A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 7. (Budapest 1956)

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A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 7. (Budapest 1956)

Pseudoxenos spec.

Wirt: Bembecinus (Stizus) spec.

Vorliegendes Material: 12 (det. B a j á r i) Neu-Guinea : Seleo, Berlinhafen,

1896, leg. L. Biró. 1 Céphalothorax an der rechten Körperseite, zwischen dem 4.

und 5. Abdominal-Tergit. Im Inneren des Parasiten mehrere L x (Präp. Nr. 51-955).

Céphalothorax des Weibchens etwas grösser, braun, ähnlich gebaut wie

bei Ps. Birói n. sp. (Abb. 2 : C). Auch der für die beiden aus Bembecinus-Arten

beschriebenen neuen Arten charakteristische halbkreisförmige Kopflappen ist

vorhanden. Ausmasse : 1 = 1,120, 2 = 0,910, 3 = 0,420, 4 = 0,770, 5 = 0,840,

6 = 1,260 mm.

Pseudoxenos papuanus n. sp.

Wirt: Odynerus floricola Sauss. Als Strepsipteren-Wirt war die Art bisher nicht

bekannt.

Vorliegendes Material: 12 (det. L. Móczár) Neu-Guinea: Simbang,

Huon-Golf, 16. II. 1899, leg. L. Biró. Zwischen dem 2. und 3. Abdominal-Tergit

je 1 Céphalothorax in der Mitte und an der rechten Körperseite, 1 weiterer Céphalothorax

an der linken Körperseite, zwischen dem 3. und 4. Abdominal-Tergit. Im Inneren des Wirtes

fanden sich ausserdem auch noch die Reste eines leeren männlichen Puppariums, welches

von aussen nicht sichtbar war (Präp. Nr. 102-955).

Beschreibung des Weibchens: Céphalothorax hellgelb, auch

die Mandibeln kaum etwas dunkler. Kopfende gleichmässig abgerundet, ohne

halbkreisförmig vorspringenden Kopflappen (Abb. 2 : D). Ausmasse : 1 = 0,980,

2 = 0,742, 3 = 0,490, 4 = 0,700, 5 = 0,560, 6 = 0,980 mm ; die kleinste der

aus Neu-Guinea vorliegenden Pseudoxenos-Arten. Mandibeln etwas schräg nach

innen und vorne gerichtete, unregelmässig viereckige Chitinplatten, deren vordere

und hintere Kanten dorsalwärts aufgerollt (hinten stärker) erscheinen.

Verbreitung: Neu-Guinea : Simbang (Huon-Golf).

Holotype : Präp. Nr. 102-955 in der Sammlung des Ungarischen Naturwissenschaftlichen

Museums.

Unterscheidet sich von Ps. astrolabensis n. sp., simplex n. sp., erimae n. sp.

und laetum Ogloblin durch die geringeren Ausmasse des Céphalothorax, von

Ps. Birói n. sp. und novae-guineae n. sp. durch das Fehlen des halbkreisförmigen

Kopflappens, von allen Arten ausserdem durch die eigenartige Form der

Mandibeln.

Bestimmungstabelle

der aus Neu-Guinea bekannten Pseudoxenos -Arten

1 (8) Verhältnis zwischen grösster Länge und Breite des Céphalothorax (L : B) grösser

als 1,2 : 1,3. mm.

2 (7) Mandibeln abgeplattet, in der Aufsicht mehr weniger dreieckig, nicht gestielt keulenförmig.

3 (4) Mandibeln einzähnig, pfeilspitzenförmig (Abb. 1: A). L:B= 1,68: 1,68. Wirt

Sphex formosus F. Sm astrolabensis n. sp.

4 (3) Mandibeln zweizähnig.

5 (6) Der 2. Zahn der Mandibeln klein, nadelspitzig, dorsalwärts gerichtet (Abb. 1 : B).

L : B = 1,57 : 1,57. Wirt : Sphex simplex Kohl simplex n. sp.

6 (5) Die beiden Zähne der Mandibeln gleich gross, in einer Ebene liegend (Abb. 1 : C).

L : B = 1,99 : 2,10. Wirt : Sphex umbrosus var. metallicus Tschbg. . .erimae n. sp.

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