DGAH – Brief Nr. 87 Februar 2011 - Verband Deutscher Betriebs ...

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DGAH – Brief Nr. 87 Februar 2011 - Verband Deutscher Betriebs ...

DGAH Deutsche Gesellschaft für Arbeitshygiene e.V.

Mitglied der International Occupational Hygiene Association ( IOHA )

Mitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit e.V. ( BASI )

DGAHBrief Nr. 87 Februar 2011

Redaktion: Geschäftsstelle:

Hans Pfeil, Ford Werke GmbH DGAH Geschäftsstelle, c/o Michael Masuth

Abteilung Toxikologie NM/MED Kolberger Straße 43

50725 Köln 50997 Köln

Tel.: 0221-9013090 Tel.: 02233-2556

Fax.: 0221-9012281 Fax.: 02233-2506

E-Mail: hpfeil@ford.com E-Mail: mmasuth@ford.com

www.dgah.de

Inhalt:

1. Aus dem Verein

2. Im Netz gefunden

3. Bio-Sensor als "Vorkoster" in der Wasserleitung

4. Dem Feinstaub auf der Spur

5. Quecksilber aus zerbrochenen Energiesparlampen sorgt für hohe Innenraumbelastungen

6. Gesundheit, Kreativität und Innovation im Büro gehören zusammen

7. Neues Portal für Arbeitsschutzfilme - Start erfolgreich geglückt!

8. BfR, DTU und Anses schließen Kooperationsvereinbarung

9. WHO guidelines for indoor air quality: selected pollutants

10. High-Tech Textilien schützen vor Strahlungsquellen

11. Minerale sorgen für bessere Raumluft

12. Veranstaltungen

1. Aus dem Verein

Der erste Brief 2011, deshalb noch mal allen Mitgliedern, Freunden, Förderern und Partnern

der Deutschen Gesellschaft für Arbeitshygiene e.V. (DGAH) ein: Frohes Neues Jahr!

Auf der letzten Mitgliederversammlung wurde einstimmig ein neuer Vorstand gewählt, das

Protokoll wurde an alle Mitglieder verteilt. Hier kurz der neue Vorstand:

Vorsitzender: Dr. Hans Pfeil, Ford Werke GmbH, Gründungsmitglied der DGAH

Stellvertreter: Dr. Christoph Lutermann, Eudico GmbH, Toxikologe

Stellvertreter: Dipl. Chem. Ulrich Bulle, Sicherheitsfachkraft, war schon im letzten Vorstand tätig.

Neu im erweiterten Vorstand sind dazu gekommen: Frau Ute Meinert-Kaiser M.A. Redakteurin vom

Universum Verlag und MSc. Christian Schumacher, Arbeitshygieniker von Arbo Unie B.V. in

Nijmegen in den Niederlanden. Sie werden sich mit ihren Aufgabengebieten noch näher vorstellen

und wir erhoffen uns damit weitere Unterstützung für die Vorstandsarbeit. Frau Sabine Hausmann

aus dem letzten Vorstand wird sich noch etwas um die DGAH Homepage mit kümmern und Kurt

Leichnitz wird unsere internationalen Kontakte noch weiter pflegen und dabei eng mit Christian

Schumacher zusammen arbeiten. So hoffen wir, dass die Erfahrungen der Älteren nicht verloren

gehen und weitergegeben werden können.

Der Termin für die 22. öffentliche Fachtagung der DGAH e.V. steht nun fest: 25. Mai 2011,

wieder in der IHK zu Köln. Alle Mitglieder, Freunde und Förderer sowie unsere

Kooperationspartner sind aufgerufen, Vorträge anzubieten, einzureichen, Vorschläge für

Themen und Referenten zu machen, Vorstand und Geschäftsführung freuen sich über alle

Angebote.

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Die neueste Ausgabe des IOHA newsletter ist erschienen!

The latest Edition of the IOHA newsletter (December 10) is now available online from the following

page: http://www.ioha.net/newsletter.html

If you wish to access any previous IOHA Newsletter please also use the above link.

2. Im Netz gefunden

Übersetzung der CLP – Stoffliste (Anhang VI)

Der Annex VI der CLP Verordnung (EC) No 1272/2008 enthält Listen harmonisierter Einstufung

und Kennzeichnung von Substanzen oder Gruppen von Substanzen die innerhalb der EU

verbindlich sind. In diesen Listen kann jetzt auch mit deutschen Bezeichnungen gesucht werden.

Die Listen sind schon mit der 1.ATP aktualisiert worden.

Tabelle 3.1 ist mit den Einstufungen und Kennzeichnungen nach Kriterien der EU-GHS Verordnung,

Tabelle 3.2 nach den Kriterien der alten 67/548 Richtlinie.

Der link unten führt zum "Joint Research Center" der EU, dort können die Listen heruntergeladen

werden, es empfiehlt sich aber das gute "Search Tool" online zu verwenden, spart Papier und geht

schneller:

http://ecb.jrc.ec.europa.eu/classification-labelling/clp/

Vorsicht: Lithiumbatterien ! Aus dem ecomed-Newsletter Gefahrgut 11/2010

Aufgrund zahlreicher Unfälle mit Lithiumbatterien hat die US-amerikanische Luftfahrtbehörde

Federal Aviation Administration (FAA) eine Sicherheitswarnung herausgegeben. Der Safety Alert for

Operators (SAFO) 10017 vom 8. Oktober 2010 macht insbesondere auf die Gefahren solcher

Lithiumbatterien aufmerksam, die von den Regelungen für Klasse 9-Gefahrgüter ausgenommen

sind.

Weil eine Mitteilung an den Piloten (Notoc) für solche Batterien nicht vorgeschrieben ist, kann sich

die Flugzeug-Crew auch nicht auf die Gefahren des Transports einstellen. Untersuchungen der FAA

haben ergeben, dass das Überhitzen von Lithiumbatterien zu einer Kettenreaktion führen kann. Die

Batterien können sich derart erwärmen, dass die Lufttemperatur im Frachtraum dabei über die zur

Selbstentzündung von Lithiumbatterien ausreichende Temperatur ansteige. Entzündliches Elektrolyt

und geschmolzenes Litihummetall drohen mit großem Druck auszutreten.

Mit den herkömmlichen Halon-1301-Löschanlagen lasse sich ein derartiger Brand nicht unter

Kontrolle bringen. Im Gegenteil, beim Austritt von Halon könne sich das Feuer auf andere

entflammbare Stoffe ausbreiten. Bislang stünden auch keine Verpackungen zur Verfügung, die den

bei einem Brand von Lithiumbatterien entstehenden Temperaturen standhalten könnten. Daher

empfiehlt die FAA insbesondere folgende zusätzlichen Sicherheitsvorkehrungen:

1. Die Fluggesellschaften sollten ihre Kunden bitten, ihnen Bulk-Sendungen von Lithiumbatterien zu

melden, die von den Gefahrgutvorschriften ausgenommen sind.

2. Sendungen mit Lithiumbatterien sollten wenn möglich in Klasse C-Frachträumen oder an anderen

Orten transportiert werden, die über alternative Löschsysteme verfügen.

3. Die Fluggesellschaften werden angehalten, das Personaltraining, das Verstauen der Ladung

sowie die Kommunikationswege für den Fall eines Brandes von Lithiumbatterien zu überprüfen.

4. Besonderer Wert sollte auf den sorgfältigen Umgang und die Einhaltung aller Vorschriften für den

Transport von Klasse 9-Gefahrgütern gelegt werden, einschließlich derer für Lithiumbatterien.

In diesem Zusammenhang wies die FAA darauf hin, dass auch das am 3. September in den

Vereinigten Arabischen Emiraten abgestürzte Frachtflugzeug des United Parcel Service große

Mengen an Lithiumbatterien an Bord hatte. Die Unfallursache sei jedoch noch nicht abschließend

geklärt.

Tipp: Wenn es um den Transport von gefährlichen Stoffen geht, finden Sie im Gefahrgut-Schlüssel:

http://www.ecomed-sicherheit.de/es/detail/isbn/978-3-609-77030-7/aktion/512403 umfangreiche

Stoffdaten, Gefahrenhinweise, Hilfsmaßnahmen im Schadensfall u.v.m.

Quelle: gefahrgut.de

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Neues vom Ausschuss für Gefahrstoffe

Bei seiner 47. Sitzung am 16. - 17. November 2010 hat der Ausschuss für Gefahrstoffe (AGS) unter

anderem folgende Beschlüsse gefasst, die ab Januar 2011 im Gemeinsamen Ministerialblatt (und

dann im Internet, Hinweis auch im Bundesanzeiger) veröffentlicht werden.

Neu: •TRGS 800 "Brandschutzmaßnahmen"

Neufassung: •TRGS 400 "Gefährdungsbeurteilung"

•TRGS 610 "Ersatzstoffe und Ersatzverfahren für stark lösemittelhaltige Vorstriche und Klebstoffe

für den Bodenbereich"

Änderungen und Ergänzungen der •BekGS 910 "Risikowerte und Exposition-Risiko-Beziehungen für

Tätigkeiten mit krebserzegenden Gefahrstoffen"

•Änderungen der BekGS 220 "Sicherheitsdatenblatt"

•TRGS 900 "Arbeitsplatzgrenzwerte"

Quelle: BAuA

Die OECD hat ihre QSAR Toolbox in Version 2.0 freigegeben.

Aus dem Newsletter ecomed REACH News 12/2010

Die gewonnenen Ergebnisse können bei der Registrierung angewendet werden und sollen so dazu

beitragen, Tierversuche zu vermeiden. Die Grundlage der Berechnung ist die Gruppierung von

Chemikalien in logisch zusammenhängende chemische Kategorien.

Die Toolbox wurde vom „OECD Laboratory of Mathematical Chemistry“ in Bulgarien

zusammengestellt und steht kostenlos zum Download bereit

(http://toolbox.oasis-lmc.org/?section=download ). Die Installation setzt Microsoft Windows voraus.

Neuer Masterstudiengang

Im April 2011 zieht universitäres Leben auf dem Campus des IAG ein: Gemeinsam mit der Dresden

International University bieten wir Studieninteressierten ein Masterstudium "Management für

Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit M.Sc." an. Der Kurs läuft über vier Semester und kann

neben dem Beruf absolviert werden. Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Studium und

Berufspraxis im Arbeitschutz. Die Studiengebühren liegen bei insgesamt 15.000,- Euro. Am 3.

Januar 2011 beginnt die Immatrikulation. Für Arbeitsschutzexperten eröffnet sich damit eine

Karrierechance der Spitzenklasse!

Mehr erfahren Sie hier: http://www.dresden-international-university.com/

"Gesund führen" - Tipps zur psychischen Gesundheit

Arbeitsmediziner fordern: Psychische Gesundheit der Mitarbeiter zur Chefsache erklären

Gesundheit ist nicht "nur Privatsache" des Mitarbeiters, denn durch psychisch bedingten

Krankheitsausfall kann Unternehmen ein enormer wirtschaftlicher Schaden entstehen. Nach Ansicht

der Betriebsärzte ist hier auch die Führungsebene gefragt, denn sie übt durch die Gestaltung der

Arbeitsbedingungen und ihren Umgang mit den Beschäftigten unmittelbaren Einfluss auf den

Krankenstand aus. Der Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW) hat fünf Ratschläge

zusammengestellt, wie psychische Erkrankungen am Arbeitsplatz vermindert werden können. Sie

wurden im Dezember 2010 auf den VDBW-Internetseiten (PDF, 2 Seiten, http://www.vdbwonline.de/fileadmin/01-Redaktion/05-Presse/02-

PDF/Pressemitteilung/2010/Chefsache_Psychische_Gesundheit.pdf ) veröffentlicht.

Tipp 1: Coaching für den Chef

Tipp 2: Mitarbeiter stärken

Tipp 3: Einfach mal abschalten

Tipp 4: Aufklärung im Unternehmen

Tipp 5: Die richtigen Bedingungen schaffen

Quelle/Urheber: VDBW/ergoRed

Jobs für Health & Safety Professionals:

http://www.shp4jobs.co.uk/jobs

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Portal Gefährdungsbeurteilung

Unterstützung bei der Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung bietet auch das Portal

Gefährdungsbeurteilung. Es macht den Prozess der Gefährdungsbeurteilung transparent und

erleichtert über eine Datenbank den Zugang zu relevanten Handlungshilfen. Nutzer - ob Laien oder

Experten - finden entsprechend ihrer Erfahrung die für sie passenden Informationen, da sowohl

Basis- als auch Expertenwissen vermittelt wird.

Das Portal wurde von der BAuA in enger Abstimmung mit den Trägern der Gemeinsamen

Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) entwickelt. Es basiert zum großen Teil auf den Inhalten

des "Ratgeber zur Gefährdungsbeurteilung".

www.gefaehrdungsbeurteilung.de

DGUV Report 2/2010: Wirksamkeit und Tätigkeit von Fachkräften für Arbeitssicherheit

Eine von der DGUV in Auftrag gegebene Langzeitstudie untersucht über einen Zeitraum von acht

Jahren, wie Fachkräfte für Arbeitssicherheit nach ihrer Ausbildung im betrieblichen Alltag tätig

werden und wie wirksam ihre Tätigkeit ist. Der DGUV-Report 2/2010 stellt erste Ergebnisse der

Studie vor. Ziel ist es, aus diesen Erkenntnissen - schon während der Laufzeit der Studie -

Maßnahmen zu entwickeln, die zu einer nachhaltigen Verbesserung des betrieblichen

Arbeitsschutzes führen.

Zum Download der Broschüre (PDF-Dokument)

http://publikationen.dguv.de/dguv/udt_dguv_main.aspx?ID=0

Ausstattung für die betriebsärztliche Tätigkeit

Der "Leitfaden für Betriebsärzte zur Ausstattung für die betriebsärztliche Tätigkeit“ gibt Hinweise zu

den Rahmenbedingungen für die Erbringung betriebsärztlicher Leistungen hinsichtlich Personal,

Räumen, Einrichtungen, Geräten und Mitteln.

Zum Download der Broschüre (PDF-Dokument)

http://publikationen.dguv.de/dguv/pdf/10002/leitfaden-ausstattung.pdf

DG Employment: Guidance zu REACH und CAD-Schnittstellen

DG Employment, Social Affairs and Equal Opportunities hat auf der Website eine “Guidance for

Employers on Controlling Risks to Chemicals – Interface Between Chemical Agents Directive

and REACH at the Workplace” veröffentlicht.

Quelle: GBK-Newsletter Sie ist hier downloadbar:

http://ec.europa.eu/social/main.jsp?catId=716&langId=en&intPageId=223 .

Entwurf der neuen TRGS 400 "Gefährdungsbeurteilung für Tätigkeiten mit Gefahrstoffen"

auf der BAuA Internetseite verfügbar:

http://www.baua.de/de/Themen-von-A-Z/Gefahrstoffe/AGS/pdf/TRGS-400-

Neufassung.pdf?__blob=publicationFile&v=1

TRGS 510 "Lagerung von Gefahrstoffen in ortsbeweglichen Behältern"

http://www.baua.de/de/Themen-von-A-Z/Gefahrstoffe/TRGS/TRGS-510.html

Haarglättungsmittel mit Formaldehyd sind gesundheitsschädlich

BfR rät Verbrauchern und Frisören vom Gebrauch ab

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in Berlin rät vom Gebrauch von Haarglättungsmitteln

ab, die Formaldehyd in teilweise hohen Konzentrationen enthalten. Aufgefallen waren den

Überwachungsbehörden von Baden-Württemberg solche Mittel, die freies Formaldehyd in

Konzentrationen von 1,7 bis 1,8 Prozent enthielten. „Solche Konzentrationen können die

Gesundheit schädigen“, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. Formaldehyd wirkt

stark reizend auf Augen, Haut und Schleimhäute. Der Stoff kann außerdem Allergien auslösen und

ist vom BfR als krebserzeugend beim Menschen eingestuft worden. In der EU ist Formaldehyd für

die Anwendung in Haarglättungsmitteln nicht zugelassen. Offenbar beziehen Verbraucher und

Frisiersalons aber mittels Direktimport oder über das Internet Produkte aus dem Ausland, ohne zu

wissen, dass diese ihrer Gesundheit schaden können.

Mehr Informationen: http://www.bfr.bund.de/cd/53225 Quelle: BfR Pressestelle

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DGB-Index Gute Arbeit 2010

Am 7. Dezember 2010 wurde der DGB-Index Gute Arbeit 2010 in Berlin der Öffentlichkeit

vorgestellt. Der DGB-Index Gute Arbeit misst seit 2007 die Qualität der Arbeit am Urteil der

Beschäftigten über ihre Arbeitsbedingungen. Dazu werden jährlich bundesweit

Repräsentativbefragungen durchgeführt. Im Jahr 2010 wurden die Daten von 4.150 Befragten

ausgewertet. In diesem Jahr liegt die Arbeitsqualität nach Einschätzung der ArbeitnehmerInnen mit

einem Wert von 59 Indexpunkten im unteren Mittelfeld und bedeutet nur eine minimale

Verbesserung gegenüber dem Vorjahr (2009: 58 Punkte).

Weitere Informationen auf den DGB-Internetseiten:

http://www.dgb.de/themen/++co++90f391be-020b-11e0-4f29-00188b4dc422/@@index.html

Quelle: praevention-online

CMR-Gesamtliste, Stand: Dezember 2010: Die Liste enthält CMR-Stoffe, die

•gemäß Tabelle 3 des Anhangs VI der Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP-Verordnung) sowie

der 1. Anpassung der Verordnung (790/2009) als krebserzeugend, erbgutverändernd oder

fortpflanzungsgefährdend eingestuft sind,

•in der TRGS 905 "Verzeichnis krebserzeugender, erbgutverändernder oder

fortpflanzungsgefährdender Stoffe" aufgeführt werden oder

•in der TRGS 906 "Verzeichnis krebserzeugender Tätigkeiten oder Verfahren nach § 3 Abs. 2 Nr. 3

GefStoffV" verzeichnet sind.

Die Liste enthält nicht die komplexen Mineralöl-, Kohle- und Erdgasderivate aus dem Anhang VI der

Verordnung 1272/2008.

http://www.baua.de/cln_135/de/Themen-von-A-Z/Gefahrstoffe/Einstufung-und-

Kennzeichnung/CMR-Gesamtliste.html

http://www.dguv.de/ifa/de/fac/kmr/index.jsp

Internetportal SUBSPORT

Das Hauptziel des Projekts SUBSPORT ist die Entwicklung eines viersprachigen Internetportals,

das als verlässliche Daten- und Informationsquelle für sicherere Alternativen zum Einsatz von

Gefahrstoffen dienen soll. Dabei sollen nicht nur Informationen zu alternativen Stoffen und

Technologien, sondern auch Instrumente und Leitfäden für die Beurteilung von

Substitutionsmöglichkeiten zur Verfügung gestellt werden.

Substitutionshilfsmittel

Das Portal soll Unternehmen bei der Erfüllung ihrer Substitutionsauflagen nach EU Recht, u.a. bei

Zulassungsverfahren unter REACH, der Wasserrahmenrichtlinie (WFD) oder der

Chemikalienrichtlinie (CAD) unterstützen. Darüber hinaus können weitere Akteure wie Behörden,

Umwelt- und Verbraucherverbände, Gewerkschaften oder wissenschaftliche Einrichtungen

entsprechend ihren Rollen z.B. als Förderer, Interessenvertreter, Forscher oder

Entscheidungsträger von dem Portal profitieren.

Netzwerk

Ferner möchte das Projekt ein Netzwerk aus Akteuren initiieren, die sich aktiv mit Substitution

beschäftigen. Das Netzwerk soll die inhaltliche Entwicklung und Verbreitung des Portals

unterstützen sowie eine nachhaltige Aktualisierung und den Erhaltung des Portals sicherstellen.

Damit soll als weiteres Projektziel eine gesteigerte Wahrnehmung und Förderung von sichereren

Alternativen erreicht werden. Dies wird zusätzlich durch Angebote von Trainingsmaßnahmen zur

Substitutionsmethodik und zur Beurteilung von Alternativen unterstützt.

http://www.subsport.eu/index.php/de.html

3. Bio-Sensor als "Vorkoster" in der Wasserleitung

Trinkwasser ist eines der am strengsten überwachten Lebensmittel. Dennoch ist auch das

Versorgungsnetz nicht gegen Unfälle, Verschleiß oder gezielte Anschläge gefeit. Ein

minutenschnelles Warnsystem für Gifte und andere gesundheitsschädliche Stoffe im Wasser

könnte künftig sofort Alarm schlagen, wenn Gefahr droht.

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Farblos soll es sein, kühl, geruchlos und geschmacklich einwandfrei. Es darf keine

Krankheitserreger enthalten und die Gesundheit nicht schädigen. Trinkwasser wird deshalb in

regelmäßigen Abständen einer Reihe von Screenings unterzogen. Ergänzend zu diesen Tests

entsteht derzeit im Projekt "AquaBioTox" ein System für eine ständige Trinkwasserüberwachung in

Echtzeit.

Derzeit beschränken sich die in der Trinkwasserverordnung vorgeschriebenen Untersuchungen auf

Stichproben, die oft erst nach Stunden Ergebnisse liefern und stets auf bestimmte Substanzen

zugeschnitten sind. Herzstück des AquaBioTox-Systems ist hingegen ein Bio-Sensor, der auf ein

breites Spektrum potenziell gefährlicher Substanzen reagiert und bereits nach wenigen Minuten

anspricht. Er arbeitet nach dem Vorkoster-Prinzip: Von der Hauptleitung wird etwas Trinkwasser in

einer abzweigenden Fallstrecke durch den Sensor geleitet, der zwei verschiedene Bakterienstämme

sowie Säugetierzellen enthält. Während die mikroskopisch kleinen Bakterien durch ihre große

Oberfläche einen raschen Stoffaustausch gewährleisten und innerhalb von Minuten auf toxische

Substanzen reagieren, sichern die Säugetierzellen durch ihre Verwandtschaft zum menschlichen

Organismus das Ergebnis ab und erweitern gleichzeitig das Reaktionsspektrum. "Wir haben

verschiedene Stoffklassen getestet, die im Wasser vorkommen könnten, dies aber nicht tun sollten,

und bislang hat unser Sensor auf jede dieser Substanzen reagiert", berichtet Dr. Iris Trick vom

Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB in Stuttgart, die den Bio-Sensor

gemeinsam mit ihrer Kollegin Dr. Anke Burger-Kentischer entwickelt hat.

Die Mikroorganismen im Sensor wurden so verändert, dass sie ein rot fluoreszierendes Protein

erzeugen. Kommen sie mit toxischen Stoffen in Berührung, verändert sich die Fluoreszenz. Ein am

Karlsruher Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB entwickeltes,

hochsensitives Kamerasystem mit Auswerteeinheit registriert selbst kleinste Veränderungen der

Fluoreszenz und bewertet diese automatisch. "Die Überwachungseinheit lernt mittels maschineller

Lernverfahren aus historischen Daten, welche Schwankungen der physikalischen, chemischen und

biologischen Parameter normal sind. Zeigt sich ein auffälliges Muster in den Signalen, schlägt es

Alarm", erklärt Dr. Thomas Bernard, Gruppenleiter vom IOSB. Der Bio-Sensor reagiert auf kleinste

Mengen gefährlicher Substanzen. "Unser Sensor kann sehr geringe Konzentrationen nachweisen",

sagt Trick. Klassische Gifte wie Cyanid oder Rizin, aber auch Pflanzenschutzmittel oder toxische

Stoffwechselprodukte von Bakterien können in Konzentrationen von Nanogramm pro Liter tödlich

sein.

Um den Bio-Sensor dauerhaft betreiben zu können, müssen optimale Lebensbedingungen für die

Mikroorganismen sichergestellt werden. Die Forscher vom IOSB haben dafür ein System entwickelt,

das automatisch wichtige Parameter wie Temperatur und Nährstoffzufuhr überwacht und regelt.

Weiterer Bestandteil des Aqua-BioTox-Systems ist ein Daphnien-Toximeter des Kieler

Projektpartners bbe Moldaenke - die Wasserflöhe reagieren besonders sensibel auf Nervengifte.

Das Monitoringsystem wird derzeit in einer stillgelegten Leitungsstrecke auf dem Gelände der

Berliner Wasserbetriebe getestet - einem weiteren Projektpartner. Ziel ist es, das System so klein

und kostengünstig zu machen, dass sich ein miteinander kommunizierendes Netzwerk aus

Sensoreinheiten an sensiblen Stellen über das Trinkwassernetz verteilt installieren lässt.

Quelle: idw/Fraunhofer-Gesellschaft Weitere Informationen:

http://www.fraunhofer.de/presse/presseinformationen/2010/12/trinkwasser-bio-sensor.jsp

4. Dem Feinstaub auf der Spur

Holzöfen erleben derzeit einen Nachfrageboom. Doch beim Verbrennen von Biomasse wird

gesundheitsschädigender Feinstaub freigesetzt. Seit März dieses Jahres gelten daher neue

Grenzwerte zum Feinstaubausstoß für Kaminöfen. Forscher haben jetzt ein Messgerät entwickelt,

das die Staubemission exakt ermittelt – direkt am Ofen.

Seit einigen Jahren nutzen Verbraucher Holz immer häufiger als Brennstoff. Steigende Preise für

Heizöl und Erdgas sind einer der Gründe. Zudem erfreuen sich »Komfortfeuerstätten« immer

größerer Beliebtheit – offene Kamine, Kachel- und Kaminöfen machen einen Raum behaglich.

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Allerdings birgt das Heizen mit Holz auch einen Nachteil: Beim Verbrennen von Pellets,

Holzscheiten und Holzbriketts wird gesundheitsschädigender Feinstaub freigesetzt. Dieser erzeugt

Husten, belastet das Herz-Kreislaufsystem und steht im Verdacht, krebserregend zu sein. Nach

Studien der WHO verkürzt Feinstaub die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland um

etwa zehn Monate.

Laut dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit sind derzeit 14

Millionen Einzelraumfeuerungsanlagen in Deutschland installiert – Tendenz steigend. Die private

Holznutzung ist seit 2000 um 60 bis 80 Prozent gestiegen. 2004 übertrafen die Emissionen aus

Haushaltsheizungen erstmals die des Straßenverkehrs. Um der zunehmenden Schadstoffbelastung

entgegenzuwirken, hat die Bundesregierung die erste Bundesimmissionsschutzverordnung

novelliert. Seit Ende März dieses Jahres gelten neue Grenzwerte für Kleinfeuerungsanlagen, also

sowohl für Kaminöfen als auch für Holzheizkessel. Neu ist unter anderem, dass

Schadstoffgrenzwerte nun auch für Heizungsanlagen mit einer Nennwärmeleistung ab vier Kilowatt

gelten. Bislang waren nur Anlagen mit einer Leistung ab 15 Kilowatt betroffen. Die Anzahl der Öfen,

die hinsichtlich ihrer Staubemission von einem Schornsteinfeger überprüft werden müssen, wird

demnach deutlich steigen.

Ein Messgerät, das den Feinstaubausstoß direkt an den Holzöfen ermittelt, haben jetzt Experten

des Fraunhofer-Instituts für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM in Hannover und des

Instituts für Mechanische Verfahrenstechnik der TU Clausthal gemeinsam mit der Firma Vereta

entwickelt. Gefördert wurde das Projekt von der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschung.

»Bislang gibt es kein validiertes Messverfahren, um den Staubgehalt im Abgas zu bestimmen. Das

für Ölheizungen genutzte Bosch-Zahlverfahren kann nicht verwendet werden, da es primär auf

Rußpartikel anspricht. Doch bei Holzfeuerungsanlagen macht der Ruß nicht den Hauptbestandteil

der Emission aus. Mit unserem Gerät können wir die Feinstaubkonzentration messen. Dafür

stecken wir eine von uns entwickelte Probenahmesonde in das Ofenrohr«, erklärt Prof. Dr.

Wolfgang Koch, Abteilungsleiter am ITEM. Die Sonde saugt das Abgas ab, das an der

Probenahmespitze mit aufbereiteter Luft verdünnt und in einer Konditioniereinheit abgekühlt wird.

Das konditionierte Abgas wird durch zwei auf unterschiedlichen Messverfahren basierende

optoelektronische Sensoren geleitet: der vom ITEM entwickelten Aerosolstreulichtphotometrie und

der Aerosolphotoemission der TU Clausthal. Ein Algorithmus kombiniert die elektrischen Signale

beider Sensoren.

»Einen Prototyp des Messgeräts haben wir erfolgreich getestet. In zahlreichen Versuchen an

Holzöfen, die mit unterschiedlichen Brennstoffen betrieben wurden, konnten wir einen linearen

Zusammenhang zwischen dem berechneten Signal des Geräts und der gleichzeitig mit einem

Filterverfahren gemessenen Massenkonzentration nachweisen. Mit der neuen Technik erhält der

Heizungsfachmann ein kostengünstiges Werkzeug, mit dem er exakt feststellen kann, wie hoch die

Feinstaubkonzentration ist«, sagt Prof. Dr. Alfred Weber von der TU Clausthal. Das neue

Messverfahren haben die Forscher zum Patent angemeldet. Die Firma Vereta, die die

sensorgestützte elektronische Regelungstechnik liefert, lässt das Messsystem vom TÜV prüfen.

Mediendienst Dezember 2010

http://www.fraunhofer.de/presse/presseinformationen/2010/12/feinstaub-holzofen.jsp

5. Quecksilber aus zerbrochenen Energiesparlampen sorgt für hohe Innenraumbelastungen

Energiesparlampen – Fachleute sprechen von Kompaktleuchtstofflampen – sind gut für das Klima,

enthalten aber geringe Mengen an Quecksilber. Geht eine Lampe zu Bruch, kann das giftige

Schwermetall in die Innenraumluft gelangen. Eine erste orientierende Stichprobe des

Umweltbundesamtes (UBA) mit zwei Lampen zeigt nun: Unmittelbar nach dem Bruch kann die

Quecksilber-Belastung um das 20-fache über dem Richtwert von 0,35 Mikrogramm/Kubikmeter

(µg/m3) für Innenräume liegen, bei dem das UBA und seine Innenraumkommission eine

Beseitigung der Ursache empfehlen. Durch intensives Lüften sinkt die Quecksilbermenge in der Luft

aber wieder deutlich ab. Kinder und Schwangere sollten sich von zerbrochenen Energiesparlampen

fernhalten. „Das Quecksilber ist die Achillesferse der Energiesparlampen. Daher brauchen wir

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mittelfristig eine Lampentechnik, von der keine Quecksilberbelastung ausgeht“, sagt UBA-Präsident

Jochen Flasbarth. „Die richtige und notwendige Energieeinsparung von bis zu 80 Prozent

gegenüber Glühbirnen muss einher gehen mit sicheren Produkten, von denen keine vermeidbaren

Gesundheitsrisiken ausgehen.“ Verbraucherinnen und Verbrauchern rät Flasbarth, in

Kinderzimmern und an anderen Stellen mit erhöhten Bruchrisiko Energiesparlampen einzusetzen,

die mit einer Kunststoffummantelung oder anderen Schutzmaßnahmen gegen Zerbrechen gesichert

sind. Die Industrie fordert er auf, mehr solcher Lampen anzubieten. Geschehe dies nicht freiwillig,

müsse die EU das gesetzlich vorschreiben, so Flasbarth weiter.

Bei den Tests, die eine ‚worst case‘ Situation simulieren, wurden zwei Energiesparlampen

europäischer Markenhersteller untersucht: Eine mit 2 Milligramm (mg) und die andere mit 5 mg

Quecksilber. Keine Lampe hatte eine Schutzummantelung und beide wurden in heißem

Betriebszustand zerbrochen. Bei beiden Energiesparlampen wurden sowohl nach fünf Minuten, als

auch nach fünf Stunden in einem Meter über dem Fußboden Konzentrationen an Quecksilber

gemessen, die die Gesundheit von Schwangeren, kleinen Kindern und empfindlichen Personen

beeinträchtigen können, wenn die Bruchstücke länger liegen bleiben. Untersuchungen anderer

Institutionen lassen erwarten, dass nach ordnungsgemäßer Beseitigung der zerbrochenen

Kompaktleuchtstofflampe (Energiesparlampe) die Quecksilber-Konzentration im Innenraum schnell

wieder deutlich abnimmt.

Lampen mit Bruchsicherung bieten den besten Schutz – müssen aber besser werden

Vor allem für Kinderzimmer, Schulen, Sporthallen oder Kindergärten empfiehlt das UBA

bruchsichere Energiesparlampen mit einer Ummantelung oder anderen Schutzmaßnahmen, die die

Lampe vor dem Zerbrechen schützen. Auch stehen für die meisten Anwendungen alternative

Leuchtmittel zur Verfügung, die ohne Quecksilber auskommen (LED, Halogen). Bruchsichere

Modelle sind bereits im Handel verfügbar. Sollte die Industrie nicht auf freiwilliger Basis mehr

bruchsichere Energiesparlampen anbieten, empfiehlt das UBA eine ordnungsrechtliche Vorgabe

durch die Europäische Union. Derzeit müssen die Verbraucher für die höhere Sicherheit allerdings

gewisse Komforteinbußen in Kauf nehmen, weil die Anlaufzeiten bis zum Erreichen der maximalen

Helligkeit länger dauern und die Lampen teurer sind.

Ferner rät das UBA dringend dazu, Warn- und Beseitigungshinweise für den Fall des

Lampenbruchs auch den Verpackungen beizufügen. Die Industrie sollte verpflichtet werden, solche

Informationen den Verpackungen beizufügen. http://www.umweltbundesamt.de/energie/licht/hgf.htm

Quelle: Umweltbundesamt

6. Gesundheit, Kreativität und Innovation im Büro gehören zusammen

Fachtagung "Erfolg ist kein Zufall - Präventionskultur und Gesundheitskompetenz im Büro"

mit hochkarätigen Referenten und gut 50 Teilnehmern

Mit hochkarätigen Referenten und gut 50 Teilnehmer fand am am 26.10.2010, dem ersten

Messetag der Orgatec 2010 die Fachtagung "Erfolg ist kein Zufall - Präventionskultur und

Gesundheitskompetenz im Büro" des Deutschen Netzwerks Büro statt. Im Mittelpunkt standen

Konzepte, Praxisdarstellungen und Erfolgfaktoren für gesunde und erfolgreiche Arbeit im Büro.

Prävention und Gesundheit sind heute mehr denn je Voraussetzungen für gute und erfolgreiche

Arbeit im Büro, stellte Bruno Zwingmann (Vorsitzender des DNB und Geschäftsführer der

Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, Basi) eingangs fest.

Führungskultur und Mitarbeiterorientierung am Flughafen Frankfurt waren das Thema von Herbert

Mai, Personalvorstand der Fraport AG für 18.000 Mitarbeiter, darunter 6.000 in Büros.

Die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA) von Bund, Ländern und gesetzlicher

Unfallversicherung wird in den nächsten Monaten im Rahmen ihres Büroprojekts 18.000

Bürobetriebe aufsuchen. Leitbegriffe sind die Etablierung einer "Präventionskultur" und die

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Förderung von "Gesundheitskompetenz" der Beschäftigten, so Ministerialrat Michael Koll,

Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) zur Zielrichtung der Kampagne.

"Fit für Innovation - Produktivitätsreserve Prävention" war der Titel des Beitrags von Dr. Dr. Wilhelm

Bauer, Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO).

"Kreativität und Gesundheit" brachte Dr. Britta Herbig, Universität München in Verbindung.

Heinz Kowalski, BGF-Institut der AOK stellte aus den langjährigen Erfahrungen seines Instituts die

wesentlichen Faktoren zur Förderung der Gesundheitskompetenz der Büroarbeiter vor.

Den großen Fundus der schon vorhandenen Instrumente für die Bürokampagne der GDA stellte

Helmer Nettlau, Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) vor.

Prof. Dr. Dieter Lorenz, FH Gießen stellte den neuen Studiengang Office Consulting vor.

Bernd Fels, Quickborner Team (QT) schloss den Tag mit einer Präsentation des neuen Hauptsitzes

von Unilever Deutschland in Hamburg. In dem mehrfach prämierten Gebäude wurden die aktuellen

Anforderungen der Bürogestaltung und der Betroffenenbeteiligung von Anfang berücksichtigt.

Weitere Informationen: http://www.praevention-online.de/pol/dnb/daten/presse_06.htm

Quelle/Urheber: DNB/ergored www.deutsches-netzwerk-buero.de

7. Neues Portal für Arbeitsschutzfilme - Start erfolgreich geglückt!

Vielen Führungskräften und Fachkräften für Arbeitssicherheit fehlt bei der Vorbereitung einer

Arbeitsschutzunterweisung zur Veranschaulichung der Themen noch ein ansprechender Film. Jetzt

ist die Suche einfacher geworden und über dreizehntausend Arbeitsschutzakteure und

Personalverantwortliche haben sich die neue Mediathek schon angesehen.

Unter www.arbeitsschutzfilm.de finden Akteure im Arbeitsschutz und in der Gesundheitsförderung

seit Anfang Oktober Links zu mehr als hundertsiebzig einsetzbaren Arbeitsschutzfilmen oder –

clips. Diese sind 30 Fachkategorien zu Themen wie Brand- und Explosionsschutz, Gefahrstoffe,

Persönliche Schutzausrüstung, Arbeitsmedizin/Erste Hilfe oder Stolpern – Rutschen - Stürzen

zugeordnet, was das Finden der Filme sehr leicht macht.

Den Bedarf für ein derartiges Portal zeigte Anfang des Jahres eine Umfrage im Rahmen der

Berliner Initiative Gesunde Arbeit (BIGA- http://www.berlin.de/biga/aktuell/index.html ), die von der

Deutschen gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und

Arbeitsmedizin (BAuA) fachlich begleitet und unterstützt wurde. Die ersten Reaktionen der

Anwenderinnen und Anwender sind positiv, die neue Mediathek wird offensichtlich als

willkommenes und sehr hilfreiches Arbeitsmittel für den betrieblichen Einsatz gut angenommen.

Gerade Klein- und Mittelbetriebe verschiedenster Branchen und auch aus dem kommunalen

Bereich nutzen sehr gerne das Angebot und stellen bisher die Mehrzahl der täglich ca. 500

Besucher auf der neuen Homepage.

Mehr auf www.arbeitsschutzfilm.de

Ansprechpartner: Christoph Benning; Tel: 0170-3398089 Mail: info@arbeitsschutzfilm.de

8. BfR, DTU und Anses schließen Kooperationsvereinbarung

Enge wissenschaftliche Zusammenarbeit und gemeinsame Forschungsprojekte zur

Risikobewertung geplant

Am 7. Dezember 2010 haben das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), die französische

Agence nationale de sécurité sanitaire de l’alimentation, de l’environnement et du travail (Anses)

und das Lebensmittelinstitut der dänischen Tekniske Universitet (DTU) eine

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