Stickermania Nr. 3. Polar-Abenteuer - Spar

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Stickermania Nr. 3. Polar-Abenteuer - Spar

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Vertief dich in den dritten

Band meines fetten haarigen

Überlebensführers. Mehr

Futter für dein Gehirn... und

haufenweise Spass für alle!

Ich nehm dich mit auf ein neues

fantastisches Abenteuer

rund um die Welt! Wir hatten

schon eine tolle Zeit mit der

Entdeckung der Regenwälder

und Wüsten und haben dort

exotische Tiere kennengelernt.

Dieses mal machen wir eine ausgesprochen

coole Reise zum

Nordpol und zum Südpol und

erfahren die erstaunlichsten

Dinge über die besonderen

Tiere, die diese eiskalten

Polarregionen bewohnen.

Also, nimm ein bisschen

Proviant mit und pack deinen

Rucksack für ein neues

verblüffendes Abenteuer!


Inhaltsverzeichnis

Polar-Abenteuer 2

Arktis 6

Kanada 8

Alaska 14

Sibirien 18

Franz-Josef-Land 22

Spitzbergen 24

Norwegen 28

Island 30

Grönland 34

Antarktis 38

Ostantarktis 40

Westantarktis 44

Antarktische Halbinsel 46

Inseln 52

Register 60

Vorstellung Fotograf 64

Vorstellung 65

Impressum 66


Polar-Abenteuer

Polarkreise

Im Reich der Kälte

Hier geht es auf eine äußerst spannende Reise. Oder besser

gesagt, gleich auf zwei Reisen. Und zwar in die ferne

Heimat der Pinguine und Eisbären. Wir besuchen die

äußersten entgegengesetzten Enden auf unserem Globus,

wo Schnee und Eis das Land mit frostiger Hand regieren.

Die Rede ist von der Arktis und der Antarktis – den nördlichen

und südlichen Polargebieten rund um die beiden

Pole unseres Erdballs. „Pole“ heißen sie deshalb, weil sie

sich genau gegenüberliegen.

Sowohl die Arktis als auch die Antarktis werden von den Polarkreisen begrenzt. Das sind die Breitengrade, ab

denen die Sonne am Sommeranfang rund um die Uhr scheint und es im Winter die ganze Zeit über dunkel

bleibt. Je näher man den Polen kommt, desto länger dauert der Zeitraum, in dem die Sonne nicht mehr untergeht. Da

wird es in der zweiten Tageshälfte nicht mehr richtig dunkel. Deshalb spricht man vom „Polartag“.

Auch im Sommer bleibt es an beiden Polen trotzdem immer noch ziemlich kalt. Das liegt an dem flachen Winkel

der schräg einfallenden Sonnenstrahlen. Sie haben einen längeren Weg durch die Energie schluckende Lufthülle der

Erde, und deshalb erreicht weniger Wärme die Oberfläche.

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A R K T I S

P o l a r k r e i s 6 6 , 5 º

A N T A R K T I S

P o l a r k r e i s 6 6 , 5 º


Klimawandel

Magnetischer und

geografischer Pol

Durch den hohen Ausstoß von Kohlendioxid – das sind Abgase aus

der Industrie, aber auch aus unseren Autos und Heizungen – wird es

auf der Erde immer wärmer. Auch die großflächige Abholzung

der Regenwälder lässt die Kohlendioxidwerte steigen: Dort wo Bäume

und Pflanzen fehlen, können sie aus Kohlendioxid keinen Sauerstoff

produzieren, ohne den uns Lebewesen die Luft ausgeht. In den sensiblen

Polarregionen führt der Treibhauseffekt dazu, dass immer mehr Eis

abschmilzt. Viele Tiere verlieren dann ihren natürlichen Lebensraum

und sind vom Aussterben bedroht! Deshalb versuchen inzwischen

viele Länder mit gemeinsamen Projekten, die Eisbären & Co. zu schützen.

Doch die Folgen sind noch viel weitreichender: Wenn das Eis schmilzt

und die Temperaturen steigen, erhöht sich der Meeresspiegel und

ganze Küstenregionen und Inseln drohen im Meer zu versinken.

Die globale Erwärmung verändert auch unser Wetter:

Dort wo es wärmer ist, trocknet die Erde schneller aus, müssen landwirtschaftliche

Flächen öfter bewässert werden, versiegen Flüsse und

Bäche. Schon heute spricht man oft vom „blauen Gold“, wenn vom

Wasser die Rede ist.

Im Grunde ist die Erde selbst ein riesiger Magnet. Wie bei einem

Stabmagneten sind an den beiden äußeren Enden die Kräfte am stärksten.

Sie markieren die sogenannten magnetischen Pole. Aber nicht

verwechseln mit dem geografischen Nord- und Südpol auf unserer

Weltkarte! Denn anders als diese festen Punkte bleiben die magnetischen

Pole ständig in Bewegung. Genau wie das flüssige Eisen

im Erdinnern, das die Wanderung dieser Pole auslöst. Ungefähr 90

Meter legen sie jeden Tag zurück, derzeit sind sie ungefähr 2.000 Kilometer

von den geo grafischen Polen entfernt.

Am Magnetfeld, das unseren gesamten Planeten umhüllt, orientieren

sich übrigens nicht nur Wale und Zugvögel. Auch die

Menschen haben gelernt, wie man damit den richtigen Weg

findet: Sie erfanden den Kompass. Der Zeiger richtet sich immer nach

Norden, weil er vom nördlichen magnetischen Pol angezogen wird. So

können zum Beispiel Schiffs kapitäne leicht herausfinden, in welche

Himmelsrichtung sie fahren. Aber Achtung: Je näher man den magnetischen

Polen kommt, desto ungenauer wird die Anzeige. Die gewaltigen

Anziehungskräfte werden auch dem präzisesten Kompasszeiger irgendwann

zu viel, und er spielt verrückt!

Polar-

Abenteuer

3


Treibeis und Packeis

Eisberge, die von Gletschern oder dem Inlandeis abbrechen, sind die

größtmögliche Form von Treibeis. Sie sind für die Seefahrt eine

große Gefahr, da sie auf offener See schon so manches Schiff in Bedrängnis

brachten und manche nach einer Kollision in Seenot gerieten oder

sogar gesunken sind. Einzelne Eisschollen lösen sich von der Polarmeer­

Eisdecke ab und markieren die Treibeisgrenze in der offenen See. Treibeis,

auch Drifteis genannt, wird von den kalten Meeresströmungen

Richtung Äquator getrieben und löst sich bei ansteigenden Temperaturen

nach und nach im Wasser auf.

Packeis bildet sich dort, wo Eisschollen auf Hindernisse stoßen,

sich daraufhin übereinanderschieben und bis zu mehrere Meter

hoch auftürmen. Es bilden sich dichte, fast undurchdringliche

Press eisfelder. Dabei wirken enorme Kräfte: Frieren Schiffe darin ein,

sind sie nicht nur manövrierunfähig, sondern drohen wie eine Walnuss

geknackt zu werden. Speziell ausgerüstete Eisbrecher sorgen für

Fahrrinnen, um den Schifffahrts verkehr aufrechtzuerhalten.

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3

2

Unterschiede zwischen

Arktis und Antarktis

Die beiden weißen Riesen sind ganz schön unterschiedlich.

Denn während die Polarregion rund um den Nordpol praktisch

ein komplett gefrorener Ozean ist, handelt es

sich bei der südlichen Variante um richtiges Festland.

Und das ist mit fast 13,2 Millionen Quadratkilometern sogar

noch größer als Europa, weshalb man auch manchmal vom

„sechsten Kontinent“ spricht.

Die typischen Tiere der Polarregionen sind der Eisbär

und der Pinguin. Eisbären tragen nicht nur einen wärmenden

Pelz, sondern darunter auch eine dicke Speckschicht.

So können sie sich gemütlich auf dem Packeis tummeln oder

sogar im eiskalten Wasser planschen, ohne zu frieren. Weil sich

diese Tierart aus den eher im Norden beheimateten Braunbären

entwickelt hat, kommt der weiße Meister Petz übrigens nur

in der Arktis vor. Hier kann er an den flachen Küsten gut auf

Robbenjagd gehen. Dafür wären ihm die manchmal bis zu 20

Meter hohen Schelfeiskanten der Antarktis wohl viel zu steil.

Das freut die Pinguine, die es wiederum nur in den südlichen

Polarregionen gibt – sie müssen sich wenigstens

nicht vor hungrigen Eisbären fürchten. Die lustigen Vögel

haben auch eine gute Strategie, um sich vor der Kälte zu

schützen: Sie stehen in dichten Gruppen zusammen und

wärmen sich gegenseitig mit ihren Körpern. Das ist

besonders bei den eisigen Schneestürmen überlebenswichtig!


Naturphänomene

Außer einer erstaunlich lebhaften Tierwelt gibt es in den spannenden

Eiswüsten an den Enden der Welt auch noch andere tolle

Phänomene zu beobachten. Die schönsten Eindrücke er geben

sich im Sommer, wenn es nachts nicht mehr richtig dunkel

wird. Aber Achtung: Schnee und Eis sorgen manchmal für ein so

gleißendes, helles Licht, dass man ohne Sonnenbrille schneeblind

werden kann!

Im finsteren Polarwinter ist dagegen der Mond die einzige

natürliche Lichtquelle. Mit einer Ausnahme: den Polarlichtern,

ein weltweit einzigartiges Schauspiel. Als sanfte Bänder,

strahlende Bögen, wabernde Vorhänge oder ringförmige Fächer

malen sie ein buntes Feuerwerk in den dunklen Nachthimmel. Das

sind jedoch keine Geister­Erscheinungen, wie die Menschen früher

glaubten, sondern der Aufprall elektrisch geladener Teilchen

von der Sonne auf die Lufthülle unseres Planeten.

Sie werden auf ihrem Weg vom Magnetfeld der Erde abgelenkt.

Pflanzenwelt

4 5

Die etwas mildere Arktis hat neben vielen Tierarten sogar eine

bunte Pflanzenwelt zu bieten: Zumindest an ihren Rändern, wo

die Polarregion in Land übergeht, gibt es 400 verschiedene

Arten. Die meisten sind niedrig wachsende Sträucher, Moose und

Blumen, die zwar nur in der kurzen Sommerzeit blühen.

Aber sie sind ein leckerer Imbiss für Moschusochsen und Rentiere,

die sich vorsorglich für den strengen Winter eine dicke Fettschicht

anfressen.

In der Antarktis gibt es dagegen kaum vegetarische Kost.

Im Eiskühlfach des Permafrostbodens beschränkt sich die

Vegetation weitgehend auf Moose, Flechten und Landalgen. Hier

stehen vor allem kleine Krebse und Fische auf dem Speiseplan der

größeren Tiere.

Eskimovölker

Rund um den Globus trotzen verschiedene Eskimovölker

der Kälte des nördlichen Polarkreises. Sie haben

verschiedene Namen wie etwa die sibirischen

Tschuktschen und Dolganen oder die kanadischen

Inuit.

Doch ihre Sprachen und Lebensweisen sind ziemlich

ähnlich. Früher zogen diese Menschen über weite

Strecken, um zu fischen und zu jagen. Mit dem Einzug

moderner Technik in fast alle Lebensbereiche gehen

aber leider immer mehr alte Traditionen ihrer Vorfahren

verloren.

Polar-

Abenteuer

5


Arktis

Im Land des Bären –

die wundersame Welt der

Arktis

Herzlich willkommen am Ende der Welt! Jedenfalls dachten früher die

Menschen, dass im hohen Norden das Land einfach irgendwann aufhört.

Das ist im Prinzip auch gar nicht so falsch, denn die großen Eismassen

rund um den Nordpol sind auch gar kein richtiges Land,

sondern bloß zugefrorenes Meer.

Die Arktis wird im Süden durch den nördlichen Polarkreis geografisch

begrenzt und von Europa, Nordamerika und Asien umringt.

Die nörd lichen Randgebiete von Russland, Alaska, Kanada,

Skandinavien und natürlich vor allem die Insel Grönland zählen zur

Arktis dazu. Der Name bedeutet übrigens übersetzt „Land des kleinen

Bären“. Das ist nicht wegen der Eisbären so, sondern bezieht sich auf ein

Sternbild. Der Polarstern liegt nämlich im „Kleinen Bären“.

K a n a d a

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A l a s k a

G r ö n l a n d

I s l a n d

A R K T I S

F r a n z - J o s e f - L a n d

S p i t z b e r g e n

N o r w e g e n

S i b i r i e n

6

Der erste Mensch am

Nordpol

Ob die Arktis nun wirklich das Ende der Welt ist – das

wollte der amerikanische Polarforscher Robert Edwin

Peary genauer wissen. Immer wieder spannte er die

Hunde schlitten an und machte sich auf die Suche nach

dem Nordpol. Dabei hat er sich sogar die Zehen abgefroren.

Doch er gab trotzdem nicht auf. Als er am 6. April 1909

gemeinsam mit seinem Assistenten Matthew Henson und

einigen Inuit schließlich am Ziel angekommen war, wollte

ihm zuerst kaum jemand glauben. Doch es stimmt: Peary

war der erste Mensch am Nordpol!

F a l k l a n

i n s e l n

S ü d - A m e r i k


Trotz der grimmigen Kälte leben einige Menschen in der

Arktis. Die Winter sind besonders hart: Während wir gemütlich Weihnachten

feiern, geht die Sonne in der Arktis lange Zeit gar nicht mehr

auf. Durch das zugefrorene Meer kommen nur noch die Eisbrecher.

Sie versuchen Wasserrinnen für weniger starke Schiffe freizuschaufeln.

Aber das Ganze friert dann ruck, zuck wieder zu.

Das ändert sich im Frühling, wenn die Schneeschmelze den manchmal

meterdicken Eispanzer der Meere allmählich auflöst. Dann entstehen

die meisten Eisberge, und viele Schollen bedecken die Wasseroberfläche,

auf denen man sich gut treiben lassen könnte.

8

Kajak

7

Not macht erfinderisch!

Weil es am nördlichen Polarkreis keine Bäume

gibt, mit denen man ein Boot bauen könnte, erfanden

die Inuit eine eigene Methode, um ihre Boote zu

bauen. Sie spannten Seehund- oder Walrossleder

über Gerüste aus Tierknochen und Treibholz.

Die oben geschlossenen Gefährte wurden auch mit dem

Anorak des Paddlers wasserdicht verschnürt.

Dann konnte man mit den seetüchtigen Kajaks auf

Robbenjagd gehen, ohne nass zu werden.

Arktis

7


Kanada

Seit rund 5.000 Jahren haben die Inuit das Land besiedelt. Anders als viele von uns denken, wohnen die

Inuit nicht ständig in Iglus aus Schnee. Auch ihre Vorfahren errichteten Schneehäuser meist nur während

langer Jagdzüge und lebten sonst in Behausungen aus Stein und Torf, die um ein Gerüst aus Wal knochen

und Treibholz gebaut wurden. Heute leben etwa 11.000 Menschen entlang der Küste von Baffin Island. Ihre

Häuser sind modern eingerichtet und überwiegend aus Holz gebaut.

Kanadakranich

Dieser Kranich brütet in den arktischen Regionen Kanadas. Sein Nest

legt er am Ufer eines Gewässers an. Im Spätsommer machen sich die

Altvögel mit ihren Jungen auf den Weg ins Winterquartier. Gemeinsam

fliegen sie mehrere Tausend Kilometer bis in den Südwesten der

USA und nach Mexiko.

8

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Arktisches Erdhörnchen

Die Erdhörnchen leben in großen Kolonien. Sie legen unterirdische

Baue an, in denen sie wohnen und ihren Winterschlaf

abhalten. Diese Baue liegen stets an Abhängen oder Uferböschungen,

weil sich dort kein Dauerfrostboden bilden kann.

Das ist wichtig für die Hörnchen, denn nur so bleiben ihre

Schlafkammern eisfrei und trocken.

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12


Dallschaf

13

Das Dallschaf hat ein fast weißes Fell und bewohnt Alaska sowie den

Nordwesten Kanadas. Es lebt in Gruppen von mindestens sechs Tieren. Im

Sommer hält es sich hoch im Norden auf, im Winter wandert es in wärmere

Gebiete weiter im Süden. Die Jungen kommen im Mai oder Juni zur Welt

und folgen ihrer Mutter schon kurz nach der Geburt.

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Rotfuchs

Der Rotfuchs ist ein äußerst anpassungsfähiges Tier und kann

fast überall leben. So kommt er auch in der Arktis vor. Seine

Spur erkennt man ganz leicht. Der Rotfuchs bewegt sich nämlich

am häufigsten im Trab vorwärts. Dabei schnürt er. Das bedeutet,

dass er seine rechten und linken Pfoten hintereinander aufsetzt.

So hinterlässt er eine schöne, gerade Linie.

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Kanadaluchs

Der Kanadaluchs ist ein heimlicher Jäger. Er versteckt

sich, so gut es geht, hinter Pflanzen oder Steinen und

lauert seiner Beute auf. Geduldig wartet er, bis ein

geeignetes Tier in seine Nähe kommt. Dann schleicht

er sich bis auf wenige Meter an, wobei er genau die

Windrichtung berücksichtigt. Plötzlich schießt er aus

seiner Deckung hervor, überfällt sein ahnungsloses Opfer

blitzartig und tötet es mit einem Kehlbiss.

Kanada

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Husky: Schlittenhund

Früher wurden Huskys nur als Arbeitshunde gezüchtet, daher ist ihr

Bewegungsdrang so groß. Lange Zeit waren sie für die Menschen des

hohen Nordens das wichtigste Transport­ und Fortbewegungsmittel.

Auch für Polarexpeditionen wurden die ausdauernden Hunde eingesetzt.

Noch heute dienen sie zum Ziehen von Schlitten.

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18

Inuitfrau

Eine Vielzahl von Kleidungsstücken stellen die Inuit aus

der Haut von erlegten Tieren her. Dabei verhindert das

Leder Durchnässung, das Fell schützt vor Kälte. Die Stiefel

sind meist aus Robben­ oder Rentierleder, die Hose

aus Robben­ oder Eisbärenfell; Perlen, Stickereien und

besondere Pelze dienen als Schmuck. So kann man, wie

überall auf der Welt, die unterschiedlichen Völker auch

an ihren verschiedenen Trachten erkennen.

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Baumstachler

Der Baumstachler ist ein Nagetier und etwa so groß wie ein Hase.

Seine plumpe Gestalt täuscht auf den ersten Blick darüber hinweg,

dass er durchaus sehr flink laufen und vor allem geschickt auf Bäume

klettern kann. Sein Stachelkleid setzt er nur zur Verteidigung

ein. Wird er angegriffen, rollt sich das Tier zusammen und reckt dem

Fressfeind seine spitzen Stacheln entgegen.

23

Und ist es

noch so kalt,

nirgends ist es

so schön wie

zu hause!

Iglu

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Schneeziege

Eine feine, sehr dichte Unterwolle und lange, hohle

Deckhaare schützen die Schneeziege vor der eisigen

Kälte. Ihr Fell ist weiß, so ist sie gut getarnt im

Schnee. Die Tiere halten sich ausschließlich im steilen

Fels auf. Dort klettern sie langsam und gemächlich

fast senkrechte Wände hinauf.

Eskimos sind wahre Meisterarchitekten für

perfekt isolierende Schneehäuser!

Sie schichten Eisblöcke spiralförmig wie bei

einem Schneckenhaus aufeinander und glätten

das Ganze von außen mit Schnee. Als Tür dient ein

Tunnel, den man mit einem Eisblock abdichten kann.

Weil Schnee Wärme speichert, entweicht die

eigene Körperwärme nicht nach draußen.

Hat man dann noch eine Öllampe, kann es drinnen

richtig gemütlich sein! Iglu heißt übrigens in der

Sprache der Inuit einfach nur „Haus“.

Kanada

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Grizzly-Weibchen mit Jungen

Das Grizzly­Weibchen bringt seine Jungen im Winter zur Welt. Es liegt in

seiner geräumigen, warmen Höhle und kümmert sich liebevoll um den Nachwuchs.

Vier bis fünf Monate verbringt die Familie in der dunklen Höhle. Erst

nach der Schneeschmelze bringt die Bärin ihre Jungen ans Tageslicht.

3D Sticker

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3D Sticker

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3D Sticker

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Können wir nicht

einfach eine Pizza

bestellen?!


Vielfraß

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Der Vielfraß ist ein großer Marder, der sogar große

Beute tiere wie Hirsche überwältigt. Obwohl er viel

kleiner ist als ein Hirsch, erlegt er ihn im tiefen Schnee

fast mühelos. Der Vielfraß springt auf sein Opfer und

verbeißt sich in dessen Nacken. Dann reitet er oft

Hunderte Meter auf dem Rücken des Hirsches, bis dieser

schließlich stirbt.

Grizzly beim

Lachsfischen

Wenn die Lachse die nordamerikanischen

Flüsse hochschwimmen, um zu ihren

Fortpflanzungsgebieten zu gelangen,

beginnt für die Grizzlys die beste Zeit des Jahres!

Sie versammeln sich in Gruppen an Stromschnellen

und stellen sich ins tosende Wasser.

Ohne dass sie sich anstrengen müssen,

schnappen die Bären die springenden

Lachse in der Luft.

Mink

Am liebsten hält sich der Mink in der Nähe von

Flüssen oder Seen auf, und er ist ein ausgezeichneter

Schwimmer. Unter Wasser bewegt er sich mit

wellenförmigen Bewegungen seines Körpers fort, die

Hinterbeine dienen als Antrieb. Sehr nützlich sind

dabei die Schwimmhäute, die an den Hinterpfoten

lang und an den Vorderpfoten kurz sind.

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Kanada

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Alaska

Einst gehörte der heutige US-Bundesstaat mit dem Zusatznamen „Last Frontier“ („Letzte Grenze“) zum

russischen Zarenreich. Bis das Land 1867 zu einem Spottpreis an die USA verkauft wurde.

Wenig später haben sich die Russen grün und blau geärgert, denn Alaska entpuppte sich als wahre

Schatzkammer: Aus ganz Amerika strömten die Goldsucher herbei. Viele von ihnen wurden damals steinreich.

Heute ist es das Öl, das den Bewohnern Wohlstand beschert. Trotzdem wohnen hier nur wenige Menschen.

Denn vor allem die langen Winter mit bis zu minus 60 Grad Kälte sind ziemlich ungemütlich.

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14

Bartrobbe

Die Bartrobbe lebt die meiste Zeit

des Jahres als Einzelgänger. Nur zur

Paarungszeit versammeln sie sich in

Gruppen. Manchmal halten sich die

Tiere nicht nur im Meer auf, sondern

schwimmen auch die Flüsse ein Stück

weit hinauf. Bartrobben haben eine

sehr zähe Haut, aus der die Inuit Boote

und Angelleinen herstellen.

Schneeschuhhase

Die Hinterpfoten der Hasen erinnern an Schneeschuhe, denn sie sind

extrem groß. Im Winter wachsen zusätzlich seitlich ab stehende,

steife Haare, die die Pfoten noch breiter machen. Dadurch sinken

die Tiere im Tiefschnee nicht ein. Wenn ihr Hauptfeind, der Luchs,

hinter ihnen her ist, schlagen die Hasen plötzlich Haken und

machen meterlange Sprünge, um dem Feind zu entkommen.

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Weißkopf-Seeadler

Weißkopf­Seeadler sind eindrucksvolle Vögel, die zu den

größten Adlern der Welt gehören. Sie nisten auf hohen

Bäumen und legen dort einen meterhohen Horst an.

Dieser wird jedes Jahr erneut benutzt und ständig ausgebessert.

Im Laufe vieler Jahre erreichen diese Horste

mitunter die Größe eines Autos.

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Eisbärin mit Jungen

Das Weibchen bringt ihre Jungen in einer

Höhle zur Welt, meist Zwillinge. Bei der Geburt

sind die Babys so groß wie Ratten, nackt und

blind. Ihre Augen öffnen sie nach vier Wochen.

Nach rund vier Monaten verlassen sie die

Höhle. Nun sind die Jungen etwa hundegroß

und begleiten ihre Mutter bei den Beutezügen.

Nach drei Jahren machen sie sich selbstständig.

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Alaska

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16

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Nördlicher See-Elefant,

Jungtier

Die Jungtiere dieser großen Robben werden an Land

geboren. Geduldig warten sie Tag um Tag, bis ihre Mütter

endlich von der Futtersuche im Meer zurückkehren

und sie säugen. Fast ein ganzes Jahr lang sind sie von

der Muttermilch abhängig. Erst danach fangen sie ihre

Mahlzeiten selbst.

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Polarlicht

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3D

3D Sticker

Am nächtlichen Polarhimmel kann man

erstaunliche bunte Lichtspiele bewundern.

Früher glaubten die Menschen an mystischen Zauber.

Tatsächlich ist es aber ein physikalisches

Wechselspiel: Die Sonne stößt immer wieder

elektrisch geladene Teilchen aus. Trifft der

„Sonnenwind“ auf die Erdatmosphäre, leuchten

die Gasteilchen in den verschiedensten Farben

und Formen.

Die Spannungsfelder können sogar Radio, Funk und

Satelliten durcheinanderbringen.

3D Sticker


Bison

Der Bison ist ein mächtiges Tier. Die Bullen haben riesige

Köpfe mit einer dichten Mähne und spitzen Hörnern.

Wenn sie um die Weibchen kämpfen, rammen sie sich

mit den Schädeln. Meist enden diese Kämpfe unblutig,

sofern der Schwächere rechtzeitig das Weite sucht.

Knutt

Der Knutt brütet in der Arktis. Doch dabei muss er sich

beeilen. Fliegt er zu spät in seinem Winterquartier los,

das viel weiter im Süden liegt, hat er nur noch wenig

Chancen, seine Küken während des kurzen arktischen

Sommers erfolgreich aufzuziehen. Er muss seinen Nistplatz

also rechtzeitig im Frühjahr erreichen.

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Alaska

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Sibirien

„Schlafendes Land“ nennen die tatarischen Ureinwohner das weite Gebiet östlich des Urals.

Aber hier halten höchstens die Bären Winterschlaf. Seit dem 16. Jahrhundert wurden Bodenschätze abgebaut:

Kohle, Gold, Platin, Diamanten, Erdöl, Erdgas, Eisen und andere Erze bilden die Rohstoffkammern

im russischen Reich.

In großen Teilen Sibiriens ist der Boden das ganze Jahr gefroren.

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Eisfuchs im Winterfell

Jedes Jahr im Herbst wächst dem Eisfuchs ein dichtes, schneeweißes

Fell. In der tief verschneiten Tundra und auf Eisschollen

kann man ihn dann kaum mehr entdecken. Die Unterwolle des

Winterfells isoliert so gut vor Kälte, dass der Eisfuchs sogar

Temperaturen bis zu minus 70 Grad aushält.

Eisfuchs im Sommerfell

Im Frühjahr wechselt der Eisfuchs sein Winterfell erneut, der weiße Pelz

wird nun graubraun. Die dichte Unterwolle, die der Fuchs in der warmen

Jahreszeit nicht mehr braucht, fällt in dichten Büscheln aus.


Grasfrosch

Der Grasfrosch laicht sehr zeitig im Frühjahr. Das Weibchen

legt bis zu 4.000 Eier in Ballen an Wasserpflanzen

oder am Gewässerboden ab. Aus den Eiern schlüpfen

Kaulquappen, und diese entwickeln sich in zwei bis vier

Monaten zu kleinen Fröschen. Die Tiere überwintern oft

in Gruppen am Grund von Gewässern oder in Höhlen.

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Kreuzotter

Im Gegensatz zu anderen Schlangen sind Kreuzottern selbst

bei tiefen Temperaturen erstaunlich aktiv. Daher kommen

sie sogar noch am Polarkreis vor. Doch den Winter über

schlafen sie gemeinsam mit vielen Artgenossen in einem

frostfreien Versteck. In ihren nördlichsten Verbreitungsgebieten

dauert dieser Winterschlaf bis zu acht Monate lang.

Rothalsgans

Rothalsgänse brüten im Norden Sibiriens. Um das Nest kuschelig

weich auszupolstern, rupft sich das Weibchen Daunenfedern aus

und legt sie in die Nestmulde. Die Küken werden von beiden Eltern

abwechselnd gewärmt und gefüttert. Die erwachsenen Gänse

haben auffallend rote Hälse – daher auch ihr Name.

Sibirien

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Moschus ochsen haben

grosse runde Hufe,

sodass sie nicht im

Schnee versinken.

ich verfluche meine

kleinen füsse!

Moschusochsen:

Gruppe mit Jungtieren

im Verteidigungswall

Moschusochsen:

kämpfende Bullen

Zur Paarungszeit kämpfen die Männchen darum, wer die

Herde in Zukunft anführen und sich mit den Weibchen

paaren darf. Die Gegner stellen sich gegenüber auf und

prallen bis zu 20 Mal mit den gewaltigen Schädeln aufeinander.

Erst wenn einer in die Knie geht oder aufgibt,

ist der Kampf beendet.

Die massigen Tiere haben eine wirkungsvolle

Verteidigungsstrategie, wenn sie von Fressfeinden –

etwa Wölfen – angegriffen werden:

Die ganze Herde formiert sich zu einem Schutzwall.

Schulter an Schulter recken die Tiere den Angreifern

ihre spitzen Hörner entgegen. Die Jungen befinden

sich stets hinter den Erwachsenen und sind dort bestens

geschützt.


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Raufußbussard

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Der Raufußbussard ist in der ganzen Tundra verbreitet. An seine baumlose Heimat

hat er sich perfekt angepasst. So brütet er nicht wie die meisten anderen Greifvögel

auf einem Baum, sondern er legt sein Nest auf dem Boden an. Vor dem

Eisfuchs muss er sich dabei in Acht nehmen, denn der plündert gern sein Nest.

Halsbandlemming

Lemmingen sagt man nach, sie würden gemeinschaftlich Selbstmord

begehen. Doch das ist ein Ammenmärchen. In Wirklichkeit

wird den Tieren in Jahren, in denen sie sich stark vermehren, der

Stress mit den Artgenossen zu groß. Sie verlassen dann zu Tausenden

ihre Heimat und wandern in andere Gebiete. Wenn sie dabei

an Flüsse und Seen oder an die Meeresküste gelangen, ertrinken sie

kläglich, da sie nicht so ausdauernd schwimmen können.

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Sibirien

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Franz-Josef-Land

Mit rund 16.000 Quadratkilometern ist die nördlichste russische Inselgruppe ungefähr so groß wie die

Steiermark. Von ihrem nördlichsten Punkt sind es nur noch 900 Kilometer bis zum Nordpol – fast ein

Katzensprung!

Die ersten Besucher waren wohl Robben- und Walfänger im 17. Jahrhundert.

Offiziell haben Julius Payer und Carl Weyprecht den Archipel am 30. August 1873

bei ihrer österreichisch-ungarischen Nordpolexpedition entdeckt. Sie tauften

ihn zu Ehren des damaligen Kaisers Franz Joseph I. Eine Bronzetafel am Kap

Tirol erinnert an die beiden Pioniere.

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Ringelrobbe

Die Ringelrobbe ist die häufigste Robbenart in der Arktis und lebt

unter dem Meereis. Da sie wie alle Säugetiere Luft atmet, muss sie

ihre Nase zum Atmen aus dem Wasser strecken. Dazu nutzt sie kleine

Löcher im Eis. Dort wartet häufig schon der Eisbär und schlägt die

Robbe, die seine Lieblingsbeute ist.

Bandrobbe

Bandrobben haben ihren Namen von ihrem hübsch

gezeichneten Fell, das besonders durch die schwarz­weiße

Musterung auffällt. Die großen Robben sind vor allem im

Beringmeer zu finden. Sie leben auf dem Treibeis und dem

Packeis. An die Küste kommen sie so gut wie nie.

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1

1. Alexandraland

2. Prinz-Georg-Land

3. Bruce-Insel

4. Northbrook-Insel

5. Hooker-Insel

6. McClintock-Insel

7. Wilczek-Insel

8. Salm-Insel

9. Hall-Insel

10. Wilczek-Land

11. Champ-Insel

12. Luigi-Insel

13. Salisbury-Insel

2

3

4

5

F R A N Z - J O S E F - L A N D

12

14. Wiener-Neustadt-Insel

15. Ziegler-Insel

16. Graham-Bell-Insel

17. La Ronciere-Insel

18. Greely-Insel

19. Payer-Insel

20. Jackson-Insel

21. Rainer-Insel

22. Karl-Alexander-Insel

23. Eva-Liv-Insel

24. Rudolf-Insel

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Eismöwe

Ganz oben auf den Steilklippen brüten die Eismöwen. Ihr

Nest besteht aus Algen, Seegras und Moos. Meist legen sie

drei Eier. Eismöwen sind gefräßige Räuber. Sie verspeisen

kleine Säuger, Eier und Junge anderer Küstenvögel. Außerdem

ernähren sie sich auch von Meerestieren und Aas.

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Krabbentaucher

Krabbentaucher sind nur etwa so groß wie Stare. Ihre Nahrung

finden sie im Meer. Sie tauchen nach kleinen Krabben – daher ihr

Name –, aber auch nach Garnelen, Fischen und Schnecken. Die

geselligen Vögel versammeln sich in großen Gruppen. Sie brüten

gemeinsam und gehen auch gemeinsam auf die Nahrungssuche.

Walrosse

Walrosse lieben den Körperkontakt. Sie liegen dicht an

dicht am Strand und stützen oft ihre Hauer auf dem

Körper des Nachbarn auf. Ihre verlängerten Eckzähne

sind nützliche Werkzeuge – die Walrosse setzen sie als

eine Art Eispickel ein. Wenn sich die schweren Tiere

vom Wasser aus auf eine Eisscholle hieven, stoßen

sie die Hauer ins Eis, damit sie nicht wieder ins Meer

zurückrutschen.

Franz-Josef-

Land

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Spitzbergen

Spitzbergen ist der Name einer norwegischen Inselgruppe und zugleich die Bezeichnung der Hauptinsel.

Die Inselgruppe im Arktischen Ozean lockt Wissenschaftler aus aller Herren Länder. Die erkunden

im „größten Labor der Welt“ die Arktis, betreiben Satelliten-Bodenstationen oder schießen Höhenforschungsraketen

vom Startplatz „SvalRak“ ab. Mithilfe von Satellitenfotos beobachten Klimaforscher,

wie viel Eis von Gletschern pro Jahr abschmilzt. Oder man kann anhand von Messungen etwas über

Temperaturschwankungen oder über die Zusammensetzung der Erdatmosphäre erfahren.

Dinosaurier-Fans kommen auch voll auf ihre Kosten: Hier hat man zum Beispiel im Jahr 2007 Überreste des

Pliosaurus entdeckt. Das 15 Meter lange Urtier gilt als der größte bekannte Meeressaurier, der je gelebt hat.

Neben den Forschern leben hier fast 3.000 ständige Einwohner. Mangels Straßen fahren sie einfach mit

Booten, Schneemobilen oder Hundeschlitten herum.

Alpenschneehuhn

Dieser Vogel ist ein Relikt der Eiszeit. Das bedeutet, dass er früher –

während der Eiszeit – weite Teile Europas besiedelte. Mit dem Rückzug

der Gletscher am Ende der Eiszeit schrumpfte dann das Verbreitungsgebiet

drastisch, denn zu warmes Klima mag das Schneehuhn nicht.

Seitdem kommt diese Art hauptsächlich in den Alpen, aber auch in

einigen Gebieten Nordeuropas vor.

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Belugawale

kommunizieren durch

klickende und pfeifende

Geräusche. Mir sind

Handys lieber.

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Belugawal

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Belugawale werden wegen ihrer hellen Haut auch Weißwale genannt.

Sie leben in Gruppen. Wenn das Meer im Winter zufriert, halten sie

gemeinsam ein Eisloch frei, an dem sie immer wieder zum Atmen auftauchen.

Doch das ist nicht ganz ungefährlich. Denn häufig lauert an

so einem Loch ein Eisbär, der einen Wal mühelos mit seiner kräftigen

Pranke auf das Eis zieht.

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Spitzbergen

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Trottellumme

Die Trottellumme bekam diesen seltsamen Namen

verpasst, weil sie sich – wie viele andere Seevögel

übrigens auch – an Land sehr unbeholfen und tollpatschig

fortbewegt. Im Wasser allerdings ist sie

in ihrem Element. Wenn sie einen Schwarm Fische

entdeckt, stürzt sie sich kopfüber ins Wasser

und taucht der flüchtenden Beute äußerst flink

hinterher.

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ICH SOLLTE ES

EINMAL MIT LASAGNE

VERSUCHEN!

Walross

Die Stoßzähne bestimmen den Rang eines Bullen in

der Herde. Je länger die Hauer sind, desto angriffslustiger

und erfolgreicher ist der Bulle bei Auseinandersetzungen

mit Artgenossen. Zur Paarungszeit

tragen die Männchen erbitterte Kämpfe aus und

verletzen sich mit den Hauern oft erheblich.

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Basstölpel

Basstölpel sind elegante Vögel, doch auch sie haben einen nicht

sehr schmeichelhaften Namen. Den erhielten sie von den frühen

Seefahrern, die die Brutkolonien der Basstölpel regelmäßig

plünderten. Sie nahmen Eier und Küken als willkommene Nahrung

mit und töteten die erwachsenen Vögel, die nicht scheu waren und

sich leicht überrumpeln ließen. Die Zutraulichkeit der Basstölpel

hielten die Seefahrer für tölpelhaft – daher der Name.

Wanderfalke

Wanderfalken haben ein riesiges Verbreitungsgebiet. Auch in

Polarregionen kommen sie vor. Die Vögel sind wahre Flugakrobaten

und die schnellsten Flieger obendrein. Wenn sich der Falke auf seine

Beute – fliegende Vögel – stürzt, erreicht er eine Geschwindigkeit von

über 300 Kilometer pro Stunde. Damit könnte er einem Formel­1­Auto

Konkurrenz machen.

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Arktisches Wollgras

Das Wollgras wächst in dichten Polstern. So schafft es sich ein

eigenes Klima, denn im Inneren der Polster ist es wärmer als ringsum

an der Luft. Außerdem isoliert der Polster das darunter liegende

Erdreich und sorgt so dafür, dass der Boden nicht gleich zu

Herbstbeginn schon gefriert. Lange Fäden an den Blüten bilden den

weißen, wolligen Schopf.

Spitzbergen

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Norwegen

Bibber! Im hohen Norden des Landes wird es manchmal bis zu minus 50 Grad kalt!

Deshalb wohnen die meisten der 4,7 Millionen Einwohner lieber im Süden Norwegens, wo es im Sommer

ähnlich warm werden kann wie bei uns.

Gar nicht zimperlich sind die Samen. So heißen die Ureinwohner, von denen es leider nicht mehr allzu viele

gibt. Sie ziehen mit ihren Rentieren herum und wohnen das ganze Jahr über in Zelten.

Man erzählt sich auch von seltsamen Fabelwesen. Also Augen auf: Vielleicht läuft dir hier wirklich einmal

eine Elfe oder ein Troll über den Weg!

Eurasischer Luchs

Der Luchs ist etwa so groß wie ein Schäferhund. Dass er

an ein kühles Klima gut angepasst ist, zeigt schon der Bau

seiner Pfoten. Dichte Haarpolster dienen als Kälteschutz,

und die erstaunlich breiten Sohlen verhindern das Einsinken

im Schnee. Der Luchs kann ausdauernd wandern – das

ist auch nötig in seiner kalten Heimat. Um Nahrung zu

finden, muss er oft weite Entfernungen zurücklegen.

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Braunbär

Bären sind scheue Einzelgänger. Sie können gut schwimmen

und klettern. Meist sind sie nachts unterwegs, nur in sehr

abgelegenen Regionen gehen sie auch tagsüber auf Nahrungssuche.

In Norwegen leben die Bären hauptsächlich

im Grenzgebiet zu Schweden. 2006 konnte man die Spuren

von rund 125 Bären in Nor wegen nach weisen. In Schweden

gibt es noch bis zu 2.000 Braunbären.

Wölfin mit Jungen

Junge Wölfe sind ständig hungrig. Anfangs erhalten

sie nur Muttermilch, doch nach ein paar Wochen auch

schon Fleisch. Nun warten die Jungen ungeduldig darauf,

dass die erwachsenen Tiere mit vollen Bäuchen von

der Jagd zurückkehren. Sie winseln und lecken so lange

die Mundwinkel der Großen, bis diese Fleischstücke aus

ihrem Magen hoch würgen.

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Prachteiderente

Männchen und Weibchen dieser Entenart unterscheiden sich

stark in ihrem Aussehen. Das Männchen trägt ein prächtig

gefärbtes Gefieder und hat einen auffälligen roten Schnabel, der

an seiner Basis zu einem breiten Stirnhöcker erweitert ist. Das

Weibchen dagegen ist schlicht braun gefärbt.

Norwegen

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Island

Am Rande des nördlichen Polarkreises streiten sich Feuer und Eis:

Gleich mehrere Vulkane brodeln unter der fast 1.000 Meter dicken Eiskappe des größten Gletschers der

Insel, dem Vatnajökull.

Weil überall schmelzende Gesteinsmassen aus dem Erdinneren hervordringen, gibt es viele Geysire, blubbernde

Schlammlöcher und heiße Quellen. In manchen kann man sogar baden. Die natürliche Erdwärme

eignet sich auch prima für Gewächshäuser – auf Island wachsen deshalb die nördlichsten Bananen der

Welt!

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Islandpferd

Das Islandpferd wird zu den Ponys gezählt. Es ist aber

so kräftig und robust, dass es auch von Erwachsenen

geritten werden kann. Neben Schritt, Trab und Galopp

beherrscht das Pferd auch noch den Tölt, also eine

weitere Gangart. Beim Tölt setzt das Pferd die Hufe der

gleichen Körperseite nacheinander auf – also hinten links,

vorne links, hinten rechts, vorne rechts.

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Papageitaucher

Nur zur Brutzeit trägt der Papageitaucher seinen farbenprächtigen

Schnabel, der jedes Frühjahr neu gebildet

wird. Nach der Brutsaison ziehen die Vögel hinaus aufs

Meer. Draußen auf hoher See mausern sie. Das bedeutet,

dass ihnen nun die Hornringe abfallen, die den Schnabel

gebildet haben, und dass sie fast alle Schwungfedern abwerfen.

Ein paar Wochen lang können sie nicht fliegen, bis

die neuen, frischen Federn nachgewachsen sind. In dieser

Zeit treiben sie wie Korken auf dem Wasser.

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Gerfalke

Der Gerfalke ist der größte Falke und kommt in der ganzen

Arktis vor. Er hat ein sehr helles Gefieder, das aber die

typische Bänderung der Greifvögel aufweist. Wie bei dieser

Vogelgruppe üblich, ist das Weibchen etwas größer als das

Männchen. Das nutzen die Vögel bei der Brut. Während das

Weibchen die Eier brütet und später die Küken bewacht,

schafft das wendigere Männchen Nahrung herbei.

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Islandschaf

Islandschafe sind kräftig gebaute Tiere mit kurzen

Beinen. Sowohl das Gesicht als auch ihre Beine sind

frei von Wolle. Die anspruchslosen Schafe ernähren

sich von Gras und Heu, und auch die Kälte im Winter

ertragen sie ohne Probleme. Die Menschen verwerten

die Wolle, die Milch und das Fleisch der Tiere.

Island

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Eisfuchs bei der Jagd

Eisfüchse sind sehr erfolgreiche Jäger. Dank ihres ausgezeichneten

Geruchssinns wittern sie sogar Beute unter

hohem Schnee. So spüren sie mühelos Lemminge auf. Mit

einem Sprung durchstoßen sie die Schneedecke und holen

die Säuger aus ihrem Versteck. Manchmal stöbern sie

sogar Robbenjunge in deren Schneehöhle auf.

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Odinshühnchen

Bei den Odinshühnchen ist vieles anders als bei den meisten

anderen Vögeln. Die Weibchen sind größer und hübscher

gefärbt als die Männchen, sie balzen um die Männchen und

verteidigen den Nistplatz gegen andere Weibchen. Die

Männchen dagegen kümmern sich allein um Brut und Aufzucht

der Jungen. Die zarten Vögel wurden nach Odin, einem

nordischen Gott, benannt.

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Schnee-Eule

Die Schnee­Eule hat ein weißes Gefieder mit dunkler

Musterung. Sie ist die einzige Eule der Welt, die im sechs

Monate dauernden arktischen Sommer wochenlang Tag

und Nacht im Hellen lebt. Sobald der Winter Einzug

hält, weicht sie nach Süden aus in die Nadelwaldregion.

Schnee­Eulen bilden nur zur Brutzeit Paare. Das Männchen

wirbt um ein Weibchen, indem es Balzflüge mit

v­förmig nach oben gestellten Flügeln veranstaltet.

Gryllteiste

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Wie alle ihre Verwandten hat auch die Gryllteiste weit

hinten am Körper ansetzende Beine und daher beim

Fliegen Mühe mit dem Manövrieren. Das bedeutet, dass

jeder Landeanflug am Brutplatz mit gewissen Schwierigkeiten

verbunden ist. Vor allem das Bremsproblem macht

dem Vogel zu schaffen. Er löst es, indem er einen Felssims

im weiten Bogen von unten anfliegt und dann versucht,

punktgenau zu landen.

Island

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Grönland

Ob der Weihnachtsmann wirklich in Grönland wohnt? Jedenfalls schicken manche Kinder ihre Wunschzettel

dorthin. Und dort könnte er sich prima verstecken. Denn in den einsamen Weiten der mit

2 Millionen Quadratkilometern größten Insel der Welt halten es nur wenige Eskimos aus.

Die Temperaturen zwischen null und minus 70 Grad sind einfach zu ungemütlich. Das Land ist das ganze

Jahr über mit Eis und Schnee bedeckt – prima für eine Fahrt mit dem Hundeschlitten. Vielleicht leben hier

deshalb auch doppelt so viele Hunde wie Menschen. Wuff!

Klappmütze

Die Klappmütze zählt zur Gruppe der Hundsrobben, und wie alle

Hundsrobben bewegt sich auch die Klappmütze an Land sehr schwerfällig

und langsam fort. Im Meer allerdings ist sie in ihrem Element.

Elegant und flink taucht sie ihrer Lieblingsbeute – Fischen und

Tinten fischen – hinterher.

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Klappmütze mit

ausgeklappter Mütze

Nur die Bullen können ihren Rüssel mächtig anschwellen lassen

und aus einem Nasenloch einen roten, straußeneigroßen Hautballon

herausblasen. Dies machen die Robben, um Feinden oder

männlichen Artgenossen zu drohen oder um den Weibchen zur

Paarungszeit zu imponieren.


Buckelwal

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Buckelwale sind Bartenwale. Sie haben keine Zähne in

ihrem riesigen Maul, sondern lange Borsten, die sogenannten

Barten. Wenn sie hungrig sind, nehmen die Wale

riesige Mengen Wasser in ihr Maul auf, pressen es mit der

Zunge durch die Barten und schlucken dann das Plankton,

das an den Barten hängen bleibt.

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Grönland

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Hermelin

Eissturmvogel

Eissturmvögel nisten hoch oben am Rand von Klippen.

Nur zur Brutzeit kommen sie an Land. Den Rest

des Jahres verbringen sie weit draußen auf hoher See.

Dort segeln die extrem ausdauernden Flieger selbst bei

Stürmen noch elegant über den Wellen und trotzen den

schlechtesten Wetterbedingungen – daher haben die

Sturmvögel ihren Namen.

Im Winter ist ein Hermelin kaum zu entdecken. Sein

weißer Winterpelz tarnt es so gut im Schnee, dass nur

noch seine dunklen Augen und die schwarze Nasenspitze

seine Anwesenheit verraten. Im Sommer ist das Fell des

Hermelins bräunlich. Auch jetzt ist das Tier auf Felsen und

in der Vegetation hervorragend getarnt.

Rentier

Rentiere sind Nomaden. Das ganze Jahr ziehen sie über die

Tundra und suchen nach den besten Weideplätzen. Auf ihren

Wanderzügen durchschwimmen sie mühelos breite Flüsse

und Seen. Im Sommer bilden sie wegen der Mückenplage

riesige Herden. Der Grund dafür leuchtet ein: Je größer die

Herde, desto weniger häufig wird das einzelne Tier gestochen.

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Eisbär

Eisbären sind durch ihren dichten Pelz und die unter der

Haut liegende Fettschicht so gut gegen die Kälte geschützt,

dass sie gezwungen sind, die meiste Zeit langsam

dahinzutrotten. Nur so können sie selbst bei eisigen Temperaturen

eine Überhitzung vermeiden. Häufig nehmen

sie ein Bad im Meer, um sich abzukühlen.

Polarwolf

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Im Norden seines Verbreitungsgebiets trägt der Wolf

häufig ein weißes Fell. So ist er gut im Schnee getarnt.

Wölfe leben in Rudeln, in denen eine strenge Rangordnung

herrscht. Ein dominantes Paar führt die Jagdzüge

an. Die anderen Wölfe müssen sich diesem Paar

unterordnen.

Ein Polarwolf

kann eine

Geschwindigkeit

von bis zu 72 km/h

erreichen. ich bin

Noch schneller,

wenn ich einem

Eiscreme wagen

nachjage!

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Grönland

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Antarktis

Geheimnisvoller weißer Riese

und sechster Kontinent

„Land gegenüber der Arktis“ – so heißt die Antarktis übersetzt.

Sie liegt ganz unten auf der Erdhalbkugel mit dem Südpol in ihrer

Mitte. Anders als bei ihrem nördlichen „schwimmenden“ Pendant

befindet sich unter dem ewigen Eis richtiges Festland.

Zwischen beiden Hauptteilen, der Ostantarktis und der Westantarktis,

liegt das Transantarktische Gebirge. Im Westen geht die Landmasse

in die Antarktische Halbinsel über, deren Gebirgszüge sich unter

dem Wasser bis nach Südamerika erstrecken.

Geografisch endet die Antarktis allerdings am südlichen Polarkreis.

Diesseits und jenseits dieser Linie tummeln sich unzählige Inseln

rund um den weißen Riesen. Typisch für die Antarktis sind auch große

Eisberge, die immer wieder vom Schelf eis abbrechen („kalben“) und über

Tausende Kilometer weit über das Meer treiben.

Jahreszeiten

Das riesige Gebiet der Antarktis ist so kalt, dass man hier kaum

Menschen trifft. Durchschnittlich wurden minus 55 Grad im Jahr

gemessen! Auf dem eisigen Polarplateau um den Südpol wird es selbst im

Sommer selten wärmer. Die Jahreszeiten sind hier übrigens genau

umgekehrt: Ende Juni beginnt der antarktische Winter. Dann verschwindet

die Sonne ganz und macht der langen, finsteren Polarnacht Platz. Dafür

scheint sie im „sommerlichen“ Dezember wiederum rund um die Uhr.

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Antarktisvertrag

Als eine der letzten unerschlossenen Regionen unserer Erde ist die Antarktis

ein ganz besonderer Ort. Zum Glück hat man den weißen Kontinent

unter strengsten Schutz gestellt. Statt Bodenschätze auszubeuten,

darf hier nur geforscht werden. Vor allem Klima- und Umweltschutz

sind die großen Themen.

Außerdem darf kein Land Anspruch auf das Gebiet erheben – so

wurde es 1961 im „Antarktisvertrag“ festgelegt. Der Vertrag

lädt alle Staaten der Welt ein, sich gemeinsam und friedlich an der Erforschung

der Antarktis zu beteiligen. Wer sie besucht, kann sich deshalb

auch heute noch wie ein Entdecker längst vergangener Zeiten fühlen!


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Wettrennen zum Südpol

Zu den Pionieren gehörten der Norweger Roald Amundsen und der Engländer

Robert Scott. Sie lieferten sich einst ein wildes Wettrennen zum

Südpol, jeder wollte unbedingt der Erste sein. Amundsen hatte ein paar

Tricks auf Lager – zum Beispiel war er klammheimlich losgefahren – und

erreichte als erster Mensch am 14. Dezember 1910 den Südpol. Scott war

zwar besser ausgerüstet, kam aber erst einen Monat später völlig erschöpft

dort an – alle Strapazen umsonst! Es kam sogar noch schlimmer:

Auf dem Rückweg sind er und seine Gefährten nämlich erfroren.

F a l k l a n d -

i n s e l n

S ü d - A m e r i k a

Forschung

In der Antarktis gibt es fast hundert Forschungseinrichtungen.

Kilometertiefe Eisbohrungen verraten

zum Beispiel wichtige Erkenntnisse über das

Klima von einst.

I n s e l n

A n t a r k t i s c h e

H a l b i n s e l

A N T A R K T I S

We s t a n t a r k t i s

O s t a n t a r k t i s

T r a n s a n t a r k t i s c h e s G e b i r g e

N e u s e e l a n d

Naam

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Ostantarktis

Stürmischer Gigant: Mit über 8 Millionen Quadratkilometern ist die Ostantarktis größer als Australien.

Aber leider nicht so warm. Es ist sogar das allerkälteste und trockenste Gebiet der Antarktis. Im Winter

können Temperaturen bis zu minus 70 Grad Celsius herrschen. Dort gibt es praktisch nur Schnee und Eis.

Niederschläge sind selten, und wegen der enormen Kälte kann die Luft nur sehr wenig Feuchtigkeit aufnehmen.

So entsteht Trockenheit durch Kälte.

Tief unter dem dicken Eispanzer versteckt sich der geografische Südpol. Ein Forscher namens Bob Reid hat

hier einmal aus Spaß einen Bumerang geworfen, der über 24 Stunden am Stück unterwegs war. Wenigstens

theoretisch – weil nämlich am Südpol alle Zeitzonen unseres Erdballs zusammenlaufen.

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Adeliepinguin

Adeliepinguine sind die häufigsten Vögel in der Antarktis. Während sie im

Winter auf dem Packeis leben, suchen sie im Sommer ihre Brutplätze auf. Um

dorthin zu gelangen, legen sie häufig weite Entfernungen zu Fuß zurück. Die

Pinguine brüten in großen Kolonien auf dem Festland.

Der kälteste Punkt der

Erde – ein Paradies für

Forscher

Mit etwa minus 90 Grad hält die Forschungsstation

Wostok in der Ostantarktis bislang den weltweiten

Frostrekord.

Echte Wissenschaftler kann so etwas nicht

abschrecken. Sie haben zum Beispiel mit den kältesten

Durchschnittstemperaturen von minus 70 Grad auf dem

Ridge­A­Plateau einen prima Platz für ein Observatorium

entdeckt: Die klirrend kalte, trockene Luft erlaubt

einen ungetrübten Blick in den Weltraum.

Robben-Jungtier

Hungrige Robbenbabys schreien laut nach ihrer

Mutter. Wenn diese zum Säugen auf das Eis kommt,

beschnuppern sich beide gegenseitig. Die Mutter erkennt

ihr Junges am Geruch. Sie säugt nur ihr eigenes

Baby, ein fremdes Jungtier wird weggebissen.

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Ost-

antarktis

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Die Fortbewegung

der Pinguine

An Land bewegen sich die Pinguine auf

zweierlei Arten fort. Meist marschieren sie

aufrecht auf zwei Beinen. Dann sehen sie

fast aus wie Menschen. Da das Gehen aber

anstrengend ist, sparen sie Energie, so oft

es geht. Auf Schneefeldern zum Beispiel

rutschen sie auf dem Bauch vorwärts. Dabei

stoßen sie sich mit Füßen und Flügeln vom

Boden ab.

Kaiserpinguine

Kaiserpinguine sind die größten Pinguine der Welt und die

einzigen Landtiere, die Sommer und Winter in der Antarktis

leben. Obwohl er ein Vogel ist, kann der Kaiserpinguin nicht

fliegen. Zumindest nicht an Land. Unter Wasser aber setzt er

seine Flügel, die zu Paddeln umgebildet sind, als Antrieb ein

und „fliegt“ nun seiner Beute hinterher.

Der Kaiserpinguin

kann 22 Minuten

lang unter Wasser

bleiben und fast

300 Meter tief

tauchen. Ich kann

bis zu 22 Stunden

lang schlafen.


Die Balz der Kaiserpinguine

Sobald sich ein Paar gefunden hat, lässt jeder Vogel eine Reihe von Rufen

ertönen und verbeugt sich wiederholt vor dem Partner. So festigen

die Tiere ihre Paarbindung. Das Weibchen legt ein einzelnes Ei, das das

Männchen sofort mit dem Schnabel auf seine Füße rollt. Anschließend

brütet es das Ei, bedeckt von einer Bauchfalte, rund 60 Tage lang aus.

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Kaiserpinguin-Küken

Das Küken schlüpft auf den Füßen des Männchens und bleibt

dort sitzen. Wie das Ei wird es ebenfalls von der dicken

Bauchfalte gewärmt. Obwohl der Vater über zwei Monate

nichts mehr gefressen hat, würgt er vorverdauten Fisch aus

seinem Magen hoch und füttert damit das hungrige Küken.

Beide warten nun auf die Mutter, bis diese aus dem Meer

zurückkehrt und das Junge mit frischer Nahrung versorgt.

Kaiserpinguin-

Kindergarten

Die Eltern wechseln sich bei der Fütterung des Kükens ab. Dank

der nahrhaften Speise wachsen die Kleinen rasch heran. Bald

lassen die Eltern sie mit den gleichaltrigen Jungtieren in einer

Art Kindergarten zurück, wenn sie auf Nahrungssuche gehen.

Die Küken drängen sich dann eng zusammen und warten nur

darauf, dass sie die nächste Mahlzeit erhalten.

Ost-

antarktis

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Westantarktis

Die Eismassen der Westantarktis ragen teilweise richtig hoch in den Himmel – die höchste Erhebung ist

der Mount Vinson mit fast 4.900 Metern. Durch den Einfluss des Ozeans auf das Klima ist es aber trotz des

vielen Eises nicht ganz so frostig wie auf dem östlichen Teil des Kontinents.

In den letzten 50 Jahren sind die Temperaturen sogar insgesamt um etwa 6 Grad gestiegen. Immer mehr

Eisberge brechen ab und stürzen mit lautem Getöse ins Meer. Im Jahr 2007 löste sich vom Pine-Island-

Gletscher ein weißer Riese, der größer war als die Stadt Wien!

Husky-Welpen

Bis 1994 wurden an den Forschungsstationen Huskys als

Schlittenhunde eingesetzt. Doch als immer mehr Motorschlitten

zum Transport von Lasten verwendet wurden,

hat man die Hunde aus der Antarktis aus geflogen.

Huskys werden auch bei uns gehalten. Sie brauchen

sehr viel Bewegung, sonst haben sie kein ausgeglichenes

Wesen. Menschen gegenüber verhalten sie sich freundlich,

doch sie müssen konsequent erzogen werden. Der

Husky ist ein leidenschaftlicher Jäger, aber kein guter

Wachhund.

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Palmen in der Antarktis

Es gab sie wirklich, wie Fossilienfunde zeigen! Heute

natürlich nicht mehr, denn keine Palme würde in

dieser Kälte überleben.

Vor Jahrmillionen lag die antarktische Landmasse

durch die Kontinentalverschiebung viel weiter nördlich.

Deswegen war es damals dort viel wärmer und grüner.

Schade, dass es damals noch keine Fotoapparate gab …

Versteinerte Reste von Beuteltieren, deren

Nachfahren heute in Australien leben, verweisen

außerdem auf eine einstige Verbindung zwischen

beiden Kontinenten!

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Balztanz der Albatrosse

Ein Albatros­Paar bleibt ein Leben lang zusammen. Da sich die

Partner außerhalb der Brutsaison unabhängig voneinander auf

dem Meer aufhalten, treffen sie sich erst zu Beginn der Brutzeit

wieder an Land. Dann vollführen sie spektakuläre Balztänze, um

die Paarbindung zu stärken. Fast ein Jahr lang werden sie nun

beisammen sein und ihr Küken großziehen.

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Antarktische Halbinsel

Hier muss man sich zum Glück nicht ganz so warm anziehen. Deshalb werden auf der antarktischen Halbinsel

auch die meisten Forschungsstationen betrieben. Bei bis zu 3 Grad Celsius schmilzt im Sommer sogar

das Eis, und der nackte Fels kommt darunter hervor. Mit ihren Fjorden und vorgelagerten Archipelen ist

die Landschaft auch das ganze Jahr über alles andere als langweilig.

Die Gebirgszüge der 1.200 Kilometer langen Landzunge sind unter dem Meer mit den südamerikanischen

Anden verbunden. So gibt es zum Teil noch aktive Vulkane!

Mitunter findet man rot oder grün gefärbte Schneefelder. Diese Färbung stammt von winzig kleinen Algen,

die in großen Massen auftreten können. Wenn sie weite Flächen mit roter Farbe überziehen, spricht

man von „Blutschnee“.

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Flügelschnecke

Die Flügelschnecke besitzt kein hartes Gehäuse, wie viele andere

Schnecken. So kann sie sich nicht in ihr Haus zurückziehen, wenn

sie bedroht wird. Doch die Flügelschnecke hat einen anderen

Trick auf Lager: Ihr Körper ist fast durchsichtig und daher im

Wasser kaum zu entdecken.

Krill

Der Krill bildet die Basis der Nahrungskette. Das bedeutet,

dass sich unzählige Tiere von diesen kleinen Krebsen

ernähren, die wie Garnelen aussehen. Zu den Fressfeinden

des Krills zählen Fische und Seevögel ebenso wie

Robben und große Wale. Der Krill lebt in gigantischen

Schwärmen, die sich nur deshalb bilden können, weil die

antarktischen Gewässer unheimlich nährstoffreich sind.

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Pottwal

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156

Pottwale gehören zu den Meeressäugern, die am tiefsten tauchen. Große

Männchen bleiben über eine Stunde lang unter Wasser und gehen bis in 1.000

Meter Tiefe. Dort jagen sie vor allem Riesenkalmare. Doch die großen Tintenfische

setzen sich heftig zur Wehr. Daher haben viele Pottwale die Abdrücke

von den Saugnäpfen der Kalmare an ihrem Körper.

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Weddelrobbe

mit Jungtier

Die Weibchen der Weddelrobben sind im Winter

trächtig und bringen im Frühling auf dem Meereis

ihre Jungen zur Welt. Die Kleinen werden mit sehr

fetthaltiger Milch gesäugt. So wiegen sie nach nur

acht Wochen schon viermal soviel wie bei ihrer

Geburt. Nun sind sie unabhängig und jagen selbst

nach Fischen und Tintenfischen.

Antarktische

Halbinsel

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Südkaper

Südkaper sind riesige Wale. Doch obwohl sie so groß sind, fressen

sie nur Plankton und Krill, also sehr kleine Tiere. Diese fischen

sie mit ihren langen Barten – das sind spezielle Borsten, die

vom Oberkiefer herabhängen – aus dem Meerwasser. Der Körper

der Wale ist häufig von Seepocken, Walläusen und anderen

Wirbellosen bedeckt, die dicke Krusten bilden.

48

Eisberge

Die meisten der Kolosse entstehen im Frühling

während der Schneeschmelze.

Dann brechen gigantisch große Stücke von den

Polargletschern ab und gehen mit der Meeresströmung

auf eine weite Reise. Stürme, Wellen

und die Sonne modellieren ihre bizarren Formen.

Der größte Teil – nämlich 85 Prozent – der

schwimmenden Riesen versteckt sich wie ein

U-Boot unter der Wasseroberfläche. Nur

15 Prozent schauen heraus. Das macht Eisberge so

gefährlich für die Schifffahrt!

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Eisfisch

Dieser Fisch ist speziell an kaltes Wasser angepasst, denn

seine Körpertemperatur liegt unterhalb des Gefrierpunkts.

Weil nun aber die Gefahr besteht, dass sich

in seinem Körper Eiskristalle bilden, wendet er einen

raffinierten Trick an. Ein spezielles „Frostschutzmittel“,

das in seinem Körper produziert wird, verhindert, dass

sein Blut einfriert.

Blauwal

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Der Blauwal ist das größte Tier, das jemals auf der Erde gelebt hat. Er wird über

30 Meter lang und ist damit länger als ein Tennisplatz. Sein Gewicht beträgt bis

zu 160 Tonnen – so viel wie 30 Elefanten. Die Giganten der Meere bleiben nur ein

halbes Jahr in der Antarktis, um sich richtig satt zu fressen. Die andere Hälfte

des Jahres halten sie sich in tropischen Gewässern auf. Dort paaren sie sich und

bringen ihre Jungen zur Welt.

Küstenseeschwalbe

Kein anderes Tier auf der Welt genießt so viel Sonne wie die

Küstenseeschwalbe, denn dieser Vogel fliegt zweimal im Jahr

um die halbe Welt. Die Tiere brüten in der Antarktis und ziehen

anschließend 12.000 Kilometer nach Norden in die Arktis zum

„Überwintern“. Doch dort herrscht Sommer. Am Ende des arktischen

Sommers fliegen sie zurück in die Antarktis, wo gerade der

Frühling begonnen hat.

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Antarktische

Halbinsel

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Schwertwal

Schwertwale leben in Gruppen, die man „Schulen“ nennt. Sie jagen auch gemeinsam

und wenden je nach Beutetier unterschiedliche Jagdtechniken an. Fischschwärme

kreisen sie ein. Dabei stoßen sie Luftblasen aus, die zur Meeresoberfläche

aufsteigen und die Fische wie mit einem feinmaschigen Netz umzingeln. Ein Maul

voll Fisch lässt sich jetzt leicht schnappen. Größere Beute wie Wale und Delfine

greifen die Schwertwale in der Gruppe an und reißen sie mit ihren scharfen Zähnen.

Die Rückenflosse eines

schwertwals kann bis zu

2 Meter hoch sein –

fast so gross wie das

Sandwich, das ich gerade

verspeist habe!

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Krabbenfresser

Der Krabbenfresser ist die häufigste Robbe der Welt,

man schätzt den Bestand auf rund 30 Millionen Tiere.

Die meiste Zeit ihres Lebens verbringen die Tiere auf

hoher See. An die Küsten des Festlands kommen sie gar

nicht. Sie suchen höchstens einmal eine im Meer treibende

Eisscholle auf, um sich darauf auszuruhen oder die

Jungen zur Welt zu bringen.

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Südlicher

Riesensturmvogel

Riesensturmvögel sind die Geier der Antarktis.

Wo immer sie ein verendetes Tier sehen – in

Robbenkolonien etwa gibt es jede Menge davon –,

landen sie und streiten lauthals um einen Anteil

an der Beute. Die großen Vögel laufen aber

auch durch die Brut kolonien der Pinguine und

schnappen sich jedes Küken, das nicht von einem

Elternvogel bewacht wird.

Antarktische

Halbinsel

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Inseln

Rund um die Antarktis liegen unzählige Inseln verstreut. Manche sind durch das Eis mit dem Kontinent

verbunden, andere werden durch bis zu 3.000 Meter tiefe Meeresbecken voneinander getrennt. Am größten

ist die nach einem russischen Zaren benannte Alexander-I.-Insel mit über 49.000 Quadratkilometern.

Zu den bekanntesten zählt die Ross-Insel. Sie ist die am südlichsten gelegene Insel, die noch per Schiff

über die offene See erreichbar ist. Von hier starteten so bekannte Entdecker wie Robert Falcon Scott oder

Ernest Shackleton ihre Expeditionen ins ewige Eis. Heute steht hier die größte Forschungsstation der Antarktis,

die McMurdo-Station der USA.

Weiter nördlich, fast an der Spitze Südamerikas, liegen die Falklandinseln. Über 12.000 Quadrat kilometer

verteilen sich die fast 200 Inseln im Südatlantik. Die meisten der rund 3.000 Bewohner sind britische

Einwanderer. Sie leben vor allem von der Schafzucht.

52

Schopfkarakara

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Der Schopfkarakara gehört zu den Geierfalken, das sind

Greifvögel mit auffällig langen Beinen. Im Gegensatz zu

anderen Falken, die nur lebende Beute schlagen, frisst

der Karakara auch Aas. Außerdem ist er ein Pirat der

Lüfte: Er jagt anderen Vögeln die Beute ab. Dabei bedrängt

er diese Vögel so lange im Flug, bis sie endlich ihr

Futter fallen lassen.

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Antarktischer Seebär

Die Seebären leben auf den Inseln rund um die Antarktis.

Zur Paarungszeit bilden die Tiere große Kolonien.

Die kräftigsten Männchen besetzen nun jeweils einen

bestimmten Strandabschnitt und verteidigen diesen

erbittert gegen männliche Artgenossen. Jeder Bulle

paart sich mit den Weibchen, die sich innerhalb seines

Strandbereichs befinden.

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2

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3

5

1

6

I N S E L N

1. Alexander-I.-Insel

2. Südliche Shetlandinseln

7

3. Südliche Orkneyinseln

4. Falklandinseln

5. Südgeorgien

6. Sandwichinseln

7. Berkner-Insel

8. Bouvelinsel

9. Prinz-Edward-Inseln

10. Crozetinseln

11. Kerguelen

12. Heard- und McDonald-Inseln

13. Balleny-Inseln

14. Ross-Insel

15. Scott-Insel

16. Peter-I.-Insel

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Schwarzbrauenalbatros

Wie alle Albatrosse zählt auch dieser Vogel zu den Königen

der Lüfte. Stundenlang segelt er im Zickzackflug über dem

Meer, ohne einen Flügelschlag. Dabei schnappt er sich seine

Beute, hauptsächlich Tintenfische, von der Meeresoberfläche.

Landet er auf dem Wasser, so ist es für den schweren

Vogel sehr mühsam, wieder loszufliegen. Bei wenig Wind

gelingt ihm das so gut wie nie.

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Inseln

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Blauaugenscharbe

Seinen Namen erhielt dieser Vogel aufgrund des leuchtend

blauen Augenrings. Er ist mit den Kormoranen verwandt.

Blauaugenscharben brüten auf den vor der Antarktis

liegenden Inseln. Ihr Nest besteht aus Algen, Schlamm

und Gräsern. Die Nistmulde polstern sie mit Gras aus. Dort

hinein legen sie vier Eier. Die Vögel fressen Krebstiere und

Fische, die sie auf Tauchgängen erbeuten.

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Mount Erebus

Nix los im ewigen Eis? Denkste! Der 3.794 Meter hohe

Erebus lässt es zum Beispiel richtig krachen! Er spuckt

jeden Tag glühende Lava auf seine Gletscher und

baut riesige dampfende Eisschlote. Im Krater des

südlichsten Vulkans der Erde brodelt ein Lavasee.

Seinen Entdecker, Sir James Clark Ross, hat

das Ganze anno 1841 mächtig beeindruckt. Deshalb

nannte er den Feuer speienden Berg nach seinem

Lieblingsschiff „Erebus“.

Seeleopard

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Seeleoparden heißen so, weil sie ein geflecktes Fell haben und obendrein

als unersättliche Jäger gelten. Doch mit den Raubkatzen sind sie nicht

verwandt. Wie alle Robben können sich auch die Seeleoparden nur im

Wasser geschickt und flink fortbewegen. Liegen sie dagegen auf einer

Eisscholle, bilden sie keine Gefahr für andere Tiere. So unbeholfen wie sie

an Land sind, könnten sie nicht einmal einen Pinguin jagen, der sich in

ihrer Nähe befindet.

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Inseln

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Skuas

Skuas heißen auch Raubmöwen und machen ihrem Namen alle Ehre. Sie

fallen in den großen Brutkolonien der Pinguine oder anderer Seevögel

ein und schnappen sich Eier oder Küken, die nicht von einem Elternvogel

bewacht werden. Skuas selbst haben kaum Fressfeinde zu fürchten.

Dennoch brüten sie an unzugänglichen Stellen hoch oben auf Felsklippen.

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Seeleopard

auf der Jagd

Pinguine sind die Leibspeise des Seeleoparden.

Dieser lauert unter einer Eisscholle und wartet

darauf, dass ein Pinguin ins Wasser springt. Nun

schießt der Jäger aus seinem Versteck hervor

und greift den Vogel von hinten an. Seeleoparden

erbeuten auch andere Robben, fressen aber auch

Krill und andere kleine Meerestiere.

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Wanderalbatros

mit Küken

Die Albatrosse bauen einen Nesthügel aus Erde

und Gras. Oben in eine Mulde legt das Weibchen

ein einzelnes Ei. Das Küken schlüpft nach etwa 70

Tagen. Es wird mit Fisch gefüttert, den die Eltern

halbverdaut auswürgen. Das Junge wächst rasch

heran. Nach einigen Monaten wird es von den Eltern

nur noch unregelmäßig gefüttert, und bald ist es

selbstständig.

Südlicher See-Elefant

Der See­Elefant ist die größte aller Robben. Die Männchen

haben sehr massige Körper, die sie vor allem bei Rivalenkämpfen

um die Weibchen einsetzen. Dabei fügen sich

die Kontrahenten mit ihren gewaltigen Eckzähnen tiefe

Wunden zu. Nur der Sieger kann zahlreiche Weibchen um

sich scharen und sich mit ihnen paaren.

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Inseln

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Antarktis-

Dunkelalbatros

Ein großes Geheimnis ist das herausragende Orientierungsvermögen

der Albatrosse. So verlassen die flügge gewordenen Jungvögel

den Brutplatz und verbringen nun mehrere Jahre draußen auf

hoher See. An Land kommen sie erst wieder, wenn sie geschlechtsreif

sind und zum ersten Mal brüten wollen. Obwohl sie so lange

nicht mehr an ihrem Brutplatz waren, kehren sie zielsicher genau

dorthin zurück, wo sie aus dem Ei geschlüpft sind. Vermutlich

orientieren sie sich dabei am Stand der Sterne.

Goldschopfpinguin

Goldschopfpinguine sind auffällige Vögel. Ihr

markanter gelber Schopf auf dem schwarzen Kopf hat

ihnen ihren Namen gegeben. Ebenfalls auffällig ist bei

ihnen der Unterschied zwischen den Geschlechtern,

die sich bei anderen Pinguinarten kaum von einander

unterscheiden. Die Männchen der Goldschopfpinguine

dagegen sind deutlich größer als die Weibchen.

Außerdem haben sie einen dickeren Schnabel,

längere Flügel sowie größere Füße.

Hübscher

Smoking!


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Magellanpinguin

Magellanpinguine nisten in selbst gegrabenen Höhlen, in Felsspalten oder

unter dichten Sträuchern. Die Weibchen legen zwei Eier, die rund 40 Tage

ausgebrütet werden. Sobald die Küken geschlüpft sind, bleibt immer ein

Elternteil bei den Kleinen, während der andere Vogel zur Nahrungssuche

ins Meer geht. Nur wenn die Altvögel genügend Futter finden, können sie

beide Küken großziehen.

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200

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Inseln

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Register

Bildnummer

1

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Forschungsschiff

Treibeis

Packeis

Polarlicht

Polarlicht

ARKTIS

Bildnummer

6

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Iglu

Eisbrecher

Kajak

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Alaska

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Bildnummer

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Alaska

Alaska

Seite

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4

4

5

5

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Schneeschuhhase

Bartrobbe

Weißkopf­Seeadler

Eisbärin mit Jungen

Eisbärin mit Jungen

Eisbärin mit Jungen

Kanada

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Bildnummer

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Kanada

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Kanada

Kanadakranich

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Arktisches Erdhörnchen

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Rotfuchs

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Dallschaf

Kanadaluchs

Kanadaluchs

Inuitfrau

Seite

Inuitfrau

Husky: Schlittenhund

Husky: Schlittenhund

Baumstachler

Baumstachler

Schneeziege

Grizzly­Weibchen mit Jungen

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Grizzly­Weibchen mit Jungen

Grizzly­Weibchen mit Jungen

Grizzly­Weibchen mit Jungen

Mink

Vielfraß

Grizzly beim Lachsfischen

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Bildnummer

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Eisbärin mit Jungen

Nördlicher See­Elefant, Jungtier

Nördlicher See­Elefant, Jungtier

Nördlicher See­Elefant, Jungtier

Nördlicher See­Elefant, Jungtier

Bison

Bison

Knutt

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Sibirien

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Sibirien

Sibirien

Eisfuchs im Winterfell

Eisfuchs im Sommerfell

Grasfrosch

Grasfrosch

Kreuzotter

Rothalsgans

Moschusochsen: kämpfende Bullen

Moschusochsen: kämpfende Bullen

Halsbandlemming

Raufußbussard

Raufußbussard

Raufußbussard

Raufußbussard

Franz-Josef-Land

Bildnummer

62 Franz­Josef­Land

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Franz­Josef­Land

Ringelrobbe

Bandrobbe

Eismöwe

Krabbentaucher

Walrosse

Walrosse

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Spitzbergen

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Spitzbergen

Spitzbergen

Alpenschneehuhn

Belugawal

Belugawal

Belugawal

Belugawal

Belugawal

Belugawal

Walross

Walross

Trottellumme

Trottellumme

Basstölpel

Wanderfalke

Arktisches Wollgras

Norwegen

Bildnummer

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Norwegen

Norwegen

Eurasischer Luchs

Eurasischer Luchs

Braunbär

Braunbär

Wölfin mit Jungen

Prachteiderente

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Island

Bildnummer

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Island

Island

Islandpferd

Islandpferd

Gerfalke

Papageitaucher

Papageitaucher

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Grönland

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Grönland

Grönland

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Klappmütze

Klappmütze

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mit ausgeklappter Mütze

Buckelwal

Buckelwal

Buckelwal

Buckelwal

Buckelwal

Buckelwal

Rentier

Rentier

Eissturmvogel

Hermelin

Eisbär

Eisbär

Eisbär

Eisbär

Polarwolf

Polarwolf

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Islandschaf

Odinshühnchen

Odinshühnchen

Eisfuchs bei der Jagd

Schnee­Eule

Schnee­Eule

Gryllteiste

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ANTARKTIS

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Bildnummer

128 Forschungsstation

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Forschungsstation

Ostantarktis

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Bildnummer

Ostantarktis

Ostantarktis

Robben­Jungtier

Robben­Jungtier

Adeliepinguin

Kaiserpinguine

Kaiserpinguine

Kaiserpinguine

Kaiserpinguine

Die Fortbewegung der Pinguine

Die Balz der Kaiserpinguine

Kaiserpinguin­Küken

Kaiserpinguin­Kindergarten

Kaiserpinguin­Kindergarten

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Westantarktis

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Bildnummer

144 Westantarktis

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Westantarktis

Husky­Welpen

Husky­Welpen

Balztanz der Albatrosse

Balztanz der Albatrosse

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Bildnummer

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Antarktische Halbinsel

Antarktische Halbinsel

Antarktische Halbinsel

Krill

Flügelschnecke

Pottwal

Pottwal

Pottwal

Pottwal

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Weddelrobbe mit Jungtier

Weddelrobbe mit Jungtier

Südkaper

Südkaper

Küstenseeschwalbe

Eisfisch

Blauwal

Blauwal

Schwertwal

Schwertwal

Schwertwal

Schwertwal

Krabbenfresser

Krabbenfresser

Südlicher Riesensturmvogel

Südlicher Riesensturmvogel

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Seite

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Inseln

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Bildnummer

Inseln

Inseln

Schopfkarakara

Schwarzbrauenalbatros

Antarktischer Seebär

Antarktischer Seebär

Blauaugenscharbe

Blauaugenscharbe

Mount Erebus

Mount Erebus

Seeleopard

Seeleopard

Seeleopard

Seeleopard

Seeleopard auf der Jagd

Seeleopard auf der Jagd

Skuas

Südlicher See­Elefant

Wanderalbatros mit Küken

Antarktis­Dunkelalbatros

Goldschopfpinguin

Magellanpinguin

Magellanpinguin

Magellanpinguin

Magellanpinguin

Magellanpinguin

Magellanpinguin

Register

Seite

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Vorstellung Fotograf

Michael Martin

Michael Martin hat sich als Fotograf der Wüsten weltweit einen Namen

gemacht. Er kennt aber auch die Polarregionen der Erde und war dort viel

mit seiner Kamera unterwegs. Als Diplom­Geograf verfügt er über ein

profundes Wissen über die Arktis und Antarktis. Sein aktuelles Fotoprojekt

heißt «Planet Wüste» und vergleicht Trockenwüsten mit polaren Wüsten.

Wer mehr von seiner Arbeit erfahren möchte, findet Michael Martin im Web

unter www.michael­martin.de

Liebe Grüße

Michael Martin

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Neue Schule

Mit „Menschen für Menschen“ und STICKER-

MANIA eine Schule in Äthiopien bauen!

Im Oktober 1981 reiste Karlheinz Böhm zum ersten Mal nach Äthiopien und startete dort ein Hilfsprojekt für

rund 1.500 Halbnomaden. Nach 30 Jahren unermüdlichem Einsatz hat „Menschen für Menschen“ bereits

4,5 Millionen Menschen die Chance auf eine bessere Zukunft gegeben.

Gemeinsam können wir Vieles verbessern.

Äthiopien ist nach wie vor eines der ärmsten Länder der

Welt: Rund 60% der Menschen haben kein sauberes Trinkwasser,

40% der Kinder können nicht in die Schule gehen.

Jetzt finanziert STICKERMANIA eine ganze Schule!

Dank STICKERMANIA Nr. 2 „Wüsten und Steppen“ konnte

SPAR bereits € 50.000.- an „Menschen für Menschen“

spenden. Damit kann ein Klassenraumblock mit Platz für

400 Schüler inkl. Verwaltungstrakt und Sanitäreinrichtungen

finanziert werden.

Mit dem Erlös der neuen Stickermania Nr. 3 „Polar-Abenteuer“ ist

der Bau eines zweiten Blocks für diese Schule geplant.

Foto: Peter Rigaud

Alte Schule

Kindern eine Zukunft! STICKERMANIA hilft mit!

Mit jedem einzelnen Sticker-Briefchen,

Sticker-Buch und jeder 3D-Brille, die Sie

kaufen, unterstützen Sie die Organisation

„Menschen für Menschen“ bei ihren

Hilfsprojekten und helfen mit, Kindern

in Äthiopien eine bessere Zukunft

zu geben!

Denn von jedem verkauften blauen

Stickerbriefchen, jedem Sticker-

Buch und jeder verkauften

3D-Brille geht ein Teil

des Erlöses direkt an

„Menschen für Menschen“!

Almaz und Karlheinz Böhm:

„Vielen Dank an SPAR und alle Kunden, die durch Stickermania unsere Arbeit unterstützen.

Wir haben bereits mit dem Bau der großen Aliyuamba-Mittelschule, beginnen können.

Auch die Spende aus den Erlösen dieser Stickermania werden hunderten Kindern den

langfristigen Zugang zu Schulbildung ermöglichen. Denn Bildung ist Entwicklung.“

Wenn Sie mehr über die Hilfsprojekte von Almaz und Karlheinz Böhm wissen oder zusätzlich spenden wollen:

www.mfm.at, PSK 7.199.000 oder leere SMS an: 0664/660 2011


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Impressum

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K a n a d a

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Herausgeber:

SPAR Österreichische Warenhandels-AG

A-5015 Salzburg, Europastraße 3

www.stickermania.at

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Für Inhalt und Gestaltung verantwortlich:

Nebus Loyalty

Hogeweg 6, P.O. Box 700

NL-4560 AS Hulst

www.nebusloyalty.com

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A l a s k a

G r ö n l a n d

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Garfield:

© PAWS. All rights Reserved.

Text:

Katja Geis, Gerdi Killer

Fotografen:

Micheal Martin

Ingo Arndt

Josef Friedhuber

Christoph Höbenreich

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A R K T I S

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S p i t z b e r g e n

N o r w e g e n

Klaus-Peter Kappest

Olaf Krüger

Kerstin Langenberger

Bernd Römmelt

Norbert Rosing

Konrad Wothe

Redaktion:

Katja Zirkel

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ASIEN

F r a n z - J o s e f - L a n d

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S i b i r i e n

Druck/Herstellung:

Ueberreuter Print GmbH

A-2100 Korneuburg

www.ueberreuter.com

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ACHTUNG! Nicht geeignet für Kinder unter 3 Jahren.

Verschluckbare Klein teile. Erstickungsgefahr.

Bitte bewahren Sie diese Sicherheitshinweise auf.

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