Leistungsbericht - Wiener Stadthalle

stadthalle

Leistungsbericht - Wiener Stadthalle

Leistungsbericht

2008


2008

Impressionen

02


das jubiläumsjahr 2008

2008

Impressionen

Seit mehr als einem halben Jahrhundert ist die Wiener Stadthalle Österreichs

klare Nummer 1 im Entertainment-Business und Bühne für große Stars, große

Shows und große Events. Ein Feuerwerk an sensationellen Veranstaltungen

und außergewöhnlichen Konzerten und viele bewegende Momente prägten das

Jahr 2008. Sowohl der Rückblick auf das abgelaufene Geschäftsjahr, als auch die

Planung für die Zukunft bestätigen die klare Linie und die Unternehmensstrategie.

03


2008

Impressionen

04

Katie Melua

Forever young – die Wiener Stadthalle

Die Showbühne der Halle F

Hochstimmung in der Halle D


The Smashing Pumpkins

Zucchero

2008

Impressionen

The Harlem Globetrotters

05


2008

Inhalt

06

Slipknot


InHalt

LEISTUNGSBERICHT 2008

Impressum 07

Fakten & Zahlen zur Wiener Stadthalle 08

Vorwort Dr. Michael Häupl 10

Vorwort Mag. a Renate Brauner 11

Organe der Wiener Stadthalle und Struktur der Gesellschaft 12

Vorwort Dr. Walter Schwartz 13

Statistik 15

Bericht der Geschäftsführung 16

Marketing & Kommunikation 30

Die Highlights 2008 34

Top-Events 2009 64

Wiener Stadthallen-Gruppe 66

Lageplan Wiener Stadthalle 67

Impressum:

Herausgeber

Wiener Stadthalle Betriebs- und Veranstaltungsgesellschaft m.b.H

1150 Wien, Vogelweidplatz 14

Tel.: +43 (0)1 981 00-0

Fax: +43 (0)1 981 00-376

Web: www.stadthalle.com

Firmenbuch HG Wien, FN 105184h

planung & Koordination

Prof. Ing. Ernst Hoffmann, Elisabeth Strobl

Kontakt

Prof. Ing. Ernst Hoffmann / Manager of Operations

Tel.: +43 (0)1 981 00-586

Fax: +43 (0)1 981 00-525

E-Mail: e.hoffmann@stadthalle.com

Elisabeth Strobl / Marketing & Kommunikation

Unternehmenspresse

Tel.: +43 (0)1 981 00-319

Fax: +43 (0)1 981 00-457

E-Mail: e.strobl@stadthalle.com

Fotonachweis

Agentur ST. STEPHEN’S, al-x.at, Bildagentur Zolles, Joris Jan Bos, CNC Konfuzius,

conny.at, DeSt, Bubu Dujmic, Edel Records, EMI / Stephan Craneansck, Mag. Gisela

Erlacher, fms, Klemens Handler, Peter Hoennemann, Holiday on Ice, Ilse Lahofer, Christoph

Langecker, LSK, Andrew McPherson, Mediawien ORF / Günther Pichlkostner, Peter Palme,

Rainer Pfisterer, Sony BMG, Stadt Wien, Times Square Productions, Universal Music,

Wiener Stadthalle/Otto Bussek, WIFO, Laurent Ziegler

,

Coverfoto

Kylie Minogue

Druck

Gutenberg Druck GmbH, 2700 Wr. Neustadt

2008

Inhalt

07


2008

Bericht der Geschäftsführung

08

fakten & Zahlen

Die Wiener Stadthalle ist die internationale

Visitenkarte Wiens im Ausland. Sie ist Zentrum

der Begegnung für die österreichische

Bevölkerung und Besucher aus dem benachbarten

Ausland mit der interna tionalen

Pop-, Show- und Entertainment szene. Auf-

tritte von Spitzenstars der Unterhaltungsbranche,

sportliche Wettkämpfe und spektakuläre

Shows beherrschen oftmals die

Schlagzeilen heimischer und ausländischer

Medien. Die Wiener Stadthalle ist ein internationaler

Garant für professio nelle

Vorbereitung und Umsetzung der unterschiedlichsten

Veranstaltungen. Das Zusammenspiel

von der vorhandenen Infrastruktur,

einem eingespielten Team und

den Protagonisten und deren Begleitern

bleibt sehr oft im Hintergrund. Erfahrung

und Routine, gepaart mit der Überzeugung,

dass die Besucher ausschließlich

ein optimales Showerlebnis erwarten dürfen,

spornt immer wieder zu Höchstleistungen,

sowohl im technischen als auch

im personellen Bereich, an. Im Lauf ihrer

Geschichte hat die Wiener Stadthalle ihrem

Publikum so manche Rekorde gezeigt.

Dass sie selbst sehr oft rekordverdächtig

ist, zeigen die erstaunlichen Ereignisse, die

oftmals hinter den Kulissen passieren.

In der Folge einige interessante, überraschende

und verblüffende Hintergrundinformationen

zu Europas größtem

innerurbanem, multifunktionalem Entertainmentkomplex:


63.000.000

Besucher frequentierten die Wiener Stadthalle

seit ihrem Bestehen.

1.200.000

Mehr als 1 Million Gäste konnte die Wiener

Stadthalle 2008 begrüßen.

1

Die Stadthalle ist Europas Nr. 1 bei der

„Anzahl der Veranstaltungen“.*

13.000

Quadratmeter beträgt die nutzbare Fläche

und damit ist die Wiener Stadthalle unter

den „Top Five“ in Europa.*

18

Großtrucks kann der Umfang der Anlieferung

des Equipments schon sein. Sie werden

binnen wenigen Stunden entladen, die

Bühne aufgebaut, die Licht- und Tontechnik

eingerichtet und die Halle nach den entsprechenden

Sitz- und Tribünenplänen umgebaut.

Bis zum frühen Nachmittag ist alles

fertig – dann folgt der Soundcheck – die

Show kann beginnen!

90

LKWs sind im Auftrag von „Masters of Dirt“

oder für das „Fest der Pferde“ unterwegs.

125

Tonnen Sand werden so in der Wiener Stadt -

halle angeliefert.

2.500

Kilo Stroh und 2 Tonnen Heu werden an

einem Wochenende für die Show „Apassionata“

benötigt.

8

Kilometer Kabel werden für „Apassionata“

verlegt.

1.025

Kubikmeter Wasser betrug die Füllmenge

des eigens für die Schwimmeuropameisterschaft

2004 errichteten mobilen Beckens in

der großen Halle D.

1,5

Millimeter dünn war die Folie, die den Boden

des Beckens gebildet hat.

25 x 20,5 x 2

Meter waren die Maße dieses einmaligen

Schwimmbeckens für die Europameisterschaften.

180

Pferde, 16 Elefanten und 20 Raubtiere wurden

bei „Artisten – Tiere – Attraktionen“ in eigens

errichteten Stallungen untergebracht.

2008

Bericht der Geschäftsführung

8.000.000

Besucher haben bis dato „Holiday on Ice“ in

der Wiener Stadthalle gesehen.

350

Kostüme, 1 Million Pailletten, 400 kg Modeschmuck

werden von den ca. 50 Eiskunstläuferinnen

und -läufern gezeigt und getragen.

57.000

Bis zu 57.000 Besucher an 7 Tagen lockte

die „Bank Austria-TennisTrophy“ im Lauf ihrer

23-jährigen Geschichte an.

19

„Nummer-eins-Spieler“ zeigten sich dem

Wiener Publikum.

680.000

Euro betrug das Preisgeld im Jahr 2008 bei

der „Bank Austria-TennisTrophy“.

3.000

Tanzsportlerinnen und -sportler aus 32 Nationen

nahmen 2008 an der „Tanzweltmeisterschaft

„Austrian Open Championships“

teil. Diese größte Tanzsportveranstaltung

Mitteleuropas fand bereits zum 15. Mal in

Serie statt!

13.400.000

TV-Zuseher verzeichnete „Wetten, dass ..?“

im Jahr 2002, als die Show zu Gast in der

Wiener Stadthalle war. 1981 und 1997

wurde diese populäre Fernsehshow ebenfalls

vom Vogelweidplatz aus übertragen.

10.000

Besucher täglich – an vier Tagen hintereinander.

Peter Alexander stellte diesen Rekord

1991 in der Wiener Stadthalle auf. Kein anderer

Solokünstler schaffte diese einmalige

Meisterleistung.

4.000

Quadratmeter ist die Halle F groß und verfügt

über 2.036 gepolsterte Sitzplätze.

Sie ist 68,2 Meter lang und 73,4 Meter

breit. Ihre Bühne ist 27,2 Meter breit und

15,3 Meter tief. Für die perfekte Vorbereitung

steht eine Probebühne mit 420 Quadratmetern

zur Verfügung. 60.000 Watt

Leistung sorgen im wahrsten Sinne des

Wortes für den guten Ton.

16.000

Besucher ist die maximale Kapazität der

Halle D. Bei ausverkaufter Halle sorgen sich

bis zu 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

um das Wohl der Gäste.

10.000 Quadratmeter

beträgt die Fläche des Stahldachs der

Halle D.

* (Studie vom Marktforschungsinstitut Triconsult im Jahr 2008: Vergleich der insgesamt 24 führenden europäischen Hallen)

09


2008

Vorwort

10

Vorwort Dr. Michael Häupl

Die Wiener Stadthalle gehört zum vielfälti-

gen Kulturangebot der Stadt genauso wie

die vielen großen und kleinen Theater, die

bunten Kabarettbühnen, die zahlreichen

Museen, die prominenten Musicalbühnen,

die unzähligen Open-Air-Veranstaltungen,

das Donauinselfest, die Festwochen, das

Schloss Schönbrunn, die Hofreitschule,

die Staatsoper, das Theater an der Wien

und das Mozarthaus Vienna.

Sie ist seit mehr als 50 Jahren Öster-

reichs erste Adresse für große Stars,

große Shows und große Events. Als wich-

tigste Show- und Sportarena im Land hat

sich dieses einzigartige Veranstaltungs-

zentrum in den vergangenen Jahrzehnten

zu einem starken Eckpfeiler im Kultur- und

Freizeitgeschehen der Bundeshauptstadt

entwickelt. Mit der Wiener Stadthalle, die

zum Wien-Holding-Konzern gehört, haben

wir ein Entertainmentcenter von Weltfor-

mat, das hochqualitative Erlebnisangebote

für die Wienerinnen und Wiener, aber auch

für die Gäste unserer Stadt bietet.

Die großen Investitionen der vergangenen

Jahre in Höhe von etwa 70 Millionen Euro

in die Modernisierung der Infrastruktur

und zur Errichtung der Halle F haben sich

bezahlt gemacht: Weltstars wie Céline

Landeshauptmann und Bürgermeister der Stadt Wien

Dion, Zucchero, Kylie Minogue, Mark

Knopfl er, Bob Dylan oder Kris Kristoffer-

son haben vergangenes Jahr auf den

Bühnen der Stadt halle fulminante Erfolge

gefeiert; hoch karätige (Sport-)Events, wie

die „Bank Austria-TennisTrophy“, „Das

Fest der Pferde“ oder „Holiday on Ice“, für

ein volles Haus gesorgt. Auch im Rahmen

der Urbanisierung ist die Wiener Stadthal-

le wegweisend. Die zentrale Lage und die

Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmit-

tel wurden bereits bei der Planung und

Errichtung vor fünf Jahrzehnten visionär

als wichtige Aspekte berücksichtigt und

funktionieren auch heute noch bestens.

Daher zählt das Gebiet rund um die Stadt-

halle städtebaulich und planerisch zu den

Zukunftsarealen Wiens. Mein besonderer

Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mit-

arbeitern ebenso wie dem Management

der Wiener Stadthalle. Denn sie sind es,

die für die großartige Atmosphäre sorgen

und dafür, dass jede Veranstaltung zu

einem Erlebnis für die Millionen Besuche-

rinnen und Besucher wird. Ich wünsche

der Wiener Stadthalle heute und in Zu-

kunft weiterhin viel Erfolg und freue mich

schon auf die vielen weiteren spannenden

und unterhaltsamen Veranstaltungen.


Mag. a Renate Brauner Vorwort

Vizebürgermeisterin und Finanz- und Wirtschaftsstadträtin

Mit knapp 1,2 Millionen Besucherinnen

und Besuchern zählt die Wiener Stadthalle

zu den Top 5 der Unterhaltungs-Locations

in Europa. Im Ranking der meistbesuchten

Sehenswürdigkeiten der Stadt belegt sie

den beeindruckenden dritten Platz. Letz-

tes Jahr feierte die Wiener Stadthalle ihr

50-Jahre-Jubiläum – und die Bilanz lässt

sich sehen: 63 Millionen Menschen besuch-

ten seit der Eröffnung im Jahr 1958 die

Veranstaltungen. Das entspricht in etwa

der Einwohnerzahl von Frankreich und

unterstreicht eindrucksvoll, welchen hohen

Stellenwert die Wiener Stadthalle beim

Publikum genießt. Es gibt kaum jemanden

in Wien, der noch nie in der Stadthalle eine

Veranstaltung besucht hätte. Egal, ob es

sich um Konzerte, Musicals, Messen oder

Revuen handelt, um Weltmeisterschaften,

Europameisterschaften, Weltklasse tennis-,

Reitturniere oder Motorsportveranstal-

tungen: Die Wiener Stadthalle ist ein Ver-

anstaltungszentrum, das alles kann. Gigan-

tisch in ihren Dimensionen und in ihrer

kulturpolitischen Bedeutung, funktioniert

sie nach 50 Jahren immer noch perfekt,

lässt sich problemlos an die längst ver-

änderten Ansprüche anpassen und bleibt

auch durch Erweiterungsbauten, wie z. B.

die Halle F, architektonisch und veran-

staltungstechnisch zeitgemäß und top-

modern. Die aufwendigen Konzep te und

Vorbereitungen für das Jubiläums jahr sind

voll aufgegangen. Das Jubiläums jahr hat

überdies gezeigt, dass die 2007 geplanten

neuen Programmformate fulmi nant um-

gesetzt wurden, wie etwa der Erfolg der

spannenden Eigenproduktion „Joseph and

the Amazing Technicolor ® Dreamcoat“ von

Andrew Lloyd Webber bewiesen hat.

Die Wiener Stadthalle ist aber nicht nur

Kultur-, Sport- und Entertainmentcenter

für die Wienerinnen und Wiener, sondern

auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor

für die Stadt. So hat sich der jährliche

volkswirtschaftliche Gesamteffekt der

Bruttowertschöpfung auf mehr als 70 Mil-

lionen Euro erhöht. Davon profi tieren ins-

besondere die Hotellerie, die Gaststätten

und Gewerbebetriebe sowie Dienstleis-

tungsunternehmen aus der Unterhaltungs-

branche und den Creative Industries.

Mein Dank und meine Anerkennung gelten

der Geschäftsführung sowie allen Mitarbei-

terinnen und Mitarbeitern für ihre Leistung

und ihr Engagement, die sie auch im Jahr

2008 für die Wiener Stadthalle unter Be-

weis gestellt haben.

2008

Vorwort

11


2008

Organe der Wiener Stadthalle

12

Die Geschäftsführung:

Prof. Mag. Dr. Gerhard Feltl

Prof. Peter Gruber

Technische Direktion und Leitung Sportbetriebe:

Dipl.-Ing. Helmut Jerabek

Leitung Finanz- und Rechnungswesen:

Prok. Mag. Erwin Molnar

Der Aufsichtsrat:

Vorsitzender

RA Dr. Walter Schwartz

1. Stellvertreter

Dir. Komm.-Rat Peter Hanke

2. Stellvertreter

OMR MMag. Dr. Sandra Hofmann

Mag. Ulrike Huemer

Mag. Bettina Klötzl

Arbeitnehmervertreter

Walter Krizmanits

Herbert Tegel

Josef Weissenburger

Struktur der Gesellschaft Stammkapital in Euro Eigentümer Beteiligung in %

Wiener Stadthalle – Betriebs- und Veranstaltungsges.m.b.H. 10.900.925,13 Wien Holding 100,00

Sth-Garagenbetriebs GmbH 36.366,42 Wiener Stadthalle 99,21

WT Wien Ticket GmbH 100.000,00 Wiener Stadthalle 40,00


Mit der Wiener Stadthalle hat Architekt

Prof. Roland Rainer ein Veranstaltungs-

zentrum geschaffen, das internationale

Anerkennung gefunden hat und europa-

weit als das größte Entertainmentcenter

im innerstädtischen Bereich gilt. Im Jubi-

läumsjahr 2008 feierte die Wiener Stadt-

halle mit einem breit gefächerten Pro-

grammangebot ihr 50-jähriges Bestehen.

Seit der Eröffnung im Jahr 1958 waren

mehr als 63 Millionen Menschen bei tau-

senden Konzerten, Shows, Sportevents

und anderen Veranstaltungen zu Gast.

Die Wiener Stadthalle hat einen unglaub-

lichen Bekanntheitsgrad: In Wien kennen

100 %, in den anderen Bundesländern

beinahe 98 % der Bevölkerung das Ver-

anstaltungszentrum.

Das zeigt, welchen enormen Stellenwert

die Wiener Stadthalle auch weit über die

Landesgrenzen hinaus genießt.

Mit Sicherheit ist einer der Erfolgsfak-

toren der Wiener Stadthalle ihre außer-

gewöhnliche Multifunktionalität. Ergänzt

um die im Jahr 2006 eröffnete Halle F,

eine der modernsten Showbühnen Euro-

pas, gibt es für jeden Event die optimale

Location, vom Rockkonzert bis zum

Opernabend, von der Fernseh- bis zur

Dr. Walter Schwartz Vorwort

Vorsitzender des Aufsichtsrats

Zirkusshow, von der Messe bis zur Akti-

onärsversammlung, vom Motocross bis

zum Fest der Pferde, vom Hallenfußball-

turnier bis zum Schwimmen. Es gibt kaum

eine Veranstaltung, die man in der Wiener

Stadthalle nicht durchführen kann.

Durch viele Neuerungen, Vorteile und

durch noch mehr Unterhaltungsangebote

ist die Wiener Stadthalle aber auch für die

Zukunft bestens gerüstet. Innovationen

im Ticketingbereich, ein neues Leitsystem,

neue VIP-Logen, zusätzliche Angebote an

Besucher-Convenience sowie eine deutli-

che Verbesserung der Gastronomie wur-

den im Jubiläumsjahr umgesetzt, damit

die Wiener Stadthalle für noch mehr Gäs-

te attraktiv bleibt und sich architektonisch

und veranstaltungstechnisch zeitgemäß

und modern präsentiert.

Dass unsere Mitarbeiter – engagiert wie

eh und je – mit großem Einsatz dazu bei -

tragen, dass diese Vielfalt von Veran-

staltungen bewältigt werden kann, sei an

dieser Stelle besonders hervorgehoben.

Im Namen des Aufsichtsrates spreche ich

der Geschäftsführung und dem Team der

Wiener Stadthalle Dank und Anerkennung

für ihre Arbeit aus und wünsche weiterhin

viel Erfolg für die Zukunft.

2008

Vorwort

13


2008

Impressionen

V. l. n. r.

Prof. Peter Gruber,

Elisabeth Sikora,

Markus Neugebauer,

Alfons Haider,

Komm.-Rat Peter Hanke

14

Apassionata

Joseph and the Amazing Technicolor ® Dreamcoat


DIE STADTHALLE

ZAHLEN, DATEN, FAKTEN

Die TOP-TEN-VERANSTALTUNGEN der Halle D:

Besucher: Veranstaltung:

01.) 96.236 Holidays on Ice 09. 01.–27. 01.

02.) 80.000 Senior Aktuell 08. 04.–11. 04.

03.) 70.200 Berufs- und Studienmesse 06. 03.–09. 03.

04.) 45.023 Bank Austria-TennisTrophy 04. 10.–12. 10.

05.) 16.650 BabyExpo 30. 05.–01. 06.

06.) 16.297 Fest der Pferde 06. 11.–10. 11.

07.) 14.958 Die Toten Hosen 12. 12.

08.) 13.425 Masters of Dirt 23. 02.–24. 02.

09.) 12.716 Queen 01. 11.

10.) 12.507 Apassionata 01. 03.–02. 03.

Die TOP-FIVE-VERANSTALTUNGEN der Halle F:

Besucher: Veranstaltung:

01.) 23.600 Joseph and … 27. 09.–19. 10.

02.) 12.670 Riverdance 19. 02.–24. 02.

03.) 10.295 Shaolin Mönche 04. 01.–12. 01.

04.) 9.939 Michael Mittermeier 06. 07.–10. 07.

05.) 6.933 The Rat Pack 29. 01.–03. 02.

2008 – DIE WIENER STADTHALLE IN ZAHLEN:

Halle:

A, B, C, D,

E und F

Anzahl Veranstaltungen: Besucher:

Gesamt: 590 1.200.000

2008

Statistik

15


2008

Bericht der Geschäftsführung

16

BERICHT

DER GESCHÄFTSFÜHRUNG

Das Jahr 2008 war für die Wiener Stadthalle

ein höchst erfolgreiches und gutes

Geschäftsjahr. Knapp 1,2 Millionen Gäste

besuchten die 590 Ver anstaltungen.

Hochkarätige Shows und Stars sowie erfolgreiche

Eigenproduktio nen prägten das

vergangene Jahr. Die Herausforderungen

durch die zunehmend wachsende Konkurrenz

und die Alternativange bote wurden

angenommen und bravourös gemeistert.

Internationale Spitzenstars wie z. B. Kylie

Minogue, Celine Dion, Paul Anka, Elton

John und Bob Dylan waren zu Gast in

Wien. Und die Wiener Stadthalle hat wie

schon so oft unter Beweis gestellt, dass

Links: Gerhard Feltl

Rechts: Peter Gruber

es für die Top-Elite der weltweiten Unterhaltungsbranche

nur einen Platz in Österreich

gibt, der den hohen Ansprüchen dieser

Stars gerecht wird.

Ob spektakulär wie „Masters of Dirt“, „Holiday

on Ice“ und „Wrestlemania“ oder melodiös

wie Percy Sledge und Annett Louisan:

Die Wiener Stadthalle hat gezeigt, was in

ihr steckt – ein Veranstaltungszentrum,

„das alles kann“.

50 Jahre Entertainment

Die Wiener Stadthalle feierte 2008 ihren

50. Geburtstag. Seit einem halben

Jahrhundert ist sie Österreichs Bühne


für große Stars, große Shows und unvergessliche

Events. Seit der Eröffnung des

internatio nal viel gerühmten Bauwerks

von Architekt Prof. Roland Rainer im

Jahr 1958 waren rund 63 Millionen Menschen

bei tausenden Konzerten, Shows,

Sport events und anderen Veranstaltungen

hier zu Gast. Diese beeindruckende

Akzeptanz durch das Publikum zeigt eindrucksvoll

den großen Stellenwert, den

die Wiener Stadthalle in Österreich, aber

auch weit über die Landesgrenzen hinaus

genießt. Die von Prof. Rainer entworfene

Konstruk tion beeindruckt vor allem durch

das 100 x 100 Meter große Stahldach

über der Haupthalle. Dieses Dach ist das

Kennzeichen des Baus und wird bis heute

als Firmenlogo verwendet. Ein entscheidender

Schritt in der Entwicklung der Wiener

Stadthalle zu einem der führenden europäischen

Entertainment-Cluster wurde

2006 getätigt: Die Halle F, entworfen und

geplant vom Vorarlberger Architektenduo

Dietrich/Untertrifaller, wurde eröffnet und

somit das europaweit größte Entertainmentcenter

im innerstädtischen Raum geschaffen.

So ist gewährleistet, dass diese

führende Rolle in den kommenden Jahren

mit neuen Veranstaltungs formaten im Kultur-

und Eventbereich weiter ausgebaut

werden kann.

Gratulanten aus aller Welt

Ist das Programm der Wiener Stadthalle

bereits seit Jahren ein Garant für die

sowohl mannigfachen als auch hochkarätigen

Shows, Events und Veranstaltungen,

so hat das Jahr 2008 die Besucherinnen

und Besucher durch eine noch nie da gewesene

Dichte an Höhepunkten in seinen

Bann gezogen. Als Gratulanten im Jubilä-

2008

Bericht der Geschäftsführung

umsjahr konnten unter anderem begrüßt

werden: „Holiday on Ice – Mystery“, eine

faszinierende Reise in die Welt der Mythen

und Sagen; die Formation „The Havanna

Lounge“ mit kubanischer Musiktradition,

die irischen Tanzformationen „Riverdance“

und „Lord of the Dance“ sowie Gäste aus

China, wie „Die Mönche des Shaolin Kung

Fu“ und „China Swan Lake“ mit einer akrobatischen

Umsetzung des „Schwanensee“-

Themas. Indien war zu Gast mit der farbenprächtigen

Show „Bollywood“ und die

Originalband von Elvis mit Dennis Jale

ließ es sich nicht nehmen, den Geburtstag

des King of Rock ’n’ Roll in Wien zu

feiern. Zu den unvergesslichen Höhepunkten

des vergangenen Jahres zählte

sicher der Auftritt von Celine Dion, des

kanadischen Stars der Super lative. Zu

den Show-Highlights sind auch die Auftritte

von Percy Sledge, Paul Anka, Kris

Kristofferson, Zucchero, Mark Knopfl er,

Bob Dylan, Elton John und James Blunt

zu zählen. Aber auch Top-Entertainer der

deutschsprachigen Szene präsentierten

sich 2008 ihrem Publikum in der Wiener

Stadthalle; Peter Kraus, Roger Cicero,

Andrea Berg begeisterten u. a. ebenso

wie die Gruppen Rosenstolz und Die Toten

Hosen. Auch Österreich war im Jubiläumsjahr

bestens vertreten – u. a. durch

Rainhard Fendrich, Andy Lee Lang, Wolfgang

Ambros sowie die legendäre Erste

Allgemeine Verunsicherung.

So verschiedenartig die Genres der Shows

und der Events auch sind: Die Wiener

Stadthalle bietet die idealen Rahmenbedingungen

und Voraussetzungen für optimale

Umsetzungen und Darbietungen – mögen

sie auch noch so unterschiedlich sein.

17


2008

Stars von A bis Z

18

A

B

ALLE WAREN SIE DA

Internationale und nationale Stars kamen und kommen in die Wiener Stadthalle

ein Streifzug durch das legendäre Gästebuch der ersten 50 Jahre von A bis Z.

A-Ha

Abba

ABBA MANIA

AC/DC

Bryan Adams

Aerosmith

Die Ärzte

Andre Agassi

Christina Aguilera

Peter Alexander

Woody Allen

Wolfgang Ambros

Tori Amos

Anastacia

The Animals

Paul Anka

Louis Armstrong

Arthur Ashe

Vivi Bach

Backstreet Boys

Gus Backus

Hans-Jürgen Bäumler

Joan Baez

Agnes Baltsa

Mario Barth

Shirley Bassey

Bay City Rollers

Franz Beckenbauer

Boris Becker

Bee Gees

Harry Belafonte

George Benson

Andrea Berg

Gerhard Berger

Leonard Bernstein

Chuck Berry

Beyoncé

Denise Biellmann

Wolf Biermann

Reinhold Bilgeri

Björn Again

Black Sabbath

Blondie

Blue Man Group

James Blunt

Max Böhm

Boney M.

Andy Borg

David Bowie

Toni Braxton

Pierre Brice

James Brown

Dave Brubeck

Brunner & Brunner

C

D

Yul Brynner

Patrizio Buanne

Boris Bukowski

Eric Burdon

Montserrat Caballé

Canned Heat

Mariah Carey

José Carreras

Albano Carrisi

Johnny Cash

Yvonne Catterfeld

Richard Chamberlain

Roger Chapman

Ray Charles

Hugo Chávez

Cher

Roger Cicero

Cirque du Soleil

Eric Clapton

Joe Cocker

Coldplay

Nat „King“ Cole

Phil Collins

Colosseum

Jimmy Connors

Sean Connery

Heinz Conrads

David Copperfi eld

Chick Corea

Peter Cornelius

The Cranberries

Randy Crawford

The Cure

Oskar Czerwenka

Emmerich Danzer

Georg Danzer

Miles Davis

Rupert Davis

Sammy Davis Jr.

Chris de Burgh

Paco de Lucia

Deep Purple

Desmond Dekker

Depeche Mode

George Dimou

Céline Dion

Dire Straits

DJ Ötzi

Plácido Domingo

Roland Düringer

Duran Duran

Bob Dylan

E

F

G

H

EAV

Klaus Eberhartinger

Stefan Edberg

Duke Ellington

Hannelore Elsner

Emerson, Lake &

Palmer

Engelbert

Europe

Falco

Die Fantastischen Vier

Roger Federer

José Feliciano

Rainhard Fendrich

Bryan Ferry

Ella Fitzgerald

Fleetwood Mac

John Fogerty

Peter Frankenfeld

Franz Ferdinand

Joe Frazier

Thomas Frühmann

Joachim Fuchsberger

The Fugees

Peter Gabriel

Juri Gagarin

Elīna Garan ˘ca

Art Garfunkel

Bob Geldof

Genesis

Vitas Gerulaitis

Gilberto Gil

Astrud Gilberto

Rex Gildo

Gipsy Kings

Benny Goodman

Karel Gott

Thomas Gottschalk

Juliette Gréco

Herbert Grönemeyer

Edita Gruberová

Ilona Gusenbauer

Waltraut Haas

Alfons Haider

Lionel Hampton

Harlem Globetrotters

Emmylou Harris

David Hasselhoff

Rita Hayworth

Johannes Heesters

Die Hektiker

André Heller

I

J

K

L

Trude Herr

Hansi Hinterseer

Ludwig Hirsch

Peter Hofmann

Hot Chocolate

Whitney Houston

Trevor Howard

Friedensreich

Hundertwasser

Julio Iglesias

Il Divo

Iron Maiden

Goran Ivanišević

Ismael Ivo

Janet Jackson

Michael Jackson

Jean Michel Jarre

Al Jarreau

Gertraud Jesserer

Jethro Tull

Billy Joel

Elton John

Quincy Jones

Tom Jones

Udo Jürgens

Harald Juhnke

Mirna Jukić

Kastelruther Spatzen

The Kelly Family

Kern Buam

Kid Rock

Marika Kilius

Klaus Kinski

Kiss

Mark Knopfl er

Kolo Belgrad

René Kollo

Stefan Koubek

Hans Krankl

Peter Kraus

Lenny Kravitz

Kris Kristofferson

Claudia Kristofi cs-

Binder

Paul Kuhn

Hans-Joachim

Kulenkampff

Andy Lee Lang

Hansi Lang

James Last

Niki Lauda


M

N

Amanda Lear

Led Zeppelin

Ivan Lendl

Annie Lennox

The Les Humphries

Singers

Limp Bizkit

Udo Lindenberg

Gina Lollobrigida

Helmut Lotti

Annett Louisan

Tim Mälzer

Mando Diao

Manfred Mann’s

Earth Band

Manhattan Transfer

Marilyn Manson

Sigi Maron

Matt Bianco

Paul McCartney

Bobby McFerrin

John McLaughlin

Meat Loaf

Katie Melua

Jürgen Melzer

Sérgio Mendes

Reinhold Messner

Metallica

Reinhard Mey

George Michael

Milva

Minisex

Liza Minnelli

Kylie Minogue

Michael Mittermeier

Moby

Karl Moik

Monti Beton

Evo Morales

Ennio Morricone

Fritz Muliar

Thomas Muster

Xavier Naidoo

Gianna Nannini

Illie Năstase

Nazareth

Nena

Anna Netrebko

New Kids on

the Block

New Yorker

Philharmoniker

Peter Nidetzky

O

P

Q

R

No Angels

Nockalm Quintett

Chris Norman

Oasis

Mike Oldfi eld

Opus

Hans Orsolics

Ozzy Osbourne

Kurt Ostbahn

Elfriede Ott

Die Paldauer

László Papp

Bernhard Paul

Pearl Jam

Pet Shop Boys

Oscar Peterson

Gunther Philipp

Pink

Pink Floyd

Marc Pircher

Erika Pluhar

Teddy Podgorski

The Police

Oleg Popow

Hugo Portisch

Paul Potts

Marcel Prawy

Prince

Herbert Prohaska

Joesi Prokopetz

Suzi Quatro

Queen

Freddy Quinn

Max Raabe

Eros Ramazzotti

Rammstein

Peter Rapp

Red Hot Chili Peppers

R.E.M.

Lukas Resetarits

Willi Resetarits

Cliff Richard

Lionel Richie

André Rieu

Charlie Rivel

Monty Roberts

Markus Rogan

Rolling Stones

Rosenstolz

Diana Ross

Semino Rossi

S

T

Roxette

Royal Philharmonic

Orchestra London

Rubettes

Sailor

Pete Sampras

Carlos Santana

Sasha

Maria Schell

Maximilian Schell

Helge Schneider

Werner Schneyder

Rudolf Schock

Dietmar Schönherr

Trixi Schuba

Schürzenjäger

Michael Schumacher

Scorpions

Die Seer

Harald Serafi n

Shakin’ Stevens

Shakira

Florian Silbereisen

Hugo Simon

Simple Minds

Simply Red

Frank Sinatra

Horst Skoff

Slade

Percy Sledge

Slipknot

Smashing Pumpkins

Smokie

Spandau Ballet

Spanische Hofreitschule

Britney Spears

Spice Girls

Status Quo

Gwen Stefani

Erwin Steinhauer

Rod Stewart

Sting

Harri Stojka

Robert Stolz

The Stranglers

S.T.S.

Christina Stürmer

Sugababes

Supermax

Supertramp

Sweet

T. Rex

Take That

U

V

W

Y

Z

2008

Stars von A bis Z

Talking Heads

Otto Tausig

The Ten Tenors

Nadja Tiller

Justin Timberlake

Tokio Hotel

Peter Tosh

Die Toten Hosen

Toto

Umberto Tozzi

The Troggs

Ike Turner

Tina Turner

Peter Turrini

Bonnie Tyler

U2

Uriah Heep

Caterina Valente

Herman van Veen

Ramón Vargas

Village People

Rolando Villazón

Andreas Vitásek

Otto Waalkes

Karl Heinrich Waggerl

Waterloo & Robinson

Konstantin Wecker

Ingrid Wendl

Stefanie Werger

Westlife

Barry White

Roger Whittaker

The Who

Wiener Philharmoniker

Wiener Sängerknaben

Wiener Symphoniker

Die Wildecker Herzbuben

Wilfried

Robbie Williams

Johnny Winter

Katharina Witt

Stevie Wonder

Yes

Neil Young

Terence Young

Frank Zappa

Joe Zawinul

Zucchero

Axel Zwingenberger

19


2008

Bericht der Geschäftsführung

20

wErtSchöpfung

WIrTSCHAFTSMoTor DEr STADT

Mit rund 70 Millionen Bruttowertschöpfung

seitens der Besucherinnen und

Besucher ist die Wiener Stadthalle ein

wesentlicher und einer der wichtigsten

Wirtschaftsfaktoren der Stadt Wien.

Durch die hohe Anzahl an Veranstaltungen

profitieren vor allem zahlreiche Gewerbebetriebe

wie Bauunternehmen, Handwerksbetriebe

und technische Büros. Sowohl

für die Gastronomie und Hotellerie

als auch für die Creative Industries ist die

Wiener Stadthalle ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor

im Jahreslauf der jeweiligen

Unternehmen. Die vielfältigen Möglichkei­

ten, die der außergewöhnliche Hallenkomplex

am Vogelweidplatz anbietet, wirken

nahezu magnetisch auf die nationale und

internationale Event­ und Promotion szene,

denn die Wiener Stadthalle gilt als erfahrener

und verlässlicher Partner im Showbiz

und präsentiert sich somit als profunde

Visitenkarte Wiens.

Spitzenposition in Europa

Mit ihren sechs zum Teil multifunktionalen

Hallen und einem Fassungsvermögen

von 2.000 bis 16.000 Besuchern sowie

der angeschlossenen Gastronomie­


und Infotainmentlandschaft ist die Wiener

Stadt halle eines der traditions­ und facettenreichsten

Veranstaltungszentren in

Europa.

Eine vergleichende Studie europäischer

Hallen, 2008 vom Marktforschungsinstitut

Triconsult durchgeführt, belegt diese

Spitzenposition. 24 führende europäische

Hallen wurden verglichen – wie z. B. das

olympiastadion in München, die Siemens­

Arena in Vilnius, die Köln­Arena, Bercy in

Paris oder die Wembley Arena in London.

Die Kategorie „Anzahl der Veranstaltungen“

wird von der Wiener Stadthalle – mit

2008

Bericht der Geschäftsführung

Dr. OlivEr fritz,

öStErrEichiSchES inStitut

für wirtSchaftSfOrSchung

Die Wiener Stadthalle zählt zu den wichtigsten Kultureinrichtungen der

Stadt Wien und zieht als solche Jahr für Jahr zahlreiche Besucher aus

der näheren und weiteren Umgebung von Wien an. Davon sowie durch

die Aufwendungen für den laufenden Betrieb und die Investitionen profitiert

auch die Wiener Wirtschaft in nicht unerheblichem Ausmaß. Im

Rahmen einer Studie zu den volkswirtschaftlichen Effekten der Wien

Holding, zu der auch die Wiener Stadthalle zählt, wurde versucht,

diese Effekte mittels einer Simulation mit dem regionalwirtschaftlichen

Modell MultiREG zu quantifizieren. Basierend auf den Besucherzahlen

des Jahres 2005 (rund 1 Million, davon 55 % aus Wien und weitere

25 % aus Niederösterreich) und Schätzungen zu den Ausgaben dieser

Besucher für Tickets, Einkäufe, Gastronomie etc., die sich auf rund

41 Mio. Euro beliefen, ergibt sich eine Bruttowertschöpfung von circa

77 Mio. Euro, die mit rund 1.500 Beschäftigungsverhältnissen verbunden

ist. Etwa zwei Drittel dieser Effekte entfallen auf die Wiener

Wirtschaft, auch Niederösterreich profitiert von den Aktivitäten der

Wiener Stadthalle in stärkerem Ausmaß (rund 12 % der Bruttowertschöpfungs-

bzw. der Beschäftigungseffekte). Dazu kommen noch die

Effekte aus dem laufenden Betrieb sowie den Investitionen der Wiener

Stadthalle, die allerdings nur für die Wien Holding insgesamt quantifiziert

werden konnten.

ihren 590 Veranstaltungen – unangefochten

auf Position eins angeführt, die internationalen

Vergleichswerte liegen bei maximal

300. Mit ihren 1,2 Millionen Besuchern

pro Jahr rangiert die Wiener Stadthalle

auf Platz fünf im Besucher ranking.

Die maximale nutzbare Fläche der insgesamt

sechs Hallen am Standort Vogelweidplatz

beträgt 13.000 Quadratmeter.

Damit liegt die Wiener Stadthalle im ranking

der europäischen Tophallen auf rang

vier. Bei der Besucherkapazität befindet

sich die Wiener Stadthalle ebenfalls auf

Position vier.

21


2008

Impressionen

22

Percy Sledge

James Blunt Musikantenstadl

Erwartungsvolle Fans


Hans Krankl & Wolfgang Ambros

Queen

Quis nonulputet,

Andy Lee Lang

2008

Impressionen

23


2008

Bericht der Geschäftsführung

24

Die Halle F

ENtERtAINMENt FüR ALLE SINNE

Die im wahrsten Sinn des Wortes ausgezeichnete

Halle F – der Entwurf des

Vorarlberger Architektenduos Dietrich/

Untertrifaller erhielt 2006 von der Zentralvereinigung

der Architekten den Bauherrenpreis

– fügt sich perfekt in den Gebäudekomplex

der Wiener Stadthalle ein. Die

Jury befand: „Der bauliche Beitrag passt

sich perfekt an das architektonische Konzept

des Stadthallenerbauers Prof. Dr. Roland

Rainer an.“ Diese harmonische Architektur

beginnt bei der markanten, sich in

das Stadtbild integrierenden Außenansicht,

setzt sich bei Betreten des großzügigen

Foyers fort und findet ihren Höhepunkt im

Inneren der Showhalle. Die gleich einer Arena

angeordneten 2.036 gepolsterten Sitzplätze

empfangen die Besucher mit satten

Rottönen und einem Ambiente, das in dieser

Form in Mitteleuropa einzigartig ist.

Die Nähe zur Bühne – es wurde bewusst

auf trennende Ränge verzichtet – vermittelt

auch bei ausverkauftem Haus eine intime,

einzigartige Atmosphäre. Drei VIP­Logen


2008

Bericht der Geschäftsführung

mit entsprechender Service­Infrastruktur bereichern die Halle F um

eine weitere Dimension. Unterschiedlichste Veranstaltungen, wie

Konzerte, Kabarett, tanz­ und Musikshows, Festivals, aber auch

Zirkusaufführungen, Symposien und tagungen, werden durch die

hochwertige technik unterstützt und ermöglicht. Ein variables Lichtpult

und eine tonanlage mit 60.000 Watt Leistung sorgen für exzellente

Sicht und guten ton. Ein Schwerlastaufzug für 5,5 tonnen

vervollständigt die technische Ausstattung. Auch die auftretenden

Künstlerinnen und Künstler sind immer wieder von den Möglichkeiten

der Halle F begeistert. Eine optimale Vorbereitung auf den Auftritt

ist u. a. durch die großzügig angelegte Probebühne und den bestens

ausgestatteten Backstagebereich gewährleistet.

vienna anD more

MoDERN GEKocHt – FRIScH ERLEBt

Hochwertige, natürliche Materialien, gemütliche, warme

Farbtöne und edles Holz sorgen für ein Wohlfühlambiente

made by vienna and more. Das Restaurantkonzept

stellt individuellen Genuss in den Mittelpunkt

und bietet einen kulinarischen Streifzug von Wien aus

in die Welt. Hausgemachte Wiener Spezialitäten und

internationale Gerichte, zubereitet aus frischen Produkten,

bieten Abwechslung und hohe Qualität. Zudem

werden je nach Saison kulinarische Schwerpunkte

gesetzt. Und auch für den süßen Gusto ist so einiges

dabei, vor allem klassische Wiener Süßspeisen.

Auch die Lounge mit gemütlicher Sofalandschaft und

die Bar laden zum Verweilen ein.

25


2008

Bericht der Geschäftsführung

26

DIE HALLE D

UNBESCHRÄNKTE MÖGLICHKEITEN

Wie zukunftsweisend der Bau der Halle

von Prof. Roland Rainer geplant und umgesetzt

wurde, zeigt sich auch noch nach

mehr als fünf Jahrzehnten. Wenn man die

Entwicklung der letzten 50 Jahre in vielen

Lebensbereichen betrachtet, ist es ein

erstaunliches Zeichen der Beständigkeit

und der nachhaltigen Vision, das mit der

Errichtung dieses Baus gesetzt wurde.

Die Multifunktionalität der Halle wird tagtäglich

auf die Probe gestellt und es gab

und gibt so gut wie keine Veranstaltung,

die hier nicht durchführbar war bzw. ist.

Auf eine Tatsache ist die Direktion mit ihren

knapp 290 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

besonders stolz: Es musste noch nie

eine Veranstaltung abgesagt werden, weil

die technischen Voraussetzungen nicht

erfüllt werden konnten. Die Anforderungen,

die an die Halle D gestellt werden, könnten

nicht unterschiedlicher sein.

Technik, Tonnen und Pferdestärken

Wenn Rock- und Popgrößen wie Kiss durch

Europa touren, dann tun sie das mit einem

beträchtlichen Aufwand. Bis zu 18 Tour-

Ein ideales Umfeld für Kart-Rennen

Trucks sind da unterwegs, alles ist bis ins

kleinste Detail geplant und bei der Vorbereitung

der Show muss alles klappen. Das

Zusammenspiel des Stadthallenteams mit

dem Begleittross ist hierfür von größter

Wichtigkeit. Bei der Ankunft werden die

Riesenbrummer binnen weniger Stunden

entladen, die Bühne wird nach exakten

Vorgaben aufgebaut und die Licht- und die

Tontechnik werden nach einem genauen

Regieplan vorbereitet. Am frühen Nachmittag

muss alles fertig sein, dann folgt der

Soundcheck, und am Abend, wenn die Zuschauermassen

hereinströmen, kann die

Show beginnen.

Bei Veranstaltungen wie „APASSIONATA“

oder dem „Fest der Pferde“ werden bis zu

90 LKW-Ladungen mit bis zu 125 Tonnen

Sand in die Halle verfrachtet, um entsprechende

Rahmenbedingungen zu schaffen.

2,5 Tonnen Stroh und 2.000 Kilogramm

Heu sorgen dafür, dass die Hauptakteure,

die Pferde, sich wohlfühlen. Apropos Pferde:

Auch in der Vergangenheit, als noch

Zirkusshows mit Tieren die Massen begeisterten,

wurde dafür gesorgt, dass Stallungen

für bis zu 180 Pferde errichtet wurden

und die mitgereisten 16 Elefanten und

die 20 Raubtiere ebenso Platz fanden.

Sportliche Herausforderungen

Als die Kurzbahn-Schwimm-Europameisterschaft

2004 in Wien stattfand, verwandelte

sich die Wiener Stadthalle für vier Tage

in die größte Schwimmhalle Österreichs.

Zwei Wochen vor Start der Wettkämpfe

wurde ein mobiles Becken errichtet und mit

mehr als 1.000 Kubikmetern Wasser gefüllt.

Eine 1,5 Millimeter dünne Folie bildete

den Boden des Beckens. Sportler, Betreuer

und Medien waren begeistert.

Jährlich, und das bereits seit mehr als

fünf Jahrzehnten, wird die Halle D im Jänner

zur einmaligen Eisarena, wenn es wie-


„Masters of Dirt“ wird vorbereitet

der heißt: „Holiday on Ice“ ist in der Stadt!

Mehr als acht Millionen Zuschauer konnte

diese Show, welche 1974 die Nachfolge

der Wiener Eisrevue antrat, bis dato in

Wien verzeichnen. Aufwendige Kostüme

und professioneller, akrobatischer Eislauf,

gepaart mit beeindruckenden Showeinlagen,

begeistern alljährlich abertausende

Fans und sorgen für ein volles Haus.

Die Wandlungsfähigkeit ist einmalig

Ob es die heuer bereits zum 24. Mal stattfi

ndende „Bank Austria-TennisTrophy“ ist,

bei der ein hochklassiger Centercourt geboten

wird, ob die „Masters of Dirt“ die Halle

in eine dröhnende Motorarena verwandeln,

die Austragung von Tanzweltmeisterschaften

auf dem Spielplan steht oder Céline

Dion mit ihrem Auftritt einen Hauch von

Las Vegas in die Halle zaubert: Die Halle D

der Wiener Stadthalle ist für alle Eventualitäten

gerüstet – nichts ist unmöglich!

Kein ungewöhnlicher Anblick:

Equipment-Trucks

2008

Bericht der Geschäftsführung

JAN TABOR,

ARCHITEKTURKRITIKER

Die Wiener Stadthalle wird wieder entdeckt. Immer mehr junge

Architekten und Architekturexperten erkennen, dass das

Hauptwerk Rainers ein prototypisches Frühwerk jener plastisch-expressiven

Architektur ist, die sich nun als Mega trend

am Anfang des 21. Jahrhunderts weltweit durchgesetzt hat.

Zwischen dem berühmten Guggenheim-Museum im spanischen

Bilbao von Frank Gehry und der Stadthalle in Wien von

Roland Rainer besteht zwar eine große zeitliche und geografi

sche Entfernung, doch beide Event-Bauwerke befi nden sich

auf der gleichen Bedeutungs- und Qualitätsebene. Dass ihre

Bekanntheitsgrade so unterschiedlich sind, liegt nur an der

Tatsache, dass zu Rainers Zeit das Zeitalter der globalen

Kommunikation erst am Anfang war. Die Wiener Stadthalle

funktioniert tadellos, lässt sich problemlos den längst veränderten

Ansprüchen anpassen, lässt sich problemlos durch

zweifache Großprojekte, das Stadthallenbad und die neue

multifunktionelle Halle F, erweitern und bleibt dennoch in ihrer

Substanz unangetastet und architektonisch zeitgemäß.

27


2008

Bericht der Geschäftsführung

28

IMPULSE

FÜR DIE STADT

Zentral gelegen, mit exzellenter Anbindung

an öffentliche Verkehrsmittel war und ist

die Wiener Stadthalle ein wichtiger Impulsgeber

für den Bezirk und die unmittelbare

Umgebung des Standortes. Im Rahmen

der Standortsuche für die neue städtische

Hauptbücherei spielte die Wiener Stadthalle

bei der Entscheidungsfi ndung eine wesentliche

Rolle. Ein weiterer und wichtiger

Schritt der städteplanerischen Entwicklung

in einem der wichtigsten innerurbanen

Gebiete in Wien wurde somit unternommen.

Das Konzept, den innerstädtischen

Raum optimal zu nutzen und damit auch

das direkte Umfeld aufzuwerten, um das

sich große Metropolen erst jetzt bemühen,

wird rund um die Wiener Stadthalle

seit Jahren erfolgreich umgesetzt. Von

Seiten der Wiener Stadthalle wurde und

wird der Bezirksteil durch zahlreiche Großinvestitionen

aufgewertet. Mit dem Bau

der neuen Tiefgarage wurde die Stellplatzkapazität

auf knapp 1.500 Plätze erhöht.

Mit der Neugestaltung des Vorplatzes

und der Errichtung der Halle F wurden

weitere wesentliche und nachhaltige Impulse

gesetzt. Die Vision von Prof. Roland

Rainer, mit der Realisierung der Wiener

Stadthalle an diesem Standort die Aufwertung

eines ganzen Stadtteils zu erreichen,

wirkt bis in die Gegenwart. Auch die Besucher,

kommen sie nun aus Wien selbst

oder aus den Bundesländern, schätzen

die innerurbane Infrastruktur rund um die

Wiener Stadthalle mehr als die Lage an

der Peripherie der Stadt.

Teamwork ist alles

Die Planung, Ausführung und Umsetzung

der unterschiedlichsten Veranstaltungen

sind äußerst komplexe Vorgänge, die in

der Wiener Stadthalle bestens funktionie-

ren. Einerseits sind durch die Investitionen

der letzten Jahre die baulichen und

tech nischen Grundlagen dafür geschaffen

worden, andererseits sorgen die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter des Hauses

für den reibungslosen Ablauf von unvergesslichen

Erlebnissen für die Besucher.

Das Zusammenspiel der vielfältigen Abteilungen

ist hier von eminenter Bedeutung.

Von der Telefonzentrale angefangen, über

die Portiere, die Ton- und Lichttechniker,

die Etagenchefs, welche die Billeteure

und Platzanweiser koordinieren, und die

Hallenmeister bis zu den Marketing- und

Presseleuten und den Beschäftigten in

der Werbung reicht die Palette der Jobs


Ein innerurbanes Kraftfeld

mitten in Wien. Die Wiener

Stadthalle – ein Vorbild für

viele Metropolen der Welt.

in der Wiener Stadthalle – so unterschiedlich

sie sind, so wichtig ist das Zusammenspiel

dieser Bereiche, um einen idealen Ablauf

der jährlich stattfi ndenden hunderten

Shows zu garantieren. Die Billeteure und

Platzanweiser sind meist der unmittelbare

Ansprechpartner und Kontakt für die

Besucher und haben mit ihrer Kompetenz

und Freundlichkeit einen maßgeblichen

Anteil an einem gelungenen Abend in der

Wiener Stadthalle. Abgerundet und ergänzt

wird dieser positive Eindruck durch

die von Modeschöpfer La Hong und Star-

Designerin Nikola Fechter kreierten Uniformen

der Service-Mitarbeiterinnen und

-Mitarbeiter.

2008

Bericht der Geschäftsführung

Bezirksvorsteher

Rudolfsheim-Fünfhaus

GERHARD ZATLOKAL

Als 15. Bezirk sind wir in der privilegierten Lage, dass hier

mit der Wiener Stadthalle das größte Veranstaltungszentrum

Österreichs beheimatet ist. In vielerlei Hinsicht sehr

positiv für Rudolfsheim-Fünfhaus, denn neben dem einmaligen

kulturellen Angebot direkt vor der Haustür unserer

BezirksbewohnerInnen hat die Stadthalle auch eine enorme

wirtschaftliche Bedeutung für die Betriebe im unmittelbaren

Umfeld. Dafür sorgen vor allem Publikumsmagnete wie

„Holiday on Ice“ oder das „Fest der Pferde“, die regelmäßig

tausende Gäste in den 15. Bezirk strömen lassen, übrigens

erfreulicherweise seit Einführung des Parkpickerls

immer öfter mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Ein sehr

positiver Imageträger für den Bezirk ist auch die neue

Halle F, die neben den gebotenen kulturellen Highlights

auch durch ihre beeindruckende Architektur besticht.

Die Kooperation zwischen Stadthalle und Bezirk funktio niert

hervorragend, denn wann immer wir die Unter stüt zung

der Wiener Stadthalle benötigen, wie bspw. bei unserer

alljährlichen Adressenlosenweihnachtsfeier in der Halle E,

fi nden wir ein offenes Ohr, wofür ich mich an dieser Stelle

sehr herzlich bedanken möchte. Ich freue mich jedenfalls

schon auf die weitere Zusammenarbeit und auf viele interessante

Veranstaltungen.

29


2008

Marketing & Kommunikation

30

Kleine Karte mit

großen Vorteilen für

Besucher: die neue

Stadthallen-Card

STARKE MARKE

UND TOLLE VIP-ANGEBOTE

Im November und Dezember 2008 präsentiert

die Wiener Stadthalle eine neue

Werbekampagne, die nicht nur optisch

beeindruckt, sondern auch inhaltlich viele

Neuerungen zum Thema hat. Die nachhaltige

Positionierung der Wiener Stadthalle

sowie eine Emotionalisierung sind die zentralen

Elemente dieser Kampagne. Sowohl

die vertiefende Bindung der Kunden an das

Unter nehmen als auch ein attraktives Angebot

an Neukunden stehen im Vordergrund

der Information. Einerseits wird die Marke

Wiener Stadthalle, die bereits jetzt über

einen beachtlichen Bekanntheitsgrad von

98 Prozent verfügt, mit sehr hohem Wiedererkennungswert

und unverwechselbar kommuniziert,

und andererseits der Weg eines

konsequenten, erstklassigen und erfolgreichen

Customer-Relationship-Managements

verfolgt. Via Citylights, Rollingboards und

Anzeigen in zahlreichen Printmedien wird

der Kunde auf die mannigfachen Möglichkeiten,

welche die Wiener Stadthalle ihren

Kunden bietet, hingewiesen. Die vielfältigen

Unterhaltungsmöglichkeiten sind durch die

optische Variation des Logos plakativ und

leicht wiedererkennbar umgesetzt.

Der Stadthallen-Club

Mit der kostenlosen Anmeldung beim

Stadthallen-Club, die sowohl online auf

www.stadthalle.com als auch persönlich an

den Kassen der Wiener Stadthalle durchgeführt

werden kann, wird man Mitglied

und erhält nach einigen Tagen die Stadthallen-Card,

die dem Inhaber eine Fülle an

Vorteilen bietet.

Die Stadthallen-Card

Die neue Stadthallen-Card ist exklusiv und

kostenlos für Club-Mitglieder, die folgende

Vorteile genießen können:


credits

• VIP-Preise. Das bedeutet bis zu 15 Prozent

weniger Eintritt für ausgewählte Eigen- und Kooperationsveranstaltungen.

Informatio nen, welche

Veranstaltungen dies sind, werden persönlich

via Newsletter oder E-Mail mitgeteilt.

• VIP-Bonus. Am Jahresende wird ein Bonus

gutgeschrieben, der bei ausgewählten Veranstaltungen

der Wiener Stadthalle eingelöst werden

kann. Die Höhe des Bonus orientiert sich

an der Anzahl bzw. dem Umsatz der gekauften

Tickets.

• Meet & Greet für VIPs. Bei verschiedenen

Veranstaltungen besteht die Möglichkeit, hinter

die Kulissen der Wiener Stadthalle zu schauen.

Die Chance, einen Star back stage kennen zulernen,

besteht bei den regelmäßig stattfi ndenden

Verlosungen, die exklusive Treffen ermöglichen.

• Die besten Plätze für VIPs. Beste Plätze sind

mittels kostenlosem Upgrading und nach Verfügbarkeit

möglich.

Die Stadthallen-Gutscheine

Mit dem Slogan „1 Geschenk, 100 Events“ wird

zum Ausdruck gebracht, dass die neuen Gutscheine

der Wiener Stadthalle (verfügbare Werte:

E 10,00 oder E 25,00) das ideale Geschenk

sind – und das nicht nur zu Weihnachten.

2008

Marketing & Kommunikation

Das Ticket-Service: Beratung und Verkauf durch

top geschultes Personal

31


2008

Marketing & Kommunikation

32

Pure Moderne:

der in edlem

Holz und Leder

gehaltene VIP-

Bereich in der

Halle F

Die VIP-Lounge

in der Halle D:

moderne

Gestaltung

in ansprechendem

Design


Bildagentur Zolles

CORPORATE

HOSPITALITY & INFORMATION

Im Jubiläumsjahr hat die Wiener Stadthalle

eine Reihe von Neuerungen geschaffen,

die für das Publikum noch mehr Service

und neue Programmformate bringen.

Die Palette reichte vom neuen Internetauftritt

und dem neuen Kundenmagazin

„ Backstage“ bis zu den neuen VIP-Lounges

und der neuen VIP-Loge.

VIP-Bereiche für Come-togethers

Seit mehr als einem Jahr bietet die Stadthalle

zusätzliche Besucher-Convenience

und vertieftes Incoming-Marketing sowohl

im Business-to-Business-Bereich als auch

im Business-to-Consumer-Bereich. Der in

edlem Holz und Leder gehaltene Club F, ergänzt

durch die neue VIP-Loge mit ihren

überaus bequemen Polsterstühlen, und die

elegante VIP-Lounge in der Halle D laden

ein, sich vor, während und nach einer Veranstaltung

mit Kunden in gepfl egter Atmosphäre

zu unter halten oder zu speisen.

Denn auch das gastronomische Angebot

wurde deutlich angehoben. Mit den beiden

VIP-Lounges und der VIP-Loge ist es 2008

gelungen, namhafte Großsponsoren, wie

die Erste Bank AG, die Wiener Städtische

Versicherung Vienna Insurance Group,

Fernwärme Wien und UPC, als Partner zu

gewinnen.

Neues Kundenmagazin

Seit Anfang 2008 gibt es auch das neue

Kundenmagazin „Backstage“. Das Magazin

berichtet über die kommenden Events

und ihre Stars und erlaubt einen Blick hinter

die Kulissen der Entertainmentwelt. Es

Die Ehrenloge in der

Halle D mit wertvollem

Gobelin von Herbert

Boeckl

2008

Marketing & Kommunikation

erscheint als Teil des Magazins „Wien live“

und ist auch bei allen Veranstaltungen in

der Wiener Stadthalle gratis erhältlich.

Eine weitere werbewirksame Innovation

ist seit 2008 ein neues Leitsystem, das

das Gebiet vom Urban-Loritz-Platz bis zur

Stadthalle erfasst.

EIN BLICK

HINTER DIE KULISSEN

Ob Elton John, Kylie Minogue, Percy

Slegde oder Kid Rock – über alle

Superstars, die 2008 auf einer der

beiden Bühnen der Stadthalle standen,

gab es exklusive News: Das neue

Kundenmagazin „Backstage“, Teil des

Magazins „Wien live“, berichtete über

ihre Tourneen, gab Rückblicke auf ihre

Karrieren und Einblicke in die Entertainmentwelt

hinter den Kulissen.

33


2008

Highlights

34

Die

show

DAS

ERLEBNIS

millionen

von Besuchern der Wiener Stadthalle kennen

dieses unvergessliche Gefühl: Die Halle füllt

sich, das Gemurmel von tausenden Menschen

ist wahrnehmbar, man trifft Freunde

und Bekannte, die man vielleicht schon Jahre

nicht mehr gesehen hat, und erwartet mit

Spannung ein Konzert, eine Show oder eine

der vielfältigen Veranstaltungen in diesem

unvergleichlichen Ambiente. Die Besucher

der Wiener Stadthalle verbinden sehr oft

großartige Erinnerungen an unvergessliche

Momente – und das ein Leben lang. Und diese

Erinnerungen können sehr unterschiedlich

sein. Die Besucherin eines Rockkonzerts, der

Udo-Jürgens-Fan, die oftmalige Besucherin

von Holiday on Ice oder der Freund der Volksmusik

– mit großer Wahrscheinlichkeit sehr

unterschiedliche Charaktere – haben einen

gemeinsamen Nenner, der sie oft an diese

Augenblicke, die sie in „ihrer“ Stadthalle erlebt

haben, zurückdenken lässt. Diese Stimmung,

die Vorfreude auf das nun Kommende und

das Wissen, dieses Gefühl mit abertausenden

Menschen zu teilen – das ist einfach unvergleichlich,

das gibt es nur in der Wiener

Stadthalle. Dann wird es schlagartig dunkel.

Ein Raunen, gefolgt von Jubel, geht durch

die Menschenmenge – jetzt geht’s gleich los!

Die Wiener Stadthalle ist mehr als ein Veranstaltungsort

– sie vermittelt außergewöhnliche

Emotionen und einmalige Erlebniswelten!

Dieser Funke der Leidenschaft überträgt sich

vom Publikum auf die Bühne, die Protagonisten

und die Stars. So entstehen Jahr für

Jahr Highlights der internationalen Show-,

Konzert- und Eventszene. Für viele Besucher

gilt das Motto: „Bis zum nächsten Mal – in

der Wiener Stadthalle!“


2008

Highlights

35


2008

Highlights Konzerte

36

CéLINE DION

Ihr Song „My Heart Will Go on“ rührte

die Fans des Katastrophenfilms

„Titanic“ zu Tränen und machte die

kanadische Sängerin endgültig zum

Weltstar. Nach fünf Jahren in Las

Vegas zog es die attraktive Künstlerin

wieder auf Tournee rund um den

ganzen Globus. Mit dem aktuellen

Album „Taking Chances“ im Gepäck

bestritt Céline Dion ihr Wienkonzert

am 1. Juli 2008.


COLDPLAY

KYLIE MINOGUE

2008

Highlights Konzerte

Mitte der 90er Jahre war Britpop hip, doch nur

die Besten haben sich langfristig durchgesetzt, wie

Coldplay, die Rekordhalter rund um Frontman Chris

Martin. Seit „Parachutes“, dem Debütalbum, hat sich

ihr Ruhm stattlich gemehrt und Coldplay werden von

einem Gipfel zum nächsten gehypt. Ihr neuestes Erfolgsalbum,

„Viva la Vida or Death and All His Friends“,

verkaufte sich 30 (!) Millionen Mal.

Sie strahlt, sie glänzt, sie ist eine der wahren Diven des Showgeschäfts!

Zuerst Soap- und Teeniestar, dann der Absturz ins Karrieretief und der rasante

Weg zurück an die Spitze. KylieX2008 nennt sich die Hochglanzvariante

eines Popkonzerts. Mit viel Glamour und Glitzerkostümen begeisterte

sie tausende Fans – und selbstverständlich mit ihren größten Pophits.

KISS

Mit Bassisten-Gigant

Gene Simmons und Gitarrist

Paul Stanley kamen

die beiden Gründerväter

der Maskentruppe in die

Wiener Stadthalle. Vor

allem der blutspuckende

Gene Simmons, der mit

riesigen Flügeln über die

Bühne schwebte, während

ein massives Feuerwerk

und andere Special

Effects eingesetzt wurden,

ist längst zur absoluten

Legende geworden.

Das Fundament des Mythos

Kiss ist Glam-Rock,

mit Hymnen à la „I Was

Made for Loving You“

oder „Detroit Rock City“.

37


2008

Highlights Konzerte

38

ROSENSTOLZ

Der unglaubliche Weg von

Rosenstolz begann in schwülstigen

Berliner Szenekellern und

brachte AnNa R. und Peter

Plate an die Spitze der Charts

in Deutschland, Österreich

und auch in der Schweiz. Seit

der Rosenstolz-Gründung im

Jahr 1991 erklommen die

Arbeitstiere Schritt für Schritt

den Pop-Olymp. Und seit der

ECHO-Awards-Verleihung im

März 2007 sind Rosenstolz

ganz offi ziell die „beste deutsche

Rock-/Pop-Band“. Bei ihrem

legendä ren Live-Konzert in der

Stadthalle sprang der Funke

der Leidenschaft und Emotionen

auf ihr Publikum über, das den

mitreißenden Auftritt der beiden

mit tosendem Applaus lohnte.

PAUL POTTS

Schon sein erster Auftritt vor der Jury in Cardiff wird wohl in die Geschichte der

Talentwettbewerbe eingehen. Fast entschuldigend, überhaupt anwesend zu sein,

trat Potts vor die Castingjury. Niemand glaubte in diesem Augenblick, den zukünftigen

Gewinner des Wettbewerbs vor sich zu haben. Bis er den Mund öffnete und

zu singen begann. Der Rest ist mittlerweile Geschichte – ein modernes Märchen.

STS

Endlich wieder vereint, präsentierten

STS ihre neuen Songs vor begeisterten

Fans. Gert Steinbäcker hat die

Nummern zur neuen CD wie immer

in seinem Haus auf Patmos geschrieben.

Günter Timischl hat auf seinem

wunderschönen Bauernhof – natürlich

in Fürstenfeld – komponiert und

getextet. Und Schiffkowitz zog es

wie seit vielen Jahren nach Kreta,

um dort neue Ideen zu tanken.


DIE TOTEN HOSEN

ATEMBERAUBEND

2008

Highlights Konzerte

Christian Kolonovits vereinigte die „Granden“

des Austropops und die „Neuen

Österreicher“ erstmals auf einer Bühne zu

einem einmaligen Benefi zkonzert zugunsten

der Initiative gegen Lungenhochdruck.

Neben den größten Hits von Künstlern

wie Ambros, Christina Stürmer, Valerie,

Mondscheiner oder Opus waren auch

berührende Duette der schönsten Lieder

von Georg Danzer und Falco zu hören.

Mit einem ihrer legendären Konzerte stellten Campino, Kuddel, Breiti, Andi und Vom ihren Kultstatus

in der Stadthalle unter Beweis. Ob auf Tour mit U2 oder den Rolling Stones, ob in den

riesigsten Fußballstadien Südamerikas oder gar vor dem Palast des kubanischen Präsidenten Fidel

Castro – Die Toten Hosen sind nach mittlerweile 25 Jahren so berühmt, dass sie sogar eine eigene

Singstar-Edition füllen, mit der Fans die von den Künstlern selbst ausgewählten Hits astrein mitgrölen

können. Die Dauerpräsenz in sämtlichen Hitparaden und Erfolge am Fließband sprechen für sich.

39


2008

Highlights Show

40

HOLIDAY ON ICE

Aus dem Nichts etwas Großes hervorzubringen, das war das Ziel der Wiener

Eisrevue. Mit einer atemberaubenden Show die Zuseher für ein paar

Stunden aus dem Alltag und in eine Traumwelt des Fantastischen zu entführen.

Schon seit langem strahlen die Augen von Groß und Klein, wenn

sich die Wiener Stadthalle Jahr für Jahr um die Weihnachtszeit in eine

prächtige Eiswelt verwandelt. Hätten Sie gewusst, seit wann es diese Tradition

bereits gibt? Genauso lang wie das Gebäude selbst. Premiere der

Wiener Eisrevue in der Stadthalle war im Jahr 1958. Gegründet wurde die

Wiener Eisrevue jedoch im Jahr 1945, aufbauend auf den künstlerischen

Erfahrungen der Karl-Schäfer-Eisrevue, die mitten im Zweiten Weltkrieg

entstanden war. Ende der 60er Jahre schlitterte die Wiener Eisrevue in

eine fi nanzielle Krise, was dazu führte, dass sie zu Beginn der 70er Jahre

schließlich an das internationale Konkurrenzunternehmen Holiday on Ice

verkauft und auf Eis gelegt wurde. Doch das hieß für das Wiener Publikum

noch lange nicht, dass es auf seine mittlerweile geliebten Eisshows verzichten

musste. Die Stadthalle verpfl ichtete nämlich bereits im Jahr 1974

zum ersten Mal „Holiday on Ice“. Die Shows wurden weltweit in großen

Hotels und Nachtclubs präsentiert und erwiesen sich schnell als wahre

Publikumsmagneten. Pro Jahr erleben rund fünf Millionen Menschen eine

von drei Shows der Tour – 2008 verzauberte „Mystery“ die Stadthalle.


PETER SCHWARZ,

TOURDIREKTOR HOLIDAY ON ICE

Die Wiener Stadthalle hat in der Entertainment-Branche einen sehr

guten Namen und ist bekannt für die kompromisslose Durchführung und

für Lösungen der unterschiedlichsten Anforderungen. Bei den Gastspielen

von Holiday on Ice in der Wiener Staddthalle, wo wir das Publikum

immer wieder begeistern, kann ich nur im Namen aller Artisten und

Techniker unserer Show sagen: DANKE WIENER STADTHALLE für die

perfekte Vorbereitung und Abwicklung unserer Show.

2008

GF Prof. Peter Gruber, Stage Entertainment-Manager

Henrik-Jan Rinner und GF Dr. Gerhard Feltl

Ex-Goalkeeper Michael Konsel mit

„Holiday on Ice“-Grazien

Highlights Show

41


2008

Highlights Show

42

CHINA SWAN LAKE

Die akrobatische Version des Ballett-Klassikers „Schwanensee“ ist

Zirkuskunst der Extraklasse. Die grandiose Show mit den besten

Artisten des Chinesischen Staatscircus, traumhaften Kostümen,

überwältigenden Bühnenbildern und farbenprächtigen Requisiten

lässt den Zuschauern den Atem stocken. 100 Akrobaten und

Tänzer aus dem Reich der Mitte, unter anderem die Gewinner des

Goldenen Clowns beim Monte Carlo Circus Festival, verzaubern wie

nie zuvor. Die Kraft, Anmut und Perfektion der asiatischen Zirkuskunst

veredeln das klassische Ballett auf einzigartige Weise. Am

Ende des rasanten Kampfes des Prinzen um die Schwanen-Prinzessin

gegen den schwarzen Adler siegt natürlich die Liebe. Dieses

unvergessliche Feuerwerk aus Power, Poesie und Perfektion setzt

völlig neue Maßstäbe.


BLUE MAN

GROUP

Matt Goldman, Phil Stanton und

Chris Wink sind besser bekannt

als die Blue Man Group, die sie

1988 in New York ins Leben gerufen

haben. Seither begeistern sie

Fans auf der ganzen Welt. Was die

scheinbar emotionslosen Gestalten

auf der Bühne von anderen Künstlern

unterscheidet, sind einerseits

ihre blau gefärbten Gesichter und

Hände, andererseits zeichnen sich

die Glatzköpfe auch dadurch aus,

dass sie das Publikum in ihren

Bann ziehen, ohne ein einziges

Wort zu sprechen.

CHINESISCHER NATIONALCIRCUS

2008

Highlights Show

Eine der anspruchsvollsten und farbenprächtigsten Artistikdarbietungen der Welt bringt Sie an nur

einem Abend ins traditionelle Kaiserreich China. Die Akrobaten des Chinesischen Nationalcircus

zeigen Spitzenleistungen, die diese fernöstlichen Künstler nur durch die vollendete Einheit von Körper,

Geist und Seele erreichen. Das berauschend exotische Showprogramm „Marco Polo“ zeigt

die fesselnde Geschichte des Abenteurers Marco Polo als akrobatisches Gesamtkunstwerk. Die

Ausnahmekünstler geben mit einem der schwierigsten Artistikprogramme der Welt Einblicke in eine

geheimnisvolle und fremde Kultur.

HERBERT FECHTER,

VERANSTALTER

Mit der Wiener Stadthalle verbinde ich einige der schönsten

Stunden meines Lebens – 42 Jahre als Konzert- und

Showpromotor in einer der schönsten, professionellsten

und stimmungsvollsten Hallen der Welt. Mit der zusätzlichen

Halle F, die auf dem neuesten technischen Stand ist,

hat sich die Möglichkeit, erlesene Musical- und Showproduktionen

nach Wien zu bringen, wesentlich erhöht.

Das 50-Jahre-Jubiläum im Jahr 2008 erinnert mich auch

daran, wie alt ich schon bin: Ich kann mich noch an meinen

ersten Besuch erinnern. Das war im Gründungsjahr der

Stadthalle; Karl Heinrich Waggerl saß auf der Bühne an

einem Tisch und las aus seinen Weihnachtsgeschichten –

und 10.000 Leute haben zugehört. Da hab ich mir gedacht,

das muss ein gutes Geschäft sein …

43


2008

Highlights Show

44

ANNA KATZDOBLER,

LS KONZERTAGENTUR

Das Jahr 2008 war für die LS Konzertagentur ein höchst

erfolgreiches Jahr in Zusammenarbeit mit der Wiener

Stadthalle. Wir konnten internationale Rock- und Pop-Größen

wie Céline Dion, Coldplay, Schmusesänger James Blunt, den

unvergleichlichen Mark Knopfl er und Queen feat. Paul Rodgers

für die große Halle D gewinnen und uns wurde dafür mit einem

euphorischen Publikum und weitgehend ausverkauften Shows

gedankt. Auch im Show-Entertainment-Bereich hat die große

Halle ihrem Namen alle Ehre gemacht und mit Blue Man

Group und China Swan Lake künstlerische und artistische

Höchstleistungen durch ihre vielfältigen und fl exiblen Bespielungsmöglichkeiten

erst möglich gemacht. Aber auch die Halle F

ist mittlerweile eine mehr als effi ziente und liebgewonnene

Alternative geworden: Wir konnten Publikumslieblinge aus dem

deutschsprachigen Raum (Annett Louisan, Roger Cicero u. v. a.)

in der stimmungsvollen und bis auf den letzten Platz besetzten

Halle F präsentieren und uns über den sensationellen Erfolg von

Lord of the Dance und ABBA Mania freuen. Alles in allem sind

wir hochzufrieden mit der Veranstaltungsbetreuung der Wiener

Stadthalle, die mit ihrem engagierten Personal und dem fl exiblen

Reagieren auf unerwartete Problemstellungen in unserer

Branche das Realisieren von Events aller Größenordnungen

erst möglich macht. Wir freuen uns auf weitere erfolgreiche

gemeinsame Jahre.

SILVESTER STARS

Einen Hauch von Erotik und einen Sack voller

Lacher versprach die famose Silvester-Revue!

Publikumsliebling Alfons Haider begrüßte „All

that Silvester Stars“ – etwa die Max Hagler Big

Band oder Alice Guschelbauer und Balázs Ekker

aus „Dancing Stars“. Natürlich ließ er es sich

auch nicht nehmen, wieder die Diseuse Zaza

aus „Ein Käfi g voller Narren“ zu geben.

SHAOLIN MÖNCHE

Im Herzen von China steht der heilige Berg

Song Shan. An seinem Fuße liegt das wohl

berühmteste Kloster, das Kloster Shaolin, die

Geburtsstätte des Zen-Buddhismus. Hier leben

und wirken die geheimnisvollen Mönche des

Shaolin Kung-Fu. Mit ihrer Meditation und den

unglaublichen körperlichen Übungen sind sie im

Stande, die physikalischen Gesetze außer Kraft

zu setzen. Vom 7-jährigen Klosterschüler bis

zum Altmeister wird die äußere Stärke, die aus

der inneren Ruhe kommt, eindrucksvoll demonstriert

und auch das Publikum in die praktischen

Übungen einbezogen. Eine faszinierende neue

Show, die in den letzten 10 Jahren auf 4 Kontinenten

mehr als 3 Millionen Besucher begeisterte!


OTTO WAALKES

Was ist eigentlich aus diesem durchge-

knallten kleinen Völkchen an den plattes-

ten Gestaden der Nordsee geworden?

Durchschritt ihr bekanntester Prota-

gonist Otto Waalkes doch anscheinend

ernsthafte Identitätskrisen: Zunächst

ließ er das Faultier raushängen und

fl üchtete als Syd vor den Folgen des

späteiszeitlichen Klimawandels, dann

verirrte er sich in den Märchenwald, um

als Zwerg Bubi die Fabelwelt auf den

Kopf zu stellen. Aber Otto ist und bleibt

Otto – das Original! Und als solches

konnte man ihn mit bewährt-brachialer

Durchschlagskraft, sympathisch-ner-

venzerfetzender Penetranz und in voller,

ohrenbetäubender Lautstärke erleben!

2008

Highlights Show

45


2008

Highlights Musical

46


JOSEPH AND THE AMAZING

TECHNICOLOR ® DREAMCOAT

Bunt, bunt und nochmals bunt trieb es die Stadthalle von 1. bis

19. Oktober. „Joseph and the Amazing Technicolor ® Dreamcoat“

ging als das farbenfroheste Musical in die Geschichte ein. Seit

Jahrzehnten – die Uraufführung fand 1968 in London statt –

begeistert die Show mit aufwendigem

Bühnenbild, spektakulären Kostümen,

fetziger Choreografi e und jeder Menge

Hits zum Mitsingen. Kein Wunder, bei

der erfolgsverwöhnten Zusammen arbeit

von Musical-Übervater Andrew Lloyd

Webber und seinem Paradetexter

Tim Rice. Der musikalische Reigen

reicht von Rock ’n Roll über

Calypso bis zu Country.

Erzählt wird in den knapp

eineinhalb Stunden die biblische

Geschichte von Joseph

aus Ägypten, dem Lieblingssohn

Jakobs. Der blonde Jüngling mit

dem schimmernden Mantel, dem

Technicolor Dreamcoat, der von

seinen elf Brüdern aus Neid auf

seine hellseherischen Fähigkeiten an

den Kaufmann Potiphar verkauft wird …

Schauspielerpaar Barbara

Wussow & Albert Fortell

Die drei Pharaonen v. l. n. r: Máté Kamarás,

Günter Mokesch, Alfons Haider

Stimmungskanone Jazz Gitti und

Dancing-Queen Marika Lichter (r.)

Society-Lady Birgit Sarata mit Wien-

Holding-Boss KR Peter Hanke

Ottakringer-Chef Sigi Menz, Casinos-

Austria-Vorstand Dietmar Hoscher (r.)

47


2008

Highlights Musical

48

PERFORMING CENTER AUSTRIA

Unter dem Motto „Start of Something New“ zeigten die jungen

Darstellerinnen und Darsteller des Performing Center Austria

im Rahmen einer Galavorstellung am 14. Juni ein Best-of-

Musicals. Nummern aus Kassenschlagern wie „Hairspray“,

„Joseph“, „Mamma Mia“, „High School Musical“, „Wicked“ oder

„Spring Awakening“ waren die absulten Highlights der Show.

MAGIC OF THE DANCE

Wo das irische Tanz-Feuerwerk „Magic of the

Dance“ Station macht, da sprühen die Funken.

Die Tanzshow kam 2008 mit dem dreifachen

Stepptanzweltmeister Alan Kenefi ck und der

sechsfachen Weltmeisterin Michelle Lawrence

nach Wien. Höchste tänzerische Qualität,

gepaart mit innovativen Choreografi en, eine

spannende Geschichte, zauberhafte Musik,

spektakuläre Pyrotechnik und eine hervorragende

Lichtshow machen „Magic of the Dance“

zu einem erstklassigen Show-Erlebnis.


EVITA

Schon Madonna schmetterte den Gänsehaut-

Song „Don’t Cry for Me Argentina“ vom Balkon

des Präsidentschaftskandidaten Juan Perón –

in „Evita“, dem Film, lag ihr ein ganzes Land zu

Füßen. Für die Stadthallenbühne übernimmt die

gebürtige Australierin und Wahlwienerin Caroline

Frank die Rolle der blonden Volksheldin.

In einer Rückblende schildert Che Guevara, in der

Rolle des Gegenspielers von Evita, das Leben der

Verstorbenen aus seiner Sicht. Alle Facetten ihrer

schillernden Persönlichkeit werden hervorgekehrt –

eiskalt berechnend, charismatisch, manipulativ und

massenwirksam. Das zierliche Persönchen mit den

blonden Locken verkörperte die Rolle einer „Heiligen“

in der bürgerlichen Frauenwelt Argentiniens.

2008

Highlights Musical

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2008

Highlights Familie

50

WUNDERWERKSTATT

Mit Thomas Brezinas Wunderwerkstatt begaben sich Kids auf eine einzigartige und spannende

Reise durch die geheimnisvolle Welt des Theaters und der Bühne. Die Geheimnisse der

Bühnen tricks konnten die Kinder aktiv mit Hilfe des Know-how der Wiener Stadthalle, die seit

Jahren alle Showgeschäftsgrößen mit internationalen Bühnenshows präsentiert, erleben.

Wie in der interaktiven Wissenschafts-TV-Kindersendung „Forscherexpress“, die Kinder und

Jugendliche seit Jahren begeistert, wurde auch mit der Wunderwerkstatt in der Stadthalle in

den Sommermonaten Wissen einmal anders vermittelt.


BOB DER

BAUMEISTER

Die Live-Show des berühm-

testen Konstrukteurs der

Kinderzimmer mit Mitmach-

Faktor begeisterte als gigan-

tisches Bau-Abenteuer für

die ganze Familie Eltern und

Kinder gleichermaßen. Beglei-

tet von vielen neuen Songs,

errichtete Bob der Baumeis-

ter Bobhausen und seinen

Bauhof auf der Showbühne!

Für seinen allerersten Öster-

reich-Besuch rollte Bob natür-

lich mit seinem ganzen Team

an: Wendy, Knolle und Herr

Brauer sind in Überlebens-

größe mit dabei und Bobs lus-

tiger Trupp der Baumaschinen

wurde extra für die Show mit

der modernsten Fahrtechno-

logie bühnentauglich gemacht.

KONFERENZ

DER TIERE

2008

Highlights Familie

In dem Familienmusical „Die Konferenz der Tiere“

nach der Geschichte von Erich Kästner muss eine

völlig durcheinandergeratene Welt gerettet werden.

Doch wer soll das in die Hand nehmen? Nur

die Tiere wissen in dem Fall, was zu tun ist! Wer

sehen wollte, wie die Tiere die Welt retten, konnte

im märchenhaften Musical mitfi ebern, wie Oskar,

der Elefant, und seine Freunde alles zum Guten

wendeten …

ZOTTI-MOTTI

Das Maskottchen namens

„Zotti-Motti“ ist eine liebevolle,

sympathische

Comicfi gur, wohnt in

der Wiener Stadthalle

und ist bei

den zahlreichen

Kinderveranstaltungen

anzutreffen. Rund

um den fünfzigjährigen

Werdegang der

stets gut gelaunten

Figur rankt sich

eine geheimnisvolle

Geschichte, der

man auf der international

prämierten,

eigenen Homepage auf

den Grund gehen kann.

Auf der interaktiven Erlebnisweltplattform

kann man

sich nicht nur informieren,

sondern auch spielend tolle

Preise gewinnen.

51


2008

Highlights Familie

52

KIDDY CONTEST

Seit mehr als 14 Jahren heißt es nun schon: Bühne frei für junge Gesangs- und Tanztalente,

wie die mittlerweile bekannten Sternchen Michelle Luttenberger von Luttenberger*Klug

oder Christina Klein alias LaFee. Jedes Jahr stehen elf Kids zwischen 8 und 13 Jahren im

Finale und präsentieren aktuelle Hits mit neuen deutschen Texten. Punkto Performance

stehen ihnen das Produzentenduo Erwin Kiennast und Norman Weichselbaum sowie das

Performing Center Austria zur Seite. Als erfolgreichster Musik-Act Österreichs gehen die

Kiddy Contest-Kids auf Tournee und performen mit einer fulminanten Bühnenshow in der

Wiener Stadthalle vor tausenden begeisterten Fans.


DER KLEINE LORD

Wer kennt sie nicht: die Geschichte

vom kleinen Cedric, den sein kaltherziger

und gefürchteter Großvater, der

Earl of Dorincourt, aus Amerika nach

England holt, um den Jungen auf sein

Erbe und den Titel des Earls vorzubereiten.

Mit seiner Liebe und Unbekümmertheit

erweicht der kleine Cedric das

Herz des verbitterten alten Mannes,

der sich allmählich zu einem gütigen

Menschen wandelt. Das Musical brachte

Frances Hodgson Burnetts weltberühmtes

Buch „Little Lord Fauntleroy“

aus dem Jahr 1886 in einer berührenden

Musicalfassung von Christian Berg

auf die Bühne der Wiener Stadthalle.

UDO JÜRGENS

2008

Highlights Familie

Es ist für jeden Musiker eine der größten

Herausforderungen, in der Wiener Stadthalle

zu spielen. Wer in der Stadthalle gewinnt, hat

das Rüstzeug dazu, im gesamten deutschsprachigen

Raum zu den Gewinnern zu gehören.

Ich kann mich noch gut an mein ungeheures

Lampenfi eber erinnern, das ich vor meinem

allerersten Konzert in der Stadthalle hatte: Das

war 1961 und ich war damals gerade einmal

27 Jahre alt. Seitdem bin ich an die 30 Mal auf

der Bühne der Stadthalle gestanden. Aber es

ist jedes Mal aufs Neue – wie auch bei meinem

Konzert der letzten Tournee – ein gigantisches

Erlebnis: Die Begeisterung des Publikums reißt

einen mit, lässt niemals Routine zu.

53


2008

Highlights Sport

54

Der als Nummer 5

gesetzte Spanier

Fernando Verdasco

BANK AUSTRIA-

TENNISTROPHY

Ein Märchen wurde für Philipp Petzschner bei der 23.

Bank Austria-TennisTrophy wahr: Die Nummer 125 im

Computer, die in Wien gar nicht Einzel spielen wollte,

gewann das Finale mit einem 6:4 und 6:4-Sieg über

die Nummer 8 des Turniers, den 22-jährigen Franzosen

Gael Monfi ls. Nach Stich 1991, Becker 1996

und Haas 2001 siegte der 24-jährige Bayreuther

vor 5.000 Zuschauern in der Wiener Stadthalle.

Petzschner gewann als zweiter Qualifi kant nach Filip

DeWulf 1995 (über Thomas Muster) die Trophy. „Ich

bin sprachlos, unbeschreiblich, einfach geil! Das Turnier

war wunderschön, super organisiert, da passte einfach

alles – und das hätte ich auch gesagt, hätte ich das Finale

verloren!“, jubelte Petzschner noch vor dem Doppel-Endspiel.

Aus der Hand von Generaldirektor Dr. Erich Hampel erhielt

Petzschner den Scheck über 139.000 Euro, von Stadthallen-

Direktor Prof. Peter Gruber den Pokal.

7.500 Zuschauer

fi eberten mit Jürgen

Melzer im Viertelfi

nale mit

Philipp Petzschner

schaffte den Überraschungssieg


Über 50.000 Zuschauer verfolgten die Bank Austria-TennisTrophy

STADTHALLENBAD

Das Stadthallenbad zählt seit der Renovierung

1996 zu den besten Schwimmhallen

Europas. Das vielfältige Angebot wird von

der Bevölkerung Wiens gerne und zahlreich

angenommen. Die exzellente Infrastruktur

und der hohe internationale technische Standard

wurden und werden aber auch immer

wieder für sportliche Wettkämpfe genutzt.

November 2008 zeigte sich Mirna Jukic im

Rahmen des 35. Ströck Austrian Qualifying

wie so oft in Topform: Über 100 m Lagen

schwamm sie neuen österreichischen Rekord

und auch Bruder Dinko belegte mehrere

Spitzenplätze. Markus Rogan beeindruckte

ebenfalls mit Spitzenleistungen: Über 50 m

Freistil überzeugte er mit der neuen österreichischen

Rekordzeit von 22,57.

2008

Highlights Sport

55


2008

Highlights Sport

56

MASTERS OF DIRT

Höher, verrückter, größer. „Masters of Dirt – Das Original“ ist Europas spektakulärste

Indoor-Freestyle-Show. Die weltbesten Freestyle-Motocrosser und BMX-Freestyler zeigen

Jahr für Jahr ihre Wahnsinnssprünge. Die Namen der Sprünge sind quasi als Ratings für

deren Waghalsigkeit zu werten: Suicide Backfl ip, Cliffhanger, Tsunami, Tsunami Scorpion

Style oder Superman bringen die Sportler an ihre physischen Grenzen. Die Wiener Stadthalle

bietet genau das richtige Umfeld, die Freestyle-Fahrer reisen aus der ganzen Welt an und

fi nden hier genügend Raum für ihre Darbietungen.


WRESTLEMANIA

Professional Wrestling, wie es von World

Wrestling Entertainment (WWE) präsentiert

wird, zieht auf beiden Seiten des Atlantiks

mit einer perfekten Mischung aus Action

und Entertainment bereits seit Jahrzehnten

Millionen Menschen in seinen Bann. Mit

unfassbaren 93.173 Zuschauern im Pontiac

Dome in Detroit hält die WWE seit mehr als

20 Jahren den absoluten Hallenbesucherweltrekord.

Jahr für Jahr machen ausgewählte

Spitzenakteure, die Athleten, Schauspieler

und Stuntmen in einer Person sind,

die Wrestlemania zu einem unvergesslichen

Showereignis. Auch in der Wiener Stadthalle

sind diese Shows regelmäßig ausverkauft.

FEST DER PFERDE

Das „Fest der Pferde“ ist zu einem unverzichtbaren

Bestandteil des Eventkalenders

der Stadt geworden. Seit 1986 organisiert

das engagierte Team rund um Peter Nidetzky

das alljährliche Wiener Reitturnier mit buntem

Programm von und mit den Stars der

Veranstaltung: den Pferden. Bereits 23 Mal

verwandelte die Aufbautruppe des Festes die

Wiener Stadthalle binnen 36 Stunden in eine

feine Reitarena. Der Boden wird dabei mit

mehr als 3.000 Quadratmetern Gummimatten

und Sand ausgelegt, um den Hufen der

Stars auch die richtige Unterlage

zu bieten. Das Publikum hält dem

Reitspektakel seit 23 Jahren

die Treue – und mit knapp

28.000 Besuchern in vier

Tagen ist das „Fest der

Pferde“ längst das

erfolgreichste Pferdeevent

in Österreich.

PETER NIDETZKY,

VERANSTALTER

„FEST DER PFERDE“

2008

Highlights Sport

Was 1986 als der Versuch einer Neuaufl age eher klein und zögernd

begann, ist heute aus dem internationalen Pferdesport-Kalender

nicht mehr wegzudenken.

Das „Fest der Pferde“ präsentiert alljährlich im November die

besten Springreiter und Amazonen aus mehr als 20 Nationen.

Dressuren, Kutschenbewerbe, eine internationale Pferdeshow und

vor allem das „Kinderfest der Pferde“ sind wahre Publikumsmagneten.

Mit ausverkaufter Halle ist und bleibt es ein weltweites Unikat.

Viele Zuschauer kommen aus den neuen EU-Partnerländern rundum.

Als Veranstalter wissen wir, wie sehr der Begriff „Mehrzweckhalle“

hier angebracht ist. Es bleibt stets faszinierend, wie hier innerhalb

weniger Stunden aus einem Konzertsaal durch hunderte Kubikmeter

Spezialbelag eine Reitarena, ein Tennis Center-Court oder ein

Wasserbecken für die Schwimm-EM entstehen. Die Technik und ein

Spezialistenteam sorgen für perfekte Abläufe der Veranstaltungen.

Die einmalige, innerstädtische Lage der Wiener Stadthalle hat ihren

besonderen Reiz. Beste Verkehrsanbindung und die neuen Garagen

sprechen für sich. 2008 feierte die Halle am Vogelweidplatz ihr

50-jähriges Bestehen.

Ad multos annos WIENER STADTHALLE, bleibe, wie du bist!

57


2008

Highlights Sport

58

Spektakulär: die Bewerbe der 8. Kurzbahn-Europameisterschaften 2004

WELTMEISTER

IN DER STADTHALLE

Die Wiener Stadthalle und ihre Sportanlagen

haben im Lauf der letzten Jahrzehnte immer

wieder Sportgeschichte geschrieben. Sie

waren Schauplatz von ca. 80 Europa- und

Weltmeisterschaften in fast allen erdenklichen

Sportarten: Schwimmen, Eiskunstlauf,

Leichtathletik, Fechten, Eishockey, Rhythmische

Gymnastik, Badminton und vieles

mehr.

Praterstadion

Das dominierende Sportereignis im vergangenen

Jahr in Österreich war sicher die

EURO 2008 mit ihrem Schauplatz in Wien.

Das Ernst-Happel-Stadion, einer der wichtigsten

Spielorte des Bewerbs, wurde aus

Mitteln des Bundes und der Stadt Wien um

36,9 Millionen Euro für dieses Großereignis

fi t gemacht. Sieben Spiele mit dem Höhepunkt

des Finales in Wien sorgten für eine

Fußball-Euphorie, wie sie dieses Land und diese

Stadt noch nie erlebt haben.

Sportliche Höhepunkte

Immer wieder waren und sind die Hallen am

Vogelweidplatz Austragungsort von spektakulären

sportlichen Wettkämpfen. Historische

Momente, Europameisterschaften und

Weltmeisterschaften in den unterschiedlichsten

Disziplinen sind Teil der Sportgeschichte

Österreichs geworden. Ob es die erstmals

in der europäischen Leichtathletikgeschichte

ausgetragene Hallen-EM im Jahr 1970, die

bereits fünf Mal ausgetragenen Eishockey-


Der Technische Direktor und Leiter der Sportbetriebe: Dipl.-Ing.

Helmut Jerabek beim Aufbau des spektakulären Schwimmbeckens

anlässlich der Kurzbahn-Schwimm-EM 2004

Weltmeisterschaften (1967, 1977, 1987,

1996, 2005) oder die im Jahr 2004 veranstalteten

8. Kurzbahneuropameisterschaften

im Schwimmen waren – sowohl die Organisation

als auch die Umsetzung und das

begeisterungsfähige Publikum in der Wiener

Stadthalle waren stets die hervorstechenden

Kriterien bei der internationalen Beurteilung

dieser sportlichen Bewerbe. Aber

auch Sportarten wie Hockey (EM der Frauen

2007), Indoor-Trial (WM-Lauf 2001 & 2002),

Judo (EM 1958), Handball (WM der Frauen

1995), Billard (EM 1981, 1993), Fechten

(WM 1983) und Bowling (EM 1985) trugen

dazu bei, dass die Wiener Stadthalle auch im

Bereich des Spitzensports einen exzellenten

Weltruf hat. Unvergesslich in diesem Zusammenhang

bleiben die EM-Begegnungen von

Hans Orsolics. Von seinen insgesamt elf Europameisterschaftskämpfen

bestritt er zehn in

der Wiener Stadthalle, jedes Mal vor vollem

Haus. Lange bevor „Dancing Stars“ die Bildschirme

Österreichs eroberte, fand und fi ndet

der internationale Tanzsport eine Heimstätte

in der Wiener Stadthalle. Zahlreiche Welt- und

Europameisterschaften legen dafür Zeugnis

ab. Zuletzt im November 2008, als im Rahmen

der Austrian Open Championships die

Weltmeisterschaften in den Standardtänzen

ausgetragen wurden. Knapp 3.000 Sportler

aus 32 Nationen gingen an den Start.

ANJA RICHTER,

SPORTMINISTERIUM

2008

Highlights Sport

Mit der UEFA EURO 2008 hat die Stadt Wien einmal

mehr ihr Image als guter Gastgeber bestätigt. Völkerverbindend,

stimmungsvoll und ohne nennenswerte Zwischenfälle

haben Gäste aus der ganzen Welt das größte Fest,

das die Bundeshauptstadt je gesehen hat, erlebt. Herzstück

der EM: das Ernst-Happel-Stadion im zweiten Wiener

Gemeindebezirk. Das Oval hat die sieben Wien-Spiele der

EURO 2008, mit dem Finale Spanien gegen Deutschland

am 29. Juni, mit Bravour gemeistert. Unsere Stadt wurde

international bejubelt. Dies war nur möglich, weil alle an den

Vorbereitungen Beteiligten fest an einem Strang gezogen

haben. Jeder einzelne Mitarbeiter hatte seine Aufgabe zu

erfüllen und damit seinen Beitrag zum Erfolg der Veranstaltung

geleistet. Umbauarbeiten, Verkehrskonzept, Sanitätsdienstleistungen,

Medienbereiche, Zutrittssysteme, bis hin

zur Rasenfarbe und Rasenlänge musste alles perfekt sein.

Mit dem gemeinsamen Ziel, Österreich im Rahmen der

EURO 2008 der Welt zu präsentieren. Mit vollem Erfolg!

59


2008

Highlights Messen

60

ABSOLUT TOP

BEI AUSSTELLUNGEN UND MESSEN

Die Messe für Beruf, Studium und Weiterbildung im März

2008 – vier Tage ein Publikumsmagnet

Kaum ein Monat vergeht in der Wiener

Stadthalle, in der nicht eine der zahlreichen

Ausstellungen und Messen veranstaltet

wird. 2008 zeigten hunderte Aussteller die

unterschiedlichsten Angebote und tausende

Besucher strömten in die Stadthalle. Ob

es sich nun um den Trödlermarkt, der bereits

4 x jährlich abgehalten wird, oder um

die 2 x jährlich stattfi ndenden Esoteriktage

handelt – die Attraktivität der Wiener Stadthalle

als Ausstellungsgelände gewinnt zusehends

an Bedeutung. Ebenfalls zur Tradition

ist die jährlich im März stattfi ndende Berufsund

Studienmesse geworden, die das größte

Informationsangebot für junge Menschen,

die sich in ihrer Berufswahl beraten lassen

wollen, in Österreich anbietet. Sammler und

solche, die es noch werden wollen, locken

sowohl die Bücherbörse als auch die Mine-

Bereits zum 5. Mal fand die Wiener Kleingarten-Messe

2008 in der Halle E statt

ralienschau zu Tausenden an. Musikinteressierte

besuchen die MusicExpo und ein absoluter

Publikumsmagnet ist die Senior Aktuell,

eine zu allen Lebenslagen informierende Ausstellung

für Seniorinnen und Senioren. Aber

auch für unsere jüngsten Mitbürger gibt es

das entsprechende Ausstellungsangebot. Bei

der BabyExpo, 2008 bereits zum 8. Mal veranstaltet,

gab es auf 8.000 m2 wirklich alles

zum Thema „Baby & Kleinkind“. Hier zeigt sich

die Multifunktionalität und Flexibilität der Wiener

Stadthalle am deutlichsten – können doch

einerseits diese Messen und Ausstellungen

durchgeführt werden und andererseits die

Spielpläne für Shows und Events umgesetzt

werden. Einen wesentlichen Anteil an dieser

machbaren Hallenkonzeption trägt hier die

1994 eröffnete Halle E. Sie ist ein idealer

Schauplatz für Messen und Ausstellungen.


Die 35. Senior Aktuell im April 2008 –

ein Fixpunkt im Messekalender Wiens

So manches

Schmuckstück

ist beim Antik-

und Trödelmarkt

zu fi nden

Die größte Messe für die Kleinsten:

die 8. BabyExpo 2008

2008

Highlights Messen

Die MusicExpo im September 2008:

alles zum Thema Musik – von Live-Acts

bis zum DJ Equipment

61


2008

Impressionen

62

André Rieu

Andrea Berg

Mando Diao


Michael Mittermeier

Bollywood

Quis nonulputet,

Elton John

2008

Impressionen

63


2009

Top-Events

64

TINA TURNER

Simply the best! Tina Turner beendet ihren

Ruhestand und geht noch einmal on tour:

2009 rockte sie die Stadthalle.

TOP-EVENTS 2009

SIMPLY RED

Mehr als 50 Millionen verkaufte Tonträger,

25 Jahre Band-Karriere. Seine „Greatest

Hits Tour“ führt Mick Hucknall auf seiner

Abschiedstournee am 21. Mai in die Wiener

Stadthalle – ein großer Moment der Pop-

Geschichte.


WOMEN’S

WORLD

AWARD

Die Galanacht der

Weltstars in der

Wiener Stadthalle.

Übergeben wurden

die wichtigsten Frauenpreise

der Welt –

u. a. mit dabei:

Anastacia, Monica

Bellucci, Marianne

Faithfull, Claudia Cardinale

(Bild), Angela

Missoni u. v. m.

UDO JÜRGENS

„Einfach ich“. Das aktuelle

Album bescherte ihm den

höchsten Charts-Einstieg

seiner langen Karriere.

Mit Freund Pepe Lienhard

und Orchester 2009 live.

METALLICA

MASTERS

OF DIRT

2009

Top-Events

Sie sind wieder auferstanden – die erfolgreichste Metalband kommt im

Rahmen ihrer „World Magnetic Tour“ zum in wenigen Minuten ausverkauften

Konzert nach Wien. Wer Tickets hat, darf sich auf James Hetfi

eld, Lars Ulrich, Kirk Hammett und Robert Trujillo hautnah freuen.

Die „Hot Boys“ der Freestyle-Szene

in der Stadthalle

– Europas beste

Motocross- und BMX-

Fahrer liefern wieder eine

atemberaubende Show.

DSCHUNGEL-

BUCH

Ein Klassiker der letzten

Generationen – „Das

Dschungelbuch“ nach der

Vorlage von Nobelpreisträger

Rudyard Kipling jetzt

als Musical für die ganze

Familie in der Halle F.

65


2008

Die Betriebe

66

WIENER STADTHALLE

Betriebs- und Veranstaltungsges.m.b.H.

1150 Wien, Vogelweidplatz 14

Tel.: +43 (0)1 981 00-0

Fax: +43 (0)1 981 00-376

WIENER PRATERSTADION –

ERNST-HAPPEL-STADION

1020 Wien, Meiereistraße 7

Tel.: +43 (0)1 728 08 54

Fax: +43 (0)1 728 09 12

GERHARD-HANAPPI-STADION

1140 Wien, Keißlergasse 6

Tel.: +43 (0)1 914 55 10

Fax: +43 (0)1 914 55 19-56

FERRY-DUSIKA-HALLENSTADION

1020 Wien, Engerthstraße 267–269

Tel.: +43 (0)1 729 51 34

Fax: +43 (0)1 729 51 34-55

ALBERT-SCHULTZ-EISHALLE

1220 Wien, Attemsgasse 1

Tel.: +43 (0)1 204 85 80

Fax: +43 (0)1 204 85 80-14

Die Halle C:

Eislaufen und

Eistanzen für

Hobbysportler

und Profi s

Die Hallen A (oben) und B: immer wieder Austragungsort

von hochkarätigen Sportveranstaltungen

DIE BETRIEBE

DER WIENER STADTHALLE

SPORTANLAGE WINDTENSTRASSE

1100 Wien, Windtenstraße 2

Tel.: +43 (0)1 604 44 43

Fax: +43 (0)1 604 44 43-20

STADTHALLENBAD

1150 Wien, Vogelweidplatz 15

Tel.: +43 (0)1 981 00-433

Fax: +43 (0)1 981 00-446

WIENER STADIONBAD

1020 Wien, Prater-Krieau

Tel.: +43 (0)1 720 21 02

Fax: +43 (0)1 729 42 62

SPORTANLAGE VORARLBERGER ALLEE

1230 Wien, Vorarlberger Allee 14

Tel. + Fax: +43 (0)1 616 41 50

MEHRZWECKHALLE MOLLARDGASSE

1060 Wien, Mollardgasse 87

Tel. + Fax: +43 (0)1 595 48 45

SPORTHALLE FÜNFHAUS

1150 Wien, Tellgasse 3

Tel.: +43 (0)1 786 73 26

Fax: +43 (0)1 786 73 26-3


DIE STADTHALLE

ENTERTAINMENT IM ÜBERBLICK

2008

Lageplan

67


Showbühne Halle F

Wiener Stadthalle

Betriebs- und

Veranstaltungsges.m.b.H.

Vogelweidplatz 14

1150 Wien

Tel.: +43 (1) 981 00-0

Fax: +43 (1) 981 00-376

www.stadthalle.com

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