Fußball 2011/12

VerlagMediaRadius

25. August 2011

FC Südtirol

Ein neuer Anlauf

St. Georgen

Die Serie D ruft

Oberliga

Die Südtiroler Teams

Fußball 2011/2012

Zum Herausnehmen: Alle Spielkalender auf einen Blick


Erlebe Wasser - die neue acqua.

acqua R 5000: Großraum-Schiebetüren in verschieden, individuell gestaltbaren Formen tragen in erster

Linie dem Faktor Wohlgefühl großzügig Rechnung. Klare, harmonische Formen, präzise im Detail

mit vielfältigen Möglichkeiten. Die neue acqua - das Duscherlebnis in einer neuen Form. www.duka.it

Impressum

Eigentümer/Herausgeber: Athesiadruck

GmbH, Bozen; Druck:

Athesiadruck, Bozen; Ermächtigung:

Landesgericht Bozen

2.4.1948, Nr.7/48

Chefredakteur und

presserechtlich verant-

wortlich: Dr. Toni Ebner

Verantwortlicher Projektleiter:

Franz Wimmer

Produktion: Barbara Weissensteiner

Redaktion: Benjamin Windegger, Christian Staffler,

Alex Raffeiner, Andreas Vieider (Koordination)

Werbung/Verkauf: Lorenz Mederle, Marita Wimmer

Verwaltung: Kapuzinergasse 5, 39100 Bozen,

Tel. 0471 977 824, info@mediaradius.it

Fotos: Robert Perathoner, Max Pattis, Antie Braito,

Dieter Runggaldier, Franz Griessmair, Erich Innerbichler,

Markus Dorn, Reinhold Eheim, Dolomiten-Archiv

Grafik-Layout: Georg Hochkofler

Infografiken: Walter Gasser, Josef Markart

Konzept und Abwicklung: King Laurin GmbH, Eppan

Produktion/Druck: Athesiadruck Bozen

Auflage: 50.000

Vertrieb: Sonderdruck zur heutigen Dolomiten-Ausgabe

Die Redaktion übernimmt keinerlei Haftung für die Inhalte

der Werbeseiten, PR-Seiten und der angeführten Webseiten.

Editorial

Mehr geht eigentlich nicht. Zuerst der

Oberliga-Meistertitel für St. Georgen.

Dann der Ausraster von FC Südtirol-

Tormann Davide Zomer. Es folgte das

Schmierentheater um den zuerst gegebenen,

dann wieder zurückgenommenen

Elfmeter von Michael Palma Andreas Vieider

(Tramin) und dem daraus resultierenden

Entscheidungsspiele-Marathon gegen Dro. Oder der

vermeintliche Meistertitel für den 2. Amateurligisten Steinegg,

der sich am letzten Spieltag als Sieger fühlte, ehe Konkurrent

Barbian Villanders durch eine Entscheidung am

Grünen Tisch doch noch vorbeizog. Zu guter Letzt wechselte

Torfrau Katja Schroffenegger in die deutsche Damen-

Fußball-Bundesliga – die Schlussphase der Fußballsaison

2010/11 war wirklich außergewöhnlich.

Dass es nun auf Anhieb so turbulent weitergeht, ist nicht anzunehmen.

Braucht es auch nicht. Wichtig ist, dass der Ball

wieder rollt. Auf Verbandsentscheid sogar eine Woche früher.

Eine gute Entscheidung. Aus diesem Grund halten Sie

dieses Fußball-Sonderheft samt Spielkalender schon jetzt

in den Händen. Es soll ein Vorgeschmack darauf sein, was

alle Anhänger dieses faszinierenden Sports in den nächsten

neun Monaten erwartet.

Andreas Vieider, Sportredaktion „Dolomiten“

Radio Antenne:

Der Fußballsender

Auch in der Fußballsaison 2011/12 wird Radio Antenne

wieder jeden Sonntag von allen Spielen der Oberliga,

Landesliga, der 1., 2. und auch 3. Amateurliga berichten

und sämtliche Ergebnisse gleich nach Abpfiff der Spiele

auf der Homepage www.dieantenne.it veröffentlichen.

Weiters sind wieder Liveschaltungen zu den Spielen

des FC Südtirol sowie des ASC St. Georgen geplant und

auch zum einen oder anderen Spiel der Ober- und Landesliga.

Radio Antenne – einschalten und mithören.

InhAlt

04 FC Südtirol

08 St. Georgen

10 Die Oberliga

20 Die Landesliga

40 Damenfußball

41 1. Amateurliga

42 2. Amateutliga

43 3. Amateurliga

PBUS

Pächterfamilie Reiterer

SERvIcE

16 Manna Italia, Andrian

21 Reco Sport, Bozen

38 Im Gespräch:

Sportarzt Max Regele

39 Ekla, Salurn

KEIN KEIN

RUHETAG!

RUHETAG!

Warme Küche von 10.30 bis 22.30 Uhr

Grillspezialitäten

direkt neben der Spezialbierbrauerei Forst

39022 ALGUND • www.braugartenforst.com

Vinschgauer Str. 9 - Tel./Fax +39 0473 447 727


4

Fc Südtirol:

Eine zweite chance

Rein sportlich ist der FC Südtirol

in der abgelaufenen Saison

abgestiegen. Doch die Weiß-

Roten erhielten eine zweite

Chance. Weil fünf Vereine von

der Meisterschaft der 1. Division

ausgeschlossen wurden, holte

der italienische Fußballverband

den FCS zurück in die dritte Liga.

„Die Erfahrung der letzten Saison

hat uns stärker gemacht“, sagte

Sportdirektor Luca Piazzi bei der

traditionellen Mannschaftsvorstellung

am Karerpass. Der FC Südtirol

ist in der dritthöchsten italienischen

Spielklasse kein Neuling mehr, doch

auch im zweiten Jahr in der 1. Division

müssen sich Hannes Kiem & Co.

auf einen heißen Kampf einstellen.

Die Liga scheint noch stärker besetzt

als im Vorjahr. Der FCS spielt in der

Gruppe B unter anderem gegen die

drei Serie B-Absteiger Frosinone,

Portogruaro und Piacenza, bekommt

SPORT

es mit Traditionsklubs wie Cremonese,

Triestina und Spezia zu tun und

muss mühselige Auswärtsfahrten

nach Trapani und Syrakus auf sich

nehmen. Der Klassenerhalt ist das

erklärte Saisonziel der Weiß-Roten,

am besten ohne Relegationsspiele –

eine durchaus realistische Vorgabe.

Für höhere Ziele ist es noch zu früh.

Der FCS startet mit vielen neuen Gesichtern

in die Meisterschaft. Auf der

Trainerbank hat Giovanni Stroppa

das Sagen, zuletzt fünf Jahre lang

Coach im Jugendsektor des AC Milan.

Nach 13 Jahren nicht mehr dabei

ist Abwehrspieler Hansrudi Brugger,

der den FCS nach Differenzen mit

Sportdirektor Luca Piazzi verlassen

hat. Bruggers Kapitänsschleife übernimmt

Hannes Kiem. Heimgekehrt ist

der verlorene Sohn Michael Bacher.

Der Wipptaler streift nach nur einem

Jahr bei Cremonese wieder das weißrote

FCS-Trikot über. Die Fraktion der

Südtiroler ist auch in der neuen Saison

stark besetzt. Hannes Fink will einen

Stammplatz im offensiven Mittelfeld

erobern, Angreifer Manuel Fischnaller

steht vor dem Durchbruch.

Rückblick

Liga Platz

1995/1996 Landesliga 1.

1996/1997 Oberliga 1.

1997/1998 Amateur-Nationalliga 12.

1998/1999 Amateur-Nationalliga 7.

1999/2000 Amateur-Nationalliga 1.

2000/2001 Serie C-2 11.

2001/2002 Serie C-2 4.

2002/2003 Serie C-2 3.

2003/2004 Serie C-2 3.

2004/2005 Serie C-2 8.

2005/2006 Serie C-2 4.

2006/2007 Serie C-2 7

2007/2008 Serie C-2 12.

2008/2009 2. Division 15.

2009/2010 2. Division 1.

2010/2011 1. Division 17.

Diese Elf bestritt das Auftaktspiel im Italienpokal gegen Mantova (von

links): Alessandro Iacobucci, Francesco Uliano, Hannes Fink, Thomas

Albanese, Manuel Fischnaller, Alessandro Furlan, Pietro Cascone, Marco

Martin, Nicola Ferrari, Michael Bacher und Luca Franchini.

Zugänge und Abgänge

Zugänge: Alessandro Iacobucci (Siena), Michal Miskiewicz

(Crociati Noceto), Alessio Grea (Ravenna), Benjamin Fodor

(Berretti Chievo), Francesco Uliano (Ascoli), Luca Santonocito

(Primavera Milan), Michael Bacher (Cremonese), Andrea

Schenetti (Prato), Daniel Pfitscher (Bellaria), Nicola Ferrari

(Fano), Jonas Clementi (Berretti Siena), Matteo Chinellato

(Reggiana), Franco Chiavarini (NK Zagreb).

Abgänge: Davide Zomer (Feralpisaló), Mattia Marchi (Pavia),

Omar El Kaddouri (Brescia), Mariano Romano, Michael Odibe

(beide Siena), Andrea Burato (Mantova), Hansrudi Brugger

(St. Martin i.P.), Roberto Mirri, Tonino Sorrentino (beide

vereinslos), Mohamed Traoré (Foggia), Pietro Baccolo (Frosinone),

Valerio Anastasi (Chievo), Simon Mair (Mühlbach),

Alfredo Romano, Denny Nazari (sollen abgegeben werden).

Stärken und Schwächen

Stärken: Der FC Südtirol schickt eine blutjunge Mannschaft

ins Rennen, die durchaus Qualität besitzt. Der neue Keeper

Alessandro Iacobucci hat in den Vorbereitungsspielen

gezeigt, dass er auf der Linie und im eins-gegen-eins besonders

stark ist. Die Fähigkeiten von Manuel Fischnaller

in der Offensive sind unbestritten. Platzt bei ihm der

TOP

PERFORMANCE

Top Qualität, Top Auswahl, Top Service!

4 Niederlassungen in Südtirol

Neumarkt · Bozen · Meran · Bruneck

Würth und Modyf

die idealen Partner ganz in Ihrer Nähe!

NEU!

Ab November

auch in Brixen

Arbeitsbekleidung für Profis

www.modyf.it


6

Knoten, könnte er zu einem der herausragendsten

Spieler der gesamten

Liga werden. In der Abwehr wurde

gegenüber dem Vorjahr am wenigsten

verändert. Luca Franchini hat Serie B-

Erfahrung und bildet mit Pietro Cascone

ein solides Duo in der Innenverteidigung.

Dahinter drängt Kapitän

Hannes Kiem auf einen Stammplatz.

SPORT

F C s ü d t i r o l 1 . d i v i s i o n

Auf der linken Abwehrseite konnte

Marco Martin gehalten werden, im

Vorjahr einer der Besten. Giovanni

Stroppa, der neue Coach, hat in seiner

Zeit als Spieler mit herausragenden

Trainerpersönlichkeiten wie Arrigo

Sacchi, Fabio Capello, Dino Zoff, Alberto

Zaccheroni oder Zdenek Zeman

zusammengearbeitet. Hat er sich auch

FC Südtirol – Lega Pro I. Division Gruppe B 2011/12

SÜDTIROL

Bozen

FC Südtirol FRIAUL/

JULISCH-

Trient

VENETIEN

AOSTA

Portogruaro

Pergocrema

VENETIEN

Feralpisaló Venedig Triest

PIEMONT Mailand

LOMBARDEI Salò Bassano Triestina

Turin

Bassano del Grappa

Piacenza

LIGURIEN

La Spezia

Spezia

Cremonese

Cremona

Ferrara

Bologna

EMILIA ROMAGNA

Prato

Carrarese Florenz

Massa Carrara

TOSKANA

MARKEN

Andria

Barletta

Bassano

Carrarese

Cremonese

FC Südtirol

Feralpisaló

Frosinone

Latina

Neuer Mann auf der Kommandobrücke: Giovanni Stroppa.

SARDINIEN

Pergrocrema

Piacenza

Portogruaro

Prato

Siracusa

Spezia

Trapani

Triestina

Virtus Lanciano

UMBRIEN

LATIUM

Trapani

Virtus Lanciano

Lanciano

ABRUZZEN

Rom

Frosinone

Barletta

KAMPANIEN

Latina

Neapel Andria APULIEN

SIZILIEN

Syrakus

Siracusa

Hannes Fink

(FC Südtirol)

BASILIKATA

KALABRIEN

-Infografik: W. Gasser/Foto: M. Pattis

Nach dem Abgang von

Hansrudi Brugger ist er

der dienstälteste Spieler

bei den Weiß-Roten:

Hannes Kiem.

nur ein wenig von Sacchi & Co. abgeschaut,

dann ist dem FC Südtirol ein

wirklich toller Fang geglückt.

Schwächen: Für Giovanni Stroppa ist

es die erste Station als Trainer in einer

Profimeisterschaft. Steht im Jugendbereich

die Förderung von Talenten

im Vordergrund, wird der Trainer einer

Kampfmannschaft richtigerweise

an den Ergebnissen gemessen. Der

Druck ist unweigerlich größer. Nach

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Fc Südtirol

Alessandro Iacobucci 1991

Michal Miskiewicz 1989

Pietro Cascone 1985

Benjamin Fodor 1992

Luca Franchini 1983

Alessio Grea 1990

Hannes Kiem 1985

Marco Martin 1987

Michael Bacher 1988

Alessandro Campo 1984

Martin Ciaghi 1992

Hannes Fink 1989

Alessandro Furlan 1985

Luca Santonocito 1991

Francesco Uliano 1989

Thomas Albanese 1988

Franco Chiavarini 1980

Matteo Chinellato 1991

Jonas Clementi 1992

Nicola Ferrari 1989

Manuel Fischnaller 1991

Daniel Pfitscher 1990

Andrea Schenetti 1991

Giovanni Stroppa (neu)

Andrea Tonelli (Konditionstrainer)

Massimo Marini (Tormanntrainer)

elf Jahren Profifußball hat der FC Südtirol immer noch

keine eigenen Trainingsplätze und muss durch das ganze

Land touren, um sich auf die Meisterschaftsspiele vorzubereiten.

Die schlechten Trainingsbedingungen waren

im Vorjahr mit ein Grund für den Absturz des FCS in der

zweiten Saisonhälfte. Der Rasen des Drususstadions war

zuletzt in einem grauenhaften Zustand, auf dem es unmöglich

war, ansehnlichen Fußball zu spielen. Top-Torjäger

Mattia Marchi, neun Treffer im Vorjahr, hat den Verein

verlassen. Als Nachfolger des Mittelstürmers steht Nicola

Ferrari eine schwere Herausforderung bevor. Alessandro

Iacobucci ist zwar auf der Linie stark, in den Testspielen

offenbarte der neue Torwart des FCS aber große Schwächen

im Herauslaufen bei hohen Bällen.

Prognose

Hat der FC Südtirol aus den Fehlern der vergangenen Saison

gelernt? Der Klassenerhalt ist durchaus machbar, aber

nur dann, wenn der FCS als Mannschaft auftritt und das

Team eine Einheit auf dem Platz ist. Der Abstiegskampf

wird allerdings nicht zu vermeiden sein.

InFo

Tritt in große Fußstapfen: Nicola Ferrari muss den

abgewanderten Mattia Marchi ersetzen.

Cadornastraße 9/B – 39100 Bozen

Tel. 0471 266053

info@fc-suedtirol.com – www.fc-suedtirol.com

Heimspielplatz: Drususstadion Bozen

Michael Bacher ist

wieder zurück.


S t . G e o r G e n S e r i e D

St. Georgen:

Ein Dorfverein auf „mission possible“

Wer hätte das gedacht:

St. Georgen, eine Fraktion

von Bruneck, spielt im (Halb)

Profigeschäft des italienischen

Fußballs mit. Der

Erfolgsgeschichte der „Jergina“

soll nun ein neues Kapitel hinzugefügt

werden.

Willkommen in der Serie D, St.

Georgen! Die Schützlinge von

Meistertrainer Patrizio Morini betreten

in der fünfthöchsten italienischen

Spielklasse absolutes Neuland.

Auf ihrer Mission Klassenerhalt

geht es für die Pusterer unter

anderem nach Venedig, eine Weltstadt,

die noch vor wenigen Jahren

Mannschaften wie Inter, Juventus

An der Grenze zwischen Helligkeit

und Dunkelheit nimmt Architektur

Gestalt an.

Mehr unter: www.leitnerelectro.com

oder Milan zu Gast hatte. St. Georgen

sieht sich für die Herausforderung

gerüstet, denn die Mannschaft

weiß: In Sachen Einsatz und

Kampfgeist braucht sie keine Konkurrenz

zu fürchten.

Zugänge und Abgänge

Zugänge: Thomas Bachlechner (Valenzana),

Peter Mair (Naturns), Alex

Ziviani (Mezzocorona), Daniel Holzner

(Obermais), Patrick Pasquazzo,

Alessio Orfanello, Michael Rottensteiner,

Fabian Obrist, Luca Trottner (alle

Jugend FC Südtirol).

Abgänge: Lamine Diop (Ziel unbekannt),

Julian Mair, Roman Palfrader

(beide Stegen), Julian Faccini (Bruneck).

Licht erkennt man am Besten im Dunkeln

Stärken und Schwächen

Stärken: Der Oberliga-Sieg und der damit

verbundene Aufstieg in die Serie D

hat eine riesige Begeisterung entfacht,

dessen Funke sofort auch auf die neuen

Spieler übergesprungen ist. Das

Team wurde mit wenigen, aber gezielten

Einkäufen verstärkt, der Kern der

Meistermannschaft blieb zusammen.

Die „Jergina“ sind eingespielt, harmonieren

und können damit auch heikle

Phasen überstehen. Thomas Bachlechner

- bleibt er weitgehend verletzungsfrei

- ist in dieser Liga ein Ausnahmestürmer,

von dem andere Mannschaft

nur träumen können. Die Mai(y)r-Fraktion

- Armin, Berndt, Hansi und Peter

– braucht sich auch in der Serie D vor

Ideenfindung, Konzeption & Vollendung

Licht | Medien | Energie

niemandem verstecken. Der Weg ins,

vor allem im Winter kalte Pustertal, ist

für die Gegner lang und beschwerlich.

In der Offensive hat Morini mit Peter

Mair-Bachlechner-Hansi Mair-Obrist-

Orfanello-Oberegger die Qual der Wahl.

Schwächen: St. Georgen spielt zwar in

der Serie D, bleibt aber ein Amateurverein:

Die Mannschaft trainiert vier

Mal wöchentlich am Abend, weil die

Spieler tagsüber arbeiten, studieren

oder zur Schule gehen. In der neuen

Liga treffen die Pusterer auf Vereine,

die teilweise Vollprofis beschäftigen

und die täglich auf dem Trainingsplatz

stehen. Die Serie D ist offiziell eine

Serie D, Gruppe C - 2011/2012

Mezzocorona

Thomas Bachlechner

(St. Georgen)

Montebelluna

Tamai

Sanvitese

Castelfranco

Brugnera

Veneto

V e n e t i e n Giorgione

Union Quinto

á

Quinto di Treviso

Legnago Venedig

Legnago Salus

Unione Venezia

Porto Tolle

Delta Porto Tolle

S t . G e o r G e n S e r i e D

Sacilese

Sacile

Amateurmeisterschaft, de facto aber

eine Profiliga. Die langen Auswärtsfahrten

können an der Substanz zehren.

Thomas Bachlechner ist äußerst

verletzungsanfällig. Niemand im Serie

D-unerfahrenen Vereinsumfeld weiß,

was auf sie in den nächsten zehn Monaten

zukommt.

Prognosen

Viele sehen St. Georgen als Absteiger,

doch vorzeitig abzuschreiben sind die

Pusterer keinesfalls. Es kommt viel

auf die jungen Spieler an, die von der

„Berretti“-Mannschaft des FC Südtirol

Belluno

Cittá di Concordia

Delta Porto Tolle

Giorgione

I.S.M. Gradisca

Legnago Salus

M.M. Sarego

Mezzocorona

Montebelluna

F r i a u l / J . - V e n e t i e n

Pordenone

Montecchio Maggiore

Pordenone

Sacilese

San Doná

Sanvitese

St. Georgen

Tamai

Union Quinto

Unione Venezia

Udine

Görz

I.S.M Gradisca

30 km

Triest

-Infografik: W. Gasser/Foto: R. Perathoner

gekommen sind. Sollten sie auch in der

Serie D ihr Talent zeigen und Bachlechner

weitgehend verletzungsfrei bleiben,

ist der Klassenerhalt keine Utopie.

InFo

Uferstraße – 39031 St. Georgen

Tel. 346 01 89 947

davide.bertoldi@ascstgeorgen.it

www.ascstgeorgen.it

Heimspielplatz: Schulzentrum

Bruneck (Kunstrasen)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

St. Georgen

Patrick Pasquazzo 1993

Patrick Pietersteiner 1989

Benjamin Althuber 1985

Gabriel Brugger 1991

Roland Harrasser 1985

Daniel Holzner 1992

Patrick Kofler 1977

Michael Rottensteiner 1993

Thomas Treyer 1985

Luca Trottner 1993

Daniele Marietti 1977

Armin Mayr 1988

Simon Oberegger 1991

Fabian Obrist 1993

Philipp Piffrader 1992

Stefan Senoner 1990

Alex Ziviani 1991

Bernhard Unterpertinger 1977

Thomas Bachlechner 1980

Julian Berger 1992

Berndt Mair 1976

Hansjörg Mair 1985

Peter Mair 1986

Alessio Orfanello 1992

Patrizio Morini (bestätigt)

Klaus Colz (Co-Trainer)

Nino Nocera (Konditionstrainer)

Andrea Marcuzzo (Tormanntrainer)

Reinhold Harrasser (Tormanntrainer)


Wenn am Sonntag die 37.

Oberligasaison beginnt, dann

halten sich die Südtiroler und

die Trentiner Vereine wieder

einmal die Waage: Acht gegen

acht heißt das brisante Duell,

nachdem St. Georgen am Ende

der Saison 2010/11 sensationell

Meister wurde, Traditionsverein

AC Trient hingegen aus der Serie

D nach unten rückt.

nimmt man die Transferpolitik im

Sommer 2011 als Maßstab, dann

wird sich ein zweites Südtiroler Fußballwunder

„á la St. Georgen“ nicht

wiederholen. Die Titelfavoriten kommen

aus der Nachbarprovinz. Dafür

wäre es keine Sensation, wenn es zum

fünften Mal in den letzten sechs Jahren

(Ausnahme 2009/10) zwei Trentiner

Absteiger, dafür nur einen aus

Südtirol, geben könnte. Allerdings:

Auch drei Südtiroler Klubs als Absteiger

auf einmal wäre keine Utopie.

Die Favoriten

Zwei Vereine heben sich vom Rest

klar ab: Fersina Pergine und AC Tri-

O b e r l i g a

Südtiroler wollen die

Favoriten ärgern

Oberliga 2011/2012

Naturns

S ü d t i r o l

Rotaliana

Mezzolombardo

Albiano

Trient

T r e n t i n o

Vallagarina

Villa Lagarina

Tramin

Rovereto

Alense

Ala

Sterzing

Fersina

Pergine

Borgo

ent. Fersina verstärkte sich geradezu

sensationell und hat mit Ceravolo,

Frendo und Bertoldi vor allem bei

Salurn groß eingekauft. Dazu wurde

mit Roberto Cortese auch ein hiesiger

Trainer (auch er kommt von Salurn)

verpflichtet. Fazit: Fersina kann den

Titel nur verlieren. Härtester Gegner

wird der AC Trient sein, der seinen

neuen-alten Meistertrainer von 2010,

Marco Melone, zurückgeholt hat und

nach überstandenen Klubquerelen einer

ruhigeren Zukunft entgegen blickt.

Das Mittelfeld

Bruneck

St. Andrä

Obermais

Plose

Sportplatz

Brixen

„Lahn“

Klausen

Bozen

Eppan

Rungghof

Salurn

30 km

Hier werden sich mit Salurn, Obermais,

Brixen und Ahrntal auch vier

Südtiroler Mannschaften tummeln. Sie

haben das Potenzial, nach oben anzugreifen

und unter die Top 5 zu kommen.

Dieses Unterfangen dürfte ihnen

am ehesten Albiano, Mori und Alense

streitig machen.

Die Abstiegskandidaten

Der Kampf gegen den Strich wird einmal

mehr der große Knüller. Aufsteiger

Plose, Naturns, Tramin und auch

Ahrntal

St. Johann

SÜDTIROL

Ahrntal

Brixen

Eppan

Naturns

Obermais

Plose

Salurn

Tramin

TRENTINO

Albiano

Alense Alense

Fersina

Mori

Rotaliana Rotaliana

Rovereto

Trient

Vallagarina

Danny Fäckl

(SSV Brixen)

-Infografik: J. Markart/Foto: R. Perathoner

der letztjährige Fünfte Eppan können

sich auf einen „heißen Tanz“ gefasst

machen. Alle diese Vereine haben den

Trentiner Oberligisten im Abstiegskampf

etwas voraus: Kampfkraft, Geschlossenheit

und Überlebenswille.

Am Ende wird das Verletzungspech

der Schlüsselspieler entscheidend

sein. Von den Trentiner Vereinen

müssen Aufsteiger Vallagarina, Traditionsklub

Rovereto und – trotz einer

hervorragenden letzten Saison – Rotaliana

am meisten zittern.

Ewige oberliga-tabelle

Augen zu und

durch: Stefan

Rellich (Tramin,

rechts) und Plose-

Spieler Roman

Prosch beim

Kopfballduell.

Verein Jahre Spiele Punkte

1. Salurn 35 1042 1361

2. Rovereto 22 660 1081

3. Arco 24 712 1005

4. Mori S. Stefano 22 660 904

5. Tramin 21 622 882

6. Benacense 18 534 812

7. Rotaliana 20 594 801

8. SSV Brixen 19 570 788

9. Alense 18 540 728

10. Condinese 18 534 702

11. Fersina 17 502 696

12. St. Pauls 19 568 674

13. Passer Meran 12 356 670

14. AC Leifers 17 506 663

15. Bozen 96 12 360 577

16. St. Martin i. P. 15 448 571

25. St. Georgen 9 270 407

29. SSV Bruneck 11 328 389

33. Meran 7 210 264

35. Natz 8 240 257

36. Taufers 8 238 255

38. Obermais 5 150 247

39. Naturns 8 240 234

41. Eppan 5 150 174

44. Ahrntal 3 90 128

Wie schon vor zwei Jahren

überraschten die „Töldra“ auch

letzte Saison - mit Platz sieben

- die Südtiroler Fußballwelt. Die

Ahrntaler legen seit drei Jahren

eine Konstanz an den Tag, die

bemerkenswert ist.

Doch die Gründe des Erfolgs im

„Toule“ liegen auf der Hand: Ein

gut organisierter Verein, ein ruhiges

Umfeld und die Stärke auf dem

eigenen Platz. Ob dies so weitergeht,

wird sich in der kommenden Saison

zeigen. Schließlich herrschten in den

letzten Monaten am nördlichsten

Oberligaspielplatz Italiens turbulente

Zeiten. Vor allem was die Trainerfrage

betraf. So ersetzt Markus Rieder

O b e r l i g a

Ahrntal: Eine bemerkenswerte Konstanz

Mit voller Kraft hinein in die vierte Ahrntaler

Oberligasaison: Lukas Voppichler (rechts).

Stütze in der Abwehr:

Thomas Mair.

(im Vorjahr bei Stegen, zuvor Co-

Trainer bei Ahrntal) nach nur einem

Jahr Peter Niederkofler.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Philipp Aichner (Teis

Villnöß), Roman Hofer (Steinhaus), Simon

Niederwolfsgruber (Taufers), Jonas

Unterkircher (Jugend Vintl), Leo

Frisch (Jugend Taufers), Daniel Masoni

(eigene Jugend).

Abgänge: Thomas Ritsch (Brixen),

Benjamin Harrasser (Reischach), Kurt

Mittermair (Karriereende), Viktor Zimmerhofer,

Maximilian Innerhofer (beide

Steinhaus), David Rieder (Pause).

Stärken & Schwächen

Stärken: Der Verein ist gut organisiert

und hat ein ruhiges Umfeld, der

neue Trainer Markus Rieder kann in

Ruhe arbeiten; der Großteil der Spieler

befindet sich im besten Fußball-

Alter; starke Offensive (51 Tore in

der Vorsaison), Mittelfeld-Ass Florian

Niederkofler (2010/11 Oberliga-Torschützenkönig

mit 20 Treffern) kann

Spiele im Alleingang mit Standardsituationen

entscheiden; Heimstärke

(zweitbeste Bilanz aller Klubs).

Schwächen: Die Nachwuchsspieler

der Jahrgänge 1993/94 sind ohne

jegliche Erfahrung in der Oberliga;

schwierige Trainingsbedingungen

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

im Winter; außerdem gibt es, wie

schon letzte Saison, einen neuen

Trainer: Wie schnell verinnerlicht

die Mannschaft Markus Rieders Ideen?

Die Mannschaft ist bereits seit

dem 11. Juli im Vorbereitungstraining.

Die Gefahr besteht, dass die

Mannschaft schon zu Beginn ausgelaugt

ist.

Prognosen

In den bisherigen drei Oberligajahren

war Ahrntal immer in den Top-10 klassiert.

Auch diese Saison erscheint eine

Platzierung um Rang zehn realistisch.

Das gesteckte Hauptziel Klassenerhalt

dürfte kein Problem sein.

InFo

Ahrntal

Fabian Masoni 1992

Andreas Hainz 1977

Hannes Steger 1984

Christoph Maurberger 1983

Thomas Mair 1985

Jürgen Großgasteiger 1977

Michael Niederwanger 1992

Simon Niederwolfsgruber 1993

Philipp Tratter 1995

Robert Niederkofler 1981

Markus Niederkofler 1984

Florian Niederkofler 1983

Stefan Pareiner 1992

Philipp Aichner 1988

Leo Frisch 1994

Daniel Masoni 1994

Jonas Unterkircher 1995

Roman Hofer 1985

Richard Maurer 1988

Manuel Pipperger 1987

Lukas Voppichler 1985

Lukas Testor 1994

Markus Rieder (neu)

Reinhard Niederkofler (Co-Trainer)

Christian Skudnig (Tormanntrainer)

Ahrner Straße 35 – 39030 Luttach/Ahrntal

Tel. 348 36 09 203

ssvahrntal@rolmail.net – www. ssv-ahrntal.com

Heimspielplatz:

St. Johann im Ahrntal (Kunstrasen)

SPORT 11


Platz zehn, 40 Punkte,

Torverhältnis 41:40. Schon die

Zahlen lassen erahnen, dass der

SSV Brixen letzte Saison jenseits

von Gut und Böse war. Das soll

sich heuer ändern: Brixen peilt

einen Platz in den Top-5 an.

Es scheint, als könnte Brixen aus

einem unendlichen Reservoir an

starken Jugendspielern schöpfen.

Die Mannschaft wurde - mit Ausnahme

von Rückkehrer Thomas

Ritsch – wieder einmal nur mit Akteuren

aus der eigenen Jugend verstärkt.

Trotz der vielen jungen Spieler

kann Trainer Roberto Fuschini

auf ein erfahrenes Fundament zurückgreifen.

Deshalb: In der Oberliga

2011/12 sollte auf den Verein mit

der besten Jugendarbeit in Südtirol

mehr als nur ein Auge geworfen

werden.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Thomas Ritsch (Ahrntal),

Philipp Knoflach, Michael Obertegger,

Alex Tauber, Manuel Weissensteiner,

Philipp Plattner, Tiziano Weiss, Davi-

Kämpft gemeinsam mit Elias

Holzer um das Leibchen

mit der Nummer 1: Philipp

Knoflach (im Bild).

O b e r l i g a

Brixen: Der Blick geht nach oben

Mehr als nur ein Nachwuchstalent:

Lukas Edenhauser.

de Lorenzi, Luca Mirabella, Lukas Villscheider

(alle eigene Jugend).

Abgänge: Domenico Torcasio (Bozen

96), Almir Causevic (Union Innsbruck),

Philipp Hilpold (Albeins), Alex

Morocutti (Klausen), Damian Fanani

(Vahrn), Felix Goller (Lajen), Alexander

Nitz (Ziel unbekannt).

Stärken & Schwächen

Stärken: Eingespielte Mannschaft;

starke Offensivachse mit Thomas

Ritsch, Priller, Edenhauser, Ribul

und Vecchio; kompaktes Mittelfeld

mit dem herausragenden Martin

Ritsch; die Jugendspieler haben

schon Oberliga-Erfahrung: Priller,

Jahrgang 1994, und Edenhauser,

1993, gehörten schon letzte Saison

zum Stammpersonal; großes Vertrauen

in die eigene Stärke.

Schwächen: Schlussmann Torcasio

hat den Verein verlassen: das

Tormann-Trio ist jung und völlig

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Brixen

Elias Holzer 1988

Philipp Knoflach 1992

Michael Obertegger 1994

Danny Fäckl 1983

Markus Fiechter 1984

Manuel Prossliner 1985

Michele Slaviero 1986

Alex Tauber 1993

Manuel Weissensteiner 1994

Roberto Fuschini 1974

Felix Huber 1992

Philipp Plattner 1993

Andreas Priller 1994

Martin Ritsch 1990

Mirco Schrott 1989

Johannes Seeber 1990

Michael Siller 1985

Tiziano Weiss 1993

Lukas Edenhauser 1993

Davide Lorenzi 1992

Luca Mirabella 1994

Alexander Ribul 1976

Thomas Ritsch 1986

Christian Vecchio 1991

Lukas Villscheider 1994

Roberto Fuschini (bestätigt)

Ugo Sica (Tormanntrainer)

unerfahren; der Hintermannschaft

fehlt es nach dem Abgang von Hilpold

und Causevic an Körpergröße;

die Ritsch-Brüder sind ebenso genial

wie launisch – das kann zu Problemen

führen.

Prognosen

Kann Brixen von Beginn an punkten,

dann ist der Mannschaft sehr viel zuzutrauen.

Das Brixner Ass im Ärmel

könnten die jungen Spieler sein, die

bei der Konkurrenz keine oder nur

sehr wenig Erfahrung haben. Ein einstelliger

Tabellenplatz dürfte kein Problem

sein, Platz fünf ist machbar.

InFo

Millander Au 10 – 39042 Brixen

Tel. 338 69 89 151

info@ssvbrixen.it – www.ssvbrixen.it

Heimspielplatz: Sportzone Brixen Fischzuchtweg

und Spielplatz Jugendhort (Kunstrasen)

Der sensationelle fünfte Platz

aus der Vorsaison ist eine große

Hypothek. Doch in Eppan erwartet

niemand, dass dieser Erfolg

wiederholt wird. Zumal Trainer

Fabio Ianeselli, der den Verein

in der Oberliga etablierte,

Richtung Weinstraße Süd abgewandert

ist.

Und da mit Max Nanni ein weiteres

Aushängeschild den Verein verließ,

schweifen die Augen eher nach

unten als nach oben. Dennoch: Dank

seiner kompakten, disziplinierten

Spielweise bleibt Eppan für jeden

Gegner eine harte Nuss.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Simon Kofler (Neugries),

Maximilian Bernard

(Lana), Joey Filippin (Bozner

FC), Thomas Zozin, Achraf

Berrechid, Arber Lekiqi,

Riccardo Simoni, An-

drea Bragagna, Simone

Tibolla, Andrea

Maccari (alle eigene

Jugend).

Abgänge: Nicolas

Gilardi

(Hall in Tirol),

Die Rücken – Intensiv – Massage (R.I.M.)

Eine wirksame Möglichkeit, dem

Rücken was Gutes zu tun, ist die

R.I.M. – Massage (Rücken – Intensiv-

Massage). „Es ist dies eine besondere

Form der Massage für Nacken,

Rücken und Lendenmuskulatur. Es

werden Elemente der Unterarmtechnik

mit der Schröpfglasmassage

kombiniert. Man erreicht eine tiefe

Entspannung und Regeneration“,

erklärt Dolores. Durch die erreichte

Tiefenwirkung wird eine verstärkte

Gewebedurchblutung hervorgerufen

und der Abtransport von Schlackenstoffen

angeregt. Die Aktivierung des

Energieflusses im Rücken verbessert

die Beweglichkeit der Wirbelsäule

und des Kopfes.

„Kosmetik & Massage by Dolores“ in Eppan,

O b e r l i g a

Eppan: Kleinere Brötchen backen

Laufstarker Angreifer:

Alex Feltrin.

Massimo Nanni (SC Passeier), Lukas

Profunser (Jenesien), Fabio Spadina

(berufliche Gründe), Mirco Todesco,

Ivan Plunger (beide Eppan Junioren),

Marco Lazzeri (Tramin).

Stärken & Schwächen

Stärken: Die Mannschaft ist seit Jahren

nahezu unverändert; Innenverteidiger

Avancini schießt starke Standards (13

Tore zuletzt); Torhüter Iardino ist der

beste Schlussmann der Liga; laufstarke

Offensive; große Heimstärke (bestes

Oberliga-Heimteam der Vorsaison).

Schwächen: Wie wirkt sich der Trainerwechsel

(Christian Scherer ist der

neue Mann) aus? Mit Nanni ging die

Leaderfigur verloren.

Tel. 0471 665 834, Mobil 347 490 0226, www.dolores-eppan.it

12 SPORT

SPORT 13

Prognosen

Eppan entwickelte sich in

den letzten Jahren kontinuierlich

weiter und

ist fester Bestandteil der

Oberliga. Eine Saison wie

die letzte wird nicht zu wiederholen

sein. Die Mannschaft ist eingespielt

und der Großteil der Spieler

im besten Fußballalter. Das angestrebte

Ziel Klassenerhalt dürfte

kein Problem sein. Entscheidend

ist, wie groß die Unterstützung für den

neuen Trainer Christian Scherer ist.

InFo

Wartlstraße 3 – 39057 Eppan

Tel. 339 50 37 001

michaelwalcher@dnet.it – www.afceppan.com

Heimspielplatz: Rungghof/Girlan

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Eppan

Denis Iardino 1984

Francesco Viola 1994

Thomas Zozin 1996

Christian Avancini 1982

Achraf Berrechid 1995

Lukas Greif 1982

Simon Kofler 1988

David Meraner 1979

Manuel Niederstätter 1986

Peter Romen 1988

Riccardo Simoni 1993

Mattia Spadina 1991

Maximilian Bernard 1990

Andrea Bragagna 1993

Joey Filippin 1994

Thomas Gius 1992

Paul Romen 1986

Simone Tibolla 1993

Jakob Trafojer 1988

Christoph Trettl 1983

Christian Vitroler 1982

Alex Feltrin 1982

Arber Lekiqi 1995

Shkelqim Lekiqi 1989

Andrea Maccari 1993

Franz Tschimben 1988

Christian Scherer (neu)

Markus Terzer (Co-Trainer)

Daniele Bonifacio (Tormanntrainer)


14

SPORT

O b e r l i g a

naturns: Das Jahr nach Mair und Mazoll

Bis zum 18. Spieltag sah Naturns

als Aufsteiger wie ein sicherer

Absteiger aus. Doch dann nahm

Engelbert Grünfelder die Zügel

in die Hand, beerbte den glücklosen

Paul Pircher und fortan

eilten die Burggräfler von Sieg

zu Sieg und hielten die Klasse.

ob die Schützlinge des dritten neuen

Trainers innerhalb von sieben

Monaten, Marco Bertoncini, dieses Intermezzo

wiederholen können, scheint

fraglich. Gründe dafür gibt es zwei:

Zum einen verließ Stürmer Peter Mair

(im Vorjahr 15 Tore in 25 Spielen) den

Verein Richtung St. Georgen, zum anderen

wechselte das Herz der Mannschaft,

Kapitän Peter Mazoll, aus privaten

Gründen in die Schweiz. Ob die

„Neuen“, allen voran Florian Pohl und

der 39-jährige Francesco Cosa, Mair

und Mazoll gleichwertig ersetzen können,

bleibt abzuwarten.

Zugänge und Abgänge

Zugänge: Florian Pohl (Union Innsbruck),

Francesco Cosa (Vergiatese),

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

naturns

Ulrich Rungg 1991

Andreas Nischler 1993

Patrick Fliri 1984

Stephan Götsch 1991

Gregor Hofer 1990

David Perkmann 1988

Armin Rungg 1987

Florian Pohl 1988

Timothy Tappeiner 1988

Damian Huber 1994

Ingo Lanthaler 1994

Jakob Moriggl 1979

Felix Rungg 1992

Matthias Gufler 1992

Felix Peer 1992

Christian Paulmichl 1993

Thomas Ortler 1993

Andreas Manna 1994

Matthias Kaserer 1994

Francesco Cosa 1972

Christian Platzer 1983

Daniel Ortler 1986

Ramon Sanson 1990

Philipp Ausserer 1990

Alexander Nischler 1995

Marco Bertoncini (neu)

Armin Gasser (Tormanntrainer)

Christian Paulmichl (Berretti FC Südtirol),

Daniel Ortler (Polisportiva Verona),

Timothy Tappeiner (Kastelbell Tschars),

Philipp Ausserer (Meran), Thomas Ortler,

Damian Huber, Ingo Lanthaler, Andreas

Manna, Matthias Kaserer, Alexander

Nischler (alle eigene Jugend).

Abgänge: Peter Mair (St. Georgen),

Peter Mazoll (Eschenbach/Schweiz),

Philipp Ladurner, Daniel Wielander,

Elias Spechtenhauser, Michael Huber

(alle Partschins), Elias Tappeiner, Daniel

Pföstl (beide Gargazon), Michael

Gufler, Gregor Gufler, Dominik Platzgummer,

Michael Vent (alle Plaus),

Hannes Stecher (Dorf Tirol).

Stärken und Schwächen

Stärken: Die Offensivabteilung war

2010/11 mit 47 erzielten Toren eine

der besten der Oberliga: Francesco

Cosa ist ein Torjäger der alten Schule

(vor zwei Jahren 17 Oberligatore beim

AC Trient); Neu-Kapitän Armin Rungg

ist Dreh- und Angelpunkt im Naturnser

Spiel; die vielen jungen Spieler

haben ein Jahr Oberligaerfahrung

gesammelt; Trainer Bertoncini ist ein

exzellenter Kenner der Fußballszene

und weiß seine Mannschaft taktisch

hervorragend einzustellen.

Schwächen: Der Abgang von Kapitän

Peter Mazoll, dem langjährigen

Naturnser Aushängeschild, ist sowohl

menschlich als auch spielerisch

nicht kompensierbar; Peter Mair

kann schwerlich gleichwertig ersetzt

werden; die Abwehr (im Schnitt zwei

Gegentore pro Spiel) war im Vorjahr

das große Sorgenkind; kritisches

Vereinsumfeld.

Prognosen

Es gilt abzuwarten, wie sich die Neuzugänge,

allen voran Francesco Cosa,

in der Mannschaft etablieren. Gelingt

dies nicht und gerät die junge Truppe

von Marco Bertoncini in den Abstiegsstrudel,

wird es schwer werden, die

Klasse zu halten.

InFo

Muss sich heuer neu bewähren:

Gregor Hofer (links).

Bahnhofstr. 67 – 39025 Naturns

Tel. 339 69 10 320

fussball@ssvnaturns.it – www.ssvnaturns.it

Heimspielplatz: Naturns

Offensivtalent:

Ramon Sanson.

Nicht nur, aber vor allem dank

der imposanten Auswärtsstärke

(in 15 Spielen zwölf Siege, ein

Remis und nur zwei Niederlagen)

schafften die Fußballer aus

St. Andrä am Ende der Saison

2010/11 erstmals in der

Vereinsgeschichte den Sprung in

die höchste regionale Spielklasse.

Oberliga, wir kommen!

O b e r l i g a

Plose: Debütantenball in der oberliga

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Plose

Armin Markart 1983

Roland Rainer 1968

Günther Kircher 1974

Andreas Messner 1979

Werner Bacher 1982

Hannes Profanter 1988

Michael Prader 1984

Max Tinkhauser 1982

Christian Untersteiner 1993

Simon Oberrauch 1991

Patrick Federspieler 1994

Alexander Ellemund 1994

Raphael Messner 1995

Roman Prosch 1979

Lukas Franzelin 1990

Max Oberhauser 1983

Thomas Knoflach 1989

Günther Fischer 1988

Andreas Leitner 1993

Matthias Jocher 1993

Matthias Regele 1978

Matthias Stockner 1988

Hansjörg Stockner 1987

Alexander Mair 1984

Lukas Schatzer 1994

Matthias Regele (bestätigt)

Andreas Oberrauch (Co-Trainer)

Günther Kircher (Tormanntrainer)

Plose Metallbau KG

In der Flauge 26 - 39042 Brixen/ St.Andrä

Tel. 0472 200 184 - Fax 0472 200 874

plosemetallbau@web.de

Zugänge und Abgänge

Zugänge: Alexander Mair (Vahrn),

Christian Untersteiner (Rodeneck),

Max Oberhauser, Andreas Leitner,

Matthias Jocher, Raphael Messner,

Alexander Ellemunt, Lukas Schatzer

(alle eigene Jugend).

Abgänge: Harald Steinmann (familiäre

Gründe), Klaus Tauber (Arbeitsgründe),

Moritz Melzer (Studium),

Patrick Lanziner (Teis Villnöß), Davide

Defrancesco (Ziel unbekannt).

Stärken und Schwächen

Stärken: Eingespielte Truppe; die Offensivabteilung

um die 20-Tore-Akteure

Günther Fischer und Hansjörg Stockner

hat Oberliga-Niveau; der „94-er“ Patrick

Federspieler (im Vorjahr spielte er 29

Mal von Beginn an) kann der beste Jugendspieler

der Liga werden; wenn die

im Vorjahr beeindruckende Stärke auf

fremden Plätzen in der Oberliga nur annähernd

so gut ist, ist die Basis für den

Klassenerhalt mehr als gelegt.

Schwächen: mangelnde Oberligaerfahrung;

Alexander Mair steht als

einziger namhafter Neuzugang den

Abgängen von Routinier Harald Steinmann

und Moritz Melzer entgegen;

Armin Markart strahlt im Tor nicht

die größte Sicherheit aus; der schnell

beschädigte Rasen in St. Andrä verhindert

Fußball-Leckerbissen.

Prognosen

Aufstiegseuphorie hin oder her: Plose

wird vom ersten Spieltag an gegen den

Abstieg kämpfen – und ihn bestehen.

Kapitän und Torjäger (im Vorjahr traf

er 20 Mal): Günther Fischer.

Sollte der Team-Spirit der gleiche bleiben

wie im Aufstiegsjahr, dürfte nichts

anbrennen. In der Breite scheint der

Kader zwar dünn besetzt, die körperlich

ungemein starken „Dorfspieler“

aus St. Andrä werden der Liga aber

das Fürchten lehren.

InFo

Leonhardstr. 20 – 39042 Brixen St. Andrä

Tel. 0742 850 150

profanter.norbert@asmb.it

www.ascplose.info

Heimspielplatz: St. Andrä


16

Mit dem letzten Spiel der vergangenen

Saison endete beim

FC Obermais eine Ära. Martin

Klotzner hat die Lahn nach zehn

langen und vor allem erfolgreichen

Jahren verlassen.

Klotzner hat das Team zu einer der

besten Mannschaften in Südtirol

geformt, der Durchmarsch von der 1.

Amateurliga in die Oberliga ist unvergessen.

Jetzt kümmert sich Klotzner

um St. Pauls, bei Obermais übernimmt

Klaus Schuster das Zepter. Der Wipptaler,

zuletzt bei Absam in der Tiroler Liga

in Nordtirol tätig, will die Blau-Weißen

nach einer durchwachsenen Saison wieder

in obere Gefilden führen und dem

Publikum zudem attraktiven Fußball

bieten. Die Voraussetzungen sind gegeben:

Das Gerüst der Mannschaft steht,

es müssen kaum Neuzugänge integriert

werden, dazu werden die besten Fans in

Südtirol, jene der Curva Sud, die Mannschaft

erneut nach vorne peitschen.

Die Firma Manna Italia aus

Andrian hat kürzlich den Rollrasen

des neuen Fußballstadions von

Juventus Turin geliefert.

Wenn ein Stadion in der Dimension

eines Serie A-Stadions in Italien

einen neuen Rasen braucht, dann

sind Profis gefragt. So haben sich die

Verantwortlichen des Juvestadions in

Turin an die Firma Manna Italia aus

Andrian gewandt, die schon seit vielen

Jahren erfolgreich Rollrasen produziert

und vertreibt.

In den letzten Julitagen wurden in Turin

die je eine Tonne schweren, 2,20

m breiten und 15 m langen, fast 250

Rollen verlegt. Dr. Arnold Weis, der in

den letzten Jahren auch die Arbeiten

für das Stadio Olimpico in Turin und

das Stadio San Paolo di Napoli in Neapel

mit großem Erfolg betreut hat,

freut sich über den reibungslosen Ablauf

der Arbeiten und das sichtbar sehr

gute Ergebnis: „Obwohl ich bereits Er-

SPORT

O b e r l i g a O b e r l i g a

obermais: Ein neues Kapitel beginnt

Seit Jahren eine Bank in der Obermaiser Abwehr: Lukas Höller.

Schwarz-weiß wird grün

fahrung mit mehreren Serie A-Stadien

habe waren die Ansprüche an die Qualität

der Soden und an die Verlegung

diesmal besonders hoch.“ Das neue

Stadion in Zahlen: 41.000 Zuschauer,

80 Millionen Euro Gesamtkosten. Das

neue Stadion ist ein beeindruckender

architektonischer Komplex: elegant,

sicher, gute Sicht, perfekt für Fußball.

Die Eröffnung erfolgt am 8. September

2011. Interesse am Rasen? Besuchen

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Adu William Amofah

(Salurn), Philipp Flarer, Daniel Mair,

Armin Ennemoser, Thomas Ferrazin,

Matthias Kröss, Andreas Mair,

Martin Blaas (alle eigene Jugend).

Abgänge: Daniel Holzner (St.

Georgen), Alexander Patscheider

(Riffian Kuens), Michael

Pföstl (Nals), Michael

Tschenett, Daniel Mazza

(beide Karriereende).

Sie uns in Lana an den Tagen der „Südtiroler

Gartenlust“ in der Gärtnerei

Galanthus, am 1. und 2. Oktober 2011

(10-18 Uhr).

InFo

Stärken & Schwächen

Stärken: viele erfahrene Spieler;

die Mannschaft kann 90 Minuten

Manna Italia Srl

39100 Andrian (BZ) - Sonnenstraße 30

Tel. 0471 510 425 - Fax 0471 510 426

info@manna.it - www.manna.it

höchstes Tempo gehen; die Langzeitverletzten

Andreas Klotzner und

Christian Rainer sind wieder fit und

somit willkommene „Neuzugänge“;

herausragendes Siegergen; die Klasse

von Valentin Brugger.

Schwächen: Viele Spieler kennen

nur Martin Klotzner als ihren Trainer,

wie schnell gelingt die Umstellung

auf Klaus Schuster? Mittelfeldmotor

Harald Kiem (42) und Angreifer

Alessandro Finanzi (34) sind in

die Jahre gekommen: Halten sie die

kraftraubende Oberliga eine ganze

Saison auf Topniveau durch?

Prognosen

Man darf gespannt sein, wie die

Mannschaft die Umstellung von Klotzner

auf Schuster verkraftet. Aus dem

letztjährigen Auf-und-Ab-Jahr geht

die Mannschaft zweifelsohne gestärkt

hervor, ein Platz unter den Top 8 ist realistisch.

Dazu braucht es aber einen

gesunden Christian Rainer und Andreas

Klotzner. Beide sind nicht nur wegen

ihrer fußballerischen Fähigkeiten,

sondern vor allem als Leithammel unersetzlich.

Dass Obermais nochmals in

Abstiegsgefahr gerät wie in der letzten

Saison nach der Winterpause, darf

ausgeschlossen werden.

InFo

Dantestraße 5 – 39012 Meran

Tel. 348 52 22 127

info@fcobermais.it – www.fcobermais.it

Heimspielplatz: Lahn/Obermais

Wir wünschen euch für die anstehende Saison alles Gute.

P.S. Aber dann bitte jeder in seiner Sportart.

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

obermais

Christian Platter 1983

Patrick Wieser 1994

Andreas Klotzner 1986

Davide Ioris 1990

Lukas Höller 1989

Alexander Pohl 1991

Adu William Amofah 1988

Michael Waldner 1986

Philipp Flarer 1993

Daniel Mair 1993

Harald Kiem 1969

Daniele Ciaghi 1984

Valentin Brugger 1982

Christian Rainer 1984

Moritz Frötscher 1992

Patrick Christanell 1992

Armin Ennemoser 1993

Thomas Ferrazin 1993

Matthias Kröss 1993

Andreas Mair 1994

Martin Blaas 1994

Alessandro Finanzi 1977

Theo Pamer 1985

Stefan Bernard 1988

Dennis Malleier 1988

Lukas Spechtenhauser 1993

Gregor Laimer 1993

Gabriel Boday 1995

Klaus Schuster (neu)

Claudio De Luca (Co-Trainer)

Mauro Dondi (Tormanntrainer)

werbecompany.com


18

SPORT

O b e r l i g a

Salurn: Spitzenplatz

trotz Ausverkauf möglich

Hätte man den Prognosen

der Fußballexperten Glauben

geschenkt, wäre Salurn in

der vergangenen Saison ein

Abstiegskandidat gewesen.

Das Ergebnis ist bekannt: Platz vier

und der vielleicht spektakulärste

Fußball auf den heimischen Oberligaplätzen.

Das hervorragende Resultat

der Vorsaison zu wiederholen,

scheint anhand der vielen Abgänge

schwierig, aber nicht unmöglich.

Die Salurner Vereinsführung ist von

einer gehörigen Portion Mut und Unerschrockenheit

geprägt. Trotz des Weggangs

von zahlreichen Stammkräften

– unter anderem des herausragenden

Innenverteidigerduos Ceravolo-Frendo

– sieht man der neuen Saison gelassen

entgegen. Was auch damit zu tun

hat, dass mit Remondini (18 Tore im

Vorjahr bei Alense) und Rückkehrer

Betti (10 Tore mit Albiano – nur in der

Rückrunde) zwei Ausnahmestürmer

verpflichtet wurden. Und das einstige

Wunderkind Fabio Bertoldi? Von ihm

(er wurde definitiv an Fersina abgegeben)

redet in Salurn schon

längst niemand mehr.

Ist als einer von

wenigen Routiniers

geblieben: Roberto

Zadra (rechts).

Zugänge und Abgänge

Zugänge: Sefano Avanzo (Bozen 96),

Alex Pircher (Terlan), Alex Carlà (Mezzocorona),

Juri Pellegrini (reaktiviert),

Daniel Sebastiani (Mori), Morgan Betti

(Albiano), Enea Remondini (Alense),

Simone Fazion (A-Jugend FC Südtirol),

Daniele Virzì, Wolfgang Faustin (beide

eigene Jugend).

Abgänge: Daniele Stonfer (Garibaldina),

Alessio Orfanello (St. Georgen),

Thomas Frendo, Bernardo Ceravolo

(beide Fersina), William Adu Amofah

(Obermais), Fabio Zadra (Weinstraße

Süd), Nicolò Laratta (Bozner FC), Luca

Miozzo, Marcel Gabalin (beide Auer),

Alex Del Fabbro (Neumarkt), Alessio

Laratta, Marco D‘Amato (beide Ziel unbekannt).

Stärken und Schwächen

Stärken: Der Verein geht in seine 36.

Oberligasaison – diese Erfahrung in

der höchsten regionalen Spielklasse

ist Gold wert; die Sturmreihe um

Neuzugang und 18-Tore-Mann Enea

Remondini lässt Fußballherzen höher

schlagen; Massimiliano Dalpiaz ist ein

wahrer Ausnahmekönner.

Schwächen: Gleich sechs Stammspieler

haben den Verein verlassen.

Besonders die Abgänge der Ex-Profis

Frendo und Ceravolo reißen ein

tiefes Loch in die Defensive. Sie

gleichwertig zu ersetzen,

ist unmöglich; die Torleute

Avanzo (im Vorjahr

zwei Einsätze bei Bozen 96)

und Stefania (er bestritt zwölf

Spiele für Salurn) haben keinerlei

Erfahrung; die Mittelfeldzentrale ist

äußerst dünn besetzt.

Prognosen

Das Kaderpersonal des neuen Trainers

Davide Zoller ist schwer einzuschätzen.

Vor allem dank der außergewöhnlichen

Offensivstärke (das

Trio Dalpiaz-Betti-Remondini ist das

Beste der Liga) muss die Mannschaft

nicht um den Klassenerhalt fürchten,

läuft aber Gefahr, zur Schießbude der

Liga zu werden.

InFo

Battistiplatz 5 – 39040 Salurn

Tel. 348 55 37 049

cs.rovere@tin.it – www.salornocalcio.it

Heimspielplatz: Salurn

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Stürmt nach einem Abstecher bei Trient und

Albiano wieder für Salurn: Morgan Betti.

Salurn

Stefano Avanzo 1992

Alex Pircher 1994

Daniele Stefania 1992

Alex Carlà 1994

Dennis Casatta 1987

Florian Joppi 1994

Juri Pellegrini 1975

Daniel Sebastiani 1991

Matteo Tulipano 1988

Roberto Zadra 1979

Massimiliano Dalpiaz 1988

Mattia Laghi 1990

Lorenzo Odorizzi 1992

Matteo Piccoli 1991

Loris Salesi 1990

Alex Tschurtschenthaler 1993

Daniele Virzì 1994

Morgan Betti 1985

Stefano Defrancesco 1993

Wolfgang Faustin 1994

Simone Fazion 1994

Enea Remondini 1976

Davide Zoller (neu)

Giovanni Depaoli (Co-Trainer)

Oskar Faustin (Tormanntrainer)

Mit dieser Mannschaft schrieb Tramin im Juni 2011 Südtiroler Fußballgeschichte

und stieg nach zweimaligem Antreten in einem Entscheidungsspiel gegen

den Trentiner Landesligazweiten Dro in die Oberliga auf. Die Mannschaft blieb

intakt, neu dazugestoßen ist lediglich Christian Bridarolli (er kommt von Dro).

Nach sieben Jahren Oberliga-

Abstinenz hat es Tramin endlich

wieder geschafft.

nach den kräftezehrenden Strapazen

im und um das mittlerweile

sagenumwobene Elfmeterschießen

im Aufstiegsduell gegen Dro kehrt

der Fünftplatzierte der ewigen Oberligatabelle

– nur Salurn, Rovereto,

Arco und Mori sind besser - wieder

in die höchste provinzübergreifende

Amateurklasse zurück. Und das, obwohl

man im letzten Jahr nicht unbedingt

zu den Landesliga-Aufstiegsaspiranten

gehörte.

Aber bekanntlich werden die Spiele

im Fußball nicht auf dem Papier, sondern

auf dem Platz entschieden. Und

hier hat Tramin nicht erst seit den

Dro-Spielen gezeigt, dass Schlagwörter

wie Zusammenhalt, Kampfgeist

und Siegeswillen noch immer die

wichtigsten Attribute sind, um Erfolg

zu haben.

Zugänge und Abgänge

Zugänge: Christian Bridarolli (Dro),

Alex Pfitscher (A-Jugend FC Südtirol),

Marco Lazzeri (Eppan), Daniel Franzelin,

Kevin Unterhauser, Matthias Denardi,

Andreas Pomella, Jonas Steinegger

(alle eigene Jugend).

Abgänge: Matthias Greif (Neumarkt),

Jürgen Weissensteiner, Sebastian

p a g i n i e r u n g

tramin: Zurück an alter Wirkungsstätte

Peer, Florian Gschnell (alle Karriereende),

Lukas Gunsch, Lukas Valtingoier,

Hannes Pfitscher (alle Montan).

Stärken und Schwächen

Stärken: Die Euphorie nach dem Aufstieg

und den dramatischen Aufstiegsspielen

gegen Dro ist riesengroß; die

Leistungsträger der Mannschaft wurden

allesamt gehalten und mit Christian

Bridarolli stößt ein ehemaliger Serie

C1-Spieler zum Team; der Stamm des

Kaders ist im besten Fußballalter, hat

seit Jahren Bestand und fördert somit

den Team-Spirit.

Schwächen: trotz 882 Oberligapartien

des Vereins mangelt es an Erfahrung

der Spieler: lediglich Cugnetto, Bridarolli,

Greif und Eheim haben schon in

dieser Spielklasse gespielt; Cugnetto ist

der einzige Knipser der Mannschaft;

mangelnde Alternativen bei den Jugendspielern.

Prognosen

Das Sturmtrio Cugnetto-Weissensteiner-Pichler

erzielte in der vergangenen

Landesligasaison 36 Tore. Steht

die Abwehr um Michael Palma und

Manuel Peer weiterhin stabil und

wiederholt das Offensivterzett diese

Leistung nur annähernd, sollten die

Unterlandler dem hart umkämpften

Abstiegskampf der Oberliga die Stirn

bieten. Entscheidend ist, wie Tramin

mit seinen (wenigen) Jugendspielern

über die Runden kommt.

InFo

Kaltererseestr. 31 – 39040 Tramin

Tel. 333 57 07 661

uwe.zwerger@baubuero.com

www.asvtramin.it

Heimspielplatz: Tramin

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

tramin

Luca Rossato 1975

Marco Lazzeri 1993

Michael Palma 1988

Christian Palma 1989

Manuel Peer 1985

Dieter Franzelin 1987

Alex Eheim 1983

Daniel Franzelin 1993

Andreas Pomella 1995

Kevin Unterhauser 1993

Simon Greif 1987

Matthias Denardi 1994

Thomas Dibiasi 1989

Simon Lotti 1992

Alex Pfitscher 1994

Stefan Rellich 1990

Jonas Steinegger 1993

Christian Bridarolli 1975

Andreas Calliari 1987

Eugenio Cugnetto 1980

Martin Pichler 1989

Stefan Weissensteiner 1984

Fabian Psenner 1993

Roberto Pignatelli (bestätigt)

Florian Gschnell (Co-Trainer)

Fabrizio Galvan (Tormanntrainer)

SPORT 19


20

Auf die beste Landesliga seit

ihrem Bestehen (die Premiere

war 1991/92) dürfen sich die

Südtiroler Fußballfreunde

freuen. Noch nie war eine

derart große Anzahl von

Klassespielern und –trainern

in dieser Spielklasse vertreten.

Herausragendes Beispiel:

Hansrudi Brugger. Der langjährige

Kapitän des FC Südtirol spielt

nun für St. Martin in Passeier.

nicht nur, aber auch aus diesem

Grund werden die Passeirer als

großer Titelfavorit gehandelt. Aber

auch weitere Klubs dürfen sich berechtigte

Hoffnungen auf den Gewinn

der Meisterschaft machen.

Die Favoriten

Hansrudi Brugger, Martin Saltuari,

Daniel Lanthaler, Alexander Hofer, dazu

im Tor Luis Schwarz oder Gabriel

Hofer – allein diese Namen bürgen für

derart viel Fußball-Qualität, dass der

Landesliga-Meistertitel nur über St.

Martin führt. Freilich: Dass es kein

Selbstläufer wird, dafür wird die ebenfalls

hochkarätig besetzte Konkurrenz

sorgen. Allen voran die Bozner Vereine

Bozen 96, Neugries, Bozner FC und

Virtus DB. Bis auf Bozen 96 haben alle

SPORT

L a n d e s L i g a

Ein großer Favorit

Ewige landesliga-tabelle

Verein Jahre Spiele Punkte

1. Naturns 14 420 676

2. Plose 14 420 588

3. Vahrn 13 390 574

4. Neumarkt 16 480 550

5. Virtus DB Bozen 12 360 533

6. Natz 12 360 524

7. SSV Bruneck 12 360 505

8. St. Martin i.P. 11 330 492

9. Eppan 11 330 484

10. Lana 13 390 480

11. Neugries 10 300 463

12. St. Pauls 9 270 437

13. Tramin 9 270 426

14. Schluderns 11 330 385

15. Mals 9 270 358

16. Auswahl Sterzing 8 240 308

17. Kastelbell Tschars 9 270 305

18. SSV Brixen 5 150 274

19. Bozner FC 6 180 247

20. Taufers 6 180 246

den erfolgreichen Stamm des Vorjahres

bestätigt und schicken sich nun an,

nach jahrelanger „dörflicher“ Dominanz

wieder etwas zu gewinnen. Stark

einzuschätzen ist auch Stegen, der einzige

Vertreter aus dem Pustertal.

Das Mittelfeld

In der vergangenen Saison war diese

„Abteilung“ mit dem Bozner FC, Virtus

DB und Stegen nur schmal besetzt.

Heuer werden jenseits von Gut

und Böse auch nur unwesentlich mehr

Vereine anzutreffen sein. Weinstraße

Süd, St. Pauls, Meran und Aufsteiger

Natz haben das Potenzial, sich frühzeitig

abzusetzen, um nicht von Beginn

an um den Ligaverbleib kämpfen

zu müssen.

Landesliga 2011/2012

Bozen 96

Bozner FC

Latzfons Verd.

Meran

20 km

Moos i. P.

Natz

Neugries

Sarntal

Schenna Teis Villnöß

Stegen Vahrn

St. Martin i. P.

Sterzing

Virtus DB

St. Pauls Weinstraße Süd

Die Abstiegskandidaten

Der Klassenerhalt wird erneut ein

Hit. Fast die halbe Liga könnte darin

involviert sein – genauso wie im Vorjahr,

als bis vier Spieltage vor Schluss

neun Mannschaften zittern mussten.

Die Aufsteiger Sarntal, Moos und Teis

Villnöß zählen ebenso zu den gefährdeten

Klubs wie Schenna und Vahrn.

Schenna fand nicht den gesuchten

„Knipser“, die Eisacktaler gaben eine

Vielzahl von Stammkräften ab,

die nicht gleichwertig ersetzt wurden.

Und Latzfons Verdings? Nach

dem vierten Klassenerhalt in Folge

scheinen die Eisacktaler nicht mehr

so gefährdet wie in den letzten Jahren.

Freilich, ein Spaziergang wird es

auch heuer nicht.

Moos in Passeier Moos

Stegen

St. Martin i. P.

Schenna

Latzfons

Verdings

Vahrn

Meran

Klausen

Sportplatz

Passermündung Sarntal

Klausen

Talferplatz B

Sarnthein

Bozner FC

Drususstadion

Teis Villnöß

Virtus DB Bozen 96

Ex-Righi

Neugries

St. Pauls

Rungghof

Pfarrhof

Weinstraße Süd

Kurtatsch/Margreid

Patrick Schmid (rechts)

und Arthur Tschöll

(links) gehören mit ihren

Mannschaften Neugries

und St. Martin zum

Kreis der Titelanwärter.

Daniel Lorenzi

(Vahrn)

-Infografik: J. Markart/Foto: R. Perathoner

Von der Sportbekleidung

und Ausrüstung für den Profi

oder Freizeitsportler bis zur

kompletten Ausstattung von

Sportstätten, Wellnessbereichen

sowie Fitness- und

Rehabilitätionsstudios reicht

das Angebot des Bozner

Unternehmens Reco Sport.

viele Südtiroler Sportklubs gehören

seit Jahren zu den Stammkunden

des Bozner Unternehmens. So beziehen

die Handballer des SSV Brixen

sowie des SC Meran ihre Teamkleidung

und Ausrüstung bei Reco Sport.

Geliefert werden kann fast alles, vom

Trikot über den Trainingsanzug über

Schuhe bis zu Sporttaschen, Sportgeräten

und Halleneinrichtungen. Zur

richtigen Auswahl der professionellen

Sportartikel für Indoor und Outdoor

werden die Kunden in der Region von

Außendienstmitarbeitern beraten.

Große Marken wie Adidas, Nike, Puma

S e r v i c e

Alles für die Welt des Sports

• B g g

Sportstättenbau • Teamsport • Schulsport • Begrünungen

Reco ballsportdirect.it GmbH

galvanistraße, 33 | i-39100 bozen

tel. +39 0471 97 45 64

fax +39 0471 32 82 41

und Eybl gehören zum Angebot. Aber

auch komplette Sportstätten entstehen

in Zusammenarbeit mit zertifizierten,

lokalen Subunternehmen, die Seriösität

und Qualität garantieren. Mehr als

zehn Fußballplätze in Südtirol tragen

das Qualitätssiegel des Sportallrounders,

der Exklusivvertreter von Edelgras

für homologierte Kunstrasenfelder

für ganz Italien ist. Als einziger

www.recosport.it

info@recosport.it

Fußballplatz zwischen Brenner und

Verona entstand in Sand in Taufers ein

zertifizierter FIFA-zwei-Sterne-Platz,

auf dem Spiele der Nationalmannschaft

und Champions League ausgetragen

werden könnten. Der Internetversand

ist im Aufbau und bereits jetzt

unter www.handballdirect.it vertreten.

Die Sparten Volleyball, Basketball und

Fußball sind in Kürze online.

freund.bz


L a n d e s L i g a

Bozen 96: neustart nach dem tiefpunkt

Tief, ganz tief gefallen ist der

ehemalige Serie B-Ligist Bozen

96. Bis vor einem Jahrzehnt das

Aushängeschild des Südtiroler

Fußballgeschehens, ist der Klub

aus der Talferstadt mittlerweile

nur mehr einer von vielen.

vorläufiger Tiefpunkt war der Abstieg

aus der Oberliga nach der

Saison 2010/11. Es folgte ein Umbruch,

der seinesgleichen sucht: Nur

mehr fünf Spieler aus dem Vorjahr

sind übrig geblieben.

Und obwohl der Kader bei Bozen 96

derzeit noch eine gewaltige Baustelle

ist, muss mit dem Klub im Titelrennen

gerechnet werden. Präsident

Franco Murano verfügt über exzellente

Kontakte in der italienischen

Fußballszene, bis zum Ende der ersten

Transferperiode Ende September

dürften noch einige „Kracher“ neben

den bisherigen Top-Verpflichtungen

Thomas Veronese (im Vorjahr bei

Bassano in der 1. Division) und Alessandro

La Vecchia (Fondi/2. Division)

dazu kommen. Wie lange die

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Bozen 96

Domenico Torcasio 1976

Daniele Lazzaro 1993

Daniel Boragine 1992

Antonio Sapone 1988

Marco Castellaneta 1987

Andrea Marcolini 1988

Thomas Veronese 1986

Sergio Passarella 1993

Luca Maglione 1994

Patrick Lanziner 1992

Alex Tadè 1989

Raffaele Calligiuri 1995

Morris Pascale 1978

Samuel Da Ré 1994

Danilo Candioli 1994

Daniele Corazza 1994

Paolo Davico 1995

Manuel Mariz 1990

Patrick Osti 1994

Alessandro La Vecchia 1985

Enea Bakay 1992

Simone Serra 1994

Pietro Armenise (neu)

Tiziano Marcolini (Co-Trainer)

Davide Perulli (Tormanntrainer)

Hütet heuer das Tor bei Bozen 96: Domenico Torcasio.

Mannschaft dann braucht, um eine

„richtige“ Mannschaft zu werden,

bleibt abzuwarten.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Domenico Torcasio (Brixen),

Daniel Boragine (Jugend Mezzocorona),

Andrea Marcolini (Neumarkt),

Marco Castellaneta (vereinslos), Thomas

Veronese (Bassano), Sergio Passarella

(Locri), Alessandro La Vecchia

(Fondi), Morris Pascale (Real Vicenza),

Daniele Lazzaro, Luca Maglione, Raffaele

Calligiuri, Samuel Da Ré, Danilo

Candioli, Daniele Corazza, Paolo Davico,

Patrick Osti, Enea Bakay, Simone

Serra (alle eigene Jugend).

Abgänge (Auswahl): Afrim Umer

(Moos i.P.), Mariano Gadea (Virtus DB),

Stefano Avanzo (Salurn), Elis Kaptina

(Trient), Arnaldo Kaptina (Acri/Kalabrien),

Jacopo Caselli (Alta Anaunia),

Leonard Rizvani (Ritten), Albin Bilibashi,

Nikola Jurcevic (beide Bozner

Boden), Giovanni Esposito (Pool C5/

Kleinfeld), Mattia Ferrarese (Orzinuovi/Brescia),

Mirco Vinciguerra (Nissa/

Caltanisetta), Massimo Policano, Tommaso

Garruto, Stefano Volante, Andrea

Simioni, Francesco Kabilo, Daniele

Bertagna (alle Ziel unbekannt).

Stärken & Schwächen

Stärken: Torcasio ist ein ebenso starker

wie erfahrener Rückhalt; Veronese

und La Vecchia sind für die Landesliga

eigentlich viel zu schade; das Drususstadion

wird für viele Mannschaften

respekteinflößend sein.

Schwächen: Die meisten neuen Spieler

kommen aus der Jugend: Es fehlt

an Erfahrung und Abgeklärtheit; Ruhe

ist in der Führungsetage der Bozner

nach wie vor ein Fremdwort.

Prognosen

Die neu zusammengewürfelte Mannschaft

muss sich erst finden, dann ist

aber alles möglich – auch der Kampf

um den Titelgewinn. Entscheidend

wird sein, ob Präsident Murano „seinen

Haufen“ unter Kontrolle hält oder

ob es ein Kommen und Gehen gibt wie

auf einem Hauptbahnhof.

InFo

Trieststraße 19 – 39100 Bozen

Tel. 0471 91 00 66

info@fcbolzano96.it – www.fcbolzano.it

Heimspielplatz: Drususstadion Bozen

Die letzte Saison hat bewiesen:

Der Bozner FC hat auf lange

Sicht das Potenzial, sich im

Kreis der Aufstiegsaspiranten

zu etablieren.

Durch namhaften Zuwachs in der

ansonsten jahrelang schwächelnden

Offensivabteilung der Talferstädter

gewann ihr Spiel vor allem im

Vorjahr an Kreativität und war mitentscheidend

für das gute Abschneiden

des Hauptstadtklubs.

Der starke fünfte Platz mit 51 Punkten

am Ende der Saison 2010/11 soll

aber keine Ausnahme bleiben. Im Gegenteil:

Der Kern des Kaders wurde

zusammengelassen, gekommen sind

lediglich talentierte Ergänzungsspieler,

welche der Mannschaft vor allem

in der Breite größere Klasse geben

sollen. Das Saisonziel ist klar definiert:

Mittelmaß war gestern, nun folgt der

Angriff auf die Landesligaspitze.

Zugänge und Abgänge

Zugänge: Peter Mitterrutzner (Gröden),

Nicolò Laratta (Salurn), Julian

Perathoner (Berretti FC Südtirol), Gio-

L a n d e s L i g a

Bozner Fc: Raus aus dem Mittelmaß

Hoffnungsträger in der Offensive:

Francesco Donquerque.

vanni Simonetti, Maximilian Denicolò,

Marc Insam, Manuel Weissensteiner,

Alan Blasinger, Francesco Villotti (alle

eigene Jugend).

Abgänge: Joey Filippin (Eppan), Viktor

Widmann (Pause aus gesundheitlichen

Gründen), Shahab Mandehkarian

(Ziel unbekannt), Lorenz Stauder,

Marcello Rella, Lukas Coloselli (alle

Studium).

Stärken und Schwächen

Stärken: Der Kern der Mannschaft,

mit Ausnahme von Lorenz Stauder,

blieb vollständig intakt; die Neuverpflichtungen

passen sowohl charakterlich

als auch sportlich tadellos ins

Mannschaftsgefüge; die ideale Mischung

aus Erfahrung (Toccoli, Mayr,

Rossi) und jugendlicher Unbekümmertheit

verleiht dem Spiel der Bozner

eine weitere förderliche Komponente.

Schwäche: Ist der unbändige Wille

und vor allem der Glaube an eine

vermeintliche Top-Platzierung vorhanden?

Mit Lorenz Stauder verlässt

einer der herausragenden Spieler

der Vorsaison aus Studiengründen

den Verein; wie geht der Bozner FC

mit dem Druck, einer der Titelaspiranten

zu sein, um? Blutjunger Kader

(nur Toccoli und Mayr sind älter

als 25 Jahre).

22 SPORT

Matteo Fabris (Tormanntrainer) SPORT 23

Prognosen

Schlägt die Offensivabteilung mit Rossi-Mayr-Donquerque

diesmal richtig

ein und hält Abwehrchef Flavio Toccoli

den Laden weiterhin dicht, ist der

Kampf um den Meistertitel möglich.

Ein wichtiger Bestandteil, der über

Erfolg und Misserfolg entscheiden

wird, sind die Jugendspieler: Erfüllen

sie die großen Erwartungen nicht,

droht der Absturz ins Niemandsland

der Tabelle.

InFo

Cadornastraße 9 – 39100 Bozen

Tel. 339 69 89 151

boznerfc@tiscali.it

Heimspielplatz: Bozen, Talferplatz B

Zieht im Mittelfeld die

Fäden: Axel Bianchi (im

Vorjahr neun Tore).

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Bozner Fc

Daniel Kaneider 1988

Andrea Donato 1990

Giovanni Simonetti 1994

Flavio Toccoli 1974

Julian Perathoner 1993

Peter Mitterrutzner 1990

Alexander Canal 1986

Nicolò Laratta 1991

Philipp Perlongo 1992

Maximilian Denicolò 1995

Axel Bianchi 1989

Nicholas Senoner 1991

Denis Gennaccaro 1990

Marc Insam 1995

Manuel Weissensteiner 1994

Oskar Brugger 1993

Simon Rossi 1988

Luca Corradin 1989

Alex Mayr 1978

Francesco Donquerque 1988

Stefan Dalsasso 1987

Thomas Maniacco 1989

Alan Blasinger 1994

Francesco Villotti 1995

Walter Zingerle (bestätigt)


24

Es gibt viele Fußballvereine

in Südtirol, aber es gibt nur

eine SG Unabsteigbar: Latzfons

Verdings. Regelmäßig als fixer

Abstiegskandidat gehandelt,

schafften es Stuefer, Pittschieler

& Co. zum vierten Mal in Folge,

die sogenannten Experten ad

absurdum zu führen.

Der Dorfverein geht in seine fünfte

Landesligasaison in Folge. Ob es

die Truppe von Trainer Franz Stuefer

erneut schafft, auf den letzten Drücker

die Landesligaklasse zu halten?

Die Vorzeichen dafür stehen gut.

Dennoch wäre es nachlässig, sich

wie in den vergangenen vier Jahren

auf einen explosiven Formanstieg in

der Rückrunde zu verlassen.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Daniel Ploner (Teis Villnöß),

Dominik Unterweger (Jugend Brixen),

Simon Schmidt (Jugend Feldthurns),

Simon Oberrauch, Lukas Hasler, Mar-

Nach dem Abstieg aus der

Oberliga vor zwei Jahren sollte

in Meran ein Neuanfang

gestartet werden. Der Kader

wurde umgekrempelt, ein neuer

Trainer stand bereit - genützt

hat es nur insofern, als dass sich

der Traditionsverein irgendwie

zum Klassenerhalt wurstelte.

Gelegentliche Lichtblicke wurden

durch viele Undiszipliniertheiten

(28 Spieltage Sperren – Liga-Höchstwert)

zunichte gemacht, der Klassenerhalt

war am Ende das einzig Positive.

Deshalb folgte im Sommer der

nächste Umbruch: Neun Spieler sind

weg. Dass in der Passerstadt auch aus

einem anderen Grund Ruhe einkehren

soll, beweist die Wahl des neuen

Trainers: Paul Pircher.

SPORT

L a n d e s L i g a L a n d e s L i g a

latzfons verdings:

Wunder nummer fünf?

tin Kerschbaumer, Armin Messner,

Manuel Senn (alle eigene Jugend).

Abgänge: Michael Torggler (Schlern),

Markus Gruber (Studium), Albert

Torggler (Karriereende).

Stärken & Schwächen

Stärken: Dank großem Teamgeist,

Nervenstärke und Willen schafft es

die Mannschaft seit vier Jahren, entscheidende

Landesligaspiele zu gewinnen

– diese Fähigkeit kann erneut

der Trumpf im Abstiegskampf sein;

der Kader ist in der Breite gut aufgestellt;

starke Offensivkraft mit Miuli,

Pittschieler, Stefan Stuefer und Obrist.

Schwächen: Die Abwehrarbeit muss

verbessert werden (fast zwei Gegentore

pro Spiel in der letzten Saison); der

Abgang von Mittelfeld-Motor Michael

Torggler wiegt schwer.

Prognosen

Fast schon traditionell rettet sich die

Mannschaft dank einer starken Rück-

Meran: Ruhe ist erwünscht

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Fabio Marchetto (Lana),

Christian Perezzani (Bozner Boden),

Gregor Laimer (Obermais), Gianluca

Masotti, Giulian Aiello (beide eigene

Jugend), Zoran Tomic (vereinslos).

Abgänge: Yuri Osti, Janusch Garzisi

(beide Virtus DB), Mauro Munaretto

(Schenna), Philipp Ausserer (Naturns),

Richard Sieff, Antonio Fato, Fation

Imeri, Luca Quici (alle Ziel unbekannt).

Stärken & Schwächen

Stärken: Torjäger Scaratti ist auch heuer

für 15 Treffer gut; mit Trainer-Urgestein

Paul Pircher (zuletzt Naturns) wurde

ein erfahrener Coach verpflichtet:

Schafft er es, aus dem „wilden Haufen“

eine Mannschaft zu formen?

runde. Verlässt man sich heuer wieder

darauf, könnte der Schuss nach hinten

losgehen. Gelingt es aber bereits

in der Hinrunde, das Fundament für

den Klassenverbleib zu legen, dann

ist eine Rettung – es wäre die fünfte

– möglich. Es wird wieder ein Kampf

bis zum letzten Spieltag.

InFo

Garn 6 – 39040 Feldthurns

Tel. 328 20 19 579

florianrauter@alice.it – www.asv-latzfons.it

Heimspielplatz: Klausen

Schwächen: Mit Ausserer (zurück zu

Naturns) verliert Meran ein belebendes

Element in der Offensive, Munaretto

war der Organisator im zentralen

Mittelfeld; Rückkehrer Perezzani kann

ein Unruheherd sein.

Prognosen

Nach einem erneuten Umbruch ist ein

Stotterstart vorgegeben. Mehr als ein

Mittelfeldplatz wird auch diese Saison

nicht drin sein.

InFo

War mit sechs Toren in 29 Spielen im Vorjahr ein

„Nicht-Abstiegsgarant“: Giuseppe Miuli.

Reichsstraße 58 – 39012 Meran

Tel. 335 81 82 835

info@fcmerano.it – www.fcmerano.it

Heimspielplatz: Meran, Confluenza/Passermündung

(Kunstrasen)

Kapitän und Vorbild:

Marco Baggio (Meran).

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Meran

Alex Soffiatti 1991

Giulian Aiello 1995

Luca Baggio 1987

Gianmaria Bissola 1994

Frank Lleshai 1994

Gianluca Masotti 1994

Christian Perezzani 1976

David Polonio 1989

Nicola Schiavo 1988

Zoran Tomic 1991

Maurizio Zampiello 1993

Marco Baggio 1987

Kastriot Bekteshi 1991

Gregor Laimer 1993

Johannes Pföstl 1994

Fabio Marchetto 1988

Domenico Narda 1987

Alessio Scaglione 1984

Enzo Speziale 1990

Alessandro Pedron 1989

Matteo Zorzi 1991

Zine Salmi 1993

Donato Mandarino 1993

Cesare Scaratti 1986

Paul Pircher (neu)

Antonio Tenderini (Tormanntrainer)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

latzfons verdings

Andreas Oberhofer 1986

Armin Kantioler 1993

Stefan Thaler 1979

Norbert Hasler 1985

Anton Obrist 1992

Ivan Steiner 1993

Lukas Brunner 1993

Simon Schmidt 1994

Daniel Ploner 1982

Giuseppe Miuli 1985

Daniel Stuefer 1986

Benjamin Stuefer 1990

Florian Senoner 1991

Hans Peter Obrist 1991

Christian Simmerle 1992

Matthias Gasser 1992

Stefan Kerschbaumer 1993

Matthias Frötscher 1994

Dominik Unterweger 1994

Lukas Hasler 1994

Martin Kerschbaumer 1995

Simon Oberrauch 1995

Manuel Senn 1995

Michael Mair 1986

Franz Pittschieler 1987

Stefan Stuefer 1987

Dominik Mittermaier 1989

Armin Messner 1995

Franz Stuefer (bestätigt)


L a n d e s L i g a

Moos in Passeier:

Genusstour landesliga

Spricht man von sportlichen

Fußball-Sensationen des letzten

Jahres, so darf ein Name nicht

fehlen: Moos in Passeier. Die

Schützlinge von Spielertrainer

Christian Pixner haben das

Unmögliche möglich gemacht

und sind nach einem nur einjährigen

„Zwischenstopp“ in der

1. Amateurliga sensationell von

der 2. Amateurliga bis in die

Landesliga durchmarschiert.

Die Mooser nach ihrem Erfolgszug

vorzeitig als Abstiegskandidaten

Nummer 1 abzustempeln, wäre jedoch

fatal. Dafür sprechen allein die

Zahlen eine klare Sprache. Seit 36 (!)

Spielen ist die Mannschaft zu Hause

ungeschlagen. Und wenn die Mooser

zukünftig ihre „Heimspiele“ auch in

St. Leonhard in Passeier austragen

müssen (weil der Platz in Moos für die

Landesliga zu klein ist), so dürfte es

trotzdem für jeden Gegner schwierig

sein, die drei Punkte aus dem Passeiertal

zu entführen. Dennoch, Moos

ist so oder so eine Bereicherung für

die Landesliga. Und Spielertrainer

Christian Pixner hat das Saisonmotto

bereits ausgegeben: „Wir wollen

jedes Spiel einfach nur genießen. Wir

freuen uns auf die Liga.“ Es wird sozusagen

eine Genusstour.

Will auch in der

Landesliga jubeln:

Spielertrainer

Christian Pixner.

Starker Rückhalt im Tor: Andreas Tschöll.

Zugänge und Abgänge

Zugänge: Dominik Brunner, Thomas

Reinstadler (beide SC Passeier), Fabian

Raffl, Fabian Pilser (beide St.

Martin i. P.), Dennis Ruepp (A-Jugend

Obermais), Afrim Umer (Bozen 96),

Gerald Gufler, Patrick Kofler, Stefan

Pfitscher (alle eigene Jugend).

Abgänge: Robert Tschöll (SC Passeier),

Andreas Karlegger (Studiengründe),

Mark Pichler (Ziel unbekannt),

Martin Tröger, Gernot Brugger, Dominic

Trompedeller (alle Karriereende).

Stärken und Schwächen

Stärken: Überragende Heimstärke:

Seit dem 25. Mai 2008 oder 36 Spielen

sind die Passeirer zu Hause ungeschlagen;

jeder einzelne Spieler stellt

sich aufopferungsvoll in den Dienst

der Mannschaft. Fans und Team hegen

einen starken Zusammenhalt.

Schwächen: Aufgrund der Verbandsbestimmungen

muss der Verein seine

Heimspiele in St. Leonhard in Passeier

austragen, da das Feld in Moos der

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Moos in Passeier

Andreas Tschöll 1983

Dietmar Reinstadler 1977

Fabian Raffl 1994

Raimund Brugger 1987

Alex Brunner 1983

Dominik Brunner 1994

Gerald Gufler 1995

Johannes Hofer 1983

Patrick Kofler 1994

Hannes Pircher 1986

Stefan Reinstadler 1991

Dennis Ruepp 1994

Florian Gufler 1981

Werner Gufler 1991

Christoph Haniger 1986

Thomas Lanthaler 1984

Herbert Pixner 1975

Stefan Pfitscher 1994

Martin Reinstadler 1991

Thomas Reinstadler 1987

Afrim Umer 1986

Christopher Schwarz 1989

Andrea Campolattano 1985

Christoph Gufler 1991

Fabian Pilser 1993

Christian Pixner 1977

Christian Pixner (bestätigt)

Dietmar Königsrainer (Co-Trainer)

vorgegebenen Mindestbreite von 60

Metern nicht entspricht; mangelnde

Landesliga-Erfahrung; in der Breite

ist der Kader zu schwach, um Landesligaansprüchen

zu genügen; extrem

schwierige Trainingsverhältnisse in

den Wintermonaten; die Jugendspieler

genügen noch nicht Landesligaansprüchen.

Prognosen

Schafft es Moos auch nur ansatzweise,

ihre jahrelange Dominanz auf heimischen

Rasen auch auf dem Fußballplatz

in St. Leonhard fortzusetzen, ist

eine Verlängerung der Erfolgsstory

möglich. Die Mooser werden für jeden

Klub einen unangenehmen Gegner

abgeben. Ob dies zum Klassenerhalt

reicht, ist fraglich.

InFo

Am Sand 131 – 39013 Moos in Passeier

Tel. 347 15 72 150

afcmoos@yahoo.de - www.afc-moos.it

Heimspielplatz: St. Leonhard in Passeier

Nur ein Jahr dauerte der

„Zwangsaufenthalt“ von

Traditionsverein Natz in der 1.

Amateurliga. In sagenhafter

Manier (17 Punkte Vorsprung

auf den Drittplatzierten

Freienfeld) schaffte der ehemalige

Oberligist den direkten

Wiederaufstieg in die Landesliga

nach einem „Katastrophenjahr“

2009/10.

Einzig Mitaufsteiger Teis Villnöß

konnte den Eisacktalern Paroli

bieten, musste sich aber wegen der

zwei Niederlagen im direkten Duell

(1:2 und 0:2) „nur“ mit Rang zwei

begnügen. Natz zeichnete in der vergangenen

Saison eine beeindruckende

Siegermentalität aus: 18 Spiele

wurden gewonnen, aber gleich deren

14 mit nur einem Tor Unterschied.

Verabschiedet hat sich nach der Meistersaison

Erfolgstrainer Walter Gasser.

Das Natzer Urgestein hat das Feld Alex

Schraffl überlassen, dem langjährigen

Erfolgstrainer von Lokalrivale Vahrn.

Zugänge und Abgänge

Zugänge: Matthias Markart (Freienfeld),

Lukas March, David Cassius

(beide Raas), Simon Senoner (Jugend

Brixen), Martin Hilpold, David Bacher,

Fabian Trenkwalder, Daniel Prader

(alle eigene Jugend).

Abgänge: Stefan Klement, Fabian Huber

(beide Studium), Ulrich Schäfer

(Schabs), Fabian Lantschner (Raas),

Klaus Mayr (Aicha).

L a n d e s L i g a

natz ist zurück in „seiner“ liga

Ist seit Jahren ein sicherer Rückhalt

im Natzer Tor: Patrick Fleckinger.

Stärken und Schwächen

Stärken: Natz hat im Vorjahr zu alter,

neuer Heimstärke zurückgefunden

(zehn Siege, drei Unentschieden in 13

Partien); mit Matthias Markart stößt

der letztjährige Top-Goalgetter (24 Tore)

der 1. Amateurliga zum Team; die

erfahrene Achse um Fleckinger-Obexer-Gasser

und Hannes Mitterrutzner

bildet das Grundgerüst im jungen Natzer

Kader; alle Spieler stammen aus

der Gemeinde Natz - ein Garant für gutes

Teamwork; sattelfeste Defensive.

Schwächen: Der Abgang des langjährigen

Kapitäns Klaus Mayr wiegt schwer;

das kritische und hitzige Publikum

könnte zur Zerreißprobe für das junge

Team werden; sollten einige Leistungsträger

ausfallen, ist es unmöglich, diese

gleichwertig zu ersetzen.

26 SPORT

SPORT 27

Prognosen

1. Amateurliga dominiert, beste Defensive,

bestes Hinrunden-Team – eigentlich

genug Gründe, auch eine Liga

höher zu bestehen. Dazu kommen noch

die imposante Heimstärke, die langjährige

Tradition des ehemaligen Oberligavereins

sowie 1. Amateurliga-Torschützenkönig

Matthias Markart: Es liegt auf

der Hand – Natz wird die kommende

Landesligasaison mit Bravour meistern

und könnte für die eine oder andere positive

Überraschung sorgen.

InFo

Elvaser Straße 100 - 39042 Brixen

Tel. 335 70 40 486 – burkhardmayr@dnet.it

www.sv-natz.info

Heimspielplatz: Natz

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Soll Natz zu einem sicheren

Klassenerhalt führen:

Der neue Trainer Alex Schraffl.

natz

Patrick Fleckinger 1978

Daniel Goggi 1993

Hannes Fink 1995

Günther Messner 1980

Simon Bacher 1988

Günther Prader 1991

Stefan Prader 1987

Oswald Obexer 1970

Simon Senoner 1994

Daniel Prader 1994

David Bacher 1993

Florian Larcher 1994

Christian Pichler 1988

Daniel Huber 1984

Michael Gasser 1980

Daniel Mitterrutzner 1991

Manuel Hofer 1991

Florian Klement 1991

Lukas March 1993

Martin Hilpold 1994

Stefan Gasser 1987

Hannes Mitterrutzner 1980

Matthias Markart 1980

David Cassius 1993

Fabian Trenkwalder 1994

Alex Schraffl (neu)

Günther Huber (Co-Trainer)

Paul Oberhuber (Tormanntrainer)


Eine ausgeglichene Mannschaft

ohne Stars, dazu eine kompakte

Defensive: Das Erfolgsrezept

des Schenner Trainers, Luciano

Chini, war im Vorjahr einfach,

aber erfolgreich. Ohne größere

Probleme überstand Schenna

das zweite Landesliga-Jahr.

L a n d e s L i g a

neugries: Die oberliga bleibt ein thema

Im letzten Jahr als Titelfavorit

gestartet, scheiterte der FC

Neugries als Drittplatzierter

– und einem verlorenen

Entscheidungsspiel gegen

Tramin - nur knapp. Heuer soll

in einem erneuten Anlauf der

Traum Oberliga Realität werden.

Damit dieses ehrgeizige Unterfangen

klappt, wurde der letztjährige

Kader nur geringfügig verändert.

Zugänge und Abgänge

Zugänge: Alexander Kaufmann

(Berretti FC Südtirol), Alex Berton

(Leifers), Maurizio Foldi (Virtus DB),

Renis Berberi (Atletico Bolzano), Matteo

Moretti, Emanuele Balzama, Ruben

Serafini, Mirco Munerati (alle eigene

Jugend).

Abgänge: Stefan Gruber, Enrico Cimino

(beide Haslach), Simon Kofler

(Eppan), Fabio Cugnetto (Oberau),

Alex Sincich (Auer), Andreas Huber

(Jenesien), Stefano Voltani (Ziel

unbekannt), Patrick Facchinelli (Arbeitsgründe),

Matteo Lazzeri, Thomas

Mazzier (beide Studium).

Stärken und Schwächen

Stärken: Das starke Team aus dem

Vorjahr hat sich kaum verändert, ist

also bestens eingespielt; die Offensivreihe

Maurizio Foldi-Schmid-Bovolenta

hat Oberliganiveau.

Schwächen: Die Verletzungsanfälligkeit

einiger Leistungsträger; großer

Erfolgsdruck; in der Breite nur

knapp besetzt.

Prognosen

Wie im Vorjahr führt auch in dieser

Saison kein Weg an Neugries vorbei.

Mit Maurizio Foldi verstärkt ein weiterer

Topspieler die ohnehin schon starke

Offensivabteilung der Bozner. Abzuwarten

ist, wie sich die Jugendspieler

in den Kader integrieren. Schlagen

diese ein, führt der Oberligatitel auch

über Neugries.

Schenna: Mehr tore müssen her

Auch heuer will man wieder in ruhigen

Gewässern schwimmen. Ob

das gelingt, ist fraglich: Zu eklatant

sind die Probleme im Angriff.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Cristiano Moretti, Alex Gögele,

Francesco Tagnin (alle Algund),

Markus Unterthurner (Jugend FC Südtirol),

Mauro Munaretto (Meran).

Abgänge: Hannes Köllemann, Andreas

Januth (beide Dorf Tirol), Martin

Gruber (Lana), Hannes Gamper, Michael

Karnutsch (beide Algund), Markus

Kuppelwieser (Marling), Philipp Dubis

(Burgstall), Dennis Corona (Ziel unbekannt),

Oliver Pircher (Karriereende).

Stärken & Schwächen

Stärken: Die Abwehrachse Lukas

Pircher-Zangrandi-Eder zählt zu den

Besten der Liga; Andreas Pircher

Abwehrspieler Walter Micheletti

InFo

Fahrschule Simmerle, Palermostr. 65/A

39100 Bozen - Tel. 0471 910 388

simmerle@inwind.it – www.neugries.it

Spielort: Bozen Pfarrhof (Kunstrasen)

ist ein exzellenter Rückhalt im Tor;

kampfstarkes Mittelfeld.

Schwächen: Vorne besteht keine

Durchschlagskraft (27 Treffer,

schlechtester Angriff der vergangenen

Saison), es fehlt ein Knipser; zudem

hat mit Martin Gruber (zu Lana) der

beste Torschütze (im Vorjahr sieben

Tore) den Verein verlassen.

Prognosen

Mit Platz zehn im Vorjahr hat sich

Schenna in der Landesliga etabliert.

Nach vorne muss heuer mehr funktionieren,

ansonsten droht der Abstiegskampf:

Fehlende Tore sind oft mit wenigen

Punkten gleichzusetzen.

InFo

Katnauweg 5 – 39017 Schenna

Tel. 339 86 25 849

welli@dnet.it - Heimspielplatz: Schenna

Durchs Hintertürchen in die

Landesliga gekommen, geht der

ASC Sarntal mit seinem neuen

Trainer Ernst Eschgfeller (er

arbeitete zuletzt viele Jahre

im Jugendsektor des AFC

St. Pauls) mit Zuversicht in

die neue Saison.

Die Begeisterung für den Fußball

im Tal war nie größer, der Druck

auf die Spieler ist gering, man sieht

die Landesliga als Chance für den

Sarner Fußball.

Zugänge und Abgänge

Zugänge: Stefan Thaler (Bozner FC),

Armin Stuefer (A-Jugend FC Südtirol),

Felix Heiss, Ivan Hofer, Manuel Isabella,

Patrick Kienzl, Andreas Perkmann,

Thomas Plattner, Ivan Trienbacher (alle

eigene Jugend).

Abgänge: Markus Hofer (verletzungsbedingte

Pause), Tobias Hofer (eigene

Freizeitmannschaft).

L a n d e s L i g a

Sarntal: Durch die hintertür

Starker Rückhalt im Tor: Andreas Pircher.

28 SPORT

SPORT 29

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

neugries

Matteo Moretti 1994

Ruben Sadei 1990

Thomas Voltani 1983

Luca Agostini 1981

Mario Benassai 1992

Renis Berberi 1994

Alexander Kaufmann 1993

Walter Micheletti 1992

Daniel Ochner 1987

Ruben Serafini 1994

Andrea Zaggia 1984

Alex Berton 1994

Daniel De Nadai 1985

Luca Foldi 1985

Rudy Marcadella 1992

Mirco Munerati 1994

Davide Santachiara 1983

Alan Visalli 1986

Emanuele Balzama 1994

Andrea Bovolenta 1981

Maurizio Foldi 1985

Patrick Schmid 1982

Hugo Pomella (bestätigt)

Andreas Viehweider (Co-Trainer)

Stefano Bampi (Tormanntrainer)

Stärken und Schwächen

Stärken: Die Mannschaft besteht ausschließlich

aus einheimischen Spielern,

der Team-Spirit ist dementsprechend

groß; der Kader aus dem letzten

Jahr blieb völlig erhalten.

Schwächen: die jungen und unerfahrenen

Spieler agieren teils übermotiviert;

das spielerisch hohe Niveau könnte die

Sarner vor große Probleme stellen.

Prognosen

Der Abstiegskampf wird Alltag sein im

Sarntal. Trotz Siegermentalität und Aufopferungsbereitschaft

wäre der Klassenerhalt

eine Riesensensation.

InFo

Griesplatz 18 – 39058 Sarnthein

Tel. 0471 622 601

info@sc-sarntal.it – www.asc-sarntal.it

Heimspielplatz: Sarnthein

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Schenna

Andreas Pircher I 1983

Cristiano Moretti 1971

Andreas Pircher II 1996

Michael Eder 1987

Matteo Zangrandi 1988

Lukas Pircher 1983

Davide Chini 1993

Markus Dosser 1993

Benjamin Mair 1991

Thomas Burger 1991

Fabian Mair 1994

Michael Höller 1986

Mauro Munaretto 1982

Alex Gögele 1986

Markus Unterthurner 1996

Daniel Pircher 1994

Hannes Dosser 1992

Massimo Bonfiglio 1974

Francesco Tagnin 1993

Martin Peloso 1985

Stefan Orian 1991

Philipp Hofer 1988

Joachim Braun 1973

Luciano Chini (bestätigt)

Umberto Martini (Co-Trainer)

Hans Peter Schermer (Tormanntrainer)

Torgarant: Bernd Saltuari

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Sarntal

Martin Thaler 1985

Klaus Stecher 1990

Michael Groß 1985

Felix Heiss 1993

Michael Hochkofler 1982

Ivan Hofer 1995

Ralph Hofer 1976

Harald Kienzl 1989

Norbert Kienzl 1988

Dietmar Stuefer 1989

Patrick Kienzl 1995

Thomas Plattner 1994

Andreas Perkmann 1992

Armin Gross 1990

Armin Aichner 1992

Sascha Hofer 1980

Marco Isabella 1984

Raimund Kienzl 1991

Thomas Kröss 1989

Elias Moser 1992

Julian Nussbaumer 1988

Heinrich Stuefer 1985

Stefan Thaler 1989

Ivan Trienbacher 1993

Patrick Unterkalmsteiner 1983

Manuel Isabella 1993

Bernd Saltuari 1986

Armin Stuefer 1995

Ernst Eschgfeller (neu)

Alex Stuffer (Co-Trainer)


Letzte Saison wollte man den

Klassenerhalt, am Ende wurde

es Platz sechs – beachtlich.

Trotzdem folgte im Sommer ein

gewaltiger Umbruch.

neben Trainer Markus Rieder (zu

Ahrntal) haben weitere acht Spieler

den Verein verlassen. Es bleibt

abzuwarten, wie schnell die Neuzugänge

integriert werden können.

Klappt es nicht, droht der Fall in das

untere Landesliga-Mittelmaß. Eine

bärenstarke Achse gibt aber auch zu

Erfolgsträumen Anlass.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Günther Agreiter (St. Lorenzen),

Manuel Haberer, Harald Laimer

(beide Bruneck), Roman Palfrader (St.

Georgen), Manuel Mairhofer (Taisten),

Moritz Piffrader (Dietenheim Aufhofen),

Renè Seeber, Martin Beikircher,

Matthias Obexer (alle eigene Jugend).

Abgänge: Denis Kerrniqi, Zhani Lekaj

(beide Bruneck), Patrick Dapunt (Val

Badia), Hagen Niederkofler (Dietenheim

Aufhofen), Fabian Adang (Karriereende),

Luca Consalvo (Arbeitsgründe),

Edvis Sthraza, Vincenzo Folino

(beide Ziel unbekannt).

Stärken & Schwächen

Stärken: Spieler wie Dorigo,

Mutschlechner oder Oberheinricher

bürgen für höchstes Landesliga-Ni-

p a g i n i e r u n g

Stegen: vorne mitspielen ist möglich

veau; mit Günther Agreiter (Ex-St.

Georgen) kommt ein Top-Verteidiger, er

soll die zuletzt wackelige Abwehr stabilisieren;

die Achse Mittermair-Agreiter-

Oberheinricher-Dorigo ist oberligareif.

Schwächen: Mit Folino, Kerrniqi,

Adang und Dapunt verlieren die Stegener

mehrere Leistungsträger; mit

Consalvo (6 Tore in der Vorsaison) und

Hagen Niederkofler (4 Tore) haben

zwei große Nachwuchstalente den Verein

verlassen; fallen Stammspieler aus,

fehlt es dem dünn besetzten Kader an

Alternativen.

Prognosen

Zwar fehlt es dem Kader an Erfahrung,

doch Trainer Alexander Brugger

(er arbeitete zwei Jahre mit großem

Erfolg beim Oberligisten Ahrntal,

davor lange Zeit Jugendtrainer bei St.

Georgen) kann mit jungen Spielern

umgehen. Das Ziel Klassenerhalt ist

trotz des großen Umbruchs kein Problem.

Gelingt es, die löchrige Abwehr

zu stabilisieren, ist für Stegen sogar

ein Spitzenplatz drin.

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

InFo

Stegen

Hl. Kreuzstraße 13 – 39031 Bruneck

Tel. 339 69 75 654

Sportverein.stegen@dnet.it

Heimspielplatz: Stegen

Markus Mutschlechner,

Dampfmacher auf der

linken Seite.

Marco Mittermair 1992

Julian Mair 1992

Günther Agreiter 1987

Florian Pramstaller 1992

Georg Bergmeister 1983

Alex Niederkofler 1986

Martin Beikircher 1994

Manuel Mairhofer 1994

Harald Laimer 1985

Michele Verdi 1993

Matthias Obexer 1994

Stefan Watschinger 1987

Stefan Oberheinricher 1984

Manuel Mutschlechner 1993

Markus Mutschlechner 1984

Astrit Ulqinaku 1989

Renè Seeber 1994

Emanuel Dorigo 1982

Manuel Haberer 1990

Roman Palfrader 1992

Moritz Piffrader 1993

Alexander Brugger (neu)

Peter Bacher (Co-Trainer)

Dieter Schatzer (Tormanntrainer)

Es scheint, als sei die

Mannschaft unaufsteigbar. Seit

vier Jahren kratzt der langjährige

Oberligist St. Martin in

Passeier am Aufstieg, doch am

Ende fehlt jedes Mal das eine

oder andere Pünktchen.

Ist es Unvermögen oder einfach fehlendes

Glück? So oder so ist St. Martin

auch in der anstehenden Saison

wieder einer der großen Anwärter

auf den Oberliga-Aufstieg. Vor allem,

aber nicht nur, nach der Verpflichtung

von Ex-FC Südtirol-Kapitän

Hansrudi Brugger. Viele Fußball-

L a n d e s L i g a

St. Martin in Passeier:

Jetzt oder nie

Ist für viele Experten der beste Amateurstürmer

Südtirols: Martin Saltuari.

fans, auch außerhalb des Passeiertals

werden sich fragen: Klappt es

heuer endlich mit dem Aufstieg?

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Hansrudi Brugger (FC Südtirol),

Robert Kofler, Andreas Haller (beide

SC Passeier), Raphael Ennemoser

(Jugend FC Südtirol), Max Lanthaler,

Michael Schwarz (beide eigene Jugend).

Abgänge: Stefan Pamer, Armin Pamer

(beide SC Passeier), Fabian Pilser, Fabian

Raffl (beide Moos), Manuel Raffl

(Arbeitsgründe), Thomas Haller (Ziel

unbekannt).

Stärken & Schwächen

Stärken: Die Offensive zählt zur Créme

dé la Créme der Landesliga (68 Tore in

der letzten Saison), die Angreifer Daniel

Lanthaler und Saltuari sind Torgaranten;

mit dem langjährigen FCS-Aushängeschild

Hansrudi Brugger wurde die

ohnehin schon starke Defensive zusätzlich

verstärkt; große Heimstärke.

Schwächen: Seit vier Jahren wird der

Aufstieg immer wieder knapp verpasst:

Dieser Fakt könnte an den Nerven

der Spieler zerren; kann Jungstar

Ist jetzt für St. Martin am Ball: Hansrudi Brugger,

langjähriger Kapitän des FC Südtirol.

St. Martin in Passeier

Günther Agreiter (rechts) ist

30 SPORT

SPORT 31

der neue Abwehrchef bei Stegen.

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Gabriel Hofer 1985

Luis Schwarz 1982

Florian Reinstadler 1985

Alexander Hofer 1986

Arthur Tschöll 1988

Elmar Haller 1989

Tobias Hillebrand 1989

Lukas Raffl 1993

Florian Ciatti 1986

Hansrudi Brugger 1980

Andreas Haller 1995

Peter Pichler 1983

Hansjörg Pixner 1984

Andreas Haller 1983

Benjamin Fontana 1989

Raphael Ennemoser 1994

Dominik Lanthaler 1993

Matthias Prünster 1993

Dominik Alber Grüner 1989

Michael Schwarz 1991

Martin Saltuari 1983

Max Lanthaler 1991

Robert Kofler 1984

Daniel Lanthaler 1991

Stefan Gasser (bestätigt)

David Theiner (Co-Trainer)

Florian Reinstadler (Tormanntrainer)

Daniel Lanthaler seine starke Vorsaison

(28 Tore) bestätigen? Auf der Torhüterposition

bahnt sich ein Gerangel

an: Sowohl Gabriel Hofer wie auch

Luis Schwarz werden nur schwer die

Reservistenrolle akzeptieren.

Prognosen

St. Martin ist der Top-Favorit auf den

Meistertitel. Die Mannschaft hat sich

kaum verändert, Trainer Stefan Gasser

kann auf ein starkes Fundament mit

viel Landesliga-Erfahrung zurückgreifen

und hat zudem Hansrudi Brugger

als verlängerten Arm auf dem Feld.

Kommt die Mannschaft von Beginn weg

auf Betriebstemperatur und bleiben die

Leistungsträger gesund, dann sollte es

heuer endlich klappen mit der anvisierten

Rückkehr in die Oberliga.

InFo

Prantacher Weg 1

39010 St. Martin in Passeier

Tel. 348 33 41 715

anton.oettl@hoppe.com – www.fc-stmartin.it

Heimspielplatz: St. Martin in Passeier


32

St. Pauls: neuanfang, teil 2

Nach dem Oberligaabstieg

im Frühjahr 2010 hätte es ein

Übergangsjahr werden sollen.

Mit einer stark verjüngten wie

veränderten Mannschaft.

herausgekommen ist eine Saison,

die von Trainerwechseln und

großem Zittern bis zuletzt geprägt

war. Jetzt hofft man beim AFC St.

Pauls, dass Ruhe einkehrt. Und dass

der im Vorjahr eingeleitete Neuanfang

auch Früchte trägt. Und dies

nicht nur dank Martin Klotzner, dem

neuen Trainer, der zuletzt mit Obermais

viele Jahre für Furore sorgte.

SPORT

Trotz seiner erst 21 Jahre schon

ein Leithammel: Simon Fabi (rechts).

Martin Klotzner kann es alleine freilich

auch nicht richten. Dazu benötigt

es auch das spielende Personal mit der

nötigen Qualität. Um nicht noch einmal

so tief in den Abstiegsstrudel zu

geraten wie in der vergangenen Saison

(am Ende reichte es mit 33 Punkten

zu Rang 12), hat man bestmöglich

vorgesorgt. Der ehemalige FC Südtirol-Profi

Fabian Mayr, der bereits in

der vergangenen Rückrunde zum Einsatz

kam, wird die Mannschaft ebenso

unterstützen wie Manuel Schieder, der

nach einem einjährigen Auslandsjahr

in Nord- und Mittelamerika wieder in

der Südtiroler Heimat ist. Vom 1. Amateurligisten

Auer wurde Angreifer Manuele

Giacomuzzi (im Vorjahr 23 Treffer)

verpflichtet. Ihre Erfahrung und

Klasse, dazu Tormann Toni Tarantino,

Michael Kreiter und das langjährige

Aushängeschild Gunther Staffler (der

Ultner geht in seine elfte Saison bei

den Blau-Weißen) sollen das Grundgerüst

bilden, damit der Abstieg in der

Saison 2011/12 kein Thema ist.

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Manuele Giacomuzzi (Auer),

Manuel Schieder (reaktiviert),

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

St. Pauls

Antonio Tarantino 1985

Georg Zublasing 1989

Georg Sinn 1988

Michael Kreiter 1987

Fabian Mayr 1986

Hannes Ohnewein 1992

Matthias Huber 1989

Gerhard Werth 1980

Martin Stauder 1994

Fabian Perktold 1994

Patrick Frötscher 1994

Konstantin Kössler 1994

Simon Fabi 1990

Philipp Stein 1989

Manuel Schieder 1980

Felix Pichler 1993

Hannes Ambach 1990

Tobias Sinn 1988

Hannes Riffesser 1994

Alex Lang 1994

Simon Peverott 1993

Gunther Staffler 1978

Manuele Giacomuzzi 1986

Tobias Wirth 1990

Felix Zublasing 1993

Fabian Gramm 1992

Martin Klotzner (neu)

Helmuth Pichler (Co-Trainer)

Marco Pagliani (Tormanntrainer)

Fabian Gramm, Felix Pichler, Alex Lang, Patrick Frötscher,

Konstantin Kössler, Hannes Riffesser, Martin Stauder

(alle eigene Jugend)

Abgänge: Benjamin Schweigkofler, Daniel Vieider (beide

Girlan), Philipp Prugger, Tobias Ebner (beide Frangart),

Georg Mederle (Nals), Stephan Profanter (Terlan), Fabian

Gruber (Riffian Kuens)

Stärken & Schwächen

Stärken: Die Achse Tarantino-Kreiter-Mayr-Schieder-

Staffler ist herausragend; die Verpflichtung von Trainer

Martin Klotzner löste große Euphorie aus.

Schwächen: Mangelndes Selbstvertrauen nach zwei

schwachen Jahren (Oberligaabstieg 2010, enttäuschende

Landesligaaison 2011); die optimale Abstimmung in der

Defensive ist seit Jahren ein Problem.

Prognosen

Nach einer enttäuschenden Saison 2010/11 herrscht Aufbruchstimmung

im Überetsch. Die nach wie vor junge

Mannschaft (Durchschnittsalter 21,19 Jahre; nur sechs

Spieler sind älter als 25) hat gutes spielerisches Talent,

allerdings noch nicht die Erfahrung und das Durchsetzungsvermögen,

um kritische Momente ohne Einbrüche zu

überstehen. Wenn die „gestandenen“ Spieler von schweren

Verletzungen verschont bleiben, ist St. Pauls ein Mittelfeldplatz

zuzutrauen.

InFo

L a n d e s L i g a

Unterrainer Straße 36 - 39050 St. Pauls

Tel. 335 82 59 269

fcpauls@rolmail.com - www.fcpauls.com

Heimspielplatz: Rungghof/Girlan, St. Pauls (Kunstrasen)

Vielseitig einsetzbar:

Michael Kreiter (links).

Landhaus II - Bozen

Für ein Baugerüst sind Funktionalität und

Stabilität die entscheidenden Eigenschaften.

Mit unserer Erfahrung und

lösungsorientierten Arbeitsweise planen

und montieren wir Gerüste für jeglichen

Einsatz an Gebäuden und Brücken, sowie

für Spezialkonstruktionen.

Seit Jahren ist Sparer führend im Gerüstbau

im oberitalienischen Raum.

www.sparer-bz.it

Tel. 0471 637025


Mittelfeldspieler

Hannes Krapf

L a n d e s L i g a L a n d e s L i g a

teis villnöß: landesliga, die Erste

Hop oder Top lautete die Devise

in der letztjährigen Saison in der

1. Amateurliga. Nicht ein einziges

Unentschieden stand für die

Fußballer von Teis Villnöß am

Ende der Spielzeit zu Buche.

Dies zeugt von der Risikobereitschaft

der Mannschaft, die für ihren bedingungslosen

Siegeswillen mit dem

erstmaligen Aufstieg in die höchste

Spielklasse Südtirols honoriert wurde.

19 Siegen standen sieben Niederlagen

gegenüber, als Tabellenzweiter hinter

Natz ließ Teis in den Aufstiegsspielen

Latsch und Sarntal keine Chance.

Jetzt folgt ein neues Abenteuer in

der noch jungen Teiser Klubgeschichte:

Erstmals geht es in der Landesliga

gegen ganz große Kracher. Ob Teis

Villnöß dieser Anforderung gerecht

wird, muss sich zeigen. Zumal die Vorzeichen

– Abgang von Philipp Aichner

zu Ahrntal, schwere Knieverletzung

von Stürmerstar Alexander Profanter

– nicht die Besten sind.

Zugänge und Abgänge

Zugänge: Claudio Dicarlantonio

(Milland), Patrick Lanziner (Plose),

Gabriel

Oberhauser

(A-Jugend Brixen), Arnold Aichner,

Florian Steiner (beide reaktiviert).

Abgänge: Philipp Aichner (Ahrntal),

Daniel Ploner (Latzfons Verdings),

Stefan Messner, Hannes Krapf (beide

Studium).

Stärken und Schwächen

Stärken: Unbändiger Siegeswille und

großer Zusammenhalt in der Mannschaft;

die Neuzugänge, allen voran

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Ihre Defensivkünste sind

besonders gefragt:

Sandro Ursino (rechts) und

Tormann Patrick Burger (dahinter).

teis villnöß

Patrick Burger 1983

Stefan Kofler 1993

Arnold Aichner 1977

Renè Aichner 1987

Alex Fischnaller 1988

Lukas Messner 1985

Matthias Psaier 1993

Michael Schatzer 1983

Hannes Trocker 1983

Hannes Fischnaller 1985

Hannes Krapf 1986

Lukas Kritzinger 1991

Patrick Lanziner 1992

Werner Leitner 1988

Philipp Schatzer 1985

Valerio Ursino 1984

Sandro Ursino 1983

Claudio Dicarlantonio 1982

Fabian Messner 1994

Gabriel Oberhauser 1994

Hannes Pramstaller 1993

Alexander Profanter 1987

Florian Psaier 1989

Florian Steiner 1983

Werner Brugger (neu)

Gabriel Oberhauser, zeigen positive

Ansätze und können sich zu Leistungsträgern

entwickeln; mit 57 Treffern

war die Teiser Offensivabteilung

die beste aller 1. Amateurligaklubs in

der letzten Saison; der Heimplatz ist

bei den Gegnern gefürchtet (im Vorjahr

elf Siege).

Schwächen: Der Abgang von Philipp

Aichner und der verletzungsbedingte

Ausfall von Torjäger und Aufstiegsgarant

Alexander Profanter (16 Tore) ist nicht

kompensierbar; die Unerfahrenheit des

Kaders kann zum Stolperstein werden.

Prognosen

Der Verlust der beiden Top-Angreifer

der letzten Saison – Alexander Profanter

fehlt zumindest „nur“ die Hinrunde

– wird sich fatal auswirken. Der Klassenerhalt

wäre eine Riesensensation.

Der Kader ist in der Breite dünn besetzt,

der erste Anzug sitzt dafür umso besser.

Des Weiteren macht sich der Vereinsvorstand

keine großen Illusionen und

geht mit tief gesteckten Zielen in die

Meisterschaft. Das sorgt für Entlastung

und nimmt den Druck von der Mannschaft,

die das kommende Fußballjahr

einfach nur genießen kann.

InFo

Stadelgasse 13 – 39042 Brixen

Tel. 347 971 45 77

johann.krapf@provinz.bz.it - www.svv.it

Heimspielplatz: St. Peter in Villnöß

vahrn: Ein radikaler Umbruch

Nach zuletzt drei achten

Plätzen in Folge hat die

Vahrner Vereinsführung den

Totalumbruch gewagt und

talentierte Jugendspieler gestandenen

Landesligaspielern

vorgezogen. Gleich acht größtenteils

hochkarätige Abgänge

gibt es zu verzeichnen.

Sie wurden bis auf Manuel Piccin

ausschließlich mit Nachwuchsleuten

ersetzt. Es gilt abzuwarten, ob

die Radikalkur Früchte trägt.

Zugänge und Abgänge

Zugänge: Stefan Fischnaller (Junioren

Brixen), Alexander Profanter (A-

Jugend FC Südtirol), Michael Baumgartner

(Comeback nach Studium),

Manuel Piccin (Freienfeld), Damian

Fanani (Brixen), Gianluca Fraternali,

Max Stefani, Matthias Falk, Mathis

Kirchler, Hannes Wieland, Max Ober-

rauch, Tobias Krechel, Julian Nagler

(alle eigene Jugend).

Abgänge: Jürgen Reifer (Rodeneck),

Markus Gasser (Schabs), Alexander

Mair (Plose), Michael Burger, Hannes

Reifer (beide Milland), Hansjörg Grunser

(Karriereende), Martin Falk, Simone

Sequani (beide Neustift).

Stärken und Schwächen

Stärken: Spieler um Michael Cimadom,

Stefan Baumgartner, Manuel

Piccin und Daniel Lorenzi bilden das

Rückgrat der Mannschaft; gute Mischung

zwischen erfahrenen Spielern

und Unbekümmertheit der talentierten

Nachwuchskicker.

Schwächen: Mit den Abgängen zahlreicher

Leistungsträger geht viel Klasse

verloren, allen voran Michael Burger

und Torgarant Alexander Mair; die

Konstanz der vorwiegend unerfahrenen

Jugendspieler wird zum Prüfstein

für die gesamte Mannschaft.

Florian Gasser

34 SPORT

Johann Krapf (Tormanntrainer)

Tonino Liotti (Tormanntrainer)

SPORT 35

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

vahrn

Michael Cimadom 1984

Hugo Graber 1991

Klaus Oberhofer 1993

Patrick Leiter 1991

Daniel Niederjaufner 1988

Stefan Fischnaller 1992

Alexander Profanter 1995

Christian Manfredi 1991

Gianluca Fraternali 1992

Stefan Baumgartner 1984

Hannes Wieland 1993

Tobias Krechel 1993

Max Oberrauch 1993

Mathis Kirchler 1995

Florian Gasser 1990

Michael Baumgartner 1987

Benjamin Putzer 1992

Manuel Sullmann 1988

Manuel Piccin 1981

Bastian Prosch 1993

Matthias Falk 1994

Julian Nagler 1993

Andreas Krechel 1994

Max Stefani 1994

Daniel Lorenzi 1984

Damian Fanani 1993

Markus Mair 1991

Werner Schölzhorn (neu)

Rainer Kirchler (Co-Trainer)

Soll hinten dicht machen:

Tormann Michael Cimadom.

Prognosen

Es wird eng, ganz eng für den ASV

Vahrn. Der Aderlass an Qualitätsspielern

war im Sommer enorm. Ob

jugendlicher Elan und Begeisterung

genügen, dieses Manko wettzumachen,

wird sich zeigen. Will Vahrn eine

Chance haben, dann muss der neue

Trainer Werner Schölzhorn imstande

sein, die vielen jungen Spieler so

schnell als möglich in der Mannschaft

zu etablieren. Ansonsten wird es

schwer bis unmöglich für die Eisacktaler,

den Klassenerhalt zu packen.

InFo

Alte Straße 20 – 39040 Vahrn

Tel. 335-7022344

herbertbaumgartner@virgilio.it

www.asv-vahrn-fussball.it

Heimspielplatz: Vahrn


Kontinuität ist Programm: Virtus

DB setzt seinen Jugendtrend

fort und baut auch weiterhin

auf Trainer Massimo Bertinato.

Der erfolgreiche Fußball-Lehrer

arbeitet seine dritte Saison

beim Bozner Traditionsklub, und

nach zwei harten Aufbaujahren

will er heuer die Früchte ernten.

Sprich: Um den Aufstieg mitspielen.

legt das Virtus-Team das vielzitierte

„Sieger-Gen“ sowie ein gewisses

Maß an Kaltschnäuzigkeit in die

Waagschale, dann zählen die Grün-

Weißen zu den Aufstiegskandidaten.

Nicht nur, aber auch wegen der

vielen und vor allem hochkarätigen

Neuzugänge.

Torjäger Michael Osti

L a n d e s L i g a

virtus DB: Jung und mit viel Perspektive

Zugänge & Abgänge

Zugänge: Yuri Osti, Janusch Garzisi

(beide Meran), Stefano Colla, Davide

Dal Castello, Federico Bertoli (alle Jugend

FC Südtirol), Peter Paul Zelger,

Antonio Talarico (beide Lana), Mariano

Gadea (Bozen 96), Mehmet Lekaj

(Schlern), Manuel De Lorenzo, Kusche

Qmail (beide eigene Jugend).

Abgänge: Maurizio Foldi (Neugries),

Ferdinando Antino (Auer), Matteo

Pettini, Adnan Mehovic (beide Bozner

Boden), Luca Niederstätter (schöpferische

Pause), Robert Larcher (Lana),

Alex Calovi, Luca Casagrande (beide

Ziel unbekannt).

Stärken & Schwächen

Stärken: Michael Osti ist ein Topstürmer

(im Vorjahr 14 Tore); Trainer

Bertinato ist ein Trainerfuchs, der mit

allen Wassern gewaschen ist; technisch

beschlagene Truppe, kaum eine

Mannschaft ist spielerisch so stark.

Schwächen: Mit Maurizio Foldi verliert

die Mannschaft auch den zweiten

der Foldi-Brüder (Luca wechselte

bereits im Winter) an Liga-

Konkurrent Neugries; der Abgang

von Tormann Antino wiegt schwer;

Probleme in der Offensive: außer

Michael Osti trifft kein

Spieler regelmäßig; launische

Mannschaft.

Prognosen

Eine junge Mannschaft

mit viel Perspektive.

Gelingt ein guter Start,

kann Virtus DB ganz vorne

mitspielen. Das Potenzial ist vorhanden,

um einen Platz in den Top-5 zu

erreichen.

InFo

Cadornastraße 25 – 39100 Bozen

Tel. 335 59 87 896

virtusdonbosco@tin.it

www.virtusdonbosco.it

Heimspielplatz: Bozen/Cadornastraße,

Ex-Righi (Kunstrasen)

Mittelfeldspieler Andrea Sorze (links)

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

virtus DB

Yuri Osti 1989

Roberto Menegolo 1984

Manuel De Lorenzo 1993

Davide Dal Castello 1994

Alex Nicastro 1993

Ronny Pisotti 1991

Mirko Kostner 1993

Peter Paul Zelger 1988

Janusch Garzisi 1989

Marco Primerano 1985

Stefano Colla 1994

Alessandro Weiss 1993

Francesco Naletto 1991

Stefano Damini 1985

Andrea Sorze 1992

Federico Bertoli 1993

Matteo Santoni 1992

Kusche Qmail 1995

Federico Bertoli 1993

Mehmet Lekaj 1982

Andrea Crisci 1992

Daniel Loncini 1991

Michael Osti 1991

Mattia Pareti 1991

Mariano Gadea 1980

Antonio Talarico 1984

Massimo Bertinato (bestätigt)

Eyo Bonaccio (Co-Trainer)

Walter Soffiatti (Tormanntrainer)

Nachdem ihr letztmaliger

Auftritt in der Landesliga nach

nur einem Jahr ein jähes Ende

fand, haben sich die Fußballer

von Weinstraße Süd in der

vergangenen Saison bewährt

und in Südtirols höchster

Spielklasse Fuß gefasst. Nicht

zuletzt dank ihres überragenden

Offensivtrios Goller-Ferrari-

Dellasega.

Damit der Fahrstuhl weiterhin zubleibt,

haben sich die Unterlandler

nicht so sehr spielermäßig, dafür

aber auf der Trainerbank spektakulär

verstärkt: Anstatt Walter Oselini

hat jetzt der langjährige Eppaner Erfolgstrainer,

Fabio Ianeselli, das Sagen.

Für den Margreider ist es eine

Rückkehr nach Hause.

Zugänge und Abgänge

Zugänge: Fabio Zadra (Salurn), Matthias

Schmid (Branzoll), Armin Vontavon

(Auer), Matthias Leoni, Michael

Mair, Richard Teutsch, Simon Sanoll

(alle eigene Jugend).

L a n d e s L i g a

Weinstraße Süd:

Der Fahrstuhl soll zubleiben

Schon mit 19 Jahren Leistungsträger:

Johannes Huber (links).

Abgänge: Ivano Ferrari (Albiano),

Thomas Guadagnini (Auszeit), Andreas

Dalvai (Aldein Petersberg), Ivan

Marcinczak (Karriereende), Roland

Terzer (Freizeitmannschaft).

Stärken und Schwächen

Stärken: Der Kader von Trainer Fabio

Ianeselli ist qualitativ und quantitativ gut

besetzt; Torhüter Giovanett ist ein sicherer

Rückhalt; mit Fabio Zadra kommt ein

Spieler mit viel Oberligaerfahrung.

Schwächen: Top-Torjäger Ivano Ferrari

(12 Tore) ist weg; die Mannschaft

lebt vom Schönwetter-Fußball – sie

muss konsequenter beim Torabschluss

werden; Dauerbrenner Johannes Huber

fällt nicht mehr in die Jugendregel.

Prognosen

Trotz des Abgangs von Goalgetter Ferrari

hat die Mannschaft genügend Potenzial,

um in der Landesliga zu bestehen.

Sollte sich die spielerische Klasse der

Unterlandler in Toren wiederspiegeln,

dürften sie ihre gute Platzierung aus dem

Vorjahr (Rang neun) bestätigen.

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

InFo

Weinstraße Süd

Michael Giovanett 1978

Matthias Schmid 1989

Manuel Carlini 1989

Andrea Salvini 1978

Josef Terzer 1978

Michael Ranzi 1983

Peter Dibiasi 1991

Simon Sanoll 1995

Richard Teutsch 1994

Johannes Daum 1985

Matthäus Ranigler 1990

Lorenz Pedrotti 1983

Clemens Sanoll 1992

Johannes Huber 1992

Stefan Cristoforetti 1990

Fabio Zadra 1985

Joachim Paoli 1983

Günther Peer 1993

Simon Mair 1991

Michael Mair 1995

Claudio Dellasega 1987

Lukas Mair 1991

Matys Goller 1989

Maximilian Lazzeri 1993

Armin Vontavon 1985

Matthias Leoni 1995

David Giacomozzi 1989

Fabio Ianeselli (neu)

Roberto Leoni (Co-Trainer)

Maurizio Scalise (Tormanntrainer)

Breitbach 24 – 39040 Kurtatsch

Tel. 335 65 90 876

weinstraße.sued@rolmail.net

www.weinstrassesued.com

Heimspielplatz: Kurtatsch (Hinrunde),

Margreid (Rückrunde)

Wirbelwind im Angriff: Claudio Dellasega.

SPORT 37


Max Regele

Als „den erfolgreichsten

Olympiaarzt aller Zeiten“

bezeichnete ihn vor kurzem

ein deutsches Sportmagazin.

Dem Meraner Sportmediziner

Max Regele vertrauen die

Spitzensportler unseres Landes.

Der ehemalige Gesamttiroler

Meister

in Leichtathletik, Trainer

des Italienischen

Leichtathletikverbandes

FIDAL, Mannschaftsarzt

des österreichischen

Alpinskiteams,

der Biathlon-Nationalmannschaft

und Mitglied

der Ärztekommission des Wintersportverbandes

FISI betreut heute

die Rodel-Nationalmannschaft.

Seit über 30 Jahren führt er auch

die Eignungsprüfungen für die Leistungssporttätigkeit

der Südtiroler

Fußballteams durch.

S e r v i c e

Fußball: Der vielseitige Sport

Radius: Was schätzen Sie am Fußball?

M. Regele: Es ist ein wunderbarer Sport,

der viele Eigenschaften fördert. Neben

Kameradschaft und Zusammenspiel

werden die fünf motorischen Grundeigenschaften,

gefördert. Das Herz-

Kreislaufsystem sowie der Bewegungsapparat

werden vielseitig gefordert.

Kraft, Ausdauer, Koordination, Schnelligkeit

und Beweglichkeit sind beim

Fußball gleichermaßen gefragt.

Radius: Wann sollte man mit dem Fußballspiel

beginnen?

M. Regele: Als Kind, denn nur im vorpubertären

Alter werden die Bedingungen

für Topspieler gelegt. Es ist das

„goldene Alter“ für Koordination und

Geschicklichkeit. Kraft und Ausdauer

können später antrainiert werden. Was

früh als Grundstein angelegt wurde,

davon zehrt man das gesamte Leben.

Radius: Welches sind die typischen

Verletzungen der Fußballer?

druckreif

> starker Service > scharfer Druck > beste Qualität

KARO DRUCK | Frangart-Eppan | Tel. 0471 630 400 | www.karodruck.it

M. Regele: Oft handelt es sich um Muskelverletzungen,

natürlich auch Verletzungen

am Kapsel-Bandapparat. Es

häufen sich allerdings die Kreuzbandrisse.

Es ist eine schwere Verletzung,

die eine OP nötig macht, der sich eine

monatelange Rehaphase anschließt.

Danach ist es schwer, die alte Leistungsfähigkeit

zu erreichen.

Radius: Wo liegt die Ursache dieser

Verletzungen?

M. Regele: Eindeutig im Material. Die

Stollen sind zu hoch und zu schmal,

auch der Boden nicht perfekt vorbereitet.

Große Gefahr besteht bei zu hohem

Gras oder Kunstrasen. Für den Fuß

ist beim Aufsetzen nach dem Sprung

keine Drehung möglich. Er bleibt regelrecht

hängen und das Kreuzband

reißt. Die Ursache ist durch gute Pflege

und einen perfekten Grasschnitt

schnell zu beheben.

Kontakt: Dr. Max Regele - Tel. 0473

230 600 - Meran

Wenn der Fußball gut rollen

soll, muss der Platz in Top-

Form sein. Entscheidend ist ein

perfekter Rasen, der nicht nur

gut angelegt, sondern auch

fachmännisch gepflegt werden

muss. Die Firma Ekla aus Salurn

ist seit 40 Jahren Spezialist in

dieser Sparte.

Ein guter Sportrasen muss hohe

Belastungen aushalten. Kahle

Stellen sollten im grünen Teppich ein

Ausnahmefall sein. Voraussetzung

dafür ist eine fachmännische Anlage

des Platzes. Danach benötigt der Rasen

eine gute Pflege, den regelmäßigen,

richtigen Schnitt und eine jährliche

Ruhepause, um sich regenerieren

zu können.

Seit den siebziger Jahren gestaltet

und pflegt die Firma Ekla Fußballrasen.

„In den vergangenen Jahren

haben sich die Ansprüche an die

Qualität und Haltbarkeit deutlich

S e r v i c e

Guter Rasen – gutes Spiel

erhöht. Gleichzeitig haben die Rasenflächen

immer kürzere Regenerationszeiten,

da die Plätze auch

im Sommer durch Trainingscamps

und vorverlegte Trainingszeiten fast

durchgehend genutzt werden“, berichtet

Firmenchef Klaus Schrötter.

Diese veränderten Nutzungsbedingungen

erfordern eine umso intensivere

Pflege. Eine Bodenlockerung

und regelmäßige Düngung gehören

deshalb zum unerlässlichen jährlichen

Pflegeprogramm, welches

ebenfalls von Ekla übernommen

wird. Arbeiten werden in ganz Südtirol

ausgeführt. Neben der Anlage

von Naturrasenflächen und ihrer

Pflege führt das Unternehmen auch

die fachmännische Verlegung von

Rollrasen und die Instandhaltung

von Kunstrasen aus. Viele der Kunden,

es sind vor allem Gemeinden

und Sportvereine, vertrauen seit

Jahrzehnten dem Fachbetrieb aus

dem Unterland.

InFo

Ekla GmbH

Tel. 0471 096 100 - Mobil 335 249 409

info@ekla.it


Damenfußball:

Zwei Südtiroler Klubs in der 2. liga

Die einen sind ab-, die anderen

aufgestiegen. Während der

CF Südtirol Damen trotz toller

Aufholjagd den Klassenerhalt

in der Serie A1 knapp verpasste,

wurde der SSV Brixen dank

der Aufstockungsbemühungen

des Fußballverbandes mit dem

Aufstieg in die Serie A2 belohnt.

Gegen wen der CF Südtirol Damen

und der SSV Brixen OBI in der Ende

September beginnenden Meisterschaft

spielen, stand bei Redaktionsschluss

dieser Radius-Fußball-Sonderausgabe

noch nicht fest. Fest steht

nur, dass beide Vereine mit vielen

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

cF Südtirol Damen

Francesca Marchi 1989

Chiara Valzolgher 1992

Tea Podrecca 1985

Desirèe Righi 1991

Marion Steinhauser 1986

Kathrin Überegger 1988

Sara Visentini 1986

Ruth Warger 1983

Luciana Bon 1982

Stefania Dalla Giacoma 1993

Michela Faes 1990

Martina Menegoni 1993

Kathrin Messner 1991

Melanie Mumelter 1985

Miriam Romano 1989

Denise De Luca 1992

Chiara Pasqualini 1994

Katharina Pföstl 1992

Stefania Rigatti 1983

Alessandra Tonelli 1988

Antonio Alberti (bestätigt)

Alex Dolliana (Co-Trainer)

neuen Gesichtern in die Meisterschaft

starten. Die Ziele sind unterschiedlich:

Während der CF Südtirol trotz

des Abgangs von Ausnahmetorfrau

Katja Schroffenegger (sie wechselte

in die deutsche Bundesliga) die sofortige

Rückkehr in die A1 anpeilt, will

Brixen nur eins: Nicht absteigen.

CF Südtirol – Zugänge & Abgänge

Zugänge: Luciana Bon (Bozner

FC), Katharina Pföstl (Obermais),

Francesca Marchi (Le Maddalene),

Tea Podrecca (Chiasiellis), Sara Visentini

(Clarentia Trient), Denise De Luca,

Martina Menegoni, Kathrin Messner,

Chiara Pasqualini (alle eigene Jugend).

Tor

Abwehr

Mittelfeld

Angriff

Trainer

Luciana Bon, Sara Visentini und

Katharina Pföstl (von links).

SSv Brixen oBI

Shamira Brunner 1988

Valentina Evaldi 1995

Monica Moling 1990

Carolin Sullmann 1990

Katrin Niederjaufner 1991

Silvia Rabensteiner 1991

Carolina Chizzali 1996

Kathrin Jaist 1985

Katrin Plankl 1985

Stefanie Unteregelsbacher 1985

Margot Fodor 1991

Veronika Moling 1986

Karin Mair 1992

Sophia Oberhuber 1995

Federica Steinhauser 1996

Alexa Gafriller 1996

Sonia Weissteiner 1997

Sara Lechner 1984

Verena Pöhl 1994

Rebecca Romen 1997

Fabio Pelanda (bestätigt)

Sara Lechner (SSV Brixen OBI)

Abgänge: Katja Schroffenegger (Jena/Deutschland),

Stefanie Unter-

egelsbacher (Brixen OBI), Giuana

Prugger (Studiengründe), Rossella

Cavallini, Valeria Castagna, Evi Mittermair,

Deborah Salvatori Rinaldi

(alle Ziel unbekannt), Irene Ferrari

(Karriere beendet).

InFo

Rennweg 27 – 39012 Meran

Tel. 338 873 93 83

luca.dallatorre@qualyline.it

www.suedtiroldamen.it

Heimspielplatz: Bozen/Cadornastraße,

Ex-Righi (Kunstrasen)

SSV Brixen - Zugänge & Abgänge

Zugänge: Stefanie Unteregelsbacher

(CF Südtirol Damen), Silvia Rabensteiner

(Bozner FC), Valentina Evaldi,

Carolina Chizzali, Sophia Oberhuber,

Federica Steinhauser, Alexa Gafriller,

Sonia Weissteiner, Rebecca Romen (alle

eigene Jugend)

Abgänge: Evi Agreiter, Stefanie Rogen,

Melanie Leitner (alle Spinges),

Barbara Moosmeier, Lisa Maurberger

(beide Studium).

InFo

Köstlanerstraße 45 – 39042 Brixen

Tel. 347 237 48 59 - ssvbrixendf@hotmail.de

www.ssvbrixendamen.it

Heimspielplatz: Brixen, Jugendhort

(Kunstrasen)

Viele wollen nach oben – am

Ende werden es aber nur zwei,

maximal drei schaffen. Die zwei

Gruppen der 1. Amateurliga

versprechen auch in der kommenden

Meisterschaft viel

Spannung. Titelfavoriten sind

reich gesät, aber schon jetzt ist

klar, dass es im Frühling 2012

viele enttäuschte Gesichter geben

wird.

transferknüller im Ausmaße eines

Fabio Bertoldi (er ging im Vorjahr

von Salurn zu Kaltern) blieben heuer

zwar aus, dennoch gab es zahlreiche

interessante Spieler- und auch Trainerwechsel.

So sitzt bei Bruneck mit

Manfred Villgrater ein langjähriger

Erfolgstrainer aus der Oberliga (bei

St. Georgen) auf der Bank, Lana freut

sich auf Rückkehrer Norbert Pixner,

bei Schlern hat Ferdinand Rauter ab

sofort das Sagen und bei Mals Helmuth

Thurner.

1 . A m A t e u r l i g A

Favoritensterben

ist garantiert

1. Amateurliga 2011/2012

Gruppe A

Kaltern

Auer Laas

Bozner Boden Lana

Frangart Latsch

Gargazon Mals

-Infografik: J. Markart/Foto: R. Perathoner

40 Filomeno SPORT Mangialardi (Torfrautrainer) Robert Spath (Co-Trainer)

SPORT 41

Gruppe A

In Poleposition startet der SC Passeier.

Aus der Landesliga sang- und klanglos

abgestiegen, haben die Vereinsverantwortlichen

Nägel mit Köpfen gemacht

und dank fünf hochkarätiger Neuzugänge

ein klares Zeichen gesetzt. Mit

der Verpflichtung von Tormann Fabio

Begher (Kaltern), den Abwehrspielern

Peter Heel (er kommt aus Nordtirol

zurück) und Armin Pamer (St. Martin)

sowie den Mittelfeldspielern Max Nanni

(Eppan) und Stefan Pamer (ebenfalls

St. Martin) gehört die Favoritenrolle

zwangsläufig der Mannschaft aus

St. Leonhard. Aber auch Auer (u.a. wurden

Emanuele Dima, Alex Sincich und

Ausnahmetorhüter Ferdinando Antino

verpflichtet), Oberau (u.a. mit Fabio

Cugnetto, Alberto Tomio, Stefan Oberleiter,

Luca Fogado und Vollblutstürmer

Patrick Savoi, im Vorjahr 15 Treffer)

können sich einiges ausrechnen.

Einen erneuten Anlauf Richtung Landesliga

unternimmt auch Latsch. Die

Vinschger versemmelten im Vorjahr

die Meisterschaft leichtfertig und

scheiterten in Folge bei den Aufstiegsspielen

an Sarntal und Teis Villnöß. Mit

dem alten, neuen Trainer Sigi Ortwein

(für ihn ist es eine Rückkehr) startet

die nahezu unveränderte Mannschaft

erneut als Mitfavorit.

Was den Abstiegskampf betrifft, werden

sich wohl Ritten (trotz der Verpflichtung

von Gianfranco Salviato),

Kaltern (hat stark abgespeckt und

setzt ausschließlich auf Eigengewächse),

Nals und Laas auseinandersetzen

müssen.

Gruppe B

Bruneck (u.a. mit Julian Faccini von

St. Georgen, Dennis Kerrniqi, Michael

Gatterer und Zhani Lekaj von Stegen)

und Milland (u.a. mit Hannes Reifer

und Michael Burger von Vahrn, Michael

Putzer von Albeins und Markus

Reifer von Schabs) haben im Sommer

am meisten aufgerüstet. Mit einer

kaum veränderten Mannschaft

Mals

Laas

20 km

Auswahl Ridnauntal Vintl

Stange Sterzing Weitental

SC Passeier Freienfeld Vals

St. Leonhard

Steinhaus

St. Johann

Terenten

Pichl Gsies

Mühlbach Rodeneck Vals

Meran

Latsch

Lana

Gargazon

Feldthurns

Barbian

Villanders

Ritten

Klobenstein

Rasen Antholz

Niederrasen

Hochpustertal

Milland

Innichen/Sexten

Frangart

Schlern

Kastelruth

Bozner Boden

Rungghof

Reschenplatz B

Neumarkt

Nals

Neumarkt

Oberau

Ritten

SC Passeier

(zwar hat Aushängeschild Gerd Ampferthaler

nach mehr als 330 Spielen

aufgehört) geht Pichl Gsies ins Rennen.

Entsprechend im Vorteil dürfte

die bereits eingespielte Mannschaft

von Trainer Johannes Piffrader sein.

Steinhaus, die Auswahl Ridnauntal,

Freienfeld, Schlern und Rasen Antholz

gehören zum Kreis der üblichen

Verdächtigen.

Eher nach hinten orientieren müssen

sich die Aufsteiger Hochpustertal,

Barbian Villanders und Feldthurns.

Gespannt darf man sein, wie die fusionierte

Mannschaft Mühlbach Rodeneck

Vals einschlägt.

Gruppe B

Barbian Villanders

Bruneck

Feldthurns

Freienfeld

Greift mit Latsch wieder an: Michael Tscholl.

Hochpustertal

Milland

Mühlbach Rod. Vals

Pichl Gsies

Rasen Antholz

Manfred Donat

(Frangart)

Ridnauntal

Schlern

Steinhaus

Terenten

Vintl


2. Amateurliga 2011/2012

Gruppe A

Algund

Dorf Tirol

Eyrs

Kastelbell Tsch.

Laatsch Taufers

Partschins

Laatsch

Taufers

Egal ob im „Vinschger-“, im

„Bozner-“ oder im „Pusterer

Kreis“, die Favoriten der drei

2. Amateurligagruppen haben

Stellung bezogen. Überall

gibt es klare Anwärter auf

den Meistertitel, aber wie

immer werden verschiedene

Außenseiter einen Kampf bis

zum letzten Spieltag liefern.

Gruppe A

Den Vinschgau genau kennen lernen

werden in den nächsten neun Monaten

Terlan, Ulten, Dorf Tirol und Riffian

Kuens. Gleich acht Mannschaften

der Gruppe A sind westlich von

Meran angesiedelt, für entsprechende

Derbystimmung dürfte an jedem

Wochenende gesorgt sein. Titelfavorit

Nummer 1 ist Partschins, das

sich u.a. mit Michael Huber, Philipp

Ladurner, Elias Spechtenhauser und

Daniel Wielander (alle von Naturns)

verstärkte. Ob sich jugendliche Unbekümmertheit

gegen Routine, wie sie

beispielsweise Terlan en masse vorzuweisen

hat, durchsetzt, bleibt abzuwarten.

Stark einzuschätzen sind

Schlanders und Riffian Kuens. Die

Prad

Riffian Kuens

Schlanders

Schluderns

Terlan

Ulten

Schluderns Partschins

Partschins

20 km

Gruppe B

Albeins

Aldein Petersb.

Branzoll

USD Brixen

Deutschnofen

Haslach

Algund

Kastelbell Tschars

Schlanders Terlan

St. Walburg Ulten

Stella Azzurra

Reschenplatz C

Leifers

Branzoll

Wiesen

Riffian

USD Brixen

Dorf Tirol

Montan

Klausen

Leifers

Montan

Steinegg

Stella Azzurra

Unterland Berg

Schabs

2 . A m A t e u r l i g A

Favoriten haben Stellung bezogen

Paul Mairhofer (Dietenheim

Aufhofen, Bildmitte)

Abstiegskandidaten? Ulten, Eyrs und

Algund dürften am meisten zittern.

Gruppe B

Auf ein Neues: Steinegg unternimmt

nach einem dritten (2009/10) und einem

zweiten Platz (2010/11) einen er-

Kiens

Steinegg

Deutschnofen

Gruppe C

Unterland Berg

Altrei

Aldein Petersberg

Dietenheim Aufhof.

Kiens

Lüsen

Niederdorf

Pfalzen

Reischach

Taufers

Sand in Taufers

Pfalzen

Schabs

Taisten Wels.

Taufers

Val Badia

Welschellen

Wiesen

Dietenheim Aufhofen

Taisten Welsberg

Welschellen

Val Badia

St. Martin in Thurn

Max

Vieider

(Steinegg)

Niederdorf

-Infografik: J. Markart/Foto: D. Runggaldier

neuten Anlauf Richtung 1. Amateurliga.

Der Mannschaft vom Hochplateau

gehören nach den Vorfällen im Meisterschaftsfinale

2011 die Sympathien

der Südtiroler Fußballfans. Abgesehen

davon haben sie die Klasse, die Konkurrenz

hinter sich zu lassen. Gute

Chancen kann sich auch Leifers ausrechnen,

dazu Haslach und Aufsteiger

USD Brixen. Gespannt darf man auf

die Derbys im Unterland zwischen

Deutschnofen, Aldein Petersberg und

Unterland Berg sein. Dort werden

mehr als nur die Funken sprühen.

Gruppe C

Kiens, Absteiger Reischach und Ex-

Oberligist Taufers – der Meistertitel

führt zweifellos über diese drei Vereine.

Und dies nicht nur allein wegen

ihres Namens. So hat sich beispielsweise

Taufers die Dienste des

letztjährigen Ahrntal-Trainers Peter

Niederkofler gesichert. Er soll mithelfen,

das ehemalige Fußball-Aushängeschild

aus dem Nordosten Südtirols

wieder an eine höherklassige Liga

heran zu führen. Gespannt darf man

auf das Abschneiden von Val Badia

sein. Die Mannschaft aus dem Abteital

kommt mit viel Enthusiasmus aus

der 3. Amateurliga.

3 . A m A t e u r l i g A

Es kann alles passieren

Wie schon im Vorjahr wird auch

die diesjährige 3. Amateurliga

in drei Gruppen ausgespielt.

Waren es vor zwölf Monaten 39

Mannschaften, so sind es heuer

„nur“ mehr 36.

Die zwei Reserve-Mannschaften

von Barbian Villanders und Branzoll,

die acht Aufsteiger sowie Barcellona

Bozen (Betrieb eingestellt)

sind weggefallen. Neu dazugekommen

sind neben den sechs Absteigern

aus der 2. Amateurliga Prettau

und Burgstall.

3. Amateurliga 2011/2012

Plaus

Olang

Marling Marling

Goldrain

Mareo St. Vigil i. Enneberg

Kortsch

Burgstall

Tscherms

Lajen

Morter

Mölten Vöran

Wengen

Gröden

St. Pankraz

Jenesien St. Christina

Laugen Tisens

Andrian

Pfarrhof

Imperial La Strada/Der Weg Reschenplatz A

Reschenplatz A

Girlan

Welschnofen

20 km

Rungghof

Laag

Thomas Sepp

(Girlan)

-Infografik: J. Markart/Foto: D. Runggaldier

42 SPORT

SPORT 43

Gruppe A

Mölten Vöran, Andrian, Plaus oder

doch Burgstall? Der Favoritenkreis in

der Gruppe A ist groß. Zu erwarten

ist ein ausgeglichenes Meisterschaftsrennen,

in dem am Ende der längere

Atem, vor allem aber die größere Klasse

ausschlaggebend sein wird. Und

hier könnten Burgstall (dank einiger

Obermaiser Verstärkungen) und Plaus

(mit Naturnser Spielern) die Nase vorn

haben. Obwohl: Die Kampfkraft der

Vinschger Klubs Morter und Oberland

ist beachtlich, sie müssen erstmal besiegt

werden. Zünglein an der Waage

könnte der Vorjahresdritte Mölten

Vöran werden. Mit Robert Zulian (von

Lana) im Tor und der Rückkehr von

Torjäger Benjamin Trientbacher wurden

zwei entscheidende Positionen gezielt

verstärkt.

Gruppe B

Drei Absteiger, dazu ein Zweitplatzierter

der letzten Saison: In Gruppe

B läuft alles auf ein Titelrennen zwischen

Gries, Gröden, Sterzing und

Lajen hinaus. Girlan gehört zu den

möglichen Außenseitern, genauso wie

Imperial Bozen. Excelsior La strada/

Der Weg aus Bozen darf sich hingegen

wieder einmal in der Rolle des Punktelieferanten

bewähren.

Gruppe C

Der Pusterer Kreis wird heuer mit

drei Mannschaften aus dem Eisack-

Steht heuer bei Mölten

Vöran im Tor: Robert

Zulian (bisher Lana).

tal – Raas, Aicha und Neustift – „verstärkt“.

Aicha gehört gemeinsam

mit Mareo St. Vigil in Enneberg, der

„Comeback“-Mannschaft von Prettau

und St. Lorenzen zum erweiterten Favoritenkreis.

Prettau wird seine Heimspiele

auf dem neuen Kunstrasenplatz

Gruppe A

Andrian

Burgstall

Goldrain

Kortsch

Laugen Tisens

Marling

Oberland

St. Valentin

Mölten Vöran

Morter

Oberland

Plaus

St. Pankraz

Tscherms

Gruppe B

Franzensfeste

Gröden

Girlan

Gossensaß

Gries

Imperial Bozen

Gossensaß

Sterzing

im eigenen Dorf austragen und darf

auf personelle Unterstützung von

Oberligist Ahrntal hoffen. Ebenfalls

wieder „neu“ im Rennen ist mit einer

Kampfmannschaft Olang, nachdem

im Vorjahr noch mit Rasen Antholz

zusammengearbeitet wurde.

Jenesien

Laag

Lajen

La Strada/Der Weg

Sterzing

Welschnofen

Franzensfeste

Gruppe C

Aicha

Gais

Gsieser Tal

Mareo St. Vigil

Mühlwald

Neustift

Prettau

Olang

Percha

Prettau

Raas

St. Lorenzen

Wengen

Mühlwald

Gais

St. Lorenzen

Raas

Percha Gsieser Tal

Raas

Percha

Pichl Gsies


Unsere Welt. Unser Bier.

Die Biere der Spezialbier-Brauerei Forst entstehen dort, wo die Natur noch ihren Lauf nimmt.

So brauen wir das Bier hier ausschließlich aus erstklassigen Rohstoffen, wie dem weltbesten

Hopfen oder geheimen Hefekulturen. Klares Bergwasser, saubere Luft sowie die einzigartigen

und unnachahmbaren Landschaften Südtirols: das sind die Elemente, die dem Forst Bier

seit jeher seinen unverfälschten Geschmack verleihen. www.forst.it

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine