Brief als pdf-Datei - Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte e.V.

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Brief als pdf-Datei - Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte e.V.

DGAH Deutsche Gesellschaft für Arbeitshygiene e.V.

Mitglied der International Occupational Hygiene Association ( IOHA )

Mitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit e.V. ( BASI )

DGAH – Brief Nr. 97 November 2012

Redaktion: Geschäftsstelle:

Hans Pfeil, Ford Werke GmbH DGAH Geschäftsstelle, c/o Michael Masuth

Abteilung Toxikologie NM/MED Kolberger Straße 43

50725 Köln 50997 Köln

Tel.: 0221-9013090 Tel.: 02233-2556

Fax.: 0221-9012281 Fax.: 02233-2506

E-Mail: hpfeil@ford.com E-Mail: mmasuth@ford.com

www.dgah.de

Inhalt: Seite

1. 10. Kölner Gefahrstofftag 1

2. Im Netz gefunden 2

3. Silberfreie antimikrobielle Beschichtung für Kunststoffe 4

4. Die KAN: politisch gefordertes Sprachrohr des Arbeitsschutzes 5

5. Stress durch ständige Erreichbarkeit: Es fehlt an klaren Absprachen 6

6. Beruflicher Aufstieg macht nicht glücklich 7

7. Vorsorge zahlt sich aus 7

8. VDSI: Umbenennung Bezirksgruppe + „Unterwegs - aber sicher!“ 8

9. Pilze, Fluch oder Segen für die Menschheit? 9

10. Arbeitsplätze korrekt beleuchten 11

11. DGAH – intern – aus dem Verein 12

12. Veranstaltungen und Termine 12

13. Zu Guter Letzt: Wechsel im Präsidium der FASI 13

1. Der 10. Kölner Gefahrstofftag

Das Programm für den 10. Kölner Gefahrstofftag am 6. Dezember 2012 (Nikolaus) in der IHK zu

Köln steht und wir können uns auf einen interessanten Nachmittag freuen.

10 Jahre Kölner Gefahrstofftag sind ein kleines Jubiläum, auf das wir stolz sein können.

Programm:

13:00 Uhr Begrüßung,

Dr. Christoph Lutermann, Toxikologe und Geschäftsführer, EuDiCo GmbH,

Vorsitzender DGAH, Leverkusen

13:05 Uhr Grußwort der IHK Köln,

Frau Anke Schweda, Leiterin Energie und Umwelt, IHK, Köln

13:15 Uhr 10 Jahre Gefahrstofftag Köln,

Dr. Hans Pfeil, Ford Werke GmbH, Vorstand DGAH, Köln

13:25 Uhr GESTIS-Stoffmanager: Inhalative und dermale Gefährdungen ermitteln

und reduzieren,

Dr. Dorothea Koppisch, Institut für Arbeitsschutz, St. Augustin

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13:55 Uhr Dimethylformamid in Handschuhen – eine Risikobetrachtung,

Frank Zuther, Bundesverband Handschutz, Oberhausen

14:20 Uhr Kaffeepause

14:50 Uhr Gut geschaut ist halb verdaut - Quellen zur Erstellung eines „Exposure

Scenarios“

MSc. Christian Schumacher, Institut für Arbeitsschutz, St. Augustin

15:10 Uhr Aktuelle Entwicklungen im Gefahrstoffrecht,

Dr. Heiner Wahl, Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Referat IIIb 3, Bonn

15:40 Uhr Auswirkung des Risikokonzepts auf die Betriebe,

Dr. Martin Wieske, Wirtschaftsvereinigung Metalle

16:00 Uhr Schlusswort

Dr. Christoph Lutermann

Moderation: Frau Ute Meinert-Kaiser M.A., Fachredakteurin Universum Verlag, Wiesbaden

2. Im Netz gefunden

Neue Informationsblätter online: "Aus der Arbeit von IFA und IAG"

Aktuelle Ergänzungslieferung mit neuen und aktualisierten Informationsblättern (Juli 2012)

Mit der aktuellen Ergänzungslieferung vom Juli 2012 wurde die gemeinsame Reihe "Aus der

Arbeit von IFA und IAG" des Instituts für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen

Unfallversicherung (IFA) und des Instituts für Arbeit und Gesundheit der Deutschen Gesetzlichen

Unfallversicherung (IAG) um folgende neue Informationsblätter ergänzt:

• Betriebliches Gesundheitsmanagement: Instrumente für die Evaluation (Nr. 3051)

• BK 1301: Exposition von Dachdeckern gegenüber 2-Naphthylamin aus Teerklebemassen

(Nr. 0338)

• Checkliste zur Erfassung des Status Quo eines BGM in Unternehmen (Nr. 3050)

• GHS-Spaltenmodell zur Gefahrstoffbeurteilung (Nr. 0341)

• IAG-Standard für Mitarbeiterbefragungen im Rahmen des BGM (Nr. 3049)

• Lärmschutz für Eisenbahnfahrzeugführer und Lokrangierführer (Nr. 0335)

• Mobil, praktisch, gut!? Ein Anforderungs- und Kompetenzprofil mobiler IT-gestützter Arbeit

(Nr. 0339)

• Permeation von PCB aus Trafoöl durch Chemikalienschutzhandschuhe (Nr. 0337)

• Sicherheits-Mikrokontroller auf dem Vormarsch (Nr. 0340)

• Trennende Schutzeinrichtungen an ortsfesten Schleifmaschinen (Nr. 0336)

• Work-Life-Balance: Eine orientierende Befragung zu Arbeitszeitmodellen (Nr. 3052)

Die folgenden Informationsblätter wurden aktualisiert:

• Anamnesesoftware "Faserjahre" (Nr. 0275)

• Hand-Arm-Vibrationen: Gefährdungsanalyse von Druckluft-Stampfern (Nr. 0144)

• Leuchtbakterien zur Beurteilung der Luftqualität (Nr. 0220)

• MGU-DOK – Dokumentieren, Wiederfinden, Verwenden (Nr. 0288)

• OMEGA-Software Gefahrstoffe (Nr. 0231)

• Quarzexpositionen am Arbeitsplatz (Nr. 0110)

http://www.dguv.de/ifa/de/pub/ada/index.jsp

Quelle/Urheber: IFA/IAG/ergoRed

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Integration der psychischen Belastungen in die Gefährdungsbeurteilung

Download-Handlungshilfe der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA)

Die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) bietet die Handlungshilfe "Integration der

psychischen Belastungen in die Gefährdungsbeurteilung" seit August 2012 in einer

überarbeiteten 5. Auflage als PDF-Download (47 Seiten) an.

Die Handlungshilfe soll einen praxisnahen Einstieg zum Umgang mit psychischen Belastungen

im Arbeitsschutz erleichtern. Im Mittelpunkt steht das Erheben von psychischen Belastungen im

Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen Gefährdungsbeurteilung und die Umsetzung

geeigneter Verbesserungsmaßnahmen. Die Handlungshilfe wendet sich insbesondere an

betriebliche Entscheidungsträger, Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Betriebsärzte sowie

Betriebs- und Personalräte.

Es werden zahlreiche kommentierte Literaturempfehlungen gegeben und im Anhang praktische

Arbeitshilfen dargestellt.

Die Handlungshilfe entstand im Rahmen des Projektes "Stressprävention, Flexibilisierung und

Nachhaltigkeit - Beispiele guter Praxis bei flexiblen Arbeits- und Erwerbsformen" der

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA).

http://www.inqa.de/SharedDocs/PDFs/DE/Publikationen/integration-pdf

Quelle/Urheber: INQA/ergoRed

Psychischer Arbeitsunfall nach SGV VII

Autor: Thorsten Schäfer

Arbeitsunfälle können nicht nur körperliche Verletzungen zur Folge haben, sondern auch

psychische Folgen umfassen.

Der psychische Arbeitsunfall beeinträchtigt die psychische Gesundheit.

In Unternehmen, wo das Risiko eines psychischen Arbeitsunfalles vorhanden ist, sollte eine

sofortige Hilfe für den Betroffenen organisiert werden.

Ebenso ist die Meldung als Unfall beim Unfallversicherungsträger wichtig.

Die Anerkennung als Arbeitsunfall und damit die Übernahmen von Gesundheitskosten ist auch

bei psychischen Einwirkungen möglich. Vollständiger Artikel:

http://www.ergoonline.de/site.aspx?url=html/gesundheitsvorsorge/beanspruchungen_erkrankungen/psychischer_

arbeitsunfall.htm

Ein kreatives Arbeitsklima hält gesund: RUB-Forscher entwickeln „KreativBarometer“

Ein kreatives Arbeitsklima hält gesund: Das ist das zentrale Ergebnis eines zweijährigen

Forschungsprojekts am Institut für Arbeitswissenschaft der RUB. Gefördert vom Ministerium für

Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW haben Bochumer Wissenschaftler das

„KreativBarometer“ entwickelt – ein Instrument, das das Unternehmensklima kontinuierlich misst

und Schwankungen frühzeitig erkennen lässt. Automatische und laufende Messung

Weitere Informationen:

Jan Nierhoff, Lehrstuhl für Informations- und Technikmanagement (Inhaber: Prof. Dr.-Ing.

Thomas Herrmann), Institut für Arbeitswissenschaft der RUB, Tel. 0234/32-24432,

nierhoff@iaw.rub.de

Homepage: http://www.imtm-iaw.rub.de/research/projekte/kreativbarometer

Quelle: Pressestelle Ruhr-Universität Bochum

Krebs: Alles ganz anders? Medizinische Versorgung: Kann weniger mehr sein?

IQWiG-Herbst-Symposium

23./24.11.2012, Radisson BLU Hotel, Köln

Auf dem IQWiG-Herbst-Symposium werden wieder aktuelle Aspekte aus Medizin und

Versorgung diskutiert. Diesmal stellen Referenten und Referentinnen zwei kontrovers diskutierte

Fragen: „Krebs: Alles ganz anders?“ und „Kann weniger mehr sein?“ in der medizinischen

Versorgung. Für das Jahr 2012 erwarten Wissenschaftler laut Krebsinformationsdienst rund

486.000 neue Krebserkrankungen. Mehr als die Hälfte dieser Patienten können jedoch

inzwischen auf Heilung hoffen. Trotzdem bedeutet die Diagnose „Krebs“ nicht nur für Patienten,

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sondern auch für Ärzte und die Versorgung ganz besondere (Heraus-)Forderungen. Der zweite

Tag widmet sich anderen kritischen Fragen: Wie viel Medizin braucht der Patient? Muss alles

getan werden, was die Medizin kann? Quelle: BMG

Hier finden Sie das Programm der Veranstaltung:

https://www.iqwig.de/download/Programm_IQWiG-Herbst-Symposium_2012_final.pdf

Hier gelangen Sie zum Anmeldeformular:

https://www.iqwig.de/index.1279.html?random=0a6b1b

Neue TRGS:

TRBS 3151 / TRGS 751 "Vermeidung von Brand-, Explosions- und Druckgefährdungen an

Tankstellen und Füllanlagen zur Befüllung von Landfahrzeugen"

http://www.baua.de/de/Themen-von-A-Z/Gefahrstoffe/TRGS/TRGS-751.html

3. Silberfreie antimikrobielle Beschichtung für Kunststoffe

Andrea Gerlach Forschungsmarketing, INNOVENT e.V. Technologieentwicklung Jena

Wissenschaftlern des INNOVENT e.V. ist es gelungen, ein Verfahren zu entwickeln, mit dem

kostengünstig antibakterielle Oberflächen auf praktisch allen Kunststoffen unabhängig von deren

Geometrie erzeugt werden können.

Die Verbreitung von pathogenen Mirkoorganismen stellt heute ein großes Problem im

Pflegebereich und in der Medizin dar, sowie überall dort, wo viele Menschen auf engem Raum

verkehren. Es verschärft sich gegenwärtig durch das vermehrte Aufkommen so genannter

multiresistenter Keime, wie z.B. dem MRSA („Multi-resistenter Staphylococcus aureus“), die

unempfindlich gegen gängige Antibiotika geworden sind. Wichtige Verbreitungswege sind

sämtliche Gegenstände, die von verschiedenen Personen berührt werden, wie Türklinken, Griffe,

Bedienfelder von Geräten, Schalter, Tabletts und Toilettendeckel. Erhebliche Probleme mit

pathogenen Keimen gibt es auch bei medizinischen Hilfsmitteln, die längere Zeit mit dem

menschlichen Körper in Kontakt bleiben, wie Kathetern und Drainagen oder Wundauflagen.

Andere Bereiche, in denen die Bekämpfung von Mikroorganismen eine Rolle spielt, umfassen

Keime, die unangenehme Gerüche entwickeln, etwa in Müllbehältern oder in der Kleidung.

Oberflächen mit antibakterieller Wirkung könnten einen entscheidenden Beitrag zur Lösung

dieser Probleme leisten. Die heute gängigen Verfahren zur Erzeugung solcher antibakterieller

Eigenschaften verwenden überwiegend oberflächlich aufgebrachtes Silber oder in das Material

eingearbeitete Biozide wie Triclosan. Bei Bioziden wie Triclosan wird aufgrund des

Wirkmechanismus befürchtet, dass Bakterien dagegen resistent werden können im Labor wurde

diese Möglichkeit bereits nachgewiesen. Besonders bedenklich ist, dass die Keime in diesen

Versuchen gleichzeitig eine Resistenz gegen andere Antibiotika entwickelt haben. Der breite

Einsatz von Silber ist ebenfalls in Frage zu stellen, da die langfristige Wirkung dieses

Schwermetalls auf Mensch und Umwelt kaum abzuschätzen ist.

Forscher des INNOVENT e.V. haben jetzt eine Möglichkeit entwickelt, antibakteriell wirkende

Oberflächen zu erzeugen. Sie verwenden hierfür das kostengünstige Verfahren der Fluorierung.

Die Technologie wird bislang z.B. angewendet, um Plastikbehälter undurchlässig für

Lösungsmittel zu machen oder um die Benetzbarkeit von Kunstoffen mit Flüssigkeiten sowie die

Festigkeit von Verklebungen und Bedruckungen auf Kunststoffen zu verbessern. Die neue

Methode kann bei praktisch allen Kunststoffen eingesetzt werden, um stark antibakterielle

Oberfläche zu erzeugen. Durch Tests nach ISO Norm 22196 konnte die Wirksamkeit gegen eine

Vielzahl von Keimen, darunter auch Staphylococcus aureus, nachgewiesen werden. Keiner der

getesteten Keime zeigte sich gegen die so behandelten Oberflächen unempfindlich; auch das

sich dagegen resistente Keime entwickeln können erscheint mit Blick auf den Wirkmechanismus

äußerst unwahrscheinlich. Quelle: idw

Ansprechpartner: Dr. Arnd Schimanski, Geschäftsführender Direktor INNOVENT e.V.,

as@innovent-jena.de

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4. Die KAN: politisch gefordertes Sprachrohr des Arbeitsschutzes

Kritik des Steuerzahlerbundes unbegründet

In seinem am 19. September veröffentlichten Schwarzbuch prangert der Steuerzahlerbund die

Förderpraxis des Bundesarbeitsministeriums (BMAS) an. Grund: Mit der Förderung der

Kommission Arbeitsschutz und Normung (KAN) würden Steuergelder verschwendet, da deren

Aufgaben bereits vom Deutschen Institut für Normung (DIN) wahrgenommen würden. Da das

DIN ebenfalls vom BMAS gefördert wird, fordert der Steuerzahlerbund, auf die Kommission zu

verzichten.

Konkret geht es um Normen, die die Herstellung von sicheren Produkten und Maschinen für den

europäischen Binnenmarkt garantieren sollen. Diese werden unter der Beteiligung vieler

Interessenvertreter erarbeitet. Die KAN bündelt und vertritt hierbei die Interessen der am

Arbeitsschutz interessierten Kreise. Der Steuerzahlerbund sieht eben genau diese Aufgabe

bereits durch das DIN abgedeckt – deshalb sei kein Mehrwert gegeben. Der Leiter der KAN-

Geschäftsstelle, Karl-Josef Thielen, sieht das anders: „Das ist schon bedenkenswert, wenn der

Steuerzahlerbund unsichere Arbeitsplätze riskieren will, nur um Fördergelder einzusparen. In der

Normung treffen wirtschaftliche und sicherheitsrelevante Interessen aufeinander. Normen sind

letztlich ein Konsenspapier dieser Interessen. Wer in diesem Prozess eine Institution abschaffen

will, die unabhängig und ohne wirtschaftliche Interessen Schutzziele einfordert, handelt

fahrlässig“.

Das DIN und die KAN arbeiten seit Jahren mit gegenseitigem Respekt vor der Arbeit sehr

vertrauensvoll zusammen. Beide haben das Gemeinwohl im Blick. Beide haben aber auch

unterschiedliche satzungsgemäße Zwecke und Arbeitsweisen:

1. Das DIN erarbeitet Normen unter Einbeziehung der interessierten Kreise wie zum Beispiel

Unternehmen, Handel, Prüfinstitute, Verbraucher, Wissenschaft. Die KAN vertritt die

Interessen des Arbeitsschutzes und organisiert Mehrheiten bei seinen Partnern.

2. Das DIN managt Prozesse, die KAN bündelt Interessen.

3. Das DIN ist privatwirtschaftlich organisiert, die KAN ein öffentliches Projekt.

4. Die DIN-Gruppe finanziert die Normungsarbeit zu knapp 70 Prozent aus eigenen Erträgen.

Die KAN erhält Zuwendungen des BMAS gegen Nachweis entsprechender

Arbeitsergebnisse.

5. Das DIN ist laut einem Vertrag mit der Bundesrepublik Deutschland die zuständige deutsche

Normungsorganisation und vertritt die deutschen Interessen in der europäischen und

internationalen Normung. Dabei handelt das DIN zum Nutzen der Allgemeinheit als neutraler

Dienstleister. Die KAN ist ebenfalls ein unabhängiger Dienstleister mit dem besonderen

Augenmerk auf den Arbeitsschutz.

6. Das DIN erarbeitet normungsähnliche Dokumente unter der Dachmarke DIN, sogenannte

DIN SPEC, die nicht zwingend den Konsens aller interessierten Kreise voraussetzen. Die

KAN organisiert Grundpositionen des Arbeitsschutzes, die sich kritisch mit diesen Produkten

auseinandersetzen und wird darin von anderen interessierten Kreisen unterstützt.

7. Das DIN lädt alle interessierten Kreise ein, sich an den Normen zu beteiligen. Die KAN stellt

die Beteiligung von Vertretern des Arbeitsschutzes sicher.

8. Das DIN informiert über den Nutzen der Normung. Die KAN initiiert gezielt Studien und

Projekte, die die Meinungsbildung im Arbeitsschutz wissenschaftlich stützen.

9. Das DIN unterstützt alle interessierten Kreise. Die KAN unterstützt die für den Arbeitsschutz

wichtigen Partner, wie das BMAS, die Länder, die gesetzliche Unfallversicherung und

insbesondere die Sozialpartner, sprich Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände.

10. Das DIN kooperiert auf europäischer und internationaler Bühne mit Blick auf die

europäischen und internationalen Märkte. Die KAN organisiert und unterstützt europäische

Arbeitsschutzinteressen zur Förderung der Arbeitssicherheit in Europa.

Die KAN stellt tatsächliche Mitwirkung sicher

Mitte der 80er-Jahre ist die Arbeitsteilung zwischen Gesetzgebung und Normung etabliert worden

mit dem Ziel, eine schnellere Einigung bei der technischen Konkretisierung von

Rechtsvorschriften zu erreichen. Der Normungsprozess konnte somit enorm beschleunigt, die

Zahl der Normen aufgrund von Harmonisierungen für den europäischen Binnenmarkt erheblich

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gesenkt werden. Wenn die Geschwindigkeit zu- und der Bürokratismus abnimmt, ist darauf zu

achten, dass die Sicherheitsaspekte zum Schutz des Menschen nicht verloren gehen. Im

normungspolitischen Konzept der Bundesregierung heißt es daher: Die ausgewogene Mitwirkung

aller Kreise in den Lenkungs- und Arbeitsgremien der Normung und Standardisierung muss nicht

nur formal, sondern tatsächlich ermöglicht werden. Sie ist Voraussetzung für die Legitimation,

Akzeptanz und Anwendung von Normen und Standards und muss daher gefördert werden. Die

Kommission Arbeitsschutz und Normung ermöglicht diese Mitwirkung aus der Sicht des

Arbeitsschutzes. Sie ist somit politischer Wille und keine unsinnige Doppelförderung.

Kontakt: Kommission Arbeitsschutz und Normung (KAN), Karl-Josef Thielen,

Geschäftsstellenleiter, Alte Heerstraße 111, 53757 Sankt Augustin, Tel.: 02241 231-3470

E-Mail: thielen@kan.de; Internet: www.kan.de

5. Stress durch ständige Erreichbarkeit: Es fehlt an klaren Absprachen

Untersuchung der gesetzlichen Unfallversicherung zur Belastung durch Kommunikation

Fehlende Absprachen könnten einer der Gründe dafür sein, warum viele Menschen auch am

Feierabend dienstlich erreichbar sind. Diesen Schluss legt eine Untersuchung des Instituts für

Arbeit und Gesundheit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IAG) in Dresden nahe.

Danach gehen zwar viele Mitarbeiter davon aus, dass ihre Vorgesetzten Erreichbarkeit von ihnen

erwarten. Ausdrückliche Anweisungen hierzu gibt es jedoch nur selten. Eine Möglichkeit, den

Stress durch Kommunikation zu verringern, wären demzufolge mehr klare Absprachen.

Für die Studie befragte das IAG in Kooperation mit der Unfallkasse Hessen 430 Personen. Über

zwei Drittel der Befragten gaben an, oft oder immer erreichbar zu sein, wenn sie während der

Arbeitszeit auf Dienstreise oder im Außendienst sind. In der Freizeit waren immerhin noch 40

Prozent oft oder immer für dienstliche Belange erreichbar. Nie nach Dienstschluss erreichbar

waren nur 10 Prozent.

"Die meisten der Befragten fühlten sich durch die ständige Erreichbarkeit nicht oder wenig

belastet", sagt Studienautorin und IAG-Psychologin Dr. Hiltraut Paridon. Allerdings habe rund

jeder Siebte angegeben, sich durch die ständige Erreichbarkeit stark oder sehr stark belastet zu

fühlen. "Diese Teilnehmer gaben an, dass sie auch in ihrer Freizeit nicht abschalten können und

das Gefühl hätten, dass ihnen alles zu viel wird." Das Ausmaß der Belastung ist übrigens in der

Arbeitszeit genauso wie in der Freizeit.

Als Grund für Erreichbarkeit nannten die Befragten häufig, dass der Vorgesetzte dies erwarte.

"Wenn man diese Menschen allerdings fragt, woher sie das wissen, kommt häufig die Antwort:

Ich habe das Gefühl, dass es erwartet wird. Eine ausdrückliche Anweisung liegt nur bei einer

Minderheit vor", so Paridon. "Eine klare Abmachung mit dem Vorgesetzten, wann wer im Team

erreichbar zu sein hat und wann nicht, sehen daher auch viele als eine Möglichkeit an, Stress

durch Erreichbarkeit zu verringern." Die Vereinbarungen sollten die Beteiligten sowohl für die

Arbeitszeit als auch für die Freizeit treffen.

Außerdem könne man sich ein Beispiel an denen nehmen, die bewusst selten erreichbar sind.

Paridon: "Nach den Gründen befragt antworteten diese Teilnehmer, dass sie auch mal

abschalten können müssen. Außerdem vertrauen sie darauf, dass ihre Kollegen auch ohne sie

die richtigen Entscheidungen treffen."

Die Studie "Ständige Erreichbarkeit: Wie belastet sind wir?" ist in der DGUV-

Publikationsdatenbank verfügbar:

http://publikationen.dguv.de/dguv/pdf/10002/2012_01_iag_report.pdf

6. Beruflicher Aufstieg macht nicht glücklich

Mark Fallak Öffentlichkeitsarbeit, Institut zur Zukunft der Arbeit

Beförderungen am Arbeitsplatz schaden auf Dauer der psychischen Verfassung, ohne positive

Auswirkungen auf körperliche Gesundheit und Lebenszufriedenheit zu entfalten. Das ist das

Ergebnis einer Studie australischer Wissenschaftler, die das Bonner Institut zur Zukunft der

Arbeit (IZA) veröffentlicht hat. Trotz dauerhaften Einkommenssteigerungen und höherem sozialen

Status überwiegen langfristig die negativen Effekte von vermehrtem Stress und längeren

Arbeitszeiten.

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Die Forscher nutzten einen umfangreichen Datensatz mit detaillierten Befragungsdaten zu

Arbeitsplatzaspekten, Gesundheit und Lebenszufriedenheit. So konnten sie rund 2.000

Beförderungen von Vollzeitbeschäftigten im Alter von 18 bis 64 Jahren analysieren und die

Entwicklung der Betroffenen über einen Zeitraum von zehn Jahren verfolgen.

Unmittelbar nach einer Beförderung gaben die Befragten im Durchschnitt an, mehr

Verantwortung zu tragen, einen sichereren Arbeitsplatz zu haben und fairer bezahlt zu werden.

Zugleich berichteten sie von längeren Arbeitszeiten und gestiegenem Stress. Spätestens nach

drei Jahren war die Karriere-Euphorie verflogen: Trotz mehr Geld und höherem Status gingen

Jobzufriedenheit, subjektive Arbeitsplatzsicherheit und das Gefühl, angemessen bezahlt zu

werden, wieder auf das Niveau vor der Beförderung zurück. Körperliche Gesundheit und

allgemeine Lebenszufriedenheit blieben auf lange Sicht weitgehend unverändert. Die psychische

Gesundheit litt jedoch dauerhaft unter der gestiegenen beruflichen Belastung, die verbreitet zu

Nervosität und Unruhezuständen führte.

Die englischsprachige Studie ist von der IZA-Homepage abrufbar:

David Johnston, Wang-Sheng Lee:

Extra Status and Extra Stress: Are Promotions Good for Us?

IZA Discussion Paper No. 6675, http://ftp.iza.org/dp6675.pdf

Pressekontakt: Mark Fallak, fallak@iza.org ; (0228) 3894-223

7. Vorsorge zahlt sich aus

Berufsgenossenschaft senkt Beitragssatz nahezu um ein Drittel

Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) wird zum 1.

Januar 2013 den Unfallversicherungsbeitrag für Friseurbetriebe deutlich reduzieren. Grund: Das

Unfall- und Erkrankungsrisiko in der Branche ist in den vergangenen Jahren weiter

zurückgegangen.

Beigetragen zu dieser positiven Entwicklung hat die kontinuierliche Verbesserung des Arbeits-

und Gesundheitsschutzes in den Salons. „Durch die erfolgreiche Präventionsarbeit der Branche,

die von der BGW aktiv unterstützt wird, sank insbesondere die Zahl der berufsbedingten

Hauterkrankungen seit Mitte der 1990er Jahre erheblich", teilt dazu die BGW mit. Die sogenannte

Gefahrklasse, die einen wesentlichen Faktor für die Beitragsberechnung der BGW darstellt, wird

zum 1. Januar 2013 von 5,9 auf 4,29 – und damit um 27 Prozent – gesenkt. Erstmals spürbar

wird die Entlastung für die Salons im Frühjahr 2014, wenn die Berufsgenossenschaft rückwirkend

den Jahresbeitrag für 2013 erhebt. Das Bundesversicherungsamt muss die Beitragssenkung

noch genehmigen.

Die Haut bleibt auch in Zukunft das Präventionsthema Nummer eins im Friseurhandwerk. In der

Kampagne „Lebe Deinen Traum“ macht die BGW derzeit in Partnerschaft mit dem

Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks (ZV) darauf aufmerksam, wie wichtig das

konsequente Handschuhtragen bei der Haarwäsche im Salon ist, damit die Hände gesund und

schön bleiben. Weitere Infos zur Kampagne im Internet unter :

www.lebe-deinen-traum.de (Quelle: BGW)

8. VDSI: Umbenennung Bezirksgruppe + „Unterwegs - aber sicher!“

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie schon angekündigt ist es jetzt soweit, aus unserer Bezirksgruppe Mittelrhein wird die

Bezirksgruppe KÖLN. Wir haben Sie online befragt und Sie haben entschieden. Noch einmal

vielen Dank für Ihre Teilnahme, Sie hatten die Qual der Wahl und haben sich für Bezirksgruppe

Köln entschieden.

Die Umbenennung wurde nötig, weil unter unserer bisherigen Benennung „Mittelrhein“ allgemein

eine Lage zwischen Bingen im Süden und Bonn im Norden verstanden wird. Unser

Einzugsbereich umfasst jedoch die Region zwischen Aachen, Siegen und Koblenz mit Köln und

Bonn in zentraler Lage.

Die Metropole Köln hat eine starke Ausstrahlung und hohen Bekanntheitsgrad, auch im Ausland.

Mit der neuen Benennung wird klar, dass damit auch unsere Region gemeint ist.

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Unsere Mitglieder, die zwischen Aachen und Siegen, Leverkusen und Koblenz angesiedelt sind

können sich sicher damit identifizieren. Abgestimmt mit den VDSI Gremien wird die Änderung

zum 1. September 2012 in Kraft gesetzt. Quelle: VDSI

Unterwegs - aber sicher! Gute Praxisbeispiele für betriebliche Verkehrssicherheit gesucht

Der Verband Deutscher Sicherheitsingenieure (VDSI) und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat

(DVR) haben einen neuen Wettbewerb ausgerufen. Unter dem Motto "Unterwegs - aber sicher!"

suchen beide Verbände ab sofort nach Good-Practice-Beispielen, die das Unfallrisiko senken -

sowohl auf Arbeits- und Schulwegen als auch beim innerbetrieblichen Transport und Verkehr.

"Unser Aufruf soll wirksame Maßnahmen für sicheres Fahren und Transportieren bekannt

machen und andere Betriebe dazu anregen, die Verkehrssicherheit ihrer Mitarbeiter

voranzubringen", erklärt VDSI-Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Rainer von Kiparski. "Im Sinne

unserer Strategie ,Vision Zero - keiner kommt um, alle kommen an' soll der Wettbewerb dazu

beitragen, die Sicherheit am Arbeitsplatz und auf der Straße zu erhöhen und die Zahl schwerer

Unfälle weiter zu senken", führt DVR-Präsident Dr. Walter Eichendorf aus.

Bis zum 1. Juli 2013 können alle Akteure der betrieblichen Verkehrssicherheit ihre Projekte unter

www.vdsi.de/unterwegs-aber-sicher einreichen. Eine Jury aus VDSI- und DVR-Vertretern wählt

die Gewinner aus. Entscheidend sind Kriterien wie Nachhaltigkeit, Effizienz und Kreativität. Die

ersten drei Plätze erhalten Preisgelder in einer Gesamthöhe von 6.000 Euro. Zudem werden

unter allen eingesandten Beiträgen zehn Fahrsicherheitstrainings verlost. Die Preisverleihung

findet auf der A+A 2013 in Düsseldorf statt.

Seit rund zwei Jahren kooperieren der VDSI und der DVR verstärkt in der betrieblichen

Verkehrssicherheitsarbeit. Gemeinsam engagieren sie sich für die Prävention von Wegeunfällen

sowie in der Ladungs- und Transportsicherheit.

Kontakt: Solvejg Boehlke, VDSI-Kommunikationsmanagerin, Schiersteiner Straße 39

65187 Wiesbaden, Telefon: +49 611 15755-15, s.boehlke@vdsi.de; www.vdsi.de

9. Pilze, Fluch oder Segen für die Menschheit?

Autoren: Dr. Dietmar Schmalz, Leitung der Laboratorien und Christiana B. S. Grajecki,

Prokuristin, Firma: Dipl.-Ing. Ulrich Grajecki (GmbH & Co.) KG, Bargteheide

Email: drschmalz@imunell.de

Vor etwa 3 Milliarden jahren besiedelten Bakterien und Cyanobakterien als erste bisher

nachgewiesene Lebensformen die Erde. Die Gattung der Pilze, bestehend aus Schimmelpilzen

und Hefen, traten als höher entwickelte Mikroorganismen erst später auf. Ihre Erfolgsgeschichte

nahm vor etwa 500 Millionen Jahren ihren Lauf, als sie begannen die Erde zu erobern.

Ohne Konkurrenten wächst der Schimmel radial von einem Startpunkt nach außen, typischer

Schimmelwachstum auf Nähragar. Trifft er dabei auf Artverwandte, so überwuchern sich die

Kulturen nicht, sie respektieren einander. Bei Berührung kommunizieren sie über so genannte

Botenstoffe miteinander und stellen sofort ihr seitliches Wachstum ein. Schimmelpilze und Hefen

sind in ihrer Vielzahl und Erscheinungsbildern sehr variationsreich. Deshalb war die

Klassifizierung in der Vergangenheit selbst für akkreditierte Laboratorien sehr schwierig. Abhilfe

ist heute durch die modernen gentechnischen Analysen gegeben.

Ob als Camembert-Käse, zur Bier- und Weinherstellung oder zur Produktion von Pharmazeutika

– heute werden spezialisierte Hefen und Schimmel als Kulturorganismen gezüchtet. Einige

Spezies bzw. deren Fruchtkörper wie Champignons werden mit Genuss verzehrt und viele

andere Arten sind für den Menschen völlig harmlos. Es gibt aber auch Pilze, die Karzinogene,

Halluzinogene, Allergene und andere Giftstoffe produzieren. Diese Pilze können bei Aufnahme

über die Speise, aber auch unbeabsichtigt über die Luft oder das Wasser zu sehr gefährlichen

Erkrankungen und Todesfällen führen.

Schimmel tritt in der Natur sichtbar als Pilzfäden auf, diese findet man auch mikroskopisch

wieder. Nur selten werden die wenige Mikrometer großen Nachkommen als Schimmelsporen

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sichtbar. Beim explosionsartigen Zerplatzen eines reifen Kartoffelbovists sieht man in der Masse

den Staub von Millionen gleichzeitig freigesetzten Sporen. Normalerweise bleiben diese Sporen

für das menschliche Auge unsichtbar und können sich auf Grund der geringen Größe und Masse

mit der Luft leicht fortbewegen. Auf feuchtem Untergrund keimen die Sporen dann aus und bilden

ein Pilzmycel aus den einzelnen Hyphen, umgangssprachlich auch als Pilzfäden bezeichnet.

Pilze waren schon immer Segen und Fluch für die Menschheit. In der Bibel wird im 3. Buch

Moses über die Reinigung vom Aussatz an Kleidung und Häusern berichtet. Wahrscheinlich

waren die farblich veränderten Stellen von grünen oder roten Schimmelpilzgattungen verursacht

worden: „ Wenn er nun das Mal besieht und findet, dass an der Wand des Hauses grünliche oder

rötliche Grüblein sind und ihr Ansehen tiefer denn sonst die Wand ist, so soll er … die Steine …

ausbrechen, darin das Mal ist, und hinaus vor die Stadt an einen unreinen Ort werfen. Und das

Haus soll man inwendig ringsherum schaben und die abgeschabte Tünche hinaus vor die Stadt

an einen unreinen Ort schütten und andere Steine und andern Lehm nehmen und das Haus

bewerfen.“ Kleider und Felle sollten bei Befall mit Feuer verbrannt werden. (Lit.1)

Ob es sich bei dem Schimmelpilzbefall in früheren Zeiten um Fusarien, Penicillium oder andere

Pilzspezies handelte, lässt sich nur vermuten. (Lit.2) Auch in unserer Zeit treten Schimmelpilzschäden

an Bauwerken auf, die schlecht belüftet und dadurch ständig feucht sind. Ein Problem,

das durch unsachgemäße Wärmedämmung noch verstärkt wird.

Es gibt mehr als 300 Aufzeichnungen aus der Zeit des Mittelalters, die über Vergiftungen durch

Schimmelpilze berichten, bei denen ganze Dörfer ausgerottet wurden. Diese Epidemien traten

häufig nach nass-kalten Sommermonaten auf und wurden durch den Genuss von Roggenbrot

hervorgerufen, dass mit dem dunkelvioletten bis schwarzen Mutterkornpilz Claviceps purpurea

kontaminiert war. Diese Krankheit wurde als „St. Antonius Feuer“ oder als „Heiliges Feuer“

bezeichnet. Es gibt dramatische Berichte, z.B. aus Xanten um 857 n. Chr., wo eine Massenhysterie

ausbrach und tausende Menschen dem Heiligen Feuer zum Opfer fielen. Aus Limoges

wurde im Jahr 943 n. Chr. berichtet, dass ca. 40.000 Menschen an dieser Vergiftung starben.

Auch den Germanen war Schimmel schon durchaus bekannt. „Scimbalon“ hieß bei ihnen

schimmelig werden. Daraus entstand dann der heutige Begriff Schimmel.

Im 18. Jahrhundert verstarben viele Menschen in Räumen, die mit einem grünen arsenhaltigen

Anstrich versehen waren. Als Verursacher gilt ein Schimmelpilz der Gattung Scopulariopsis, der

die grüne Farbe als Nahrungsquelle nutzte und die arsenhaltigen Pigmente in gasförmige

Arsenverbindungen umbaute. Diese Arsen-Gase atmeten die Bewohner permanent ein.

Nach Öffnung der Grabkammer von Tut-Anch-Amun im Jahr 1922 sollen etwa 20 der beteiligten

Personen innerhalb kurzer Zeit verstorben sein. Der Sage nach war die Öffnung des Grabes mit

einem Fluch belegt: „Der Tod soll den mit seinen Schwingen erschlagen, der die Ruhe des

Pharaos stört“. Der „Fluch des Pharaos“ wurde aber mit Hilfe der modernen Wissenschaft

aufgeklärt. Es gilt als wahrscheinlich, dass sich die Menschen mit einer sehr großen Menge

Sporen des Schimmelpilzes Aspergillus flavus infizierten, erkrankten und starben. Wie beim

Zertreten des überreifen Kartoffelbovists wurden selbst nach 3000 Jahren beim Öffnen der

Todeskammer lebensfähige Schimmelsporen schlagartig in die Luft geschleudert, verteilten sich

über die Körper der Eindringenden und wurden über die Lunge eingeatmet. Auf ähnliche Weise

starben zwölf Wissenschaftler nach der Öffnung der Grabkammer des Jagellionen-Königs

Kazimiers und seiner Frau Elisabeth in Krakau. Auch hier wies man größere Mengen des

Schimmelpilzes Aspergillus flavus nach.

Pilze verursachen auch Erkrankungen der Nägel, Schleimhäute und Haut. Fußpilz ist ein großes

Problem in öffentlichen Schwimmbädern und Duschräumen. Inhalierte Pilzsporen können zudem

Asthma und allergische Reaktionen auslösen. Unerwünschte Pilzsporen führten aber auch zur

Entdeckung von Penicillin. Ende der 1920er Jahre beobachtete Alexander Fleming, dass

Schimmelpilze der Gattung Penicillium Eitererreger wie Staphylokokken zerstörten. Sir Flemings

Genialität ist es zu verdanken, dass er diesen Zufallsfund näher untersuchte und publizierte. Es

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dauerte aber dann noch über 10 Jahre bevor Penicillin durch Florey und Chain als Medikament

eingeführt wurde. (Lit. 3)

Auf der einen Seite forcierte der zweite Weltkrieg die Entwicklung des Wunderheilmittels

Penicillin gegen Bakterien, auf der anderen Seite traten vermehrt Blutkrankheiten bei Personen

auf, die verschimmeltes Brotgetreide verzehrt hatten. Durch die Auswirkungen des Krieges wurde

das Getreide erst nach den Wintermonaten geerntet und blieb vom Schnee bedeckt auf den

Feldern stehen. In dieser Zeit konnten Pilze der Gattung Fusarium vermehrt todbringende

Aflatoxine produzieren. Die Krankheit wurde als Faulfieber oder alimentäre toxische Aleukie

bezeichnet; viele tausend Menschen fielen ihr damals zum Opfer. Viele dieser Gefahren sind

heute erkannt und trotzdem nicht alle gebannt. Pilze verursachen auch in unserer Zeit

Krankheiten und mannigfaltige Probleme. Die gefährlichsten Pilzgifte, so genannte Aflatoxine

riecht oder schmeckt man nicht, das macht sie für den Menschen so unberechenbar.

In den 1960er Jahren verendeten in England weit mehr als 100.000 Truthähne an Leberkrebs,

später traten Vergiftungen auch bei Entenküken, Fasanen und sogar Forellen auf. Diese

mysteriöse Krankheit wurde als „turkey-x-disease“ beschrieben. Die Ursache, so fand man später

heraus, war importiertes Erdnussschrot aus Brasilien. Krebserzeugende Aflatoxine aus

Schimmelpilzen hatte das Erdnussmehl verseucht. Dieses Geschehen war ein Auslöser für die

Intensivierung der Mykotoxinforschung (Lit. 4). Die Erkenntnisse führten auch zu geändertem

Verbraucherverhalten. Paranüsse werden heutzutage in Deutschland nur noch im geringen

Umfang vermarktet, da verschimmelte Paranüsse sehr hohe Mengen an Aflatoxinen und anderen

natürlichen Giftstoffen enthalten und so ein unkalkulierbar hohes Risiko beim Verzehr darstellen.

Die meisten unserer Nahrungsmittel enthalten Zucker und Stärkemoleküle, die von

Schimmelpilzen und Hefen gerne als Nahrungsquelle genutzt werden. Ist der Wassergehalt

ausreichend, so verderben selbst bei Kühlschranktemperaturen Lebensmittel innerhalb

moderater Zeit. Überall, wo der Wassergehalt ausreichend hoch ist und Schimmelsporen lauern,

besteht die Gefahr des schnellen Verderbs von Lebensmitteln durch Pilze. Bakterien wachsen

zwar meist schneller als Pilze, werden aber oftmals später von diesen überwuchert und als

Nahrungsquelle genutzt.

Fazit

Die Erfolgsgeschichte der Pilze wird sich weiter fortsetzen. Wie alle Organismen auf der Erde

sind sie einem ständigen Wandel unterworfen. Auf Grund ihrer schnellen Vermehrungsrate und

Interkommunikation mit der Umwelt, ihrer Anpassungsfähigkeit und Genügsamkeit sowie über die

Nutzung des Wassers und Luft als Verbreitungsweg bezeichnen viele Wissenschaftler Pilze

sogar als die heimlichen Herrscher der Erde.

Literatur:

http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/3_mose .

Pern, O.,Schimmelpilze. Hygiene Report 2009; 3: 12-13, Teil 1 und 2009; 4: 12-15, Teil 2

Nobelpreis 1945 für Medizin an Sir Alexander Fleming, Ernst B. Chain & Sir Howard Florey.

Marasas W.F., Fumonisins: history, world-wide occurrence and impact. Adv. Exp. Med. Biol.

1996; 392:1-17 in: Stephan Gericke, Einfluss von Mykotoxinen auf den Gehalt an Retinol und

Retinylestern im Serum und in der Leber sowie auf ausgewählte Blutparameter beim

präpubertären weiblichen Schwein. Verlag Mensch und Buch, Berlin, 2008, ISBN-13: 978-3-

86664-457-1.

10. Arbeitsplätze korrekt beleuchten

Download-Leitfaden von licht.de zur Anwendung der Norm DIN EN 12464-1

Der "Leitfaden zur DIN EN 12464-1" von licht.de unterstützt Planer bei der Beleuchtung von

Arbeitsplätzen in Innenräumen. Anforderungen an gutes Licht am Arbeitsplatz beschreibt die

Norm DIN EN 12464-1 "Beleuchtung von Arbeitsstätten - Teil 1: Arbeitsstätten in Innenräumen",

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die im August 2011 neu erschienen ist. Sie macht Vorgaben für die Planung von

Beleuchtungsanlagen, etwa in Büros, Krankenhäusern oder Industriehallen.

licht.de, die Fördergemeinschaft Gutes Licht, hat in Zusammenarbeit mit der Deutschen

Lichttechnischen Gesellschaft in dem Leitfaden die DIN EN 12464-1 übersichtlich

zusammenfasst. Er liefert Architekten und Lichtplanern wichtige lichttechnische Größen und hilft

ihnen, die Vorgaben der Norm bei der Lichtplanung für Arbeitsplätze praktisch anzuwenden.

Der Leitfaden beschreibt die wesentlichen Anforderungen an die Arbeitsplatzbeleuchtung. Er

erklärt die unterschiedliche Beleuchtung von Arbeitsplatz und Umgebungsbereich und nennt die

für die Lichtplanung notwendigen lichttechnischen Größen. Außerdem gibt es Hinweise, wie eine

Beleuchtungsanlage normgerecht gewartet wird und die Ermittlung von Wartungsfaktoren wird

anhand praktischer Beispiele gezeigt. Der Leitfaden wird seit September 2012 als 44-seitiges

PDF-Download (3,7 MB) angeboten.

http://www.licht.de/fileadmin/shop-downloads/1209_Leitfaden_DIN_index.pdf

Quelle/Urheber: licht.de/PolRed

11. DGAH intern – Aus dem Verein

Als neues Mitglied können wir begrüßen:

Herrn Markus Wiedenmann, Königsbrunn

Entschuldigung: Im letzten DGAH Brief 96 ist uns bei der gedruckten Version ein kleines

Missgeschick passiert, das zum Glück nicht viele bemerkt haben. Im Gegensatz zur

elektronischen Version ist eine noch nicht fertig formatierte Version in den Druck gegangen, so

unterscheiden sich gedruckte und elektronische Version zwar nicht im Inhalt aber im Aussehen.

Leider, aber wo gearbeitet wird, werden auch Fehler gemacht und wer keine Fehler macht, ist

vermutlich faul.

Nicht vergessen, am 6.12. vormittags ist Mitgliederversammlung, auch in der IHK, sodass die

Teilnahme am Gefahrstofftag und der Mitgliedsversammlung problemlos möglich ist. Einladungen

wurden verschickt, wer keine erhalten hat, bitte bei Michael Masuth melden.

12. Veranstaltungen und Termine

Jahrestagung der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM)

zusammen mit der Koninklijke Nederlandse Vereniging voor Microbiologie (KNVM)

10. – 13. März 2013

Congress Center Bremen (CCB) und Messe Bremen

Theodor-Heuss-Allee 21–23

28215 Bremen (DE)

Schwerpunktthemen: Microbiology,Biotechnology, Bioinformatics, siehe homepage:

http://conventus.de/vaam-kongress/

3. Fresenius-Anwenderforum: REACH & GHS für Praktiker, 20.11.2012 + 21.11.2012 in Köln

Themen:

Aktuelles zu REACH aus Sicht der Industrie, der nationalen und internationalen Behörden –

welche weiteren Entwicklungen zeichnen sich ab?

Pflichten der nachgeschalteten Anwender – Kommunikation in der Lieferkette

REACH – CLP/GHS – aktueller Stand und Koordination

Mai 2013 – nach der Registrierung ist vor der Registrierung – worauf müssen Sie vorbereitet

sein? Kommunikation in den SIEFs

Anforderungen an Sicherheitsdatenblätter von Herstellern und Vorlieferanten sowie REACH-EN-

FORCE 2011

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Praxiserfahrungen aus dem betrieblichen Alltag – Neues zur Stoffbewertung und

Expositionsabschätzung

Erfahrungen zur Umsetzung der CLP-Verordnung – Einstufung von Gemischen

http://www.akademie-fresenius.de/konferenz/output.php?kurs=333

15. Fresenius-Umweltjahrestagung: Best Practice im Umweltmanagement

Das Jahrestreffen für Umweltmanagement-Beauftragte aller Branchen!

27.11.2012 bis 28.11.2012 in Köln

Themen: Die Anpassung von Managementsystemen an die individuellen Strukturbedürfnisse und

Markterfordernisse Ihres Unternehmens

Warum Umweltmanagement? Strategische Gründe? Geldwerte Vorteile? Eine Verbesserung des

Images oder eine Muss-Vorgabe des Gesetzgebers? Die Rolle des

Umweltmanagementbeauftragten im Unternehmen

Life Cycle Assement (LCA) und Product carbon footprint (PCF) – Wege zum Klimaschutz?

Sustainable Development und Corporate Social Responsibility – mehr als nur Schlagworte?

Umweltmanagement-Systeme als Wettbewerbsvorteil – Neues zu EMAS III und ISO 14001 – EN

16001 und ISO 26000

Umsetzungsmöglichkeiten und Integrationsstrategien: Was kommt nach der Validierung bzw.

Zertifizierung? Wie bleiben Managementsysteme lebendig?

http://www.akademie-fresenius.de/konferenz/output.php?kurs=319

Programm: http://www.akademie-fresenius.de/dokumente/programme/319.pdf

Elektromagnetische Felder an Arbeitsplätzen

Termin: 15. November 2012, 10:00 Uhr bis 15:30 Uhr

Veranstaltungsort: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

Haus I, Friedrich-Henkel-Weg 1-25, 44149 Dortmund

Inhalt: Elektromagnetische Felder (EMF) werden in vielen Bereichen des beruflichen Lebens

vermehrt eingesetzt. Die Beschäftigten werden homogenen oder inhomogenen, kontinuierlichen

oder gepulsten elektrischen, magnetischen und elektromagnetischen Feldern ausgesetzt.

Verbindliche Expositionsgrenzwerte zum Schutz der Beschäftigten sind derzeit in der

Unfallverhütungsvorschrift BGV B11 festgelegt.

Zukünftig werden diese Werte durch die Expositionsgrenzwerte der EU-Arbeitsschutzrichtlinie

über Mindestvorschriften zum Schutz von Sicherheit und Gesundheit der Arbeitnehmer vor

Gefährdungen durch elektromagnetische Felder (EMF) ersetzt. Die Richtlinie befindet sich derzeit

in der Überarbeitung und soll bis zum 31. Oktober 2013 in nationales Recht der Mitgliedstaaten

umgesetzt werden.

http://www.baua.de/de/Aktuelles-und-Termine/Veranstaltungen/2012/11.15-EMF.html

Seminar: Vermittlung der Fachkunde für die Erstellung von Sicherheitsdatenblättern

Veranstaltung zu der nach EU Chemikalienrecht (Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 – REACH)

geforderten Qualifikation für die Ersteller

Termin: 07.11.2012 10:00 - 09.11.2012 17:00 in Essen (Haus der Technik)

Leitung: Dipl.-Geogr. Norbert Kluger, GISBAU - Gefahrstoff-Informationssystem der

Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft, Frankfurt am Main

Referenten: Dipl.-Ing. Joachim Boenisch, ESKA-Ingenieurgesellschaft mbH, Hamburg

Dr. Ralf-Udo Förster; Du Pont Nemours GmbH, Bad Homburg.

Dr. Anita Hillmer; Volkswagen AG, Wolfsburg

Dr. Kerstin Rathmann: GISBAU - Gefahrstoff-Informationssystem der Berufsgenossenschaft der

Bauwirtschaft, Frankfurt/Main

Hier der direkte Link (das ausführliche Programm ist dort als pdf hinterlegt):

http://www.hdt-essen.de/W-H050-11-529-2 Alle Infos zu Gefahrstoff-Seminaren (auch zu

REACH, GHS, IUCLID5...) finden Sie unter www.gefahrstoffe.eu

Vorankündigung: 21. Thüringer Arbeitsschutztag

Der 21. Thüringer Arbeitsschutztag findet am 06. März 2013 von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr

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im Zentralen Hörsaal (Audimax) der Fachhochschule Erfurt, Altonaer Straße 25, statt.

Der Arbeitsschutztag gibt Auskunft zu Entwicklungen und Tendenzen im Arbeitsschutz.

Im Rahmen der Veranstaltung wird der Thüringer Arbeitsschutzpreis 2013 verliehen.

Die Tagung wird durch eine Ausstellung im Foyer ergänzt.

Interessenten wenden sich bitte an das: Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und

Gesundheit

Referat Arbeitsschutz, Werner-Seelenbinder-Straße 6 , 99096 Erfurt, (0361) 3 79 82 52

FAX (0361) 3 79 88 50, E-Mail: uta.scharf@tmsfg.thueringen.de

13. Zu Guter Letzt: Wechsel im Präsidium der FASI

Prof. Dr. Rainer von Kiparski übernimmt den Vorsitz.

Wiesbaden, 25. Oktober 2012. Im Präsidium der „Fachvereinigung Arbeitssicherheit“ (FASI) steht ein

Wechsel bevor: Ab dem 1. Januar 2013 übernimmt Prof. Dr. Rainer von Kiparski für zwei Jahre den

Vorsitz. Der bisherige Präsident Hartmut Karsten wechselt in das Amt des Vizepräsidenten. Dr.

Wolfgang Damberg bleibt zweiter Vizepräsident der FASI. Der Wechsel wurde einstimmig auf der

Delegiertenversammlung am 17. Oktober 2012 in Augsburg beschlossen.

Von Kiparski erklärte sein Hauptanliegen für die kommende Amtszeit: „Aufgrund des demografischen

Wandels wird es immer wichtiger, die Beschäftigungsfähigkeit der Arbeitnehmer zu erhalten und zu

stärken. Vor diesem Hintergrund werden wir den Wissensaustausch und die Zusammenarbeit

zwischen den verschiedenen Disziplinen im Arbeits- und Gesundheitsschutz kontinuierlich

vorantreiben.“ Als wichtigen Meilenstein nannte er die Ausrichtung der „Arbeitsschutz Aktuell 2014“ in

Frankfurt am Main, die eng mit dem „XX. Weltkongress für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit“

verknüpft sein wird. Weiterhin sollen die regionalen Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen für die

Experten der FASI flächendeckend ausgeweitet werden.

Das Präsidium der FASI setzt sich aus den Vorsitzenden der drei Mitgliedsverbände zusammen.

Dazu gehören der „Verband Deutscher Gewerbeaufsichtsbeamter" (VDGAB), der „Verein Deutscher

Revisions-Ingenieure“ (VDRI) und der „Verband Deutscher Sicherheitsingenieure“ (VDSI).

Hintergrund

Die „Fachvereinigung Arbeitssicherheit“ (FASI) repräsentiert die drei Säulen des Arbeitsschutzes in

Deutschland: Die Mitarbeiter der staatlichen Aufsichtsdienste im Arbeits-, Umwelt- und

Verbraucherschutz, die Präventionsmitarbeiter der gesetzlichen Unfallversicherung sowie die

Fachkräfte für Arbeitssicherheit. Sie fördert die Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, indem sie

die Experten zum Informations- und Erfahrungsaustausch zusammenführt. Dazu organisiert sie das

Präventionsforum „Arbeitsschutz Aktuell“ sowie bundesweit Fortbildungsveranstaltungen und vergibt

den „Deutschen Jugend-Arbeitsschutz-Preis“.

Prof. Dr. Rainer von Kiparski ist Vorstandsvorsitzender des „Verbandes Deutscher

Sicherheitsingenieure“ (VDSI). Er vertritt den Fachverband in der FASI und in der

„Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit“ (Basi). Weiterhin gehört er

den Fachbeiräten der „Gesellschaft für Qualität im Arbeitsschutz“ (GQA) und der „Gesellschaft für

Qualitätssicherung in der betriebsärztlichen Betreuung“ (GQB) an. Hauptberuflich ist von Kiparski

Inhaber der Unternehmensberatung Arbeits- und Gesundheitsschutz. Als Honorarprofessor liest er

am Institut für Arbeitswissenschaft und Betriebsorganisation der Universität Karlsruhe.

Weitere Informationen zur FASI sind unter www.fasi.de erhältlich. Quelle: VDSI

Anhang: Mitgliedsantrag DGAH

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DGAH Deutsche Gesellschaft für Arbeitshygiene e.V.

Mitglied der International Occupational Hygiene Association ( IOHA )

Mitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit e.V. ( BASI )

DGAH Geschäftsstelle c/o M. Masuth Kolberger Straße 43 D-50996 Köln

DGAH Geschäftsstelle

c/o Michael Masuth

Kolberger Straße 43

50997 Köln

Antrag auf Mitgliedschaft in der DGAH

Ich bin am Zweck und an den Zielen der DEUTSCHEN GESELLSCHAFT FÜR

ARBEITSHYGIENE e.V. ( DGAH ) interessiert und möchte Mitglied werden.

Name : _____________________________________________

Vorname: _____________________________________________

Titel: _____________________________________________

Firma: _____________________________________________

Branche: _____________________________________________

Abteilung: _____________________________________________

Straße/Postfach: _____________________________________________

PLZ /Ort: ___________/ _________________________________

Telefon: / Telefax: ___________/ ____________________/ ____________

E-Mail _____________________________________________

Fachliche Spezialisierung: _____________________________________________

_____________________________________________

Postanschrift

Straße/Postfach: _____________________________________________

PLZ /Ort: ___________/ _________________________________

Den Jahresbeitrag in Höhe von 40.- Euro werde ich nach Eingang der Bestätigung meiner

Mitgliedschaft in der DGAH auf Ihr Konto überweisen.

__________________________ _________________________

Ort Datum

__________________________

Unterschrift

Geschäftsstelle: Sitz der Gesellschaft Köln

DGAH M. Masuth Register - Nr.: 43VR10363

Kolberger Straße 43 D- 50997 Köln Amtsgericht Köln

Tel. (02233) 2556 o. 0221/ 9 01 45 81

Fax (02233) 2506

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