Jahresprogramm 2011 - Lucerne Festival

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Jahresprogramm 2011 - Lucerne Festival

ZU OSTERN

9. – 17. April 2011

LUCERNE FESTIVAL zu Ostern – das ist nicht nur der Auftakt der

Luzerner Festspielsaison, das ist auch eine Zeit der Besinnung und

des Nachdenkens. Und so erklingen alljährlich Meisterwerke des

geistlichen Repertoires. 2011 kommt es zum Gipfeltreffen dreier

Doyens der Alten Musik: Ton Koopman und seine Amsterdamer

Ensembles ergründen die Bachsche «Johannes-Passion»; Jordi Savall

widmet sich Claudio Monteverdis epochaler «Marienvesper»; und

Nikolaus Harnoncourt und der Concentus Musicus Wien musizieren

Händels römische Passionsvertonung «La Resurrezione».

Zudem können Sie eine Rarität entdecken: Liszts selten aufgeführte

«Graner Messe», mit der wir die Feierlichkeiten zu seinem

200. Geburtstag einläuten.

Der zweite Schwerpunkt gilt dem grossen Kontrahenten der «Neudeutschen

Schule» um Wagner und Liszt – Johannes Brahms.

Bernard Haitink und das Chamber Orchestra of Europe, das 2011

sein 30-jähriges Bestehen feiert, setzen ihren neuen Brahms-

Zyklus fort: «Ein deutsches Requiem» mit Sally Matthews, Christian

Gerhaher und dem Arnold Schoenberg Chor steht auf dem Programm,

das Doppelkonzert mit den Brüdern Renaud und Gautier

Capuçon, das Violinkonzert mit Leonidas Kavakos, dazu die Sinfonien

Nr. 1 und 2.

Doch das ist noch lange nicht alles: Die französische Tastenzauberin

Hélène Grimaud und der Geiger Kolja Blacher, Konzertmeister

des LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA, sind mit Solo-Rezitalen

zu erleben. Und der glanzvolle Abschluss gehört wie immer den

Klangkörpern des Bayerischen Rundfunks, die im Rahmen ihrer

österlichen Luzern-Residenz gleich vier Konzerte gestalten: Mariss

Jansons dirigiert «Eugen Onegin», Tschaikowskys berühmteste

Oper, und widmet sich dem «Heldenleben» von Richard Strauss;

die japanische Meisterpianistin Mitsuko Uchida interpretiert Beethovens

Drittes Klavierkonzert und spielt Kammermusik der Wiener

Klassik; und der Chor des Bayerischen Rundfunks präsentiert

sich mit einem reinen A-cappella-Programm. Kann denn Ostern

schöner sein?

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