Story - SG Flensburg-Handewitt

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TOYOTA Bundesliga: Start in die Zukunft

Man setzt sich Ziele. Manchmal auch sehr langfristige, von denen man weiß, dass sie in kurzer Zeit überhaupt nicht zu

realisieren sind, die aber allen signalisieren, dass man etwas aufbaut, dass man viel erreichen möchte. In dieser Situation

befindet sich derzeit die SG Flensburg-Handewitt. Sie nimmt Anlauf für den großen Coup: für die deutsche Meisterschaft.

„Da will ich hin, dafür stehe ich“, sagt SG-Trainer Ljubomir Vranjes. „Alles ist möglich, wenn der nötige Wille vorhanden

ist.“ Nur, betont der kleine Schwede: In der aktuellen Serie wird es noch nichts mit dem Bundesliga-Thron. „Die Meisterschaft

ist unser großes Ziel für die weitere Zukunft“, sagt der 37-Jährige Coach.

Zunächst gibt es andere Prämissen. In

den nächsten Monaten geht es darum,

das Team weiterzuentwickeln und jeden

Akteur im taktischen und physischen

Bereich zu verbessern. Ein konkretes,

tabellarisches Ziel: Fehlanzeige. „Es hört

sich banal an“, sagt etwa der nach acht

Jahren zurückgekehrte Geschäftsführer

Dierk Schmäschke. „Wir wollen mit allen

unseren Möglichkeiten das Bestmögliche

erreichen.“ Vielleicht sogar einen Titel:

Im Europacup der Pokalsieger wird der

SG gute Chancen eingeräumt. Und der

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DHB-Pokal hat bekanntlich seine eigenen

Gesetze.

Den Großen der Branche – Kiel, Hamburg

und Mannheim – kann die SG finanziell

nicht das Wasser reichen. Der Etat hat

gerade eine Konsolidierung erfahren. Im

Bereich des Ticketings und des Sponsorings

sollen die Einnahmen erhöht

werden. Und sportlich möchte die SG die

Top-Klubs noch mehr ärgern als vor der

Sommerpause. „Die Mannschaft ist sehr

leistungsorientiert, ihr Entwicklungspro-

enden“, erklärt der zweite Geschäftsführer

Holger Kaiser. Mehrere Akteure haben

langfristige Verträge, zum Teil bis 2015.

Der erste Spieltag brachte allerdings

einen Rückschlag. Das Landesderby in

Kiel endete mit einer 21:35-Niederlage.

Gegen eine offensive THW-Defensive

wirkte der SG-Clan zunehmend ideenlos

und leistete sich einen denkwürdigen

Blackout. Der THW – gar nicht derbytypisch

– kassierte nicht eine Zeitstrafe.

Ljubomir Vranjes erinnerte sich an die

26:38-Schlappe vom März an gleicher

zess wird nicht mit dem 30. Juni 2012 w

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