Wohnen in Harmonie - Feng Shui

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Wohnen in Harmonie - Feng Shui

MÖBEL MÄRKI

HandelsZeitung | Nr.16 | 20. April 2005 Casa | 13

Feng-Shui: Wohnen in Harmonie

FERNÖSTLICHE LEHRE Wie der Einsatz von Feng-Shui zum Quell von Lebensfreude und Wohlbefinden wird.

BARBARA RÜTTIMANN,

FENG-SHUI-BERATERIN

Das Zuhause als Ort der

Regeneration,der Ruhe

und des Wohlbefindens?

In einer Zeit, in

der Hektik und Stress an der Tagesordnung

sind, wird das Zuhause für

viele Menschen als Rückzugsort und

Erholungsraum ein immer zentraleres

Anliegen.Diese zunehmende Bedeutung

von Lebensqualität und

Wohlbefinden durch harmonisches

Einrichten findet sich in der Anwendung

ganzheitlicher Einrichtungskonzepte

wie zum Beispiel der

fernöstlichen Lehre Feng-Shui wieder,

die viele grundlegende Fragen

im Zusammenhang mit harmonischem

Einrichten beantwortet.Feng-

Shui (übersetzt mit «Wind und Wasser»)

ist eine jahrtausendalte Energielehre

aus China. Es ist die Kunst

und Wissenschaft der harmonischen

Gestaltung von Lebens- und Arbeitsbereichen.

Durch den bewussten

Einsatz von Massnahmen aus

dem Feng-Shui-Katalog kann ein

sorgfältiger und mit Hingabe gestalteter

Lebensraum zu mehr Lebensfreude

und Wohlbefinden führen,

was sich letztendlich auf die gesamte

Lebensqualität positiv auswirkt.

Was ist Feng-Shui?

Feng-Shui hat zwar bereits vor Jahren

bei uns im Westen Einzug ge-

halten, erfährt aber heute eine noch

grössere Beachtung. Feng-Shui ist

«in», liegt im Trend, wer sich nach

Feng-Shui einrichtet, schreibt sich

Gelassenheit, Ruhe und Harmonie

zu. Weshalb finden auf Feng-Shui

basierende Regeln und Gesetze einen

solchen Zulauf? Feng-Shui ist

Feng-Shui fördert

Gelassenheit und

Ruhe.

entstanden aus der Beobachtung

der Natur und somit einfach nachvollziehbar

und sehr praktikabel.

Denn gerade heute, wo wir mit Informationen

und Sinneseindrücken

überflutet werden, sind

klare und einfache Konzepte ein

wahrer Segen. Häufig braucht es

gar nicht viel. Schon kleine, aber

bewusste Eingriffe und Neuerungen

können bereits viel bewirken –

sei dies durch eine Gartengestaltung

nach Feng-Shui, wo wir unsere

kleine Welt mit unseren Wünschen

und Vorstellungen kreieren

und beleben können, oder in der

Umgestaltung unseres Wohnzimmers,

welches als Ort der Begegnung

und Kommunikation immer

mehr zum zentralsten Raum im

Wohnen wird.

Im Mittelpunkt des Feng-Shui

steht das Ausgleichen und Harmonisieren,

um so die Lebensenergie

(im Chinesischen «Chi») zum

Fliessen zu bringen. Dabei gilt es,

Formen, Farben, Materialien und

Proportionen so in Beziehung zum

Wohnraum zu bringen, dass einerseits

reizvolle Effekte Bewegung geben

und andererseits im Gesamten

ein ruhiges Wohlgefühl entsteht.

Diese Schritte zur Annäherung an

harmonische Wohnsituationen

laufen in der fernöstlichen Weisheit

unter den bekannten Begriffen «Yin

und Yang», den gegensätzlichen Urkräften,

die für alles Leben verantwortlich

sind (Yin als sammelnde

und Yang als aktivierende Eigenschaft).Aus

dem Yin-Yang-Konzept

geht hervor, dass Einseitigkeit und

zu starkes Betonen von zum Beispiel

Yang-Elementen zur Verarmung

ganzer Lebensaspekte führen

kann. Symbolisch finden wir unsere

ununterbrochene Aktivität, Hektik

und Schnelllebigkeit beispielsweise

im zu starken Gebrauch von

«schnellen» Materialien wie Metall,

Glas und Chrom und kalten Farben

oder dem übermässigen Einsatz

von Ecken, Kanten und spitzen Formen

in der Architektur.

Farben, Formen, Materialien

Farben, Formen und Materialien

spielen in unserem Leben eine

grosse Rolle; sie ziehen uns an, stos-

sen uns ab oder geben uns mit ihrer

Wirkung Geborgenheit und

Wärme. Dabei hat jede Farbe oder

auch Form sowie Material seine eigene

Wirkung. Während Gelb zum

Beispiel anregt, sehen wir bei Rot

vielleicht zu viel Aktivität oder

fühlen uns bei Grün motiviert und

erfrischt. Im Feng-Shui werden

Farben, Formen und Materialien

bezüglich ihrer Wirkung analysiert

und so eingesetzt, dass diese eine

gegenseitige unterstützende Verbindung

herstellen. Aktuelle

Trendfarben wie Erdfarben und

Brauntöne unterstützen im Feng-

Shui beispielsweise unser Bedürfnis

nach mehr Bodenhaftung und

die Verbindung zur Erde. Nicht zu

Mehr Lebensqualität

durch harmonisches

Einrichten.

vergessen ist das Gestaltungselement

Licht, denn es verändert nicht

nur Farben, Formen und Materialien,

sondern beeinflusst auch unsere

Stimmungen. Dabei steht das

natürliche Tageslicht immer noch

an erster Stelle – denn zu viel

Kunstlicht kann zu Unwohlsein

führen. Ebenfalls rät Feng-Shui,

sich mit der Raumaufteilung unter

Trendige Erdfarben unterstützen im Feng-Shui die «Bodenhaftung»

und führen so zu Gelassenheit und Ruhe.

anderem am Tageslicht zu orientieren:

Die Morgensonne gibt beispielsweise

die nötige Portion Motivation

in den Tag und ist ideal für

das Frühstück, während das Wohnzimmer

von der Abendsonne profitieren

kann und so Zeit für die geniesserischen

Momente bietet.

Feng-Shui in Wohnbereichen

Das Haus ist im Feng-Shui ein lebender

Organismus. Das Chi, das

heisst: Die Lebensenergie, sollte somit

in allen Wohnräumen ungehindert

fliessen können und weder

zu schnell noch zu langsam sein.

Die einzelnen Wohnräume werden

dabei unterschiedlichen Aktivitätsgraden

dieser Lebensenergie zugeschrieben;

dabei sind das Wohnund

Esszimmer, die Küche, die

Kinderzimmer und der Eingang

zum Beispiel der aktiveren Yang-

Energie zugehörig, der Schlafraum

sowie Bad und WC sind der sammelnden

und ruhigeren Yin-Energie

zugeteilt. Dies bedeutet bei der

Wahl von Farben, Formen und Materialien

sowie bei den Möbeln,

dass beispielsweise in Schlafräumen

sanfte Pastellfarben und Cremetöne

sowie Pfirsich oder Lindgrün

eine ruhige Qualität in den

Raum bringen, während knalligere

Farben in den aktiveren Zonen ihre

Zuordnung finden. Gerade im

Schlafzimmer verbringen wir einen

Drittel unserer Lebenszeit, und dies

sollte somit in seiner ganzen

Raumgestaltung nicht überladen,

grell oder unordentlich wirken.

Unsere heutige veränderte Wohnkultur

gibt dem Wohnzimmer eine

zentralere Rolle als früher. Behaglichkeit

einerseits und Design und

Aussehen andererseits müssen dabei

immer mehr Hand in Hand gehen.

Im Feng-Shui steht dieser

Raum symbolisch für den Austausch

und die Kommunikation

mit anderen. Grössere Räume

führen dabei tendenziell zu mehr

Offenheit und geben eine gute Basis

für den Ideenreichtum und einen

freien Blick nach vorne. Harmonische

Farbkombinationen, eine

optimale Wahl von Proportionen

können dabei im Wohnzimmer

gute Gespräche unterstützen

und geben ein stimmungsvolles

Ambiente.

Potenzial zur Veränderung

Feng-Shui heisst auch Veränderung;

das bezieht sich vor allem auf

die Wechselwirkung von Veränderungen

am Raum und den Lebensaufgaben

sowie auch umgekehrt.

Das zentrale Ziel von Massnahmen

im Feng-Shui sollte es deshalb sein,

ein harmonisches Verhältnis zwischen

Mensch und seinem Zuhause

zu erzeugen. Denn Lebensqualität

erfährt, wer sich wohl fühlt,

und wer sich täglich wieder von

neuem an seinem Zuhause erfreut.

Schlafzimmer in hellen, sanften Farben wirken unterstützend für einen ruhigen Schlaf. Cremefarben und weisse Töne, kombiniert mit Erdfarben, sind im Feng-Shui optimale Farbkombinationen.

MÖBEL MÄRKI

MÖBEL MÄRKI


14 | Casa HandelsZeitung | Nr.16 | 20. April 2005

Laminat-Fussböden

liegen voll im Trend

BODENBELAG Holz wird im Baugewerbe ein zunehmend wertvollerer

Rohstoff – ein starkes Argument für den Werkplatz Zentralschweiz.

ANDY ZIEGLER

Wer den Namen Kronospan

hört, denkt

zuallererst an Spanplatten.

Und liegt

damit fast richtig: Seit 1966 ist das

Unternehmen, das sich in den ersten

drei Jahren ausschliesslich dem

Holzhandel widmete, im luzernischen

Menznau ansässig. 1969

wagte man den Einstieg in die Pro-

duktion von Holzwerkstoffen – zu

einer Zeit, als in der Schweiz elf andere

Produzenten Spanplatten herstellten.

In den 35 Jahren seither hat

sich vieles verändert. Und: Heute

ist dieser Produzent das letzte

Schweizer Unternehmen, das selber

fabriziert. Noch immer in Menznau,

zwischen Wolhusen und der

Luzerner Hinterländer Metropole

Willisau, mit insgesamt 480 treuen

Mitarbeitern. Unter dem Label

«Kronoswiss» trägt der Hersteller

Zentralschweizer Qualität in die

ganze Welt hinaus. Die Basisproduktpalette

reicht heute von der

bekannten Spanplatte in allen gängigen

Dimensionen über MDF

(mitteldichte Faserplatten) und

HDF (hochdichte Faserplatten) bis

zu Kompaktholzplatten OSB für

den Holzbau. Diese Holzwerkstoffe

haben das Renommee des Unternehmens

begründet. 75% der

Produktion geht in den Export –

an Möbelproduzenten, an Handelsbetriebe

und auch an Baumärkte.

Stark zugenommen hat die

Nachfrage nach Halbfabrikaten,

die auf den bekannten Werkstoffen

basieren. Das Unternehmen spielt

auch in diesem Bereich seine Stärke

und sein Know-how aus. Arbeitsplatten

und Fensterbänke

wären da zu nennen – oder Postforming-Platten.

Allein diese

Fussböden aus Holz sorgen für ein behagliches Zuhause.

Produktlinie umfasst 50 Dekors

und neun Aluminiumdesigns

und bietet kreativen Weiterverarbeitern

eine fast unermessliche

Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten.

Pflegeleicht und dauerhaft: Laminat-Fussböden

haben sich im modernen

Hausbau einen festen Platz

erobert. Und der Markt wächst weiter.

Das Unternehmen kann dank

seiner Grösse und seinen modernsten

Produktionsanlagen nahezu alle

Ansprüche befriedigen. Die Floor-Collection

umfasst nicht weniger

als neun Produktlinien. Preisgünstige

«Einsteiger»-Laminatfussböden

finden sich hier ebenso wie

geräuschdämmende oder gediegen

verarbeitete Dekors für den exklusiven

Innenausbau. Oder die extrem

belastbare «Swiss-Solid»-Linie, die

Der Markt für

Laminat-Fussböden

wächst weiter.

öffentlichen Bereichen jahrelang

eine saubere, unverwüstliche Note

verleihen. Und dazu im Handumdrehen

gereinigt werden können.

Zu den weiteren Spezialitäten

zählen die leimfrei zu verlegenden

Laminatpaneele, deren Vorzüge im

Englischen fast am treffendsten zu

umschreiben sind: No glue, no

mess. Natürlich sind die Laminatböden

von den renommiertesten

Prüfinstituten Europas getestet

und für gut befunden worden. So

gewährt der Hersteller neben den

gesetzlichen Gewährungsbestimmungen

eine weiter reichende zusätzliche

Garantie auf die Abriebbeständigkeit

der Oberflächen all

seiner Laminat-Böden.

Drei Grundpfeiler

Ökonomie, Ökologie und soziale

Verantwortung sind Grundpfeiler

der Philosophie des Unternehmens:

Nachhaltigkeit wird in der

Produktplanung und in den Herstellungsprozessen

als Bedingung

zugrunde gelegt. Das beginnt mit

den nachwachsenden Rohstoffen

und dem Einsatz erneuerbarer

Energie in den verschiedenen Stufen

der Produktion, führt über

schonende Herstellungsprozesse

und gipfelt in einer cleveren Logistik

mit kurzen Transportdistanzen

oder, alternativ dazu, Transporten

per Bahn. Die grossen Investitionen

in Umweltschutzmassnahmen

Es gibt auch Dekors

für den exklusiven

Innenausbau.

haben sich ausgezahlt: Heute zählt

Kronospan AG zu den Musterunternehmen,

die selbst die strengsten

Richtwerte der Luftreinhalteverordnung

unterbieten. Seit 1998

besteht ein Umweltmanagementsystem,

zertifiziert nach ISO 14001.

Wesentlich zum Erfolg auf den

internationalen Märkten trägt

auch die konsequente Just-in-time-

Lieferkette bei: In der Schweiz kann

der Fachhandel als exklusiver Partner

des Herstellers auf einen 24-

Stunden-Service vertrauen, in Europa

auf eine Lieferzeit von 48

Stunden.

KRONOSPAN AG, MENZNAU


HandelsZeitung | Nr.16 | 20. April 2005 Casa | 15

Faszinierendes Spiel mit Kontrasten

TEXTILIEN Lebhaft gemustert und in schönen Materialien präsentieren sich die neuen Kollektionen aus aller Welt.

SUZANNE SCHWARZ

Harmonie der Kontraste»

lautet die Devise

für die neuen Einrichtungstextilien.

Lebhaft

gemustert und in schönen Materialien

präsentieren sich die neuen

Kollektionen aus aller Welt, einige

gestaltet von den berühmtesten

Design-Cracks unserer Tage.

Trendforscher denken sich Themen

aus, die an internationalen

Messen präsentiert werden und

dann den Weg in unsere Wohnund

Schlafzimmer finden. Ein

Trend lautet: «Contrast in Harmony»

– zu übersetzen etwa als

«bewusst mit Kontrasten spielen».

Daraus entstanden sind die vier

Wohnwelten «Modern green»,

«Exotic red»‚ «Classic yellow» und

«Brocanterie blue». Das Spielen

mit Gegensätzen ist Trumpf, man

soll sein Herz sprechen lassen, mit

Farben seine Persönlichkeit unterstreichen.

Der seit Jahren von Zeitschriften

wie etwa «Schöner Wohnen» propagierte

Landhausstil wird zum

wiederholten Mal tot gesagt. Passé

sind minimalistisches Understatement

wie das allzu kühle Hightech,

vom Winde verweht ebenso erzfundamentalistischesÖko-Denken.

Man darf wieder guten Gewissens

geniessen. Weil kein Mensch

auf Dauer kunterbunt leben kann,

gesellen sich zum Farbenrausch

raffinierte Kontraste in Schwarz-

Weiss. Dies hat nichts zu tun mit

der fantasielosen, nüchternen

Schwarz-Weiss-Welle selbsternannter

Gurus oder puristischer

Architekten der letzten Jahre. Im

ESTHER BOLLMANN

Die Côte d’Azur, der herrliche

Küstenstreifen am Mittelmeer, gilt

bis heute als Metapher für Stil, Lebensfreude

und Genuss. Die Gegend

mit dem einmaligen Klima,

dem bezaubernden Licht und der

üppigen Vegetation hatten der

Adel und die Künstler aus ganz Europa

schon im 18. Jahrhundert

entdeckt. Sie verbrachten die Wintermonate

an der sonnigen Küste,

um zu malen, zu schreiben oder

um sich einfach der Süsse des Lebens

im Süden hinzugeben. Zum

internationalen Treffpunkt auch

im Sommer wurde die Côte d’Azur

in den späten 30er Jahren, nachdem

die Amerikaner das Baden im

Meer gesellschaftsfähig gemacht

hatten. Und heute klingt beim

Wort Côte d’Azur die ganze Nonchalance

der Fifties und Sixties

mit, als Grace Kelly und Brigitte

Bardot den Ton angaben und Saint

Tropez, Cannes und Nizza die

Bühne dazu boten.

MARIMEKKO, HELSINKI/FINNLAND

Flächige, grafische Motive bzw. an skandinavische Landschaftsbilder erinnernde

sensible Drucke sind typisch für die Vielfalt der Designer von Marimekko.

Schweizer Haus des Jahres 2005

sind Wärme und Gemütlichkeit

gefragt, ja es darf sogar leicht barock

sein. Stil und Ornamente der

50er und 60er Jahre feiern heftige

Wiedergeburt, damit verbunden

auch die grossen Blumenmuster

und der bunte Kunststoff. Besonders

die junge Generation fühlt

sich von diesem, an glückliche Flower

Power und Hippie-Tage erinnernden

Stil sehr angesprochen.

Sich so einzurichten heisst aber,

mit grosser Unbekümmertheit und

Stilsicherheit das Richtige zu finden.

Einfacher und langlebiger ist

es, sich an gutes Design zu halten.

Werte wie Vertrauen, Authentizität

und Sicherheit gelten auch im Designbereich.

Materialien und Motive

aus aller Welt werden zum Design-Mix

mit fantasievoll umgesetzten

kulturellen und historischen

Bezügen. Die Vorausschau

des renommierten Trendforschers

Gottfried Pank prognostiziert für

2005/06 sogar «Realität» als

Schwerpunktthema, wonach sich

jeweils Verbände, Institute, Fachund

Hochschulen usw. richten,

oder sich einen guten Innenarchitekten

nehmen. Einfacher und

langlebiger ist es, sich an gutes Design

zu halten. Einmal mehr ist

Skandinavien Vorbild, wie das

finnische Unternehmen Marimekko

oder renommierte Textilproduzenten

aus Dänemark und

Schweden. Ihre neuen Kollektionen

sind mutig und zeigen, ganz

wie in alten Zeiten, starke Farben

und grafische Motive, in unsere

Zeit übersetzt. Richtig liegt man in

jedem Fall mit schönen Farben, edlen

Materialien oder neuen Materialverbindungen.

Tapeten im Fluss

Zwar dümpeln die Tapeten immer

noch zwischen Tradition und mehr

oder weniger mutigen Strukturen.

Comeback der Nonchalance

BETTWÄSCHE Die Côte d’Azur war hier die Inspirationsquelle, in der die Nonchalance der 50er

und 60er Jahre nachklingt – und die Zeit, als Grace Kelly und Brigitte Bardot den Ton angaben.

Für den diesjährigen Frühling

liess sich Schlossberg von dieser verspielten

und lebensfrohen Atmosphäre,

von den Farben und Pflanzen,

den Düften und Geschmäckern

dieser Landschaft inspirieren. Die

Kollektion erinnert an einen über

dem tiefblauen Meer gelegenen

Garten mit den charakteristischen

Blumen dieser Gegend. Die Farben

sind kräftig, und jedes Detail ist

sichtbar, wie an den Tagen, an denen

der Mistral bläst, das Land blank

putzt und Schaumkronen auf das

blaue Meer zaubert. Übergrosse

Magnolienblüten in Rosa oder Blau

liegen auf Duvet und Kissen verstreut.

Die weit geöffneten gelben

und roten Anemonenblüten lassen

die Euphorie des ersten Frühsommertages

spüren. Und die mit leichter

Hand aquarellierten, dichten

Bougainvillea-Blütenzweige auf

weissem Fond bringen die warmen

Sonnenstrahlen des Südens und das

Zirpen der Grillen ins Schlafzimmer.

Mit dem Motiv «Millefleurs»

leben die Bilder der jungen Frauen

Frei angeordnete Anemonen in

kräftigen Farben versprühen südliche

Lebensfreude.

mit schmaler Taille im Sommerkleid

wieder auf. Viel Frische strahlt

das Dessin aus, das eine Momentaufnahme

des Licht- und Schattenspieles

auf einer Sommerwiese

zeigt.Wer grafische Motive vorzieht,

hält sich an das Motiv mit satten

Farbflächen und feinen Streifen, das

ein Gefühl von Sand, Strand und

Sonnenwärme auf der Haut aufkommen

lässt. Für das stilbewusste

Paar wie die trendige Singlewoh-

SCHLOSSBERG SWITZERLAND, TURBENTHAL

Verner Panton prägte mit seinen Farben und Mustern das Design des

20. Jahrhunderts. Tapeten und Stoffe sind in einer Kollektion von CCN vertreten.

nung gibt es neu eine Gewebegruppe,

die in einer Farbfamilie gehalten

ist und sich aus drei Streifendessins

zusammensetzt: Feine und dichtere

Streifen mit breiteren oder schmaleren

Abständen und edlen Satineinsätzen

können frei miteinander

kombiniert werden.

Aufverspielte Schmetterlinge, einen

fröhlichen Blumendruck und

eine bunte Collage von Streifen

setzt schliesslich Bonjour Switzerland:

So verteilen sich die kolorierten

Nelken des jungen Blumendessins

locker auf frischem Weiss oder

auf warmem Orange-Fond. Verschiedene

Streifenmuster bilden eine

fröhliche Collage. Auch hier erinnert

das bunte Farbenspiel an

unbeschwertes Strandleben, an die

Streifen von Markisen und Strandstühlen.

Farbenprächtige Schmetterlinge

reihen sich auf dem weissen

Fond: Feine Schatten in dezentem

Silbergrau verraten, dass die

Schmetterlinge nicht immer still

verharren – wann wohl lassen sie

sich in Ruhe bewundern?

Dennoch gibt es auch da Highlights:

Karim Rashid, Stardesigner

assoluto, zeichnet seine unverkennbaren

Muster – Pixels, Piktogramme,

Op-Art-Reminiszenzen – auf

Tapete. Bunt, in Eiscreme-Farben

wie leuchtendem Gelb, Türkis,

Orange, Maigrün oder Pink. Unbeschwert

temperamentvoll auch die

Kollektion « … on the beach»: Sie

zeigt etwa pralle, glänzende Relief-

Wassertropfen in allen Farben des

Regenbogens zu karibischer Blütenpracht.

Zumindest als Bordüre

auf einer weissen Wand auch den

weniger Mutigen mit Garantie zu

mehr Lebensfreude zu empfehlen.

Es gibt kein einfacheres Mittel, einen

Raum ohne Möbelrücken völlig

zu verändern, als eine neue Tapete

an die Wand zu kleben.

Mit Designs aus dem Archiv von

Verner Panton kommt eine vollständige

Kollektion von Tapeten

und Textilien, aufgebaut auf Kreisen,

Spiralen, Quadraten, Streifen,

Winkeln. Die Tapeten, im handwerklich

verhafteten Leimdruckverfahren

auf Vlies, wirken wie von

Hand gedruckt. Alle Tapeten und

Stoffe sind untereinander kombinierbar

und in Farben wie Flieder,

Bleu, Pink/Orange, Lindgrün oder

Schwarz-Weiss-Silber zu haben.

Mit wenig Aufwand viel

Wirkung

Buchstäblich frischen Wind ins

Haus bringen neue Material-Veredelungen:

Ein permanent wirksames,

katalytisches Verfahren reinigt

die Luft von sämtlichen unangenehmen

und gesundheitsschädlichen

Gerüchen. Vorerst für Teppichböden

und Textilien, vorwiegend

für den Objektbereich. Bald

kuscheln wir uns in die weichen

Plaids aus Kaschmir oder falschem

Pelz, drapieren uns auf die grossen

Kissen, auf Poufs und Hocker, alle

mit schönen Stoffen, gewebtem

Bast, Rattan oder Fun-Fur bezogen.

Oft kann mit wenig Aufwand viel

Wirkung erreicht werden. Längst

Übersehenes kann durch einen belebenden

Eyecatcher zu einem neuen

Lieblingsobjekt werden. Wer

jetzt Lust auf Neues hat, sich wieder

einmal etwas Gutes tun möchte,

liegt und investiert richtig, denn die

erfolgreiche, optimistische Zukunftsplanung

beginnt zu Hause.

Farbenprächtige Schmetterlinge reihen sich auf dem weissen Fond.

CLUB CREATION NIEMANN, BIELEFELD/D

BONJOUR SWITZERLAND, TURBENTHAL


16 | Casa HandelsZeitung | Nr.16 | 20. April 2005

Inspiration Wintergarten

WINTERGÄRTEN Sie sind Lebensräume für alle Jahreszeiten und die ganze Familie.

DÉSIRÉE STADLER

Erholung pur in einer Oase

der Ruhe gewinnt in der

heutigen hektischen Zeit

immer mehr an Bedeutung.

Ein Wintergarten mit einem

hohen Qualitätsstandard machts

möglich. Wer hat Lust und Zeit,

sich so intensiv mit der Materie zu

befassen, um wirklich alle Möglichkeiten

und Eventualitäten zu

berücksichtigen? Die Zubag AG in

Gommiswald übernimmt diesen

Part auf professioneller Grundlage:

Bei der Planung der individuellen

Wintergärten werden ihre Anregungen

und Vorschläge berücksichtigt

und bei der Ausführung

verwirklicht. Der Geschäftsführer,

Peter Zuberbühler, verfügt dank

langjähriger Erfahrung über das

Know-how und behält die Übersicht.

Er sucht die Expansion mittels

Kundennähe auf allen Ebenen

und fördert diese dank innovativen

Ideen.

Solide Baumassnahme

Wenn ein Haus um einen lichtdurchfluteten

Glasbau erweitert

wird, soll er ein Leben lang Freude

bereiten. Ein Wintergarten ist kein

«billiges» Gewächshaus, sondern

eine solide Baumassnahme. Mittels

eines Wintergartens strahlt die

Sonne in das Haus und das

schlechte Wetter bleibt fern, damit

zuhause sonnige Ferienstimmung

erzeugt wird. Ebenfalls schafft die-

ser Anbau eine klimatisch günstige

Pufferzone und spart Energie, da

die Sonne nun diese Aufgabe übernimmt.

Selbst an schönen Wintertagen

kann der Wintergarten ohne

Eine solide

Baumassnahme ist

unabdingbar.

zusätzliche Heizung als wohltuender

Rückzugsort genutzt werden.

Genauso vielfältig wie die Bewohner

sind die Ansprüche und die

Möglichkeit von Grundriss, Materialien

und Funktionalität. Für Pe-

ter Zuberbühler ist es wichtig, dass

der Wintergarten zum Stil und zu

den baulichen Gegebenheiten des

Hauses passt, sodass er auch wirklich

einen angenehmen Raum darstellt.

Dank langjähriger Beratung

und Herstellung von Wintergärten

weist das Unternehmen viel Erfahrung

in diesem Bereich auf und findet

für jeden die passende technische

und attraktivste Lösung.

Die Wintergärten zeichnen sich

durch hochwertige Qualität aus.

Ein Hausanbau muss einiges an negativen

Wetterbedingungen, wie

zum Beispiel Regen, Schnee, Frost

und Winddruck, aushalten. Und

wenn diese Einwirkungen nicht

«ungebremst» in das Innere des

Wintergartens dringen sollen, dann

Der Wintergarten muss zum Stil des Hauses passen.

sind die Profile thermisch zu trennen

bzw. es ist eine Wärmedämmung

notwendig. Eine Aluminium-Stahl-Konstruktion

ist am besten

als Wärmedämmung geeignet;

diesbezüglich kommen im Aussenbereich

Aluminium und im Innenbereich

Profilstahlrohre zum Einsatz.

Der Wintergarten ist somit

korrosionsbeständig und weist eine

schlanke Konstruktion auf. Je nach

Nutzung werden auch Ganz-

Aluminium- oder Kunststoff-Wintergärten

angefertigt. Für den Sicht-

,Blend- und Wetterschutz sind die

Raff-Lamellenstoren vorteilhaft.

Inspiration für

Unentschlossene

Die neue Ausstellung eignet sich

sehr gut als Inspiration für Unentschlossene.

Die Besichtigung ist

völlig unverbindlich und deshalb

für jedermann zugänglich. Allerdings

ist nicht nur das Auge entscheidend,

sondern auch eine kompetente

Beratung erweist sich als

wichtiger Faktor für den endgültigen

Kauf eines Wintergartens. Aus

diesem Grunde wird viel Wert auf

Ein Wintergarten

schafft klimatisch

günstige Pufferzone.

eine ausführliche Beratung der

Kunden gelegt. Im Gespräch werden

fachmännische Details über alle

technischen Finessen und Qualitätsmerkmale

vermittelt. Eine Beratung,

die immer wieder auf die

veränderten Kundenbedürfnisse

und Marktgegebenheiten angepasst

wird, ist gerade in der heutigen,

modernen Lebensform unabdingbar,

denn das Wohnen ist lebendig;

es wird inspiriert durch

neue Designs und Trends.

Hinter den Fassaden

«Was geschieht eigentlich hinter

den Fassaden?» Das Unternehmen

beschäftigt rund 25 Mitarbeiter

und zählt dadurch zu einem sehr

leistungsfähigen Unternehmen. Im

Jahre 2001 wurde die Produktionsund

Lagerhalle mit einem Neubau

erweitert. Während einer Betriebsbesichtigung,

welche für jeden Interessierten

durchgeführt wird, ist

sehr gut spürbar, dass alles aus einer

Hand kommt. Nach dem Entscheid

für eine Konstruktion heisst

es für den Kunden: Zurücklehnen

und zuschauen, wie die ausgesuchte

Konstruktion in kurzer Zeit hergestellt

wird. Denn jetzt arbeiten

die Spezialisten. Alle Produkte sind

aus qualitativ hoch stehenden Materialien

angefertigt, und jeder Mitarbeiter

hat sein eigenes Fachgebiet

und holt aus jedem Fabrikat das

Beste heraus.Auch nach der Fertigstellung

sorgt der Fachmann auf

Wunsch für einen kompletten Service.Um

diesen reibungslosen Ablauf

garantieren zu können,

braucht es qualifizierte Mitarbeiter,

die bei der Herstellung der Konstruktionen

aussergewöhnlich viel

leisten.

ZUBAG AG, GOMMISWALD


HandelsZeitung | Nr.16 | 20. April 2005 Casa | 17

Vierfacher Schlafkomfort

MATRATZEN/BETTSYSTEME Völlig neu überarbeitet und bis in die kleinsten

Details perfektioniert wurde die zweite Generation eines Bettsystems, das

einen 4-fachen Schlafkomfort aufweist.

ESTHER BOLLMANN

Bevor das elektrische Licht

erfunden wurde, war es

üblich, zehn Stunden und

länger zu schlafen. Schlafforscher

der Cornell-Universität

im US-Staat New York sehen diese

Zahl auch heute noch als optimal

an. Allerdings schläft der Durchschnittsbürger

im Schnitt lediglich

6,7 Stunden pro Nacht. Viele Leute

leiden jedoch an Schlafstörungen,

die oftmals durch Stress oder seelische

Belastungen verursacht werden.

Manchmal erweist sich aber

auch die Schlafstätte nicht als optimal.

Aus diesem Grunde muss der

Matratze bzw. dem gesamten Bettsystem

grösste Aufmerksamkeit geschenkt

werden. Denn das Bett

sollte ein Ort sein, wo man wirklich

im Schlaf Ruhe und

Erholung findet.

Spezialis-

Neue Matratze, bei der der Zweischicht-Kern

aus viscoelastischem Schaum sowie

HR-Komfortschaum besteht.

ten, die sich mit ihm befassen, sitzen

u.a. im luzernischen Büron:

Hier hat Recticel Schweiz seinen

Sitz – seit Mai 2004 allerdings auch

die bekannte Marke «Lattoflex»,

deren Eingliederung erfolgreich

durchgeführt worden ist. Erfolgreich?

Ja, denn bereits nach zwölf

Monaten lässt sich sagen, dass die

Integration problemlos verlaufen

ist. Dies beweist schon allein die

Tatsache, dass das Vertrauen der

Kunden ganz offensichtlich

zurückgewonnen werden konnte.

Individuelle Anpassung am

Körper

In der Zwischenzeit ist man noch

einen Schritt weitergegangen und

hat die Matratzen-Modelle überarbeitet.

Dabei herausgekommen ist

nicht nur eine neue Steppung, sondern

auch eine Verbesserung des

Schaums. So bieten die Matratzen

durch die stark optimierte Profilierung

eine wesentliche Komfortsteigerung.

Hinzu gekommen ist ein

neues, in allen gängigen Grössen

erhältliches Modell – «Sensus», bei

dem der Zweischicht-Kern aus 5

cm viscoelastischem Schaum sowie

11 cm HR-Komfortschaum besteht.

Der Vorteil des viscoelastischen

Spezialschaums liegt vor allem

darin, dass er auf die eigene

Körperwärme bzw. das eigene Kör-

REKLAME

pergewicht reagiert und sich dadurch

äusserst individuell dem

Körper anpasst. Fast alle Matratzen-Bezüge

sind zudem umlaufend

oder mit Keder-Hüllen erhältlich.

Erstmals erfolgte ein

Auftritt unter diesen

neuen Gegebenheiten

mit dem neuen Sortiment

an der Muba in Basel.

Flexibel wie ein Vogelflügel

Ebenfalls völlig neu überarbeitet

und bis in die kleinsten Details perfektioniert

präsentiert sich ferner

die zweite Generation des «Winx

300»-Bettsystems, in dem die

ganze Erfahrung und

die jahrzehntelange

Kompetenz von Lattoflex steckt.

Der optimale Schlafkomfort entsteht

hier vor allem durch das

stützaktive, dreifache Federungssystem

– das sich so angenehm wie

ein Moospolster anfühlt und sich

so flexibel wie ein Vogelflügel bewegt:

Hochsensible Flügelelemente

– und damit eine Vielzahl von einzelnen

Auflagepunkten – übernehmen

die wichtige Funktion der

punktuellen Federung. Genau da,

wo eine Belastung entsteht, federt

der Auflagepunkt dosiert ein, ohne

die stützende Wirkung der anderen

zu beeinflussen. Zusätzlich sind

einzelne Trägerleisten individuell je

nach Körperkontur einstellbar.

Diese ideale Druckentlastung

beugt deshalb jeglicher Verspannung

vor. Ausserdem wird durch

die sanfte Körperstimulation die

Blutzirkulation verbessert, denn

das Bettsystem reagiert sensibel auf

die natürlichen Eigenbewegungen

während des Schlafes und gibt diese

Bewegungsenergie sanft an den

Körper zurück.

Für jede Schulterbreite

geeignet

Das Bettsystem passt sich ferner jederzeit

komfortabel in den wichtigen

Zonen an die Körperform an:

Zum Beispiel im Rückenbereich

durch die Federwegbegrenzer und

im Schulterbereich durch die besondere

Konstruktion von Unterfederung

und Matratze. Apropos

Schultern: Neu ist auch die in drei

Stufen flexible, verstellbare Schulterzone,

die somit für jede Schulterbreite

geeignet ist. Als zusätzliche

Sicherheitsfunktion dient ferner

die druckentlastende motorische

Kopfhochlagerung. Drei Modelle

sind überdies neu «Stand alone»-fähig

– dies geschieht durch eine

neue, stabile Unterkonstruktion,

die jedoch auch für alle gängigen

Betten geeignet ist. Zusammen

Dreifaches Federungssystem

sorgt für

optimalen Komfort.

mit der grossen Auswahl an komfortablen

Matratzen – sie stammen

ebenfalls aus eigener Produktion in

Büron – entsteht schliesslich so ein

Bettsystem für allerhöchste Ansprüche

in Bezug auf Schlafkomfort

und individuelle Anpassung.

Besonders bequeme Motorrahmen

erlauben zudem zahlreiche Sitzund

Liegepositionen – sei dies zur

Entspannung, zum Lesen oder einfach

für die Kreislaufentlastung:

Automatisch und auf Knopfdruck

lassen sich alle Funktionen ganz

einfach ansteuern und sogar

abspeichern. Das Nonplusultra

darüber hinaus bildet schliesslich

die sanft verwöhnende «Winx

Active»-Massagefunktion – unglaublich

entspannend und verwöhnend.

RECTICEL BEDDING (SWITZERLAND) GMBH, BÜRON/LU

Die Grundausführung einer Unterfederung

ist ein preiswerter, metallfreier

Einlegerahmen, der

selbstverständlich auch eine besondere

Schulterzone besitzt. Eine weitere

einfache, jedoch topergonomische

Version hat eine Kopfteilverstellung

und eine Schulterzone –

für mehr Unterstützung im

Nackenbereich und weniger Druck

auf den Schultern. Ferner gibt es

eine Ausführung, die die Möglichkeit

der 3-stufigen Körperschräglagerung

bietet, was sich besonders

wohltuend auf den Kreislauf auswirkt.

Die Verstellung wird manuell

vorgenommen. Kopfkissen und

Bettdecken werden hier im eigens

vorhandenen Bettkasten verstaut.

Wer noch mehr Bequemlichkeit

sucht, der mag sich zudem für einen

Sitzrahmen mit einfacher, manueller

Bedienung entscheiden, die

eine sechsstufige Oberkörperverstellung

und eine dreistufige Fussteilverstellung

bietet. Das Topmodell

indessen schenkt Komfort und

Schlafgenuss der Luxusklasse: Hier

sind alle Funktionen – Kopfverteil-,

Rücken-, Ober- und Unterschenkelverstellung

sowie Körperschräglagerung

– superbequem motorisch

einstellbar. Die Schiebefunktion,

mit der beispielsweise jederzeit ein

Buch oder ein Getränk vom Nachttisch

geholt werden kann, ist nicht

nur Bestandteil der Luxusausführung:

Diese Funktion gehört

zu allen Lattoflex-Motorrahmen.

Schliesslich können Interessenten

das Lattoflex-Bettsystem in der

Ausstellung in Büron besichtigen

oder sie sich bei einem der ausgewählten

Fachhändlern beraten lassen.

RECTICEL BEDDING (SWITZERLAND) GMBH, BÜRON/LU

Der optimale Schlafkomfort entsteht bei

diesem Bettsystem vor allem durch das

stützaktive, dreifache Federungssystem.

REKLAME


18 | Casa HandelsZeitung | Nr.16 | 20. April 2005

Richtig entspannen – gesund schlafen

MATRATZEN Sie müssen eine aktive Lendenwirbelstütze und druckfreies Liegen ermöglichen.

MARKUS ZÜRCHER

Erholung kann am besten

finden, wer seinen Körper

optimal lagert. Denn

richtige Körperlage auf

der Matratze verhilft zu einer rascheren

und tieferen Entspannung.

Und je entspannter wir im Bett liegen,

desto besser ist wiederum die

Qualität unseres Schlafes. Das hat

positive Auswirkungen. Liegen und

Schlafen sind nicht nur Formen des

Loslassens, sondern auch lebenswichtige

Formen des Ausgleichs,

verbunden mit biologisch-organischen

Prozessen. Ein gesunder und

erholsamer Schlaf wirkt gegen die

heutigen Zivilisationskrankheiten

wie zum Beispiel Herz-Kreislauf-

Beschwerden, Rückenprobleme,

REKLAME

Kopfschmerzen, Bluthochdruck,

ein geschwächtes Immunsystem

sowie verminderte Konzentrationsfähigkeit.

Der gesunde Schlaf ist

eine Energietankstelle für Körper,

Geist und Seele.

Eine ungestörte Nachtruhe ist

aber auch wichtig für unseren

Rücken. Er braucht den entspannenden

Schlaf, damit sich Muskulatur,

Nervensystem und Gewebezellen

regenerieren können. Das richtige

Liegen leitet in der Nacht die

optimale Regeneration der Wirbelsäule

ein. Nur in dieser Zeit hat die

tagsüber hart beanspruchte Wirbelsäule

die Möglichkeit, sich richtig

zu erholen. Sehnen und Muskeln

entspannen sich. Im gesunden

Tiefschlaf kann die Grundspannung

der Rückenmuskulatur bis

auf 20% des normalen Zustandes

absinken. Jetzt haben die Bandscheiben

die Möglichkeit, sich zu

erholen. Tagsüber werden diese ja

ganz schön zusammengestaucht!

Nachts können sie sich wieder ausdehnen

und dabei Nährflüssigkeit

aus dem umliegenden Gewebe aufnehmen.

Das funktioniert jedoch

nur, wenn die Wirbelsäule richtig

gelagert ist.

Die richtige Lage

Es geht vor allem darum, im Schlaf

dem Rücken genau die Abstützung

zu geben, die er braucht. Besonders

wichtig ist, dass der Körper im

Hüftbereich aktiv angehoben wird.

Das Gewicht des Gesässes zieht das

Becken beim Liegen leicht nach

unten. Eine aktive Lendenwirbel-

stütze sorgt für den richtig dosierten

Gegendruck im Hüftbereich.

Dieser sanfte Gegendruck auf die

Beckenknochen und das Kreuzbein

führt zu einer angenehm wirkenden

Dehnung der mechanisch aktiven

Drucksensoren in den Wirbelbogengelenken

und verändert zudem

– wenn auch nur minimal –

die Form der Bandscheibenräume.

Wenn der Rücken im Schlaf richtig

und optimal gelagert wird, dann

werden auch keine Folgeschäden

entstehen. Fehlstellungen während

des Schlafens führen zu Muskelverspannungen

bis hin zu Beeinträchtigungen

der Wirbelsäule. Überhöhter

Auflagedruck kann auch

den Regenerationsprozess der

Bandscheiben beeinträchtigen.

Durch eine ungeeignete Matratze

kann man sich also sprichwörtlich

«beinahe den Rücken kaputtschlafen».

Aber zum Glück ist es möglich,

mit der Wahl der richtigen

Matratze vorbeugend etwas für die

Gesundheit des Rückens tun.

Eine zu harte Kontaktoberfläche

der Matratze kann beim Liegen zu

unangenehmen Druckpunkten

führen. Ein zu hoher Druck auf den

Nachgefragt: Max Widmer, Polymedes

PETER PATRIK ROTH

Die Ergonomie & Technik (e&t)

GmbH führte in Zusammenarbeit

mit dem Institut für Hygiene und

Arbeitsphysiologie (IHA) der Eidgenössischen

Technischen Hochschule

Zürich (ETH Zürich), als

Unterauftragnehmer, eine wissenschaftliche

Vergleichsstudie verschiedener

Qualitätsschlafsysteme

durch. Ziel der unabhängigen Studie

war, die Matratzen und Einlegerahmen

nach medizinischen, ergonomischen

und Service-Kriterien

untereinander zu vergleichen und

zu bewerten. Die Schlafforscher

prüften 16 in der Schweiz erhältliche

Schlafsysteme, die in den Augen des

Anbieters den aktuellen «state of the

art» des Programmes darstellten.

Dabei testeten die Institute vom

konventionellen System bis zum

Natur-, Wasser- und Luftbett. roviva

Roth & Cie. AG schlug für die

Studie ihr Top-System «dreamaway»

vor: Es ist das erste klimaregulierte

Schlafsystem mit Airbellows

und punktuell stützenden Federelementen.

Getestet wurde anhand

eines 26 Punkte umfassenden

Kriterienkatalogs, aufgeteilt in Kriterien,

die unmittelbar die Qualität

des Schlafes beeinflussen (medizinische

Kriterien), solche, die sich auf

die Benutzung des Bettes als Wohnund

Schlafobjekt beziehen (ergonomische

Kriterien) sowie Kriterien,

Körper schränkt die Durchblutung

der entsprechenden Körperteile ein

und führt in der Regel zu übermässig

häufigem Drehen im Bett.

Um eine ausreichende Nährstoffversorgung

zu gewährleisten, muss

der Körper seine Lage verändern.

Das hilft zwar der Durchblutung,

unterbricht jedoch die jeweilige

Schlafphase. Die nächtliche Erholung

wird beeinträchtigt. Die möglichen

Langzeitfolgen sind Stress

sowie Depressionen. Dieser weit

verbreiteten Druckpunktsensibilität

trägt die Rückenmatratze

«Dolce Vita» von Riposa Rech-

die zusätzliche Dienstleistungs- und

Kundenvorteile berücksichtigen

(Service-Kriterien).

In der Rubrik «Medizinische Kriterien»

erhalten die Matratze bzw.

der Einlegerahmen ausgezeichnete

Noten. Gerade die im Matratzenkern

eingebetteten Airbellows bewirken

einen aktiven Luftaustausch

und vermeiden Wärmestau jeder

Art. Sie saugen frische Luft an und

stossen diese kreisförmig in und

durch den Matratzenkern wieder

aus. Resultat sind ein optimales

Schlafklima und eine hygienische

Frische. Die Umsetzung der Forschungsergebnisse

ausgewiesener

interner und externer Fachkräfte

und Schlafspezialisten in der Praxis

zeigt sich auch im Matratzenaufbau

aus hochelastischem original Talaflex-Latex,

harmonisch abgestimmt

auf den freischwingenden Einlegerahmen

mit hochsensiblen Federelementen.Fazit

der Studie punkto medizinischer

Kriterien: Der Körper ist

nung. Sie ist mit einem selbst regulierenden

Druckausgleich-System

(DAS) ausgerüstet. Dieses Ausgleichsystem

bewirkt eine bisher

unerreichte, sanfte Anpassung an

die Körperform und ermöglicht so

ein völlig druckpunktfreies Liegen.

Eine aktive Stützung im Lendenwirbelbereich

gewährleistet zugleich

auch eine optimale Körperlage.

Das Glarner Unternehmen

verfügt auf dem Gebiet des

Rückenkomforts über eine herausragende

Fachkompetenz. Seine

Rückenmatratzen werden deshalb

auch von Fachleuten empfohlen.

«Schmerzhafte Druckpunkte werden wirkungsvoll entlastet»

Dr. Max Widmer, Mitgründer von Polymedes,

dem Kompetenzzentrum für

vernetzte Analytik und Therapie in

Zürich (www.polymedes.ch), hat die

Rückenmatratzen von Riposa eingehend

geprüft.

Inwiefern kann die Rückenmatratze

«Dolce Vita» bei Druckpunktsensibilität

lindernd wirken?

Durch das verfeinerte Druckauflagesystem

bzw. durch das Verteilen

des Druckes auf eine grosse Auflagefläche

werden so genannte «schmerzhafte

Druckpunkte» entlastet. Eine

Anzahl von Menschen leidet an solchen

schmerzhaften Druckpunkten.

Gelingt es, diese im Liegen etwas zu

Diese Matratze ist auch optisch ein Gewinn.

entlasten bzw. etwas weniger zu

belasten, dann kann dies zu einer

Herabsetzung der Druckpunktsensibilität

und somit zu einer Schmerzminderung

führen.

Bei welchen Beschwerden würden

Sie als Chiropraktor diese Matratze

empfehlen?

Ich könnte mir vorstellen, dass sie

möglicherweise für Menschen mit

lockeren Bändern bzw. für überbewegliche

Personen besonders entlastend

und erholsam wirkt. Dazu gehören

auch Personen mit Fibromyalgie und

chronischen Beschwerden im Weichteilgewebe

des Hüftbereichs, beispielsweise

gereizte Schleimbeutel.

Fibromyalgie – was ist darunter

genau zu verstehen?

Der Weichteilrheumatismus erfasst

nicht die Gelenke, sondern das Bindegewebe,

Sehnen und Bänder sowie

Schleimbeutel. Der häufigste Vertreter

ist heute die Fibromyalgie, was wörtlich

«Faser-Muskel-Schmerzzustand»

bedeutet. Bei der Fibromyalgie können

Schmerzen im gesamten Bewegungsapparat

zusammen mit Beschwerden

wie Schlafstörung, Depression,

Herzrhythmusstörung, Reizmagen

und Stress auftreten. Irgendeinmal

im Leben kann jeder davon

betroffen sein.

INTERVIEW: MARKUS ZÜRCHER

Schlafsysteme im Test

MATRATZEN/EINLEGERAHMEN Eine unabhängige Studie hat

Matratzen und Einlegerahmen verglichen und bewertet.

ROVIVA ROTH & CIE. AG, WANGEN AN DER AARE

Schlafsystem, welches sich den Körperkonturen perfekt anschmiegt, die Wirbelsäule

optimal stützt und für ein gesundes und natürliches Schlafklima sorgt.

durch das Schlafsystem von Druckstellen

befreit, wodurch eine anatomisch

richtige Körperabstützung sowie

ein trockenes Schlafklima garantiert

sind. In sämtlichen Kategorien

der ergonomischen Kriterien erreicht

das erwähnte Fabrikat weitere

Maximalnoten. Die hohe Stabilität,

die wunschgemässe Verstellbarkeit,

der minimale Wartungsaufwand,die

subtile Unterstützung, insbesondere

auch beim Aufstehen und Absitzen,

der optimale Lattenabstand und der

stützende Mittelbalken sowie die

wählbaren Ausführungen und das

problemlose Handling sichern die

volle Punktezahl in den jeweiligen

Rubriken. Die klaren Garantiebestimmungen

und die saubere und

transparente Deklaration des Produkts

und aller Materialien bringen

dem Schlafsystem auch bei den Service-Kriterien

Bestnoten.

Peter Patrik Roth, roviva Roth & Cie.

AG,Wangen an der Aare.

RIPOSA BETTWAREN AG, BILTEN GL


KING & MIRANDA DESIGN, MAILAND

HandelsZeitung | Nr.16 | 20. April 2005 Casa | 19

«Heizkörper sind

Teile des Wohnen

HEIZKÖRPER Einst waren sie hässliche Entlein – heute

präsentieren sie sich futuristischer denn je.

ESTHER BOLLMANN

Wenn man an Heizkörper

denkt, tauchen

meist Bilder

aus der Vergangenheit

auf: Grosse Ungetüme mit

dem Charme alter Zeiten oder die

eher unscheinbaren hässlichen

Entlein der Boom-Baujahre. Vor

allem blitzt gleich einmal die Frage

auf, ob es diese Dinger überhaupt

noch gibt oder braucht. Die neueste

Entwicklung gibt die Antwort

augenblicklich: Sie präsentiert sich

futuristischer denn je. Das Mailänder

Designergespann King & Miranda

hat für den Designleader in

Sachen Radiatoren ein innovatives

Heizkörpersystem in völlig neuer

Optik entwickelt, das auch in tech-

Santiago Miranda und Perry King,

King & Miranda Design, Mailand.

nischer Hinsicht neue Massstäbe

setzt: Bereits auf den ersten Blick

lässt «runtal velum», so der Name

des neuen Systems, sein Gestaltungspotenzial

erkennen. Die sanft

gewellte, geschlossene Fläche aus

eloxiertem Aluminium wirkt wie

eine Wandskulptur und hat mit

dem herkömmlichen Bild eines

Heizkörpers nichts mehr gemeinsam.

Die geriffelte Oberfläche

macht ihn wertig und zum haptischen

Vergnügen, ganz zu schweigen

von der grossflächig verteilten,

wohldosierten Wärme, die von ihm

ausgeht.Wie kommt man auf so eine

geniale Idee?

Ein paar Fragen

Ein Interview anlässlich der

Schweizer Produktpremiere an der

Swissbau 2005 in Basel brachte

Licht ins Dunkel:

Sie haben für verschiedenste Bereiche

und Marken Produkte entwickelt,

vom Möbel bis zur Leuchte.

Was ist für Sie bei der Entwicklung

eines Produktes grundlegend,

wie gehen Sie vor?

Perry King & Santiago Miranda: Entscheidend

ist das Konzept, das im

Hintergrund steht. Bei unseren

Überlegungen lösen wir uns vom

Produkt selbst und betrachten es

im gesamten Kontext zu seiner

Umgebung und aus ganz verschiedenen

Blickwinkeln. Das macht offen

für neue Lösungen.

Welche Überlegungen waren bei

der Entwicklung des neuen Heizkörpersystems

entscheidend?

King & Miranda: Wir haben beispielsweise

den Heizkörper nicht

isoliert als technisches Produkt

aufgefasst, dem wir eine neue Optik

verleihen sollten, sondern integriert

in ein Haus, in eine Wohnung.

Mehr noch: Wir haben ihn

als integrierten Teil des Wohnens

im Sinne von Wohlbefinden verstanden

und als Einrichtung. Das

war eine massgebliche Plattform

für unsere Arbeit.

Welchen Rahmen gab oder welche

Rolle spielte dabei die Tradition

und Philosophie des Herstellers

selbst?

King & Miranda: Die Marke «Runtal»

ist nicht nur in ihrem Stammland

Schweiz, sondern auch für uns

in Italien seit jeher der Inbegriff für

Design und Innovation. Das hat

uns natürlich beeinflusst und die

grundsätzliche Richtung vorgegeben:

Wir haben daraus die Freiheit

oder sogar die Notwendigkeit für

mutigere Entwürfe abgeleitet.

Die einzelnen Stränge lassen sich modular als Einzelstück oder, aneinander

gereiht, horizontal und vertikal einsetzen.

Nicht alles Mutige ist auf Anhieb

überzeugend, doch mit diesem Beispiel

ist es Ihnen offensichtlich gelungen.

Was meinen Sie, warum?

King & Miranda: Ganz einfach: Wir

haben eine Analogie geschaffen.

Ausgehend von der Wohnungseinrichtung

haben wir einen «Curtain

of Wellbeing» entwickelt. Das neue

System erinnert irgendwo an einen

Vorhang, ist warm, schön, dekorativ

und anziehend.Er stört das Gesamtbild

nicht, sondern stellt optisch wie

funktionell einen Mehrwert dar.

Sie sprechen von einem Heizkörpersystem:

Was macht den Unter-

schied zu einem normalen Heizkörper?

King & Miranda: Es kann als Einzelpaneel

eingesetzt werden, zum Beispiel

in kleinen Räumen, oder man

kann bis zu sechs Stück aneinander

clipsen. Die Elemente sind vertikal

oder horizontal einsetzbar, und vor

allem ist das System ausbaufähig:

Wir haben bereits zahlreiche

Weiterentwicklungen im Hinterkopf.

Das Design hat bereits Lifestyle-

Charakter. Hält die Technik mit?

King & Miranda: Das ist ein ganz wesentlicher

Unterschied zu allen an-

RADIATEC AG, GRÄNICHEN AG

deren Produkten: Ja, der Heizkörper

ist ein Lifestyleprodukt, aber

ohne dass in der Technik Abstriche

gemacht wurden. Ausserdem

spricht die Anzahl Patente, die für

das System angemeldet wurden, für

sich.

Design Plus Award 2005

Das neue Heizkörpersystem ist die

konsequente Fortsetzung einer zukunftsorientierten

Produktpolitik

des Schweizer Herstellers, die auch

mit der vor zwei Jahren lancierten

flachen Heizwand unter Beweis gestellt

wurde. Mit einer absolut glatten

Oberfläche in Stahl, Edelstahl

oder Aluminium erlaubt sie erstmals

eine nahtlose Integration von

Heizflächen, die selbst zur Wand

werden. Das modular aufgebaute

System überzeugt mit überdurchschnittlichenPlanungsmöglichkeiten

und Leistungswerten. Die

Wärmestrahlung ist gefächert und

ergibt ein grösseres Behaglichkeitsfeld,

die Heizelemente brauchen

wenig Platz und sind aufgrund

der Verbindung mit den

Strangpressprofilen aus Aluminium

äusserst leicht – über 30%

leichter als konventionelle Heizwandmodelle.

Der Wasserinhalt

ist sehr klein, sodass das System

dreimal schneller reagiert als übliche

Flachrohrheizkörper. Das Infrarotbild

bestätigt eine äusserst

homogene Wärmeverteilung über

die ganze Fläche und einen hohen

Strahlungsanteil.

Die Entwicklung ist revolutionär

und wurde im Februar mit dem

Design Plus Award 2005 der Internationalen

Sanitär und Heizungsfachmesse

ISH, Messe Frankfurt,

und dem Rat für Formgebung in

Deutschland ausgezeichnet. Das

Interesse ist riesig, doch muss man

sich bis zur offiziellen Markteinführung

im Sommer 2005 noch etwas

gedulden.


20 | Casa HandelsZeitung | Nr.16 | 20. April 2005

MARKUS WALDMEIER

Wer im Haushalt arbeitet,

ist tagtäglich

von Lärm umgeben:

Waschmaschine,

Staubsauger, Dunstabzug – viele

noch so nützliche Helfer im Haushalt

produzieren leider Geräusche

in unangenehmer Lautstärke in ein

Umfeld, in welchem man sich eigentlich

Ruhe und Erholung

wünscht. Aus diesem Grund lancierte

Wesco, der grösste Schweizer

Hersteller für Dunstabzughauben,

zu diesem Thema eine Umfrage bei

Kunden und Geschäftspartnern.

Resultat: Lärm ist tatsächlich das

meistgenannte Übel im täglichen

Gebrauch eines Dunstabzuges.

Zwar sind – was die Geräuschentwicklung

anbelangt – die heutigen

Modelle längstens nicht mehr vergleichbar

laut mit den noch vor wenigen

Jahren auf den Markt gebrachten

Fabrikaten. Neueste Ma-

FOTOS: LUFTTECHNIK + METALLBAU AG, WETTINGEN

terialien und Technologien ermöglichten

bereits eine erhebliche Reduktion

des Geräuschpegels beim

Betrieb eines Dunstabzuges. Durch

die Nutzung letzter Erkenntnisse

gibt es nun allerdings noch einen

weiteren Fortschritt zu verzeichnen:

Ziel der Forschung des genannten

Unternehmens war es,

den Geräuschpegel bei vergleichbarer

Saugleistung zu reduzieren.

Es galt, die bestehende Technik so

zu kombinieren, dass eine grösstmögliche

Reduktion der Geräuschentwicklung

erzielt werden konnte.

Doch die Gefahr einer Leistungseinbusse

durch die Verwendung

schallabsorbierender Materialien

war ziemlich gross. Dank der Entwicklung

der neuartigen und zum

Patent angemeldeten «Wesco

Comfort Technology» gelang jedoch

das Kunststück, durch die

Verwendung moderner Werkstoffe

und einer raffinierten Strömungsführung

die Geräuschbildung auf

Lärm stört

am meisten

DUNSTABZUGHAUBEN Sie machen Lärm –

doch neuste Materialien und neuartige

Technologien bringen eine erhebliche

Reduktion des Geräuschpegels.

allen Leistungsstufen um bis zu 10

dB(A) zu reduzieren.

Zwei Schallarten

Grundsätzlich wird zwischen zwei

Schallarten unterschieden: Erstens

der so genannte «Körperschall»,

welcher sich durch Schallwellen in

einem festen Körper ausbreitet.

Dieser kann vom menschlichen

Ohr nicht gehört werden. Und

zweitens: Durch das Abstrahlen an

der Körperoberfläche wird dieser

in Luftschall umgewandelt, über

Schallwellen transportiert und

vom Gehör wahrgenommen. Die

Reduktion des Schalls um 10 dB(A)

wird vom menschlichen Ohr als

Halbierung des Geräuschpegels registriert.

Die neue Technologie bedeutet

indessen nicht nur weniger Lärm

in der Küche: Gekoppelt mit einer

Zuluftöffnung kann über den

Dunstabzug auch das Raumklima

kontrolliert werden. Gerade wo

Küche und Wohnraum kombiniert

sind, ist dies ein nicht zu unterschätzender

Vorteil: Dunstabzug

beim Anbraten zu spät eingeschaltet?

Käsegeruch nach einem

gemütlichen Racletteabend? Kalter

Zigarettenrauch nach einer Party

mit Freunden? Eine entsprechende

Dunstabzugshaube kann problemlos

als Komfortlüftungssystem eingesetzt

werden – sei es bereits

während dem Entstehen von

Gerüchen oder erst danach.Auf der

ersten Leistungsstufe ist ein solcher

Dunstabzug so leise, dass dieser

kaum als störend wahrgenommen

wird. Während eine über die Steuerung

des Dunstabzuges geöffnete

Klappe die Frischluftzufuhr gewährleistet,

führt das eigentliche

Gerät die Gerüche nach draussen.

Die Luft im Wohnraum wird ohne

das Sicherheitsrisiko eines offenen

Fensters ausgetauscht, wenn nötig

eine ganze Nacht lang. So erwartet

die Bewohner am nächsten Mor-

gen ein frisch gelüftetes Wohnzimmer,

ohne durch einen schlechten

Nachgeschmack an die vorangegangenen

schönen Stunden zu erinnern.

Verbesserte Fettabscheidung

Doch weniger Lärm und Komfortlüftung

sind noch nicht alles, womit

ein solcher Dunstabzug zu brillieren

vermag: In der erwähnten

Meinungsumfrage war die Reinigungsfreundlichkeit

der am zweithäufigsten

genannte Punkt. So sind

alle Dunstabzüge mit den im Kompetenzzentrum

des Herstellers entwickelten

Fettfiltern ausgerüstet,

die eine grösstmögliche Fettabscheidung

garantieren. Dies erschwert

das Eindringen von Fett in

die inliegenden Komponenten des

Dunstabzuges; dadurch wird der

Verschleiss reduziert und die Reinigung

vereinfacht, denn wo die Verschmutzung

so gering wie möglich

gehalten werden kann, da ist auch

der Reinigungsaufwand klein. Auch

diese neuen Fettfilter sind nach bewährtem

Prinzip einfach zu demontieren

und lassen sich ohne grossen

Aufwand im Geschirrspüler reinigen.

Dank beständigen Materialien

ist auch nach über 200 Waschgängen

eine fehlerfreie Funktion der Fettabscheidung

gewährleistet.

Die erwähnten Comfort-Dunstabzüge

sind ab Mitte Mai im Fachhandel

erhältlich. Gestartet wird

diese neue Produktelinie mit den

Insel- und Wandlösungen der

designorientierten Modellreihen

«quadro» in verschiedenen Grössen.

Interessant ist hierbei vor allem

die effiziente Randabsaugung:

Diese Technik schliesst Dämpfe

und Gerüche hinter einem Luftvorhang

ein und gewährleistet so eine

höchst wirkungsvolle Absaugung.

Ihre Glasuntersicht ist optisch ansprechend

und dank dem einfach

zu handhabenden Aufklappmechanismus

auch leicht zu reinigen.


HandelsZeitung | Nr.16 | 20. April 2005 Casa | 21

Attraktive und intelligente Bettsysteme

BETTSOFAS Sie sind entweder schön oder bequem, selten beides zusammen.

Jetzt gibt es eines, das beide Vorzüge in sich vereint.

MATTHIAS FLURI

Gesunder Schlaf ist die

wichtigste Quelle von

Energie und Wohlbefinden

– schlechter

Schlaf häufige Ursache von

Rückenschmerzen und rheumatischen

Beschwerden. Umso wichtiger

ist es, dass die Schlafunterlage

den körperlichen Ansprüchen

genügt, insbesondere denen der

Wirbelsäule. «Legen Sie sich ruhig

einmal hin.» Jean-Paul Wicky, Mitinhaber

der Robusta AG und Designer

des Hauses, macht eine einladende

Geste. «Es ist sehr bequem.»

Es – das Bettsofa «Kama».

Prominent platziert, zwei Meter

lang, fast zwei Meter breit, mit roter

Lederpolsterung und geschwungenen

Standbeinen, ist das

Designermöbel ein echter Blickfang.

Fast skulptural sieht es aus,

schön auf jeden Fall.Aber bequem?

Mit der Erinnerung an andere,

ähnlich attraktive Bettsofas werden

Zweifel wach. Beim Probeliegen

sind die Bedenken rasch ausgeräumt.

Der Körper sinkt weich in

die Polsterung ein und wird vom

Matratzenkern aufgefangen – genau

da, wo es sich gut anfühlt. Ein

Knopfdruck auf die Fernsteuerung

– schon bewegt sich das Möbelstück

aus der Horizontalen in die

gewünschte Lehnposition; ein weiterer

Knopfdruck – und stufenlos

bewegt sich der Matratzenkörper

zurück. Ganz egal, welche Position

man gerade einnimmt: Die Matratze

passt sich dem Körper an, jeder

Quadratzentimeter Körperoberfläche

wird unterstützt.

Bettsofa mit Innenleben

Das genauere Studium des Produkts

bringt Überraschendes an

den Tag: Der verstellbare Bettrahmen

einschliesslich der Motoren,

die ihn bewegen, wurde in den Matratzenkörper

integriert. Ohne

sichtbaren Lättlicouch, befreit von

jeglichem technischem Brimborium,

getragen nur von den geschwungenen

Standfüssen, scheint

das Viereck der Matratze über dem

Parkettboden des Ausstellungsraumes

zu schweben. Das neuartige

Konstruktionsprinzip wurde an

der Genfer Erfindermesse mit der

Goldmedaille ausgezeichnet. «Bettsofas

haben gewöhnlich ein Problem»,

sagt Wicky. «Sie sind entweder

schön oder bequem, selten beides

zusammen.» So liess der Basler

Hersteller – ein europaweit

führender Fabrikationsbetrieb

für Bettsysteme

und Matratzen –

sein ganzes technischesKnowhow

in die Entwicklung

des Bettsofas

einfliessen. Mit

überzeugendem Resultat: Es

schliesst die Schere zwischen Design

und Komfort.

Design mit Ecken und Kanten

Doch wo nimmt dieser Bettenhersteller

die Kompetenz im

Designbereich her?

Jean-Paul Wicky zitiert

Colani: «Gutes

Design geht aus der Naturbeobachtung

hervor.»

Überdies sei der Aspekt Design

auch bei der Bettenherstellung zentral.

«Ästhetik trägt massgeblich

zum Wohlbefinden bei.» Ob Colani,

Designallrounder mit Hang zur

abgerundeten Ecke, sein Placet geben

würde zum jüngsten Wurf des

Hauses Robusta, sei dahingestellt.

Das Bettsofa ist in seiner klaren,

strengen, fast puristischen Form

eher der klassischen Moderne als

der Organik verpflichtet. Hingegen

steht fest, dass das Bettsofa wie

kaum ein anderes Möbel der natür-

Ästhetik trägt

massgeblich zum

Wohlbefinden bei.

lichen Form folgt – indem es die

Anatomie des Menschen nachbildet:

Es hat Ecken und Kanten, eine

durchaus eigenständige Optik. Es

ist kein zeitgeistiges «Designerstück»,

das nach dem Verkauf winselt.

Dennoch – oder gerade deshalb

– hat sich der kommerzielle

Erfolg fast zeitgleich mit der Mark-

Dieses Bettsofa – zwei Meter lang und fast zwei

Meter breit – mit roter Lederpolsterung und

geschwungenen Standbeinen ist ein echter Blickfang.

teinführungeingestellt. Am Pariser «Salon du

Meuble», einer Fachmesse, dem

ersten jährlichen Rendez-vous

von Möbelherstellern und -einkäufern,

fand das Unternehmen in

BHV, dem Interieur-Spezialisten

der Lafayette-Gruppe, einen prominenten

Abnehmer. Auch im eigenen

Land, an den Frühjahrsmessen

in Basel, Lausanne,

Zug, Luzern und

St.Gallen, stiess die Neukreation

auf positives Echo.

Für Aufsehen am Salon du

Meuble sorgten ebenfalls die neuen

Matratzen: Ihre wichtigste Eigenschaft

ist das «Formgedächtnis»,

welches eine Anpassung an die

Anatomie jedes Benutzers erlaubt.

Es wird durch einen Kern aus viskoelastischem

Schaum gewährleistet.

Drei bis vier Jahre Entwicklung

habe es gedauert, bis das Produkt

den Ansprüchen genügte und die

Kritikpunkte der ersten Schaumgeneration

beseitigt waren, erklärt

Felix Schiess, Compagnon von

Jean-Paul Wicky. Grösste Herausforderung:

Die Thermosensibilität.

«Viskoelastischer Schaumstoff

hat die Tendenz, sich bei sinkenden

Temperaturen zu versteifen.»

Nicht so das Material, welches

für die Basler Matratzen verwendet

wird. «Unser Schaum ist bei allen

Temperaturen gleich weich.» Auch

Wärmehaushalt,

Atmung und Feuchtigkeitsausgleich

sind gewährleistet.

Darüber hinaus

ist das Material antiallergisch,

milbensicher und enthält

keinerlei Schadstoffe. Es ist

als feuersicher eingestuft und garantiert

FCKW-frei. Die Matratzen

passen sich der Körperstruktur des

Schlafenden an. Sie verteilen die

Körperlast gleichmässig, sorgen damit

für eine Entlastung aller Druckpunkte,

optimieren die Blutzirkulation

und reduzieren Muskelverspannungen.Weil

sie gleichbleibenden

Komfort über die gesamte

Oberfläche bieten, können sich

zwei Personen unabhängig voneinander

bewegen. Entsprechend den

Konsumentenbedürfnissen wurde

Wert auf die Entwicklung von «intelligenten»

und optisch ansprechenden

Aussenhüllen gelegt. Die

Matratzen der neuesten Generation

sind zusätzlich auch mit abnehmbaren

Hüllen mit eingestepptem

Memory Foam erhältlich. Jede

Matratze benötigt den zu ihr pas-

senden Lattenrost,

die richtige Unterfederung.

So forschte der Hersteller deshalb

intensiv nach einem System, das die

positiven Eigenschaften von «Swiss

Confort» ergänzt und verstärkt.

Das Resultat heisst «Aero’tech» und

ist ein Lattenrost der gehobenen

Klasse. Ein Schlafsystem für höchste

Ansprüche. Hauptmerkmale sind

hier das «X’Tech»-Federelement –

eine patentierte Neuheit – und die

ergonomische Aufteilung in Kopf-,

Schulter-, Lenden, Gesäss- und

Beinzone. Auf diesem Lattenrost

wird der Körper vom Kopf bis zu

den Füssen optimal gestützt. Nicht

zuletzt das gelungene Äussere:

Dank geringer Einbauhöhe und

neuartigen Seitenfriesen erscheint

er in perfekter Optik.

Betten-Business «on demand»

Der Name «Swiss Confort» sagt es

schon: Die Matratzen werden in der

Schweiz hergestellt – genau wie alle

anderen Produkte des Unternehmens

auch. Für Felix Schiess bringt

der Standort Basel wesentliche Vorteile,

aber auch Verpflichtungen:

«Wir produzieren Systeme, die

höchsten Anforderungen an Material,

Verarbeitung und Technik

genügen sollen.» Diesen An-

ROBUSTA AG, BASEL

sprüchen könne mit der Fertigung

in den Schweizer Stammwerken

auf ideale Weise Rechnung getragen

werden. Und diese Art von

Qualität ist gefragt – nicht nur in

der Schweiz, sondern auch im Ausland.

Kernkompetenz und wertvollstes

Kapital des Unternehmens ist

der komfortable, gute Schlaf. Mit

«Kama» ist man einen Schritt weiter

gegangen, weg vom reinen

Schlafsystem, hin zum Lounging,

hat den Fuss in die Wohnzimmertür

gestellt. Ist dieser Schritt Teil einer

übergeordneten Marketingstrategie?

«Bei uns ist es gewöhnlich

umgekehrt», lacht Geschäftsinhaber

Felix Schiess, «erst das Produkt,

dann die Strategie.» Was fast

fahrlässig erscheint in Zeiten verschärften

Wettbewerbs, gehört zu

den Stärken der Firma. Sie betreibt

Betten-Business «on demand».

Produziert wird in den beiden Werken

in Münchenstein und Muttenz,

und zwar ausschliesslich auf

Bestellung. Lagerbestände gibt es

keine. «Wir sind in der Lage, sehr

schnell und flexibel zu reagieren»,

sagt Schiess. «Wir haben unsere

Produkte stets weiterentwickelt

und immer bessere Betten konstruiert.

Dabei waren besondere Kundenwünsche

nie ein Problem, sondern

tägliches Brot.»


22 | Casa HandelsZeitung | Nr.16 | 20. April 2005

MICHAEL FRISCHKOPF UND

MANUELA STIER

Das Individuelle etabliert

sich in Zeiten hoher

Konformität als starke

Gegenbewegung: «Zeige

mir deine Küche, und ich sage

dir, wie du bist!» – dieser Aufforderung

leisten eigenständige Persönlichkeiten

gerne Folge. Die eigene

Wohnung wird deshalb als sichtbar

gemachter Ausdruck des eigenen

Stils inszeniert und individuell mit

Emotionen aufgeladen. Die Ambitionen

gehen so weit, dass die

Küche als Teil der gesamten Innenarchitektur

gesehen und zusammen

mit anderen Räumen entsprechend

inszeniert wird.

Eigene Vorstellungen

umsetzen

Eine Küche von der Stange oder eine

modifizierte Normküche kann

den Charakter eines Menschen

nicht gebührend offenbaren. René

Moser, Geschäftsleiter Moser

Küchen: «Der persönliche Geschmack

des Kunden dient uns als

Inspirationsquelle für seine

Wunschküche; indem er uns im

Beratungsgespräch seine Vision

schildert, entsteht schliesslich einmaliges

Design – im wörtlichen

Sinn.» Soll die Küche zum Statement

der eigenen Individualität

werden, ist nebst einmaligem Design

auch die Qualität der Komponenten

entscheidend. Das ästhetische

Empfinden duldet keine Kompromisse

– zu Recht. Denn nur so

wird die Küche zu einem Zentrum

des alltäglichen Lebens, in dem

man sich wohl fühlt und seine

Kreativität ausleben kann. Mindestens

ebenso wichtig wie die Formschönheit

der Komponenten ist

auch deren Funktionalität. Denn

das Unternehmen legt grossen

Wert auf Komfort und Bedienungsfreundlichkeit

sämtlicher

Apparate und Möblierungen. Eine

planerische Herausforderung

schliesslich ist auch die optimale

Raumausnutzung. Denn die

Wunschküche soll sich möglichst

raffiniert an die räumlichen Begebenheiten

anschmiegen.

Kombinieren will gelernt sein

Damit der Weg zur Wunschküche

nicht zur Qual der Wahl aus Farben,

Materialien und Stilelementen

wird, dafür sorgen beim Familienbetrieb

die drei beratenden

Firmeninhaber. René Moser: «Unsere

über viele Jahrzehnte gewachsenen

Erfahrungen im Küchenund

Innenausbau fliessen in jedes

Beratungsgespräch ein. Wir sind

immer auf dem neuesten Stand bezüglich

neuartiger Materialtrends

Ausdruck des eigenen Stils

ELITÄRER INNENAUSBAU Für immer mehr Menschen muss die Wohnung das eigene Lebensgefühl

ausdrücken. Das ästhetische Empfinden duldet dabei keine Kompromisse.

Offene Küche als Herzstück der Eigentumswohnung, dezent integriert hin zum Wohn- und Essbereich. Ablage- und Dekomöbel in einem grosszügig gestalteten Ankleideraum.

und innovativen Techniken. Das

ist auch nötig, denn nur so können

wir das in uns gesetzte Vertrauen

rechtfertigen. Als Familienbetrieb

haften wir mit unserem guten Namen

für unsere Arbeit.» Darin

zeichnet sich professionelle Beratung

aus: Wenn der individuelle

Geschmack und Stil des Kunden so

kanalisiert wird, dass sich daraus

ein Ganzes ergibt. So verbindet

sich die Beratungsqualität mit

handwerklichem Können. Alle

Wunschküchen und Inneneinrichtungen

sind durchwegs Eigenproduktionen

und werden von der

Planung bis zur Montage aus einer

Hand in den eigenen Werkstätten

in Appenzell angefertigt. Das Un-

ternehmen verfügt über einen modernen

Maschinenpark und eine

eigene Lackiererei für Oberflächenfinishs

bis hin zu Hochglanzlackierungen.

Alle Abläufe im

Griff zu haben, ist entscheidend.

Restriktionen gibt es so gut wie

nie; besondere Kundenwünsche

werden als Herausforderung verstanden

und umgesetzt.

Küche als Teil des

Architekturkonzepts

Doch manche Persönlichkeiten gehen

in der Inszenierung ihres eigenen

Stils noch einen Schritt weiter

und übertragen diesen auf die gesamte

Wohnungseinrichtung. Die

Küche wird so zum Bestandteil der

Innenarchitektur, genauso wie

Bad, Schlaf- und Ankleideräume,

Büro sowie Wohnbereich. Auch

hier plant der Küchenbauer federführend

den gesamten Innenausbau.

René Moser: «Durch die intensive

Beratung erkennen wir die

Bedürfnisse der Kunden. Wir versuchen,

seine Wohnvorstellungen

vom Entree bis ins Schlafzimmer

umzusetzen. Solch durchgestaltete

Refugien wirken dann als Ganzes

harmonisch.» Dank dem handwerklichen

Können seiner Mitarbeiter

verwirklicht das Unternehmen

in solchen Fällen die Innenausarbeiten

gleich selbst. Die

restlichen Arbeiten (Elektriker, Sanitär,

Audio/Video, Maler, Platten-

und Bodenbeläge, Vorhänge,

Möblierungen) vergibt die Firma

als Generalunternehmer an Handwerker

vor Ort. Der Kunde ist so

entlastet und kann zusehen, wie

seine Vision der eigenen Ästhetik

Gestalt annimmt. Der Küchenhersteller

koordiniert und überwacht.

Traum von der «eigenen

Küche»

Die Anforderungen an die eigene

Küche sind so individuell wie der

Mensch, der sie begehrt. Geboten

wird durch die Designvielfalt enorme

Freiheiten bei der Ausgestaltung

der eigenen Ideen. Ob zeitlosklassisch,

in warmem Holz gehal-

ten, elegant-verspielt mit einem

Hauch von Luxus oder modern interpretiert

– jede Küche ist genauso

ein Unikat wie sein Besitzer. So

macht der Familienbetrieb mit seinen

Traumküchen Kunden in der

ganzen Schweiz – und sogar über

die Landesgrenzen hinaus in ganz

Europa – glücklich. Denn der wahre

Luxus einer Traumküche liegt in

deren emotionalen Wert. Es ist ein

weiter Weg von der Formulierung

der eigenen Idee bis zum ersten Kochen

in der ureigenen Küche. Den

eigenen Stil umgesetzt zu haben,

ohne Abstriche, und dies tagtäglich

erleben zu können: Für immer

mehr Menschen ein unbezahlbarer

Wert.

FOTOS: MOSER KÜCHEN AG, APPENZELL/AI

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