Kohlenstofffaserverstärkte thermoplastische ... - Ulaga Partner AG

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Bauteilversuche

Bild 29: Versuche LV – Lagerungs- und Belastungskonzept am halben Versuchsstand

Messungen

Für die Erfassung der Verformungsvorgänge wurde ein umfangreiches Messprogramm

konzipiert. Dieses ermöglichte einerseits die Überwachung der globalen Prüfkörperdeformation,

anderseits aber auch die Registrierung von lokalen Verformungen (z.B. der

Schlupf der Lamelle am Trägerende).

Wegen der langen Laufzeit und den hohen klimatischen Anforderungen wurde darauf

verzichtet, fest verdrahtete Messinstrumente anzubringen. Manuelle Messungen versprachen

eine höhere Zuverlässigkeit bei vertretbarem Aufwand, da die Versuchsart

ohnehin eine regelmässige visuelle Kontrolle erforderte.

Für die Messung der Biegeverformung wurden an den herausragenden Stäben der

Längsbewehrung Messmarken angebracht (Bild 30), von welchen aus die Distanz zu

Messmarken am Boden gemessen werden konnte („hinten“: Distanz zu Messmarken auf

den stehenden Betonwürfeln). „Vorne“ war zudem eine Verlängerung dieser Stäbe in

Trägerlängsrichtung nötig, weil im Trägerbereich selbst die grossen Betonwürfel hingen

und so keine vertikale Linie zum Boden „frei“ war.

Für die Messung selbst wurden Durchbiegungsmesser eingesetzt: Mit einer mechanischen

1 /100 mm-Messuhr am einen und einer Kugelspitze am anderen Ende eines Invargestänges

konnte in die Messmarken hineingegriffen und deren Abstand bestimmt

werden.

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