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Radius - EISHOCKEY

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MAGAZIN FÜR DIE EUROPAREGION TIROL

Serie A1 & A2: Favoriten und Außenseiter

Bozen und Sterzing sind die Gejagten

Die 17 Mannschaften im Portrait

Alle Kader, Stärken und Schwächen

Eishockey 2009/10

Nr. 8 - September 2009

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Impressum

Herausgeber: Athesiadruck

GmbH, Bozen – Eintrag. LG Bozen

Nr. 26/01, am 27.11.2001

Verantwortlicher Schriftleiter:

Armin Mair

Verantwortlicher Projektleiter:

Franz Wimmer

Sekretariat:

Barbara Weissensteiner

Redaktion: Kurt Platter

Werbung/Verkaufsleitung:

Gerti Morandell

Anzeigenverkauf:

Sonja Trogmann, Alexander Kluge

Verwaltung: Kapuzinergasse 5,

39100 Bozen, Tel. 0471 977 824

Fotos/Titelbild: Max Pattis

Konzept und Abwicklung:

King Laurin GmbH, Eppan

Grafik-Layout: Georg Hochkofler

Produktion: Athesiadruck Bozen

Auflage: 25.000

Vertrieb: Als „Dolomiten“-Beilage,

im Postversand und in den Stadien

Preis: Einzelpreis 2 Euro,

A+D: 2,50 Euro

Die Redaktion übernimmt

keinerlei Haftung für die Inhalte

der Werbeseiten, PR-Seiten und

der angeführten Webseiten.

Redaktionsschluss: Montag, 21. September 2009

INhALT

04 Serie A1: Favoriten

und Außenseiter

05 HC Bozen

09 Ritten Sport

12 HC Pustertal

16 Torhüter werden

für Furore sorgen

17 Italienpokal

18 Die Herausforderer

des Südtiroler Trios

22 Serie A2: HC Mailand

und HC Turin

Editorial

Eishockeyvereine sind längst zu einem Wirtschaftsunternehmen geworden.

Das belegen allein die nackten Zahlen: In der Serie A1 wird

jährlich pro Klub mindestens eine Million Euro umgesetzt. In der Serie

A2 muss in etwa die Hälfte davon aufgebracht werden. Die Präsidenten

sind „in Zeiten wie diesen“ nicht zu beneiden. Schließlich drehen

die Sponsoren immer mehr den Geldhahn zu. Trotzdem hat die

weltweite Wirtschaftskrise aber auch etwas Gutes bewirkt. Zumindest

im Eishockey. Die Preise auf der Spielerbörse sind gefallen. Auf dem Kurt Platter

Transfermarkt wurden in den vergangenen Monaten Ausnahmekönner

zu Schleuderpreisen angeboten. Nach einigen Jahren haben wieder mehrere Cracks

mit einer NHL-Vergangenheit den Weg in die Serie A1 gewagt. Das Niveau wird so hoch

sein, wie schon lange nicht mehr. Dieses Sonderheft soll Sie, geschätzter Leser, durch den

bevorstehenden Eishockey-Winter begleiten. Es soll ein kleiner Vorgeschmack auf das sein,

was Sie erwarten wird.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Spaß und Zeit bei der Lektüre!

Herzlichst

Kurt Platter, Sportredaktion „Dolomiten“

23 Broncos Sterzing

26 SV Kaltern

28 HC Gröden

30 HC Eppan

33 HC Neumarkt

36 HC Meran Junior

39 Südtiroler im Ausland

40 Nationalmannschaft

41 Radio und Fernsehen

42 Schiedsrichter


4

Endlich ist es wieder so weit:

Mit dem ersten Bully – oder

Puckeinwurf – wird am

Samstag, 26. September die 76.

Eishockeymeisterschaft der Serie

A1 eröffnet.

Neun Mannschaften kämpfen um den

Meistertitel. Dabei ist eine Dreiklassengesellschaft

zu erwarten. Vorne

weg werden die drei Südtiroler Mannschaften

sein. Rekordmeister HC Interspar

Bozen ist – zumindest auf dem

Papier – so wie Vorjahr der haushohe

Favorit und peilt den 19. Meistertitel in

der Vereinsgeschichte an. An Konkurrenz

wird es allerdings nicht mangeln.

08/2009

paginierung

Dreiklassengesellschaft

ist zu erwarten

A1: Die Teams auf dem Prüfstand

HC Bozen

Ritten Sport

HC Pustertal

HC Alleghe

HC Asiago

SG Pontebba

SG Cortina

HC Valpellice

HC Fassa

sehr gut

gut

Tor

Verteidigung

Sturm

Trainer

Durchschnitt schwach

sehr schwach

-Infografik: J. Markart

Größte Gefahr droht von den beiden

Klubs, die nur einen Steinwurf von der

Eiswelle entfernt angesiedelt sind: Ritten

Sport Renault Trucks und der HC

red orange Pustertal sind die ersten

Herausforderer des Titelverteidigers.

Für einen Mittelfeldplatz dürften der

HC Alleghe, HC Asiago und Pontebba

Serie A: Teilnehmende Mannschaften 2009/2010

Torre

Pellice

20 km

HC Meran

HC Eppan

SV Kaltern

HC Turin

HC Valpellice

Broncos

Sterzing

HC Bozen

Ritten

Sport

HC Neumarkt

HC Mailand

I T A L I E N

HC Pustertal

Brixen

Bruneck

Klobenstein

HC Gröden

SCHWEIZ

in Frage kommen. Die restlichen drei

Vereine Cortina, der HC Valpellice und

HC Fassa werden indes einen schweren

Stand haben, um in die Titelvergabe

eingreifen zu können. Für sie geht es

in erster Linie um den Einzug ins Viertelfinale

der besten acht Teams. In den

Play-offs ist dann alles möglich.

Wolkenstein

Trient

Gardasee

Verona

Bozen

HC Fassa

HC Asiago

Teams der Serie A1

HC Alleghe

HC Asiago

HC Bozen

SG Cortina

HC Fassa

Teams der Serie A2

Broncos Sterzing

HC Eppan

HC Gröden

SV Kaltern

Po

SG Cortina

HC Alleghe

SG Pontebba

HC Pustertal

Ritten Sport

HC Valpellice

HC Mailand

HC Meran

HC Neumarkt

HC Turin

ÖSTERREICH

Canazei

SG Pontebba

Venedig

Adria

200 km

Triest

-Infografik: J. Markart/Foto: „D“/Max Pattis

Der HC Interspar Bozen geht

als Titelverteidiger in die

Meisterschaft und ist erneut

der haushohe Favorit. Der

Rekordmeister peilt heuer seinen

19. Meistertitel an.

Der HC Bozen hat die titellose Zeit

beendet. Nach sieben mageren

Jahren zwischen 2000 und 2007

scheint in der Landeshauptstadt

wieder eine neue Ära angebrochen

zu sein. Mit den Meistertiteln Nummer

17 und 18 hat sich der Rekordmeister

vom ersten Verfolger Cortina

(16) in den vergangenen zwei

Saisonen wieder deutlich abgesetzt.

Der vergangene Winter war einer

der erfolgreichsten überhaupt in der

paginierung

hC Bozen: Der alte Meister

wird auch der neue sein

76-jährigen Geschichte des HCB: Neben

dem Italienmeistertitel gewannen

die „Weiß-Roten“ den Supercup

und den Italienpokal. Und auch auf

internationaler Bühne machte Italiens

einziger Vertreter eine hervorragende

Figur. Bozen qualifizierte sich

für die Finalrunde des Continental

Cups in Rouen und beendete das

Viererturnier hinter den punktgleichen

Mannschaften Martin aus der

Slowakei und Gastgeber Rouen nur

wegen der schlechteren Tordifferenz

auf dem dritten Platz. In dieser Saison

will der Titelverteidiger dort anknüpfen,

wo er am 10. April aufgehört

hat. Schließlich stehen die Vorzeichen,

dass der Trophäenschrank

des erfolgreichsten italienischen Eis-

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Bozen

Shawn Mather, Ryan

Jardine, Fraser Clair, Pasi

Häkkinen, Roland Ramoser,

Jonathan Pittis, Martin

Wilde, Juha Riihijärvi,

Ray DiLauro und Kenny

Corupe (von links)

hockeyklubs weiter vergrößert wird,

ausgezeichnet: Der HC Bozen ist erneut

der Favorit Nummer eins.

Zumindest auf dem Papier. Im Vergleich

zum Vorjahr hat sich Bozen

noch einmal gezielt verstärkt. Dass

in den kommenden sieben Monaten

aber auch unvorhergesehene Dinge

passieren können, sollte allen Beteiligten

klar sein: Verletzungen oder

Sperren der Schlüsselspieler kann

vermutlich auch dieser HCB nicht ohne

weiteres verkraften, wenngleich

jede Position nicht nur qualitativ sondern

auch quantitativ hochkarätig

besetzt ist. Eigentlich kann sich der

HC Bozen nur selber schlagen, wie es

ihm in der Vergangenheit oft genug

gelungen ist.

08/2009 5


Jamie Bartman tritt schweres Erbe an

Der neue Trainer Jamie Bartman tritt

ein schweres Erbe an: Sein Vorgänger

Jari Helle hat – zumindest was die Erfolge

anbelangt – alles richtig gemacht

und eine Trophäe nach der anderen in

die Talferstadt zurückgeholt. Bartman

wird einzig und allein an den Erfolgen

gemessen. Sollten diese ausbleiben,

dann wird Bozen nur eine kurze Zwischenstation

in seiner noch vielversprechenden

Karriere sein. Der Kanadier

hat sich zuletzt in Deutschland als Assistenztrainer

in Ingolstadt und Frankfurt

längst einen Namen gemacht. Als

Headcoach muss er sich aber erst noch

hc bozen

beweisen. Er gilt als guter Analyst und

Respektperson. Bartman ist eher ein

ruhiger und gelassener Zeitgenosse, der

leise nach außen, aber laut nach innen

ist. Dass der 46-Jährige sein Handwerk

versteht, bescheinigen ihm so manche

Kenner der Szene. Dass in Bozen

die Uhren manchmal anders ticken,

wird Bartman allerdings noch lernen

müssen. Taktische Vorgaben dürften

angesichts des hochkarätig besetzten

Kaders zweitrangig sein. Das oberste

Gebot für Bartman lautet: Die Spieler

bei Laune halten und leben lassen!

Sollte ihm das gelingen, dann wird den

„Weiß-Roten“ der 19. Meistertitel nicht

zu nehmen sein und der Titel-Hattrick

wäre perfekt.

Nach dem Motto „never change a winning

team“ wurden in den Sommermonaten

nur kleine Korrekturen an der

Kaderzusammensetzung vorgenommen.

Präsident Dieter Knoll hat die

Mannschaft fast in Eigenregie zusam-

Bozen: Serie A-Bilanz gegen …

Alleghe

Asiago

Cortina

Fassa

Pontebba

Pustertal

Ritten

Valpellice

Insgesamt

Spiele

192

167

178

106

14

146

72

30

905

Siege

137

100

92

75

11

122

46

29

612

mengestellt und Bartman, der nicht

mitentscheiden konnte, eine mehr als

schlagkräftige Truppe anvertraut. Von

der Meistermannschaft wurden gleich

13 Spieler wieder bestätigt. Fünf Profis

wurden hinzugezogen, die das Team

noch einmal aufwerten. Mark Demetz

wird hinter der „Zuverlässigkeit in Person“,

Pasi Häkkinen, die Nummer zwei

im Bozner Tor sein. Der Grödner nimmt

den Platz von Andreas Bernard ein, der

sein Talent zu selten unter Beweis stellen

konnte und nach Finnland gewechselt

ist. Demetz, der mit seiner fröhlichen

Art stets für gute Stimmung sorgt,

stand zuletzt zwei Mal mit dem HC Valpellice

im A2-Finale, zu Meisterehren

kam er allerdings nie. In Mailand ist

dies dem 28-jährigen Goalie zwischen

2004 und 2006 gelungen, als er als

Backup von Jason Muzzatti (2003/04)

und Magnus Eriksson (2004/05 und

2005/06) drei Mal in Folge den Meisterpokal

in die Höhe stemmen konnte.

Unentschieden

16

20

16

11

1

8

5

0

77

Niederlagen

39

47

70

20

2

16

21

1

216

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Häkkinen hat ihm Vorjahr seine Kritiker

mit exzellenten Leistungen schnell

mundtot gemacht und war über die gesamte

Saison ein sicherer Rückhalt. Der

32-jährige Finne strahlte stets viel Ruhe

auf seine Vorderleute aus und hatte nie

eine Schwächephase.

hochkaräter Martin Wilde

und Ray DiLauro

In der Abwehr gab es die größten und

vermutlich wichtigsten Veränderungen.

Die beiden ausländischen Hilfskräfte

Carl-Johan Johansson und Sergej Durdin,

die im Vorjahr ein steter Unsicher-

Mark Demetz -Infografik: J. Markart

Martin Wilde

Tore

1072

912

745

575

59

1000

321

334

5018

Gegentore

605

575

648

327

27

433

217

90

2922

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Alles läuft.

hc bozen

heitsfaktor waren, wurden in die Wüste

geschickt; Ergänzungsspieler Viktors

Ignatjevs nicht mehr bestätigt. Martin

Wilde und Ray DiLauro bringen alle

Voraussetzungen mit, um die Bozner

Defensivabteilung um die gestandenen

Kräfte Christian Borgatello, Alex Egger,

Florian Ramoser und David Ceresa noch

einmal gehörig aufzuwerten. Wilde hat

in der vergangenen Saison in Cortina

HC Bozen in Zahlen

Gegründet: 1933

Kontakt: HC Bozen

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08/2009 7

Präsident:

Dieter

Knoll

Serie-A-Teilnahmen: 55

Spiele: 1600

Siege: 1070

Unentschieden: 127

Niederlagen: 403

Torverhältnis:

bereits sein Potenzial aufblitzen lassen

und war vielleicht der beste Abwehrspieler

der gesamten Serie A1. Ray Di-

Lauro hat zwar italienische Vorfahren,

aber noch nie in der Heimat seiner Väter

gespielt. Der 30-jährige Italokanadier

kommt mit ausgezeichneten Referenzen

nach Bozen. Nach 62 AHL- und

185 ECHL-Spielen kam DiLauro 2006

erstmals nach Europa und bestritt für

9148:5408

Größter Erfolg: 18 Mal Italienmeister (zuletzt

2009), drei Mal Alpenligasieger

Stadion: Eiswelle

(Fassungsvermögen 7200 Zuschauer)

Höchster Heimsieg: 25:4 gegen HC Pustertal

(23. 1. ’78)

Höchster Auswärtssieg: 17:2 gegen Valpellice

(14. 12. ’77)

Höchste Heimniederlage: 3:14 gegen Cortina

(7. 12. ’63)

Höchste Auswärtsniederlage: 1:11 gegen Vipers

Mailand (21. 10. ’04)

Torreichstes Heimspiel:25:4 gegen HC Pustertal

(23. 1. ’78)

Torreichstes Auswärtsspiel:13:11 gegen Fiemme

Cavalese (13. 1. ’90)

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8

hC Bozen

Pos. Nr. Name Geboren cm kg

Torhüter

Abwehr

Angriff

die Krefeld Pinguine und Füchse Duisburg

106 DEL-Partien. Im vergangenen

Winter stand er beim ECH Black Wings

Linz unter Vertrag.

Im Angriff wird auch in diesem Winter

ordentlich die Post abgehen. Garanten

dafür sind die wieder bestätigten Gastarbeiter

Kenny Corupe, Fraser Clair, Jonathan

Pittis und Ryan Jardine. Mit Roland

Ramoser, der in der vergangenen

Saison seinen siebten Frühling erlebte

und als Kapitän auf und neben dem Eis

ein echter Leader war, und Stefan Zisser

stehen zwei aktuelle Nationalstürmer im

Kader, die im April bei der WM in Polen

maßgeblichen Anteil am Wiederaufstieg

der „Azzurri“ in die A-Gruppe hatten.

Christian Walcher und Enrico Dorigatti

standen ebenfalls bereits im erweiterten

Kreis der Nationalmannschaft und

zählen zu den 30 besten einheimischen

Angreifern der A1.

Juha Riihijärvi peilt

1000-Punkte-Marke an

Neuzugang Shawn Mather wird den

Defensivpart übernehmen. Der Kanadier

hat in den vergangenen zwei Jah-

30 Mark Demetz 17.02.1981 179 82

37 Pasi Häkkinen (FIN) 25.06.1977 179 80

13 Ray DiLauro (ITA/USA) 13.02.1979 188 102

17 Alexander Egger 22.12.1979 186 88

23 David Ceresa 26.03.1986 183 80

28 Martin Wilde (SWE) 28.06.1977 192 98

50 Christian Borgatello 10.02.1982 174 79

87 Florian Ramoser 07.10.1979 188 90

2 Stefan Zisser 26.03.1980 170 84

3 Christian Walcher 27.09.1980 178 84

8 Martin Tutzer 14.04.1989 176 78

9 Fraser Clair (CAN) 07.01.1981 185 92

10 Alberto Virzi 05.05.1990 172 70

11 Roland Ramoser 03.09.1972 191 93

15 Kenny Corupe (CAN) 18.01.1980 186 88

19 Enrico Dorigatti 14.12.1979 186 86

21 Ryan Jardine (CAN) 15.03.1980 182 88

39 Jonathan Pittis (ITA/CAN) 25.01.1982 165 70

46 Shawn Mather (CAN) 11.03.1980 178 83

88 Stefan Unterkofler 21.06.1989 179 75

91 Juha Riihijärvi (FIN) 15.12.1969 187 92

Trainer: Jamie Bartman (neu)

08/2009

hc bozen

ren mit Ritten Sport jeweils das Finale

erreicht – und verloren. Das könnte

sich jetzt ändern. Mather, der im Notfall

auch in der Abwehr eingesetzt

werden kann, ist zwar meist unauffällig,

jedoch ein Typ Spieler wie ihn sich

jeder Trainer nur wünschen kann. Der

29-jährige kanadische Mittelstürmer

ist sehr mannschaftsdienlich und hat

ein großes Kämpferherz. Für die nötigen

Tore soll in diesem Winter Juha

Riihijärvi sorgen. Der bald 40-jährige

Flügelstürmer hat in seiner Karriere

stets auf sehr hohem Niveau gespielt

und wusste zuletzt auch bei den Vienna

Capitals mit 57 Skorerpunkten in

47 Spielen mehr als zu überzeugen.

Riihijärvi ist ein guter Schlittschuhläufer,

der mit einem knallharten Schuss

ausgestattet ist. Er verfügt zudem

über den nötigen Torriecher und soll

vor dem gegnerischen Tor eiskalt sein.

Prognose:

Platz 1

Jamie Bartman (im Bild) war bisher vorwiegend als Assistent in der DEL tätig. Beim HC Bozen

tritt der 46-jährige Kanadier die Nachfolge von Meistertrainer Jari Helle an.

Zugänge: Mark Demetz (Valpellice),

Martin Wilde (Cortina), Ray DiLauro

(Linz), Juha Riihijärvi (Vienna Capitals),

Shwan Mather (Ritten)

Abgänge: Andreas Bernard (Saipa Laapeenrenta/FIN),

Carl-Johan Johansson,

Viktors Ignatjevs (beide Den Haag),

Josh Olson (Hannover Indians), Anton

Bernard (Valley Jr. Warriors/EJHL),

Luca Ansoldi (Ritten), Sergejs Durdin,

Jamie Schaafsma (beide Ziel unbekannt)

Riihijärvi hat rund 100 Länderspiele

bestritten und gewann 1992 mit Finnland

die WM-Silbermedaille. Er hat 206

Spiele in der SM-Liiga absolviert, wobei

er zwei Mal ins All-Star-Team einberufen

wurde. 1995/96 war er Topskorer

und wurde als bester Spieler der Liga

ausgezeichnet. Zwischen 1996 und

2007 bestritt er zehn Saisonen bei Malmö

(405 Punkte in 471 Spielen). Und

auch in Schweden schaffte der bald

40-Jährige zwei Mal den Sprung ins

All-Star-Team. In Bozen will er seine

persönliche 1000-Punktemarke knacken.

Das dürfte ihm auch gelingen.

Schließlich fehlen dem Blondschopf

nur noch knapp 50 Zähler, um dieses

Ziel zu erreichen.

Juha Riihijärvi

Dusty Jamieson, Ashley Tait,

Frederic Cloutier, Greg Jacina,

Jan Nemecek, Ziga Pavlin, Scott May

und Ingemar Gruber (von links)

Drei Mal in den vergangenen

vier Jahren war Ritten Sport

Renault Trucks ganz nah dran am

Meistertitel. Doch im Finale war

jeweils Endstation.

Im Jahr 2006 mussten die „Rittner

Buam“, die Mitte September mit dem

Gewinn des Supercups den ersten Titel

nach Klobenstein holten, im Rennen um

den Meisterthron dem HC Mailand den

Vortritt lassen. In den vergangenen zwei

Saisonen war „Erzfeind“ HC Bozen eine

Nummer zu groß. Obwohl alles daraufhin

deutet, dass es auch in diesem Winter

so sein wird, will Ritten versuchen,

das Image des „ewigen Vizemeisters“

so schnell wie möglich abzuschütteln.

Der Vorstand um Präsident Thomas Rottensteiner

hat erneut keine Mühen und

Kosten gescheut, um eine mehr als konkurrenzfähige

Mannschaft ins Rennen

zu schicken. „Wir sind stärker, als im

Vorjahr“, tönte es im Vorfeld der Meisterschaft

vom Hochplateau.

Das ist gut möglich, muss sich aber erst

noch bestätigen. Schließlich hat der Vizemeister

vor allem sehr viel an Offensivpower

verloren. Die vier neuen ausländischen

Stürmer treten ein sehr schweres

Erbe an. Die abgewanderten Giulio Scandella,

Nicolas Corbeil, Mark Smith und

Shawn Mather haben eine große Lücke

hinterlassen. Das Quartett sammelte in

der vergangenen Saison gemeinsam sensationelle

250 Skorerpunkte (99 Tore),

paginierung

Ritten Sport:

Im Trophäenschrank ist noch Platz

die erst wettgemacht werden müssen.

Wer aber Trainer Ron Ivany kennt, der

weiß, dass der Kanadier bei der Wahl der

Ausländer stets ein glückliches Händchen

bewiesen hat. Deshalb wird erneut die

eine oder andere Wundertüte im Rittner

Einkaufskorb versteckt sein.

Die Abwehr belehrte in der vergangenen

Saison die vielen Kritiker eines

Besseren. Die Vereinsführung wurde

für ihren Mut, auf junge Spieler

zu setzen, belohnt. Die „Greenhorns“

wuchsen über sich hinaus. Trotzdem

will Ivany mit beiden Füßen auf dem

Boden bleiben: „Alle einheimischen

Spieler haben zuletzt große Fortschritte

gemacht. Wir müssen mit den jungen

Verteidigern aber weiterhin viel

Geduld haben. Das zweite Jahr ist

meistens das schwierigste.“

Ritten: Serie A-Bilanz gegen …

Alleghe

Asiago

Bozen

Cortina

Fassa

Pontebba

Pustertal

Valpellice

Insgesamt

Spiele

64

66

72

63

57

14

73

12

421

Siege

20

23

21

23

26

10

39

9

171

Ron Ivany geht in seine

35. Saison als Trainer

Trotz allem wird Ritten auch in diesem

Winter eine entscheidende Rolle

spielen. Dafür gibt es mehrere Gründe.

Zum einen wäre da Trainerfuchs Ivany,

der bereits in seine 35. Saison als Coach

geht. Klobenstein ist für ihn längst zur

zweiten Heimat geworden. Er versteht

es hervorragend, die Spieler mit Zuckerbrot

und Peitsche anzufassen. Sein

für viele Beobachter „veraltetes“ Spielsystem

ist nach wie vor sehr effizient.

Vor allem das Konterspiel und das Umschalten

von Defensive auf Offensive

(Transition) beherrschen seine zumeist

pfeilschnellen Spieler wie das Einmaleins.

Ivany darf bis zum 12. November

nicht auf der Trainerbank Platz neh-

Unentschieden

7

2

5

8

5

2

5

1

35

Niederlagen

37

41

46

32

26

2

29

2

215

Tore

212

240

217

191

201

60

308

75

1504

Gegentore

285

309

321

225

213

31

241

39

1664

-Infografik: J. Markart

08/2009 9


Ritten Sport

Pos. Nr. Name Geboren cm kg

Torhüter

Abwehr

Angriff

men, da er für seine Aussagen gegen

die Schiedsrichterzunft im Zusammenhang

mit dem HC Bozen für fünf Monate

gesperrt wurde. Assistent Herbert

Frisch wird in dieser Zeit seinen „Chef“

vertreten.

Ein weiterer Trumpf ist der große Zusammenhalt,

der innerhalb der Mannschaft

herrscht. Das Klima in der Rittner

Kabine konnte in den vergangenen Jahren

besser nicht sein. Obwohl es bisher

erst zu einem wichtigen Titel reichte,

haben die „Rittner Buam“ das Sieger-

Gen längst im Blut. Sie wissen, was in

entscheidenden Momenten zu tun ist.

Der große Kampfgeist wird auch in Zukunft

Berge und Gegner versetzen.

Fredric Cloutier muss gesund bleiben

Ein Erfolgsgarant ist Torhüter Frederic

Cloutier. Der 28-jährige Frankokanadier

konnte trotz mehrerer Angebote

aus dem Ausland gehalten werden und

29 Frederic Cloutier (CAN) 14.05.1981 183 75

32 Florian Großgasteiger 06.09.1987 178 73

36 Josef Niederstätter 25.04.1986 180 98

7 Jan Nemecek (TCH) 14.01.1976 187 97

9 Markus Hafner 25.04.1984 175 83

11 Benjamin Bregenzer 01.04.1988 180 77

17 Ziga Pavlin (SLO) 30.04.1985 194 93

21 Fritz Ploner 24.09.1988 180 87

23 Stefan Ramoser 04.05.1990 180 80

33 Daniel Spinell 01.08.1985 188 84

67 Ingemar Gruber 25.03.1977 178 91

2 Matteo Rasom 23.09.1986 167 74

8 Matthias Fauster 17.01.1987 175 79

13 Daniel Vigl 09.09.1985 178 78

15 Alex Rottensteiner 18.07.1985 188 100

19 Dan Tudin (CAN) 03.08.1978 183 82

22 Greg Jacina (CAN) 22.05.1982 183 92

24 Thomas Unterfrauner 03.11.1987 178 70

41 Scott May (CAN) 08.01.1982 180 80

42 Ashley Tait (CAN/GBR) 09.09.1975 185 85

44 Dusty Jamieson (CAN) 26.05.1981 188 89

55 Lorenz Daccordo 01.08.1984 174 75

63 Franz Josef Plankl 12.10.1982 186 83

71 Luca Ansoldi 01.08.1985 183 92

79 Emanuel Scelfo 12.05.1979 181 82

Trainer: Ron Ivany (bestätigt)

RITTEN SPORT

geht in Klobenstein, wo er nicht nur auf

der Eisfläche sondern auch privat sein

Glück gefunden hat, bereits in seine

dritte Saison. Cloutier ist die Beständigkeit

in Person und wird erneut ein

sicherer Rückhalt sein. Er hat kaum

Schwächen, verfügt über eine schnelle

Beinarbeit und strahlt viel Ruhe und Sicherheit

auf seine Vorderleute aus. Einen

längeren Ausfall von Cloutier kann

sich Ritten nicht leisten. Die Nummer

zwei, Josef Niederstätter, konnte sich

bisher kaum beweisen, weil ihm die

nötige Klasse fehlt. Trotzdem ist der

23-Jährige einer der wichtigsten Akteure

im Rittner Kader: Niederstätter ist

bei seinen Mitspielern sehr beliebt und

sorgt mit seiner stets guten Laune für

das schöne Wetter in der Kabine.

Die Abwehr steht vor ihrer nächsten

Bewährungsprobe. Das Zauberwort

heißt Kontinuität. Mit dem lettischen

und oft launischen „Zar“ Kaspars Astaschenko

wurde nur ein Element aus-

Prognose:

Platz 2

Trainer Ron Ivany (rechts) ist bis zum 12. November gesperrt und wird in dieser Zeit von

seinem Assistenten Herbert Frisch (links) auf der Rittner Spielerbank ersetzt.

Zugänge: Ziga Pavlin (Laibach), Dusty

Jamieson (Alleghe), Ashley Tait (Sheffield

Steelers), Scott May (Ravensburg),

Greg Jacina (Tappara Tampere/FIN),

Luca Ansoldi (Bozen)

Abgänge: Mark Smith (Cardiff Devils),

Giulio Scandella (Rögle/SWE), Klaus Ploner,

Ivan Demetz (beide Gröden), Shawn

Mather (Bozen), Kaspars Astashenko,

Scott Mifsud, Nicolas Corbeil (alle Ziel

unbekannt)

getauscht. Seinen Platz nimmt der erst

24-jährige Slowene Ziga Pavlin ein. Der

groß gewachsene Abwehrrecke bringt

sehr gute Ansätze mit. Obwohl er zuletzt

bei Laibach auf hohem Niveau

gespielt hat, wird ihm aber die nötige

Erfahrung fehlen. Die „Senatoren“ im

Defensivbereich sind Jan Nemecek und

Ingemar Gruber. Der 33-jährige Tscheche

war in Vergangenheit oft verletzt.

Sollte er schmerzfrei bleiben, dann ist

er eine Bank: Nemecek ist defensiv wie

offensiv sehr stark und verfügt über die

Erfahrung von sieben NHL-Spielen. Der

32-jährige Kapitän ist für seine Mitspieler

ein Vorbild und ein echter Leader,

der im Spiel nach vorne seine Stärken

hat. Markus Hafner ist vor allem für

den defensiven Part vorgesehen. Der

25-Jährige zählt zu den härtesten und

zähsten Verteidigern der gesamten Liga.

Die jungen Fritz Ploner, Benjamin

Bregenzer, Stefan Ramoser und Daniel

Spinell müssen weiter reifen und sich

auch im zweiten Jahr beweisen.

Dan Tudin ist der neue „Sturmführer“

Nach den besagten Abgängen ist Dan

Tudin der neue „Sturmführer“. Der

31-jährige Kanadier, der in die vierte

Saison bei Ritten geht, ist das Hirn der

Offensivabteilung. Tudin ist ein unermüdlicher

Antreiber, der auch über die

technischen und eisläuferischen Qualitäten

und die notwendigen Skorerqualitäten

verfügt. Dusty Jamieson hat im

Vorjahr bei Alleghe sein Können unter

Beweis gestellt. Der 28-jährige Kanadier,

der auch in der Abwehr eingesetzt

werden kann, ist körperlich stark und

ein guter Schlittschuhläufer. Von Greg

Jacina kann man sich einiges erwarten.

Der kanadische Mittelstürmer stand vor

zwei Jahren noch beim NHL-Klub Florida

Panthers unter Vertrag, für den er

14 Spiele bestritten hat. Zudem kann

er 187 AHL-Spiele vorweisen. Jacina

kann ein Spiel hervorragend lesen und

liebt die körperbetonte und aggressive

Spielweise. Scott May ist mit einer

Ritten Sport in Zahlen

Gegründet: 1933

Kontakt: ASV Ritten Sport

Zaberbach 15

39054 Klobenstein

Telefon 0039 0471 358071

Fax 0039 0471 358861

hockey@rittensport.it

www.rittensport.it

Trikots 2009/10

Präsident:

Thomas

Rottensteiner

Mit dabei

RITTEN SPORT

guten Übersicht ausgestattet, tendiert

aber zu Egoismus. Der Wirbelwind, der

mit Kanada bei der U18-WM die Bronzemedaille

und 2004 mit der Ohio State

University die NCAA gewonnen hat, hat

127 AHL- (41 Punkte) und 82 ECHL-

Spiele (83) bestritten.

Ashley Tait gilt als sehr intelligenter

Spieler. Der Flügelstürmer, der auch als

Center eingesetzt werden kann, stammt

Serie-A-Teilnahmen: 15

Spiele: 584

Siege: 240

Unentschieden: 46

Niederlagen: 298

Torverhältnis: 2122:2341

Größter Erfolg: Drei Mal Vize-Italienmeister

(zuletzt 2008/09)

Stadion: Arena Ritten

(Fassungsvermögen 1200 Zuschauer)

Höchster Heimsieg: 12:2 gegen HC Pustertal

(14. 12. ’77)

Höchster Auswärtssieg: 12:4 gegen Valpellice

(2. 2. ’77)

Höchste Heimniederlage: 2:11 gegen Gröden

(11. 11. ’97)

Höchste Auswärtsniederlage: 0:14 gegen

Alleghe (3. 2. ’88)

Torreichstes Heimspiel: 14:5 gegen HC Pustertal

(15. 2. ’78)

Torreichstes Auswärtsspiel: 9:9 gegen Asiago

(21. 1. ’76)

-Infografik: J. Markart/Foto: „D“/Kurt Platter

zwar aus Toronto in Kanada, ist aber britischer

Staatsbürger. Der 34-Jährige hat

bisher durchwegs auf der Insel gespielt.

Tait, der bei zehn Weltmeisterschaften

dabei war, hat insgesamt 779 Spiele in

der britischen Elite-Liga bestritten und

es dabei auf 701 Punkte gebracht. Mit

Luca Ansoldi lockte der Rittner Vorstand

einen der talentiertesten Südtiroler Stürmer

nach Klobenstein. Der Nationalspieler

hat in den vergangenen drei Jahren

jeweils den Meistertitel gewonnen und

bereits zwischen 2004 und 2006 bei

Ritten überzeugt. Emanuel Scelfo ist

nach wie vor ein eiskalter Vollstrecker.

Lorenz Daccordo, Alex Rottensteiner,

Matteo Rasom und Daniel Vigl haben in

der vergangenen Saison sehr viel Selbstvertrauen

getankt und müssen sich vor

niemandem verstecken.

10 08/2009

08/2009 11

Luca Ansoldi


paginierung

hC Pustertal: Die „besten Fans

der Liga“ wollen mehr

Der HC red orange Pustertal

schickt vielleicht die beste

Mannschaft aller Zeiten ins

Rennen und möchte endlich ins

Finale einziehen.

Die Leidensfähigkeit der Pusterer

Fans ist schon beachtlich. Jahr

für Jahr, Monat für Monat, Woche

für Woche und – wenn es ginge –

Tag für Tag pilgern sie in Scharen in

die „Leitner-Solar-Arena“, das einzige

an den Seiten noch offene Eis-

hockeystadion der Serie A1. Weder

Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt

noch der eisige Wind, der

von der nahen Rienz durchs Stadionrund

weht, halten die Anhänger

des HC Pustertal davon ab, bei den

Heimspielen ihrer Lieblinge dabei

zu sein. „Giahn mr Wölfe schaugn“,

lautet seit Jahren das Motto. Dabei

war der Pusterer Traditionsklub in

Vergangenheit alles andere als erfolgreich.

Für die Bewohner der

östlichen Südtiroler Landeshälfte


Tel.: +39/0472/546157 Fax: +39/0472/546059 E-Mail: info@engo.it Web: www.engo.it

Marko Tuomainen,

Matt Kelly, Taggart

Desmet, Rob Sirianni,

Greg Barber, Rem Murray,

Thomas Pichler,

Jan Vodrazka und Jeff

Jakaitis (von links)

gehört der Besuch eines Eishockeyspiels

wie das Amen zum Gebet.

Im Frühjahr dieses Jahres wurde die

zweite Halbfinal-Teilnahme in der

Vereinsgeschichte nach 1983 wie ein

Meistertitel gefeiert. Und auch in dieser

Saison kann in der Rienzstadt geträumt

werden. Der erstmalige Final-Einzug

überhaupt ist keine Utopie. Der Halbfinal-Einzug

ist Pflicht, danach ist bekanntlich

alles möglich. Der Vorstand

um Präsident Roman Erlacher hat in

den Sommermonaten seine Hausaufga-

Hat auf der Trainerbank das Sagen: Stefan Mair.

ben gemacht und schickt die vielleicht

beste Mannschaft aller Zeiten in den

kommenden Winter. Der Kader ist so

ausgeglichen besetzt, wie schon lange

nicht mehr.

Stefan Mair ist der einzige

einheimische Serie A1-Trainer

Stefan Mair hat bei der Zusammensetzung

seiner Truppe nichts dem Zufall

überlassen. Der bestätigte Trainer hat

bei der Spielerwahl nicht nur auf die

spielerischen Qualitäten sondern auch

auf die Charaktere der Akteure geachtet.

Tag und Nacht stand der 42-Jährige

in Kontakt mit Spielervermittlern und

befreundeten Trainern. Heraus gekommen

ist ein – zumindest auf dem Papier

– guter Mix aus jungen hungrigen

Cracks und erfahrenen Haudegen. Was

die Auswahl der Spieler betrifft, hat

Mair, der der einzige einheimische Trainer

der gesamten A1 ist, die Höchstno-

HC PUSTERTAL

HC Pustertal in Zahlen

Gegründet: 1954

Kontakt: HC Pustertal

Oberer Rienzdamm 3

39031 Bruneck

Telefon 0039 0474 551555

Fax 0039 0474 551555

info@hcpustertal.com

www.hcpustertal.com

Trikots 2009/10

te 10 verdient. Auf der Bank muss der

ehrgeizige Übungsleiter, der zuletzt oft

zu Unrecht in der Kritik stand, diesen

Beweis erst noch erbringen.

Im Tor ruhen die Hoffnungen und der

Druck auf den Schultern von Jeff Jakaitis.

Der 26-jährige US-Amerikaner

kommt mit großen Vorschusslorbeeren

nach Bruneck, denen er aber erst noch

gerecht werden muss. Zu frisch sind

ENERGIE FÜR DAS TEAM

-Infografik: J. Markart/Foto: „D“/Kurt Platter

die Erinnerungen an Kelly Guard, der

vor zwölf Monaten bereits als neuer

„Messias“ gefeiert wurde, nach nur wenigen

Wochen aber völlig entnervt und

unmotiviert alles hinwarf, den Vertrag

auflöste und seine bis dahin vielversprechende

Karriere beendete. Jakaitis

gilt als spektakulärer Torhüter, bei dem

die Show nicht zu kurz kommt. Er ist

ein sehr wendiger Butterfly-Goalie, der

Beratung

Leitner Solar AG

39031 Bruneck

WIR WÜNSCHEN DEN WÖLFEN VIEL

Tel. +39 04 74 57 11 10

www.leitnersolar.it

12 ERFOLG IN DER NEUEN SAISON 09/10

08/2009

08/2009 13

Präsident:

Roman

Erlacher

Serie-A-Teilnahmen: 35

Spiele: 1193

Siege: 420

Unentschieden: 116

Niederlagen: 657

Torverhältnis: 4694:6143

Größter Erfolg: Vize-Italienmeister in der

Saison 1981/82

Stadion: Leitner-Solar-Arena

(Fassungsvermögen 2050 Zuschauer)

Höchster Heimsieg: 15:1 gegen Valpellice

(27. 10. ’79)

Höchster Auswärtssieg: 11:1 gegen Meran

(28. 2. ’85)

Höchste Heimniederlage: 2:17 gegen Gröden

(17. 12. ’75)

Höchste Auswärtsniederlage: 1:25 gegen Devils

Mailand (13. 1. ’94)

Torreichstes Heimspiel: 6:18 gegen Alleghe

(26. 12. ’76)

Torreichstes Auswärtsspiel: 4:25 gegen

HC Bozen (23. 1. ’78)

Planung

Montage

Wartung


Armin Helfer

sich zuletzt in seiner Heimat Höchstnoten

verdient hatte. Die neue Brunecker

Nummer eins, die ein AHL-Spiel bestritten

hat, teilte sich in der abgelaufenen

Saison zusammen mit Jean-Philippe

Lamoureux die beste Fangquote (92,3

%) der gesamten ECHL. Sein Ersatz

Hannes Hopfgartner hat in der vergangenen

Saison bei Pontebba zwar ein

wenig Spielpraxis gesammelt, die Serie

A1 ist für den 20-Jährigen aber noch

eine Nummer zu groß.

Armin helfer: Der „verlorene

Sohn“ kehrt zurück

Die Abwehr steht sehr kompakt und ist

ausgewogener denn je. Mit der Rückkehr

des „verlorenen Sohnes“ Armin

Helfer ist dem HCP vielleicht die Transfersensation

des Sommers gelungen.

Der 29-Jährige weiß, wie man Meisterschaften

gewinnt (fünf Titel mit dem HC

Mailand) und wie man auf internationaler

Ebene spielt (seit 2000 Fixpunkt in

der italienischen Nationalmannschaft).

„Amme“, der defensiv wie offensiv ein

sehr großes Potenzial hat, hat zuletzt in

Innsbruck und Thurgau sehr viel Erfahrung

gesammelt und sich stetig weiter

entwickelt. Der Jungvater muss die hoch

gesteckten Erwartungen allerdings auf

und neben dem Eis erst erfüllen.

Matt Kelly könnte die Verteidiger-Entdeckung

des Jahres werden. Experten bescheinigen

dem 24-jährigen Kanadier,

der 10 AHL- und 175 ECHL-Spiele absolviert

hat, DEL-Niveau. Sein Ex-Trainer,

der in Meran unvergessene Mark Morrison,

stellt Kelly ein sehr gutes Zeugnis

aus: „Ein guter Eisläufer, der trotz seiner

Größe sehr beweglich und agil ist. Er ist

solide im Spielaufbau und in den special

teams. Ein Allrounder, wie ihn sich jeder

Trainer nur wünscht.“ Mit Jan Vodrazka

wurde der Leader der Vorsaison bestätigt.

Der beinharte Tscheche ist die Zu-

verlässigkeit in Person: Mit seinen knallharten

Checks eroberte der 32-Jährige

schnell die Herzen der „Wölfe“-Fans.

Christian Mair, Armin Hofer und Christian

Willeit gehörten bereits der Nationalmannschaft

an und bringen alle Voraussetzungen

mit, zu den zehn besten

italienischen Verteidigern der Gegenwart

zu zählen. Das Trio muss aber viel

mehr Verantwortung übernehmen, um

den Beweis auch erbringen zu können.

Geballte NhL-Ladung im Angriff

Der Angriff dürfte das Prunkstück des

HC Pustertal sein. Mit Rem Murray und

Marko Tuomainen ist es gelungen zwei

NHL-Haudegen unter Vertrag zu nehmen.

Beide sind 37 Jahre alt und bringen

es gemeinsam auf 702 NHL-Einsätze.

Die beiden Pusterer Hoffnungsträger

kennen sich aus gemeinsamen Tagen:

1995/96 stürmten sie zusammen für die

Cape Breton Oilers in der AHL. Murray

soll der Denker und Lenker im „Wölfe“-

Sturm werden. Der Mittelstürmer ist ein

echter Leader, der zuletzt in Bruneck

gefehlt hat, und Spielmacher, der Erinnerungen

an den unvergessenen Niklas

Eriksson wecken dürfte. Der Kanadier,

Pustertal: Serie A-Bilanz gegen …

Alleghe

Asiago

Bozen

Cortina

Fassa

Pontebba

Ritten

Valpellice

Insgesamt

Spiele

137

140

146

94

89

18

73

30

727

Siege

44

49

16

37

34

7

29

25

241

Unentschieden

18

17

8

12

13

2

5

0

75

Niederlagen

75

74

122

45

42

9

39

5

411

Tore

522

523

433

333

316

65

241

240

2673

Gegentore

691

683

1000

449

363

62

308

118

3674

-Infografik: J. Markart

hC Pustertal

Pos. Nr. Name Geboren cm kg

HC PUSTERTAL

MERCHANDISE

Schal 12.-

Kappen 14.-

Trikot 55.-

Tasse 8.-

Mittendrin

statt nur

dabei!

8 Lukas Tauber 18.02.1990 175 75 Zugänge: Jeff Jakaitis (Charlotte

11

12

Greg Barber (CAN)

Thomas Pichler

26.05.1980

09.05.1985

182

180

87

82

Checkers/ECHL), Hannes Hopfgartner

(Pontebba), Armin Helfer (Thurgau),

Matt Kelly (Victoria Salmon Kings/

13 Patrick Bona 14.02.1981 175 85 ECHL), Taggart Desmet (Tillburg Trap-

17

20

Rem Murray (CAN)

Michael Hainz

09.10.1972

02.05.1990

188

183

88

73

pers/NED), Rem Murray (Innsbruck),

Marko Tuomainen (Langenthal), Rob

Sirianni (Philadelphia Phantoms/AHL)

21 Thomas Trenker 09.02.1987 177 78

Abgänge: Carter Trevisani (Asiago),

22 Marko Tuomainen (FIN) 15.04.1972 192 95 Mike Jarmuth, Greg Watson (beide Aal-

39

71

90

Taggart Desmet (CAN)

Rob Sirianni (ITA/CAN)

Michael Sparber

29.05.1982

31.10.1983

05.10.1980

186

180

178

93

85

85

borg/DAN), Joe Tallari, Philipp Platter

(beide Eppan), Brendan Bernakevitch

(Gröden), Pat Iannone (Valpellice), Dominique

Ploner, Tuomas Nissinen, Mika

www.patza.it

14 08/2009

Trainer: Stefan Mair (bestätigt)

Alatalo (alle Ziel unbekannt)

08/2009 15

Torhüter

Abwehr

Angriff

der insgesamt 622 NHL-Spiele bestritten

und dabei 232 Skorerpunkte (99 Tore)

gesammelt hat, erreichte vor drei Jahren

noch mit den Edmonton Oilers das Stanley-Cup-Finale.

Nach einem zweijährigen

Abstecher in Finnland war er zuletzt Topskorer

beim HC Innsbruck.

Tuomainen ist ein groß gewachsener,

vielseitig einsetzbarer Flügelstürmer,

der über einen knallharten Schuss und

viel Einschüchterungspotenzial verfügt.

Der Finne hat in 80 NHL-, 272 AHL- und

232 SM-Liiga-Spielen sehr viel Erfahrung

gesammelt. Zudem gewann er mit seinem

Land zwei WM-Silber- und eine -Bronzemedaille.

In den vergangenen vier Jahren

verdiente Tuomainen sein Geld in der

Schweiz (112 Punkte in 136 NLA-Spielen

und NLB-Meister mit Biel).

Aber auch sonst muss sich die Pusterer

Offensivabteilung vor niemandem

verstecken. Von Rob Sirianni hält man

nicht nur in Bruneck große Stücke. Der

Italokanadier gilt als technisch sehr

versierter Spieler und guter Eisläufer.

Der 25-Jährige wusste in seiner Minor-

League-Karriere zu überzeugen und ist

in der vergangenen Saison so richtig

„aufgeblüht“: Der Flügelstürmer konnte

1 Jeff Jakaitis (USA) 09.06.1983 177 75

29 Hannes Hopfgartner 09.11.1989 176 73

35 Philip Kosta 23.09.1991 178 75

5 Jan Vodrazka (TCH) 10.11.1976 183 90

9 Armin Hofer 19.03.1987 183 92

14 Christian Willeit 22.02.1987 182 89

23 Martin Stua Casanova 15.02.1991 188 82

37 Patrick Pramstaller 02.09.1990 185 70

44 Matt Kelly (CAN) 23.03.1985 187 90

62 Armin Helfer 31.05.1980 188 91

81 Christian Mair 11.02.1981 180 82

6 Max Oberrauch 26.04.1984 184 92

in 59 AHL-Spielen 26 Skorerpunkte auf

seinem Konto verbuchen. In die AHL

„befördert“ wurde er aufgrund der sensationellen

33 Punkte in nur 18 Spielen

bei den Wheeling Nailers in der ECHL.

Bereits in der Saison 2007/08 gab Sirianni

in der ECHL seine Visitenkarte ab:

Für die Utah Grizzlies sammelte er in 39

Spielen ebenso viele Punkte.

Taggart Desmet: Topskorer in holland

Greg Barber ist neben Vodrazka der einzige

Gastarbeiter, der aus dem Vorjahr

bestätigt wurde. Der Flügelstürmer ist ein

typischer „Sniper“, den die Gegner besser

nie aus den Augen verlieren sollten.

Der 29-jährige Kanadier war zuletzt mit

66 Punkten in 45 Spielen Topskorer der

„Wölfe“ und muss nach zwei Jahren erstmals

ohne seinen „Zwilling“ Greg Watson

auskommen. Ein ziemlich unbeschriebenes

Blatt ist Taggart Desmet. Der 27-jährige

Mittelstürmer sorgte zuletzt in Holland

für Furore und wurde mit 110 Punkten

in 40 Spielen Topskorer. Zuvor ließ der

Kanadier in der ECHL aufhorchen: In 148

Spielen gelangen ihm 112 Punkte.

Die einheimischen Stürmer haben so

wie ihre Verteidigerkollegen noch Luft

nach oben. Vor allem von der Einstellung

her. Die oft lasche Mentalität muss

sich schnell ändern. Patrick Bona kann

mehr, als er in der vergangenen Saison

gezeigt hat. Max Oberrauch hat den

endgültigen Durchbruch ebenfalls noch

nicht geschafft. Thomas Pichler und Michael

Sparber sind die geborenen Rackerer,

die sich jeder Trainer nur wünschen

kann. Thomas Trenker hat viel Potenzial,

muss daran aber noch arbeiten. An

der Seite der ausländischen Hochkaräter

kann dieses Quintett im kommenden

Winter so richtig aufblühen.

Prognose:

Platz 3


TORHÜTER

Für Spektakel zwischen

den Pfosten ist gesorgt

Noch nie gab es in der Serie A1

so viele gute Torhüter wie in dieser

Saison. Für ein Spektakel zwischen

den Pfosten ist gesorgt.

Dem Torhüter kommt in den Mannschaftssportarten

eine große

Bedeutung zu. Vor allem im Eishockey.

Viele Experten bezeichnen den

Schlussmann als „Mister 50 Prozent“,

was so viel bedeutet: Ein guter Goalie

ist die halbe Miete. Er ist der einzige

Einzelspieler, der aus einer durchschnittlichen

eine gute Mannschaft

machen kann. Die Voraussetzung dazu,

ist eine Abwehrquote von mehr als

90 Prozent. Wenn der Torhüter weniger

als 90 Prozent der Schüsse abwehrt,

ist selbst die bestbesetzte Mannschaft

in Not. In der NHL loben die Trainer

ihre Goalies in der Regel erst ab einer

Abwehrquote von 93 Prozent.

Wie wichtig der Torhüter im Eishockey

ist, haben auch die meisten Trainer und

sportlichen Leiter der Serie A1 längst

begriffen und bei der Kaderzusammensetzung

großes Augenmerk auf die Nummer-1-Position

gelegt. In Italiens höchster

Spielklasse tummeln sich heuer viele

erstklassige Torhüter. Selten stand zwischen

den Pfosten der neun teilnehmenden

Mannschaften so viel Potenzial. Die

Schlussmänner werden in diesem Winter

eine entscheidende Rolle spielen.

Andrea Carpano: Einziger Italiener

Mit Ausnahme von Pontebba (Andrea

Carpano) hüten durchwegs Ausländer

die Tore. Daniel Bellissimo (Asiago)

ist nach der Zweijahresfrist zwar für

die italienische Nationalmannschaft

spielberechtigt, sein Handwerk hat der

Italokanadier aber in Nordamerika gelernt.

Ebenso Frederic Cloutier (Ritten),

Jeff Jakaitis (Pustertal), Billy Thompson

(Cortina), Craig Kowalski (Valpellice),

Adam Dennis (Fassa) und Juliano Pagliero

(Alleghe). Der HC Bozen vertraut

erneut auf Pasi Häkkinen aus dem

„Torhüter-Schlaraffenland“ Finnland.

Schließlich hat kein anderes Land au-

ßer Kanada und die USA

in jüngster Vergangenheit

so viele Goalies in

die NHL gebracht wie

Finnland. Mit Bellissimo,

Dennis und Pagliero

bauen drei Teams

auf Nordamerikaner

mit italienischen Vorfahren.Doppelstaatsbürger

waren bereits

in den 80er- und 90er-

Jahren in Mode. Jim

Corsi hatte 1980 die

Torhüter-Italo-Welle

eingeleitet. „Big Jim“

sind in den da-

rauf folgenden Jahren Ausnahmegoalies

wie Mike Rosati, David Delfino, Bruno

Campese, Roberto Romano

oder Jason

Muzzatti in das

Land ihrer

Vorfahren

gefolgt und haben im Stiefelstaat so

manchen Gegner zur Verzweiflung gebracht.Auffallend

ist aber auch, dass

hinter der jeweiligen Nummer eins ein

großer Leistungsabfall zu erwarten ist.

Mit Ausnahme des HC Bozen hat keine

Mannschaft einen A1-tauglichen

Ersatztorhüter im Kader. Während

Mark Demetz vor einigen Jahren die

Rolle der Nummer zwei in Mailand mit

Bravour erfüllt hat und zuletzt beim

HC Valpellice viel Spielpraxis auf ansprechendem

Niveau sammeln konnte,

sind Josef Niederstätter, Hannes

Hopfgartner, Ilario Marchetti, Massimo

Camin, Michel Favre, Gianfilippo

Pavone oder Marcello Platè lediglich

„Lückenbüßer“. Sollte ein Stammtorhüter

längere Zeit ausfallen, dann hat

der betroffene Klub ein Problem.

Schwache Ersatztorhüter

Während in den meisten europäischen

Ligen auch dem Backup eine entscheidende

Rolle zukommt, wird diese Po-

Ein Südtiroler Derby im Pokal-Achtelfinale

David fordert Goliath: Neun

A1-Klubs messen sich im

Italienpokal mit sieben A2-

Teams. Im Achtelfinale gibt es

nur ein Südtiroler Derby.

Der Italienpokal nach dem deutschen

Vorbild hat sich in den vergangenen

zwei Jahren bewährt und wird erneut in

dieser Form ausgetragen. Die neun Serie

A1-Teams messen sich im Achtelfinale

(Dienstag, 20. Oktober) in einem einzigen

Spiel mit sieben A2-Klubs. Überra-

sition in der A1 stark vernachlässigt.

Und das, obwohl der Eishockeytorhüter

der am meisten geforderte Spieler aller

Mannschaftssportarten ist: Er steht 60

Minuten lang hoch konzentriert unter

Strom und Beschuss. Mehr als 50 Meisterschaftsspiele

in einem Winter sind

schlichtweg unmenschlich. Mit Thomas

Tragust, Günther Hell, Renè Baur, Thomas

Commisso oder Florian Großgasteiger

gäbe es durchwegs talentierte, A1taugliche

Schlussmänner, die jedoch im

Ausland oder in der A2 ihr Glück suchen

müssen, da sie in der höchsten Spielklasse

nicht berücksichtigt werden. Wer nun

schungen sind in Deutschland seit jeher

das Salz in der Pokalsuppe. Und auch

südlich des Brenners gab es vor einem

Jahr im Achtelfinale gleich drei Überraschungen:

Der HC Valpellice (damals

noch in der A2) warf zum zweiten Mal

in Folge den HC Pustertal dank eines

4:3-Sieges aus dem Wettbewerb. Der

SV Kaltern zwang Asiago mit 5:3 in die

Knie, während Sterzing gegen den HC

Alleghe mit 6:4 die Oberhand behielt.

Im Achtelfinale gibt es nur ein Südtiroler

Derby: Der HC Pustertal empfängt den

den besten Torhüter in seinen Reihen

haben wird, ist kaum vorauszusehen.

Bellissimo (91%), Cloutier (90,6%) und

Häkkinen (89,9%) haben ihre Klasse bereits

im Vorjahr mehrmals aufblitzen lassen

und die 90-Prozent-Quote übertroffen

oder knapp verfehlt. Heuer bekommt das

Trio aber reichlich Konkurrenz. Jakaitis,

Kowalski, Dennis, Pagliero und Thompson

kommen mit vielen Vorschusslorbeeren

nach Italien. Carpano wird es schwer

haben, den acht Konkurrenten das Wasser

zu reichen. Dass aber auch er ein guter

Torhüter ist, hat er in Vergangenheit

immer wieder bewiesen.

HC Neumarkt. Die Achtelfinal-Paarungen

ergeben sich aufgrund des letztjährigen

Meisterschafts-Endstandes. Der HC Meran

Junior hat auf eine Teilnahme am

Italienpokal verzichtet. Die A2-Teams haben

– nicht mehr wie bisher – automatisch

Heimrecht. Die Sieger der acht Erstrundenduelle

erreichen das Viertelfinale, das

am Dienstag, 17. November ausgetragen

wird. Die vier Viertelfinal-Sieger ziehen

ins Final Four ein, das am 9. und 10. Jänner

2010 ausgetragen wird. Der Austragungsort

steht noch nicht fest.

Italienpokal: Ehrentafel

16 08/2009

Jeff Jakaitis ist der große Hoffnungsträger des HC Pustertal:

Der US-Boy könnte einer der besten Torhüter werden.

08/2009 17

Frederic Cloutier

(Ritten Sport)

1973/74:

1974/75:

1991/92:

1998/99:

2000/01:

2001/02:

2002/03:

2003/04:

2004/05:

2005/06:

2006/07:

2007/08:

2008/09:

SG Cortina

SG Cortina

HC Asiago

HC Courmaosta

HC Asiago

HC Asiago

HC Mailand

HC Bozen

HC Mailand

HC Mailand

HC Bozen

SG Pontebba

HC Bozen


hC Alleghe

Pos. Nr. Name Geboren cm kg

Torhüter

Abwehr

Angriff

DIE HERAUSFORDERER

Doppelt so viele – nicht gleich stark

Alleghe, Asiago, Cortina, Fassa,

Pontebba und Valpellice werden

gegen das Südtiroler Trio einen

schweren Stand haben.

Das Südtiroler Trio ist den restlichen

sechs A1-Mannschaften zwar

zahlenmäßig unterlegen. Doppelt so

viele bedeutet aber nicht gleich stark.

Quantität ist nicht Qualität: Alleghe,

Asiago, Cortina, Fassa, Pontebba und

Valpellice werden gegen Bozen, Ritten

und Pustertal einen schweren Stand

haben. Wenn alles normal verläuft,

dann bleibt für dieses Sextett gerade

einmal ein Halbfinalticket.

hC Alleghe

Alleghe könnte der erste Herausforderer

des Südtiroler Trios sein. Trainer Mike

Kelly ist ein Meister seines Fachs und

hat eine mehr als schlagkräftige Truppe

auf die Beine gestellt, die durchaus das

Halbfinale erreichen kann. Nachdem

13 Simone Lorenzini 08.01.1991 184 74

31 Juliano Pagliero (ITA/CAN) 08.04.1984 183 88

2 Andrew Archer (CAN) 15.05.1983 193 97

4 Francesco De Biasio 05.02.1985 167 76

14 Carlo Lorenzi 02.09.1974 175 75

26 Matteo De Val 29.10.1987 186 81

44 Nathan Lutz (CAN) 12.02.1978 188 103

81 David Bowman (CAN) 23.09.1983 178 100

90 Milos Ganz 09.03.1990 180 73

6 Daniele Veggiato 03.04.1978 173 73

8 Dwayne Hay (CAN) 11.02.1977 186 92

9 Mac Faulkner (CAN) 20.05.1983 185 93

10 Lino De Toni 18.10.1972 178 73

11 Nathan Martz (CAN) 04.03.1981 188 91

19 Manuel Da Tos 03.03.1983 176 79

24 Erik Caldart 24.01.1991 170 73

27 Fabrizio Fontanive 23.11.1977 177 83

28 Manuel De Toni 10.01.1979 181 87

39 Alberto Fontanive 10.09.1985 181 83

87 Nicola Fontanive 25.10.1985 167 75

88 Vince Rocco (ITA/CAN) 26.06.1987 178 85

91 Jari Monferone 11.02.1991 188 85

Trainer: Mike Kelly (bestätigt)

Mike Harder bereits kurz vor Ende

der vergangenen Saison die Koffer gepackt

hatte, wurde mit Nicholas Bilotto

nach ebenfalls vier Jahren der zweite

„Häuptling“ nicht mehr bestätigt. In den

Sommermonaten gab es eine Blutauffri-

Prognose:

Platz 4

Zugänge: Juliano Pagliero (Niagara

University/NCAA), Nathan Lutz (Elmira

Jackals/ECHL), David Bowman (University

of New Brunswick/NCAA), Andrew Archer

(Rockford IceHogs/AHL), Mac Faulkner

(Cincinnati Cyclones/ECHL), Vince Rocco

(Niagara University/NCAA), Nathan Martz

(Alba Volan Szekesfehervar), Dwayne Hay

(Arizona Sundogs/CHL)

Abgänge: Dusty Jamieson (Ritten), Johan

Sjödell-Wiklander (Oskarshamm( SWE),

Mike Jacobsen (Belfast Giants), Phil Groeneveld,

Nicholas Bilotto, Paul Giallonardo,

Shaun Sutter (alle Ziel unbekannt), Mario

Chitarroni (Karriereende)

Prognose:

Platz 8

Zugänge: Craig Kowalski (Norfolk Admirals/AHL),

Andrea Rivoira (Turin), Rossario

Ruggeri (Lowell Devils/AHL), Francis Trudel

(Lorenskog/NOR), Kenton Smith, David

Beauregard (beide Manchester Phoenix),

Marco Pozzi (Varese), Pat Iannone (Pustertal),

Luciano Aquino (Asiago), Daniel Sisca

(Phoenix Roadrunners/ECHL)

Abgänge: Mark Demetz (Bozen), Marcello

Platè, Marco Tremolaterra, David Stricker,

Alex Silva (alle Turin), Turo Virta (Meran),

Ismo Siren (Tingsryd/SWE), Francesco

DeFrenza (Mailand), Patrice Lefebvre

(Karriereende)

schung. Juliano Pagliero tritt zwischen

den Pfosten das schwere Erbe von Phil

Groeneveld an. Dem Italokanadier wird

aber viel Talent und Können nachgesagt,

weshalb er die Lücke problemlos

schließen kann. In der Abwehr verfügt

Pos. Nr. Name Geboren cm kg

Torhüter

Abwehr

Angriff

hC Valpellice

31 Andrea Rivoira 01.04.1991 173 73

33 Craig Kowalski (USA) 15.01.1981 175 88

63 Andrea Malan 28.06.1974 173 77

17 Kenton Smith (CAN) 10.09.1979 181 80

19 Francis Trudel (CAN) 16.06.1983 180 90

20 Florian Runer 01.02.1989 182 82

22 Valerio Mondon Marin 24.05.1985 188 90

55 Rosario Ruggeri (ITA/CAN) 08.06.1984 184 97

83 Gabriele Bonnet 20.07.1990 174 69

89 Luca Rivoira 09.03.1989 178 70

5 Marco Pozzi 17.04.1988 180 70

7 Pietro Canale 14.03.1990 185 80

8 Pat Iannone (ITA/CAN) 09.02.1982 180 85

11 Stefano Coco 29.10.1984 196 60

23 Simone Vignolo 13.05.1990 175 70

29 Luciano Aquino (ITA/CAN) 26.01.1985 178 90

61 David Beauregard (CAN) 28.01.1976 183 86

69 Alessandro Viglianco 05.04.1991 175 82

70 Dino Grossi (ITA/CAN) 25.06.1970 184 90

77 Aleksandr Petrow (EST) 25.05.1983 187 87

93 Luca Frigo 30.05.1993 182 76

97 Daniel Sisca (ITA/CAN) 16.06.1983 174 62

Trainer: Alain Vogin (neu)

Craig Kowalski

(Valpellice)

Alleghe mit Andrew Archer, Nathan

Lutz und David Bowman über drei

routinierte Kanadier, die für viel Stabilität

sorgen werden. Im Angriff ruhen

die Hoffnungen in erster Linie auf den

NHL-erprobten Dwayne Hay (79 Spiele),

Nathan Martz und Mac Faulkner.

Der junge Italo Vince Rocco kommt mit

exzellenten Vorschusslorbeeren nach

Italien und könnte die Entdeckung werden.

Carlo Lorenzi, Lino und Manuel

De Toni sowie Fabrizio Fontanive sind

zwar wieder ein Jahr älter geworden,

werden aber den vielen jungen aufstrebenden

Talenten mit ihrer großen Erfahrung

sehr weiterhelfen.

hC Valpellice

In der Saison 1976/77 spielte der HC

Valpellice erstmals in der Serie A. Nach

sieben Jahren verschwand der Klub aus

der 4500-Seelengemeinde Torre Pellice

in der Versenkung und tauchte ab und

zu wieder in der höchsten Spielklasse

auf. Nach drei Vizemeistertiteln in Folge

wagte Valpellice im vergangenen

Sommer den Sprung in die Serie A1.

Im Piemonteser Tal herrscht eine gro-

DIE HERAUSFORDERER

..

Die ganze Warme des Piemont

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Feuer und Flamme

Steve Stirling

(Fassa)

ße Euphorie. Bei den Heimspielen sind

zumeist mehr als 2000 Zuschauer im

Stadion. Der Verein hat keine Mühen

gescheut, um eine konkurrenzfähige

Mannschaft ins Rennen zu schicken.

Trainer Alain Vogin ist ein ziemlich

unbeschriebenes Blatt. Der 38-jährige

Frankokanadier hat noch wenig Trainererfahrung,

obwohl er mit dem HC

Rouen bereits die französische Meis-

terschaft gewonnen hat. Große Dinge

hält man von Torhüter Craig Kowalski.

Die viel zu dünn besetzte Abwehr

dürfte das Sorgenkind werden. Rosario

Ruggeri, Kenton Smith und Francis

Trudel werden Überstunden leisten

müssen. Im Angriff stehen mit Daniel

Sisca, Luciano Aquino, Pat Iannone und

Dino Grossi vier Italos, die vermutlich

gemeinsam mit Aleksandr Petrow und

David Beauregard die ersten beiden Linien

bilden werden. Der Rest ist nicht

A1-tauglich. Trotzdem wird es für jedes

Team schwierig werden, im Olympiastadion,

das stets ein Hexenkessel ist,

zu bestehen.

SG Pontebba

Pontebba ist für alle ein ernst zu nehmender

Gegner. Der neue sportliche Leiter,

Fabio Armani, hat die Mannschaft

gezielt verstärkt und mit Stefano Marchetti

und Luca Felicetti auf dem einheimischen

Transfermarkt zwei Volltreffer

gelandet. Trainer Tom Pokel könnte ein

Unsicherheitsfaktor sein. Der 42-jährige

US-Amerikaner ist seit zehn Jahren im

Trainergeschäft und hat mit durchwach-

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08/2009 19


SG Pontebba

Pos. Nr. Name Geboren cm kg

Torhüter

Abwehr

Angriff

senem Erfolg in Deutschland und Österreich

gearbeitet. Andrea Carpano wird

als einziger italienischer Stammtorhüter

einen schweren Stand haben, wenngleich

der ehemalige Nationalgoalie nach

wie vor mithalten kann. Die Abwehr sollen

die beiden Gastarbeiter Ryan Bonni

und Thomas James McElroy führen. Im

Angriff gibt es gleich mehrere Hoffnungsträger:

Nate Raduns, Marty Guerin,

Dimitri Lavrentiev und Alex Nikiforuk

sind zwar allesamt erstmals in Italien,

bringen aber gute Referenzen mit. Karo

Koivunen konnte bereits vor fünf Jahren

in Pontebba überzeugen.

hC Asiago

Asiago wusste bereits in der vergangenen

Saison positiv zu überraschen und

das könnte sich heuer durchaus wiederholen.

Mit John Harrington steht ein

neuer Trainer an der Bande. Der

52-jährige Amerikaner kann

auf eine erfolgreiche Karriere

als Spieler zu-

20 Massimo Camin 01.05.1988 170 70

55 Andrea Carpano 09.03.1976 174 82

3 Thomas J. McElroy (USA) 03.11.1982 184 95

4 Ryan G. Bonni (CAN) 18.02.1979 192 86

24 Andreas Lutz 30.03.1986 181 77

26 Andrea Ambrosi 07.03.1987 186 86

33 Pippo L. Finocchiaro (ITA/FIN) 30.10.1987 180 80

69 Stefano Marchetti 11.10.1986 181 74

7 Andrea Delfino 04.05.1990 173 74

8 Paolo Nicolao 09.02.1991 178 71

9 Alex Nikiforuk (CAN) 30.09.1983 174 80

10 Marty Guerin (USA) 25.05.1983 182 82

13 Luca Rigoni 01.01.1975 178 83

15 Luca Felicetti 18.08.1981 165 85

16 Rupert Stampfer 22.06.1989 183 87

22 Karo Koivunen (FIN) 19.04.1979 178 82

54 Nate Raduns (USA) 17.05.1984 191 93

75 Dimitri Lavrentiev (SVE) 17.03.1977 175 82

91 Michele Ciresa 21.07.1980 185 80

98 Patrick Rizzo 18.06.1988 172 76

Trainer: Tom Pokel (neu)

Andreas Lutz

(Pontebba)

DIE HERAUSFORDERER DIE HERAUSFORDERER

rückblicken. Sein größter Erfolg

war der Gewinn der

Goldmedaille mit der

amerikanischen Nationalmannschaft

bei den

Olympischen Spielen

1980 in Lake Placid.

In seiner

Trainerkarriere

gewann

Harrington

diverse Universitätstitel.

Viermal wurde

er zum

Prognose:

Platz 6

Zugänge: Massimo Camin (Neumarkt),

Ryan Bonni (Alba Volan Szekesfehervar), TJ

McElroy (Cincinnati Cyclones/ECHL), Andreas

Lutz (Cortina), Andrea Ambrosi (Varese),

Andrea Delfino (Mailand), Karo Koivunen

(Pelicans Lahti/FIN), Nate Raduns (Philadelphia

Phantoms/AHL), Dimitri Lavrentiev

(Sonderjyske/DAN), Marty Guerin (Charlotte

Checkers/ECHL), Alex Nikiforuk (Herning/

DAN), Stefano Marchetti, Paolo Nicolao, Luca

Felicetti (alle Fassa)

Abgänge: Hannes Hopfgartner (Pustertal), Kevin

Bolibruck (Sheffield Steelers), Daniel Sparre

(Iserlohn), Flavio Faggioni (Meran), Stefano

Margoni (Fassa), Francois-Pierre Guenette

(Briancon), Juha Gustafsson (Tingsryd/SWE),

Arto Koivisto, Gianluca Tomasello, Andrej

Rajcak, Anthony Aquino (alle Ziel unbekannt)

Prognose:

Platz 5

Zugänge: Michele Strazzabosco (Cortina),

Carter Trevisani (Pustertal), Ralph Intra-

nuovo (Laibach), Layne Ulmer (Graz),

Michael Henrich (vereinslos)

Abgänge: Trevor Johnson (Kassel), Luciano

Aquino (Valpellice), Tony Tuzzolino (Flint Generals/IHL),

Daniel Pegoraro (Ziel unbekannt)

besten Trainer der amerikanischen

Universitäts-Meisterschaften gewählt.

Zuletzt war Harrington, der auch beim

HC Ambri Piotta gearbeitet hat, slowenischer

Nationaltrainer. Ihm steht eine

sehr konkurrenzfähige Mannschaft

zur Verfügung. Torhüter Daniel

Bellissimo konnte in

der vergangenen Saison

mehr als überzeugen.

Die Abwehr ist zwar

dünn besetzt, hat aber

in Mika Lehtinen, Nick

Plastino und Matt DeMarchi

drei gestandene Verteidiger,

die Unterstützung von den

Rückkehrern Michele Strazzabosco

und Carter Trevisani erhalten. Im

Angriff werden Ralph Intranuovo (22

NHL-Spiele), Layne Ulmer und Michael

Henrich die Fäden ziehen.

SG Cortina

Cortina wird heuer nur mehr die zweite

Geige spielen. Der Altmeister verfügt

über eine zu dünne Spielerdecke. Hin-

hC Asiago SG Cortina Prognose:

hC Fassa

Pos. Nr. Name Geboren cm kg

Torhüter

Abwehr

Angriff

30 Daniel Bellissimo (ITA/CAN) 15.08.1984 188 81

31 Gianfilippo Pavone 28.11.1988 172 79

65 Alessandro Tura 26.05.1991 182 80

3 Carter Trevisani (ITA/CAN) 15.06.1982 186 86

4 Mika Lehtinen (FIN) 23.05.1975 176 83

15 Enrico Miglioranzi 08.10.1991 177 78

19 Matt DeMarchi (USA) 04.05.1981 190 88

44 Nicholas Plastino (ITA/CAN) 20.02.1986 180 90

60 Marco Rossi 06.04.1986 187 92

96 Michele Strazzabosco 06.02.1976 193 98

8 John Parco (ITA/CAN) 25.08.1971 183 87

9 Nicola Tessari 10.11.1987 175 75

10 Borrelli David (CAN) 04.01.1981 173 81

11 Presti Mirko 29.09.1991 174 76

14 Tessari Matteo 30.07.1989 185 77

17 Ralph Intranuovo (CAN) 11.12.1973 174 85

18 Layne Ulmer (CAN) 14.09.1980 186 95

27 Michael Henrich (CAN) 03.03.1980 188 98

55 Federico Benetti 08.06.1986 170 75

77 Andrea Rodeghiero 22.05.1982 180 80

78 Filippo Busa 10.09.1985 185 85

Trainer: John harrington (neu)

Pos. Nr. Name Geboren cm kg

21 Ilario Marchetti 01.10.1987 173 75

Zugänge: Billy Thompson (Tillburg Trappers/NED),

Kevin Truelson (Bakersfield

Condors/ECHL), Dan Sullivan (Niagara

University/NCAA), Ricard Persson (Oji/JAP),

Cam Keith (Alaska Aces/ECHL)

Abgänge: Michele Strazzabosco (Asiago),

Andreas Lutz (Pontebba), Martin Wilde

(Bozen), Kiel McLeod (Villach), Jeff Maund,

Robert Mulick, Marcus Kristoffersson, Mike

Souza (alle Ziel unbekannt)

Zugänge: Adam Dennis, Matt MacDonald

(beide Portland Pirates/AHL), Ladislav

Benysek (Totempo/DAN), Daniele Delladio

(Neumarkt), Aaron Power, Derek Edwardson

(beide Heilbronn), Steven Crampton (Esbjerg/

DAN), Stefano Margoni (Pontebba), Brad

Bonello (Edinburgh Capitals), Gerome Giudice

(Sudbury Wolves/IHL)

Abgänge: Thomas Tragust (Kaufbeuren),

Jeremy Van Hoof (High1/Korea), Fredrik

Davidsson (Asplöven/SWE), Owen Fussey

(Edinburgh Capitals), Stefano Marchetti,

Luca Felicetti, Paolo Nicolao (alle Pontebba),

Jean Desrochers (Quad City Mallards/IHL),

Jeff Paul, James Pemberton, Scott Reynolds,

Francis Caisse (alle Ziel unbekannt)

20 08/2009

08/2009 21

Torhüter

Abwehr

Angriff

ter einigen Neuzugängen stehen zudem

zu viele Fragezeichen, als dass Cortina

vorne mitspielen könnte. Der neue Trainer

Larry Suarez hat zuletzt an seinen

alten Wirkungsstätten bei der Wahl der

Ausländer stets ein goldenes Händchen

bewiesen, soll aber beim Training und

auf der Bank Schwächen haben. Torhüter

Billy Thompson tritt die Nachfolge

von Jeff Maund an, der den Olympiaort

von 1956 nach drei zum Teil

erfolgreichen Saisonen verlassen hat.

Die Abwehr könnte die Trumpfkarte

von Cortina werden, obwohl Robert

Mulick und Michele Strazzabosco den

Klub verlassen haben. Neuer „Verteidigungsminister“

wird Ricard Persson,

der trotz seiner 40 Jahre noch immer

topfit ist. Der schwedische Stay-athome-Defender

bringt die Erfahrung

von 229 NHL-Spielen mit und war in

der Saison 2002/03 der beste Verteidiger

der gesamten DEL. Kevin Truelson

ist ebenfalls eine Verstärkung, während

Dan Sullivan sich erst noch beweisen

muss. Im Angriff wurden Joe Cullen,

Jordan Krestanovich und Ryan Wat-

31 Billy Thompson (CAN) 24.09.1982 187 90

51 Luca Burzacca 07.06.1992 175 70

4 Dan Sullivan (ITA/CAN) 26.04.1987 180 85

6 Ricard Persson (SWE) 24.08.1969 188 93

14 Luca Zandonella 30.07.1987 185 90

18 Steve Gallace (ITA/CAN) 20.08.1978 182 94

41 Luigi Da Corte 10.06.1973 180 80

61 Kevin Truelson (USA) 31.01.1981 185 95

7 Ryan Watson (ITA/CAN) 12.06.1981 187 90

9 Giorgio De Bettin 07.08.1972 175 84

10 Andrea Moser 04.12.1988 182 80

11 Felice Giugliano 18.09.1986 170 80

12 Francesco Adami 11.11.1985 176 85

16 Denis Soravia 15.05.1988 179 85

19 Francesco Alberti 22.05.1982 170 75

22 Cam Keith (CAN) 22.12.1980 190 97

23 Joe Cullen (CAN) 14.02.1981 183 93

79 Jordan Krestanovich (CAN) 14.06.1981 180 80

80 Christian Menardi 22.01.1983 189 95

Trainer: Larry Suarez (neu)

son bestätigt. Das Trio sammelte in der

vergangenen Saison gemeinsam 156

Skorerpunkte. Cam Keith wird Kiel Mc-

Leod allerdings nicht ersetzen können.

hC Fassa

Der HC Fassa dürfte am Ende erneut die

„rote Laterne“ tragen und in den Playoffs

zum Zuschauen verdammt sein. Im

Kader des letztjährigen Schlusslichts stehen

zu wenige gestandene einheimische

Spieler, weshalb der Play-off-Einzug

sehr schwierig werden wird. Die Abgänge

von Stefano Marchetti und Luca Felicetti

konnten nicht kompensiert werden.

Star der Mannschaft ist der Trainer. Steve

Stirling arbeitete sieben Jahre in der

AHL und war für eineinhalb Saisonen

Cheftrainer der New York Islanders in

der NHL. Der 59-Jährige arbeitete zuletzt

bei den Iserlohn Roosters in der DEL. Mit

Dennis Adam steht ihm ein sehr verheißungsvoller,

junger italokanadischer

Torhüter zur Verfügung, der sich zuletzt

aber immer wieder mit Verletzungen herumschlagen

musste. Sorgenkind ist die

Platz 7

Prognose:

Platz 9

Abwehr, aus der Aaron Power, Matt Mac-

Donald und Ladislav Benysek herausragen.

Das Sturmduo Steve Crampton und

Derek Edwardson wird zwar für einigen

Wirbel sorgen, ist aber nahezu auf sich

alleine gestellt. Diego Iori und Rückkehrer

Stefano Margoni werden auch nicht

Wunder bewirken können.

Pos. Nr. Name Geboren cm kg

Torhüter

Abwehr

Angriff

28 Adam Dennis (ITA/CAN) 08.02.1985 182 86

32 Francesco Rizzi 17.06.1976 191 91

44 Michel Favre 17.04.1983 182 80

3 Ladislav Benysek (TCH) 24.03.1975 186 88

5 Simone Manfroi 26.08.1990 174 72

20 Thomas Dantone 29.10.1982 185 92

21 Matt MacDonald (CAN) 16.03.1983 186 93

57 Aaron Power (CAN) 04.02.1982 183 95

88 Daniele Delladio 11.06.1987 176 73

4 Diego Iori 20.05.1986 168 75

7 Alex Andergassen 05.11.1986 173 80

9 Rudi Locatin 19.11.1982 177 85

11 Luca Planchensteiner 16.08.1982 175 72

12 Steven Crampton (CAN) 12.04.1982 190 91

13 Gerome Giudice (ITA/CAN) 11.03.1989 180 91

18 Braian Grasser 22.07.1991 175 75

19 Mattia Bernard 11.06.1990 180 76

23 Brad Bonello (CAN) 15.04.1984 175 74

29 Stefano Margoni 12.05.1975 182 82

34 Derek Edwardson (USA) 26.08.1981 178 82

55 Devid Piffer 10.05.1985 184 76

83 Christopher Deluca 23.04.1990 183 75

Trainer: Steve Stirling (neu)

Stefano

Margoni

(Fassa)


22

08/2009

SERIE A2

Acht Teams wollen ins halbfinale

Die Serie A2 beginnt am Freitag,

2. Oktober und ist heuer so ausgeglichen

wie selten zuvor. Wenn

es einen Favoriten gibt, dann

Titelverteidiger Sterzing.

Alle acht Mannschaften haben sich

gezielt und hochkarätig verstärkt.

In der zweithöchsten Spielklasse tummeln

sich gleich mehrere ausländische

Ausnahmespieler, die ohne Bedenken

auch in der A1 mitspielen könnten. Das

Titelrennen ist offener denn je, wenngleich

es mit den Broncos Sterzing

Weihenstephan einen Favoriten gibt.

Dahinter lauern sieben Jäger, die den

Lauf der „Wildpferde“ stoppen wollen.

In erster Linie geht es für alle aber darum,

das Halbfinale zu erreichen. Und

dort ist bekanntlich nur Platz für vier

Klubs. Erste Anwärter auf ein Halbfinalticket

neben Sterzing sind der HC

Gherdëina, Neuling HC Meran Junior

und der HC Eppan Internorm. Aber

hC Turin

Pos. Nr. Name Geboren cm kg

Torhüter

Abwehr

Angriff

35 Marcello Platè 06.07.1987 177 77

39 Martino Valle Da Rin 31.12.1989 187 81

4 Marco Bianco 22.03.1984 184 86

5 Lubos Sekula (SVK) 07.06.1983 178 85

11 Manuel Moro 11.07.1988 170 70

19 Andrea Gorza 16.01.1989 178 76

34 Francesco Borghi 12.06.1991 180 83

48 Martin Klucar (SVK) 04.08.1987 188 86

55 Marco Tremolaterra 31.03.1967 187 95

68 Federico Tortone 11.06.1991 193 80

7 Sasha Meneghetti 05.04.1977 182 86

12 Nicolò Ceretto 15.08.1990 181 82

16 Daniel Peruzzo 09.02.1985 178 78

18 Manuel Lo Presti 24.05.1987 182 85

21 Luca Covolo 15.04.1986 180 77

25 Davide Mantovani 09.11.1987 180 80

33 David Stricker 03.05.1979 168 85

51 Aleksi Fornaciari (ITA/FIN) 17.08.1985 183 82

71 Davide Di Fabio 07.09.1987 168 75

88 Tommaso Traversa 04.08.1990 170 71

93 Joel Salonen (FIN) 15.01.1974 177 83

97 Alex Silva 16.04.1980 175 83

Trainer: Drahoslav Zurek (bestätigt)

auch der SV Kaltern Forst, der HC Neumarkt

Riwega, HC Turin und HC Mailand

sind für eine Überraschung gut.

In Mailand ist im Sommer die Trainer-

Ära von Adolf Insam zu Ende gegangen.

Seinen Platz an der Bande nimmt sein bisheriger

Assistent Murajca Paijc ein. Dem

Slowenen steht eine junge Mannschaft zur

Verfügung, aus der Torhüter Paolo Della

Prognose:

Platz 7

Zugänge: Martin Klucar (Skalica/SVK),

Marcello Platè, Marco Tremolaterra,

Alex Silva, David Stricker (alle Valpellice),

Francesco Borghi, Davide Mantovani

(beide Varese)

Abgänge: Peter Strapaty (Dijon/FRA),

Federico Bobba (Meran), Pavol Milec

(Ziel unbekannt)

Prognose:

Platz 8

Zugänge: Sergejs Louskins (Liepaja/

BLR), Francesco De Frenza (Valpellice),

Ben Kilgour (University of Alberta/CIS),

Michael Mazzacane (Varese), Vladislav

Vodolazskis (Ogre/BLR), Peter Wunderer

(Neumarkt), Francesco DeFrenza

(Valpellice)

Abgänge: Gregor Slak (Maribor/SLO),

Ales Remar (Jesenice/SLO), Jan Mair, Stefan

Palla, Thomas Mitterer (alle Meran)

Bella herausragt. Neben Mitja Sotlar und

Ben Kilgour haben die Lombarden zwei

Spieler aus Lettland verpflichtet. Der HC

Turin ist slowakisch geprägt. Neben dem

Trainer kommen zwei Ausländer aus

dem Land des Weltmeisters von 2002.

Mit David Stricker und Alex Silva wurde

die Mannschaft mit zwei Spielern vom HC

Valpellice erheblich verstärkt.

hC Mailand

Pos. Nr. Name Geboren cm kg

Torhüter

Abwehr

Angriff

17 Mattia Mai 31.01.1989 174 64

29 Federico Tesini 19.11.1992 173 62

35 Paolo Della Bella 12.09.1977 178 84

4 Sergejs Louskins (LAT) 15.03.1984 196 92

5 Alessandro Re 20.07.1986 186 80

6 Alberto Lunini 07.06.1983 177 82

21 Federico Betti 18.05.1985 185 90

22 Marco Raymo 25.04.1986 180 80

71 Mitja Sotlar (SLO) 17.10.1979 178 85

10 Federico Lorini 07.09.1988 180 74

11 Francesco DeFrenza (ITA/CAN) 26.09.1974 193 90

15 Edoardo Caletti 16.07.1986 186 85

19 Ben Kilgour (CAN) 02.04.1982 182 75

25 Marco Giudici 04.07.1991 171 67

27 Michael Mazzacane 07.04.1988 172 73

72 Vladislav Vodolazskis (LAT) 30.04.1984 191 87

91 Tommaso Migliore 02.12.1988 183 82

92 Peter Wunderer 21.02.1990 170 78

96 Gunnar Braito 25.06.1983 178 68

Trainer: Murajca Paijc (neu)

A2-Titelverteidiger

Broncos Sterzing

Nach dem Serie

A-Vizemeistertitel 1998 feierten

die Broncos Sterzing

Weihenstephan in der vergangenen

Saison mit dem Gewinn

der Serie A2-Meisterschaft

den größten Erfolg in der

Vereinsgeschichte.

Die „Wildpferde“ gehen somit heuer

als Titelverteidiger ins Rennen.

Die Vorzeichen stehen gut, dass sie am

Ende der Saison erneut ganz oben stehen

können.

paginierung

Broncos Sterzing: Alle wollen die

„Wildpferde“ zähmen

Ein Garant dafür ist Torhüter Günther

Hell. Mit 31 Jahren ist der Nationalgoalie

der älteste Spieler im Team von

Trainer Oly Hicks. Der Kanadier war im

Vorjahr mit großen Vorschusslorbeeren

nach Sterzing gekommen und wurde

diesen vollauf gerecht. Hicks, der 1996

seine Trainerkarriere bei Wattens begonnen

und danach sieben Jahre lang

das Manhattanville College in New York

betreut hatte, gewann die Sympathien

seiner Spieler schnell. Mit spielerischem

Training sorgte der 41-Jährige für viel

Abwechselung und auch auf der Bank

Partner

Längste beschneite Rodelbahn Italiens mit 9,6 Km!

e Rode

gab der Taktiker die richtigen Anweisungen.

Hicks ist stets gut vorbereitet

und wirkt manchmal wie ein Professor,

der Eishockey von früh morgens bis

spät abends lebt. Er legt großen Wert

auf die Fitness, weshalb zeitweise zwei

Mal am Tag trainiert wird. Er liebt das

schnelle Spiel und verlangt von seinen

Spielern, dass sie stets ein hohes Tempo

gehen und die Scheibe richtig laufen

lassen. Er hat den nötigen Respekt vor

seinen Spielern und versteht es ausgezeichnet,

alle gleich zu behandeln: Egal,

ob es ein Ausländer aus der ersten Linie

oder ein junger Spieler aus der vierten

Reihe ist.

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a n It

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La più lunga e innevata pista da slittino d’Italia da 9,6 km!

mm t

i 9,6 Km

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K !

08/2009 23


Günther hell: „Die Bestätigung des

Meistertitels ist immer sehr schwierig.“

Junge Spieler gibt es in Sterzing zuhauf.

„So viele junge, aufstrebende Talente

auf einem Haufen, habe ich noch

nie gesehen. Das beweist, dass Jugendtrainer

Jeff Job, der zugleich der Assistent

von Hicks ist, in den vergangenen

Jahren ausgezeichnete Arbeit geleistet

hat“, schwärmt Hell. Und er muss es

wissen. Schließlich hat er über Jahre

hinweg bei Bozen, für kurze Zeit bei

den Vienna Capitals oder in Alleghe auf

höchstem Niveau gespielt. Hell hat das

Zeug, der beste Torhüter der gesamten

A2 zu werden. Wenn er verletzungsfrei

bleibt, kann er Sterzing zur Titelverteidigung

hexen. „Die Bestätigung des

Meistertitels ist immer sehr schwierig.

Wir sind der amtierende Meister

und werden die Gejagten sein. Andere

Mannschaften haben vielleicht die besseren

Individualisten. Unser Trumpf

könnte die Tiefe im Kader sein“, ist

Günther Hell

www.wolfhaus.it

www.wolfsystem.it

BRONCOS STERZING

Hell überzeugt, der bereits in der vergangenen

Saison in der zweithöchsten

Liga bei Eppan gespielt und den Schritt

nicht bereut hat: „In erster Linie denke

ich an Sterzing. Ich will der Mannschaft

helfen und irgendwann mit Sterzing in

die A1 aufsteigen. Im Hinterkopf habe

ich aber die WM in Deutschland. Ich

will in Mannheim dabei sein – aber

nicht nur als Tourist. Im Hinblick auf

die Nationalmannschaft, der ich seit

zehn Jahren angehöre, ist es besser,

wenn ich viel spiele, anstatt in der A1

als Ersatztorhüter auf der Bank zu

schmoren. Ich fühle mich noch gut genug,

um bei der WM das Tor zu hüten“,

gibt sich Hell kämpferisch.

Im Vergleich zur vergangenen Saison

haben die Broncos mit Kapitän Benno

Cardini und Nachwuchshoffnung Markus

Gander zwar zwei wichtige Stützen

verloren, aus dem schier unerschöpflichen

Nachwuchsreservoir rückten aber

mehrere Talente nach. Die vier Ausländer

sind auf dem Papier stärker als im

40 Jahre Erfahrung, 30 Niederlassungen weltweit, 2500 Mitarbeiter, 4000 Gebäude, 6000 Behälter jährlich

unterstreichen unseren Qualitätsanspruch!

Klubdaten: Broncos Sterzing

Gegründet: 1948

Kontakt:

Amateur W.S.V. Sterzing

Eissport G.m.b.H.

Karl-Riedmann-Platz 1, 39049 Sterzing

Telefon 0039 0472 767778

Fax 0039 0472 762497

info@broncos.it

www.broncos.it

Präsident: Robert Stafler

Größter Erfolg: Serie-A-Vizemeister 1998

Stadion: Disco-Arena

Fassungsvermögen: 1700 Zuschauer

-Infografik: J. Markart

Vorjahr: Sterzing ist eine gute Mischung

aus Jung und Alt. In der Abwehr wird

erneut „Verteidigungsminister“ Vladimir

Hartinger die Fäden ziehen. Der

Tscheche ist ein echter Leader, der offensiv

ausgerichtet und vielleicht der

beste Stocktechniker der gesamten Liga

ist. Hartinger hat zwei „goldene Hände“,

verfügt über einen ausgezeichneten

Schuss und wurde im vergangenen

Winter nicht umsonst zum besten Verteidiger

der A2 ausgezeichnet.

Clayton Barthel kam auf Wunsch von

Hicks, der die Ausländer selbst ausgesucht

hat, aus der deutschen Oberliga

nach Sterzing. Der Kanadier ist ein physisch

starker Spieler. Trotz seiner Größe

ist er ein guter Eisläufer und sehr

wendiger Crack. Der 23-Jährige wurde

von den Washington Capitals in der

dritten Runde gedraftet, schaffte aufgrund

von mehreren Gehirnerschütterungen

aber nie den Sprung in die NHL.

Neben den erfahrenen Christian Rainer

und Luca Scardoni bilden viele junge,

hoffnungsvolle Spieler wie Simon Baur

und Fabian Hackhofer die Sterzinger

Defensivabteilung.

Trainer Oly Hicks (links) hält große Stücke von Neuzugang Simon Barg (rechts).

Exzellente Nachwuchsarbeit

trägt Früchte

Den Angriff sollen Simon Barg und Steven

Kaye führen. Barg ist eine fleißige

Arbeitsbiene und gleichzeitig ein Goalgetter,

der zuletzt mit 136 Punkten in

59 Spielen Topskorer in der deutschen

Oberliga war. Der Kanadier ist ein richtiger

Mittelstürmer, der seine Defensivaufgaben

nicht vernachlässigt. Kaye

kennt man aus seiner Zeit bei Meran

und Ritten. Der 31-jährige Kanadier

bringt viel Erfahrung mit und soll für die

nötigen Tore sorgen. Er ist sehr schnell

und technisch versiert. Paolo Bustreo,

Christian Sottsas, Hannes Stofner, Thomas

Pichler, Florian Wieser oder Oliver

Schenk nehmen dem Ausländerduo eine

schwere Last ab: Sie zählen zu den

stärksten einheimischen Angriffsspielern

in der A2.

In der Sterzinger Kabine herrschte zuletzt

ein exzellentes Klima. Der Zusammenhalt

und die Euphorie waren groß,

die Einstellung passte. Der Vereinsvorstand

um den neuen Präsidenten Ro-

bert Stafler hat optimale Bedingungen

geschaffen, um in naher Zukunft in

die A1 zurückzukehren. „Alles ist sehr

professionell geführt. Jeder Wunsch

wird einem von den Lippen gelesen.

Unser sportlicher Leiter Egon Gschnitzer

leistet ausgezeichnete Arbeit“, ist

Günther Hell voll des Lobes für seinen

neuen Arbeitgeber. Die Entscheidung

nach dem Gewinn der A2 nicht in die

höchste Spielklasse aufzusteigen, teilt

der Nationaltorhüter voll und ganz:

„Für mich persönlich wäre es natürlich

besser, in der A1 zu spielen. Für

Sterzing ist es aber besser, zumindest

noch ein Jahr die A2 zu bestreiten. Die

jungen Spieler sind noch nicht so weit.

So können sie viel spielen und auch

Verantwortung übernehmen. In der

A1 wären sie nur Mitläufer. Sie müssen

noch reifen. Längerfristig gesehen,

kann man im Oberhaus nur mit dem

eigenen Stamm an Spielern bestehen.

Wenn wir den Titel verteidigen, dann

könnte man den Schritt in die A1 wagen“,

lautet Hells Kampfansage an die

Konkurrenten.

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Planung, Beratung, Ausführung

Broncos Sterzing

Pos. Nr. Name Geboren cm kg

Zugänge: Günther Hell (Eppan), Clayton

Barthel (Landsberg/dt. Oberliga), Oliver

Schenk (Brixen), Simon Barg (Peiting/dt.

Oberliga), Steven Kaye (Newcastle North

Stars/Australien)

Abgänge: Renè Baur (Meran), Pippo

Limnell-Finocchiaro (Pontebba), Ryan

Held, Ryan Campbell (beide Mississippi

Riverkings/CHL), Markus Gander (North

Iowa Outlaws/NAHL), Benno Cardini

(Karriereende)

24 08/2009

08/2009 25

Torhüter

Abwehr

Angriff

1 Samuel Messner 12.05.1992 182 81

73 Günther Hell 30.08.1978 174 80

83 Dominik Steinmann 16.07.1989 172 68

2 Vladimir Hartinger (TCH) 16.07.1979 178 90

4 Simon Baur 06.11.1989 183 85

5 Manuel Dapunt 15.01.1992 173 68

7 Philipp Pircher 26.01.1988 175 82

10 Alexander Kaser 09.11.1992 185 83

17 Fabian Hackhofer 20.08.1990 174 68

70 Luca Scardoni 15.06.1984 180 82

52 Clayton Barthel (CAN) 02.04.1986 195 97

77 Christian Rainer 25.06.1985 175 83

13 Oliver Schenk 05.07.1983 183 81

14 Simon Barg (CAN) 26.03.1983 183 85

15 Hannes Stofner 20.09.1989 185 89

18 Alex Lanz 15.02.1990 187 90

20 Martin Haller 14.11.1986 170 65

22 Paolo Bustreo 29.03.1983 175 82

23 Thomas Pichler 06.11.1986 183 88

44 Steven Kaye (CAN) 14.09.1978 181 84

55 Florian Wieser 08.04.1989 180 86

64 Patrick Mair 13.05.1990 185 84

61 Christian Sottsas 18.07.1987 172 83

Trainer: Oly hicks (bestätigt)

Prognose:

Platz 1


SV KALTERN

SV Kaltern: Armando Chelodi

und die „jungen Wilden“

„Wir bauen auf die Jugend“, lautet

das Motto beim SV Kaltern

Forst. Die Mannschaft ist so jung

wie nie. Im Kader stehen vorerst

nur zwei Ausländer.

Gleich sieben Nachwuchsspieler

– allesamt Jugendnationalspieler

– haben den Sprung in die erste

Mannschaft geschafft: Raphael Andergassen,

Alex Frei, Manuel Gamper,

Patrick Gius, Alberto Meneghini,

Giulio Bosetti und Stefano Piva.

Dazu kommen die zwei ebenfalls

noch keine 19 Jahre alten Michael

Felderer und Thomas Waldthaler,

die zwar bereits in den vergangenen

beiden Saisonen A2-Luft schnuppern

konnten, aber heuer erstmals

fix an Bord sind, sowie der blutjunge

Reservetorhüter Patrick Dorfmann.

Nur zwei Spieler haben vor ihrem

Alter eine Drei stehen. Kapitän Mathias

Lobis wurde im Mai 30 Jahre

alt, Armando Chelodi feiert in diesem

Winter seinen 37. Geburtstag

und ist der mit Abstand älteste Spieler

im „Hechte“-Kader. Das Durchschnittsalter

ohne ihn beträgt etwas

mehr als 22 Jahre.

Armando Chelodi fühlt sich im Überetsch

pudelwohl und geht bei Kaltern in

seine dritte Saison. Der Mittelstürmer

hat kein Problem mit seinen jungen Mitspielern,

obwohl er von mehreren der

leibliche Vater sein könnte. „Ich finde

es sehr gut, dass der Vorstand verstärkt

auf die vielen jungen und hoch

talentierten Eigengewächse setzt. Die

Nachwuchshoffnungen haben sehr viel

Qualität“, ist der „Oldie“ überzeugt. Der

Vorstand mit dem neuen Präsidenten

Norbert Pichler an der Spitze beweist

aber auch auf der Ausländerfront großen

Mut. Der SV Kaltern ist der einzige

Klub, der mit nur zwei Ausländern in

die Meisterschaft startet.

Armando Chelodi: „Uns fehlt ein

richtiger Goalgetter.“

„Ich respektiere die Entscheidung des

Vorstandes. Wenn wir aber ins Halbfinale

kommen wollen, dann benötigen

wir im Angriff zumindest einen Ausländer.

Wir haben zwar viele harte Arbeiter

mit einem großen Kämpferherz im

Team, aber keinen richtigen Goalgetter“,

ist Armando Chelodi überzeugt.

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis ein

oder sogar zwei Gastarbeiter den Kalterer

Sturm verstärken werden, wenngleich

aus dem „Hechte“-Umfeld der

Satz zu vernehmen war: „Wir haben

mit Armando und Enrico Chelodi bereits

zwei Ausländer.“ Sollte noch ausländische

Verstärkung kommen, dann

kann Kaltern das Halbfinale erreichen.

Neben den beiden Chelodi-Brüdern

verfügen Jürgen Wirth, Armin und

Christian Ambach über genügend Erfahrung,

um die „jungen Wilden“ führen

zu können.

Klubdaten: SV Kaltern

Gegründet: 1962

Kontakt:

Amateursportverein SV Kaltern

Altenburger Weg 45/b, 39052 Kaltern

Telefon 0039 3382937366

Fax 0039 0471 966137

info@eishockey-kaltern.com

www.eishockey-kaltern.com

Präsident: Norbert Pichler

Größter Erfolg: Zwei Mal

Serie-A2-Meister (zuletzt 2008)

Stadion: Raiffeisen-Arena

Fassungsvermögen: 850 Zuschauer

-Infografik: J. Markart

Das Prunkstück ist die Abwehr

Kaltern hat vermutlich die beste Defensivabteilung

der gesamten Serie A2.

Thomas Commisso geht in seine dritte

Saison bei Kaltern. Der 25-jährige Torhüter

hatte bereits 2008 maßgeblichen

Anteil am A2-Meistertitel der Überetscher,

die er in der vergangenen Saison

bis ins Halbfinale brachte. „Thomas ist

vielleicht der beste Torhüter der Liga“,

glaubt Armando Chelodi. Dass er zu den

besten seiner Zunft gehört, steht außer

Frage: Commisso strahlt viel Ruhe aus

und ist immer bis in die Haarspitzen motiviert.

Sein Ersatz Patrick Dorfmann ist

noch zu jung, um über einen längeren

Zeitraum zwischen den Pfosten stehen

zu können. Vor Commisso werden vor

allem Troy Barnes und Jonathan Jolette

harten Beton rühren. Barnes ist aus

der Kalterer Hintermannschaft nicht

mehr weg zu denken. In den vergangenen

zwei Jahren war der 28-jährige

SV KALTERN

Prognose:

Platz 5

Zugänge: Jonathan Jolette (Neumarkt),

Giulio Bosetti, Alberto Meneghini, Stefano

Piva (alle Pergine)

Abgänge: Shaun Arvai (Missouri

Mavericks/CHL), Pontus Moren, Brian

Belcastro (beide Meran), Daniel Florian

(Pergine), Simon Wirth, Peter Mahlknecht

(beide Trient), Lukas Casaril

(Studiengründe), Rainer Wirth, Julian

Zozin (beide Karriereende)

SV Kaltern

Pos. Nr. Name Geboren cm kg

26 08/2009

08/2009 27

Armando Chelodi

Kanadier die Beständigkeit in Person:

„Barnie“ hat weder im Defensivverhalten

noch im Spiel nach vorne kaum

Schwächen. Mit Jolette erhält er heuer

Verstärkung. Der 26-jährige Frankokanadier

wusste in den vergangenen

zwei Saisonen in Neumarkt mehr als

zu überzeugen und wird von der blauen

Linie gemeinsam mit Barnes für ein

Feuerwerk sorgen. „Das Überzahlspiel

könnte unsere Waffe werden. Troy und

Jonathan sind zwei herausragende

‚Blueliner‘, die mit einem knallharten

Schuss ausgestattet sind“, schwärmt

Chelodi. Neben dem Ausländerduo gibt

es mit Kapitän Mathias Lobis, Matthias

Eisenstecken und Leonhard Rainer drei

gestandene Abwehrrecken, die sich vor

keinem Stürmer verstecken müssen.

„In der Abwehr werden wir bombensicher

stehen. Eine gute Verteidigung ist

bekanntlich der beste Angriff“, sagt Armando

Chelodi, der sich gut vorstellen

könnte, seine Karriere bei Kaltern zu

beenden. „Ein oder zwei Jahre möchte

ich schon noch spielen. Ich fühle mich

fit und Eishockey macht mir nach wie

vor große Freude“,

Marco Liberatore ist der einzige italienische

Trainer der gesamten A2. Der

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42-Jährige hat sich zunächst zwei Jahre

lang um den Kalterer Nachwuchs

und die Serie C – Unter 26-Mannschaft

gekümmert, ehe er im vergangenen

Sommer zum Trainer der ersten

Mannschaft befördert wurde. Liberatore

hat in der abgelaufenen Saison

ausgezeichnete Arbeit geleistet und

wurde bestätigt.

Torhüter

Abwehr

Angriff

26 Patrick Dorfmann 18.11.1992 182 75

37 Thomas Commisso 28.12.1983 170 76

2 Armin Falser 21.04.1986 180 82

9 Leonhard Rainer 26.09.1983 184 82

12 Alberto Meneghini 08.10.1991 170 68

14 Giulio Bosetti 28.02.1991 180 80

20 David Florian 18.06.1985 186 80

22 Mathias Lobis 08.05.1979 182 80

27 Troy Barnes (CAN) 12.04.1981 178 85

34 Jonathan Jolette (CAN) 16.06.1983 188 95

82 Matthais Eisenstecken 06.08.1982 170 80

3 Armin Ambach 10.11.1981 178 78

4 Raphael Andergassen 14.06.1993 170 60

8 Armando Chelodi 12.01.1973 179 85

10 Jürgen Wirth 11.01.1984 172 80

11 Martin Lorefice 05.12.1987 171 75

15 Thomas Waldthaler 13.09.1990 175 80

17 Stefano Piva 21.06.1991 175 82

18 Manuel Gamper 07.10.1991 178 70

21 Patrick Thomaser 25.05.1988 178 70

23 Alex Frei 06.05.1993 181 78

24 Christian Ambach 27.12.1984 174 70

75 Patrick Gius 06.07.1992 172 65

80 Enrico Chelodi 19.09.1982 180 82

91 Michael Felderer 27.02.1991 172 70

Trainer: Marco Liberatore (bestätigt)

www.oswaldsinn.com


HC GRÖDEN

hC Gröden: Das Rad der

Zeit zurückdrehen

Klubdaten: HC Gherdëina

HC GRÖDEN

einen Bänderriss in der Schulter und

einen Wirbelbruch auskuriert hatte,

Leo Insam

Gegründet: 1927

wechselte er im Verlauf der ver-

Kontakt:

gangenen Saison zum HC Grö-

HC Gherdëina ASD

Str. Mëisules 149, 39048 Wolkenstein

Telefon 0039 0471 794409

Fax 0039 0471 794409

den. Nach nur vier Spielen sowie

einem Kapsel- und Bänderriss

im Finger war die

info@hcgardena.com

Saison für Insam wieder

www.hcgherdeina.com

vorzeitig zu Ende. „Der-

Präsident: Stefan Prinoth

Größter Erfolg:

Vier Mal Italienmeister (zuletzt 1981)

zeit habe ich keine Beschwerden.

Ich habe im

Sommer hart trainiert.

Stadion: Pranives

Fassungsvermögen: 2000 Zuschauer

Ich fühle mich bei Gröden

pudelwohl und bereue den

Schritt überhaupt nicht. Ich

-Infografik: J. Markart

habe weniger Stress und kann

mehr Zeit meiner Familie und

mannschaftsdienlich ist. Wallenberg ist der Arbeit im Hotel widmen. Es gibt

vermutlich zu „schade“ für die zweit- einen Riesenunterschied zwischen der

höchste Spielklasse. Der 32-Jährige A1 und A2: In der zweiten Liga wird

hatte auch Angebote einiger A1-Klubs zwar viel mehr gelaufen, die Aktionen

vorliegen und hat in seiner Karriere auf dem Eis sind aber viel chaotischer“,

Der HC Gherdëina kann auf eine HC Mailand bestieg Insam drei Mal war. Mein Lieblingstrainer war Brian

264 Spiele in der schwedischen Elits- erklärt Insam.

lange Tradition und erfolgreiche den Meisterthron, mit dem HC Bozen Lefley. Paul Adey kommt aber bald daerien

bestritten. Er gilt als uneigennüt-

Zeit zurückblicken. Die Ladiner ein Mal. Zudem gewann er in seiner nach“, schwärmt Insam über seinen

ziger Spieler, der vielseitig eingesetzt Ivan Demetz kehrt zurück

wollen in diesem Winter das Rad

der Zeit zurückdrehen und ganz

vorne mitmischen.

Jugendzeit mit seinem Heimatverein

Gröden alle Nachwuchstitel. „Es wäre

natürlich ein unbeschreibliches

neuen Trainer.

Und auch in Gröden scheint Adey bei

der Wahl der Ausländer alles richtig

werden kann. Er wird für viel Druck

und Tore sorgen und ist sehr stark im

Forechecking. „Die vier Ausländer pas-

Im Angriff setzt der Verein um Präsident

Stefan Prinoth große Hoffnungen hC Gröden

Im fernen Jahr 1969 wurde Gröden

zum ersten Mal, 1981 zum vierten

und bisher letzten Mal Italienmeister.

Seither wurde es ziemlich still um den

Traditionsverein. In der vergangenen

Gefühl, im Herbst meiner Karriere

noch einmal den Meistertitel mit dem

HC Gröden feiern zu können. Es wird

aber bestimmt nicht einfach. Das Niveau

ist sehr hoch“, ist der ehemalige

Nationalverteidiger überzeugt.

gemacht zu haben. Jarad Bourassa und

Domenico Perna wurden aus dem Vorjahr

bestätigt. Bourassa ist ein verrückter

Paradiesvogel, der vermutlich den

härtesten Schlagschuss der gesamten

Liga hat. Er hat einen schnellen Antritt

sen charakterlich sehr gut in die Mannschaft.

Sie sind allesamt sehr professionelle

und herausragende Spieler. Ich

denke, dass Gröden im Paket die besten

Gastarbeiter der gesamten A2 hat“, ist

Insam überzeugt.

in Ivan Demetz. Der 21-Jährige hat

in den vergangenen zwei Jahren bei

Pontebba und Ritten viel Erfahrung gesammelt,

die er jetzt den vielen jungen

Spielern weitergeben soll. Gemeinsam

mit Kevin Senoner, Julian Mascarin,

Pos. Nr.

30

32

90

Name

Daniel Senoner

Florian Großgasteiger

Benjamin Saurer

Geboren

16.11.1991

06.09.1987

2.02.1985

cm

178

178

184

kg

74

73

84

Saison klopfte der HCG an die Finaltür

und kann vor allem im Überzahlspiel

Mit Florian Großgasteiger und Benja- der nach einer Schulterverletzung lan-

5 Leo Insam 06.02.1975 196 96

der Serie A2 an, heuer will er sie auch Leo Insam: „Adey ist einer der besten seine Klasse ausspielen. Perna ist ein

min Saurer verfügt Gröden über zwei ge Zeit ausfällt, und Benjamin Kostner

6 Klaus Ploner 03.05.1990 183 76

öffnen. „Ich denke, dass wir eine konkurrenzfähige

Mannschaft haben, die

vorne mitspielen kann. Ob wir Meister

Trainer, die ich je hatte.“

Neuer Trainer in Gröden ist ein alter

geborener Goalgetter, der im vergangenen

Winter seinen Torriecher 38 Mal

unter Beweis stellte. Mit 117 Punkten

herausragende Torhüter, die den Vergleich

mit niemandem scheuen müssen.

Obwohl beide noch sehr jung sind,

bildet Demetz den Stamm der einheimischen

Stürmer. Dahinter lauern Joel

Brugnoli, Federico Demetz und Gabriel

7

8

Jarad Bourassa CAN)

Mikeol Moroder

23.02.1983

28.06.1986

183

180

88

80

werden, lässt sich nicht vorhersagen“, Bekannter. Paul Adey hat in den ver- belegte der 32-jährige Italokanadier in

strahlen sie sehr viel Ruhe auf ihre Vor- Vinatzer auf ihre Chance. Ihnen gehört

23 Stefan Glira 26.12.1981 182 82

sagt Leo Insam. Der 33-jährige Vergangenen drei Jahren mit großem Er- der Skorerwertung hinter seinem konderleute

aus. Großgasteiger hat in der gemeinsam mit Verteidiger Gabriel

50 Fabrizio Senoner 29.11.1983 183 86

teidiger ist der älteste im Team und folg in der Serie A1 gearbeitet. Ritten genialen Sturmpartner Karl Fournier

vergangenen Saison bewiesen, dass Lang die Zukunft beim HCG. „Ich hoffe,

86 Marco Senoner 20.08.1986 183 86

weiß wie man Meister wird: Mit dem Sport führte er in seinem zweiten Jahr

bis ins Finale. Im Vorjahr schied der

46-jährige Kanadier mit Cortina erst im

(125), der keinen Vertrag mehr erhielt,

den zweiten Platz.

er mühelos mit Drucksituationen umgehen

kann. Im zweiten A1-Finalspiel

zwischen Bozen und Grödens Farm-

dass ich den vielen jungen Spielern mit

meiner Erfahrung helfen kann. Sie haben

sehr viel Talent, müssen aber noch

Thomas Senoner

Gabriel Lang

30.06.1991

13.03.1992

178

192

74

80

Halbfinale aus. Adey gilt als akribischer Vier bärenstarke Ausländer

teampartner Ritten wurde der 22-Jäh- reifen“, sagt Insam.

4 Domenico Perna (ITA/CAN) 17.01.1977 167 76

Arbeiter, der sich in seiner jungen Trairige

in der 35. Minute für den verletzten Im Grödner Tal herrscht eine große Eu-

15 Thomas Verginer 28.05.1986 177 80

nerkarriere bereits einen Namen über Neu sind Brendan Bernakevitch und

Frederic Cloutier eingewechselt und bot phorie. Wenn auch der Erfolg stimmt,

16 Andreas Wanker 08.06.1983 175 80

die Landesgrenzen hinaus gemacht

hat. Er versteht es ausgezeichnet mit

nur wenigen Spielern das Maximum

Patrik Wallenberg. Bernakevitch stellte

im Vorjahr beim HC Pustertal sein

Können unter Beweis: In 45 Spielen

eine überragende Leistung.

In der Abwehr muss der Verlust von

Manuel Demetz und Florian Delazer

dann steht einer glorreichen Zukunft

nichts mehr im Wege.

18

21

Matthias Fauster

Julian Mascarin

17.01.1987

16.03.1987

175

182

79

83

zu erreichen und bewies zuletzt bei der

Auswahl der Ausländer stets ein glückliches

Händchen. „Paul ist ein sehr guter

Trainer. Er ist sehr hart, aber fair.

Er behandelt jeden Spieler gleich und

gibt jedem die Chance, sich zu empfehlen.

Er ist kein Mann der großen Worte.

Die Vorbereitung war hervorragend.

Die Trainingseinheiten waren sehr abwechselnd,

weshalb es nie langweilig

gelangen dem 27-jährigen Kanadier 59

Punkte, womit er in der Skorerwertung

der A1 den ausgezeichneten achten

Platz belegte. Der Mittelstürmer ist ein

guter Schlittschuhläufer mit einem hervorragenden

taktischen und defensiven

Gespür. Er ist sehr stark an der Scheibe,

von der er kaum zu trennen ist.

Bernakevitch hat eine gute Übersicht

und ist ein harter Arbeiter, der sehr

erst kompensiert werden. „Beide werden

uns bestimmt fehlen“, bedauert

Insam, der neben Bourassa, Fabrizio

Senoner und Stefan Glira zu den Säulen

der Grödner Hintermannschaft zählt.

„Karton“, wie er von seinen Freunden

genannt wird, will heuer endlich

schmerzfrei bleiben. In jüngster Vergangenheit

machten ihm schwere Verletzungen

arg zu schaffen: Nachdem er

Prognose:

Platz 2

Zugänge: Klaus Ploner, Ivan Demetz,

Matthias Fauster (alle Ritten),

Brendan Bernakevitch (Pustertal),

Patrik Wallenberg (Sport Club/HUN)

Abgänge: Luciano Lomanno,

Karl Fournier (beide Ziel unbekannt),

22

27

44

75

77

88

91

Ivan Demetz

Brendan Bernakevitch (CAN)

Kevin Senoner

Majcol Lambacher

Patrik Wallenberg (SWE)

Benjamin Kostner

Fabio Kostner

Joel Brugnoli

Federico Demetz

31.01.1988

14.07.1982

31.01.1987

15.06.1984

04.01.1977

12.02.1988

21.03.1991

06.03.1991

09.06.1992

179

185

181

169

178

180

170

177

187

76

94

81

73

85

83

65

72

80

Florian Delazer, Manuel Demetz

Gabriel Vinatzer 30.11.1992 173 74

28 08/2009

Florian Großgasteiger (links)

und Benjamin Saurer

(beide Karriereende)

Trainer: Paul Adey (neu)

08/2009 29

Torhüter

Abwehr

Angriff


30

08/2009

HC EPPAN

hC Eppan: Die „Piraten“

gehen auf Beutezug

Der HC Eppan Internorm

will nach einer durchwachsenen

Saison wieder ganz vorne mitmischen.

Die „Piraten“ werden

selbstbewusst in See, sprich in

die Meisterschaft, stechen.

Am Ende ihres Beutezuges

soll der Meistertitel stehen.

Ein schwieriges, aber nicht unmögliches

Unterfangen. Schließlich

schickt Eppan eine starke Mannschaft

ins Rennen, obwohl mit Giovanni

Marchetti, Christian Pichler,

Peter und Hannes Hölzl vier Stützen

der Vorsaison ihre Karriere beendet

haben. Auf der Kommandobrücke hat

Mike Ellis Vorjahrestrainer Rodolphe

Garnier beerbt. Ellis ist ein aufstrebender

Übungsleiter, der zuletzt beim

HC Pustertal als Jugend- und für kurze

Zeit als Assistenztrainer gearbeitet

hat. Im Frühjahr 2008 hatte der Kanadier,

der 14 Jahre lang in England

lebte, seine Karriere als Spieler beendet.

Er kann aber eine fünfjährige Erfahrung

als „spielender Headcoach“

(Basingstoke Bisons, Nottingham

Panthers und Bracknell Bees) vorweisen:

Der England-Kanadier, der acht

Jahre lang für das englische Nationalteam

spielte und dort auch Assistenztrainer

war, gewann dabei nicht weniger

als vier Meistertitel und wurde

in der Saison 2004/05 als „Coach of

the year“ in England ausgezeichnet.

„Mike Ellis ist ein sehr umgänglicher

Mensch, der es gut versteht, Spaß und

Ernst miteinander zu verbinden. Er ist

ein typischer Kanadier, der nicht viel

von langen Ansprachen und Meetings

hält. Was zählt, ist einzig und allein

die Leistung auf dem Eis“, findet Eppans

neuer Kapitän David Gorfer nur

lobende Worte für den „Oberpirat“.

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Trainer Mike Ellis

David Gorfer: „Wir haben vier sehr

starke Ausländer.“

Der gebürtige Schnalser hat bereits

fünf Saisonen bei den „Blau-Gelben“

bestritten und legt jährlich rund 3000

Kilometer zwischen seinem Wohnort

Goldrain und seinem Verein zurück.

Der 29-jährige Verteidiger, der zuvor

vier Saisonen lang in der Serie A1 bestritten

hat (Fassa, HC Bozen und Ritten

Sport) ist der „Mister Zuverlässig“ beim

HCE und wird von seinen Mitspielern

vor allem aufgrund seiner Professionalität

und seines Teamgeistes sehr geschätzt.

Gorfer ist überzeugt, dass das

Piratenschiff heuer besser besetzt ist,

als noch vor einem Jahr: „Wir haben

vier sehr starke Ausländer, die charakterlich

sehr gut in die Mannschaft

passen. Sie sind mannschaftsdienliche

Führungsspieler, die bereits viel Erfahrung

auf höchstem Niveau gesammelt

haben. Die jungen Einheimischen

haben viel dazu gelernt“.

Dach Eisstadion Kaltern

HC EPPAN

Jonathan Coleman soll die Abwehr dirigieren.

Der 34-Jährige hat vor drei Jahren

noch beim HC Bozen gespielt, kann

aber auch Einsätze in der AHL, in der

russischen Superliga, in der DEL, in der

Schweizer Nationalliga A und in Österreich

vorweisen. Der US-Boy bringt sehr

viel Erfahrung mit und kann den „Jungpiraten“

bestimmt helfen. Für den defensiven

Part ist Eric Braff vorgesehen.

Der „Riese“ gilt als kompromissloser,

harter Verteidiger, der vor dem eigenen

Tor für die nötige Wasserverdrängung

sorgen wird. Der 28-jährige Kanadier

spielte zuletzt – so wie Coleman – in

Großbritannien. Neben diesem Duo sollen

vor allem Gorfer und Andreas Pichler

für Stabilität in der Defensivabteilung

sorgen. Daniel Fabris, Markus Siller und

Daniel Sparer sind große Nachwuchshoffnungen,

denen die Zukunft gehört.

Zwischen den Pfosten war lange Zeit

über eine Verstärkung von auswärts

spekuliert worden. Der Vorstand um

Präsident Reinhard Zublasing vertraut

aber auf zwei waschechte Eppaner:

Hannes Pichler und Simon Fabris werden

das Eppaner Tor hüten. „Die Entscheidung

auf Hannes und Simon zu

Prognose:

Platz 4

Zugänge: Eric Braff (Basingstoke Bison/

GBR), Jonthan Coleman (Coventry Blaze/

GBR), Stefan Unterkofler (HC Bozen), Joe

Tallari, Philipp Platter (beide HC Pustertal),

Peter Campbell (Rodovre IK/DAN)

Abgänge: Günther Hell (Sterzing), Topi

Lehtonen (Stavanger/NOR), Nils Bergström

(Östersund/SWE), Max Ansoldi (Meran),

Brent Twordik (Ziel unbekannt), Giovanni

Marchetti, Peter Hölzl, Hannes Hölzl,

Christian Pichler (alle Karriereende)

Aufstockung Möbel Planer - Eppan

Pos. Nr. Name Geboren cm kg

Torhüter

Abwehr

Angriff

Weinverkauf Manincor - Kaltern

37 Hannes Pichler 23.12.1982 190 93

74 Simon Fabris 14.01.1986 170 62

3 Daniel Fabris 07.09.1989 185 81

6 Hannes Pichler 07.06.1989 175 75

9 Jonathan Coleman (USA/IRL) 09.03.1975 188 90

17 Manuel Schatzer 14.07.1984 182 89

20 Andreas Pichler 03.08.1982 181 92

29 David Gorfer 10.03.1980 178 80

33 Eric Braff (CAN) 12.11.1980 190 100

44 Markus Siller 01.04.1989 178 76

55 Daniel Sparer 21.02.1992 176 84

7 Stefan Unterkofler 21.06.1989 179 75

8 Martin Tutzer 14.04.1989 176 78

10 Joe Tallari (ITA/CAN) 05.10.1980 183 88

12 Philipp Platter 26.02.1987 171 80

16 Hannes Hofer 15.10.1979 182 84

18 Jan Waldner 23.03.1992 174 75

19 Peter Campbell (CAN) 07.09.1979 181 88

40 Lukas Martini 03.02.1984 182 82

41 Lorenz Röggl 30.09.1989 178 79

79 Tobias Ebner 06.03.1989 183 82

Trainer: Mike Ellis (neu)

Raffeiner K.G. · Maria Rast Weg 32 · 39057 Eppan a.d.W. (BZ)

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setzen, war richtig. Die gesamte Mannschaft

steht voll und ganz hinter ihnen.

Wenn sie gesund bleiben, dann sind sie

für uns ein sicherer Rückhalt. Sollten

wir aber erneut solches Pech wie im

Vorjahr haben, als beide gleichzeitig

verletzt waren, dann werden wir einen

schweren Stand haben“, ist Gorfer

überzeugt. Dank der neuen Farmteamregelung

mit dem HC Bozen, besteht im

Notfall aber die Möglichkeit Mark Demetz

ins Eppaner Tor zu stellen.

hC Eppan

Andreas Tschigg 09.01.1986 178 80

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· Terrassen- & Kellerabdichtungen

· Reparatur- & Sanierungsarbeiten

· Steinschlagschutzbauten

· Brücken & Bauten im Erdbereich

· Wasserbecken & Deponien


32

Vorne sind Peter Campbell und Joe

Tallari die Hoffnungsträger. Campbell

spielt bereits seit 2002 in Europa

und war ein Wunschspieler von

Ellis, der ihn aus seiner Zeit auf

der Insel kennt. Der 30-jährige

kanadische Mittelstürmer, der

auch Angebote von A1-Vereinen

vorliegen hatte, verfügt

über eine exzellente Übersicht

und kann Spiele im Alleingang

entscheiden. Er ist ein technisch versierter

Spieler, der mit einem harten

Handgelenkschuss und dem nötigen

Torriecher gesegnet ist. Tallari soll für

die nötigen Tore sorgen. Der Italokanadier

konnte im Vorjahr in Bruneck

nicht sein ganzes Potenzial abrufen

und wagt in der A2 einen Neuanfang.

Der 28-Jährige hat 29 AHL- und 170

ECHL-Spiele auf dem Buckel und gilt

als pfeilschneller Flügelstürmer, dem

eine körperbetonte Spielweise keinesfalls

behagt. Hannes Hofer und

Lukas Martini zählen zu den Senatoren

im Team von Ellis. Lorenz Röggl,

Tobias Ebner, Martin Tutzer und

Stefan Unterkofler haben zweifelsohne

viel Talent, müssen aber langsam

08/2009

HC EPPAN

auch Verantwortungübernehmen.

„Der Vorstand

hat sich den

Meistertitel zum Ziel

gesetzt. Das Endspiel

ist keine Utopie. Und

in einer Finalserie ist

ohnehin alles möglich“, gibt

sich Gorfer kämpferisch.

„Geld-zurück-Garantie“

bei schlechten Spielen

Der Eppaner Vorstand hat nicht nur

eine starke Mannschaft auf die Beine

gestellt, sondern will bei den Heim-

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Klubdaten: HC Eppan

Gegründet: 1981

Kontakt:

AHC Eppan

Kapuzinerstraße 23, 39057 Eppan

Telefon 0039 0471 661165

Fax 0039 0471 661165

info@hceppan.it

www.hceppan.it

Präsident: Reinhard Zublasing

Größter Erfolg: Zwei Mal

Serie-A2-Meister (zuletzt 2003)

Stadion: Eisstadion Eppan

Fassungsvermögen: 1400 Zuschauer

-Infografik: J. Markart

spielen auch für eine gute Stimmung

sorgen. „Im Stadion soll etwas los

sein. Den Fans muss etwas geboten

werden“, ist Zublasing überzeugt. So

gibt es mehrere Aktionen: Bei jedem

Heimtor spendiert der Biersponsor

„Bergener Bräu“ 20 Flaschen Bier

für die Fans. Bei wirklich schlechten

Spielen gibt es sogar eine „Geld-zurück-Garantie“.

Beim HC Neumarkt Riwega hat

eine neue Zeitrechnung begonnen:

Die Unterlandler bestreiten

ihre erste Saison fern der berühmt

berüchtigten „Wild-Goose-

Arena“, die Anfang des Jahres für

immer ihre Tore geschlossen hat.

Das Lied „Lustig ist das Zigeunerleben“

kennt jedes Kind. Der HC

Neumarkt muss sich in diesem Winter

auf ein Zigeunerleben einstellen,

das mitunter manchmal auch traurig

sein kann. Schließlich haben die

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paginierung

hC Neumarkt:

„Lustig ist das Zigeunerleben“

„Wildgänse“ keine eigene Heimstätte

mehr und durchwegs Auswärtsspiele

vor sich. Neues Heimstadion wird

die „Raiffeisen-Arena“ in Kaltern

sein. Dorthin ist Neumarkt bereits in

den vergangenen Jahren immer ausgewichen,

wenn das Eis in der „Wild-

Goose-Arena“ unbespielbar war. „In

Kaltern zu spielen, ist bestimmt kein

Nachteil. In Vergangenheit haben wir

dort immer besser gespielt. Vor allem

die Ausländer spielen lieber in einem

überdachten Stadion. Aufgrund der

strengen Auflagen herrschte zuletzt in

der ‚Wild-Goose-Arena‘ zumeist eine

Friedhofsstimmung. Das wird sich in

Kaltern bestimmt ändern“, versichert

Interimspräsident Manfred Zanotti.

Für ihn und seinen Vorstand ist

es aber ein Nachteil, im eigenen Dorf

kein Stadion zu haben. „Wir haben einen

finanziellen Mehraufwand zu bewältigen,

da wir zum Beispiel keine

Bandenwerbung verkaufen können“,

bedauert Zanotti, der aber darauf verweist,

dass zuletzt bei den Heimspielen

in Kaltern in etwa gleich viele Zuschauer

wie in Neumarkt waren.

Bei uns kann man sich

Kinder noch leisten!

Bambini gratuiti:

con noi non è un sogno!


Manfred Zanotti: „Wir können mit

der Außenseiterrolle gut leben.“

An der Bande hat weiterhin Eric Legros,

der seit Dezember 2006 Trainer ist, das

Sagen. Der 42-Jährige fühlt sich im Unterland

pudelwohl. Legros ist ein ausgesprochener

Fachmann, der die Liga wie

kaum ein anderer kennt. Schließlich hat

er zuvor bereits eineinhalb Jahre lang

beim SV Kaltern gearbeitet. Der Frankokanadier

ist bei seinen Spielern sehr

beliebt, obwohl er manchmal auch laut

werden kann. Als Assistenztrainer steht

ihm Karl Anderlan zur Seite, mit dem er

Steve Pelletier

HC NEUMARKT

seit seiner Zeit bei Kaltern eng befreundet

ist und sich ausgezeichnet versteht.

„Wir sind besser besetzt als im Vorjahr

und werden eine entscheidende Rolle

spielen. Wir werden zwar vielerorts unterschätzt,

können aber mit der Außenseiterrolle

gut leben“, weiß Zanotti.

Obwohl andere Vereine im Tor vielleicht

nominell besser besetzt sind, muss sich

Neumarkt auf der wichtigsten Position

keine Sorgen machen. Martin Rizzi hat

in Vergangenheit oft genug bewiesen,

dass er Spiele im Alleingang entscheiden

kann. Der gebürtige Vinschger ist

ein sehr ruhiger Zeitgenosse und einer

der erfahrensten Goalies der gesamten

Liga. Mit Christian Casaril steht ihm ein

sehr talentierter, junger Schlussmann

zur Seite, dem Experten noch eine große

Zukunft voraussagen.

In der Abwehr hat sich der HC Neumarkt

im Vergleich zum Vorjahr verstärkt.

Der vom Stürmer zum Verteidiger

umfunktionierte Tuomo Harjula,

der bei den Unterlandlern in seine dritte

Saison geht, wird den zum HC Fassa

abgewanderten Daniele Delladio mehr

als ersetzen. Der 31-jährige Finne gilt

als sehr mannschaftsdienlicher Spieler

Klubdaten: HC Neumarkt

Gegründet: 1963

Kontakt:

Amateurhockeyclub Neumarkt

Romstraße 14, 39044 Neumarkt

Telefon 0039 0471 812649

Fax 0039 0471 812649

hc-neumarkt@dnet.it

www.hc-neumarkt.com


Interims-Präsident: Manfred Zanotti

Größter Erfolg: Zwei Mal Dritter

in der Serie A2 (zuletzt 2008)

Stadion: Raiffeisen-Arena Kaltern

Fassungsvermögen: 850 Zuschauer

-Infografik: J. Markart


und harter Arbeiter. Mit seiner Erfahrung,

die er in 212 SM-Liiga-Spielen

gesammelt hat, war er zuletzt stets

eine Bereicherung für den HCN. Steve

Pelletier soll die Lücke schließen, die

Jonathan Jolette hinterlassen hat. Der

26-jährige Frankokanadier gilt als sehr

intelligenter Verteidiger, den man vielleicht

mit Troy Barnes vom SV Kaltern

vergleichen kann. Pelletier, der nicht

mit so einem knallharten Schuss wie









hC Neumarkt

Pos. Nr. Name Geboren cm kg

Torhüter

Abwehr

Angriff

Jolette ausgestattet ist, konnte zuletzt

in Frankreich mehr als überzeugen.

Der Offensivverteidiger kann ein Spiel

sehr gut lesen, ist ein ausgezeichneter

Schlittschuhläufer und versteht es ausgezeichnet,

die Kräfte zu verwalten: Er

macht keinen Schritt zu viel. Von den

einheimischen Verteidigern kann man

sich von Peter Stimpfl und Manuel Bertignoll

einiges erwarten.

Wiedersehen mit Topskorer Karl Gagnè

Im Angriff feiert Karl Gagnè nach einem

Jahr Pause sein Comeback. Der

25-jährige Frankokanadier hat im

Unterland in der Saison 2007/08 sei-

1 Christian Casaril 20.04.1991 182 74

33 Martin Rizzi 12.05.1979 181 85

3 Peter Stimpfl 08.09.1989 180 92

7 Christian Fabretti 16.02.1989 180 79

10 Manuel Bertignoll 28.05.1984 194 95

19 Armin Steiner 27.06.1991 181 82

21 Philip Profanter 20.02.1983 185 87

27 Tuomo Harjula (FIN) 17.01.1978 176 79

29 Steve Pelletier (CAN) 02.05.1983 180 84

88 Heinrich Santa 18.03.1989 176 84

2 Stefan Vill 22.01.1985 178 80

ne Spuren hinterlassen. In 48 Spielen

gelangen Gagnè damals 111 Punkte

(42 Tore), womit er die Skorerwertung

der Serie A2 gewann. In der

vergangenen Saison bestritt er für

Briancon nur sieben Spiele (9 Punkte)

und fiel danach aufgrund eines

Kreuzbandrisses für den Rest der

Saison aus. Die Verletzung hat Gagnè

mittlerweile auskuriert. „Wenn er

gesund bleibt, dann wird er wieder

unsere Fans verzücken“, ist Zanotti

überzeugt. Gagnè ist ein stocktechnisch

starker Mittelstürmer, dessen

Spielmacherqualitäten nicht nur in

Neumarkt unvergessen sind. Er ist

sehr antrittsschnell und weiß, wie

man Tore schießt. An seiner Seite

sind vor zwei Jahren Andreas Zelger

und Stefan Vill richtig aufgeblüht. Es

ist gut möglich, dass das Trio wieder

in einer Linie vereint wird.

Zweiter Ausländer ist Adrian Saul, der

bereits zwei Saisonen in Meran und

einen Winter lang in Eppan gespielt

hat. Der 33-jährige Kanadier ist ein

Tor-Vorbereiter erster Klasse, der

nicht nur um die eigenen Punkte spielen

wird, sondern vor allem den jungen

Spielern mit seiner Erfahrung behilflich

zur Seite stehen wird. Von ihm

könnten vor allem Marian Zelger und

Federico Gilmozzi profitieren. „Die

einheimischen Spieler sind gefordert,

Verantwortung zu übernehmen und

müssen den Sprung machen“, fordert

der Interimspräsident, der im Juni die

Nachfolge von Ivo Visintin angetreten

hat. Gefordert sind vor allem Markus

Simonazzi und Patrick Zambaldi, die

bereits öfters ihr Talent unter Beweis

gestellt haben.

Nach dieser Saison wird dem Neumarkter

Zigeunerleben – ob lustig oder traurig

– endgültig ein Ende gesetzt: Wenn

alles nach Plan läuft, dann soll Anfang

September 2010 das neu gebaute Stadion

seine Tore öffnen.

Prognose:

Platz 6

Perfektion, Qualität

und Service haben

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11 Karl Gagnè (CAN) 03.07.1984 181 85

16

23

25

Markus Simonazzi

Marian Zelger

Andreas Zelger

23.05.1987

12.08.1990

13.09.1982

173

179

182

75

82

80

Zugänge: Christian Fabretti (SSV Leifers),

Steve Pelletier (Strasbourg/FRA),

Adrian Saul (Tours/FRA), Karl Gagnè

(Briancon/FRA), Loris Vicenzi (Fassa)

Rathausring 36

43 Adrian Saul (CAN) 15.03.1976 174 79 Abgänge: Massimo Camin (Pontebba),

39044 Neumarkt

80

86

89

Federico Gilmozzi

Patrick Zambaldi

Loris Vicenzi

04.03.1990

05.05.1986

15.10.1989

172

178

185

74

83

90

Daniele Delladio (Fassa), Jonathan Jolette

(Kaltern), Peter Wunderer (Mailand),

Martin Pircher, Kurt MacSweyn, Steven

Cacciotti (alle Ziel unbekannt), Christoph

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julius@dnet.it

34 08/2009

Trainer: Eric Legros (bestätigt)

Fischer (Karriereende)

08/2009 35

Karl Gagnè


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paginierung

hC Meran: Neuling hat Großes vor

Der HC Meran Junior will das

Eishockey in der Passerstadt wieder

hoffähig machen. Nach einem

Jahr in der „Versenkung“ (Serie C –

Unter 26) nimmt der HCM heuer an

der A2 teil und hat Großes vor.

Der Vorstand um Präsident Hansjörg

Weger hat in den Sommermonaten

auf Hochtouren an der neuen

Mannschaft gebastelt. Herausgekom-

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Danke für die Unterstützung und viel Glück!

men ist ein Team, das sich berechtigte

Hoffnungen auf eine Halbfinal-Teilnahme

machen kann. Der im September

2002 gegründete Verein hat sich

in den vergangenen Jahren stets um

den Meraner Nachwuchs gekümmert

und dank seriöser und harter Arbeit

große Erfolge gefeiert. Anfang dieses

Jahres entschied sich der engagierte

Vorstand, die zweithöchste Spielklasse

zu bestreiten. In den vergangenen

Monaten wurden mehrere Steine aus

dem Weg geräumt. Jetzt steht der

Meisterschaftsteilnahme nichts mehr

im Wege.

An der Kommandobrücke haben zwei

alte Bekannte das Sagen: Bruno Aegerter

wird als Headcoach, Esa Siren, der

vor sechs Jahren beim SV Kaltern arbeitete,

als sein Assistent das Sagen haben.

Aegerter war bereits in der Saison

2006/07 Trainer in Meran und gewann

3 VW-Modelle zu gewinnen:

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HC MERAN JUNIOR

Amateursportverein · Hockeyclub Meran Junior · Gampenstraße 74 · I-39012 Meran (BZ) · Tel. +39 0473 21 19 99 · Fax +39 0473 27 68 02· www.hcm-junior.it

36 08/2009

08/2009 37

www.pircher.it

Klubdaten: HC Meran Junior

Gegründet: 2001

Kontakt:

Amateursportverein

HC Meran Junior

Gampenstraße 74, 39012 Meran

Telefon 0039 0473 211999

Fax 0039 0473 276802

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Präsident: Hansjörg Weger

Größter Erfolg: Serie-C-Meister 2009

Stadion: Meranarena

Fassungsvermögen: 3500 Zuschauer

-Infografik: J. Markart

den A2-Meistertitel. Der 54-Jährige war

zwischen 1992 und 1993 Assistenztrainer

der Schweizer Nationalmannschaft.

Zwischen 1993 und 1997 war er Trainer

und Mannager der Grasshoppers

Zürich. 1998 arbeitete der Schweizer

als Manager bei den ZSC Lions. Nach

dem Aufstieg 1999 in die Nationalliga

A hatte Aegerter den EHC Visp nacheinander

auf die Plätze 9 (2000), 4

(2001), 5 (2002), 4 (2003) und 3 (2004)

geführt. Am 14. Dezember 2004 löste er

in Langnau Dave Chambers als Trainer

ab und schaffte in den darauf folgenden

zwei Jahren jeweils den Klassenerhalt.

Der Schweizer Eishockey-Experte,

Klaus Zaugg, beschreibt Aegerter so:

„Seine Philosophie ist einfach, klar und

wahr. Hohe Intensität im Training und

im Spiel. Laufen, laufen, laufen. Dazu

passt sein Streben nach Kontrolle und

Macht – Aegerter stellt die Mannschaft,

die er trainiert, selber zusammen.“

Bruno Aegerter: „Wir werden

nicht Letzter werden.“

Dass Aegerter das kann, hat er auch

beim HC Meran Junior bewiesen. Im

Team stehen viele junge Talente sowie

erfahrene und erstklassige Ausnahmespieler.

„Es ist schwierig, ein Urteil

über meine neue Mannschaft abzugeben.

Die Spieler, die ich vor drei Jahren

hatte, sind älter geworden; jene, die

zuletzt in der Serie C gespielt haben,

haben einen Rückschritt gemacht. Die

Fans müssen ein wenig Geduld haben.

Am Anfang werden wir einige Anlaufschwierigkeiten

haben. Ich denke, dass

Red Berry sprizzz

wir nicht Letzter und uns irgendwo im

Mittelfeld platzieren werden“, schätzt

Aegerter und fügt hinzu: „Wenn alles

gut läuft, dann ist auch mehr möglich.

Der Meistertitel aber wohl eher nicht.“

Der Eidgenosse, dem die Meraner Gegend

ausgezeichnet gefällt, kennt die

meisten Gegner nur vom Hörensagen,

erwartet sich aber die „üblichen Ver-

Pircher Cranberry

dächtigen“ ganz vorne: „Es wird sehr

ausgeglichen werden. Sterzing, Gröden,

Eppan und Kaltern verfügen aber

über starke Spieler und werden ganz

vorne mitmischen.“ Aegerter, für den

es eine große Herausforderung ist, für

den Neuling zu arbeiten, ist ein Trainer,

Prosecco

der immer gewinnen will. Egal ob ein

Freundschaftsspiel oder ein Play-off-

Duell: „Ich hasse es zu verlieren. Noch

sind wir weit weg von dem, was ich mir

vorstelle und erreichen will. Vor allem

im Defensivverhalten müssen wir uns

enorm steigern. Die Feinabstimmung

Splash of soda

fehlt noch. Wir machen einfach noch

zu viele Fehler. Wer mich kennt, weiß,

dass ich ein Defensivfanatiker bin und

a slice of lime

dort die Hebel ansetzen werde.“

Die Defensivabteilung scheint gut besetzt

zu sein. Auf der Nummer-eins-Position

Ice cubes

Red Berry sprizzz

Pircher Cranberry

Prosecco

Splash of soda

a slice of lime

Ice cubes


hC Meran Junior

Pos. Nr. Name Geboren cm kg

Torhüter

Abwehr

Angriff

hat der HCM derzeit mit Renè Baur, Federico

Bobba und Martin Profanter noch

drei Torhüter. Bis zum Meisterschaftsstart

wird einer von ihnen die Koffer packen

müssen. Es ist davon auszugehen,

dass Baur Merans Nummer eins sein

wird. Der 24-Jährige wurde im Frühjahr

mit Sterzing Meister und gehörte bereits

der italienischen Nationalmannschaft

an. Er hat zwar erst spät mit der Saisonvorbereitung

begonnen, wird aber

schnell zu alter Stärke zurückfinden.

„Die Torhüterposition ist im Eishockey

das A und O. Ich denke, dass Renè Baur

gute Karten hat, am Ende zu spielen. Er

ist gewillt hart zu arbeiten und will zeigen,

dass er ein guter Torhüter ist. Er

hat gute Ansätze und bringt die Voraussetzungen

mit, die es braucht, um erfolgreich

zu sein“, sagt Aegerter.

In der Abwehr sollen die beiden Ausländer

Chris Lyness und Turo Virta die

Fäden ziehen. Das Duo kennt die A2

1 René Baur 19.01.1985 180 80

31 Martin Profanter 20.02.1984 179 73

41 Federico Bobba 17.02.1981 186 90

7 Turo Virta (FIN) 08.01.1982 185 94

14 Chris Lyness (CAN) 02.03.1980 188 94

22 Markus Kofler 08.05.1992 180 78

23 Christian Alderucci 07.03.1973 178 86

30 Daniel Valgoi 22.04.1991 178 70

40 Jan Mair 15.02.1986 179 82

42 Andreas Huber 18.09.1977 180 89

44 Hannes Oberdörfer 04.04.1989 182 84

69 Andreas Unterholzner 29.12.1982 184 78

9 Antti Hilden (FIN) 03.05.1981 177 88

10 Julian Schwienbacher 30.04.1991 177 76

12 Thomas Mitterer 20.05.1987 177 70

15 Thomas Pirpamer 25.10.1987 185 78

16 Max Ansoldi 19.04.1975 178 90

17 Stefan Palla 29.09.1986 180 78

18 Daniel Rizzi 22.06.1992 178 73

26 Brian Belcastro 10.05.1986 180 83

27 Flavio Faggioni 18.08.1981 175 89

29 Pontus Moren (SWE) 07.02.1984 177 75

71 Nick Romano (ITA/CAN) 14.04.1984 174 93

73 Max Gallo 05.05.1982 182 79

97 Thomas Tribus 14.04.1991 170 67

99 Florian Unterholzner 23.03.1988 182 89

Trainer: Bruno Aegerter (neu)

Bruno Aegerter

sehr gut und hat bewiesen, dass das

Niveau kein Problem sein wird. Beide

sind körperlich sehr stark, eher offensiv

ausgerichtet und verfügen über einen

hammerharten Schlagschuss. „Hannes

Oberdörfer hat zuletzt beim HC Fassa

viel dazugelernt. Markus Kofler ist ein

aufstrebendes Talent, das noch hart an

sich arbeiten muss. Mit Andreas Huber

und Christian Alderucci haben wir

zwei erfahrene Verteidiger. Huber hat

alles, was es als Verteidiger braucht,

muss sich aber wieder an den höheren

Rhythmus gewöhnen. Alederucci ist

nicht mehr der schnellste, macht durch

seine große Routine aber sehr viel wett.

Jan Mair muss noch beständiger werden“,

fordert Aegerter.

Drei konkurrenzfähige Angriffslinien

Im Angriff ist der HCM zwischen jung

und alt gut ausbalanciert und verfügt

über drei konkurrenzfähige Linien.

Pontus Moren und Nick Romano haben

in Vergangenheit in Italien mehrmals

ihre Klasse unter Beweis gestellt. Beide

sind sehr schnell und wissen, wie man

Prognose:

Platz 3

Zugänge: Renè Baur (Sterzing), Martin

Profanter (EV Bozen), Federico Bobba

(Turin), Chris Lyness (Crimmitschau/2.

dt. Bundesliga), Jan Mair, Stefan Palla,

Thomas Mitterer (alle Mailand), Hannes

Oberdörfer (Fassa), Turo Virta (Valpellice),

Max Ansoldi (Eppan), Brian

Belcastro, Pontus Moren (beide Kaltern),

Flavio Faggioni (Pontebba), Antti Hilden

(Storhamar/NOR), Nicholas Romano

(Tours/FRA)

Abgänge: keine

Tore schießt. Antti Hilden ist ebenfalls

pfeilschnell, kampfstark und torgefährlich.

Der Finne verfügt über einen sehr

präzisen und harten Schuss. „Ich denke

das Trio kann uns sehr weiterhelfen“,

ist Aegerter überzeugt. Der Übungsleiter

hält große Stücke von Flavio Faggioni

und Brian Belcastro: „Flavio ist ein

sehr wichtiger Spieler für uns. Er hat

eine gute Übersicht und bringt dank

seiner Erfahrung viel Ruhe ins Spiel.

Brian ist ein torgefährliches Arbeitstier,

das sehr schnell ist.“ Max Ansoldi wird

den jungen Spielern mit Rat und Tat zur

Seite stehen. Stefan Palla und Thomas

Mitterer sind gestandene A2-Stürmer,

die für viel Wirbel sorgen werden. Mit

Daniel Rizzi, Julian Schwienbacher

und Thomas Tribus drängen sich drei

Nachwuchsspieler auf. „Die Jungen

haben große Fortschritte gemacht. Sie

müssen sich den Stammplatz aber erst

noch verdienen. Jeder wird seine Chance

erhalten“, versichert Aegerter.

In Meran könnte eine neue Eishockey-

Zeitrechnung beginnen. Die Voraussetzungen

sind gegeben, dass der HCM in

absehbarer Zukunft wieder in der A1 mitspielt.

„Die Basis dazu wurde gelegt. Eishockey

gehört zu Meran einfach dazu. Ich

denke, dass Meran irgendwann wieder in

der A1 spielen muss. Sollte es nicht auf

Anhieb gelingen, dann muss man hart

weiterarbeiten“, weiß der Meraner Trainer.

Seine Mannschaft lässt auf alle Fälle

auf eine vielversprechende Saison hoffen.

Den Grundstein dafür hat der Vorstand

gelegt. Es bleibt zu hoffen, dass das anspruchsvolle

Meraner Publikum die Arbeit

von Weger und Co. auch würdigt.

Die Fans können mit ihrer Unterstützung

in der Passerstadt wieder einen seit Jahren

leider abhanden gekommenen Eishockey-Virus

auslösen und für eine neue

Euphoriewelle sorgen, die irgendwann in

der A1 gipfeln könnte.

Die National Hockey League

(NHL) ist für jeden jungen

Eishockeyspieler der große

Traum. Dieser Traum ging bisher

für keinen Südtiroler Puckjäger

in Erfüllung.

Einen Erfolg konnte das italienische

Eishockey in diesem Sommer aber

dennoch verbuchen: Thomas Larkin

wurde als erster Italiener gedraftet.

Der 18-Jährige, der zwar in London

geboren aber in Cocquio Trevisago (in

der Nähe von Varese) aufgewachsen ist,

wurde Ende Juni von den Columbus

Blue Jackets in der 5. Runde als insgesamt

137. Spieler gezogen. In den vergangenen

Jahren spielte der groß gewachsene

Verteidiger bei Exeter High

in der USHS (U.S. High School), wo er

vor kurzem das Abschlussexamen mit

Bravour bestanden und so manchen

Klubrekord gebrochen hat.

Ein Südtiroler wurde bisher noch nie gedraftet.

Und das, obwohl in den vergangenen

Jahren immer mehr Nachwuchshoffnungen

den Sprung ins Ausland gewagt

und auch geschafft haben. Die Südtiroler

„Exportliste“, die sich vor allem aus

jungen Spielern zusammensetzt, wird in

dieser Saison von Thomas Tragust und

Tobias Plankl angeführt. Tragust wechselte

zu Kaufbeuren in die 2. Deutsche

Bundesliga. Plankl geht beim HC Thurgau

(Schweizer Nationalliga B) in seine dritte

Saison. Der 21-jährige Rittner, der für den

HC Davos zwölf Nationalliga A-Spiele bestritten

hat, ist bereits seit einigen Jahren

in der Schweiz und gilt als Eishockey-

Schweizer. Sein Trainer in Thurgau

ist der Grödner Erwin

Kostner. Dessen 18-jähriger

Sohn Simon Kostner

bestreitet seine zweite

Saison für JYP Jyväskylä

U20 in der finnischen Jr. A SM-

Liiga. Der 19-jährige Verteidiger

Roland Hofer aus Sterzing

hat den Sprung von der Juniorenmannschaft

des HIFK

Helsinki in die zweithöchste finnische

Spielklasse zu Sport Vaasa

geschafft. Ebenfalls in Finnland

wird Andreas Bernard das Tor

hüten. Der 19-jährige Kalterer

Torhüter spielt in Zukunft bei

der U20-Mannschaft von

SÜDTIROLER IM AUSLAND

NhL muss auf Südtiroler warten

Saipa Lappeenrenta und ist in der dortigen

ersten Mannschaft, die in der SM-

Liiga spielt, gleichzeitig die Nummer drei

im Tor. Sein Bruder, Anton Bernard, hat

den Sprung nach Übersee geschafft. Der

20-jährige Stürmer geht im kommenden

Winter für die Valley Jr. Warriors in der

EJHL (Eastern Junior Hockey League) auf

Torjagd. Auch Markus Gander wird in Zukunft

in Nordamerika der Hartgummischeibe

nachjagen: Der 20-jährige Stürmer

aus Sterzing wechselte im Sommer zu den

North Iowa Outlaws in die NAHL (North

American Hockey League).

Drei Spieler in der NCAA

Einen Platz in der College-Liga NCAA

erhielten die beiden 21-jährigen Brunecker

Thomas Erlacher und Martin Ausserhofer.

Erlacher stürmt in Zukunft bei

den Wisconsin Superior Yellow Jackets

(Conference NCHA), während Ausserhofer

beim Hobart College Statesmen (Conference

ECAC, Westen) das Tor hüten

wird. Und auch Alexander Eisath wird in

der NCAA dem Puck hinterherjagen: Der

Rittner spielt für das Salem State College

(Conference ECAC, Osten). Der Grödner

Marco Insam geht bei den Niagara Ice

Dogs (OHL) in seine zwei- te Saison.

Diego Kostner, der Sohn von Grödens

Assistenztrainer Thomas Kostner, hat

einen Platz im Kader der U20 Elite-

Junioren des HC Lugano erhalten. Sein

Trainer dort ist der aus seiner Zeit in

Meran bekannte Sandro Bertaggia.

Auch zwei Meraner Nachwuchshoffnungen

spielen im Ausland: Daniel Frank

in der Jugendmannschaft von Red Bull

Salzburg, Davide Turin in jener von Kaufbeuren.

Dort ist er Teamkollege von Alex

Trivellato (Leifers). Ebenfalls in der Deutschen

Nachwuchs-Liga (DNL) spielen die

Eppaner Jan Pavlu (Mannheim) und Fabian

Calovi (Bietigheim-Bissingen). Der

Rittner Joachim Lobis ist in Mannheim

Mannschaftskamerad von Pavlu. Das Sterzinger

Duo Michael Messner und Tobias

Kofler steht in Rosenheim unter Vertrag.

Der Meraner Georg Moritz stürmt für die

zweite Mannschaft der Graz 99ers. Alex

Sullmann spielt in Tschechien beim HC

Pilsen Junior; sein Bruder, Michael

Sullmann, in Nordamerika bei den

Notre Dame Hounds (SMAAAHL).

Der 14-jährige Grödner Hanspeter

Senoner steht im Kader

des „Athol Murray College

of Notre Dame“.

Ebenfalls jenseits

des großen

Teichs wird

Martin Rabanser

das Tor hüten: Der

15-jährige Grödner

steht bei der „Pursuit of Excellence

Hockey Academy“ in

Kelowna (British Columbia) zwischen

den Pfosten.

38 08/2009

08/2009 39

Thomas Tragust

(Kaufbeuren)

Tobias Plankl

(Thurgau)


NATIONALMANNSCHAFT

„Azzurri“ feiern in Deutschland rundes Jubiläum

Die italienische

Nationalmannschaft ist im

nächsten Jahr zum 25. Mal

bei einer A-WM vertreten.

In Mannheim und Köln

will die Truppe von Trainer

Rick Cornacchia den

Klassenerhalt schaffen.

Mit einem Zuschauer-Weltrekord

in der Fußball-Hochburg Schalke

soll die Eishockey-Weltmeisterschaft

vom 7. bis 23. Mai 2010 in

Deutschland eröffnet werden. Das

Eröffnungsspiel der deutschen Nationalmannschaft

am 7. Mai 2010 wird

in der Arena des Bundesligisten FC

Schalke 04 in Gelsenkirchen ausgetragen

und soll knapp 76.000 Fans

anlocken. Die Schalker Arena, die zu

Bundesliga-Spielen 61.673 Zuschauer

fasst, kann nach dem geplanten

Umbau mit zusätzlichen Plätzen

im Innenraum 75.976 Fans aufnehmen.

Das wäre Weltrekord. Für die

bisherige Bestmarke sorgten 74.554

Zuschauer, die im Oktober 2001 die

College-Partie zwischen den Uni-

Teams von Michigan State Spartans

und der University of Michigan Wolveriners

im Football Stadium von

Lansing verfolgten.

Männer

Unter 20

Unter 18

Frauen

Nationalmannschaften: Termine

6. bis 8. November 2009: Euro Ice Hockey Challenge in Szekesfehervar

Freitag, 6. November: Slowenien – Italien (15.30 Uhr)

Samstag, 7. November: Italien – Ungarn (18 Uhr)

Sonntag, 8. November: Italien – Kroatien (14.30 Uhr)

11. bis 13. Februar 2010: Euro Ice Hockey Challenge in Asiago

Donnerstag, 11. Februar: Italien – Ukraine (20.30 Uhr)

Freitag, 12. Februar: Italien – Österreich (20.30 Uhr)

Samstag, 13. Februar: Frankreich – Italien (20.30 Uhr)

7. bis 23. Mai 2010: A-Weltmeisterschaft in Deutschland

Italien trifft in Mannheim in der Gruppe B auf Kanada,

Schweiz und Lettland

Samstag, 8. Mai: Kanada – Italien (16.15 Uhr)

Montag, 10. Mai: Schweiz – Italien (16.15 Uhr)

Mittwoch, 12. Mai: Italien – Lettland (16.15 Uhr)

5. bis 7. November 2009: Vier-Nationenturnier in Bled

Gegner sind Slowenien, Frankreich und Ungarn.

14. bis 20. Dezember 2009: WM der I. Division,

Gruppe B in Danzig (Polen)

Montag, 14. Dezember: Italien – Weißrussland (13 Uhr)

Dienstag, 15. Dezember: Kasachstan – Italien (13 Uhr)

Donnerstag, 17. Dezember: Kroatien – Italien (16.30 Uhr)

Freitag, 18. Dezember: Italien – Polen (20 Uhr)

Sonntag, 20. Dezember: Norwegen – Italien (16.30 Uhr)

Zwischen 5. und 7. Dezember sind zwei Testspiele gegen Japan geplant.

12. bis 14. Februar 2010: Vier-Nationenturnier in Amstetten.

Gegner sind Frankreich, Slowenien und Österreich.

13. bis 19. März 2010: WM der II. Division,

Gruppe A in Tallinn (Estland)

Gegner sind Rumänien, Kroatien, Serbien, Island und Estland.

Da im nächsten Jahr Olympische Winterspiele auf

dem Programm stehen, werden die Weltmeisterschaften

der Frauen nicht ausgetragen.

Die italienische Nationalmannschaft

tritt zwar nicht vor so vielen Zuschauern

auf, spielt aber nach einem Jahr Pause

wieder im Konzert der Großen mit. Die

„Azzurri“, die 2008 bei der A-WM in

Quebec abgestiegen waren, schafften

im heurigen April bei den Titelkämpfen

der I. Division im polnischen Torun den

sofortigen Wiederaufstieg.

Italien feiert im nächsten Jahr ein

rundes Jubiläum: Das „Blue Team“ ist

zum 25. Mal bei einer A-WM vertreten.

Erklärtes Ziel von Nationaltrainer

Auch heuer werden die

Eishockeyspiele im Fernsehen

(Rai Sport Più) und Radio

(NBC und „Die Antenne“) wieder

direkt übertragen.

In der vergangenen Saison wurde erstmals

seit der Finalserie von 1999 zwischen

Meran und Bozen wieder ein

Eishockeyspiel direkt im Fernsehen

übertragen. Einmal wöchentlich gab

es auf dem Satellitensender „Rai Sport

Più“, der demnächst südtirolweit digital

empfangen werden kann, ein Livespiel

der Serie A1. Und auch heuer werden

packende Zweikämpfe, herrliche Tore

und Schlägereien über die Bildschirme

flackern. Der Liga-Verband der Vereine

(„Lega“) hat in Zusammenarbeit mit

dem Eissportverband FISG die Weichen

NATIONALMANNSCHAFT

Rick Cornacchia ist der Klassenerhalt.

Seine Mannschaft trifft in der Vorrundengruppe

B in der 13.600 Zuschauern

Platz bietenden „SAP-Arena“ in

Mannheim auf Kanada, die Schweiz

und Lettland.

Zwei Turniere der

Euro Ice hockey Challenge

Um für das Großereignis gerüstet

zu sein, bestreitet Italien vom 6. bis

8. November ein Turnier der Euro

Ice Hockey Challenge (EIHC) in Budapest.

Neben Gastgeber Ungarn

werden Slowenien und Kroatien die

Gegner sein. Zuvor gibt es ein viertägiges

Trainingslager. Zwischen 11.

und 13. Februar 2010 ist ein weiteres

EIHC-Turnier geplant. Gastgeber

Italien empfängt in Asiago die Ukraine,

Österreich und Frankreich. Den

letzten Schliff vor der WM holen sich

die „Azzurri“ bei einem Trainingslager

zwischen dem 18. April und 6.

Mai. Dabei sind auch jeweils zwei

Testspiele gegen Russland (23. und

24. April) und Kasachstan (1. und 2.

Mai) geplant, bei denen Italien jeweils

Heimvorteil hat. Die Austragungsorte

sind noch nicht bekannt.

Livespiele in Fernsehen & Radio

dafür gestellt. Jeweils donnerstags wird

ein Spiel direkt übertragen. Geplant

ist zudem – wahrscheinlich dienstags

– eine halbstündige Sendung, bei der

es ausschließlich um die schnellste

Mannschaftssportart geht. Neben den

Ergebnissen der letzten Spieltage werden

im „Eishockey-Magazin“ Bilder von

verschiedenen Spielen der A1 und A2

gezeigt. Moderator dieser Sendung ist

der Bozner Journalist Stefano Bizzotto,

der gemeinsam mit dem ehemaligen

Bozner Spieler Rolly Benvenuti auch die

Livespiele kommentiert.

Aber auch im Radio gibt es wieder die

beliebten Live-Übertragungen. Alle Spiele

der Serie A1 werden vom italienischen

Privatsender „Radio NBC“ live übertragen.

Unter dem Titel „Antenne on Ice“

berichtet Radio „Die Antenne“ an jedem

A2-Spieltag von den Spielen der Südtiroler

Klubs. Ab 20 Uhr (sonntags ab 18

Uhr) gibt es Liveschaltungen, Interviews

und aktuelle Spielstände.

Geplante Livespiele im Fernsehen

40 08/2009

08/2009 41

Nationaltrainer

Rick Cornacchia

01. Oktober:

08. Oktober:

15. Oktober:

22. Oktober:

29. Oktober:

12. November:

19. November:

26. November:

03. Dezember:

10. Dezember:

17. Oktober:

23. Dezember:

30. Dezember:

Kapitän

Roland

Ramoser

jubelt mit

Luca Ansoldi.

Asiago – Valpellice

Fassa – Bozen

Alleghe – Cortina

Pustertal – Pontebba

Asiago – Pustertal

Ritten – Cortina

Alleghe – Bozen

Pustertal – Cortina

Valpellice – Pontebba

Pustertal – Alleghe

Pontebba – Asiago

Bozen – Valpellice

Fassa – Alleghe


42

Schiedsrichter-

Verband

Vorstand

Ehrenpräsident: Roman Gasser

Präsident: Renzo Stenico

Vizepräsident: Ruggero Savaris

Mitglieder: Roberto Moschen,

Gianmario Punzetti, Sergio Stella

Ehrenmitglieder: Luciano Checchini,

Luciano Claut, Abbiati G. Galletti (†),

Roman Gasser, Adolfo Girtler (†), Bruno

Stenico (†), Cesare Tadini, Alfio Tuzzi (†)

Disziplinen-Kommission:

Mario Guichardaz, Gianmario Punzetti,

Renato Tortelli

Verantwortlicher Schiedsrichter-

Beobachter: Renato Tortelli

Schiedsrichter

Marco Bagozza, Giancarlo Bosio, Luca

Cassol, Luca Cavazzana, Glauco Colcuc,

Massimo Decol, Claudio Ferrini, Michael

Fischer, Fabrizio Fratter, Pietro Gagliardi,

Daniel Gamper, Thomas Gasser, Michele

Gastaldelli, Gregory Loreggia, Fabio

Lottaroli, Romeo Manfroi, Karel Metelka,

Marco Mirrione, Giorgio Moschen, Claudio

Pianezze, Karl Pichler, Mauro Scanacapra,

Leandro Soraperra, Sergio Stella

Linienrichter

Aldo Alfi, Andrea Benvegnù, Marco Bettarini,

Cristiano Biacoli, Pier Lorenzo Chiodo,

Giuseppe Coceano, Christian Cristeli,

Matthias Cristeli, Fabrizio De Toni, Christian

Gamper, Antonio La Forgia, Fabrizio

Lambrughi, Maurizio Lorengo, Antonio

Malara, Michele Mancina, Manuel

Manfroi, Luca Marri, Fabio Merli, Simone

Mischiatti, Marco Montesi, Marco Mori,

Andrea Moschen, Markus Niederegger,

Ulrich Pardatscher, Max Rebeschin, Angelo

Riccadonna, Maurizio Santi, Giulio

Soia, Federico Stella, Marco Stella, Danilo

Tamiazzo, David Tschirner, Helga

Tschörner, Claus Unterweger, Alexander

Waldthaler, Luca Zatta

Supervisoren

Florenzio Bellenzier, Gianpaolo Gaspari,

Roberto Guerra, Fabrizio Lonardi,

Gianmario Punzetti, Ruggero Savaris,

Renato Tortelli, Meinrad Wenter

08/2009

SCHIEDSRICHTER

Eishockey soll noch attraktiver

werden. Daher hat der

Internationale Eishockey-

Verband (IIHF) im Sommer drei

neue Regeln eingeführt.

Die Schiedsrichter haben es nicht immer

leicht. Es ist ein undankbarer

Job. In der Serie A1 und A2 geht man

vorerst vom dualen Schiedsrichtersystem

wieder ab. Vorerst wird wieder

Alle Eishockey-Italienmeister

1925 HC Mailand

1926 HC Mailand

1927 HC Mailand

1930 HC Mailand

1931 HC Mailand

1932 SG Cortina

1933 HC Mailand

1934 HC Mailand

1935 HC Diavoli Rossi-Neri

Südtirols

Italienmeister

Meistertitel seit 1925

HC Bozen 18

HC Gröden 4

HC Meran 2

In den Jahren 1928, 1929,

1939, 1940, 1942, 1943,

1944, 1945, 1946 und 1956

wurde keine Meisterschaft

ausgetragen.

1936 HC Diavoli Rossi-Neri

1937 ASS. Milanese

1938 ASS. Milanese

1941 ASS. Milanese

1947 HC Mailand

1948 HC Mailand

1949 HC Diavoli Rossi-Neri

1950 HC Mailand

1951 HC Mailand Inter

1952 HC Mailand Inter

1953 HC Diavoli Rossi-Neri

1954 HC Mailand Inter

1955 HC Mailand Inter

1957 SG Cortina

1958 HC Mailand Inter

1959 SG Cortina

1960 HC Diavoli Mailand

1961 SG Cortina

1962 SG Cortina

1963 HC Bozen

1964 SG Cortina

1965 SG Cortina

Drei neue

Regeln

nur ein Unparteiischer gemeinsam

mit zwei Linienrichtern ein Spiel leiten.

Damit Eishockey noch attraktiver

wird, hat der Internationale Eishockey-

Verband (IIHF) drei neue Regeln eingeführt,

die seit dem 1. Juli in Kraft sind.

Auch in Italien.

• Nach einer unerlaubten Befreiung

(Icing) ist kein Linienwechsel

mehr erlaubt (in der NHL ist diese

Regel bereits seit mehreren Jahren

in Kraft).

• Nachdem eine Strafe gegen eine

Mannschaft ausgesprochen wurde

findet das Bully in der Verteidigungszone

des bestraften


Teams statt (also auch wenn das

Foul in der Angriffszone begangen

wurde).

Bullys werden nur mehr an den

neun bestehenden Bullypunkten

(je zwei in den beiden Verteidigungszonen,

zwei vor den blauen

Linien und einer in der Mitte)

stattfinden.

1966 SG Cortina

1967 SG Cortina

1968 SG Cortina

1969 HC Gröden

1970 SG Cortina

1971 SG Cortina

1972 SG Cortina

1973 HC Bozen

1974 SG Cortina

1975 SG Cortina

1976 HC Gröden

1977 HC Bozen

1978 HC Bozen

1979 HC Bozen

1980 HC Gröden

1981 HC Gröden

1982 HC Bozen

1983 HC Bozen

1984 HC Bozen

1985 HC Bozen

1986 HC Meran

1987 AS Varese

1988 HC Bozen

1989 AS Varese

1990 HC Bozen

1991 Saima Mailand

1992 Devils Mailand

1993 Lion Mailand

1994 Milan Hockey

1995 HC Bozen

1996 HC Bozen

1997 HC Bozen

1998 HC Bozen

1999 HC Meran

2000 HC Bozen

2001 HC Asiago

2002 HC Mailand

2003 HC Mailand

2004 HC Mailand

2005 HC Mailand

2006 HC Mailand

2007 SG Cortina

2008 HC Bozen

2009 HC Bozen

-Infografik: J. Markart/Foto: „D“/Max Pattis

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ERFAHRUNG


44

08/2009

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