

BESUCHERZAHLEN

14. 15. BESUCHERZAHLEN

MUSEUMSSHOPS

15. 16. MUSEUMSSHOPS

ROBERT-SCHUMANN-SAAL

16. 17. ROBERT-SCHUMANN-SAAL

BAUMASSNAHMEN

17. 18. BAUMASSNAHMEN

EXTERNE DIENSTLEISTER / CATERING

18. 19. EXTERNE AUSSTELLUNGSVORSCHAU DIENSTLEISTER / CATERING /

ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

19. AUSSTELLUNGSVORSCHAU /

20. ZUKÜNFTIGE BESUCHERSERVICE PROJEKTE

20. 21. BESUCHERSERVICE

IMPRESSUM

21. IMPRESSUM

Stiftung Museum Kunstpalast

JAHRESBERICHT 2011

Foto: Andreas Schiblon, Medienzentrum Rheinland/LVR

1


Stiftung Museum Kunstpalast

JAHRESBERICHT 2011

1. STIFTUNG

2. AUSSTELLUNGEN /

AUSSTELLUNGSÜBERSICHT

3. AUS DEN

SAMMLUNGSBEREICHEN

4. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG /

DOKUMENTATIONSZENTRUM MUSEUM

KUNSTPALAST

5. WISSENSCHAFT UND

FORSCHUNG extern

6. PUBLIKATIONEN (Auswahl)

7. VERANSTALTUNGEN

8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

9. FREUNDESKREIS

10. MIT FREUNDLICHER

UNTERSTÜTZUNG

11. KOMMUNIKATION / PRESSE- UND

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

12. INTERNET

13. MARKETING

14. BESUCHERZAHLEN

15. MUSEUMSSHOPS

16. ROBERT-SCHUMANN-SAAL

17. BAUMASSNAHMEN

18. EXTERNE DIENSTLEISTER / CATERING

19. AUSSTELLUNGSVORSCHAU /

ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

Blick auf den Sammlungsflügel, Foto: Stefan Arendt,

LVR, Medienzentrum Rheinland

INHALT

1. STIFTUNG

1.1. Vorstand

1.2. Kuratorium

1.3. Arbeitsausschuss

1.4. Finanzlage

1.5. Personal

1.6. ESG

1.7. Laufende Geschäftstätigkeit

2. AUSSTELLUNGEN / AUSSTELLUNGSÜBERSICHT

2.1. Sammlungspräsentation

2.2. Wechselausstellungen / Sammlung

2.2.1. AFORK

2.2.2. Düsseldorfer Malerschule

2.3. Sonderausstellungen

3. 3. AUS DEN SAMMLUNGSBEREICHEN

3.1. Erwerbungen und Schenkungen / Dauerleihgaben

3.1.1. Gemäldegalerie

3.1.2. Sammlung Moderne

3.1.3. Graphische Sammlung

3.1.3.1. Studiensaal

3.1.4. Skulptur und Angewandte Kunst

3.1.5. Glasmuseum Hentrich

3.2. Restaurierungen

3.2.1. Gemäldegalerie

3.2.2. Sammlung Moderne

3.2.3. Skulptur und Angewandte Kunst

3.3. Leihverkehr

4. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG /

DOKUMENTATIONSZENTRUM MUSEUM KUNSTPALAST

4.1. Provenienzforschung

4.2. Digitales Cranach Archiv

4.3. Düsseldorfer Malerschule

4.4. Angelika Kauffmann Research Project (AKRP)

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1. STIFTUNG

2. AUSSTELLUNGEN /

AUSSTELLUNGSÜBERSICHT

3. AUS DEN

SAMMLUNGSBEREICHEN

4. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG /

DOKUMENTATIONSZENTRUM MUSEUM

KUNSTPALAST

5. WISSENSCHAFT UND

FORSCHUNG extern

6. PUBLIKATIONEN (Auswahl)

7. VERANSTALTUNGEN

8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

9. FREUNDESKREIS

10. MIT FREUNDLICHER

UNTERSTÜTZUNG

11. KOMMUNIKATION / PRESSE- UND

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

12. INTERNET

13. MARKETING

14. BESUCHERZAHLEN

15. MUSEUMSSHOPS

16. ROBERT-SCHUMANN-SAAL

17. BAUMASSNAHMEN

18. EXTERNE DIENSTLEISTER / CATERING

19. AUSSTELLUNGSVORSCHAU /

ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

4.5. Hoehme-Stiftung

4.6. ZEROfoundation

4.7. Kunstbibliothek

5. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG EXTERN

5.1. Beat Wismer

5.2. Dr. Bettina Baumgärtel

5.3. Kay Heymer

5.4. Dr. Gunda Luyken

5.4.1. Dr. Sonja Brink

5.5. Barbara Til

5.6. Dr. Dedo von Kerssenbrock-Krosigk

6. PUBLIKATIONEN (Auswahl)

7. VERANSTALTUNGEN

8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

9. FREUNDESKREIS

10. MIT FREUNDLICHER UNTERSTÜTZUNG

10.1. Sponsoren , Förderer und Medienpartner

10.2. Bürgerliches Engagement

11. KOMMUNIKATION / PRESSE- UND

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

12. INTERNET

13. MARKETING

13.1. Marktforschung Rebranding

13.2. Vermietung

14. BESUCHERZAHLEN

15. MUSEUMSSHOPS

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16. ROBERT-SCHUMANN-SAAL

17. BAUMASSNAHMEN

18. EXTERNE DIENSTLEISTER /

CATERING

19. AUSSTELLUNGSVORSCHAU /

ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

(Kontaktdaten: Bibliothek,

Studiensaal, Presse, Raummietung)

21. IMPRESSUM

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1. STIFTUNG

2. AUSSTELLUNGEN /

AUSSTELLUNGSÜBERSICHT

3. AUS DEN

SAMMLUNGSBEREICHEN

4. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG /

DOKUMENTATIONSZENTRUM MUSEUM

KUNSTPALAST

5. WISSENSCHAFT UND

FORSCHUNG extern

6. PUBLIKATIONEN (Auswahl)

7. VERANSTALTUNGEN

8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

9. FREUNDESKREIS

10. MIT FREUNDLICHER

UNTERSTÜTZUNG

11. KOMMUNIKATION / PRESSE- UND

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

12. INTERNET

13. MARKETING

14. BESUCHERZAHLEN

15. MUSEUMSSHOPS

16. ROBERT-SCHUMANN-SAAL

17. BAUMASSNAHMEN

18. EXTERNE DIENSTLEISTER / CATERING

19. AUSSTELLUNGSVORSCHAU /

ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

1. STIfTuNg

Die Stiftung Museum Kunstpalast ist eine

Public-Private-Partnership zwischen der

Landeshauptstadt Düsseldorf, E.ON AG und

METRO Group.

1.1. Vorstand

Der Vorstand wird gebildet von Beat Wismer

als Vorstandsvorsitzender mit der Bezeichnung

Generaldirektor und Carl Grouwet als

Kaufmännischen Direktor.

Blick auf Belvedere und Palastflügel, Foto: Stefan Arendt, LVR, Medienzentrum Rheinland

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1. STIFTUNG

2. AUSSTELLUNGEN /

AUSSTELLUNGSÜBERSICHT

3. AUS DEN

SAMMLUNGSBEREICHEN

4. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG /

DOKUMENTATIONSZENTRUM MUSEUM

KUNSTPALAST

5. WISSENSCHAFT UND

FORSCHUNG extern

6. PUBLIKATIONEN (Auswahl)

7. VERANSTALTUNGEN

8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

9. FREUNDESKREIS

10. MIT FREUNDLICHER

UNTERSTÜTZUNG

11. KOMMUNIKATION / PRESSE- UND

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

12. INTERNET

13. MARKETING

14. BESUCHERZAHLEN

15. MUSEUMSSHOPS

16. ROBERT-SCHUMANN-SAAL

17. BAUMASSNAHMEN

18. EXTERNE DIENSTLEISTER / CATERING

19. AUSSTELLUNGSVORSCHAU /

ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

1.2. Kuratorium

Das Kuratorium tagte im Jahre 2011 zweimal. Im

Berichtsjahr 2011 gehörten dem Kuratorium folgende

Mitglieder an:

Vorsitzender:

Dirk Elbers

Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf, CDU

Stellv. Vorsitzender:

Dr. Johannes Teyssen

Vorstandsvorsitzender der E.ON AG

Mitglieder des Kuratoriums:

Manfred Abrahams

Stadtdirektor und Kämmerer der Landeshauptstadt

Düsseldorf, CDU

Friedrich G. Conzen

Bürgermeister und Vorsitzender des Kulturausschusses

der Landeshauptstadt Düsseldorf, CDU

Dr. Alexander Fils

Ratsmitglied der Landeshauptstadt Düsseldorf, CDU

Hans-Georg Lohe

Kulturdezernent der Landeshauptstadt Düsseldorf

Prof. Dr. Siegfried Gohr

Prorektor der Kunstakademie Düsseldorf

Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff

Kulturstaatssekretär für das Land Nordrhein-Westfalen a.D.

Dr. Michael J. Inacker

Bereichsleiter Corporate Communications & Public

Affairs der METRO AG

Dr. Guido Knott

Bereichsleiter Politik und Kommunikation E.ON AG

Michael Kortländer

Vorsitzender des Vereins zur Veranstaltung von Kunstausstellungen

Toni Mörger

Ratsmitglied der Landeshauptstadt Düsseldorf,

Bündnis 90/Die Grünen

Cornelia Mohrs

Ratsmitglied der Landeshauptstadt Düsseldorf, SPD

Regine Stachelhaus

Mitglied des Vorstandes der E.ON AG

Gräfin Dorothee von Posadowsky-Wehner

Leiterin Kulturkommunikation der E.ON AG

1.3. Arbeitsausschuss

Der Arbeitsausschuss wird aus Vertretern des Kuratoriums

gebildet und tagte 2011 am 02. Mai und am

24. Oktober.

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1. STIFTUNG

2. AUSSTELLUNGEN /

AUSSTELLUNGSÜBERSICHT

3. AUS DEN

SAMMLUNGSBEREICHEN

4. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG /

DOKUMENTATIONSZENTRUM MUSEUM

KUNSTPALAST

5. WISSENSCHAFT UND

FORSCHUNG extern

6. PUBLIKATIONEN (Auswahl)

7. VERANSTALTUNGEN

8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

9. FREUNDESKREIS

10. MIT FREUNDLICHER

UNTERSTÜTZUNG

11. KOMMUNIKATION / PRESSE- UND

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

12. INTERNET

13. MARKETING

14. BESUCHERZAHLEN

15. MUSEUMSSHOPS

16. ROBERT-SCHUMANN-SAAL

17. BAUMASSNAHMEN

18. EXTERNE DIENSTLEISTER / CATERING

19. AUSSTELLUNGSVORSCHAU /

ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

1.4. Finanzlage/Bilanz

AKTIVA 31.12.11 31.12.10

Euro Euro

A. Anlagevermögen

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

Ähnliche Rechte und Werte 126.038,00 45.261,50

II. Sachanlagen

1. Grundstücke und Bauten 31.752.444,72 32.052.709,51

2. Technische Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.967.192,12 5.597.434,13

3. Anlagen im Bau 313.996,43 445.907,76

III. Finanzanlagen

1. Beteiligungen 20.000,00 20.000,00

38.179.671,27 38.161.312,90

B. Umlaufvermögen

I. Vorräte

1. fertige Erzeugnisse und Waren 83.276,65 79.636,31

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 300.582,86 317.230,73

2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 3.331,67 202.533,33

3. Sonstige Vermögensgegenstände 239.084,45 191.966,97

III. Wertpapiere

1. sonstige Wertpapiere 691.798,61 3.131.106,95

IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 708.680,43 783.214,03

2.026.754,67 4.705.688,32

C. Rechnungsabgrenzungsposten 87.720,16 102.479,34

40.294.146,10 42.969.480,56

Treuhandverbindlichkeit 14.248.100,00 0,00

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1. STIFTUNG

2. AUSSTELLUNGEN /

AUSSTELLUNGSÜBERSICHT

3. AUS DEN

SAMMLUNGSBEREICHEN

4. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG /

DOKUMENTATIONSZENTRUM MUSEUM

KUNSTPALAST

5. WISSENSCHAFT UND

FORSCHUNG extern

6. PUBLIKATIONEN (Auswahl)

7. VERANSTALTUNGEN

8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

9. FREUNDESKREIS

10. MIT FREUNDLICHER

UNTERSTÜTZUNG

11. KOMMUNIKATION / PRESSE- UND

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

12. INTERNET

13. MARKETING

14. BESUCHERZAHLEN

15. MUSEUMSSHOPS

16. ROBERT-SCHUMANN-SAAL

17. BAUMASSNAHMEN

18. EXTERNE DIENSTLEISTER / CATERING

19. AUSSTELLUNGSVORSCHAU /

ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

1.4. Finanzlage/Bilanz

PASSIVA 31.12.11 31.12.10

Euro Euro

A. Eigenkapital

1. Stiftungskapital 23.722.249,83 23.638.699,83

2. Ergebnisrücklage 5.562.440,23 5.516.959,24

3. Kapitalrücklage 5.957.825,02 6.241.535,52

4. Mittelvortrag -7.276.123,45 -4.889.264,66

27.966.391,63 30.507.929,93

B. Sonderposten für empfangene Spenden/Zuschüsse 1.663.001,69 1.926.124,18

C. Rückstellungen

1. Sonstige Rückstellungen 1.219.230,57 922.770,78

D. Verbindlichkeiten

1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 6.302,52 4.153,78

2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.311.821,19 1.474.077,50

3. Sonstige Verbindlichkeiten 8.105.212,70 8.134.424,39

9.423.336,41 9.612.655,67

E. Rechnungsabgrenzungsposten 22.185,80 0,00

40.294.146,10 42.969.480,56

Treuhandverbindlichkeit 14.248.100,00 0,00

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2. AUSSTELLUNGEN /

AUSSTELLUNGSÜBERSICHT

3. AUS DEN

SAMMLUNGSBEREICHEN

4. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG /

DOKUMENTATIONSZENTRUM MUSEUM

KUNSTPALAST

5. WISSENSCHAFT UND

FORSCHUNG extern

6. PUBLIKATIONEN (Auswahl)

7. VERANSTALTUNGEN

8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

9. FREUNDESKREIS

10. MIT FREUNDLICHER

UNTERSTÜTZUNG

11. KOMMUNIKATION / PRESSE- UND

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

12. INTERNET

13. MARKETING

14. BESUCHERZAHLEN

15. MUSEUMSSHOPS

16. ROBERT-SCHUMANN-SAAL

17. BAUMASSNAHMEN

18. EXTERNE DIENSTLEISTER / CATERING

19. AUSSTELLUNGSVORSCHAU /

ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

1.4. Finanzlage/Gewinn- und Verlustrechnung

2011 2010

Euro Euro

Zuwendungen der öffentlichen Hand 7.694.270,04 7.586.670,01

Zuwendungen Dritter 2.572.074,24 2.250.382,63

Erträge Nutzungsüberlassung 790.963,24 734.854,79

Eintritte und sonstige Dienstleistungen 1.012.406,20 804.616,20

Erträge aus der Auflösung von Sonderposten 263.122,49 347.167,58

Erträge Zinsen/Wertpapiere 33.604,60 98.793,42

Sonstige Erträge 335.811,85 265.257,73

12.702.252,66 12.087.742,36

Aufwendungen für den Museumsbetrieb 12.064.370,21 11.425.665,81

Abschreibungen 1.587.790,62 1.562.640,55

Verwaltungsaufwendungen 680.591,68 827.224,22

Einstellung in den Sonderposten 0,00 0,00

Sonstige Aufwendungen 911.038,45 880.280,04

15.243.790,96 14.695.810,62

Jahresüberschuss-/fehlbetrag -2.541.538,30 -2.608.068,26

Mittelvortrag aus dem Vorjahr -4.889.264,66 -2.418.011,90

Entnahme aus der Ergebnisrücklage 283.710,50 283.710,50

Einstellung in das Stiftungskapital -83.550,00 0,00

Einstellung in die Kapitalrücklage -45.480,99 -146.895,00

Mittelvortrag -7.276.123,45 -4.889.264,66

8


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3. AUS DEN

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5. WISSENSCHAFT UND

FORSCHUNG extern

6. PUBLIKATIONEN (Auswahl)

7. VERANSTALTUNGEN

8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

9. FREUNDESKREIS

10. MIT FREUNDLICHER

UNTERSTÜTZUNG

11. KOMMUNIKATION / PRESSE- UND

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

12. INTERNET

13. MARKETING

14. BESUCHERZAHLEN

15. MUSEUMSSHOPS

16. ROBERT-SCHUMANN-SAAL

17. BAUMASSNAHMEN

18. EXTERNE DIENSTLEISTER / CATERING

19. AUSSTELLUNGSVORSCHAU /

ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

1.4. Finanzlage/Aufwendungen 2011

6 %

Sonstige

Aufwendungen

5 %

Verwaltungskosten

10%

Abschreibungen

79%

Aufwendungen

aus dem

Museumsbetrieb

9


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5. WISSENSCHAFT UND

FORSCHUNG extern

6. PUBLIKATIONEN (Auswahl)

7. VERANSTALTUNGEN

8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

9. FREUNDESKREIS

10. MIT FREUNDLICHER

UNTERSTÜTZUNG

11. KOMMUNIKATION / PRESSE- UND

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

12. INTERNET

13. MARKETING

14. BESUCHERZAHLEN

15. MUSEUMSSHOPS

16. ROBERT-SCHUMANN-SAAL

17. BAUMASSNAHMEN

18. EXTERNE DIENSTLEISTER / CATERING

19. AUSSTELLUNGSVORSCHAU /

ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

1.4. Finanzlage/Erträge 2011

2%

Erträge aus

der Auflösung

8%

von Sonderposten

Eintritte

und sonstige

Dienstleistungen

6%

Erträge

Nutzungs-

überlassung

20%

Zuwendungen

Dritter

3%

Sonstige

Erträge

61%

Zuwendungen der

öffentlichen Hand

10


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DOKUMENTATIONSZENTRUM MUSEUM

KUNSTPALAST

5. WISSENSCHAFT UND

FORSCHUNG extern

6. PUBLIKATIONEN (Auswahl)

7. VERANSTALTUNGEN

8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

9. FREUNDESKREIS

10. MIT FREUNDLICHER

UNTERSTÜTZUNG

11. KOMMUNIKATION / PRESSE- UND

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

12. INTERNET

13. MARKETING

14. BESUCHERZAHLEN

15. MUSEUMSSHOPS

16. ROBERT-SCHUMANN-SAAL

17. BAUMASSNAHMEN

18. EXTERNE DIENSTLEISTER / CATERING

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ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

1.5. Personal

Während des Geschäftsjahres wurden ohne Berücksichtigung

des Vorstandes der Auszubildenden, Volontäre

und Praktikanten durchschnittlich 69 Arbeitnehmer

beschäftigt.

Blick in den Ehrenhof zur Ausstellungseröffnung Düsseldorfer Malerschule

am 23.09.2011, LVR-Medienzentrum Rheinland, Stefan Arendt

1.6. Bericht zur Ehrenhof

Service-Gesellschaft

Seit dem 01.07.2011 sind alle Dienstleistungen,

Sicherheitsdienst, Besucherservice, Gebäudereinigung

und Gebäudetechnik vollständig in die Service-Gesellschaft

implementiert. Im September war dann die Personalstärke

so, dass alle Dienstleistungen ohne die Anmietung

von Fremdpersonal ausgeführt werden konnten.

Insgesamt beschäftigte die Servicegesellschaft zum

31.12.2011 88 Mitarbeiter. Davon sind 33 Mitarbeiter

als Aushilfe oder in Teilzeit angestellt.

Das für 2011 aufgestellte Budget wurde eingehalten.

1.7. Laufende Geschäftstätigkeit

Das Vermögen der Stiftung besteht im Wesentlichen

aus dem Grundstück, auf dem der neue Kunstpalast

errichtet wurde und aus Finanzmitteln gemäß Stiftungsgeschäft,

die zur Errichtung des neuen Kunstpalastes

verwendet wurden. Für ihren laufenden Geschäftsbetrieb

erhält die Stiftung jährlich Zuwendungen von

der Landeshauptstadt Düsseldorf und E.ON AG gemäß

Stiftungsgeschäft.

Für das Jahr 2011 konnten nach Verabschiedung des

Wirtschaftsplanes zusätzliche Mittel akquiriert werden

Das Jahresergebnis wurde dadurch verbessert und

das verbleibende Defizit aus Rücklagen der Stiftung

finanziert.

Als Investitionsmaßnahmen wurden im Jahre 2011

zum einen die Neugestaltung der Innenbeleuchtung

des Altbaufoyers und zum anderen die Beleuchtung

des Prikker-Fensters umgesetzt und abgeschlossen.

Die Finanzierung erfolgte, neben einem Zuschuss der

Stadt Düsseldorf, zum überwiegenden Teil aus eigenen

Mitteln der Stiftung.

11


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SAMMLUNGSBEREICHEN

4. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG /

DOKUMENTATIONSZENTRUM MUSEUM

KUNSTPALAST

5. WISSENSCHAFT UND

FORSCHUNG extern

6. PUBLIKATIONEN (Auswahl)

7. VERANSTALTUNGEN

8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

9. FREUNDESKREIS

10. MIT FREUNDLICHER

UNTERSTÜTZUNG

11. KOMMUNIKATION / PRESSE- UND

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

12. INTERNET

13. MARKETING

14. BESUCHERZAHLEN

15. MUSEUMSSHOPS

16. ROBERT-SCHUMANN-SAAL

17. BAUMASSNAHMEN

18. EXTERNE DIENSTLEISTER / CATERING

19. AUSSTELLUNGSVORSCHAU /

ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

Museum Kunstpalast, Foto: Stefan Arendt, Medienzentrum Rheinland/LVR

12


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JAHRESBERICHT 2011

1. STIFTUNG

2. AUSSTELLUNGEN /

AUSSTELLUNGSÜBERSICHT

3. AUS DEN

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20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

2. AuSSTELLuNgEN

2.1. Sammlungspräsentation

In der Dauerausstellung waren seit dem 27. Januar

2009 große Teile der Sammlung zwecks Modernisierung

des Brandschutzes geschlossen. Hoher personeller

und organisatorischer Aufwand ergab sich seitdem

durch die Umbaumaßnahmen und die damit verbundenen

Umzüge der Depots. Am 10. September 2010 wurden

die Baumaßnahmen im Nordflügel beendet. Im Südflügel

wurden die Arbeiten im Frühjahr 2011 abgeschlossen.

Ab dem 7. Mai wurde die Sammlung im 1.

und 2. OG des Altbaus neu präsentiert. In überwiegend

chronologischer Reihenfolge werden Werke aus den

fünf Abteilungen gezeigt.

Alle Sammlungsabteilungen arbeiteten im ersten Halbjahr

2011 intensiv an der Konzeption, Auswahl und

Pflege der Werke zur Neupräsentation der Sammlung,

sowie am Führer zur Sammlung.

Fish Flies on Sky, 1983-85, Multimonitoreninstallation, Raumgröße 10,5 x 4 m

Stiftung Museum Kunstpalast, Düsseldorf © Nam June Paik Estate, New York

Deckelbecher mit bacchantischer Szene, Potsdam, Glasschnitt Gottfried

Spiller, Berlin, um 1700, Farbloses Glas, formgeblasen, geschliffen, geschnitten,

H. 26,7 cm, Foto: Studio Fuis, Köln

ab 7. Mai 2011

Wiedereröffnung und Neupräsentation der SAMMLUNG

Nach mehr als zweijähriger Schließung wurde die

Sammlung wieder eröffnet und mit ausgewählten

Werken neu präsentiert. Die Neupräsentation richtet

den Blick auf das über 200 Jahre gewachsene Profil

der Sammlung mit ihren kurfürstlichen Wurzeln im

17. Jahrhundert, Akademiesammlung, der Graphischen

Sammlung, der Sammlung des ehemaligen

Kunstgewerbemuseums, dem Glasmuseum bis hin zu

Moderne und zeitgenössischer Kunst. Dabei spielen

markante Schwerpunkte wie gotische Skulpturen, die

Malerei der Niederländer und Italiener des 15. bis 18.

13


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19. AUSSTELLUNGSVORSCHAU /

ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

Jahrhunderts, von der Romantik bis zum Realismus,

inklusive der Düsseldorfer Malerschule, der deutsche

Expressionismus bis zur aktuellen Kunst nach 1945

sowie nationale und internationale Künstler wie Bellini,

Beuys, Böcklin, Cranach, C.D. Friedrich, Gursky, Kirchner,

Lichtenstein, Nolde, Richter, Stella eine zentrale

Rolle.

„Die Selbstdefinition unseres Museums erfolgt über

unsere Sammlung, die mehr als 100.000 Gemälde, Skulpturen,

Zeichnungen, Grafiken, Fotografien, kunstgewerbliche

Exponate und Glasobjekte umfasst, aber aufgrund

des begrenzten Raumangebots immer nur zu einem

kleinen Teil dem Publikum gezeigt werden kann.“

(Beat Wismer, Generaldirektor)

Die Sammlung des Museum Kunstpalast umfasst

folgende Bereiche

• die Gemäldegalerie mit den Schwerpunkten

italienische, flämische, niederländische und

deutsche Malerei von der Renaissance bis zum

Klassizismus sowie der deutschen Malerei des

19. und frühen 20. Jahrhunderts, besonders der

Düsseldorfer Malerschule*. Gesamtbestand:

ca. 3.000 Werke

(Leitung: Dr. Bettina Baumgärtel)

• Moderne Kunst mit Werken des 20. Jahrhunderts

bis hin zur Gegenwart mit einem Bestand von

etwa 3.500 Werken (Leitung: Kay Heymer)

• die Graphische Sammlung vom 15. bis 21.

Jahrhundert mit Schwerpunkt Barockzeichnungen,

19. Jahrhundert, Expressionismus

und Fotografie. Gesamtumfang: etwa 80.000

Blatt Zeichnungen und Druckgraphiken

(Leitung: Dr. Gunda Luyken)

• Skulptur und Angewandte Kunst mit den

Schwerpunkten Skulpturen des Mittelalters,

der Gotik, des Barock, Möbel aus dem 15. bis

20. Jahrhundert, Kunsthandwerk sowie islamische

und südostasiatische Kunst. Gesamtbestand:

ca. 11.000 Arbeiten

(Leitung: Barbara Til)

• das Glasmuseum Hentrich mit Objekten vom

Alten Ägypten bis zum heutigen Studioglas. Mit

ca. 12.000 Gläsern die umfassendste Glassammlung

auf dem europäischen Kontinent

(Leitung: Dr. Dedo von Kerssenbrock-Krosigk)

Zur Wiedereröffnung und Neupräsentation der Sammlung

erschien ein umfangreich bebilderter Führer durch die

Sammlung des Museum Kunstpalast in deutscher und

englischer Sprache (modo Verlag, Freiburg i.Br.).

Kuratoren: Beat Wismer, Dr. Bettina Baumgärtel, Kay

Heymer, Dr. Dedo von Kerssenbrock-Krosigk, Dr. Gunda

Luyken, Barbara Til

Die Schlafende Diana, von zwei Faunen belauscht, 1877/85, Öl auf Leinwand,

77,4 x 105 cm, Stiftung Museum Kunstpalast, Düsseldorf

14


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2.2. Wechselausstellungen aus der

Sammlung

bis 23. Januar 2011

Paik ‘n‘ Paik. Fotos aus dem Archiv künstlerischer

Fotografie der rheinischen Kunstszene (AFORK)

Die Ausstellung PAIK ’N’ PAIK zeigte mit über 100 Fotografien

eine bebilderte Biographie dieses außergewöhnlichen

und einflussreichen Künstlers des 20. und 21.

Jahrhunderts. Sie ergänzte als Parallelausstellung

mit einer Auswahl von Fotografien aus dem eigenen

Bestand, d.h. aus dem Archiv künstlerischer Fotografie

der rheinischen Kunstszene (AFORK ), die große Quadriennale-Schau

NAM JUNE PAIK (siehe Sonderausstellungen).

Gezeigt wurden u.a. Fotos von: Ute Klophaus,

Thomas Tillys, Frank Pileggi, Tom Haars, Erika Kiffl,

Benjamin Katz und Shigeo Anzai.

Kurator: Dr. Stephan von Wiese

Nam June Paik und Charlotte

Moorman, Opéra Sextronique,

Lidl-Raum, Düsseldorf,

7. Oktober 1968, Archiv

künstlerischer Fotografie

der rheinischen Kunstszene

(AFORK) in der Stiftung

Museum Kunstpalast,

Düsseldorf, Foto:

Thomas Tilly

SPOT ON ist der Titel einer im Jahr

2008 erfolgreich gestarteten Ausstellungsreihe

im Museum Kunstpalast, bei der im halbjährlichen

Rhythmus in unterschiedlich inszenierten Projekträumen

Werke oder auch Werkgruppen gezeigt werden,

die es neu oder wieder zu entdecken gilt: zum Beispiel

Neuerwerbungen für die Sammlung, neue Forschungsergebnisse

oder auch Restaurierungserfolge.

bis 23. Januar 2011

SPOT ON 06

Zeichnen mit Glas – Fadengläser der Antike

Die Ausstellung rückte mit einer Präsentation von

Fadengläsern östlicher und westlicher Herkunft die

Sammlung antiker Gläser der Glassammlung Hentrich

ins Rampenlicht. Sie konzentrierte sich auf Schlangenfadengläser

aus römischer Zeit. Hier sind die Fäden

frei und verblüffend spontan auf die Gefäßwandung

aufgelegt und bilden Ornamente, seltener auch Umrisse

von Tieren. Viele der schönsten Funde solcher

Gläser wurden in Köln und Umgebung ausgegraben,

daher wird vermutet, dass solche Gläser im späten 2.

und im 3. Jh. n. Chr. eine rheinische Besonderheit waren.

Etwas früher sind ähnliche fadenverzierte Gläser

im Nahen Osten dokumentiert.

Die Schau stellte Schlangenfadengläser aus dem Westen

jenen aus dem Osten stammenden gegenüber und

zeigte Unterschiede aber auch Gemeinsamkeiten auf

in Form, Dekor und Verarbeitung.

Kurator: Dr. Dedo von Kerssenbrock-Krosigk,

Dr. Anna-Barbara Follmann-Schulz

Zur Ausstellung erschien eine Broschüre.

15


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bis 30. Januar 2011

55 Jahre Kunst in Düsseldorf

Eine Ausstellung ausgewählter Werke

aus der Sammlung

Begleitend zur Quadriennale 2010 hatte ein Kuratorenteam

des Museum Kunstpalast aus dem Sammlungsbestand

der Moderne Kunst eine thematisch passende

Ausstellung zum Thema „Kunstgegenwärtig“ entwickelt.

Neben den großen monographischen Museumsausstellungen

zu Joseph Beuys (K20 Kunstsammlung

NRW), Marcel Broodthaers (Kunsthalle Düsseldorf),

James Lee Byars (Schloss Benrath) sowie der in Zusammenarbeit

mit der Tate Liverpool erarbeiteten

Retrospektive Nam June Paik zeigte das Museum

Kunstpalast unter dem Titel „55 Jahre Kunst in Düssel-

dorf“ eine Auswahl von nach 1945 geschaffenen Kunst-

werken, die einen engen Bezug zu Düsseldorf haben.

Kuratoren: Beat Wismer, Kay Heymer

Pia Stadtbäumer,

Münster 1959, So

reiten die Damen

(Viviane) 2005/2006,

Polymerwerkstoff,

farbig gefasst, Tuch,

120 x 100 x 105 cm,

erworben 2008

© VG Bild-Kunst,

Bonn 2012

26. Februar - 29. Mai 2011

Ausstellung im Grünen Gewölbe der Tonhalle:

Gralglas Dürnau. Deutsches Design 1930-1981

Die von dem ehemaligen Leiter des Glasmuseum Hentrich,

Dr. Helmut Ricke, und dem Sammler Wilfried van Loyen

kuratierte Ausstellung zeigte Rang und Bedeutung der

im Nachkriegsdeutschland im Designbereich führenden

Manufaktur Gralglas in Dürnau. Neben Süßmuth in

Immenhausen, der Wiesenthalhütte in Schwäbisch

Gmünd und der Manufaktur der WMF in Geislingen

zählte das Unternehmen zu den wenigen Firmen, die

in der Nachkriegszeit mit einem dezidierten Form-

programm zur Ausbildung eines eigenen, für die

Bundesrepublik Deutschland kennzeichnenden Design-

profils beitrugen. Besonderes Augenmerk wurde auf

die persönliche Handschrift der für die Firma tätigen

Designer gelenkt, darunter Hans Theo Baumann und

Konrad Habermeier. Ein Katalogbuch, das die Ausstellung

begleitete, doku-mentiert Geschichte und Produktion

von Gralglas umfassend.

Kuratoren: Dr. Helmut Ricke, Wilfried van Loyen

Zur Ausstellung erschien ein umfangreicher Katalog.

Vasen „Las Palmas“, Entwurf Roland Pösch und Gralglas Atelier für Gralglas

GmbH, Dürnau, 1965. Privatbesitz. Foto Horst Kolberg, Düsseldorf

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26. März - 07. August 2011

Neue Farben. Eine Auswahl aus der SAMMLUNG KEMP

Die Sammlung Kemp ist eine der größten Sammlungen

in Deutschland mit Schwerpunkt auf den Stilrichtungen

des Informel und der Farbfeldmalerei. Die Präsentation

einer Auswahl ihrer wichtigsten Werke erfolgte anlässlich

der Stiftung dieser bedeutenden Arbeiten an

das Museum Kunstpalast.

Der inhaltliche Ausgangspunkt der Sammlung ist das

Werk des Malers Carl Buchheister, ein Pionier der

Abstraktion in Deutschland und enger Weggefährte

des Dadaisten Kurt Schwitters. Die formale Vielfalt von

Buchheisters Werk findet Entsprechungen in so unterschiedlichen

Werken wie jenen von Kenneth Noland,

Cy Twombly oder Richard Tuttle bis hin zu Gerhard

Hoehme und Karl Otto Götz.

Kurator: Kay Heymer

Zur Ausstellung erschien ein Katalog in zwei Bänden.

Willi Kemp in der Ausstellung, im Hintergrund das Werk ohne Titel, 1966

von Nicholas Krushenick © Estate of Nicholas Krushenick

Foto: Museum Kunstpalast

26. März - 7. August 2011

Spot on 06

Clemens Weiss

Aus zusammengeleimtem recyceltem Fensterglas

schafft Clemens Weiss eigentümliche Behausungen

für seine Zeichnungen und Aufzeichnungen. Anders

als gewöhnliche Kästen haben diese Skulpturen keine

Öffnung, sie müssten zerstört werden, um an den Inhalt

zu gelangen. Das durchsichtige Glas gibt einen Einblick

und verwehrt doch den Zugriff. Die Zugänglichkeit von

Kunst, sowohl im physischen wie im übertragenen Sinne,

wird hier zum Thema und regt zu neuen Sichtweisen

auf die zeitgenössische Kunst an.

Clemens Weiss (geb. 1955 in Krefeld) lebt in New York

City und in Mönchengladbach. Seine Arbeiten berühren

drei der Schwerpunkte des Museums: Das Glasmuseum

Hentrich, in dessen Wechselausstellungsraum die Ausstellung

stattfinden wird, die Graphische Sammlung und

natürlich die Abteilung Moderne Kunst.

Kuratoren: Clemens Weiss, Dr. Dedo von Kerssenbrock-

Krosigk

Zur Ausstellung erschien eine Broschüre.

Clemens Weiss mit“ sphere“, Milwaukee, 2010

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26. März - 7. August 2011

Spot on 06

Monika Bartholomé

Netsuke und andere Geschichten

Im Rahmen von Spot on 06 zeigte Monika Bartholomé

vom 26. März bis 7. August eigens für diese Ausstellungsreihe

geschaffene Zeichnungen und Filmclips,

in denen sie sich mit japanischen Netsukefiguren der

Sammlung auseinandergesetzt hat. Diese Miniaturschnitzereien

des 18. und 19. Jahrhunderts, die am

Bindegürtel des Kimonos als Knebel zum Befestigen

von Beuteln und Täschchen (sagemono) dienten,

zeichnen sich durch eine kaum vorstellbare Fülle und

Vielfalt an Motiven aus, angefangen bei religiös- mythologischen

Themen, Szenen des täglichen Lebens

bis hin zu Darstellungen aus Flora und Fauna.

Mit gezeichneten und gefilmten Variationen zu den

verschiedenen Netsuke-Motiven entwickelte die Künstlerin

so ein humorvoll-ironisches mitunter auch ernst

hinterfragendes, von poetischer Leichtigkeit getragenes

Spiel mit der Wahrnehmung.

Kuratorin: Barbara Til

Zur Ausstellung erschien eine Broschüre.

Monika Bartholomé vor ihren Werken

26. März - 7. August 2011

Spot on 06

Arnulf Rainer

Der österreichische Künstler Arnulf Rainer ist in der

Sammlung Moderne bereits mit sechs Werken vertreten.

Dieser Bestand wurde anlässlich des Ankaufs

einer weiteren Fotoübermalung sowie zweier Werke

aus der Sammlung Kemp neu präsentiert. Das Werk

von Arnulf Rainer zählt zu den radikalsten Positionen

der Malerei unserer Zeit, mit seinen Übermalungen hat

er immer wieder die Grenzen des Mediums ausgelotet.

Die Werkgruppe der Sammlung des Museum Kunstpalast

umfasst die wesentlichen Schaffensperioden des

Künstlers seit den späten 1950er Jahren.

Kurator: Kay Heymer

Zur Ausstellung erschien eine Broschüre.

Zungen, Zungen, 1973/75,

Öl, Foto, Holz, 122 × 87,5 cm

(1,9 cm tief), © Arnulf Rainer,

(Neuer Ankauf)

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7. Mai 2011 – 1. Januar 2012

Barbara Köhler (Museumsschreiberin)

Die vielfach ausgezeichnete Autorin Barbara Köhler

gilt als wichtigste deutsche Lyrikerin ihrer Generation.

Ihr experimenteller und bildhafter Umgang mit Sprache

hat das Museum Kunstpalast dazu bewogen, sie als

Museumsschreiberin auszuwählen. Die Reihe wurde

vom Literaturbüro NRW initiiert und wird unterstützt

von den Stadtwerken Düsseldorf. Die Autorin inszenierte

einen Raum in der Sammlung, in dem nicht

nur die bildende Kunst sondern auch Texte eine Rolle

spielen.

Kuratorin: Barbara Köhler mit Beat Wismer und

Kuratorenteam

Zur Ausstellung wurde die von Köhler verfasste

Publikation „Museumsschreiber“ veröffentlicht.

18. Juni - 16. Oktober 2011

Metallarbeiten der 1920 bis 1950er Jahre.

Die Sammlung Giorgio Silzer

Die Ausstellung wurde von Dr. von Kerssenbrock-

Krosigk kuratiert.

Seit den 70er Jahren hat der Konzertmeister und

Violinvirtuose Giorgio Silzer (geb. 1920) sich auch als

Sammler von Kunsthandwerk der Jugendstil- und Art

Déco-Zeit einen Namen gemacht. Seine gegenwärtige

Sammlung konzentriert sich auf die Metallkunst der

1920er bis 1950er Jahre. Diese Sammlung gelangte

als Dauerleihgabe an das Museum Kunstpalast, die

Ausstellung zeigte eine Auswahl daraus. Im Zentrum

standen die großformatigen handgeschmiedeten Zinn-

und Messinggefäße von Karl Raichle (1889–1965) und

Hayno Focken (1905–1968). Eine Vielfalt weiterer Arbeiten,

geprägt von handwerklicher Tradition, Materialgerechtigkeit

und dem Einzug der Moderne, zeigte die

überragende Qualität der Metallkunst dieser Zeit auf.

Kuratoren: Dr. Dedo von Kerssenbrock-Krosigk,

Arne Leopold

10. September - 15. Januar 2012

SAMURAI, BÜHNENSTARS UND SCHÖNE FRAUEN.

Japanische Farbholzschnitte von Kunisada und Kuniyoshi

Katalog Samurai, Bühnenstars und schöne Frauen,

Ostfildern 2011

Kuratorin: Dr. Gunda Luyken

Anlässlich des

150 jährigen

Bestehens bilateralerdeutschjapanischer

Beziehungen

konnte das Ausstellungsprojekt

mit Unterstützung

des JapanischenGeneralkonsulats

in

Düsseldorf ausschließlich

aus

dem eigenen

Bestand reali-

siert werden Darüber hinaus wurde das Projekt von

der Japan Foundation gefördert und von einem umfangreichen

Rahmenprogramm mit Filmen, Vorträgen,

Manga-Workshop etc. begleitet.

Der zur Ausstellung erschienene Bestandskatalog, der

220 Arbeiten von Kuniyoshi und Kunisada vorstellt,

19


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Utagawa Kunisada (1786−1865),

Dame vor Chrysanthemen, ca. 1825,

Farbholzschnitt, Ōban-Fächerbild,

beschnitten, 23,5 × 29,6 cm, Museum

Kunstpalast, Düsseldorf, Graphische

Sammlung, Foto: Horst Kolberg

wurde im Deutschlandfunk

Ende des Jahres

2011 zum „schönsten

Bildband des Jahres“

ernannt. Eine englische

Ausgabe des Kataloges

ist in Vorbereitung.

Darüber hinaus wurde

als Wechselausstellung

aus dem Bestand der

Graphischen Sammlung

in zwei Kabinetten eine

Auswahl zeitgenössi-

scher Fotografen aus Düsseldorf u.a. mit Arbeiten von

Hilla und Bernd Becher, Thomas Struth, Elger Esser

und Ursula Schulz- Dornburg sowie einer kleinen

Werkschau selten gezeigter Zeichnungen des 19. Jahrhunderts

von Theodor Mintrop präsentiert.

Wechselausstellungen aus dem Bestand des

Glasmuseum Hentrich

Nach der Aufstellung von Vitrinen wurde das Belvedere

als Ausstellungsraum genutzt.

24. September 2011 - 22. Januar 2012

Spot On 07: Antike Glastechnik – die Rippenschalen und

Mosaikgläser

Während im 1. Jahrhundert n. Chr. die Glasmacherpfeife

Einzug hielt und allmählich die Glasherstellung im Alten

Rom revolutionierte, wurden parallel verschiedene

Herstellungstechniken angewendet. Zusammen ergaben

sie eine der schöpferischsten Perioden der Glasgeschichte.

Die Ausstellung konzentriert sich auf zwei

markante Produkte der römischen Glasindustrie: die

Rippenschalen und

die Mosaikgläser. Neben

den Beständen

des Glasmuseums

Hentrich wurde vor

allem Demonstrationsmaterial

der

englischen Glasmacher

Mark Taylor und

David Hill vorgestellt.

Kuratoren: François

van den Dries, Nieder-

lande; Dr. Dedo von Kerssenbrock-Krosigk

Zur Ausstellung erschien eine Broschüre.

Dezember 2011 - 25. März 2012

„Zarte“ Rippenschale, Römisches Reich,

um 30–60 n. Chr., D. 9,4 cm, Schenkung

Helmut Hentrich, Foto: Museum

Kunstpalast

„Niederländisches Glas: Die Unikate von Floris Meydam“

Von 1935 bis 1984 war der Entwerfer Floris Meydam

(1919–2011) für die Glasfabrik Leerdam tätig. Seine

Könnerschaft erweist sich vor allem bei den Unikaten,

die er in enger und spontaner Zusammenarbeit mit

Glasbläsern am Ofen schuf. Die Meydamschen Vasen

sind Skulpturen, die in der Nutzung der optischen

Eigenschaften des durchsichtigen Glases in keinem

anderen Material vorstellbar sind. Die ausgestellten

Werke, sämtlich aus Museumsbesitz, verdanken sich

zu großen Teilen dem Nachlass des Sammlers Winfried

Drove und der Stiftung des Ehepaars Helen Knecht

und Tijmen Knecht-Drenth.

Kuratoren: Dedo von Kerssenbrock-Krosigk und

Manuela Alarcón

20


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3. AUS DEN

SAMMLUNGSBEREICHEN

4. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG /

DOKUMENTATIONSZENTRUM MUSEUM

KUNSTPALAST

5. WISSENSCHAFT UND

FORSCHUNG extern

6. PUBLIKATIONEN (Auswahl)

7. VERANSTALTUNGEN

8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

9. FREUNDESKREIS

10. MIT FREUNDLICHER

UNTERSTÜTZUNG

11. KOMMUNIKATION / PRESSE- UND

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

12. INTERNET

13. MARKETING

14. BESUCHERZAHLEN

15. MUSEUMSSHOPS

16. ROBERT-SCHUMANN-SAAL

17. BAUMASSNAHMEN

18. EXTERNE DIENSTLEISTER / CATERING

19. AUSSTELLUNGSVORSCHAU /

ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

2.2.1. AFORK

Faszinierende Dokumente. Eine Auswahl aus dem

Archiv künstlerischer Fotografie der rheinischen

Kunstszene (AFORK) im Zuge einer Ausstellung

im Moscow House of Photography, Multimedia Art

Museum, Moskau

18. Mai - 7. Juli 2011

Kuratoren: Kay Heymer und

Anne Rodler

Mitarbeit: Natalia Gershevskaya,

Andrea Horvay und

Sophia Stang

Die Ausstellung fand in

Moskau im erweiterten

und neu eröffneten Gebäude

des Moscow House of

Photography, Multimedia

Art Museum, Ostoshenka

16, im Rahmen der Städtepartnerschaft von Düsseldorf

und Moskau statt. Sie wurde größtenteils von der

Stadt Düsseldorf finanziert. Die Stadt Moskau trug die

Kosten, die auf russischer Seite entstanden.

Thema der Ausstellung war die Kunstszene des Rheinlandes

seit 1955 und ihre internationale Ausstrahlung,

das sich in die fünf Kapitel Atelier, Ausstellung, Aktion,

Akademie und Porträt gliederte.

Das AFORK präsentierte sich hiermit zum ersten Mal

in einer Ausstellung im Ausland. Insgesamt wurden

rund 250 Fotos in zwei Ausstellungsräumen gezeigt.

Darunter befanden sich frühe Fotosequenzen von

Manfred Leve aus den 1950er Jahren, Vintage-Prints

von Ute Klophaus und Hildegard Weber zu Joseph

Beuys, die lebendige Düsseldorfer und Kölner Kunst-

szene durch die Kamera von Benjamin Katz gesehen,

Akademiefotografien von Erika Kiffl, eine digitale Großprojektion

von Katharina Sieverding und innovative

junge fotografische Positionen z. B. von Anna Giese

und Julia van Koolwijk.

Aufnahmen der Ausstellungsräume

Der deutsch-englische zur Ausstellung erschienene Bestandskatalog

mit 240 Seiten und russischer Textbeilage

wurde vollständig von der Stadt Düsseldorf finanziert.

Es ist der erste AFORK-Katalog, der englische Übersetzungen

enthält und somit auch für geplante weitere

internationale Stationen verwendet werden kann.

21


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18. EXTERNE DIENSTLEISTER / CATERING

19. AUSSTELLUNGSVORSCHAU /

ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

Die Resonanz der Presse, des Fernsehens und des Publikums

innerhalb von 6 Wochen war groß, es gab zwei

Fernsehberichte und 48 Zeitungsberichte. In diesem

kurzen Zeitraum zog die Ausstellung 12.000 Besucher an.

2.2.2. Düsseldorfer Malerschule

24. September 2011 - 22. Januar 2012

Weltklasse. Die Düsseldorfer Malerschule 1819–1918

Ausgehend von seiner einzigartigen Sammlung von

Werken der Düsseldorfer Malerschule zeigte das Museum

Kunstpalast nach mehr als 30 Jahren eine große

Überblicksausstellung zu diesem Thema. Der Fokus

lag auf dem internationalen Kontext und der Kontinuität

der Malerschule bis in die Moderne.

In vier Galerien und einer Empore wurden auf einer

Ausstellungsfläche von 2300 m 2 418 bedeutende

Gemälde aus dem eigenen Bestand sowie aus international

privaten und öffentlichen Sammlungen präsentiert,

die einen breiten Überblick nicht nur über das

Kunstschaffen in Düsseldorf, sondern auch über weite

Bereiche der Kunstgeschichte des 19. Jahrhunderts

gaben.

Durch eine Vielzahl von Kooperationen mit Kulturinstituten

und kirchlichen Einrichtungen wurde die Düsseldorfer

Malerschule über das Museum Kunstpalast

hinaus in Ausstellungen und kulturellen Programmen

in Düsseldorf und Umgebung thematisiert.

Sponsoren: E.ON AG (Hauptsponsor), Stadtsparkasse

Düsseldorf

Förderer: Terra Foundation for American Art (Chicago);

Kulturstiftung der Länder; Kunststiftung NRW; Kunststiftung

Paffrath, Düsseldorf; Galerie an der Börse,

Düsseldorf sowie zahlreiche Privatpersonen

Zur Ausstellung erschienen im Michael Imhof Verlag,

Petersberg:

Ein zweibändiger, deutschsprachiger Katalog „Die

Düsseldorfer Malerschule und ihre internationale Ausstrahlung

1819-1918“, hrsg. von Bettina Baumgärtel,

975 Seiten.

Ein einbändiger, englischsprachiger Katalog „The Düsseldorf

School of Painting an Its International Influence

1819-1918“, hrsg. von Bettina Baumgärtel und Beat

Wismer, 440 Seiten.

Kuratorin: Dr. Bettina Baumgärtel

Eduard Bendemann

(1811-1889) Zwei

Mädchen am Brunnen,

1833, Öl auf Leinwand,

131 x 183 cm, Stiftung

Museum Kunstpalast

Düsseldorf, Foto:

Stiftung Museum

Kunstpalast Düsseldorf

Max Stern (1872-1943)

Auf dem Ananasberg,

1910, Öl auf Leinwand,

101 x 135 cm, Privatsammlung,

Foto: Horst

Kolberg, Neuss

22


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2.3. Sonderausstellungen

bis 23. Januar 2011

NAM JUNE PAIK AWARD 2010. Internationaler Medienkunstpreis

der Kunststiftung NRW und Ausstellung der

Nominierten.

Gefördert von der Kunststiftung NRW

Anlässlich des NAM JUNE PAIK AWARD wurde in Kooperation

mit der Kunststiftung NRW eine Werkschau

der in diesem Jahr für den Preis nominierten Künstlerinnen

und Künstler gezeigt. In diesem Jahr stand die

Preisverleihung zum fünften Male an und hatte sich

zum Ziel gesetzt, junge Künstlerinnen und Künstler,

deren Arbeiten einen Bezug zum Werk von Nam June

Paik haben, in einer Ausstellung zusammenzuführen

und daraus den Sieger des mit 25.000 Euro dotierten

Medienkunstpreises zu ermitteln.

Es wurden mit Rosa Barba und Ali Kazma zwei Preisträger

gewählt, die sehr unterschiedliche Positionen in der

Medienkunst vertreten, die Poesie der Maschinen einer-

Kazma et espace croise

Ali Kazma war einer der Preisträger des Paik Award 2010.

„Coro Spezzato: The Future lasts one

day”, 2009 © rosa barba

Rosa Barba war eine der Preisträger des

Paik Award 2010.

seits, die Aufzeichnung

von Wirklichkeiten

andererseits.

In Rosa Barbas Arbeit

„Coro Spezzato: The

Future lasts one day“,

2009 (Filminstallation)

warfen fünf Filmprojektoren

in wechselndenGeschwindigkeiten

Textfragmente

eines adaptierten Renaissance-Chorus

an

die Museumswände. In der komplexen Choreographie

trennten und vereinten sich die Stimmen zu einer präzisen

Steuerung unpräziser Gefühle.

Ali Kazma vertraute mit seiner Arbeit „Obstructions“,

2005 - 2010 (Videoinstallation) ganz auf die Bildmächtigkeit

der videographischen Aufzeichnung. Seine

Enzyklopädie der modernen Arbeitswelt auf verschiedenen

Kontinenten führten Transformationen und

Aporien des Handwerks im 21. Jahrhundert vor Augen.

Kurator: Thibaut de Ruyter

Zur Ausstellung erschien ein Katalog herausgegeben

von der Kunststiftung NRW.

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7. VERANSTALTUNGEN

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9. FREUNDESKREIS

10. MIT FREUNDLICHER

UNTERSTÜTZUNG

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ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

bis 30.01.2011

KLAUS METTIG. Arbeiten 1976-2010

In der Ausstellung präsentierte Klaus Mettig (*1950)

Arbeiten, in denen er sich Kulturräumen widmet, die der

fortschreitenden Entwicklung der Globalisierung ausgesetzt

sind. In Bhutan, den Megacities Dubai, Shanghai,

Seoul, Delhi, Kathmandu und New York dokumentierte

er in großformatigen Fotografien Lebenswelten und

deren Schattenseiten als Folgen wachsender Urbanität.

Mettig richtete seinen Fokus auf neue Architekturen

und auf die Peripherien, wo sich die Verschiebungen

des städtischen Raumes durch Zerstörung und Elend

besonders stark offenbaren. Mit einem, das Cinerama

zitierenden Format, entwickelte er Panoramen, in denen

sich das Regime der Makroökonomie des Globalismus

zeigte. Den Fotografien stellte er unter anderem seine

schwarz-weiße Fotoarbeit I-214 / 1979-1981 gegenüber.

Diese großformatige, bereits 1982 auf der documenta 7

in Kassel präsentierte Wandarbeit strukturiert die politischen

Ereignisse unserer Zeit. Der Fluss der Bildinformationen

wird zu einer monumentalen, vielseitig lesbaren

Fotocollage montiert.

In einem zweiten Ausstellungssaal wurden mehrteilige,

raumfüllende Diaprojektionen von Klaus Mettig gezeigt.

Kurator: Beat Wismer

Zur Ausstellung erschien im DuMont Verlag ein von der

Kunststiftung NRW geförderter Katalog (dt./engl.) in

Kooperation mit der Neuen Gesellschaft für Bildende

Kunst Berlin.

Klaus Mettig, Detail aus: N.Y. 2004 #05, 180 x 270 cm © Klaus Mettig,

VG Bild-Kunst, Bonn 2012

24


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21. IMPRESSUM

29. Januar - 27. Februar 2011

25 Jahre „Vereniging van Vrienden van Modern Glas“

Mit einer Wanderausstellung beging die niederländische

Vereinigung von Freunden der modernen Glaskunst

ihr 25jähriges Jubiläum 2011. Seit 1987 gibt die VVMG

jedes Jahr bei einem Künstler, der von einer Jury

gewählt wird, ein Objekt für die Mitglieder in Auftrag.

Die 25 bisher so entstandenen Kunstwerke waren im

Wechselausstellungsraum im Glasmuseum Hentrich

zu sehen.

13. Februar – 06. März 2011

GROSSE KUNSTAUSSTELLUNG NRW

Diese traditionsreiche Ausstellung gibt einen differenzierten

Einblick in die Kunstszene Düsseldorfs und

Nordrhein-Westfalens. Die Schau wurde von Künstlern

für Künstler ausgerichtet und präsentierte neben Bekanntem

viel neu zu Entdeckendes.

Den Kunstpreis 2011 erhielt der Künstler Horst Egon

Kalinowski.

26. März - 07. August 2011

JOHAN THORN PRIKKER

Mit allen Regeln der Kunst. Vom Jugendstil zur Abstraktion

In dieser Schau zeigte das Museum Kunstpalast über

130 Glanzlichter des facettenreichen Werkes von Johan

Thorn Prikker (1868-1932). Es war die erste große Ausstellung,

die dem Künstler, einem der wichtigsten Designer

aus der Blütezeit der niederländischen Kunst des frühen

20. Jahrhunderts, gewidmet wurde. „Jenseits des Jugendstils“

offenbarte Thorn Prikkers außerordentliche

Kreativität und Experimentierfreude. Er widmete sich

neben Gemälden und Zeichnungen vor allem einer

Vielzahl anderer Medien: von Aquarellen, Textilien,

Bucheinbänden und Glasfenstern bis hin zu Wandgemälden,

Möbeln, Mosaiken und Teppichen. Die Ausstellung,

zu der ein Katalog in deutscher und niederländischer

Sprache erschien, war eine Kooperation mit

dem Museum Boijmans Van Beuningen, Rotterdam, und

wurde erst in Rotterdam, dann in Düsseldorf von einem

Symposion begleitet.

Lautenspielerin, 1914, Glasmosaik, Glas, Mörtel, 143x132cm © Osthaus

Museum Hagen, Foto: Stefan Johnen

25


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26. März - 10. Juli 2011

MACK – Die Sprache meiner Hand

Heinz Mack wurde als Künstler und Mitbegründer der

international einflussreichen Künstlergruppe ZERO

vor allem durch seine Lichtreliefs und -installationen

berühmt. Weniger bekannt ist dagegen sein umfangreiches

graphisches Werk, über das er selbst sagt:

„Für mich ist die Grafik eine Sprache ohne Worte, eine

vollkommene poetische Sprache, mit eigener Syntax,

Metrik, Sprachmelodie, mit eigenem Rhythmus. Reine

visuelle Poesie, weil sie keinen rationalen Sinn enthält.“

Das Museum Kunstpalast beleuchtete mit dem zeichnerischen

Œuvre Heinz Macks eine selten gezeigte,

noch zum großen Teil unveröffentlichte Facette des

vielseitigen Künstlers. Gezeigt wurde eine konzentrierte

Auswahl von Bleistift-, Feder-, Tuschzeichnungen

und Pastellen. Zur Ausstellung erschien ein Katalog.

Kuratoren: Dr. Gunda Luyken und Beat Wismer

Heinz Mack, Ohne Titel, 2010, Tusche auf Papier, 41,5 x 59 cm © VG Bild-

Kunst, Bonn 2012

3. AuS dEN SAmmLuNgEN/

ARCHIvEN

3.1. Erwerbungen, Schenkungen,

Dauerleihgaben

3.1.1. Gemäldegalerie

Ankäufe für die Stiftung Museum Kunstpalast

(mit Hilfe des Nachlasses „Linus Müller“)

• Auguste Chauvin: Der Abschied des Tobias von

seinem blinden Vater, 1836, Öl auf Leinwand,

159 x 131,5 cm, mkp M 2011-1

• Angelika Kauffmann: Agrippina trauert um die

Asche des Germanicus, 1793, Öl auf Leinwand,

93,7 x 78,7 cm, mkp M 2011-2

Rückgabe von Dauerleihgaben vom Leihnehmer:

Zwei ehemalige Dauerleihgaben an das Stadtmuseum

der Landeshauptstadt Düsseldorf sind nach ihrer Präsentation

in der Ausstellung Düsseldorfer Malerschule

dauerhaft in den Sammlungen des Museum Kunstpalast

verblieben:

• Oswald Achenbach: Piazza del Popolo, 1895, Öl

auf Leinwand, 137,5x 195,5 cm, M 4156

• Gregor von Bochmann: Alter Fischmarkt in

Reval, 1886, Öl auf Leinwand, 98 x 168 cm,

M 4538

• Friedrich Boser: Freundschaftsgalerie von 57

Einzelbildnissen der Düsseldorfer Malerschüler

und ihren Freunden, 1835-1845, Öl auf Leinwand,

26


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50 x 282 cm, 84,2 x 308 x 6 cm (Zierrahmen),

M 2011-1

• Eugène Dücker: Rügen, 1885, Öl auf Leinwand,

83 x 132 cm, M 4013

• Peter Janssen: Bildnis Andreas Achenbach,

1890, Öl auf Leinwand, 155 x 96 cm, 186,3 x

129 x 10 cm (Zierrahmen), M 2011-2

• Hans Thoma: Landschaft mit Eseltreiberin,

1869, Öl auf Leinwand, 83,5 x 65,2 cm, M 4334

Rückgabe von Dauerleihgaben an Leihgeber:

Von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz / Staatliche

Museen zu Berlin wurden Dauerleihgaben, die sich

seit ca. 80 Jahren in der Sammlung befinden, zurückgefordert

und im Februar 2011 dem Dauerleihgeber

übergeben:

• Theodor Hildebrandt: Der Krieger und sein Kind,

M 229

• Carl Friedrich Lessing: Das Felsenschloss,

M 231

• Carl Friedrich Lessing: Schlesische Landschaft,

M 226

Neue Dauerleihgaben: zum Teil ehemalige Leihgaben

zur Ausstellung Düsseldorfer Malerschule

• Wilhelm von Schadow: Purgatorium, Paradies,

Hölle (Jüngstes Gericht), Triptychon mit fünf

Predellen, Öl auf Leinwand, Haupttafeln je ca.

Angelika Kauffmann, Agrippina trauert

um die Asche des Germanicus,

1793, Stiftung Museum Kunstpalast,

Düsseldorf, Inv.-Nr. mkp M 2011-2

241 x 302 cm, ehemals

Landgericht Düsseldorf,

DEP 141/2011 (Leihgeber:

Oberlandesgericht

Düsseldorf)

• Eduard Bendemann:

Gefangene Juden in Babylon,

Öl auf Leinwand,

62,5 x 93,7 cm, DEP

142/2011 (Privatbesitz)

•Heinrich Christian Kolbe:

Bildnis einer jungen

Frau, evtl. Henriette von Ammon, 1826, Öl auf

Leinwand, 60,1 x 50,8 cm, DEP 143/2011 (Privatbesitz)

• Johann Peter Hasenclever: Bildnistafel (zweiteilig),

1835-1848, Öl auf Leinwand, 60 x 48 cm

und 52 x 40 cm (je 16 Kopfstudien) DEP 144/2011

und DEP 145/2011 (Privatbesitz)

• Eduard Bendemann, Theodor Hildebrandt, Julius

Hübner d. Ä, Wilhelm von Schadow, Carl Ferdinand

Sohn: Der Schadow-Kreis (Die Familie

Bendemann und ihre Freunde), 1830/31, Öl auf

Leinwand, 108 x 157 cm, DEP 146/2011 (Leihgeber:

Kunstmuseen Krefeld)

• Adolph Schroedter: vier Teile des Arabeskenfrieses

„Bauernkirmes“, 1846/47, Öl auf Goldgrund

auf Zinkblech, ca. 61 x 224/185 cm,

DEP 147/2011 bis DEP 150/2011(Leihgeber:

Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie,

27


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und LVR-LandesMuseum Bonn). Durch diese

Leihgaben befindet sich der siebenteilige Fries

vollständig im Museum Kunstpalast.

• Hermann Stilke: Raub der Söhne Eduards

IV., 1850, Öl auf Leinwand, 174 x 127,5 cm, DEP

151/2011(Leihgeber: Staatliche Museen zu

Berlin, Nationalgalerie)

3.1.2. Abteilung Moderne Kunst

Ankäufe:

Arnulf Rainer: Zungen, Zungen. 1973/75. Öl auf Foto

auf Holz, 122 x 87,5 cm. 0.2011.1

Mary Heilmann: M. 1985. Acryl auf Leinwand, 152 x

106,5 cm. 0.2011.2

Anna Oppermann: o. T. (Avonberaterin zu Besuch bei

Lina P.). 1968. Mixed media auf Holz, 150 x 122,5 cm.

0.2011.6

Chris Succo: o. T. 2008. B/W print, Sprühfarbe, Aluminium,

mdf, 95 x 115 cm. 0.2011.9

Mounir Fatmi: Hebrew Typewriter. 2011. Metall. C. 80 x

50 x 30 cm. 0.2011.13

Vera Lossau: Crutches. 2009. Mixed media. 40 x 27 x

29 cm- 0.2011.29

Vera Lossau: o. T. (Hund aus Pompeji. 2009. Mixed

media. 50 x 50 x 32 cm. 0.2011.30

Martin Gerwers: o. T. august 2009- Öl und Acryl auf

Leinwand, 224 x 216 cm. 0.2011.31

AFORK – Archiv künstlerischer Fotografie der

rheinischen Kunstszene

Im Jahr 2011 bereicherten Ankäufe der Fotografen

Bernd Jansen, Benjamin Katz, Erika Kiffl, Julia van

Koolwijk, Klaus Mettig, Inge Sauer und – von der

Kunststiftung NRW gefördert – von Nic Tenwiggenhorn

die Bestände des AFORK.

Der Gesamtbestand des AFORK erreicht seitdem

eine Stärke von über 6200 Fotografien. Die Zahl der

inventarisierten Arbeiten ist inzwischen auf 3700

angestiegen. Zur Erfassung und Dokumentation dieser

Fotografien wurden die entsprechenden Modalitäten

in TMS dem AFORK angepasst. Die Ergebnisse stellte

Anne Rodler auf dem jährlichen dkult – Nutzertreffen

im November 2011 im Kulturamt der Stadt Düsseldorf

vor.

Klaus Mettig, Sigmar

Polke und Ingrid von

Oppenheim, 1973/2011,

late print, Ankauf 2011

© VG Bild-Kunst,

Bonn 2012

28


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Schenkungen:

Der Kunstsammler Willi Kemp (*1927) hat seine über

Jahrzehnte aufgebaute, umfangreiche Kollektion

zeitgenössischer Kunst dem Muse um Kunstpalast in

Düsseldorf gestiftet. Der Vertrag wurde am 25.02.2011

unterschrieben. Die Schenkung umfasst insgesamt

etwa 1.200 Kunstwerke

Des Weiteren:

Günter Weseler: Atemobjekt H 24/68. 1968. Kunstfell,

Holz, Metall, Elektromotor, c. 45 x 45 x 25 cm. Anonyme

Schenkung. 0.2011.7

Paule Hammer: Was ich will wird sein. 2009. Acryl, Tusche,

Collage auf Leinwand, 160 x 110 cm. Schenkung

von Gil Bronner

Jutta Cuny: o. T. 1975-1978. Drei Messinggüsse. Je c.

20 x 30 x 25 cm. 0.2011.14-16

Yury Kharchenko: Simeon – House of Spirit. 2009. Öl

auf Leinwand, 260 x 200 cm – Schenkung des Künstlers.

0.2011.17

Dauerleihgaben der Sammlung Stadtsparkasse im

Museum Kunstpalast:

Bernd Ribbeck: o. T. 2011. Acryl und Pigmentmarker

auf mdf, 35 x 35 cm. 0.2011.19Sp

Juergen Staack. Transcription – image. 4 tlg. Mixed

media. 0.2011.20Sp – 0.2011.22Sp, 0,2011.24Sp

Markus Karstieß: Kammer. 2010. Glasierte Keramik,

Stahl, 212 x 216 x 320 cm. 0.2011.23Sp

Frauke Dannert: o. T. 2009. Papiercollage auf mdf.

3 Teile, je 53 x 37 cm. 0.2011.25a-c

Frauke Dannert: Babel. 2009. Papiercollage auf mdf,

Stahl, 150 x 100 cm. 0.2011.26Sp

Frauke Dannert; o. T., 2009. Papiercollage auf mdf,

Stahl, 110 x 130 cm. 0.2011.27Sp

Frauke Dannert. O. T. 2007. Siebdruck auf Aluminium.

C. 80 x 40 cm. 0.2011.28.Sp

3.1.3. Graphische Sammlung

Ankäufe:

• Rosemarie Trockel, What it is like to be what

you are not, 1993, Portfolio mit 8 Photogravüren,

1 Kartonblatt mit 9 Postkarten, Fotogravüren

(Auflage 9, III, I/III) 57,5 x 44,5 cm, Kartonblatt

(Auflage 34, XI, I/XI) 49,9 x 34,8 cm, K 2011-1a-j

• Elger Esser, 73 Dunkerque, 2006, Schwarzweiß

Fotografie auf Alu Dibond Forex, handkoloriert,

184 x 286 cm, K 2011-2

• Ursula Schulz-Dornburg, Erevan-Yervandashat

(Armenien),2004, Barytabzug,5/5,34,8 x 44,7 cm,

K 2011-3

• Ursula Schulz-Dornburg, Sevan-Shorja (Armenien),

2001, Barytabzug, 2/5, 34,8 x 44,7 cm, K 2011-4

• Ursula Schulz-Dornburg, Armavir-Yervandashat

(Armenien), 2002, Barytabzug, 1/5, 34,8 x 44,7 cm,

K 2011-5

29


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1. STIFTUNG

2. AUSSTELLUNGEN /

AUSSTELLUNGSÜBERSICHT

3. AUS DEN

SAMMLUNGSBEREICHEN

4. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG /

DOKUMENTATIONSZENTRUM MUSEUM

KUNSTPALAST

5. WISSENSCHAFT UND

FORSCHUNG extern

6. PUBLIKATIONEN (Auswahl)

7. VERANSTALTUNGEN

8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

9. FREUNDESKREIS

10. MIT FREUNDLICHER

UNTERSTÜTZUNG

11. KOMMUNIKATION / PRESSE- UND

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

12. INTERNET

13. MARKETING

14. BESUCHERZAHLEN

15. MUSEUMSSHOPS

16. ROBERT-SCHUMANN-SAAL

17. BAUMASSNAHMEN

18. EXTERNE DIENSTLEISTER / CATERING

19. AUSSTELLUNGSVORSCHAU /

ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

• Ursula Schulz-Dornburg, Erevan-Gymri

(Armenien), 2002, Barytabzug, 2/5, 34,8 x 44,7 cm,

K 2011-6

• Ursula Schulz-Dornburg, Erevan-Sevan

(Armenien), 2001, Barytabzug, 4/8, 34,8 x 44,7 cm,

K 2011-7

• Ursula Schulz-Dornburg, Erevan-Sevan

(Armenien), 2001, Barytabzug, 4/6, 34,8 x 44,7 cm,

K 2011-8

• Ursula Schulz-Dornburg, Erevan-Gymri

(Armenien), 2002, Barytabzug, 3/5, 34,8 x 44,7 cm,

K 2011-9

• Unbekannt, Entwurf von Schmit & Cie, Rue de

Charonne, Paris, um 1890, Bleistift, Farbstift,

36,4 x 29,7 cm, K 2011-10

• Guillaume Bruère, Werk-Zyklus „Kandinsky“,

12 Arbeiten, Wachskreiden auf Papier,

je 50 x 70 cm, K 2011-11a)-l)

• Carl Wilhelm Kolbe der Ältere, „Kräuterstudium

mit Schilf und Hopfen, um 1810. Radierung,

21,2 x 28,7 cm, K 2011-12

• Carl Wilhelm Kolbe der Ältere, „Badendes

Mädchen vor toter Weide und Kräuterwerk“,

Radierung, 38,5 x 48,5 cm, K 2011-13

• Karius, 12 Zeichnungen aus den Jahren 1996

und 1997, die das Gemälde Port of Amsterdam

vorbereiten, das sich in der Abteilung Moderne

befindet, Graphit auf Bleistift auf Papier,

K 2011-14a)-l)

Carl Wilhelm Kolbe,

Badendes Mädchen vor

toter Weide und Kräuterwerk,

38,5 x 48,5 cm

• Monika Bartholomé, 1 Film auf DVD, 1/5,

K 2011-15

• Monika Bartholomé, Netsuke, 2010, Gruppe

von 21 Zeichnungen, alle Ohne Titel, 2010, Bleistift,

verschiedene Maße, K 2011-16a-b, K 2011-17 a-j,

K 2011-18a-c, K 2011-19a-e

• Norbert Tadeusz, Ohne Titel, Mappe mit 20

Aquatinten, 1961-1999, Aquatinta, je 45 x 53 cm,

K 2011-21a-t

Monika Bartholomé, Ohne Titel, 2010,

Bleistift, © VG Bild-Kunst, Bonn 2012

30


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6. PUBLIKATIONEN (Auswahl)

7. VERANSTALTUNGEN

8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

9. FREUNDESKREIS

10. MIT FREUNDLICHER

UNTERSTÜTZUNG

11. KOMMUNIKATION / PRESSE- UND

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12. INTERNET

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14. BESUCHERZAHLEN

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18. EXTERNE DIENSTLEISTER / CATERING

19. AUSSTELLUNGSVORSCHAU /

ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

Ankauf Große Düsseldorfer Kunstausstellung:

• Markus Vater, The cave has been moved, 2007,

Animation und Mac, 1/3 und 2 AP, K 2012-15

• Markus Vater, „In einem Hotel für Unterschriften”,

2010, schwarzer Filzstift, 59,4 x 42 cm,

K 2012-16a

• Markus Vater, „Er wollte mit seinem Leben

bezahlen“, 2010, schwarzer Filzstift, 59,4 x 42 cm,

K 2012-16b

• Boris Becker, Ohne Titel 1455, 1998, C-print

diasec, 160 x 200 x 4 cm, 2012-14

Schenkungen:

Durch die Schenkung von Willi Kemp hat die Graphische

Sammlung einen Zuwachs von 1000 Werken erhalten.

Außerdem erfolgte eine Schenkung von 30 großformatigen

Arbeiten auf Papier von Karl Otto Goetz durch die

Familie Quadt aus Essen.

Neue Dauerleihgaben des Bundes:

• Adolf Friedrich Erdmann von Menzel, Bildnis

des Herrn Krigar, Studie; Bleistift, 13,5 x 8 cm,

K 2011-34

• Adolf Friedrich Erdmann Menzel, Wohnzimmer

Menzels, Bleistift, 20,5 x 13 cm, K 2011-35

• Adolf Friedrich Erdmann von Menzel, Bildnisstudien

(vier historische Bildnisse, drei Fürst

Leopold von Dessau, eines Fürstin), Bleistift,

27,5 x 21,5 cm, K 2011-36

Adolph von Menzel, Wohnzimmer

Menzels, 20,5 x 13 cm

Neue Dauerleihgaben Stadtsparkasse Düsseldorf:

• Klaus Mettig, o.T. (New York # 06/07-05/01), 2007,

Teil eines Triptychons, Kodak Ultra Endura, Acryl,

Stahl, Holz, 125 x 373 cm, Spk 2011-20

• Frauke Dannert, Ohne Titel, Collage, 2008,

30 x 20,5 cm, Spk 2011-22

• Frauke Dannert, Ohne Titel, Collage, Papier,

Gaffa-Tape, Alurahmen, 2009, 51 x 40,5 cm,

Spk 2011-23

• Frauke Dannert, Ohne Titel, 2010, Papiercollage,

60 x 40 c, Spk 2011-24

• Frauke Dannert, Ohne Titel, 2010, Papiercollage,

60 x 40 cm, Spk 2011-25

• Frauke Dannert, Palast 2, 2011, Papiercollage,

33 x 47,7 cm, Spk 2011-26

31


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20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

• Frauke Dannert, Entwurfsmuster, 2011, Papiercollage,

59,2 x 79 cm, Spk 2011-27

• Bernd Ribbeck, Ohne Titel, 2008, Tusche auf

Papier, 35,5 x 45,5 cm, Spk 2011-28

• Bernd Ribbeck, Ohne Titel, 2009, Tusche auf

Papier, 35,5 x 45,5 cm , Spk 2011-29

• Bernd Ribbeck, Ohne Titel, 2009, Tusche auf

Papier, 45,5 x 35,5 cm, Spk 2011-30

• Bernd Ribbeck, Ohne Titel, 2010, Tusche auf

Papier, 25,4 x 35,4 cm, Spk 2011-31

• TAL R, Boy meet Girl, 2002, Serie aus 11 Blättern,

Strichätzung, Aquatinta auf Somerset 300g,

je 28 x 38,5 cm, Auflage: 12 und 4 e.a., Verleger:

Niels Borch Jensen, Spk 2011-32 a-l

• TAL R, Zig Versus Zag, 2006, 7 farbige Linolschnitte

auf Spiegelfolie, je 70 x 100 cm, Auflage

24, Spk 2011-33 a-g

Rücknahme von Dauerleihgaben:

Aus der Sammlung Neuerburg wurden sieben Werke

von William Blake abgezogen, die auf Wunsch der

Leihgeber verkauft werden sollen.

Sonstiges:

Gemeinsam mit der Fachhochschule für Restaurierung

in Köln und der Rolandschule in Düsseldorf

wurden mit Mitteln der Sammlungspflege hochwertige

Faksimiles von Papierarbeiten der Zero-Künstler

Heinz Mack und Otto Piene angefertigt, die sich bislang

in der Rolandschule befanden. Diese Faksimiles

ersetzen die Originale, die in der Schule permanent

dem Licht ausgesetzt waren. Die Originale werden

nunmehr in der Graphischen Sammlung verwahrt.

3.1.3. Studiensaal

In der Graphischen Sammlung werden etwa 80.000

Werke bewahrt, die sich dem Betrachter auf zweifache

Weise erschließen. Zum einen zeigt die Graphische

Sammlung auf einer eigenen Ausstellungsfläche ständig

wechselnde Präsentationen, die entweder einem

Künstler, einer Epoche oder einem Thema gewidmet

sind, und häufig Arbeiten aus dem eigenen Bestand

zum Ausgangspunkt haben, zum anderen steht ein

Studiensaal zur Verfügung. Dieser ist öffentlich zugänglich;

jeder Besucher kann hier nach vorheriger

Anmeldung Werke der Sammlung, die ihn interessieren

aus nächster Nähe betrachten.

130 Privatpersonen und Fachkollegen haben im Jahr

2011 von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht.

Zusätzlich nutzen Besuchergruppen dieses Angebot.

Im vergangenen Jahr waren dies zusätzliche 200

Personen, die im Rahmen von Veranstaltungen der

Abteilung Museumspädagogik, von den Kunstfans, der

Kunstakademie Münster, der Uni Essen, der Uni Siegen

sowie der Fachhochschule für Design in Düsseldorf

sich Blätter der Sammlung haben vorlegen lassen.

Daneben werden im Studiensaal die hauseigenen

Ausstellungen vorbereitet bzw. die Leihgaben protokolliert,

die andere Institutionen anfragen. Es wird dort

Material gesichtet, recherchiert, fotografiert sowie

Arbeiten protokolliert.

32


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21. IMPRESSUM

3.1.4. Skulptur und Angewandte Kunst

Sammlung von historischen Kasten und Schatullen

Zusammen mit dem Restaurierungszentrum wurde ein

umfangreicher Antrag bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft

zur kunstgeschichtlichen und kunsttechnologischen

Erschließung und Digitalisierung dieser

historischen Sammlung im Museum Kunstpalast

gestellt.

Sammlung buddhistischer und hinduistischer Skulpturen

Das Museum Kunstpalast hat im Jahr 2004 durch einen

Schenkungsvertrag eine umfangreiche, bereits in

einem wissenschaftlich bearbeiteten Bestandskatalog

erfasste und in einer Ausstellung präsentierte Netsuke-

Kollektion von Herrn Prof. Bruno Werdelmann (1920 -

2010) erhalten. Zu dieser Schenkung gehört eine aus

rund 80 Werken bestehende Sammlung buddhistischer,

hinduistischer und jainistischer Skulpturen aus der

Zeit des 5. Jahrhunderts bis in die zweite Hälfte des

19. Jhs. Den zahlenmäßigen Schwerpunkt bilden Exponate

aus Siam sowie jene der Khmer-Kultur. Weitere Skulpturen

stammen aus Birma, China, Indien, Nepal, Laos

sowie aus Tibet. Diese Sammlung wurde von Dr. Werner

Alberg im Jahr 2011 wissenschaftlich bearbeitet.

Ankäufe

Stefan Wewerka, „Classroom Chair“, 1971

3.1.5. Glasmuseum Hentrich

Am 9. April fand im Grünen Gewölbe der Tonhalle die

Verleihung des Jutta Cuny-Franz-Preises 2011 statt.

Den Jutta Cuny-Franz-Erinnerungspreis erhielt Julius

Weiland (der 2008 mit einer Ausstellung im Glasmuseum

Hentrich vertreten war), zwei Förderpreise gingen an

Shige Fujishiro und Tara Woudenberg. An dem Wettbewerb

hatten sich 240 Künstler aus 44 Ländern beteiligt.

Aufgrund der Nutzung des Grünen Gewölbes der Tonhalle

durch regelmäßig stattfindende Veranstaltungen

können aus Sicherheitsgründen die wertvollsten Gläser

des Glasmuseum Hentrich und besonders wertvolle

Leihgaben nicht mehr dort gezeigt werden können.

Daher wurde seit November 2011 die Präsenz des

Teile aus einem größeren Konvolut mittelalterlicher und frühneuzeitlicher

Glasfragmente, ehemals Sammlung Stieg, Krefeld, dann Sammlung Baumgartner,

Basel. Erworben mit Mitteln der Stiftung Glasmuseum Hentrich

33


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21. IMPRESSUM

Glasmuseum Hentrich im Grünen Gewölbe deutlich

reduziert. Die regelmäßigen Sonderausstellungen

finden nunmehr im „Belvedere“ des Museum Kunstpalast

statt – dem Übergang vom Sammlungs- zum

Ausstellungsflügel —und zu diesem Zweck wurden

zehn Vitrinen aus der Tonhalle in das Museum zurückgebracht.

Allerdings bleibt das Glasmuseum in der Tonhalle

auch zukünftig vertreten. Als Hommage an Helmut

Hentrich, den Erbauer der Tonhalle und großzügigen

Mäzen des Glasmuseums Hentrich, werden im Grünen

Gewölbe weiterhin ausgewählte Werke aus seiner

Sammlung zu sehen sein. Zusätzlich werden in vier

zentralen Vitrinen kleine Sonderausstellungen präsentiert.

Das Grüne Gewölbe bleibt nunmehr tagsüber

geschlossen: Die Glasausstellungen sind daher exklusiv

den Konzertbesuchern vorbehalten.

Erwerbungen:

Mit Mitteln der Stiftung Glasmuseum Hentrich gelang

die Erwerbung einer mehrere tausend Fragmente umfassenden

archäologischen Sammlung. Die Fragmente

stammen größtenteils aus Köln und Umgebung, aber

es sind auch Funde aus anderen Regionen vertreten,

insbesondere aus Düsseldorf und aus den Niederlanden.

Die meisten Fragmente stammen aus der Zeit des

Mittelalters und der frühen Neuzeit, doch reichen

die Funde bis in das 18. Jahrhundert. Dieser Ankauf

ergänzt in vorzüglicher Weise die Sammlung mittelalterlicher

Gläser von Karl Amendt, die sich schon seit

den 1980er Jahren als Dauerleihgabe im Glasmuseum

Hentrich befinden. Obwohl keines der Gläser mehr

ganz vollständig ist, sind viele Funde besonders schön

und werden im Glasmuseum Hentrich ausgestellt

werden. Darüber hinaus stehen die Fragmente – wie

auch unsere übrige Sammlung – der Forschung zur

Verfügung.

Mit dem Ziel, bestimmte Lücken in der Glassammlung

allmählich zu schließen, wurde ein englisches Weinglas

des 18. Jahrhunderts mit Mitteln aus dem Erbe Ursula

Brock angekauft.

Dank der Stiftung Glasmuseum Hentrich konnte außerdem

eine große Glasmalerei des englischen Künstlers

Scott Chaseling (geb. 1962), Vasenobjekt „Discovering the Truth“, 2006, H.

41,8 cm. Schenkung Nadania Idriss, Berlin

34


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21. IMPRESSUM

John Thompson Campbell erworben, die er 1852 nach

dem Vorbild von Julius Hübner d.Ä., „Christus an der

Geißelsäule“ in St. Andreas, Düsseldorf, schuf. Das

Glasbild war Teil der Ausstellung zur Düsseldorfer

Malerschule (Kat. Nr. 93). Abgesehen von dem lokalen

Bezug ist das Bild ein bedeutendes Zeugnis der im

zweiten Viertel des 19. Jahrhunderts erfolgten Erneuerung

der Glasmalerei in Europa.

Julius Weiland, „Cluster I“, Berlin 2010 Glasröhren, verschmolzen

H. 80 cm, Foto: Wolfgang Selbach

Julius Weiland war Preisträger des Jutta Cuny-Franz

Erinnerungspreises 2011.

Dank der Stiftung niederländische Glassammlung

Knecht-Drenth konnten drei Vasenunikate und ein

seltenes Fenster erworben werden, die in den 1920er

Jahren (das Fenster um 1930) in Zusammenarbeit des

Entwerfers Andries Dirk Copier mit Glasbläsern der

Glasfabrik Leerdam direkt vor dem Ofen entstanden.

Es sind frühe Zeugnisse für die Vorgeschichte des

Studioglases.

Anlässlich der Ausstellung Clemens Weiss wurde mit

Mitteln aus dem städtischen Ankaufsbudget eine seiner

Arbeiten erworben: „Sphäre“, entstanden in einer

langen Entwicklung von 1996 bis 2000. Dieser Ankauf

stellt einen wichtigen Schritt dar in unserem Bemühen,

Aspekte des Umgangs mit Glas in der zeitgenössischen

Kunst zu dokumentieren.

Schenkungen:

Die Gerresheimer AG, Düsseldorf, schenkte dem Museum

vier ältere Gläser, Relikte der früheren Firmensammlung,

darunter eine außergewöhnliche römische Karaffe.

Diese Schenkung ergänzte sie um mehr als 300 Flaschenrepliken,

Sondereditionen, welche die Firma alljährlich

für ihre besten Kunden in Auftrag gibt. Von diesen

Repliken wurden für die Sammlung je ein Exemplar,

insgesamt 16 Stück ausgewählt, die Mehrzahl der

Gläser wird im Museumsshop verkauft, der Erlös wird

der Sammlung zu gute kommen.

Das Sammlerehepaar Bianca und Hans-Günter Velmerig

ergänzten ihre umfangreiche Schenkung von 2006 und

den Jahren danach mit Gläsern für die Tafel aus dem

19. Jahrhundert. Dank diesen Schenkungen besitzt das

Glasmuseum inzwischen eine hervorragende Dokumentation

französischer Trinkgläser der 2. Hälfte des

19. Jahrhunderts.

35


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21. IMPRESSUM

Auf Anregung unseres Museums hat der US-amerikanische

Sammler John C. Swanson sich mit weiteren

Sammlern zusammengefunden mit dem Ziel, dem

Museum eine kleine, aber repräsentative Auswahl an

Werken der nordamerikanischen Glaskunst im 19. und

frühen 20. Jahrhundert zusammenzustellen. Eine erste

Schenkung mit fünf geschliffenen Kristallglasarbeiten

verschiedener Manufakturen machte den Anfang.

Von der Glasschneiderin Evelin Rotter, Waldhufen,

konnten Gläser aus dem Nachlass der Künstlerin

Nora Ortlieb sowie ein Gravurwerkzeug mit Zubehör

aus dem 19. oder frühen 20. Jahrhundert erworben

werden.

Die in Hamburg verstorbene Sammlerin Traute Rosemarie

Hoffmann hat dem Museum eine bedeutende

Skulptur des tschechischen Bildhauers und Glaskünstlers

Jan Fišar vermacht.

Die Galeristin und Gründerin des ersten Glasstudios in

Berlin schenkte dem Museum eine Arbeit des australischen

Künstlers Scott Chaseling, „Discovering the

Truth“ von 2006.

Weitere größere Schenkungen von Designgläsern erfolgten

durch Helmut Hannes, Kassel, und Annemarie

Rath, Düren, sowie von Nachahmungen aus dem

19. Jahrhundert durch Dieter Schaich, München.

3.2. Restaurierungen

3.2.1. Gemäldegalerie

Für die Neupräsentation und die Ausstellung zur

Düsseldorfer Malerschule wurden siebzehn Werke aus

dem Bestand der Gemäldegalerie durch externe

Restauratoren umfassend restauriert. Außerdem

wurden die Restaurierung von acht Rahmen sowie die

Neuanfertigung von sechs Rahmen für Werke aus dem

eigenen Bestand bzw. für Dauerleihgaben in Auftrag

gegeben.

Hervorzuheben sind in diesem Zusammenhang insbesondere

die Beratung und vorbereitende Maßnahmen

zur Restaurierung des monumentalen Triptychons von

Wilhelm von Schadow aus dem Oberlandesgericht

Düsseldorf, das als Dauerleihgabe erstmals frisch

restauriert und mit einer neuen Rahmung in der Ausstellung

„Weltklasse. Die Düsseldorfer Malerschule

1819-1918“ gezeigt wurde.

Von den insgesamt 25 Werken, die 2011 für zehn Leihvorgänge

zur Verfügung gestellt wurden, führte das

Restaurierungszentrum größere Maßnahmen an neun

Werken der Gemäldegalerie durch, drei Werke wurde

durch eine externe Restauratorin für den Leihverkehr

vorbereitet. Die Kosten für diese größeren Maßnahmen

wurden von den Leihnehmern getragen.

Insgesamt konnte die Gemäldegalerie 2011 durch die

vorbereitenden Maßnahmen für die Neupräsentation,

insbesondere auch im Zuge der Ausstellung zur Düsseldorfer

Malerschule und durch die Bereitstellung

von Werken im Leihverkehr eine besonders gute Bilanz

im Bereich ‚Pflege der Sammlung‘ aufweisen.

36


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5. WISSENSCHAFT UND

FORSCHUNG extern

6. PUBLIKATIONEN (Auswahl)

7. VERANSTALTUNGEN

8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

9. FREUNDESKREIS

10. MIT FREUNDLICHER

UNTERSTÜTZUNG

11. KOMMUNIKATION / PRESSE- UND

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

12. INTERNET

13. MARKETING

14. BESUCHERZAHLEN

15. MUSEUMSSHOPS

16. ROBERT-SCHUMANN-SAAL

17. BAUMASSNAHMEN

18. EXTERNE DIENSTLEISTER / CATERING

19. AUSSTELLUNGSVORSCHAU /

ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

3.2.2. Sammlung Moderne

Im Jahr 2011 erfolgten im Bereich der Moderne Kunst

keine Restaurierungsmaßnahmen.

3.2.3. Skulptur und Angewandte Kunst

Restaurierungen 2011 (Auswahl), Abteilung Skulpturen

und Angewandte Kunst

Restaurierungen durch das Restaurierungszentrum

der Stadt Düsseldorf (Auswahl):

Heiliger Ritter, Inv. Nr. PL 1968-12, Süddeutschland,

1492, Holz, Dauerleihgabe aus Bundesbesitz

Zwei Engel, Inv.Nr. P 1987-4a,b Süddeutschland,

um 1520

Gottvater, Inv. Nr. P 1938-22, Süddeutschland,

um 1600

Restaurierungen durch externe Werkstätten:

Kalkstein-Madonna, Inv. Nr. P 1960-3, 1503, Lothringen

Madonna, Inv. Nr. P 1927-18, 17. Jh., Holz

Hl. Sebastian, Inv. Nr. P 1956-9, 17. Jh., Linde

Madonna mit Kind, Inv. Nr. P 1934-8, um 1420, Eiche;

bemalt

Heiliger Sebastian,

Alpenländisch, 17. Jh., Linde,

Inv. Nr. P 1956-9

Heiliger Ritter, Süddeutschland,

1492, Holz, Dauerleihgabe

aus Bundesbesitz, Inv.-Nr. LP

1968-12

37


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20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

3.3. Leihverkehr

Leihverkehr Gemäldegalerie

Leihgaben:

• Baden-Baden, Museum für Kunst und Technik

des 19. Jahrhunderts, Franz von Defregger,

„Tiroler Bauernstube“, für die Ausstellung

„Schöner. Wohnen. Damals. Die Modernisierung

von Haushalt und Heim im 19. Jahrhundert“

• Bergisch Gladbach, Städtische Galerie Villa

Zanders , vier Leihgaben für die Ausstellung

„Der Schirmer-Schüler Caspar Scheuren.

Werkausstellung zum 200. Geburtstag des

Malers“

• Bielefeld, Kunsthalle, Christian Rohlfs, „Besonnter

Wald“, für die Ausstellung „Westfälischer Expressionismus“

• Dresden, Staatliche Kunstsammlungen, Ludwig

Richter, „Frühlingsabend“ als Gegenleistung für

die zur Ausstellung „Düsseldorfer Malerschule“

an das MKP entliehenen Werke

• Essen, Museum Folkwang, Adolph Menzel,

„Pariser Wochentag”, für die Ausstellung „Bilder

einer Metropole. Die Impressionisten in Paris”

• Helsinki, Sinebrychoff Art Museum / Finnish

National Gallery, A. und O. Achenbach, C. F. #

Lessing, J. W. Schirmer (Werkauswahl Landschaftsmalerei

Düsseldorfer Malerschule) für

die Ausstellung “Nature as teacher – landscape

painting in Düsseldorf”

• Karlsruhe, Städtische Galerie Karlsruhe und im

Anschluss Paderborn, Städtische Galerie, zwei

bzw. drei Leihgaben für die Ausstellung „Venedig

Bilder. Pracht und Alltag in der Kunst des

19. Jahrhunderts“

• Königswinter, Siebengebirgsmuseum / Schloss

Drachenburg, zwei Leihgaben für die Ausstellung

„Vom Landschaftsbild zur Bilderlandschaft –

Schirmer und seine Schüler am Mittelrhein“

• Madrid, Museo Thyssen-Bornemisza, zwei

Leihgaben (Bernardo Bellotto) für die Ausstellung

„Architectural Backgrounds in Paintings“

• Melbourne, National Gallery of Victoria, drei

Werke von J. W. Schirmer und C. F. Lessing für

die Ausstellung „Eugène von Guerard: artist

and traveller”

• München, Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung,

Adolf Seel, „Alhambra“ für die Ausstellung

„Europäische Orientalisten: von Delacroix bis

Kandinsky“

• Tromsø, The Art Museum of Northern Norway,

drei Leihgaben (Alfred Rethel, Theodor Hildebrandt),

für die Ausstellung „History in Pictures“

Leihverkehr Sammlung Moderne (Auswahl)

Von Juli 2011-März 2012 befand sich die Skulptur von

Ernst Ludwig Kirchner Rückschauende (1912) in Australien,

zuerst in Sydney (Art Gallery of New South Wales) und

danach in Melbourne (National Gallery of Victoria).

Der Titel der Ausstellung in Sydney lautete: The Mad

Square.Modernity in German Art 1910–30. Das Mate-

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21. IMPRESSUM

Ernst Ludwig Kirchner

Rückschauende, 1912

Eichenholz, dunkel gebeizt

80 cm hoch, Inv.-Nr. 0.1957.9

rial der Skulptur ließ die

lange Reise befürworten.

Das Holz, aus dem die

Skulptur „Rückschauende“

besteht, wurde sehr lange

im Wasser gelagert und

hat damit eine hohe Stabilität

erlangt. Die Ausstellung

in Melbourne wurde

am 25.11. eröffnet.

Ausleihen von Fotografien aus dem AFORK zu

Wechselausstellungen:

Düsseldorf, Akademie-Galerie, Rendez-vous der Maler,

6.5. – 17.7.2012

Düsseldorf, Akademie-Galerie, Die Erfindung der

Wirklichkeit, 16.9.2011 – 5.2.2012

Warschau, Muzeum Sztuki Novoczenej, The Third

Room, 1.12.2011 – 15.1.2012

Dresden, Staatliche Kunstsammlungen Dresden,

Kunsthalle im Lipsiusbau, Neue Sachlichkeit in Dresden,

Otto Dix, Bildnis des Malers Franz Radziwill, 1928

Rotterdam, Konsthal, Realismus. Das Abenteuer der

Wirklichkeit, Rudolf Scholz, Bahnwärterhaus, 1924

Schleswig, Schloss Gottorf, Liebermans Gegner – die

neue Secession in Berlin, Marc, Füchse, 1913, und

Erich Heckel, Badende im Schilf, 1911

Hamburg, Deichtorhallen, Wunder, Beuys, Eurasienstab,

1967/ 1969

New York, Günther Uecker, Günther Uecker, Tisch,

1964

St. Ives, Tate, The Indiscipline Painting, Palermo,

Untitled, 1969

Leihverkehr Graphische Sammlung

• Siena, Museum Santa Maria delle Scala,

„Stürmische Gebirgslandschaft“, 1841 von Carl

Friedrich Lessing für die Ausstellung „The Soul

and the Music“

• Bonn, August Macke Haus, „Bildnis Alfred

Flechtheim“, 1919, Graphik von Heinrich Nauen

für die Ausstellung „Treffpunkt Schloss Dilborn-

Zu Besuch bei Heinrich und Marie Nauen zwischen

1911 und 1931“

• Bonn, August Macke Haus, Conrad Felixmüller,

„Malerfamilie“, 1920, Stahlstich, für die Ausstellung

„Zwischen Madonna und Mutter Courage –

Zur Darstellung der Mutter in der Kunst von

1905 bis 1935“

• Paris, Grand Palais, „Grand paysage avec un

chateau en feu à gauche et une basilique à

droite“, von Nicolas Poussin, 1649/1650, für die

Ausstellung „Landscape Painting in Rome.

1600-1650“

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21. IMPRESSUM

• Toulouse, Museum of Modern and Contemporary

Art – Les Abattoirs, 3 Fotografien von

Andreas Gursky für die Ausstellung “Urban

Views and Country Views”

• Oldenburg, Horst Janssen Museum, 2 Zeichnungen

von Carl Gustav Carus für die Ausstellung

„Horst Janssen und die Romantiker“

• Frankfurt am Main, Museum Giersch, 2 Graphiken

von Dix und 2 Graphiken von Felixmüller für

die Ausstellung „Expressionismus im Rhein-

Main-Gebiet – Künstler, Händler, Sammler“

• Rubenshuis, Antwerpen, 7 Zeichnungen von

Ippolito Andreasi für die Ausstellung „Palazzo

Rubens. The Master as Architect“

• Dresden, Hygienemuseum, „Die Melencholie“

von Albrecht Dürer für die Ausstellung Image

of the Mind

• Kassel, Schloss Wilhelmshöhe, „Entwurf zum

Titelblatt des Librettos „Il Corradino“ von Antonio

Caraccio und „Kopfstudien“ von Luca Cambiaso

für die Ausstellung Dem künstlerischen Genius

auf der Spur. Italienische Handzeichnungen aus

der Graphischen Sammlung der MHK

• Aachen, Forum Ludwig, „COMMEMOR“ Rekonstruktion

von Robert Filliou für die Ausstellung

Nie wieder störungsfrei – Aachen Avantgarde

seit 1964

Leihverkehr Skulptur und Angewandte Kunst (Auswahl):

Leihgaben:

• Schmuckmuseum Pforzheim im Reuchlinhaus,

6 Netsuke, 19.-20. Jh., für die Ausstellung „Serpentina

- die Schlange im Schmuck der Welt“,

25.11.2011-26.2.2012

Leihverkehr-Glas

• 4 Gläser des 17./18. Jahrhunderts für die Ausstellung

„Johann Caspar Goethe zum 300.

Geburtstag“ im Goethehaus Frankfurt,

5.12.2010 –12.3.2011

• 1 Zwischengoldbecher, 19. Jahrhundert, für die

Ausstellung „Goldrausch“ im LVR-Landesmuseum

Bonn, 7.11.2010 – 10.7.2011

Netsuke

Kurtisane und

Dienerin,

1.Hälfte 19. Jh.,

Stiftung Museum

Kunstpalast,

Düsseldorf, Foto:

Lothar Milatz,

Düsseldorf

40


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21. IMPRESSUM

4. WISSENSCHAfT uNd foRSCHuNg/

dokumENTATIoNSzENTRum

muSEum kuNSTpALAST

4.1. Provenienzforschung

Gemälde

Die Provenienzforschung in Hinblick auf eine möglichst

lückenlose Dokumentation der Herkunft von

Kunstwerken und die Untersuchung auf eventuell

NS-verfolgungsbedingt entzogenes Kulturgut sind

die grundlegenden Fragestellungen dieser wissenschaftlichen

Recherchen. Für das Projekt „Provenienzermittlung

von Ankäufen der Abteilung Moderne“,

das seit 1.1.2010 durch die Arbeitsstelle für

Provenienzrecherche/-forschung, Berlin, im Auftrag

des Präsidenten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz

aus Mitteln des Beauftragten für Kultur und Medien

der Bundesregierung in Form einer Anteilsfinanzierung

mitfinanziert wird, wurde ein Antrag auf Verlängerung

gestellt. Diese Förderung läuft zum 31.12.2011 aus. Da

jedoch die Forschungen im Bereich der Abteilung Moderne

noch nicht abgeschlossen sind und es wiederholt

Provenienzanfragen und Restitutionsgesuche zu verschiedenen

Werken insbesondere der Gemäldegalerie

gibt, wurde die Verlängerung des wissenschaftlichen

Forschungsprojektes um zwei Jahre beantragt.

Symposium zum Thema „Kunstraub und Restitution“,

Schwerpunkt: Der Galerist Alfred Flechtheim

Das Institut für Zeitgeschichte München-Berlin und die

Bayerischen Staatsgemäldesammlungen veranstalteten

in Kooperation mit dem Kunstmuseum Bonn, dem

Museum Riethberg Zürich, der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen,

den Museen der Stadt Köln sowie

dem Museum Kunstpalast Düsseldorf am 25. Oktober

2011 ein Symposium zum Thema „Kunstraub und Res-

titution“ im IfZ München. Ausgehend vom Verfolgungsschicksal

des bekannten jüdischen Kunsthändlers

Alfred Flechtheim wurden in einem wissenschaftlich

fundierten Rahmen u.a. Fragen von Vermögensverlust

und Rückerstattung diskutiert und Formen der Zusammenarbeit

der verschiedenen Disziplinen ausgelotet.

4.2. Cranach Digital Archiv

Seit Januar 2012 ist das Cranach Digital Archive mit

umfangreichen kunsthistorischen, technologischen

und naturwissenschaftlichen Forschungsergebnissen

zu mehr als 400 Gemälden Lucas Cranachs und seiner

Werkstatt im Internet frei zugänglich. Damit konnte

die zweijährige Pilotphase (2009 – 2011), an der sich

18 Museen in Europa und den USA beteiligten, erfolgreich

abgeschlossen werden. Das Projekt wurde

durch die Andrew W. Mellon Foundation gefördert.

Das Archiv beinhaltet gegenwärtig ca. 5000 hochaufgelöste

Abbildungen der Cranach-Gemälde sowie

detaillierte Ergebnisse langjähriger interdisziplinärer

Forschung (ca. 2000 Textseiten in Deutsch und Englisch).

Röntgenaufnahmen und Infrarot-Reflektografien geben

Einblicke in den Prozess der Bildentstehung und

restauratorische Dokumentationen informieren über

spätere Zustandsveränderungen. Der umfangreiche

Fundus an Bild- und Textinformationen ermöglicht ein

tieferes Verständnis der Kunst Lucas Cranachs und

unterstützt die Forscher dabei, u. a. Fragen zu Zuschreibung

und Werkstattorganisation zu beantworten.

Die öffentlich zugängliche Forschungsressource wurde

von Presse und Wissenschaftsforen mit großem Interesse

und sehr positiver Resonanz aufgenommen (über

100 Berichte). Seit der Freischaltung wurde das digitale

Archiv von vielen tausend Besuchern aufgesucht

(aktuell ca. 100 Besucher pro Tag).

41


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Website Cranach Archiv, Kopie vom 14.11.2012

Im Dezember 2011 hat die Andrew Mellon Foundation

die Förderung der zweiten Projektphase (2012-2014)

in Höhe von USD 740.000,00 bewilligt. In dieser Phase

beabsichtigt das Cranach Digital Archive in Zusammenarbeit

mit mehr als 50 Partnern Abbildungen mit

umfangreichen technischen und wissenschaftlichen

Informationen zu mehr als 1000 Cranach-Gemälden

öffentlich bereitzustellen. In dieser Weise sollen neue

internetbasierte Formen kunstwissenschaftlicher

Forschung weiter befördert werden.

4.3.

Düsseldorfer Malerschule

Arbeit am weiteren Ausbau des Dokumentationszentrums

Düsseldorfer Malerschule (DDM).

Konzeption und Aufbau einer Homepage zur

Düsseldorfer Malerschule

Im Rahmen der Entwicklung eines neuen Internetauftritts

der Stiftung Museum Kunstpalast wurde zur

Düsseldorfer Malerschule allgemein und deren Forschung

international eine eigene Homepage aufgebaut,

die als Informationspool und Serviceeinrichtung für

Nutzer gedacht ist und das Dokumentationszentrum

Düsseldorfer Malerschule (DDM) der Gemäldesammlung

einer digitalen Nutzung zuführen soll. Die Homepage

wurde parallel zur Eröffnung der großen Überblicksausstellung

„Düsseldorfer Malerschule“ in Betrieb genommen.

Sobald das Dokumentationszentrum Düsseldorfer

Malerschule (DDM) der Gemäldesammlung einer

digitalen Nutzung zugeführt ist, ist im zweiten Schritt die

Einbindung einer digitalen Onlinedatenbank zur Düsseldorfer

Malerschule geplant.

Homepage Düsseldorfer Malerschule:

www.duesseldorfer-malerschule.com

4.4. Angelika Kauffmann Research

Projekt AKPR

Weiterarbeit am „Kritischen Werkverzeichnis Angelika

Kauffmann“ im Rahmen des Angelika Kauffmann

Research Projects (AKRP), in Zusammenarbeit mit der

Dipl.-Restauratorin Inken Maria Holubec.

4.5. Hoehme Stiftung

Der Vorstand der Gerhard und Margarete Hoehme-

Stiftung (GMHS) hat im Jahr 2011 zweimal getagt.

Nach dem Tod der Mitgründerin der Stiftung, Frau

Margarete Hoehme, im Dezember 2010, wurde ihr

langjähriger Mitarbeiter Johannes Hasselmann von

der GMHS angestellt und schied aus dem Vorstand der

GMHS aus.

Neugewählt in den Vorstand wurde im Jahr 2011

Frau Dr. Susanne Rennert.

42


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Gerhard Hoehme, DALMATIEN, 1955, Tusche auf Velin, 32 x 43,7 cm, (Gerhard

und Margarete Hoehme Stiftung 01) © VG Bild-Kunst, Bonn 2012

Im Berichtsjahr lag ein Aufgabenschwerpunkt der

GMHS in der Aufarbeitung des Hoehme-Archivs.

Darüber hinaus wurde im Auftrag der GMHS der

Schriftenband Gerhard Hoehme ,Relationen, Texte,

1952 bis 1987, herausgegeben von Gottfried Boehm

und Susanne Rennert, fertiggestellt und erschien im

Herbst 2011 beim DUMONT-Verlag in der Reihe

DuMont Dokumente, Texte zur Kunst, Kultur und zum

Zeitgeschehen.

4.6. ZEROfoundation

Mit der Ausstellung in New York in der Sperone Westwater

Gallery (2008) und der Sotheby’s Auktion in

London (2010) mit Werken aus der Sammlung Lenz-

Schönberg entstand ein neues Interesse an einer der

wichtigsten und größten Kunstbewegungen im Europa

der Nachkriegszeit: ZERO. Nach der Gründung der

ZERO foundation mit seiner Sammlung, seinem Archiv

und seinem Team von Forschern folgten Ausstellungen

in Neuss (Langen Foundation, 2010) und Schiedam

(Stedelijk Museum, 2011) als konkrete Resultate gezielter

Forschung. Dies führte dazu, dass nun in enger

Kooperation u. a. mit dem Guggenheim Museum New

York an einer die globale ZERO-Bewegung erfassenden

Publikation gearbeitet und eine umfangreiche Ausstellung

der internationalen ZERO-Gruppe vorbereitet wird.

Universität

Zusammen mit der Heinrich-Heine-Universität wird an

einer internationalen Datenbank gearbeitet. Mit mehr

als 500 Datensätzen zur ZERO-Zeit hat die ZERO foundation

schon jetzt die wichtigste Datenbank zur ZERO-

Bewegung. Basis dieser Datenbank ist das ZERO-Archiv

mit seinen Dokumenten, darunter Korrespondenz, Poster,

Einladungen und Kataloge. Weiter hat die ZERO foundation

mit der Heinrich-Heine-Universität ein Lehrprogramm

aufgebaut, das es Studierenden ermöglicht, sich fundierte

Kenntnisse zur ZERO-Kunst anzueignen.

Die Zusammenarbeit wird vom Landschaftsverband

Rheinland gefördert werden. Zudem hat die ZERO

foundation gemeinsam mit dem Institut für Kunstgeschichte

der Heinrich-Heine-Universität einen Antrag

bei der Gerda-Henkel-Stiftung gestellt. Es geht dabei

um ein Forschungsprojekt zum Kompendium und

hierin v. a. um die thematische Auseinandersetzung

mit dem „Medium Licht in der Kunst von ZERO“. Die

Entscheidung der Gerda-Henkel-Stiftung wird voraussichtlich

im April 2012 fallen.

Datenbank

Da der ZERO foundation Informationsaustausch sehr

wichtig ist, soll die Datenbank anderen Instituten frei zugänglich

gemacht werden, was ermöglicht, im Austausch

Expertisen einzuholen. Mit Museen wie dem Amsterdamer

Stedelijk, dem Krefelder und Baseler Museum, dem

Yves-Klein- und Manzoni-Archiv arbeiten wird jetzt schon

gemeinsam am Aufbau der Datenbank gearbeitet. Außerdem

wird die Ausstellungsdatenbank Ende 2012 auch für

ein öffentliches Publikum zur Verfügung gestellt.

43


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Scientific Board (Wissenschaftlicher Beirat)

Der Wissenschaftliche Beirat besteht aus renommierten

Kunsthistorikern, die Ausstellungen mit und zu ZERO-

Künstlern kuratiert haben und zu diesem Thema publizieren.

Einer der wichtigsten Aspekte der Bewegung

war die Notwendigkeit, sich mit Gleichgesinnten aus

ganz Europa auszutauschen. Der Wissenschaftliche

Beirat besteht aus Francesca Pola aus Italien, Ulrike

Schmitt aus Deutschland, Andres Pardey aus der

Schweiz, Antoon Melissen aus Holland und Johan Pas

aus Belgien. Er trifft sich zweimal pro Jahr, jeweils erweitert

um Gäste wie etwa Valerie Hillings, Kuratorin

des Guggenheim Museums New York, oder Beate

Kemfert vom Goepfert-Archiv Frankfurt. Der Wissenschaftliche

Beirat hat in seinen beiden mehrtägigen

Sitzungen im März und September an der Konzeption

und Umsetzung der Struktur des Kompendiums gearbeitet.

Zudem wurde die Struktur der Datenbank ZEROgraphie

entworfen, die die Ausstellungen, Aktionen und Drucksachen

der ZERO Zeit von 1957-1967 sammeln wird.

Academic Board of Advisors (Akademischer Beirat)

Der Akademische Beirat besteht aus Wissenschaftlern

unterschiedlicher Disziplinen und tagt unregelmäßig

in unterschiedlichen Zusammenstellungen. Ziel des

Beirats ist es, die ZERO foundation nicht nur mit anderen

Instituten zu vernetzen, sondern neue Impulse und

grenzüberschreitende Visionen zu liefern. Beiratsmitglieder,

darunter Daniel Birnbaum, Roger Malina, Semir

Zeki und Dieter Jung, waren an der Veranstaltung

„Light in Darkness“ (2010) im Zollhof mit Beiträgen

beteiligt.

2011 hat die ZERO foundation in Stockholm im Moderna

Museet Maria Finders, Ronald Jones, Dorothea von

Hantelmann, Ute Meta-Bauer, Christoph Türcke, Mark

Wigley zur Teilnahme eingeladen und als Teil eines

umfangreichen Begleitleitprogramms mit Otto Piene

„Proliferation of the Sun“ aufgeführt. Die nächste Sitzung

ist für 2012 in Boston angedacht.

Kompendium

Da ZERO nicht nur in Düsseldorf aktiv war, nicht nur

aus Heinz Mack, Otto Piene und Günther Uecker bestand,

sondern eine umfangreiche Bewegung war, hat der

Wissenschaftliche Beirat die Erstellung eines mehrteiligen

Kompendiums zur ZERO-Zeit in Angriff genommen.

Der erste (digitale) Teil wird eine Komplettübersicht

zu den wichtigsten Ausstellungen, Aktionen und Publikationen

sein, der als Teil der Datenbank Ende 2012

digital zugänglich sein wird. Als zweiter Teil folgt eine

Anthologie, eine Veröffentlichung der Texte, Konzepte

und Manifeste der wichtigsten Künstler. Die Ausgangsüberlegung

ist, dass es nicht nur die Personen und die

Kunstwerke waren, die großen Einfluss auf die Entwicklung

der Bewegung hatten, sondern auch die regelmäßig

publizierten Texte, Manifeste und Visionen. Ziel ist

es, die gesammelten Texte ins Englische zu übersetzen

und mit erläuternden Kommentaren zu publizieren.

Facebook

Seit einem Jahr hat die ZERO foundation eine Seite

auf Facebook, um auch die junge Generation über

unsere Aktivitäten zu informieren. Interessanterweise

gehören aber fast ein Drittel der Besucher zur älteren

Generation. Dreiviertel der User sind Deutsche, darauf

folgen Holländer und Amerikaner als regelmäßige

Besucher. Mehr als 1000 Facebook-Besucher interessierten

sich für unseren Beitrag zu „Light in Darkness“.

Print on Demand

Die ZERO foundation wird in Zukunft in eigener Regie

Print On Demand-Publikationen zu Bestandteilen des

ZERO-Archivs realisieren. Print On Demand ermöglicht

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KUNSTPALAST

5. WISSENSCHAFT UND

FORSCHUNG extern

6. PUBLIKATIONEN (Auswahl)

7. VERANSTALTUNGEN

8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

9. FREUNDESKREIS

10. MIT FREUNDLICHER

UNTERSTÜTZUNG

11. KOMMUNIKATION / PRESSE- UND

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

12. INTERNET

13. MARKETING

14. BESUCHERZAHLEN

15. MUSEUMSSHOPS

16. ROBERT-SCHUMANN-SAAL

17. BAUMASSNAHMEN

18. EXTERNE DIENSTLEISTER / CATERING

19. AUSSTELLUNGSVORSCHAU /

ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

es, ganz gezielt und schnell Informationen für Museen

und Forscher bereitzustellen. Eine erste Publikation zu

den „Zero on Sea“-Skizzen und Konzepten ist bereits

als Print On Demand von der ZERO foundation erhältlich.

Ausstellung „nul=0“ in Schiedam (2011)

Da es der ZERO foundation räumlich und finanziell

nicht möglich ist, selbst Ausstellungen zu organisieren,

werden Projekte initiiert und aktiv mit dem Archiv, der

Sammlung, der Datenbank und dem vorhandenen know

how gefördert. So wurde für die Ausstellung „nul=0“

zusammen mit dem Stedelijk Museum Schiedam das

Archiv der Galerie Orez (Den Haag) erforscht und digitalisiert,

um eines der letzten internationalen großen

ZERO-Projekte, „ZERO on Sea“, wissenschaftlich aufzuarbeiten.

Die gewonnenen Erkenntnisse, die auch

für das ZERO-Kompendium von großer Bedeutung

sind, wurden im Ausstellungskatalog des Stedelijk Museums

publiziert. Die ZERO foundation hat Dank dieses

Projekts ihren Bestand an Dokumenten und Fotos erweitert.

Es wurden mehrere Werke aus der Sammlung

der ZERO foundation ausgestellt. Zwei Werke und viele

Dokumente werden nach der Ausstellung in unsere

Sammlung aufgenommen.

Ausstellung „Reflektionen“ in Kobe (2011)

Otto Piene hat im zweitgrößten Museum Japans, im

Hyogo Prefectural Museum of Modern Art Kobe, seine

bisher größte Licht-Installation realisiert. Als kurz nach

der Atomkatastrophe von Fukushima klar wurde, dass

sich die Kulturförderer zurückziehen werden, haben

wir in enger Zusammenarbeit mit dem Osaka Goetheinstitut

mit großen Installationen von Mack, Piene und

Uecker einen Beitrag zum freundschaftlichen Austausch

anlässlich des Jubiläumsjahres „150 Jahre Freundschaft

Japan und Deutschland“ geleistet.

Restaurierungsprojekt Rolandschule

Dass Düsseldorf die Heimat von ZERO war, ist bekannt;

aber dass die drei Künstler nicht nur in den Museen

mit wichtigen Werken vertreten sind, ist noch nicht so

bekannt. Der Architekt Paul Schneider-Es leben hat

für den 1961 eröffneten Bau der Rolandschule die drei

ZERO-Künstler beauftragt, raumgreifende Installationen

zu entwickeln und zu realisieren. In den 1990er Jahren

ist die Rolandschule unter Denkmalschutz gestellt und

von 2004 bis 2006 saniert worden. Es ist ein Zeichen

der Zeit, dass die drei Installationen dabei nicht berücksichtigt

wurden.

Dem Einsatz der ZERO foundation ist es zu verdanken,

dass die Installationen heute wieder als Highlight der

ZERO-Kunst in Düsseldorf gelten dürfen. Zusammen

mit der Stadt Düsseldorf und der Fachhochschule Köln

konnten die Werke restauriert werden. Die Restaurierungskosten

wurden von der Stadt Düsseldorf

mit 40.000 € gefördert. Die ZERO foundation hat die

Recherchen und die begleitende Forschungsarbeit

geleistet.

Sammlung

Nachdem die Künstler Mack, Piene und Uecker ca. 40

Werke in die Stiftung eingebracht haben, wurde unsere

Sammlung um mehr als 20 Werke erweitert. Die meisten

davon sind von kunsthistorischer Relevanz. Mit einer so

bedeutenden Sammlung ist die Zerofoundation auch

für größere Museen und Ausstellungsorganisatoren

ein ernst zu nehmender Kooperationspartner, und viele

ZERO-Ausstellungen sind ohne unsere Sammlung

auch nicht mehr denkbar.

Christian Megert hat die für die Ausstellung „nul=0“

in Schiedam rekonstruierte Spiegelwand von 1962

gestiftet. Das Werk, welches Kusama stark beeinflusst

und zu eigenen Spiegelräumen angeregt hat, gehört

zu den frühesten Spiegelenvironments der modernen

45


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JAHRESBERICHT 2011

1. STIFTUNG

2. AUSSTELLUNGEN /

AUSSTELLUNGSÜBERSICHT

3. AUS DEN

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DOKUMENTATIONSZENTRUM MUSEUM

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5. WISSENSCHAFT UND

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7. VERANSTALTUNGEN

8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

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18. EXTERNE DIENSTLEISTER / CATERING

19. AUSSTELLUNGSVORSCHAU /

ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

Kunstgeschichte. Christiane Mewes Holweck hat sieben

frühe Papier-Arbeiten gestiftet sowie eine Skulptur, die

im ZERO-Magazin Vol. 3 abgebildet worden war, und

erweitert damit auch die Sammlung von Werken auf

Papier im Museum Kunstpalast.

Aufbau und Erschließung des Archivs

Die ZERO foundation katalogisiert die Archivalien und

die Sammlung in der d:kult Verbunddatenbank der

Heinz Mack/Otto Piene/Günther Uecker, Lollar 1931, Bad Laasphe 1928,

Wendorf 1930, Lichtraum. Hommage à Fontana (ZERO-Raum) 1964, Rauminstallation

mit verschiedenen Werken. Erworben 1992 mit Unterstützung

der Kulturstiftung der Länder, des Kultusministeriums NRW und der VEBA

© VG Bild-Kunst, Bonn 2012

Stadt Düsseldorf. Der Vorlass Heinz Mack wurde der

ZERO foundation komplett übergeben. Er beinhaltet

1658 Briefe, Postkarten und Telegramme, 235 Einladungskarten

(plus zahlreiche Dubletten), um die 100

historische Zeitschriften, 59 Plakate, 267 Fotoabzüge,

über 100 typographische Entwürfe, über 300 Publikationen

und zahlreiche Zeitungsausschnitte. Von diesem Bestand

sind 766 Dokumente aus der Materialgruppe Korrespondenz

in der Datenbank d:kult eingegeben. 593

Dokumente sind bis jetzt digitalisiert worden. Die 34

Kunstwerke von Heinz Mack sind alle protokolliert, im

d:kult Datenbank aufgenommen und in einem guten

Zustand eingelagert worden.

Von Otto Piene‘s Archiv konnten 809 Dokumente aus

der Materialgruppe Korrespondenz digitalisiert werden.

Anschließend wurden sie wie vereinbart Otto Piene zurückgegeben.

Geplant ist, die Kunstwerke von Günther

Uecker im Frühling 2012 zu inventarisieren und einzulagern.

Freunde der ZERO foundation

Die Aktivitäten der ZERO foundation werden nicht nur

durch seinen Vorstand, sein Kuratorium und die Künstler

unterstützt. Der Stiftung wird von einer großen Gruppe

von Freunden unter der Leitung von Hubertus Schoeller

aktiv mit Rat und finanzieller Unterstützung geholfen.

Die Freunde treffen sich regelmäßig bei Sammlern, bei

Atelierbesuchen der Künstler oder auf Ausstellungseröffnungen.

Außerdem treffen sich einige Freunde

regelmäßig im kleinen Kreis, um uns als Berater für

zukünftige Ausstellungsprojekte zur Seite zu stehen.

46


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4.6. Kunstbibliothek Die Bibliothek in Zahlen 2011

Umfang

A Zugang

Schriftentausch, Geschenke

Ankäufe

Zugang insgesamt

B Benutzer und Ausleihe

Externe Benutzer

(UMBAU!/mangelhafter Zugang)

Ausleihe Lesesaal

Ausleihe Mitarbeiter

C Eingearbeitete Titel

Insgesamt erfasste Titel der

Bibliothek mkp im Gesamtkatalog

der Kulturinstitute Sept. 2011

D Zugriffe auf den Gesamtkatalog

der Kulturinstitute 2011 Web-OPAC)

Visits

Pages

E Ektachromausleihe

Externe und interne Ausleihen

Anzahl der entliehenen Ektachrome

F Literaturbeschaffung

Universitätsbibliothek, Fernleihe etc.

G Schriftentausch

Aussendungen gesamt

H Rückstände

Altbestand / Retrokatalogisierung

2380 laufende Meter + zahlreiche auf Grund von

Platzmangel nicht einzuordnende Stapel

1200

350

1550

650

ca. 1800

ca. 1800

2575

90.600

12.696

222.069

49

151

48

ca. 1300

ca. 1050

47


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21. IMPRESSUM

5. WISSENSCHAfT uNd foRSCHuNg

ExTERN

5.1. Beat Wismer

Der künstlerische Direktor der Stiftung Museum

Kunstpalast, Beat Wismer, arbeitete in 2011 an den

Vorbereitungen für die am 7. Mai erfolgte Neupräsentation

der Sammlung sowie als allein verantwortlicher Kurator

an der Konzeption für die im Jahr 2012 geplante umfangreiche

Überblicks¬ausstellung „El Greco und die

Moderne“ (28. April bis 12. August 2012), in der erstmals

die Wahlverwandtschaft zwischen dem außergewöhnlichen

Maler des 17. Jahrhunderts und dem

frühen deutschen Expressionismus thematisiert wird.

5.2. Dr. Bettina Baumgärtel

Düsseldorfer Malerschule

Fachlicher Austausch mit nationalen und internationalen

Teilnehmern des Symposiums „Die Düsseldorfer Malerschule

und ihre internationale Ausstrahlung“ (MKP,

28. und 29.1.2011) sowie mit nationalen und internationalen

Leihgebern der Ausstellung Düsseldorfer

Malerschule während des Aufbaus und der Laufzeit

der Ausstellung.

Gremienarbeit

Kooperationen mit bedeutenden Stiftungen der Region

wie der Stiftung Sammlung Volmer und der Kunststiftung

Paffrath

Veröffentlichungen

In Zusammenarbeit mit dem Rheinischen Verein für

Denkmalpflege und Landschaftsschutz (RVDL) wurde

ein „Kunststättenheft“, d. h. ein Führer für Besucher

durch Düsseldorf und Umgebung zu den Wirkungsstätten

der Düsseldorfer Malerschüler, erarbeitet.

Rheinische Kunststätten Nr. 528. Die Orte der Düsseldorfer

Maler-schule – Spuren der Künstler in Düsseldorf,

hrsg. v. Rheinischer Verein für Denkmalpflege

und Landschaftsschutz, Köln, 82 Seiten, ca. 70 Abbildungen,

Preis: 5,00 EUR (ISBN 3-86526-069-7).

Mitarbeit am Ausstellungskat. der National Gallery

of Victoria, Melbourne, Australien: Johann Wilhelm

Schirmer, Creek floodgates; Part of the Düssel with

Pestwurz; Carl Ferdinand Lessing, Harz landscape

near Regenstein; in: Ausst. Kat. Eugene von Guérard.

Nature revealed, bearb. v. Ruth Pullin, National Gallery

of Victoria, Melbourne 2011, S. 86, 88, 100-101

Beitrag

Düsseldorf mit den Augen ihrer Maler gesehen, in:

Kat. Düsseldorf aus der Sicht seiner Maler II, hrsg. von

Wilhelm Körs - Galerie an der Börse, Düsseldorf, Neuss

2011, S. 21.

Mitarbeit am Düsseldorf-Lexikon, hrsg. vom Stadtarchiv

Düsseldorf (erscheint 2012): diverse Einträge u. a. zu

den Künstlern der „Düsseldorfer Malerschule“ und zu

den Hofkünstlern von Johann Wilhelm von der Pfalz

48


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21. IMPRESSUM

Vorträge

Weltklasse. Die Düsseldorfer Malerschule 1819 – 1918.

Im Rahmen der „KUNSTVISITE“- Aktuelle Ausstellungen

und Sammlungen im Gespräch, Moderation Dr. Anke

Repp-Eckert, Aula der Goetheschule Essen-Bredeney,

13. November 2011

5.3. Kay Heymer

Kay Heymer ist Teilnehmer des Arbeitskreises Fotografie,

zu dem das Restaurierungszentrum regelmäßig Leiter

und Mitarbeiter von Fotosammlungen in Düsseldorf

einlädt, um aktuelle konservatorische und restauratorische

Fragen rund um die Fotografie zu diskutieren.

Veröffentlichungen:

“Primeval Space”, in: Terry Winters. Paintings. Köln:

Böhm Chapel, 2011, n. p.

„Yury Kharchenkos Häuser“, in: Olaf Salié, Hrsg. :

Rising. Young Artists to Keep an Eye On. Köln : Daab,

2011, S. 228

„Sherrie Levine: Difference and Repetition“, Flash Art

(Mailand), May-Juni 2011, S. 138 - 141

“Zwischen Observation und Reflektion. Zeichnungen

in der Sammlung Speck”, in: Renate Goldmann, Hrsg.:

I Hate Paul Klee. Papierarbeiten und Künstlerbücher

aus der Sammlung Speck. Köln: Snoeck, 2011 (Ausst.-

Kat. Leopold-Hoesch-Museum Düren), S. 127 - 131

Vorträge:

22.1.2011 Jorn Symposium, Aros Museum Aarhus,

Dänemark. Vortrag „An influential attitude: Asger Jorn

and the young painters of today (Daniel Richter, Tal R,

Adam Saks)“

31.3.2011 Vortrag „Fotografierte Artefakte: Afrikanische

Skulptur als Moderne Kunst, 1915 bis 1990.“

Hermann-Glöckner Saal des Albertinums, Dresden.

Teil der Vortragsreihe „Paragone. Die dritte Dimension“,

organisiert von der Skulpturensammlung Dresden

Gremien und Juryarbeit

Mitarbeit als Mentor im Graduiertenseminar “Kunstkritik

und kuratorisches Wissen” der Ruhr-Universität

Bochum. Betreuung der Abschlußarbeit von Natalia

Gershevskaya

Mitglied der Jury für den Kunstpreis der Kulturstiftung

Dortmund 2012 – Preisträger: Heinz Mack, Förderpreisträgerin

Roseline Rannoch.

Mitglied der Jury für den Kunstpreis Viersen 2012 –

Preisträger: Christian Keinstar, Förderpreisträgerinnen:

u. a. Marcia Lodonou.

5.4. Dr. Gunda Luyken

Veröffentlichungen:

“Anmerkungen zu Max Klingers grafischen Folgen „Ein

Handschuh“ und „Zelt““, in: Ausst. Kat., “Das Drama um

Mann und Weib. Grafische Zyklen von Max Klinger“, hrsg.

v. Sabine Siebel und Antje Tietken, Oldenburg 2011, S. 79-85.

“Amusement und Moral. Eine Einführung in die Kunst des

ukiyo-e“, in: Ausst. Kat., “Samurai, Bühnenstars und schöne

Frauen. Japanische Farbholzschnitte von Kunisada

und Kuniyoshi“, hrsg. v. Gunda Luyken und Beat Wismer,

Hatje Cantz, Ostfildern 2011, S. 25-31 (deutsch/englisch).

49


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„Infra-geringe Verschiebungen. Beobachtungen zu den

künstlerischen Konzepten von Marcel Duchamp und

Frederick Kiesler“, in: Impuls Marcel Duchamp. Where

do we go from here?, hrsg. v. Antonia Napp und Kornelia

Röder, Hatje Cantz, Ostfildern 2011, S. 128-156 (deutsch/

englisch).

„Lichtblicke. Zur Wahrnehmung von Licht und Farbe bei

Heinz Mack“, in: Ausst. Kat., Mack. Die Sprache meiner

Hand, hrsg. v. Gunda Luyken und Beat Wismer, Hatje

Cantz, Ostfildern 2011, S. 56-71 (deutsch/englisch).

5.4.1. Dr. Sonja Brink

Forschung

Als Gastwissenschaftlerin konnte ein Forschungsaufenthalt

am Kunsthistorischen Institut in Florenz –

Max-Planck-Institut wahrgenommen werden. Die wissenschaftliche

Bearbeitung des Bestandes der italienischen

Zeichnungen des 15. und 16. Jahrhunderts am

Museum Kunstpalast wurde damit fortgeführt.

Lehrveranstaltung für das Institut für Kunstgeschichte

der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Wintersemester

2011/12 im Museum Kunstpalast zum Thema

„Nicht nur Meisterwerke. Druckgraphische Techniken,

eine Übung vor Originalen“

Vortrag

26. 11.2011 Karlsruhe, Staatliche Kunsthalle, im Rahmen

des Jahrestreffens der Graphischen Sammlungen

Deutschland, Österreichs und der Schweiz:

„Italienische Zeichnungen des 15. und 16. Jahrhunderts

aus der Sammlung der Kunstakademie Düsseldorf im

Museum Kunstpalast. Vorstellung des Projektes und

erste Ergebnisse der Bearbeitung der italienischen

Zeichnungen in Düsseldorf„

Publikation

Lambert Krahe und die Sammlung der Kunstakademie

Düsseldorf, in: Die Sammlung. Museum Kunstpalast,

Düsseldorf. Ausgewählte Werke, hrsg. vom Museum

Kunstpalast, Düsseldorf, Freiburg 2011, S. 216-240.

5.5. Barbara Til

Zusammenarbeit mit Universitäten

Betreuung von Studentinnen und Studenten im Rahmen

der Zusammenarbeit mit dem Kunstgeschichtlichen

Institut der Ruhr-Universität Bochum unter der Leitung

von Dorothee Böhm.

Gemeinsame Betreuung der Magisterarbeit „Alabasterskulptur

der frühen Neuzeit am Beispiel der Bestände

des Museum Kunstpalast“ mit Frau Prof. Dr. Andrea

von Hülsen-Esch, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf,

Seminar für Kunstgeschichte.

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5.6. Dr. Dedo von Kerssenbrock-Krosigk

Vorträge

“The Tree of Knowledge. An Exhibition Project on Art

and Alchemy at the Museum Kunstpalast in Düsseldorf”,

Vortrag bei dem internationalen Kolloquium

„Artificii Occulti. Knowledge and Discernment of the

Artistic and Scientific Cultures of the Netherlands and

the Spanish Habsburg World (16th–17th Centuries),

Bern, Schweiz, 12.–14. Mai 2011

“Old Glass. Can it affect/inform/interest a glass artist

today?”, Vortrag vor Studenten der Unidade de I&D

„Vidro e Cerâmica para as Artes“, VICARTE Faculdade

de Ciências e Tecnologia, Universidade Nova de Lisboa,

23. Mai 2011

“Glass of the Alchemists. A Retrospect on an Exhibition

at the Corning Museum of Glass 2008”, Vortrag vor

Studenten der Unidade de I&D „Vidro e Cerâmica para

as Artes“, VICARTE Faculdade de Ciências e Tecnologia,

Universidade Nova de Lisboa, 24. Mai 2011

„Der Baum der Erkenntnis. Kunst und Alchemie“, Vortrag

beim Meeting des Rotary Clubs Düsseldorf, 30. Mai 2011

“Glass of the Alchemists. A Retrospect on an Exhibition

at the Corning Museum of Glass 2008”, Vortrag bei der

Society of Glass Technology Annual Conference, University

of Oxford, 4-8. September 2011

“Looking at Glass”, The Robert Charleston memorial

lecture at the meeting of the Glass Circle, The Art Workers’

Guild, London, 11. Oktober 2011

“Glass of the Alchemists. A Retrospect on an Exhibition

at the Corning Museum of Glass 2008”, Vortrag beim

Studientag der The Association for the History of Glass:

“Glass in Science and Medicine – and AGM”, London,

The Science Museum, 17. November 2011

Veröffentlichungen

Dedo von Kerssenbrock-Krosigk, „Fest des guten

Geschmacks (Rez. Dwight Lanmon, The Golden Age of

English Glass)“, in: Kunst und Auktionen 2011, Nr. 11,

S. 44-45.

Dedo von Kerssenbrock-Krosigk, „John Thompson

Campbell ..., Christus an der Geißelsäule“, in: Bettina

Baumgärtel (Hrsg.), Die Düsseldorfer Malerschule und

ihre internationale Ausstrahlung 1819–1918. Bd. 2, Katalog,

Düsseldorf und Petersberg, 2011, Nr. 93, 131-132

6. puBLIkATIoNEN

Antike Glastechnik : Römische Rippenschalen und Mosaikgläser.

(Diese Publikation erscheint anlässlich der

Ausstellung „Antike Glastechnik - Römische Rippenschalen

und Mosaikgläser“ 24. September 2011 - 22.

Januar 2012 in der Reihe SPOT ON im Museum Kunstpalast,

Düsseldorf) / [Hrsg. : Museum Kunstpalast

; Kuratoren: Francois van den Dries, Dedo von Kerssenbrock-Krosigk.

Redaktion:

Miriam von Gehren]. - Düsseldorf : Museum Kunstpalast,

2011. - 30 S. : Ill.(farb.). - (museum kunst palast :

spot on ; [07])

Bartholomé, Monika:

Netsuke und andere Geschichten : (Diese Publikation

erscheint anlässlich der Ausstellung „Monika Batholomé -

51


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MICHAEL IMHOF VERLAG

ISBN 978-3-86568-702-9

„Die Professoren der Düsseldorfer Akademie fand ich von allen Künstlern, die ich je getroffen

habe, am liberalsten gesinnt. Sie rühmten alle Kunst, die englische, französische, belgische,

norwegische, ja die russische. Die „Düsseldorfer Schule“ wurde zu meiner Zeit von Studenten

aller Länder gebildet. Da waren etliche Studenten aus Frankreich, nur ein paar Engländer,

aber Norwegen, Schweden, Rußland, Belgien und Holland waren sehr stark vertreten. Die

„Schule“ bestand deshalb nicht nur allein in der Lehre von ein paar Akademieprofessoren,

sondern aus der ganzen Masse der an diesem einzigartigen Treffpunkt zusammengeströmten

Künstlerschaft, und Amerika war durch Leutze vertreten, den Maler, von dem man 1850 am

allermeisten sprach.“

Worthington Whittredge, Ein Amerikaner in Düsseldorf.

Aus den Memoiren von W. Whittredge 1849-54 (übers. v. Heinz Peters 1961)

Die DÜSSELDORFER MALERSCHULE und ihre internationale Ausstrahlung 1819–1918

Netsuke und andere Geschichten“ 26. März - 7. August 2011

Johan Thorn Prikker (1886–1932) war ein kreativer Querkopf, ein Moralist und

in der Reihe Spot On im Museum Kunstpalast, ein harter Düsseldorf)

Arbeiter, und zugleich ein moderner Universalkünstler par exellence.

Er begann seine Laufbahn in Den Haag, wo er die schönsten niederländischen

Gemälde des Symbolismus schuf. Nach diesen ersten Erfolgen aber auch Jahren

des Zweifelns kehrte er 1904 seinem Heimatland den Rücken und etablierte sich

im Rheinland als allseits geschätzter Entwerfer von modernen Glasfenstern und

monumentale n Wandgemälden.

/ [Hrsg.: museum kunst palast ; Text: Barbara Auf Einladung der Thorn Prikker-Expertin Til Christiane Heiser ; beleuchten in diesem

Katalog dreizehn Autoren aus Deutschland, den Niederlanden und Kanada das

vielseitige Oeuvre – bestehend aus Gemälden, Zeichnungen, Grafiken, Textilien,

Möbeln, Glasfenster, Mosaiken und Wandbildern, und dessen Entstehungskontext.

Zusammen stellen sie nicht nur den heutigen Stand der Thorn Prikker-Forschung dar,

sondern vermitteln auch ein differenziertes Bild von der Experimentierfreude dieses

außergewöhnlichen Künstlers und der hohen Qualität seiner Werke.

Red.: Miriam von Gehren, Barbara Til]. - Düsseldorf :

Museum Kunstpalast, 2011. - 30 S. : Ill. (sw). -

(museum kunst palast : spot on ; 06)

Die Düsseldorfer Malerschule und ihre internationale

Ausstrahlung 1819-1918

ISBN 978-90-6918-251-3

hrsg. von Bettina Baum-

|Band 2

Die

DÜSSELDORFER

MALERSCHULE

gärtel, mit Texten von

Valentina Anker, Bettina

und ihre internationale

Ausstrahlung Baumgärtel, Frank Bütt-

1819–1918 ner, Wolfgang Cortjaens,

Cordula Grewe, Ernst Haverkamp,

Mai Levin, Hans

Körner, Ekkehard Mai,

Sabine Morgen, Nicole

Roth, Sabine Schroyen,

Birgit Verwiebe, Jochen

Wierich u. a., 2 Bde.,

Petersberg 2011: Michael Imhof Verlag (ISBN 978-3-

86568-702-9)

The Düsseldorf School of Painting: and Its International

Influence 1819 - 1918 ; [This catalogue is published in

conjunction with the Exhibition „World Class. The

Düsseldorf School of Painting 1819 - 1918“ Stiftung

Museum Kunstpalast, Düsseldorf September 24, 2011 -

January 22, 2012] / Edited by Bettina Baumgärtel [Project

Assistance: Kathrin DuBois, Nicole Roth, Sabine

Schroyen]. - Petersberg : Imhof Verlag, 2011. - 438 S. :

Ill. . -

Ausstellungskatalog ; Text englisch.

ISBN 978-3-86568-737-1

Johan Thorn Prikker Mit allen Regeln der Kunst Vom Jugendstil zur Abstraktion

Johan Thorn Prikker

Johan Thorn Prikker

Mit allen Regeln der

Kunst Vom Jugendstil zur Abstraktion

Mit allen Regeln

der Kunst : Vom

Jugendstil zur

Abstraktion ;

(Diese Publikation

erscheint anlässlich

der Ausstellung

‚Johan Thorn

Prikker, De Jugendstil voorbij‘, Museum Boijmans

Van Beuningen, Rotterdam 13. November 2010 bis 13.

Februar 2011 ; ‚Johan Thorn Prikker, Mit allen Regeln

der Kunst. Vom Jugendstil zur Abstraktion‘, Museum

Kunstpalast, Düsseldorf 26. März bis 7. August 2011);

[Hrsg. von Christiane Heiser, Mienke Simon Thomas,

Barbara Til für Museum Boijmans Van Beuningen,

Rotterdam u. Museum Kunstpalast, Düsseldorf. Vorw.

Beat Wismer, Sjarel Ex. Beiträge Christiane Heiser,

Carel Blotkamp, Joan Greer u.a.]. - Rotterdam : Museum

Boijmans Van Beuningen ; Düsseldorf : museum

kunst palast, 2010. - 256 S. : Ill. (z.T. farb.) ; 25 cm. - Ausstellungskatalog;

Literaturverz. S. 250 - 253.

ISBN 978-90-6918-251-3

Auf den Spuren von Johan Thorn Prikker: Kunstroute

anlässlich der Ausstellung „Mit allen Regeln der Kunst.

Vom Jugendstil zur Abstraktion“ Museum Kunstpalast

26.3. - 7.8.2011 / [Museum Kunstpalast. Texte und

Bildredation: Katja Stolarow] Düsseldorf : Museum

Kunstpalast, 2011. - 54 S. : Ill. ; 15 cm. -

Neue Farben - Eine Auswahl aus der Sammlung Kemp:

im Museum Kunstpalast, Düsseldorf 26. März bis 7.

August 2011 / Herausgeber Willi Kemp und Museum

Kunstpalast, Düsseldorf. [Beat Wismer, Stephan

von Wiese Text]. - Bönen : Kettler, 2011. - 511 S. : Ill.

. - (Die Sammlung Kemp ; 2) Ausstellungs- und

52


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JAHRESBERICHT 2011

1. STIFTUNG

2. AUSSTELLUNGEN /

AUSSTELLUNGSÜBERSICHT

3. AUS DEN

SAMMLUNGSBEREICHEN

4. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG /

DOKUMENTATIONSZENTRUM MUSEUM

KUNSTPALAST

5. WISSENSCHAFT UND

FORSCHUNG extern

6. PUBLIKATIONEN (Auswahl)

7. VERANSTALTUNGEN

8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

9. FREUNDESKREIS

10. MIT FREUNDLICHER

UNTERSTÜTZUNG

11. KOMMUNIKATION / PRESSE- UND

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

12. INTERNET

13. MARKETING

14. BESUCHERZAHLEN

15. MUSEUMSSHOPS

16. ROBERT-SCHUMANN-SAAL

17. BAUMASSNAHMEN

18. EXTERNE DIENSTLEISTER / CATERING

19. AUSSTELLUNGSVORSCHAU /

ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

Bestandskatalog.

ISBN 978-3-86206-084-9

gralglas: Deutsches Design 1930 - 1981 ; (Museum

Kunstpalast, Düsseldorf, Glasmuseum Hentrich,

»Das Reich der Zeichnung ist groß – erst recht dann, wenn

man wie ich sechs Jahrzehnte lang gezeichnet hat, mich

Grünes Gewölbe der Düsseldorfer Tonhalle darin an Picasso und Matisse haltend, 26. weil auch für mich das Februar

Zeichnen die gleiche Bedeutung hat wie das Malen oder das

Fertigen einer monumentalen Skulptur.

Das grafische Reich ist auch groß, weil eine Zeichnung

so zart und diaphan ist wie das Gewebe einer Spinne; so wie

die Spinne nicht ohne ihr Netz leben kann, vermag auch das

Netz nicht ohne Spinne zu leben.

2011 bis 29. Mai 2011 ; Suomen Lasimuseo, Finnisches

Grafik kann auch groß sein wie ein geflochtener Korb,

wie ein Ährenfeld, wie ein dichter Wald, in den kaum noch

Licht dringt – ja, sie kann so schwarz werden, dass man kein

Papier und damit kein Licht mehr sehen kann. ›Eine gute

Zeichnung muss wie ein Weidenkorb sein‹, sagte Matisse,

›aus dem man keinen einzigen Zweig herausziehen darf, ohne

Glasmuseum, Riihimäki, Die Neue Sammlung, dass ein Loch entsteht.‹« The

“The realm of drawing is vast—especially if, like me, you have been

drawing for six decades. My points of reference here are Picasso

and Matisse, because for me, too, drawing has the same significance

as painting or creating a monumental sculpture.

“The graphic realm is also vast because a drawing is as ten-

International Design Museum Munich der and und diaphanous as a spider’s web. weitere Just as the spider cannot live /

without its web, the web is incapable of existing without the spider.

“Graphic art can be great like a woven basket, a wheat field,

or a dense forest barely pierced by light—it can indeed get so black

that you no longer see the paper and thus no light. ‘A good drawing

has to be like a wicker basket,’ Matisse said ‘from which not a single

twig may be withdrawn without creating a hole.’”

Herausgegeben von Helmut Ricke und Wilfried van

Heinz Mack, 2010

288 Seiten/pages, 190 farbige Abbildungen/color illustrations

Loyen ; Beiträge von Wilfried van Loyen, Helmut Ricke,

Xenia Riemann. - Berlin ; München : Deutscher Kunstverlag,

2011.

- 240 S. : zahlr. Ill. (z.T. farb.) & 1 CD-ROM. - Zugl. Ausstellungskatalog.

ISBN 978-3-422-07013-4

Gerhard Hoehme:

Relationen : Texte, 1952 - 1987 / Gerhard Hoehme.

Herausgegeben von Gottfried Boehm und Susanne

Rennert. Im Auftrag der Gerhard und Margarete

Hoehme-Stiftung

(GMHS), Museum Kunstpalast, Düsseldorf. - Köln :

DuMont Buchverlag, 2011. - 239

S. : Ill. (sw) ; 20,5 cm. - (Dumont Dokumente)

Literaturverz. S. 238.

ISBN 978-3-8321-9257-0

Barbara Köhler:

Museum Kunstpalast / Museumsschreiber Barbara

Köhler. Herausgeber:

Literaturbüro NRW, Stadtwerke Düsseldorf AG. -

Düsseldorf : Verlag XIM Virgines

2011. - 46 S. : sw Ill.. - (Museumsschreiber ; 11)

ISBN 978-3-934268-83-8

mack

Heinz Mack:

mack Die Sprache meiner Hand

The Language of My Hand

Die Sprache meiner Hand : Stiftung

Museum Kunstpalast,

Düsseldorf 26.3. - 10.7.2011.

Museum im Kulturspeicher,

Würzburg 6.8. - 9.10.2011 /

Herausgegeben von / Edited

by Gunda Luyken & Beat Wismer.

Mit Beiträgen von Stephan

Geiger, Andrea Horvay,

Marlene Lauter [u.a.]. - Ostfil-

dern : Hatje Cantz, 2011. - 287

S. : Ill. (z.T. farb.) ; 32 cm. - Ausstellungskatalog ; Text

deutsch, englisch.

ISBN 978-3-7757-2978-9

Martin Mosebach:

Nichts ist lebendiger als die Liebe : Rede zur Wiedereröffnung

der Sammlung Museum Kunstpalast,

Düsseldorf am 6. Mai 2011 / Martin Mosebach. -

Düsseldorf: Museum Kunstpalast, 2011. - 22 S. :

ca. 12 ungez. Ill. (farb.). -

Museum Kunstpalast :

Die Sammlung

Museum Kunstpalast, Düsseldorf

Die Sammlung Museum

Kunstpalast, Düsseldorf:

Museum Kunstpalast, Düsseldorf.

Ausgewählte Werke aus

den fünf Abteilungen. Skulptur

und Angewandte Kunst,

Gemäldegalerie, Moderne

Kunst, Graphische Sammlung,

Glasmuseum Hentrich /

herausgegeben von [Stiftung]

Museum Kunstpalast, [Düs-

seldorf; Autoren Andrea Horvay, Bettina Baumgärtel,

Dedo von Kerssenbrock-Krosigk, Sophia Stang; Kay

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1. STIFTUNG

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AUSSTELLUNGSÜBERSICHT

3. AUS DEN

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DOKUMENTATIONSZENTRUM MUSEUM

KUNSTPALAST

5. WISSENSCHAFT UND

FORSCHUNG extern

6. PUBLIKATIONEN (Auswahl)

7. VERANSTALTUNGEN

8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

9. FREUNDESKREIS

10. MIT FREUNDLICHER

UNTERSTÜTZUNG

11. KOMMUNIKATION / PRESSE- UND

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

12. INTERNET

13. MARKETING

14. BESUCHERZAHLEN

15. MUSEUMSSHOPS

16. ROBERT-SCHUMANN-SAAL

17. BAUMASSNAHMEN

18. EXTERNE DIENSTLEISTER / CATERING

19. AUSSTELLUNGSVORSCHAU /

ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

Heymer, Barbara Til u.a. ; Red. u. Lektorat Miriam von

Gehren, Andrea Horvay, Anne-Marie Katins, Sophia

Stang]. - Freiburg i. Br. : modo Verlag, 2011. - 336

S. : zahlr. Ill. (überw. farb.) ; 23 cm. - Bestandskatalog.

ISBN 978-3-86833-084-7 :

Museum Kunstpalast :

The Collection Museum Kunstpalast, Düsseldorf:

Museum Kunstpalast, Düsseldorf. Selected Works

from the Museum‘s Collection. Sculpture & Applied

Arts, Gallery of Paintings, Modern Art, Prints & Drawings,

Glasmuseum Hentrich / Edited by [Stiftung] Museum

Kunstpalast, [Düsseldorf ; Authors Andrea Horvay,

Bettina Baumgärtel, Dedo von Kerssenbrock-Krosigk,

Sophia Stang; Kay Heymer, Barbara Til u.a. ; Red. u.

Lektorat Miriam von Gehren, Andrea Horvay, Anne-

Marie Katins, Sophia Stang]. - Freiburg i. Br. : modo

Verlag, 2011. - 336 S. : zahlr. Ill. (überw. farb.). -

Bestandskatalog ; Text englisch.

ISBN 978-3-86833-083-0

Samurai, Bühnenstars und schöne Frauen:

Japanische Farbholzschnitte von Kunisada und Kuniyoshi.

[Stiftung Museum Kunstpalast, Düsseldorf 10. September

2011 - 15. Januar 2012. Galerie Stihl Waiblingen

23. Juni 2012 - 09. September 2012] / Herausgeben

von Stiftung Museum Kunstpalast, Düsseldorf Gunda

Luyken und Beat Wismer. Mit Beiträgen von Claudia

Delank, Bernd Jesse [u.a.]. - Ostfildern : Hatje Cantz,

2011. - 283 S. : Ill. . - Ausstellungs- und

Bestandskatalog.

ISBN 978-3-940843-02-9 (deutsch, Klappbroschur):

Faszinierende Dokumente : (Künstler in Aktion/Artists

in Action) ; Eine Auswahl aus dem Archiv künstlerischer

Fotografie der rheinischen Kunstszene / A

selection from the Archive of Artistic Photography of

the Rhineland‘s Art Scene (AFORK) ; (erstmalig präsentiert

im Moscow House of Photography 18.05.2011 -

07.07.2011) / [Herausgeber Stiftung Museum Kunstpalast.

Düsseldorf ; Mit Texten von Natalia Gershevskaya, Kay

Heymer, Andrea Horvay, Anne Rodler, Sophia Stang]

. - Heidelberg : Kehrer, 2011. - 239 S. : Ill. (z.T. farb.). -

Ausstellungs- u. Bestandskatalog ; Text deutsch, englisch.

ISBN 978-3-86828-232-0

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DOKUMENTATIONSZENTRUM MUSEUM

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FORSCHUNG extern

6. PUBLIKATIONEN (Auswahl)

7. VERANSTALTUNGEN

8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

9. FREUNDESKREIS

10. MIT FREUNDLICHER

UNTERSTÜTZUNG

11. KOMMUNIKATION / PRESSE- UND

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13. MARKETING

14. BESUCHERZAHLEN

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ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

7. vERANSTALTuNgEN

Neben regelmäßig stattfindenden öffentlichen

Führungen und Kunstführungen wurden 2011 zwei

Symposien veranstaltet.

Symposium zur Ausstellung „Weltklasse.

Die Düsseldorfer Malerschule 1819-1918“

28. und 29. Januar 2011

In Vorbereitung der großen Überblicksausstellung

„Weltklasse. Die Düsseldorfer Malerschule 1819–1918“

(23.9.2011–22.1.2012) richtete das Museum Kunstpalast

ein internationales Symposium zum Thema „Die

Düsseldorfer Malerschule und ihre internationale

Ausstrahlung“ am 28. und 29. Januar 2011 im Museum

Kunstpalast (Robert-Schumann-Saal) aus. Vortragende

aus verschiedenen europäischen Ländern und aus den

USA legten ihre aktuellen Forschungen zum Thema dar.

Das Symposium war der Frage gewidmet: Wie international

ist die Düsseldorfer Malerschule? Betrachtet

man die Herkunftsorte der Künstler, die zwischen 1819

und 1918 an der Kunstakademie Düsseldorf gelernt

und gearbeitet haben, liegt diese Frage nahe. Künstler

aus allen Teilen der Welt, vor allem aus den skandinavischen

Ländern, aus dem Baltikum, Russland und den

USA, aber auch aus Neuseeland und Persien, strömten

nach Düsseldorf. Manche verweilten nur einige Monate

oder wenige Jahre, andere blieben ein Leben lang.

Viele von ihnen trugen das von Peter von Cornelius und

Wilhelm von Schadow geprägte Düsseldorfer Schulgut

zurück in ihre Heimat und gaben den Anstoß zur Gründung

neuer Kunstzentren und -schulen. Die internationalen

Verflechtungen unter den Künstlern, aber auch

die wechselseitigen Beziehungen zwischen den Düsseldorfer

Künstlern und den bedeutendsten Malerschulen

in Europa und den USA im 19. und zu Beginn des 20.

Jahrhunderts wurden dabei genauer untersucht.

Im Vorfeld hatten sich bis zu 420 Teilnehmer für die 18

Vorträge angemeldet. Die Veranstaltung war durchgehend

sehr gut besucht und hatte eine ausgesprochen positive

Resonanz.

Begleitend zur Ausstellung „Weltklasse. Die Düsseldorfer

Malerschule 1819–1918“ fand ein breites Rahmenprogramm

mit Vorträgen, Führungen, Bildgesprächen

und einem vielfältigen pädagogischen Programm statt.

Ein Höhepunkt bildete die Aufführung „Lebende Bilder“

im Robert-Schumann-Saal. Diese szenische und musikalische

Inszenierung von Gemälden der Düsseldorfer

Malerschule folgte in der Tradition der Künstlerfeste

des 19. Jahrhunderts dem Grundgedanken einer

Cordula Grewe, Columbia University

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DOKUMENTATIONSZENTRUM MUSEUM

KUNSTPALAST

5. WISSENSCHAFT UND

FORSCHUNG extern

6. PUBLIKATIONEN (Auswahl)

7. VERANSTALTUNGEN

8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

9. FREUNDESKREIS

10. MIT FREUNDLICHER

UNTERSTÜTZUNG

11. KOMMUNIKATION / PRESSE- UND

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

12. INTERNET

13. MARKETING

14. BESUCHERZAHLEN

15. MUSEUMSSHOPS

16. ROBERT-SCHUMANN-SAAL

17. BAUMASSNAHMEN

18. EXTERNE DIENSTLEISTER / CATERING

19. AUSSTELLUNGSVORSCHAU /

ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

phantasievollen und improvisierten Umsetzung der

Gemälde mit musikalischer Begleitung.

Symposium: Crossing Borders. Johan Thorn Prikker

und die Europäische Moderne Rotterdam, 28. Januar

2011 / Düsseldorf, 8. April 2011

Die gemeinsam mit dem Museum Boijmans Van Beuningen,

Rotterdam, inszenierte Ausstellung würdigte

nicht nur das Gesamtoeuvre Johan Thorn Prikkers,

sondern stellte die Entwicklung und Bedeutung seines

künstlerischen Schaffens in den Niederlanden und in

Deutschland in den Mittelpunkt.

Aus diesem Anlass wurde das Symposium „Crossing

Borders. Johan Thorn Prikker und die Europäische

Moderne“ als eine gemeinsame binationale Veranstaltung

konzipiert. Deutsche und niederländische

Wissenschaftler aus verschiedenen Fachbereichen

diskutierten über Leben und Werk Thorn Prikkers und

seinen Einfluss auf die Kunst des 20. Jahrhunderts,

insbesondere auf Glas- und Mosaikkunst sowie Monumentalmalerei.

Es erschien ein Katalog.

Museum Kunstpalast, Foto: Stefan Arendt, Medienzentrum Rheinland/LVR

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DOKUMENTATIONSZENTRUM MUSEUM

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5. WISSENSCHAFT UND

FORSCHUNG extern

6. PUBLIKATIONEN (Auswahl)

7. VERANSTALTUNGEN

8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

9. FREUNDESKREIS

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UNTERSTÜTZUNG

11. KOMMUNIKATION / PRESSE- UND

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

12. INTERNET

13. MARKETING

14. BESUCHERZAHLEN

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ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

KUNSTWERK DES MONATS

Jeden Monat wird ein Werk aus der Sammlung des

Museum Kunstpalast an einem speziell gekennzeichneten

Ort im Haus präsentiert. Nicht nur die Kurzführung im

Rahmen der KUNSTPAUSE, sondern auch ein wissenschaftlicher

Essay eröffnen neue Sichtweisen auf das

betreffende Kunstwerk (erhältlich vor Ort in gedruckter

Form oder unter www.smkp.de).

Kunstwerk des Monats

1/2011: Wilhelm Mundt

2/2011: Deckelpokal

3/2011: Max Klinger

4/2011: GESOLEI

5/2011: Valerio Adami

6/2011: Max Slevogt

7/2011: Verena Loewensberg

8/2011: Franz Xaver Messerschmidt

9/2011: Kabinettscheibe

10/2011: Kuniyoshi

11/2011: Hilla von Rebay

12/2011: Wilhelm Schmurr

Moderne

„Eine Auswahl aus der Sammlung Kemp“

Ausschnitte aus dem BEGLEITPROGRAMM

Ausstellung vom 26. März bis 10. Juli 2011

04. August 2011, 19 Uhr

Der Wille zur Abstraktion. Dr. Wulf Aschenborn im

Gespräch mit dem Sammler Willi Kemp

Graphische Sammlung

„Mack. Die Sprache meiner Hand“

Ausschnitte aus dem BEGLEITPROGRAMM

Ausstellung vom 26. März bis 10. Juli 2011

10. April 2011, 11 Uhr

Konzert zu Ehren von Heinz Mack. Laura Konetzky

spielt „Buch der Klänge“ von Hans Otte für Klavier solo.

12. Mai 2011, 19 Uhr

Vortrag „Wieso wird das Werk von Heinz Mack wiederentdeckt?“

von Dr. Robert Fleck, Intendant der Kunst-

und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland,

Bonn

9. Juni 2011, 19 Uhr

Vortrag „Eine Vision von Zukunft“. Kulturhistorische

Anmerkungen zum kinetischen Werk von Heinz Mack

von Susanne Titz, Direktorin des Museum Abteiberg,

Mönchengladbach

„SAMURAI, BÜHNENSTARS UND SCHÖNE FRAUEN“

Ausschnitte aus dem BEGLEITPROGRAMM

Ausstellung vom 10. September 2011 bis 15. Januar

2012

15. September 2011, 19 Uhr:

Blaue Stunde mit Dr. Stephan von der Schulenburg,

Museum für Angewandte Kunst Frankfurt, Curator

East Asia & Middle East Department

Vortrag zum Thema: Japan grotesk - Ironie, Travestie

und Überzeichnung in der japanischen Kunst

15. Oktober 2011, 11-16 Uhr:

„Japan Tag“ mit verschiedenen Führungen und Veranstaltungen

für Kinder und Erwachsene am Tag des

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1. STIFTUNG

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AUSSTELLUNGSÜBERSICHT

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FORSCHUNG extern

6. PUBLIKATIONEN (Auswahl)

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ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

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21. IMPRESSUM

Japanischen Feuerwerks

11.30 - 12.15 Uhr (40 Min.)

Kamishibai. Japanisches Bildertheater. In Zusammenarbeit

mit Erzählzeit e. V.

Hajimari-hajimari“, mit diesen Worten öffnen sich die

Flügeltüren der Holzbühne und die Vorführung des

traditionellen japanischen Bildertheaters „Kamishibai“

kann beginnen. Sowohl die großen farbigen Bildtafeln,

die der Erzähler nacheinander zeigt, als auch seine

spannungsvolle Geschichte fesseln große und kleine

Zuschauer.

Vorführung: Julia Kuhlmann

27. Oktober, 18.30-20.30 Uhr:

Karakuri-ningyo – Mechanische Puppen aus Japan der

Edo-Zeit, Vortrag in japanischer Sprache (mit deutscher

Übersetzung) von Professor Yoshikazu Suematsu

(Gastprofessor am Aichi Institute of Technology) und

Shobei Tamaya IX. (Karakuri-ningyo-Meister)

10. November 2011, 19:00 Uhr:

Filmvorführung „Ugetsu monogatari/Erzählungen unter

dem Regenmond“ von Kenji Mizoguchi, Japan 1953

Das Opus Magnum im Schaffen des japanischen Altmeisters

Mizoguchi (1898-1956) und einer der wichtigsten

Filme in der Geschichte des Kinos. Der Regisseur

schildert die Erlebnisse des Töpfers Genjuro und

seines Schwagers, des Bauern Tobei. Beide leben mit

ihren Frauen in einem kleinen Dorf. Der eine träumt

davon, auf dem Markt das große Geld zu verdienen,

der andere möchte Samurai werden, um zu imponieren.

Beide glauben sie, ihre Ambitionen in den Kriegswirren

umsetzen zu können. Sie lassen sich blenden

und setzen alles aufs Spiel.

Das Streben nach Geld und Ruhm, macht Mizoguchi in

bewegender Art deutlich, birgt den Verlust von inneren

Werten in sich. Genjuro und Tobei machen sich auf

einen Weg, der sie immer weiter wegführt von sich

selber, der Wunschträumen folgt und nicht der Wirklichkeit

Dauer: 94 Minuten

24. November 2011, 19:30 Uhr:

Lesung Japanischer Märchen (für Erwachsene) im

Rahmen der 9. Düsseldorfer Märchenwoche

in Kooperation mit Erzählzeit e. V.

15. Januar 2012, 11:00 Uhr:

Filmvorführung „Unter Schnee“ von Ulrike Ottinger,

Deutschland 2011

Die drei Elemente Kabuki, Poesie und Wirklichkeit

des Schneelandes verbinden sich mit der Musik von

Yumiko Tanaka zu einem bildkräftigen und bewegenden

Film.

Dauer: 110 Minuten

Skulptur und Angewandte Kunst

„Johan Thorn Prikker. Mit allen Regeln der Kunst.

Vom Jugendstil zur Abstraktion“

Ausschnitte aus dem BEGLEITPROGRAMM

Ausstellung vom 26. März – 07. August 2011

7. Juli 2011

JOHAN THORN PRIKKER – MULTITALENT ZWISCHEN

FREIER UND ANGEWANDTER KUNST

Vortrag von Dr. Christiane Heiser,

Ausstellungskuratorin

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21. IMPRESSUM

8. BILduNg uNd vERmITTLuNg

Jahresbericht 2011

Kulturelle Bildung und Pädagogik

Wegen der zeitweiligen Schließung des gesamten

Museums mussten vorübergehend auch die pädagogischen

Programme stark reduziert bzw. ganz eingestellt

werden. Ganz ohne Unterbrechung fanden nur

die kreativen Kurse statt und Schul- bzw. Kitabesuche

mit dem ›Mobilen Museumskoffer‹.

Zielgruppenarbeit

Schulen und Kindertageseinrichtungen

Im März wurde im Museumsatelier die wegen der

Baumaßnahmen mehrfach verschobene Ausstellung

„Technik/Frucht“ des Marie-Curie-Gymnasiums

eröffnet. Die Arbeiten der Schülerinnen und Schüler

bezogen sich auf Werke aus der Sammlung oder aus

Sonderausstellungen des Museum Kunstpalast. Die

positive Resonanz bei Schülern, Lehrern und Eltern

machte nochmals deutlich, wie wichtig es für eine

erfolgreiche und nachhaltige Zusammenarbeit mit

Schulen ist, ihnen ein Forum im Museum zu geben.

Das zunächst auf zwei Jahre befristete, überregionale

Projekt „KulturForscher“ wurde nach den Sommerferien

von der PwC-Stiftung und der Deutschen Kinder- und

Jugendstiftung um zwei weitere Jahre verlängert. Die

Auftaktveranstaltung für NRW fand im Oktober erneut

im Museumsatelier des Museum Kunstpalast statt. Im

selben Monat referierte Birgit Huebner an der Akademie

Remscheid für musische Bildung und Medienerziehung

über die bisherigen Ergebnisse im Museum Kunstpalast.

Die Abteilung Kulturelle Bildung und Pädagogik ist

nämlich seit Beginn als Kulturpartner an diesem

Projekt beteiligt. Ihre ›KulturForscher-Schule‹ war zunächst

die Realschule Luisenstraße und seit Mitte des

Jahres ist es die Hulda-Pankok-Gesamtschule.

Im Rahmen einer Kulturpartnerschaft mit dem Paritätischen

Wohlfahrtsverband Düsseldorf und 18

Kindertageseinrichtungen im Paritätischen, die vom

Kulturamt, dem Regionalen Bildungsbüro und der

Bürgerstiftung der Landeshauptstadt Düsseldorf

unterstützt wird, hat die Abteilung Kulturelle Bildung

und Pädagogik in den vergangenen Monaten neue

Programme für Kindertageseinrichtungen entwickelt.

Diese Angebote stehen inzwischen allen interessierten

Einrichtungen in der Region offen.

Die neuen Programme haben ein ganzheitliches

59


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JAHRESBERICHT 2011

1. STIFTUNG

2. AUSSTELLUNGEN /

AUSSTELLUNGSÜBERSICHT

3. AUS DEN

SAMMLUNGSBEREICHEN

4. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG /

DOKUMENTATIONSZENTRUM MUSEUM

KUNSTPALAST

5. WISSENSCHAFT UND

FORSCHUNG extern

6. PUBLIKATIONEN (Auswahl)

7. VERANSTALTUNGEN

8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

9. FREUNDESKREIS

10. MIT FREUNDLICHER

UNTERSTÜTZUNG

11. KOMMUNIKATION / PRESSE- UND

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

12. INTERNET

13. MARKETING

14. BESUCHERZAHLEN

15. MUSEUMSSHOPS

16. ROBERT-SCHUMANN-SAAL

17. BAUMASSNAHMEN

18. EXTERNE DIENSTLEISTER / CATERING

19. AUSSTELLUNGSVORSCHAU /

ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

Konzept und wurden in enger Zusammenarbeit mit

den beteiligten Tageseinrichtungen entwickelt. So

haben die Museumspädagogen, fast alle von ihnen

Künstlerinnen und Künstler, die Gruppen auch in deren

Einrichtungen besucht und dort exemplarisch die Museumsbesuche

vor- und nachbereitet.

Als begleitende Maßnahme hat das Museum Kunstpalast

im Juli einen Fachtag ›Kulturelle Bildung in der

frühen Kindheit‹ für Erzieher mit Vorträgen und Workshops

veranstaltet. Als externe Referenten konnten

Prof. Dr. Johannes Bilstein, Kunstakademie Düsseldorf,

und Prof. Dr. Ursula Stenger, Universität Köln, gewonnen

werden. Die Eltern und Geschwister der am Projekt

beteiligten Kinder wurden im Oktober zu einem Familientag

ins Museum Kunstpalast eingeladen.

In Vorbereitung sind zudem eine Abschlussausstellung

im Museumsatelier sowie eine Publikation in der Reihe

„Pädagogik: Perspektiven und Theorien, Hrg. Johannes

Bilstein“ (Athena Verlag). Der Band wird im Sommer

2012 erscheinen.

Jugendliche und junge Erwachsene

Erneut wurde der Jugendclub des Museum Kunstpalast

eingeladen, ein Bühnenbild für ein Familienkonzert in

der Tonhalle zu gestalten. Unter dem Motto „Zelten

mit Ludwig“ wurde am 3. Juli Beethovens „Pastorale“

gespielt. Der Jugendclub malte dafür ein großes Landschaftsbild,

das durch Videoprojektionen den Themen

der Musik angepasst wurde.

Die Junge Nacht bezog sich 2011 auf die drei Wechselausstellungen:

„Johan Thorn Prikker“, „Mack“ und

„Neue Farben“. Sie fand am 18. Juni statt und wurde

wie immer in Zusammenarbeit mit dem Institut für

Medien- und Kulturwissenschaft der Heinrich-Heine-

Universität organisiert. Von den rund 80 Studierenden,

die sich für das Praxis-Seminar „Junge Nacht“

einschreiben wollten, wurden etwa 50 aufgenommen.

Geplant ist im nächsten Jahr eine engere Anbindung

an das Fach Kunstgeschichte.

Keyworker

Mit Themen wie: „Kunst und Mathematik“, „Das ehemalige

Düsseldorfer Kunstgewerbemuseum“, „Schrift und

Bild“, „Rahmen und Rahmungsstrategien“ wurde nach

der Sommerpause die offene Gesprächsreihe FORUM

KUNST fortgesetzt, die in Zusammenarbeit mit den

Keyworkern des Museum Kunstpalast stattfindet.

Vermittlungsarbeit im Belvedere

Sammlungen und Wechselausstellungen

Anlässlich der Wiedereröffnung der Museumssammlungen

wurde der Audioguide aktualisiert und durch zahlreiche

60


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AUSSTELLUNGSÜBERSICHT

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4. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG /

DOKUMENTATIONSZENTRUM MUSEUM

KUNSTPALAST

5. WISSENSCHAFT UND

FORSCHUNG extern

6. PUBLIKATIONEN (Auswahl)

7. VERANSTALTUNGEN

8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

9. FREUNDESKREIS

10. MIT FREUNDLICHER

UNTERSTÜTZUNG

11. KOMMUNIKATION / PRESSE- UND

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

12. INTERNET

13. MARKETING

14. BESUCHERZAHLEN

15. MUSEUMSSHOPS

16. ROBERT-SCHUMANN-SAAL

17. BAUMASSNAHMEN

18. EXTERNE DIENSTLEISTER / CATERING

19. AUSSTELLUNGSVORSCHAU /

ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

Texte ergänzt sowie ein Kurzfilm zur Geschichte des

Museums produziert. Auf die Anschaffung neuer Geräte

und die Produktion einer audiovisuellen Führung musste

aus Kostengründen leider verzichtet werden, dies bleibt

eine Aufgabe für die Zukunft.

Auch das neue Atelier für Kinder und Jugendliche „1+1 =

Kunst! Kunst und Mathematik“ bezog sich auf die Museumssammlungen.

Das Thema lässt sich dort durch die

Jahrhunderte verfolgen, und es geht dabei um nichts

weniger als um die Ordnung der Welt. Im Atelier für

Kinder und Jugendliche wurden dann die spielerischen

Momente der wechselseitigen Beeinflussung von Kunst

und Mathematik beleuchtet: Muster und Ornamente, die

geometrische Abstraktion, der Goldenen Schnitt und die

Proportionslehre, die Zentralperspektive und räumliche

Illusionen.

Die Ausstellung „Samurai, Bühnenstars und schöne Frauen.

Die Welt der japanischen Farbholzschnittmeister Kunisada

und Kuniyoshi“ hat durch ihre Nähe zum Manga einen

gewissen Bezug zur Jugendkultur. Sie wurde deshalb in

das reguläre Schulprogramm aufgenommen.

Außerdem wurden im Rahmen der Ausstellung für

verschiedene Altersgruppen Workshops zum Thema

„Farbholzschnitt“ und „Manga“ angeboten. Auf besonders

großes Interesse stieß ein Manga-Workshop für

Jugendliche. Die dort entstandenen Zeichnungen sollen

im nächsten Jahr anlässlich eines Schulkonzertes in

der Düsseldorfer Tonhalle gezeigt werden. Im Oktober

beteiligt sich das Museum Kunstpalast dann mit einem

„Familienprogramm“ am Düsseldorfer Japantag. Unter

anderem wurde speziell für Kinder das traditionelle

japanische Bildertheater „Kamishibai“ vorgeführt. Im

November fand dann im Rahmen der 9. Düsseldorfer

Märchenwochen, die das Thema „Japan“ hatten, für

Erwachsene eine Lesung japanischer Märchen und

Weisheitsgeschichten statt.

Vor allem aber stand in der zweiten Jahreshälfte die

große Ausstellung „Weltklasse. Die Düsseldorfer Malerschule“

im Zentrum der Aufmerksamkeit. Für Einzelbesucher

gab es einen Audioguide in deutscher und

englischer Sprache. Daneben fanden zahlreiche kostenlose

öffentliche Führungen statt, einige davon erstmals

auch in Englisch und Russisch. Ebenfalls zum ersten

Mal wurde für Kinder kostenlos ein Kurzführer in Form

einen Detektivspiels angeboten. (Solche Materialien

soll es in Zukunft zu allen großen Wechselausstellungen

und möglichst auch zur Sammlung des Museum Kunstpalast

geben.) Wie immer wurden diese Angebote ergänzt

durch Workshops und Kurse sowie ein attraktives

Programm für Schulen. So konnten Schüler nach einem

Ausstellungsbesuch mit Aquarellkästen Landschaftsstudien

betreiben, mit Hilfe einer eigens dafür gemalten

Tableaus und entsprechender Kostüme ein ›lebendes

Bild‹ stellen oder nach einer lebensgroßen Gliederpuppe

zeichnen. Darüber hinaus war die Abteilung mit organisatorischen

Herausforderungen wie der Erweiterung

der Buchungssoftware VSS sowie Vorarbeiten für das

Besucherbüro zur El Greco-Ausstellung befasst. Nicht

zuletzt fanden auch Vorarbeiten für das nächste Atelier

für Kinder statt: In Zusammenarbeit mit Tobias Daemgen,

Raumzeitpiraten, wird im März 2012 ein Lichtlabor

eingerichtet.

61


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5. WISSENSCHAFT UND

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6. PUBLIKATIONEN (Auswahl)

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Besucherstatistik zu den Aktivitäten der Kulturellen Bildung und Pädagogik

GESAMT 2011

Schul- und Vorschulprogramme

Lehrerfortbildungen,

Lehrereinführungen in

Wechselausstellungen

Freizeitprogramme für Kinder:

offene Angebote am Wochenende,

Kurse, Workshops, Aktionen,

Geburtstage

Workshops / Kurse

Erwachsene

Führungen für Erwachsene

Und Sonderveranstaltungen

Junge Nacht 2011

Ausstellungseröffnung

„Technik Frucht“

KiTa-Ausstellungseröffnung

Summe

Anfang Mai 2011 erst wieder Wiedereröffnung der Sammlung.

Anmeldung der Führungen beim Quadriennale Besucherbüro, aller anderen

Veranstaltungen direkt bei der Abteilung Kulturelle Bildung und Pädagogik.

Gruppen

608

51 Kurse, Workshops+Ki.-geb.

4

13 x Familienprogramm

21

724

1

1

1

1.424

Besucher

9.881

94

2.423

130 Teiln. am Familienprogramm

1.108

10.726

Ca. 1000

196

150

25.708

62


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9. fREuNdESkREIS

Jahresbericht 2011

FREUNDESKREIS UND KUNSTFANS

KUNSTFANS in der Werkstatt der Buchbinderei Mergemeier

Die Wiedereröffnung der Sammlung im Mai und die

große Ausstellung zur Düsseldorfer Malerschule ab

September 2011 waren nicht nur für das Museum

Kunstpalast wichtige und erfolgreiche Ereignisse.

Auch für die Mitglieder der Freunde Museum Kunstpalast

e.V. lieferten diese qualitätvollen und zugleich

publikumswirksamen Ausstellungen 2011 die besten

Gründe zur Identifikation. Viele Mitglieder freuten sich

über ein Wiedersehen mit lange im Depot verschwundenen

Kunstwerken. Die neuen Mitglieder und die KUNSTFANS

lernten teilweise zum ersten Mal Düsseldorfer Kunst-

und Museumsgeschichte vor Ort und im Original kennen.

Zum Jahresende 2011 gab es 436 Mitgliedschaften

(insgesamt 580 Personen), darin enthalten die sogenannten

Mehrfachmitgliedschaften für Familien und

Firmen und die KUNSTFANS, die jungen Freunde des

Museums. Dieses Wachstum ist vor allem auf das seit

mehreren Jahren kontinuierlich angebotene und exklusive

Programm für beide Gruppen zurückzuführen.

Auf der jährlichen Mitgliederversammlung des Vereins,

die am 31.03.2011 stattfand, wurden Prof. Dr. Verena

Pleitgen und Monika Schnetkamp als Nachfolgerinnen

für die beiden ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder

Jürgen Grosskopf und Tobias Bachmüller gewählt. Die

Vorstandsmitglieder Dr. Waltraud Bertz, Dr. Alexander

von Tippelskirch, Stefan Märkl, Gil Andreas Bronner,

sowie der Vorsitzende des Vorstands Georg F. Thoma

wurden im Amt bestätigt.

Der Freundeskreis finanzierte 2011 den Druck der

Publikation der Rede Martin Mosebachs zur Wiedereröffnung

der Sammlung mit dem Titel „Nichts ist

lebendiger als die Liebe“.

Im Mittelpunkt des finanziellen Engagements stand die

Publikation „Aus Passion. Zeitgenössische Kunst aus

der Sammlung Hanck“. Die Sammlung des langjährigen

Mitglieds des Freundeskreises Wolfgang Hanck gelangte

2008 als Schenkung ans Museum Kunstpalast. Der

umfangreiche und aufwendige Katalog wird zur Eröffnung

der Ausstellung „Aus Passion“ am 18. Mai 2012 vorliegen.

Von den vielen Veranstaltungen waren die Previews

(Vorbesichtigungen), Direktoren- und Kuratorenführungen

im eigenen Museum stets die beliebtesten.

Insgesamt gab es 18 Ausflüge und Museumsbesuche,

an denen pro Termin durchschnittlich ca. 24 Mitglieder

teilnahmen. Nicht darin enthalten sind die sehr gut besuchten

Previews zur Wiedereröffnung der Sammlung

am 5. Mai 2011, der Ausstellung „Weltklasse. Die Düsseldorfer

Malerschule 1819-1918“ am 22. September

63


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2011 und die für alle Museumsbesucher offene Veranstaltungsreihe

„Blaue Stunde“.

Der Verein organisierte für seine Mitglieder geführte

Besuche in allen großen Ausstellungen des Museum

Kunstpalast, dabei erwiesen sich die Angebote zur

Ausstellung „Weltklasse. Die Düsseldorfer Malerschule

1819-1918“ als besonders beliebt. Zu den weiteren Veranstaltungen

gehörte auch ein Besuch des berühmten

Fotolabors Grieger in Düsseldorf. Neben Tagesausflügen

nach Wiesbaden, Frankfurt und Otterlo fand vom 1. bis

6. Juni eine Kunstreise nach Israel statt, die mit ihrem

abwechslungsreichen und besonderen Programm zu

den Höhepunkten des Jahres zählte.

Führung mit Kuratorin Dr. Bettina Baumgärtel durch die Ausstellung

„Weltklasse. Die Düsseldorfer Malerschule 1819-1918“

Veranstaltungen Freunde Museum Kunstpalast e.V.

Januar

• Künstlerführung mit Klaus Mettig im Museum

Kunstpalast in der Ausstellung „Klaus Mettig.

Arbeiten 1976-2010“

• Ausflug nach Wiesbaden und Frankfurt: „Das

Geistige in der Kunst. Vom Blauen Reiter bis

zum abstrakten Expressionismus“ (Museum

Wiesbaden) und „Courbet. Ein Traum von der

Moderne“(Schirn Kunsthalle)

Februar

• Akademierundgang Kunstakademie Düsseldorf

März

• Erkundung der Düsseldorfer Off-Szene:

Produzentengalerie plan.de

• Blick hinter die Kulissen im Museum Kunstpalast:

Besuch der Graphischen Sammlung anlässlich

der Ausstellung „Heinz Mack. Die Sprache

meiner Hand“

• Ausstellungsbesuch im Museum Kunstpalast:

„Johan Thorn Prikker. Mit allen Regeln der

Kunst. Vom Jugendstil zur Abstraktion“

Mai

• Preview zur Sammlungsneupräsentation im

Museum Kunstpalast mit einer Führung zu den

Dauerleihgaben der Freunde Museum Kunstpalast

e.V.

• Besichtigung der ERGO - Firmensammlung

64


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Juni

• Kunstreise nach Israel (Jerusalem und Tel Aviv)

• Ausstellungsbesuch im Museum Kunstpalast:

„Neue Farben. Die Sammlung Kemp“

August

• Direktoren- und Kuratorenführung im Museum

Kunstpalast zu den Dauerleihgaben der Freunde

Museum Kunstpalast e.V.

• Ausstellungsbesuch Stoschek Collection

September

• Ausflug nach Otterlo, Besuch des Kröller-Müller

Museums

• Preview und Kuratorenführung im Museum

Kunstpalast: „Weltklasse. Die Düsseldorfer

Malerschule 1819 – 1918“

Oktober

• Ausstellungsbesuch KAI 10

• Besuch des Fotolabors Grieger

November

• Kuratorenführung im Museum Kunstpalast in

der Ausstellung „Samurai, Bühnenstars und

schöne Frauen“

• Ausflug nach Wuppertal ins Von der Heydt

Museum zur Ausstellung „Alfred Sisley, der

wahre Impressionist“

Dezember

• Kuratorenführung im K20 in der Ausstellung

„Die andere Seite des Mondes. Künstlerinnen

der Avantgarde“

• Kuratoren- und Künstlerführung im KIT Kunst

im Tunnel in der Ausstellung „fine line?“

Im inzwischen vierten Jahr ihres Bestehens haben

sich die KUNSTFANS 2011 zu einer festen Größe nicht

nur innerhalb des Freundeskreises und des Museums,

sondern auch allgemein im Düsseldorfer Kulturleben

etabliert. Mit am Jahresende 90 Mitgliedern (Studierende,

Auszubildende, Berufsanfänger) zwischen 18

und 35 Jahren und insgesamt 15 Veranstaltungen sind

die KUNSTFANS nun endgültig ein fester und bekannter

Bestandteil des Museum Kunstpalast geworden.

Von Anfang an waren die KUNSTFANS Teil der Bundesinitiative

Junge Freunde Kunstmuseen, in der sich

junge Freundeskreise vieler deutscher Museen zum

Erfahrungsaustausch zusammengefunden haben. So

nahmen die KUNSTFANS 2011 an Arbeitstreffen der

Initiative in Hannover und Emden teil und warben während

der Art Cologne auf einem gemeinsamen Stand für ihr

Programm.

Dass einige KUNSTFANS dem Museum eng verbunden

sind, sieht man auch an deren Beteiligung als Kunstvermittler

an der Jungen Nacht, die am 18. Juni mit

mehr als 1200 Besuchern unter dem Motto „Kunst,

Dialog, Party“ stattfand.

In enger Zusammenarbeit zwischen der Abteilung

Bildung und Pädagogik und dem Freundeskreis fand

2011 ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm

zu folgenden Themen statt:

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Künstler

• Künstlerführung mit Klaus Mettig in der Ausstellung

„Klaus Mettig. Arbeiten 1976-2010“ im

Museum Kunstpalast

• Akademierundgang in der Kunstakademie

Düsseldorf

• Besuch des Kunstvereins reinraum e.V.

• Atelierbesuch bei der Künstlerin Sabrina

Haunsperger

• Künstlerführung mit Ruslan Daskalov in der

Ausstellung „fine line?“ im KIT

Werkstätten

• Besuch der Kunstgießerei Kayser

• Werkstatt- und Galeriebesuch bei der

Buchbinderei Mergemeier

Museen, Galerien und Sammlungen

• Kuratorenführung mit Isabelle Malz in der

Ausstellung „Joseph Beuys – Parallelprozesse“

in der Kunstsammlung NRW K20

• Besuch der ERGO-Firmensammlung

• Gespräch mit der Leiterin der Graphischen

Sammlung Dr. Gunda Luyken zum Thema

„Berufsfeld Kunst“

• Besuch der Firmensammlung der Deutschen

Bundesbank

• Führung zum Thema Landschaften in der

Sammlung des Museum Kunstpalast

• Galeriebesuch bei Beck & Eggeling

• Ausstellungsbesuch „Weltklasse. Die Düsseldorfer

Malerschule 1819-1918“ im Museum

Kunstpalast

Freunde auf der Kunstreise im Israel-Museum in Jerusalem vor dem

Schrein des Buches von Friedrich Kiesler und Armand Bartos

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10. mIT fREuNdLICHER

uNTERSTÜTzuNg

10.1. Sponsoren, Förderer,

Medienpartner

Im Jahr 2011 konnten wieder umfangreiche Sponsoringleistungen

für die Projekte des Museum Kunstpalast

eingeworben werben. So waren die METRO GROUP

sowie die UBS Bank Sponsoren der Wiedereröffnung

der Sammlung. Besonders erwähnenswert ist der

Aufbau eines flächendeckenden Kooperationsnetzes

innerhalb der Düsseldorfer Wirtschaft: im Rahmen

der Imagekampagne konnten mehr als 50 Düsseldorfer

Partner aus den Bereichen Hotellerie, Gastronomie,

Einzelhandel und Tourismus gewonnen werden. Traditionsunternehmen

wie z. B. Bäckerei Hinkel, Breidenbacher

Hof, Buchhandlung Walther König, Café Zuckerbäckerei

Maushagen, Carsch-Haus, Flughafen Düsseldorf, Fortuna

Düsseldorf, Parfümerie Schnitzler und viele mehr ließen

sich von der Begeisterung für die neu eröffnete Sammlung

mitreißen und unterstützen das Museum Kunstpalast

mit Marketingaktionen.

Die E.ON AG, die Stadtsparkasse Düsseldorf sowie

weitere Partner förderten die Ausstellung „Weltklasse.

Die Düsseldorfer Malerschule 1819-1918“. Zudem realisierte

die Deutsche Bahn ein Kultur-Ticket-Spezial und

sorgte damit für überregionale Präsenz. Beide Projekte

wurden wieder maßgeblich durch Werbepräsenzen von

WallDecaux unterstützt. Für die Ausstellung „Japanische

Farbholzschnitte“ konnte Mitsubishi Electric als Sponsor

gewonnen werden. Weitere Fördergelder kamen von

der Japan Foundation.

Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur

und Sport des Landes NRW förderte die Ausstellung

„Johan Thorn Prikker“ und die Stadtsparkasse Düsseldorf

engagierte sich mit einer Dauerleihgabe des

Künstlers Thomas Schütte im Rahmen der Wiedereröffnung

der Sammlung.

Zudem konnte die Stiftung Museum Kunstpalast auch

2011 wieder auf die großzügige Unterstützung von

Arbeiter Samariter Bund, Blumenstylisten Fiori, Frankenheim,

Lindner Hotel Rheinresidence sowie SIGMA

zählen.

Im August gründete das Museum Kunstpalast 2011

eine regelmäßig tagende Arbeitsgemeinschaft zum

Thema „Sponsoring/Fundraising“ mit Vertretern der

Politik und Wirtschaft, um neue Strategien zur Mittelbeschaffung

zu entwickeln. Dabei wurde ein umfangreiches

Strategiepapier für die Zukunft erarbeitet, u.a.

mit Zielvorgaben wie der Stärkung des Freundeskreises

und Einbeziehung neuer Strömungen wie z. B. crowd

funding.

Innenraum-Dekoration im Kaufhof Berliner Allee im Rahmen der Kampagne

KUNST BEFREIT!, Foto: Medienzentrum Rheinland/LVR

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Übersicht

Stifter

Landeshauptstadt Düsseldorf

E.ON AG

METRO GROUP

Sponsoren und Förderer 2011

Aktionsgemeinschaft „Auf nach Unterbach“

Art Edition Fils GmbH

ASB Arbeiter Samariter Bund

Bäckerei Behmer

Bäckerei Hinkel

Bahnhofsbuchhandlung Grauert

Beautysuite Schnitzler

Bistro Essart in der E.ON AG

Blumenstylisten Fiori

Boesner GmbH

Buchhandlung Dietsch

Buchhandlung Walther König

Buchhaus Stern Verlag

Café und Zuckerbäckerei Maushagen

Carsch-Haus

Dehoga NRW

Deutsche Bahn AG

Dominikanerkonvent St. Andreas

Düsseldorf Marketing & Tourismus

Düsseldorfer Citytours

E.ON AG

F.G. Conzen

Flughafen Düsseldorf

Fortuna Düsseldorf

Frankenheim

Franzen

Freunde Museum Kunstpalast

Goethe Buchhandlung

Habitat

Banner an den Schadow Arkaden im Rahmen der Kampagne „Weltklasse.

Die Düsseldorfer Malerschule“, Foto: Medienzentrum Rheinland/LVR

Handelsverband NRW

Heinrich-Heine-Institut

Heinrich-Heine-Universität

Karstadt

Kaufhof am Wehrhahn

Kaufhof Berliner Allee

Kaufhof Königsallee

Kö Galerie

Kulturprisma

Kulturstiftung der Länder

Kunesto

Kunsthistorisches Institut der Heinrich-Heine-Universität

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8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

9. FREUNDESKREIS

10. MIT FREUNDLICHER

UNTERSTÜTZUNG

11. KOMMUNIKATION / PRESSE- UND

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

12. INTERNET

13. MARKETING

14. BESUCHERZAHLEN

15. MUSEUMSSHOPS

16. ROBERT-SCHUMANN-SAAL

17. BAUMASSNAHMEN

18. EXTERNE DIENSTLEISTER / CATERING

19. AUSSTELLUNGSVORSCHAU /

ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

Künsterverein Malkasten

Kunststiftung Paffrath

Kunststiftung NRW

Lehmanns Media

Leistenschneider

Ludwig Presse- und Buchhandlung im Hauptbahnhof Köln

Mayersche Buchhandlung

Metro Group Marathon

Metropol Düsseldorfer Filmkunstkinos

Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und

Sport des Landes NRW Quadriennale 2010 Düsseldorf

Monkey’s Gastronomie

Nachtresidenz

Parfümerie Schnitzler

Rheinbahn AG

Saitta

Sammlung Literatur in Köln in der Zentralbibliothek

der Stadt Köln

Sammlung Stadtsparkasse Düsseldorf

Schadow Arkaden

Schnitzler Consulting

Schnitzler Home

Kampagne in den Schadow Arkaden im Rahmen der Ausstellung „Weltklasse.

Die Düsseldorfer Malerschule 1819-1918“, Foto: Stefan Arendt, Medienzentrum

Rheinland/LVR

SEVENS

Stadtarchiv Stiftung Schloss und Park Benrath

Stiftung van Meeteren Düsseldorf

Steinway Haus

Stilwerk

Textilhaus August Bornemeyer

Thalia-Buchhandlung in Düsseldorf

Theatermuseum

Thonet

UBS Bank

UCI Kinowelt

Verein rettet den Golzheimer Friedhof e.V.

Verein zur Veranstaltung für Kunstausstellungen e.V.

WallDecaux

WMF

Sowie Privatpersonen, die nicht genannt

werden wollen.

Figurenaufsteller vor dem Monkey’s East im Rahmen der Kampagne

KUNST BEFREIT!, Foto: Medienzentrum Rheinland/LVR

69


Stiftung Museum Kunstpalast

JAHRESBERICHT 2011

1. STIFTUNG

2. AUSSTELLUNGEN /

AUSSTELLUNGSÜBERSICHT

3. AUS DEN

SAMMLUNGSBEREICHEN

4. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG /

DOKUMENTATIONSZENTRUM MUSEUM

KUNSTPALAST

5. WISSENSCHAFT UND

FORSCHUNG extern

6. PUBLIKATIONEN (Auswahl)

7. VERANSTALTUNGEN

8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

9. FREUNDESKREIS

10. MIT FREUNDLICHER

UNTERSTÜTZUNG

11. KOMMUNIKATION / PRESSE- UND

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

12. INTERNET

13. MARKETING

14. BESUCHERZAHLEN

15. MUSEUMSSHOPS

16. ROBERT-SCHUMANN-SAAL

17. BAUMASSNAHMEN

18. EXTERNE DIENSTLEISTER / CATERING

19. AUSSTELLUNGSVORSCHAU /

ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

Kampagne KUNST BEFREIT in der Bäckerei Hinkel,

Foto: Medienzentrum Rheinland/LVR

Medienpartner

Antenne Düsseldorf

Biograph

Center.TV Heimatfernsehen

Coolibri

Rheinische Post

Weltkunst

WDR 3 Kulturpartner

Hotelpartner

Breidenbacher Hof

Courtyard by Marriot Düsseldorf Hafen

Hilton Hotel Düsseldorf

Holiday Inn Düsseldorf City-Centre Königsallee

Hotel Nikko Düsseldorf

Intercontinental Düsseldorf

Lindner Hotel Rhein Residence

Meliá Düsseldorf

Mercure Hotel Düsseldorf City Center

Mercure Hotel Düsseldorf Seestern

Radisson SAS Media Harbour in Düsseldorf

Radisson SAS Scandinavia

Steigenberger Parkhotel

Ausstellungssponsoring

Gemäldegalerie

Sonderausstellungen

Die E.ON AG war Hauptsponsor der Ausstellung „Weltklasse.

Die Düsseldorfer Malerschule 1819-1918“, die

darüber hinaus von der Stadtsparkasse Düsseldorf,

der Terra Foundation for American Art (Chicago), der

Kulturstiftung der Länder und der Kunststiftung NRW

Schaufenster in der Zuckerbäckerei Maushagen im Rahmen der Ausstellung

„Weltklasse. Die Düsseldorfer Malerschule 1819-1918“, Foto: Stefan

Arendt, Medienzentrum Rheinland/LVR

70


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JAHRESBERICHT 2011

1. STIFTUNG

2. AUSSTELLUNGEN /

AUSSTELLUNGSÜBERSICHT

3. AUS DEN

SAMMLUNGSBEREICHEN

4. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG /

DOKUMENTATIONSZENTRUM MUSEUM

KUNSTPALAST

5. WISSENSCHAFT UND

FORSCHUNG extern

6. PUBLIKATIONEN (Auswahl)

7. VERANSTALTUNGEN

8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

9. FREUNDESKREIS

10. MIT FREUNDLICHER

UNTERSTÜTZUNG

11. KOMMUNIKATION / PRESSE- UND

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

12. INTERNET

13. MARKETING

14. BESUCHERZAHLEN

15. MUSEUMSSHOPS

16. ROBERT-SCHUMANN-SAAL

17. BAUMASSNAHMEN

18. EXTERNE DIENSTLEISTER / CATERING

19. AUSSTELLUNGSVORSCHAU /

ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

sowie Warth & Klein großzügig gefördert wurde. Die

finanzielle Unterstützung der Kunststiftung Paffrath,

der STIFTUNG VAN MEETEREN, der Galerie an der

Börse sowie zahlreicher Privatpersonen ermöglichte

zudem die Präsentation einzelner wichtiger Werke in

der Ausstellungen.

Sammlung

Das Museum erhielt Spenden zu Restaurierung von

Werken der Gemäldegalerie von der Düsseldorfer

Galerie an der Börse (Carl Hilgers, Kastell Dornberg“,

1871, Inv. Nr.: M 4518) und weiteren Privatpersonen.

Graphische Sammlung

Der Katalog zur Ausstellung „Mack. Die Sprache meiner

Hand“ verdankt seine Opulenz der Großzügigkeit

einer Privatperson.

Zur Ausstellung „Samurai, Bühnenstars und schöne

Frauen. Japanische Farbholzschnitte von Kunisada

und Kuniyoshi“ erschienen Bestandskataloge, insbesondere

die englische Ausgabe des Kataloges, wurde

von der Japan Foundation großzügig gefördert.

Der Freundeskreis des Museums initiierte und finanzierte

das Projekt eines Bestandskataloges der von der Graphischen

Sammlung betreuten Sammlung Hanck, der

2012 erscheinen wird.

Skulpturen

Für die Ausstellung „Johan Thorn Prikker. Mit allen

Regeln der Kunst. Vom Jugendstil zur Abstraktion“

konnte das Land Nordrhein-Westfalen als Sponsor

gewonnen werden. Die Bezirksregierung hat hierfür

eine Projektförderung bewilligt.

Glas

Von der Kreissparkasse Göppingen wurde der Ausstellungskatalog

„Gralglas“ bezuschußt. Von Sadanobu

Kamiya, Hiroshima, Japan ging ein Zuschuss für das

Glasmuseum Hentrich ein.

10.2. Bürgerliches Ehrenamt/

Ehrenamt/Keyworker

Gemälde

Ehrenamtliche Tätigkeit u.a. für das Dokumentationszentrum

Düsseldorfer Malerschule erfolgte durch Frau

Hanne Nettelbeck und Herr Eberhard Bieber, der der

Gemäldegalerie auch das dreibändige „Lexikon der

Düsseldorfer Malerschule“ überließ.

Bildung und Vermittlung

Zu den Aktivitäten der Keyworker gehört insbesondere

die Betreuung von Infoständen bei Pressekonferenzen

und im Rahmen von Marketingmaßnahmen. Nicht

zuletzt haben die Keyworker auch bei verschiedenen

Veranstaltungen der Abteilung Kulturelle Bildung mitgeholfen

und ab September erstmals sonntags gezielt

Werbung für die pädagogischen Angebote des Museum

Kunstpalast gemacht. Im November stellte Birgit van

de Water die Zusammenarbeit der Abteilung mit den

Keyworkern als Modell ehrenamtlicher Arbeit auf einer

Fachtagung der Bibliothekare in Köln vor. Die Kommunikationsabteilung

wurde bei der Veranstaltung von

Pressekonferenzen durch keyworker unterstützt.

71


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JAHRESBERICHT 2011

1. STIFTUNG

2. AUSSTELLUNGEN /

AUSSTELLUNGSÜBERSICHT

3. AUS DEN

SAMMLUNGSBEREICHEN

4. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG /

DOKUMENTATIONSZENTRUM MUSEUM

KUNSTPALAST

5. WISSENSCHAFT UND

FORSCHUNG extern

6. PUBLIKATIONEN (Auswahl)

7. VERANSTALTUNGEN

8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

9. FREUNDESKREIS

10. MIT FREUNDLICHER

UNTERSTÜTZUNG

11. KOMMUNIKATION / PRESSE- UND

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

12. INTERNET

13. MARKETING

14. BESUCHERZAHLEN

15. MUSEUMSSHOPS

16. ROBERT-SCHUMANN-SAAL

17. BAUMASSNAHMEN

18. EXTERNE DIENSTLEISTER / CATERING

19. AUSSTELLUNGSVORSCHAU /

ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

11. kommuNIkATIoN / pRESSE-

uNd ÖffENTLICHkEITSARBEIT

Die Abteilung Kommunikation des Museum Kunstpalast

agiert als wichtige Schnittstelle zwischen den vielfältigen

Aktivitäten des Museums, inklusive Glasmuseum Hentrich

und Robert-Schumann-Saal, und der Öffentlichkeit.

Ebenso wie die klassischen Kommunikationskanäle

(TV, Radio, Print) werden im Zuge der Presse- und

Öffentlichkeitsarbeit die Online-Medien, Web 2.0 und

die Blogosphäre als kommunikative Plattformen

berücksichtigt. Maßgeblich trägt das vierköpfige

Kommunikationsteam dazu bei, die Interessen des

Museums nach außen darzustellen, über die einzelnen

Sammlungsbereiche, wie Gemäldegalerie, Moderne

Kunst, Graphische Sammlung, Skulptur und Angewandte

Kunst, Glassammlung Hentrich, sowie über

die Sonderausstellungen, aber auch über die Projekte

und Bildungsinitiativen der Kulturellen Bildung und

Pädagogik und über die diversen Forschungsprojekte,

die dem Museum angegliederten Stiftungen, aber auch

die Baumaßnahmen zu informieren.

Zu den insgesamt dreizehn im Jahr 2011 gezeigten

Ausstellungen wurden ebenso wie aus Anlaß der Wiedereröffnung

der Sammlung und deren Neupräsentation

Pressekonferenzen veranstaltet, Gespräche und Interviews

initiiert sowie für weitere Veranstaltungen des

Museums bzw. des Robert-Schumann-Saals zu Foto-

Presseterminen eingeladen. Radio-Trailer des Kulturpartners

WDR3 sowie eine Vielzahl von redaktionellen

Berichterstattungen in TV, Radio und Printmedien

informierten die Öffentlichkeit über die vielfältigen

Unternehmungen des Museum Kunstpalast.

Im Zusammenhang mit den neuen Medien, des Social

Networking und des Web 2.0 zeigen Foto und Bewegtbild

eine große vermittelnde Bedeutung in der Öffentlichkeitsarbeit.

Insbesondere auf facebook (1868 Fans in

2011) wurde ebenso wie im regelmäßig versendeten

Newsletter (6.790 Abonnenten) die Aktivitäten um die

Sammlungsneupräsentation sowie die neuen Ausstellungen

stets mit Abbildungen vorgestellt und mit Fotos stimmungsvolle

Eindrücke der Eröffnungsveranstaltungen wiedergegeben.

Auf Youtube ist das Museum mit einem

eigenen Kanal präsent. Dort wurden Videos von Ausstellungen,

Kulturveranstaltungen, Marketingaktionen

und Imagefilme zum Museum, aber auch Dokumentation

von Veranstaltungen der kulturellen Bildung geboten.

Darüber hinaus wurden zu einzelnen Ausstellungen

und Veranstaltungen mit der Museumswebsite verlinkte

Fotostreams auf flickr angelegt.

Besonders hoher medialer Resonanz erfreute sich im

Jahr 2011 das Museum Kunstpalast mit Bezug auf die

Sammlungs-Neupräsentation und die international

ausgerichtete Ausstellung zur Düsseldorfer Malerschule.

Der WDR berichtet sowohl in Fernsehberichten wie

auch im Hörfunk , ebenso wie Deutschlandradio, über

die nach über zweijähriger Schließung erfolgte Wiedereröffnung

der Sammlung de Museum Kunstpalast.

Die Feuilletons der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

Pressekonferenz zur Ausstellung Düsseldorfer Malerschule am 22.09.2011

72


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1. STIFTUNG

2. AUSSTELLUNGEN /

AUSSTELLUNGSÜBERSICHT

3. AUS DEN

SAMMLUNGSBEREICHEN

4. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG /

DOKUMENTATIONSZENTRUM MUSEUM

KUNSTPALAST

5. WISSENSCHAFT UND

FORSCHUNG extern

6. PUBLIKATIONEN (Auswahl)

7. VERANSTALTUNGEN

8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

9. FREUNDESKREIS

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UNTERSTÜTZUNG

11. KOMMUNIKATION / PRESSE- UND

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

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13. MARKETING

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ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

und der Süddeutschen Zeitung hatten die Neupräsentation

ebenso zum Thema wie die regionalen und

lokalen Printmedien im Rheinland. Die Rheinische

Post präsentierte anläßlich der Wiedereröffnung eine

mehrseitige Sonderbeilage in der Wochenendausgabe.

Auch in den internationalen Medien, z. B. in den französischen

Magazinen Conaissance des Arts oder

L’objet d’art fand die Wiedereröffnung mehrseitige

Berücksichtigung.

Für die größte nationale wie internationale Medienaufmerksamkeit

sorgte 2011 die mit hochkarätigen

Leihgaben bestückte Ausstellung „Weltklasse. Die

Düsseldorfer Malerschule 1819-1918“ mit zahlreichen

Berichten in regionalen, überregionalen und internationalen

Medien. TV-und Radio-Berichte von WDR, SWR,

DeutschlandRadio, Deutsche Welle TV sowie Printmedien

aus Frankreich und Benelux wie Luxemburger Wort,

Le Journal des arts, The British Art Journal, Connaissance

des Arts, Het Laaste Nieuws, De Standaard

trugen ebenso zu der positiven Presseresonanz zur

Ausstellung bei wie die zu Ausstellungsbeginn erschienene

Sonderbeilage der Rheinischen Post, die

Berichte in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung,

Süddeutsche Zeitung, Die Welt, Welt am Sonntag und

Bild Zeitung.

Das kontinuierliche Angebot an vielfältigen Informationen

über alle Museumsaktivitäten sowie die gezielte Nutzung

der unterschiedlichen Kommunikationsmittel festigten

dem Museum Kunstpalast auch 2011 seinen Platz in

der Medienlandschaft und Öffentlichkeit.

12. INTERNET

Website

Zur Neupräsentation der Sammlung Museum Kunstpalast

im Mai 2011 ging die neue Website des Museum

Kunstpalast www.smkp.de online. Mit dem Relaunch

sollte die Website den steigenden Benutzeransprüchen

und der fortschreitenden Technik angepasst werden.

Der Relaunch stellt zudem einen weiteren Punkt in der

konzeptionellen Gesamtausrichtung der Marke Museum

Kunstpalast dar.

Technik: Die Website wird über das CMS-System Typo 3

bearbeitet. Mit einer Lupenfunktion entspricht die neue

Website den Ansprüchen der Barrierearmut. Der Einsatz

einer mobilen Seite ist für 2012 geplant. Design:

Die Navigationsstruktur wurde radikal überarbeitet

und das Layout der Seite dem Marketingkonzept hinsichtlich

der Rahmenelemente und der Farben für die

verschiedenen Museumsbereiche angepasst. Auf den

Hauptseiten finden sich jeweils bis zu sieben Bilderslider,

die in Bewegung sind und somit die Seite beleben.

73


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1. STIFTUNG

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AUSSTELLUNGSÜBERSICHT

3. AUS DEN

SAMMLUNGSBEREICHEN

4. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG /

DOKUMENTATIONSZENTRUM MUSEUM

KUNSTPALAST

5. WISSENSCHAFT UND

FORSCHUNG extern

6. PUBLIKATIONEN (Auswahl)

7. VERANSTALTUNGEN

8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

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10. MIT FREUNDLICHER

UNTERSTÜTZUNG

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ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

12. INTERNET

13. MARKETING

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ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

Viele Querverlinkungen verweisen immer wieder

auf Seiten wie den Robert-Schumann-Saal oder das

Programm der Bildung + Pädagogik. Die Website ist in

deutscher und englischer Sprache vorhanden. Begrüßungsseiten

in den Sprachen niederländisch, französisch,

spanisch, türkisch, japanisch, chinesisch und

arabisch sind für 2012 geplant.

Multimedia: Der Zugang zu sozialen Netzwerken, auf

denen das Museum Kunstpalast vertreten ist, wie

Facebook, Flickr und Youtube, ist im Medienraum MKP

2.0 zu finden.

Eine Kalenderfunktion erleichtert dem Websiten Besucher

die Planung des Museumsbesuchs. Die „Aktuellen Meldungen“

auf der Startseite dienen der Kommunikation

von tagesaktuellen Hinweisen.

Newsletter: Es wurde mit der neuen Website ein neues

Newslettermodul eingerichtet und die Newsletter

werden nun wöchentlich versendet an Interessenten

des Museum Kunstpalast und des Robert-Schumann-

Saals in deutscher und englischer Sprache.

Onlineshop: Vor kurzem wurde der neu eingerichtete

Onlineshop auf der Seite mit einem Link auf die entsprechende

Seite integriert.

Neben der Internetseite www.smkp.de ist auch die

Seite www.Duesseldorfer-Malerschule.com online

gegangen. Diese neue Website soll die zentrale Informationsquelle

über die Düsseldorfer Malerschule

werden. Das im Herbst 2011 gestartete Projekt wird

fortlaufend ergänzt und aktualisiert.

FACEBOOK

Im Zuge der Umbenennung von museum kunst palast

in Museum Kunstpalast wurde ein neuer Facebook-

Account eröffnet. Die Fanzahlen mussten wieder neu

generiert werden. Es werden nicht nur Veranstaltungstipps

gegeben und Hinweise auf neue Ausstellungen, sondern

auch Kunsträtsel veranstaltet, wodurch eine direkte

Kommunikation mit den User bezweckt wird . Von der

Website des Museums gibt es einen Link auf diese

Seite. (MKP 2.0)

YOUTUBE

Hier werden unter dem Kanal Museum Kunstpalast

neue Filme des Museums eingestellt. Im Kanal MKP

TV findet man die Filme, auf denen Besucher in der im

Foyer /Saal 1 aufgestellten MKP TV-Box ihre Meinung

zum Museum Kunstpalast hinterlassen. Von der Website

des Museums gibt es einen Link auf diese Seite.

(MKP 2.0)

FLICKR

Auf dieser Plattform sind Fotos von Situationen des

Ausstellungsaufbaus, von Eröffnungen oder Veranstaltungen

zu finden. Von der Website des Museums gibt

es einen Link auf diese Seite. (MKP 2.0)

Zwischen den einzelnen Foren bestehen Querverbindungen,

um Arbeitsabläufe zu vereinfachen und

weitere Fans und Multiplikatoren zu gewinnen.

Mit Nutzung der Social Media-Möglichkeiten erzielt

das Museum Kunstpalast eine größere Visibilität.

Unabhängig von Werbemaßnahmen zu Ausstellungen

besteht hier die kostengünstige Kommunikation nach

außen sowie die Rezeption eines direkten Feedback.

FACEBOOK bietet die Möglichkeit zum Dialog, die direkte

Ansprache und den Austausch mit Interessenten.

Fans können mit den angebotenen Funktionen „teilen“,

„gefällt mir“, „Freunden empfehlen“: so werden kommunikativ

neue Nachrichtenströme eröffnet und der

regelmäßig vom Museum online ausgesendete Newsletter

ergänzt.

74


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1. STIFTUNG

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UNTERSTÜTZUNG

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21. IMPRESSUM

13. mARkETINg

1. Rebranding

2011 war ein besonderes Jahr für die Stiftung Museum

Kunstpalast, da der 2010 initiierte Rebranding-Prozess

zu einem neuen Markenauftritt des Museum Kunstpalast

führte.

Die im Rahmen eines Agenturen-Pitches neu gewählte

Agentur wurde mit folgender Aufgabe konfrontiert:

• Entwicklung einer neuen Markenstrategie

• Weiterentwicklung des bestehenden Corporate

Designs auf Basis der Markenstrategie

• Internet-Relaunch inkl. Einbindung Online-Shop

• Entwicklung einer Imagekampagne zur Neueröffnung

der Sammlung

Marketingstrategie

Zur Markenkompetenz des Museum Kunstpalast

gehört die breitgefächerte Struktur, die einmalig in

Deutschland ist und Maßstäbe für ein Kulturzentrum

setzt. Die Besucher können im Museum Kunstpalast

ganzheitliche Erlebnisse machen: angefangen mit

dem Besuch von Wechselausstellungen, die oftmals

Exponate aus der ständigen Sammlung zeigen, über

ein begleitendes Rahmenprogramm, das Konzerte und

Aufführungen im Robert-Schumann-Saal integriert bis

hin zu den pädagogischen Vermittlungsaktivitäten, wie

z. B. Kursen, Workshops und Führungen. Es wird großer

Wert darauf gelegt, dass sich die Programme des

Hauses aufeinander beziehen. Diese mehrschichtigen

Erlebnisse führen dazu, dass der Besucher nicht nur

kurzfristig, sondern nachhaltig beeinflusst wird. Das

Museum sieht sich dabei als offenes Haus, das Angebote

für alle kulturinteressierten Menschen bereit hält.

Das Corporate Design

Die Markenstrategie diente als Basis für die Weiterentwicklung

des bestehenden Corporate Design.

Das Logo wurde im Hinblick auf Wort- und Bildmarke

überarbeitet: Die notwendige Balance zwischen dem

graphischen und typographischen Element wurde

wiederhergestellt, indem die Wortmarke in den Mittelpunkt

gestellt und das graphische Element verkürzt

und verstärkt wurde. Die oft falsch wiedergegebene

Schreibweise wurde identitätsstiftend angepasst.

Altes Logo

Neues Logo

Bis zu dem Zeitpunkt gab es eine Vielzahl von Subbrands,

wie z. B. Robert-Schumann-Saal und Glasmuseum

Hentrich, die die Gespaltenheit des Museum Kunstpalast

demonstriert haben und die Dachmarke Museum

Kunstpalast schwächten. Es wurde beschlossen, diese

Einzelauftritte wieder unter das starke Dach des

Museum Kunstpalast zu rücken und auf Subbrands zu

verzichten.

75


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Stiftung Museum Kunstpalast

Ehrenhof 4–5 | 40479 Düsseldorf

Adressetiketten_RZ.indd 1 11.02.11 16:02 Uhr

Die Anforderung an das Corporate Design ging über

ein Logo hinaus, vielmehr sollte ein weiteres Gestaltungselement

entwickelt werden, das einen Mittelweg

leistet zwischen einer hohen Wiedererkennbarkeit und

dennoch genügend Freiraum für die Entfaltung von

Individualität lässt.

Ausgangspunkt für die Entwicklung eines neuen Gestaltungselements

war das Logo, das den Grundriss

des Ehrenhofs zitiert:

das Rechteck, das das

Zentrum des Logos

darstellt, wurde als Eingang

des Museums

und somit „Zugang zur

Kunst“ interpretiert.

Das Rechteck wurde

damit zum Kernelement

des neuen Corporate

Design, denn

es spiegelt zum einen

die geometrische

Formensprache der

Mappe_RZ.indd 1 14.02.11 15:14 Uhr

Pressemitteilung | Press Release

MKP_Briefbogen_Presse_RZ.indd 1 02.02.11 16:26 Uhr

Geschäftsausstattung

Logo am Haus

Architektur des Ehrenhofs und des Ungers-Neubau

wider, zum anderen fokussiert es, richtet den Blick auf

Neues und öffnet den Blick zur Kunst.

Im konkreten Einsatz zeigt sich die Flexibilität und

gleichzeitige Prägnanz des neuen Gestaltungselements:

Das Rechteck ebenso wie das Logo passen

sich farblich dem Plakatmotiv an. Weiterhin erlaubt

uns ein solch starkes Gestaltungselement, die Typographie

variabel zu verwenden: Sie passt sich auf den

Ausstellungsplakaten dem Thema an.

Reduzierung der Printmittel

Die „Gespaltenheit“ des Auftritts des Museum Kunstpalast

spiegelte sich in einer großen Anzahl an Printmitteln

wider. Für

jedes Angebot

wurden eigene

Werbemittel konzipiert.

Zum Einen

wurden die Adressaten,

die heutzutage

lediglich ein

knappes Zeit- und

Programmheft, das alle Angebote des

Museum Kunstpalast bündelt

Geldbudget haben,

damit überfordert,

76


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21. IMPRESSUM

zum Anderen war eine Übersättigung des Marktes

eine Folge.

Um der Dachmarkenstrategie gerecht zu werden,

wurde beschlossen, ein gemeinsames Programmheft

für alle Angebote des Museum Kunstpalast zu konzipieren.

Research

Um die Wirksamkeit des Rebranding zu überprüfen,

wurde in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Bernd Günter,

Lehrstuhl für BWL, Heinrich-Heine-Universität, eine

zweistufige Marktforschung initiiert. Das Ziel bestand

darin, eine Vergleichbarkeit zu erreichen. Folglich wurde

der erste Teil der Befragung vor der Einführung des

neuen Markenauftritts im Januar 2011 durchgeführt,

während der zweite Teil nach dem Rebranding und

dem Launch zweier großer Kampagnen mit neuem

Auftritt folgte. Eine solche vergleichende Marktforschung

wurde bisher im Kulturbereich noch nicht

realisiert, somit hat das Projekt Pioniercharakter. Die

Marktforschung wird auszugsweise auf Seite 85-110

präsentiert.

2. Kampagnen

Insgesamt wurden 2011 13 Ausstellungen im Museum

Kunstpalast gezeigt. Für zwei dieser Projekte – die

Wiedereröffnung der Sammlung unter dem Motto:

„KUNST BEFREIT!“ und für die Ausstellung: „Weltklasse.

Die Düsseldorfer Malerschule“- wurden integrierte

Werbekampagnen lanciert. Für die anderen Projekte

wurden in Abhängigkeit des jeweiligen Ausstellungsbudgets

klassische Marketingaktivitäten wie Außenwerbung

(Dreieckständer, Liftfasssäulen, Außenbanner),

Anzeigenschaltung, Distribution von Printmedien (Flyer,

Teaser, Programmhefte, Einladungen), zielgruppen-

Banner an den Schadow-Arkaden im Rahmen der Kampagne KUNST BEFREIT!,

Foto: Medienzentrum Rheinland/LVR

77


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spezifische Mailings, Promotion-Aktionen und Online-

Marketing realisiert. Alle Maßnahmen wurden crossmedial

mit dem Internet vernetzt. Begleitet wurden

diese Maßnahmen durch zahlreiche Kooperationen mit

Handel, Tourismus sowie Hotellerie, Messeauftritte

sowie Guerilla-Aktionen. Besonders hervorzuheben

ist die Wiedereröffnung der ständigen Sammlung, die

von der Imagekampagne „KUNST BEFREIT! begleitet

wurde und die nachfolgend näher beschreiben wird.

Imagekampagne KUNST BEFREIT!

Mit der Wiedereröffnung am 7. Mai 2011 präsentierte

sich die facettenreiche Sammlung des Museum

Kunstpalast nach mehr als zweijähriger Schließung

aufgrund von Bautätigkeit mit etwa 450 ausgewählten

Kunstwerken vom Mittelalter bis zur Gegenwart.

Um die Bürger und Besucher Düsseldorfs auf die

Wiedereröffnung der Sammlung Museum Kunstpalast

aufmerksam zu machen, wurde eine integrierte Kampagne

entwickelt, die sowohl die Präsenz in der Stadt

als auch den Stellenwert des Museums verdeutlichte,

aber auch den parallel vollzogenen Rebranding-Prozess

und Relaunch der Website kommunizierte.

Kampagne KUNST BEFREIT!

Zielsetzung

Die Kampagne sollte vor allem auch bei jungen Düsseldorfern

Neugier wecken und demnach nicht nur auf

die klassischen Medien abzielen, sondern innovative

Maßnahmen einbeziehen, die Menschen auf ihren

alltäglichen Wegen begegnen und ansprechen, um die

Sammlung wieder zu einem Bestandteil des städtischen

Lebens zu machen.

Kampagne KUNST BEFREIT!, Foto: Medienzentrum Rheinland/LVR Kampagne KUNST BEFREIT!, Foto: Stefan Arendt, Medienzentrum Rheinland/LVR

78


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1. STIFTUNG

2. AUSSTELLUNGEN /

AUSSTELLUNGSÜBERSICHT

3. AUS DEN

SAMMLUNGSBEREICHEN

4. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG /

DOKUMENTATIONSZENTRUM MUSEUM

KUNSTPALAST

5. WISSENSCHAFT UND

FORSCHUNG extern

6. PUBLIKATIONEN (Auswahl)

7. VERANSTALTUNGEN

8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

9. FREUNDESKREIS

10. MIT FREUNDLICHER

UNTERSTÜTZUNG

11. KOMMUNIKATION / PRESSE- UND

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

12. INTERNET

13. MARKETING

14. BESUCHERZAHLEN

15. MUSEUMSSHOPS

16. ROBERT-SCHUMANN-SAAL

17. BAUMASSNAHMEN

18. EXTERNE DIENSTLEISTER / CATERING

19. AUSSTELLUNGSVORSCHAU /

ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

Kampagne KUNST BEFREIT!

Die Zielsetzung für die Kampagne war einerseits eine

Identifikation der Düsseldorfer Bürger mit „ihrer“

Sammlung und andererseits das Haus als offenes

Museum zu präsentieren. Eine Herausforderung stellte

das kleine Budget und die Tatsache dar, dass sich

die Bewerbung einer ständigen, vielfältigen Sammlungschwieriger

gestaltet als die einer thematischen

Wechselausstellung.

Kampagne KUNST BEFREIT!

Umsetzung

Auf der Basis einer neuen Markenstrategie, die die

ständige Sammlung des Museum Kunstpalast in den

Fokus rückt, hat die neu beauftragte Werbeagentur

eine außergewöhnliche Brand-Imagekampagne mit

Guerilla-Elementen unter dem Motto KUNST BEFREIT!

konzipiert.

Kampagne KUNST BEFREIT!, Foto: Medienzentrum Rheinland/LVR

79


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AUSSTELLUNGSÜBERSICHT

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4. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG /

DOKUMENTATIONSZENTRUM MUSEUM

KUNSTPALAST

5. WISSENSCHAFT UND

FORSCHUNG extern

6. PUBLIKATIONEN (Auswahl)

7. VERANSTALTUNGEN

8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

9. FREUNDESKREIS

10. MIT FREUNDLICHER

UNTERSTÜTZUNG

11. KOMMUNIKATION / PRESSE- UND

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

12. INTERNET

13. MARKETING

14. BESUCHERZAHLEN

15. MUSEUMSSHOPS

16. ROBERT-SCHUMANN-SAAL

17. BAUMASSNAHMEN

18. EXTERNE DIENSTLEISTER / CATERING

19. AUSSTELLUNGSVORSCHAU /

ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

Kampagne KUNST BEFREIT!, Foto: Medienzentrum Rheinland/LVR

Das Motto war auf zwei Ebenen zu verstehen: Es

stand zum einen für die wortwörtliche Befreiung der

Kunstwerke aus ihren Depots nach über zweijähriger

Bautätigkeit im Museum und zum anderen für die befreiende

und beflügelnde Wirkung der Kunst.

Gemäß dem Kampagnenmotto wurden die Protagonisten

aus den Werken der Sammlung Museum Kunstpalast

wortwörtlich aus ihrem Umfeld „befreit“ und auf Plakaten

in das Düsseldorfer Stadtbild versetzt, um den

lokalen Bezug und die Identität zwischen dem Museum

und den Düsseldorfer Bürgern zu stärken. So fand man

die Lustige Gesellschaft von Dirck Hals vor den Gehry-

Bauten im Medienhafen und „Ein Mädchenporträt“ von

Alexej Jawlensky inmitten von Fortuna Fans.

Neben der Plakatkampagne sorgten lebensgroße Figurenaufsteller

in der Stadt für Aufsehen. Zwei Monate lang

wurden jeden Tag 50 Figuren guerillamäßig an bekannten

Orten in Düsseldorf platziert – eine logistische Herausforderung.

Sie überraschten die Düsseldorfer überall

dort, wo sie einkaufen, arbeiten und ihre Freizeit verbringen.

Aufgrund des Guerilla-Charakters wechselten

die Figuren jeden Tag ihren Standort und tauchten u.a.

Plakat zur Kampagne KUNST BEFREIT!

80


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DOKUMENTATIONSZENTRUM MUSEUM

KUNSTPALAST

5. WISSENSCHAFT UND

FORSCHUNG extern

6. PUBLIKATIONEN (Auswahl)

7. VERANSTALTUNGEN

8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

9. FREUNDESKREIS

10. MIT FREUNDLICHER

UNTERSTÜTZUNG

11. KOMMUNIKATION / PRESSE- UND

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

12. INTERNET

13. MARKETING

14. BESUCHERZAHLEN

15. MUSEUMSSHOPS

16. ROBERT-SCHUMANN-SAAL

17. BAUMASSNAHMEN

18. EXTERNE DIENSTLEISTER / CATERING

19. AUSSTELLUNGSVORSCHAU /

ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

Kampagne KUNST BEFREIT!, Foto: Stefan Arendt, Medienzentrum Rheinland/LVR

in der Altstadt, auf der Königsallee, auf den Rheinwiesen

und im Medienhafen auf.

Kooperationen

Die Sammlung Museum Kunstpalast ist die Sammlung

der Düsseldorfer. Daher ließen sich über 50 Düsseldorfer

Unternehmen dazu begeistern, Kampagnenelemente

in ihren Geschäftsräumen zu platzieren. Partner

wie die Rheinbahn, die Kö-Galerie, Schadow Arkaden

Kampagne KUNST BEFREIT! im Kaufhof an de Kö,

Foto: Medienzentrum Rheinland/LVR

Kampagne KUNST BEFREIT!

im Kaufhof an de Kö, Foto: Medienzentrum Rheinland/LVR

und Düsseldorf

Marketing Tourismus

erarbeiteten

mit dem Museum

Kunstpalast individuelle

Konzepte,

so entstand z. B.

die Beklebung von

Spiegeln im Kaufhaus.

Online-Kampagne

Die Aktionen im öffentlichen Raum wurden von Online-

Maßnahmen begleitet. Die Düsseldorfer wurden

aufgefordert, die Figuren in der Stadt zu suchen, sich

mit ihnen zu fotografieren und die Bilder auf Flickr

hochzuladen. Dazu bekamen sie Tipps via Facebook.

Neben der Möglichkeit, aktiv einen kreativen Beitrag

zu leisten und damit selbst zum Teil der Kampagne

zu werden, regte das Gewinnspiel dazu an, Kunst auf

einer persönlichen Ebene kennen zu lernen.

Online-Kampagne KUNST BEFREIT!

81


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DOKUMENTATIONSZENTRUM MUSEUM

KUNSTPALAST

5. WISSENSCHAFT UND

FORSCHUNG extern

6. PUBLIKATIONEN (Auswahl)

7. VERANSTALTUNGEN

8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

9. FREUNDESKREIS

10. MIT FREUNDLICHER

UNTERSTÜTZUNG

11. KOMMUNIKATION / PRESSE- UND

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

12. INTERNET

13. MARKETING

14. BESUCHERZAHLEN

15. MUSEUMSSHOPS

16. ROBERT-SCHUMANN-SAAL

17. BAUMASSNAHMEN

18. EXTERNE DIENSTLEISTER / CATERING

19. AUSSTELLUNGSVORSCHAU /

ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

Klassische Kampagne

Die Guerilla-Kampagne wurde von klassischen Marketingmaßnahmen,

wie Anzeigenschaltung in relevanten

Kultur- und Tagestiteln, Medienkooperationen mit der

ZEIT, coolibri und biograph sowie flächendeckender

Plakatierung im Raum Düsseldorf flankiert. Daneben

ermöglichte ein Sponsoring der WALL AG umfassende

Plakatierungsmaßnahmen in Düsseldorf, Köln und

dem Ruhrgebiet. Der Gedanke der befreiten oder zu

befreienden Kunst wurde in Maßnahmen wie „Kunstbefreier-Rahmen“,

Liegestühlen oder besonderen

Flyern für Briefkästen mit emporgestreckten Händen

und der Aufschrift „Lass mich frei!“ fortgeführt.

Kampagne „Weltklasse. Die Düsseldorfer

Malerschule“

Die Düsseldorfer Ma-

lerschule umfasst ein

ganzes Jahrhundert und

klammert die unterschiedlichstenKunstformen.

Darum ist es nicht

leicht, das komplexe

Thema zu verstehen und

ein prägendes Bild der

Malerschule in den Köpfen

zu erzeugen: Denn es gibt

weder eine einheitliche

Ästhetik, noch ein dominierendes

Motiv, oder gar

einen prägenden Stil.

George Caleb Bingham, Die fröhlichen Bootsleute (Detail), 1877–78, Terra Foundation for American Art, Daniel J. Terra Collection, Chicago, Foto: © Terra Foundation for American Art, Chicago

www.smkp.de | Kulturzentrum Ehrenhof | Düsseldorf

WELTKLASSE

DiE DüssElDorfEr

MalErschulE 1819–1918

24.9.2011–23.1.2012

Die Stiftung Museum Kunstpalast ist eine Public-Private-Partnership zwischen der

Landeshauptstadt Düsseldorf, E.ON AG und METRO GROUP.

Kampagnen im Rahmen der Ausstellung „Weltklasse. Die Düsseödorfer Malerschule“, Foto: Stefan Arendt, Medienzentrum Rheinland/LVR

castenow.de

82


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DOKUMENTATIONSZENTRUM MUSEUM

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FORSCHUNG extern

6. PUBLIKATIONEN (Auswahl)

7. VERANSTALTUNGEN

8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

9. FREUNDESKREIS

10. MIT FREUNDLICHER

UNTERSTÜTZUNG

11. KOMMUNIKATION / PRESSE- UND

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

12. INTERNET

13. MARKETING

14. BESUCHERZAHLEN

15. MUSEUMSSHOPS

16. ROBERT-SCHUMANN-SAAL

17. BAUMASSNAHMEN

18. EXTERNE DIENSTLEISTER / CATERING

19. AUSSTELLUNGSVORSCHAU /

ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

Kampagne im Rahmen der Ausstellung „Weltklasse. Die Düsseldorfer

Malerschule“, Foto: Stefan Arendt, Medienzentrum Rheinland/LVR

Zielsetzung

Um die Düsseldorfer Malerschule wieder den Düsseldorfern

näher zu bringen, sollte das Netz von Kooperationspartnern

in der Gastronomie, Hotellerie und dem

Einzelhandel genutzt werden. Der Gedanke war, dass

die Menschen überall dort angesprochen werden, wo

sie viel Zeit verbringen, aber keine Werbung für ein

Museum vermuten, z. B. in Schaufenstern von Kaufhof,

Karstadt und Carsch Haus, im Bus oder in der Bahn,

in Hotels, in Einkaufscentern wie Sevens, Kö-Galerie

und Schadow Arkaden, in Szene-Restaurants wie

Monkey‘s, in der Traditionsbäckerei Hinkel etc. Dort,

wo die Menschen keine Museumswerbung erwarten,

sind sie noch empfänglich dafür.

Umsetzung

Das Kooperationsnetzwerk stellte eine Analogie zur

Welt umspannenden Wirkung der Düsseldorfer Malerschule

dar: Jeder Partner stellte einen Künstler, der

Teil der Malerschule war, vor. Dafür wurden Bilder aus

der Ausstellung in Form von Repliken bei den Kooperationspartnern

platziert. Begleitet wurden die Repliken

von einem Display, das den Künstler und seinen

Kampagne im Rahmen der Ausstellung „Weltklasse. Die Düsseldorfer

Malerschule“ in den Schadow-Arkaden, Foto: Stefan Arendt, Medienzentrum

Rheinland/LVR

83


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5. WISSENSCHAFT UND

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8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

9. FREUNDESKREIS

10. MIT FREUNDLICHER

UNTERSTÜTZUNG

11. KOMMUNIKATION / PRESSE- UND

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

12. INTERNET

13. MARKETING

14. BESUCHERZAHLEN

15. MUSEUMSSHOPS

16. ROBERT-SCHUMANN-SAAL

17. BAUMASSNAHMEN

18. EXTERNE DIENSTLEISTER / CATERING

19. AUSSTELLUNGSVORSCHAU /

ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

Kampagne im Rahmen der Ausstellung „Weltklasse. Die Düsseldorfer Malerschule“

bei Habitat, Foto: Stefan Arendt, Medienzentrum Rheinland/LVR

Bezug zur Malerschule vorstellte.

Darüber hinaus gab es neun kulturelle Partner, die

zeitgleich Ausstellungen, Führungen oder Vorträge zur

Düsseldorfer Malerschule anboten. Dieser kulturelle

Reigen wurde begleitet durch eine Schnitzeljagd: Die

Teilnehmer, die mindestens drei Stationen besuchten,

wurden mit freiem Eintritt im Museum Kunstpalast

belohnt.

Social Media Projekte

2011 wurde das im Rahmen der Ausstellung „Nam

June Paik“ initiierte Projekt „Paik-TV“ aufgrund des

großen Erfolgs unter dem Label „MKP TV“ weitergeführt.

Das interaktive Videoprojekt bot Museumsbesuchern

die Möglichkeit, nach Betätigen eines roten Buzzers

30 Sekunden lang ihre Meinung, Grüße aber auch

Lob und Kritik zur Ausstellung zu äußern.

Interaktives Videoprojekt MKP TV

Innerhalb von zwei Monaten sind mehr als 1.000 Videos

entstanden, eine Auswahl davon wurde auf der

Videoplattform Youtube hochgeladen und mit der

Facebook-Präsenz des Museums verlinkt. Bislang

wurden die Videos mehr als 5.000 Mal angeklickt, weiterempfohlen

und geteilt.

Ende 2010 hat die Marketingabteilung das Online-Projekt

„VIP - Very Important Picture“ ins Leben gerufen.

Das Ziel des langfristig angelegten Projektes liegt darin,

die Begeisterung für die Themen Kunst und Museum

mit Hilfe von bewegten Bildern zu wecken. Dabei

erklärt der Künstler oder Kurator kurz und prägnant

ein Schlüsselwerk der Ausstellung. Die Filme werden

auf Youtube eingestellt. 2011 wurden drei Filme zu den

Ausstellungen „Johan Thorn Prikker“, „Weltklasse. Die

Düsseldorfer Malerschule“ sowie „Samurai, Bühnenstars

und schöne Frauen“ produziert. Insbesondere

der letzte Film schlägt über die Welt der japanischen

Farbholzschnitte eine Brücke zum Thema „Tätowierungen“.

Durch diese ungewöhnliche Verbindung wurde

eine junge Zielgruppe erreicht.

84


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FORSCHUNG extern

6. PUBLIKATIONEN (Auswahl)

7. VERANSTALTUNGEN

8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

9. FREUNDESKREIS

10. MIT FREUNDLICHER

UNTERSTÜTZUNG

11. KOMMUNIKATION / PRESSE- UND

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

12. INTERNET

13. MARKETING

14. BESUCHERZAHLEN

15. MUSEUMSSHOPS

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17. BAUMASSNAHMEN

18. EXTERNE DIENSTLEISTER / CATERING

19. AUSSTELLUNGSVORSCHAU /

ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

13. 1. mARkTfoRSCHuNg

REBRANdINg

1

Projektziele

Analyse der Auswirkungen des Rebranding-Prozesses auf:

Bekanntheit des Museum Kunstpalast

Wiedererkennung einzelner Markenelemente/

„Markenwissen“

Wahrnehmung und Bewertung des neuen Markenauftritts

aus der Perspektive von Besuchern und Nicht-Besuchern

85


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8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

9. FREUNDESKREIS

10. MIT FREUNDLICHER

UNTERSTÜTZUNG

11. KOMMUNIKATION / PRESSE- UND

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

12. INTERNET

13. MARKETING

14. BESUCHERZAHLEN

15. MUSEUMSSHOPS

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17. BAUMASSNAHMEN

18. EXTERNE DIENSTLEISTER / CATERING

19. AUSSTELLUNGSVORSCHAU /

ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

2

Agenda

Untersuchungsdesign

Charakterisierung der Stichproben

Bekanntheit des Museum Kunstpalast

Bekanntheit einzelner Markenelemente

Wahrnehmung und Bewertung des neuen

Markenauftritts

Zusammenfassung zentraler Ergebnisse

86


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6. PUBLIKATIONEN (Auswahl)

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8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

9. FREUNDESKREIS

10. MIT FREUNDLICHER

UNTERSTÜTZUNG

11. KOMMUNIKATION / PRESSE- UND

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

12. INTERNET

13. MARKETING

14. BESUCHERZAHLEN

15. MUSEUMSSHOPS

16. ROBERT-SCHUMANN-SAAL

17. BAUMASSNAHMEN

18. EXTERNE DIENSTLEISTER / CATERING

19. AUSSTELLUNGSVORSCHAU /

ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

3

Untersuchungsdesign

Erhebungsmethode: Standardisierte Interviews (mündliche

fragebogengestützte Befragung)

2 Erhebungswellen mit zeitlichem Abstand vor und nach

Einführung des neuen Markenauftritts

Januar 2011 (t 1)

November 2011 (t 2)

Verfahren der Stichprobengenerierung: Quotenverfahren

Stichprobengröße: N= 517 (je Erhebungswelle)

Zielgruppe: Kulturell Interessierte ab 21 Jahren (Besucher und

Nicht-Besucher)

87


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5. WISSENSCHAFT UND

FORSCHUNG extern

6. PUBLIKATIONEN (Auswahl)

7. VERANSTALTUNGEN

8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

9. FREUNDESKREIS

10. MIT FREUNDLICHER

UNTERSTÜTZUNG

11. KOMMUNIKATION / PRESSE- UND

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

12. INTERNET

13. MARKETING

14. BESUCHERZAHLEN

15. MUSEUMSSHOPS

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17. BAUMASSNAHMEN

18. EXTERNE DIENSTLEISTER / CATERING

19. AUSSTELLUNGSVORSCHAU /

ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

CHARAKTERISIERUNG DER

STICHPROBEN

88


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5. WISSENSCHAFT UND

FORSCHUNG extern

6. PUBLIKATIONEN (Auswahl)

7. VERANSTALTUNGEN

8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

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UNTERSTÜTZUNG

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12. INTERNET

13. MARKETING

14. BESUCHERZAHLEN

15. MUSEUMSSHOPS

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17. BAUMASSNAHMEN

18. EXTERNE DIENSTLEISTER / CATERING

19. AUSSTELLUNGSVORSCHAU /

ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

5

Prozent

40,0

35,0

30,0

25,0

20,0

15,0

10,0

5,0

Beschreibung der Stichproben (t 1 und t 2):

Soziodemographische Daten

Aufgrund der Stichprobenziehung sind die Alters- und

Geschlechterverteilung in beiden Erhebungszeiträumen identisch.

Gesamtumfang abgeschlossener Interviews: N=517 (je t 1 und t 2)

,0

Besucher: N=203

Nicht-Besucher: N=314

11,8 15,3

13,7

10,3

21 bis 30

Jahre

Lebensalter (klassiert)

31 bis 40

Jahre

21,4

18,2

41 bis 50

Jahre

Besucher Nicht-Besucher

23,2

16,9

51 bis 60

Jahre

36,5

32,6

über 60 Jahre

Prozent

70,0

60,0

50,0

40,0

30,0

20,0

10,0

,0

35,0

Geschlecht

47,3

65,0

männlich weiblich

Besucher Nicht-Besucher

52,7

89


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13. MARKETING

14. BESUCHERZAHLEN

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17. BAUMASSNAHMEN

18. EXTERNE DIENSTLEISTER / CATERING

19. AUSSTELLUNGSVORSCHAU /

ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

6

Beschreibung der Stichproben (t 1 und t 2):

Kulturelles Interesse der Besucher

Die meisten Besucher kommen pro Jahr im Durchschnitt höchstens einmal ins Museum

Kunstpalast (Modus bei Kategorie „bis 3 mal“)

90


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8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

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18. EXTERNE DIENSTLEISTER / CATERING

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ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

7

Beschreibung der Stichproben (t 1 und t 2):

Kulturelles Interesse der Nicht-Besucher

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5. WISSENSCHAFT UND

FORSCHUNG extern

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8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

9. FREUNDESKREIS

10. MIT FREUNDLICHER

UNTERSTÜTZUNG

11. KOMMUNIKATION / PRESSE- UND

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

12. INTERNET

13. MARKETING

14. BESUCHERZAHLEN

15. MUSEUMSSHOPS

16. ROBERT-SCHUMANN-SAAL

17. BAUMASSNAHMEN

18. EXTERNE DIENSTLEISTER / CATERING

19. AUSSTELLUNGSVORSCHAU /

ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

BEKANNTHEIT DES

MUSEUM KUNSTPALAST

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DOKUMENTATIONSZENTRUM MUSEUM

KUNSTPALAST

5. WISSENSCHAFT UND

FORSCHUNG extern

6. PUBLIKATIONEN (Auswahl)

7. VERANSTALTUNGEN

8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

9. FREUNDESKREIS

10. MIT FREUNDLICHER

UNTERSTÜTZUNG

11. KOMMUNIKATION / PRESSE- UND

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

12. INTERNET

13. MARKETING

14. BESUCHERZAHLEN

15. MUSEUMSSHOPS

16. ROBERT-SCHUMANN-SAAL

17. BAUMASSNAHMEN

18. EXTERNE DIENSTLEISTER / CATERING

19. AUSSTELLUNGSVORSCHAU /

ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

9

Prozent der Antworten

35%

30%

25%

20%

15%

10%

5%

0%

Bekanntheit der Kunstmuseen in NRW:

ungestützt Besucher

28,3 29,3

23,7

14,0 14,3

10,6

16,0

Folgende Museen wurden sowohl in der 1. als auch in der 2. Erhebungswelle von weniger als 1% der Befragten genannt und daher nicht in der Grafik aufgelistet: Akademie

Galerie (Düsseldorf), Ludwig-Galerie (Oberhausen), Ludwig Forum (Aachen), Suermondt-Ludwig-Museum (Aachen), Picasso-Museum (Münster), Clemens-Sels-Museum

(Neuss)

Die obige Abbildung zeigt die Verteilung der Antworten der befragten Besucher (max. 3 Antworten pro

Befragten möglich) auf die verschiedenen Kunstmuseen in NRW für beide Erhebungszeiträume.

Deutliche Verbesserung hinsichtlich des ungestützten Bekanntheitsgrads des Museum Kunstpalast:

t 1:: 3. Rang (14,0% der Antworten)*

t 2: 2. Rang (23,7 % der Antworten)*

7,5 6,0 7,3 6,5 5,6 5,3

3,7 2,7 3,4

*Sonstiges wird als „kumulierte“ Kategorie bei der Rangfolge ausgeklammert.

0,2 1,3 1,3 1,1 1,3 1,1 2,4 1,1 0,2 1,1

t1 t2

93


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1. STIFTUNG

2. AUSSTELLUNGEN /

AUSSTELLUNGSÜBERSICHT

3. AUS DEN

SAMMLUNGSBEREICHEN

4. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG /

DOKUMENTATIONSZENTRUM MUSEUM

KUNSTPALAST

5. WISSENSCHAFT UND

FORSCHUNG extern

6. PUBLIKATIONEN (Auswahl)

7. VERANSTALTUNGEN

8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

9. FREUNDESKREIS

10. MIT FREUNDLICHER

UNTERSTÜTZUNG

11. KOMMUNIKATION / PRESSE- UND

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

12. INTERNET

13. MARKETING

14. BESUCHERZAHLEN

15. MUSEUMSSHOPS

16. ROBERT-SCHUMANN-SAAL

17. BAUMASSNAHMEN

18. EXTERNE DIENSTLEISTER / CATERING

19. AUSSTELLUNGSVORSCHAU /

ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

10

Prozent der Antworten

Bekanntheit der Kunstmuseen in NRW:

ungestützt Nicht-Besucher

30%

25%

24,3

21,8

28,6

21,1

t1 t2

20%

15%

10%

5%

0%

14,5

10,3 9,9

5,1

7,0 8,0

4,4

2,8

4,0 4,1 3,7

1,6

4,7

3,4

0,9

2,1 2,1 1,8 1,2 1,1

Folgende Museen wurden sowohl in der 1. als auch in der 2. Erhebungswelle von weniger als 1% der Befragten genannt und daher nicht in der Grafik aufgelistet: Akademie

Galerie (Düsseldorf), Ludwig-Galerie (Oberhausen), Museum Küppersmühle (Duisburg), Suermondt-Ludwig-Museum (Aachen), Ludwig Forum (Aachen), Clemens-Sels-

Museum (Neuss), Städtisches Museum Abteiberg (Mönchengladbach), Kaiser-Wilhelm-Museum (Krefeld), Karl-Ernst-Osthaus Museum (Hagen), Museum Ostwall

(Dortmund), Picasso-Museum (Münster), Museum Baden (Solingen)

Die obige Abbildung zeigt die Verteilung der Antworten der befragten Nicht-Besucher (max. 3 Antworten

pro Befragten möglich) auf die verschiedenen Kunstmuseen in NRW für beide Erhebungszeiträume.

Deutliche Verbesserung hinsichtlich des ungestützten Bekanntheitsgrads des Museum Kunstpalast:

t1: 4. Rang (5,1% der Antworten)*

t2: 3. Rang (9,9 % der Antworten)*

*Sonstiges wird als „kumulierte“ Kategorie bei der Rangfolge ausgeklammert.

94


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DOKUMENTATIONSZENTRUM MUSEUM

KUNSTPALAST

5. WISSENSCHAFT UND

FORSCHUNG extern

6. PUBLIKATIONEN (Auswahl)

7. VERANSTALTUNGEN

8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

9. FREUNDESKREIS

10. MIT FREUNDLICHER

UNTERSTÜTZUNG

11. KOMMUNIKATION / PRESSE- UND

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

12. INTERNET

13. MARKETING

14. BESUCHERZAHLEN

15. MUSEUMSSHOPS

16. ROBERT-SCHUMANN-SAAL

17. BAUMASSNAHMEN

18. EXTERNE DIENSTLEISTER / CATERING

19. AUSSTELLUNGSVORSCHAU /

ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

11

Bekanntheit Kulturzentrum Ehrenhof:

Besucher

t 1

83% kennen das Kulturzentrum Ehrenhof 80% kennen das Kulturzentrum Ehrenhof

Davon ordnen 74% das Museum

Kunstpalast korrekt zu

Das Museum Kunstpalast wird in beiden Erhebungswellen als zentrale Institution des

Kulturzentrums Ehrenhof genannt (keine signifikanten Unterschiede zwischen t 1 und t 2).

Wettbewerber im Vergleich:

Nur 59,5 % in t2 (t1: 65,1 %) sind sich über die Zugehörigkeit des NRW-Forums bewusst.

Nur 52,8 % in t2 (t1: 47,9 %) sind sich über die Zugehörigkeit der Tonhalle bewusst.

t 2

Davon ordnen 72% das Museum

Kunstpalast korrekt zu

95


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12. INTERNET

13. MARKETING

14. BESUCHERZAHLEN

15. MUSEUMSSHOPS

16. ROBERT-SCHUMANN-SAAL

17. BAUMASSNAHMEN

18. EXTERNE DIENSTLEISTER / CATERING

19. AUSSTELLUNGSVORSCHAU /

ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

12

Bekanntheit Kulturzentrum Ehrenhof:

Nicht-Besucher

t 1

74% kennen das Kulturzentrum Ehrenhof 67% kennen das Kulturzentrum Ehrenhof

Davon ordnen 49% das Museum

Kunstpalast korrekt zu

Das Museum Kunstpalast wird in beiden Erhebungswellen als zentrale Institution des

Kulturzentrums Ehrenhof genannt (keine signifikanten Unterschiede zwischen t 1 und t 2).

Wettbewerber im Vergleich:

Nur 33,3 % in t2 (t1: 43%) sind sich über die Zugehörigkeit des NRW-Forums bewusst.

56,1 % in t2 (t1: 45%) sind sich über die Zugehörigkeit der Tonhalle bewusst.

t 2

Davon ordnen 54% das Museum

Kunstpalast korrekt zu

96


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12. INTERNET

13. MARKETING

14. BESUCHERZAHLEN

15. MUSEUMSSHOPS

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ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

BEKANNTHEIT EINZELNER

MARKENELEMENTE

97


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ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

12. INTERNET

13. MARKETING

14. BESUCHERZAHLEN

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17. BAUMASSNAHMEN

18. EXTERNE DIENSTLEISTER / CATERING

19. AUSSTELLUNGSVORSCHAU /

ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

14

Bekanntheit einzelner Markenelemente:

Besucher I

Schreibweise des Museum Kunstpalast

38,9% (∆


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8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

9. FREUNDESKREIS

10. MIT FREUNDLICHER

UNTERSTÜTZUNG

11. KOMMUNIKATION / PRESSE- UND

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

12. INTERNET

13. MARKETING

14. BESUCHERZAHLEN

15. MUSEUMSSHOPS

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17. BAUMASSNAHMEN

18. EXTERNE DIENSTLEISTER / CATERING

19. AUSSTELLUNGSVORSCHAU /

ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

16

Bekanntheit einzelner Markenelemente:

Besucher II

80,0

70,0

60,0

50,0

40,0

30,0

20,0

10,0

,0

75,9

36,5

Identifikation des korrekten Logos t1 t2

30,0

8,9 7,9

30% (∆


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ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

17

Bekanntheit einzelner Markenelemente:

Nicht-Besucher II

60,0

50,0

40,0

30,0

20,0

10,0

,0

11,3

37,6

Identifikation des korrekten Logos t1 t2

51,6

28,2

18,5

15,3 14,1

8,1

Logo 4 Logo 1 keine Angabe Logo 2 Logo 3

37,6% (∆


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6. PUBLIKATIONEN (Auswahl)

7. VERANSTALTUNGEN

8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

9. FREUNDESKREIS

10. MIT FREUNDLICHER

UNTERSTÜTZUNG

11. KOMMUNIKATION / PRESSE- UND

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

12. INTERNET

13. MARKETING

14. BESUCHERZAHLEN

15. MUSEUMSSHOPS

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17. BAUMASSNAHMEN

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ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

18

Zuordnung der Plakate:

Besucher

Verbesserte Zuordnung der Plakate des Museum Kunstpalast nach der

Neugestaltung.

Steigende Anteile korrekter Zuordnungen:

„Weltklasse“: 72,9% der Besucher

„Kunst befreit“: 62,6% der Besucher

„Samurai“: 43,8% der Besucher

Rückläufige Fehleinschätzungen: 29,6% (∆


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8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

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UNTERSTÜTZUNG

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12. INTERNET

13. MARKETING

14. BESUCHERZAHLEN

15. MUSEUMSSHOPS

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17. BAUMASSNAHMEN

18. EXTERNE DIENSTLEISTER / CATERING

19. AUSSTELLUNGSVORSCHAU /

ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

19

Zuordnung der Plakate:

Nicht-Besucher

Verbesserte Zuordnung der Plakate des Museum Kunstpalast nach der

Neugestaltung.

Steigende Anteile korrekter Zuordnungen:

„Weltklasse“: 57,6% der Nicht-Besucher

„Kunst befreit“: 51,1% der Nicht-Besucher

„Samurai“: 36,5% der Nicht-Besucher

Komplett korrekte Zuordnung (ohne gleichzeitige Fehleinschätzung) gelingt einem

Anteil von 5,7% der Nicht-Besucher (∆


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5. WISSENSCHAFT UND

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6. PUBLIKATIONEN (Auswahl)

7. VERANSTALTUNGEN

8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

9. FREUNDESKREIS

10. MIT FREUNDLICHER

UNTERSTÜTZUNG

11. KOMMUNIKATION / PRESSE- UND

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

12. INTERNET

13. MARKETING

14. BESUCHERZAHLEN

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ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

WAHRNEHMUNG UND BEWERTUNG

DES NEUEN MARKENAUFTRITTS

103


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6. PUBLIKATIONEN (Auswahl)

7. VERANSTALTUNGEN

8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

9. FREUNDESKREIS

10. MIT FREUNDLICHER

UNTERSTÜTZUNG

11. KOMMUNIKATION / PRESSE- UND

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

12. INTERNET

13. MARKETING

14. BESUCHERZAHLEN

15. MUSEUMSSHOPS

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20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

21

Wahrnehmung des neuen Markenauftritts

Besucher Nicht-Besucher

Häufigkeit der Nennungen von Werbeträgern:

Besucher Nicht-Besucher

Plakate (z.T. an Bauzäunen) 59,2% 63,9%

Figurenaufsteller 24,5% 22,7%

Werbung bei Kooperationspartnern 20,4% 9,1%

Presseberichte 12,2% 22,7%

Flyer/Programmhefte 12,2% 18,2%

104


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21. IMPRESSUM

22

Bewertung des neuen Markenauftritts

vs.

Plakat A Plakat B

Plakat A Plakat B

Sowohl Besucher als auch Nicht-Besucher bewerten den neuen Markenauftritt positiv:

Gründe:

73,6% der Besucher (75% der Nicht-Besucher) bewerteten Plakat B als ansprechender gestaltet.

74,5% der Besucher (77,1% der Nicht-Besucher) stuften Plakat B als besser zum Museum Kunstpalast passend ein.

Kunst/Bild im Vordergrund

Zugänglicher/ bessere Lesbarkeit

Einheitlicher gestaltet

Farblich ansprechend gestaltet

Weniger textlastig

Auffälliger (u.a. wegen des Rahmens)

Ausdrucksvoller/eindrucksstärker

Vereinfachte Wiedererkennung/Zuordnung zum Museum Kunstpalast durch den Rahmen als Markenelement

105


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20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

ZUSAMMENFASSUNG

ZENTRALER ERGEBNISSE

106


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ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

24

Zusammenfassung zentraler Ergebnisse I

Die angestrebte Stichprobenverteilung wurde in beiden Erhebungswellen

realisiert. (Folie 5)

Besucher des Museum Kunstpalast weisen in beiden Erhebungswellen tendenziell

ein höheres kulturelles Interesse auf als Nicht-Besucher, dies spiegelt sich auch

in der Häufigkeit des Besuchs kultureller Institutionen wider. (F6/7)

Das Museum Kunstpalast nimmt vordere Platzierungen bei der (ungestützten)

Bekanntheit verschiedener Kunstmuseen in NRW ein (t 2: 2. Rang Besucher, 3.

Rang Nicht-Besucher), welche sich gegenüber t 1 in beiden Gruppen deutlich

verbessert hat. (F9/10)

Das Museum Kunstpalast wird von den Besuchern in beiden Erhebungswellen als

zentrale Institution des Kulturzentrum Ehrenhof genannt (t 1: 74% t 2: 72,9% );

dies gilt auch für die Nicht-Besucher, jedoch mit einer insgesamt geringeren

Treffgenauigkeit (t 1: 49% t 2: 54% ). (F11/12)

107


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17. BAUMASSNAHMEN

18. EXTERNE DIENSTLEISTER / CATERING

19. AUSSTELLUNGSVORSCHAU /

ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

25

Zusammenfassung zentraler Ergebnisse II

Während sich die neue Schreibweise des Museum Kunstpalast bei Besuchern

und Nicht-Besuchern relativ schnell etabliert hat (38,9% und 45,9%), scheint

das alte Logo – insbesondere bei den Besuchern – noch verhältnismäßig

präsent; demgegenüber stehen jedoch 30% der Besucher, welche in der Lage

waren, das korrekte neue Logo zu identifizieren. (F14-17)

In beiden Erhebungswellen assoziierten die meisten Besucher und auch Nicht-

Besucher mit dem Logo des Museum Kunstpalast das Gebäude und seine

Struktur. (F16/17)

In t 2 ist eine verbesserte Zuordnung der Plakate zum Museum Kunstpalast

ersichtlich. Dies gilt sowohl für die Besucher als auch Nicht-Besucher, wobei

jedoch die Besucher eine höhere Treffgenauigkeit aufweisen. Das neue Design

dürfte zu einem einheitlicheren Auftritt beigetragen haben, welcher die

Verwechselbarkeit mit der Konkurrenz reduziert. (F18/19)

108


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UNTERSTÜTZUNG

11. KOMMUNIKATION / PRESSE- UND

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

12. INTERNET

13. MARKETING

14. BESUCHERZAHLEN

15. MUSEUMSSHOPS

16. ROBERT-SCHUMANN-SAAL

17. BAUMASSNAHMEN

18. EXTERNE DIENSTLEISTER / CATERING

19. AUSSTELLUNGSVORSCHAU /

ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

26

Zusammenfassung zentraler Ergebnisse III

Neuer Markenauftritt:

Der neue Markenauftritt wurde lediglich von einem Viertel der Besucher und

Nicht-Besucher bewusst wahrgenommen. (F21)

Den meisten davon fiel das neue Design auf Plakaten (z.T. an Bauzäunen)

auf. (F21)

Eine Gegenüberstellung des neuen und alten Markenauftritts zeigte, dass

dieser von der Mehrheit der Befragten durchaus positiv bewertet wird

(73,6% Besucher, 75% Nicht-Besucher). (F22)

109


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1. STIFTUNG

2. AUSSTELLUNGEN /

AUSSTELLUNGSÜBERSICHT

3. AUS DEN

SAMMLUNGSBEREICHEN

4. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG /

DOKUMENTATIONSZENTRUM MUSEUM

KUNSTPALAST

5. WISSENSCHAFT UND

FORSCHUNG extern

6. PUBLIKATIONEN (Auswahl)

7. VERANSTALTUNGEN

8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

9. FREUNDESKREIS

10. MIT FREUNDLICHER

UNTERSTÜTZUNG

11. KOMMUNIKATION / PRESSE- UND

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

12. INTERNET

13. MARKETING

14. BESUCHERZAHLEN

15. MUSEUMSSHOPS

16. ROBERT-SCHUMANN-SAAL

17. BAUMASSNAHMEN

18. EXTERNE DIENSTLEISTER / CATERING

19. AUSSTELLUNGSVORSCHAU /

ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

27

Zusammenfassung zentraler Ergebnisse IV

Vergleich: Besucher vs. Nicht-Besucher

Bekanntheit Kulturzentrum Ehrenhof: Treffgenauigkeit der korrekten

Zuordnung des Museum Kunstpalast in beiden Erhebungswellen bei den

Besuchern höher. (F11/12)

Schreibweise Museum Kunstpalast: Identifikation der korrekten neuen

Schreibweise gelingt den Nicht-Besuchern tendenziell besser als den Besuchern.

(F14/15)

Farbassoziationen: Mehr Besucher als Nicht-Besucher assoziieren das Museum

Kunstpalast mit der Farbe rot (Unterschied in t 2 stärker als in t 1). (F14/15)

Zuordnung Logo: Höhere Treffgenauigkeit der Nicht-Besucher im Vergleich zu

den Besuchern beim neuen Logo. Beim alten Logo zeigte sich ein konträres Bild

(75,9% vs. 51,6%). (F16/17)

Zuordnung der Plakate: Zuordnung verschiedener Plakate zum Museum

Kunstpalast gelingt den Besuchern insgesamt besser als den Nicht-Besuchern.

(F18/19)

110


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AUSSTELLUNGSÜBERSICHT

3. AUS DEN

SAMMLUNGSBEREICHEN

4. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG /

DOKUMENTATIONSZENTRUM MUSEUM

KUNSTPALAST

5. WISSENSCHAFT UND

FORSCHUNG extern

6. PUBLIKATIONEN (Auswahl)

7. VERANSTALTUNGEN

8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

9. FREUNDESKREIS

10. MIT FREUNDLICHER

UNTERSTÜTZUNG

11. KOMMUNIKATION / PRESSE- UND

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

12. INTERNET

13. MARKETING

14. BESUCHERZAHLEN

15. MUSEUMSSHOPS

16. ROBERT-SCHUMANN-SAAL

17. BAUMASSNAHMEN

18. EXTERNE DIENSTLEISTER / CATERING

19. AUSSTELLUNGSVORSCHAU /

ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

13.2. vERmIETuNg

Das Museum Kunstpalast verfügt über repräsentative

Räumlichkeiten zur individuellen Nutzung für private

Events, Firmenveranstaltungen, Tagungen, Empfänge

und Kongresse.

Das 2001 von Oswald Matthias Ungers neugestaltete

Museum Kunstpalast überzeugt durch seine moderne

Architektur, die das historische Ambiente des Hauses

in eine zeitgenössische Erscheinung hüllt. Möglich sind

KristallBar des Museum Kunstpalast, Foto: Stefan Arendt, Medienzentrum

Rheinland/LVR

exklusive Führungen durch die vielfältigen Ausstellungen

oder die ständige Sammlung mit einem Empfang oder

Dinner in der außergewöhnlichen Atmosphäre eines

Museums.

AUSSTELLUNGSFLÜGEL

KristallBar und Steiner & Lenzlinger-Foyer

Angrenzend an die Galerien im Ausstellungsflügel und

eingebettet in ein international beachtetes und richtungsweisendes

Ausstellungsprogramm, findet sich im

Museumsfoyer und in der KristallBar eine anregende

Umgebung für Kommunikation und Austausch. In der

stilvoll ausgeleuchteten Kuppel sorgt die Installation

„Das vegetative Nervensystem“ von Gerda Steiner und

Jörg Lenzlinger für die richtige Stimmung.

Kapazitäten

Foyer: 190 m²/160 Personen

KristallBar: 94 m²/80 Personen

Referenzen: u.a. Arbeiter Samariter Bund, Art Cologne,

Deutsch-Schweizerische Wirtschaftsvereinigung

Robert-Schumann-Saal, Foto: Stefan Arendt, Medienzentrum Rheinland/LVR

Robert-Schumann-Saal

Der Robert-Schumann-Saal, mit modernster Bühnenund

Saaltechnik ausgestattet, bietet Platz für kulturelle

Veranstaltungen, Firmenevents, Kongresse, Empfänge

und Bankette.

Kapazitäten

600 m² Innenraum zzgl. Rang, 796 Sitzplätze bei

Reihenbestuhlung

(656 im Parkett, 140 im Rang),

300 Sitzplätze bei Bankettbestuhlung

320 Sitzplätze bei parlamentarischer Bestuhlung

Standardbühne 13 x 7 x 1,1 m

Referenzen: u.a. E.ON AG, internationale Konferenz

„Communicating the Museum“, Museumskonferenz

„museum.de“, WallDecaux

111


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AUSSTELLUNGSÜBERSICHT

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DOKUMENTATIONSZENTRUM MUSEUM

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5. WISSENSCHAFT UND

FORSCHUNG extern

6. PUBLIKATIONEN (Auswahl)

7. VERANSTALTUNGEN

8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

9. FREUNDESKREIS

10. MIT FREUNDLICHER

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13. MARKETING

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ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

Robert-Schumann-Saal, Foto: Stefan Arendt, Medienzentrum Rheinland/LVR

Foyer Robert-Schumann-Saal

Durch die fest integrierte Theke eignet sich das angrenzende

Foyer des Robert-Schumann-Saals hervorragend

für einen Sektempfang oder eine Cateringzone

vor und/oder während eines Events.

Kapazitäten

Foyer: 190 m²/160 Personen

Referenzen: u.a. E.ON AG, METRO GROUP,

Stadtsparkasse Düsseldorf

Thorn Prikker-Foyer, Foto: Stefan Arendt, Medienzentrum Rheinland /LVR

SAMMLUNGSFLÜGEL

Thorn Prikker-Foyer

Das hinterleuchtete Thorn Prikker-Fenster ist das

Highlight während eines Events. Es verleiht dem sakral

anmutenden Foyer eine festliche Atmosphäre.

Kapazitäten

Foyer: 190 m²/160 Personen

Referenzen: u.a. Nissan Center Europe GmbH, UBS

Bank Deutschland AG, Vodafone D2 GmbH

Wilhelm Kreis-Saal

Der neu gestaltete Konferenzraum bietet Platz für

Tagungen, Konferenzen und Empfänge für bis zu 30

Personen. Der Saal ist mit modernster Präsentations-

und Beleuchtungstechnik ausgestattet.

Kapazitäten

Konferenzraum: 42 m²/30 Personen

112


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5. WISSENSCHAFT UND

FORSCHUNG extern

6. PUBLIKATIONEN (Auswahl)

7. VERANSTALTUNGEN

8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

9. FREUNDESKREIS

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ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

Veranstaltungen 2011

Neben VIP-Previews und Ausstellungseröffnungen

wurden zahlreiche Multiplikatoren- und Sponsorenveranstaltungen

durchgeführt.

• Monkey’s Fine Art Dining

• Nacht der Düsseldorfer Museen

• Sommerfest des Malkasten Clubs

• Veranstaltungen von Stiftern / Sponsoren /

Multiplikatoren

• Arbeiter Samariter Bund

• Art Cologne

• Destination Düsseldorf

• Deutsch-Schweizerische Gesellschaft

• Düsseldorf Marketing & Tourismus

• E.ON AG

• Forum Stadtmarketing

• HSBC Trinkaus & Burkhardt

• Metro Group

• Nissan

• Shearman & Sterling

• Stadtsparkasse Düsseldorf

• UBS Bank

• WallDecaux

• Warth & Klein

Eine besondere Veranstaltung war die von der Abteilung

Marketing betreute, erstmals in Deutschland tagende

internationale Museumskonferenz „Communicating

the Museum“ im Museum Kunstpalast. Unter dem

Motto „Creating multiple experiences for each visitor“

zog die 11. Ausgabe dieser Konferenz mehr als 200

Marketingexperten aus den renommiertesten Museen

der Welt an, wie z. B. Tate Modern, London, Musée du

Louvre, Paris, Metropolitan Museum, New York und

Museum of Modern Art, New York, Victoria & Albert

Museum, London, Van Gogh Museum, Amsterdam,

Victoria Museum,

Melbourne und Getty Museum, Los Angeles. Die

Leiterin der Marketingabteilung vertrat das Museum

Kunstpalast mit einem Vortrag zum Thema „Guerilla

Campaigning“.

Hervorzuheben im Rahmen der Veranstaltungsaktivitäten

des Museums ist ein PR-Event im historischen Palais

Beauharnais, dem Sitz des deutschen Botschafters in

Paris, auf dem die Projekte des Museum Kunstpalast

vorgestellt wurden. Anknüpfungspunkt war dabei die

Erweiterung der Thalys-Trasse zwischen Paris und

Düsseldorf. 200 hochkarätige Gäste aus Politik, Wirtschaft,

Medien und Kultur bekamen einen Einblick in

die Ausstellungsplanung des Museum Kunstpalast und

trugen dazu bei, die internationale Ausrichtung des

Hauses zu festigen.

Internationaler Presseempfang in der Deutsche Botschaft in Paris am 20.9.2011

Internationale Museumskonferenz „Communicating the Museum

113


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AUSSTELLUNGSÜBERSICHT

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4. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG /

DOKUMENTATIONSZENTRUM MUSEUM

KUNSTPALAST

5. WISSENSCHAFT UND

FORSCHUNG extern

6. PUBLIKATIONEN (Auswahl)

7. VERANSTALTUNGEN

8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

9. FREUNDESKREIS

10. MIT FREUNDLICHER

UNTERSTÜTZUNG

11. KOMMUNIKATION / PRESSE- UND

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

12. INTERNET

13. MARKETING

14. BESUCHERZAHLEN

15. MUSEUMSSHOPS

16. ROBERT-SCHUMANN-SAAL

17. BAUMASSNAHMEN

18. EXTERNE DIENSTLEISTER / CATERING

19. AUSSTELLUNGSVORSCHAU /

ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

14. BESuCHERzAHLEN

Im Jahr 2011 besuchten insgesamt 169.964 Besucher

die Ausstellungen im Museum Kunstpalast.

Den Robert Schumann Saal besuchten insgesamt

37.968 Gäste.

Im Rahmen der „Quadriennale 2010“ haben

im Berichtsjahr 2011 bis 23.01.11 1.831 Besucher

die Ausstellung „Nam June Paik Award (01.10.10-23.01.11)

gesehen. Auf „Klaus Mettig. Arbeiten 1976-2010“

(10.12.11-23.01.12) fielen im Berichtsjahr 2011 2.493

Besucher.

Die Große Kunstausstellung NRW war vom 13.02.-

06.03.2011 zu Gast im Museum Kunstpalast und wurde

von 7.178 Besuchern gesehen.

Die Ausstellung „Johan Thorn Prikker (26.03-07.08.11)

sahen 23.657 Besucher, „Willi Kemp. Neue Farben“

(26.03.-07.08.11) 18.223 Besucher und „Heinz Mack. Die

Sprache meiner Hand“ (26.03.-10.07.11) sahen 17.179

Besucher.

Vom 24.09.11 bis zum Jahresende besuchten 32.526

Besucher die Ausstellung „Die Düsseldorfer Malerschule“

(24.09.11-22.01.12).

Ausstellungen des Glasmuseums Hentrich im Grünen

Gewölbe der Tonhalle zählten bis Oktober 2011 (danach

keine weiteren Ausstellungen in der Tonhalle)

3.341 Besucher.

Während der Langen Nacht der Museen am 02.04.11

wurden die Ausstellungen im Museum Kunstpalast

von 8.067 Personen besucht. Anlässlich der Jungen

Nacht am 18.06.11 sind 1.152 Besucher gezählt worden.

Überblick 2011

Monat

Januar

Februar

März

April

Mai

Juni

Juli

August

September

Oktober

November

Dezember

Gesamtzahl

Besucherzahlen

7.100

6.366

9.748

27.545

30.518

19.338

14.868

5.203

8.516

13.573

13.208

13.981

169.964

114


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AUSSTELLUNGSÜBERSICHT

3. AUS DEN

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5. WISSENSCHAFT UND

FORSCHUNG extern

6. PUBLIKATIONEN (Auswahl)

7. VERANSTALTUNGEN

8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

9. FREUNDESKREIS

10. MIT FREUNDLICHER

UNTERSTÜTZUNG

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ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

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20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

15. muSEumSSHopS

Die Shops der Stiftung Museum Kunstpalast werden

als wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb geführt. Das

Angebot umfasst Kataloge, themenbezogene Literatur,

Postkarten, Poster, Kunstdrucke, Schmuck, Glasobjekte

sowie diverse Geschenkartikel.

Der Schwerpunkt in 2011 lag auf der Eröffnung des

neu gestalteten Museumsshops im Sammlungsflügel

sowie auf der Weiterentwicklung sammlungsbezogener

Merchandising-Artikel.

Die Neugestaltung des Shops im Sammlungsflügel hat

sich bereits in den ersten Monaten seines Bestehens

bezahlt gemacht. Auf einer Fläche von nur 15 qm

konnten von Mai-Dezember 2011 rund € 40.000 mehr

erwirtschaftet werden als im Vorjahr.

Der Gesamtumsatz beider Shops lag um € 46.000

über dem Vorjahr. Die Kennzahlen „Umsatz pro Besucher“

und „Umsatz pro Käufer“ lagen erneut über

denjenigen des Vorjahres. Im bundesdeutschen Vergleich

liegen diese beiden Kennzahlen 100 % über dem

Durchschnitt.

Für 2012 steht die Entwicklung eines Merchandising-

Sortiments für die El Greco-Ausstellung sowie der

Start des Online-Shops an.

Museumsshop, Foto: Stefan Arendt, Medienzentrum Rheinland /LVR

115


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7. VERANSTALTUNGEN

8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

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11. KOMMUNIKATION / PRESSE- UND

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

12. INTERNET

13. MARKETING

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16. RoBERT-SCHumANN-SAAL

Kulturelle Eigenveranstaltungen

Dank des Budgets, das dem Robert-Schumann-Saal seit

der Saison 2009/2010 zur Verfügung steht, konnte auch

im Jahr 2011 mit einem eigenen Programm das Profil

des Saals weiter geschärft und das kulturelle Leben

der Stadt bereichert werden.

Mit der Fortsetzung der jungen, von den Künstlern

moderierten kammermusikalischen Reihe erstKlassik!,

aber insbesondere auch durch die 2011 neu ins Leben

gerufene musikalisch-literarische Reihe Zweiklang!

Wort und Musik konnte der Zielsetzung, Klassik in

ungewöhnlichen Konstellationen zu präsentieren und

dabei besonderes Augenmerk auf die Gewinnung

neuer Publikumsschichten zu richten, erneut in hohem

Maße Rechnung getragen werden.

Für die Klassikreihe erstKlassik! wurden neben dem

arrivierten Signum Quartett weitere hochkarätige Gäste

gewonnen, darunter der international renommierte

Pianist Henri Sigfridsson und der Soloklarinettist des

Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg, Alexander

Bachl, die gemeinsam mit dem jungen Schumann

Quartett konzertierten. Besonders erfreulich im Sinne

der angestrebten Nachwuchsförderung ist, dass das

Schumann Quartett, dessen Karriere gewissermaßen

im Schumann-Saal begann, sich inzwischen zu einem

rasch aufstrebenden Ensemble entwickelt hat und

im Februar 2012 den ersten Preis in der Kategorie

Streichquartett beim 8. Internationalen Wettbewerb

„Franz Schubert und die Musik der Moderne“ in Graz

gewann.

Kammermusikalisch bemerkenswert war auch eine

Aufführung der beiden Klavierkonzerte von Chopin in

einer höchst selten zu hörenden Miniaturfassung für

Klavier und Streichquintett, dargeboten vom international

besetzten Ensemble Sampolo.

Die neue musikalisch-literarische Reihe Zweiklang!

Wort und Musik überzeugte in ihrem ersten Jahr nicht

nur dank der hochkarätigen Schauspielergrößen wie

Bruno Ganz, Nina Hoger, Hannelore Elsner, Barbara

Auer, Martina Gedeck, Gudrun Landgrebe und Eva

Mattes, sondern auch durch den hohen künstlerischen

Anspruch der musikalischen Partner, darunter das

renommierte Delian Quartett und der international

erfolgreiche Pianist Sebastian Knauer. Nicht zuletzt

dank des Renommees der Rezitatoren gelang es, eine

beträchtliche Aufmerksamkeit seitens der Presse zu

erzielen und eine Vielzahl von weniger Klassik-affinen

Besuchern mit klassischer Musik in Berührung zu

bringen.

Im Rahmen der seit 2010 bestehenden Jazzreihe gab

es im Jazz- und Klassikformat Original & Fälschung? -

diesmal mit dem Fokus auf Franz Schuberts „Winterreise“

- eine weitere ungewöhnliche Begegnung zwischen

Klassik und Modernem Jazz, fachkundig moderiert

von Dr. Wolfram Goertz (Rheinische Post). Darüber

hinaus wurde die Kooperation mit der WDR Big

Band Köln und internationalen Jazzgrößen, wie der

Vibraphon-Legende Gary Burton, erfolgreich fortgesetzt.

In der schon seit 2006 bestehenden, durch Sponsoren

finanzierten Reihe 440Hz traf das junge Düsseldorfer

Orchester Schumann Camerata mit seinem inzwischen

international arrivierten Dirigenten Alexander Shelley

auf die Starsopranistin Simone Kermes und bot einen

weiteren, die Grenzen der Klassik überschreitenden

Abend, der bei einem überdurchschnittlich klassikfernen

Publikum großen Anklang fand.

116


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AUSSTELLUNGSÜBERSICHT

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SAMMLUNGSBEREICHEN

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DOKUMENTATIONSZENTRUM MUSEUM

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FORSCHUNG extern

6. PUBLIKATIONEN (Auswahl)

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ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

Zudem fand im Oktober 2011 erstmalig eine Kooperation

mit dem jüngst ins Leben gerufenen und von der Presse

enorm beachteten New Fall Festival statt, welches

hoch aktuelle Gruppen vom Singer/Songwriter bis

zum Elektro-Künstler auf die Bühne brachte und völlig

neue, junge Publikumsschichten ins Haus führte.

Wie in jedem Jahr wurden die größeren Ausstellungen

(Düsseldorfer Malerschule, Thorn Prikker, Neupräsentation

der Sammlung) im voll besetzten Schumann-Saal

durch Ansprachen festlich eröffnet.

Kulturelle Gastveranstaltungen

Den weiterhin größten Anteil der Veranstaltungen im

Robert-Schumann-Saal machten auch im Jahr 2011

kulturelle Gastveranstaltungen aus. So fand erneut

die kammermusikalische Reihe der Tonhalle statt,

mit hochkarätigen Ensembles wie den 12 Cellisten

der Berliner Philharmoniker, dem Weltklasse-Geiger

Frank-Peter Zimmermann, dem Arte Ensemble und

dem Quatuor Danel. Auch das Klavier-Festival Ruhr

war mit einer Reihe von anspruchsvollen Konzerten,

mit Marc-André Hamelin, Lukas Geniusas und Ingolf

Wunder erneut ein geschätzter Gast.

Darüber hinaus bot der Schumann-Saal wie jedes Jahr

im Rahmen des Vermietungsgeschäftes einer Reihe

von Konzertveranstaltern und Kulturvereinen ein Forum

für musikalische und kulturelle Veranstaltungen

unterschiedlichster Couleur. Beispielhaft zu nennen

sind im 150. Jubiläumsjahr der deutsch-japanischen

Freundschaft 2011 ein japanisches Kulturfestival und

ein Gastkonzert des Kobe City Chamber Orchestra.

Firmenveranstaltungen

Im Bereich Firmenveranstaltungen ist nach deutlichen

konjunkturbedingten Rückgängen in den vergangenen

Jahren für das Jahr 2011 mit 14 Veranstaltungen wieder

ein erfreulicher Aufwärtstrend festzustellen, so dass

auch dieser Bereich zusammen mit den kulturellen

Gastveranstaltungen wieder einen wichtigen Beitrag

zur Finanzierung der Stiftung leistet.

Schumann Quartett; Henri Sigfridsson, Foto: Marco Borggreve

www.robert-schumann-saal.de | Kulturzentrum Ehrenhof | Düsseldorf

MO, 26.12.2011, 17 UHR

ROBERT-SCHUMANN-SAAL

SCHUMANN QUARTETT

HENRI SIGFRIDSSON Klavier

mit Moderation

Werke von Haydn, Schubert und Dvořák

Karten an vielen VVK-Stellen, z. B. oder www.robert-schumann-saal.de

Die Stiftung Museum Kunstpalast ist eine Public-Private-Partnership zwischen der Landeshauptstadt Düsseldorf, E.ON AG und METRO GROUP.

castenow.de

117


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AUSSTELLUNGSÜBERSICHT

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ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

Die Belegung des Robert-Schumann-Saals 2011 in Zahlen

87 kulturelle Veranstaltungen 30.599 Besucher

davon 41 Eigenveranstaltungen 11.335 Besucher

davon 46 Gastveranstaltungen 19.264 Besucher

27 Firmenveranstaltungen 7.564 Besucher

davon 15 über DC 4.950 Besucher

davon 12 über mkp 3.314 Besucher

6 interne Veranstaltungen 105 Besucher

120 Veranstaltungen gesamt (an 113 Tagen) 37.968 Besucher

Zusätzlich:

• 36 Belegungen für Auf-/Abbau und Proben (34 in Tagen)

• 4 Blockierungen aufgrund von Wartungsarbeiten (3 in Tagen)

• 8 Blockierungen aufgrund Foyerbelegung (8 in Tagen)

• 3 Blockierungen aufgrund kurzfristiger Absage (3 in Tagen)

Die Differenz zwischen der Anzahl von Belegungen und den Belegungstagen

ergibt sich aufgrund von teilweiser mehrfacher Belegungen an einem Tag.

Aufgrund von Veranstaltungen ohne Publikum (z.B. Orchesterproben/CD-Aufnahmen)

oder mit naturgemäß sehr geringen Besucherzahlen (z.B. Pressekonferenzen)

lassen sich die Besucherzahlen nicht mit der Anzahl der Veranstaltungen in

Relation setzen. Insgesamt blieb die Gesamtbelegung des Saals im Jahr 2011

mit 120 Veranstaltungen und 161 Belegungstagen auf einem erfreulich hohen Niveau.

118


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21. IMPRESSUM

17. BERICHT zu BAumASS-

NAHmEN 2011

Dachsanierung

Die Dachsanierung konnte bis zum Mai 2011 vollständig

abgeschlossen werden. Bis in den August 2011 wurden

noch einige Mängel beseitigt. Daraufhin gab es keine

Undichtigkeiten im gesamten Dachbereich Nord und

Süd. Mit Beginn der Kälteperiode musste leider festgestellt

werden, dass im Bereich der Lichtbänder und

der Stromschienen an 15 Positionen Wasser in den

Ausstellungsbereich tropfte.

Brandschutzmaßnahmen

Die Umsetzung der Brandschutzmaßnahmen, wurde

zum 31.12.2011, zu 95% abgeschlossen. Das Museum

ist jetzt in Brandabschnitte aufgeteilt, damit bei einem

Feuer immer nur einzelne Brandabschnitte betroffen

sind.

Beleuchtungskonzept Foyer

Begleitend zu den Baumaßnahmen der Stadt Düsseldorf,

hat die Stiftung mit Hilfe der Firma Kardorff

Ingenieure, für das Foyer der Sammlung, ein neues

Lichtkonzept umgesetzt. Zusätzlich ist jetzt eine

Beleuchtung des großen Thorn-Prikker Fensters von

außen möglich.

Neupräsentation

Zur Wiedereröffnung der Sammlung sind verschiedene

Ausstellungbereiche neu gestaltet worden. Der recht

enge Zeitplan konnte dank der Mithilfe aller Mitarbeiter

eingehalten werden.

Neue größere Depoträume wurden speziell für das AFORK

eingerichtet und der Umzug des Archivs durchgeführt.

Foyer Sammlung 1. OG Übergang

Installation neue Pendellampen

Neue Kasse im Foyer Sammlung

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JAHRESBERICHT 2011

1. STIFTUNG

2. AUSSTELLUNGEN /

AUSSTELLUNGSÜBERSICHT

3. AUS DEN

SAMMLUNGSBEREICHEN

4. WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG /

DOKUMENTATIONSZENTRUM MUSEUM

KUNSTPALAST

5. WISSENSCHAFT UND

FORSCHUNG extern

6. PUBLIKATIONEN (Auswahl)

7. VERANSTALTUNGEN

8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

9. FREUNDESKREIS

10. MIT FREUNDLICHER

UNTERSTÜTZUNG

11. KOMMUNIKATION / PRESSE- UND

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

12. INTERNET

13. MARKETING

14. BESUCHERZAHLEN

15. MUSEUMSSHOPS

16. ROBERT-SCHUMANN-SAAL

17. BAUMASSNAHMEN

18. EXTERNE DIENSTLEISTER / CATERING

19. AUSSTELLUNGSVORSCHAU /

ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

18. ExTERNER dIENSTLEISTER-

CATERINg

Exklusiv-Caterer im Museum Kunstpalast ist Kofler &

Kompanie GmbH International Caterer. Kofler & Kompanie

steht für trendorientiertes Eventcatering auf höchstem

Veranstaltung PRET A DINER

kulinarischen Niveau und deckt Empfänge aller Art,

Menues/ Buffets, Flying Menues, Kongresse und Konzerte

ab.

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DOKUMENTATIONSZENTRUM MUSEUM

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FORSCHUNG extern

6. PUBLIKATIONEN (Auswahl)

7. VERANSTALTUNGEN

8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

9. FREUNDESKREIS

10. MIT FREUNDLICHER

UNTERSTÜTZUNG

11. KOMMUNIKATION / PRESSE- UND

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

12. INTERNET

13. MARKETING

14. BESUCHERZAHLEN

15. MUSEUMSSHOPS

16. ROBERT-SCHUMANN-SAAL

17. BAUMASSNAHMEN

18. EXTERNE DIENSTLEISTER / CATERING

19. AUSSTELLUNGSVORSCHAU /

ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

19. AuSSTELLuNgSvoRSCHAu,

zukÜNfTIgE pRoJEkTE

AUSSTELLUNGSVORSCHAU 2012

Anselm Feuerbach, Am Meer (Moderne

Iphigenie), 1875, Düsseldorf, MKP

El Greco, Laokoon, 1610/14,

Öl auf Leinwand, 137,5 x 172,5 cm,

National Gallery of Art, Washington,

Samuel H. Kress Collection 1946.18.1

19. April – 12. August 2012

SPOT ON 08

„…das Land der Griechen mit der Seele suchend“

Feuerbachs Iphigenien vereint

Inspiriert von Goethes Drama „Iphigenie auf Tauris“ beschäftigte sich Anselm

Feuerbach (1829-1880) wiederholt mit dem Thema der vor dem Opfertod geretteten,

aber von da an in der Fremde lebenden Königstochter. Als erster Malerkonzentrierte

er sich dabei auf die monumentale Einzelfigur der Iphigenie, die den

Blick über das Meer in die Ferne gerichtet hat. In drei Gemäldefassungen rang

er um eine ideale Darstellung dieser Personifikation der Sehnsucht. In Kooperation

mit der Staatsgalerie Stuttgart und dem Hessischen Landesmuseum

Darmstadt bietet sich die seltene Gelegenheit, die drei Fassungen dieser berühmten

Bildidee gemeinsam auszustellen.

28. April 2012 – 12. August 2012

EL GRECO UND DIE MODERNE

Die Ausstellung reflektiert die erste, vor genau hundert Jahren stattgefundene

Begegnung der jungen Modernen mit den Originalwerken von El Greco in Düsseldorf

1912 (und München 1911) und deren Nachwirkungen in der Kunst des

jungen 20. Jahrhunderts. Das Museum Kunst¬palast präsentiert die erste Ausstellung

in Deutschland, die die Kunst El Grecos ins Zentrum der Betrachtung

stellt. Die Präsentation wird eine Auswahl von ca. 40 bedeutenden Werken von

El Greco aus wich¬tigsten europäischen und amerikanischen Museen wie dem

Prado, der National Gallery, London, der National Gallery of Art, Washington,

gemeinsam mit ca. 100 Werken der von ihm beeinflussten Künstlern der

Moderne, u. a. Max Beckmann, Paul Cezanne, Oskar Kokoschka, vorstellen.

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und des

spanischen Königs Juan Carl

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FORSCHUNG extern

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7. VERANSTALTUNGEN

8. BILDUNG UND VERMITTLUNG

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UNTERSTÜTZUNG

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17. BAUMASSNAHMEN

18. EXTERNE DIENSTLEISTER / CATERING

19. AUSSTELLUNGSVORSCHAU /

ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

20. BESUCHERSERVICE

21. IMPRESSUM

Akseli Gallen-Kallela, Frühling, 1903

Tempera auf Leinwand, 77 x 145 cm

Ateneum Art Museum, Finnish National

Gallery, Helsinki, Deposition, Sigrid

Jsélius Collection, Central Art Archives,

Helsinki, Foto: Hannu Aaltonen

Max Klinger, Zelt, Opus XIV, II. Teil, Blatt

28: Bestürmung, 1916, Dauerleihgabe

Sammlung Neuerburg, Stiftung

Museum Kunstpalast, Düsseldorf

02. Juni 2012 – 09. September 2012

Überirdisch Nordisch.

AKSELI GALLEN-KALLELA (1865-1931).

Finnland im Geiste der Moderne

In Kooperation mit dem Musée d‘Orsay in Paris und dem Helsinki Art Museum

präsentiert das Museum Kunstpalast eine großangelegte Ausstellung zu Ehren

dieses wichtigen nordeuropäischen Künstlers des 19. Jahrhunderts. Er war

seit den 1880er Jahren der bedeutendste und führendste Künstler der frühen

Moderne Finnlands.

Diese Ausstellung umfasst 75 außergewöhnliche Meisterstücke und wird dem

französischen und deutschen Publikum erstmals einen umfangreichen Einblick

in Leben und Werk Gallen-Kallelas aus über fünf Jahrzehnten seines Schaffens

gewähren.

08. September 2012 – 06. Januar 2013

Max Klinger (1857-1920). Das rätselhafte Weib

Zu den großen Themen des Fin de Siècle gehörte die Beziehung der Geschlechter.

Das Hauptinteresse galt dabei der „Enträtselung“ des weiblichen Wesens, das

als Abweichung von der Norm, d.h. von der Natur des Mannes, verstanden

wurde.

Auch Max Klinger beschäftigte sich in seinen graphischen Folgen immer wieder

mit den gesellschaftlichen Bedingungen von Liebe und Sexualität. In der Ausstellung

wird die Auseinandersetzung mit dem Thema anhand von zwei graphischen

Zyklen visualisiert.

In dem frühen Werk „Ein Handschuh“ (1882) schildert der Künstler in wenigen

Bildern einen (Alp-)Traum, in dem die Frau von einem Handschuh verkörpert

wird. In „Zelt“ (1915), dem letzten Zyklus, erfindet Klinger ein fantastisches

Märchen, indem detailliert die unterschiedlichsten Formen der Liebe einschließlich

Gewalt und Tod dargeboten werden.

Die Gegenüberstellung beider Folgen verdeutlicht nicht nur Klingers innere

sondern auch seine enorme stilistische Entwicklung.

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21. IMPRESSUM

Andreas Gursky, „Madonna I“, 2001.

Fotoarbeit (C-Print), 281x206 cm

Sammlung Museum Kunstpalast,

Andreas Gursky, VG BILD-KUNST, Bonn

23. September 2012 – 13. Januar 2013

ANDREAS GURSKY

Andreas Gursky (*1955) gehört international zu den wichtigsten zeitgenössischen

Fotografen. Zu den Charakteristika der Arbeiten Gurskys gehören neben der

digitalen Bearbeitung der Farbfotografien und ihrem oft extremen Großformat

die besondere Tiefenschärfe seiner Aufnahmen und die perspektivische Ambivalenz

seiner Motive. 2012 zeigt Museum Kunstpalast erstmals und exklusiv

die neuesten Arbeiten des Künstlers aus seiner aktuellen Schaffensperiode.

Ergänzt werden diese durch eine Auswahl von Fotografien der letzten Jahre.

Die Ausstellung wird von einem reich bebilderten Katalog begleitet

123


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ZUKÜNFTIGE PROJEKTE

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21. IMPRESSUM

BESuCHERSERvICE/koNTAkTdATEN

Museum Kunstpalast

Kulturzentrum Ehrenhof,

Ehrenhof 4–5, 40479 Düsseldorf

T 0211-899 02 00 (Zentrale),

T 0211-892 42 42 (Infoband),

www.smkp.de

Buchung von Führungen

T 0211-899 01 00

Bildung und Pädagogik

Dr. Silvia Neysters

T 0211-899 24 16

F 0211-892 91 73

silvia.neysters@smkp.de

Marketing, Sponsoring/Mäzenat

Barbara Wiench, T 0211-892 41 91

F 0211-892 95 04

barbara.wiench@smkp.de

Kommunikation

Marina Schuster, T 0211-899 62 11

F 0211-892 95 04

marina.schuster@smkp.de

Robert-Schumann-Saal

Eckart Schulze-Neuhoff,

T 0211-899 24 50

F 0211-8929503

eckart.schulze-neuhoff @smkp.de

Freunde Museum Kunstpalast & Kunstfans

Freunde Museum Kunstpalast c/o Shearman & Sterling LLP,

Breite Straße 69

40213 Düsseldorf

T 0211-17 88 80

Informationen

Steffen Krautzig

T 0211-892 41 54

F 0211-892 96 76

steffen.krautzig@smkp.de

Kunstbibliothek

Öffnungszeiten: DI–FR 10–17 Uhr

T 0211-899 24 58

F 0211-892 90 90

anne-marie.katins@smkp.de

Studiensaal der Graphischen Sammlung

Öffnungszeiten: DI–FR 10–17 Uhr/Voranmeldung erbeten

T 0211-899 24 75

F 0211-892 96 78,

regina.abels@smkp.de

Katalogbestellung

Petra Hecht

T 0211-899 69 30

F 0211-892 96 84

petra.hecht@smkp.de

Museumsshop

Marcella von Uthmann-Gillessen

T 0211-892 66 71

F 0211-892 96 76

marcella.uthmann-gillessen(@)smkp.de

Vermietung von Räumlichkeiten

DüsseldorfCongress. Vera Praum

T 0211-899 60 27

F 0211-892 94 99

praumv@duesseldorfcongress.de

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21. IMPRESSUM

ImpRESSum

Herausgeber: Stiftung Museum Kunstpalast

Ehrenhof 4–5 | 40479 Düsseldorf

info@smkp.de | www.smkp.de

T +49 (0)211-899 02 00

Konzept und Redaktion: Marina Schuster

Redaktionelle Mitarbeit: Claudia Bartz

Bildredaktion: Barbara Wiench

Gestaltung: castenow.communications

Der Tätigkeitsbericht steht zum Download

bereit unter: www.smkp.de/jahresbericht

© 2011

Herausgeber, Künstler, Fotografen

Für die Werke von Monika Bartholomé, Boris Becker, Konrad Klapheck,

Heinz Mack,Georges Mathieu, Klaus Mettig, Kenneth Noland,

Otto Piene, Günther Uecker, Clemens Weiss bei der VG Bild-Kunst,

Bonn 2011

Weitere Copyrights:

Per Kirkeby, Courtesy Galerie Michael Werner Berlin, Köln & New

York; Nam June Paik Estate, New York; Arnulf Rainer

Vorstand: Generaldirektor: Beat Wismer

Kaufmännischer Direktor: Carl Grouwet

Gemäldegalerie: Dr. Bettina Baumgärtel,

Kathrin DuBois, Nicole Roth, Sabine Schroyen

Moderne Kunst: Kay Heymer,

Andrea Horvay, Anne Rodler

Graphische Sammlung: Dr. Gunda Luyken,

Regina Abels, Dr. Sonja Brink, Claudia Gutberlet-Zieburg,

Bertram Rutz

Skulptur und Angewandte Kunst: Barbara Til,

Dr. Werner Alberg, Elke Dichter, Katja Stolarow

Glasmuseum Hentrich: Dr. Dedo von Kerssenbrock-Krosigk,

Dr. Peter Dunas, Margret Pasch

Bibliothek: Anne-Marie Katins, Marianne Dunas

Provenienzforschung: Dr. Katja Terlau

Kulturelle Bildung und Pädagogik: Dr. Silvia Neysters,

Monika Demler, Birgit Huebner, Dr. Christiane Jungklaus,

Birgit van de Water

Robert-Schumann-Saal: Eckart Schulze-Neuhoff,

Ulla Baumeister

Ausstellungsmanagement: Dr. Frank Schmidt,

Dr. Corinna Gramatke, Gundula Lessnau, Inge Maruyama, Dorothea

Nutt, Bianca Raitz, Christina Voit

Infrastruktur und Ausstellungstechnik:

Andreas Nabrotzky und Team

Generaldirektion: Sandra Badelt,

Cornelia Brüggemann, Dr. des. Miriam von Gehren

Kaufmännische Direktion: Dorothee von Prittwitz

Kommunikation und PR: Marina Schuster,

Claudia Bartz, Christina Bolius, Katharina Schillen

Marketing, Sponsoring, Mäzenat: Barbara Wiench,

Caroline Blume, Svenja Küppers, Theresa Lange, Paula Schneider

Controlling und Finanzbuchhaltung: Susanne Schambach,

Mariele Roters, Petra Hecht, Isabelle Ruthe

Personalabteilung: Karin Eichberg,

Marion Kallen-Gomolka, Esther Webers

Museumsshop: Marcella von Uthmann-Gillessen, Sabine Parsow

Freunde Museum Kunstpalast e. V.: Stefanie Ippendorf,

Steffen Krautzig

Die Stiftung Museum Kunstpalast ist eine Public-Private-

Partnership zwischen der Landeshauptstadt Düsseldorf,

E.ON AG und METRO GROUP.

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