Armut Hintergrundinformationen und ... - Schweizerisches Rotes Kreuz

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Armut Hintergrundinformationen und ... - Schweizerisches Rotes Kreuz

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Einsamkeit, Enge; „M“: Migros-Budget, Migrant(in), mittellos etc.) Am Ende

soll die Klasse gemeinsam zu jedem Buchstaben einen Begriff gefunden

haben, sodass das Armuts-ABC vollständig ist.

2. Dimensionen von Armut:

Die Lehrkraft schreibt folgende Überschriften auf ein Plakat/Wandtafel:

1.Versorgung im materiellen Bereich

2. Versorgung im kulturellen Bereich

3. Situation im sozialen Bereich

4. Seelische und körperliche Lage

Die Schüler(innen) ordnen nun gemeinsam die Begriffe des Armuts-ABC’s

den passenden Überschriften zu. Einige Begriffe lassen sich nicht eindeutig

zuordnen, oder ihre Folgen gehören zu verschiedenen Bereichen. Dies kann

in der gemeinsamen Diskussion herausgearbeitet werden.

Bsp: Kleine Wohnung gehört zur materiellen Versorgung. Folgen davon

können sein:

Keine Freunde nach Hause bringen → sozialer Bereich

Keine Ruhe für Hausaufgaben → kultureller Bereich

3. Schritt: Armut ist für mich…

Zum Abschluss kann jede(r) Schüler(in) ein Plakat kreativ gestalten, mit dem

Satzanfang „Armut ist für mich…“

3. Rollenspiele Vorurteile in der Gruppe

Kurzbeschreibung Szenarien und Rollenspiele regen dazu an, über die Themen „Ausgrenzung“

und „Unterschiede“ zu reden.

Ziele Sich in Menschen einfühlen, die ausgegrenzt werden

Sich überlegen, was man selbst gegen Vorurteile und

Ungerechtigkeiten tun kann

Zeitrahmen 1.5h

Alter 11/12 Jahre

Vorgehen Zur Einstimmung werden die Schüler(innen) gefragt, ob sie sich Situationen

vorstellen können, in denen arme Kinder/Jugendliche ausgegrenzt,

gemieden oder beschimpft werden. Danach sollen sie überlegen, wie sie

sich in solchen Situationen verhalten könnten.

Damit dies möglichst konkret wird, werden Kleingruppen gebildet und jede

erhält ein Situationsbeispiel. Die Gruppen erhalten folgende Aufgaben:

Spielt diese Szene

Entwickelt einen möglichen Weg zur Lösung des Problems, den ihr

auch spielt.

Es kann interessant sein, mehreren Gruppen die gleiche Situation zu geben

und die Lösungsvorschläge anschliessend zu vergleichen.

Alle Gruppen spielen ihre Szene vor.

In einer anschliessenden Diskussion werden folgende Fragen besprochen:

Für die Schauspieler(innen):

Wie habt ihr euch in euren Rollen gefühlt

Was war einfach, was schwierig?

Für die Zuschauer(innen):

Waren die Situationen realistisch?

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