Organigramm - RailAway

railaway

Organigramm - RailAway

Jahresbericht 2010.

RailAway AG


Highlights 2010

2 FÜR 1: REISE DURCH DIE SCHWEIZ.


Inhaltsverzeichnis

Jahresbericht

Verantwortliche Organe der RailAway AG 5

Das RailAway-Team 6

Editorial René Kamer, Geschäftsführer RailAway AG 7

Geschäftsfeld Gruppenreisen 9

Geschäftsfeld Individualreisen 11

Geschäftsfeld Messen/Ausstellungen/Events 13

Geschäftsfeld Incoming 15

RailAway GmbH Stuttgart (D) 17

Marketing 19

Organigramm 20

Personal 21

Zahlen 2010

Zahlenübersicht 22

Erfolgsrechnung 23

Bilanz 24

Gewinnverwendung/Anhang zur Jahresrechnung 25

Revisionsbericht 26

Partner 27

Aktionäre 28

3


Verantwortliche Organe

Verantwortliche Organe der RailAway AG

Die eine Tochter in Luzern

Weshalb, liebe Leserinnen und Leser, ich eine

elfjährige Tochter guten Mutes ziehen lasse.

Die eigenen Kinder – ich habe vier Töchter und zwei

Söhne – hätte ich mit zwölf Jahren kaum alleine ziehen

lassen. Wie anders die kecke Tochter in Luzern,

RailAway, deren Wachstumssprünge ich von Anfang

an miterlebt habe. Als René Kamer, unser CEO, vor elf

Jahren alleine begann, setzten wir uns Ziele, kaum

ahnend, dass wir mit unserem Geschäftsmodell ein

Jahrzehnt später an der Spitze des Schweizer Freizeitverkehrs

stehen würden.

Elf Jahre und das elfte Rekordergebnis in Folge erfüllen

mich mit grosser Genugtuung. RailAway begeistert

allein in einem Jahr zwei Millionen Menschen in ihrer

Freizeit mit einem Ausflug, einem Konzert, einem

Museumsbesuch oder mit einer Veranstaltung.

Heute ist RailAway eine erfolgreiche Firma und gut

auf dem Markt angekommen. Aber nicht auf alle Zeit

aufgehoben. Wachsam über sich selbst hinauszuwachsen

und das mit innovativen Angeboten – diese

Qualität wird in Zukunft wichtiger denn je.

Dazu braucht es manchmal auch einen Perspektivenwechsel

– den ich persönlich vornehme, wissend, dass

ich mit RailAway eine überaus erfolgreiche Tochter in

Vincent Ducrot

Erwin Rutishauser

Alois Liechti

Gian-Mattia Schucan

andere Hände geben darf. Sie startet mit revidierter

Strategie ins 2012 und weiss Menschen, Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter sowie Partner hinter sich,

die sich nicht nur akribisch einsetzen, sondern dem

erfolgreichen Business auch ein Gesicht geben.

Mir brachten all diese Menschen Vertrauen näher, das

ich sehr zu schätzen weiss. Auf dieser Basis fällt der

Abschied leicht – so mir noch ein Wunsch erfüllt werde:

Dass RailAway weiterhin so engagiert, gefreut und mit

besten Kräften weiterfährt. Nomen est omen, RailAway.

Vincent Ducrot

VR-Präsident

Paul Blumenthal

Damian Pfister

René Kamer

Urs Hochuli

Michel Pauchard

Organe

Verwaltungsrat

Präsident Vincent Ducrot (SBB)

Vizepräsident Erwin Rutishauser (RhB)

(bis 15. Dezember 2010)

Hans Amacker (RhB) (ab 15. Dezember 2010)

Alois Liechti (SBB)

Gian-Mattia Schucan (SBB)

Paul Blumenthal (Blumenthal Consulting)

Damian Pfister (BLS)

Geschäftsführer

René Kamer

Geschäftsleitung 2010

Urs Hochuli, Leiter Gruppenreisen

Michel Pauchard, Leiter Individualreisen

Nina Jordi, Leiterin Marketing,

Leiterin Messen/Ausstellungen/Events

Ueli Röösli, Leiter Incoming,

Geschäftsführer RailAway GmbH Stuttgart

Claudia Käch, Leiterin Finanzen und Personal

(bis 30. April 2010)

Reto Jossen, Leiter Finanzen und Personal

(ab 1. Oktober 2010)

Roland Tremp, Leiter Stab

Nina Jordi

Ueli Röösli

Claudia Käch

Vincent Ducrot

VR-Präsident

RailAway AG

Reto Jossen

Roland Tremp

5


Das RailAway-Team


Das RailAway-Team

Editorial René Kamer, Geschäftsführer RailAway AG

Heimat unterwegs

Jede vierte Schweizerin oder jeder vierte

Schweizer steht RailAway nahe.

Ein Geschäftsjahr abzuschliessen ist etwas sehr

Rationales: Hier die Kunden, da das Angebot, hier die

Ausgaben, da die Einnahmen. Voilà! Voilà? Nicht ganz.

Unser Business dreht sich um Menschen, die dahinter

stehen: die Partner mit ihren Angeboten, die Mitarbeitenden

als Vermittler zwischen Partner und Markt

sowie die Kunden, die von unserer einzigartigen

Beziehung zu den Partnern profitieren.

Indem wir gemeinsam Emotionen anbieten, die durch

die Schweiz führen, gestalten wir nicht nur Freizeit,

sondern stiften Identität. In der Heimat mit RailAway

unterwegs sein – das tut mittlerweile jede vierte

Schweizerin oder jeder vierte Schweizer. So schliesst

das 11. Geschäftsjahr mit einem Rekord, dem elften in

Folge. Knapp 2 Millionen Freizeitgäste buchten 2010

ein Kombi-Angebot von RailAway. Das entspricht

300 000 zusätzlich abgesetzten Angeboten (+18,5%).

Der Bruttoumsatz der vier strategischen Geschäftsfelder

kletterte mit über CHF 220 Millionen ebenfalls

auf Rekordhöhe (2010: CHF 214 Millionen). Den Boom

herbeigeführt haben unter anderem die Snow’n’Rail-

Rekordverkäufe sowie die Kombi-Billette für Festival-

oder Grossveranstaltungen.

Nabil Bahous

Stefanie Kunz

Leandro Roder

Jenny Seebacher

Während 8 Jahren stand Vincent Ducrot, Verwaltungsratspräsident,

mir und meinem Team zur Seite. Er

stützte, forderte, förderte. Die Tochter RailAway hatte

bei ihm immer eine Sonder stellung. Er vertraute uns,

und trieb uns zum steten Wandel an. Vincent Ducrot

zieht sich von seinem Amt zurück. Wir verdanken ihm

viel, auch persönlich, und lassen ihn nur sehr ungern

ziehen.

Adieu sagten wir auch intern: Um in Zukunft Marktanteile

zu gewinnen, bereinigte der SBB Konzern 2010

seine Vermarktungs- und Distributionsstrukturen. Hierfür

haben wir unsere Geschäftsstelle in Stuttgart, die

RailAway GmbH, an die STC Switzerland Travel Center

GmbH verkauft. Zugleich wurde unser strategisches

Geschäftsfeld 4 Incoming am 1. Januar zur neuen Swiss

Travel System AG (STS) in Zürich überführt.

Offen für Neues starten wir ins nächste Jahr. Mit unseren

Partnern verbindet uns das Ziel, die Freizeitgäste

mit inspirierenden Ideen ein bisschen «away» zu bringen.

Ich freue mich auf die Begegnungen – auch auf jene

mit Ihnen.

René Kamer

Geschäftsführer

Vera Emmenegger

Karin Bühler

Michel Pauchard

Madeleine Hess

Deborah Liechti

Auszug

Verkaufte Angebote 1,959 Mio.

Gesamtumsatz in CHF 222,3 Mio.

EBIT in CHF 286 748

Nettoergebnis in CHF 551 604

2010 liessen sich knapp zwei Millionen

Freizeitgäste von RailAway inspirieren.

Der Bruttoumsatz bilanziert bei über

CHF 220 Mio. und durchbricht damit zum dritten

Mal in Folge die 200-Millionen-Grenze.

In den letzten zehn Jahren hat RailAway das

grösste Schweizer Freizeitnetzwerk aufgebaut:

Über 700 Partner aus dem Tourismus

oder dem Veranstaltungsbusiness, Aktionäre

und die SBB als Mutterhaus beleben dieses

Netzwerk.

2010 feierte die Freizeitanbieterin ihr 10-Jahres-

Jubiläum: Eine Loktaufe, eine Roadshow

und vieles mehr schmückten die Festivitäten

während des Jubeljahres.

Kontakt

RailAway AG

Zentralstrasse 7

6002 Luzern

Telefon ++41 (0)51 227 33 81

www.sbb.ch/railaway

feedback@railaway.ch

Marcel Koller

Luzia Mathis

Roland Tremp

René Kamer

Geschäftsführer

Sandra Lüthold

Beatrice Strüby

7


Das RailAway-Team

Geschäftsfeld Gruppenreisen

Schulen entdecken Tageskarten

Die Gruppenreisen haben im Vergleich zum Vorjahr

leicht zugelegt: Umsatz und Frequenzen stiegen an.

Über 290 000 Personen buchten ein bestehendes

Gruppenreiseangebot von RailAway. Über alles gesehen

reisten mehr als 2,3 Millionen Menschen in über

100 000 Gruppen mit den Gruppenreisebilletten.

Chartergeschäft noch nicht am Ziel

Einzelne Ziele blieben unerreicht. Den grössten Einbruch

verzeichnete das Incoming-Geschäft im Gruppen-

Touroperating (GTO): Der schwache Euro liess sich

nicht wettmachen. Auch das Charter-Touroperating

(CTO) bilanzierte weniger als erwartet, konnte sich aber

dennoch im Vergleich zu 2009 etwas erholen.

Tageskarten für Schulen ein Hit

Sehr erfolgreich lief die Tageskarten-Aktion für Schulen

an. In den Monaten November und Dezember verkaufte

RailAway solche Karten für CHF 15.00 pro Person und

setzte an die 50 000 Billette ab.

Projekte

Ein Schlüsselprojekt des RailAway-Geschäftsfeldes

Gruppenreisen ist der Aufbau eines CRM-Systems

(Customer-Relation-Management-System), das eine

direktere, zielgerichtete Vermarktung und Akquisition

ermöglicht. Das Projekt wird phasenweise bis Ende

Cindy Jost

Annina Tzaud

Laetitia Guignard

Michaela Stutz

Jahr umgesetzt. Erste Schritte sind bereits ab März

2011 operativ. RailAway positioniert sich seit Anfang

2011 im Bereich Charter-und Gruppentouroperating

klarer im Premium-Segment und tritt mit allen Kunden

in diesem Bereich direkt in Kontakt.

Alle Bestrebungen unterstützen die Entwicklung hin

zum Kompetenzzentrum Gruppenreisen – ein Prozess,

der vor über einem Jahr eingeleitet worden ist.

Kampagnen

2011 akzentuiert der Geschäftsbereich die Führerstandsfahrten

mit diversen Massnahmen. Seit Anfang

Jahr ergänzt ein Angebot im ICN über den Jurasüdfuss

die bereits bekannte Gotthard-Führerstandsfahrt.

Ein Mailing im Frühjahr soll die Gruppen-Kombibillette

und die Gruppenbillette für Gesellschaften stärken.

Dazu wird das neue Gruppenreise-CRM eingesetzt.

Im November und Dezember wird eine grosse Kampagne

für Schulen lanciert.

Im Charterverkehr ist das bisher herausforderndste

und lukrativste Geschäft ein Charterzug mit 16 Wagen

nach Puttgarden (Deutschland).

Nina Jordi

Daniel Furter

Monica Marty

Tamara Müller

René Kamer

Auszug

Verkaufte Angebote 290 000

Umsatz in CHF (nur RailAway) 17,7 Mio.

Das SGF1 konnte 2010 sowohl Umsatz

wie Frequenzen im Vergleich zum Vorjahr

leicht steigern.

Über 290 000 Personen buchten ein Gruppen-

Kombiangebot.

2,3 Mio. Personen reisen in über 100 000

Gruppen mit Gruppenreisebilletten.

Das Chartergeschäft erholte sich gegenüber

dem Vorjahr, einzelne Ziele blieben aber

trotzdem unerreicht.

In den Monaten November und Dezember

wurden 50 000 Tageskarten für Schulen à

CHF 15.00 abgesetzt.

Janine Abt

Henri Heizmann

Tanja Fedier

Urs Hochuli

Leiter Geschäftsfeld

Gruppen

Michaela Sutter

Marco Keller

9


2 FÜR 1: REISE DURCH DIE SCHWEIZ.


Das RailAway-Team

Geschäftsfeld Individualreisen

«2 für 1» startet durch

Das strategische Geschäftsfeld Individualreisen überbot

mit über 810 000 verkauften Kombi-Billetten und

einem Umsatz von CHF 38,5 Millionen seine bisherige

Rekordmarke.

Zusammen mit der Migros hat RailAway im Berichtsjahr

erfolgreich eine Grosspromotion lanciert, das Angebot

«2 für 1: Reise durch die Schweiz». Zahlreiche Kunden

nutzten diese Option.

Snow’n’Rail & Plausch

Mehr als 160 000 Kunden kauften ein Snow’n’Rail-

Kombi von RailAway. Das sind 7,3% oder 10 000

Schnee-Kombis mehr als im Vorjahr. Anklang auf dem

Markt fanden auch die Produkte der Linie «Plausch».

Die Nachfrageverlagerung hin zu den Angeboten der

Grosspromotion mit der Migros trat weniger heftig

ein als angenommen. Im Gegenteil: Die Basisangebote

waren während der Aktion teilweise deutlich mehr

gefragt als budgetiert.

SBB Freizeit-Kampagne

Weniger Publikum fanden die RailAway-Angebote in

der Freizeitkampagne. Der Umsatz im März zum

Thema Genuss lag klar unter dem Ziel, im Mai versank

das Thema Wasser buchstäblich im (Regen-)Wasser.

Der Oktober hingegen schrieb mit dem Thema

Bahn erlebnisse ein Umsatzplus, ebenso waren die

Florence Berger

Cornelia Koch

Stefan Zimmermann

Sylvie Mahé

Weihnachtsmärkte im Dezember stärker gefragt.

Mehr als 6000 Kunden genossen mit RailAway einen

vorweihnachtlichen Marktbummel in Basel. Der Weihnachtsmarkt

Montreux verzeichnete gar 8000 Rail-

Away-Reisende.

Migros-Grosspromotion

Mitte Juli startete die Grosspromotion «2 für 1: Reise

durch die Schweiz» mit der Migros als starker Kommunikationspartner.

Bis zum 23. August 2010 erhielten die

Kundinnen und Kunden pro CHF 20.00 Einkaufswert

eine Sammelmarke. Bereits ab zehn Marken profitierten

die Kundinnen und Kunden von einem «2 für 1 RailAway-

Kombi». Das taten 176 480 Reisende, was 88 240 verkauften

Kombis entspricht. Der Zoo Basel erzielte mit

beachtlichen 21 384 Gästen an insgesamt 76 Tagen

die höchste Nachfrage der 26 Angebotspartner.

Schwacher Euro Kurs

Mit dem Einbruch des Euro-Kurses brachen auch die

Verkaufszahlen der internationalen Angebote ein. Die

berechneten Preise in Schweizer Franken waren nicht

mehr marktfähig. Bedingt durch die lange Vorlaufszeit

der Verkaufssysteme dauerte es dennoch sechs bis

acht Wochen, bis die Preisanpassung in Kraft trat.

Ricarda Achermann

Raphael Mohler

Claudia Leuthard

Martin Fehrlin

Reto Jossen

Auszug

Verkaufte Angebote 810 000

Umsatz in CHF 38,5 Mio.

Snow’n’Rail-Kombi-Billette 161 000

Das Geschäftsfeld Individualreisen überbot

mit über 800 000 verkauften Kombi-Billetten

und dem Umsatz von 38,5 Mio. seine bisherige

Rekordmarke.

Die zwei Profitcenter «Snow’n’Rail» und

«Plausch» erwirtschafteten über CHF 20 Mio.

des Umsatzes. Es wurden über 7,3% oder

10 000 Schnee-Kombis mehr verkauft als im

Vorjahr.

Mehr als 6000 Kunden genossen mit RailAway

einen vorweihnachtlichen Marktbummel in

Basel, in Montreux waren es gar 8000.

Mit der Grosspromotion «2 für 1: Reise

durch die Schweiz» mit der Migros wurden

88 240 Kombis verkauft.

Jennifer Adam

Daisy Jost

Thomas Lüscher

Michel Pauchard

Leiter Geschäftsfeld

Individualreisen

Janine Fankhauser

Marisa Sauder

11


Das RailAway-Team

Geschäftsfeld Messen/Ausstellungen/Events

Kunst liegt im Trend

Selten haben in der Geschichte von Rail Away so viele

Personen ein Kombi-Angebot für eine Kunstausstellung

gekauft wie 2010. Die Besucher folgten grossen

Namen wie ANKER im Kunstmuseum Bern, WIEN 1900

in der Fondation Beyeler, Pablo Picasso im Kunsthaus

Zürich oder James Cook im Historischen Museum in

Bern. Mit über 19 Sonderausstellungen war es das

umfangreichste Portfolio, welches das Geschäftsfeld

seit der Gründung führte. Dies zeigt sich auch in den

Verkaufszahlen: Mit über 97 000 verkauften Kombis

schloss der Geschäftsbereich das Jahr mit einem Plus

von 59% gegenüber den Zielen ab.

2010 hat gerockt

Bekannte Namen wie AC/DC, PINK und U2 versetzten

die Schweiz in ein musikalisches Paradies. Dass sich

das Geschäftsjahr mit besonders vielen und qualitativ

guten Events auszeichnet, widerspiegeln die Event-

Zahlen von RailAway: Über 395 000 Kunden profitierten

vom Angebot und nutzten den öffentlichen Verkehr

zum Event. Das sind netto fast 20% mehr als im Vorjahr

(die Frequenzen der Eishockey-Weltmeisterschaft

sind für den Vergleich ausgeklammert).

Messeresultate erfreuten

Die Verkäufe der Messe-Kombis haben im Vergleich zum

Vorjahr deutlich an Terrain wettgemacht. Publikums-

Susanne Abächerli

Stephan Weingart

Andrea Meisinger

Roland Richard

messen wie zum Beispiel der Automobilsalon in Genf,

die BEA/Pferd in Bern oder die OLMA in St. Gallen

überzeugten 2010 mehr Reisende zum Kauf eines

Eintrittstickets mit Bahnbillett als im Vorjahr. Einzig bei

der Comptoir Suisse und der Interboot blieb der Verkauf

weit unter den Zielen. Gesamthaft verbesserte

sich der Bereich Messen mit über 341 500 beförderten

Kundinnen und Kunden um ein Plus von 10% gegenüber

dem Vorjahr.

Ausblick 2011

Es zeichnet sich ein starker Festivalsommer ab,

doch sind übers Jahr weniger Grossanlässe angesagt.

Dem trägt das Budget Rechnung. Um möglichst viele

Besucher auf die attraktiven Kombi-Angebote aufmerksam

zu machen, wurde auch für 2011 eine nationale

Marketingkampagne zum Thema Festivals geplant.

Die ersten beiden Monate schlossen erneut mit sehr

hoher Ausstellungsnachfrage. Dennoch wird das

Resultat weniger erfolgreich ausfallen als im Berichtsjahr.

Die Kunsthaus-Partner prognostizieren weniger

Besucherinnen und Besuchern.

Eine leichte Steigerung gegenüber den letztjährig budgetierten

Zahlen dürfte das Profitcenter Messen einspielen;

dies insbesondere bei den Publikumsmessen.

Antonia Rufer

Barbara Tobler-Steiner

Daniel Bernhard

Corinne Anderhalden

Brigitte Zurkirch

Auszug

Verkaufte Angebote 850 000

Umsatz in CHF 24,2 Mio.

Veranstaltungen im Portfolio 166

Events/Musicals 107

Messen 33

Ausstellungen 26

Starkes Veranstaltungsjahr

So viele Kunst-Kombis verkauft wie noch nie

(Plus 59% gegenüber Zielen).

Bekannte Namen rockten die Schweiz –

über 395 000 Kunden nutzten zur Anreise an

Konzerte und Grossveranstaltungen den

öffentlichen Verkehr.

Messen scheinen die Wirtschaftskrise überwunden

zu haben und haben im Vergleich zum

Vorjahr deutlich an Terrain wettgemacht.

PR-Geschichte mit der Streetparade

Über verschiedene Medien verloste RailAway

im August zwölf exklusive VIP-Packages an

die Streetparade und an die Energy. Auf die

Gewinner wartete eine besondere Reise im

Salonwagen de Luxe, die sie zusammen mit

Prominenten wie der ehemaligen Vize-Miss

Schweiz Xenia Tchoumitcheva nach Zürich

unternahmen. Die Streetparade erlebten die

Gewinner in einer VIP-Zone. Der Höhepunkt

folgte zu später Stunde im Hallenstadion:

Die Gewinner trafen im Backstage-Bereich der

Energy auf den Star-DJ David Guetta. Unter

anderem begleitete ein Team vom Schweizer

Fernsehen (Glanz&Gloria) die Reise. Auch

Blick online und diverse Tageszeitungen

berichteten im Nachhinein darüber.

François Torche

Caroline Morger

Beatrice Strüby

Nina Jordi

Leiterin Geschäftsfeld

Messen/Ausstellungen/

Events

Marco Keller

Nastasja Bucher

13


Das RailAway-Team

Geschäftsfeld Incoming

Ziele erreicht trotz schwierigem Umfeld nach der Krise

Der starke Schweizer Franken erhöhte die Preise um

über 15% binnen des Geschäftsjahres. So volatil die

Wechselkurse, so unterschiedlich entwickelten sich auch

die Umsätze pro Monat, Land oder Agent. Die Übernachtungszahlen

aus dem europäischen Raum gingen

um 2% zurück. Dass RailAway Incoming unter diesen

Vorzeichen die Ziele erreichte und 4% über dem Vorjahr

liegt, ist das Resultat intensivierter Marktbearbeitung.

Unterschiedliche Entwicklungen

Das erste Quartal lief gut: Aufgrund des Vulkanausbruchs

setzte das Incoming dann im 2. Quartal beim

grenzüberschreitenden Verkehr eine Million zusätzlich

um. Der TCV, die internationalen Fahrausweise, lagen

indes ab Juni stets unter den Vorjahreswerten. Im

zweiten Semester flachte das Wachstum jedoch merklich

ab. Ein sehr guter November und Dezember rundete

dann das erfolgreiche Jahr ab. Mit einem konstanten

Wachstum von über 40% überzeugten einmal

mehr die Online-Verkäufe von nationalen Tickets an

ausländische Kunden.

Das gute Wachstum mit Zielerreichung

Der Vorsprung aus dem ersten Semester konnte trotz

kurzfristigem Einbruch im Herbst am Schluss nochmals

ausgebaut werden. 2010 schliesst mit einem Plus von

CHF 5,4 Millionen Umsatz gegenüber Vorjahr ab und

Sabrina Kälin

Urs Hochuli

Davide Philipelli

Oriana Gwerder

weist einen Gesamtumsatz von CHF 141, 9 Millionen aus.

Ausblick 2011

Merci, auf Wiedersehen! Aufgrund der Bereinigung der

Vermarktungs- und Distributionsstrukturen des SBB

Konzern bricht RailAway Incoming nach sechs Jahren

auf in eine neue Zukunft. Es waren sechs einträgliche

Jahre: Der Umsatz beim STS stieg um rekordträchtige

CHF 15 Millionen. Mit über 50 neuen Railticketing-Agenten

verdoppelte sich das Verkaufs volumen auf CHF

20 Millionen.

Sogar die Verkäufe bei den grenzüberschreitenden

Fahrausweisen konnten wieder gesteigert werden.

Dieser Erfolg basiert auf einer intensiven Zusammenarbeit

mit den Verkaufspartnern und Schweiz Tourismus.

Die globalisierte und digitalisierte Welt, Ereignisse

wie die UEFA Euro 2008, Vogelgrippe oder die Finanzkrise

haben jedes Jahr zur grossen Herausforderung

gemacht. RailAway Incoming hat es geschafft, die Verkaufsziele

stets zu übertreffen. Nach über CHF 777

Millionen Umsatz packte RailAway Incoming die Koffer

und zog bei der neu gegründeten Swiss Travel System

AG ein. Das Marktumfeld bleibt schwierig. Grosses

Wachstum stellt sich erst mit einem markanten Wirtschaftsaufschwung

und der Abschwächung des

Schweizer Frankens ein.

Claudia Bucher

Nadine Biermayr

Martial Lavanchy

Jenny Rentsch

Françoise Schnydrig

Auszug

TCV in CHF 72,1 Mio.

STS und SHFC in CHF 45,4 Mio.

Übriges Railticketing in CHF 18,1 Mio.

Online in CHF 6,3 Mio.

Total Umsatz in CHF 141,9 Mio.

Im Fokus stand das Projekt WINCO2,

welches mit der Gründung der Swiss Travel

System AG im letzten Quartal zu Ende ging.

Mit Schweiz Tourismus und den grössten

Städten baute das Incoming die Kooperation

weiter aus – unter anderem mit dem Marketing-

Planungstool sowie mit neuen Angeboten

und Leistungs vereinbarungen.

Fakten zum letzten RailAway Incoming Jahr:

8 von 10 Profit Center über Ziel und Vorjahr

Swiss Travel System erreicht das zweitbeste

Ergebnis aller Zeiten. Online Verkäufe übertreffen

erstmals CHF 6 Mio. (+40%). Umsatz

Regionalpässe wurde dank gezielter Verkaufsförderung

verdoppelt.

Fakten zu Märkten von RailAway Incoming:

Wachstum im TCV in Frankreich, Österreich

und Belgien. Steigerung STS in Deutschland

(+0,5 Mio.) und am POS Schweiz (+0,8 Mio.)

Grösster Verlierer ist einmal mehr UK.

Stefan Heimann

Nabil Bahous

Stefanie Kunz

Ueli Röösli

Leiter Geschäftsfeld

Incoming

Leandro Roder

Jenny Seebacher

15


Das RailAway-Team

RailAway GmbH Stuttgart (D)

Die Währung und der Zerfall der Margen

Der Eurokurs machte den Partnern der RailAway GmbH

das Leben schwer. Jenen ohne Währungsabsicherung

brachen die Margen ein. In einigen Fällen bedeutete

jeder zusätzliche Reisende sogar einen grösseren

Verlust. Diese Partner sahen sich veranlasst, Reisen

zu stornieren, die an sich genügend gebucht waren.

Das traf alle Veranstalter, die wie üblich im Jahr zuvor

die Preise kalkuliert und gegenüber den Endkunden

kommuniziert hatten. Die vorübergehend teure Schweiz

hinderte Endkunden zunehmend, bei Bus-Anbietern

Reisen in unser Land zu buchen.

Währungsabsicherung als Erfolgsfaktor

Dank der Euro-Absicherung konnte die RailAway GmbH

ihren Margeneinbruch auffangen. Unter dem Strich

resultierte ein Nettogewinn. Die grosse Abhängigkeit

von der Kurs absicherung zeigt sich jedoch beim

negativen EBIT, welcher nur durch das hervorragende

Finanzergebnis kompensiert wurde. Nach vier Jahren

übertraf die RailAway-GmbH erstmals wieder den

Umsatz des Vorjahres. In Krisenzeiten werden aktive

Stützungsmassnahmen und eine enge Zusammenarbeit

mit den Verkaufspartnern noch wichtiger.

Die proaktiven Verkaufsbemühungen der RailAway

GmbH begünstigten das Umsatzwachstum.

Im ersten Quartal war die Marktstimmung in allen

Bereichen sehr gut – doch brach die Nachfrage in

Vera Emmenegger

Karin Bühler

Madeleine Hess

Deborah Liechti

den restlichen Monaten im Sektor Pauschalreisen

förmlich ein. Die Bereiche Standard- und reine Bahnreisen

entwickelten sich positiv. Kunden und Partner

ohne Kursabsicherung bezogen zusätzliche Leistungen

über die RailAway GmbH. Dieses Plus deckt die

ausgefallenen Pauschalreisen. Die Umsatzsteigerung

über alle Profitcenter von CHF 1 Million in einem

sehr schwierigen Umfeld krönt den Abschluss der

sechs Jahre RailAway GmbH.

Ausblick 2011

Die strategische Bereinigung im Bereich Incoming

brachte auch den Umzug nach Kornwestheim im

September 2010 mit sich. Am 1. Januar 2011 wechselte

auch Besitzer und Namen. Die RailAway GmbH

heisst neu STC Switzerland Travel Center GmbH.

Das Team in Stuttgart und seine hohe Dienstleistungsqualität

für die Kunden bleiben unverändert. Die Synergien

werden grösser, um in diesem hart umkämpften

Markt zu bestehen. Der Migrationsprozess 2005 von

der Vereinigung Schweizer Bahnen (VSB) zu RailAway

GmbH war noch mit einer Steueramnestie verbunden.

Diese fällt heute weg, doch jede Migration bringt viel

Arbeit mit sich. Der Markt wartet nicht, zusätzliche

Belastung hin oder her. RailAway wünscht STC Stuttgart

viel Erfolg für die Zukunft und ist stolz, ein Teil

dieser Geschichte zu sein.

Marcel Koller

Luzia Mathis

Sandra Lüthold

Cindy Jost

Annina Tzaud

Auszug

Betriebsertrag in CHF 704 000

Betriebsaufwand in CHF 881 000

EBIT in CHF – 177 000

Finanzerfolg/Tax in CHF 191 000

Gewinn in CHF 14 000

Gesamtumsatz in CHF 8 Mio.

GTO in CHF 2,3 Mio.

Chart in CHF 0,2 Mio.

Bahngeschäfte in CHF 5,5 Mio.

Im Fokus stand bei der RailAway GmbH die

erfolgreiche Übersiedlung zu STC unter dem

Arbeitstitel WINCO1. Mit dem Verkauf und

dem Firmenwechsel per 1. Januar 2011 endet

das Projekt erfolgreich. Die RailAway GmbH

setzte alles daran, ihr letztes Geschäftsjahr

erfolgreich abzuschliessen.

Fakten zum Migrationsjahr der RailAway

GmbH: Gezielte Stützungsmassnahmen von

CHF 20 000 sichern Umsatz von CHF 250 000.

Kunden ohne Euro-Absicherung beziehen

CHF 0,8 Mio. zusätzliche Leistungen.

Laetitia Guignard

Michaela Stutz

Daniel Furter

Ueli Röösli

Geschäftsführer

RailAway GmbH

Stuttgart (D)

Monica Marty

Tamara Müller

17


Das RailAway-Team

Marketing

Jubiläumslok mit musikalischer Taufpatin

Einer der Höhepunkte der Jubiläumsmassnahmen in

diesem Jahr war die Taufe der Freizeitlok von RailAway.

Diese fand am 4. Mai 2010 im Verkehrshaus der

Schweiz in Luzern statt. Die Rolle der Taufpatin übernahm

die international bekannte Sängerin Stefanie

Heinzmann. Die Wahl fiel auf das Stimmwunder aus

dem Wallis, weil sie mit ihrer jugendlichen, frischen Art

die Freizeitfirma RailAway verkörpert und aus einer

Region stammt, die für RailAway attraktiv ist. Gemeinsam

mit Medienvertretern und den Jubiläumspartnern

feierten die Mitarbeitenden ihre «eigene» Lok.

Freizeiterlebniswelt auf Reisen

Mit einer Roadshow, welche von Mai bis September

bei zehn Partnern aus dem Tourismusnetzwerk von

RailAway stattfand, zeigten die engagierten Mitarbeiter

rund 35 000 Interessierten auf, wie sich Freizeit

spannend, mit viel Plausch, aber auch genussvoll

per Bahn, Schiff, Seilbahn oder Bus gestalten und

verbringen lässt. Zusammen mit den offiziellen

Jubiläumspartnern SonntagsZeitung, Krankenkasse

Atupri, Ramseier, Reka, dem Europa-Park in Rust,

der TGV-Vermarkterin Lyria und den Rigi Bahnen

gestalteten wir eine Freizeiterlebniswelt in verschiedenen

Zelten, wo sich die grossen und kleinen Besucher

aktiv bei einem Fischerspiel, Musikquiz oder am

Maltisch betätigen konnten.

Janine Abt

Henri Heizmann

Tanja Fedier

Michaela Sutter

Kooperationen mit Wirtschafts- und Medienpartnern

Immer mehr Firmen setzen auf das Thema Freizeit. Seit

vielen Jahren verbindet Atupri und RailAway eine starke

Partnerschaft. Im letzten Jahr schloss RailAway mit

weiteren bekannten Firmen wie Ramseier oder auch

Emmentaler Schweiz eine Kooperation ab. Gegen

Einsenden von fünf Apfelsaft-Etiketten des Getränkeherstellers

erhielten die Kunden einen Freizeitgutschein

im Wert von CHF 10.00 zum Einlösen für ein RailAway-

Angebot. Beim bekannten Käseproduzenten war während

der Aktionszeit auf 600 000 Verpackungen ein

Rail Bon im Wert von CHF 5.00 integriert, welcher für

ein Freizeiterlebnis angerechnet werden konnte.

Ausblick 2011

An der Zukunft der Firma RailAway wird intensiv gearbeitet.

Vorab soll das Strategie-Teilprojekt «Boutique»

künftig die Freizeitangebote mit und ohne Bahnbillette

online buchbar machen. Zudem werden laufend potenzielle

Marktplatzpartner in Ergänzung zur SBB evaluiert.

Ausserdem steht ein Web-Relaunch bevor: Sämtliche

Freizeitangebote werden neu direkt auf sbb.ch zu

finden sein. Ein Mehrwert – auf diesem Weg profitiert

RailAway von über 9 Millionen Besuchern, die jeden

Monat auf der Website der SBB surfen.

Florence Berger

Cornelia Koch

Stefan Zimmermann

Sylvie Mahé

Martin Fehrlin

Auszug

Unique Visitors auf

www.sbb.ch/railaway 1,65 Mio.

Flyer/Broschüren 10,8 Mio.

Partner Tourismus über 650

Partner Veranstaltungsmarkt 120

Freizeitideen in der Tasche

Damit bisherige und neue Kunden künftig

auch online ihre Freizeit planen können, hat

RailAway im vergangenen Herbst die iPhone-

App «SBB Freizeit» entwickelt. Die kostenlose

Applikation wurde bisher bereits über 27 000

Mal herunter geladen. Nutzer können entweder

mittels einer Suchfunktion unter Auswahl

ihrer Bedürfnisse (zum Beispiel Indoor oder

Outdoor) gezielt nach Angeboten suchen oder

sich die Aktionsangebote aus der Kampagne

«Die Freizeittester» präsentieren lassen. Durch

Anklicken der Funktion «Umgebung» werden

dem Nutzer sämtliche Freizeitkombis und

Tipps in seinem näheren Umkreis angezeigt.

Optimiertes Geschäftsmodell für die Zukunft

Im Jahr 2010 stand nebst dem Jubiläum

auch die Zukunft im Mittelpunkt. So wurden

während mehreren Monaten mit verschiedenen

Beteiligten der SBB Massnahmen ausgearbeitet

und definiert, die zu einem optimierten

Geschäftsmodell 2011 führen sollen. Die

Arbeiten dienen bereits als erste Grundsteine

für die neu umzusetzende Strategie 2012+,

welche die Erfolge der Firma RailAway AG

auch in Zukunft sichern soll.

Jennifer Adam

Daisy Jost

Thomas Lüscher

Nina Jordi

Leiterin Marketing

Janine Fankhauser

Marisa Sauder

19


20

Organigramm

Stand 1. März 2011

Strategische Geschäftsfelder (SGF)

Mitglied GL

SGF1 Gruppenreisen

Urs Hochuli

Kommunikation

Jenny Rentsch (bis 30.4.2011)

Sebastian Henzen (ab 11.4.2011)

Gruppen/Schulen CH/D/I

Product Manager Gruppen

Daniel Furter

Product Managerin Schulen

Madeleine Hess

Product Managerin Spezialprojekte

Schulen und Gruppen

Brigitte Zurkirch 30%

Projektleiter Gruppen

Stephan Weingart 90%

Projektleiterin Gruppen

Janine Fankhauser 90%

Kommunikation

Vakant

Mitglied GL

SGF2 Individualreisen

Michel Pauchard

Kommunikation

Sabrina Kälin

Kompetenzcenter Gruppenreisen

Vermarktung und Kommunikation

Urs Hochuli

Erlebnisreisen

Product Managerin

Barbara Riesbacher (ab 1.5.2011)

Mitglied GL

SGF3 MAE

Nina Jordi (Stv)

Kommunikation

Antonia Rufer

Verkauf und Touroperating

Martin Fehrlin (Stv)

Luzern

Lausanne

Account Manager/in

Account Manager

Susanne Abächerli

Martial Lavanchy

Karin Bühler

Marcel Koller

Davide Filipelli

Cornelia Koch

Tamara Müller

Account Managerin

Systemverantwortliche IT/EDV

Françoise Schnydrig

RailAway AG

Verwaltungsrat

Präsident Vincent Ducrot (SBB)

Vizepräsident Hans Amacker (RhB)

Paul Blumen thal, Alois Liechti,

Gian-Mattia Schucan (SBB), Damian Pfister (BLS)

Geschäftsführer

René Kamer

Individualreisen

Kampagnen

Regionen

Freizeit Ausland

Key Account Manager (TI)

Roland Richard

Product Managerin (W-CH)

Sylvie Mahé

Junior Product Managerin

(W-CH)

Laetitia Guignard 50%

Product Managerin City-Hit

Jennifer Adam

Junior Product Managerin

Freizeitkampagne

Deborah Liechti

Mitglied GL

Marketing

Nina Jordi

Kommunikations-Verantw.

Janine Abt

Marketing-Assistent

Leandro Roder

Web-Verantwortlicher

Stefan Heimann

Prozesse-/Vertriebs-Verantw.

Luzia Mathis

Partnerschafts-Verantwortliche

Monica Marty (Stv)

Freizeit Schweiz

Tanja Fedier (Stv)

Product Managerin Plausch

Marisa Sauder

Product Manager

Sport und Erholung

Thomas Lüscher

Product Managerin Snow’n’Rail

Cindy Jost

Product Managerin RAW Light

Florence Berger

Mitglied GL

Finanzen und Personal

Reto Jossen

Finanzen

Finanzfachmann

Marco Keller

Sachbearbeiter

Daniel Bernhard

Sachbearbeiterin

Michaela Sutter 40%

Projektmitarbeiter Strategie

Stefan Zimmermann

Messen/Ausstellungen/Events

Messen

Ausstellungen

Product Managerin

Jenny Seebacher

Corinne Anderhalden 80%

Product Manager (W-CH)

François Torche 90%

Personal

Personalfachfrau

Nadine Biermayr

Sandra Lüthold-von Wyl 30%

Personalassistentin

Nastasja Bucher 70%

Events

Musicals

Product Managerin

Claudia Bucher

Annina Tzaud 80%

Stefanie Kunz 80%

Caroline Morger 80%

Ricarda Achermann 50%

Product Managerin (W-CH)

Barbara Tobler 60%

Junior Product Managerin

(W-CH)

Laetitia Guignard 50%

Assistentin Leitung

SGF3/Marketing

Michaela Stutz (bis 30.4.2011)

Claudia Leuthard (ab 1.4.2011)

Mitglied GL

Stab

Roland Tremp

Assistentin Geschäftsführer

Leiterin Backoffice

Daisy Jost

Lernende Login

Vera Emmenegger, 3. Lehrjahr

Raphael Mohler, 3. Lehrjahr

Oriana Gwerder, 2. Lehrjahr

Andrea Meisinger, 2. Lehrjahr


Das RailAway-Team

Personal

RailAway: attraktiv für junge Berufstätige

RailAway ist als Arbeitgeberin, insbesondere für

Berufseinsteiger mit einem touristischen Hintergrund

sowie Fachhochschul- und Hochschulabsolventen,

sehr attraktiv. Geschätzt werden vor allem die optimalen

Arbeitsbedingungen in einem dynamischen,

flexiblen und abwechslungsreichen Umfeld mit hoher

Eigenverantwortung.

Projekt «Weiterentwicklung Incoming» (WINCO)

Im Rahmen des Projekts WINCO wurde das strategische

Geschäftsfeld 4 der RailAway AG an die neue SBB

Tochter Swiss Travel System AG sowie die RailAway

GmbH in Stuttgart an die Switzerland Travel Center AG

verkauft. 19 betroffene Mitarbeitende wechselten per

1. Januar 2011 erfolgreich in die beiden SBB Tochtergesellschaften

oder aber fanden einen neuen Arbeitgeber.

Neues Lohnmodell

Im 3. Quartal 2010 verabschiedete der Verwaltungsrat

ein neues Lohnmodell. Das Lohnmodell basiert auf den

vier Lohnstufen Junior, Senior, Kader und Geschäftsleitung.

Jede Stufe entspricht einer Lohnbandbreite. Das

neue Lohnmodell trat auf den 1. Januar 2011 in Kraft.

Einmalzahlung Pensionskasse

Dank der sehr erfreulichen Geschäftsentwicklung im

vergangenen Jahr konnte RailAway sämtliche Arbeit-

Ricarda Achermann

Raphael Mohler

Claudia Leuthard

Susanne Abächerli

geber-Sanierungsverpflichtungen gegenüber der

SBB Pensionskasse durch eine Einmalzahlung in Höhe

von CHF 328 000 begleichen.

Mitarbeiterumfrage

Alle zwei Jahre führt RailAway eine Mitarbeiterumfrage

durch. Dabei wird sie durch das externe Marktforschungsinstitut

«Value Quest» unterstützt. Die Mitarbeiterbefragung

findet im ersten Quartal 2011 statt.

Strategie 2012+

Die Bereinigungen im Bereich Incoming führten bei

RailAway zu einer neuen strategischen Ausrichtung ab

dem Jahr 2012. In diesem Zusammenhang werden

in der zweiten Jahreshälfte 2011 auch Anpassungen

der Strukturen erfolgen.

Zahlen & Fakten

RailAway beschäftigt im Geschäftsjahr 2010 im

Jahresdurchschnitt Insgesamt 80 Mitarbeitende.

Die Arbeitszeit beträgt 40 Stunden pro Woche bei

einem Ferienanspruch von fünf Wochen pro Jahr.

Das Durchschnittsalter liegt bei 34 Jahren.

Stephan Weingart

Andrea Meisinger

Roland Richard

Antonia Rufer

Barbara Tobler-Steiner

Auszug

Mitarbeitende 80 (inkl. GmbH Stuttgart)

Durchschnittsalter 34 Jahre

Projekt WINCO: Unternehmensteile wurden

per 1. Januar 2011 SBB Konzern-intern

verkauft und 19 Mitarbeitende transferiert.

Das neue Lohnmodell tritt ab 1. Januar 2011

in Kraft.

Die nächste Mitarbeiterumfrage findet im

ersten Quartal 2011 statt.

Die neue Stategie hat organisatorischen

Anpassungen in der zweiten Jahreshälfte 2011

zur Folge.

Daniel Bernhard

Corinne Anderhalden

Brigitte Zurkirch

Reto Jossen

Leiter Finanzen

und Personal

François Torche

Caroline Morger

21


22

Zahlenübersicht 2010

Gesamtumsatz

SGF 1– 3 (ohne Incoming)

in Mio. CHF

32,902

38,304

42,623

58,654

71,352

2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010

65,598

80,063

77,907

80,395

80

60

40

20

Verkaufte Arrangements

SGF 1– 3 (ohne Incoming)

439 404

573 813

651 086

784 500

1 046 238

2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009* 2010

*2009 inkl. IIHF Eishockey WM (300 000 Pax)

1 029 258

1 610 818

2 029 812*

1 959 367

2,0

1,6

1,2

0,8

0,4

Marktanteil

Freizeitverkehr

Anteil der Bahn an Wegen über 3 km, gemessen in Personenkilometern

31,0

2006 2007 2008 2009 2010

Zielwert

Ist-Wert

32,4

31,7

31,0 31,0

22,5

20,7

Auf 2009 wurde die Mess methode der KEP angepasst.

Die Änderungen betrafen in erster Linie eine Vereinfachung

des Interviews und den Einbezug kürzerer Reisedistanzen

(Verzicht auf 3-km-Grenze). Aufgrund dieser Umstellung ist

ein Vergleich der Jahre 2009 und 2010 mit den alten Werten

nicht sinnvoll. Der Marktanteil im Freizeitverkehr betrug 2010

21,2%.

23,0

Erläuterung: Die Werte sind nicht schlechter als in den Jahren

vorher, nur was gemessen wurde, hat sich verändert. Neu wird

auch der motorisierte Nahbereich erfasst. Hier spielt sich ein

grosser Teil des Freizeitverkehrs ab, allerdings mehrheitlich nicht

mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

21,2

32%

30%

28%

26%

24%

22%


Erfolgsrechnung 2010

Betriebsertrag aus Lieferungen und Leistungen 2010 2009

Dienstleistungen/Reiseertrag 8 276 752 9 084 475

Provisionen 8 411 261 8 227 543

Ertrag Werbebeiträge 8 390 090 8 548 559

Ertrag Diverses 260 452 166 988

Ertragsminderungen 300 198 595 012

Total Betriebsertrag aus Lieferungen und Leistungen 25 038 357 25 432 552

Betriebsaufwand 2010 2009

Personalaufwand 8 265 735 7 734 286

Reiseaufwand 7 382 206 7 921 804

Raumaufwand 473 547 480 983

Übriger Betriebs-/Verwaltungsaufwand 858 658 751 001

Werbeaufwand 6 500 853 7 531 419

EDV-Betriebsleistungen 1 229 528 829 788

Abschreibungen 41 082 31 011

Total Betriebsaufwand 24 751 609 25 280 291

Finanzertrag 664 575 211 417

Finanzaufwand 289 029 91 691

Steueraufwand 110 690 58 005

Jahresüberschuss 551 604 213 983

23


24

Bilanz 2010

Aktiven 31.12.2010 31.12.2009

Flüssige Mittel 5 305 645 3 497 991

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

– gegenüber Dritten 872 151 1 047 776

– gegenüber Konzerngesellschaften 1 361 530 476 869

– gegenüber assoziierten Gesellschaften 133 846 191 382

Andere Forderungen

– gegenüber Dritten 279 129 234 194

– gegenüber Konzerngesellschaften 181 259 886 648

Aktive Rechnungsabgrenzung 1 355 466 1 124 813

Umlaufvermögen 9 489 026 7 459 673

Finanzanlagen 97 447 394 647

Mobile Sachanlagen 220 456 249 141

Anlagevermögen 317 903 643 788

Total Aktiven 9 806 929 8 103 461

Passiven 31.12.2010 31.12.2009

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

– gegenüber Dritten 2 000 398 1 926 230

– gegenüber Konzerngesellschaften 610 644 808 651

– gegenüber assoziierten Gesellschaften 48 000 0

Andere Verbindlichkeiten

– gegenüber Dritten 1 085 078 500 930

Passive Rechnungsabgrenzung 2 205 509 1 872 512

Rückstellungen 482 807 172 249

Fremdkapital kurzfristig 6 432 436 5 280 572

Aktienkapital 100 000 100 000

Gesetzliche Reserven 1 500 000 1 500 000

Bilanzgewinn 1 774 493 1 222 889

Eigenkapital 3 374 493 2 822 889

Total Passiven 9 806 929 8 103 461


Gewinnverwendung 2010

Bilanzgewinn 31.12.2010 31.12.2009

Gewinnvortrag Vorjahr 1 222 889 1 008 906

Reingewinn 551 604 213 983

Bilanzgewinn 1 774 493 1 222 889

Gewinnverwendung

Zuweisung an gesetzliche Reserve 0 0

Dividende 0 0

Vortrag auf neue Rechnung 1 774 493 1 222 889

Anhang zur Jahresrechnung 2010 31.12.2010 31.12.2009

Brandversicherungswerte der Sachanlagen

Mobiliar, Maschinen, EDV 810 000 750 000

RailAway GmbH, Stuttgart, Deutschland

Stammkapital (EUR 30 000) 46 878 46 878

Anteil an der Gesellschaft 100% 100%

Zweck: Vermittlung und Verkauf von Reisen

Verbindlichkeiten gegenüber Vorsorgeeinrichtungen

Kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber PK SBB 60 595 0

Auflösung Stille Reserven

Nettoauflösung Stille Reserven im Geschäftsjahr 0 82 000

Anhang zur Jahresrechnung 2010

Angaben über die Durchführung einer Risikobeurteilung

Die RailAway AG ist in das Risikomanagement des SBB Konzerns eingebunden.

Die Gesellschaft erfasst und bewertet in einem jährlich wiederkehrenden

Prozess die wesentlichen Risiken, definiert Massnahmen und

stellt die Umsetzung sicher. Die Durchführung des Prozesses erfolgt im

Rahmen der Risk Policy SBB.

Die Ergebnisse der Risikobeurteilung werden zusammengefasst und an

die Konzernleitung auf Konzernebene weitergeleitet. Der Verwaltungsrat

hat am 2. Februar 2010 den Corporate Risk Report 2/2009 sowie am

10. März 2011 den Corporate Risk Report 2010 genehmigt.

Die RailAway AG trifft bei der Bilanzierung und Bewertung Einschätzungen

und Annahmen bezüglich der Zukunft. Um die Übereinstimmung des

Jahres abschlusses mit den anzuwendenden Rechnungslegungsregeln und

die Ordnungsmässigkeit der Berichterstattung zu gewährleisten, wurden

wirksame interne Kontroll- und Steuerungssysteme eingerichtet, die regelmässig

durch die interne Revision geprüft werden.

Für weitere Angaben zur Risikobeurteilung wird auf den Anhang zur

Konzernrechnung verwiesen.

Vorsorgeverpflichtungen

Im Geschäftsjahr 2006 wurden die wirtschaftlichen Vorsorgeverpflichtungen

der SBB AG gegenüber der Pensionskasse SBB in der Höhe von

CHF 4318 Mio. analog den Vorschriften von Swiss GAAP FER 16 berechnet

und als Passiven aus Vorsorgeeinrichtungen in der Bilanz ausgewiesen. Im

Geschäftsjahr 2007 erfolgte durch die SBB AG eine erste Teilsanierung der

Pensionskasse SBB in der Höhe von CHF 1493 Mio. Im Geschäftsjahr 2010

wurde ein weiterer Teilsanierungsbeitrag durch die SBB AG in der Höhe

von CHF 938 Mio. geleistet. Dadurch reduzierte sich der Saldo der Passiven

aus Vorsorgeeinrichtungen per 31. Dezember 2010 auf CHF 1887 Mio.

Die Pensionskasse SBB weist per 31. Dezember 2010 eine statische Unterdeckung

von CHF 1174 Mio. (Vorjahr: CHF 2215 Mio.) aus. Der Deckungsgrad

beträgt 91,7% (Vorjahr: 84,4%).

Weitere Angaben

Es bestehen keine weiteren ausweispflichtigen Tatbestände nach

OR Art. 663b.

25


26

Revisionsbericht 2010


Partner

Unsere engsten Partner

Aare Seeland Mobil

act entertainment ag

AG Hallenstadion

Alp Transit AG

Appalooza Productions GmbH

Atupri Krankenkasse

Bad Seedamm AG

Basel Tattoo Productions

BEA bern expo

Beaulieu Lausanne

Bergbahnen Adelboden AG

Bergbahnen Engelberg-Trübsee-Titlis AG

Bergbahnen Flumserberg AG

BLS AG

Carré Events

Cinerent OpenAir AG

City Night Line AG

Davos Klosters Bergbahnen AG

Emmentaler Switzerland

Europa-Park Mack KG

Exhibit & More AG

FAF AG

Ferrovie Autolinee Regionali Ticinesi SA

Ferrovie Monte Generoso SA

Festi’Concept

Filmfestival Locarno

First Event AG

Fondation Beyeler Riehen/Basel

Fondation de l’Hermitage Lausanne

Fondation Papiliorama-Nocturama

Die RailAway-Aktionäre

Fondation Pierre Gianadda Martigny

Freddy Burger Management

Geneva Palexpo

Glamourama Sàrl

Good News Production AG

Gotthard Oberalp Arena

Greenfield Festival AG

Historisches Museum Bern

Jungfraubahnen Management AG

Karl’s kühne Gassenschau

Kunsthaus Zürich

Kunstmuseum Basel

Kunstmuseum Bern

Kunstmuseum Luzern

Kuoni Travel Ltd

Landesmuseum Zürich

Lautundspitz GmbH

Live Music Production

Lucerne Festival

Luftseilbahn Wiler-Lauchernalp AG

Lyria

Matterhorn Gotthard Bahn

MCH Messe Schweiz (Basel) AG

Messe Luzern

Messe Zug

Mister Schweiz Organisation

Montreux Jazz Festival

Montreux-Berner Oberland-Bahn

Musée Olympique

Museo d’arte Lugano

Museum Rietberg Zürich

Museum Tinguely Basel

Natur- und Tierpark Goldau

Olma Messen Sankt Gallen

OpenAir Gampel

OpenAir St.Gallen AG

Opus One

Paléo Festival Nyon

Pilatus-Bahnen

Postauto Schweiz AG

Prestige Continental Express

profilwerk AG Zürich

Railtour Suisse SA

Ramseier Suisse AG

Reckitt Benckiser

Reka Schweizer Reisekasse

Rhätische Bahn

Rheinalp

Rigi Bahnen AG

Ringier

Salon international de l’automobile Genève

Salto Natale Entertainment AG

SBB AG

Schifffahrtsgesellschaft des

Vierwaldstättersees SGV

Schweiz Tourismus

Schweizer Radio DRS

Schweizerisches Freilichtmuseum Ballenberg

Sea Life Centre Aquarium

Seilbahnen Schweiz

SFV Schweiz. Fussballverband

SOB – Südostbahn

SonntagsZeitung

Sport Event Gstaad GmbH

SRF Schweizer Radio und Fernsehen

Stanserhorn-Bahn-Gesellschaft

Stiftung Schweizer Sporthilfe

Swiss Indoors

Swiss Travel System AG

Swissminiature SA

SwissTrails GmbH

Switzerland Travel Center AG

Tamedia AG (SonntagsZeitung)

Technorama

Tell-Freilichtspiele Interlaken

Think Musicals AG

thunerSeespiele AG

Thurbo AG

Ticketcorner

TILO SA

Verein Auto Zürich

Verein Street Parade

Verkehrshaus der Schweiz

VIA

Weisse Arena AG

zb Zentralbahn AG

Zentrum Paul Klee

Zoo Basel

Zoo Zürich AG

27


Aktionäre

Die RailAway-Aktionäre

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine