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Nischenmärkte und Marktnischen 2011

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Nr. 05 - Juni 2011

Insert: 10 Jahre

Gärten von Schloss

Trauttmansdorff

EOS & Handelskammer

Coachen in Sachen Export

MAGAZIN FÜR DIE EUROPAREGION TIROL

Nischenmärkte

und Marktnischen

Erfolg in neuen Ländern

Nischen nachhaltig besetzen


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Impressum

Herausgeber: Athesiadruck GmbH,

Bozen Eintrag. LG Bozen Nr. 26/01,

am 27.11.2001

Verantwortlicher Schriftleiter:

Armin Mair

Verantwortlicher Projektleiter:

Franz Wimmer

Produktion/Redaktion:

Barbara Weissensteiner

Redaktion: Claudia Schwarze, Nicole D.

Steiner, Alexa Bellutti, Marita Wimmer

Werbung/Verkauf:

Gerti Morandell, Marita Wimmer

Verwaltung: Kapuzinergasse 5,

39100 Bozen, Tel. 0471 977 824

Fotos: Dolomiten Archiv, Gärten von

Schloss Trauttmansdorff, Manuela

Prossliner, Marion Gelmini, Werbefoto

Seppi, verschiedene Privat-,

Firmen- und Online-Archive

sowie Verkaufsunterlagen.

Konzept und Abwicklung:

King Laurin GmbH, Eppan

Grafik-Layout:

Georg Hochkofler

Lektorat:

Ulrike Schwarz

Produktion:

Athesiadruck Bozen – www.athesia.it

Vertrieb: Als „Dolomiten“ –Beilage

und im Postversand

Durchschnittliche Auflage:

30.000 St.

Preis:

Einzelpreis 2 Euro, A+D: 2,50 Euro

Die Redaktion übernimmt

keinerlei Haftung für die Inhalte

der Werbeseiten, PR-Seiten und

der angeführten Webseiten.

10

Messen als Marketing-Instrument

Das Ausstellen auf einer Messe ist immer noch eines der am häufigsten

genutzten Marketing-Instrumente, weil es Unternehmen unterschiedlichste

Präsentations- und Kontaktmöglichkeiten bietet.

AkTUELL

06 Erfolg am Globalen Markt

08 Coachen für den Export

10 Messen als Marketing-

Instrument

12 EOS im deutschen Sprachraum

14 Export-Manager auf Zeit

16 Die Alpitecture 2011

20 BRIC – die Zukunftsmärkte

22 Unternehmer zum Thema Krise

28 Standortarbeit für ganz Südtirol

30 Die Unternehmerbörse

31 Skibindungen mit Autotechnik

32 Maßgeschneiderte Weiterbildung

33 Die Zukunft der Energie

46 15 Jahre Golfplatz im Passeier

14

16

Internationales Architek-

tentreffen „Alpitecture“

Im Rahmen dieses viertägigen

Architektentreffens zum Thema „Alpen,

Technologien und Architektur“ wurde

den Südtiroler Unternehmen die Chance

geboten, sich international tätigen

Architekten vorzustellen.

Export-Manager auf Zeit

Sie helfen bei der Suche nach neuen

Absatzwegen und Absatzmärkten.

Sie unterstützen den Sprung über die

Grenze ins Exportgeschäft.

31

Skibindungen mit Automobil-Know-how

Front- und Heckteile vom Lamborghini werden bei der Firma Autotest in Lana angefertigt.

Mit diesem Know-how produziert das Südtiroler Unternehmen VIST TECH für die kommende

Saison 75.000 Paar Skibindungen für namhafte Skihersteller wie z.B. Nordica.

WERbEAGENTUREN

34 Der Weg zur Werbeagentur

38 Der richtige Partner

36 Werbeagentur

Hell Company KG, Olang

37 Trendstudio direkt, Bozen

Projekt 21:

Mediendesign GmbH, Bozen

39 Marketing Factory GmbH,

Bruneck

41 Brandnamic, Brixen

42 Studio Mediamacs, Bozen

43 Tappeiner AG, Lana

sERvIcE

19 Frener & Reifer GmbH, Brixen

24 Elpo GmbH, Bruneck

25 Hella Italien GmbH, Bozen

26 Datef AG, Bozen

27 Progress Maschinen &

Automation, Brixen

RUbRIkEN

44 Gesundheit: Fit und

gesund on Tour!

45 Portrait: Federico Giudiceandrea

48 Bunte Meldungen

INsERT

10 Jahre Gärten von Schloss

Trauttmansdorff

Im Schnitt etwa 1400 Gäste pro Tag und

insgesamt über 3 Millionen Besucher.

Die Gärten erweisen sich als absoluter

Publikumsmagnet

Editorial

Franz Wimmer

So ähnlich die beiden Worte Nischenmärkte

und Marktnischen klingen,

so unterschiedlich sind sie in ihrer

Bedeutung bzw. Bearbeitung. Um eine

Marktnische zu besetzen, genügt

oft ein scharfer Blick in den heimischen

Markt und eine gute Idee. Allerdings

sind diese Marktnischen vor

der Haustüre dünn gesät und man

wird in kurzer Zeit meist mit einem

harten Wettbewerb konfrontiert. Nischenmärkte

zu bearbeiten und diese

auch nachhaltig zu beliefern, ist

etwas anderes und schon im Vorfeld

eine sehr aufwändige Angelegenheit:

Marktforschung, Präsentation

auf Messen, zeitintensive Bearbeitung

der ersten Kunden usw. Damit

diese für Klein- und Mittelbetriebe

nicht zu aufwändig werden, bieten

EOS und Handelskammer zahlreiche

Unterstützungsmaßnahmen für den

Export. Wachstum ist für viele Südtiroler

Firmen, wie auch beim Unternehmertag

nachhaltig festgestellt

wurde, meist nur über den Export

möglich. Das Know-how der Südtiroler

Unternehmen und deren Produkte

haben gute Chancen auf den

Weltmärkten zu bestehen. Dafür gibt

es zahlreiche Beispiele!

Franz Wimmer


Marktkenntnis ist die

Voraussetzung für erfolgreiche

Exportgeschäfte. Die EOS –

Export Organisation Südtirol der

Handelskammer Bozen pflegt

ein Netzwerk von 50 Partnern in

über 60 Ländern weltweit – auf

das die Südtiroler Unternehmen

zurückgreifen können.

Mit Juni hat die EOS das Sonderprogramm

„Marktstudien“ gestartet

„Wenn man bei der Marktforschung

auch nach innen schaut,

kann ein Unternehmen klären, welches

ist mein Produkt, in welcher Nische

wäre ich stark bzw. wie könnte

ich das Produkt umbauen, damit es

in einer Nische stark wird. Mit der

Promotion von ‚Marktstudien’ wollen

wir erreichen, dass sich die Unternehmen

mit ihrem Produkt und

möglichen Nischenmärkten stärker

p a g i n i e r u n g

Wir ebnen den Weg …

befassen“, erklärt Hansjörg Prast,

Direktor der EOS.

Ist sich ein Unternehmen seiner Nische

bewusst oder schneidert es sich seinen

Marktauftritt so, dass es in der Nische

stark wird, dann ist es laut Prast wesentlich

leichter, in solche Märkte zu

kommen. „Um diesen Denkprozess anzuschieben,

geben wir heuer erstmals

den Unternehmen die Möglichkeit, für

nur 300 € ganz gezielte und individuell

auf die Bedürfnisse der Unternehmen

abgestimmte Marktinformationen und

Marktforschungsergebnisse im Gegenwert

von rund 3000 € zu bekommen.“

Die EOS liefert ein breites Spektrum

des Marktes und in einem zweiten

Schritt werden sehr spezifisch die

Chancen und Risiken des jeweiligen

Unternehmens und seiner Produkte

bei einem Markteinstieg ermittelt. „Ich

bin überzeugt, dass dieses Angebot auf

großes Interesse stoßen wird.“

Erfolgreiche

Nischenanbieter

Nische, Kooperation

bzw. Netzwerkarbeit

und Herkunft des Produkts

– diese drei Punkte

sind die Erfolgsfaktoren

für Südtirols Unterneh- Hansjörg Prast

men bei der Internationalisierung.

Die EOS

hat in den knapp fünf Jahren ihres

Bestehens rund 500 Firmen betreut,

die über die Grenzen hinaus tätig

sind. „Die meisten Firmen aus den

unterschiedlichsten Bereichen sind

Nischenanbieter. Diese Unternehmen

haben sich vergrößert, weil sie sich

vorher überlegten, was kann ich, was

mache ich am besten bzw. wo habe

ich noch größere Möglichkeiten, um

sich dann voll auf dieses eine Produkt

zu konzentrieren.“

Erfolgreiche Beispiele gibt es viele und

in den unterschiedlichsten Branchen.

Betriebe, die durch die Spezialisierung

auf ein Nischenprodukt gewachsen

sind, sind u.a. die Firma Dr. Schär,

die sich auf glutenfreie Lebensmittel

spezialisiert hat, und die Microtec,

die in der Holzindustrie erfolgreich

ihre Nische gefunden hat. In der

Wintertechnologie hat sich die TechnoAlpin

auf voll automatisierte Be-

A k t u e l l

schneiungsanlagen spezialisiert und

im Dienstleistungsbereich gibt es das

Ingenieurbüro PlanTeam, das sich

in der Erstellung von Masterplänen

für Skigebiete einen Namen gemacht

hat und damit ebenfalls in einem Nischenmarkt

operiert.

Exportförderung des Landes

Die EOS berät und informiert in Sachen

Export, organisiert Seminare,

länderspezifische Beratertage und

Delegationsreisen, hat ein dichtes

Messeprogramm, baut Netzwerke

auf und versucht Kooperationen anzuschieben,

die sie auch mitfinanziert.

„Die Initiativen der EOS werden

durch die Exportförderung des

Landes massiv verstärkt. Gemeinsames

Ziel ist es, die Voraussetzungen

dafür zu schaffen, dass es den Südtiroler

Unternehmen gelingt, mit ihren

qualitativ hochwertigen Produkten

und Dienstleistungen auf den internationalen

Märkten zu punkten“,

betont Wirtschaftslandesrat Thomas

Widmann. Die EOS setzt jährlich ein

Programm von 15 Mio. € um. Sie will

EOS-Präsident Federico

Giudiceandrea und LR

Thomas Widmann

mit ihren 30 Mitarbeitern die Exportpyramide

verbreitern und zu den Top

20 der exportierenden Betriebe viele

kleine Betriebe für eine Kooperation

oder auch Fusion gewinnen, damit

sie mehr Kapazitäten haben und

dadurch fit für den Export gemacht

werden können.

Das neue C-Klasse Coupé.

Mehr Blicke pro Stunde.

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Felgen sorgen für Stabilität und zeigen Charakterstärke. Mit 7G-Tronic Plus

Automatikgetriebe, denn niedriger Verbrauch und hohe Leistung sind kein

Widerspruch. Bi-Xenon ILS mit LED Tagfahrlicht, um immer dem richtigen

Weg zu folgen. Das neue C-Klasse Coupé. Zwei Türen, keine Kompromisse.

Mehr Coupé geht nicht.

Kombinierter Verbrauch (l/100 km): von 8,4 (C 350 Coupé) bis 5,1 (C 220 CDI Coupé).

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A k t u e l l

coachen für den Export

Wer ins Exportgeschäft einsteigen

will, bekommt von

der EOS Unterstützung mittels

Beauftragung praxiserfahrener

Exportmanager

bei der Erarbeitung eines

Internationalisierungsplans und

dessen Umsetzung.

Die EOS hat heuer das Projekt „Export-Coach“

gestartet, bei dem die

Unternehmen für maximal zwei Jahre

einen erfahrenen Export-Manager auf

Zeit bekommen, der ihre Internationalisierungsaktivitäten

professionell

und nachhaltig begleitet.

Nach einer Analyse

der Anforderungen des

Unternehmens wird der

passende Coach ermittelt,

der mit dem Unternehmen

einen individuellen

Internationalisierungsplan

mit den Maßnahmen

Christian

Schweigkofler zur Markterschließung

erarbeitet. „Er ist Knowhow-Vermittler

und Lösungsfinder,

aber auch Begleiter und

Motivator“, erklärt Christian Schweigkofler,

Leiter des Bereichs Account

Management.

Die EOS bezahlt alle Kosten im Voraus.

Die Unternehmen zahlen nur 30

Prozent der anfallenden Kosten für

die Durchführung des Fitness-Checks

und die Erarbeitung des Internationalisierungsplans,

50 Prozent der

anfallenden Kosten für den Coach im

ersten Jahr und 70 Prozent für das

zweite Jahr. „Heuer haben wir rund

zehn Projekte laufen. Dabei handelt

es sich aber vorwiegend um Betriebe,

die bereits im Export tätig sind und

jetzt eine klare und definierte Exportstrategie

entwickeln wollen.

Wir sind zurzeit stark in der Bauzulieferbranche

und im technischen

Bereich tätig, möchten

das Projekt aber auch auf die

Lebensmittelbranche, das

Handwerk und die Hotelzulieferung

ausdehnen.“

Anlaufstelle EOs-Info-center

Die EOS bietet den Unternehmen

eine Reihe von Dienstleistungen,

die die Betriebe

beim Markteintritt, der Markt-

erschließung sowie der Marktkonsolidierung

unterstützen. „Die

Organisation und Durchführung von

Gemeinschaftsmessen auf der ganzen

Welt gehört genauso zu unseren Aufgaben,

wie die Begleitung von Unternehmergruppen

ins Ausland oder die Betreuung

von Delegationen potenzieller

Kunden bei ihrem Besuch in Südtirol.“

Vor allem die Beratertätigkeit und Informationsbeschaffung

wird sehr stark

in Anspruch genommen. Pro Jahr

werden im EOS-Info-Center rund 400

Anfragen zu internationalen Handelshemmnissen,

Marktentwicklungen,

Marktmöglichkeiten oder möglichen

Geschäftspartnern beantwortet.

Eine Barriere im Exportgeschäft für

kleine Betriebe sind aber immer noch

die mangelnden Sprachkenntnisse.

Das größte Manko liegt laut Schweigkofler

jedoch im „passiven Verkauf“,

den viele immer noch betreiben.

„Heute muss man aktiv verkaufen, aktiv

neue Kunden suchen und sich auf

Messen präsentieren. Die Südtiroler

müssen lernen, aktiv auf Menschen

und Kunden zuzugehen und nicht zu

warten, bis sie angesprochen werden“,

ist Schweigkofler überzeugt.

Messen sind immer noch ein

beliebtes Marketinginstrument.

Die Unternehmer müssen dafür

aber viel mehr Zeit investieren

als früher und die Kunden stärker

betreuen.

Die Messebetreuung

ist mit 19 Prozent

die am zweitstärksten

genutzte Dienstleistung

der EOS. Kleinere Betriebe

brauchen auch

für den Export nach Österreich,

Deutschland

oder in die Schweiz zu

Beginn eine Unterstützung.

2011 bleiben des-

A k t u e l l

halb die nahen Märkte weiterhin

in unserem Fokus. Zusätzlich spielen

aber auch etwas weiter entfernte

Märkte eine Rolle, wenn sie sich

als Zielmarkt der Nischen eignen,

die die Südtiroler Unternehmen

besetzen. Osteuropa, Russland

und China sind riesige Destinationen,

die viel Potenzial bergen“,

bestätigt EOS-Präsident

Federico Giudiceandrea.

Pro Jahr ist die EOS mit etwa

350 Betrieben auf rund 40

Messen vertreten, der Großteil

davon sind Leitmessen.

„Heuer waren wir erstmals

auf der Bau München, der ISH

in Frankfurt (Leitmesse für

Kälte, Klima, Lüftung) und für

das metallverarbeitende Handwerk

auf der Südtec in Stuttgart“,

erklärt Markus Walder, Vizedirektor

der EOS und Bereichsleiter International

Trade Support.

„Die Gemeinschaftsstände sind immer

mit der Fernkennzeichnung ‚Unternehmen

aus Südtirol’ sichtbar – außerdem

betonen wir etwa durch ein

tolles Bild wie z.B. die Drei Zinnen

und ein gutes Glas Wein die Besonderheiten

unseres Landes. Dadurch dif-

ferenzieren wir uns von den anderen

Messeständen.“

Messeauftritt optimal vorbereiten

Die optimale Gestaltung und Organisation

des Messeauftritts ist mittlerweile

Pflichtübung. Die Kür liegt in der guten

Vorbereitung und Nachbereitung der

Messeveranstaltungen. „Ich muss meine

Kunden einladen, sie zum Stand

holen und potentiellen Kunden nachher

unbedingt ein Angebot unterbreiten.

Den klassischen Abschluss auf der

Messe gibt es nicht mehr.“

Für zwei Messen, die kurzfristig ins

Herbstprogramm 2011 aufgenommen

wurden, sind noch Anmeldungen

möglich. „Es sind dies die Skibuild

Expo in Moskau für Wintertechnik

und Winterbekleidung vom 21.–23.

Oktober und die Big 5 in Dubai vom

21.–24. November – diese hat sich als

die Leitmesse im Bausektor für den

mittleren Osten etabliert.“ Um den Firmen

eine bessere Planung zu ermöglichen,

steht jetzt schon das vorläufige

Messeprogramm 2012 online auf der

Homepage der EOS zur Verfügung.

„Anmeldungen sind ebenfalls jetzt

schon möglich“, bestätigt Walder.

8 05/2011

05/2011 9

Markus Walder

Messen sie sich im Ausland


10

Das Ausstellen auf einer

Messe ist immer noch eines

der am häufigsten genutzten

Marketing-Instrumente, weil

es Unternehmen unterschiedlichste

Präsentations- und

Kontaktmöglichkeiten bietet.

Für Exporteinsteiger ist eine Messe

interessant, um erste Erfahrungen

zu sammeln und zu testen,

wie das eigene Unternehmen und

vor allem die präsentierten Produkte

bei der Zielgruppe im Ausland

ankommen.

Weltweite Messeauftritte

Um den Firmen einen besseren Planungshorizont

zu ermöglichen, steht

das Messeprogramm 2012 bereits

vorläufig fest. Bei elf Messen wird zum

ersten Mal ein Südtirol-Auftritt gestaltet,

und zwar in Moskau, Barcelona,

Washington D.C., Shanghai, Riberao

05/2011

p a g i n i e r u n g

Messen als Marketing-Instrument

Preto, Chandigarh, St. Petersburg,

Brünn, Istanbul, Stuttgart und Split.

Die Branchen gehen dabei von Handwerk(3)

bis zu Hotellerie (2), vom bauenden

Gewerbe (3) bis zu Landwirtschaftstechnik

und Lebensmittel (6).

Nachstehend finden Sie einen kurzen

Überblick über diese elf neuen Messen,

die bewährten Messen finden Sie

in der Tabelle.

Das vorläufige EOS-Messeprogramm

2012 ist bereits online und interessierte

Unternehmen können sich anmelden.

Das Messeprogramm Das Messeprogramm 2012 2012

PRODEXPO OR PRODEXPO WORLDFOOD OR WORLDFOOD

LEBENSMITTEL UND LEBENSMITTEL LANDWIRTSCHAFTLICHE UND LANDWIRTSCHAFTLICHE PRODUKTE PRODUKTE

13 - 17 | 02 | 2012 13 or - Sept. 17 | 02 2012 | 2012 or Sept. ALIMENTARI 2012 E PRODOTTI ALIMENTARI AGRICOLI E PRODOTTI AGRICOLI

Russia, Moscow Russia, Moscow Fruit Logistica Fruit Logistica Deutschland Deutschland Berlin Berlin 08 - 10 | 02 | 2012 08 - 10 | 02 | 2012

The largest annual The specialized largest annual Biofach specialized Biofach Deutschland Deutschland Nürnberg Nürnberg 15 - 18 | 02 | 2012 15 - 18 | 02 | 2012

exhibitions for exhibitions the food and for the ProWein food and ProWein Deutschland

drinks industry drinks in Russia industry and in

Vinitaly

Russia and

Vinitaly Italia

Cibus Cibus Italia

Eastern Europe. Eastern Europe.

VieVinum VieVinum Österreich

www.prod-expo.ru www.prod-expo.ru

Sana Sana Italia

www.world-food.ru www.world-food.ruIntermeat/Intermopro

Intermeat/IntermoproDeutschland Deutschland Düsseldorf

Italia Verona

Italia Parma

Österreich Wien

Italia Bologna

Deutschland Düsseldorf

Düsseldorf 04 - 06 | 03 | 2012 04 - 06 | 03 | 2012

Verona01 - 04 | 04 | 2012 01 - 04 | 04 | 2012

Parma 07 - 10 | 05 | 2012 07 - 10 | 05 | 2012

Wien 02 - 04 | 6 | 2012 02 - 04 | 6 | 2012

Bolognasettembre 2012 settembre 2012

Düsseldorf 23 - 26 | 09 | 2012 23 - 26 | 09 | 2012

Sial Sial France France Paris Paris 21 - 25 | 10 | 2012 21 - 25 | 10 | 2012

ALIMENTARIA ALIMENTARIA LANDWIRTSCHAFTLICHE LANDWIRTSCHAFTLICHE MASCHINEN, OBST- MASCHINEN, UND WEINBAU OBST- UND WEINBAU

26 - 29 | 03 | 2012 26 - 29 | 03 | 2012 TECNOLOGIA AGRICOLA, TECNOLOGIA FRUTTICOLTURA AGRICOLA, FRUTTICOLTURA E VITICULTURA E VITICULTURA

Spain, BarcelonaSpain,

Barcelona Fruchtwelt Bodensee Fruchtwelt Bodensee Deutschland Deutschland Friedrichs hafen Friedrichs 24 - hafen 26 | 02 | 2012 24 - 26 | 02 | 2012

The largest business The largest platform business BAU platform UND ENERGIEEFFIZIENZ BAU UND ENERGIEEFFIZIENZ • EDILIZIA ED EFFIZIENZA • EDILIZIA ENERGETICA

ED EFFIZIENZA ENERGETICA

Swissbau Schweiz Basel 17 - 21 | 01 | 2012

for the food and for drinks, the food distriand

drinks,

Swissbau

distri-

Schweiz Basel 17 - 21 | 01 | 2012

Como Casa ClimaComo Casa Clima Italia Italia Lago di Como Lago di Como febbraio 2012 febbraio 2012

bution and hospitality bution sectors and hospitality sectors

EcoBuild EcoBuild Great Britain Great Britain London London20 - 22 | 03 | 2012 20 - 22 | 03 | 2012

in Portugal. in Portugal.

Made Expo Made Expo Italia Italia Milano Milano ottobre 2012 ottobre 2012

www.alimentaria.com www.alimentaria.com SAIE SAIE Italia Italia Bologna Bologna ottobre 2012 ottobre 2012

Klimahouse ItaliaKlimahouse Italia Italia Italia Bastia Umbra Bastia Umbra ottobre 2012 ottobre 2012

SUMMER FANCY SUMMER FOOD SHOW FANCY FOOD HANDWERK SHOW UND HANDWERK ZULIEFERINDUSTRIE UND ZULIEFERINDUSTRIE • ARTIGIANATO E • INDUSTRIA ARTIGIANATO DELL’INDOTTO

E INDUSTRIA DELL’INDOTTO

July 2012 July 2012

SüdTec SüdTec Deutschland Deutschland Stuttgart Stuttgart 13 - 15 | 03 | 2012 13 - 15 | 03 | 2012

USA, Washington USA, D.C. Washington D.C. IHM IHM Deutschland Deutschland München München 14 - 20 | 03 | 2012 14 - 20 | 03 | 2012

North America’s North largest America’s spe- largest Heim & spe- Handwerk Heim (inkl. & Gastland) Handwerk (inkl. Deutschland Gastland) Deutschland München München 28 | 11 - 02 | 12 | 2012 28 | 11 - 02 | 12 | 2012

cialty food and beverage cialty food event. and beverage

Artigiano

event.

in FieraArtigiano in Fiera Italia Italia Milano Milano dicembre 2012 dicembre 2012

HOTELAUSSTATTUNG HOTELAUSSTATTUNG UND WELLNESS • UND ARREDAMENTO WELLNESS • PER ARREDAMENTO GASTRONOMIA PER E GASTRONOMIA BENESSERE E BENESSERE

www.specialtyfood.com www.specialtyfood.com

Interbad Interbad Deutschland Deutschland Stuttgart Stuttgart 09 - 12 | 10 | 2012 09 - 12 | 10 | 2012

FHC CHINA FHC CHINA

November 2012November

2012

Alles für den GastAlles für den Gast Österreich Österreich Salzburg

MEDIZINTECHNIK MEDIZINTECHNIK • TECNICA OSPEDALIERA • TECNICA OSPEDALIERA

Medica Medica Deutschland Deutschland Düsseldorf

Salzburg November 2012

Düsseldorf 14 - 17 | 11 | 2012

November 2012

14 - 17 | 11 | 2012

China, Shanghai: China, Shanghai: WINTERSPORTAUSSTATTUNG WINTERSPORTAUSSTATTUNG UND -TECHNIK UND -TECHNIK

China’s premier China’s business premier event business ATTREZZATURA event SPORTIVA ATTREZZATURA E TECNOLOGIA SPORTIVA INVERNALE

E TECNOLOGIA INVERNALE

for the global food for and the hospital- global food and ISPO hospital- / Alpitec China ISPO / Alpitec China China China Beijing Beijing February 2012 February 2012

ity sector. ity sector.

VERLAGSWESEN VERLAGSWESEN • EDITORIA • EDITORIA

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Frankfurter Buchmesse

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Frankfurter Buchmesse Deutschland

Buch Wien Buch Wien Österreich

Deutschland Frankfurt

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Frankfurt Oktober 2012

Wien November 2012

Oktober 2012

November 2012

Bücherschau und Bücherschau und

AGRISHOW AGRISHOW

Deutschland Deutschland München

Literaturfest München Literaturfest München

May 2012 May 2012

INSTITUTIONELLE INSTITUTIONELLE AUFTRITTE • PRESENZE AUFTRITTE ISTITUZIONALI

• PRESENZE ISTITUZIONALI

Brasil, Riberao Preto Brasil, Riberao PretoGrüne

Woche Grüne Woche Deutschland Deutschland Berlin

München November 2012 November 2012

Berlin 20 - 29 | 01 | 2012 20 - 29 | 01 | 2012

The largest platform The largest for show- platform Bozner for show- Weinkost Bozner Weinkost Italien Italien Bozen Bozen Mai 2012 Mai 2012

casing agriculture casing farm agriculture and gar- farm Hotel and gar- Hotel Italien Italien Bozen Bozen Oktober 2012 Oktober 2012

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related agriculture related products agriculture and products Culinaria and - Winefestival Culinaria - Winefestival Italien Italien Bozen Bozen November 2012 November 2012

Food & Life (inkl. Food Gastland) & Life (inkl. Gastland) Deutschland Deutschland München München

the trends of the sector.

28 |11 - 02 | 12 | 2012

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April 2012 April 2012 TURKEYBUILD TURKEYBUILD

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12

EOs im deutschen sprachraum

Im Frühjahr fand in der

Handelskammer Bozen

der Beratertag der EOS-

Stützpunkte in München,

Wien und Zürich statt. Die

EOS – Export Organisation

Südtirol der Handelskammer

Bozen organisierte kostenlos

Expertengespräche

und Beratungen zu den

Themen Vertriebsaufbau,

Geschäftspartner- und

Vertretersuche.

Die Stützpunkte der EOS im

deutschsprachigen Raum sollen

weiter ausgebaut werden. „Die

deutschsprachigen Märkte sind für

die Südtiroler Exportwirtschaft

von zentraler Bedeutung. Im Jahr

2009 wurde 53,5 Prozent des gesamten

Südtiroler Exportvolumens

in Deutschland, Österreich und der

Schweiz abgesetzt. Das erklärt das

große Interesse der heimischen Betriebe

an diesen Ländern“, so EOS-

Direktor Hansjörg Prast.

05/2011

Der Beratertag war innerhalb kürzester

Zeit vollkommen ausgebucht. Die

EOS hat für jedes der 20 teilnehmenden

Unternehmen ein persönliches

Beratungsgespräch organisiert. Südtiroler

Betriebe holten sich professionelle

Informationen zu den jeweiligen

Märkten und informierten sich auch

zum Markteintritt sowie zur Vertreter-

und Geschäftspartnersuche.

Durchführung der

Markterschließungsrecherche

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

konnten durch das professionelle

Know-how der Beraterinnen und Berater

herausfinden, ob ihre Produkte

auf den verschiedenen Märkten Potenzial

haben. Für interessante Produkte

werden die Beraterinnen und Berater

anschließend eine Markterschließungsrecherche

durchführen, die zu

70 Prozent von der EOS finanziert

wird. Die EOS hat bereits im vergangenen

Jahr sechs Marktentwicklungsprojekte

im deutschsprachigen Raum

durchgeführt. Darüber hinaus hat sie

über den EOS-Desk in Stuttgart, einer

Zweigstelle des EOS-Desks München,

eine Unternehmerreise zu den zwei

Handelsvertretertagen in Augsburg

und Stuttgart organisiert. Dort hatten

Interessenten die Möglichkeit, Handelsvertreter

und Vertretungsgesellschaften

zu treffen und Geschäftsbeziehungen

anzubahnen.

Seit heuer bewirbt die EOS ihre Messeauftritte

vor allem durch die EOS-Stützpunkte

in den verschiedenen deutschsprachigen

Ländern. Sie organisiert

individuelle Gesprächstermine mit

möglichen Partnern und verschiedenen

Handelsvertretern für Südtiroler Betriebe,

die auf den Messen ausstellen.

Darüber hinaus können heimische

Unternehmen die EOS-Desks in den

drei italienischen Handelskammern

in München, Wien und Zürich auch zu

einem späteren Zeitpunkt als Informationsquellen

nutzen und die vorhandenen

Infrastrukturen, wie Sitzungssäle

für Besprechungen und Veranstaltungen

in Anspruch nehmen.

Marktstudien

von EOs

Marktkenntnis ist die

Voraussetzung für erfolgreiche

Exportgeschäfte. Die EOS

– Export Organisation Südtirol

pflegt ein Netzwerk von über

50 Partnern in über 60 Ländern

weltweit. Diese ortskundigen

Experten stellt EOS Ihnen zur

Verfügung.

Mit dem Sonderprogramm 2011

„Marktstudien“ will die EOS einen

Schwerpunkt auf die Themen

Markterkundung, Marktsondierung

bzw. Marktforschung legen. Mit diesen

Projekten bieten wir Ihnen die

Möglichkeit, einen von Ihnen definierten

Markt genauer zu analysieren

und mehr Informationen darüber

zu erlangen, welche Chancen

und Risiken Sie mit Ihrem Unternehmen

und Ihren Produkten bei einem

Markteinstieg hätten.

Folgende Themen können Bestandteil

der Marktstudie sein:

Marktbeschreibende Daten:

• Größe des Gesamtmarktes,

Marktentwicklungstendenzen,

Anzahl der Konkurrenten

• Marktanteile der Konkurrenten,

Werbeaufwendungen der Konkurrenz

• Vertriebswege der Konkurrenz,

Preise und Konditionen, Struktur

der Absatzwege

• Bedeutung der Absatzwege, Beschreibung

der Abnehmerkreise

Marktstrategische Daten:

• Prozessverlaufsanalysen: Wie verlaufen

Entscheidungsprozesse?

• Strukturanalysen der Zielpersonen:

Welche Personen sind an Entscheidungsprozessen

beteiligt?

• Media-Analysen und Wertigkeitsanalysen

der Kommunikationsmittel:

Welche Informationswege

werden bevorzugt?

• Firmen- und Produktimage-Analyse:

Welche Einstellungen haben

Fachleute gegenüber ihrem Unternehmen

bzw. ihrem Produkt?

Diese Punkte können individuell an die

Bedürfnisse des Unternehmens angepasst

werden. Es können auch nur

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14

05/2011

A k t u e l l

Ihr Export-Manager auf Zeit

Wollen Sie den Sprung über

die Grenze ins Exportgeschäft

wagen? Suchen Sie neue

Absatzwege und Absatzmärkte?

Sie suchen Unterstützung

bei der Erarbeitung eines

Internationalisierungsplans und

dessen Umsetzung?

Mit dem Export-Coach

bekommen Sie für mindestens

ein Jahr (max.

zwei Jahre) einen erfahrenen

Export-Manager

auf Zeit, der Ihre Internationalisierungsaktivitätenprofessionell

und nachhaltig

aufbaut.

Der Ablauf

1. Das Erstgespräch:

EOS führt mit dem interessierten

Südtiroler Unterneh-

men ein Erstgespräch und analysiert

Anforderungen und Bedarf des Unternehmens.

EOS ermittelt daraufhin

einen passenden Coach für das Unternehmen.

Es wird ein erstes Abstimmungsgespräch

zwischen Coach und

Unternehmen in Begleitung von EOS

durchgeführt. Das Unternehmen trifft

eine Entscheidung bzgl. Coach.

2. Fitness-Check:

Der Coach führt zusammen mit einem

Mitarbeiter der EOS beim Unternehmen

einen Fitness-Check durch und

prüft dessen Vorhaben und Internationalisierungsfähigkeit.

Dauer max.

ein Arbeitstag.

3. Internationalisierungsplan:

Zusammen mit einem Team aus dem

Unternehmen und einem Mitarbeiter

der EOS erarbeitet der Coach einen

individuellen Internationalisierungsplan,

in dem die weiteren Maßnahmen

zur Markterschließung bereits

konkret festgelegt werden. Dauer

max. zwei Arbeitstage.

4. Umsetzung/Coaching:

Der Coach ist für ein Jahr lang (max.

zwei Jahre) einen halben Tag bzw. einen

ganzen Tag pro Woche in Ihrem

A k t u e l l

Unternehmen und setzt den Internationalisierungsplan

mit Ihnen um.

Der Coach stellt eine kontinuierliche

und nachhaltige Vorgehensweise

über einen längeren Zeitraum sicher.

Er „treibt“ das Unternehmen zu den

definierten Zielen. Er ist Know-how-

Vermittler und Lösungsfinder, aber

auch Begleiter und Motivator.

5. Reporting:

Der Coach berichtet in regelmäßigen

Abständen an die EOS.

Förderung

Die EOS übernimmt alle Kosten im

Voraus und berechnet dem Unternehmen:

• 30 % der anfallenden Kosten für

die Durchführung des Fitness-

Checks und die Erarbeitung des

Internationalisierungsplans.

• 50 % der anfallenden Kosten für

den Coach im ersten Jahr.

• 70 % der anfallenden Kosten für

den Coach im zweiten Jahr

INFO

Export Organisation Südtirol

der Handelskammer Bozen

Südtiroler Straße 60 - 39100 Bozen

Tel. 0471 945 750 - Fax 0471 945 770

eos@eos.handelskammer.bz.it

www.eos-export.org/coach.athx


A k t u e l l

Internationales Architektentreffen

„Alpitecture“

vom 26. bis 29. Mai organisierte die EOs – Export Organisation

südtirol der Handelskammer bozen die veranstaltung

Alpitecture code 3-11. Im Rahmen dieses viertägigen Architektentreffens

zum Thema „Alpen, Technologien und

Architektur“ wurde den südtiroler Unternehmen die chance

geboten, sich international tätigen Architekten vorzustellen.

Eine einmalige Gelegenheit für alle

Interessierten war der öffentliche

Vortrag der beiden Stararchitekten

Reinhard Joecks aus London und

Alexander Schwarz aus Berlin am

Freitag, den 27. Mai, im Vereinshaus

KIMM in Meran.

Alpitecture ist die Verschmelzung

der englischen Wörter alps, technologies

und architecture. Das Kunstwort

verdeutlicht die Vernetzung der drei

Themen, um gemeinsame Synergien

anzuregen. Bereits zum dritten Mal

wurde die Kommunikationsplattform

heuer von der EOS initiiert. Unterstützt

wird sie von den Firmen Höller

KG aus Leifers, Frener & Reifer

Metallbau GmbH aus Brixen, Fidelity

GmbH aus Bozen, Gufler Holzwerkstatt

OHG aus Meran sowie der Polsit

GmbH aus Auer und der Rubner Holding

AG aus Kiens.

Im Rahmen der Alpitecture wird vor

allem die Kommunikation zwischen

den internationalen Architekturbüros

und den Südtiroler Unternehmen ge-

fördert. „Der gegenseitige Austausch ist

für beide Seiten von Vorteil. Die Firmen

bekommen neue Inputs und Ideen für

zukünftige Projekte und die Architekten

erhalten einen Einblick in ausgewählte

Unternehmen“, so Markus Walder,

Leiter des Bereichs International Trade

Support der EOS. Die Alpitecture 2011

begann am Donnerstag 26. Mai in der

„Eurac“ mit der Begrüßung und der

kurzen Vorstellung der Teilnehmerinnen

und Teilnehmer. Am Nachmittag

fand eine Exkursion zur Therme Meran

und nach Pfelders statt. Das Abendessen

im Bergbauernhof Lazinshof in

Pfelders war ein besonderes Highlight.

Zeitgemäße Architektur

Die Exkursion am Freitag in Begleitung

des Architekten und Südtirol-Kenners

Andreas Gottlieb Hempel befasste sich

mit dem Thema zeitgemäße Architektur.

Besichtigt wurde das Hotel Napura

in Siebeneich, das Bürogebäude Klotz

in Frangart und das neue Headquarter

Lazinshof in Pfelders

A k t u e l l

der Salewa in Bozen. Am Nachmittag

erfolgte eine exklusive Vorstellung der

Partnerunternehmen. Um 19.00 Uhr

fand ein öffentlicher Vortrag der beiden

Stararchitekten Reinhard Joecks

vom Architekturbüro Foster + Partners

aus London und Alexander Schwarz

von David Chipperfield Architects aus

Berlin im Vereinshaus KIMM in Meran

statt, zu dem alle Interessierten herzlich

eingeladen waren.

Am Samstag bot die EOS den Teilnehmerinnen

und Teilnehmern in der

Handelskammer Bozen drei parallele

Workshops an. Der Tag wurde mit

einer Weinverkostung in der Kellerei

Schreckbichl in Girlan und mit einem

Abendessen auf der Haselburg in Bozen

abgerundet. Am letzten Tag der

Alpitecture 2011 erfolgte ein Besuch

des Messner Mountain Museums, bei

dem auch Reinhold Messner selbst anwesend

war und einen kurzen Vortrag

gehalten hat. Weitere Infos zu alpitecture

unter www.alpitecture.com und

www.facebook.com/alpitecture

16 05/2011

05/2011 17


Talentierte „Young Professionals“

für FRENER & REIFER

Neugier ist der Schlüssel zum

Erfolg! Und die Synergiekräfte

des Teams entscheiden über den

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Berufsanfängern und Young

Professionals die Chance, in einem

der innovativsten Bereiche der

Bauwirtschaft als Techniker,

Handwerker oder im kaufmännischen

Bereich einzusteigen.

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anspruchsvoll sind die weltweiten

Aufgaben, die namhafte Architekten

und Bauherren zusammen

mit FRENER & REIFER realisieren.

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FRENER & REIFER bleibt weiterhin

eine der auffälligsten Firmen im

innovativen Fassadenbau. Mit

höchster Ausführungsqualität

konnte das Brixner

Vorzeigeunternehmen die

Kalifornischen IT-Könige bereits

für zehn Apple-Stores mit „highend“

Ganzglaskonstruktionen

überzeugen.

Michael Reifer leitet im Unternehmen

die Abteilung Forschung +

Entwicklung und ist überzeugt. „Wir

haben zur Weltspitze im Glasbau

aufgeschlossen.“ Die hervorragende

Marktposition erreicht das Südtiroler

Unternehmen durch Virtuosität und

Flexibilität. Die Bandbreite der technischen

Objektlösungen ist enorm,

der Anspruch atemberaubend: „Architekten

müssen ihrer Phantasie

und dem Bauherren eine Realität

versprechen, die FRENER & REIFER

in gebauter Form verwirklicht, ohne

sie zu verfälschen“, so Michael J. Purzer,

der Marketing + Sales leitet.

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Exportstark & heimatverbunden

Meilensteine der baukunst

Zu den neuen Meilensteinen der Bauwerkskunst

gehören z.B. das komplett

in Edelstahl ausgeführte, einer

Schweizer Präzisionsuhr gleichende

Sonnenschutzsystem für das ThyssenKrupp

Headquarters in Essen, oder

das astronomische Besucherzentrum

auf dem Königstuhl in Heidelberg,

Kletterhalle Brixen – Wiedergewinnung

„PRIEL ARIAL“

das einen erneuten Benchmark für

die Perfektion von Blechkaltfassaden

präsentiert.

„Das international hohe Engagement

und die Servicebereitschaft den Architekten

auf Schritt und Tritt zu folgen,

erfordert besonders einsatzbereite

Mitarbeiter und ein spezielles Projektmanagement,

um die zwischenzeitlich

globalen Montagestandorte abwickeln

zu können“, so Norbert Huber, Leiter

Projektmanagement. Von Hawaii,

USA, Australien, China und den Nahen

Osten – in Europa Spanien, Italien,

Frankreich und Deutschland bis

zurück nach – Südtirol. Darauf ist

Bernhard Reifer ganz besonders stolz,

der sich in zweiter Generation seit

Prototyp Ganzglaswendeltreppe,

Detail – das Original steht in Peking

einiger Zeit wieder verstärkt um den

heimischen Markt kümmert.

Zwei starke Familien

Haus der Astronomie

in Heidelberg

Hinter all dem stehen nach wie vor die

zwei starken Unternehmerfamilien,

Frener und Reifer. „Jedes Projekt sollte

anders sein, jede Aufgabe ein Innovationsschub“,

so Georg Frener, der gerne

in einen hochmotivierten Mitarbeiterstab

und optimale Arbeitsplätze investiert,

um in Brixen und der Region ein

attraktiver Arbeitgeber zu sein. Aktuell

sucht man wieder gezielt Talente, die

sowohl im technisch-kreativen als auch

kaufmännisch administrativen Bereich

zum Kernteam aufschließen dürfen.

International absolute Spitze!

ThyssenKrupp Headquarters

05/2011 19


p a g i n i e r u n g

bRIc – die Zukunftsmärkte

Die Länder Brasilien, Russland,

Indien und China, kurz BRIC-

Staaten genannt, sind die

Märkte der Zukunft. Die EOS

sieht dort für Südtirols Betriebe

große Chancen.

Die Länder Brasilien, Russland, Indien

und China sind die Wachstumsmärkte

der Zukunft. Sie werden

in zehn Jahren das Weltwirtschaftsgeschehen

bestimmen. „Europa ist

zwar ein starker Wirtschaftsraum,

die USA und Japan sind immer noch

führende Weltwirtschaftsmächte, sie

werden aber immer mehr an Gewicht

verlieren. China macht es vor, Indien

zieht nach, Russland vielleicht etwas

weniger und Brasilien wächst am

stärksten und solidesten“, bestätigt

EOS-Vizedirektor Markus Walder.

bRIc-Navigator liefert Information

Die EOS hat die Chancen, Risiken

und Möglichkeiten für Südtiroler Unternehmen

in diesen Ländern genau

analysiert. „Wir haben rund 900 Dokumente

über diese Länder gesammelt

und auf einen USB-Stick geladen,

den so genannten BRIC-Navigator. Mit

Hilfe eines Filtersystems finden interessierte

Unternehmen relativ rasch

alle nötigen Informationen“, erläutert

Walder. Wer in einen dieser Märkte

will, muss sich bestens vorbereiten.

Haben Unternehmen festgestellt, dass

in einem dieser Länder für das eigene

Produkt der geeignete Markt vorhanden

ist, dann kann die EOS konkret

und gezielt weiterhelfen.

Derzeit haben laut Walder wenige

Südtiroler Unternehmer die Kapazitäten,

um auf diesen vier Märkten

erfolgreich zu sein. „Aber wir müssen

uns über kurz oder lang über diese

Märkte Gedanken machen, weil sie

einen Großteil der Weltwirtschaft bestimmen.

Als mittelgroßer in Europa

tätiger Betrieb muss ich mir heute

schon Gedanken machen, wie ich z.B.

in China arbeiten könnte. In den BRIC-

Staaten gibt es Wachstum. Die nächste

Winter-Olympiade z.B. findet in Russ-

land, die nächste Sommer-Olympiade

und die Fußball-WM finden in Brasilien

statt“, betont Walder.

Frühzeitige Information ist wichtig

Für ihn ist jedoch eines ganz klar:

„Man muss sich frühzeitig informieren

und orientieren. Der Einstieg in

einen solchen Markt dauert nicht nur

zwei Monate, sondern mindestens

zwei Jahre.“ Es gibt bereits Südtiroler

Firmen, die in diesen vier Ländern

erfolgreich im Export tätig sind. Die

EOS möchte jene Firmen unterstützen,

die das Potenzial haben und die

Voraussetzungen erfüllen bzw. sich

bewusst sind, was auf sie zukommt.

„Denn in fünf Jahren ist es für den einen

oder anderen in China vielleicht

schon zu spät.“

Die Unternehmen müssen ihren

Marktauftritt in diesen Ländern

aber gut vorbereiten und brauchen

eine genaue Strategie und Planung.

„Sonst kann es passieren, dass man

oft in Russland ist und es schaut

nichts heraus“, warnt Walder. Bei

einem Marktauftritt in diesen Ländern

reichen die Sprachkenntnisse

nicht aus. „Hier geht es um Kultur

– Sprachkenntnisse sind sowieso ein

Muss. Wenn ich in China aktiv werden

will, muss ich mich mit der Kultur

des Landes auseinander setzen,

um zu erkennen, ob der Geschmack

meines Produkts jener ist, den der

Kunde will.“ Die EOS hat deshalb

mit der chinesischen Mitarbeiterin

Lu Zheng einen China-Desk eingerichtet,

um Südtiroler Unternehmen

gezielter zu betreuen.

In Russland sind derzeit die Firmen

Leitner, Prinot und TecnoAlpin aktiv,

in China ist Senfter bereits seit

längerem erfolgreich, einige Grappa-

Hersteller haben Interesse angemeldet

und auch die Wintertechnik will

die EOS jetzt dort anschieben. Nach

Brasilien werden bereits Holzbearbeitungsmaschinen

erfolgreich exportiert

und in der Bauzulieferbranche gibt

es einige Betriebe, die ihre Produkte

dorthin exportieren wollen. Indien

ist zurzeit noch der kleinste Markt für

Südtiroler Betriebe, lediglich die Fir-

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A k t u e l l

ma Leitner mit ihren Windrädern ist

dort aktiv. „Die Inder sind aber stark

an unserem Apfelanbau interessiert.

Sie müssen heute 99

Prozent des Apfelbedarfs

importieren und möchten

bis in zehn Jahren

wenigstens zehn

Prozent der Äpfel

selber anbauen.

Sie brauchen

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aber auch

unser Knowhow.“

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20 05/2011

05/2011 21


Stefano Perini

Die Weltwirtschaft befindet

sich nach der Krise mit

Tiefpunkt Mitte 2009 wieder im

Aufschwung. Auch in Südtirol ist

der Trend deutlich zu spüren.

Die Firmen sind optimistisch. Laut

der Konjunkturumfragen des WI-

FO, an denen sich im Februar und

März über 1000 Unternehmen beteiligt

haben, ist in allen Sektoren

eine steigende Zuversicht zu bemerken“,

betont Stefano Perini, Direktor

des Amtes für Wirtschaftsinformation,

Statistik und Preise der

Handelskammer Bozen. In

acht von neun untersuchten

Sektoren sind die Unternehmer

trotz steigender

Rohstoffpreise, schwachem

Wirtschaftswachstum und

politischer Instabilität in

Italien optimistisch. Anders

zeigt sich die Position der Konsumenten.

Sie üben weiterhin vorsichtige

Zurückhaltung.

In den verschiedenen Branchen wirkte

sich die Wirtschaftskrise in unterschiedlicher

Form und Stärke aus.

Vor allem die Bauindustrie sowie

Zulieferer der Autoindustrie haben

harte Zeiten hinter sich. Doch auch

p a g i n i e r u n g

Ist die krise überstanden?

hier zeichnet sich ein Aufwind ab. Die

wenigen Unternehmen, die ihre Angestellten

in die Lohnausgleichskasse

schicken mussten oder auf Kurzarbeit

umgestellt hatten, haben inzwischen

fast vollständig wieder die Produktion

aufgenommen. „Radius“ hörte sich

bei einigen Südtiroler Unternehmen

um und sprach über Erwartungen,

Trends und dem optimistischen Blick

in die Zukunft:

„krise nicht wirklich gespürt“

Italienweit baut das Südtiroler Unternehmen

Damiani – Holz & Ko AG Holzhäuser.

Durch umwelt- und energetisch

bewussteres Bauen boomt diese

Branche seit Jahren. „Wir haben die

Krise nicht wirklich gespürt. Einziges

Zeichen für uns war, dass merklich

mehr Angebote angefragt wurden. Unser

Nischenprodukt hat sich bewährt

Walter

Capovilla

Markus

Damiani

und ist weiter im Vormarsch. Im vergangenen

Jahr haben wir die Fusion

gewagt. Wir sind optimistisch und erwarten

ein gutes Jahr“, erklären die

beiden Geschäftsführer Markus Damiani

und Walter Capovilla.

„Die chance zu veränderungen“

Auch das auf Bad- und

Heiztechnik spezialisierte

Unternehmen

hat die Wirtschaftskrise

zu spüren bekommen.

„Weniger bei den

Aufträgen, vielmehr Peter Mader

bei der Zahlungssituation

der Kunden. Die

Außenstände sind das größte Problem.

Die Produktion muss weiterlaufen, die

Spesen sind zu zahlen und kein Geld

kommt herein“, betont Peter Mader

von der Mader GmbH Sterzing. Im

vergangenen Jahr war bei einer guten

Auftragslage aber bereits wieder ein

Gewinn zu verzeichnen, das Unternehmen

wagte Investitionen, erweiterte

den Stammsitz und eröffnete ei-

ne neue Filiale in Brixen. „Ich bin sehr

optimistisch. Eine Krise ist die Chance

zu Veränderungen und neuen Wegen.

Erst in dieser Zeit zeigt sich die Stabilität

eines Unternehmens.“

„viele Projekte wurden zurückgestellt“

„Die Krise ist vor allem eine Finanzund

Bankenkrise und diese wirkt sich

auch auf unseren Sektor aus. Viele

geplante Projekte wurden zurückgestellt

oder liegen bis heute auf Eis. Vor

allem Projekte in Osteuropa wurden

gebremst und sind für uns deshalb

nicht mehr interessant“, erklärt Stefano

Cicalò von michaeler & partner.

Jetzt mache sich bemerkbar, wo auch

in Krisenzeiten kontinuierlich investiert

wurde. Dies geschah vor allem

in der Westhälfte Südtirols, wo besonders

der deutsche Markt anzieht. In

der Branche sei Optimismus

zu verspüren, auch wenn in

diesem Sektor der Arbeitsmarkt

als für längerfristige

Kompetenz und Einbindung

der Mitarbeiter eine schwer

zu kalkulierende Konstante

Stefano Cicalò darstellt. „Es ist typisch, dass

Hotellerie und Tourismus gerade

in die Beratung antizyklisch

investieren. Positiv wäre, wenn

in der jetzigen Zeit der Neuorientierung,

des Kaufkraftrückgangs und

geringerer Margen verstärkt Mittel

in Neupositionierungen und offensive

Produktentwicklungen fließen würden.

Doch diese Entwicklung ist leider

nicht bemerkbar“, so Stefano Cicalò.

Nach wie vor sei der Gedanke von Investitionen

in unserem Lande viel zu

stark mit der Hardware verknüpft. Die

Zeit ist mehr als reif für Investitionen

in Dienstleistung und Qualität, diese

könne die Tourismuszukunft unseres

Landes nachhaltig aufwerten.

„Wir erwarten einen stabilen Markt“

Die Marken BMW und Porsche vertritt

das Bozner Unternehmen Auto Ikaro.

Zudem handelt es mit Gebrauchtwagen.

„Natürlich haben wir auch die

Krise gespürt, waren aber nicht direkt

davon betroffen. Die Autobranche und

vor allem die Zulieferer waren in einer

großen Krise, beim Verkauf war

ein Rückgang bei den Kleinwagen

oder der Ausstattung zu spüren“, gibt

A k t u e l l

Geschäftsführer Paolo

Petriccione Auskunft.

Im Segment der Mittel-

und Oberklassewagen

war kaum ein

Rückgang zu verzeichnen.

Die ersten Monate

dieses Jahres gaben

sehr optimistische Si-

gnale zur Entwicklung des Marktes.

„Die Verkäufe haben sich jetzt stabilisiert

und auch für das kommende Jahr

erwarten wir einen stabilen Markt.“

„Hohes Qualitätsniveau zahlt sich aus“

Weltweit verschickt die Bozner Spedition

Brigl AG Waren. 80 Mitarbeiter

realisieren neben einfachen Transportlösungen

für Stückgut und loser

Ware über Logistiklösungen auch

die Organisation von Luft- und Seefracht.

„Wir haben die

Krise 2008/09 sehr

gespürt. Es war ein

starker Rückgang der

Warentransporte zu

verzeichnen. Wir haben

uns bemüht, die

Andreas Goggi

Kostenpunkte zu analysieren

und Rationalisierungsmaßnahmen

einzuleiten,

allerdings nicht beim Personal. Nur

für kurze Zeit mussten wir den Arbeitsausgleich

in Anspruch nehmen“,

berichtet Geschäftsführer Andreas

Goggi. Vor allem der positiven Einstellung

und Bereitschaft der Mitarbeiter

sei es zu verdanken, dass das Unternehmen

motiviert in die Zukunft blicken

kann. 2010 verlief für das Unternehmen

sehr gut. Die Aussichten für

dieses Jahr sind zurückhaltend, es ist

ein Jahr des Übergangs, weil sich viele

Unternehmer erst jetzt von der Krise

erholt haben. Für den Transportsektor

sind die hohen Treibstoffkosten

dramatisch und wirken sich negativ

auf die Rentabilität aus. „Dennoch,

wir sind optimistisch. Wir arbeiten auf

hohem Qualitätsniveau und dies zahlt

sich mittel- und langfristig aus.“

„Noch nicht ganz von der krise erholt“

„Die Wirtschaftskrise war sicher ein

globales Ereignis. Hauptsächlich war

die Baubranche davon betroffen, wobei

wir als Einrichter in Folge ebenfalls

betroffen waren“, betont Hansjörg

Kager. Beim Girlaner Unternehmen

Dyco wurden und

werden deshalb einige Umstrukturierungenvorgenommen,

um sich der Marktsituation

besser anzupassen.

„Trotz Wirtschaftskrise konn- Hansjörg Kager

ten wir unser Geschäftsjahr

2010 befriedigend abschließen.

Die Ziele waren höher gesteckt,

aber der Markt hat sich noch nicht

ganz erholt und es ist schwerer geworden,

Aufträge einzuholen. Zusätzlich

wird mehr Know-how und Professionalität

verlangt. Immer mehr Bürokratie

erschwert zusätzlich das Arbeiten.

Neue Investitionen sind momentan

nicht geplant, da sich unser Betrieb

erst vollständig von der Krise erholen

muss.“

„kundenportfoglio auf verschiedenen

branchen erweitern“

Unser Unternehmen hat die

Krise sehr stark gespürt. Wir

versuchen, dem entgegen zu

wirken, indem wir unsere

Prozesse laufend verbessern

und unser Kundenportfolio

auf verschiedenen Branchen

Josef

erweitern. Das letzte Ge- Unterholzner

schäftsjahr lief sehr gut, wir

konnten etwa das Niveau von 2008 erreichten,

und das, obwohl die Kosten

bzw. der Preisdruck nach dem Krisenjahr

2009 extrem angestiegen sind, berichtet

Josef Unterholzner vom Meraner

Unternehmen Autotest. In diesem

Jahr sind bereits weitere Zuwächse zu

verzeichnen. Deshalb sieht das Unternehmen

optimistisch in die Zukunft.

Größere Investitionen sind im Ausland

geplant, für die Südtiroler Wirtschaft,

doch leider nicht in Südtirol.

22 05/2011

05/2011 23

Paolo

Petriccione


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und Helmut Mutschlechner (v.l.n.r.)

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Energien sind

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Eine laufende Anpassung an die

Marktgegebenheiten und eine ständige

Weiterentwicklung sind die Voraussetzungen für

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sich zunehmend weiterentwickelt und spezialisiert. Heute

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Robert Pohlin, Geschäftsführer der Elpo, ist überzeugt, mit

„Energie“ im richtigen Segment zu arbeiten: „Der Energieverbrauch

weltweit wird sich in den nächsten Jahren laut

Prognosen vervielfachen und Erneuerbare Energien sind die

Zukunft für die Energieversorgung.“ Nicht umsonst steht

heute als Firmenzusatz „technics for energy“, denn Elpo hat

eine ganze Reihe von technischen Lösungen zur Ressourcen

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Gebäudesteuerungslösungen effizient

Energie sparen. Mittels programmierter

Zeituhr und/oder Handy-Click können

Beschattung, Lichtsteuerung, Klimaanlage

und noch viele weitere technische

Anlagen mit der Gebäudesteuerung von

„HELLA Automation“ bedient werden.

Die Unternehmensgruppe HELLA hat

sich ehrgeizige Ziele für die Zukunft gesetzt,

um die Vision „Energie autarkes“

Gebäude zu realisieren. Dies soll unter

anderem durch speziell gefertigte Photovoltaikzellen

erreicht werden, welche

an den Lamellen der Jalousien angebracht

werden. Das Produkt wird schon

bald am Markt erhältlich sein.

Besuchen

sie unsere

SHOW-ROOMS

in leifers und

Bruneck


26

05/2011

S e r v i c e

Es wird wolkig über südtirol

Die einen mögen das Thema nicht

mehr hören, die anderen sind

längst dem Hype verfallen. Cloud

Computing ist so präsent wie kein

anderes Thema in der IT je zuvor.

UND: Cloud Computing ist nicht mehr

nur ein Trend, sondern mittlerweile

ein fester Bestandteil innerhalb der IT

Technologien auf dem gegenwärtigen

und zukünftigen Markt.

Lokale Partner im vorteil

Lokale Serviceprovider haben im

Vergleich zu den internationalen Anbietern

noch mehr zu bieten. Die DA-

TEF AG ist einer der ersten Anbieter

von IT Services in Südtirol. DATEF

hat seither viel in Cloud-Dienstleistungen,

aber auch Vor-Ort-Lösungen

investiert. Heute laufen die meisten

der IT Infrastrukturen von DATEF-

Kunden im hochmodernen DATEF-

Rechenzentrum. Dennoch bietet die

DATEF AG auch Lösungen im Hause

des Kunden an, da häufig die Unternehmen

mit ihrer bestehenden Infrastruktur

nicht von heute auf morgen

einen vollständigen Wechsel in die

Cloud vollziehen können.

IT services testen: Die DATEF cloud

Wer heute schon wissen will, wie eine

Integration dieser Lösungen im eigenen

Unternehmen funktionieren kann, sollte

die DATEF-Cloud testen. Dieser kostenlose

Dienst stellt Office- und Mail-Anwendungen

im Echtbetrieb zur Verfügung.

Anfragen unter: info@datef.it

INFO

M o v e t o g e t h e r

Datef AG

Negrellistr. 13/b – 39100 Bozen

Tel. 0471 066 500 – Fax 0471 066 501

sales@datef.it – www.datef.it

Führungswechsel bei brigl Weiss

Elf Jahre nach dem Start des

erfolgreichen Joint Ventures

der Bozner Brigl AG und der österreichischen

Gebrüder Weiss

GmbH bekommt die Brigl Weiss

air&seacargo GmbH eine neue

Führung.

klaus Vale übergab an Andreas

Goggi, der gemeinsam mit Evi

Mitterhofer und Renzo Marras bereits

seit Anfang 2008 die Brigl AG

führt. Die Brigl Weiss air&seacargo

GmbH ging am 1. April 2000 mit einer

50:50-Beteiligung der Familienunternehmen

Brigl AG und der Gebrüder

Weiss GmbH an den Start.

Das Unternehmen für Luft- und Seefracht

mit Hauptsitz in Bozen organisiert

Transporte in alle Welt. Das

Geschäftsfeld reicht vom Luft- und

Seetransport über den Sammelgutverkehr

bis zum Full Container Load

(FCL) und Stückgut-Transport im

Sammelcontainer (LCL). „Als gleich-

berechtigte Partner haben wir uns

in all den Jahren einfach perfekt ergänzt“,

resümiert Klaus Vale.

Und auch sein Nachfolger, Andreas

Goggi, setzt weiterhin auf das Erfolgsrezept:

„Die Brigl AG mit ihrem Hauptsitz

in Bozen verkörpert die starke lokale

Präsenz. Unser Partner bringt sein

internationales Know-how mit. Mit un-

Klaus Vale (l.) bei

der Übergabe an

Andreas Goggi (r.)

serer gemeinsamen, mehr als zehnjährigen

Erfahrung, verfügen wir über ein

weit gespanntes, globales Netzwerk im

Bereich Luft- und Seefracht.“ Mit den

zahlreichen Air & Sea-Niederlassungen

bietet Brigl Weiss ein dichtes Netzwerk

an Zweigstellen. Standorte in 40 Ländern

und auf allen Kontinenten stellen

eine weltweite Abdeckung sicher.

Modernste

Produktionsanlagen

p a g i n i e r u n g

Innovation öffnet weltweit Tore

Das Unternehmen progress

Maschinen & Automation

aus Brixen exportiert in über

30 Länder Maschinen und

Anlagen für die Produktion von

Betonfertigteilen sowie die

Bearbeitung von Betonstahl.

Das Maschinenbauunternehmen

hat seinen Expansionskurs

intensiviert und auf neue

Kontinente ausgeweitet.

Die Herausforderungen auf internationalem

Terrain sind vielfältig.

Dabei ist fachliches Wissen genauso

wichtig wie Sprachkenntnisse, Kulturkompetenz

und Flexibilität. „Diese Anforderungen

machen die Tätigkeiten in

unserem Unternehmen besonders interessant.

Gerade junge, motivierte Mitarbeiter

haben bei uns die Möglichkeit,

sich zu entfalten, sich weiterzubilden

und zu entwickeln“, so der Geschäftsführer

Erich Nussbaumer.

Zukunftsmarkt Thailand

Mit einem Auftragsvolumen von 10 Millionen

Euro ist es der Unternehmensgruppe

ein weiteres Mal gelungen, eine

Hochtechnologische

Anlage für die

Betonfertigteilindustrie

hochmoderne Palettenumlaufanlage

nach Thailand zu liefern. Besonderes

Highlight dieser Anlage ist die Roboteranlage,

die die Gesamtanlage komplettiert.

Die Produktionsanlage für Betonfertigteile

verfügt somit über einen

äußerst hohen Automatisierungsgrad.

brasilien –

ein verheißungsvoller Markt

Nachdem das Unternehmen in Brasilien

bereits seit einiger Zeit Fuß

gefasst hat, wächst die Kundenliste

ebenso wie das Auftragsvolumen der

Brixner Maschinenbauer stetig. Besonders

gefragt sind im größten Land

Südamerikas vor allem Anlagen zur

Herstellung von Bewehrungskörben

für die Betonrohrfertigung.

kanada –

bewehrung für den Tunnelbau

Nach Kanada liefert das Unternehmen

derzeit mehrere Anlagen zur

Bearbeitung von Betonstahl für den

Tunnelbau. Dieses Projekt ist sinnbildlich

für den Fortschritt der progress-

Technologie und erreicht einen Ge-

Unternehmenszentrale der progress Maschinen

& Automation in der Industriezone Brixen

samtauftragswert von zwei Millionen

Euro. Mit dieser Anlage hat man es

geschafft, die Produktpalette zu erweitern

und gleichzeitig einen neuen

Markt zu erschließen.

Hoher Automatisierungsgrad

in Australien

Zu Beginn des Jahres wurde in der

australischen Metropole Melbourne

mit einem neuen Kunden der Vertrag

zur Lieferung der Vorzeigeanlage der

progress Maschinen & Automation abgeschlossen.

Das Projekt ist das bisher

umfangreichste auf dem fünften Kontinent

und erreicht ein Auftragsvolumen

von insgesamt 1,5 Millionen Euro.

progress Maschinen & Automation

zählt zu den internationalen Marktführern

in der Entwicklung und Herstellung

von Maschinen und Anlagen

zur Verarbeitung von Betonstahl. Sie

gehört zur Progress Unternehmensgruppe,

die außerdem in folgenden Geschäftsbereichen

tätig ist: Entwicklung

und Realisierung von schlüsselfertigen

Palettenumlaufanlagen für die Betonfertigteilindustrie

(EBAWE), Produktion

von Betonfertigteilen (PROGRESS),

Transportbeton (BetonMix) sowie Baustoffhandel

(TopHaus).

INFO

progress Maschinen & Automation

Julius-Durst-Str. 100 - 39042 Brixen

Tel. 0472 979 100 - Fax 0472 979 200

info@progress-m.com

www.progress-m.com

05/2011 27


A k t u e l l

standortarbeit für ganz südtirol

Südtirol geht es gut:

Hierzulande gibt es eine stabile

Wirtschaft, Vollbeschäftigung,

eine hohe Kaufkraft – die Liste

ließe sich noch weiter fortsetzen.

Dass es auch so bleibt,

ist strategische Arbeit –

meint man bei Südtirols

Standortagentur BLS.

business Location Südtirol – Alto

Adige (BLS) – hinter dieser Bezeichnung

steht Südtirols Standortagentur,

die seit nunmehr zweieinhalb

Jahren operativ tätig ist. Ihr

oberstes Ziel: den Wirtschafts- und

Filmstandort Südtirol stärken und

nachhaltig weiterentwickeln, damit

die Südtirolerinnen und Südtiroler

hier weiterhin gut leben können.

„Südtirol ist keine Insel – auf jeden

Fall, was die Wirtschaft betrifft. Der

Wirtschaftsstandort Südtirol steht

im ständigen Wettbewerb mit anderen

Wirtschaftsräumen, vor allem

mit den umliegenden Regionen. Wir

müssen daher alles tun, damit unser

Standort für die Zukunft gerüstet

ist“, sagt BLS-Direktor Ulrich Stofner.

Mit diesem Bemühen befindet sich

die BLS in bester Gesellschaft – auch

bei Südtirols Mitbewerbern in den

Nachbarländern gibt es Standortagenturen,

die sich wie die BLS die

Vermarktung und Sicherung des eigenen

Wirtschaftsstandorts auf die

Fahnen geheftet haben.

Aktives standortmarketing

Zunächst einmal geht es darum, Südtirol

auf der wirtschaftlichen Landkarte

Europas entsprechend Platz zu

verschaffen: „Wir betreiben aktives

Standortmarketing nach außen, um

Südtirol als attraktiven Wirtschaftsstandort

im In- und Ausland zu positionieren.

Vom positiven Image, das

dabei transportiert wird, profitieren

unsere heimischen Betriebe, es sollen

aber auch nationale und internationale

Investoren auf die Vorzüge des

Standorts Südtirol aufmerksam gemacht

werden“, erklärt Stofner. Mit

Hilfe von Neuinvestitionen wolle man

gute Arbeitsplätze schaffen, mehr

Südtirols Standortagentur BLS betreibt aktives Marketing nach außen, um Südtirol

als attraktiven Wirtschaftsstandort zu positionieren.

Steuereinnahmen erzielen und letztendlich

einen volkswirtschaftlichen

Mehrwert für Südtirol erreichen.

Das „Produkt südtirol“ muss stimmen

Dieses Anliegen kann aber nur umgesetzt

werden, wenn auch das „Produkt

Südtirol“ stimmt. Deshalb gehört es zu

den wichtigsten Aufgaben von BLS, den

Wirtschafts- und Filmstandort Südtirol

strategisch weiterzuentwickeln.

„Wenn wir wettbewerbsfähig bleiben

wollen, müssen wir dafür sorgen, dass

die Rahmenbedingungen für unsere

Betriebe so optimal wie möglich sind“,

so der BLS-Direktor. „Für die Arbeit

der BLS bedeutet dies, viele verschiedene

Parameter im Auge zu behalten

und gegebenenfalls nachzujustieren.“

Erreicht werden soll das durch ein

ambitioniertes 7-Punkte-Programm,

dessen Ausgangspunkt die Sicherung

des Standorts Südtirol und damit die

Zukunftssicherung der hier angesiedelten

Unternehmen ist. Ein BLS-

Projekt, das den gesamten Standort

stärken soll, ist das Südtiroler Standortentwicklungsprojekt

STEP, eine

gemeinsame Initiative von Land und

Gemeindenverband Südtirol. Südtirol

wurde im Rahmen von STEP in

20 übergemeindliche, wirtschaftlich

und geografisch zusammenhängende

Standorträume eingeteilt, für die nun

in Arbeitsgruppen eine gemeinsame

strategische Standortpositionierung

und ein gemeinsames Flächenmanagement

entwickelt werden. Daraus ergeben

sich strategische Entscheidungen

für die Wirtschaft vor Ort.

7 Punkte für südtirol

Eine fast revolutionäre Neuerung ist

die große Reform des Landesraumordnungsgesetzes,

die sich ebenso im

7-Punkte-Programm der BLS findet.

Konkret sieht diese die Abschaffung

des Enteignungs- und Zuweisungs-

Prinzips vor und stellt damit die bisherige

Gewerbelandbaupolitik auf den

Kopf. Weil man in Zukunft auch die

einzelnen Gewerbegebiete so nachhaltig

wie möglich gestalten und diese

an den Bedürfnissen der Unternehmer,

Arbeitnehmer und der Umwelt

orientieren will, werden in einer Arbeitsgruppe

die Standards für Gewerbegebiete

neu definiert.

bestehende Liegenschaften nutzen

Ein weiterer Punkt: Grundstücke sind

in Südtirol ein knappes Gut, deshalb

sollen konsequent bestehende Liegenschaften

genutzt werden, bevor neue

Gewerbegebiete ausgewiesen werden.

Das Online-Liegenschaftsportal von

BLS soll hier für mehr Transparenz

im Angebot sorgen, zusätzliche Anreize

werden künftig den Unternehmen

die Nutzung leer stehender Liegenschaften

schmackhaft machen. Die Erreichbarkeit

des Wirtschaftsstandorts

Südtirol ist ein anderer großer Themenbereich

für die BLS. Er umfasst

Straße, Schiene und Flugplatz, aber

auch die Kommunikationsinfrastrukturen

im Lande. Hier beteiligt sich

BLS an einem Projekt, das zahlreiche

Ortskerne und Gewerbegebiete in den

Bei jedem Filmdreh in Südtirol tun sich zahlreiche

Geschäftsmöglichkeiten auf, wie hier für Oswald

Plankensteiner (rechts im Bild, mit Mitarbeiter)

vom Obergruberhof im Ahrntal. Er stellte für die

Bozner Dreharbeiten des deutschen Kinofilms

„Der Sommer der Gaukler“ von Regisseur Marcus

H. Rosenmüller die Pferde zur Verfügung. (Quelle:

photo KUADRAT i.A. BLS).

A k t u e l l

BLS-Direktor Ulrich Stofner: „Das ‚Produkt Südtirol‘ muss stimmen; seine strategische

Weiterentwicklung ist eine unserer wichtigsten Aufgaben.“

kommenden Jahren mit Glasfaserkabeln

versorgt.

Vorgesehen ist auch der Ausbau von

Südtirols Führungsposition in den

Bereichen Erneuerbare Energie und

Energieeffizienz. Südtirol soll sich

zudem zu einem Innovations-, Forschungs-

und Ausbildungsstandort

entwickeln, der auch nach außen hin

als solcher wahrgenommen wird. Ein

Schlüsselprojekt ist dabei der Technologiepark,

an dessen Konzept auch die

BLS mitarbeitet.

Der Wirtschaftsfaktor Film

Eine zusätzliche Aufgabe von BLS ist es,

Südtirol als Standort für Film- und TV-

Produktionen zu promoten, bei denen

es sich laut Stofner um „Unternehmensansiedlungen

auf Zeit“ handelt. „Wo ein

Film gedreht wird, wird Geld ausgegeben:

von der Gastronomie und Hotellerie

über das Catering bis zur technischen

Assistenz tun sich dabei zahlreiche

Geschäftsmöglichkeiten vor Ort auf.

Bei jedem Dreh wird also ein sogenannter

‚wirtschaftlicher Territorialeffekt‘

erzeugt“, sagt Stofner. Das Bemühen

von BLS, Südtirol als Filmstandort zu

bewerben und TV- und Filmproduktionen

auch finanziell zu fördern, entspringe

diesem Wissen. „Die Filmförderung

kurbelt auf direkte Weise die Wirtschaft

allgemein an, im Besonderen aber die

Film- und Kreativwirtschaft“, so Stofner,

„somit trägt auch sie dazu bei, Mehrwert

für Südtirol zu schaffen.

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A k t u e l l

Unternehmensbörse in südtirol

Mit www.deal.lexington.it startet

die Lexington Company einen

virtuellen Marktplatz für die

Realisierung von unternehmerischen

Plänen.

stehen Unternehmer vor dem Kauf

eines Unternehmens oder dem

Verkauf einer Beteiligung treffen sie

immer wieder auf schier unüberbrückbare

Schwierigkeiten, denn

die Suche nach guten Gelegenheiten

scheint meist dem Zufall überlassen.

Genau um diesem Problem Abhilfe zu

schaffen, geht eine innovative virtuelle

Plattform in Südtirol an den Start: die

Unternehmensbörse deal.lexington.it.

Radius sprach mit dem smarten Gründer

des innovativen Portals Michael

Hölzl über die neuen Möglichkeiten

für Unternehmer.

Radius: Wie entstand die Idee, eine

solche virtuelle Plattform zu gründen?

Gibt es denn nicht bereits genügend

Möglichkeiten für Unternehmer in dieser

Richtung?

M. Hölzl: Immer häufiger

werden wir als Beratungsunternehmen

mit

den dringendsten Problemen

der Unternehmer

in Südtirol konfrontiert:

Betriebsübergaben, Verkäufe

oder Käufe von

Unternehmen, Betriebs-

Michael Hölzl

lizenzen, Rechte oder die

Suche nach Finanzierungen

erweisten sich als

schwierig. Unternehmer fühlen sich

unter Druck, wissen nicht, an wen sie

sich wenden können und finden bei

klassischen Kleinanzeigen in Printmedien

nicht die richtigen Interessenten,

da zu wenig auf ihre Zielgruppe fokussiert.

Genau hier setzen wir an.

Radius: Für wen bietet sich die Unternehmens-Börse

primär an?

M. Hölzl: Grundsätzlich ist die Unternehmensbörsebranchenübergreifend.

In erster Linie richtet sie sich an

Unternehmen und Neugründer, welche

gezielt nach bereits erfolgreichen

und marktfähigen Konzepten suchen.

Aber auch Steuerberater, Rechtsan-

wälte sowie Bankberater können die

neue Online-Börse aktiv für ihre Kunden

nutzen. Sie bündelt sämtliche unternehmensrelevanten

Themen wie

Nachfolgeregelungen, Kauf und Verkauf

von Unternehmen oder Patenten,

Finanzierungen, Kooperationen usw.

Der Marktplatz bringt Interessenten

gezielt zusammen, schafft Wertschöpfung

und Know-how und kann dadurch

unglaubliches Potential für die

Südtiroler Wirtschaft generieren.

Radius: Wie funktioniert diese Plattform

im konkreten Fall?

M. Hölzl: Ganz konkret kann jeder Interessierte

– Unternehmer oder Privatpersonen

– einfach ein Inserat mit

seinem Angebot oder seiner Suche

schalten. Dies, wenn man sozusagen

eine eigene Visitenkarte der eigenen

unternehmerischen Pläne veröffentlichen

möchte; dabei kann dies anonym

oder mit Angabe der persönlichen

Daten erfolgen. Oder er informiert

sich über die verschiedenen gezielten

Suchfunktionen des Portals über aktuelle

Angebote, Inserate oder Ideen. Die

Seite ist personalisierbar, indem man

ein persönliches Profil mit kostenlosen

Benachrichtigungsfunktionen einrichten

kann – das ideale Tool also, um

Unternehmer fühlen sich

unter Druck.

die besten Deals abzuschließen. Daher

auch deal.lexington.it!

Radius: Welche konkreten Vorteile bietet

www.deal.lexington.it den Unternehmern

und sonstigen Interessenten?

M. Hölzl: Der Marktplatz ist als „Unternehmer-Markt“

konzipiert. Verkauft

werden nicht Produkte oder Immobilien,

sondern die Unternehmen selbst

oder Geschäftsideen. Jeder – ob Unternehmer

oder nicht – kann seine

unternehmerischen Pläne über deal.

lexington.it anderen Interessenten

anbieten. Käufer finden sich in der

Regel immer; Voraussetzung der Preis

stimmt. Dies ist dann Verhandlungssache.

Unternehmern und Neugründern,

welche hingegen noch kein Unternehmen

oder keine Geschäftsidee

„dealen“ wollen, bieten wir darüber

hinaus einen eigenen Benachrichtigungsdienst,

welcher sie stets über

aktuelle Angebote und Gesuche unverbindlich

informiert. Wichtig ist,

die Zukunft fest im Auge zu behalten

und Chancen schnell zu nutzen – für

Unternehmer und Entrepreneurs mit

Ideen und Visionen ein Muss!

Mit Know-how von Autotest

Lana produziert das Südtiroler

Unternehmen VIST TECH für

die kommende Saison 75.000

Paar Skibindungen für namhafte

Skihersteller wie Nordica.

Das Joint Venture von VIST

und dem Automobilzulieferer

Autotest kam über das

Unternehmernetzwerk LEADERS

des TIS innovation park zustande.

Gemeinsam mit dem Automobilzulieferer

„Autotest“ aus Lana/

Franzensfeste entwickelte Skizubehör-

und Bekleidungshersteller VIST

aus Kaltern eine neuartige Skibindung,

die in der kommenden Saison

unter anderem auf jedem dritten

Paar Nordica-Ski zu finden sein wird.

„Die Bindung ist extrem leicht und

robust“, erklärt VIST-Geschäftsführer

Elmar Stimpfl. Auf Grund ihres modularen

Aufbaus kann sie darüber hinaus

beliebig zusammengestellt werden:

Bremsen, Platten und Farben sind frei

wählbar. Namhafte Unternehmen wie

Ferrari, Moncler oder Stone Island

greifen gerne auf das Bindungsangebot

von VIST zurück und lassen auf

diese Weise eigene Ski-Kollektionen

produzieren.

kunststoff-know-how aus

Automobilbranche

In die Entwicklung der neuen Bindung

fließt viel Know-how aus der Automobilbranche

ein. Autotest hat sich auf

Kunststoffproduktion und Spritzguss-

A k t u e l l

skibindungen & Autotechnik

Front- und Heckteile vom Lamborghini werden bei

der Firma Autotest in Lana angefertigt.

verfahren im Automobilsektor spezialisiert.

Das Unternehmen produziert

Spoiler, Tankdeckel, Schweller, Radläufe

und andere Autoteile für bekannte

Marken wie Porsche, Audi, Volkswagen,

Mercedes, Bentley, Lamborghini,

u.v.a. „Diese Teile müssen in erster

Linie leicht und von höchster Qualität

sein“, erklärt Autotest-Geschäftsführer

Josef Unterholzner. „Wir haben in

den vergangenen 28 Jahren sehr viel

Zeit in die Entwicklung solcher Teile

investiert. Davon profitiert jetzt auch

die Skiindustrie.“

Gemeinsam mit VIST hat Autotest vor

einem Monat das Joint Venture VIST

TECH gegründet, mit dem jetzt bereits

75.000 Bindungen industriell gefertigt

werden. „VIST und Autotest haben ihr

Know-how perfekt miteinander verbunden

und wir entwickeln uns gemeinsam

laufend weiter. Mittlerweile

wird die gesamte Produktion von VIST

TECH von Autotest geführt“, so Unterholzner

weiter.

Josef Unterholzer und Elmar Stimpfl stoßen

auf gemeinsame Ideen an

In fünf Jahren zehn Prozent

Marktanteil

In den nächsten fünf Jahren will VIST

TECH die Produktion auf 200.000

Bindungen pro Jahr steigern. Damit

wären rund zehn Prozent des europäischen

Skibindungsmarktes in Südtiroler

Hand. Derzeit wird dieser Markt

von den vier großen Herstellern Atomic/Salomon,

Tyrolia/Head, Marker/

K2/Völkl und Look/Rossignol abgedeckt.

Stimpfl und Unterholzner sind

davon überzeugt, dass sie ihre Ziele

erreichen können. „Neben Nordica

kaufen auch andere große Ski-Marken

Bindungen zu“, erklärt Elmar Stimpfl.

„Hier entscheidet in erster Linie das

System, die Qualität und der Preis.

Und wir haben ein gutes Paket.“

Das Ski-Know-how kommt aus dem

gehobenen Premium-Segment und

mit den Möglichkeiten von Autotest

kann VIST TECH unkompliziert und

schnell produzieren. Gute Voraussetzungen

also, um in das mittlere

Segment vorzudringen. „Während

man bei den großen Bindungsherstellern

sechs bis sieben Monate

Lieferzeit einplanen muss, braucht

man bei uns nur die halbe Zeit zu

rechnen“, so Stimpfl. Darüber hinaus

wird schon jetzt an einer neuen

Bindung für 2012 gearbeitet. „Sie

wird noch leichter und noch robuster“,

verspricht Josef Unterholzner,

und zwar bei gleicher Festigkeit.

Geht nicht, gibtʼs bei mir nicht.“

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A k t u e l l

Maßgeschneiderte

Weiterbildung für Unternehmen

53 Weiterbildungs- und

Beratungsprojekte in ebenso

vielen Mitgliedsbetrieben

des Unternehmerverbandes

Südtirol und 35 überbetriebliche

Ausbildungskurse

hat die Aus- und

Weiterbildungsgenossenschaft

des Unternehmerverbandes, das

Zentrum für Technologie und

Management (CTM), im abgelaufenen

Jahr organisiert.

„Damit hat das CTM auch 2010 seinen

Gründungsauftrag erfüllt, nämlich

schnell, kostengünstig und mit hoher

Qualität Antworten zu geben auf die

Aus- und Weiterbildungsbedürfnisse

der Mitgliedsunternehmen”, so

der scheidende CTM-Präsident Franz

Staffler (Ifi AG) bei der Vollversammlung,

die kürzlich am Sitz des Unternehmerverbandes

in Bozen stattgefunden

hat.

Das Aus- und Weiterbildungsangebot

des CTM umfasste 2010 insgesamt

4100 Stunden für insgesamt rd. 800

Teilnehmer aus rd. 200 Unternehmen.

Die betrieblichen Ausbildungsprojekte

umfassten durchschnittlich 60 Stunden,

die überbetrieblichen Angebote

24 Stunden. Die durchschnittliche

Kundenzufriedenheit belief sich – ausgehend

von einer Bewertungsska-

v.l.: Direktor Josef Negri, Franz Staffler, Präsident Stefan Pan,

Marco Repetto vom CTM und Michele Libori

la von einem bis sechs Punkte – auf

5,3 Punkte bei den betrieblichen und

überbetrieblichen Angeboten. Themenschwerpunkte

waren Qualität,

Sicherheit und Umwelt; Produktion

und Logistik; industrielles Rechnungswesen,

Controlling und Steuern; Management

und strategische Unternehmensführung;

Marketing und Verkauf;

ICT und Innovation.

schlüsselfertige Dienstleistung

Einen Schwerpunkt der CTM-Tätigkeit

bildete auch im Jahr 2010 die Begleitung

der Unternehmen bei der Umsetzung

von Ausbildungsangeboten über

den spartenübergreifenden Fonds

Fondimpresa. In diesem Bereich

können die Mitgliedsbetriebe des Unternehmerverbandes

die „schlüsselfertige

Dienstleistung” des CTM nutzen.

Das CTM kümmert sich von der

Erhebung des spezifischen Aus- und

Weiterbildungsbedarfes über die Ausarbeitung

und Durchführung der Angebote

bis hin zur Rechnungslegung

um das gesamte Projekt. Über das

CTM wurde zudem auch die Initiative

„Wachstum durch Innovation“ entwickelt

und finanziert, die der Unternehmerverband

Südtirol in Zusammen-

arbeit mit der Beratungsgesellschaft

Warrant Group sowie in Partnerschaft

und mit Finanzierung durch die Abteilung

Innovation des Landes seit

Oktober 2010 den Mitgliedsunternehmen

anbietet. Ziel ist es, insbesondere

kleine und mittelgroße Unternehmen

bei der Umsetzung von Innovationsprojekten

zu begleiten.

Neuer cTM-verwaltungsrat

Im Rahmen der CTM-Vollversammlung

wurde auch der Jahresabschluss

2010 verabschiedet, den

Rechnungsprüfer Emilio Lorenzon

vorbereitet und erläutert hat, sowie

der Verwaltungsrat neu bestellt. Der

neue CTM-Verwaltungsrat setzt sich

aus zwei Mitgliedern, nämlich Michele

Libori (Bel GmbH) und Franz

Staffler (Ifi AG) sowie aus zwei Vertretern

des Unternehmerverbandes,

nämlich Direktor Josef Negri und

Präsident Stefan Pan (Pan Tiefkühlprodukte

GmbH), zusammen. Pan

wurde auch zum CTM-Präsidenten

bestellt. Damit ist gewährleistet, dass

die enge Zusammenarbeit zwischen

dem Verband und seiner Weiterbildungsgenossenschaft

weitergeführt

und ausgebaut werden kann.

Vor einem höchst aufmerksamen

und gespannten

Fachpublikum aus Südtirol,

Tirol und Mailand haben auf

Einladung der SEL zwei der

namhaftesten europäischen

Zukunfts- und Energieexperten

ein zum Teil begeisterndes

Zukunftsszenario in

Aussicht gestellt.

Der Übergang von der fossilen zur

erneuerbaren sauberen Energie

geht, auch unter dem Druck von Ereignissen

wie jenes von Fukushima,

schneller als erwartet vor sich; das

herkömmliche Automobil und die

Mobilität insgesamt werden innerhalb

weniger Jahre durch intelligente

Fahrzeuge ersetzt werden, die Leistung

der Computer wird enorm ansteigen

und sehr schnell das Niveau

des menschlichen Gehirns erreichen.

„Wir gehen dem Ende der Dummheit

entgegen“, sagte der Zukunftsforscher

Lars Thomsen, wobei er darunter weniger

die Menschen als vielmehr das

derzeitige System der Energieverschwendung

verstand. Und Erdgas,

erklärte der Greenpeace-Deutschland-Experte

Robert Werner, werde

p a g i n i e r u n g

Die Zukunft ist intelligent

als Energiequelle den Übergang vom

heutigen System auf das atomfreie

von morgen maßgeblich bestimmen.

Zehn Jahre Operativität

Die Tagung in der EURAC begann mit

einer kurzen Vorstellung der SEL AG

durch dessen Präsidenten Klaus Stocker,

der telegrammartig die ersten

zehn Jahre Operativität des Unternehmens

so beschrieb: „Die SEL ist in dieser

kurzen Zeit zum größten Produzenten

Südtirols von sauberer Energie

aus einheimischer Wasserkraft

geworden; sie hat die heimische Wasserkraft

in Südtiroler Hände zurückgeführt;

sie hat die Energieversorgung

Südtirols auf eine neue, nachhaltige

Grundlage gestellt; sie hat der Volkswirtschaft

Zukunftschancen geschaffen,

so dass man sagen kann: Energie

ist nicht alles, aber ohne Energie

ist alles nichts.“ Stocker betonte die

Verantwortung für die kommenden

Generationen durch Versorgung mit

Energie; damit verbunden sei auch

die Verantwortung für die Umwelt.

Südtirol sei auf gutem Wege, ein

echtes Klimaland zu werden, erklärte

der Landesrat Michl Laimer und

Podiumsdiskussion: SEL-Generaldirektor

Maximilian Rainer, Michl Laimer,

Moderatorin Verena Gruber, Lars Thomsen

und Robert Werner (von links nach rechts)

stellte den vor wenigen Tagen verabschiedeten

Klimaplan vor, der auf die

kommenden 40 Jahre ausgelegt sei.

Tiefgreifender Wandel für südtirol

Ein tiefgreifender Wandel stehe auch

der Südtiroler Gesellschaft bevor, ein

Wandel zum Besseren, weg vom Atomzeitalter,

weg vom Ölzeitalter, hin zur

intelligenten Vernetzung. Es brauche

eine neue Sprache, neue Botschaften

und eine aufnahmefähige Bevölkerung.

Die Energielandschaft Südtirols

der Zukunft wird „unabhängig, sicher

und sauber sein“, kündigte Laimer an.

Das Ziel eines atomfreien Europa wird

spätestens 2050 erreicht sein, meinten

die Experten. Südtirol bescheinigten

sie die denkbar besten Voraussetzungen

– von Landesrat Laimer statistisch

untermauert – diese Umstellung, welche

unser Leben revolutionieren wird,

zeitgerecht zu schaffen.

Auf die Referate folgte eine kurze Diskussion

mit den zwei Referenten, mit

Landesrat Michl Laimer und SEL-Generaldirektor

Maximilian Rainer. Diese

Veranstaltung war die erste in einer

Reihe, die im Zeichen der zehn Jahre

Tätigkeit der SEL steht.

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34

05/2011

W e r b e a g e n t u r e n

Der Weg zur Werbeagentur

Möchten Sie auf Ihr

Unternehmen aufmerksam

machen, sich in der Presse,

im Internet und durch Ihr

Werbematerial besser präsentieren?

Benötigen Sie dafür Hilfe?

Eine Agentur kann dabei helfen.

Doch die Auswahl fällt nicht

leicht, das Angebot ist groß.

Hierzu einige Tipps:

kommunikation auf verschiedenen

Ebenen ist der beste Weg für eine

effiziente und erfolgreiche Vermarktung

jedes Produktes. Doch hinter

dem Produkt steht auch ein Unternehmen

und seine Mitarbeiter, welche

sich durch ein Profil kennzeichnen.

Auch dieses trägt maßgeblich

zum wirtschaftlichen Erfolg bei. Es

vermittelt dem Kunden den Charakter

des Unternehmens, wie Beständigkeit,

Seriosität, Fortschritt und

Qualität. Um diese Botschaften erfolgreich

übertragen zu können, bedarf

es genauer Analysen. Dazu müssen

konkrete Ziele festgelegt und die

Anforderungen des Marktes analysiert

werden. Darauf basierend können

Strategien erarbeiten werden,

die den Bedürfnissen des Unternehmens

perfekt angepasst sind.

Heute genügt nicht mehr die klassische

Werbung allein. Dennoch, Werbemaßnahmen

über Broschüren, Plakate,

Produktblätter und Kataloge sind

attraktiv und einprägsam und können

das Unternehmen und Produkte mit

seinen Vorteilen ansprechend, informativ

und überzeugend darstellen.

Gut positionierte und sinnvoll, aber

ebenso kreativ gestaltete Anzeigen

steigern die Aufmerksamkeit der Kunden

und setzen kurzfristige Impulse.

Ebenso wichtig sind die Auftritte über

Rundfunk, in Kinos, Kontakte zu den

Medien, ein ansprechendes Design

für die Präsentation des Unternehmens

und seiner Produkte, eine gut

funktionierende Kommunikation

über Printmedien innerhalb des Unternehmens

und vor allem mit den

Kunden. Öffentliche Präsentationen

und firmeninterne Events intensivieren

die Kontakte zu bestehenden und

potentiellen Kunden und geben die

Möglichkeit des persönlichen Austausches.

Auch Messen bieten eine op-

timale Plattform für spartenorientiertes

Publikum und ermöglichen eine

Präsentation des Produkts in einem

optimal gestalteten Ambiente. Um

den Kontakt kontinuierlich zu pflegen,

setzen viele Unternehmen auf

Dialogmarketing per Mail.

Immer wichtiger wird die Präsentation

des Unternehmens im Internet. Das

Unternehmen benötigt dort einen zeitgemäßen,

ansprechenden Auftritt, der

schnell zu finden ist und gleichzeitig

rasch und überzeugend die richtigen

Informationen liefern kann. Besonders

wichtig ist dabei die Positionierung

innerhalb der Suchmaschinen.

Doch nicht jedes Unternehmen

benötigt die komplette Leistungspalette.

Entscheidend sind

die Größe und der Umfang der zu

vermarktenden Produkte. Genügt für

einen Handwerker oft bereits eine

informative Webseite, wird ein international

tätiger Großbetrieb sicher

auf das komplette Leistungsprofil zurückgreifen.

Manche Agenturen halten

dieses Angebot bereit, viele haben

sich auch auf einzelne Sektoren spezialisiert.

Ehrliche beratung und Teamarbeit

Besteht im Unternehmen

der Bedarf nach

einer neuen visuellen

Ausrichtung, findet es in

Südtirol zahlreiche Anbieter,

unter anderem

Ulrike Prader

von der

das Bozner Werbestudio

„praderCo*mmunication“.

Seit dem Jahr 2008 arbei-

praderCo*mmunication tet das junge Team erfolgreich

vor allem für Wirtschaftsunternehmen.

„Um gewinnbringende

Ergebnisse zu erzielen, sich im

Kopf des Endkunden zu verankern und

Hallo, wir sind Smartline.

Wenn Sie eine Internetagentur suchen, die groß genug

für komplexe Projekte, aber klein genug für persönlichen

Kontakt ist und dazu auch noch Ihre Sprache spricht,

dann hat Ihre Suche ein Ende.

www.smartline.biz

W e r b e a g e n t u r e n

sich von den Wettbewerbern abzuheben,

bedarf es eines charakteristischen,

durchgängigen Erscheinungsbildes in

allen Medien. Unsere Stärke besteht in

unserer Vielseitigkeit und in der objektiven,

pragmatischen Beratung“, betont

Ulrike Prader. Dies setzt eine rasche

Auffassungsgabe für die Philosophie,

die Tätigkeit und die besonderen Rahmenbedingungen

des Unternehmens

voraus. Nach dem Kennenlernen durch

ein persönliches Gespräch oder durch

die Besichtigung des Unternehmens

kann der Leistungsbedarf erfasst werden.

„Es ist Teamarbeit, bei der die

Agentur vor allem in der Anfangsphase

stark gefordert ist. Die Mitarbeit des

Unternehmens potenziert den Erfolg

zusätzlich. Strategisches Marketing,

klare Kommunikationsrichtlinien und

kreatives Design sind die Bausteine

für eine gelungene Zusammenarbeit,“

erklärt Ulrike Prader. Und ein weiterer

Punkt ist Motivation für die Agen-

tur: Die Rückmeldungen seitens des

Unternehmens über die Resonanz auf

die geleistete Arbeit. So können vielversprechende

Projekte realisiert und zukünftige

Werbemaßnahmen sorgfältig

gesteuert werden.

Marktlücken schließen

Der Markt wird größer,

die Angebote individueller

und die Handhabung

für den Nutzer einfacher.

Zeit sparen und dennoch

das gewünschte Ziel optimal

erreichen, aber auch

die Sicherheit für das ge-

Christian Steger

wählte Angebot wird im-

von smartline

mer entscheidender bei

der Auswahl von Leistungen

und Agenturen.

Spezifische Angebote für die Suche im

Internet hält die Agentur „Smartline“

bereit. „Onlinebuchungen für Zimmer

Ahrnerstr. 20 · 39030 Luttach im Ahrntal · +39 0474 670091 · info@smartline.biz


und Wohnungen sind damit in kürzester

Zeit abgeschlossen. Über einen

Preisrechner wird alles automatisch

kalkuliert und falls das Gewünschte

nicht verfügbar ist, werden sofort Al-

W e r b e a g e n t u r e n

W e r b e a g e n t u r e n

Die richtige Google-Platzierung

Willkommen im Haifischbecken! Maßarbeit für den kunden

So mag es sich wohl anfühlen,

wenn ein Unternehmen eine

Werbeagentur aussucht. Am

Markt tummeln sich große und

kleine Agenturen. Welche ist die

passende? Oder sollten es verschiedene

Spezialisten sein?

Die Werbebranche entwickelt sich

rasant. Deswegen braucht es

meist mehrere Experten. Diese finden

sich selten alle in derselben

Agentur. Werbefachleute der Hell

Company AG greifen je nach Kundenbedürfnis

auf sorgsam ausgewählte

Netzwerkpartner und verlässliche

Zulieferer zurück, um das optimale

Ergebnis zu erzielen.

Werbung muss bewegen! Deshalb ist

es am besten, die Agentur agiert hausintern

kreativ, marktorientiert und

kennt die Kanäle der Vermarktung, so

dass das auf den Leib geschneiderte

Basiskonzept grafisch und inhaltlich

ternativen angeboten“, erklärt Christian

Steger, der das aus Österreich stammende

System vor wenigen Monaten

erstmals in Südtirol auf den Markt

gebracht hat. Dieses Know-how in der

Südtiroler Tourismusbranche hat sich

im deutschsprachigen Ausland schon

tausendfach bewährt. Keine Anfragen,

kein langes Warten mehr! Der

Buchungsvorgang wird komplett abgeschlossen,

das bedeutet, der Gast kann

sicher sein, dass seine Reservierung

fix steht, Doppelbuchungen

sind ausgeschlossen.

Gleichzeitig hat der Hotelier

über das Hotelsystem oder Buchungssystem

selber einen kompletten Überblick

über die Belegung. Der Kunde

kann wenn nötig selber eine Stornierung

vornehmen.

Einzigartige Argumente kreieren

Viele der Anbieter haben sich spezialisiert

und konzentrieren sich auf

ausgewählte Produkte, mit denen sich

auch ihre Kunden rundum identifizieren

können. Alles andere als klassische

Werbeagentur wird zum Beispiel

Myriam Hell

in unterschiedlichen Anwendungen

präsentiert werden kann.

Die Basis der Herangehensweise der

Hell Company AG ist fundamental: gut

zuhören, intensiv analysieren, kreativ

entwickeln und rasch umsetzen. Die

hausinternen Leistungen reichen von

der Idee zum Konzept, über Grafik

und Webdesign, Marketing, Suchmaschinenoptimierung

und Projektma-

von der Agentur „sell

well“ angeboten. Sie engagiert

sich im Verkauf,

in der Multimedia-Kommunikation

und innovativen

Marketingstrategien

und gibt so ihren Kunden

die Möglichkeit, sich einzigartig

und sehr kreativ

präsentieren zu können.

„Es ist kaum möglich, als

Ralf Greifeneder

von sell well

Agentur die komplette

Angebotsbreite bereitzustellen. Dafür

benötigt man sehr große Strukturen

und viel Personal“, so Ralf Greifeneder

von „sell well“ Die Agentur setzt

auf längerfristige, strategische Arbeit

mit dem Kunden, die es ermöglicht

einzigartige, persönliche Argumente

zu kreieren und so auch den Auftritt

des Unternehmens unverwechselbar

zu gestalten. „Wir blicken hinter

die Fassade, um Dinge zu verstehen.

Und dazu müssen wir der Sache auf

den Grund gehen, sie von allen Seiten

durchleuchten. Erst dann ist es möglich,

eine Diagnose zu stellen und gemeinsam

die Schritte für eine kreative

Strategie zu planen.“

nagement, Text, Übersetzung und

Spots bis zu den verschiedenen Netzwerkleistungen.

INFO

Werbeagentur Hell Company KG

Peter-Sigmayr-Platz 6c - 39030 Olang

Tel. 0474 370 265 - Fax 0474 068 034

info@hellcompany.eu - www.hellcompany.eu

Produktbeschreibung, Name,

Ort ... ein Klick genügt: Google

vermittelt schnell jegliche

gewünschte Informationen.

Wie und warum gelangt

eine Homepage auf die ersten

Positionen? Das Bozner

Unternehmen Trendstudio verhilft

jedem direkt dazu.

Im Internet präsent zu sein, gehört zu

den wichtigsten Werbemaßnahmen jedes

Unternehmens. Es vermittelt ein

kundennahes und zeitgemäßes Image

und eröffnet neue Märkte in aller Welt.

Viele Kunden wünschen sich eine schöne

Homepage. Doch nicht nur gute Grafik

und präzise Informationen entscheiden

darüber, ob der Nutzer die Website

findet und konsultiert. Die Positionierung

innerhalb der Suchmaschine ist

das A und O. Was nützt zum Beispiel

die schönste Hotelpräsentation, wenn

sie erst auf der letzten Seite aufscheint.

Der Nutzer interessiert sich vor allem

PROJEKT21 ist eine inhabergeführte

Full-Service-

Agentur (Headoffice: Wien,

Zweigstelle: Bozen) und realisiert

seit 1998 integrierte

Kommunikationslösungen.

Managing-Partner sind Alexander

Gamper, gebürtiger Südtiroler,

Mag. Martin Berger und Georg

Meznik. Das Unternehmen zeichnet

sich durch die sehr gute Kombination

von strategischer Kommunikationsberatung,

Kreation (Branding, CI/CD-

Entwicklung), Direct Marketing, Klassische

Werbung, New Media-Projektumsetzung

sowie Eventplanung und

Eventmarketing aus.

Individuelle Lösungen

Unter dem Motto „Unterschiedliche

Ansprüche erfordern individuelle

Lösungen“ werden unseren Kunden

maßgeschneiderte Lösungen aus ei-

für die ersten Seiten. „Wir wissen, um

was es bei Suchmaschinenoptimierung

(SEO) geht, so ist auch unsere eigene

Seite www.trendstudio.it bei google.de

mit den wichtigsten Suchbegriffen, wie

u.a. „suedtirol internet“#3 oder google

werbung suedtirol“ #1 auf den ersten

Positionen vertreten,“ erklärt Georg

Kerschbaumer. Mehr als 2500 Suchbegriffe

hat Trendstudio bisher bei Google

& Co optimiert. Selbst kleinere Unternehmen

erhalten so die Chance, sich

ganz vorn zu platzieren. Jederzeit kann

durch ein vom Webmaster zusätzlich

eingebautes Programm die Webanalytik

für den Kunden vorgenommen werden,

um bei Bedarf Optimierungsmaßnahmen

einzuleiten.

ner Hand geboten. Neben einem internationalen

Netzwerk bieten wir

konstantes Management, hohe Beratungskompetenz

sowie die gelungene

Mischung aus erfahrenen Experten

und innovativen Kreativen, um allen

Ansprüchen Rechnung zu tragen.

PROJEKT21 arbeitet seit über zehn

Jahren unter anderem für Kunden

wie ORF, ORS, SEL AG, Cineplexx,

SCS/Shopping City Süd, L’Oréal – Di-

36 05/2011

05/2011 37

INFO

Trendstudio direkt

Rauschertorgasse 32 - 39100 Bozen

Tel. 0471 975 124 - Fax 0471 309 147

info@trendstudio.it - www.trendstudio.it

v.l.: Martin Berger,

Alexander Gamper

und Georg Meznik

vision Produits de Luxe, VAMED, Ö3,

RTL, Gasteiner und andere.

INFO

PROJEKT21: Mediendesign GmbH

Südtiroler Straße 19 - 39100 Bozen

Tel. 0471 052 780 - Fax 0471 052 781

office.bozen@projekt21.com

www.projekt21.com


W e r b e a g e n t u r e n

Der richtige und zuverlässige Partner

Werbung, Präsentationen und

Pressearbeit nimmt einen immer

höheren Stellenwert bei

Unternehmen ein, um sich auf

dem Markt behaupten zu können.

Eine zuverlässige und versierte

Agentur kann diese Arbeit

übernehmen.

Aber wie wählt man die richtige

Presseagentur? In erster Linie

richtet sich dies nach dem Leistungsumfang,

der gewünscht wird. Auf dieser

Basis sollte der passende Partner

gesucht werden, denn jede Agentur

kann auf Spezialisierungen und kompetente

Partner zurückgreifen. Doch

auch dann ist das Angebot noch sehr

groß. Um hier die richtige Wahl zu

treffen, heißt es eindeutig: „Die Chemie

prüfen!“, denn eine längerfristige,

erfolgreiche Zusammenarbeit

und Erreichen der gewünschten Ziele

basiert auf Kommunikation, Einfühlungsvermögen

und Vertrauen.

„Mut zu einem persönlichen Urteil“

Wer eine Kommunikationsagentur

sucht, kann das auf

verschiedenste Weise tun …

mit Evaluierungsgesprächen,

projektgebundenen Arbeiten

zum Kennenlernen oder auch

Hanno Mayr durch Wettbewerbe. Wobei

- hannomayr. für Wettbewerbe oft Messkri-

communication terien herangezogen werden,

die nichts über die Kreativität

und die wirklichen Kompetenzen einer

Agentur aussagen. Vielmehr sollten

Entscheider Mut zu einem persönlichen

Urteil haben und sich weniger

mit Zahlen, dafür mehr mit Inhalten

beschäftigen. Deshalb neun Fragen

zur aussagekräftigen Beurteilung einer

Kommunikationsagentur:

1. Mögen Sie die Personen, die in

der Agentur arbeiten?

2. Sind sie nahe genug, um sofort zu

reagieren, können sie kurzfristig

Unvorhergesehenes bewältigen?

3. Machen sie marketingorientierte

Kommunikation oder nur Feuerwehrübungen?

4. Haben sie die Größe, um Ihre

Kommunikationsaktivitäten abzuwickeln?

5. Sind die Kampagnen kreativ, prägnant

und verschieden? Oder:

Welches sind die wichtigsten Arbeiten

der Agentur?

6. Ist die Geschäftsleitung für Ihre

Kampagne zuständig, in die Tagesarbeit

involviert?

7. Sind die Berater, Grafiker, Texter,

Multimediaspezialisten Angestellte

oder freie Mitarbeiter?

8. Sind sie „ehrbare Kaufleute“?

9. Was halten die Kunden von der

Agentur?

„Über den Tellerrand der klassischen

Werbung schauen“

Miriam Hell –

Hell Company

Wir sind Werbeagenten

mit kreativem

Touch und Ansprechpartner

für kleine und

große Werbe-Angelegenheiten.

Bereits

vor Auftragserteilung

legen wir große Aufmerksamkeit

auf die

Beratung und Zielde-

finition. Ausgangspunkt ist meist die

Entwicklung einer aussagekräftigen

Kampagne, die wir grafisch und inhaltlich

konzipieren. Marketingplan,

Budgetierung und Design gehören

gleichermaßen zur Umsetzung, wie

Projektmanagement und Controlling.

In unserer Werkzeugkiste sind Grafik,

Print, Websites und Programmierung,

Text und Übersetzung, Suchmaschinenoptimierung,

sowie Online-

Marketing und PR unsere täglichen

Instrumente.

Wir glauben nicht mehr an starre Zielgruppen-Cluster

und einseitig platzierte

Werbebotschaften, sondern an den

Dreiklang der Verbindung zwischen

Kopf, Herz und Bauch des Konsumenten.

Gemeinsam mit unseren Kunden

schauen wir über den Tellerrand der

klassischen Werbung. Dort bedienen

wir die neuen spannenden Werbe-

Instrumente. Was die Kunden an uns

lieben? Zündende Ideen werden rasch

und zu vernünftigen Preisen umgesetzt.

„Eine maßgeschneiderte

Lösung für jeden“

Wir sind eine Full-Service-

Agentur der neuen Generation.

Unser Schwerpunkt

liegt auf der Verknüpfung

von strategischer Beratung

und praktischer Umsetzung

in allen Kommunikations- Alexander

Gamper –

bereichen. Das beginnt bei

Projekt 21

der Markenentwicklung und

-führung und reicht bis zur

Realisierung von Werbekampagnen,

Events und Onlinekonzepten. Die

Aufgaben ergeben sich aus den Briefings

unserer Kunden. Daraus wiederum

ergeben sich die unterschiedlichsten

kreativen Arbeitsprozesse.

Wir stellen unser Know-how in allen

Bereichen der medialen Kommunikation

zur Verfügung, immer abgestimmt

auf die Zielsetzung unserer

Kunden. Neben einer hohen Kompetenz

in Sachen Design, sehen wir unsere

Stärke in unserer Beratung. Wir

legen viel Wert auf eine intensive Zusammenarbeit

mit dem Kunden und

bieten jedem eine maßgeschneiderte

Lösung. Projekt 21 ist eine Agentur

mit hoher Flexibilität. Unsere Mitarbeiter

sind ein großes Kapital unseres

Unternehmens und man spürt,

dass jeder Einzelne mit Spaß und

Einsatz bei uns arbeitet. Daraus entstehen

Beratungs- und Kreationsleistungen,

die alle unsere Kunden seit

vielen Jahren überzeugen.

„kostenlose beratung, Zahlung

auf Erfolgsbasis“

Eine gute Web-Präsentation

reicht heute allein nicht

mehr aus. Der Internetnutzer

will schnell zu Informationen

gelangen. Die ersten

gefundenen Ergebnisse

werden am intensivsten

Georg

wahrgenommen. Wünscht Kerschbaumer

– Trendstudio

ein Kunde während der kos-

direkt

tenlosen Beratung die Entwicklung

einer neuen oder

die Verbesserung seiner Homepage,

ermöglichen wir ihm durch unsere

Arbeit gleichzeitig eine optimale Positionierung

in den ersten Rängen.

Durch unsere langjährigen Erfahrungen

verfügen wir dafür über die entscheidenden

Werkzeuge und Wege.

Ein weiterer Vorteil für jeden Kunden:

Gezahlt wird auf Erfolgsbasis!

„Ganz schön persönlich“

Wir entwickeln Mediendesign und

gestalten Kommunikation, von Druck

bis Online.

Wir fragen uns: Wer sind die Kunden

unserer Kunden? Darauf spezialisieren

wir uns. Als Dienstleister helfen

wir Unternehmen, Verbänden und

Projektmanagern deren Ideen, Konzept

und Ziele zu erreichen. Dabei

spannen wir den Bogen von Illustration

über Designentwicklung und

Layoutarbeit bis hin zur Programmierung

von Applikationen für iPAD

und Co. Im täglichen Spannungsfeld

von Technik und Kreativität schaffen

W e r b e a g e n t u r e n

Wo bleibt Ihre stimme im Web?

Stellen Sie sich vor, Sie haben

100 Ihrer wichtigsten Kunden

zu einem Abendevent geladen.

Die Stimmung ist gut und das

Publikum unterhält sich angeregt

über die Stärken und

Schwächen Ihres Produktes,

Ihr Preis-/Leistungsverhältnis

und darüber wieso sie dennoch

immer häufiger zu

Konkurrenzprodukten greifen.

wir Design, das funktioniert.

Das wissen

und schätzen unsere

Kunden. Menschlichemotional

gehen wir

an die Arbeit und

pflegen das „Zwischen-Dir-und-mir“

mit dem Kunden.

Wir werden nicht nur

ganz schön persönlich, sondern auch

sensibel, wenn es um soziale und

ökologische Themen geht. Wir arbeiten

vor allem in Südtirol, Österreich

und der Schweiz, einige Projekte

führen uns nach England, Rumänien

oder Mexiko.

„vermarktungs- und technische

kompetenz in einem“

Wir sind eine kleine, stark vernetzte

Internetagentur und es macht uns

Spaß, innovative Onlineprojekte für

unsere Kunden umzusetzen. Dabei

profitieren wir von unserer internationalen

Erfahrung und einem weltweiten

Netzwerk. Wir kommen von

der anderen Richtung, wir sind keine

reinen Techniker, sondern Marke-

Als Firmenchef wollten Sie eigentlich

über viele Neuigkeiten berichten.

Sie versuchen ins Publikum

zu sprechen, aber niemand hört Ihre

Stimme. Keine angenehme Vorstellung,

oder?

Genau diese Situation beobachten

wir derzeit in der Onlinewelt. Teilweise

sieht es so aus, als hätten die

Unternehmen ihre Marke aus den

Händen verloren und als würden die

Kunden die Marken über ihre Posts in

Blogs, die Shares auf Facebook, die

Tweets in Twitter oder deren Reviews

auf Bewertungsplattformen wesentlich

prägen. Lassen Sie sich nicht die

ter mit technischen Umsetzungskompetenzen.

Als solche

haben wir die langfristige

Wettbewerbsfähigkeit der

Unternehmen im Auge. Wir

sehen die Homepage und

Social-Media-Aktivitäten als Hubert Rienzner –

Marketing

Verkaufs- und Kundenbin-

Factory

dungsinstrumente, nicht als

digitale Kopie des Kataloges.

Entsprechend entwickeln wir zusammen

mit unseren Kunden passende

Kommunikationsdesigns für die Onlinewelt.

Zu unseren Auftraggebern

gehören unter anderem Südstern, für

den die technische Plattform aufgebaut

wurde, die Selected Hotels mit

rund 100 Betrieben der Oberklasse,

Trentino Spa und die Calida AG.

„Glaubwürdig, professionell

und kreativ“

helios hat als höchsten Wert die Nachhaltigkeit,

die mit Marketing, Kommunikation

und Film ins Zentrum der

Gesellschaft und der Wirtschaft getragen

werden soll. Nachhaltige Projekte,

Ideen, Produkte und Unternehmen

sollen mit Leichtigkeit und Lust

Möglichkeit entgehen aktiv an diesem

Informationsaustausch teilzunehmen

und Ihre Online-Reputation mitzugestalten.

Gerne erarbeiten wir mit

Ihnen ein geeignetes Kommunikationsdesign,

um die wichtigsten Social-

Media-Kanäle sinnvoll zu besetzen.

Auch die technische Umsetzung erfolgt

bei uns intern. Namenhafte lokale

und internationale Kunden aus

dem Banken-, Mode-, IT- und Tourismusbereich

schenken uns bereits ihr

Vertrauen. Einige Referenzen finden

sie auf www.marketingfactory.it. Wir

freuen uns von Ihnen zu hören!

38 05/2011

05/2011 39

Wolfgang

Töchterle -

Mediamacs

INFO

Marketing Factory GmbH

Rienzfeldstr. 30 - 39031 Bruneck

Pfarrplatz 4 – 39042 Brixen

Tel. 0474 010 153 - Fax 0474 010 189

info@marketingfactory.it

www.marketingfactory.it

»


kommuniziert, das Herz angesprochen

werden. helios ist seit zehn Jahren

auf Kommunikation von Nachhaltigkeit

spezialisiert. Die Firma arbeitet

in Norditalien, Südtirol

und Deutschland mit Privatunternehmen

und öffentlichen

Auftraggebern. Eine

Zusammenarbeit mit helios

entsteht, weil wir glaubwürdig,

erfahren und äußerst

Patrick Kofler – professionell und kreativ

helios

sind; das Deutsche und das

sustainable

Italienische optimal mitein-

communication

ander verbinden. Die vielen

gewonnenen Ausschreibungen

und Wettbewerbe, öffentlich wie

privat, stellen dies unter Beweis.

www.fotolia.com

„Umfassender service in

allen bereichen“

Radius: Welche Gebiete deckt Ihre

Agentur ab?

Michael Oberhofer: Als Full-Service-

Marketing-Agentur zeichnen wir uns

gerade dadurch aus, dass wir unseren

Kunden einen umfassenden Service in

allen Bereichen bieten können: vom

lieber Punkte?

Grafikstudio Silke Reichert • Claudia-de-Medici-Straße 18

I-39012 Meran • Tel . 0473 23 79 56 • www.reichert.it

v.l.n.r.: Hannes Gasser, Michael Oberhofer und

Matthias Prader - Brandnamic

klassischen Printmedien-Marketing

zu innovativen Weblösungen auf dem

aktuellsten technischen Stand – mit allen

dafür benötigten Tools und Units.

Radius: Hat sich Ihr Unternehmen auf

bestimmte Sektoren oder Kunden spezialisiert?

Matthias Prader: brandnamic ist in erster

Linie eine Agentur für hotel & destination

marketing, wir sind also vornehmlich

im touristischen Sektor tätig, weiten

unsere Kompetenzen allerdings schon

seit Jahren auf weitere Felder aus. Wir

betreiben also zunehmend Marketing

für alle Arten von Unternehmen.

Valeria Saggio -

DOC office for

communication

and design

Evi Pichler –

Mugele´s

Marketing

Communication

Radius: In welchen Landesteilen sind

Sie tätig?

Hannes Gasser: Außer in Südtirol bewegen

wir uns derzeit intensiv auf

dem italienischen, dem deutschen,

österreichischen sowie dem Schweizer

Markt.

Radius: Warum kommen Ihre Kunden

zu Ihnen? Wo sehen Sie Ihre besonderen

Stärken und Qualitäten?

Michael Oberhofer: Unsere Kunden

wissen es zu schätzen, dass wir als

Full-Service-Agentur ihre sämtlichen

Anliegen in die Hand nehmen und

sie sich somit nicht darum bemühen

müssen, für unterschiedliche Bereiche

mehrere Firmen zu beauftragen. Unsere

größte Stärke liegt neben diesem

umfassenden Service sicher darin,

dass wir ein gleichzeitig junges wie

auch sehr erfahrenes Team sind – und

an jede einzelne Aufgabe mit großer

Begeisterung und einer wahren Fülle

an Ideen herangehen.

„Drei Disziplinen für ein Projekt“

Bei DOC Office for Design nehmen Projekte

jeglicher Art Form an: von großen

Werbekampagnen bis hin zu zeitgenössischen

Showrooms. Eine ausgeprägte

Fähigkeit zum Zuhören, verstehen

was dem Auftraggeber wichtig ist,

bildet die Basis jedes Projektes.

Angefangen bei der Farbwahl, den

Strategien, der Auswahl von Locations

und Werbeträgern, den Diskussionen

bis hin zur Verschmelzung

aller Disziplinen wird kommuniziert.

Alessandro Gatti, Valeria Saggio und

Alex Dvihally. Ein Designer, eine

Rechtsanwältin und ein Architekt,

sicherlich verleiht gerade diese Mischung

der drei Disziplinen den Projekten

den nötigen Kick.

„Maßarbeit!“

Erfolgreiche Arbeit für Marken und

ihre konzentrierten Lösungen sind

strategische und kreative Maßarbeit.

Deshalb brauchen auch scheinbar

kleine Aufgaben immer eine große

Lösung. Seit 1992 werden unsere

Kommunikationskonzepte und Markenbilder

immer mit großem Respekt

zur Kenntnis genommen. Manchmal

auch mit Applaus. Regional,national

und international.

v.l.n.r.: Matthias Prader,

Hannes Gasser und

Michael Oberhofer von

brandnamic

brandnamic blickt

über den Tellerrand

brandnamic, die Full-Service-

Agentur, die 1997 als Brixner

Unternehmensberatung startete

und später ihren Schwerpunkt

auf hotel & destination marketing

verlegte, weitet ihre

Kompetenzen zunehmend auf

internationale Märkte aus.

Rund 30 Mitarbeiter sorgen in verschiedenen

Units – Web, Grafik,

Texting, Consulting, Advertising sowie

Solutions – für einen reibungslosen,

den individuellen Bedürfnissen

des Kunden angepassten Rundumservice,

der von Marketingstrategien

in traditionellen Printmedien bis zu

Weblösungen auf dem allerneuesten

Stand reicht. Dabei erschließt brandnamic

für seine Auftraggeber vermehrt

auch den deutschen, österreichischen

sowie den Schweizer Markt.

So entwickelt brandnamic für seine

zahlreichen Kunden etwa die im Moment

äußerst gefragten mobilen Web-

seiten für Tablets oder Apps für Smartphones,

durch die Webinhalte auch von

unterwegs jederzeit abrufbar sind – zuletzt

etwa für MGM die mobile Version

des Meran Magazines zum Download

fürs iPad, oder direkt auf dem iPhone

abrufbare Hotel-Zimmerpläne.

Maßgeschneiderte konzepte

Unternehmen auf der Suche nach einer

Marketingstrategie, die ihre Firmenphilosophie

nach außen zu tragen

und klar sichtbar zu machen weiß,

finden bei brandnamic einzigartig

maßgeschneiderte Konzepte für jedes

Bedürfnis. Gemeinsam mit dem Kunden

erstellt brandnamic ein aussagekräftiges

Positionierungskonzept und

bei Bedarf auch einen vollständigen

Businessplan, der für eine Finanzierungsbeschaffung

nötig ist.

Ausgehend von diesen strategischen

Überlegungen werden die Kommunikationsinstrumente

wie Webseiten und

Kataloge optimiert und ein individualisierter

Marketingmix aus den unterschiedlichen

Vertriebskanälen zusammengestellt.

Dieses einheitliche Konzept

sichert dem Auftraggeber größtmöglichen

Erfolg – wobei er aus der

breiten Produktpalette selbstverständlich

auch lediglich einzelne Leistungen

in Anspruch nehmen kann. brandnamic

hat sich der Überzeugung verschrieben,

dass eine Marketingstrategie nur dann

erfolgreich umgesetzt werden kann,

wenn diese zum Unternehmen passt

und den Eigenheiten Rechnung trägt,

die einen Betrieb auszeichnen – aus

diesem Grund behandelt brandnamic

keinen Kunden wie den anderen.

INFO

brandnamic

Julius-Durst-Str. 44 - 39042 Brixen

Tel. 0472 831 340 - Fax 0472 201 098

info@brandnamic.com

www.brandnamic.com

05/2011 41


Auf ihrer Werkbank entwickeln

und gestalten sie

Kommunikationsdesign mit

Liebe zum Detail. Ob für

Druck oder Online, die richtigen

Werkzeuge und das

Know-how hat Mediamacs

dafür. Dazu kommen 18 Jahre

Berufserfahrung, in denen

viele Ideen verwirklicht und

Netzwerke geknüpft wurden,

aber auch viele Hobelspäne

gefallen sind.

Die Schwerpunkte der

Arbeit von Mediamacs

sind vielseitig: Beim

*Corporate Design mit

starker Strategie, Kreation

und Einsatz bekommt

jeder Kunde

den richtigen Anstrich.

Wolfgang Töchterle *Eventkommunikation

besticht mit einem klaren

Konzept, genauer

Planung und gewissenhafter Durchführung

und lässt jedes Event zum

Meisterstück werden. *Mengensatz

für Bücher, Zeitschriften und Broschüren

kennzeichnen sich durch

eine gute Strukturierung und sorgfältige

graphisch-technische Gestaltung

und machen die Druckwerke von

Mediamacs zu besonderen Exemplaren.

Das *Verpackungsdesign, bei

dem vom praktischen Benutzerkonzept

bis zur graphisch-technischen

Umsetzung alles in einer Hand liegt,

macht aus einem Produkt ein echtes

“Will-ich-haben”-Stück.

An der richtigen schraube drehen

„Uns interessieren unsere Kunden

und deren Zielgruppen. Da drauf nageln

wir uns fest! Wir arbeiten gegebenenfalls

in Teams und holen uns weitere

Spezialisten ins Boot“, berichtet

Wolfgang Töchterle.

Als Dienstleister erfüllt Mediamacs

die speziellen Ansprüche seiner

Kunden. Die Spezialisten helfen Unternehmen,

Verbänden und Projektmanagern

deren Ziele zu erreichen.

Da darf keine Schraube fehlen! Der

W e r b e a g e n t u r e n

Ein Werkstück entsteht

richtige Schlüssel dazu kann die Illustration

von Hand, funktionales

Webdesign oder gar die komplexe

Programmierung von Applikationen

für mobile Endgeräte à la iPad und

iPhone sein.

Damit kommunikation funktioniert!

Seit über 18 Jahren steht Mediamacs

als Team und mit seinem persönlichen

Einsatz hinter den Projekten. Im täglichen

Spannungsfeld von Technik und

Kreativität schaffen die Mitarbeiter

Design, das funktioniert. Das Wissen

und schätzen die Kunden. Menschlichemotional

an die Arbeit gegangen und

das „Zwischen-Dir-und-mir“ mit dem

Kunden gepflegt. „Wir werden nicht

nur ganz schön persönlich, sondern

auch sensibel, wenn es um soziale und

ökologische Themen geht. Und das immer

dort, wo die Aufgaben anfallen!“,

betont Wolfgang Töchterle.

Das Unternehmen ist vor allem in Südtirol,

Österreich und der Schweiz tätig.

Aber auch in England, Rumänien oder

Mexiko werden Projekte realisiert.

INFO

Studio Mediamacs

Via Perathoner Str. 31 - 39100 Bozen

Tel. 0471 309 666 - Fax 0471 309 667

ok@mediamacs.com - www.mediamacs.com

Mit einem großen

Tätigkeitsbereich ist die

Tappeiner AG seit den

70er Jahren marktführend

im Tourismussektor, der

Kartographie, der Flugfotografie

und dem Verlagswesen vertreten.

Auch als klassische Agentur arbeitet

Tappeiner auf höchstem Niveau

und kann ihren anspruchsvollen

Kunden jetzt mit den 3D-Reality-

Maps der Dolomiten ein einmaliges

Instrument zur Verfügung stellen.

Vielseitig, professionell und hundertprozentig

zuverlässig sind die Leistungen,

die von Tappeiner angeboten

werden. Die meisten Südtiroler kennen

das enorme Angebote des Lanaer

Unternehmens durch das geografische

Kartenmaterial, die Wander- und Freizeitführer,

spektakulären Bildbände

mit Kunst-, Berg-, Natur- und Luftbildaufnahmen,

Kalender, Kataloge und

Prospekte aus dem Hotel- und Gastronomiesektor

sowie Postkarten. Doch

einen weiteren wichtigen Sektor ver-

W e r b e a g e n t u r e n

Die klassiker mit

know-how im Angebot

muten die wenigsten. Er stellt jedoch

traditionell einen der bedeutendsten

Aufgabenbereiche des Betriebes.

„Die klassische Agentur wird von

den wenigsten wahrgenommen. Wir

verfügen über eine Strukturgröße,

die es ermöglicht, auch komplexe

Aufgaben zu übernehmen. Im eigenen

Haus können wichtige Bereiche

in der Grafikabteilung, Kartographie

und Fotografie sowie im Verlag selber

abgedeckt werden, zudem steht

uns ein enormes Bildarchiv zur Verfügung“,

betont Christof Tappeiner,

Key Account und Produktionsleiter

des Unternehmens.

Bedeutende Kunden, wie Pompadour,

Merano Magazine, die Belvita-Gruppe

mit über 30 Hotels der Oberklasse

oder die Business Location Südtirol

(BLS), vertrauen auf die große Erfahrung

von Tappeiner.

In neuen Dimensionen planen

Einzigartig ist ein Produkt, das auf

das bekannte dreidimensionale Kar-

tenmaterial aufbaut, das seit einigen

Jahren von Tappeiner hergestellt

wird. Online ist es über eine DSL-Linie

möglich, sich auf einen virtuellen

Flug über die Dolomiten zu begeben.

Die 3D-Reality-Maps in Höchstauflösung

basieren auf Fotomaterial, das in

langwierigen Flugaufnahmen erstellt

wurde. Sommer- und Winterkarten,

unter anderem von Dolomiti Superski

und Ladiniamap, ermöglichen eine

virtuelle, detaillierte Planung von

Touren und Wanderungen. Aus der

Vogelperspektive werden Wanderwege

und Skipisten abgeflogen und

in der Nähe ein Hotel gesucht. Dies

eröffnet dem Tourismussektor weitere

Möglichkeiten einer innovativen

Präsentation seines Gebietes oder

Gastbetriebes.

42 05/2011

05/2011 43

INFO

Tappeiner AG

Industriezone 6 - 39011 Lana

Tel. 0473 563 666 - Fax0473 563 689

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Fahrradfahren ist eine knochenund

gelenkschonende Sportart,

je nach Gelände, mit geringsten

Stauch- und Stoßbelastungen.

Regelmäßiges und richtiges Fahrradfahren

gehört zu den besten

Methoden, Ausdauer und Fitness zu

trainieren und damit das Wohlbefinden

zu steigern. Das Körpergewicht

wird vom Sattel getragen, die Gelenke

werden entlastet, und man kommt

mit relativ wenig Aufwand gut voran.

Es braucht nur ganz wenige Voraussetzungen,

damit das Radfahren

gesundheitsfördernd ist: die richtige

Fahrradgröße, die optimale Sitzposition

und geeignete Kleidung.

Die Rahmenhöhe muss zur Körpergröße

passen und der Sattel so hoch eingestellt

sein, dass man bei durchgestrecktem

Bein mit der Ferse noch bequem

das Pedal erreicht, wenn es am untersten

Punkt steht. Die Bekleidung soll bequem

sein und genügend Bewegungsfreiheit

lassen. Egal, ob Trainingsanzug

oder spezielle Radlerhose, wichtig sind

Schuhe mit rutschfester Sohle.

05/2011

p a g i n i e r u n g

Fit und gesund on Tour!

körperhaltung

Die Beschwerden beim Radfahren

sind meistens Rückenprobleme oder

schmerzende Handgelenke. Man soll-

te möglichst locker auf dem Drahtesel

sitzen und immer wieder Hände, Ellbogen,

Nacken- und Rückenmuskulatur

entspannen. Rückenbeschwerden beugt

man durch eine bequeme und möglichst

aufrechte Sitzhaltung vor. Bei Steigungen

ist es sinnvoll, öfters aufzustehen

und im so genannten „Wiegetritt“ zu

fahren, damit der ganze Körper durchgearbeitet

wird.

Richtige Gangschaltung

Intelligente Radfahrer nutzen die Schaltung.

Mit lockerem Tritt und hoher

Tretfrequenz wird die Ausdauer trainiert

und diese wiederum bringt die

besten gesundheitlichen Anpassungen.

Kleine Gänge und die dadurch bewirkte

Steigerung der Pedalumdrehungen pro

Zeiteinheit sind ein entscheidendes Rezept

beim gesundheitsfördernden Radfahren.

Wichtig ist auch das richtige

Tempo. Wenn man sich noch gut unterhalten

kann, hat man genügend Sauerstoff

und das Herz ist nicht überlastet.

Der Gesundheit zuliebe sollte man

zwei- bis dreimal die Woche, am besten

aber täglich eine halbe bis eine

Stunde Radfahren. Wer seinen Stoffwechsel

noch mehr trainieren will,

sollte wenigstens einmal pro Woche

eine längere Ausfahrt machen. Radfahren

ist ein optimales Training für

Intelligente Radfahrer

nutzen die Schaltung.

das Herz-Kreislaufsystem, für eine verbesserte

Atmung, den Fettstoffwechsel

und die Stärkung des Immunsystems.

Im Trend mit „skate + bike“

Eine neue Sportart ist das Skiken. Es

trainiert Herz und Kreislauf, schont

Gelenke und Bänder und ist optimal

für eine gute Figur. Das Wort Skike

setzt sich zusammen aus den Wörtern

Skate und Bike. Dementsprechend

kann man mit Skikes überall unterwegs

sein, wo man auch mit einem

Fahrrad hinkommt. Skikes sind ein

voll geländetaugliches Nordic-Skating-

System. Bei diesem gelenkschonenden

Ganzkörpertraining werden 90 Prozent

der Muskulatur sanft trainiert.

Skiken ist ein umfassendes und effektives

Krafttraining. Es ist für Menschen

jeden Alters geeignet. Verletzungsanfällige

Gelenke wie Sprung-, Knie-, Hüft-

und Schultergelenk werden massiv stabilisiert,

indem die Muskelmanschette

um das Gelenk herum aufgebaut und

gestärkt wird. Den knackigen Po, den

Waschbrettbauch, ein starkes Herz, eine

kraftvolle Lunge und vor allem das

Wohlbefinden gibt es gratis dazu.

p a g i n i e r u n g

Techniker mit Leib und seele

I have a dream ... Federico

Giudiceandrea, Elektroingenieur

mit Leib und Seele,

Mitbegründer und heute

Geschäftsführer der Firma

Microtec in Brixen hatte vor

über 30 Jahren einen Traum,

den er mit zwei Freunden teilte:

dem Sägewerksbesitzer

Hansjörg Thaler und dem

Physiker Paul Durst.

Was mit einem Luftschloss vor einem

Glas Wein in einem Lokal

begonnen hat, ist heute eine Realität

mit 150 Mitarbeitern, Standorten in

Brixen, Venedig, Linz und Vancouver

und einem Gesamtumsatz im Geschäftsjahr

2009/10 von 29 Millionen

Euro. Ausgeträumt hat Federico Giudiceandrea,

geboren in Brixen, aber

mit Wurzeln in Kalabrien, deshalb

noch lange nicht.

Mit Technik die Welt verbessern

„Das war für Techniker schon eine

tolle Zeit damals, 1980. Wir haben

alle davon geträumt mit Hilfe der digitalen

Elektronik die Welt zu verbessern.

Das war ein Quantensprung in

Sachen Technologie.“ Was der Ingenieur,

der sich nach wie vor die Begeisterungsfähigkeit

eines Zwanzigjährigen

bewahrt hat, bedauert, ist, dass

heute diese Begeisterung abhanden

gekommen ist. „Wir haben Probleme,

jungen Nachwuchs für unsere Firma

zu finden. Dabei gibt es interessante

Stellen mit der Möglichkeit sich kreativ

einzubringen, die Welt zu sehen

und mit den neuesten Technologien in

Kontakt zu sein.“

Wie er sich das erklärt? Wir sind bequem

geworden, stellen die Technik

in Frage, konzentrieren uns zu sehr

auf eventuelle damit verbundene Probleme.

Nur eines werde dabei gerne

vergessen. „Ohne Technik hätten wir

nicht den Komfort und die Lebenserwartung,

die wir heute haben.“ Für Giudiceandrea

gilt das Motto des MIT in

Bozen: Alle Probleme, die im Zusammenhang

mit Technik entstehen, kann

man mit Technik auch lösen!

Philosoph und Elektroingenieur

In seiner Freizeit liest Federico Giudiceandrea

viel. Häufig Bücher mit

philosophischen Themen. „Ich bin

überhaupt über die Philosophie zur

Elektrotechnik gekommen. Ich habe

das humanistische Gymnasium

in Brixen besucht und das Thema

Mensch und Technik hat mich von

Anfang an gefesselt.“

Zur Zeit liest er ein Buch über die Einigung

Italiens. Und zwar aus süditalienischer

Sicht. „Meine Eltern stammen

aus Kalabrien; Italien ist mein

Vaterland, Südtirol meine Heimat.“

Das Schönste, was einem Südtiroler

passieren kann, ist nach Ansicht von

Federico Giudiceandrea in einer gemischten

Familie aufzuwachsen. Im

Brixner Dialekt ist er ebenso zuhause

wie im Italienischen. „Mein Vater

hat mit mir immer deutsch geredet,

obwohl er aus Kalabrien stammt; ich

habe die deutsche Schule besucht

und trage zwei Kulturen in mir. Was

gibt es Besseres?“

südtiroler sind offen und flexibel

Federico Giudiceandrea

Südtiroler bewegen sich seiner Ansicht

nach mit Leichtigkeit in aller

Welt, weil sie von Kind auf gewohnt

sind, zwei Realitäten zu leben. „Auch

bei meiner Arbeit sehe ich es immer

wieder: Die Südtiroler sind im Ausland

beliebt, weil sie sich nicht schwertun,

sich einzustellen, weil sie offen und

flexibel sind. Wenn ich in zwei Sprachen

zuhause bin, dann habe ich kein

Problem, auch eine dritte oder vierte

zu lernen.“ Die Südtiroler leben seiner

Ansicht nach ihre Realität viel besser,

als es die Politiker tun, bzw. als die Politiker

glauben machen wollen.

Wenn man so Vieles erreicht hat, bleiben

dann noch Ziele? „Die Microtec

fertigt Maschinen für die Holzverarbeitung

und ich verfolge da einen

Ansatz wie in der Medizin, möchte

den ganzen ´Körper´ untersuchen.“

Federico Giudiceandrea möchte die

Computertomographie auch in der

Holzverarbeitung einführen, dem

Holz seine letzten Geheimnisse entreißen.

„Der Prototyp besteht schon und

dieses Verfahren möchte ich noch als

Standard einführen.“

05/2011 45


p a g i n i e r u n g

15 Jahre Golfplatz in Passeier

Als Gastgeber ist der Passeirer Unternehmer und Golfinitiator schaly Pichler unschlagbar.

Am Jubiläums- und benefizturnier anlässlich des 15-jährigen bestehens, nahmen

nahezu 120 spieler/Innen teil und am Abend beim Galadinner über 200 geladene Gäste.

vor 15 Jahren fand der „Passeierer

Golfkrieg“ mit der Eröffnung der

9-Lochanlage doch noch ein positives

Ende. Was gab es für Polemiken damals,

in erster Linie von außen ins Tal

getragen. Doch die Pseirer glaubten

den Worten ihres Schalys, entschieden

sich mehrheitlich pro Golfplatz und

die Entwicklung hat allen Befürwortern

Recht gegeben. Heute besteht eine

wunderschöne 18- Lochanlage samt

Golfhotel und über 100 Arbeitsplätze

in erster Linie für Einheimische wurden

damit geschaffen. „Rückblickend

möchte ich sagen, dass es viel Nerven

gekostet hat und finanziell auch auf-

wändig war. Eine besondere Freude

war für mich dann der Beschluss zur

Erweiterung auf 18 Loch.

Große Zustimmung

Ohne Gegenstimme in der Gemeinde

und mit großer Zustimmung der einheimischen

Bevölkerung, waren die

ehemaligen Gegner ein für alle Mal

der Lächerlichkeit Preis gegeben.“ Am

meisten haben den rührigen Unternehmer

damals die aufgeschaukelte und

zum Teil hasserfüllte Stimmung, die

von einigen wenigen geschürt wurde,

zu schaffen gemacht. Jetzt 15 Jah-

re später sind diese „Wunden“ längst

verheilt und Schaly ist mit Recht stolz

auf seinen Platz. In seinem Rückblick

bedankte sich der Ehrenpräsident des

Golfclubs auch bei den Bauern, bei allen

Mitarbeitern, bei Ex-Bürgermeister

Konrad Pfitscher beim Golfarchitekten

Wilfried Moroder beim ehemaligen

Golfclub-Präsidenten Helmut Schweitzer

und ganz besonders bei der neuen

Präsidentin Ingrid Hofer für ihr tolles

Engament. Ja, so ist er der Schaly,

durch und durch positiv und die Feste

werden gefeiert wie sie fallen. „Wir

feiern heuer das 15-jährige Jubiläum,

jetzt bin ich noch fit, wer weiß was

in fünf Jahren ist.“ Wir gehen einmal

davon aus, dass er im Jahr 2016 das

20-Jährige Golfjubiläum in Passeier feiert,

noch wesentlich mehr Gäste kommen

und der amtierende Landeshauptmann

Durnwalder wieder Ehrengast

sein wird ...

Zu Gunsten Licht für senioren

Zur sozialen Ader von Schaly Pichler

gehört einfach dazu, dass beim Feiern

auch an jene Leute gedacht wird, denen

es nicht so gut geht. Aus dem Jubiläumsturnier

samt Galadinner wurde eine Benefiz

Veranstaltung zu Gunsten des Ver-

LH Luis Durnwalder und die Vorstandsmitgieder des Vereins (von links nach rechts.) Walter Reichegger,

Schaly Pichler, Franz Sinn und Norbert Pertignoll

Ein Generationen übergreifendes Tänzchen in

Ehren ... Schaly mit Enkelin Manuela

Ex-Präsident Helmut Schweitzer mit Frau Karin

eines „Licht für Senioren“. Dieser Verein

hat als einziges Ziel in Not geratenen, oft

hilflosen Senioren so schnell als möglich

und unbürokratisch zu helfen. Dabei ist

durch die Turniereinnahmen und einer

Bilderversteigerung ein schöner Batzen

Geld zusammen gekommen, nämlich

11.000 Euro. Jubiläum, Golfturnier und

Galadinner zusammen ergaben eine

Symbiose aus festlichem Rahmen und

ausgelassener Stimmung. Das Küchenteam

um Armin Gruber vom Lacknerhof

zauberte kulinarische Leckerbissen und

die Golfer inklusive der Golfsenioren

bewiesen einmal mehr, dass es im ho-

Rosenkavalier Schaly Pichler mit

Präsidentin Ingrid Hofer

Frauenpower im Golfclub: Renate Pichler,

Petra Gufler und Ingrid Hofer

Turnier des Ehrenpräsidenten – 15 Jahre Golf Passeier

– Lordo Stableford –

Spieler Club Hcp Total

1. Christian Gross Freudenstein 5 38

2. Renè Mussner Freudenstein 3 33

3. Hubert Schwarz Passeier Meran 7 30

4. Stefan Marth

Moreno Trisorio

6. Manfred Stampfer

Klemens Kaserer

8. Thomas Brandstätter

Lorenz Gluderer

Walter Holzner

Anton Tschenett

46 05/2011

05/2011 47

Passeier Meran

Dolomiti

Dolomiti

Lana

Passeier Meran

Freudenstein

Passeier Meran

Passeier Meran

7

6

7

8

9

13

14

16 S

29

29

27

27

26

26

26

26


40 Jahre Apparatebau

Mit einem Tag der offenen

Tür feierte die Apparatebau

GmbH mit Sitz in Neumarkt/Laag

ihr 40-jähriges

Bestehen. Das Unternehmen,

das zur deutschen

Gronbach-Gruppe gehört,

zählt zu den führenden

Herstellern von Komponenten

und Systemen für Haushaltsgeräte

von Firmen

wie Bosch, Siemens, Miele

oder Neff. „Bei unserem

Tag der offenen Tür wurde

der Bevölkerung gezeigt,

welch innovative und hoch

technologische Betriebe es

im Unterland gibt. Unsere

Mitarbeiter haben die Be-

Die Vorstellung des 210

Seiten umfassenden Buches

„Meine Reben“ von Werner

Morandell war Anlass für

einen großen Empfang am

Lieselehof. Ein geschichtlicher

Rückblick über 7000

Jahre Weinbauentwicklung

bildete den Rahmen des

sucher durch den Betrieb

geführt und zeigten ihnen,

wie die Produktion bei uns

abläuft“, erklärt Geschäftsführer

Andreas Reichel. Die

Apparatebau GmbH wurde

im Jahr 1971 von Wilhelm

Gronbach gegründet. Heute

generiert das Unternehmen

80 Prozent seines Umsatzes

aus innovativen Produkten.

Am Sitz in Neumarkt/

Laag sind 120 Mitarbeiter

beschäftigt, 2010 wurde

ein Umsatz von rund 17

Mio. Euro erwirtschaftet.

Weitere Informationen findet

man im Internet unter

www.apparatebau.it

Lieselehof: buchvorstellung

kulturell mit griechischen

Texten und klassischer

Musik gespickten Abendprogramms.

Die wissenschaftliche

Leistung der

umfangreichen Recherchen

zum Weinbau und speziell

zu pilzwiderstandsfähigen

Rebsorten wurde durch das

Staatliche Weinbauinstitut

Freiburg, Deutschland, vertreten

durch Volker Jörger,

gewürdigt..

Mehrfache Prämierungserfolge

des Weinguts Lieselehof

bestätigen die hohe

Weinqualität auch in

offiziellen Wettbewerben.

Zuletzt beispielsweise

konnte das Weingut bei

der „Accademia della Muffa

Nobile“ mit den Jahrgängen

2008 und 2009

des Sweet Claire 5 bzw.

4,5 Kronen erzielen.

sALEWA kletterszene in bozen

Bozen ist immer schon eine

Stadt der Kletterer gewesen.

Das unterstreicht die

Tatsache, dass die weltweit

erste Kletterhalle 1974 in

der Bozner Trieststraße

eröffnet wurde. Mitte Mai

wurde nun in Bozen der

SALEWA Cube eröffnet. Die

Kletterhalle ist ein Highlight

für den Bergsport in der

Talferstadt.

Auf mehr als 2000 Quadratmetern

Kletterfläche

können sich die Vertikalsportler

an 180 verschiedene

Routen vom Schwierigkeitsgrad

4 bis 8c wagen.

Die Höhe der Kletterwände

beträgt 18, bzw. 13,5 Meter.

Neben einem 9,5 Meter langen

Überhang gibt es drei

Speed-Routen im Innen-

und Außenbereich, welche

15 Meter hoch sind.

Netzwerk

Ob Netzwerk oder Verkabelung,

Audio und Videokonferenzanlagen,Überwachungs-

und Domotik Anlagen,

ITEL, ihr Spezialist

in Sachen Kommunikation

in der Marie Curie Str. 17

in Bozen weiß die maßgeschneiderte

Lösung für ihren

Betrieb. Weitere Infos

unter der Telefonnummer

0471 982 910 oder unter

www.itel.bz.it+

„Mit dem Bau der Kletterhalle

wollen wir den

Kletterern etwas zurück

geben. Die Kletterhalle

ist ein Ort für die Kletter-

Community, an dem alle

Bergsportbegeisterten aus

Südtirol, aber auch aus

den benachbarten Regionen

und aus dem Ausland

ihren Platz finden werden.

Wir sind erfreut und auch

ein wenig stolz, dass wir

vor allem den jungen Menschen

eine Möglichkeit geben,

ihre Freizeit sinnvoll

zu gestalten“, sagt Heiner

Oberrauch, Präsident der

SALEWA-Gruppe.

Richtigstellung

Betrifft das Radius Magazin,

Ausgabe Nr. 3 April

2011, im Artikel „18 Loch

für Überetsch“, auf Seite

38: Die Vorsitzenden der

Umweltgruppe Eppan, Elisabeth

Ladinser stellt fest,

dass sich die Umweltgruppe

Eppan nicht für die Golf-

anlage ausspricht; sondern

dass sie sich der Errichtung

einer solchen Anlage in

Unterrain nicht widersetzten

wird. Aus ökologischer

Sicht sei einem Golfplatz

anstelle der bestehenden

Apfelmonokulturen im konventionellen

Anbau nichts

entgegenzusetzen.

b u n t e m e l d u n g e n

Garage 61: Oldtimer-Auktion

Großes Aufsehen erregt jetzt

schon die Versteigerung

klassischer Fahrzeuge der

Garage 61. Es wurden zahlreiche

Vehikel angemeldet,

so einer der Inhaber Jürgen

Planer. Das älteste Fahrzeug

ist ein Ford Pickup,

Baujahr 1930, mit nur zwei

Vorbesitzern und einer lückenlosen

Dokumentation.

Wer ein passendes Fahrzeug

zur Teilnahme an der

„Mille Miglia“ sucht, wird

ebenfalls im Auktionskatalog

fündig z. B. eine Lancia

Aurelia, Baujahr 1952. Das

kostbarste bereits angemeldete

Fahrzeug ist ein Por-

Neueröffnung Metzgerei & Feinkost G. siebenförcher

Seit Anfang April dieses

Jahres sind die Oberen

Lauben 164 in Meran die

Adresse für Feinkost- und

Fleischspezialitäten und

somit Anziehungspunkt

qualitätsbewusster Kunden

und Feinschmecker. Nach

nur sechsmonatiger Umbauzeit

ist aus der ehemaligen

Metzgerei G. Siebenförcher

ein eleganter, auf

zwei Ebenen ausgedehnter

Feinkostladen mit einer

Verkaufsfläche von über

300 m² entstanden.

Das modern umgebaute

Erdgeschoss ist weiterhin

der Verkaufsbereich für

hochwertige Wurstwaren

und Fleischspezialitäten.

Die untere Etage mit seinem

Keller aus dem 15. Jahrhun-

sche Cabrio 356 A, Baujahr

1959, in fjordgrün und mit

Innenausstattung in beige.

Sportwagenfans kommen

bei einem bereits eingebrachten

Alfa Montreal auf

Ihre Kosten. „Die schönste

Verbindung zwischen zwei

Punkten ist ein Alfa Romeo“,

so bewarb Alfa Romeo

1971 ihr neu auf den

Markt gebrachtes Modell

Montreal. Die Versteigerung

wird in St. Michael/Eppan

am 24. September abgehalten.

Zur Besichtigung und

Begutachtung werden die

Objekte eine Woche vorher

ausgestellt.

dert ist zweifelsohne das

Highlight der neuen Räumlichkeiten.

Das Naturnser

Unternehmen Schweitzer

Project verwandelte das

mittelalterliche Gewölbe im

Keller in moderne Verkaufsräumlichkeiten

und verlieh

ihnen somit ein ganz besonderes

Flair.

Erlesene Feinkostprodukte

füllen hier die Regale: Südtiroler

Spezialitäten, über

90 Käsesorten, hergestellt

von kleinen bäuerlichen

Betrieben, typische italienische

Qualitätsprodukte,

eine große Auswahl an

frischen Brotsorten sowie

verschiedene andere kulinarischen

Köstlichkeiten.

Fachkundige Beratung

und persönlicher Service

volle Fahrt mit dem TH!Nk

Das erste serienmäßige

Elektromobil, das in Südtirol

auch gekauft werden kann

ist der TH!NK City. Josef

Unterholzner, Chef von Autotest

in Lana, betätigt sich

als E-Mobil-Pionier, importiert

den TH!INK und baut

in Südtirol auch ein entsprechendes

Service-Netz auf.

Mit dem Import setzt der

innovative Unternehmer

aus Lana jetzt ein Zeichen.

„Das Auto ist für seinen Nutzer

sehr einfach zu handhaben,

nicht viel schwieriger

als ein Mobiltelefon“, lacht

Josef Unterholzner. „Einfach

über Nacht die Batterie

laden und am Morgen ist

es für einen weiteren Tag

einsatzbereit. Einmal laden

bringt etwa 2.80 Euro an

stellen nach wie vor eine

Verpflichtung und Selbstverständlichkeitgleichermaßen

dar, sodass ein Aufenthalt

in der Metzgerei &

Feinkost G. Siebenförcher

weiterhin ein genussvolles

Einkaufserlebnis unter den

Stromkosten und je nach

Fahrstil hat man damit eine

Reichweite von 120 bis 140

Km.“ Autotest vertreibt die

Autos mit gültiger Werksgarantie

und zusätzlich einer

Batteriegarantie von drei

Jahren oder 100.000 Kilometer.

Der TH!NK kann gekauft,

geleast, oder gemietet

werden. Weitere Infos unter

www.autotest.it oder bei

Vertriebspartner LetsMove

unter www.letsmove.cc

Meraner Lauben bleiben

wird. Neu ist zudem die

„Siebenförcher Meisterküche“,

die tagtäglich der anspruchsvollen

Kundschaft

des Hauses „Take away“-

Produkte bester Qualität

anbietet.

48 05/2011

05/2011 49


50

Richard Pircher, Claudia Osti, Gabi Tribus, Michl Seibstock und Robert Brunner v.l.: Luigi Spagnolli, Klaus Ladinser, Günther und Arthur Pernthaler

Genuss pur in seibstock keller

Die Firma Seibstock Delicatessen

Meran wurde im Jahre

1890 gegründet. Das Familienunternehmen

gehört

zu den traditionsreichsten

Meraner Betrieben, hat sich

aber laufend den Erfordernissen

des modernen Lebens

angepasst. Der Keller

vom Delikatessengeschäft

wurde jetzt mit dem angrenzenden

Kellergewölbe

verbunden und so entstand

Seibstocks Keller. Dazu

Michl Seibstock: „Unsere

Kunden haben neben der

Speisekarte die Möglichkeit

Die Straße „Via dell‘ Industria“

in Isola Rizza bei

Verona, Hauptsitz der Produktionsstätten

von SEL-

VA, wurde zu Ehren von

Joseph (Peppi) Selva offiziell

in „Via J. Selva“ umbenannt.

Der Firmengründer

der heute international bekannten

italienischen Möbelmanufaktur

prägte das

Unternehmen wie kein an-

05/2011

im Geschäft oben Spezialitäten

aus Südtirol und ganz

Italien auszusuchen und

diese im Keller frisch zubereiten

zu lassen. Umgekehrt

können Spezialitäten, die im

Keller verkostet werden, danach

im Geschäft gekauft und

mit nach Hause genommen

werden.“ Dass ein entsprechend

sortierter Weinkeller

dazugehört versteht sich

von selbst. Eine Geschäftsidee

mit einem interessanten

kulinarischen Hintergrund,

besonders geeignet für „Genussspechte“.

Die „Peppi selva straße“

derer und legte die Wurzeln

für das, wofür SELVA heute

steht und geschätzt wird:

einzigartiges Handwerk,

zeitlos schönes Design und

beste Qualität.

Philipp Selva, Sohn des Firmengründers,

würdigte das

Verdienst seines Vaters,

seine Weitsicht und sein

Charisma und fügte hinzu:

„Eine Straße ist immer etwas

Symbolisches. Diese

Straße hier steht für den

Weg, den mein Vater Peppi

Selva zusammen mit seinem

Unternehmen und all

seinen Mitarbeitern gegangen

ist. Der neue Straßenname

ist eine Hommage an

einen großen Pionier, der

sein Unternehmen weltweit

bekannt gemacht hat, ohne

dabei die eigenen Wurzeln

zu vergessen.“

selectra in neuem Licht

Der Elektrogroßhandel

Selectra hat in Bozen-Süd

seinen Firmensitz ausgebaut

und erneuert. Neu

ist auch der Showroom

für Leuchten, Gebäudeautomatisierung

und Schalterserien.

Den Kunden der

Selectra, zu denen in erster

Linie Elektriker, aber

auch Planer und Architekten

zählen, stehen dort

professionelle Lichtplaner

zur Seite. Auffallend ist die

allabendliche Fassadenbeleuchtung

des Elektro-

großhandels mit pastell-

best of consulting

Die WirtschaftsWoche kürte

die besten Unternehmensberatungen

für den Mittelstand.

Weissman & Cie. ist

dabei zur besten Strategieberatung

für den Mittelstand

gekürt worden.

Die hochkarätig besetzte

Fachjury des „Best of Consulting“

Awards wählte

unter wissenschaftlicher

Begleitung von Dietmar

Fink, Professor für Unternehmensberatung

an der

Hochschule Bonn-Rhein-

Sieg, die besten Beratungsspezialisten

für mittelständische

Unternehmen aus.

Zum Sieger in der Königsdisziplin

“Strategie“ kürte

die BoC-Jury die Strategieberatung

Weissman & Cie.

aus Nürnberg. Weissman &

Cie. ist auch in Italien mit

eigener Struktur tätig. Die

farbener LED-Technologie.

Zur feierlichen Eröffnung

am Freitag, den 29. April,

kamen neben Kunden,

Lieferanten und Mitarbeitern

über 550 Gäste. Vorstandsvorsitzender

Arthur

Pernthaler und Geschäftsführer

Günther Pernthaler

stießen mit ihnen auf eine

erfolgreiche gemeinsame

Zukunft an. Die Selectra

AG hatte 2010 einen konsolidierten

Umsatz von 92

Mio. Euro aufzuweisen, mit

einer Steigerung zum Vorjahr

von 17 Prozent.

Josef (Peppi) Selva Markus Weisshaupt

Niederlassung, mit Sitz in

Lana, wurde von Arnold

Weissman und Markus

Weishaupt im Jänner 2008

gegründet und ist dank der

positiven Entwicklung nicht

nur in Südtirol sondern

auch in Bari, Mailand und

Genua mit erfahrenen Beratern

vertreten. Weiter Infos

zu Weissmann & Cie über

www.weissman.it

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Präsentation

Fussball

Die Saison 2010/11 war für den Südtiroler Fußball höchst spannend.

Dolomiten-Sportredakteur Andreas Vieider bringt im Radius eine

umfangreiche Vorschau zur Saison 2011/12. Wir berichten

über Hintergründe und präsentieren die neuen Mannschaften,

sowie die gesamten Spielpläne.

Eishockey

Handball

Bereits zum dritten Mal präsentiert Dolomiten-Sportredakteur

Kurt Platter eine umfangreiche Vorschau zur Saison 2011/12.

Wir berichten ausführlich über die Südtiroler Mannschaften

der Serie A1 und A2. Mit dabei die kompletten Spielpläne der

Serie A1 und A2 zum Herausnehmen!

Redaktion Radius: Tel. 0471 977 824 - Fax 0471 301 226

franz.wimmer@mediaradius.it - www.mediaradius.it

August/September 2011

Aufl age jeweils 50.000 St.

Die Verteilung erfolgt als Dolomiten-Beilage, im

Postversand und zum Teil in den Sport-Stadien.

25. August

22. September

Mit den erfolgreichen Radius-Sport-Ausgaben, erscheint in der Saison

2011/12 erstmals auch eine Handball - Ausgabe. In Zusammenarbeit

mit der Dolomiten-Sportredaktion (Stefan Peer) präsentieren wir

neben der Eliteliga auch die 2. und 3. Liga - die gesamte Südtiroler

Handballszene Damen und Herren.

29. September

www.facebook.com/MagazinRadius


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der Handelskammer Bozen

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