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BAU-FACTS - Lerch AG Bauunternehmung

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SPEKTRUM<br />

Hauszeitung <strong>Lerch</strong> <strong>AG</strong> <strong>Bauunternehmung</strong><br />

Nr. 73<br />

Mai<br />

2007 2012


ÜBER UNS<br />

Hochbau<br />

Ingenieur-Bau<br />

Umbau<br />

+ Bauservice<br />

Holzbau<br />

Fassadenbau<br />

Gips + Trockenbau<br />

Wenn’s ums Bauen geht<br />

Mietwohnhäuser, Eigentumswohnungen,<br />

Einfamilienhäuser, Bürobauten, Werkstätten,<br />

Fabrikationsgebäude, Lagerhäuser, Einkaufszentren,<br />

Schulhäuser, Kindergärten, Ausbildungszentren,<br />

Schwimmbäder, Turnhallen,<br />

Sportanlagen, Umbauten, Renovationen,<br />

Kirchen, Reihenhäuser<br />

Flurwegbrücken, Auto­ und Eisenbahn brücken,<br />

Stützmauern, Strassen­ und Eisenbahnunterführungen,<br />

Wasserreservoire, Gas­ und Wasser­<br />

leitungen, Kanalisationen, Kläranlagen, Betoninstandsetzungen,<br />

Kanalinnensanie rungen,<br />

Gesamtkonzepte, Spezialbauten<br />

Kundendienstarbeiten, Kleinstreparaturen,<br />

Balkonanbauten, Wintergärten, Fassadenreparaturen,<br />

Wohnungsumbauten, Küchenrenovationen,<br />

Badsanierungen, mineralische<br />

Verputzsanierungen, Steinhauerarbeiten,<br />

Umbauten, Renovationen, Erneuerungsarbeiten,<br />

Werterhaltungsmassnahmen, Klebearmierungen<br />

Dachstühle, Lukarnen, Holzhäuser aus Steko,<br />

Holzelementbauten, Wärmeisolationen, Dachausbauten<br />

aus einer Hand, Dachflächen­<br />

fenster, Holzwerkstoffplattenfassaden, Massivholzfassaden,<br />

Täferarbeiten, Dampfsperren<br />

und Dampfbremsen, Holzböden, Balkonböden,<br />

Lattenverschläge, Holzbaureparaturen<br />

Verputzte Aussenwärmedämmungen, hinterlüftete<br />

Fassaden, Keramikfassaden, Natursteinfassaden,<br />

Glasfassaden, Profilblechfassaden,<br />

Kassetten­ und Kofferpaneele, Risssanierungen,<br />

Eternitfassaden, Fensterbänke, Unterterrainisolationen,<br />

Ton­, Keramik­ und Holzfassaden,<br />

Sockelisolationen, Cemfor­Fassaden, Kellerdeckenisolationen,<br />

Alucobond ­Fassaden, Abriebe<br />

Weissputze, Kunststoffputze, Fertigputze,<br />

Klosterputze, Akustikputze, Leichtbauwände<br />

aus Gipskartonplatten, Vollgipszwischenwände,<br />

Installationswände, Gipskartondecken, Mineralfaserdecken,<br />

Paneeldecken, Sonder kons truktionen,<br />

Einbau von Türzargen und Türblättern,<br />

Akustikdecken Wilhelmi, Bas wa phon­Decken<br />

Total­Generalunternehmung, Gesamtleistungsanbieter,<br />

Wettbewerbe, Projektorganisation,<br />

Entwicklungen, Testbetriebe<br />

Winterthur und Zürich


TERRAIN<br />

Liebe Leserinnen und Leser<br />

In Werkverträgen findet man immer öfter sogenannte funktionale Leistungs-<br />

umschreibungen, das heisst zum Beispiel die Beschreibungen der Aufgaben, die<br />

eine bestimmte Zweckbaute erfüllen und welchen Anforderungen sie genügen<br />

soll. Dies zumeist neben einer nur mehr oder weniger detaillierten Spezifikation<br />

der einzelnen Werkleistungen.<br />

Auch in der Gesetzgebung und der Verwaltung werden immer öfter Ziele bestimmt,<br />

ohne die Einzelheiten des Vollzuges im Voraus zu bestimmen oder festlegen zu<br />

können. Die sogenannte wirkungsorientierte Verwaltungsführung lässt Raum in<br />

der Ausführung und steht damit im Gegensatz zum traditionellen Verständnis,<br />

wonach Regelungen und ihre Folgen im Voraus zu bestimmen sind.<br />

Für Regelungen, in denen alle Bedingungen im Einzelnen umschrieben sind, spricht<br />

die damit geschaffene Rechtssicherheit: Man weiss, was man zu erwarten hat.<br />

Auch ist es doch so, dass man an sich vielen Zielen gerne zustimmen möchte. Und<br />

dann trotzdem zu einer negativen Gesamtbeurteilung kommt, wenn man weiss,<br />

mit wie viel Umtrieben, Kosten und Bürokratie die Umsetzung verbunden ist.<br />

Muss man die heute immer wieder neuen, rasch beschlossenen Zielsetzungen im<br />

Finanz- und Umweltbereich zur Kenntnis nehmen, von denen niemand weiss, ob<br />

und wie sie erreicht werden können, ist man von der Verlässlichkeit der rechtlichen<br />

Grundlagen oftmals nicht mehr so recht überzeugt: Werden da nicht Ziele, wie<br />

beispielsweise Atomausstieg und Weissgeld-Strategie, gesetzt, die sich letztlich<br />

nicht oder nur zu unserem Nachteil realisieren lassen?<br />

Umgekehrt eröffnen Zielsetzungen, auch wenn die Wege und Massnahmen dazu<br />

noch nicht bekannt sind, vielfach Chancen für den Erfindergeist, die Motivation<br />

und den Anreiz, die Ziele mit Ideen und Massnahmen zu erreichen, die man ansonsten<br />

gar nicht in Betracht gezogen hätte.<br />

Wird alles immer komplexer und vernetzter, ist es letztlich entscheidend, den Überblick<br />

zu behalten und sich auf verlässliche Grundsätze zu besinnen. Das erwarten<br />

wir von der Politik, und dazu bemühen wir uns auch im unternehmerischen Bereich:<br />

mit einem verbindlichen Leitbild, einer langfristigen Strategie, einem prozessorientierten<br />

Qualitätsmanagement und einer kompetenten Logistik. Aber allem<br />

voran mit einem betrieblichen Umfeld, das die Mitarbeitenden zum Zug kommen<br />

lässt, ihre Leistungen anerkennt und motiviert.<br />

In diesem Sinne gibt das vorliegende Spektrum einmal mehr einen Einblick in die<br />

vielfältige Tätigkeit unserer Unternehmung. Wir wünschen Ihnen eine gute Lektüre!<br />

Rudolf Ackeret<br />

Präsident des Verwaltungsrates<br />

Rudolf Ackeret<br />

Präsident des Verwaltungsrates<br />

INHALT<br />

Terrain<br />

Rudolf Ackeret,<br />

Präsident des Verwaltungsrates<br />

Baustellen-Einblicke<br />

Erfahren Sie mehr über den<br />

Umbau im Psychiatriezentrum<br />

Rheinau (Massimo Evangelisti), die<br />

Asylempfangstelle in Kreuzlingen<br />

(Vico Zahnd), die Brücke über die<br />

SBB in Winterthur (Beat Bhend),<br />

den Neubau der Wildbachbrücke<br />

in Wetzikon (Adrian Hörler),<br />

verputzte Aussenwärmedämmungen<br />

(Marcel Fritz), Holzbauarbeiten<br />

an einem Wohnhaus<br />

in Zürich (Silvano Regnani), den<br />

Umbau eines Gewerberaums in<br />

Winterthur (Reto Hinderling), die<br />

Innensanierung eines MFH in Zürich<br />

(Marco Paternolli), die Fassadensanierung<br />

eines MFH in Zürich<br />

(Karl Signer), einige ausgewählte<br />

Projekte (Urs Wegmann), «kleinere<br />

Gipserarbeiten» in Seuzach (Matthias<br />

Wacker), eine neue Gewerbeliegenschaft<br />

in Attikon (Urs Berglas).<br />

Baufax<br />

Ausgewählte Aufträge in verschiedenen<br />

Leistungsbereichen.<br />

Berichte über Arbeitssicherheit und<br />

Führungssysteme.<br />

Intermezzo<br />

Hier finden Sie ein Interview zum<br />

Abschied von Alois Horath.<br />

Wir in formieren über Personelles.<br />

Baumix<br />

Olga Bolliger: Bericht zur Lehrlingsausbildung.<br />

Wenn’s ums Bauen geht<br />

3<br />

4<br />

18<br />

12<br />

13<br />

19<br />

22<br />

20<br />

23<br />

24


Massimo Evangelisti<br />

dipl. Bauführer SBA<br />

<strong>BAU</strong>-<strong>FACTS</strong><br />

Bauherr<br />

Hochbauamt Kanton<br />

Zürich<br />

Bauleitung<br />

Liechti Graf Zumsteg<br />

Architekten<br />

Bauführer<br />

Massimo Evangelisti<br />

Polier<br />

Markus Zepf<br />

1<br />

Abschnitt der Westfassade<br />

2<br />

Dachkonstruktion<br />

3<br />

Gartenpavillon im Hof<br />

4<br />

Vordach Haupteingang<br />

Psychiatriezentrum Rheinau, Umbau Gebäude 80/82<br />

Das Pavillon für Unruhige<br />

Ausgangslage<br />

Die Bauten des Psychiatriezentrums Rheinau<br />

wurden Anfang des 20. Jahrhunderts konzipiert<br />

und in mehreren Etappen gebaut. Die Gesamtanlage<br />

ist als Schutzobjekt von überkommunaler<br />

Bedeutung eingestuft. Der mit der Gebäudebezeichnung<br />

80/82 versehene Patientenpavillon<br />

wurde in den Jahren 1916 bis 1919 als Pavillon<br />

für Unruhige erbaut. Die Aussenwände wurden<br />

in Massivbauweise aus verputztem Mauerwerk<br />

erstellt, die Dachflächen mit über sechzig Lukarnen<br />

werden von einer handwerklich hochstehenden<br />

Zimmermannskonstruktion getragen.<br />

Eine Gesamterneuerung fand bisher nie<br />

statt, entsprechend heterogen präsentiert sich<br />

der heutige Zustand des Gebäudes.<br />

Den Zuschlag für den durch die Baudirektion<br />

Kanton Zürich durchgeführten Projektwettbewerb<br />

erhielt das Projekt «erinaceus» der Liechti<br />

Graf Zumsteg Architekten.<br />

Nach der Gesamtsanierung sollen im Gebäude<br />

80/82 gerichtlich angeordnete, sta tionäre Massnahmen<br />

bei Straftäterinnen und ­tätern durchgeführt<br />

werden, deren Delikt auf einer schweren<br />

psychiatrischen Erkrankung begründet ist.<br />

4<br />

Hochbau<br />

1 2<br />

3<br />

Bauprojekt<br />

Die neuen Nutzungen werden behutsam in das<br />

bestehende Haus eingepasst. Der ursprüngliche<br />

Bestand wird weitgehend erhalten und<br />

sorgfältig nach denkmalpflegerischen Grundsätzen<br />

restauriert. Das Haupttreppenhaus wird<br />

abgebrochen und im Geist der originalen<br />

Struktur neu aufgebaut. Es wird zeitgemäss<br />

gestaltet und konstruiert, die Proportionen<br />

und Materialien werden an die bestehende<br />

Substanz angepasst.<br />

Im Hof entsteht ein Erweiterungsbau, welcher<br />

an drei Seiten vom Garten umschlossen<br />

wird. Dieser Gartenpavillon bietet einen attraktiven<br />

Gemeinschaftsraum mit schönem Bezug<br />

zum Hof. Der Haupteingang des Gebäudes wird<br />

mit einem ausladenden Vordach ergänzt.<br />

Damit der vorgesehene Einzugstermin eingehalten<br />

werden kann, stellt sich für unseren<br />

Polier Markus Zepf eine anspruchsvolle Aufgabe.<br />

Doch dank der sehr guten Zusammenarbeit<br />

mit der Projekt­ und Bauleitung wird er<br />

die Arbeiten mit seinem Team termingerecht<br />

und kompetent ausführen können.<br />

4


An- und Umbau Asylempfangsstelle, Kreuzlingen<br />

Eine Unterfangung als Knacknuss<br />

Situation<br />

Die Empfangsstelle für Asylsuchende steht<br />

westlich ausgangs Kreuzlingen. Die hofartig<br />

aufgebaute Gesamtanlage besteht aus drei<br />

winkelförmig angeordneten Gebäudeteilen mit<br />

Empfang und Administration, Aufenthalt und<br />

Verpflegung und dem Schlaftrakt.<br />

Bauliche Ergänzung<br />

Zum einen wurde der bestehende Schlaftrakt<br />

umgebaut, zum andern wurde mit einer baulichen<br />

Erweiterung des Untergeschosses in<br />

den Hofbereich hinein Raum für eine neue Lüftungszentrale,<br />

neue Duschen und zusätzlicher<br />

Lagerraum geschaffen.<br />

1<br />

3<br />

Hochbau<br />

Die bauliche Ergänzung der Anlage erfolgte unter<br />

laufendem Betrieb, was eine gute Koordination<br />

der Arbeiten sowie eine gute Zusammenarbeit<br />

mit dem Sicherheitsdienst erforderte.<br />

Unterfangung<br />

Der Anschluss vom neuen UG mit dem bestehenden<br />

Schlaftrakt kann als eigentliche<br />

«Knacknuss» der Baumeisterarbeiten angesehen<br />

werden.<br />

Nachdem die Bodenplatte für den neuen<br />

Treppenabgang herausgebrochen war, konnten<br />

wir mit den Aushubarbeiten im bestehenden<br />

Gebäude beginnen. Der Aushub für die bis zu<br />

5 m hohe Unterfangung erfolgte in 5 Etappen.<br />

2<br />

4<br />

5<br />

Vico Zahnd<br />

dipl. Bauingenieur FH<br />

Bauführer<br />

<strong>BAU</strong>-<strong>FACTS</strong><br />

Bauherr<br />

Bundesamt für Bauten und<br />

Logistik<br />

Bauleitung<br />

Forster & Burgmer,<br />

Kreuzlingen<br />

Bauführer<br />

Vico Zahnd<br />

Polier<br />

Cosimo Marsano<br />

1<br />

Lagerplatz<br />

2<br />

Untergeschoss<br />

3<br />

Unterfangung<br />

4<br />

Unterfangung


Beat Bhend<br />

dipl. Bauführer<br />

<strong>BAU</strong>-<strong>FACTS</strong><br />

Bauherr<br />

Stadt Winterthur<br />

Bauleitung<br />

Dr. Deuring + Oehninger<br />

<strong>AG</strong>, Winterthur<br />

Bauführer<br />

Beat Bhend<br />

Poliere<br />

Stephan Balcar, René Fritz<br />

1<br />

Schalungsmontage neben<br />

fahrendem Zug<br />

2<br />

Fertig betonierte Stützenzwischenräume<br />

Lindstrasse, Brücke über die SBB, Winterthur<br />

Brückensanierung an der Hauptverkehrsachse<br />

der Stadt Winterthur<br />

Allgemeines<br />

Die Brücke, welche unterhalb des Kantonsspitals<br />

Winterthur liegt, überführt die Lindstrasse über die<br />

vier Gleise der SBB­Linien Winterthur–St. Gallen<br />

und Winterthur–Frauenfeld. Eine Zustandsuntersuchung<br />

im Jahre 2008 hatte ergeben, dass<br />

für den Stützenanprall durch Schienenfahrzeuge<br />

und Absturzsicherung von Fahrzeugen Ertüchtigungsmassnahmen<br />

unumgänglich sind. Anfang<br />

2012 erhielten wir den Auftrag für diese Sanierungsarbeiten<br />

von der Stadt Winterthur.<br />

Die angebotenen Arbeiten<br />

Brückenoberfläche abtragen (inkl. 4 cm Beton),<br />

neuen Überbeton (4 cm) erstellen, Abdichtung<br />

mit Epoxid­Siegel und PBD aufkleben und die<br />

Fahrbahn mit Gehweg mit einem 3­schichtigen<br />

Gussasphalt fertigstellen. Dazu gehörten auch<br />

der Ersatz der Bushaltestellen­Betonplatte,<br />

neue höhere Konsolköpfe und ein neues Brückengeländer.<br />

Unter der Brücke mussten die<br />

Zwischenräume der sechs Stützen mit stark<br />

armiertem Beton zu einer Wandscheibe ausgefüllt<br />

werden.<br />

Bauablauf<br />

Da die Lindstrasse mit ca. 22000 Fahrzeugen<br />

pro Tag eine wichtige Ausfallachse und Fahr­<br />

1<br />

6<br />

Ingenieur-Bau<br />

route für Rettungsfahrzeuge und vier Buslinien<br />

ist, wurde die Sanierung in drei Verkehrsphasen<br />

aufgeteilt, sodass immer je eine Fahrspur<br />

in jede Fahrtrichtung befahrbar blieb.<br />

Parallel dazu sind unter der Brücke die<br />

Pfeilerverstärkungen erstellt worden. Diese<br />

Arbeiten konnten nur nachts zwischen 23.00<br />

und 04.30 Uhr ausgeführt werden. Der starke<br />

Zugsverkehr Richtung Ostschweiz erlaubt es<br />

der SBB, nur in diesen Nachtstunden zwei<br />

Gleise für die Betonarbeiten zu sperren und<br />

zwei Gleise in Betrieb zu halten. Die Arbeiten an<br />

den Brückenpfeilern umfassten Bewehrungsverankerungen<br />

bohren und kleben (500 St.<br />

bis zu 1 m), Wandscheiben armieren, schalen<br />

und betonieren. Der Beton wurde mittels einer<br />

Pumpe, welche auf der Brücke stationiert wurde,<br />

von unten in die Wandschalung gepumpt.<br />

Herausforderungen<br />

Die Arbeiten auf der Brücke, entlang der stark<br />

befahrenen Lindstrasse, in engen Platzverhältnissen,<br />

fordern jeden Beteiligten auf der<br />

Baustelle. Insbesondere die Arbeiten unter der<br />

Brücke, zwischen den zwei von Schnellzügen<br />

befahrenen Gleisen und bei einer Vorwarnzeit<br />

von nur wenigen Sekunden, erforderten die<br />

volle Konzentration bei jeder Bewegung.<br />

2


Neue Wildbachbrücke, Wetzikon<br />

Neue Verbindungsbrücke zwischen<br />

Sportplatz und Kunsteisbahn<br />

Einleitung<br />

Mit der Neugestaltung der Sportanlage in Wetzikon<br />

ZH wurde auch ein neuer Hauptzugang<br />

zu den Sportplätzen nötig. Die bestehende<br />

Fussgängerbrücke mit einer Breite von 2 m<br />

konnte den Anforderungen nicht mehr gerecht<br />

werden und musste daher durch eine neue<br />

Brücke ersetzt werden.<br />

Der gesamte Bachlauf ist auf einer Länge<br />

von 130 m ausgeweitet und renaturiert worden,<br />

was eine mehr als doppelt so lange Brücke<br />

zur Folge hatte.<br />

Neubau Brücke<br />

Die neue Brücke ist eine Zweifeldträger­Konstruktion.<br />

Sie besteht aus einer 55 cm dicken,<br />

schlaff armierten Betonplatte. Die Widerlagerwände<br />

sind mittels Mikropfählen auf den tiefer<br />

liegenden Fels fundiert.<br />

1<br />

Ingenieur-Bau<br />

Eine Herausforderung war die Fundation des<br />

Lehrgerüstes. Die Fundamente mussten die<br />

anfallenden Lasten ohne Setzungen ins Erdreich<br />

weiterleiten. Um die Lehrgerüstkonstruktion<br />

entsprechend ohne Setzung abstellen zu<br />

können, wurde unter allen Fundamenten ein<br />

Materialersatz vorgenommen, auf welchen die<br />

Kranfundamente gesetzt werden konnten.<br />

Rückblick<br />

Für mich war es meine erste Baustelle bei der<br />

<strong>Lerch</strong> <strong>AG</strong> <strong>Bauunternehmung</strong>. Die Zusammenarbeit<br />

mit der Gruppe unter der Leitung von<br />

Polier Felice Nufrio war eine Freude und stimmt<br />

mich sehr positiv für die weitere Zukunft.<br />

Weiter möchte ich mich bei der Bauherrschaft<br />

und Bauleitung herzlich für die angenehme<br />

Zusammenarbeit bedanken.<br />

2 3<br />

4<br />

7<br />

Adrian Hörler<br />

dipl. Bauführer SBA<br />

<strong>BAU</strong>-<strong>FACTS</strong><br />

Bauherr<br />

Stadtverwaltung Wetzikon<br />

Bauleitung<br />

dsp Ingenieure & Planer <strong>AG</strong><br />

Greifensee<br />

Bauführer<br />

Adrian Hörler<br />

Polier<br />

Felice Nufrio<br />

1<br />

Brückenschalung<br />

2<br />

Lehrgerüst<br />

3<br />

Fundation<br />

4<br />

Fertige Brücke


Marcel Fritz<br />

dipl. Bauführer SBA<br />

Bereichsleiter<br />

1<br />

Der Systemaufbau<br />

Quelle: «Kabe-Farben»-<br />

Publikation<br />

Verputzte Aussenwärmedämmungen<br />

Erfolgsstory eines Dämmsystems<br />

Daily Business<br />

Nachdem wir an dieser Stelle meist über neue<br />

Verfahrensarten oder Materialien im Fassadenbau<br />

berichten, soll im nachfolgenden Bericht<br />

die Bedeutung der verputzten Dämmsysteme<br />

gewürdigt werden.<br />

Wenn man bedenkt, dass diese Dämmart<br />

noch nicht mal ein halbes Jahrhundert praktiziert<br />

wird – und heute eines der bedeutendsten Produkte<br />

in der Aussenwanddämmung ist –, darf<br />

man von einer echten Erfolgsgeschichte reden.<br />

Die markante Steigerung der Dämmleistung bei<br />

Polystyrolprodukten hat in den letzten Jahren<br />

nochmals ein starkes Zeichen gesetzt und ermöglicht<br />

immer dünnere Wandquerschnitte bei<br />

sehr effizienten Dämmwerten.<br />

Als einer der wenigen Anbieter von (fast)<br />

allen möglichen Fassadenarten ist die Sparte<br />

«Verputzte Aussenwärmedämmungen» auch für<br />

unseren Geschäftsbereich ein wichtiges Standbein<br />

und ermöglicht eine geschätzte Arbeit für<br />

unsere Mitarbeiter und Lernenden.<br />

8<br />

Fassadenbau<br />

Durch das einfache Produktehandling und die<br />

kleine «Eintrittsschwelle» tummeln sich aber<br />

in diesem Geschäft sehr viele zweifelhafte<br />

Anbieter, welche dieses fragile Dämmsystem<br />

unsachgemäss applizieren und dadurch Unsicherheiten<br />

oder Schadenfolgen für den Besteller<br />

provozieren.<br />

Das sehr ausgereifte, aber auch ausgereizte<br />

Dämmsystem muss mit aller Sorgfalt appliziert<br />

werden; so wird es technisch und ästhetisch<br />

seinen gewünschten Dienst gut, günstig und<br />

dauerhaft erfüllen.<br />

Die verputzte Aussenwärmedämmung<br />

(Quelle: «Kabe-Farben»-Publikation, Systemhalter)<br />

Von der Urhütte bis zur heutigen Zeit diente<br />

die Architektur dem Menschen, indem sie ihn<br />

vor Witterungseinflüssen schützte. Während die<br />

Aufgabe immer die gleiche blieb, änderten sich<br />

jedoch die menschlichen Bedürfnisse und die<br />

konstruktiven Mittel.


Die Aussenwärmedämmung ist eines dieser<br />

konstruktiven Mittel. Am 7.10.1959 erfolgte durch<br />

Edwin Horbach (D) eine Patentanmeldung für<br />

eine «Verkleidung von Aussenwänden durch<br />

aufgeklebte Schaumstoffplatten und eine die<br />

Platten bedeckende Aussenschicht, dadurch<br />

gekennzeichnet, dass die Schaumstoffplatten<br />

mit einer aus Glasfasergespinst oder ­gewebe<br />

bestehenden porenfreien Zwischenschicht versehen<br />

sind, auf die eine witterungsbeständige<br />

Putzschicht aufgetragen ist». Das Patent wurde<br />

damals nicht erteilt, die verputzte Aussenwärmedämmung,<br />

wie wir sie heute kennen, war<br />

jedoch erfunden.<br />

Ende der 60er­Jahre folgten die ersten serienmässigen<br />

Anwendungen in der Schweiz.<br />

Mit dem Erdölschock 1973 und der damit<br />

einhergehenden Forderung nach Einsparung<br />

von Heizöl wurde im Bauwesen eine Entwicklung<br />

zu gut gedämmten Gebäuden eingeleitet,<br />

für welche die Aussenwärmedämmung geradezu<br />

ein Synonym darstellt. Die organischen<br />

Dämmsysteme (Polystyrol) wurden Ende der<br />

70er­Jahre mit mineralischen Dämmsystemen<br />

(Stein­/Glaswolle) ergänzt. Durch das Schmelzen<br />

mineralischen Ausgangsmaterials und dem<br />

anschliessenden Zentrifugieren, Zerblasen oder<br />

Düsenziehen werden künstliche Mineralfasern<br />

Fassadenbau<br />

hergestellt. Zuerst mit Glaswolle und später,<br />

seit der ersten Hälfte der 80er­Jahre, mit<br />

Steinwolle. Als Ausgangsmaterial dienen im<br />

einem Falle Altglas bzw. Glasrohstoffe wie<br />

Quarzsand, im anderen Falle Basalt­ oder<br />

Dolomitgestein.<br />

Nebst der Erfüllung wärmetechnischer Anforderungen<br />

gibt die Aussenwärmedämmung<br />

dem Architekten aber auch neue Gestaltungsmöglichkeiten.<br />

Dazu gehören zum Beispiel<br />

Sockelbereiche ohne Materialwechsel, fugenlose<br />

Auskragungen, grosse Öffnungen, Verkleidungen<br />

statischer Kraftakte …, alles Merkmale,<br />

welche die zeitgenössische Architektur der<br />

neueren Zeit prägen.<br />

9


Silvano Regnani<br />

Techniker TS Holzbau<br />

Bauführer<br />

<strong>BAU</strong>-<strong>FACTS</strong><br />

Bauherr<br />

Pensionskasse Alcan,<br />

Zürich<br />

Bauleitung<br />

Caretta & Weidmann,<br />

Zürich<br />

Bauführer<br />

Silvano Regnani<br />

Polier<br />

Thomas Klotz<br />

Material<br />

v e r b r a u c h<br />

Bauholz 22 m3 Holzwerkstoffplatten<br />

600 m2 Douglasien­Verkleidungen<br />

für Fassade und<br />

Terassenroste 425 m3 1<br />

Anlieferung der Elemente<br />

2<br />

Fertigstellung des Daches mit<br />

Rinne<br />

3<br />

Terrasse mit Douglas-Rost<br />

4<br />

Blickfang Seefeldstrasse 144<br />

Wohnhaus Seefeldstrasse, Zürich<br />

Das Seefeldquartier von oben<br />

An der Seefeldstrasse 144 mit wunderbarem<br />

Ausblick auf den Zürichsee und die Alpen wurde<br />

2011 ein Wohnhaus errichtet, das mit seinem<br />

fein ausgearbeiteten Design das Erscheinungsbild<br />

der Strasse auf Jahrzehnte prägen wird.<br />

In schwindelerregendem Tempo hatten unsere<br />

Baumeister den siebenstöckigen Betonbau<br />

nach den Plänen der «Adrian Streich Architekten<br />

<strong>AG</strong>» unter der Leitung von Herrn Levi<br />

(Caretta & Weidmann) hochgezogen.<br />

Im August 2011, bei einem ersten Augenschein<br />

für die Planung der Holzbauarbeiten,<br />

waren bereits fünf Geschosse erstellt.<br />

Die vielen Rundungen des Grundrisses hatten<br />

konsequenterweise auch im Dach ihre Fortset­<br />

3<br />

10<br />

Holzbau<br />

1 2<br />

zung. So standen wir vor der Herausforderung,<br />

komplexe Strukturen soweit als möglich zu<br />

vereinfachen.<br />

Das Konzept war bald erstellt: möglichst<br />

grosse Elemente über den Dachflächen, die<br />

dann, nach der Montage vor Ort, noch mit den<br />

Rundungen ergänzt wurden.<br />

Geplant – gebaut! Die <strong>Lerch</strong>­Zimmerer<br />

erledigten diese anspruchsvolle Aufgabe mit<br />

grosser Präzision.<br />

Die durch uns mit Douglasien­Brettern verkleideten<br />

Terrassenwände und ­böden verleihen<br />

dem Gebäude zudem eine «trendige» Note.<br />

Wir danken der Bauherrschaft für das Vertrauen<br />

und allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit.<br />

4


Holzbau<br />

Umbau Etzbergstrasse, Winterthur<br />

Umbau Gewerberaum zur gemütlichen<br />

4-Zimmer-Wohnung<br />

Durch die Nichtverwendung des Gewerberaumes<br />

an der Etzbergstrasse in Winterthur<br />

hat sich die Bauherrschaft entschieden, die<br />

leeren Räume in eine 4­Zimmer­Wohnung um­<br />

zubauen.<br />

An einer guten Lage, ein bisschen oberhalb von<br />

Winterthur Grüze, begannen wir im Januar 2012<br />

mit den Arbeiten. Zusammen mit dem Bereich<br />

«Umbau + Bauservice» (Projektleiter Urs Wegmann)<br />

starteten wir mit der Wohnungstrennung.<br />

Da es jetzt neu ein Zweifamilienhaus ist,<br />

mussten wir, um den Schallschutz zu gewährleisten,<br />

eine Schallschutzwand stellen.<br />

Mit zwei neuen Trennwänden konnten wir<br />

ein zusätzliches Badezimmer und ein Schlafzimmer<br />

gewinnen. Die Badezimmertrennwand<br />

erforderte einen millimetergenauen Einbau, da<br />

die Badewanne bereits bestellt war und sauber<br />

in die Raumaufteilung passen musste.<br />

Dank der Vergrösserung der Galerie konnten<br />

wir zugleich mehr Platz schaffen und an<br />

idealer Lage eine viertelgewendete Treppe<br />

montieren.<br />

Für den Einbau der Holztreppe stand uns<br />

nicht viel Platz zur Verfügung. Im gleichen<br />

Schritt wurden bei der bestehenden Galerie<br />

die Geländer erneuert. Der Handlauf wurde mit<br />

Fichtenholz ausgebildet und die Geländerstäbe<br />

rund in Chromstahl ausgeführt. Das gleiche<br />

Material wurde auch bei der neuen Treppe<br />

verwendet. Über der Küche wurde eine neue<br />

Decke eingezogen, wodurch gleichzeitig ein<br />

neuer Abstellraum entstand.<br />

Im Wohnraum mit der vergrösserten Galerie<br />

wurden optimale Platzverhältnisse geschaffen.<br />

Dieser erhält genügend Lichteinfall von<br />

oben und kann von den Dachfenstern optimal<br />

profitieren. Mit dem nötigen Know­how<br />

(Zimmermann Norman Herzog) und der guten<br />

Zusammenarbeit mit dem Bereich «Umbau +<br />

Bauservice» haben wir aus einem grauen Gewerberaum<br />

eine helle, attraktive und gemütliche<br />

Wohnung erstellt.<br />

1 2<br />

3<br />

11<br />

Reto Hinderling<br />

dipl. Techniker HF<br />

Bauführer<br />

<strong>BAU</strong>-<strong>FACTS</strong><br />

Bauherr<br />

U. und B. Brunner,<br />

Winterthur<br />

Bauleitung<br />

David Ettlinger, Zürich<br />

Bauführer<br />

Reto Hinderling<br />

Zimmermann<br />

Norman Herzog<br />

1<br />

Badezimmer<br />

2<br />

Viertelgewendete Treppe<br />

3<br />

Dachfenster mit Galerie<br />

Material<br />

v e r b r a u c h<br />

Massivholz Fichte 2.5 m3 Fermacell 15mm 80 m2


12<br />

<strong>BAU</strong><br />

Objekt Bauherr Architekt/Ingenieur Bauführer/Polier<br />

Hochbau<br />

Gewerbehalle Neon­Technik <strong>AG</strong>, Kemptthal Neon Technik <strong>AG</strong>, Zürich Stephan Schwarz, ABSS Architekturbüro, Volketswil M. Skaritz, F. Strässle<br />

Anbau Fronhof, Hallau immo­med ag, Wattwil ismaili architekten gmbh, Winterthur V. Zahnd, E. Ehrat<br />

Gewerbehaus Widmann Hauptstr. Attikon, W'dangen Widmann <strong>AG</strong>, Winterthur Bau<strong>Lerch</strong>Management <strong>AG</strong>, Winterthur V. Zahnd, M. Büchi<br />

Gewerbehaus Lüthi Hauptstr. Attikon, W'dangen isotech Beschichtungen <strong>AG</strong>, Winterthur Bau<strong>Lerch</strong>Management <strong>AG</strong>, Winterthur V. Zahnd, M. Büchi<br />

MFH Luppmenbach, Hittnau Marc Schillinger <strong>AG</strong>, Meilen Marc Schillinger <strong>AG</strong>, Meilen M. Evangelisti, M. Feusi<br />

Umbau/Sanierung Steinberggasse, Winterthur Terresta Immobilien­ u. Verwaltungs <strong>AG</strong>, W’thur Architekturbüro Ruedi Zehnder, Winterthur V. Zahnd, B. Wengorsch<br />

Malerwerkstatt Nef, Wiesendangen Roger Nef, Wiesendangen Tabacznik + Werro Architekten SIA, Winterthur V. Zahnd, B. Wengorsch<br />

Schulhausprovisorium Berufsschulstrasse 1, Uster Baudirektion Kt. Zürich, Hochbaumt/Baubereich 1 B.E.R.G. Architekten, c/o A. Schlatter, Wernetshausen M. Evangelisti, Ch. Giger<br />

ARGE Superblock, Winterthur AXA Leben <strong>AG</strong>, Winterthur Allreal Generalunternehmung <strong>AG</strong>, Zürich M. Skarits, A. Ejupi, F. Strässle<br />

Ingenieur-Bau<br />

Durchlass Ried, Pfäffikon SZ SBB <strong>AG</strong>, Bern Ingenieurbüro Edy Toscano <strong>AG</strong>, Winterthur A. Hörler, J. Giger<br />

Stützmauer Talgarten, Wald Baudirektion Kanton Zürich, Tiefbauamt Ingenieurbüro ACS Partner, Zürich B. Bhend, F. Nufrio<br />

Neubau von 3 AWEL­Brücken, Sennhof/Wila Baudirektion Kanton Zürich, Tiefbauamt ewp <strong>AG</strong>, Effretikon R. Manetsch, St. Balcar<br />

Neue Wildbachbrücke, Wetzikon Stadtverwaltung Wetzikon dsp Ingenieure & Planer <strong>AG</strong>, Greifensee A. Hörler, F. Nufrio<br />

Lindstrasse, Brücke über die SBB, Winterthur Stadt Winterthur, Departement Bau, Winterthur Dr. Deuring + Oehninger <strong>AG</strong>, Winterthur B. Bhend, St. Balcar<br />

Mörsburgstrasse, Brücke über Frauenfelderstr. Stadt Winterthur, Departement Bau, Winterthur Ingenieurbüro Edy Toscano <strong>AG</strong>, Winterthur B. Bhend, R. Fritz<br />

Lochbachbrücke, Wald Gemeinde Wald dsp Ingenieure & Planer <strong>AG</strong>, Greifensee A. Hörler, F. Nufrio<br />

Brücke Bahnhofstrasse, Effretikon Baudirektion Kanton Zürich, Tiefbauamt Flückiger + Bosshard <strong>AG</strong>, Zürich B. Bhend, A. Lacher<br />

ARGE Kreisel Zentrum, Bassersdorf Baudirektion Kanton Zürich, Tiefbauamt Preisig <strong>AG</strong> Bauingenieure, Zürich D. Maag, J. Giger<br />

Umbau + Bauservice<br />

Kantonsschule Im Lee, Hauptgebäude, Winterthur Hochbauamt Kanton Zürich, Baubereich 3 Dürsteler Bauplaner GmbH, Winterthur U. Wegmann, L. Simoes<br />

Ringstr. 7, 7a, 7b + Albisstrasse 20a, Frauenfeld AXA Leben <strong>AG</strong>, c/o AXA Investment Managers <strong>AG</strong> Architekturbüro Markus Bollinger, Frauenfeld R. Schmid, K. Altorfer<br />

MFH Buchthalerstr. 123/125, Schaffhausen Yvonne + Barbara Steinemann, Watt Bosshard Bauberatungen, Rutschwil­Dägerlen R. Schmid, R. von Grünigen<br />

Seenerstr. 161­169, Winterthur Heimstättengenossenschaft HGW, Winterthur Bundi Architekten <strong>AG</strong>, Winterthur R. Schmid, L. Simoes<br />

MFH General­Guisan­Strasse 35, Winterthur L. Gloor, Zürich Bosshard Bauberatungen, Rutschwil­Dägerlen U. Wegmann, K. Altorfer<br />

Anbau EFH Hochgrütstrasse 26, Seuzach Claudia Risi, Seuzach Bau<strong>Lerch</strong>Management <strong>AG</strong>, Winterthur U. Wegmann, L. Simoes<br />

MFH Tösstalstrasse 367, Winterthur­Sennhof Richard Vogel, Illnau Kurt Gasser Architekturbüro, Winterthur R. Schmid, R. von Grünigen<br />

Balkone Langgasse 120, Winterthur Steven Spanier­Marson, Olten Beat Strässler, Winterthur U. Wegmann, K. Altorfer<br />

SH­Provisorium Hegi, Mettlenstrasse 6, Winterthur Stadt Winterthur, Departement Bau, Winterthur Ernst Isler Architekturbüro, Winterthur U. Wegmann, L. Simoes<br />

Fluchttunnel Halle H, Embrach­Embraport Zürcher Freilager <strong>AG</strong>, Zürich Koeppel­Planung, Architektur + Ing.büro, St. Gallen U. Wegmann, R. Bleuler<br />

Fassadenbau<br />

Solibodenstrasse, Bülach Pensionskasse der UBS, Zürich Renespa <strong>AG</strong>, Wallisellen F. Bonelli, U. Bonelli<br />

Schaffhauserstrasse 70, Winterthur GAIWO, Winterthur Hollenstein Architekten, Winterthur F. Bonelli, B. Malzach<br />

Ofenhalle, Pfungen Keller <strong>AG</strong> Ziegeleien, Pfungen Graf Biscioni Architekten <strong>AG</strong>, Winterthur F. Bonelli, U. Bonelli<br />

AZ Bruggwiesen, Effretikon Stadt Illnau­Effretikon Batimo <strong>AG</strong>, Zofingen F. Bonelli, B. Malzach<br />

Römertorstrasse 10, Winterthur Willi Strobel Architekten, Winterthur Willi Strobel Architekten, Winterthur F. Bonelli, B. Malzach<br />

Bleichestrasse 5/7, Winterthur Hans Vogel­Stiftung, c/o Zürcher Kt.bank, W’thur Hollenstein Architekten, Winterthur F. Bonelli, B. Malzach<br />

WEBSTAR, Dielsdorf Arigon Generalunternehmung <strong>AG</strong>, Zürich Arigon Generalunternehmung <strong>AG</strong>, Zürich F. Bonelli, B. Malzach<br />

Lettenstrasse 1, Oetwil a.d. Limmat Fundament Anlagen <strong>AG</strong>, Dietikon Coneco <strong>AG</strong>, Zürich F. Bonelli, B. Malzach<br />

Wybüelstrasse 16, Zollikon Dallco GmbH Generalunternehmung, Zürich Dallco GmbH Generalunternehmung, Zürich M. Fritz, P. Schubnell<br />

Kirchturm, Wangen Evangelische Kirchenpflege Wangen Gerold Curti Architekten, Uster M. Fritz, B. Malzach<br />

Gips + Trockenbau<br />

Haldenstrasse 90, Winterthur Barabara + Eberhard Fischer­Reinhart Walter St. Brack, Architekt FH SIA STV, Winterthur R. Grosch, M. Wacker<br />

Umbau Rundstrasse 37, Winterthur Daniel Aerni & Sonja Seapi Architekturbüro Ernst Zollinger, Winterthur T. Ammann, A. Villani<br />

MFH Schaffhauserstrasse, Winterthur GAIWO, Winterthur Hollenstein Architekten, Winterthur T. Ammann<br />

Empa Dübendorf, LA­Ausbau Ost EMPA Eidg. Materialprüfungs­ u. Forschungsanstalt Raumfachwerk <strong>AG</strong>, Dietikon R. Grosch, B. Qaja, A. Villani<br />

toesshomes, Rämismühle Stahel & Co. <strong>AG</strong> atm3 ag, Grabs T. Ammann<br />

DG­Ausbau Schaffhauserstrasse 432, Zürich Grüneck Immobilien <strong>AG</strong>, Zug K & L Architekten <strong>AG</strong>, St. Gallen R. Grosch, M. Wacker<br />

5 EFH Chämiwisen, Neftenbach Baugesellschaft Chämiwisen Wespi Partner Architekten GmbH, Neftenbach T. Ammann, B. Qaja<br />

VET Zentrum <strong>AG</strong>, Pfungen VET Zentrum <strong>AG</strong>, Pfungen Graf Biscioni Architekten <strong>AG</strong>, Winterthur T. Ammann, R. Schmutz<br />

Pool­ und Fitnesshaus Jäger, Seuzach Stephan Jäger p­vision ag, Winterthur R. Grosch, M. Wacker<br />

MFH Rychenbergstrasse 76, Winterthur Schrepfer Real Estate Architekten Kollektiv <strong>AG</strong>, Winterthur R. Grosch, M. Glaus


1965 in unsere Unternehmung eingetreten und seit 1996 im<br />

Verwaltungsrat, wird Alois Horath an der Generalversammlung<br />

im Juni nach über 45 Jahren bei <strong>Lerch</strong> sein Mandat im<br />

Verwaltungsrat unserer Firma zur Verfügung stellen. Für<br />

sein erfolgreiches und freundschaftliches Mitwirken sind<br />

wir ihm zu grossem Dank verpflichtet. Wir freuen uns, dass<br />

es der von TeleZüri bekannte Matthias Ackeret übernommen<br />

hat, mit Alois Horath ein Interview zu führen, das uns in<br />

seine Person und sein Wirken interessante Einblicke gibt.<br />

Wir wünschen Alois Horath und seiner Frau weiterhin alles<br />

Gute und freuen uns, wenn immer er uns weiterhin besucht!<br />

Über den Geschäftsverlauf können wir berichten, dass wir<br />

das Jahr 2011 erfolgreich haben abschliessen können. Geschäftsleitung,<br />

Kader und Mitarbeitende haben wiederum<br />

viel und erfolgreich gearbeitet, wofür sie grosse Anerkennung<br />

verdienen.<br />

FAX<br />

Ausgewählte Aufträge<br />

Objekt Bauherr Architekt/Ingenieur Bauführer/Polier<br />

Holzbau<br />

Hüsliweg 5, Winterthur Heimstättengenossenschaft HGW, Winterthur Hochstrasser + P. Meier, Winterthur Ch. Frieden, T. Müller<br />

Lädi's Pneuhuus, Risistrasse 3, Turbenthal Lädi's Pneuhuus und Garage GmbH, Turbenthal Kurt Gasser Architekturbüro, Winterthur R. Hinderling, T. Klotz<br />

Hegifeldstrasse 75, Winterthur Brigitte + Peter Wettstein, Thalheim an der Thur Herter Fritschi Ruosch HFR Arch. <strong>AG</strong>, Hettlingen S. Regnani, W. Frei<br />

Umbau EFH Neubruchstrasse 8, Winterthur Renata + Heinz Lang, Winterthur Busenhart Fischer Architekten <strong>AG</strong>, Uster R. Hinderling, F. Schlegel<br />

Kantonsschule im Lee, Winterthur Mittelschul­+Berufsbild.amt Zürich, Hochbauamt Kt. ZH Dürsteler Bauplaner GmbH, Winterthur Ch. Frieden, R. Keller<br />

Umbau DG Schaffhauserstrasse 432, Zürich Grüneck Immobilien <strong>AG</strong>, Zug K+L Architekten <strong>AG</strong>, St. Gallen S. Regnani, W. Frei<br />

Aufstockung EFH Hesligenstrasse 24, Küsnacht D. + F. Guggenheim­Netter, Küsnacht HF Design + Bauplanung, Wilen b. Wollerau S. Regnani, N. Herzog<br />

KIGA Gerbe, Elgg Primarschule Elgg Vonah Imfeld Architektur GmbH, Elgg R. Hinderling, N. Herzog<br />

Umbau Steinberggasse 3 + 5, Winterthur Terresta Immobilien­ und Verwaltungs <strong>AG</strong>, W’thur Architekturbüro Ruedi Zehnder, Winterthur S. Regnani, F. Schlegel<br />

MFH Bürglistrasse 3 + 5, Winterthur Stadt Winterthur Architekten Kollektiv <strong>AG</strong>, Winterthur Ch. Frieden, T. Müller<br />

Zweigniederlassung Zürich<br />

Innensanierung Breitensteinstr. 69, Zürich Migros­Pensionskasse, Zürich Migros­Pensionskasse, Zürich M. Paternolli, C. Venuto<br />

Umbau + Fassade Hesligenstrasse 24, Küsnacht D. + F. Guggenheim­Netter, Küsnacht HF Design + Bauplanung, Wilen b. Wollerau K. Signer, R. Bärtschi<br />

Umbau Nordstrasse 85, Zürich AM und Partner Immobilien <strong>AG</strong>, Zürich Kornhaus Verwaltungs <strong>AG</strong>, Zürich M. Paternolli, B. Steiner<br />

Gartenstrasse 30­36, Oberengstringen Eigentümer Gartenstrasse 30­36, Zürich Spiro + Gantenbein Arch. ETH/SIA <strong>AG</strong>, Zürich M. Paternolli, S. Müller<br />

Kronenstr. 3 / Kilchbergstr. 4­6b, Adliswil IMMOFONDS Immobilien <strong>AG</strong>, Zürich VERIT Immobilien <strong>AG</strong>, Zürich M. Paternolli, C. Venuto<br />

Treppensanierung Bahnhof, Baden SBB <strong>AG</strong>, Bern SBB <strong>AG</strong>, Zürich M. Paternolli, B. Steiner<br />

Grubenackerstrasse 78, 8052 Zürich Stadt Zürich, Liegenschaftenverwaltung, Zürich Ruggli + Partner <strong>AG</strong>, Zürich M. Paternolli, D. Robert<br />

Aufstockung + Fassade Rötelstrasse 84, Zürich Schöntalhof <strong>AG</strong>, Zürich HF Design + Bauplanung, Wilen b. Wollerau K. Signer, R. Bärtschi<br />

Fassade Sihlhallenstrasse 19, Zürich Namib Immobilien <strong>AG</strong>, c/o Verit Immobilien <strong>AG</strong>, Zürich Kohler Architektur <strong>AG</strong>, Zürich K. Signer, R. Bärtschi<br />

Umbau + Fassade Rebbergstrasse 34, Geroldswil Miteig.­Gem. Rebbergstrasse 34, Zürich Schaeppi Grundstücke Verwaltungen KG, Zürich K. Signer, R. Bärtschi<br />

Aus dem Sitzungszimmer des Verwaltungsrates<br />

Neben den weiteren Fortschritten im EDV­unterstützten<br />

Prozessmanagement wurde die Marktbearbeitung aus den<br />

Standorten Winterthur und Zürich verstärkt, womit die<br />

damit entbehrliche Zweigniederlassung Uster aufgehoben<br />

werden konnte. Mit unserem Leitsatz: Wenn’s ums Bauen<br />

geht, <strong>Lerch</strong> <strong>AG</strong> <strong>Bauunternehmung</strong>, sind wir weiterhin auf<br />

Kurs.<br />

13<br />

Rudolf Ackeret<br />

Präsident des Verwaltungsrates


Marco Paternolli<br />

eidg. dipl. Baumeister<br />

Bereichsleiter<br />

<strong>BAU</strong>-<strong>FACTS</strong><br />

Bauherr<br />

Migros­Pensionskasse,<br />

Zürich<br />

Bauleitung<br />

Migros­Pensionskasse,<br />

Zürich<br />

Bauführer<br />

Marco Paternolli<br />

Polier<br />

Carlo Venuto<br />

1<br />

Anlieferung der Stahlbauteile<br />

für die statischen Abfangungen<br />

im Dachgeschoss<br />

2<br />

Polier Carlo Venuto in der<br />

ehemaligen Werkstatt kurz<br />

vor dem Betonieren der<br />

neuen Bodenplatte<br />

3<br />

Auch sämtliche Gipserarbeiten<br />

waren in unserem Auftrag<br />

enthalten<br />

Innensanierung Breitensteinstrasse 69, Zürich<br />

Schönheit kommt auch von innen<br />

14<br />

Zweigniederlassung<br />

Zürich<br />

Das 1932 in Massivbauweise mit Beton­Hourdis­<br />

Decken erstellte Mehrfamilienhaus ging 1946 in<br />

den Besitz der Migros­Pensionskasse über. Die<br />

überaus gute Lage der Liegenschaft mit ihrer<br />

Nähe zum öffentlichen Verkehr und dem Blick<br />

südwärts direkt auf die Limmat bewog die Bauherrschaft,<br />

auch die Wohnungen wieder einem<br />

hohen Standard anzupassen. Die Fassade befindet<br />

sich bereits in einem sehr guten Zustand.<br />

Ende September durften wir den Auftrag für die<br />

Baumeisterarbeiten dieses Umbaus entgegennehmen.<br />

Unsere Gipserei erhielt zusätzlich den<br />

Auftrag für das Erstellen der Leichtbauwände<br />

und von inneren Dämmungen.<br />

Aus 12 mach 12<br />

Am 10. Oktober starteten wir unsere Arbeiten.<br />

Als Erstes brachen wir die nicht statischen Bauteile<br />

wie Küchen, Bäder, Türen, Bodenbeläge<br />

und weitere Einbauten ab. Anschliessend galt<br />

es, in allen Geschossen die Notspriessung für<br />

den Abbruch der statisch relevanten Bauteile<br />

einzubauen. Gleichzeitig liefen im Untergeschoss<br />

die Arbeiten für die Kanalisationssanierung<br />

sowie die Beton­ und Maurerarbeiten in<br />

der alten Werkstatt. In dieser wird neu eine Woh­<br />

1 2<br />

3<br />

nung mit grossen Fensterflächen gegen Süden<br />

entstehen. Da gleichzeitig im Dachgeschoss<br />

drei Wohnungen zu zweien zusammengelegt<br />

werden, verändert sich die Anzahl der Wohnungen<br />

zwar nicht, aber die mögliche Ausnützungsziffer<br />

wird viel besser ausgenutzt. Nach<br />

Beendigung der statischen Abbrüche galt es,<br />

den Stahlbau zu versetzen. Von jetzt an waren<br />

die etwas feineren Arbeiten angesagt. Es gab<br />

Wohnungstrennwände mit Albaphonplatten<br />

schallmässig zu verbessern, mit Albaplatten<br />

neue Grundrisse in den Badezimmern entstehen<br />

zu lassen, Grundputze aufzuziehen, Sanitärelemente<br />

mit Gipskartonplatten zu beplanken und<br />

Abrieb an Wänden und Decken zu erstellen.<br />

Grosse Arbeitsvielfalt<br />

Carlo Venuto und seine Mannschaft durften an<br />

diesem Objekt eine grosse Vielfalt von Arbeiten,<br />

welche im Umbau anfallen können, ausführen<br />

und ihre Flexibilität jederzeit beweisen. Dank<br />

der guten und unkomplizierten Zusammenarbeit<br />

mit dem Bauleiter Paul Zwyssig wurden<br />

auch unvorhergesehene Situationen rasch und<br />

zur Zufriedenheit aller gelöst und erledigt.<br />

Besten Dank allen Beteiligten.


Zweigniederlassung<br />

Zürich<br />

Fassade MFH Markus-/Kronenstrasse, Zürich<br />

Auf ein Neues<br />

Bereits bei der ersten Fassadensanierungsetappe<br />

in den Jahren 2007/08 war das Fassadenbauteam<br />

Zürich am grossen u­förmigen<br />

Mehrfamilienhaus mitbeteiligt. Dank der damaligen<br />

guten Zusammenarbeit mit dem Architekten<br />

Leuenberger und den entsprechenden<br />

Ausführungserfahrungen wurden wir schon<br />

früh in die Lösungsfindung für die nächste<br />

spiegelbildliche Etappe mit einbezogen.<br />

4-geschossige Fassadensanierung<br />

An den bestehenden verputzten Aussenwärme­<br />

dämmungen zeigten sich an verschiedenen<br />

Stellen Putzablösungen, Risse und starke<br />

Verfärbungen. Aufgrund der limitierten Budgetvorgabe<br />

verzichtete man bewusst auf eine<br />

zusätzlich aufgebrachte Isolation analog der<br />

ersten Etappe. Eine dem Objekt entsprechend<br />

zugeschnittene Lösung konnte nach Untersuchungen<br />

vor Ort und unseren positiven Sanierungserfahrungen<br />

bei ähnlichen Schadensbildern<br />

gemeinsam gefunden werden.<br />

Die «isolationslosen» Balkonbereiche sind<br />

mit 100 mm Dämmdicke aufisoliert und mit entsprechend<br />

tieferen neuen Alu­Fensterbänken<br />

ergänzt worden.<br />

An den Schadstellen entfernten wir die beschädigten<br />

Netzeinbettungen inklusive Deckputz.<br />

Zur Verhinderung neuerlicher offener<br />

Dämmplattenfugen verwendeten wir vorgefertigte<br />

Korrekturkeile aus XPS, überdeckt<br />

mit einer zusätzlichen Netzeinbettung. Nach<br />

Reinigung der übrigen Fassadenteile und einer<br />

Behandlung mit Biozidlösung gegen Algenbefall<br />

wurde zusätzlich ein Grundputz mit Armierungsgewebe<br />

auf die gesamte Fassadenfläche<br />

(ca. 1500m 2 ) aufgebracht. Der neue Deckputz<br />

und ein zweimaliger Farbanstrich schützen die<br />

neue Gebäudehülle für viele weitere Jahre vor<br />

schädlichen Witterungseinflüssen.<br />

Neues Attikageschoss<br />

Die rund 600m 2 zusätzlicher Fassadenflächen<br />

auf dem neu erstellten Attikageschoss (Holzständerbau<br />

beplankt und isoliert) sind mit<br />

einer verputzten Aussenwärmedämmung, Typ<br />

LAMITHERM 32 Lambda light grau, ausgeführt<br />

worden.<br />

Die heiklen Fassadenübergänge zwischen<br />

Alt­ und Neubau mussten nur an wenigen<br />

Stellen örtlich ausgeglichen werden, dies dank<br />

den vorgängig ausgeführten präzisen Massaufnahmen<br />

am bestehenden Gebäudegrundriss.<br />

Nach Abschluss der Malerarbeiten Ende April<br />

2012 zeigt sich ein in neuem Kleid vergrössertes<br />

und verschönertes Gebäude als attraktiver<br />

«Neubau».<br />

Wir bedanken uns bei der Bauherrschaft<br />

und dem Architekten für das uns entgegengebrachte<br />

Vertrauen und die erspriessliche<br />

Zusammenarbeit mit der örtlichen Bauleitung.<br />

1 2<br />

3<br />

15<br />

Karl Signer<br />

dipl. Bauführer SBA<br />

<strong>BAU</strong>-<strong>FACTS</strong><br />

Bauherr<br />

AXA Leben <strong>AG</strong>, Winterthur<br />

Bauleitung<br />

Leuenberger + Partner<br />

GmbH Zürich<br />

Bauführer<br />

Karl Signer<br />

Polier<br />

Rolf Bärtschi<br />

1<br />

Prüf- und Sanierungsstelle an<br />

der bestehenden verputzten<br />

Aussenwärmedämmung<br />

2<br />

Bauleiter Gabriel Dal Maso<br />

(rechts) und Polier Rolf<br />

Bärt schi bei einer Lösungsfindung<br />

am Bau<br />

3<br />

Vollendete Fassadenseite<br />

mit dem 4-geschossigen<br />

Fassaden sanierungsteil und<br />

dem neuen Attikageschoss


Urs Wegmann<br />

dipl. Bauführer TS<br />

<strong>BAU</strong>-<strong>FACTS</strong><br />

Bauherr<br />

C. Risi, Seuzach<br />

Bauführer<br />

Urs Wegmann<br />

Polier<br />

Luis Simoes<br />

<strong>BAU</strong>-<strong>FACTS</strong><br />

Bauherr<br />

2<br />

Energie Uster <strong>AG</strong>, Uster<br />

Bauleitung<br />

Hetzer, Jäckli und Partner<br />

<strong>AG</strong>, Uster<br />

Bauführer<br />

Urs Wegmann<br />

Polier<br />

Luigi Mezzasalma<br />

<strong>BAU</strong>-<strong>FACTS</strong><br />

Bauherr<br />

3<br />

L. Gloor, Zürich<br />

Bauleitung<br />

Bosshard Bau Beratung <strong>AG</strong>,<br />

Rutschwil­Dägerlen<br />

Bauführer<br />

Urs Wegmann<br />

Polier<br />

K. Altorfer<br />

<strong>BAU</strong>-<strong>FACTS</strong><br />

Bauherr<br />

Familie Keller,<br />

Winterthur<br />

Bauführer<br />

Urs Wegmann<br />

Polier<br />

Luis Simoes<br />

1<br />

4<br />

Einige ausgewählte Projekte<br />

Um- und Anbau Hochgrütstrasse, Seuzach<br />

(Foto 1)<br />

Mit neuer Küche und neuem Bad zu mehr<br />

Wohnqualität! Ein Anbau mit einer Fläche von<br />

20m 2 wird für das neue Badezimmer im Erdgeschoss<br />

und ein Schlafzimmer im Obergeschoss<br />

genutzt, die Trennwand zur bestehenden<br />

Garage abgebrochen und die Decke mit Klebearmierung<br />

verstärkt. Die alte Küche und die<br />

Garage werden neu zu einer geräumigen Küche<br />

mit Esszimmer umgebaut.<br />

Pumpwerk Mühleholz, Uster (Foto 2)<br />

Einbau einer neuen Abdeckung oberhalb des<br />

renovierten 34 m tiefen Pumpenschachts.<br />

Sorgfältiges Arbeiten ist gefragt, denn über<br />

dem Trinkwasserschacht musste eine lupenreine<br />

Abdeckung erstellt werden. Die neue<br />

Stahlkonstruktion wurde auf der neuen Betonbrüstung<br />

eingeschalt und ein­ und ausbetoniert<br />

sowie die Oberfläche sauber abtaloschiert.<br />

3<br />

16<br />

Umbau<br />

+ Bauservice<br />

1 2<br />

Umbau und Sanierung RMFH General-Guisan-Strasse<br />

35, Winterthur (Foto 3)<br />

Umbau eines unter Heimatschutz stehenden<br />

Reihenmehrfamilienhauses: In sämtlichen<br />

Stockwerken wurden alte Einrichtungen, Holzverschalungen,<br />

lose Putze, Wandstücke abgebrochen<br />

(Foto) und rückgebaut für eine Totalsanierung<br />

der Wohnungen. Fassadenputz wurde<br />

bis auf Grundmauerwerk und Fachwerkwände<br />

abgeschlagen. Teils musste altes morsches<br />

Gebälk durch die Zimmerei ersetzt und ausgewechselt<br />

werden, bevor mit dem neuen Aufbau<br />

des Fassadenputzes begonnen werden konnte.<br />

Umbau UG Weberstr. 40, Winterthur (Foto 4)<br />

An der Weberstrasse in Winterthur möchte die<br />

Bauherrschaft die Kellerräume umnutzen, es<br />

soll ein Hobby­ und Medienraum entstehen. Der<br />

Naturkellerboden wurde um 50 cm abgesenkt,<br />

die bestehenden Kellerwände unterfangen, ein<br />

neues Kellerfenster mit Lichtschacht für mehr<br />

Sonnenlicht erstellt und ein neuer Betonboden<br />

eingebaut, Oberfläche fertig abgerieben.<br />

4


Pool- und Fitnesshaus Familie Jäger, Seuzach<br />

Eine Ellipse in Gold<br />

Von einer Malerfirma, mit der wir oft zusammenarbeiten,<br />

bekamen wir unerwartet Anfang<br />

März 2012 einen Anruf: Wir sollten uns eine<br />

«kleinere Gipserarbeit» anschauen, schnell offerieren<br />

und bei Auftragserteilung sofort beginnen.<br />

Eigentlich nichts Ungewöhnliches. Es<br />

handelte sich um ein zweigeschossiges Gartenhaus,<br />

das in Zukunft als Pool­ und Fitnesshaus<br />

genutzt werden soll. Die Bauherrschaft hatte<br />

klare Vorstellungen, wie dieses auszusehen<br />

hat. Im Untergeschoss der Wellnessbereich mit<br />

Sauna, Dampfbad, Ruhe­ und Nebenräumen,<br />

im Erdgeschoss der Empfangsbereich und eine<br />

offene Küche.<br />

Nach der Auftragserteilung durch die Bauherrschaft<br />

durften bzw. mussten wir auch sofort mit<br />

unseren Arbeiten beginnen.<br />

Da nur hochwertige Endbeschichtungen appliziert<br />

wurden, mussten natürlich die von uns<br />

erstellten Oberflächen keine Wünsche offen­<br />

lassen. So wurden im Unter­ und Erdgeschoss<br />

die Wände und Decken konventionell verputzt,<br />

1 2<br />

3<br />

Gips + Trockenbau<br />

wobei die Oberfläche für die konkave Ellipse<br />

eine besondere Herausforderung darstellte.<br />

Die Ellipsenform ist aus in Streifen geschnittenen<br />

und auf eine Holzunterkonstruktion<br />

montierten Gipsfaserplatten erstellt worden.<br />

Da die Plattenstösse eckig sind, mussten wir<br />

die gebogene Form erst mit einer Schablone<br />

in unseren Verputz erstellen. Die Oberfläche<br />

wurde dann absolut glatt gespachtelt (für<br />

Fachleute: Oberflächenqualität Q4 = höchster<br />

Oberflächenanspruch), da sie durch den Maler<br />

danach noch mit Blattgold versehen wurde.<br />

Neben den Arbeiten im Haus haben wir<br />

auch die Verputzarbeiten im Aussenbereich<br />

ausgeführt.<br />

Alles in allem war es eine nicht alltägliche Baustelle<br />

mit nicht alltäglichen Arbeiten. Auch die<br />

Malerfirma reagierte nicht alltäglich: Es gab keine<br />

Reklamationen an den von uns applizierten<br />

Oberflächen!<br />

Ich danke allen Beteiligten für die durchwegs<br />

gute Zusammenarbeit.<br />

4<br />

17<br />

Matthias Wacker<br />

Polier Stuckateur,<br />

Trockenbau SMGV<br />

<strong>BAU</strong>-<strong>FACTS</strong><br />

Bauherr<br />

Familie Jäger, Seuzach<br />

Bauleitung<br />

p­vision ag, Winterthur<br />

Bauführer<br />

Roland Grosch<br />

Polier<br />

Matthias Wacker<br />

1<br />

Blick in den Eingangsbereich<br />

2<br />

Blick in den Küchenbereich<br />

3<br />

Ellipse roh<br />

4<br />

Ellipse vergoldet


Urs Berglas<br />

Projektleiter<br />

Bau<strong>Lerch</strong>Management <strong>AG</strong><br />

<strong>BAU</strong>-<strong>FACTS</strong><br />

Bauherren<br />

Isotech Immobilien GmbH,<br />

Attikon<br />

Frank Widmann Immobilien<br />

<strong>AG</strong>, Wiesendangen<br />

Roger Nef, Wiesen dangen<br />

Generalunternehmer<br />

Bau<strong>Lerch</strong>Management <strong>AG</strong>,<br />

Winterthur<br />

Architekt<br />

C. Werro, Winterthur<br />

Bauingenieur<br />

W. Höhn, Winterthur<br />

Baumeister<br />

<strong>Lerch</strong> <strong>AG</strong><br />

<strong>Bauunternehmung</strong><br />

Bauführer<br />

Vico Zahnd<br />

Polier<br />

Marco Büchi<br />

Gewerbeliegenschaft Attikon<br />

Neue Gewerbeliegenschaften in Attikon<br />

Es bedarf schon einiges an Mut, einen solchen<br />

Schritt in die Zukunft zu unternehmen. Drei<br />

Gewerbetreibende aus der Region Winterthur<br />

haben sich unter Führung von Frank Widmann,<br />

der Widmann <strong>AG</strong> in Winterthur, zusammengetan,<br />

um beim Dorfeingang von Attikon (Gemeinde<br />

Wiesendangen) zwischen Hauptstrasse<br />

und SBB­Linie eine neue Heimat für ihre Unternehmungen<br />

aufzubauen. Alle drei sahen sich<br />

aus unterschiedlichen Gründen gezwungen,<br />

ihren bisherigen Standort zu verlassen. Für<br />

alle drei begann ein Abenteuer, das im Herbst<br />

dieses Jahres ein glückliches Ende finden wird.<br />

Nach dem Kauf der Parzelle, diversen Projektierungen<br />

und Abklärungen mit den Behörden<br />

wurde über den vergangenen Winter eine<br />

Erschliessungsstrasse erstellt. Mit dem Eintreffen<br />

der Baubewilligungen begann die Ausführungsplanung<br />

und vor einigen Wochen die<br />

Installations­ und Aushubarbeiten. Am 25. April<br />

konnte der erste Kran gestellt werden. Binnen<br />

18<br />

der nächsten Monate entstehen drei Gewerbegebäude<br />

mit je einem Bürokopfbau und einer<br />

Lagerhalle. Die <strong>Lerch</strong> <strong>AG</strong> <strong>Bauunternehmung</strong> ist<br />

mit all ihren Bereichen (Baumeister, Holzbau,<br />

Fassadenbau, Gips + Trockenbau) in die Bauten<br />

involviert. Für die Erstellung des Werkgebäudes<br />

der Isotech Beschichtungen <strong>AG</strong> zeichnet sich<br />

die Bau<strong>Lerch</strong>Management <strong>AG</strong> verantwortlich.<br />

Bei der Widmann <strong>AG</strong> erstellt die <strong>Lerch</strong> <strong>AG</strong> <strong>Bauunternehmung</strong><br />

das Gebäude und der Bauherr<br />

die Haustechnikinstallationen. Beim Malerbetrieb<br />

Nef ist die <strong>Lerch</strong> <strong>AG</strong> <strong>Bauunternehmung</strong><br />

als Baumeister tätig.<br />

Wir freuen uns auf die Fertigstellung der neuen<br />

Gewerbeliegenschaft im Herbst und danken<br />

bereits im Voraus allen Beteiligten für die gute<br />

Zusammenarbeit.


Arbeitssicherheit<br />

Unfallverhütung<br />

Umsetzung Arbeitssicherheit/Unfallverhütung auf der Baustelle<br />

Arbeitssicherheit – mehr als nur Helmtragen<br />

Der Polier, Hauptverantwortlicher für die<br />

Sicherheit<br />

Bauen in der heutigen Zeit wird immer intensiver<br />

und komplexer. Ein Auftrag sollte gut und<br />

so schnell wie möglich ausgeführt werden.<br />

Das bedeutet, dass an das Personal immer<br />

grössere Anforderungen gestellt werden. Die<br />

Aufgabe von Bauleiter, Bauführer und letztlich<br />

vom Baustellenchef ist es, unsere Mitarbeiter<br />

auf die Gefahren der Baustelle aufmerksam zu<br />

machen. Das sind wir der Gesundheit unserer<br />

Mitarbeiter schuldig. Unser interner Stellenbeschrieb<br />

hält klar fest, dass wir Poliere die<br />

Hauptverantwortlichen für die Sicherheit auf<br />

der Baustelle sind.<br />

Bauen unter Leistungsdruck<br />

Die grosse Kunst an unserem schönen Beruf ist<br />

es, unsere multikulturelle Belegschaft zu schulen,<br />

um ihnen die Augen für die Gefahren auf<br />

der Baustelle zu öffnen. Nur wer die Arbeitsabläufe<br />

und die Sicherheitsvorschriften kennt,<br />

kann sich vor einem Arbeitsunfall schützen.<br />

Die grosse Herausforderung besteht vor allem<br />

darin, die Arbeitssicherheit unter grossem Leistungsdruck<br />

aufrechtzuerhalten. Gelingt dies<br />

nicht, kann sofort ein grosses Gefahrenpotenzial<br />

entstehen.<br />

Der Polier als Lehrmeister und Antreiber<br />

Der Polier hat als erste Instanz die Aufgabe, die<br />

1<br />

Sicherheitsvorschriften für das ihm unterstellte<br />

Personal auf der Baustelle durchzusetzen. Auch<br />

dies ist ein Punkt, welcher im Stellenbeschrieb<br />

explizit erwähnt wird. Der Baustellenchef<br />

muss das Bauprogramm auf der einen und<br />

die fachgerechte Ausführung der Arbeiten auf<br />

der andern Seite im Auge behalten. Unermüdlich<br />

macht er dabei seine Mitarbeiter auf die<br />

Belange der Arbeitssicherheit aufmerksam.<br />

Durch tägliche Schulung wird das Risiko auf<br />

der Baustelle minimiert.<br />

Fazit zur Arbeitssicherheit<br />

Die Mitarbeiter müssen Tag für Tag auf Arbeitssicherheit<br />

sensibilisiert werden. Die Gruppe<br />

um einen Polier sollte eine gewisse Kontinuität<br />

aufweisen, damit das Niveau gehalten werden<br />

kann. Leider ist das aufgrund von Personalwechseln<br />

nicht immer möglich.<br />

Die Sicherheit auf unseren Baustellen ist<br />

letztendlich das gute Zusammenspiel von verschiedenen<br />

Instanzen. Angefangen bei jedem<br />

einzelnen Mitarbeiter über den Polier und den<br />

Bauführer, welche die Arbeitssicherheit vorleben,<br />

und natürlich auch der Bauleitungen,<br />

welche unsere Bemühungen unterstützen<br />

und mittragen. Auf diese Weise schaffen wir<br />

es sicher auch, die Jahresschwerpunkte Arbeitssicherheit<br />

2012 der Geschäftsleitung zu<br />

erreichen. Danke allen, die uns Baustellenchefs<br />

dabei unterstützen.<br />

19<br />

Bruno Steiner<br />

Polier<br />

Zweigniederlassung Zürich<br />

1<br />

Kluge Köpfe schützen sich!<br />

Helmdepot für Baustellenbesucher


Dr. Matthias Ackeret<br />

Chefredaktor der<br />

Kommunikationszeitschrift<br />

«persönlich»<br />

Herr Horath, Sie sind 1965 bei <strong>Lerch</strong> eingestiegen.<br />

Mögen Sie sich noch an Ihren ersten<br />

Arbeitstag erinnern?<br />

Es war der 1. August 1965, ein wunderschöner<br />

Tag. Ich war leicht nervös, denn der Schritt von<br />

einem Ingenieurbüro, wo ich früher gearbeitet<br />

hatte, in ein Bauunternehmen war auch damals<br />

nicht alltäglich.<br />

Nach der Vorstellungsrunde durch das Büro<br />

und den Werkhof der Johannes <strong>Lerch</strong> <strong>AG</strong> ging<br />

es direkt zum Bauwerk Nr. 9 bei der A­1­Umfahrung<br />

von Winterthur, wo ich als Baustellenchef<br />

eigesetzt wurde.<br />

Wie sind Sie eigentlich zu <strong>Lerch</strong> gekommen?<br />

Ich bin in Seewen im Kanton Schwyz aufgewachsen,<br />

später absolvierte ich in Schwyz eine<br />

Lehre als Vermessungszeichner und besuchte<br />

die Berufsschule in Zürich. Nach Lehrabschluss<br />

kam ich zu einem Klingnauer Ingenieurbüro,<br />

wo ich mich vor allem mit Grundbuchvermessung<br />

und Strassenbauprojekten beschäftigte.<br />

1957 wechselte ich zum Ingenieurbüro Gossweiler,<br />

wo ich zuerst in der Walliseller Filiale<br />

und später in derjenigen von Opfikon beschäftigt<br />

war und für die Projektierung und die<br />

Bauleitung der Flughafenzufahrt, also der heutigen<br />

Thurgauerstrasse, verantwortlich war.<br />

Daneben absolvierte ich das Abendtechnikum<br />

in Zürich. Anschliessend erfolgte ein Abstecher<br />

zum kantonalen Tiefbauamt Zürich, wo ich die<br />

Oberbauleitung für die A3 von Zürich nach<br />

Richterswil innehatte. 1962 wechselte ich als<br />

Bauleiter zum Ingenieurbüro Heierli und war<br />

für die Autobahnumfahrung Winterthur zuständig.<br />

Vier Jahre später kam ich – wie bereits<br />

gesagt – zu <strong>Lerch</strong> in Winterthur.<br />

Für kurze Zeit waren Sie sogar Beamter.<br />

Warum kehrten Sie nach Ihrem Wechsel ins<br />

kantonale Tiefbauamt in die Privatwirtschaft<br />

zurück?<br />

(Lacht) Diese Entscheidung war sicher ungewöhnlich.<br />

Ich fühlte aber schnell, dass beim Staat<br />

weniger unternehmerisches Wirken gefragt ist,<br />

die Administration überwiegt und der persönliche<br />

Bezug fehlt. Dies war nicht mein Ding.<br />

20<br />

inter<br />

Alois Horath – ein langjähriges Verwaltungsratsmitglied tritt zurück<br />

Alois Horath im Interview mit<br />

Matthias Ackeret<br />

Warum sind Sie anschliessend fast fünfzig<br />

Jahre bei <strong>Lerch</strong> geblieben?<br />

Das hat sich so ergeben. Ich bin bei <strong>Lerch</strong><br />

ursprünglich als Bauführer eingestiegen. Nach<br />

der Übernahme unseres Unternehmens durch<br />

die Firma Spaltenstein wurde ich Chef Tiefbau<br />

und kam später in die Geschäftsleitung. Es gab<br />

für mich keinen Grund mehr, die Stelle zu wechseln,<br />

obwohl ich durchwegs attraktive Angebote<br />

hatte. Die Aufgaben waren anspruchsvoll,<br />

und die externe Anerkennung war auch wegen<br />

unserer Firma jederzeit gegeben.<br />

Gibt es einen bestimmten «<strong>Lerch</strong>-Geist»?<br />

Ein richtiger «<strong>Lerch</strong>ianer» wird es in einer andern<br />

Firma schwer haben. Es gab für mich auch<br />

keine Alternative, da <strong>Lerch</strong> als eine der wenigen<br />

Firmen das ganze Spektrum des engeren<br />

Bauwesens abdeckt und ich schon bald über<br />

ein persönliches Beziehungsnetz verfügte. Wir<br />

hatten auch immer wieder spannende Projekte.<br />

Da ich eine grosse Affinität zum Ingenieurberuf<br />

hatte, wurden meine Interessen völlig abgedeckt.<br />

<strong>Lerch</strong> ist 1962 – also kurz vor meinem<br />

Stellenantritt – in den Tiefbau und den Brückenbau<br />

eingestiegen. Der Brückenbau ist eine<br />

äusserst spannende Angelegenheit und gehört<br />

zu den Stärken unseres Unternehmens. So<br />

zählte der Bau des rund 900 Meter langen Neugutviaduktes<br />

bei Dübendorf, welcher für die<br />

S­Bahn erstellt wurde, zu meinen beruflichen<br />

Höhepunkten. Aber auch an den Bau des Flughafenbahnhofs<br />

zusammen mit der Spaltenstein<br />

<strong>AG</strong> erinnere ich mich gerne zurück. Das war<br />

zu Beginn der Achtzigerjahre. Die äusserst anspruchsvollen<br />

Spezialtiefbauarbeiten stellten<br />

für uns eine enorme Herausforderung dar.<br />

Wie hat sich die Firma <strong>Lerch</strong> in den letzten<br />

50 Jahren verändert?<br />

Zu Beginn meiner Zeit war <strong>Lerch</strong> eine einzige<br />

Produktionseinheit mit gemeinsamem<br />

Personal und Inventar, wobei die Hoch­ und<br />

Tiefbauchefs dominierten. Nach der Übernahme<br />

durch die Firma Spaltenstein in den<br />

1970er­Jahren wurde die Organisationsstruktur<br />

etwas verfeinert. Dem Geschäftsleiter waren


Alois Horath<br />

mezzo<br />

nun verschiedene Bereiche unterstellt, und<br />

die Ressoursenzuteilung wurde spezifischer.<br />

Die Bildung der eigentlichen Bereichsstruktur<br />

erfolgte später.<br />

Die Zeit der Generalisten war vorbei ...<br />

Zweifelsohne, man benötigt heute viel mehr<br />

Spezialisten als früher.<br />

Ist das Bauen schwieriger geworden?<br />

Der Aufwand für den eigentlichen Bauprozess<br />

ist im Verhältnis zur Administration und dem<br />

Controlling kleiner geworden. Früher war man<br />

als Bauführer für acht bis zehn Baustellen zuständig.<br />

Heute wäre dies undenkbar. Dafür ist<br />

das Arbeitstempo dank der enormen Mechanisierung<br />

sehr gross, kein Vergleich zu früher.<br />

Gab es etwas, was Sie gerne gebaut hätten?<br />

Ja, das gab es schon. Leider kamen wir in<br />

Winterthur bei den Bahnhofsunterführungen<br />

nicht zum Zug. Das war wirklich schade. Es ist<br />

interessant, gerade in Winterthur hatten wir<br />

im Tiefbau oftmals einen schwierigeren Stand<br />

als ausserhalb der Stadt. Möglicherweise ist die<br />

Konkurrenz hier besonders gross.<br />

Der Prophet im eigenen Lande ...<br />

Möglicherweise gilt diese Erkenntnis auch im<br />

Bauwesen. Trotz unserer Zweitniederlassungen<br />

in Zürich und Uster, früher auch Schaffhausen,<br />

gelten wir als Winterthurer Firma.<br />

Haben Sie in der Stadt Winterthur gelebt?<br />

Nein, ich habe mich mit meiner Familie in Kollbrunn<br />

im Tösstal niedergelassen. Dort war ich<br />

auch politisch tätig, so präsidierte ich während<br />

acht Jahren die Rechnungsprüfungskommission<br />

der Gemeinde Zell.<br />

Würden Sie als junger Mann diesen beruflichen<br />

Weg nochmals einschlagen?<br />

Ich glaube schon. Rückblickend gesehen war<br />

es eine tolle Zeit. Eine Alternative wäre nach<br />

Abschluss des Abendtechnikums die Eröffnung<br />

eines eigenen Ingenieurbüros gewesen, doch<br />

diese Frage stellte sich später nicht mehr, weil<br />

ich bei <strong>Lerch</strong> meinen Traumjob gefunden hatte.<br />

Sind Ihre Söhne auch vom Bauvirus befallen?<br />

Ja, beide haben sich zum Kulturingenieur ausbilden<br />

lassen, ein Beruf, den es heute so nicht<br />

mehr gibt. Einer arbeitet beim Tiefbauamt der<br />

Stadt Zürich, der andere Sohn hat in die IT<br />

gewechselt.<br />

Was sind Ihre Hobbys?<br />

Tennisspielen, Wandern, Briefmarken und<br />

Freundschaften pflegen. Auch freut es mich<br />

sehr, dass der Eishockeyclub Seewen, zu deren<br />

Gründern ich 1951 gehörte, immer noch<br />

existiert.<br />

Sie wirken immer noch sehr fit. Warum<br />

treten Sie eigentlich aus dem <strong>Lerch</strong>-Verwaltungsrat<br />

zurück?<br />

(Lacht) Ich bin seit meiner Pensionierung im<br />

Verwaltungsrat und durfte auch die Übernahme<br />

der Firma durch Rudolf Ackeret begleiten.<br />

Es war eine sehr spannende Zeit. Doch jetzt<br />

bin ich 78­jährig, und ich glaube, es ist der<br />

Zeitpunkt gekommen, einem Jüngeren Platz<br />

zu machen.<br />

21


Rudolf Mayer<br />

Techniker TS<br />

Betriebswirtschaft NDS<br />

Leiter Qualitäts­ und<br />

Prozessmanagement<br />

1<br />

«<strong>Lerch</strong>-Haus»<br />

2<br />

Teilprozess Qualität und<br />

Umwelt<br />

Die Weiterentwicklung des<br />

Führungs systems «<strong>Lerch</strong>-Haus»<br />

Unser Führungssystem «<strong>Lerch</strong>­Haus» erblickte<br />

vergangenes Jahr das Licht der Welt. Die wesentliche<br />

Idee war, unser Führungssystem im<br />

Info­Center so zu realisieren, dass man sich mit<br />

nur wenigen Klicks in der richtigen Eingabemaske<br />

unseres ERP­Systems befindet. Zusätzlich<br />

wurden das Verbesserungsvorschlagswesen<br />

und der elektronische Unfallrapport,<br />

welcher zur Weiterverarbeitung direkt der<br />

Personalabteilung zur Verfügung steht, im<br />

Info­Center integriert und genutzt.<br />

Aus den Erfahrungen des letzten Jahres und<br />

den Vorgaben der Geschäftsleitung wurde<br />

das Führungssystem einer «Schlankheitskur»<br />

unterzogen. Die intuitive Bedienbarkeit war<br />

eines der Anforderungen. Aus einer Eingebung<br />

heraus sollte der Anwender sein Ziel erreichen.<br />

Die Gestaltung der Führungs­ und Unterstützungsprozesse<br />

wurde neu designt und folgt<br />

dem Ansatz der grafischen Abbildung unserer<br />

Prozesslandschaft. Auch sind alle prozessrelevanten<br />

Dokumente strukturiert angeordnet<br />

und direkt aufrufbar. Selbst das «<strong>Lerch</strong>­Haus»<br />

wurde unter dem Postulat der Benutzerfreundlichkeit<br />

angepasst.<br />

Das Aufrechterhaltungs­Audit, welches am<br />

15. März 2012 und von der Firma SQS durchgeführt<br />

wurde, bestätigt mit folgender Anmerkung<br />

unsere Vision «Das System mit Verknüpfung von<br />

1<br />

22<br />

Führungssystem<br />

+ Informatik<br />

Sharepoint und ERP ist sehr interessant und<br />

sicher für die Zukunft ein wichtiger Meilenstein».<br />

Vom «<strong>Lerch</strong>-Haus» zum «<strong>Lerch</strong>-Hochhaus»?<br />

Der Transformationsprozess vom dokumentenbasierten<br />

auf ein webbasiertes Führungssystem<br />

ist noch nicht abgeschlossen und bedingt<br />

folgende Weiterentwicklungen:<br />

• Unsere Leistungsprozesse müssen gerade<br />

innerhalb des ERP­Systems durch eine Art<br />

Bedienungsanleitung dokumentiert werden.<br />

• Abläufe werden vermehrt auf den Aspekt der<br />

Qualitätssicherung ausgerichtet.<br />

• Weitere Komfortsteigerung durch Einbezug<br />

der Anwender.<br />

Das «<strong>Lerch</strong>­Haus» ist eines der grossen Pfeiler<br />

im Info­Center. Im Bereich der Projektabwicklung<br />

birgt das System weiteren Nutzen. Die<br />

Projektteams können flexibel, unabhängig der<br />

Bereiche, auf Dokumente wie zum Beispiel<br />

Verträge, Protokolle und Fotos direkt zugreifen.<br />

Der Weg ist geebnet für ein Werkzeug, das<br />

täglich im Zentrum steht. Motto: Nicht hoch,<br />

sondern zentral.<br />

2


Personelles<br />

vom 1.6.2011 bis 30.11.2011<br />

Eintritte<br />

Personelles<br />

<strong>Lerch</strong> <strong>AG</strong> <strong>Bauunternehmung</strong><br />

vom 1.12.2011 bis 30.5.2012<br />

Eintritte<br />

<strong>Lerch</strong> <strong>AG</strong> <strong>Bauunternehmung</strong><br />

Patric v Manz, Fassadenbauer, Fassadenbau<br />

Beat Bhend, Bauführer, Ingenieur­Bau<br />

Olga Bolliger, Lehrlingsbeauftragte, Techn. Verwaltung<br />

Flavio Gigli, Maurer, Umbau + Bauservice<br />

Thomas Wenzler, Maurer, Hochbau<br />

Michael Kägi, Zimmermann, Holzbau<br />

Markus Ritzmann, Maurer, Hochbau<br />

Rudolf Mayer, Leiter Qualitäts­ und Prozessmanagement,<br />

Andrea Techn. Verwaltung d’Amato, Bauarbeiter, Hochbau<br />

Rafael Enrico de Kaiser, Oliveira Gipser, Placido, Gips + Bauarbeiter, TrockenbauHochbau<br />

Marco Adrian Feusi, Hörler, Polier, Bauführer, Hochbau Ingenieur­Bau<br />

Austritte<br />

inter mezzo<br />

<strong>Lerch</strong> <strong>AG</strong> <strong>Bauunternehmung</strong><br />

Michael Dienstjubiläen<br />

Misteli<br />

René Ruggli<br />

Rami Iljazi<br />

Prasanth Tharmalingam<br />

Marques Americo<br />

Isay von Moos da Cunha Correia, 10 Tim Bachmann Fassadenbau<br />

Jürg Tanner, Verwaltung<br />

Bau<strong>Lerch</strong>Management Antonio Villani, <strong>AG</strong> Gips +<br />

Matthias Schwartz Trockenbau<br />

Doris Friedrich Hauser<br />

Dienstjubiläen<br />

Corinne Ammann,<br />

Kaufm. Verwaltung 10 Giuseppe Mezzasalma, 35 15<br />

Domingos Hochbau Pereira da 50<br />

Silva, Gips + Trockenbau<br />

Asmir Ceric, Umbau +<br />

Bauservice<br />

20<br />

Werner Frei, Holzbau 25 30<br />

Beat Malzach, Fassaden­<br />

bau<br />

Austritte<br />

<strong>Lerch</strong> <strong>AG</strong> Walter <strong>Bauunternehmung</strong><br />

Brander, Hochbau 25 Stephan Gürtler 30<br />

Marc Weymuth<br />

Michael Fahlbusch<br />

Alexander Rüdisühli<br />

Bau<strong>Lerch</strong>Management <strong>AG</strong><br />

Markus Wild<br />

Urs Bonelli, Fassadenbau<br />

Marcel Fritz, Fassadenbau<br />

Felix Bonelli, Fassadenbau<br />

Silvano Regnani, Holzbau<br />

Oskar Fricker,<br />

Marco Technisches Büchi, Kader Hochbau<br />

Ephi Ehrat, Hochbau<br />

Ismail Ahmedi, Hochbau<br />

Claudio Rüegsegger<br />

Stephan Balcar<br />

Selimi Ruzhdi<br />

23<br />

Wolf­Aries Köhnemann<br />

Beförderungen<br />

Rudolf Mayer zum Handlungsbevollmächtigten, Leiter Qualitäts­ und Prozessmanagement<br />

Urs Wegmann zum Handlungsbevollmächtigten, Stv. Geschäftsbereichsleiter<br />

Umbau + Bauservice<br />

Vico Zahnd zum Handlungsbevollmächtigten, Bauführer Hochbau<br />

Arsim Ejupi zum Polier, Hochbau<br />

Florian Schlegel zum Polier, Holzbau<br />

Benedikt Wengorsch zum Polier, Hochbau<br />

Pensionierungen<br />

Ahmedi Ismail, Bauarbeiter, Hochbau<br />

Wir gratulieren<br />

Zum Nachwuchs<br />

Mirsada und Asmir Ceric zur Geburt ihres Sohnes Aldin am 17.11.2011<br />

Rebecca und René Fritz zur Geburt ihres Sohnes Elijah am 02.12.2011<br />

Claudia und Ephi Ehrat zur Geburt ihrer Tochter Aline Carina am 04.12.2011<br />

Diana Hohlfeld und Thomas Klotz zur Geburt ihres Sohnes Liam am 29.12.2011<br />

Petra Burri und Werner Frei zur Geburt ihres Sohnes Lukas am 05.03.2012<br />

Impressum<br />

Redaktion:<br />

Janette Gruber, <strong>Lerch</strong> <strong>AG</strong> <strong>Bauunternehmung</strong>, Winterthur<br />

Gestaltung:<br />

Ziegler Druck­ und Verlags­<strong>AG</strong>, Winterthur<br />

Redaktionelle Begleitung:<br />

Korrektorat Ziegler Druck­ und Verlags­<strong>AG</strong><br />

Druck:<br />

Ziegler Druck­ und Verlags­<strong>AG</strong>, Winterthur<br />

Foto Titelseite:<br />

Holz­Dachkonstruktion<br />

23


<strong>BAU</strong> MIX<br />

Lehrlingsausbildung – ohne Pflichten<br />

keine Rechte<br />

Olga Bolliger<br />

eidg. dipl. Polierin<br />

Lehrlingsbetreuerin<br />

Wenn’s ums Bauen geht<br />

Seit letztem Juli habe ich nun das Lehrlingswesen<br />

übernommen. Wir haben bei <strong>Lerch</strong> eine stattliche<br />

Anzahl Lernende, welche wir in verschiedenen<br />

Fachrichtungen ausbilden.<br />

Nachdem ich mir zuerst einen Überblick verschaffte,<br />

den Betrieb und das Kader kennenlernte,<br />

führte ich einige Gespräche mit den Lernenden,<br />

um deren Bedürfnisse zu erkunden und einander<br />

gegenseitig besser kennenzulernen. Mein Start ist<br />

gut gelungen, und ich fand schnell den Zugang<br />

und Rückhalt im Betrieb. Die Lernenden mussten<br />

sich schon schnell neu orientieren, nachdem ich<br />

ihre Leistungen analysiert habe. Ich glaube, wir<br />

haben einen guten Draht zueinander gefunden.<br />

Ich arbeite sehr gerne mit den Jugendlichen, stelle<br />

jedoch auch hohe Ansprüche an ihre Leistungsbereitschaft.<br />

Wir wollen nicht nur Lernende ausbilden<br />

und knapp durch die Lehrabschlussprüfung<br />

bringen, sondern wir wollen junge Nachwuchsmitarbeiter<br />

ausbilden, die nachhaltig zum Erfolg<br />

der Unternehmung beitragen. Dies erfordert<br />

manchmal vermehrte Unterstützung und Kontrolle<br />

durch die Ausbildner, doch die Investition<br />

in unsere Jugend lohnt sich.<br />

Ich bin zielorientiert, sicher auch ehrgeizig,<br />

sonst hätte ich es nicht so weit gebracht. Auch an<br />

unsere Lernenden erhebe ich diesen Anspruch. Ich<br />

erwarte Fleiss, gute Noten und ein hohes Mass an<br />

Leistungsbereitschaft, um die erfolgreiche Absolvierung<br />

der Lehrabschlussprüfung gewährleisten<br />

zu können bzw. bestmöglich vorbereitet zu sein.<br />

Nun, meine Erfahrungen, meine Freude am<br />

Beruf sowie meine Begeisterung für die Jugendlichen<br />

werden mir helfen, erfolgreiche Berufsleute<br />

auszubilden. Die von mir gewünschte Disziplin der<br />

Jugendlichen wird etwas Zeit in Anspruch neh­<br />

<strong>Lerch</strong> <strong>AG</strong><br />

<strong>Bauunternehmung</strong><br />

Scheideggstrasse 30<br />

8401 Winterthur<br />

Tel. 052 234 96 00<br />

Fax 052 234 96 96<br />

www.lerch.ch<br />

info@lerch.ch<br />

men, bis sie auf dem erfolgreichen Pfad «laufen».<br />

Ohne Pflichten keine Rechte. Das ist der Knackpunkt<br />

unserer Jugend. Pflichten, Ehrgeiz und Termine<br />

einhalten, daran werde ich bewusst in der<br />

Lehrzeit mit ihnen arbeiten müssen. Es wird nicht<br />

immer einfach sein, aber es wird sich lohnen.<br />

Sehr motivierend ist für mich die Tatsache,<br />

dass wir bei <strong>Lerch</strong> sehr engagierte Kaderleute<br />

haben. Eine gute funktionierende Lehrlingsausbildung<br />

braucht eine gute Zusammenarbeit<br />

zwischen allen Beteiligten. Die Lernenden müssen<br />

Schritt für Schritt an das Arbeiten auf der<br />

Baustelle gewöhnt werden. Nur wenn er übt und<br />

im Team gefördert und gefordert wird, lernt der<br />

Jugendliche das Handwerk und stärkt dadurch sein<br />

Selbstbewusstsein und seine Selbstständigkeit.<br />

Ich wünsche mir für die Zukunft, dass sich<br />

viele motivierte jugendliche Persönlichkeiten um<br />

eine Lehrstelle bei der <strong>Lerch</strong> <strong>AG</strong> <strong>Bauunternehmung</strong><br />

bewerben, mit dem Grundwissen, dass<br />

sie bei uns eine solide und sehr gute Ausbildung<br />

bekommen werden.<br />

Ich bin bereit, unsere Lernenden bestmöglichst<br />

zu fördern und zu unterstützen.<br />

Wenn’s ums Bauen geht – <strong>Lerch</strong>, dies gilt auch für die Berufsausbildung<br />

Rötelstrasse 84<br />

8057 Zürich<br />

Tel. 043 399 80 80<br />

Fax 043 399 80 88<br />

www.lerch.ch<br />

info@lerch.ch<br />

Visitenkarte_hoch 6.2.2006 10:2<br />

Bau<br />

Management<br />

Scheideggstrasse 30<br />

8401 Winterthur<br />

Tel. 052 234 96 70<br />

Fax 052 234 96 77<br />

www.baulerch.ch<br />

info@baulerch.ch<br />

Markus Wild<br />

dipl. HB Techniker TS<br />

dipl. Wirtschaftstech. SVTS<br />

Bereichsleiter<br />

Bau<strong>Lerch</strong>Management <strong>AG</strong><br />

Scheideggstrasse 30<br />

8401 Winterthur<br />

Tel. 052 234 96 70<br />

Fax 052 234 96 77<br />

Dir. 052 234 96 71<br />

Natel 078 735 00 81<br />

m.wild@baulerch.ch

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