Managed Print Services bei GENERALI ... - Ricoh

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Managed Print Services bei GENERALI ... - Ricoh

Das Kundenmagazin der RICOH SCHWEIZ AG

Ausgabe 2 | 2009

Aktuell in dieser Ausgabe:

Managed Print Services bei GENERALI

Mitarbeitermotivation in schwierigen Zeiten

Sparen dank Umweltschutz

...und vieles mehr


Impressum

Herausgeber

RICOH SCHWEIZ AG

Einsiedlerstrasse 533

8810 Horgen

Telefon +41 44 727 61 61

Internet www.ricoh.ch

Mail info@ricoh.ch

Redaktion & Layout

Communication Partners AG

Haldenstrasse 5

6340 Baar

Internet www.cpartners.com

Editorial

Grüezi miteinander

In den letzten Monaten hat sich bei RICOH

wieder einiges getan: So haben wir nach

längerer Suche endlich grosszügige Räum-

lichkeiten für unseren neuen Hauptsitz in

Wallisellen gefunden, die wir im Dezember

beziehen werden. Auf Seite 12 in dieser Aus-

gabe erfahren Sie mehr zu diesem Thema.

Im grossen Mitarbeiter-Interview, ab

Seite 5, stellen wir Ihnen dieses Mal Barbara

Thierstein vor. Sie engagiert sich im Bereich

Management Services unter anderem dafür,

dass der bevorstehende grosse Umzug rei-

bungslos über die Bühne geht.

Im Frühsommer haben wir „Total Green

Office“ lanciert. Mit diesem Lösungspaket

können wir Sie künftig noch besser unter-

stützen, in Ihrem Betrieb umweltschonende

Technologien zu verwenden und gleichzeitig

die Kosteneffizienz zu verbessern. Mehr zu

diesem Thema ab Seite 10.

Die Wirtschaftskrise ist dauerpräsent. Eine

Negativ-Nachricht jagt die nächste. Darum

freuen wir uns ganz besonders, Ihnen mit-

teilen zu können, dass die RICOH SCHWEIZ

AG trotz Krise 2009 nochmals gewachsen ist,

positiv in die Zukunft blickt sowie weiterhin

gute Mitarbeiter sucht und verpflichtet. Wir

sind stolz, dass wir gerade in diesem Jahr

zusätzliche Stellen und Praktikumsplätze

schaffen, und all unseren Lehrlingen, die im

Sommer abgeschlossen haben, eine Fest-

anstellung offerieren konnten. Einer dieser

Lehrlinge, Nathanael Wehrle, lernen Sie im

Kurzinterview auf Seite 9 näher kennen.

Nun wünsche ich Ihnen viel Spass bei der

Lektüre von Impression und einen schönen

Herbst.

Herzlichst

Stefan Ammann

Chief Executive Officer

2 RICOH IMPRESSION – 02/09


RICOH IMPRESSION – 02/09

In dieser Ausgabe

Managed Print Services bei GENERALI

10 Ideen für ein grüneres Büro

RICOH zieht um

4

8

12

Mitarbeitermotivation in

schwierigen Zeiten

Sparen dank Umweltschutz

6-7

10

3


Managed Print Services bei GENERALI

Der Versicherungsanbieter GENERALI verfügte in der Vergangenheit

über eine Vielzahl von unterschiedlichen Geräten, um zu kopieren,

drucken, scannen und faxen. Um den Anforderungen an ein modernes

Document Management gerecht zu werden und die Abläufe effizienter

zu gestalten, hat sich GENERALI zur Einführung von Managed Print

Services von RICOH entschieden.

GENERALI ist ein Versicherungsunterneh-

men mit rund 2’000 Mitarbeitenden in der

Schweiz. Das Unternehmen verfügt über

je einen Hauptsitz in Adliswil und Nyon

sowie Agenturen in der ganzen Schweiz.

Die Geschäftsleitung von GENERALI hat der

Wir hatten ganz klare

Vorstellungen, was wir von

der Erneuerung unseres

Geräteparks erwarteten:

Senkung der Gesamtkosten für

das Document Management,

Reduktion der Gerätetypen

und -anzahl sowie

Konsolidierung auf einen

einzigen Ansprechpartner.

Manfred Balmer

Projektleiter IT-Infrastruktur

GENERALI Gruppe Schweiz

IT-Abteilung den Auftrag erteilt, den gesam-

ten Gerätepark unter die Lupe zu nehmen

und das Optimierungspotenzial zu ermit-

teln. Geleitet wurde das Projekt von Man-

fred Balmer, Projektleiter IT-Infrastruktur, bei

GENERALI.

Zunächst präsentierte sich ein unübersicht-

liches Bild: Bei GENERALI standen 1’342

Kopier-, Druck, Scan- und Faxgeräte von

sechs verschiedenen Herstellern im Einsatz -

die Anzahl unterschiedlicher Modelle belief

sich auf 39. Dazu Manfred Balmer: „Diese

Vielfalt bei der Geräteflotte ist historisch

gewachsen und hat insbesondere bei der

Beschaffung von Zubehör wie Tintenpatro-

nen und Ersatzteile hohe Kosten verursacht.

Es existierten auch die unterschiedlichsten

Verträge mit rund 60 Lieferanten.“

In einem ersten Schritt wurde die bestehende

Geräteflotte einer sorgfältigen Analyse unter-

zogen. Basierend auf bestehendem Daten-

material wurde ein Business Case erstellt, der

die aktuelle Situation sowie das Sparpotenzial

aufzeigte. Anschliessend wurde eine Strate-

gie für das künftige Document Management

entwickelt, die der Geschäftsleitung als Ent-

scheidungsgrundlage diente.

Die Vorgaben und Zielsetzungen für die

Umsetzung waren klar: Senkung der Kosten

beim Document Management, mehr Kosten-

transparenz, Reduktion der Gerätezahl und

-typen sowie Konsolidierung auf einen ein-

zigen Ansprechpartner.

Auf Basis der Analyse sowie der geplanten

Strategie wurde ein Pflichtenheft erstellt und

das Projekt ausgeschrieben. In der Schluss-

phase der Evaluation wurden vier Anbieter

eingeladen. „Ausschlaggebend für den Ent-

scheid zu Gunsten von RICOH war die hohe

Qualität und die Präzision bei der Offertein-

gabe. Zudem hat uns das Gesamtpaket mit

dem Managed Print Services (MPS)-Ansatz

überzeugt“, begründet Manfred Balmer den

Zuschlag.

Danach begann der Austausch der alten

Geräte an den beiden Hauptsitzen und in den

85 Agenturen. Dank der gründlichen Vorbe-

reitung im Vorfeld mit einer Pilotinstallation

und dem frühen Einbezug der Mitarbeiten-

den von GENERALI in den ganzen Prozess

ging der Wechsel reibungslos über die Bühne.

Und wie präsentiert sich das Bild nach der

erfolgreichen Umstellung? Insgesamt sind

bei GENERALI jetzt nur noch vier verschie-

dene Gerätetypen im Einsatz, mit welchen

das gesamte Document Management abge-

wickelt wird. Der Maschinenpark konnte auf

525 Neugeräte optimiert werden. Alle Geräte

verfügen je nach Bedarf über Funktionen wie

beispielsweise Farbdruck, Scan-to-E-Mail,

Scan-to-Folder, Fax- oder Finishing-Optionen.

4 RICOH IMPRESSION – 02/09


Barbara Thierstein im Gespräch

IMPRESSION sprach mit Barbara Thierstein

Assistentin Management Services

Frau Thierstein, Sie arbeiten im Be-

reich Management Services. Was kann

man sich unter diesem Unterneh-

mensbereich vorstellen?

Die Business Unit Management Services

beinhaltet die Bereiche des CEO- und Pro-

ject Office, interne Kommunikation, Legal,

den Event- und Reisebereich wie auch Faci-

lity Management und vieles mehr. Wir unter-

stützen in erster Linie das Management und

damit das ganze Unternehmen mit unseren

Dienstleistungen. Projekte, die nicht klar einer

Business Unit zuzuordnen sind, werden oft-

mals durch unsere Abteilung abgedeckt bzw.

unterstützt.

Wo hat der Bereich Management Ser-

vices Schnittstellen mit den Kunden?

Gerade in den Bereichen CEO Office und

Legal (rechtliche Angelegenheiten), aber auch

bei verschiedenen Projekten, stehen wir stets

in engem Kontakt mit unseren Kunden und

externen Partnern.

Barbara Thierstein

Funktion Assistant Management Services

Alter 45

Familie Verheiratet

Ausbildung Personalfachfrau mit eidg. FA

Karriere Barbara Thierstein ist seit Februar

2008 bei der RICOH Schweiz im Management

Services-Team. Bevor sie zur RICOH

SCHWEIZ AG kam, arbeitete sie sechs

Jahre als Personalberaterin für die

regionale Arbeitsvermittlung, RAV,

Frauenfeld.

E-Mail barbara.thierstein@ricoh.ch

RICOH IMPRESSION – 02/09

Die Arbeit im Management Services-

Team ist sehr vielfältig – Welcher Be-

reich macht Ihnen am meisten Spass?

Ich finde jeden Bereich auf seine Art span-

nend. Ich lerne sehr viel und jeder Tag ist

eine neue Herausforderung für mich. Klar,

nach einer eher „trockenen“ Arbeit tauche

ich gerne mal in etwas „Kreativeres“ ein, wie

zum Beispiel der Ausgestaltung des Einwei-

hungsfestes im neuen Hauptsitz.

Was muss jemand für Eigenschaften

haben, um erfolgreich im Manage-

ment Services Bereich zu arbeiten?

Man muss offen für Neues sein, die Vertrau-

lichkeit bewahren können, Interesse an der

Vielfältigkeit haben, flexibel, speditiv und

qualitätsbewusst arbeiten können und vor

allem wollen. Des Weiteren sollte man Freude

daran haben, sich mit Mitarbeitenden, Part-

nern und Kunden auf allen Hierarchie-Stufen

auszutauschen.

Welches Projekt beansprucht Ihr Team

im Moment am meisten?

Das Projekt SAFARI, welches den Umzug

unseres Hauptsitzes von Horgen nach Walli-

sellen beinhaltet, ist sicherlich zusammen mit

dem Zusammenzug aller Lausanner Filialen

in einen neuen Business Hub in Renens, das

Projekt, welches uns momentan am stärksten

beansprucht.

Welche Ziele hat sich Ihr Team 2009

gesetzt?

Neben der Sicherstellung eines qualitativ

hochstehenden „daily business“ steht sicher-

lich für uns im Vordergrund, im September,

den Business Hub Westschweiz termingerecht

und pannenfrei an seinen neuen Standort zu

zügeln. Dasselbe gilt ab Mitte November für

den Umzug in den neuen Hauptsitz. So ganz

„nebenbei“ werden wir auf den 1. Novem-

ber auch noch unsere Filiale in Bern an einen

neuen Standort „verpflanzen“.

Auf welche erreichten Ziele sind Sie

besonders stolz?

Sicherlich darauf, dass wir innert relativ kurzer

Zeit weite Bereiche innerhalb unserer Busi-

ness Unit auf die heutige Grösse der RICOH

SCHWEIZ AG anpassen und neu strukturieren

konnten, so dass wir heute professionell „up

and running“ sind.

Persönlich bin ich auch darauf stolz, dass die

Lehrtochter, die ich bis zu ihrem Lehrende

persönlich betreut habe, ihre kaufmän-

nische Lehre erfolgreich beendet hat, und

seit August bei der RICOH SCHWEIZ AG eine

Sachbearbeiter-Funktion inne hat.

5


Mitarbeitermotivation

in schwierigen Zeiten

In konjunkturell angespannten Zeiten ist nicht nur das Kader beunruhigt,

sondern oft auch alle anderen Mitarbeitenden. Umso wichtiger

ist, dass im Unternehmen eine offene Dialogkultur gepflegt wird und

nachhaltig fortschrittliche Arbeitsbedingungen geschaffen werden.

Die Leiterin der HR-Abteilung der RICOH SCHWEIZ zeigt auf, wie das in

der Praxis funktioniert von Sibylle Keller

Vielseitige Aufgaben, Raum für eigene Ideen

und individuelle Weiterentwicklung sowie

kurze Kommunikationswege: Dies sind

Erwartungen, wie sie viele an ihre Arbeitge-

ber haben. Um den Mitarbeitenden in einem

grossen Unternehmen ein solches Umfeld

bieten zu können, muss die Unternehmens-

kultur stimmen. „Corporate Social Responsi-

bility“ gegenüber den Mitarbeitenden klingt

auf dem Papier schön, doch in der Praxis

haben die Mitarbeitenden nur etwas von die-

sem Grundsatz, wenn die Prinzipien in den

Unternehmenszielen verankert sind, und vom

Management vorgelebt werden.

Der japanische Mutterkonzern von RICOH

SCHWEIZ, die Ricoh Corporate Ltd, hat

diesbezüglich bereits vor Jahren etwas

Simples, aber Entscheidendes erkannt: Eine

positive Arbeitsatmosphäre und zufriedene

Mitarbeitende sind wesentliche Faktoren

für die Qualität der Prozesse und für den

Unternehmenserfolg.

Weniger Fluktuation in guten

wie in schlechten Zeiten

Eine gute Unternehmenskultur hat viel mit

internen Zielen, aber auch mit „Goodies“ für

die Mitarbeitenden zu tun, sowie mit einer

regelmässigen internen Kommunikation. Ein

entscheidendes Merkmal einer guten Unter-

nehmenskultur ist, dass die Mitarbeitenden

wissen, dass ihre Anliegen ernst genommen

werden, und dass ein offener Dialog zwi-

schen den verschiedenen Hierarchieebenen

stattfindet.

Hat sich diese für alle positive Arbeitsatmos-

phäre etabliert, hilft sie in der Hochkonjunk-

tur, wertvolle Mitarbeitende und gesuchte

Fachspezialisten zu halten. Und in unsteten

Zeiten wie heute trägt sie dazu bei, dass

Als ich im vergangenen

Jahr meine jetzige Stelle

antrat, war ich positiv

überrascht über die gute

Zusammenarbeit quer durch

alle Abteilungen. Ich habe

sofort gespürt, dass alle an

einem Strick ziehen und ihr

Know-how gerne teilen.

Dies ist gerade im IT-Umfeld

nicht selbstverständlich.

Walter Kunz

Manager Production Printing

bei RICOH SCHWEIZ AG

die Mitarbeitenden jederzeit Bescheid wis-

sen, wie es um ihr Unternehmen und ihren

Arbeitsplatz steht, was ihnen Sicherheit gibt

und ein Vertrauensverhältnis schafft.

Zufriedene Mitarbeitende

als Erfolgsfaktor für die

Unternehmensperformance

„Die Zufriedenheit der Mitarbeiter ist positiv

mit der Performance des Unternehmens ver-

knüpft“, lautet das Fazit von Alex Edmans,

Assistenz-Professor an der renommierten

Wharton School der University of Pennsyl-

vania. Verhaltensorientierte Wirtschaftswis-

senschaftler haben in zahlreichen Studien

festgestellt: Wenn wir uns als Mitarbeitende

gut behandelt fühlen, revanchieren wir uns

entsprechend.

Auch wir bei RICOH haben die Erfahrung

gemacht, dass sich ein zufriedenes Team um

ein Vielfaches mehr engagiert, als unzufrie-

dene oder überkontrollierte Mitarbeitende,

was wiederum dem Unternehmen direkt zu

Gute kommt.

Wissen, wo das Schiff

hinsteuert

Doch was für Massnahmen gibt es konkret,

um die Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern

und eine gute Unternehmenskultur zu eta-

blieren? Als Erstes sei festgehalten, dass wild

durcheinander gewürfelte Massnahmen und

Apéro-Events, die das „Wir-Gefühl“ stärken

sollen, wenig nützen.

6 RICOH IMPRESSION – 02/09


Den Massnahmen muss ein durchdachtes

Gesamtkommunikationskonzept zu Grunde

liegen, welches alles zusammenhält. Dieses

kann man beispielsweise direkt aus der Unter-

nehmenspolitik und den Unternehmenszielen

ableiten, so dass auch das Fundament stimmt.

Eines der Unternehmensziele bei RICOH lautet:

Jeder Mitarbeitende, unabhängig von seiner

Funktion, soll die Unternehmensziele kennen

und wissen, wie er einen Beitrag dazu leisten

kann und welche Hilfestellungen ihm zur Ver-

fügung stehen. Zu wissen, wo das Schiff hin-

steuert und was die verschiedenen Etappen

sind, motiviert die Mitarbeitenden und zeigt

ihnen, dass alle am gleichen Strick ziehen.

RICOH IMPRESSION – 02/09

Um in diesem Bereich Erfolge zu verbuchen,

haben wir als Erstes „Feedback-Gespräche“,

„europaweite Mitarbeiter-Umfragen“ und

regelmässige Workshops eingeführt. Die Mit-

arbeitenden können dabei sehr offen sagen,

wo sie der Schuh drückt und was sich in der

Zusammenarbeit optimieren lässt. Daraus

erfolgen immer wieder konkrete Optimie-

rungsmassnahmen, welche die Zusammen-

arbeit verbessern und die internen Prozesse

vereinfachen.

Als weiteren Schritt haben wir ein „Oppor-

tunity for Improvement“-System (OFI) entwi-

ckelt. Dieses ist im Rahmen des koordinierten

Verbesserungsmanagements eines Unter-

nehmens, welches sich mit den Besten welt-

weit misst, eine wichtige Massnahme. Das

„Opportunity for Improvement“-System ist

eine auf Lotus Notes basierende Datenbank.

Sie steht jedem Mitarbeitenden zur Verfü-

gung, um eigene Ideen und Verbesserungs-

vorschläge einzubringen. Jeder eingereichte

Vorschlag, ganz egal ob vom Lernenden

oder vom Kadermitglied, wird geprüft und

erhält eine Rückmeldung. Ziel ist eine Art

basis-demokratisches System, welches jedem

Mitarbeitenden die Chance gibt, sich einzu-

bringen und das Unternehmen auf dem Weg

zur „Business Excellence“ zu unterstützen.

Als dritte Massnahme organisieren wir regel-

mässig Veranstaltungen und Roadshows für

die Mitarbeitenden, wo aktuelle Themen aus

Nachwuchsförderung

Mit einer gezielten Nachwuchsförderung

übernimmt RICOH Verantwortung und enga-

giert sich, indem das Unternehmen selber

IT-Fachkräfte ausbildet. Die Nachwuchsaus-

bildung bringt meist eine Win-Win-Situation

mit sich, so werden auch in diesem Jahr

wieder alle Lernenden nach Lehrabschluss

in einer Festanstellung weiter für RICOH

arbeiten. Das Unternehmen will darum das

Lehrstellenangebot im IT- und im KV-Bereich

künftig sogar noch weiter ausbauen.

dem Unternehmensumfeld diskutiert werden

können und offen über die Entwicklung von

RICOH informiert wird. An diesen Veranstal-

tungen ist ein offener Austausch zwischen

Als führendes Unternehmen

tragen wir im Management

die Verantwortung dafür,

gegen Aussen und gegenüber

unseren Mitarbeitenden

vorbildlich zu agieren. Diese

Herausforderung nehmen wir

an – jeden Tag aufs Neue.

allen Mitarbeitenden möglich, inklusive

Kader. Die Veranstaltungen finden in einem

lockeren Rahmen statt.

Diese Massnahmen in Kombination mit wei-

teren Aktivitäten, sowie die allgemein flache

Unternehmensorganisation helfen spürbar,

dass unsere Mitarbeiterzufriedenheit sehr

hoch ist. Dies wissen wir unter anderem auch,

weil wir die Mitarbeiterzufriedenheit mittels

Umfragen regelmässig messen und weil wir

sehen, dass sich die Mitarbeitenden einan-

der über alle Projekte und Hierarchieebenen

hinweg unterstützen und ihr Know-how mit

ihren Kollegen teilen.

Sandra Bachmann

Director Management Services

und Mitglied der Geschäftsleitung

bei der RICOH SCHWEIZ AG

7


10 Ideen für ein grüneres Büro

Wie denken Sie über Umweltschutz an Ihrem Arbeitsplatz? Es gibt wirklich

viele einfache Möglichkeiten, etwas Sinnvolles für die Umwelt zu

tun, und jeder kann seinen Teil beitragen. Impression hat für Sie ein

paar einfache Massnahmen zusammengestellt.

1. Licht aus! Halten Sie Kollegen dazu an,

beim Verlassen des Büros, in Pausen oder

nach Feierabend, die Beleuchtung auszu-

schalten. Installieren Sie Lichtschalter mit

Timerfunktion und vermeiden Sie so unnö-

tige Dauerbeleuchtung. An Arbeitsplätzen

mit hellen Räumen reicht zudem oft das

Tageslicht aus, um zu arbeiten.

2. Schalten Sie den Energiesparmodus

ein – Die meisten elektrischen Geräte haben

einen Energiesparmodus. Ermutigen Sie Kol-

leginnen und Kollegen, die Energiesparein-

stellungen zu nutzen. Stellen Sie sicher, dass

alle diese Einstellungsmöglichkeiten kennen.

3. Setzen Sie auf Öko-Strom – Wech-

seln Sie zu einem Stromanbieter, der Strom

umweltfreundlich aus erneuerbaren Energien

produziert.

4. Kaufen Sie recycelbare Produkte – Bei

elektronischen Geräten wie Computern oder

Druckern gibt es Modelle, die sich besser

recyceln lassen als andere. Achten Sie beim

Kauf darauf. (Beim Kauf von RICOH-Geräten

ist umweltgerechtes Recycling stets garantiert).

5. Achten Sie beim Kauf von Computern

auf die Bildschirmgrösse – Nehmen Sie

Ihren Bildschirm, wenn möglich, eine Num-

mer kleiner. 4 cm weniger Umfang bringen

ein Energieersparnis bis zu 30%.

6. Benutzen Sie Papier beidseitig – Stellen

Sie Ihren Drucker und Kopierer auf doppelsei-

tiges Drucken ein. Das spart jede Menge Papier.

7. Recyceln Sie Tinten- und Tonerkartu-

schen – Sammeln Sie leere Kartuschen und

geben Sie diese weiter zum Wiederbefüllen

oder Recyceln.

8. Achten Sie auf Nachhaltigkeit – Wenn

Recycling-Papier nicht eingesetzt werden

kann, nehmen Sie ein Papier, das mit Holz

aus nachhaltiger Forstwirtschaft sowie ohne

Chlor hergestellt wird.

9. Organisieren Sie ein Mitfahrsystem

– Motivieren Sie Kolleginnen und Kollegen,

Fahrgemeinschaften zu bilden. Das spart

nicht nur Energie und Geld, sondern stärkt

auch den Teamgeist.

10. Limitieren Sie Geschäftsreisen – Über-

legen Sie, ob sich die eine oder andere

Geschäftsreise nicht durch eine Videokonfe-

renz oder durch andere Online-Kommunika-

tion ersetzen lässt.

Der wichtigste aller Ratschläge: Sprechen Sie

darüber. Alle Kolleginnen und Kollegen sollten

über Umweltaktivitäten in Ihrem Büro Bescheid

wissen. Beziehen Sie alle mit ein und fragen Sie

nach Ideen und Anregungen. Je mehr Leute

mitmachen, desto grösser der Erfolg.

8 RICOH IMPRESSION – 02/09


Sieben

Fragen an…

1. Wie sind Sie zur RICOH

SCHWEIZ AG gekommen?

Eigentlich war es bei mir genau andersrum.

Nicht ich kam zur RICOH, sondern sie zu mir

(lacht). Die Reglageabteilung der RICOH sie-

delte sich nämlich neu in meinem Heimatdorf,

in Speicher, Appenzell Ausserrhoden, an. Ich

war neugierig auf den Neuzuzüger, nahm an

der Eröffnung teil und ging bald darauf im

Betrieb schnuppern. Danach bewarb ich mich

für eine Lehrstelle, die ich auch prompt erhielt.

2. Welche persönlichen Ziele

möchten Sie in diesem Jahr

beruflich erreichen?

Mein wichtigstes Ziel habe ich bereits erreicht:

Ich habe die Lehre bestanden. Für den Rest

des Jahres möchte ich meine Informatik-

kenntnisse erweitern. Im Speziellen mein

Wissen bezüglich Servern und dem Schreiben

von Batchdateien.

3. Was hat Ihnen an Ihrer

Lehrlingszeit bei RICOH

besonders gefallen?

Der Aussendienst hat es mir angetan. Der

Kontakt mit Kunden gefällt mir sehr, daher

habe ich mich auch entschieden, nach meiner

Lehre neu als IT Spezialist in einem Bereich zu

arbeiten, wo ich die internen Kunden mitbe-

treuen kann.

RICOH IMPRESSION – 02/09

Nathanael Wehrle

Lehrling IT Support und künftiger IT Specialist

bei der RICOH SCHWEIZ AG

4. Was für einen Tipp können

Sie Lehrlingen mit auf

den Weg geben, die eine

Lehrstelle suchen?

Ich denke, für die Suche ist es wichtig, sich

nicht nur auf einen Beruf zu konzentrieren,

sondern auch eine zweite und dritte Wahl in

Betracht zu ziehen. Dies steigert die Erfolgs-

chancen meiner Ansicht nach enorm.

5. Wie lautet Ihr Lebensmotto?

Wenn der Wind der Veränderung weht,

bauen die einen Mauern, die anderen Wind-

mühlen – ein chinesisches Sprichwort.

6. Was machen Sie am

liebsten in Ihrer Freizeit?

Da das Geld nicht immer für Ferien reicht, ver-

bringe ich sehr gerne Zeit mit meinen Kolle-

gen, beispielsweise am Bodensee. Ansonsten

liebe ich das Wasser, egal ob in der Bade-

wanne, im Whirlpool oder im Hallenbad – im

Wasser fühle ich mich immer wohl.

7. Wie heisst Ihr Lieblingsfilm?

Im Moment fahre ich total auf Thriller ab.

Mein momentaner Favorit – was sich sehr

schnell wieder ändern kann – ist Fight Club

mit Edward Norton, Brad Pitt und Helena

Bonham Carter. Ich habe mich aber auch

riesig auf das Kinoerlebnis „Ice Age 3D“

gefreut. Für mich ist der Unterhaltungsfaktor

am wichtigsten.

9


Die hier gesetzten Ziele werden in jeder ein-

zelnen Abteilung kommuniziert und unter-

stützend werden Massnahmen eingeleitet.

Mit exakt diesem Verfahren ist es dem

RICOH-Konzern von 2007 bis 2008 gelun-

gen, den Energieverbrauch in der Produktion

um 13 Prozent, die CO 2 -Emissionen um vier

Prozent und die Abfallentstehung um 31 Pro-

zent zu senken.

Kein Resultat ohne entsprechende Anfangsin-

vestition: So wurden diese neuen Werte unter

anderem durch die vermehrte Nutzung von

„grüner“ Energie aus Biomassekraftwerken,

aus Solaranlagen oder Windkrafträdern,

durch energiesparende und umweltscho-

nende Tonerproduktion, eigene Wasser-

aufbereitungsanlagen und eine nachhaltige

Zulieferkette erreicht.

Wichtige Analyse-Faktoren im Rahmen

von 1=1 PAY PER PAGE GREEN sind:

• die Höhe der Energiekosten in der

gesamten Bürokommunikation

• der Papierverbrauch im

Unternehmen

• das Anwenderverhalten der User

• der monatliche CO 2 -Ausstoss

Sparen dank Umweltschutz

Umweltschutz ist ein weites Feld. In einem ersten Schritt müssen darum

Schwerpunkte gesetzt und messbare Ziele verankert werden. RICOH hat

sich zum Ziel gesetzt, auf die Bereiche CO 2 -Emission, Abfallverringerung,

Nutzung von „grüner“ Energie und die Umstrukturierung der Büroinfrastruktur

zu setzen.

Eine saubere Umweltbilanz

Von den Umweltprogrammen von RICOH

sollen auch die Kunden profitieren. So hat

das Unternehmen das Analysekonzept

1=1 PAY PER PAGE GREEN entwickelt, das

Unternehmen und Behörden die Möglichkeit

eröffnet, die eigene Umweltbilanz nachhaltig

zu verbessern und die Kosten für die Büro-

kommunikation zu senken.

Das Analysekonzept hilft, den Überblick

über umwelt- und kostenrelevante Aspekte

wie den Energie- und Papierverbrauch zu

behalten und bezieht auch den jährlichen

CO 2 -Ausstoss mit ein. Durch eine umfassende

Restrukturierung der Infrastruktur der Büro-

kommunikation können bei den Energie- und

Papierkosten Einsparungen von durchschnitt-

lich 30 bis 40 Prozent realisiert werden.

Gleichzeitig ist es möglich, den jährlichen

CO 2 -Ausstoss um mehrere Tonnen zu senken.

Dies zeigt, dass Umweltschutz definitiv keine

Mehrkosten verursacht.

Für die Kunden nur das Beste

Die Spezialisten der Office Consulting Divi-

sion von RICOH nehmen bei der Ermittlung

der Gesamtkosten für Bürokommunikation

(TCO) die Ausgangssituation auf Kunden-

seite genau unter die Lupe, um Spar- und

Optimierungspotenziale im Bereich des

Druck- und Dokumentenmanagements zu

ermitteln. Am Ende steht ein wirtschaftliches

und transparentes Gesamtkonzept aus Hard-

ware, Software und Dienstleistungen, mit

dem das Dokumentenmanagement inklusive

der Druckumgebung exakt auf das jeweilige

Unternehmen zugeschnitten wird.

Interessiert an den „grünen Lösungen“ von RICOH? Dann kontaktieren Sie Adrian Schwizer, Head

of Managed Print Services, unter Telefon 078 865 52 47 oder per E-Mail adrian.schwizer@ricoh.ch

10 RICOH IMPRESSION – 02/09


Vier „pferdestarke“ Tage am CSIO

Der Concours de Saut International Officiel (CSIO), der grösste

Outdoor-Reitsportanlass der Schweiz, findet pro Land und Jahr

nur einmal statt. St. Gallen wurde auch dieses Jahr die Ehre zuteil,

den Anlass im herrlichen Gründenmoos-Reiterstadion – einem der

schönsten Europas – präsentieren zu dürfen. Als Sponsor mitten im

Geschehen dabei war RICOH von Maria von Gunten

Über 300 Gäste wurden von RICOH, welche

bereits zum vierten Mal beim Anlass als wich-

tiger Sponsor-Partner anwesend war, ins VIP-

Zelt mit herrlichem Panoramablick auf den

Parcours geladen. Sowohl Pferdesportfans,

Neueinsteiger, wie auch die ganz Kleinen

kamen auf ihre Kosten und verfolgten bei

mehrheitlich strahlend schönem Wetter vom

4. bis 7. Juni 2009 hochklassigen Pferdesport

mit den weltbesten Reiterinnen und Reitern.

RICOH im Ethik-Ranking weit vorne

Die RICOH Company Ltd., die Mutterge-

sellschaft der RICOH SCHWEIZ AG, ist vom

US-amerikanischen Ethisphere Institute in

die Liste der weltweit ethischsten Unterneh-

men gewählt worden. Den begehrten Platz

auf dieser Liste verdankt das Unternehmen

seinem Willen, in vielen Bereichen über die

gesetzlichen Vorgaben hinaus zu arbeiten,

sowie innovative Ideen mit Nutzen für die All-

gemeinheit zu verwirklichen.

Um die Finalisten zu bestimmen, nahmen For-

scher und Analysten des Ethisphere Institutes

RICOH IMPRESSION – 02/09

Gourmetschmaus und 12‘000

atemlose Zuschauer

Kulinarische Weltklasse und ein einzigar-

tiges, stimmungsvolles Ambiente konnte

am Donnerstagabend an der sogenannten

„Pferdesportnacht“ genossen werden. Die

fünf Gourmet-Köche Armin Amrein, Jacky

Donatz, Franz Faeh, Reto Mathis und Ste-

fan Meier verwöhnten mit einem exquisiten

Gala-Dinner in fünf Gängen.

über 10‘000 Unternehmen genauer unter die

Lupe. Dabei überprüften sie mittels einem

strengen, mehrstufigen Auswertungsprozess

den Ethikkodex und die Unternehmenshisto-

rie der Unternehmen auf Rechtsstreitigkeiten

und Ordnungswidrigkeiten, Investitionen in

Innovationen und nachhaltige Geschäftsab-

läufe. Darüber hinaus schauten sie sich das

gesellschaftliche Engagement des Unterneh-

mens an. RICOH hat in allen untersuchten

Bereichen überzeugt.

Am Samstagnachmittag schien es, als würden

alle 12‘000 Zuschauer gleichzeitig den Atem

anhalten – die Spannung stieg ins Unermess-

liche – als Markus Fuchs mit seiner Granie V

zum Jagdspringen, seinem letzten interna-

tionalen Parcours, antrat. Er beendete seine

Pferdesportkarriere mit einem vierten Rang.

Für RICOH und ihre Gäste ist und bleibt der

CSIO in der wunderschönen Klosterstadt

St. Gallen künftig auch ohne den Schwei-

zer Star, Markus Fuchs, die Nummer 1 der

Pferdesport-Veranstaltungen.

Als eines der weltweit

ethischsten Unternehmen

anerkannt zu werden, ist eine

grosse Ehre. Damit wird unser

Einsatz, eine beständige

ethische Umgebung

innerhalb des Unternehmens

zu schaffen, gewürdigt

Mariko Azuma

General Manager des CSR Office

bei RICOH

11


Umzugsendspurt

RICOH zieht nach Wallisellen

Im Dezember ist Zügeltermin. RICOH ver-

legt ihren Hauptsitz von Horgen nach

Wallisellen. Am neuen modernen Stand-

ort werden alle Mitarbeitenden der Region

Zürich, die Geschäftsleitung der RICOH

SCHWEIZ AG, sowie die Infoprint Solutions

Company, ein Joint Venture von RICOH und

IBM, unter einem Dach zusammen arbeiten.

Innerhalb gut einem Jahr ist es gelungen,

nach der erfolgreichen Integration der

verschiedenen Unternehmen, auch räum-

lich zusammen zu rücken. Zurzeit sind die

Umbauarbeiten noch in vollem Gang.

Horgen (Hauptsitz)

RICOH SCHWEIZ AG

Einsiedlerstrasse 533

8810 Horgen

Tel 044 727 61 61

Fax 044 727 68 68

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Basel

Riehenstrasse 232

4058 Basel

Tel 061 681 08 88

Fax 061 681 87 07

Bern

Moostrasse 8a

3322 Schönbühl

Tel 031 963 83 83

Fax 031 963 83 84

Fribourg

Route du Petit-Moncor 7A

1752 Villars-sur-Glâne

Tel 026 407 79 00

Fax 026 407 79 01

Genève

Rue de St.-Jean 30

1203 Genève

Tel 022 339 05 55

Fax 022 339 05 56

Glarus

Buchholzstrasse 32

8750 Glarus

Tel 0844 360 360

Fax 0844 360 361

Härkingen

Altgraben 31

4624 Härkingen

Tel 062 387 86 00

Fax 062 387 86 10

Landquart

Schulstrasse 74

7302 Landquart

Tel 081 300 05 05

Fax 081 300 05 15

Luzern

Kreuzstrasse 34

6010 Kriens

Tel 041 319 49 50

Fax 041 319 49 55

Martigny

Rue du Léman 33

1920 Martigny

Tel 027 723 55 10

Fax 027 723 55 11

Neuchâtel

Rue de la Chapelle 33

2034 Peseux

Tel 032 731 02 55

Fax 032 731 02 54

Der künftige Standort wird

speziell auf die Bedürfnisse

von RICOH und den jewei-

ligen Bereichen angepasst und

mit rund 150 (erweiterbar auf

180) Arbeitsplätzen nach einem

„Open Space“-Konzept ein-

gerichtet. Auch die Kunden

sollen vom Umzug profi-

tieren, wie Stefan Ammann, CEO

der RICOH SCHWEIZ AG, betont: „In der

neuen Lokalität haben wir endlich Platz für

einen grosszügigen Showroom, in dem wir

Renens

Av. des Baumettes 15

1020 Renens

Tel 021 632 88 88

Fax 021 632 88 89

Samedan

Cho d‘Punt 57

7503 Samedan

Tel 081 852 42 24

Fax 081 852 16 04

Schaffhausen

Rheinweg 1a

8200 Schaffhausen

Tel 052 624 80 54

Fax 052 624 82 55

St. Gallen

St. Josefen-Strasse 30

9001 St. Gallen

Tel 071 274 83 00

Fax 071 274 83 90

Taverne (Tessin)

Via Carvina 3

6807 Taverne

Tel 091 935 78 35

Fax 091 935 78 48

die gesamte Produkte- und Lösungspalette

vorführen können.“

Villmergen

Anglikerstrasse 99

5612 Villmergen

Tel 056 618 13 00

Fax 056 618 13 20

Zürich

Alte Winterthurerstrasse 14a

8304 Wallisellen

Tel 043 233 32 40

Fax 043 233 32 41

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