Betriebliche Personalarbeit - beim Handwerk im Landkreis ...

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Betriebliche Personalarbeit - beim Handwerk im Landkreis ...

Betriebliche Personalarbeit

Situation im Oldenburger Münsterland zu.

1. Der größte Fachkräftebedarf besteht zurzeit im Bereich der Facharbeiter. Insbesondere

das verarbeitende Gewerbe hat hier einen erheblichen Bedarf an Fachkräften.

2. Mit Blick auf den Personalbedarf der nächsten zwei Jahre werden vor allem Facharbeiter

(in 81 Prozent aller Betriebe) und Auszubildende (82 Prozent) von den Betrieben

genannt. Techniker (55 Prozent), kaufmännische Hochschulabsolventen (54 Prozent),

Meister (53 Prozent) und technische Hochschulabsolventen (44 Prozent) werden

von weniger Betrieben gesucht werden.

3. Insbesondere in der Ernährungswirtschaft, der Kunststoffindustrie, dem Logistikgewerbe,

dem Metall- und Maschinenbau, dem Gesundheitswesen, der Elektrotechnik,

dem Baugewerbe, dem Großhandel und der Holz- und Möbelbranche besteht in absehbarer

Zeit ein überdurchschnittlich hoher Bedarf an Auszubildenden.

4. Im Großhandel, in der Elektrotechnik, dem Gesundheitswesen, dem Metall- und Maschinenbau,

dem Logistikgewerbe, dem Baugewerbe und der Kunststoffindustrie

wird mittelfristig ein überdurchschnittlicher Bedarf an Facharbeitern/Gesellen erwartet.

5. Im Großhandel, in der Kunststoffindustrie, der Ernährungswirtschaft, dem Baugewerbe,

und der Landwirtschaft werden überdurchschnittlich viele Techniker

und/oder Meister gesucht werden.

6. Technische Hochschulabsolventen werden überdurchschnittlich in der Informations-

und Kommunikationstechnologie, dem Großhandel, dem Metall- und Maschinenbau

sowie der Ernährungswirtschaft nachgefragt werden.

7. Die Kunststoffindustrie, sonstige Dienstleistungen, Metall- und Maschinenbau, Informations-

und Kommunikationstechnologie und Ernährungswirtschaft signalisieren

einen überdurchschnittlichen Bedarf an kaufmännischen Hochschulabsolventen.

Ergebnisse der Unternehmensbefragung

Betriebliche Personalarbeit im Cloppenburger Handwerk

Im Zuge eines durch die Europäische Union und die

Bundesregierung auf Beschluss des Deutschen Bundestages

geförderten Projektes 14 konnte die Kreishandwerkerschaft

eine Erhebung zu den Rekrutierungsstrategien

für Auszubildende und Fachkräfte

sowie zu den Instrumenten der betrieblichen Personalarbeit

unter den gut 600 Mitgliedsbetrieben durchführen.

15

Bei einem Rücklauf von knapp zehn Prozent der verschickten Fragebögen lassen sich folgende

Tendenzaussagen zusammenfassen:

1. Gut 18 Prozent der Beschäftigten im Cloppenburger Handwerk sind Meister, Techniker

oder Ingenieure, über 48 Prozent sind Gesellen oder Facharbeiter, 12 Prozent

sind im Bereich der Verwaltung oder als Kaufleute angestellt, rund 10 Prozent sind

Auszubildende (davon ¾ in gewerbliche-technischen und ¼ in kaufmännischen Beru-

14 http://www.handwerk-cloppenburg.de/publish/index.php/passgenaue-vermittlung.html

15 KH Clp 2012b.

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