Aktienmärkte im Überblick 14. Januar 2013 bis 21. Januar 2013

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Aktienmärkte im Überblick 14. Januar 2013 bis 21. Januar 2013

Aktienmärkte im Überblick

14. Januar 2013 bis 21. Januar 2013

Aktienmärkte legen Verschnaufpause ein

Quelle: DATASTREAM, Zeitraum:11.01.2012 – 11.01.2013

‡ Die Aufwärtsbewegung an den internationalen Aktienmärkten

hat in den vergangenen Tagen an Schwung verloren. Die

Ausnahme bildete die japanische Börse. Unterstützt von einem

weiterhin zur Schwäche tendierenden Yen legten die dortigen

Indizes nochmals zu.

‡ Speziell in Deutschland neigten die Investoren zu Gewinnmitnahmen.

Zwar gelang es dem DAX noch am Donnerstag

mit einem Stand in Höhe von 7774 Zählern in die Nähe des

kurz zuvor markierten Fünf-Jahres-Hochs bei 7790 Punkten

vorzurücken – zum Wochenschluss gaben die Kurse dann

jedoch mehr oder weniger deutlich nach. Beobachter gehen

davon aus, dass diverse institutionelle Anleger noch dabei sind,

die Anlagestrategie für den Jahresauftakt zu definieren. Im

Vorfeld der nun beginnenden Quartalsberichtssaison der Unternehmen

nehmen nicht wenige Investoren noch eine abwartende

Haltung ein. Der Auftakt der Berichtssaison ist alles in

Aktienmärkte

Kurse Veränderung in % gegenüber

11.01.2013 Vorwoche Vormonat Vorjahr

DAX 30 7716 -0,78 1,66 25,41

Euro Stoxx 50 2718 0,34 3,71 20,49

S&P 500 1472 0,43 3,30 16,49

Topix 899 1,15 14,46 25,49

Rohstoffe

11.01.2013 Vorwoche Vormonat Vorjahr

Gold 1 1655,40 1697,35 1612,40

Öl 113,93 110,85 110,95 114,47

allem zufriedenstellend verlaufen. Von den 27 S & P 500-

Unternehmen, welche bis Freitag vergangener Woche ihre

Zahlen präsentiert haben, gelang es 80 Prozent, die Erwartungen

der Analysten zu übertreffen – wobei zu berücksichtigen

ist, dass diese zum jetzigen Zeitpunkt nicht allzu hoch sind.

‡ Zum Auftakt der Unternehmensberichtssaison markierte der

Aktienmarkt in New York zunächst ein neues Mehrjahreshoch.

Die Quartalsberichte von Alcoa – der Aluminiumkonzern eröffnet

traditionell die Berichtssaison – und Monsanto überzeugten

die Anleger, wohingegen enttäuschende Zahlen seitens

Wells Fargo, der viertgrößten Bank der USA, den Markt belasteten.

Zu den Verlierern zählte die Boeing-Aktie. Vor dem

Hintergrund verschiedener Meldungen bezüglich anhaltender

technischer Probleme mit dem Typ 787 „Dreamliner“ gab das

Papier zeitweise bis zu drei Prozent ab.

Top-Termine Top-Termine

Di, 15.01. Goldman Sachs, Quartalszahlen

Mi, 16.01. eBay Inc., Quartalszahlen

Metro, Jahresabschluss

Do, 17.01. Bank of America, Quartalszahlen

Citigroup, Quartalszahlen

Intel, Quartalszahlen

Fr, 18.01. Schlumberger, Quartalszahlen

State Street, Quartalszahlen

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Alle Angaben wurden sorgfältig recherchiert und zusammengestellt. Die enthaltenen Meinungsaussagen geben die aktuellen Einschätzungen der DekaBank zum

Zeitpunkt der Erstellung wieder, die sich jederzeit ohne vorherige Ankündigung ändern können.

Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.


Rentenmärkte im Überblick

14. Januar 2013 bis 21. Januar 2013

Der Euro profitiert von geldpolitischen Entscheidungen - keine Leitzinsänderungen in der Eurozone

Quelle: Reuters, Zeitraum: 11.01.2012 – 11.01.2013

‡ Die Europäische Zentralbank hat auf ihrer jüngsten Sitzung

entschieden, den Leitzins für die Eurozone nicht weiter zu

senken, sondern auf dem Stand von 0,75 Prozent zu belassen.

Auch blieb der Zins für kurzfristige Einlagen der Banken unangetastet

und damit weiterhin bei null Prozent. Zwar wurde die

Entscheidung bereits im Vorfeld von vielen Marktteilnehmern

erwartet, der Euro konnte dennoch gegenüber dem US-Dollar

zulegen. Auf Wochensicht verbuchte die Gemeinschaftswährung

ein Plus von fast zwei Prozent gegenüber dem Greenback.

‡ Positiv auf die Kursentwicklung des Euros wirkten sich auch

die Anleiheauktionen in der Währungszone aus. Italienische

dreijährige Staatsanleihen wurden für eine durchschnittliche

Rendite von 1,85 Prozent an den Markt gebracht. Damit zahlt

das Land für die neu aufgenommenen Kredite in Höhe von 3,5

Milliarden Euro nur noch so viel wie im März 2010. Auch in

Madrid wurden neue Bonds platziert und dabei gesunkene

Renditen verzeichnet. Insgesamt konnte Spanien 5,8 Milliarden

Euro vereinnahmen.

beschleunigt, die Infrastruktur aufgewertet und unter dem

Strich 600.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Die

Regierung verspricht sich ein zusätzliches BIP-Wachstum von

zwei Prozent. Aufgrund der hohen Staatsverschuldung wächst

an den Märkten die Befürchtung einer Ratingverschlechterung.

Rentenmarkt Euroland

11.01.2013 Vorwoche Vormonat Vorjahr

3 Monate 0,02 -0,06 -0,08 -0,06

2 Jahre 0,12 0,08 -0,07 0,15

5 Jahre 0,62 0,51 0,31 0,77

10 Jahre 1,58 1,54 1,32 1,84

30 Jahre 2,44 2,42 2,25 2,44

Rentenmarkt USA

11.01.2013 Vorwoche Vormonat Vorjahr

3 Monate 0,07 0,07 0,08 0,02

2 Jahre 0,25 0,27 0,24 0,23

5 Jahre 0,78 0,81 0,64 0,82

‡ Die neue japanische Regierung unter Premierminister Shinzo

Abe verabschiedete ein Konjunkturpaket in Höhe von rund 20

Billionen Yen – umgerechnet ca. 175 Milliarden Euro. Damit

sollen unter anderem der Wiederaufbau der Tsunami-Region

10 Jahre

30 Jahre

1,87

3,05

1,90

3,10

1,66

2,84

1,91

2,96

Renditeentwicklung Bundesanleihen Marktindikatoren

Laufzeit 07/12 08/12 09/12 10/12 11/12 12/12 Umlaufrendite 1,28 %

5 Jahre 0,33 0,35 0,51 0,54 0,40 0,30 Bundfuture 142,31

10 Jahre 1,31 1,35 1,44 1,48 1,38 1,30

Quelle: Datastream

Devisenkurse – Eurofixing (Mittelkurs)

EUR/USD 1,3253 EUR/JPY 117,66 EUR/GBP 0,8226 EUR/CHF 1,2152

Quelle: Reuters, Stand: 11.01.2013

Vermögensverwaltung und Dachfonds / Fondsresearch

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