Geld für den Mittelstand - Sparkasse Duisburg

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RP Duisburg vom 09.07.2009

Weil Unternehmen vermeintlich weniger Kredite von den Banken

bekommen, wurde schon über eine Direktvergabe durch die Bundesbank

diskutiert. In Duisburg wehren sich die Institute gegen den Vorwurf einer

Kreditklemme.

Eigentlich sollte der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Duisburg, Hans-

Werner Tomalak, nur die Eröffnung der Ausstellung „Die gute Form“ und die

damit verbundene Preisverleihung im Atrium des Sparkassen-

ImmobilienCenters an der Friedrich-Wilhelm-Straße vornehmen. Doch

Tomalak nutzte die Gelegenheit, sich gegen die zurzeit gängige

Bankenschelte zur Wehr setzen. Bundesfinanzminister Peer Steinbrück

hatte die Debatte noch einmal angeheizt, in dem er den Banken eine

„Kreditklemme“ vorwarf und eine direkte Kreditvergabe an Unternehmen

durch die Bundesbank ins Gespräch brachte.

Von einer Kreditklemme könne bei der Sparkasse Duisburg nicht die Rede

sein, so Tomalak. Schwierig sei seiner Meinung nach die Finanzierung von

Großunternehmen. Dagegen gebe es „eine Reihe von Indizien, die für eine

nach wie vor funktionierende Mittelstandsfinanzierung sprechen“, erklärte

der Sparkassenchef. Tomalak konnte dies mit Zahlen aus dem eigenen

Haus untermauern: Es gebe „kräftige Zuwächse“ im Neugeschäft mit

Unternehmen und Selbstständigen. Die Kreditzusagen von Januar bis Mai

2009 seien im Vergleich zum Vorjahr um 6,4 Prozent gestiegen, bei den

Kreditauszahlungen habe es eine Steigerung von 5,1 Prozent gegeben. „Das

spricht für sich“, so Tomalak. Im Geschäftsjahr 2008 habe die Sparkasse ihr

Kreditgeschäft mit Unternehmen und Selbstständigen um 46,2 Millionen

Euro ausgeweitet. Das entspricht einer Steigerung von rund vier Prozent. Bis

zum 31. Mai habe die Sparkasse gegenüber dem Vorjahr schon 56 Millionen

Euro oder 4,7 Prozent mehr Kredite an Unternehmen und Selbstständige

gegeben.

„Damit haben wir 2008 und 2009 insgesamt mehr als 100 Millionen Euro

zusätzlich an Firmen bewilligt. Wer bei diesen Zahlen von Kreditklemme

spricht, kann dies für unser Haus nur mit Böswilligkeit oder Unkenntnis tun“,

erklärte der Sparkassen-Vorstandsvorsitzende. Gleichzeitig räumte er ein,

dass Kreditrisiken sorgfältig geprüft werden müssten. Dies sei man Sparern

und Anlegern schuldig.

Klaus Ulrich, zuständig für den Bereich Firmenkunden der Deutschen Bank

in Duisburg, kann diesen Trend bestätigen. 2008 habe die Bank die

Kreditvergabe für den Mittelstand in der Region auf rund 1,1Milliarden Euro

erhöht.

Bei der Volksbank Rhein-Ruhr mit 23 Filialen in Duisburg, Oberhausen,

Mülheim und Ratingen sieht es ähnlich aus. Dank des ausreichenden

Eigenkapitals könne die „solide und risikobewusste“ Kreditvergabe an den

Mittelstand fortgesetzt werden, hatte Volksbank-Vorstand Carsten Soltau bei

der Bilanzvorstellung erklärt.

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Quelle: Verlag: Rheinische Post Verlagsgesellschaft mbH Publikation: Rheinische

Post Duisburg Ausgabe: Nr.156 Datum: Donnerstag, den 09. Juli 2009 Seite: Nr.15

Von Mike Michel

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